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Sefterreich und Poneuropa
Von OSkar A ch t — W i e n.
Seit ü>ochen find die Augen Europas auf d-ie Vorgänge in Oesterreich gerichtet. Die innere Spannung dieses kleinen Landes hält ganz Europa in Atem, Alarnmachrichien werden verbreitet, sorgenvolle Leitartikel ge-schrieben. . .
Ja'hrelang vorher hat Oesterreich vcrgeb« lich alles mögliche ver^'ucht, um die Aufmer?« samkeit Europas auf seine sch.vierige Lage zu lenken. Heute, wo sie Oesterreich am we-nigsten willkommen erscheint, ist diese Aufmerksamkeit da. Sie ist aber nicht darauf gerichtet, zu Alsenz sie verfolgt vielmehr die Ereignisse aus einer Besorgnis heraus, daß die Ereignisse in Oesterreich zum Ausgangspunkt europäischer Verwicklungen werden könnten.
Diese Besorgnis ist sehr begründet. Denn, was in Oesterreich vorgeht, ist nur ein Te'l« Vorgang, ist nur der Ausbruch einer Krankheit, die keine österreichische, sondern eine europäische ist. Nichts leichter daher, als dast l^e sich^ber die österreichischen Gre.izen hinaus verbreitet. Diese Behauptung zu begründen, erübrigt sich eigentlich heute von selbst. Denn jedermann lveiß, daß ähnliche Spannungen in Europa latent sind und daß selbst die känrp-fenden Parteion in Oester« reich, in engen Beziehungen zu gleichen Pur teien inl Ausland stehen, die dieselben Ziele im eigenen Lande verfolgen.
Die Entwicklung hat iomit die (Grenzen Oesterreichs überschritten und europäische Dimensionen angenommen. Es ist daher kurz sichtig zu glauben, daß Oesterreich mit diesem Problem, das ein europäisches ist und dessen Fäden auf Europa herübergrei'en, allein fertig werden könnte. Nmsomehr, als im Hintergnlnd dieser Spannung, die akute wirtschaftliche Not steht, was ^r Bcink« Ausamn,enbruch in Wien, doch cinleuck)tend genug bewiesen hat.
Es steht natürlich fest, daß politi>!che Spannungen nicht von der Wirtschaft allein erzeugt iverden und daher auch nicht von da aus behoben werden können. Aber es darf nicht übersehen werden, wie sehr Wirtschast-liche Not zur Verschärfung der politischen Auseinandersetzungen beiträgt — und wie weit daher eine Entspannung der Wirtschaft) Verhaltnisse dazu beitragen kann, den politi-»schen Kampf in ru')igere Bahnen zu lenken. Diese Tatsachen sind heute hinlänglich bekannt. worauf es ankommt, daß man sie amvendet und zwar ds»t, wo die Ereignisse am meisten auf die Spitze getrieben sind.
Europa hat die Ereignisse in Oesterreich aufmerksam verfolgt. Aber es hat sie in der Weise verfolgt, wie ein Nachbar, der das nebenstehende Haus brenne?^ sieht und nicht daran denkt __ schon um da? Nebergreisen des Feuers auf das eigene Dach zu verhüt-m — an der Löschaktion teilzunehmen. Im Gegenteil. Oesterreich kämpft mit einer schweren wirtschaftlichen Depression, die mit der politischen Zu^ipitzung ständig lvöchst. Aber Europa, das in diesem gesa'irvollen Augenblick, Oesterreich mit Krediten unter die Arme greifen sollte, steht ruhig zu, wie ihm von privatwirtschaftlicher Seite Kredit« entzogen werden. So wird daS Land einer Kata»strophenpolitik entgegengefahrt, die kich jüngst in dem Ausammenbruch einer großen BankinstWltion äußerte und die, hätte nicht
DMatm eines Näubers
Surchtbake Bluttat in Rordbulgarlen - Delttche Azunow brodt vem Mlnifterwm Ljaptfchew mN der Ermordung ^ Sür eine „Arbeiter- und Bauernregierung
ve^" selten nicht weniger als 14 Millionen SU >k Aktien ihre Besitzer, wobei der VeNltst pto Aktie in gewissen Papieren bis zu je üll Dollar beträgt. Es handelt sich um die gröszte bisherige Baisse der Newyorker Börse. Die größte bisherige Zisfernsumme der Speknla-tionsverluste ^trug v Millionen Dollar,
während gestern nicht weniger alS 18.881.VVV Dollar verloren wurden, also das Dreifache. Die Panik wurde auch durch den Umstand vergrößert, daß die technischen Einrichtungen des Börsengebäudes dem Ansturm der Panik nicht gewachsen war?n. Nachmittags traten die fiihren^n Bankiers zu einer Konferenz zusammen, die dann ein kalmarierendeS Kommuniques herausgab.
„Revolte" im Zugendkino
lv dt» l4Mr>ge Snade« demolieren ei« Äiao — Weil ein Ltchldildervvrirag den Filmstreifen erseze« soMe...
LM. Berlin, 25. Oktober.
in Luck ab, wo das Kinderpublikum das Marionettentheater stürmte, die Dekorationen demolierte und auch vor dem Theater die D?monstrationen sor^etzte.
In einem Lichtspieltheater in Gchöneberg war gestern nachmittags eine Filmvorstel-lung sür Jugendliche angekündigt. Der Bor, sührungsraum war knapp vor der Vorstellung von Kindern, meist Knaben, voll befetzt worden. Als nun entgegen dem Programm ein Lichtbildervortrag einsetzte, entstand im Kino ein wüster Lärm. Die Kinder versuch» ten durch Pfeifen und Toben ihren Protest kundzugeben. Als die Borstellung aber de»' noch ihren weiteren Verlauf nahm, fiel das „Publikum" über den Bortragenden her, verprügelte ihn und demolierte die Geisel, Lampen und »Fensterscheiben. Erst die herbeigeeilte Schutzpolizei konnte einigermaßen die Ruhe und Ordnung wieder herstellen. Jndefsen versammelten sich 2VV Kinder vor dem Kino, wo die Demonstrationen unter Führung eines i5jährigen Knaben fortgesetzt wurden, sodaß schließlich ein Ueberfallskom-mando der Äpitzpolizei das Kinogebäude vor der wutentbrannte« Knabenschar schützen mußte. Es wurden zahlreiche BolksschÜ' ler zwischen 12 und 14 Jahren festgenommen.
Ein ähnlicher Borfall spielte sich vorgestern
Der polnisch litauiiche Arbitragepakt
Bon Zaleski und Mironescu paraphiert.
L?N. Bukare st. 25. Oktober.
Evjtern nachmittags wurde im lNebäude des Außenministerium der polnisch rumänisch Schiedsgerichtsvertrag von den beiden Außenministern Z a l e s k i und M i r o-nescu paraphiert. Der Bertrag ist ähnlichen Verträgen zwischen anderen Staaten nachgebttdet und aus die Dauer von süns Iahren abgeschlossen worden. Der Vertrag kann nach Ablauf von zwei Iahren l>ei gleich verpflichtender kmonatiger Kündi' gungsfrist gekündigt werden.
Attentat auf den chtlenlschen vrSfldenten
Aus den Präsidenten der chilenischen Re« publik, General Jbanez, wurden von einem lZjährigen Anarchisten drei Revolverschüsse abgegeben, die jedoch sämtlich ihr Ziel verfehlten. Der Attentät^'r wurde festgenommen.
Börsenberichte
Z ü r i ch, 25. Oktober. Devisen: Beograd 9.125, Paris 20.33, London 25.47 ein Achtel Ncwyork 5l6, Mailand 27.M25, Prag 15.31, Wien 72.50, Budapest 90.20, Berlin 123.42.
L j u b l j a n a, 25. Oktober. Devisen: Berlin 1352, Budapest V89.32, Zürich 1095.'.X), Wien 794.10, London 275.84, New t)l)rk 5«.42. Paris S22.g«, Prag. 167.50. Triest 296.15.
Volksunwerfltät
Ter für heute abends angesetzte Lichtbildervortrag Prof. Halms „Nach Sibirien verbannt" findet uiorgen. Samstag, den 26. d. M. unl 8 Uhr abends im Großen Msi.ro-saale statt.
die Regierung eingegriffen, die österreichische Wirtsc!^ft in ein folgenschweres Chaos ge-stürzt, hätte.
Es wird jetzt viel die Frage der R a t i o-nalisierungEuropas erZrtert Erst unlängst hat einet seiner autoritativsten Politiker, der gewesene und ivahrsckieinlich auch kommende Ministerpräsident Frankreichs, Edouard Herriot, von der Not'i'en digen Einigung Europas gesprochen und in
Wien, Berlin und Prag, ungeteiüe Zustimmung gefunden. Doch blickt man auf die 'n-nere Lage Europas, dann wirk^ die Tatsache, daß sich diese Frage noch inimer im Rahu,en von Diskussionen bewegt, geradezu wie Hohn. Denn Europa wird kaum solange warten können, bis die Frage 'einer Einigung alle Stadien der theoretischen Eriva-gungcn durchgelaufen hat. Das beweist wieder so eindringlich der Fall Oesterreich.
Sollte ihul Europa erst dann solidariisch helfen wollen, bis es über die Frage der Einigung übereingekommen i't, dann liegt es klar auf der Hand, dai; noch lange vorl)er. in Oesterreich die Funken sprühen :verden, die das europäische Pulverf^is; zum zuzeiten und wahrscheinlich auch letzten Mal zur Erplosion bringen können. Aber legten Endes geht eS nicht allein um Schritte zur Ablvendung von Gefahren, sondern viel
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'^DsM?ag7 ÄZ^^ItAer ! K9l____
mehr darum, daß Europa mit seinem Eini-gunffSbestreben nunmehr ernst macht «nd das Problem von seiner praktischen Seite anfaßt. Und gerade da^u gibt ihm daZ Problem Oesterreich ernsteste Veranlassung.
Oesterreich braucht sicherlich in erster Linie eine Anleihe, welch« die österreichislhe Wirtschaft wieder auf die Beine stellen könnte. Aber damit allein ist ihm nicht geholfen. Denn die Wurzel des wirtschaftlichen Uebxls liegt tiefer. Oe-sterreich leidet an der typisl^n „europäischen" Krankheit: an der Absitzkrise.
Man braucht nur das österreichis:5ie Ichicksal zu betrachten. Vor dem Kriez ein großes Reich mit eineiii weiten Absatzgebiet, baute es um Wien h'r?lm ein großes Pro« dultionszentrum auf. War das nicht auch i'ie Entwicklung Europas? Bildet es nicht auch das Produktions.^ntrum eines großen nahezu weltumspannenden Absatzgebietes? Wie der Ausgang des Kriegs, das deutsch sprechende Oesterreich' von seinem Absatzgebiete trennte, genau so erging es auch Europa.-Es kam die schivere Absatzkrise, die weder Europa noch Oesterreich bis heute iibsr-wunden hat. Denn das einzige Heilmittel, das hier abhelfen könnte, heißt: Aollabbau.
Um Oesterreich zu helfen, müssen außer der Beistellung der notwendigen Kredite, Schritte unternommen werden, um der ab« göjchnitrten österreichischen Wirtschaft die lebensnotwendigen Absatzmöglichkeiten zu schaffen. Hier gibt es nur einen Weg: Euro« pa muß seine Zollgrenzen für den österreichischen Export lockern. Es muß dies in: Interesse des europer '»Are k«a»p v»r ö«r
Opfer eine» AN««w»s «eworde« — Der «iß U«»«.
«ischer AochschLler
B r ü f s c l, 24. Oktober.
Anläszlich der heutigen offiziellen Verla-bungsfeier des italienischen Thronfolgers Prinzen Umberto mit der belgis^n Königstochter MariaIofö fanden in Brüssel große Paradeveranpaltnngen statt, deren Höhepunkt vor dem Denkmal des Un-bekannten Soldaten erreicht wurde. In den Straßen herrschte ein großes Gewoge, und die Polizei hatte schwere Mlihe, vor dem Automobil des italienischen Thronfolgers Plaft und Ordnung zu mal^n.
Als der Thronfolger beim erwähnte« Denkmal angelangt war und stch foeben anschickte, das Automobil zu verlassen, drängte sich durch die Menge und den Polizeikordon ein junger Mann, sprang rasch zum Kraftwagen des Prinzen und erhob gegen Umberto seinen Revolver. Im nächsten Moment entstand eine große Panik. Tin Polizeiagent siel dem Attentäter im Moment in den Arm, als der Schuß krachte. Die Kugel verfehlte so ihr Ziel und bohrte fich in die Erde.
Die Polizei bemächtigte fich sofort des Attentäters, welcher diezu ergreisen suchte. Der Schuß bewirkte eine noch größere Panik. Während ein Teil des Publikums auseinanderstob, wollte der andere den At-tentäter lynchen. Die Polizeiorgane mußten den Attentäter unter sicherer Bedeckung im Kraftwagen abführen.
Prinz Umberto, der auf diese Weise glücklich dem Mordanschlage entronnen war, legte unter begeisterten Ovationen der Menge den Kranz auf das Grab des Unbekannten Soldaten, worauf er die Ehrenkompagnie abschritt und sich sodann zur itattenischen Botschast begab, wo die offizielle Verlo-bungs.ieremonie vollzogen wurde.
Indessen wurde die Identität des Attentäters fest^stellt. Es ist dies der 1W8 in Mailand geborene ^iernando D e R o s a, welcher seit einiger Zeit in Paris lebt
Albert und seine B<«t Prinzessw Maria IosS, die ihm zur glücklichen Rettung gratulierten. Im Laufe des Nachmittags be-fuchien den Thronfolger alle in Brüssel akkreditierten diplomatischen Vertreter, darunter der jugoslawische Gesandte General
V e i i 6, die ih« im Namen ihrer Regie, ^ runge« gratulierte». Präsident Toumergue »ud Vriaud richtete« aus diesem Anlasse noch besondere Glückwunschtelegramme an den Thronsolger, und das italienische und belgische KönigSpaar.
Rom, L4. Oktober.
Die Nachricht vom Attentatsversuch in Vritffel verbreitete sich mit größter Eile im ganzen Laude u«d rief die größte Vntrü. stung hervor. Es wurden überall aus Freu-de Trikoloren gehißt, Umzüge veranstaltet und Gottesdienste abgehalten. Abends wur. den die össentlichen Gebäude in allen grö« ßeren Städten illuminiert.
Tllthie« llher
Die E«lscheit««g Negl bei de» Sezialiste» — Die Korde» r«i,>e« der »«ioMftische» oinke» — Das «amm ze i r«m
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P a r i s, 24. Oktober, jorität PoinearsS bUden würde. Daß in die-
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In hiesigen politischen Kreisen herrscht die. Meinung vor, daß, nach dem Ausgang und der leßteii^ kritist!^n Kampsabstimmung in
dortselbst Ncc^itswlssenschaften studiert. De Rosa war mit dem Mori^enschnekzuge aus Paris eingelangt, in der Absicht, das Attentat zu vollsi?hren .Eingangs erklärte De Rosa, er habe nur zum Zeichen des Protestes gegen den s'^aschismus in die Lust geschossen, später aber gab er zu, daß er den Thronsolger habe töten wollen. Das Attentat ist zweifellos vorbereitet gewesen. Man glaubt, d^ß De Rosa Mitglied d?r sogenannten an« tisaschistischen Gruppe ,.M a t t e 0 t t i" in Paris ist. Man fand bei der Leibesuntersu-chilng bei ihm nur den neuen Revolver und eine größere Summe lNeldes.
Den italienischen Thronfolger besuchten in der italienischen Botschast, wo er abgestiegen war, gleich nach dem Attentat König
der Kammer zu urteilen, die neue Regierung sich höchstwahrscheinlich aus den Radikalsozialisten, Sozialisten und republikanischen Sozialisten zusammensetzen werde. Die Bildung der neuen Regierung wird aber trotzdem von der Stellungnahme der Sozialisten abhängig sein, deren Führer L^ Blum in einer seiner letzten Reden betont hat, seine Partei werde in keiner Regierung mitwirken, in der auch die Radikalsozialisten sitzen würden. Sollte es aber trotzdem dazu kommen, dann werde die sozialistische Partei selbst die Regierung bNdeu. Die meisten Aussichteu hat in diesem Falle Paul Boncour, wiewohl es noch immer nicht ausgeschlossen erscheint, daß es zur Bildung eines Kabinetts kommt, dessen Basis die alte Ma-
sem Falle Andrü T a r d i e u die Regie-rungsbildung übernimmt, ist außer Zweifel.
Der Führer der unionistifchen Linken, Frankli n-B 0 u i l l 0 u, erklärte uach Verlassen des Slys^eS, seine Freunde würden jede Regierung Unterstützen, die gegen die Räumung der dritten Zone ohne genügende Garantien sei und die Räumung der dritten Zone von der Rückgabe des Saargebietes trenne. Die m i t t l e r e Kammergruppe hat sich vor dem Präsidenten der Republik sür ein Linkskabinett mit Paul B 0 ne 0 ur ausgesprochen. Die Klärung der Lage wird erst der heute begiunende Kongreß der Radikalen bringen, die mit Riicksicht aus die Krise ihre Tt»gesotdnung umstellen dürsten.
Doncour
Ds8 8piel äer ?rloie88in Vsrenslli
Roman von Gerald Cumberland.
Z9 (Nachdruck verboten.)
Die Morgendämmerung konnte nicht mehr fern seiiz. Vielleicht hatte man sie in ihrem Zimmer eingesperrt. Vielleicht —
Er fühlte eine Hand auf seinem Arm. „Ssst, so ruhig wie möglich", flüsterte sie, Ihre Lippen berührten faft sein Ohr. „Hören Sie zu", fuhr sie fort. „Alles ist für Ihre — unsere Flucht vorbereitet. Denn ich komme mit Ihnen. Ich fahre Sie im Auto nach Le Havre. Markl)lin: Gros wird später erwachc'n als er will. Ich habe daiür gesorgt. Er ist betäubt. Sie telephonieren von dort aus sofort nach Scotiand ?)ard und teilen die Adresse Fräulein Stansmores mit. Bottom Street .^7 in Wk)itechapel. Das Schiff nach Southampten fährt um 8 Uhr. Ich bin
„Wo — wo sagen Sie, befindet sich Fräu« lein Stansmore?"
„Whiteck>apel, Bottom Street .^47." „Sind Sie dessen auch ganz sicher?" „Vollkommen."
„Wie haben Sie es herausbekommen?'^ „Ich las 'den (Geheimbericht unserer Lon« doner .Zentrale. Aber wir dürfen keino
verlieren ^ keine Minute. Hier sind Ihre Kleider. Sie müssen sich im Dunkeln anziehen. Ich bin bereits reisefertig. Gehe nur noch einige Sachen einzupacken. In fünf Minuten bin ich wieder hier. Beeilen S^e sich'."
Sie war ganz Energie. Kein Zaudern, keine Unsicherheit lag in ihrer Sprache, in ihreu: .Handeln. Geräuschlos wie sie gekommen war, verließ sie ihn. Frank glitt aus dem Bett und zog sich so schnell an, als es sein noch immer verbundener Arm erlaubte. Er war noch immer nickit ganz fertig, als sie zurückkehrte.
„Schnell", l'efahl sie. „Ziehen Sie die Schuhe nicht an nehmen sie sie in die Hand."
Er tat es. Und ließ sich von ihr aus dem Zimmer führen. Ohne einen Laut gingen sie auf dem dicken Velourtepvich über den Flvr nnd die Treppe hinab. Eine Minute s.päter verlieszen sie das Haus durch einen Seitenausgang. Kein Regen siel, nur der Wind wehte heftig. Sie hielt ihm noch immer an der Hand, denn die Nacht war stockdunkel.
Als sie sich ein Stück von dem Hause entfernt hatten, wagte er zu sprechen.
„Wo ist die Garage?" fragte er.
„Noch ein ganzes Stück von hier. Grot besitzt keine eigene Garage — zu unserem Glück. Er mietete einen Autoschuppen ungefähr zwanzig Minuten von hier. Niemand wird uns hören. Das Schlimmste ist jetzt vor
über und so leicht wird man uns nicht bekommen."
Ihre sachliche, ruhige Sprechweise erstaunte ihn. Auch ihre Hand lag ruhig in der seinen. Mit energischen Schritten ging sie vorwärts.
Sie hielt bei einem Holzschuppen, der unmittelbar am Wege lag. Sie nahm einen Schlüssel aus der Tasche und i^ffnete daS Tor.
„Kommen Sie herein, ich brauche Ihre Hilfe."
Sie entzündete eine Kerze und ließ ihn sie. halten. Dann sprang sie in dön Wagen und ließ den Motor anlaufen.
„Zur Seite, .Herr Michelle, wenn Sie nicht überfahren werden wollen."
^r Wagen fuhr an, an ihm vorüber und hielt. Sie gab ihm den Schlüssel, damit er die Schuppentür wieder zusperrte. Er löschte das Licht und sprang eilig in den Wagen an ihre Seite. Die Scheinwe^er flammten auf. In schneller Fahrt lief der Wagen die Straße entlang.
Beträchtliche Zeit verftrich, ohne daß einer von ihnen sprach. Frank bewunderte ihre Kaltblütigkeit. Sie hatte die Flucht meisterhaft in Szene gesetzt. Jetzt handhabte sie auch den schweren Tourenwagen mit Kraft und Geschicklichkeit: als sie die Stadt ver-lassen hatten, ließ sie den Wagen laufen und holte aus ihm ^raus, waS herauszuholen war. Achtzig Kiloineter in der Stunde
das war ein gefährliches Tempo für eine Nachtfahrt ohne Mondschein.
Sie schien ihm völlig verwandelt. Es wai unglaublich, daß diese ruhige^ kaltblutige Frau an seiner Seite die gle.che war, die vterundzwanzig Stunden zuvor sich vor ib» reuevoll gedemütigt hatte.
»Ist Ihnen auch warm?" fragte l.r.
„Ja, Herr Mic^lle und Ihnen?"
„Gleichfalls. Hat Sie dieser dieser Schuft heute Nacht ernstlich verletzt?"
„Allerdings, a^r das macht nichts. Er wird es nicht wiedertun. Lieber nehme ich mir das Leben, als daß ich zu ihm zurückkehre."
„Ihr Entschluß freut mich. Prinzessin. Sie sind eine taipfere Frau — aber wohin wollen Sie fich wenden, wenn wir Havre erreicht haben? Was wollen Sie unterneh-men?"
„Machen Sie sich deswegen keine Sorgen, Herr Michelle. Ich werde über Marseille in meine Heimat zurückkehren, die ich als Kind Verlasien habe. Dort bin ich geborgen. Aber erst einmal muß ich Sie in Sicherheit wissen. Sie haben '^n Aufenthaltsort Fräulein Stansmores im Gedüchtnis behalten?"
„Ich werde ihn nie vergessen. Bottom Street 347, Whitechapel."
„Und Sie norden von Havre aus sofort an Scotland Vard depeschieren?"
„Ja ^ und zugleich telephonieren. Ob bereits das Postge^ude geöffnet ist?"
Gam?wg, ?en SS. VktoStt 1SSS.'
^arworer Ze!tung'^ NuNm^r 8877'
Drago Schwad ^
Wi« aus Lijulblijcna berichtet wird, lst lxzvt Donnerstag nachmittags der bekannte Kaufmann Herr Drago S ch w a b an den gen einer Schußverletzun^ gestorben. Der Verstorbene befand sich nümlich dieser Tage im Sanntvle auf der Jaqd und wurde l?;e-bei unglücklicherweise am Kücken von einem Schrotkorn verletzt. In eini-gen Tagen stellte man Mutvergiftung fest, und Schw^ mu^te ins Sanatorium überführt werden, wo er nun der Verletzung erlegen ist.
Der Verstor!^ne genoß d«n Ruf eines unternehmungslustigen tüchtigen Kaufmannes. Die Nachricht von seinem Tode hat in allen Kreisen tiefstes Bedauern ausgelöst.
Sreispruch ew»s geßanvlgen Mvrdex
Zn London wurde kürzlich der Prozeh eines Mannes verhandelt, der, obwohl er den ihm zur Last gelegten Mord eingestanden hatte, in Freiheit gesetzt werden mußte, weil die Leiche feines Opfers nicht auffind, bar war. Vor vierzehn Tagen war der Mann, ein gewifser Ärd, auf der Polizeiwache erschienen und hatte erklärt, eine Frau, von der er nur t^n Vornamen Rosa kenne, von der Waterloobrücke in die Themse geworfen zu haben. Er habe die Bekanntschaft der Frau auff der Straße gemacht und sei mit ihr unterwegs in Streit geraten, in dessen Verlauf er in seiner Wut dle Unbekannte über das Brückengeländer in den Fluß geworfen habe. Lord wurde in Haft genommen, aber die Polizei Hatto weder die Leiche noch Spuren des Verbrechens entdecken können, und eS war auch keine Meldung über das Verschwinden eines Mädchens namens Rosa eingelaufen. Trotzdem wurde die Anklage auf Totschlag erhoben. In der Gerichtsverhandlung stand die juristische Frage zur Erörterung, ob die Selbst-bezichtigun-g eines Angeklagten auch bei nicht erwiesenem Tatbestand eine Verurteilung zu rechtfertigen vermöge. Der Richter verneinte die FlXlge und führte in der Urteilsbegründung aus, dak im Falle einer Mordanklage die Leiche des Opfers ein« unerläßliche Voraussetzung für die Verurteilung ^ei.
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Der Maharadscha von Ddarampur und ftlne zehn Swuen
In einem Budäpester Hotel, am herrlichen Donauufer wohnt setzt' Saheb, der Maha-radschnh von Dhatampnr, welcher aber j''de UUterhaltung verweigert, weil er inkognito reist und saqt. daß er nur ein hoher StaatS-offizier von Dharampuv sei» nichts weiter. Doch mit ihm kflmen seine zehn Gattinnen. Auch von ihne«l sagte er, daß sie nur Verwandte und Hofdamen seien. Aber die Juwelen der Damen werden in dem Wertfach ^.es Hotels unter dm Nachen des Maharadschas aufbewahrt, obgleich die Dmnen in einem anderen Hotel wohnen. Seine^ Majestät ißt nicht das Essen des Hotels, sondern hat eine eigene Küchin. die alles für ihn zubereitet. Nur dreißig Koffer sind mit ihm angekommen. NebrigenS drückte er seine Bewunderung über die Schönheit der Stadt guS und erklürte, daß er eine Dacht haben möchte, um jeden Tag auf.der Donau fahren zu können.
lichen Minenbofitzer blieb alles vergebens.
Einige Jahre später schwirrte in Johanne?-burs das Gerücht umher, ein Tingebo^ner .)ätte die bewußte Hälfte des Diamanten ge-swhlen, und es sei bereits einem lLngl/lnder gelungen, den Dieb zu finden und den Stein zu besichtigen. Für die Herausgabe des Steines verlangte der EiNlgeborene tausend Pfund in Gold, die der andere auch sofort be willigte. Man verabredete sich in einem Gehölz, wo das Geschäft erledigt werden sollte.
Während der Verhandlung wurde der Eingeborene aber plötzlich mißtrauisch u. rannte mit dem Stein wieder davon. Der Engländer konnte die Verfolgung nicht aufnehmen. da er tagSdarauf wegen Mord angeklagt und bald darauf hingerichtet wurde.
Sein Geheimnis über den Besitzer des gesuchten Diamanten nahm er mit ins Grab. macht und es sich zum Ziel gesetzt, entweder Nun ?>aven sich erneut zwei Männer auf I den kostbaren Edelstein berbei^schaffen oder die Suche nach dem halben Diamanten ge-! darüber zugrunde zu gehen.
Vin«! X»lt» «n lilr« orauckt >d«r kn»cd» un dr««,» »cdütit ,i« vor unLü«»MU«n LwkO»»«n
6er ^itterunjx. ^ur k^iv»»-Lr«in« «ntkitlt 6»»
d»utv«rv»n6t« Luc»rit? 6»ra>s t—nikt Vir-
Irunjx. dovskrt «It« lansn vor il»»»
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Espenfoub« oefohrvoller Raketenflug
Der größte Diamant der Welt wird gesucht!
Seit dem Jahre 190k befindet sich die Welt auf der Suche nach ihrem größten Diamanten. Ein einziges ist er in Südafrika aufgetaucht, durch unglückliche Umstände aber nach kurzer Zeit wieder verschwunden, und niemand weiß,- ^ver der Bester dieses wertvollen Objektes ist.
In der Nähe von Pretoi:ia wurde im Jahre l9(1b ein Rik'sendiamant im Umfang von elfeinhalb ZoN gefunden. Ein Stein von ähnlichen Dimensionen und Gewicht war bis dahin noch nicht entdeckt worden. Man gab dem Edelstein den Namen C^illinan. Bei der genauen Untersuchung des wertvollen Fundes machte man aber noch eine ganz staunenerregende Entdeckung. Der gefuniiene Diamant stellte nÄmlich nur die eine, und zwar .anscheinend kleinere Hälfte eines überdimensionalen Edelsteines dar. Selbstvevständlich begann nun sofort ein eifriges Suchen nach der anderen Hälfte, doch trotz Aussetzung enormer Geldvrämien von selten der glütk-
WM
Der bekannte Segelflieger Espenlaub ist am 22. Otto'ber auf dem Flugplatz LoH-h«usen bei Düsseldorf mit einem Raketenflugzeug gestartet. Der Feuerstrahl ersten
entzündeten Rakete erfaßte das Seitenstsuer, das trotz seines AsbestschutzeS in Brand geriet. Der Pilot ging sofort nieder und konnte unversehrt landen.
Senry Barbuffe unter AnNage
Ml ihm C«cht« »«d Dort»» — D« >r»tz«
«Wh S»ch»«rr«i»pr»zed t« Frankreich
P a r i S, 24. Oktober.
In Bälde wird der Prozeß gegen 60 namhafte Kommunisten in Szene gehen, die des Ho^verrateS und der Spionage bezichtigt sind. Unter den angeklagten Kommunisten befinden sich der ehemalige Abgeordnete und Chefredakteur der kommunistischen „Huma-nitö", V a i l l a n t'C o u t U r i e r, der Direktor des genannten Blattes und eben-
falls ehemaliger Parlamentarier Marcel C a ch i n, der berühmte französische Schrfft-steller Henry Barbusse sowie D o r i-o t, der als Mitglied des Zentralausschusses der kommunistisc^n Partei Frankreichs im politischen Leben eiung Japans noch des Orients überhaupt, sondern sie verdankt ihre Entstehung einem Amerikaner. Zwar ist in Japan, ebenso in China, der Mensch als Mittel zur Fortbewegung von Lasten seit uralter Zeit im Gebrauch, dies aber in der Form der Palan'kin-Träger; sie beförderteen. Sc!^de, daß wir diese großartige Schauspielerin, die von zartester, echt weiblicher SentimentluitSt bis zu den unviichsiqsten Kraftausbrüchen die ganze Skala des Gefühlslebens wahr und ursprünglich zur Darstellung bringt, zu Tränen zu rühren und zu unhemm« barer Heiterkeit mitzureißen versteht, immer nur in Stücken zu sehen bekommen, die ihr zlvar „auf den Leib geschrieben" find, aber fast keinen wirklichen literarische,: Wert besitzen. Auch die Komödie „Ein süßes Geheimnis" von M. Feuerstein ist ein solches Stück, vielleicht etwas besser als manche andere, enthält es doch einige gute, dem Leben abgelauschte Szenen, a-ber im Grunde doch nur auf billige Effekte eingestellt. Neben der Niese verblaßten die übrigen Darsteller naturgemäß, obwohl auch sie zum größten Tei^ sehr gute Leistungen zutage förderten,
'„Marlvorer 'ZeitlMq* Nummer ?87.
CamStag, den 26. Oktober lOAk.
so Grete Ramingund die Herren H ü b-ner, Paul und Alfred Mahr, S ch i ch, S ch ö r l und B r a n d.
Für das A^veite Sinfoniekonzert des städtischen OpernorchesterZ halte Pro^. Kabasta zwei Werke gewählt, die durch ihre Gegen-übevstellung von altem und modernem Hel« dcntume einen fesselnden Gegensatz bilden: dle „Ersica" von Beethoven und „Ein Hel-denleben" von Rich. Strauß, zwei Werke, die so verschieden sie in ihrer Auffassung sein mögen, doch gelvisse Berührungspunkte be-si<)en: alrf der einen Seite die Verherrlichu'ifs des .sxrvs des Schlachtfeldes (bekanntlich war die „Eroica" ursprünglich Napoleon zugedacht), andererseits die Schilderung der Kämpfe geistigen Helden, eine Art mu-sikalis^r Selbstapotheo^. Velde Werke wurden mit prachtvollem Schwünge und wunder barer Klangschönheit gebracht und trugen dem Orchester und seinem verdienten Fuhrer Kabasta reiche Ehren ein.
Prof. Anatol Baron V i e t i n g h o s s« S ck) e e l. den wir als ganz hervorragenden Pianisten schätzen, trat an einem Urania« abende auch als Tonsetzer hervor. Seine Lieder, denen Frau Pcmla Ulm ihre schöne, »varme Stimme und ihre schon oft gerühmte Vortvagskunst lieh, s^nd aus dem Stimmungsgehalte der Dichtungen geschöpfte Gesänqe, z^var schwierig, doch immer sangbar. Besonderes Gewicht ist auf den dadurch allerdings manchmal überwuchernden Klavierpart gelegt. In dem Trio für Geifle, Violincello und Klavier, das der Komponist M Prof. Rud. Wagner (Geige) und Hans Kortfchak sCello) virtiros auZ-führte, macht sich dieses Ueberiviegen des Klaviers deutlich bemerkbar. DaS ausgesprochen inrpressionistische Werk, dem Gedichte von Rollet und dem Konlponisten zugrunde-liogen, verrät grosses musikalisches Können und fein entwickelten Alangsmn, wirkt aber durch den Mangel einer fest umrissenen Form etwiS langatmig. Der Tondichter und seine Mitgestalter w-urden mit grohem Beifall belohnt.
Georg G. M ü l l e r.
Sin schwarzer Rafa»!
h—. P a r i S, 2-Z. Oktober.
In der Valerie Bernheim, Faubourg St. HonorL 1V9, sind die Gemälde eines jungen Negers namens KalifalaSidibe ausgestellt, und ganz Paris spricht von dem „schwarzen Rafael", der sich da Plötzlich selber entdeckt ha^. Der von dem Dichter Bor-qelös verfasjte Katalog teilt uns mit, Äali-falaS Vaterstadt sei Kvnkon im Sudan; der Jüngling teilte das Schicksal seiner Stam-7nesgenossen, wurde sehr früh mit einer Schwarzen verheiratet, die ihnl nacheinander vier Kinder gebar: da plötzlich verspürte er den Flügelschlag des Genius, Künstler zu sein, und inmitten seiner verständnislosen Familie zu bleiben, erwies sich als inmiög-lich; so floh denn Kalifala und siedelte sich im Lande Bambara, dicht am Niger, an, nm er seither einzig und allein der Malerei lebt. Eine interessante Photographie zeigt uns seine „Technik": vor der selbsterbauten, primitiven Hütte kauert er zu Boden und hat vor sich, auf einem Balken notdürftig ausgespannt, ein derbeS Kattuntuch, das er mit seinom Pinsel bearbeitet; ein paar fertige Gemälde sind auf dem Dache neben dem erbeuteten Wildfleisch zmi Trocknen aufgehängt. Die Bilder zeigen uns ein primitives, aber unglaublich sicheres und genaues Erfassen von charakteristischen Szenen des täglic^n Lebens; Selbsterlebtes in den meisten Fällen, Abenteuer der Jagd, des Fischfangs» des Wa^fenspiels mit ftinen Genossen; sunge Mütter, die ihre Kinder stillen; Hausfrauen bei der Zubereitung deS Mahls. .Hier und dort ein pha^itastsscher AuSflug inL Fabelland: gewaltige Tiere, Büffel, Elefanten, Riesenschlangen, Löwen, die auf recht drollige Weise ihr Wesen treiben, darunter schwarze Menschen in paradiesischem Frieden und Glück. Man denkt, eher noch als an Rafael, an einen schwarzen Zöllner Rousseau? Auffassung, Strich und Komposition zeigen unverkennbare Uehnlichkeiten, nur mit der Farbe weisi Kalifala Sidibe weniger geschickt umzugehen. Die ganze Ausstellung bat vorerst noch mehr sensationellen Charakter: wer aber kann N'issen, <>b nicht in wenigen Iahren schon die „SidibcS" bei den internationalen Auktionen die große Attraktion bilden werden?
Die ersten Befchlüffe des Bezlrksßraßenausschuffes
Ter neugewählte BrzirkSstraßenausschuß von Maribor hielt, wie bereits berichtet, vergangenen Montag unter dem Vor'ltz des Obmannes Herrn 7^ e b o t und im Beisein des Herrn Regierungsrates Dr. I p a v i e seine erste Sitzung ab, welcher auch die Mitglieder der Vezirksvertretung beiwohnten. Nach längerer Debatte, in welche fast alle Mitglieder eingrisfen, wurden u. a. folgende Beschlüsse, die noch der Genehmigung seitens der UeberwachungSbehörde bedürfen, Fefas^t:
Alle gewesenen Bezirksstraßen sollen auch weiterhin unter der Verwaltung des Be-zirksstraßenausschusses verbleiben, da die wirtschaftlich schwachen Gemeinden dieselben nicht erhalten können.
Als Kreisstraßen 1. Ranges sollen bleiben bezw. erklärt werden die Straßen Maribor —Dravograd, Laster^perk—Knngota— Sv. Jurij a. d. P., Laiteröperk—Sv. Lenart und nach der Fertigstellung der Draubrücke bei Dupl^k die Straße Ä^aribor—Duplek— Ptui.
Die Erhaltung der Straßen soll auf die bisherige Weife durch Züschläge ermöglicht werden, da die Einführung der Volksarbeit (Kukuk) bei den gegenwärtigen Verhältnissen in unseren Gegenden nicht möglich ist.
Der Bericht, ÄaZ Bautenministerium habe beschlossen, daß die Bezirke Maribor—linkes und rechtes Drauufer iin gemeinsamen Wirkungskreise des Bezirksstraßenausschusses zu verbleiben haben, wird einstimmig zur Kenntnis genommen mit dem Zusätze, daß die Stadt Maribor aus dem territorialen Bereiche des BezirksstraßenauSschusseS nicht ausgeschieden werden möge.
Als Bezirkszufahrstraßen zu Bahnstationen werden bestimimt die Abzweigungen in Pesnica, Bistrica, RuZe und RaLje. Dagegen wird die Beschlußfassung über den Antrag, auch die an der Pößnitz durch die Bahnviadukte bis zur Station Pesnica führende Straße als BezirkSstraße zu erklären, verschoben.
Der Bau der Draikbrücke bei Duplek wird fortgesetzt. Die Arbeiten müssen bis I. November 1930 beendet sein.
Der Straßenbau Sv. Peter—Nebova— Gru^ova—LoZane wird im nächsten Inhre in eigener Regie fortaesetzt werden. Für beide Bauten wurde eine Anleihe aufgenommen.
Die Zuschrift des Kreiskommissärs, wonach bis zur Genebniigung des neuen Voranschlages, der in der ersten Dezemberbälf-te in Behandlung genmnmen werden wird, neue Arbeiten oder Investitionen nicht in Angriff zu nehnlen sind, wird zur Kenntnis genonrmen.
FaM^'^irmobwrunl! im Rohmen des Fiuomeetlngs
Den Bemühungen des Mariborer Aeroklubs ist es gelungen, bei dem kommenden Sonntag in Tezno stattfindenden groß.'n Flugmeeting auch einen Fallschirmabsprung zu ermöglichen. Heute vormittags traf aus Sindelfingen in Württemberg die telegraphische Verstänt^igung ein, daß die dortige bekannte Luftakrobatin Fräulein Heddy S ch u nl a n n bl^reit ist, Sonntag vo-n einem Flugzeug aus tausend Meter Höhe mit einem Fallschirm abzuspringen. Die kühne Sportsdame trifft S^rmstaz nachmittags in Maribor ein. Der Fallschirmabsprung, der beim vorjährigen Meeting durch ein behördliches Verbot im letzten Augenblick unmöglich gemacht wurde, ist somit definitiv ins Programm der zur Ausführung kommenden Kunststücke hoch in der Lust übernommen worden.
Der Fallschirmabsprung, im Verein mit den atemberaubenden akrobatischen Kunststücken mehrere ^hundert Meter über dem Erdboden, die die ausgezeichneten Piloten Jng. Raab, der morgen wieder nach Ma-ribor zurückkehrt, Jng. Knopf und Müller zur Durchführung dringen werden, dürfte neben Trapezkünsten des in unserer Stadt bereits bekannten Herrn Kellner einen Anziehungspunkt bilden, den anzuse-ln!n sich unsere Mitbürger wohl kaum entge-ihen lassen werden. DaS Meeting findet bei jeder Witterung statt; doch ist nach dem ge-
M a r i b o r, 25. Oktober.
strigcn ausgiebigen Regen zu erwarten, daß uns für'übermorgen ein Prachtwetter be. schieden sein wird.
Die Propagandaflüge iverden fortgesetzt. Das Polizeikommissariat 'hat das Verbot, die Brücken zu unterfliegen, zurückgezogen, weshalb wir bis Sonntag noch öfters Gele» genheit haben n>erden, dieses kühne Fliegerstück M bewundern. Selbstredend bleiben die tollkühnsten Spvrtleistungen für das Mse-ting vorbehalten. Un: die einzelnen akrobati schen Leistungen voll zur Geltung bringen zu können, werden dieselben nur in mäßiger Höhe durchgefirhrt werden. Foxtrott, Tango und Shimmy in der Luft haben unsere Mitbürger wohl noch nie gesehen, da sie bisher noch keine Tanzkarte aufweist. ^ «
IN. Epa»tgelischeS. Sonntag, den 27. d. M. um 10 Uhr wird in der Christuskirche ein Predigtgottesdienst stattfinden. Der Kinder-gottesdienist muß 'diesmal noch ausfallen.
m. Reue Ordinationsstunden beim Kreis' amt sür Arbeiterversicherung. Infolge des überaus großen Andranges von Kranken in den Vormittagsstunden sieht sich die hiesige Expositur des Ljubljanaer Kreisamtes sür Arbeitevversicherung gezwungen, die Ordinationsstunden wie folgt festzulsetzen: Von 7 bis 9 Uhr ordiniert für chirurgische Fälle Herr Dr. Ludwig N o v a k, von 9 bis 11 Uhr Herr Dr. Karl Zakrajsek, von 11 bis 13 Uhr die Herren Dr. Theobald Zirngast und Dr. Josef Sekula ; von 13 bis 15 Uhr Herr Dr. Alfons Wank Müller, die letzteren vier Aerzte für allgemeine Medizin. Der Ehefarzt Herr Dr. Franz IankoviL versieht nur Snper-arbitrierungen, weshalb er für andere Fälle nicht ordiniert. Frau Dr. Valerie V a l s a-vee ordiniert von 9.30 bis 11 Uhr für Kin-derkranweiten. Alle angeführten Aerzte i'r« dinieren in den Amtsräumen (Slomskov trg 6). Außerdem ordinieren für die beim Kreis amt Versicherten noch.folgmde Svezialisten: für venerische und .Hautkrankheiten H.^rr Primarius Dr. Hugo R o b i 8. Kamni8ka cesta 2, für A'men-. Obr^'n- .imd .^'»as^krank-heiten Herr Primarius Dr. Ianko D e r-n o v 8 e k, OroZnova ulica 2, für Röntgenuntersuchungen Herr. Dozent Dr. Ivan M a t k o, GregorölLeva ulica 12.
m. Das Amtsblatt sür das Draubanat veröffentlicht in seiner Nummer 193 u. a. die Gesetze über die Lehrerbildungsanstalten und über die Schulbücher, in der Nummer 194 die Gesetze über die Förderung deS Ak-kerbaues und über die Abänderungen und Ergänzungen des Gesetzes über die innere Verwaltung des Staates un^ in der Nummer 195 das Gesetz, womit das Gesetz über den allgemeinen Zolltarif teilweise abgeändert wird, sowie das Reglement über die Benützung von Natnralwobnunaen seitens der Bezirkshauptleute und über die Abgrenzung von Besitzen.
Uir»Äl?«>»»
Nl. Eine Wildkatze erlegt hat dieser Tage in Sv. Iuris ob ^Znici der Besitzer Herr Franz B r a ö k o.
m. Fremdenverkehr. Jm^Laufe des gestrigen Tages sind 97 Fremde, darunter 27 Ausländer, in Maribor zugereist und in verschiedenen Gasthöfen abgestiegen.
Nl. Außerordentliche Sitzung des Bereines der pensionierten Offiziere. Wie der Verein der Offiziere des Ruhestandes sowie d«":en Witwen u. Waisen mitteilt, findet Sonntag, den 27. d! um 10 Uhr im Hotel „Halb:v.d'l'^ eine außerordentliche Sitzung statt. Da eins sehr wichtige Angelegenheit zur Sprache und Abstimmung gelangt, ersucht der Vorstand dringlichst die Mitglieder, vollzählig zn er-scheinen.
m. Doch ein Kindesmord. Wie wir bereits in unserer letzten Montagsausgabe berichteten, wurde am Friedhofe in Radvanje eine Kindesleiche vorgefunden. Die gerichtliche Un tersuchung und die Obduktion der Leiche haben nun festgestellt, daß es sich um einen Kin-desinord handelt. Man nimmt an. daß das
Kind in der vorigen Woche von Donnerstag auf Freitag zur Welt gebracht und mit einem Tuche, das die herzlose Mutter dem armen Kinde in den Mund stopfte, zum Ersticken gebracht wurde.
m. Auf dem heutigen Fischmarkte wurden Seefische zu 16 bis 13 Dinar für k/eine und zu 28 Dinar per Kilo für große Stücke und für Seekrebse feilgeboten und reichlich abgesetzt.
Nl. Glimpflich verlmlsener Autokarambol.
Heute nachts gegen dreiviertel 11 Uhr stießen an der Ecke Aleksandrova cesta—Kopa-liSka ulica auf bisher noch unaufgeklärte Weise zivei Kraftwagen aneinander, wobei zum Glück niömand beschädigt wurde und lediglich nur die vorderen linken Kotschützer beider AutoS verbogen wurden. Es 'handelt sich um die Kraftwagen der Firma Roman Matz aus Ptuj und „2 i k a" aus Ljubljana.
Vis unef S. wurde gestern abends ein fast neues Herrenfahrrad int Werte von 2790 Dinar entwendet. S. ließ das Rad vor einem Geschäft am Kralja Petra trg für einen Augenblick stehen, während er einen Kauf abschloß.
?n. Wäschediebftahl. Der in der DasnkoW ulica wohnhaften Privaten Helene S e a gs l i n kamen gestern abends aus ihrer Woih-nung mchrere Wäschestücke im Gesamtwerte von über 240 Dinar abhanden. Vom Täter fehlt jede Spur.
m. Die Polizelchronik des gestrigen TagsS weist lediglich nur 10 Anzeigen auf, davon je eine wegen Ueberschreitung der VerkehrS-vorschriften, nächtliiZ^v Ruhestörung, Diebstahls un!d Betruges.
m. Wetterbericht vom 25. Oktober, 8 Uhr: Lustdruck 728. Feuchtigkeitsmesser —^2, Ba-ronreterstand 736, Temperatur -i-N.ö. Wind richtung NW, Bewölkung teilweise, Niederschlag —, Umgebung Nebel.
* Tanzschule „Enakost" in Gtudencl. Äm Sonntag, den 27. d. im Saale bei Senica Walzerabend, verbunden mit WuvstifchmauS. Verlängerte Sperrstunde. Gäste willkommen — Der Ausschuß. 117
* WUdspezialitLten: Hasenrücken, Lauf und Fasane zu «haben am Samstag 13 Uhr im Hotel Halbwidl. 14451
» Famllienabendkonzert yeute. Samstag im Hotel Halbwidl. Sonntag Früh- und Abendkonzert. Musik: Gröger. 14596
Au« StIK
Sln stecher Elnbrutvsdlebftadl
In der Nacht von Mittwoch, den ^ auf Donnerstag, den 24. d. ^vurde in die Trafik deS Herrn Michael P i k auf der König-Peterstraße Nr. 28 ein großer lkinbruch verübt. Die Täter gelangten von der ASkercgasse. wo an einer Stelle eben eine Gartenmauer niedergerissen wird, über Gürten in die Holzlage hinter der Trafik. Die Täter erbra-^n die Tür bei der Holzlage, rissen mit einer Hacke mehrere Mauerziegel bei der Trafik aus und gelangten durch eine 50 Zentimeter lange, 49 Zentimeter breite und 30 Zentimeter tiefe Oefsnnng in die Trafik, wo sie Postmarkcn im Werte von 5590 Dinar, Stempel im Wer te von 1750 Dinar, Zigaretten im Werte von 7248 Dinar, Zigarren im Werte von 210 Zigarettenpapier im Werte von 150 Dinar, Galanteriewaren im Werte von 1900 Dinar, eine silberne Dila-Uhr und drei Uhrketten im Werte von 809 Dinar und Bargeld (Sil-berkronen, Dinars, Lire und Schillinge) i« Werte von 856 Dinar raubten. AußsrdeiSi wurden beim Einbruch durch daS StilrM eines Kastens Waren im Werte von 59l) ^ nar vernichtet. Der Gesamtschaden beträgt ungefähr 18.990 Dinar. Von den Tätern fehlt bisher jede Spit?.
c. Todesfälle. Am Mittwoch, den 23. d. M. starbeil im hiesigen Krallkenhause der 75jäh« rige Arbeiter Lorenz K c 8 k o auZ Jurklo-
. SaMW, 'Kn^26. VMK?^92S.^
Ster und der 6Ajährige Keuschler Johann MoLn ^ 7 -f i L. der am Mittwoch, den ?A. d. um halb 10 Uhr beim Kuppeln von GüterwaggonZ von der Zdolhle verschüttet und schwer verletzt wurde, erlag bereits um 23 Uhr im hiesigen Krankenhause «seinen Verletzungen. Die sofort nach der Uebersührung nach Celje vorgenommene Operation, bei welcher ihm daS ^zerfleischte linke Bein abgetrennt wurde, konnte dem Bederten das Leben nicht mehr retten.
c. Wechsel im Gemeinderate. Der Eisen-bahnbeamte i. R. Herr Alexander P o t r a-t o hat seine Funktion als Mitglied deS städti ^chen Temein^rates )vegen Uebersiedlnirg nach Kranj niedergelegt. An seine Stelle wur de der Fastbindermeistcr Herr Bartholomäus G o l e e r in den (^meinderat berufen.
c. Die Musikschule der Glasbena Matica in Celje Mit derzeit 180 Zöglinge, eine für Celje jedenfalls recht stattliche An^^ahl.
c. Wichtig für Besitzer von Schweineställen
Aus Grund des Gemeinderatsbeschlnsses vom ?2. Juli d. I. mi'lssen alle jene Personen, die in der ?rt. — 20:
Lustiger Abend. _ 22.30: Lustiger Abend.
— 22.50 Tanzmufi?. — 23: Nachtmusik. — l): Jazz. — Prag 16.30: Schall^lattenmn-sik. — 17.30: Deutsche Sendung. — 20.20: Konzert. — Mailand 16.30: Kinderlieder. — 20.30: Konzert__23.15: Konzert. —
M ü n ch e n 16: Zithertonzert. ^ 16 30: Unterhaltungskonzert. — 18.50: Konzerl sür zn>ei Maviere. — 20: Heiterer Abend. ^ 22: Konzert- und Tanzmusik. - Budapest 20: Liszt'Konzert. — 22: Zigeun?rm.lsik. — Warschau 20.30: Leichte Musik. — 23: Tanzmuisik. — P a r i s 21: Abcndkonzert.
Dolkswlrtfchast
Entrichtung der Lohnsteuer durch Steuermarltn
Die hiesige Steuerverivaltung teilt mit, daß Arbeitgeber, die höchstens 20 Angestellte bezw. Bedienstete l.^chäftigen, seit dem 1. Oktober d. I. die Lohnsteuer im Wege der T t e u e r m a r k e n zu entrichten haben. Diese Verfügung gilt jedoch nicht für staatliche und Selbstverwallungsinstitutio-nen, für die zur öffentlichen Rechnungslegung verlpflichteten Gescllscha.ften lsowie für jene Arbeitgeber, die mehr als 20 Personen beschäftigen.
In der Stadt Maribor sind die Steuer-marken an der Kasse der Steuerverwaltung und bei Verkäufern von Taxwertzeichen (Trafiken), außerhalb Maribor dagegen bei allen FinanzkontrollabteitUngen erhältlich.
Der Arbeitgeber hat bei jeder Lohnauszahlung die Steuermarken in entsprechender Höhe an dem biefür bestimmten Platze aufzukleben und dieselben durch Aufdruck des Firmenstempels oder durch eigenhändige Un terschrist ungültig zu machen. Falls der im Steuerbüchel vorgeseliene Raum zu klein sein «sollte, kann ein Stück Papier angeklebt und mit Steuermarken versehen werden. Im übrigen sind die Steuerbüchel wie bisher aus».ufüllen.
Die Lohnsteuer wird mit Steuermarken für alle seit dem 1. Oktober ausbezahlten oder auszubeza)len!>i!n"'Lo^verdienste entrichtet. Arbeitgeber, die bisher diese Steuer dreimonatig zu entrichten hatten, haben dieselbe mit Marken für alle im Juli, August und September ausbezaht'ten Löhne zu erlegen. In Hinkunft besiken solche Dienstherren nicht mehr das Recht, die Lohnsteuer in dreimonatigen Raten zu entrichten, falls dieselbe durcb Steuermarken erlegt wird.
Die Steuerbehörden werden über alle Arbeitgeber, die die Lohnsteuer im Wege der Steuermarken zu entrichten baben, Kontrolle führen. Deshalb sind die ateuerbücl>el sorgsam aufzubeu>ahren. da die Kontrolle öf« ters und streng durchqi^sührt wird. Im Lau-se des kommenden Jänner haben alle Arbeit geber ihre Steuerbüchel zwecks Kontrolle der Steuerverwaltung vorzulegen.
Gegen Arbeitgeber, die sich nicht strikt an die^e Vorschriften s)alten werden, wird im Sinne des Steuergesetzes vorgegangen "'erden.
X Erwerbsteuerpflichtige, die die Waren-umsatzstener nach dem buchmäßigen Unr^atze zu entricbten haben, werden darauf aufmerk fam gemacht, das; die Frist für die Vorlage von Anmeldungen so-wie die Erlegung der einprozentiaen Stc^uer kür das dritte Vierteljahr 1929 am 31. Oktober abläuft. Falls die Steuerentrichtuna bis i^u diesem Zeitpunkte nicht erfolgen sollte, sind für die Säu migen die gesetzlich vorgesehenen Folgen in Aussicht genommen.
X Tie Uoldwährnng in der Tlchechoslo-wakei. Aus Prag wird telegraphiert- Im ständigen Ausschuß der Nationalversamm-lung führte der Berichterstatter über die Einführung der Goldwährung auZ, daß die Festsetzung der Goldwährung nur die rechtliche Form für den jetzigen faktischen Zustand sei Die Krone, d'e als Papier'väh-rungseinheit begann, bleibe auch weiterhin die Währungseinheit, aber sie erhalte den Goldwert, den sie durch ihre Kaufkraft innerhalb von sechs Jahren aufrechterhalten habe. Durch die Einführung der Goldwährung entstehen der Nationalbank verschiedene Pflichten, von denen die grundsätzliche und für das In- und Ausland wirtschaftlich bedeutsamste jene sei, die Noten für Gold oder vollwertige Goldi>evisen einzuwechseln
und die Golddeckung in dem gesetzlich vorgeschriebenen Umfang zu halten. Die Notwendigkeit der Maßnahme begründet die Regierung mit der Beteiligung an der Bank für internationale Zahlungen und mit den wirtschaftlichen Verhältnifsen. Dieser legislative Schritt werde unternommen, um ver Bevölkerung die volle Sicherheit zu geben, baß der seit sechs Jahren bestehende Währungsstand unverändert iveiterdauern soll. Der Geldumlauf an Noten und Münzen
bleibe unverändert.
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Sport
Großer GporNag tn Vtuj
Als Abschluß der Feierlichkeiten anläßlich des zehnjährigen Jubiläums veranstaltet der Sportklub „Ptuj" kommenden Sonntag ei-iren Sporttag, in dessen Rahmen zwei sensationelle Fußballveranstaltungen zur Durch führung gelangen. Und zwar ist es dem Ju-bilanten gelungen, die ar.^Zgezeichnetcn Altherren des Grazer Fußbaltmeisters G. A. K. für ein Wettspiel zu gewinnen. Den (^gner werden die erprobten Altherren des S'port^ klubs „Ptuj" stellen, die nach längerem Still« stand wieder in die Arena treten. Das zwei, te Spiel bestreitet die komplette Mannschaft des jubilierenden Vkreines gezen ein aus Altberren und Spielern der ersten Mannschaft zusammengesetztes Team des .Herbstmeisters „Rapid". Beide Tressen werden gewiß alles bisherige im Fußdallstzort des alten Draustädtchens weit übertreffen und somit einen würdigen Abschluß der Jubiläums feier bilden.
: Die JunMannen „Rapids" und .,j!elez-niearS" bestreiten kommenden Sonntag das Vorspiel zum Treffen „Grazer Sportkllb" —„^elezniöar".
: GK. Rapid. Die erste Jugend bestreitet Sonntag um 13 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen die „Eisenbahner"-Jugend. Gespielt wird in derselben ?lufstellnng wie am vergangenen Sonntag. Der Spieler KamPie ist bis auf weiteres gesperrt und kommt daher sür dieses Spiel nicbt in Betracht.
: Zum 13. Male Jugoslawien—Tschechoslowakei. Näcs)sten Montag treffen sich J^tfl'o'-slawien und Tschechoslowakei zum 13. Male in einenl Fußballänderkampf. Das Spiel, welches in Prag stattfindet, bestreiten Mihel Liö, Jvkovi6, Belc'lin. Arsenijevie, Premrl, Kunst, Marjano^«!. Hitrec, Leinert, Bona-öiL und.HrnjlLek. Es ist dies zum Großteil dieselbe Mannschaft, die im letzten Treffen mit der Tschechoslowakei ein 3:3«Unent1ch'e-den erzwang.
: Im Finale der norwegischen Fufiball-Meisterschaft siegte „Sarvsborg" geg. „Osrn" 2:1 (1:1). 10.0M Zuschauer wohnten dies^'m. Kamps, der in Stavanger vor sich ging. bei.
: Tennisamateure gegen Profis. Ter Vor
stand des engl^'cben Tennisverbandes beschloß nächstes Jahr mit Hilfe der Amerikaner bein: internationalen Tenniskongreß eine Bestimmung durchzusetzen, nach welcher Amateure nach schriftliiber Zustimmung ih' res Landesverbandes gegen TennisprosiS antreten dürfen. Eine gegenseitige Teilnahme an Turnieren kommt selbstverständlich nicht in Betracht.
: Das Finale der tschechoslowakischen Staatsmaß Neuanlagen schon im dritten Jahr nach der Ncuanlage im Ertrag stark zurückgehen. Die Nährstoffe, n>elche bei der Nenanlage gegeben wurden, sind eben bereits aufgebraucht und die guten (oruser, die an den Boden höhere Ansprüche stellen als die nlinderwertigen Geschwister auf den Na-turwiefen, können sich gegen die Unkräuter nicht behaupten. Neber diese gefährliche Zeit hilft nur eine kräftige Düngung hinweg; man gibt eine Kaliphosphatdüngung, um auch den Klee zu echalten, auf das Joch 80 bis 100 Kilcgramm 40?Zlges Kalijalz, l.'i0 bis 200 Kilogramm Superphosphat und 80 Kilogramm Kalkstickstoff. Die Dauerwiesen und Weiden erhalten später abwechselnd in einc:m Jahre Kompost, im anderen Kunst-diingemittel. Bei richtiger Neuanlage der Wiese und ordentlicher Düngung und Pflege ist die Gefahr der Veruukrautung nicht groß. Trete»! Unkräuter dennoch in stärkerem Maße auf, dann muß man trachten, die Unkräuter durch frühzeitigen Schnitt nicht zur Samenreife kommen zu lassen. F.
l. Fördert das Kleinlebewesen der Grllu-landsbitden! Gute Ackererde ist reich an den zur Fruchtbarkeit notivendigen Kleinlebewesen (Bo^nbakterien); das soll auch .^eim Wiesen- und Weideboden der Fall sein. Nasse und schlecht durchlüftete Wiesen- und Weideböden sind aber sehr arm an diesen nützlichen Bo>dcnbcikterien und es leiden dann nicht nur die guten Gräser und Kräuter darunter, sondern auch die Kleinlebewesen selbst,' die absterben müssen. Mangel an Humis, Kalk und Luft läßt die Bodenbakterien nicht aufkommen, es gewinnen dann nur die schlechten und lustschouen Kleinlebewesen und die mint^erwertigen Pflanzen, wie Hung?.r-grä^er, Binsen, Dotterblumen, .Hahnenfuß' usw. die Oberhand. In solchen Böden nehs men Mlch die schlechten Säuren überhand, die wieder den nützlichen Bodenbakterien u. den guten Gräsern und Futterpflanzen am meisten Ichaden. Die deutschen Grünlandsvereine legen daher mit Rech^ auf eine gute Pflege der Mosen- und Welsdeböden und auf eine ausreichende Ernährung derselben durch eine KalipkosphatdÄnMng (Kalisalz und Thomasmehl) großen ?8ert. T^zu suchen sie aber auch durch natürliche Düngung (Ko^n-post, Jauche, Stallmist) den Bakterienbestand' des Bodens zu vermehren und zu verbesiern.. Die natürlichen Dünger sind reich an nützlichen Bo'denbakterien und machen den Boden tätiger und fruchtbarer. Das Kalk-, Ka« li- und Pihosphorsäiurebedürfnis des BodenZ wird durch die KalivhoZphatdüngunq vollstän dig gedeckt, die Pflanizenflora wird ausreichend ernährt; das Kleinlebewesen wird aber durch den Naturdünger vermehrt nnd geförs dert. Es soll demnach zur Kaliphosphatdün« gung mindestens alle drei Jahre eine Naturdüngung gegeben werden. Falsch ist eZ natürlich, nur Thomasmehl allein oder Kali salz allein anzuwenden. Immer sollen beide zur Anwendung gelangen, dann wird der Erfolg nicht ausbleiben. H.
Kino
Union-Kino. Bis Freitag läuft das glänzende Lustspiel „Der mutige Seefahrer" nach der gleichnamigen Operette mit Gustav Fröhlich, Betty Astor und Nikolai K o l i n in den Hauptrollen. Samstag wird der erschütternde Großfilm „Aus dem Tagebuch einer Verlorenen" nach dem viel gelesenen gleichnamigen Roman von Margarethe B 5 h m e zur Aufführung gelangen. In Vorbereitung der fchonste Film der Saison: „Alt-Hei!^lberg".
Burg.Kino. Bis ein^'chließlich Montag lä?ft der unstreitig beste Saisonschlager: „Ma-nolescu, der König der Hochstapler" mit Ivan M o s ^ u h i n, Brigitta Helm und Dita P a r l o in den Hauptroll?r. Dieses Filmwerk ist für Maribor ein besonderes Ereignis, da ein so gleichwertiger Film, was Spiel, Handlung und stattnng betrifft, schon lange nicht gezeigt wurde. Ivan Mosju>hin und Brigitta Helm in einer ihrer besten Rollen. — In Vorbereitung: „Anna Karenina" nach Leo T o l st o i s berühmtem Werk mit Greta Garbo und John Gilbert in den Hiauptrollen.
>D!orßbvrer Nmmner' ^7.
Bücherfchau
ö. Die neue Nummer der „Bühne" bringt eine Schau deS neuen Winterhutes, mit Plüsch und Samt. Die neue Mode wird originell akzentuiert. Reizende Zeichnungen der berühmten Tierzeichnerin Erna Pinner mit einom hübschen Artikel über Modehunde. „Reiter in der Luft", «ausgezeichnete Reiter« bilder und die „Letzten Wienerpferde", eine wehmutsvolle Elegie auf die aussterbende (Gattung. In „Capriccio Äer Beine" sieht inan schöne Frauen mit schönen Beinen. Photoainateur, C^rechmaschine, moderner Haushalt, Rätsel und'Spi^, Bühne des Humors find enthalten und als besondere
Beigabe die Fortsetzung des Romans von Arnold Vennett „Der Draufgänger". Die ,Mhne" kostet monatlich b0 Dinar und ist zu beziehen durch ave Buchhandlungen und ZeitungSverschleiße o^er dirM durch den Verlag Wien 9., CantsuSgnsse 8—10.
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