CllilmcherMIeitlmg. 5tr 2^l. Prä« nm«ral>«« Zust«U«n„ <«« H»» halbj. !iy tl. «it del Post?.a!i,j. st- lö, d^bj. ft. 7.5« Freitag, s. Dezember »«. «lt., s«. > ft.; son» pr. ijeile l». e ll., il».»ll.. 1872. Amtlicher Theii. 3e. l. und l. Apostolische Majestät haven mil ««er. Mster Umschließung vom s. Dezcmbcr d. ^. brm Pr«-^nten des Abgeordnetenhauses des Reichsrathc« ftranz vlitter v. Hopfen in U«eltem,«ng seine«» verdienst Uchen uud patriotischen Wirkens das Tommllndeurtrenz b" ^t«pold.Oldens mit Nachficht der Tafcn allergnüdigst ^u verleihen geruht Der Minister de« Innern hat l« ^ln»erneh»en w't den bethciliglen anKren t. l. Ministerien den Herrn, ^'lola»« Wang, Dr. Wilhelm Wlntcrnlh, Michael 3 llischt. «Hoswin Grafen Geldern >nd Dr. I»ieph ^eihlrrn von Seillcr die Venilli^ung zur Ernch-^ng einer Nclienqesellschaft unter dcr Firma ..Oc,'»tr< mchische Sanitä'sgesrllschaft" mit dcm Gitze in Wien "theilt und deren Statuten genehmigt. Der Minister des Innern hat im Gln»ernebm«n wt den betheili^ten anderen f. l. Ministerien den Herrn, ^ .^- Hiealer, dann Adolf Paul, »nton und Hann« "ltlller ^. Gewilligung zur Errichtung einer Aclien-ßlsellschuft unter der Firma ..Ocst«rr»ichische Spieqel-Und Ola«fabrifs.Nctie»aeseUschl»st" mit dem Sitze in Wlm ^theilt und deren Statuten genehmigt. Der sswan »Minister hat die Wardein« und Vo>. !lal,dssleU? bei dem lliesfer Punzierungsamle dem Wardein "ndBo.stalldc t.es linzer Panzierungsamtes Joseph Ulle-^llsch und die h-courch bei dem Punzlerungsamle in "uz erledigte Wa'33in' und Vorstandsslelle dun Can-^«lor daselbst Karl v. Ho ruder« verliehen. Der Iuftizmmislcr hat den Nuscultanttl, Johann "tncajz zum VezirtsgerichtS^bjuncten in Ooilschec ernannt. Äm 4. Dlzemdlr l»72 wurden in d« l. t. H«s, nnd Gl««t«- »ructerei in Wicu da» l^X. Htllcl dr» «eich«geseydlattc« «us«eg«' brn und oerscndrt. Dasselbe enthält unter Nr 16^' die Vnordmmg des Illsti^ministerium« vom 27. Ko-uember I8?i. detleffruh dir Wiedererrlchluug «>c« G zirl«: gtlichte? Oollioss iu Salzburg; >^r. l^<> dle Bnordlulüg drr Hliinisterien der Finanzen uni» de« Handels vom iil». November l^»72. belressend di? Ei mächt,-guüg der Fillalpallämter iu Wien. !>>,»,! Mshserer Post-äm er in der Umssrbulig Wims zur Atifcninuiig vou Pust-srnduusteu im (Heivichlr vou niehr all» 5 Piiiiil» >n da« «u<< laud ohne Inler«lltion uoi- Gefäll^organen. Wr. Zlg. Vir 878 vom 4. Dezember.) MMmtlichel tbeil. Vom Cage. ^«betreff derWab. lreform. Oesehesoorla.. t)linmte Vlall. ^daß die Krone ^ Hrmitchtiqunss nur ull Gilchringung gerade dieser ^laqc gegeben. Jede Re^eiungsvo'laae ist modislca' ^"nsfahi^ auch wenn sie bereits im Reichsralh ei"«e. ^acht worden ; was sollte also im Wege scin. ei»,e Bor« "Ue zu modificieren. die dem R lchsialh uoch ga«' nicht Mc^ngtu isl? Nun, wir müssen gestehen, dah wir den ^cis dahin sind e« nur wenige Tage, und wild sich die öffentliche Meinung bi« zu diesem Zeitpunkte bescheiden müssen. uo»al der allgemeinen Versicherung, daß die Gituation sich auf» yünstigftc ge-stalte, auf« Wort zu glaube,-, bi« ihr die Erlege durch die facllsche Elnbringu»a der sehnlichst erwarteten Vor-lagc» geboten sein »erben." ZUM Mlnistrrwkchsrl lll Ungarn. Das ungarische Amlsbl«« veröffentlicht folgende« Commllniq^: „Ge. k««serlo "Ueu Kinnes dee Mon-a,ch>n ablegen, und ist der Zuversicht, daß die jüngste lKnlwilllllng allentvalben in de«> »leljen dcr Verfassung?-palte» t,as Gfuhl t^s Vertlauens und dcr Vüsrieolgung hervorrufen werde. Dle ..Tagceprcssc" erkennt in der Verufung Szlavh's eiu Gymplom, daß die organisatorischen «rbe,len ln Ungarn in demselbell Geiste, in welchem sie begonnen wurden, fottqeiünrt werden würden, und da« ..Fremden» blalt" glaubt, daß die Oealparei alle Ursache habe. sich zu der Wahl Szlaoy's Glück zu wünschen. Das „Ncuc Fremdcnblal," hebt gleichfalls den streng parlamentarischen Verlauf der ungarischen Mlnisteilsisis h roo^. und das „Wr. Tagblatl" meint, daß der neue Mi« nisl'ip Üsibent der d« pallamenlailjchen Schranken bis» wcilm üucrspringenden Opposition im ungarischen Reichstage Maß>gung aufustthi »n werde. Dcr „P. Vloyv" ü"ßert sich unter anderem: .D"s neue Ealiinet w«rd, so weit es sich um poiit'iche Ps>n« «.ipien handelt, ganz genau die bisherige Richtung nn» hallen, und nur die Art des Vorgehens wird allenfalls e»nc andere sein. Uoler solchen Umstünden lann doch wohl selbst der befangenste Veurlheiler nicht lxuauplen. daß die Dealpartei durch den gegenwärtigen Ministers wechsel an ihrem Prestige auch nur d,c geringste Ein. buhe erlitten, duh sie der Opposition auch uur die geringste Eooclssion gemacht halle. hm vo" gtlestt worden wir,, was wohl zur Genüge beweiSl. daß bei den Vcrilnderungen in den hb^stcn RegierliliussvhHln nicht so seh? politische, al« pllsölillche Gründe maßgebend waren, die allerding«, wenn man die Differenzen un^ehindeil t,Htte forlwvchern lassen, mit der Ze>t auch zu sehr bedauer» llchen politifchrn ol,ellen Standpunkte axch nicht e'nen Moment über den Au«ga>»ß derselbe« beunruhigt ist. Selbst in diese« Falle tritt die constilulionclle Consoli-dierung, wie sie Ungarn bereit« errungen, greifbar in den Vordergrund. Während hier selbst beim festen Vestande des verfassungstreuen Regi«e« dk Feudalen und ihre nationalen Alliierten mit geradezu empörender Zuversicht für sich die Staat«leitun» «clam>eren zu lönntn glauben, und bei« leisesten 8uftz»«e seltch die Verfassungstreuen iingftlich die Köpfe zusammenftlcke», vollzieht sich in Uazarn der Rücklrilt dl« Labinet« in ftorwen, die auch nicht einen Moment sich o»« conftl-lutionellen Slandpunlle entfernen und die oon vorne» herein jede reactionilre «sp,lali«n »l« fttradezu unmöglich erscheinen lassen. Au« dieser Heftigkeit de« conftilu-tionellen Regime« jenseit« der ^eitha schvpit man auch hier sür das endliche Gelingen der Lonsolidieruna unserer Verhältnisse im Zusammenhange mit der Reale-rungsacllon große Huveisicht. Würde man in U"«arn der Reaction selvst >n «hrcr unschtinbartten Fo,W Terrain gönnen, die Verfassung unsererer Reichshülile wllre nur zu bald ein Spielvall in den Hünden jener Co»e-rien, die heute ihre Verhöhnung der besiehe»«««" confti-lul,onellen Einrichtungen soweit treiben, daß sie selbst oor büoischen Insulten gegen »«selben, n«ch «rt der soeben im böhmischen Landtage in Szene gesetzte«, nicht zurückschrecken." Zur Action der Landtage. (3. Dezember.) Niederost erreich, »bg. Dr. Gielra beantragt in langer Rede eine Resolution, belltssenb du Ausweisung dt« Iesuilcnordtn« au« Oesterreich. (W»r»e angenommen.) O o er 0 sterreich. Der Landeshaupt«»«« theilt mit. daß der Schluß der ^andlagesejsion ltnde »ieser Wuche tlsolgt. Da« Gesetz belr^ffend die Hjrrein,gung oer Gemlinden ^ujlenau und Waldegg w>l ^,nz wird angenommen und der Sladl Elyr die Bewilliaung er-lhelll. ein oerzinsl.!ches Oailehcn oon 2(XX) ft. s»r den Vau von Hrishüusern und e»ne« neuen Ssiullze-büudes aufzunehmen. In dcr Ubendsitzung wurde do< G^sth übrr die Vereinigung der Orts. und Vezill«-l^ulralhe in Lmz und Sl»yer angenommen. — Ja den Rclcksrath wurden «m» zellel waien unbeschrieben. Salzbura. Die ReaierungSvorlaae betrlssend die Gehllllseib0dulig für Vollefchullehrer, dann der Gesetzentwurf bezüglich der Glitla^slelftungen d»r au» an, deren Mündern übertielenden ^lhrer wurde angenommen. Dechant kltlibacheis Nntrag betreff nd die Wahrung de« conscisionlllen sharallec« der Voltsschule wurde abgelehnt. lVöhmen. sine Petition um »ufhlbuna de« Schulgesetzes und des Schulzwangee für »mder Über l2 Jahre wird der Pcl,t,onslommisslon zugewiesen. Klier und Oc„ossen interpellleren den Slallhaller wegen der räumlichen Unzulüngllchleil der Präger deutschen Oberrea'scdule. Sodann folgt der Oommissionovelicht üorr die Erllä«ung der czechischen Abgeordnelen. Gerichterstalter Klier tadelt in beifällig »ufaenommener Rede die Ausführungen der Orklürung. indem er bemellt, dah die in derselben enthaltenen Inveltioen »nd Ver-dcichligul'gen sich selbst r,chlen. D«e «chtun» o»r be« Geseye sei der erste Fundamentalarlilel - wer diese »n-trrgrübt. arbeitet nur sür d,e Umsturzpartei. Na« die slaatslechtlichln »uetinandersetzungen betnffe. habe der Vandtag bereitl, bei einer früheren Gelegeiheil se,n Urlheil gesülll. Der lHommlss oneantrag. daß d,e belref-senden »ür ausgetreten elllürl u»d e« dem ^andl»g»p,ß. sic»«um überlassen werd,, d,e Rglerung hieven behufa Veranlassung oon N uwahlen ,n Kmntn,« z« f,^„^ wird angenommen. Der Antrag der Bndgrtconmiss,,« wegen «lulbtsserung »er Be,üge der hal,dl«b«b,ll,s,eten wird angenommen. Die CommissioneanlrHgl betreffen» Reformen in der Verpflegung »on 3'ndlingen »erben angtnommen. Dr. Afchenbrenn« »olioierl setm» An-tr», betreffend die Cinttchluna. der »ssenllichen V»ch«. 1990 Der Antrag wird einer Neuner«2ommlfsion zur Vorbe« rllthung überwiesen. Hierauf folgen Verichte des Pett« tionbausschufses. Der Antrag der Vudgetcommission betreffend die Erhöhung oer BerpftegSlosten in den Lan-des-Humanitätsanstalten wird angenommen. Mähren. Die Regierung wird interpelliert, in welchem Stadium der Verhandlung sich die Angelegenheit des Baues der Eisenbahnlinien Brünn'Hradisch-Trcn« tschm und Vrünn«Iglau befinde. Der Statthalter sagt «me demnächstlge Beantwortung der Interpellation zu. Der Antrag, den Landesausschuß zu beauftrage», das Project des Donau'Oder«Kanals im Auge zu behalten und dabei die Landesinteressen zu wahren, wurde nach Gegründung durch den Antragsteller sofort angenommen. Der Antrag dcs Schulausfchusses. die Angelegenheit be» teffmd die Schulgeldaujhebuna vorläufig zu vertagen und den Landesausschuß zu beauftragen, in dl ser Richtung noch Erhebungen zu pflegen, wurde angenommen. Der Landtag genehmste in der Abendsitzung den Landes-voranfchlag für 1873 wesentlich nach den Z fferansäyen des Finanzausschusses, ermächtigte denLandei>ausschuß, we. gen Errichtung imer deutschen Landes'Oberrealschule mit der Gemeindevertretung von Proßnitz einen Vertrag ab« zuschllehen, und bewilliqte die Errichtung üner vierllas» stgen Landesrealschule in Römerstadt. Schlesien. Der Landeepräsident beantwortet die Interpellation der vier nationalen Abgeordneten wegen AbsteUuna der Matrilenführung in polnischer Sprache dahin, daß die Regierung ihre Pflicht und Schuldigkeit gethan habe, wenn sie eine ohne ihr Wlssen und Willen eingeführte Aenderung abstellte. Das Gesetz betreffend die Erhaltungstosten der Zufahrtsstraßen zu den Eisen» bahnen wurde angenommen und weiters einige Angelegenheiten localen Interesses verhandelt. In der gestrigen Abendsitzung wurde da« Erfordernis des Landesschul« fonds mit 57.022 ft. bewilligt und ein Bedeckung«;«' schlag von 3 Kreuzern per Steuerqulben a/nehm'at. Die Stipendien für Lchramtcandidaten wurden von 3000 ft auf 5000 fl. erhöht, dic Subvention für Lehrerbildung«, anstallen weltcr bewilligt und die Diäten der Landes« Samlätsmitglieder auf die Lande«kosten üoernommen. Die «llfl^sfunq des Religionsunterrichtes an den drei höchsten Realsckulklassen wurde trotz Widerspruchs des Landeeprüsidenten beschlossen. Galizien. Der Landtag votiert« nach neunstun. diaer Dlscujsion da« Voltsschulgesetz, wobei die Unent. aeltlichkeit des Schulunterichtes zum Grundsahe genom» men wurde. Der Schluß des Landtages erfolgt wahr« scheinllch erst Samstag. Steiermart. In der Landtagssthung, welcher der Unterrichtsminister Slremayr beiwohnt, verlündtt der S'allh^lter, daß tie Landtaassession am 7. Dezem-der geschlossen wird. Nach mehrstündig r lebhafter De« balle wuroe der Antrag des Finanzausschusses, die landschaftlichen Bäder Rohitsch, Neuvaus und Tobelbad vm 3 Millionen zu verlaufen, mit 39 gegen 17 Stim-Ulln aOgclchnt Trieft. Oer Landtag beschloß, das Ministerium telegraphisch zu bitten, sib weqen Aufhebung der Et,o« ltllllZonluma^ seitens Italien« zu verwenden, und nahm die Regierungevorlage über Orundlausch und den Ols^h-entwurf beirlsss Einikhiung von steigenden Perzenlual-belllägen aus Vettassenschaften zum Vortheile des Schul, fonds an. » Karnten. «bg. Dr. Mitterdorfer und 27 Ge« nossen bel'ntiagen die Bildung von politischen Verwal-tunysqemlinden im Umfange dcr jetzigen Bezirksgerichte, um den Ortegemeinden die polizeilichen und politischen Aaendtn abzunehmen. Die organisierte Verwaltungs» behörde und der Perwallungsrach sollen ihren S'h am Orte de« Bezirksgerichte« haben. Auf der Tagesorh. nung steht del Bericht de« Tisenliahnausschusses betreffend die laoantlhaler Vahn. Der Vericht beantragt, ditse Bahnlinie als ein anerkannt unabweisbare«, drin» gendes Vedürfni« zu erklären und die Erwartung de« Landtage« aufsprechen, daß eine diesbezügliche Gesetzes, vorläge dem Reichsrathe vorgelegt werbe. — Frey weist die außerordentliche Wichtigkeit der projectierten Linie für die lärntnerifche Industrie und dln internationalen Verkehr nach, well durch dieselbe die Herstellung eine« directen Schienenweges zwischen dem Orient und Nord-Deutschland vermittelt werde. Der Re^ierungsleiter ver-> spricht unter lebhaftem Veifallc, das Project zu unter, stützen. In der Nachmiltagssiyung wuroe der Gesetz, enlwurf betreffend die Einführung der Vermittlung«' amter auch «n dritter Lesung uhne wesentliche Aenderung angenommen. Die vom Schul» und Finanzausschusse aufgestellte« Grundsätze betreffend die Unterstützungen aus Landesmitteln für den Bau und die Erwerbung von Schulhäusern wurden angenommen und der Stadt, gemeinde Klagenfurt 7000 ft. zum Bau einer Turn» halle bewilligt. Zum preußischen Duiget Pro 1873. Da« Abgeordnetenhaus begann am 3. d. mit der ersten Lesung des Gesetzes über den Staatshaushalts-Etat pro 1873. Oer Finanzmlnister betont, daß die jetzige Vorlage einen reiflich erwogenen Steuerplan ent» halte, während die vorjährige, vom Landtage abgelehnte Vorlage nur tine lasche Steuererleichteruna zur Besei. tigung der Mahl« und Schlachlsteuer herbeiführen follte. Er glaubt, daß der Etat formell den berechtigten Er» Wartungen der Landesvertretung genüge, ohne die Verwaltung nutzlos mit Arbeiten zu überbürden. Dcr Handelsmillister weist auf die mit dem Auf. schwunge des Handels und der Industrie gleichfals enorm wachsenden Mehrausgaben für Eisenbahnen, welche nicht immer Ueberschüsse hoffen lassen, sowie auf die Unsicher-hei der Berqocrwaltung« Erträgnisse hin und hebt dem Abgeordneten Richter gegenüber hervor, daß der Etat Gehaltserhöhungen für dle Eisenbahnbeamten aulwllse. Nachdem der Iustizminister auf eine i^merlung Lasler« bezüglich des Gründunaswesens kurz enlgegnet und Rauchhaupt noch für die Vorlage gesprochen, wird der Antrag Richters, den auf da« Abgeordnetenhaus bezüglichen Abschnitt des Etats an den Vorstand de« Ab« geordnelenhauses zur Vorbcrathung zu verweisen, abge« lehnt und der gesammt« Etat mit großer Majorität an du Vudgetcommiston verwiesen. Das Gesetz inbetreff der Provinzialfond«, sowie der Rechenschaftsbericht über die Verwendung der Velhil' fen Mr Reservisten und Landwehrmäl'ner werden nach Wunsch des «llranllen Minister« de« Innern von der Tagesordnung abgesetzt. Folgt sodann die erste Lesung des Gesetzes über die Eaulionen der Staatsbeamten, welches an die Justiz» Commision verwilsen wird. Der Congreß in Washington trat am 2. d. zusammen. In beiden Häuseln st5d die Mitglieder sehr zahlreich erschienen. D«e Botschaft des Präsidenten Grant an den Congreß dankt »Ur die Er» hallung des Frieden« nach mnen und außen und für den allgemeinen Wohlstand des Landes, Mll alleiniger Ausnahme des Brandts von Boston. Oie Botschaft er-blllti nirgends eine Ulsache, die den Frieden bedroht. Die Differenzen, welche die Beziehungen mit England gefährdeten, sind in der befriedigendsten Welse, entsprechend der amerikanischen Polllit, gelöst. Das Urtheil des deutschen Kaifers in der San-Iuan.Fratt« läßt keinen Schatten auf den freundschast' lichen Beziehungen zurück. Das amerikanische Voll lft von tiefer Erkenntlichkeit gegen den Kaiser durchdrungen, für die mühevolle Arbeit, welcher er sich unterzogen. Dle Botschaft dankt auch den drei befreundeten Machten, welche Schiedsrichter für da« Schiedsgericht in Genf ernannten, und hebt die Würde, Geduld, Unparteilich' teil und Gefchicklichkeit rühmend hervor, womit die Schiedsrichter ihrer Aufgabe gerecht wurden. Das Urtheil des deutschen Kaisers befreit die amt« ritanischen Staaten zum erstenmale in der GeschM von allen Grenzfragen. Der Präsident beeilt sich, dtt rasche und freiwillige Räumung von San-Iuan durch die englischen Truppen anzuerkennen, und führt soda»» fort: Gegen Frankreich, unseren ältesten Alliierten, gegen Rußland, unseren festen und beständigen Freund, und gege« Deutschland haden Voll und Regierung der Vel< einigten Staaten viele Glünde zur Freundschaft; die Beziehungen zu den anderen Mächten sind sthr freund schaftllch. Die wiener Weltausstellung wird die Civilisation fördern und das gute Einvernehmen de» Nationen erhöhen. Die Botschaft hofft, der neue Präsident von Mexico werde die Meinung von seiner Welsheil und seinem Patriotismus bestärken durch seine Verlvaltunß und Befestigung der Beziehungen nnt den NachbarM' dern, was unbedingt nothwendig ist, auf daß die ungesetzlichen Alte, welche die Colonien an der Grenze beunruhigen, unter einer wohlgeordneten Regierung aus' hören und die Pacification w>e früher wieder fo^ schreite. Der Aufstand auj Cuba hat leine Hoffnung a«! einen schließlichen Erfolg; gleichwohl gelingt ls Sp°' nien nicht, ihn zu unterdrücken. Oer Fortbestand oel Sklaverei ist ohne Zweifel der Hauptgrund, daß del Conflict sich in die Länge zieht; eine schreckliche Una«' rechtigleit ,st eine Ursache schrecklicher Ucbel. Der Präsident bedauert, daß die Amerikaner auf Cuba fortfahren Sklaven zu haken. Politische Uebersicht? tzlaivock, 5. Dezember. Der „Ungarische Lloyd" meldet: „Freunde des s«' schiedenen M l n i ste rprüs i d en le n hielten es M nothwendig, daß «hm eine besondere Genugthuung zulhell werde, uno traten mit diesem Verlangen auch an Franz Deal heran. Deal hielt dieselbe nicht für opportun. ..Eine solche besondere Genugthuung würde ihre Srntze , sagte er, „enlweder gegen die Majorität des Reichstags oder gtgtn di« Mlnlstlr lehien." — Der „Pester Lloyd tritt der Auffassung entgegen, als wäre bel der Cavi' nelsbildung dle Dcalparltt umgangen worden und als ware oiehü hervorrufen. — „Dcr Una."' ruche Lloyo" miSbilllgt oie Sprache, welche einige c>s' lrilhanljche Olälter über Lony^y sührcn. — „Pcs" Naplo" ermähnt den Minisleiplasidelilen dahn zu st^' den, dah fortan das pallamenlllllsche Regie,!Ul>a,esY!lelN und e»ne gute Admlnillratlon nicht für enl^egen^r>lyle Begriffe gehalten werden. Ueber d>e Cabinetsbiloung schreibt „Pes" Nap!o": „Das Mm,stcrium Salary ,st noch nicht oo>l< >land,g gevildet und hat auch der Mlilistelprasioent oe» Elt, noch nicht abgelegt. Sobald S;>avy Sr. Maj'sl»l die Unterbrellungen üoer oic Cablnelsollouxg g«mach< haben wird, werden nach U"seren InfvlMalloneli oil königlichen Ernennungehandschreiben sofort erlassci» lvel' .semMllM. Ritter Planbar t. Novelle von Albert Reinhold. (Fortsetzung.) Lenore zermarterte ihr Gehirn mit allen nur er» dti'llichtn Möglichkeiten und fand leine, die auch nur den geringsten Theil irgend welcher Wahrscheinlichkeit an sich gelMt halte. Ihr wollten alle Vermuthungen der Mheimrälhin und ihrer Belannlschbft nicht einlcuch« ten. und doch mußte sie immer unwillkürlich wieder darauf zurückkommen, sie mochte wollen oder nicht, die eine F,aac blieb »mmer zu beantworten: Wer war diejenige, nxlche er gefangen hielt, und wer gab ihm da« Recht dazu? Lenore war eben wiederum auf d'tsem Punkte ihrer Gedanken angelangt, als Plötzlich ein Geräusch in ihrer Nähe sie erschreckt zusammenfahren ließ. Ihr erster Gedanke war an denjenigen gerichtet, welcher eben leb« haft ihr« Phantasie beschäftigte, und ein Seufzer der Erleichterung entschlüfle ihren Lippen, als sie e>n helle« Gtwand durch da« lichte Grün der Gebüsche schimmern sah. Eiligst wollte sie sich entfernen, aber die ange« boren« Neugierde hielt fie zurück. Mr mochte das sein? Dies« Fray« war bald genug entschieden. Kaum «in Oebanle spül«, da eilte eine Otftalt daher. Lenore sah, »ie sie ftch mit der Behendigkeit einer Katze über! den untern Theil des noch stehen gebliebenen Gemäuer« des chinesischen Pavillons schwang und dann, ohne Le» nore eims Blickes zu würbigen, vielleicht auch ohne die»! selbe einmal gesehen zu haben, längs der Tannenhecke ^ entlang glill und gleich darauf im Parke der Gthelm» räthin verschwunden war. Angstvoll blickte sich Lenore um. sie hatte die Ge« > stall und das schöne, blasse Gesicht erkannt — es war die Unbekannte, die Gefangene des Freiherrn von Werden. Noch stand Lenore wie betäubt, noch hatte sie nicht einmal den klaren Gedanken erlaßt. waS die« zu bedeu» ten haben könne, da tauchte eine andere Gestall jenseit« des Pavillons aus und das junge Mädchen erschrak beim u.ttommel, — wie ist d^ möglich?! Sie mutz hier oorbelgesommen sein, ich M die Dame diesen Nea nehmen, es war mir, als lvenN ich ste einen Moment auf der Mauer und dann oll' schwinden gesehen hätte." Lenore zuckte die Achseln. Sie war plötzlich mell< würdig verständig aeworden. Jetzt endlich bot sicti iv,l eine günstige Gelegenheit, das Geheimnis zu ergründen, und sie war nicht gesonnen, den Vortheil, den sie >° plötzlich und unerwartet errungen, so lc,chten Kaufs am' zugaben. Ueberdies vollführte sie hier ein gutes Ottt' sie entriß eine Unglückliche aus den Händen ihres V^ nigers und Tyrannen. „Waren Sie bereits lange hier, gnädiges Fräulein? fragte Freiherr von Werden wleder. Lenore erröthete. < ..Etwa einige Minuten." entgegnete ste dann na« kurzem Besinnen. „Demnach müßten Sie die Dame dennoch gesehe haben,' enlqegnete er in sehr bestimmtem, entschiedene Tone. „Sie ist hier also nicht vorbeigekommen?" ,Sie haben eine sehr sonderbare Manier, be" Inquisitor zu spielen, mein Herr," sagte Leno>e ge"'« In seinen Ziigen ging eine merlwurdiae Veiünde-rung vor, da« ernste, stille Gesicht wurde plötzlich mu-und freundlich. l9»z ^, lv«l«.^ wenn kein« zufälligen Hindernisse dazwischen« «..? "" lchon morgen zu gewijsligen ist. Graf Zichy «uroe heule von Fiume erwartet. Die Ernennung des "Ndesvertheidigungsminifter» bleibt — «ie wir oe,. «Wen — vorläufig in guspsuso und wird, bis man «r die Person de« ^andesoerlheldiHungsminlsters einig Myrdcn, der iviinisterplüsidnü 2ic Lande«oerthe,digung«« lu»««l,yMl0« ge^l^: ^Dif Folgerung, als ob die b»kü ^ ^^ b" ueuen Pairs ein ^hlnptom au 5 '^' ""^ "l"" bic Reform des Herrenhauses auf, «««den hübe. ist au« der Vuft gegriffen. Die R,e-l"n des Herrenhauses ist blos bis zu der Zeit vcr« ^ ly, der leileyde,Staatsmann sich, u iro daran be-^""s«' tünnen. Die Frage ist von solcher Wichtigkeit °° ^" Ataatsmmisterlum die Mitwirkung desselben ^'^tt»en »üi'schen muß. zumal da der Fürst selbst '^ 'wünsch kundgegeben hat, sich an den Schritten zur Mltnhausrcform zu belheiligen. Vorläufig hat der kr « ?'"' Zustimmung dazu gelben, daß die Zahl ^M"ß nach dem augenblickliche.« Bedürfnis bemessen i. . ^^« Nationalversammlung in Versailles "" »m 3. d. alle Kapitel des Budgets des Kriegomini. '««u»s und 49 Kapitel vom Gudget des Ministeriums ,, ^iMtlichen Arbeiten angenommen. Die Kihung oer» "' ^ne jtden Zlvischenfall. In Honstanliuopel werden fortwähtend Minister» "änderungtn erwartet. Man versichert, daß Na-^ vascha. welcher während der berüchtigten Metzeleien ^ Iahil 1859 Vouocineur von Djedda war, Oroß» li" werden soU. — In der egyptischen Justiz. , '"llnfrage sind die Mächte geneigt, den Cimluertch. /u n «echt zuzuerknnen. die Ausführung der Urtheile WN ' ^ ""^^ ^" Yeschluß gefaßt, eine Com-ülon zu erncn'ien, die mit der Prüfung der von der «M'schcn Regierung zu gewährenden Garantien zu be> auen ist. Alle Machte haben bereit« ,hie Zosllmmungl ?.^ Ernennung dieser «lommssion gegeben. Emi^e der.^ ' ^n haben sogar schon ihre Delegierten sür dnse Com. Mn ernannt. Tie Iurisdictionsfrage in Strafsachen ^be in der Schwebe belassen. ^ Das Hrpläsentalenhaus in Waihinqtou hat eine H^nUssion zur Pfüsun« der Anschuldigungen wegen ^ ^lchung yy„ äongreümitqliedern eingesetzt ^p die Negocicrung cinel Anleihe in 5perz. Vonds ^^desi jlüheren Bedingungen genehmigt. H(lssesneuic;ketten. — Se. Majestät der Kaiser werkn a« Montag, ben 9. d. M., Audienzen in Wien zu erlheilen ge,uhen. — (An der Cholera) sind in Ofen seil 18>en Dltober im ganzen erlrantl 098 Individuen, davon 397 Ü«d,«ilt. 261 gestorben und 40 blieben m Behandlung; '« "st ertrankt 607 Individuen, davon geheilt 175, gestor. ^ 232. und 200 blieben in Behandlung. - Wegen "« anhallenden warmen Wellers ist die Eholera in Leu,-^"3 in Zunahme begriffen. Seit 29. November sind 46 ^oleraMe vorgelommen, darunter 17 mit lödllichem ,^gauge. Die Gesundheus.Comilss werden wleder er» Achtel. . — (Sauerbrunn.) Im Verlaufe dieses Jahre« ^" Sauerbrunn 1,002.000 Flaschen versandt, eine Iahl! tHe bisher noch niemals errelcht wurde. H ^Verzeihen Sic mein seltsames Genehmen. mein ?"Ullin. ur-d so weit ,ch S>c zu beurtheilen mir er-^"> wird Ihnen das nicht sHwer fallen. Denken »'^ l'ch in meine Lage. ich stehe d,c entsetzlichste Angst 1^ tinc Person aus, !>je mir n,he steht, die ich unend. f.3 /"be und doch mit aller Liebe nicht an mich zu H"n vermag. Daher mein Forschen, da« Ihnen ge< ,.° so unpassend erscheint, wie es in der Thal ,st — llr»Me. gnädiges Fräulein. Sie sind hinreichend yor. ^'lsflei. um die Verhältnisse in Vetrachl zu zlehen >"° lln unbesonnes Volt nicht meiner Persönllchltlt h ^st zu leyen. ^ben Sie wohl und entschuldigen Sie eil,» ^tnehmen mit der Todesangst des Vruders UM »lme. betlagenswerthe, unglückliche Schwester." ^ ^tnore stand wie betäubt, und ehe sie ein Wort der V,.? °"ung fand. war er verschwunden. Er sah nicht brln ^ si«, unfähig einen Laut über ihre Lippen zu H Utn. mit der Hand nach der Stelle deutele, wo die tz^t verschwunden war, und mit einem schmerzlichen "tt, «^ °uf den weichen Rasen niedersank, als er sie ltll^t, ha«« Or fah auch nicht. wie sie in «in 5 "pshastes Schluchzen ausbrach, wie sie vergeben« l«lnm/'' ^"l vcwegung Herr zu werden und sich zu dllll.,^" "blich sprang sie auf. es war. als sei ein "«ten Entsa>lnß über sie gelommen. Hastia trock »ln ' , ^' "°ln Weinen geröthtten Augen, dann sah sie sich btt,'^' lütchle sie gesehen zu werden und eilte densel- "ll« «ntl«ng. den die Dame eingeschlagen. i8«ts«tzm»« <«lgt.) — (Vom ftöieirmär^schen Landtage.) Der Finanzausschuß des fteie>m Landtages beschloß den Verlauf des landschaftl. Theaters um den Preis von 200.000 fl. mit Beibehaltung der Widmung als Theater. — (Neuer Podestö in Fiume.) Am 2. d. fand, die feierliche Installation als Podest^ des zur Deal» parlei gehölenden Relchstagsabgeordueten Elvtta statt. - (Die ,Südslav»sche Korrespondenz") zeigt ihr Äufhvren m»l Ende dieses MonalS an. - sUeber die öslcl! ilrmee) schreibt die „Darmstädter allgemeine Mililäl Zeitung" nom 16. Novbr. d. I.: „Die neuen Curse in den verschiedeuen Cenlral'In-stllulen der österreichlsche» Arm«, der Cenlial-Equitation, der Kriegsschule, die Vorlesungen im mililür wlssenschaillichen Verein haben wieder begonnen und werden abermals in ihrem Verlauf und den Ergebnissen den Äeweis liefern, daß die österreichische Armee wesentlich und stelig fortschreitet. Die Reorganisalionsperiode, welche selbstredend im Beginne da« Gefllge lockern mußle, hat cuinimiert und verwandelt sich mehr und mehr in eine (lpnsolidierungsperiode. Das österreichische Heer zahlt und wiegt wieder in Europa, und wer ohne dasselbe rechnet, dllrfte schwere Fehler in feinem CalcUl begehen " > , - (Ueberschwemmuugen in Kärnten.) Infolge der fortwährend andauernden Negengtlsse, welche den Schnee auf den Bergen fast vollständig verzehrt haben, sind, wie die „Klagenf. Z,g." meldet, die kleinen und großen Gewässer Kärntners fo angeschwollen, daß die Oe. fahr einer UeberschVemmung zu besorgen ist, wo das Lle» lnent nicht bereits seine verheerenden Willungen geäußert !hal, Betrübende Nachrichten liegen bereits heule au« dem Oaillhale vor. ^ocal eö. Armnischtl LanUag. X.I. Sitzung. Laibach, 4. Dezember. (Schluß.) Sechster Punlt. Vericht des Petitionsaus, fchusse« über dos Gcsuch an Sc. Maicstät den Kuiser um «Uegliaoiqung von 6l1 weaen BetbreHens des «lluf nandes verurtheillen Orlsinsafsen von Studorf und Althammer. Landeshauptmann Dr. o. Kalten egger erklärt: Es werde von der g< schlichen 48slündigen ftrist Um« gang genommen und in die Veralhung eingegangen. Abg. Dr. Razlag verliest den Vericht und empfiehlt dexselben zur Nnnuhme. Abg. Graf Thurn unterstüht den Antrag, bt» merlt aber, daß öftere Gnadcnanliäge dem Bestände der Necdtsordnuna aefiihrlich seien. Redner betont, daß im ooillcaendcl, 3aUe wohl beson^ert Miloerunasgründe in die Waaschale fallen, der Irrltzum der betrlffenden «ln. jasfcn sel wohl mchl ^u entschulolgen, aber lmmerhi« begreifl'ch. Ourch den Strafaülrilt würde o,e Famlllen der Bcrullh^illcn ^roß«V Elend lnssen. — Der Au» schußanlrag w>rd nahezu einsummia angenommen. Siebenter Punkt. Ger'cht des Finanzaus schufscs wegen Trennung der Direction von der Bcr» waltung der ttandeswohllhüli^lcils'Hnstalten. Abg. Dr. Gleiweis verliest den Vericht. Abg. Kromer spricht gegen d,e Trennung Die mit der Geldgebahrung betiaute Verwaltung muh strenge überwacht werden, um in Hinkunft Unreaelma» ßigtolen, Pfilchlverlehungen ur,d Dcfraudalionen oorbeu» gen ^u lüimrn. Ein so qroße« Il'st'tut bedarf der e>n> heillichen ^rilung. Eine cooroiuierlc Stellung des Dlrec» lo,s und Verwalters sei sur den Dienst nachtheilig; selbst dir Dienerschaft wlirde bei getrennter Peilung nlcdl wissen, wem sie unlcrst'hl. Ordnung und Pünktlichkeit im Haushalte der Wohllhallgleits^ristalten se> nur durch eine einheitliche Leitung des Ganzen zu erzielen; auch die Regierung erklärt sich gegen den Ausschuß antrag. Abg. Dr. Vleiwels erwähnt, daß ähnliche Re. organisierungen in den meisten Provinzen Oesterreichs fich vollziehen,. auch in Wien u. zw. dort im Auftrage der hohen Regierung; Redner Müsse sich wundern, dah Abaeordneter Kromer dem Antrage des lrainer Landls-ausschusses entgegentrete. Die Abgeordneten Kromer und Dr. Vleiweis vertheidigen ihre Standpunkte. Zum Punkte, betreffend die beantragte Ernennung des Directors dieser Wob,llhätist,leite'Nnstalten durch den Landtag, bemerkt der t.l. LandeepläsideM Graf A ue rs. perg daß die Krone auf das >hr zustehende Recbt der Ernennung des Directors, dem die Oberaufsicht zusteht, nicht verzichten dürfte. »bg Dr. Vlelweie betont. daß diefes Reckt an die Landesverlrelung übergehen solle. — Die Aus. schußant,üge weiden hienacl, in zweiter und dritter Lesung angenommen. Achter Punkt Vericht des Finanzausschusses wegen zeitweiliger Verwendung eines abgesonderten Tac» le« der Landeszwangsarbellsanstalt sür ruhige Irisin. nige. Der k. t. Landeeprüs ldtnt ergreift da« Wort. um den Standpunkt der kaiserlichen Regierung zu präcisieren. Die «eglerung sei gegen die veantrsgte thellweis« Venlltzung oe« ZwingearbeltShause« durch Irrsinnige au« fanllHren, bieclplinären und crvllrechlli-chen Rücksichten. Die vollständige Äbschl eßung eine« Iracles lm Zwangsarbeitshaufe zur «lufoahme ooy Irrsinnigen sei Nicht möglich; öftere« Eintreten von Unruhen und gtmeinschllflllihc Vesprechungen der Hwüng-linge mit Irren wäre nicht zu verhüten; die Verdm-oungsmauern der Hellen se>en seyr dünn. Auch sprechen '«echlsoerhaltmsse gegen den «ilusschußantrag, lndeal bie Zlvangsaroellsanstall ihr Entstehen nicht dem Lande«-,onde, sondern humanen hochherzigen Stiftungen und te-!l^m:nlar,jchen Versügungen verdankt. Der l. l. Lan-oeepräiidcut weist hm, dah in den meisten Ländern fich ein großer Mangel an Raum zur Unterbringung der Hlvänglinge herausstellt; wenn dieses Oedürsnl« auch oerzeil ,n Kram nicht so lebhaft Heroort,Ut, so könne es denn doch in der Hulunft auftauchen; überdies wäre die beantragte Aoaptlerul'g eines Iralles be« Zwangs-arbellshausee zur «ujnahme von Irren nnt bedeutenden iluslagen verbunden. «bg. Dr. Vltlwei« bemerkt, daß man diese Frage vor einigen Jahren ganz ander« aufgefaßt habe. Redner will die auf einmal eingetretene Wendung mcht näher beleuchten; er schildert den beengten Raum i» Irrenhause, welcher zur Aufnahme aller Irrsinnigen aus dem Lande nicht a/nilge; auch hade sich der Lan-oessanitälsrath für der Ausschußantrag ausgesprochen; überdies würde der abzuschließende Tlact nur provisorisch und längstens auf dle Dauer von fünf I»hren zur Unterbringung ruhiger Irrsinniger oerwenoet werben. Redner erinnert an eme Verfügung des h. Minister «um« oc« Innern im Jahre 1650, als deren Folge cm Theil der Sträflinge aus der Strafanstalt unter Berücksichtigung der volliländigsten Trennung in da« Zwan»;«-arbellshau« versetzt wurde. Dem Redner schwebe das unglelche Loo« der Irren und das Wohl des Lande« vor Augen, indem er die Annahme des Ausschuhan-trage« wärmsten« empfehle. Abg. Kromer spricht gegen den Aueschußantrag au« sanitären, blsciplinüren und finanziellen Rllck/iHlen. Dle Zwangslllbeilslll'stalt gehiire nur für Zwängllnge, ausschllthllch nur für dlsen Zweck; ourch die ^lllchzelllge Ulltelbrlngung von Irisinnlgen in dem Albe«l«tjause würbe die Oisciplin leiden, denn eine totale Abip^rrung der Tracte sei unmöglich; überdies würden die Z«äng-llnge Tag und Nacht durch Irrsinnige gestvrl »crden, würden sie sich mit letzteren unter emem Dache befinden; auch wäre die Nnhaltung der Irren zu Hause besser »l« »» »b» gtschlossenell Tracle des Zwangsarbellshauses. O»e Adap-lierung des Tractee für Irrsinnige würde wohl auch nicht so billig zu slrhen kommen, al« es der «uejchuß prällmmierl hat. Der Rebner beantrag: fall» e« l« l»,esigen Irrenhaufe an Raum aebräche, seien d« Irren ,n dic Iirenonstalt nach Graz zu lranspollieren. in e« Institut, »o dle Irisinnigen ^weckenljpliz>gen Ausweg b elt. Aog. Dr. Oleiwei» bemerkt gegen den Antrag Kromer. Der Traneport der Irrsinnnigen von ^aibach nach Oraz werde wohl nicht gar so b lli^ zu Nehm kommen; die Auslagen für separate« Eoups. Tran«-port und Gegleituag, Hin» und Nückrelse, dürften von der Vahnverwallung siwer nicht billig berechnet werben. Abg. Dr. Zarnll bemerkt: Vor einigen Jahren felen beide Parteien irr. ^ande daiüber einig gewesen, was der Ausschuß nun beantragte; auffallen müsse e«, daß diese Anfielen sich derzeit geändert haben; in maß» glbenden Kreisen lasse man sich von ptrsöullchen Ansichten bee,, flusscn und sliu'me heule, nachdem der Antrag dleS-mal von der nationalen Aueschußmajorllat erneuert worden, gegen die Unterbringung elnlgcr Illsinnigen i» Zwongsalbeilshause. Der Landeshauptmann bedauert, daß diese Frage Anlaß zu eimzen hcfltgen Aeußerunnen gab. Abg. K'vmer stellt in Abrede, baß sich maßae-bende Krese von Ohrenbläsern le»len lassen; triftige Gründe bcstimmcn den Redner, gegen den Au?splvn>en der Gedacblniescdlrc cre zu registlieren; aber b« dtN» V'angel eines Arwlchelllng bietenden Reper» tons, in ter Elubgung, als dieselben ersten Vlih« nenlläfle den vvtllegenden Stoff unmöglich bewältigen lün. nen, muß da« Publicum Nachsicht liben und sich der Hrffnung hingeben, daß es in kurzem besser werden dllrfte; wenn nich«, so werden w«r die Thealersiye in Zukunft noch »tmger occuplerl sehen, als heule. Neuest Poll. Pest, 5. Dezember. Im Unterhaus« wurde ein MtllMslte Rescript verlesen, wonnt Szlaoy zum Ml' NtsltrplllfttllNllN ernannt, sümmlllchc Mimsler neuer-din«e dlstüiigt und Glaf Josef Z,ay jun. zum Han-beleminifter ernannt werden. Na«l>lm sich der Mimster dem Hause oolgesullt. eillärt S^laoy, das Mlnislerium »erde die bisher eingeschlagene Rtchlung auch fernerhil. beslllgen, solange er das Veitrauen der Majorität besiyn Tz'avy bezeichnet sodann als Veralhunsgeqtnstände noch in der laufenden Scssion den hauplslaotlschen Ge< sehentwurf. die Regelung dee ssönlgSboden«. die Provin« ziallsierung der Mtlitürglexz«, dann als Hauptaufgabe, Regelung der öanbesftnanztn, tündigt einen Gesetzentwurf betreffe einer neuen Anleihe, sowie betreffs IndemnitittS-ertheiluna. und Steuerforterhebung für das erste Viertel« lahr 1873, ferner Sleurformvorschliige an und empfiehlt den Mitgliedern aller politischen Parleien die zur ersprieß-lichen Thiltigleit unentbehrliche Mäßigung und Vrson' nenheit. _____^ telegraphischer ^ect»»eicur« oom 5. Dezember Papier ^ Rente 6«. Silber - Reute 70.80. »no'.ci s>taatz-Anlehül, X'L/'O. Ha i'^Äc^ > 973. «lridll Acten 337.35 Land-,' U»8.25. — «5,!!," !)7.75. ^ k Miw.D»- cal^!, —. Nllp^^^nOd i.r 8.68'/, Handel uni» Dolkswlltijjchallllck^ Der Real-Credit in Kram. Vollswirthschaftliche Skizze von Oustav Dzlmsti. Die autonome Vertretung eines Landes ist vorzugsweise und in erster Linie dazu berufen, in national-ökonomischer Beziehung eine gedeihliche Entwicklung des Landes und resp. der Angehörigen desselben herbeizufuhren, und zu diesem Behufe sowohl bestehende als auch eint«' tende Hindernisse und Stockungen des oollswirlhschaftlichen Verkehres zu beseitigen, die Wege zu ebnen und Bahnen zu eröffnen, auf welchen die Vortheile einer gesunden Volks-wirthschaft der Bevölkerung zu statten kommen mllssen. Die Landesoertretuugen sind daher nicht nur berechtiget, sondern sogar verpftichtet, dort die Initiative zu ergreifen, wo in der großen vollswirthschafllicheu Kette eines Lande« ein Glied derselben schadhaft und daher dessen Ersatz oder Stärkung nothwendig geworden ist, denn nur dann, wenn alle Glieder dieser Kette stark und kräftig sind. und ein jedes den an dasselbe gestellten Anforderungen entspricht, kann sich die materielle Wohlfahrt emes Lande« heben. Unter den zahlreichen sozialen Gebrechen ist eine« der drückendsten, welchem schon unzählige Familien zum Opfer sielen, d« Systemlosigteit unseres Credit« we sens, und eine Folge davon ist die Gefährdung des Realcredites auch in Krain, weshalb es nach meinem DasUrhalten schon lange Aufgabe der Landes» Vertretung gewesen wäre, den Realcredit, diefen wichtigen Factor der Nationalökonomie, zu fichern und zu regeln und denselben vor allen beeinträchtigenden Einflüssen des in den letzten Iahreu zur neuen Thätigteiterwachten undauf eine ungeahnte Weise entfalteten Associations« ge iftes zu schll tz en. Die speciellen Ursachen de« in Kram gefährdeten RealcrediteS liegen' aber vorzugsweise darin, baß, wie überall, große commerzielle und industriellc Institute und Gesellschaften, den zeitgemäßen Anforderungen des Handels und der Industrie Rechnung tragend, auch in Kram Fuß gefaßt haben, diese jedoch da« urfprlinqlich dem Real» credile gewidmet gewesene Prioatkapilal dieser Nestim< mung in einer von Tag zu Tag sich steigernden höhe entziehen, denn dem Kapitalisten sagt es weit mehr zu. sein Gelt) als verzinsliche (linla^en bei einem soliden com» merziellen Institute anzulegen, und zwar einerseits um da» durch sich stets in der ^age zu befinden, zu jeder beliebigen Jeu über seine Kapitalien dlsponieren zu können und dasselbe vom Tage der Elnlage bis zum Taqedes Oedarfes verzinst zu haben, anderer» seits aber um der lästigen Mühe. der Weitläufigkeiten und Unannehmlichkeiten überhoben zu fein, welche mit der hypothekarischen Anlage von Kapitalien verbunden sind und sich überhaupt nicht den üblen Folgeu auszusetzen, die in den meinen Fällen aus derartigen Kapitalsanlagen fowohl bei der Verzinsung, als auch 5ei der begehrten Mck^ah» lung des Kapitals entstehen, denn bei eintretender Insol« ven; des Schuldners hat der Kapitalist den langen und dornenvollen üleg der Erecutionssühruug zurückzulegen und schließlich um sein Kapital z» retten, noisu» volon« M ihm nicht convenierende Nealitiil im <3recutiond> 4164 4195 4217 4249 4250 4252 4267 4272 4274 4318 4A 434, 433 4771 48> 4823 4853 4854 4869 4874 4879 4915 492! 4929 4961 4A 4963 4975 4950 5000 5009 5M2 5014 5016 5018 5,03! b 5l79 5,90 5195 52l>> 5226 5254 5261 5263 5292 531» !>U 8316 5323 533'' 5344 5353 5364 54l 2 5457 5475 5503 U 5524 5531 5538 5537 5548 5562 5567 55.88 5590 5M3 U 5606 5608 5620 5636 5645 5649 5650 56'.1 5653 56»4 U 5718 5724 5753 5762 5782 5813 5854 5859 5865 588l U 5889 5898 590l 5908 5920 5986 5943 595l 5953 595b ü"" 5974 5977 5993. schwebende Schuld. Zu Ende November 1872 bes»"^ sich laut Kundmachung der Commiffloll zur «loutrole der sl««>' schuld im Umlaufe: an Partialhypothelaranweisungeu 37,55«."^ 50 tr.; an zu Ataatsnoten erllilrteu Tin- uud KllnfgMenA' im ganzen 411.999.346 ft. 30 lr. «udolfswerth, 3. Dezember. Die Durchschnitt«-^ stellten sich auf dem heutiqen Marlte. wie folgt: _____^ ,. lr. l5^ Weizen per Metzen 5 80 «utter pr. Pfund . ^ ,^ Korn .. 4 40 Eier pr. Stuck . . " Gerste . 4 - Milch pr. Maß , ^ !l Hafer .. 1 9l» «indsteilch pr Pfd -^ ^ Halbfruchl „ 5 . Kalbfleisch ., ^ Z Heiden « 4 - Schweinefleisch.. -'H Hirse „ — Schöpsenfleisch« ^!«, Kuluruy ^ 4 — Hähndel pr. Stllck ^ Erbäpfel „ 1 50 Tauben ^ ^ ' linsen « —! » Heu pr. tentner . ' ^, Erbsen .. 6 40 Stroh « . ^ U Fisolen „ « 40 Hol,, harte« 3s", Klst. » ^. Rmdsschmlll, pr. Pfd. — z 50 — weiche«. „ -^ ^. Schwelneschmal, ^ ,4« Wein. rother, pr. Eimer l»! sveck. frisch. - , 84 j! - w«ßer .. l0 ^ S«»l«««. Äeichl. l. l. Militär-Postbeamte, Iirluiz. "^. gyel. itfm., Kanijcka. - Codelli, Pola. — »eyer, Vi«W-Weyei, Doll. Cesare «entilli. Hdl«m.. Trieft. ObtN»«' ger, Tckllstevmrister, und Perisutti, Kaufma»«. Vib,s»alv> "' Schatolla. Wien. — Elraber und Frau Grotnit, Hitlicb Ierii, Pfarrer, Hl. Kreuz, - Varon Roschllh, Püsendorf. «««»«««l »>:„^«,»»,. Keftel, Wien. ,, z, !V>»»,n«»>>. Mntlier, Commis, und Woll, Vmdermeister, TNI« - Deutsch, Hdlem., Ulm Thcater. Heute. T«lt«r Uobln. i'ustspie! iu l Ntt nach dem ftr.'N,iM" b<>« Prsmai.li om, W. Fil.drlch viosem folql, zum ersten "". Nur Mutter. i?ustspirl l„ 2 Auf^geu nach dem FranzVsiM" von Akrauoer Vrrgen. ^^. ^tfl^luull^lssljr ^»ljilchlmMll iu l^aißa ü . .1 Zk'3 ." i ^ « " ->^' ____" ^ _ «_^_______>^_____^_____________ 6U. Mg. 727,o ^7., NW'schwach halbheiter zl»> 5. 2 „ N 7,i0,,u .» 7» NW. .chwach «rllbe Ne«<" ,10.. Ab. 733.7 -^5.7 O. schwach «egen " Morgen« 5 Uhr heiter, fpillrr Regen. TagUder meist/"^ abwechlelnd Regen. Das Tall/Simtlel der WUrme -^ »»'^ < 6 1' Über dem Normale. ^Ns!^N^sNl^^ 3^ien, «. Dezember. Die Arrangementfchwierigleiten sind nicht geringer geworden und die Prolongation ist nicht sehr leicht Dem entprechend und im Oesilhle der sä^ ^'Vl^UUülU/l. benden, Uberqroßen Engagements war die Vorse im allgemeinen lustlos, obwohl fllr NnlagSpapiere eiuige Meinung herrschte. Man wllrde jedoch irren, wen» man an^ „l daß e« an Papieren fehlte, in welche« eine energische Hausse in Szene geseht wurde. Es waren deren vorhanden, und sind davon in erster ?,me VertehrSbanl, l.'ilnderbauleuverein Hudbahu U" tramway zu nennen. ^ Hwhtlll'chc V^iacs^chull! z, b ptr. 70 50 70.»« e«,;.» ,3 183V . —— . ^ 1854 (4'/.) zn 250 ft. «,«25 9^75 . , I860 ,u 500 fi. . . W280 103-. . 1860 zu 100 fi. 125- 126 _ . „ 1864 zu 100 ft. "5 - 14 .50 5^.lt«,D°mtlnen-Pfandbrieft,u 120 ft. ü W. m Silber . . 114.50 Ilb -«,. M»n»>«utlaftuntt4-Vl»iit,ati«>ntl' ftlir 100 ft. ^"l" wo". tiühmeu ... ^u5pC> 9550 W-»aUzitl. . , . . f» >. 77.75 7«sO Nieder-Oefterrei« . , 0 . Vb — i« Vber-Oefterreich . » 5 . 9150 9i 50 Bltbtnbürgen . ^ 0 ^ 7725 78 — «tti«rul»rf . ^ 5 . 9l 50 ^3 — Uussnrn . . . « 5 « 79.75 8025 O. «ndere öffentlicke Nnlchen H)on«,nreguUrung«lose zu 5 pCt. !^8 — 98.25 U» g. V'senb»hn<»nllh«n zu 120 fl. s. V. Silber b', pr. Stück 100 - 101.— ^lig Prämienaulehen zu 100 st. ^W. 75ss »w,»hl.)»r ««»« i«).7b 101 — Wiener Communalanlehe», rttn- «Veld Vcare zahlbnr 5 p«t. f«r 100 fi. 8« 70 8» 90 K.l Wc^r. »,l,'^nfteri. «»»l 628. 328 50 Valorem ... 3«9.— 391 — «oden-Trttntanftalt . .284— 286.— lrebitanftalt f Handel u. Äefr . 838 K0 339 — Credilanftalt, »llgem. ungar. . . 141.- >42-> Depositenbank.....'. 134.- 135.- L'ol,b. ilflerr. . . . 576 — 57« - Oefterr. «ordweflbahn 2I7 50 2I8 — «udolf«-V»hn . . 17» 75 l74.Ll» Siebenbtlrger Nahn , -------—.— Gtaatsbahn . , »40 50 34150 Sudbahn . .....201 — 201.50 Vild.nordd Berlnnd «ahn . -.— -. - Theiß-Vahn . . 248 50 249 50 Ungarische NorboNbahn 161 50 162. - Ungarische Ofibahn . . 134. - !»5 — tram»«y 396— 397.— e. Vfandbrlef« (für l l > ss ) «ll«. «ft V«,dln-««dlt-»nstall Geld ^jaar« aerlosbar zu 5 plt. »n Silber 101 — 1l»I 25 olo.in83I.rUck,.zn5ptl.iuü.N. 8>< - 88 25 «attonalb. zn 5 ptt », W. .9075 91 -Un«.«od..«red..Nnft. zn5'/, p«t. 86 50 87 — «. ^»iorität«oblt«aUv»ea Vlis..Weftb. in 6. oerz. (l. Vmifs.) 9050 91- ^erdmauds-Nordb in Silh »erz. 10' 50 I<»2.— zr°n,,I°sePh«.V«,hn .... 9985 1sX» — ".«!l?l<3nd»v V.i.V.^z' «a-. 100 50 100 75 0e»«n. ««»d»««»^u . »».b0 W.7» «e. ^ Kiebenb. Hahn !l, Kilntl <,er<. . S750 "< Vtaatsb. G. »'. < 5>00Fr. „.! Vm. - ^ .^>1 sildb. V. 3",.. 500 Frc. pr. Stück 109 - ^ ^ Sudb.-i».i,zt00fi.z.5^ftlrI00ff. 9250 »"' SUbb.-Von« «". (I870-.74) i 500 Frc« pr. Bttlck . ^ ,7,b Unss. Oftbahn fttr 100 fl . 7S - ^ ». Vri»atlos, lsi« SlUck) ,, «reditanftalt s.Handrl il. Osw. O»ld » . zu 100 ft ö N . . 189 50 1^ «ndnlf.Gtiftnnq ,n 10 ft. . . 14.b0 ^' 7c»Hfei (d lvtoi^ Held O"^ «ug«bnrg jül 100 st siibb. W. 91 40 ^ gh »ranlfurt a.M. 100 fl. detto s» ") ^ Hamburg, sfir Ux» Mars Van« 80 7^ ^<