^27. Samstag, 3. Februar 1900. Jahrgang 119. Macher Zeitung. lahrl« ÜL X ?,"U"i»: M!< Po«t>,lsenbun«: »anzjHhii« 30 X, halbjährig 15 X. Im llomptoir: aanz Inl«u>. ,,!«""2 ^ ^ 3ur die gustcll«»« in« Hm>« aaozjaliri,, li li, — InsertlonSsstbür: ffiir lltine ^^ ' °" «" 4 Zeilen üu l>, „rohere per Zeile l8 li; bei ollere» Wiederholungen pcr >jci>!' ü Ii, Die »Lllibllcher Zeitung, erscheint täglich, mit »lulnllhme der Sonn« und Feiertage. Die »d»l»istl»t<«> befinde» sich «longressplllh «r, 2, dle i«eb«ctl«n DlllmatlN'Glllse Nr, ß. EprechNunden der «eduction von « bl« lo Uhr vormittag«. Unfrantlerlc Vrilfe werben nicht angenommen, Vlanuscripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. llller^ ^ und l. Apostolische Majestät haben mit ""erhöchster Entschließung vom 87. Jänner d. I. über ha e« " wm'sier des kaiserlichen und königlichen Aortrn "" °^ Aeußern erstatteten allerunterthänigsten mit dem gnädigst zu genehlnigen geruht, dass der und l,^, n "^d Charakter emeS außerordentlichen tio^f ""achtigten Botschafters bekleidete erste Sec. lichen «! '? Ministerium des kaiserlichen uud lönig-lersk - ^ und des Aeuhern Nudolf Graf Wel-den S??"^ "".^ Enthebung von diesem Posten in Nanas/l « ^ diplomatischen Functionäre der zweiten U""ajse übernommen werde. Skine^^ ^"^lben Allerhöchsten Entschließung geruhten Wnis^/Ü ^ Apostolische Majestät über Antrag des dez F ^ oes kaiserlichen und königlichen Hauses und ^inis»^' " den zweiten Sectiunschef in deniselben Action»?? solans ^^" Spesen zum ersten bevy^M und den außerordentlichen Gesandten und zuU'^Z"aten Minister Heinrich Grafen Lützow ^ennen ^"ionschef ebendaselbst allcrgnädigst zu einez U l,- zugleich dem Letztgenannten die Würde Helmen Rathes taxsrei huldreichst zu verleihen. 3"ner°njs^" Anltsblatte zur «Wiener Zeitung, vom 31sten ^stt»,ul«7«^lr. 84) wurde die Weiterverbreitung folgender ' "»«'ise verboten: 3lr' ?u 'Ostdeutsche Rundschau» vom 27. Jänner 1tt00. Ar i? '"a'zburger Vultsdlatt» vom 24. Jänner 1UlX1. 1l>00. ' " '"^ruänl 1.lul>. (Morgenausgabe) vom 19. Jänner Ar 2?'^^°^ xsms:äi>Icä. vom 19. Jänner 190«. Ar' '^ 'V^or vinol,ru6»ky. vom 20. Jänner 1900. Ar' « «. ü'^ ^>ny. vom 20. Jänner 1900. Ar' "! «^' vom 20. Jänner 1900. Ar' ? '^^ ^ly. vom 20. Jänner 1900. Ar' 8 '3^vl8i<; ^il>ly. voin 24. Jänner 1900. Ar' 2 'A" Freigeist» vom 27. Jänner 1900. Ar' 4 '« b' vom 15. Jänner 1900. Ar' Kill u""' v°m 21. Jänner 1900. Ar' 2! ^U!N0ryl,l2. votn 20. Jänner 1900. 5. Tag <«.'« ^^^ wowskl. uoin 24, Jänner 1900. A"brei de« « "^^ des «itold Ncsser erschienene, in der Jänner 7»^ schwarz w PrzemySl gedruckte Placat äälo. li^ >s i>, d/r^ d" Ueberschr.fl: «Ody^^l«.. l> bie N»l^" Druckerei Leo Schwarz in PrzemlM erschienene ^lnv^l'^"^'°l)»'e der Nummer 4 der Zeitschrift: «Uto» ^^! nnsageude Placat. Nr. 4 «Uto, ?«sm78kl» vom 21. Jänner 1300. Die zwei ersten Absähe der Zeitschrift «Nr»en W' ^ Da^uf stre.ite das Gespräch in i^-^ dle Eensurschwiengleiten, die das '""Norn gehabt hat. «Ueberhaupt spricht der Graf», bemerkt Herr Orlizki, «ungern über seine Arbeiten. Doch kaum kam das Gespräch auf Transvaal und den englisch - trans« vaalischen Krieg, so belebte sich der Alte und seine Augen funkelten.» «Wissen Sie», sagte L. N. Tolstoi, «in welchen Zustand ich mich gebracht habe — jetzt ist das schon vorüber — ? — Des Morgens, wenn ich die Zeitung in die Hand nahm, wünschte ich jedesmal leidenschaftlich, zu lesen, dass die Buren die Engländer geschlagen huben. Dieser Krieg ist die größte Ungereimtheit unserer Tage. Wie? Zwei hochcivilisierte Nationen — die Holländer und die Engländer — vernichten ein. ander. England, das auf den Namen einer freien Nation stolz war, bemüht sich, die in der Minderzahl befindlichen Buren, die den Engländern nicht das geringste zuleide gethan haben, zu unterdrücken. Das ist etwas Unglaubliches, Unwahrscheinliches!..... Wissen Sie, wem dieser sinnlose Ueberfall gleichkommen würde? Es wäre dasselbe, wenn wir beide alten Leute auf einmal zu den Zigeunerchören nach ,Strelna< fahren würden, alles Schamgefühl bei Seite lassend. Und diese Schlächterei, bemerken Sie wohl, ereignet sich nach der Haager Eonferenz! Der Transvaaltrieg ist ein Zeichen unserer Zeit, aber ein trauriges Zeichen, welches besagt, dafs herzloser Krämergeist die Welt beherrscht.» Der Graf schwieg eine Weile und fügte dann hinzu: «Aus Transvaal schreibt mir ein Bekannter, der sich jetzt dort aufhält, und darum sind mir die dortigen Verhältnisse brlannt.» Herr Orlizti brachte das Gespräch auf den Niedergang des Theaters. — «Die Technil», sagte der Gras, «ist in allen Alten der Kunst jetzt bib zur bemerkenswerten Vollendung gebracht. Doch das ist noch nicht alles, was die Kunst braucht. Ich war noch nicht im allgemein zugänglichen Künstlerischen Theater. Man sagl, die Ausstattung soll dort vollkommen sein. Allein, talentvolle Darsteller sind dort nicht zu sehen; ebensowenig gibt es gute Stücke. Und so ist es überall! Nei dem Aeußcrlichen, der Technik, ist alles stehen geblieben. Nehmen Sie Dostojewski. Seiner Technil nach steht er unter aller Kritik, aber er hat nicht nur uns Russen, sondern ganz Europa eine neue Welt eröffnet. Die Technik ist durchaus nicht die Hauptsache, wie man jetzt annimmt. Sehen Sie die modernen Stücke.....Man hat viel von Ibsen gesprochen. Ich habe sein letztes Drama ,Wenn wir Todten erwachen' gelesen. Weiß Gott, was das ist! Ein Delirium! Stellen Sie sich vor: sein Held, ein junger Bildhauer, sucht die Wahrheit, seine Geliebte ebenfalls) sie bringt mehrere Personen von Sinnen, darunter auch einen Russen, und nach diesen Heldenthaten besteigt sie irgendeinen hohen Berg, um dort der Wahrheit näher zu wohnen. Ist das Leben? Sind das Cha-rattere? Wo liegt das Drama in diesem decaoentischen Wirrwarr?! Vor dreißig, vierzig Jahren würde auf ein Drama in der Art der Ibsen schen Phantasmagoric wahrscheinlich irgendein Feuilletonist eine giftige Pa-rodie gefchrieben haben, würde darüber ^gelacht haben — und die Sache wäre damit abgemacht. Jetzt wird dem Draina Bedeutung verliehen werden, man wird ts übersehen, an verschiedenen Bühnen aufführen. Wie taun man danach von den ernsten Aufgaben unseres Theaters reden? Die gibt es nicht mehr; aber einst sind sie gewesen . . . Aber damals gab es ein Theater, aab ei Darsteller und Stücke, jetzt ist nur noch die Techmt geblieben.» Laibacher Zeitung Nr. 27. 210 3. Februar 1900. des Ministerpräsidenten Dr. v. Koerber eröffnet werden. Die erste Sitzung wird eine für die bühmi» schen und mährischen Delegierten gemeinsame sein. Die meritorischen Verhandlungen werden für Böhmen und Mähren gesondert durchgeführt werden. Die Confrrenz für Böhmen wird 22, jene für Mähren 12 Mitglieder zählen. Falls in der Conferenz eine Vereinbarung bezüglich des Sprachengesetzentwurfes zustande kommen sollte, wird die Regierung den Entwurf in der von der Lonferenz beschlossenen Fassung dem Abgeordneten -hause vorlegen. Sollte es zu einer solchen Einigung nicht kommen, wird die Regierung, wie in parlamen» tarischen Kreisen verlautet, gleichwohl dem Abgeord-netenhause ein Sprachengesetz auf Grund ihrer eigenen Entschließungen vorlegen. Das ungarische Abgeordnetenhaus nahm am 31. v. M. die Vorlage betreffs der auf die gemeinsamen Ausgaben pro 1897 und 1898 seitens Ungarn nachträglich zu zahlenden Beträge an, nachdem sowohl Szell als auch Finanzmini st erLukacs die seitens der Oppositiousredner vorgebrachten Einwen» düngen zurückgewiesen und entsprechende Aufklärungen ertheilt hatten. Dem Abg. Thaly gegenüber, welcher die Befestigungsarbeiten von Cattaro als eine gegen Italien gerichtete Demonstration bezeichnet hatte, wies der Ministerpräsident auf die beispiellose Manifestation der eben abgelaufenen Session der ungarischen Delegation zu Gunsten des Dreibundes hin und erklärte, es handle sich um eine einfache Grenzbefestigung, welcher nicht die mindeste Absicht gegen ein hervorragendes und wertvolles Mitglied des Dreibundes, wie es Italien ist, inne wohne. Hierauf wurde der Bericht über die Schlussrechnung pro 1893 und die Vorlage betreffs Bedeckung der Baulosten der Gesandtschaftspalais in Cetinje. Peking und Tokio angenommen. Nach einer Meldung aus Paris hat es den Anschein, dass die Angelegenheit der Nssu mpt ionist en ungeachtet der Bestrebungen des Vaticans, ungünstige Rückwirkungen derselben auf das Verhältnis zwischen Kirche und Staat in Frankreich zu verhüten, doch zu Weiterungen solcher Art führen wird. Die Haltung, die ein Theil des Episcopates seit der Verurtheilung der Assumptionistcn einnimmt, wird in den maßgebenden Pariser Kreisen lebhaft bedauert. Die Aufklärung, die der Erzbischof von Paris, Cardinal Richard, über den den Assumptionisten abgestaueten Besuch ertheilte, hat den Ministerpräsidenten, Herrn Waldeck-Rousseau, durchaus nicht befriedigt. Die Regierung hat sich angesichts des Auftretens eines Theiles der hohen GeistUchkeit veranlasst gefunden, gewisse Maßregeln zu ergreifen, zu denen sie kraft des die Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und dem Staate regelnden Vertrages berechtigt ist. Es ist vorauszusehen, dass die republikanischen Gruppen der Kammer die erwähnten Vorgänge in Erörterung ziehen und die Regierung bei dieser Gelegenheit ihren Standpunkt kennzeichnen wird. Beide Häuser des englischen Parlaments traten am 30. v. M. in die Adressdebatte ein, die sich, entsprechend dem Inhalte der Thronrede, hauptsächlich um den Krieg in Südafrika drehte. Das Oberhaus erledigte rasch die Debatte und genehmigte noch in seiner gestrigen Sitzung die Adresse, nachdem Premier-minister Lord Salisbury für die Regierung eingetreten war und namentlich den Gedanken, gegenwärtig eine Untersuchung über die bisherige Thätigkeit der Militärbehörden einzuleiten, bekämpft hatte. Während der Führer der Liberalen im Oberhause Lord Rosebery an der Politik der Regierung eine sehr milde Kritik übte, griff sieCamsibell-Bannerman im Unterhause umso heftiger an. «Wenn ich auf die Umstände blicke, die dem Kriege vorangiengen — erklärte der Redner unter dem Beifalle seiner Parteigenossen — wenn ich die Auffassung, welche sich die Regierung von ihrem Amtsantritt an gebildet hat, und den eigenen Geist erwäge, mit welchem sie an das große südafrikanische Problem herangetreten ist, wenn ich an den leidenschaftlichen Ton denke, mit welchem die Regierung in ihren Beziehungen nicht nur zu Transvaal, sondern zu ihren eigenen holländischen Staatsangehörigen am Cap sich leiten ließ, wenn ich ferner den offenbaren Mangel an Vorsorge für militärische Erfordernisse für den Fall von Feindseligleiten sehe, welche die Politik der Regierung in den Bereich der Möglichkeit rückte und welche durch die Art, wie die Regierung ihre Politik förderte, wahrscheinlich gemacht wurden, dann bin ich gezwungen, die Art ihrer Geschäftsführung offen zu verurtheilen. Trotzdem ist die liberate Partei bereit, alles zu bewilligen, was zum schleunigen und erfolgreichen Abschlüsse des Krieges nothwendig ist.» Im weiteren Verlaufe der Sitzung erwiderte der erste Lord des Schatzes Aalfour namens der Regierung auf die Ausführungen Campbell-Bannermans, worauf Lord Fihmaurice noch seinen bekannten Tadelsantrag einbrachte, der wohl im Mittelpunkte der weiteren Debatte stehen dürfte. Tagesneuigleiten. — (Familienträgödie wegen eines Hundes.) Wie aus Großwardein telegraphiert wird, hat in der Ortschaft Szelfallo der Landwirt Georg Narady den Hund des Alexander Földessy erschossen. Dieser rächte seinen Liebling in der Weise, dass er Varady erschoss. Der Gerichtshof verurtheilte deshalb FSldessy zu fünfzehn Jahren Zuchthaus, welches Urtheil von der königlichen Tafel bestätigt wurde. Aus Gram hierüber erschoss Frau Füldessu ihre sechsjährige Tochter Erzsi und entleibte sich dann selbst. — (Der gemüthliche Ibsen) — das klingt recht unwahrscheinlich, denn der alte Herr ist bekanntlich nach deutschen Begriffen durchaus nicht gemüthlich. Und doch ist er es einmal gewesen. Ein Besuch Ibsens in Wien, der im April 1891 zur ersten Aufführung seiner «Kronprätendenten» im Vurgtheater gekommen war, hatte, wie die «Gegenwart» erzählt, eine hübsche Scene zur Folge. Nach der Vorstellung wurde dem gefeierten Dichter ein großes Bankett gegeben. Gabillon. der vortreffliche Burg« theaterschauspieler, sah bei Tisch in seiner Nähe und studierte den eigenartigen Kopf des Nordländers, der recht ironisch von oben herab auf das Treiben der akademischen Ingend schaute, die besonders begeistert war. Aber trinken konnte er mit größtem Gleichmuth und stiller Ausdauer! Mit ebenso großer Fassung nahm er die Festgedichte, Ansprachen und Toaste entgegen, aber erst nachdem das vorüber war, wurde er gesprächiger und dankte Gabillon mit seinem leisen, eigenthümlich schnarrenden Organ herzlich für die Uebernahme einer kleinen Rolle eines Betrunkenen. Nun aber legte Gabillon los: Da er Ibsen nun doch einmal als Wahrheitsfanatiker kenne, so müsse er ihm auch wahrheitsgetreu gestehen, dass er bis auf die «^ dische Heerfahrt» und die «Kronprätendenten- mit wnei" seiner Stücke einverstanden seil Und er setzte das so llar u» umständlich auseinander, als es die schon uorgerB' Stunde gestattete! Doch der große Wahrhcitsapostel lvu^ nun erst recht gemüthlich, und die beiden Recken tran^ wie die alten Germanen «immer noch eins» — bls! endlich mit ganz wenigen Getreuen einsam an der lange, leeren Festtafel saßen, und als der Fruhlingsmorgen Y<" heraufgekommen war, umarmten sie sich beide warn» l< fest zum Abschiede. ,,. — (Der Kraftmensch vor Gericht) "7 Mailand, 27. v. M., wird berichtet: Eine tragilomW Scene spielte sich vor der Strafkammer in Macerata»' Ein gewisser Carpi, seines Zeichens Kraftmensch "" Herkules auf den Jahrmärkten, war angeklagt, der M? sagerin Piccina durch eine Ohrfeige drei Hahne l geschlagen zu haben. Der Advocat des Angeklagten W eine Menge Zeugen geladen, die bekunden sollten, ^A Herkules ein sehr gutmüthiger Mensch sei, der leine M todten könne, wenn er nicht gereizt werde. Freilich, ^ man ihn reize, wie es die Wahrsagerin gethan ha soll, da bekomme er Wuthanfälle, und wisse dann nw mehr, was er thue. Wie eS scheint, hat nun der « sitzende der Strafkammer den Angeklagten beim 2erY° nicht mit der wünschenswerten Rücksichtnahme beha."' denn der Herkules und Kraftmensch bekam plötzlichst'"" fatalen Wuthanfall. Die Augen traten ihm aus °" Höhlen. Er fieng an zu brüllen wie ein Wilder, lv« die vier Carabinieri, die ihn bewachten, zur Seite, stürzte sich auf den Richter. Er hob die Richterbanl ^ eine Flaumfeder empor und versuchte, den PliM" und den Beisitzer ohne Gnade todtzuschlagen. Ec riss Richterstuhl auseinander, warf Stühle in der Llift h""^ zerriss die Processacten und schlug alles, was ihm "" die Hände kam, kurz und klein. Wer zuerst ausrisö, der Advocat des Angeklagten. Der Staatsanwalt "l sich durch einen wahren »»Iw mortal« aus s^nelN ^ heraus und entfloh unter lautem Schreien. Die 3U"^ folgten dem Staatsanwalte, so rasch die Veine sie t"« wollten. Der Gerichtsschreiber kam in dem Gedränge^ Flüchtenden zu Fall und bat in jammervollen Töne« , Gnade für sich und seine Familie. Die vier ^arabl^ hingegen hielten wacker aus, und es gelang ihnen etwa einer Viertelstunde den rasenden Kraftmenschen fesseln und unschädlich zu machen. A — (In der Kajüte verbrannt.) ^ schwerer Unfall hat sich auf dem Meere zugetrage«' ^ Fischerschaluppe ist in den Ostender Hafen "it >^ schrecklich verbrannten Leuten eingelaufen. In ber ^, war während eines heftigen Sturmes durch eine 3". welle der Behälter der nächtlichen Zeichen utNge!' ^ Das Oel ergoss sich in die Kajüte, in der si unglückten sind vier Familienväter. ^ — (Eine Hypothese zu Shakcspe^,. Hamlet.) Aus Kopenhagen wird der «Fra«"',^F geschrieben: Man h«t oft die Frage Jas Mene Fekel ösr Ilrau Jusefelöt. «oman von vrmano» Gandor. (22. Fortsetzung.) Von den Dienstboten musste schlecht gelüftet worden sein. denn die Luft war zum Ersticken dumpf und geschwängert von dem schweren, süßlichen Parfum, das Frau Iusefeldt stets benutzt hatte. Durch die zusammengezogenen Vorhänge brach ein zitteriges Zwie« licht; nur ein paar blasse Sonnenstreifen fielen schräg über den Teppich, alles andere blieb im Schatten. Elma stand eine Weile mitten im Zimmer und blickte prüfend um sich. Da in der Ecke, halb verborgen hinter einem Ueberhang von Spitzen und Seide, stand der bewusste römische Tisch. Sie hatte sich früher schon einmal flüchtig ge> wundert, warum die Tante den zwar ursprünglich schönen und wertvollen, aber doch schon ziemlich defecten Tisch in das nach modernstem Geschmack und im luxuriösen Stil eingerichtete Toilettenzimmer, anstatt in das Raritätencabinet im Erdgeschoss stellte. Ihr Erstaunen wuchs, als sie jetzt die Wahrnehmung machte, dass der Tisch am Fußboden festgeschraubt, also nicht von der Stelle fortzubewegen war. Gewiss, eine seltsame Vorrichtung für ein belang. Ewa hob die Platte des Tisches auf. Per Hohl-räum darüber war anscheinend nnt hellblauem Atlas gevMert. aber em einziger Griss überzeugte sie. daft d»e Stepperei nur lo e hineingelegt und nirgend« w festigt war. Unter der Seide lam ein feines Schach, brettlnuster, von Ebenholz und Elfenbein eingelegt, zum Vorschein. «Druck mittelst Nadel auf drittes Schachfeld links, vierte Reihe von oben, Buchstabenverschiebuug: Vittorina.» Sie murmelte unwillkürlich diese Zauberformel, das «Sesam, öffne dich!» halblaut vor sich hin. während sie mit der Nadel auf dem bezeichneten Felde umher manipulierte. Ihre Aufregung wuchs mit jeder Secunde ihres anfänglich erfolglosen Bemühens, Endlich schien ein kurzer, scharfer Stoß den richtigen Punkt getroffen zu haben; wenigstens fühlte sie, wie unter ihren Händen irgend ein Mechanismus zu spielen begann; die einzelnen Platten verschoben sich. Elma musste eine Kerze anzünden, um etwas Genaueres sehen zu können. Sechs der kleinen Schachselder waren in der Art eines Schiebedeckel« beiseite gedrückt; unterhalb der so entstandenen Lücke befand sich ein metallisch glä'n« zender Kreis, ähnlich dem Zifferblatt einer Uhr; die Stellen der Zahlen vertraten die doppelten Buchstaben des Alphabets. Sie begann die Buchstaben mit der Nadel zu berühren, und — beinahe hätte sie einen lauten Freudenschrei nicht unterdrücken können l — dieselben liehen sich bewegen und verstellen. Vittorina l Es bedürfte nur weniger Handgriffe, um das Wort zusammenzubringen, und bei dem letzten Buch. ° staben öffnete sich eine inmitten des Kreises angebrachte halbrunde Kapsel und gab ein winziges S^ loch frei. ., >r>l Der spielend leichte Gang des ebenso ku" ^j sinnreichen Mechanismus lieh darauf schliß"' ^ er in letzter Zeit oft in Bewegung gesetzt sc'N " ^„< Das Schlüsselchen, welches Antome lhl" s« mehrigen Herrin übergeben hatte, passte gena"^ ^ öffnete eine wagerecht liegende Thür, unter niedriges Gefach sichtbar wurde. fi^ Elma hatte darauf gerechnet, Papiere Z" '^ d" Destomehr überrafchte es sie, als ihre >v^ ^ suchend in den schmalen Naum hineinfuhr, "" O> stachen, ziemlich laugen Gegenstand hervolM^ d< dünnes Etui von abgeschabtem Sasfianledec '^ gewöhnlichen Schlussvorrichtung. Nach ei»ciN ^ Druck auf die Feder schnellte der Deckel '" f.ssM, Zuerst beinahe bestürzt, dann sprach- und '"^ B los vor Ueberraschung und Staunen, starrte " „sB die in dem flackernden Schein der Kerze fast 9^ ^ schimmernde und zugleich in vielfarbigem l^Hi" dem dunklen Sammtgrunde ausflammende o Mene Tekel. .. . M Me.ie Tekel — klar und deutlich, 1^' h^ stabe von den köstlichsten wasserhellen Brillante» "F hoben sich die beiden Worte von deni >" Sammtpolster des Etuis ab. .^n ^ Das war kein unechter Tand, das " v Zweifel herrliche, tadellose Steine, ^n^^ denen jeder einzelne ein kleines Vermögen r«v ^M^ Aber was bedeutete die geheimnlsvou^ „^ die einst in alltestamentlicher Zelt dem oa >, ^e> Tcspoten feinen nahen Sturz prophezeie < ^wacher Zeituna Nr. 27. 211 3. ssebruar 1900. ^"lpeare den in Jutland geborenen Prinzen Hamlet . aus w,ü ^°sse Kronborg bel Helfingör verseht und l lick-n m ^"^ " die erstaunliche Kenntnis der ört- ! a wm, ""Mnisse der kleinen seeländischen Hafenstadt , gönnen hat. Diese Fragen werden durch ein altes -ae? ' ^ kürzlich im Archive von Helsingür ! I^"^.wurde, beantwortet. In dem betreffenden m3n. WM wird nämlich berichtet, dass der Bürger-b°?l- c^ ^°^ im Jahre 1585 einen Bretterzaun 3l<^ °^'"^en lassen, und dass dieser Zaun in einer «cyi vvn riner Truppe englischer Gauller zerstört worden ! Nndpn ^ ^"^" ""den erwähnt, und unter ihnen be-Ne V>'. : ^"^e. von denen man bestimmt weiß, dass «nt> »!> el"" Shakespeare'schen Truppe gewesen ober ? ^°"" "lso hieraus schließen, dass diese Truppe ^. "khrere ihrer Mitglieder im Jahre 1585 in Et>2 Vorstellungen gegeben haben und dass Ner??? v°" ihnen eine Beschreibung der örtlichen «2 ? l" Schlosse Kronborg und seiner Umgebung Mien haben kann. in L^/^"e obstinate Kuh) hat sich biesertage Ltben l ^"^ ihren Eigensinn um ihr schönes ^ln gebracht und sonst noch arges Unheil angerichtet. H ^APresszug von York nach Manchester war eben im silbr» < ^"k" Tunnel einzufahren, als der Locomotiv-lauern s l. ^"""^ "ne stattliche Kuh auf den Schienen Änsw ^ ^" ^"s "urde angehalten, doch blieben alle n,H. jungen und Hiebe vergeblich. Die Kuh rührte sich kerb,» "! Platze. Da der Jug nicht zu lange aufgehalten zufahre ' beschloss man. über die Kuh hinweg. b>e anü ^.Nelang auch für Locomotive und Tender; ^adav? " leichteren Wagen wurden aber durch den l>n Tu ?" Entgleisen gebracht, die Waggons polterten verlöt übereinander, mehrere Personen wurden leicht 3olae k ^"^ mehrstündige Verkehrsstörung war die Eigensinns einer spleenigen Kuh. traai,^.(Die W^cht der Einbildung.) Ein Nordam H" ^"^"^ ^"e sich kürzlich in Boston in ^lUlu^^ °^' ^" der großen Sortierhalle einer ^ "^Großhandlung war eine Schiffsladung Bananen die hI c""^ sahlreiche Leute beschäftigten sich damit, Nistn l ^" Früchte auszusondern, um sie zum Nach-tllgt h" °" dazu bestimmten Näume zu bringen. Am stille« ' ^^ der Geschäftsführer einen baumlangen, der Na" Zungen Burschen angestellt, der beim Aussuchen ächten i!" ^" sollte. Ehe er mit der Arbeit begann, er siH . '^ einige Kameraden darauf aufmerksam, dass oft z^s^ giftigen Insecten inacht nehmen müsse, die sich ihn h'^" den Früchten befänden. Besonders warnte man haben l« """eln. deren Biss leicht den Tob zur Folge ^utbe w ^" junge Mensch, dem eS gar nicht behaglich Vananen m ' ^°"^"^ denn auch sehr vorsichtig mit den sprang ^7^ ^^^ ^^ ^inkn gellenden Schrei aus und auf ^ "'^ ein Besessener umher. Dann warf er sich flehte t>i """boden, krümmte sich wie ein Wurm und Thier., sehten College« an. doch das grässliche in s^l °" todten, das ihn gebissen habe und nun filhlend»" ^einkleide hwauflrieche. Einer der mit-^tücl U. Manner verschaffte sich schleunigst ein schmales ^ an ^ ""^ ^"^ damit kräftig auf die Stelle der die verm.« .<> ^"^ ^eine Erhöhung anzeigte, dafs darunter aber «c.s ^° Tarantel saß. Diese Behandlnng schien lchlilnmer ^ zu helfen, der Schmerz wurde immer ^^undman entfchlofs sich, den Gebissenen ohne eilie h , ---------- »»>»>«»«««»>«««««»» ^as N»s ? Iuwelierslaune? Oder steckte sonst Mter? '°"°eres, Geheimnisvolles, Romanhaftes da- diel näti? ^"belte nicht darüber, ihr lag die Frage gelM^u' warum ^" ^°"^ diesen Schatz so geheim "lit dem n' ?/^' ^ ^"^ boch in ihrer Natur gelegen, ^llen ^«i ^ beneidenswerten Besitze der Pracht-, Ein "geprahlt hatte? ^ er ,7 "Hl ^ nun. in diesem Falle konnte sie ^rgeben 1 " ^^ine dem rechtmäßigen Besitzer !°"bere°SÄ"!"fach des Tisches ließ sich ohne be-^fs«et N'"'Uteit in der gleichen Weise, wie es Ä-o 3iun s,?^ ""ch wieber schließen. V und f! ^"^ "ns noch zu thun: die auf den ächten. °'e Brillanten bezügliche Notiz zu ver- °^". inde^s^^ ^^ mit einer pedantischen Gründ-pennte un>/" ledes einzelne Blatt des Vüchelchens üM einer m- ^ an der Kerzcnflamme verbrannte. '«' den «'"^stunde war nichts als der Umfchlag »m^'e verk.3!^" '" d'e Tafche steckte, d. ?" ba,? ^'" Ueberreste der Blätter fegte sie sie l?'e eine l3^'°""""! "^ warf sie in den Kamin, diet^urbn.'. ^^'""'"s einnahm. Dann fchlug ^?'lche 3»"'2 beifeite und öffnete ein Fenster, damit p'"ks bV^u^den leifen Geruch des verbrannten ^ ' "ge. ""! "st lvschte sie auch die Kerze aus und geitversüumnls ins Hospital zu schaffen. Da dem Veängstigten der Schweiß aus allen Poren brach, wollte man ihm schnell in sein Iaquet helfen. In der Eile ergriff man aber ein falsches Kleidungsstück, in das er nur mit Gewalt hineingezwängt werden konnte. Der Kranke glaubte in seiner Todesfurcht natürlich, dass sein Körper von dem Gifte der Spinne schon so stark angeschwollen sei, und brach von neuem in lautes Jammern aus. Tr war zu schwach, um auf den Beinen zu stehen, und musste in einem Cab fortgetragen werden. Im Krankenhause rissen ihm die Wärter und Aerzte sofort die Kleider vom Leibe und fanden statt der erwarteten Tarantel — ein Stückchen Cactus, das an verschiedenen Stellen die Haut geritzt hatte. — (Ein Krokodil.) Die Pasteur'sche Impfanstalt in Paris besitzt seit einiger Ieit ein junges Krokodil, das den wohlklingenden Namen «Oskar» erhalten hat und eine seine Jahre weit überragende riefige Frcsslust bethätigt. Wichtiger aber ist, dass eS die stärksten, gefährlichsten Gifte verdaut, als wären sie die zuträglichsten aller Nahrungsmittel. Man konnte ihm so viel Gifte einimpfen, wie man nur wollte, Cholera wie Tuberculofe, nichts hat ihm das geringste geschadet, Wohlsein und Fresslust sind ganz gleich geblieben. Nur die Diphtheritis hat «Oskar» einen Augenblick ein bisschen zu kitzeln vermocht, Dies ist längst vergessen und «Oskar» schnappt stets sehr rasch und behende jeden ordentlichen Fleischbrocken auf, der ihm geboten wird und würde auch den Darbieter der Stücke in seinem ungeheuren Rachen verschwinden machen, wenn dieser einmal die unerlässliche Vorsicht vergessen sollte. Das Blut «Oskar«, soll zur Herstellung von Gegengiften, Heilferum gegen Cholera, Tuberculose u. s. w. dienen. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Zum Kinderschutz.) Die bekannte Aufsehen erregende Strasverhandlung wegen Misshandlung eines Kindes hat das k. k. Justizministerium bestimmt, an alle Gerichte Weisungen in Absicht aus eine genaue und ernste Nnwendung der Gesetze und Verordnungen, die einen wirksamen Kinderschuh bezwecken, hinauszugeben. Nnlässlich dessen fand sich auch das l. k. Ministerium des Innern bestimmt, den unterstehenden Behörden zu bedeuten, dass es zur Erreichung des gedachten Zweckes geboten ist, durch die politischen und polizeilichen Vehbrden die Gerichte bel Erfüllung ihrer bezüglichen Obliegenheiten thatkräftigst zu unterstützen. In dieser Hinsicht wurde den gedachten Behörden zur Pflicht gemacht, dafür zu forgen, das« mißbräuchliche Acte der Ausübung der väterlichen Gewalt, Fälle der Züchtigung, welche sich als Misshandlungen darstellen, ferner Fälle der Vernachläfsigung der Verpflegung und Erziehung der Kinder sowie überhaupt alle jene bemerkenswerten Wahrnehmungen, welche für die Gerichte bei der Ausübung ihrer Schutz- und Pstegschaftsfunctionen von Belang sein könnten, unverweilt dem competenten Gerichte angezeigt werden. Bei constalierten Fällen von Misshandlungen der Kinder wird insbesondere jeweilig zu erwägen sein, ob nicht etwa zulässige administrative Maßnahmen getroffen werden müssten, durch welche den misshandelten Kindern wirksamer Schuh vor weiteren Excessen der häuslichen Strafbefugnisse gewährt wird, Ein specielles Augenmerk wird auch auf den Missbrauch der Verwendung von Kindern zum Vetteln zu richten und berauschte sich noch einmal an der jetzt im Sonnen, licht aufsprühenden Pracht der Brillanten. Sie berauschte sich thatsächlich daran ; die aus den Solitären hervorschießenden Strahlenbündel schienen sie zu hypnotisieren; sie konnte die Augen nicht abwenden, ihre Blicke sogen sich gleichsam fest an dem Glänze del Steine. «Sobald sie mir gehören, lasse ich sie als Hals« schmuck fassen», murmelte sie. «Welch einen unHeim, lichen Scherz mit diesem Mene Telel, ganz abgesehen von der Sündhaftigkeit, diese Pracht so nutzlos ini Dunklen ruhen zu lassen! Ich werde mich dami« schmücken — ich allein! Henny kann anderes dafü, nehmen; sie braucht vorläufig überhaupt nichts davor zu wissen. Ich verstehe es. Brillanten zu tragen Nicht jrde andere versteht es l» Sie warf einen befriedigten Blick in den höhet Ankleidespiegel, der ihre königliche Gestalt in schmei chelnder Klarheit zurückstrahlte. Dann machte sie das Etui zu und verbarg ei unter dem Gefaltet ihrer Blouse. Sie wollte jetzt au ihr Zimmer gehen, sich niederlegen und wenigstens z» schlafen versuchen. Aber kaum hatte die Thür des Toilettenzimmeri sich hinter ihr geschlossen, als sie aufhorchend und zu fammenfahrend stehen blieb. Was war das? Ertönten nicht hinter ihr Schritt« und das wohlbekannte harte, fast klirrende Raufchen mit dem Frau Iusch'ldts schwere seidene Schleppe der Fußboden zu streifen pflegte? Ein tödlicher, abergläubischer Schreck drohte ih, das Blut in den Adern zu erstarren — freilich nm eine Srcunbe lang, dann gieng sie rasch entschlosser , zurück. (Hvltsetzun, ss^ werben wahrgenommene derartige Fülle unverzüglich der Gerichtsbehörde anzuzeigen sein. Eine zielbewussle Mitwirkung »der Seelsorgegeiftlichleit sowie der Gemeinden im Gegenstände wird selbstverständlich in hohem Grade wünschenswert erscheinen. —c,. — (Vorconcessionen.) Das l. l. Elsenbahn-ministerium hat die dem Stephan v. Daubachy in Ngram mit dem Erlasse vom 30. December 1896 auf die Dauer eines Jahres ertheilte Bewilligung ^ui Vornahme technischer Vorarbeiten für eine normalspurige Localbahn von der Station Stein der l. l. Staatsbahnlinie Laibach— Stein über St. Martin. Möttnig, Franz und Oomilsko zur Station Heilenstein-Fraßlau der Localbahn Cilli-Wvllan auf ein weiteres Jahr verlängert und die obige Bewilligung auch auf eine Linie von der Station Dom-fchale der k. l. Staatsbahnlinie Laibach—Stein über Kraxen, Glogowitz, St. Oswald, Trojana und Franz zur Station Heilenstein-Fraßlau der Localbahn Cilli-Wvllan ausgedehnt. — (Abänderung der Ferialurlaube an den Militär-Vildungsanstalten.) Durch eine Verordnung des Reichs'Kriegsministeriums über die Beurlaubung der Zöglinge der l. u. l. Militär-Erziehungs-und Bildungsanstalten wurden folgende neue Verfügungen getroffen: Die Hauptferien der Militärakademien und der Cadetlenschulen werden vom 19. August bis einschließlich 20. September (statt bis 16. September) dauern; für alle Bildungsanftalten sind die Ferien zur Weihnachtszeit vom 22. December mittags (bisher 23. December) bis einschließlich 2. Jänner und zur Osterzeit vom Palm-sonntag (bisher vom Gründonnerstag) bis einschließlich Dienstag nach Ostern bemessen. Der bisherige Faschings-urlaub vom Faschingssonntag bis einschließlich Ascher. Mittwoch wurde gestrichen. — (Lieferungs-AuSschreibungen.) Das k. u. l. österr. ungar. Consulat in Belgrad theilt der hiesigen Handels- und Oelverbelammer mit, dass die Staats-monopoldirection in Belgrad Bretter, Nägel, Blech, Draht, Zinn und Blei bcnöthigt. Offerten sind bis 20. Februar l. I. bei der Monopolverwaltung einzureichen, und kann man auch bloß für einzelne Artikel offerieren. Die näheren Verzeichnisse und Bedingungen können in der Kanzlei der Handele- und Gewerbelammer in Laibach eingesehen werden. — Das l. l. Handelsministerium theilt der hiesigen Handels« und Gewerbekammer mit, dass da« fürstlich bulgarische Kriegsministerium die Lieferung von 198.000 Meter Zwillich-Raventuch und von 78.000 Meter Futterleinwanb für den 20. Februar neuen Stil« 1900 ausgeschrieben hat. Die Caution betrügt 5 pCt. — (Perfonalnachrichten.) Der Pfarrer in Asp, Bezirk Radmannsoors, Herr Franz Iereb, wurde nach 42jähriger Dienstleistung über eigenes Ansuchen in den bleibenden Ruhestand verseht. — Der provisorische Lehrer am Kaiser Franz Josef-Landesgymnasium in Pettau, Herr Josef We st er, wurde zum wirklichen Lehrer am Staatigymnafium in Rubolfswert mit der Rechtswirlsamleit vom 1. März 1900 ernannt. —o. — (Auswärtige Falliments.) Nach einer der hiesigen Handels- und Gewerbelammer vom k. l. Handelsministerium zugekommenen Mittheilung wurden in Galah fallit erklärt: Adolf Weiß, Porzellanwaren. Handlung, und Picenil ornbir geschoben werden. (Beifall bei der Opposition.) Der Staatssecretär des Krieges Wyndham vertheidigt eingehend die Hallung der Regierung, dem britischen MilitiirWem seien gewisse Grenzen gezogen, die Regierung habe sich bemüht, in einer Periode tiefen Friedens dieses System zu erweitern, wenn die Regierung dadurch ein Unrecht begangen haben soll, t>H sie die Absendung der Truppen verzögerte, so entgegne er, dass er dies in der Absicht gethan hat, der MM matie Zeit zu lassen. Binnen kurzer Zeit würden, ad-gesehen von der 8. Division und der 4. Cavallerie-Brigade, 180.000 Mann Infanterie, Cavallerie und Artillene in Südafrika stehen mit 36 Belagerungsgeschützen, 38 Marinegeschützen, 36 5 zölligen Haubitzen, 54 Kanonen der reitenden Artillerie und 234 Feldgeschützen Im Jahre 1898 wurden die Streitträfte der beiden Republiken auf 59.000 Mann mit 110 Geschützen veranschlagt, unter den Geschützen befinden sich 16 grope Creusotgeschütze und 19 erbeutete englische Kanonen-Er glaube, dass das Nachrichtenbureau gute Dienste geleistet habe. Je schneller das Haus den Antrag Fitz'Maurice erledigen werde, umso schneller werde es zu praktischen Vorschlägen schreiten können, er bedauert diesen Antrag und die Verzögerung, welche er für d" Arbeit des Hauses bedeute. Wer das parlamentarische Leben kenne, werde den Autrag verstehen, aber weder die Colonien noch die im Felde stehenden Soldaten würden ihn begreifen, daran möge das Hal" denken. Lr appelliert daher an das Haus, den Antraß als unnöthig abzulehnen (Beifall). Er wolle schließ"«) an das Haus noch die Bitte richten, der Regierung weiter seinen Beistand zu leihen, damit das System d" militärischen Vertheidigung auf eine gesunde GrundW gestellt werde. Wenn das Haus den Anlraa Fitz-Maur'« annehmen werde, werde das älteste Parlament der Welt dem Gelächter der ganzen Welt preisgegeben werben (Beifall). Grey fagt, die Rede Wyndhams habe del Regierung wieder mehr Halt gegeben und einiges dazu gethan, die düstere Stimmung, von der das Land ^ fallen ist, zu beheben. (Beifall.) Grey bestreitet, da>o es die Absicht des Antrages sei, MeinunysverschiedeN'' beiten in der Opposition zu verdecken. Die OpposA? könne mit dem Tadel für das Vergangene nicht zun»^ halten, aber sie sei bereit, der Regierung ihre Untel" stützung für die Zukunft zu leihen. Wir sind berel. fährt Redner fort, den Krieg bis zu Ende durcM führen. Balfour verfucht den Wert der Hilfe, die st" zu leisten beabsichtigen, herabzusetzen und unterstellt UN' die Absicht, wir wollten dem Kriege Einhalt thu", sobald die Buren aus dem britischen Gebiete vertrieben wären; mein Parteigeuosse Asquith erklärte in eine Versammlung, der Krieg müsse jo lange^geführt werden, bis die britische Flagge in Pretoria und Johanne» bürg gehisst sei. Aallfour unterbrach den Redner n» den Worten: Wenn dies die Politik der Oppos'^" darstelle, habe er nichts daran auszusetzen. Der Krieg in Südafrika. Washington, 1. Februar. Im Repräsentant^ hause bemerkte Shassroth (Partei der Silberle"^ es sei Pflicht der Vereinigten Staaten, vermittelnd den südafrikanischen Krieg einzugreifen. Kein rechtlich de lender Mann könne die südafrikanische Streits^ prüfen, ohne die Ueberzeugung zu gewinnen, ba)s l^ Engländer im Unrechte, Transvaal im Rechte sei. " Rede wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Petersburg, 2. Februar. Der russische "A consul in Pretoria theilt telegraphisch mit, dass ,^ Sanitätscolonne des russischen Rothen Kreuzes Pretoria eingetroffen sei und vom Präsidenten 5klUß empfangen wurde. Wien, 2. Februar. Gegenüber den ZeitU"H berichten über die in der letzten Nacht vorgelonune^ Ausschreitungen einiger wegen angeblicher GassenelH vom Polizeicommissariat Leopoldstadt mit der V"r schaft nach der Alserlaserne escortierten Soldaten bosnisch - hercegovinischen Infanterie - Regiments ^ „ statiert des Eorpscommando auf Grund der gepst"s" ^ Erhebungen, dafs die Escorte am ganzen Wege ^ einer fchreienden und johlenden gegen die ManNl^ drängenden Menschenmenge begleitet war, deren >^ der Bereitschaftscommandant nur mit Mühe "wey^ tonnte. Es sei unrichtig, dass der Officier de« ^^, erhoben, jemanden beschimpft oder mit dem iM. schlagen bedroht habe. Ebenso seien keine AusschreltU^ gegen Passanten oder Steinwürfe gegen die FA^ seitens der Mannschaft vorgekommen. Allerdings I ^ möglich, dass die in die Abtheilung eindringe.^ und den Marsch hindernden Personen des CivM"» von der Mannschaft zurückgedrängt wurde. ^ London, 2. Februar. (Reuter-Meldung) ^t Nachricht, dass die Truppen in Omdurman gew ^e hätten, ist unzutreffend. Das Gerücht ist "UI ^ Thatsache zurückzuführen, dafs zwei Bataillone ^ Befehl auf Zurückziehung der fcharfen Patronen,.^, sie darin den Ausdruck des Misstrauens erv»' ^ unwillig aufnahmen, ohne sich der Ausführung ^, Befehles thätlich zu widersetzen. Sonst ist '"A^iso" gefallen, was die allgemeine Disciplin der V" «berühren würde. Laibacher Zeitung Nr. 27.____________________________________2^_______ 3 Februar 1900. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 7^6-0 mm. 1 2U.N. 734 3 3 4 SSW. schwach bewiMt ^' 8 . Ab. 734-5 16^ windstill > heiter 7U.Mg. 732 9 13 O. schwach Regen ! ^. 2 » N, 732-2 3-4 S, schwach bewölkt , 2-b 9 . Nb 73! 6 2 2 N. schwach Regen ^ 3 > V U. Mg. i 731 0 ! 14 SSO. schwach ! Nebelregen 121 Das Tagesmittel der Temperatur vom Donnerstag 19" und vom Freitag 2 3«, Normale:-1-6", beziehungsweise -15°. Nelantwoltlich» Redacteur: Anton Funtel. als Heilquelle seit Hunderten von Jahren bewährt in allen Krankheiten der Athmungfl- und Verdau-ungsorgane, bei Gicht, Magen- und Blasenkatarrli. Vorzüglich für Kinder, Reconvalescenten und während (l.) der Gravidität. (77) 2 Bestes diätetisches und Erfrischungsgetränk. In Laibach zu beziehen durch alle Apotheken, grösseren Spezerei-,Wein-und DclicatcBBen-Hamllungen etc. Landschafts-Apotheke ,Zur Maiialulf1 des PL W M. LeustßK: in Laibach Resselstrasse Nr. 1 neben der Fleischhauerbrücke empfiehlt: echten Medicinal-Dorseh-Leberthraii von angenehmem Geschmacke, allein echten Soinatose-Kraftwein und SomatOHe-KraftbiMi'uit, beste Nähr- unJ Kräftigungsmittel, 5 50 Jahren bestehenden Anathernl-Mund' Wasser vom Hofzahnarzle Dr. I. G. Povv in Wien zu sehen, denn es ist noch immer das beliebteste, der Gesundheit zuträg-lichste Mundwasser. (3s wird daher von allen, die auf gesunde gähne halten, mit bestem Erfolge gebraucht. 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Zkerjanc t. l. Landeszahlamts-Officials Witwe ' welche nach kurzem Leiden, versehen mit den heil. Sterbcsacramrulen, heute, den 2. ssebruar, um halb 11 Uhr vormittags in ihrem «A. Lebensjahre selia im Herrn entschlafen ist. > v , u Die irdische Hüllc der th, uren Verblichenen wird Somitag, den 4. sscbrnar, um 3 Uhr nachmittags m, Traueihause. ^arlstädlerstraße Nr. «, feierlich eingesegnet und dann auf dem ssrkdhofc zn St. Christoph im eigenen l«rabc beiglschl. Die heil. Seelenmessen werden in der Stadt» Pfarrkirche zu St. Jakob gelesen. Laib ach am 2. Februar 1900. Course an der Wiener Oörse vom 1. Februar 1900. «»«w.,»«»««»„°«».,< Dl« Notierung sämmtlicher Effecten, mit Ausnahme der per Ttiict notierten ,.Diversen Auie" nnd der Oe!iui>!sch!.'!i!e, uerst.ht sich fiir jo 100 Nloüe., des Nummalcs — !!,» ^>^> ^,.,-» ^l„«< ,c.r . » ^ «. ,« ^,- filr j« 100 Kronen notierte «lour» mit dem i» Kronen ausgedrückten Nominalbeträge der Titre« zn multipliciere,,, das «ch.üa! dxrch l<«> z» dividieren, - Aei den nicht "0 ae,ä>l^, A. ^ l?^5^ ^" ""5. ?" "'".'"""',//',.",, Werte der nicht eingezahlte Betrag ln Abzug zu bringen. " uou^aiiluu ^cüen l,t von beni anf diese Weise ermitieltt» Allgkmeine Kllllltaschull». ^" ^"' /., »i, 55 »!»75 l»54«r Htaatslose »50 fl, 3 2"/, isn — i«4 — l«6Uer „ 50« fl. 4"/» 13»'— l4<>-— l««oer ., 100 fi, 5"/n ,5« — 159' — l«H4 fi. . . jillX,'5<» !iUl'5U dto, ,, 5>a st, , , 200- - 201 — Nom.-Pfandbr, ^ l8U fi. 5"/., . l<»H'l<»> 104'— Staatsschuld der im Keichll» rathe vertretenen König» reiche und Länder. Oesler^OuIdrente, stfr., 1<1U fl,, per Cassa.....4"/„ W <5 99 W dto, Rente in lcronenniähr,, stfr., per Cassa.....4"/» 9»'!'ü W-iü dtu. dto, dto, per Ultimo 4"/„ /UU i)'> 9!» »5 cesterr.Iiwestitionil.Neiite.stfr., per Cassa . , , , 3'/,"/« »?ü" »7'4<» ^lstnb»l,N'Etaatsschulbver' schreibungen. «tlisabethbahn in («., steuerfrei, zu Ä4,0U») »rmien . . 4"/„ — — — — Franz Iusef-Vahn in Silber (biv Ot.).....5>/,"/n «2:!«u lli^:,0 lXüdolfsbal)» in Kconemuähl, steuerfrei >. Et.) , .4"/,, «7«U !»«^!» Borarlucrgdahn i» «runenwähr. steuerfr,, 400 kr, , . , 4"/« U«-2!> 9»?'> Zu VtantSschuldverschrtibu,,' «in »»«tsttm^. Eistnb. «ctlen. Msabl'lI,I.'al,i, ^W fl, HM, 5>'//V„ UM, !i!»«! fl.......ll» .'X) llg' - t»iu. Linz-Vudw, M<» fl. ö, W, 3. l''/<",„........ll»'— N5- - d!u, Laljb,Iir, !i<«> st. K. W, S, ü"/„.........W9-U0 ll»t!> l"a>, »arl.Uüdw.Ä. «m> sl. CM, !»"/„ von Ä«X» st......iOO'70 lUl:i» ! Geld Ware Vom Staate zur Zahlung übernommene Visenb.'Prior.' Obligatione». lilisabelhbal,!! «W u, .'«0 M, 4"/„ ab !<»"/„...... »'»'— —'— C-lijabethbahn, luo u, 2000 Vl, 4"/„......... 9!» »0 l 00'5,0 Franz Josef-B., «km. 1884, (dw, St.) Silb,, 4",^..... 9»'— »« Galizische Narl - Ludwi« Vah», (biv, St.) Hilb. 4"/« , . . «?'«!> W'U«> Vurarlberaer Ällh», «tm. l8»4, (biv. St,) Silb,, 47., , , , !»?".»»> W'5,0 Staatsschuld der Länder "der"ullgasische» Krane. 4"/« ung, !UuId>'e,tte per Casse , 9ÜO5. W'li«, bto, d!l), per U!!i,nu , . . . «!>'<>!> W'^0 4"/„ bto, Rente in Nrunenwähr., steuerfrei, per Cassa . . , 94'4ü »4,^ 4"/., dto. blu, dlu, per Ullimu, 9445 !,4,,5 Ullg, Lt..«tij, A,ll. <Ä0lb jw!» fl, UW'W !0l'l 1« dto, Präm.-Ä. il 1W fl, — !iN0«r, ll!2 Ä5> lU:< !i5 dlo, dtu, 5 50fI.-2l!U«r, l«2'2!> ,!>!! 25. Iheiß l«eg,Lose 4"/„ . , . , lw-50 i;i'5<> 4"/„ nngar. Orundentl, Obli,,. '^'90 94»>»?'5>u N>«'50 Anlehen der Stadt Gürz . . —— ^ — «nlehen d, Stadt Wir» , , . l04 - iot-50 dto. dlo, Mll>«' ud, «i>o!d> l«3-?l') —' dto. dto. <1«94) .... 9uu«! . . . , !»7'<">' l0«'5u 4"/., «rainer Bandes Anlchen , — — 9U85 >»eio ! Ware ßsandblieft etc. Vobcr. allg,l!sl,i»50I,veil,4"/„ !»«'10 u?>il> N,-östcrr, Landes Hyp,-Anst, 4"/„ »»'»« 99 2U Oest.-ung, Nanl 4«>/,jHhr, verl. > 4>^,......... !w'25 l<>0'U5 dto? dtu, 50iähr, verl. 4"/„ . !«'25 i<>0li5» Tparcasse, 1. üst,,«0I,, v«il,4"/„ UU'lü u») l5 Eisenliahli Vrioritätü» Gbligattanen. Ferdinands NuidbalM Ei», 1«W 9950 l«(> u<» Oesterr, Nordwestualin . , , >«»? 5<» iu« — Etaalsbahn....... "7'5<>^ «« — Snbuah» il i,'V„ verz, Iänn,-N»!i ''9 ^> ?<» ^><» dto, ,l 5"/„...... >0« 70 lOl'Ll» Ung, „aliz. Bahn..... ,0- ^^,!-50 4"/„T!una!!-Da!»ps1ch, lWsl. , . !l5>0'- Ul,»'- 5>"/„ Donan-Negul, Lose , , , 257 — ljs,!,' llnvelziuslichc Uose. «ndap. Äasilica (Duinua»! 5 fl, ,,!-5<» ,4-4« Creditluje l»0 fl...... 895-5U ü'.)ü'5,<» lllarli Lusc 4« sl, CM, . . . ,li<).__^,, . Ofencr Kose 40 fl..... 1!ll-— ,?l — Palsflj ^ose 4« sl. CM. . . , ,!,i ^ ,^, Nuthru »reuz, Ots»,GeI,v,,,!!fl, 42 !io 4!ll!<, . ., ,' »»!>, ,, „ .'»fl. 22-50 ^'5» Nudolph Luse ><> fl..... 59- u!--. Salm ^use 4<1 fl...... 173 — 174-— 3t. Geiwis Kufe 4» sl. , . . .-— _,-_ Wnldstein Uose 20 fl..... 17«-—1«4- > «Äewinstsch. d. 3"/,. Pr. Schuldn, d. Äudencredilansl,, llm, (>.5» f>^ 5,0 Lailiacher Lose...... 4!»- l»l- ! Äcld Ware Acticn. «Zrailspart-Ulller« nehmungen. ülüssi,, Trpl. Eise,»,. 50» sl, . :«!4l 5« dlu. bill, dtu. lit, !l . . »!«;-—>iil«l-s>i> Äül,m. Nurdlmhn 150 fl. . . !5l! 5<»"i57 5» Vüschürliiadsr »iis. 50« sl. (!M, :l>ü- ^,2,-.- dlu, dtu. (lit,, !!, 20« sl. . :«!!- !i05 Dona,! , Da,»pfschisfahrls . Gl's,, llcs!«r,, 500 fl, CM. . . 7l 7<» 72 l0 D»^- Äudcnlmcher lt'A, l<>0 zn-. <:»k- llüj-. sseldi>ia„d>j ^luldu. looofl.CM. 2«? :«» 2U7-'»« Leüiu.llzernuiu. Iassi, «tisenli.. (ijesellschaft 200 sl. 2, . . l-,, llesterr, Nurdweslü, 2<»0 fl, 3, -—!>'.« 5» dlu. dtu, ^lil,. lj) 200 fl, S. t2450 125- — Prag Duzcl sl. CM. «ij-50 94 5« Trninwa!) M's,, NeneWl,, Prio, ritäls Al-!ie,i :<>l> fl. , . .,lU— ll»„, nallz, Eisenu, Äiosl, Silber 105 75 lW- ll,!„ W>i!l>,(l!iaau ^raz^0l>sl,T. 107-— 10«--Wi,',,!^- «,u->,ld,>Ii!,>'„. "!<'!, «!l's. -.- . . .- Zanken. ?l„nlu ücsl. Vanl 200 fl. . , ,!>4-^>»„ Vanluerein, Wiener, 200 fl, . «3«; 75 >Z? ^5 Vudll,'Anst., Oes»,, 200 fl, S, 242-50 8N-llrdl. Anst, f, Hinid, n, O, l«« 75 Depusil!„ulinl, ^lll»., 200 sl, . ll,- - i«!i- EÄU,npl!"l,^s,, -!ildrüst,, 500 sl. 144 !45- Äiru ii, Cassenu.. Wiener, 200 fl. li<0- t»< 50 Hl,pothelu,,Oest,, 2oofl,:l0"/n0 fl. . . ll?-?"^«! üesterr.ungar. Vanl, «,»u fl. . lnu «" '^ ^ Uniunbanl 200 fl..... !<55> !><> l"'' Äerlehcsbanl, Mla,, «40 fl. . ^l" ^" Induslrie^lnler< nehmungen. Vanges.. '.'lllg. ust,, 100 sl. , , '.wü''""" Wdier IHisen „«d StahlInd, ! „7, i» Wien »00 fl..... 95 ?b ,,,,. ü!senbal,i,w. Ll'i!i«,,lirs!e, ION», !?«! <>"'^,?i» „<1-!lil!!„,ih>", Papiers. „, H>, G, «^ ^-' ,^>- L>,1i„q, > !>'>"" ','.> «b Mviü.n, !'!.'sellich.. Oest. alpine 27! "-',°,,I,',,> Präger ltisen Ind. Ges. 200 sl. ü'>ö "',"'^ Salgu Tarj, Steinlul)le,i >oo sl, !i>t'- "^.zs ..Echlüalmiihl". Papiers, 200 sl, 70 ''",,,- - ,.Stel)rerm,".Papicn, ,l, il<, <». n>!>^>,'^> Trisailer Kul>le„!u, «es, 70 sl, :!">'",I^, ^ Waffmf, M,.i>st,inWien,100fl, >«5» ^'" Wagau» Ue!ha»s<,,VlIIg,,inPesl, «u« 400 ni........ 2«2 ^i^,,^ HÜr. Äangescllschnst ,00 fl, . . 9"^!«3^ Wienerberger Siegel Actien «es. 22?^^ Vemsen. >!»l-ze Sichle,,, „g Aü'sterdam....... "«"'!!!?,'»!!!" Nentsche P,.«l!.'....., "«''"i^«-»" London........ 242 U'', yg'U» Paris ......., 9«!ü" "^„. 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