Al.l«0. Mittwoch, W.AlWlst Itt«?. 1W. IahrMll,. Mbacher Zeitung. Vllwumeraliousplel!,: «)iit Pofi Versen bung : ganzjähiig fi, l5, halblilhri« ,l. 7.eo, In, «ompi o >r: , »"»'».!,,, u, il, hai!>>>i!,li« sl. s.,»u, «ül die Zustellung >u« Hau» «anzlählig sl >, — I»!>' ,u < feilen »5 s>,. glö^«,: per > Aücbslholungcn »r, >flilt » l», ^ ^!e „^»bacher Leitung" «scheint lägllch uiil «u«nahu,l be« Sonn» und F»<ngcnl>u!men und «lanuscripte »ichl z»r. f. und l. Apostolische Majestät haw, mit Allerhöchste Entschließung vom 29. Juli d. I. den Inspector und Finanzra'th Karl Windschel zum ^berinspectur und Oberfinanzrath bei der General» Erection der Tabakregie allergnädigst zn ernennen """yt. Duna jewski ,„. f>. U„ .^ k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2tt. Juli d. I. dem ^'Ipeclor und Finanzrathe bei der GeneralDircctiun °er Tabalregie Anton Hillerbrand taxfrei den Titel «no Charakter eines Oberinspectors uild Oberfinanz-^'yks allergnädigst zn verleihen geruht. Dunajewsli >n. s>. «.^ Se. f. und l. Apostolische Majestät haben mit ^"Mter Entschließung vom 28. Juli d. I. den A° essur der Kunstgewerb'eschule am k. k. österreichischen "lljeum für Kunst uud Industrie Julius A erg er ^.ordentlichen Professor der allgemeinen Malerschule "^ der k. l. Akademie der bildenden Künste in Wien """gnädigst zu ernennen geruht. Gautsch m. p. ^ul ?" Ackerbauminister hat den Oberforstingenienr 2. Swoboda in Wien zum Forstmeister bei der ^^' und Domänen-Direction in Görz ernannt. Nichtamtlicher Weil. Die Wahlen in Böhmen. den k«l Vorbereitungen zu den Ergänzungswahlen in deutsck ^"' Landtag, welche durch den Austritt der dess?! ' Deputierten aus demselben und den infolge h'' "/'"getretenen Mandatsverlust nothwendig gewor-ickp'in '" ^°llem Zuge. Man sieht alsbald dem Er-Armen des Wahlmanifestes entgegen, welches die O^leneltung erlassen wird. und in den publicistischen ^n3 !'/" ^lselbeu lerueu wir bereits den wesentlichen N?l/ r '^" Kllndgebnnqeu kennen. Die deutsche ^Mechhaft Böhmens wird zu regelrechten Protest- wahlen aufgefordert. Es wirb ihr bedeut t. dass sie durch ihr Partei^ und ihr nationales Interesse ver-pflichtet fei, nur den ausgetretenen Abgeordneten, welche zur Fortsetzung ihrer bisherigen Taltit entschlossen, oder Männern, von denen man Überzeugt sein könne, dass sie gleichen Sinnes sind mit jenen, ihre Stimme zu geben. Gleichseitig wird der Wählerschaft erklärt, dass die Partei entschlossen sei, in der eingeschlagenen Abstinenz« Politik zu beharren, auch wenn abermals eine Ver-lnsterklärnng der Mandate erfolgen und wiederum Neuwahlen sich ergeben sollen, so lange den Deutschen nicht von czechischer Seite Bürgschaften für eine gerechtere Würdigung ihrer Wünsche und Anträge geboten würden. Dies ist der Kern des Programms, auf welches hin nach Absicht der Parteileitung der Deutscheu in Böhmen die Trgänzunqswahlen vorgenommen werden sollen uud aller Boraussicht nach für diesmal auch vorgenommen werden dürften Man hat sich so gründlich in die nun einmal eingeschlagene Rich« tung verrannt, dass vorläufig eine Umkehr nicht zu erhoffen ist und eine bessere Einsicht erst von den unliebsamen Erfahrungen zu erwarten steht, welche auch die Deutschen mit ihrer Abstinenz Politik ebensogut machen werden, wie früher die Czechen, die Polen und Slovene«. Als diese sich von der parlamentarischen Arena ferne hielten, mussten sie schließlich wahrnehmen, dass dieses trotzige Schmollen ihnen selbst am meisten Nachtheil bringe, indem Landes- und Rlichöangelegenhki-ten ohne sie und mitunter über sie hinweg nnd gegen sie entschledrn wurden. Wie gerade in der deutschböhmischen Gruppe der Gedanke der Abstinenz-Politik Anhänger finden lolmte, ^ ist schwer begreiflich, wen., man sich erinnert, mit wel« cher Entschiedenheit, mit welcher Fülle überzeugungs kräftiger Grunds mit welchem Anfwaude parlamen. tarischer Äcredtsamleit ihre hervorragende!, Führe, sich allezeit gegen die Abstinenz Politik ausgesprochen haben, so lange dieselbe vou gegnerischen Fractiouen im Reichs rathe oder in Landesvertretungen ausgeübt worden. Wie wurde da den Gegenpartneru ins Gewissen geredet, sie möchten doch bedenke», wie leicht bei jeder Discussion derAbweseudeins Unrecht versetzt und selbst ohne alle böse Absicht geschädiql und veiqeivaltigl werden könne. wäh< rend auch eine numerisch schwache Minorität, so lange sie nur ihren Plah im Beralhungssaale behaupte, immer noch Mittel habe. das Schlimmste abzuwenden, abträgliche Anträge zu ändern, zn mildern und nöthiqenfalls durch rechtzeitige Wahrung ihres Sonderstaudpunktes eine künftige Rcmedur zu erleichtern. Seinerzeit hatte Dr. Herbst nicht genug Wo,le. um das Srlbstmörderrsche der Abstinenz Politik zu kennzeichnen, und wie Dr. Herbst hat Dr. Scbmeykal. der jetzige Führer der Deutschen in Böhmen, diese Taktik oerdammenKwert ge> funden, so lauge die Ezechen sich vom parlamentarischen Kampfplatze fernhielten und die konstitutionelle Thätig» keit ihrer Abgeordneten sich darauf beschränkte, dast sie während einer an Aufregung reichen Wahlcampagne candidierten uud dann ihre Mandate stets wied?r von neuem verfallen ließen. Wie wurde da nicht der Wählerschaft eindringlich zu Gemüthe geführt, sie möge doch bedenken, dass neun Zehntheile aller Fragen, welche die Abgeordneten in Verhandlung nehmen müssen, strenq genommen nicht politischer Natur seien, sundern administrative und wirtschaftliche Fragen be» treffen, und dass es doch die selbstverständliche, natür« liche Ansqabe ihrer Gewählten sei. die Interessen der Wählerschaft zu wahren! Für all dies scheint man gegenwärtig unter den > deutschböhmischen'Politikern lei„e Erinnern««, und lein Verständnis mehr zu besitzen. Gerade im Landtage noch wcit mehr als im Reichsialhe sind es engere In» teressenfragen der Wählerschaft, über die entschieden wird. Der aus dem Landtage hervorgehende Landes« ausschuss hat vrrsassuugsmäßia. einen erklecklichen Theil der Verwaltung des Landes entweder selbst zu besor qen oder als obere autonome Instanz zu überwachen, sei es in selbständigem Wirkungskreise, sei l« ge««n« sam mit Organen der Regierung. Durch die Enthaltung der Drulschen werden all diese Agenden den Ezechen überwiesen. Darf man nun auch annehmen, dass die czechischen Landbole» und die ezechischen Landesausschuss Mitglieder ihren deutschen Landsleuten gegenüber eine unparteiische Geschäftsführung einzu« halten bestrebt sein werden, so liegt eine gewisse Ein-seitigkiit dock in aller menschlichen Natur und ist unter den gegebenen Verhältnissen nicht immer zu vermeiden. ! Selbst beim friedlichsten Nebrneiilanberwohnen lwiber Feuilleton. Aus der Welt der Surrogate. Eine Plauderei. l<5> ^? ^ "" Gluck oder ein Unglück für den Men- '?"'' dass er das Höchste anstrebt, um sich endlich ."" schon in der Mitte seines Pfades mit dem Ge- '"Men zn begnügeu? Wir wissen es nicht, aber dass bri, . '3( "'^" wir. Man geht nach Rosen aus uud m'^ Dornen heim. Man reist nach dem marmornen "um des Wunsches nnd findet das Ghetto der Wirk' . Lleqt daö iu der Schwäche und Unzulänglichkeit ,ui "'"'schlichen Natur, und ist da« Letzte uud Höchste "Mch unerreichbar? Oder glaubt mau vielleicht, dass ' ^lUsumme des Wirkens eines Höchsten. Goethe's l,n? A'^'l. wirklich der Totalsunuue seines Wollcns "no Wünschens gleiche? Auch der Faust, den wir ^""kn. ist uur ein Surrogat des Faustcs, den uns 3^?/^ ln dem heiligen Aufschwung seiner geheimelt ^üftfunaMunden. in seinen kühnsten Traumgebilden »eben wollte. tii l'^^ ^" Höhen der Menschheit, wie bri den all- MlHsteu Vorkommnissen finden wir Surrogate. Wir 'e«n „is Kaffeehaus nnd rufeu: «Kellner! Einen U,M!. Genießen aber statt des berauschenden bewnsst oder unbewusst eiue d' ' e ^äior,enl)rühe uud wundern uns dann. wenn stimmt l!" begehrte höhere, weihevolle Dichter. W° a m^^leibt Wir glauben unsere Schale Pseudo- d«! des edlen Rohres zu versüßen, qrvslan», ? "k" "°" kraushaarigen Negersclaven folgt d"Ä,^""" wird. Unsere Phantasie ver- gt d.e Nachkommenschaft Sem«, Ham« oder Iaphets bis zu den Ufern des fern im Gesten rauschenden Mississippi, die Weltgeschichte rollt sich in grohen Zügen vor nns auf — und doch ist es nur ganz ge-wohnlicher, in nächster Nachbarschaft gewonnener Ruukelrübeuzucker. der uns die Cichorie ui,d das Dasein versüßt. In welch einer Welt unbeschreiblicher Schönheit würdeu wir leben, wenn die Kraft der Ausführung der stets weitaus überlegenen Conception des Künstlers gleichkäme! Man sagt. Michel Nngelo habe nus sein Bestes gegeben, sein bestes Können, gewiss; sein bestes Wollen, u'wiss nicht! Diese vierfache Künstlerseele spricht diese Idee in einem Sonett aus, über welches der Geschichtsschreiber Benedetto Varchi die Seilen lii'l bis 027 eines Qnarlbandes füllt: >tril> grWrr jlilnstlsr, der Ideen drillt. Die Marmor »ich« schm, in sich birgt ii» Globen; Doch ist die Menschrnlicmd allein zu lolirn, Dir, was der («eist gl'wosl», dein Leben jchrnll! In dem Marmor liegt der Potenz nach. um mit Aristoteles zu sprechen, schon alles, was des größten Scupas' Hand aus ihm he,auszumeißeln vermocht,'. Gelingt das hehre Wollen nicht, so liegt die Schuld nicht an dem Marmor, sondern an der Ohnmacht des Künstlers. Für die schülist^ttäunite Göttin Venus ist auch die bestcopierte. Phiy»? — und Phryue war schön — nur Surrogat! Also nicht nur jede, Gestalt der Einbildungskraft schläft uugeschaffeu im «lnbearbeiteteu Marmor, sie schläft darin auch in ihrer vollendetsten Form. Aber der nur ist wahrhaft Meister, der demjenigen mit den Händen die höchste nnd letzte Form zn geben weiß. welches er in seinem Gehirne aufs vollendetste erdacht halle. Nun liegen aber doch alle Diua/. die der active Geist erdacht hat, passiv in der Materie verborgen. Sollte es ihncu niemals möglich sein. sich völlig' zu decken und uns so aus der Welt der Surrogate hinaus» zutragen? Vielleicht ist das ganze irdische Leben, so wie wir es führen, nur ein Surrogat eines möglich gewesenen glücklicheren Zustandes woran aber nicht Adam und Eva mit ihrem Sündenfall und ihrer Erbsünde schuld sind, sondern woran jeder Einzelne selbst die Schuld trägt. Vielleicht bewahrheitet sich an jedem Einzelnen das Wort Petrarca's, dass er nämlich: Durch das im Elend, was er Glück geglaubt! Indem jeglicher einem Phantom nachläuft, dessen ErHaschen ihm Möglichkeit erscheint — mag er es nun Gold. Reichthum. Liebe, Ehre nennen — entsteht eine Gesammtsunlmc von überwiegendem Missbehagen, vo» größerer Unlust, die vielleicht dem Pessimismus der Schopenhauer uud Hartmann in a/wisser Beziehung doch Berechtigung verleiht. Es gibt wohl wenige Dinge, die wir unser nennen und die nicht schon die Alten gekannt hätten. Eine hübsche Geschichte, die unter die Rubrik Surrogat gehört, möchte ich hier erzählen: Archidike, sagt Hero» dot. hieß eine schöne Dame zu Nankratis. »nd in Naukratis pflegten diese Damen sehr schön zu sein. Sie war aber nicht so berühmt wie ihre Vorgän» gerin, wie Rhodopis, die Schwägerin der Dichten sürstin Sappho. Diese Archidike nun verblendete einen jungen Egypter so sehr. dass er ihr für einen Knss jrin Vermögen anbot. Da er aber nur mittelmäßig reich war. wie« Archidike den Mann und die Summe zurück. Dieser gab sich nicht geschlagen; er rief die Venus an (die egyptische natirlich), und diese schickte ihm umsonst in, Traume jenen Kus«, welchen er in Wirklichkeit so theuer hätte bezahlen müssen. Er träumte nämlich, die schöne Archidile habe seine Liebe erwidert, und dies genügte ihn, einst weilen. Indes — gestehen wir es ein — die war« Laibacher Heilung Nr. 18U. 1488 10. MM 1887. Nationalitäten hat jede ihre besonderen Interessen selbst zu wahren, will sie nicht in dem weiten, strittigen Grenzgebiet Uebergriffen ausgesetzt sein. die ohne alle absichtliche Verletzung, Kuna l>66, geschehen können. Angesichts des gegenwärtigen verbitterten Kampfes, in einem Zeitpunkte, in welchem die Deutschen den Czechen die Absicht rückhaltsloser Vergewaltung glauben vorwerfen zu müssen, ist es geradezu unerfindbar, wie sie als äußerstes Kampfmittel wider diese Gegner eine Taktik in Anwendung bringen können, vermöge welcher si? auf die Wahrung der Interessen ihrer deutschböymischen Landsleute durch deren eigene Vertretung im Landtags und Landesausschuss verzichten und dieselbe dem vermeintlichen Todfeinde überliefern. Wo zeigt sich auch nur dir leiseste Spur eineö Scheins von Logik in einem Verfahren, das o?n Wiedereintritt in die Landesoeriretung und in die mit dieser zusam-meuhäuqeudeu autonome» Körperschaften uuil irgend rmer bistM noch nirgends genauer definierten Garantie abhängig machen will. welche die Czechen für ihr ferneres versöhnliches Verhalten bieten souVn, das aber gleichzeitig faclisch die Wahrung so vieler und so wich» tiger Interessen der Deutschen in Böhmen diesen selben bösen Czechen anheimstellt? Klagte doch diesertage eines der Hauptorgane der Abstinenzpartei, «es werde von nun a„ die gesammte Selbstverwaltung Böhmens den Händen der erbitterten Gegner der Deutschen ausgeliefert ; es werden zahllose wirtschaftliche, communale, culturelle und Verkehrsinteressen dem Belieben der cze« chischeu Partei überantwortet sein; die Landesgeseh' grbung ruhe nunmehr in den Händen eines jeden Widerspruchs entbehrenden czechischen Landtages, der Iustanzcuzug in allen Streitigkeiten der autonomen Verwaltung gehe an einen czechischeu Landesausschuss.» Wenn dem so ist und wenn dies so schlimm ist, wie in einem Athem zugleich mit der Anpreisung der Abstinenzpolitik behauptet werden will, wie kann man es dann überhaupt nur wagen, der Wählerschaft eine solche Interessen-Preisgebung anzuempfehlen? Liegt in einer solchen Taktik Sinn und Verstand; müssen ihre Urheber nicht gewärtig sein. dass diese eigenartige höhere Methode der Wahrung nationaler Interessen sich alsbald gegen die Erfinder selbst kehren und dass die Wählerschaft binnen kurzem des fruchtlosen Spieles an der Wahlurne müde sein wird? Ist vollständig ill Vergessenheit gerathen, zu welchen Ergebnissen ehe» dem die Abstinenzpolitik anderer nationaler Gruppen geführt hat. und zu welchen Remeduren deshalb gegriffen werden musste? Hut man in der deutschen Verfafsungspartei Böhmens auf gewisse Präcedenzfälle aus halbvergangener Zeit vergessen, in welcher gerade die Deutschböhmen eine teilende Rolle gespielt haben? Politische Uebersicht. (Zur Situation in Böhmen.) Wie man aus Prag meldet, wird im Wahlaufrufe der deutschen Vertrauensmänner die Erklärum«, welche Dr. Schmeykal beim Austritte der deutschen Abgeordneten aus dem Landtage abgegeben hat, dass nämlich die Deutschen nur unter bestimmten Garantien in den Landtag wieder eintreten werden, abermals zum Ausdrucke gebracht werden. Die deutschen Mitglieder der Prager Handels kammer werden an der Wahl der vier Landtaqs-Abgeordneten der Kammer unter Wiederholung ihrer seinerzeitigen Rechtsuerwahrunq nicht theilnehmen. (Zur Wiener Kasernen fr age.) In der seit einigen Jahren schwebenden Frage der Verlegung eitirs Theiles der Wiener Kasernen aus dem Innern der Stadt ist ein Schritt gethan worden, der diese Frage ihrer Erledigung näher brinqt. In der jüngsten Zeit sind nämlich die Schwierigkeiten, welche Zwischen dem Reichs-Kricqsministerium und den beiderseitiqen Finanzminist?r,>u verglich der Fraqe d«^ Ersahss der betreffenden äror'scken Immobilien bestand«^ hatten, beseitigt wo^en. so dass daL Reichi^Kriegsmimstfrinm, dessen Vorschlag? in der Kaserufrage vor zwei Jahren Sr. Majestät dem Kaiser erstattet und in, Princip Allerhöchst genehmigt worden sind. das Ansuchen au das Finauzministelium gelangen lieh, den u/liaueu Schätzungswert der einzelnen zur Verlegnng besame»teu Objecte erheben zu lassen, Aus Hrund des Resultates dieser Erhebungen, welche den bisher nur nppioximatiu aufgestellten Wert der militär ärarischen Objecte klar-stellen sollen, werden die weiteren Verhandlunqeu gepflogen werden. Es ist somit ein einleitender Schritt zur Realisierung dieser für die Reichshauptstadt so wichtigen Angelegenheit gethan worden. (Landlags-Ergä nzungswahl) Bei der vorgestern in Klagenfurl stattgehabten Landtags-Ergän zungswahl entfielen sämmtliche 255 abgegebene Stim> meu auf den Bürgermeister Herrn Franz Erwein. (Ungarn.) Nach einer der «Pol. Corr.» aus Budapest zugehenden Meldung sind die Minister zum großen Theile bereits in der ungarischen Hauptstadt eingetroffen und werden daselbst in den nächsten Tagen vollzählig versammelt sein. um an den voraussichtlich Ende der Woche beginnenden Berathungen über die definitive Feststellung des Staatsbudgets für das Jahr 1K88 theilzunehmeu. Die Budgets der einzelnen Ressorts befinden sich schon lange im Finanzministerium, wo gegenwärtig alle Kräfte mit der Ueberprüfung derselben beschäftigt sind. Sämmtliche Minister haben bei der Normierung der EinzelbudaM für ihre Ressorts sich der größten Sparsamkeit befleißigt; es wird dies im Gesammtbilde des Budgets entschiedenen Ausdruck fin den, ohne dass jedoch daran allzu optimistische Erwartungen geknüpft werden. »Nochmals die Gasteiner Entrevue.) Die deutschen Blätter widmen der Kaiser-Zusammenkunft in Gastein ausnahmslos beqeisterte Leitartikel und preisen das deutsch-österreichische Bündnis in den wärm» sten Worten. Sie heben die große Bedeutung desselben für den europäischen Frieden und den hohen Wert der österreichischen Freundschaft für Deutschland hervor. In den liberalen Berliner Zeitungen findet sich in diesen Betrachtungen häufig eine gegen Russland gerichtete Spitze, und fast alle kommen zu dem Schlüsse, Deutschland könne und dürfe nicht zugeben, dass die orientalische Frage eine Oesterreich uachtheilige Lösung erhalte. (Zur bulgarischen Frage.) Während sich Prinz Ferdinand von Coburg zur Reise uach Vulgarie« rüstet, bereitet die Pforte eine neue Circularnote iMr die bulgarische Fürstenfrage vor, in welcher die Berliner Signatarmächte angegangen werden, die aufgetaucht ten Schwierigkeiten zu beheben. Auf diese Art wird wieder eine diplomatische Kunstpause, selbstverständlich ohne Erfolg, entstehen, da sich mittlerweile gar nichts ereignet hat, was Russland zum Aufgeben seiner bis' hengen Position veranlassen könnte. Eine neue Phas? der bulgarischen Frage wird natürlich erst nack der Ankunft des Punzen Ferdinand von Coburq in B'il' qarien entstehen. lItalien.) Die durch den Tod DeftrM' nplh wmdiy gewordene Neugestaltung des italienischen Ca bimts scheint sich ohne Schwierigkeiten zu vollziehe hönlu. Humbert hat die in formeller Weise gegebene Demission des Cabinets abgelehnt und den Conseils-Präsidenten Crispi zum Minister des Innern und zum interimistischen Leiter des Ministeriums des Aeußm< ernunnt. Der neue Minister de3 Aeußern wird eist gefunden weldeii müssen, doch wird schou heute iu der »Rifurma^ betont, dass «das Ministerium beglich der Personen sowohl als bezüglich des Programmes bleibt, wie es war, wenn auch der Antritt eiues u?ueu Conseilspräsidenten keinesfalls ohue Bedrulnliu bleiben könne. (Frankreichs Wehrkraft.) Das .Journal Officiel» der französischen Republik veröffentlicht das Decret. betreffend die neue Armee»Organisatim«, Eul-sprechend dem Gesetze vom 25. Juli d. I.. werde» 18 neue Infanterie-Regimenter zu A Bataillone,, ge bildet. Die Formierung dieser Regimenter erfolgt durch Abgabe von Mannschaften aus 54 in dem Decrete be' zeichneten Regimentern. (Serbien.) Wie mau aus Belgrad meldet, werden die Wahlen für die Skupötina im gau^n Lande am l>. September stattfiudeu. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie hie «Salzburgrr Zeitung» meldet, der sreiwilliqen Feuerwehr in Groß-Arl 100 fl. zu spenden geruht. — (Streike in Venedig.) Man telegraphiert aus Venedig: Sämmtliche Gondolieri streiken. Del Grund des Streikes ist die Einführung des Nachtdienst^ der Dampfer auf dem Canal Grande. Die Gondolieri fehen darin eine illoyale Concurrenz. Ferner droht ein Streit der Kellner und Hotel-Aufwärter. Der Näckerstreil dauert fort. Man befürchtet Unannehmlichkeiten siir die zahlreich anwesenden Fremden. — (Aus den Geheimnissen des russischen Dispositionsfonds.) Wir entnehmen den «Times» folgende, dem englischen Blatte aus Königsberg zugekommene Mittheilung: Um etliche Diplomaten und eine Anzahl von Zeitungen für werltyä'lige Unterstützung der russischen Orientpolitik, insbesondere bei Besetzung ^ bulgarischen Fürstenthrones, zu gewinnen, hat das E^ Vinci von Petersburg die Summe von 1 «00 000 Rubel doch nur ein Surrogat. Die Dame erfuhr inzwischen, was sich ohne sie zugetragen, und citierte ihren insolventen Schuldner vor den Magistrat, auf dass er ihr den Preis des Traumes vergüte. Der Magistrat er« ledigte diesen strittigen Punkt mit kaum glaublicher Weisheit: er ermächtigte Archidile zu tläumen, dass ihre Forderung beglichen worden und die Parteien demnach quitt seien! Die Geschichte erzählt nicht weiter, ob die schöne Griechin die Ermächtigung des weisen Egypters benützt hat; doch wäre sicherlich auch ihr Traum nur Surrogat gewesen. So recht die Welt der Surrogate ist die Liebe. Wo nahm man je Himmelstürmenderen Flug, um sich auf der ersten besten Rose niederzulassen? Und von Glück kann man sagen, wenn es eine Rose war. Heine betete die Hamburger Lousine an und heiratete die Pariser Mathilde. Goethe liebte Anna Elisabeth Schöne-manu «mehr als alle anderen» und begnügte sich mit der Vulpius. Wenn uns die Fama und die Geschichte also von den Großen erzählt, wie müssen es erst die gewöhnlichen Sterblichen halten! Doch bleiben wir auf der Menschheit Höhen und steigen wir nicht selbst zu de>« Surrogaten hinab. Petrarca singt einmal: Und andere, die voll tollen Wunsches hoffen, Im Fcuer zu genießen, werdrn nur getroffen Von feiner andern Kraft, der, die verbrennt! Ach. dass man mich doch nur mit diesen nennt! So vergleicht sich der Dichter mit dem Falter, für den der wärmenden Flamme Surrogat — versengender Tod ist. Mit Tausenden von Sonetten umschwirrt der bunte Schmetterling Petrarca die Flamme Laura; in der Dichtung kennen Dante und Petrarca kcin Surrogat, und niemals werden sie ihren Idealen untreu — m der Welt der Realität heiratet Petrarca nach dem Tode der Madonna Laura de Sade eine uns unbekannt,' Dame. deren Tochter ein Francesco de Brossana heilnsühit; Dante vermählt sich nach dem srühen Hin- scheiden der Beatrix Portinari mit einer Gemma Donati, die ihm fünf oder sechs Kinder gab und die er iu Florenz zurücklassen musste, als er iu die Verbannung qieng. Diese Damen sind gewiss nur Surrogate für die hohen platonischen Vorbilder gewesen. Die Ehe ist der Blitzableiter für die allzu gewitterschwcre Atmosphäre des Genius, die Ehe ist das Surrogat für pla« tonische Dichterliebe. Wohl die meisten unglücklich Liebenden befolgen eben den Rath des Lucrez: oder Laterne nicht täuschen, nicht verlocken lassen? 2v lange noch soll del, Menschen die Blume besäM^ und wann wird er sich im Leben, in del Liebe. ' der Literatur von den rauchigen Flämmchen der S^I ^ gute abwenden und sich in die reine Uethern^lt Sonne erheben? Alfred Friedman" ^'aiwcher Zeitung Nr. 180. ! 4ft9 _________ Itt. August l«»?. M Disposition gestellt. Die zu bestechenden und bereits vewchenen Zeitungen theilen sich in drei Kategorien: l) ln solche, welche bedingungslos alles schreiben müssen, vorüber man sie instruiert; 2.) in solche, auf deren poli-l'iche Haltung :nan nur insoweit einen Einfluss übt, als "an von ihnen eine specifisch Russland freundliche «prache begehrt; 3.) in solche endlich, denen man durch oen von den Botschaftern designierten Agenten einzelne «mlel zur Aufnahme zustellt. An, besten wird felbstver-Mndllch die erste Kategorie bezahlt. Die derselben an gehörende», Blätter erhalten, je nach ihrer Bedeutung, emen Iahresbetrag von mindestens 5i00() Rubel. Für o«e zweite Kategorie sind in Summa 2- bis 800 000 <"ubel jähilich ausgeworfen Ein nach der Weisung der nGschen Regierung geschriebener Artitel in einen, Organ der drillen Kategorie kann unter Umständen mit einem Vonvrar von U- bis 10 000 Rubel bezahlt werden. Die «NMhl der gewonnenen Zeitungen aller drei Kategorien "«ragt: in Frankreich 16, in England 4, in Deutsch, land 28, in Oesterreich 20. Auf Italien. Ungarn, Ser-°^li, Rumänien n. f. w. kommen l8, auf Pole» drei glätter. Im ganzen stehen bisher 8l1 Zeitungen im rns« Wen Solde. liW ooo M^l s'»d außerdem noch für wettere Acquisitionen in Bereitschaft. — (Brand in Görz.) Vorgestern mittags lam 'n der Via Luigia iu Gürz iu dem Stall der Brüder "n'd äscherte denselben ein. Der Schaden beträgt «000 fl. «onderen Würdigung von jung und alt zu erfreuen .1 t. Die Salami tritt bekanntlich im öffentlichen Leben ','^i Ärnndlypen auf. Die wackern Männer aus dem ^U'chschei, unterscheiden zwei Sorten der trefflichen Nn!,' ""^ ^^^ blkikmge, welche auf dem ehrwürdigen ilir ^ ^"^na's gezeitigt wurde, und die, welche Ungarn ^Heimat nennt. Zwischen den beiden Salami-Familien "'Hl seit Jahren jener erbitterte Concurrenztampf. ' " seinerzeit zwischen den Guelfen uud Ghibellinen, N!c, ^"' Montecchi und Eapuletti und anderen histo sche'",' ^^lhlechtern geführt wurde. In letzter Zeit aber lan, ^6 nuf die Seite der ungarischen Sa« ital's^" "e'9^l, beren scharfe, feurige Lebendigkeit drr Na "ckM Milde der zarthäutigen Südläuderin den wel!? "^"laufen beginnt. Eine statistische Ausstellung, die Ni^ ^'" '^est" Lloyd» entnehmen, zeigt deutlich erw?"^' "'^ welcher die ungarische Salami ihr Gebiet Una ""b ihren Export steigert. Die Ausfuhr aus ngarn hat in den vier Jahren 1883 bis inclusive 1886 '"gen: 1883 343!) Melercentner im Werte von ^^17 Gulden. 1884 3 v?'. V'lla j,ez Livingston'jchen Hauses in Newport ^ Skiue Nachfrage nach erfolgter Rückkehr von dak "°ch Newport hatte das Ergebnis gehabt, "'« er erfuhr, der Erkrankte habe bereits am Tage "H Harry's Besnch seinen Abschied gefordert und den ^ verlassen. Wohin er sich gewrndet, sei keinem u>>» 3'^ Auskunft bestätigte den in Harry auf-^llchtrn Verdacht, dass KaMl jener lustige Muntre ülit !"' "^" die Leute an Vord der .Fleel'wmg. u or,,, Schlaftrunk reguliert hatte, um jenen uer-^uelfelten Fluchtplan zur Ausführung zu bringen, wel-l?a" sicher kein anderer als Kappel allein ersonnen ei, s ^Wnd Mrs. Livingston und Fansta in dem ^. lachen Logis znrückblicben, in welche», sie wenige M?^ äuvor Wohnung genommen, hatten die beiden lil'is A A""»«,,,, Livingston und seil, getreuer Helfers-' lser Abraham Kappel. sich an Bord der Yacht gc-boot 'l^" Aasende Mannschaft in das Bagger-Nrsrkt ""^ ^ also gesicherte Flucht in Scene Et»>.^ ""6 dem Steuermann geworden, war bis zur M ',"? "" Räthsel. »f und wanderte von Mlind zu Mund. Zwar flüsterte man es sich nur geheimnisvoll zn - niemand wagte laut damit hervorzutreten. Es war jenkl- schreckliche Verdacht, dass, wenn Oberst Livingston keinen Selbstmord begangen habe. cr ermordet worden sein nmsste. Wer anders aber halte ein Interesse an seinem Tode haben können, als die Fran, welcher sein Todt eine sorgenlose Zuknnft schuf? Zweifellos, sie hatte die Tbat verübt, doch nicht ohne Beistand. Eine einzige Stlmme gab es in dieser Hinsicht. Richter Vreyne, der bereits ihr Verehrer gewesen, noch ehe sie Normann Livingstons Bewerbung bevor-zugt und denselben geheiratet hatte, er war ihr Mitschuldiger. Harry's Ohr entgiengen die geflüsterten Gerüchte nicht, nnd er hörte sie schweigend an. ohne den Versuch zu unternehmen, sie zu widerlegen. Auch nach seiner Ueberzeugung standen Personen mit diesem Vorfall in Beziehung, die einer Mordthat fähig waren. Die beiden Anfälle auf fein Leben thaten da« zur Genüge dar. Sein Verdacht verfolgte indessen eine andere Richtung, als die allgemeine Annahme. Nicht Richter Orcyne war es. der Mrs. Livingston zu dem teuflischen Werke verholfen. Wenn irgend einer, so war es Abraham Kaftvel, dieser alte Familiendiener, den niemand einer solchen That für fähig halten konnte, der die Tage nnd die Nächte hindurch bei seinem Herrn gewacht. Er hatte alle Anlage dazu, rr besaß die nöthige Gewissenlosigkeit. Ohne Zweifel hatte eine große Summe ihn erlauft, und jetzt wac er aus dem Wege geschafft; kein Mensch dachte mehr an ihn. Kein Fuchs konnte schlauer lind hinterlistiger jem als Abraham Kappel. Wenn Harry sich die Art und Mise ms Ge-dächtnis rief. wie derselbe und dessen Herrin chn m die Irre geführt, fo musste er die Intrigne bewundern, der er zum Opfer gefallen war. Jene eine Entdeckung, das« Kappel es gew^en, welcher den meuchlerische!, Ueberfall ans den Klippen auf ihn verübt, halte Harry jählings die Augen geöffnet und lieh ihn alles in wahrer Gestalt sehen, s^rt^hung itte> der Wärme 24,5". um 4,7° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic. Vom Bürgermeister beglaubigt. Gaya (Mähren). Infolge sitzender Lebensweise als Näherin lill ich schon längere Zeit an heftigen Magenschmerzen, VrrdauüUg^ störungen und Appetitlosigkeit, nachdem ich jedoch eine Schall, von Ihren Schweizerpillen genommen, fühle ich mich bedeute^, wohler. Ihr heilkräftiges Präparat jedem derart Leidenden a"' das wärmste empsehlend, verbleibe ich Ihre danlbare ElttM« Prohasla. Näherin. Die Echtheit bestätigt der Bürgermcist^ (L. S.) Apotheler R. Brandts Schweizerpillen sind 5 Schach"' 70 lr. in den Apothrlen erhältlich, doch achte man auf °a. weiße Kreuz in rothem Felde und den Namenszug R. Brand"' Es wird besonders vor den in Oesterreich vielfach existierende" falschen Ichweizerpillen gewarnt, und haben sich die unachlsaw^ Käufer den entstehenden Schaden selbst zuzuschreiben. (293^) 5 W Wir geben hiemil die traurige Nachricht, dass M M Gott der Allmächtige unsere theure Tochter, resp- D M Schwester, Schwägerin und Tante W > Audmilla > W heule vormittags um 12 Uhr nach langen, qnaloollsn > W Leiden, versehen mit den Tröstungen der heil, Rl" W M ligion, im Aller uon 23 Jahren zü sich beruftn hat. > ^ Die irdische Hülle der uns unvcrgesslichen Vcr- ^ M blichenen wird Donnerstag, dl,, II. d. M., nach' W M mittags um halb 5 Uhr vom Traurrhause Aegagasse W M Nr. 8 auf den Friedhof zu St. Christoph überführt » ^ und dortselbst im eigenen Grabe bestattet werden, M W Die heil. Seelenmessen werden in der Pfarr- > ^ lirche Maria Verkündigung gelesen werden. > W Laibach am «, August 1887. D W Die trauernde Fnmilie Kappus. » —-—¦—iirai^BSS^ bestes Tisch- uKrlVischiingsgetränk erprobt bei Huston, Halskrankheiten, Mag*11' ____________und Blasenkatarrh. ^^_^^. Heinrich Maiiooi, Karlsbaö wi Wien. 1491 Course an der Wiener Börse vom 9. Augnft 1887. »««dm, ow^n. «0«««^ Geld N'al, Ttaats.Nnlehen. l8^>! ?> ^»aa'«l°,e ,5.0 ft, ,«» s,0,80 - "'«f. »iolenle»le, sleuerlrn «« 4' ««.«5. ""^ ^"dvente 4»/» . . , , wu«, ,<06l, ' ^"'"lrnle 5°'^ . , . 87l'..Nnl,,«,,l,c>,W,e, ^l.l.ol«, - ' «cla^t lDb«.h») "- - '- " ^, " „ vcm (1 IU7« , "? l>0ii«- I<,,./«!'^'"'«nl. k>««2« ?l, ^ tundtl,«,. . 0l>llg«ti°ne« »ill» U0ft «.z.) ,°>,"''"!^.......,°l.'5«> >l>e^ 0° «.^ '^.' ""^ l<«"°',!!che , ,o< 75^l°« ?f, " "«benbU^isch,.....ll«4«l.!<>4<<° «eld Ware b°/„ Temes« «anal . . - .104 25,05'-b'o ungarische......,04.«l l05 - Nndere »ffentl. Nnlehen. tonau»1«a.»i!ole b°/» 100 05 90>l!«80 A:,Iebsn d. Qladtgrmeinbc Wien 'l'sämi!-N'«»I d ou fi.) vicl.s!i.<,Us «fier, 4°/u V°Ib. l«4 l0l»5 «b dlo !v Ü0 « „ 4>/, "/» 10180IN! ?<1 l«o, l!> 5 lie. ^iäm<2 ze5 102 70 c ls> ^ypclh>'!,!,t>al,l ,Uj, 5>/,°/<> 1«» -^ >«2 - c ,,, »ung »>>!!-» vn! 5»/n . , »03 «"104 80 lll, . ^,,"/» »i»70>«<- '4 »lvnlül» < '«!^u»!«»e» He»b>!,a!,b»»i!» >„ ^ ,lbel ion >l» ><)> - ^lanz^Ic>Il<»> >><>!>.....- - —^ Oal>,!<< < »>,d»!a<, 1K8I !!> l» Ü «C. s!lul>u . 10«'«0107- «^ !flr,,l>»!,^«1 , , , —'— — — Gc!d Ware Vta»t»bahn I, «mlsfion . . «<,l» l,s> A'i — Sübbahn ^ »°/,.....!4l-l4l75, k 5»,,.....1»i SU I«3 Nng,.gall, Vah».....»« 11, »» 7» Diverse «, Tonau.Dampfsch. ll» ft. i,4.50llk — Vaüacher't«lämien.»nleh »oft, «1— «125 O« »^ «ud°If.e°,l.-- ealm'^'rs< 40 sl..... «0 - «1- c<,'Vr»!°!«.t!oje 40 fl, , , 59 — l.^70 Waldstlin.^us« z»o ft , , ,9 ,5 »9 75 Ull>d<se 50 ll «? 7b <8 25. «°nl«ctie» (prr SlUl0? 7b Va»lv««in, Wi^nrr. ><eft,^0fl.S,40°/,-------l ^..^ «üld!,'«l!f! <,^anb ll, «. ltiosl »80 9l>>»UI 10 «iirlildanl, 5«»,«, ?l Olfterr.-Ung. «anl , , . »»4 - l<»5> -Uuionba»! live ,l, , , ,»08 —'»U8l.u !l,led>ii>e «u« 14, il, .>lb0 00 »»! s« ^e>d , War Action v?« Iianssiort» ! 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