'' zur Laibacher Zeitung .H/ 131. z.-lmst.i>L Vtll 8. Getober 18^l3. ,^»,^—-—————— .-^— .^. ,.^,,^..-------, , Ktavl unn lllnvrcchtlichc ^trlautbarungrn. Z. i6oo. (Z) ^r. 6l)5i. Edict. Von dem k. k. Stadt» und Landrcchte in ssl-ain wird bekannt gemach' : Es sey '^cn dlc. scm Gcr.chtc über Ansuchen dcr Vormundschaft der nn,',de,jahllgm Matlh. Kunavcr'schni K»n» der, und dcs Lurator5 7)r. Maxlmillan Würz. dach, m d,c üffcnll,che Vcrss igcvung der zum Match. Kuiiavcv'schen Verlasse grhö-lgcn, »m Dv'fc Wlnisch.^,1) Eonsc, Nr. /,4 llcgcndcn Dc» nV'iücal.Kaislhc, sammt dazu ycdö"gcm Haus» garll-,1, jlvcl Äcckcrn ulvd der Wlese Brod qc»vllli-get Ulid zur Vornahme dcrsclb.n dic Tagsayung auf d n 2^. October i6^<2' Vo>ln>tlagS 9 Uhr vor dicscm t. k. «Vtadt- inid ^andrcchte nut dcm Belsahe bestimmt worden, t<,ß d»e obbe-liannle Ncclltät nur um dcn ?lllk,llfkplcls pr. »Loofl. E. M. oder darüber an den Meist! bietenden bi<,tangeg-ben rocrdcn wi?d. — D,e ^icitalic'l^sbedlngnisse, so N'ie die Ell)ätzl,,g und l>cr (^rui',ddln dcr dießl^ndrcchllichln Negl^ralur zu dcn a'^öhn» lichen Amls'slunden nnd bci dem ^Usator Or. M.>xim>lia„ Wu»zdach eingcs hen und dav^N Aus.hrificn erhoben rvcrdcn. — ^aibach am 20. September i8/,2. Z' 1599 (5) ^ " Nr. l)Uc,7. i^'on dem s. k. Sladt- und landrcchle lN Krain wud bekannt gcmachl: Es sep v^n die- 'ciy Gc'ichtc auf Ansuchen des Ma^i'stratis dcr londtöfürsillchln Hlillpisiadl i!a,bach rvldcr Gre^ ü°r Machlaö Orennig, wegen rüctüandlgen ?audcmmm6 pr iZLft., in dle öffmlllche Vcl. ^'''^U"g des dem Ercqmrlcn gehörigen, auf !!.>n '"^'' geschätzten, dem h.es'gc,, Stadc- csÄ'd?'^ ^'^ ^'- 7 dienstbaren Hau. l"lln^bt>ctrage hintangcaebcn werden wür« dc. Wo Üdligcnö dcn Kausiust gen frei flcht, die dicßfälligc» ^lcitalionsbedllignlsse, w»e auch die Schayung in der dießlandrcchllichen Negi» sslatur zu t»>n gewöhnlichen Ännssiundcn, ober bei dem Execullo^s'Führer durch Dr. Wurzbach einzuschcn und Abschriften davon zu Verlangen. — Lalbach am 20. Siptembtr 16^2. -leuullchc 5?rrlamvarungen. Z. 16l3. (2) Nr. 6000. Die Verpachtung der Bespeisung der, in den Arresten dcr hierorts im Hause Nr. 176 in der deutschen Gasse befindlichen Militarpolizei-Ouasikascrne zu Verhaft kommenden Individuen, wird am 16. October l. I. um 11 Uhr Vormittags in der maMratlichen Nathsstube Statt haben; wozu Unternehmungslustige mit dem Beisätze geladen werden, daß die dießfälligen Bedingnissc in den gewöhnlichen Amtöstunden täglich dei dem Magistrate eingesehen werden können. — Etadtmagistrat Laidach am 28. Eepetembcr 18'l2. ____________' Z. 1593?" (3) "^ Nr. 610"t. Verlautbarung. )lm 10. October l. I. Vormittags von 9 bis 12, und Nachmittags von 3 bis 6 Uhr, werden in dem Hause Nr. 153 auf dem alten Markte im 2. Stocke mehrere elegante Zim-mereinrichlullgöstücke, als: Kästen, Sesseln, Spiegel, Sofa, dann Bettzeug, Bettstätte und Küchengeschirr aus freier Hand versteigert, wozu Kauflustige eingeladen werden. — Stadd-magistrat Laibach am 27. September 1842. Z. 1595. (3) """" Nr76052? P u d l i c a n d u m. In Folge hohen Gubcrnial-Dccrcts vom 10. August l. I., Z.19H69, und löblicher KreiZ-amis- Verordnung vom 21. d., 3. 15672, wird die Minucndo » Versteigerung der Stadtvelcuch- 850 tungöpachwng hicr für die Zeit seit l. Novem^ der l8t2 bis ätzten October 18^5 an, 15. October l. I, mn 11 Uhr Vormittags im magistratlichen Rachsaale vorgenommen, und bei derselben der dermalige Pachtpreis pr. ^ fl. 5^ Vt kr ftir die Laterne neuer, und nut 4fl. 56^/, kr. fur die Laterne alter Art zum Ausbote bestimmt. Dcr dermalige Pachtschilling beträgt 302<)fI. —Die übrigen Pachlbe-oingnisse sind bey dem Magistrate bei der be> treffenden Abtheilung in den gewöhnlichen Amtbstunden einzusehen. — Stadtmagistrat Laibach am 24. September 18'l2. Z. l6«7. (21 ^ä 7333)XVI Nr. ""V.?««-Kundmachung. In der Concurs Veilaulbalung zur Wie-derb.slßul'g der, bei dem k. k. BezirkS-Com-missanatc in Eaeo d' Ilnia erledigten Rent-mclstcrs'lellc vom 14. l». M., Fühl »192^, ist dle Velpfilchtung zur Leistung der Dle„st« cautlon uut dem unrichtigen Betrage uon Achthunbert Gulden M. M. aufgenommln worden, da e Vc>« rsiichtung zurLcislung einer Eautlon von E,n-taugend Gulden M. M verbunden ^st.— Hieoon weid ti nachträglich l-,e Hleßfalligcn Bewerber zu ihrtl Wissellschaft und Darnach achlung ,n Kciuumß gesctzl. — Von der k. k. küstcnlandlsch-dlvlmaliluschen Eameral-GcfälleN' Verwaltung. Tl,est am 29. September <6^2. Z. 1612. (2) Nr. "°"/,«,,. K u ,l d m a ck) u n g der k. k. k ü stculändi sch - d a lmatin i-schen Ca »neral - Gefallen-Verwaltung. — Zur Lieferung des Bckleidungs-Ma-tcrials, oder der fertigen Monwuren für die k. k. Granz-Wache im Küstcnlande, wird eine Nerstcigerimgs-Verhandlung mittelst schriftlicher Offerte, auf Grundlage der hicfü'r weiter unten bezeichneten allgemeinen und besondern LiefcrlmgQbcdingnijsc abgehalten werden. — -Die Offert, dcrcn Eröffnung am 20. October l. I., Mittags um 12 Uhr, Statt finden wird, müssen beim Präsidium der k. k. küsten-ländisch-dalmatinischen Cameral-Gefallen-^er-Waltung IN Trieft, «onl.racl« schicdvnen Tuchgattungen, des Zwillichs, dann der russischen und Futterleinwand, nach welchen «r das Matcriale oder die fertige« Montouren liefern will, von wenigstens '/4, Wr Elle beu zuschlteßen. Auf dielen Mustern ist'der Preis innerhalb der in den Absätzen 4 und 12 der 02-sondern Bedingnisse festgesetzten Größen, mit «7l^ ^"lt des Qffercnten versehen, und mit Buchstaben geschrieben anzusiegelä. - 7 Die ^'"e müssen die Klausel enthalten, daß, der U7'U bch aUen Lieferungsbedinqu.sscn unter-z ehe und muffln von ihm eigenhändig. u.uer Anga e semes Charakters und^Wohnottes, unterfertigt seyn, Parteien,, welch, nichl schreiben können^ haben die Offerte mu ihrem Handzei- chen zu unterfertigen« und dieselbe nebstdem von dem Namensfertiger und noch einem Zeugen unterschreiben zu lassen, deren Charakter und Wohnort ebenfalls anzugeben ist. Offerte welche nicht nach dlesen Bestimmungen abgefaßt sind, namentlich solche, die den Preis nicht bcstlmmt, sondern nur in einem gewissen Nachlasse gegen andere Anbote ausdrücken, oder sol-che, die wesentlich abweichende Eontractsbe-dingnisse enthalten, oder endlich nach Ablauf des Hchluhterminö (20. October 1842) überreicht werden, bleiben, außer Berücksichtigung. — tt. Der k. t. Cameras Gefallen-Verwaltung ist ferner daä Recht vorbehalten, bei der An-nahine des Anbotes den einen oder den andern ausgevotenen Gegenstand von der Lieferung ganz oder zum Tl/eile auözutzchließe,^ — 9. Die Abstellung hat an das t. k< Cameral-Gefällen-Verwaliungs-Oeconomat zu Trieft, auf Gefahr und Kosten des ^ttcrnchmers, und zwar unter genauester Iuhaltung der Üieferungstermine zu geschehen. — 10. Die Entscheidung über Vie Annehmbarkeit der ÜieferunKsgegenstande steht der, aus Beamten der t k. Cameral-Gefallen« Verwaltung und emem oder mehreren beeideten Sachvcrständigen zusammengesetzten Commission ziu Der CvMrahcnt ist verpflichtet, entweder persönlich, oder mittels emeH gehörig Bevollmächtigten bei der commissionellen Uiber-nahme zu erscheinen, und sich dem Ausspruche der Commission über den Befund der dem Con-tracte nicht vollkommen entsprechenden Lieferung unbedingt zu unterwerfen. Diese Commission ist berechtigt,, hinsichtlich der Haltbarkeit der Farbe in natui-g oder m fertigen KleidungS» stücken gelieferten Tücher jene chemischen Mittel anzuwenden, durch welche die Echtfärbigkeit derselben geprüft werden kann. — lt. DaS für unannehmbar erklärte Lieferungsobject muß in der ganzen Quantttär, welche mit Rücksicht auf den, als vertragsmäßig übernommenen Theil an der ganzen bedungenen Partie abgeht, binnen 14 Tagen, vom Tage der Zustellung dcK Commissior.s-Ausspruches über die Unannehm-darkeit des abgestellten und daher zurückzunehmenden Objectes, angerechnet, um so gewisser mit vertragsmäßig Annehmbarem erfetzt werden, als man sonst den Unternehmer,, wen^ derselbe bei der Nachlieferung ein unquali-tätmaßlgeü Object abstellen sollte^ vertraggbrü-chig erklären, und das Weitere nach dem 13. Absätze dieser Lirfcrungs - Bedmgmsse. einkittn würde. — 12. Die Bezahlung fur dis gelieferten Gegenstände wird gleich nach der Ueben- 852 nähme auch des thcilweisen öieferungs-Objec-tcs, gegen eine mit der Uebernahmsbestätigung versehene, gehörig gcstämpclte Quittung des Unterneymers bei jener Oefä'llscasse Statt sin. den, die seinem Wohnorte am nächsten liegt, wenn er das Gcld bei einer andern Gcfällscas-se erheben zu wollen nicht ausdrücklich erklärt. — 5 3. Wenn der Unternehmer die Lieferungs-termine nicht genau cinhält, das zurückgesto. sieneMatcriale nicht mit contractmäßigem in der bedungenen Frist erseht, und überhaupt den Vertrag nicht genau einhalt, oder wenn es sich nach Abschluß des Vertrages offenbaren sollte, daß der Person des Unternehmers ein gesetzliches Hinderniß, welches ihn von der Uebernahme und Fortsetzung der Lieferung ausschließt, entgegen steht, so hat die k. k. iZameral-Gefällen-Verwaltung das Recht, nach freier Wahl alles dasjenige zu verfügen, was zum unaufgehalte-nen Vollzüge des Contractes, oder zur Abwendung eines Aerarial-Nachtheiles dienlich erachtet werden wird. Die dicßfalligen amtlichen Vorkehrungen, worunter auch eine ganz neue Anschaffung in oder außer dem Wege der Versteigerung, jedoch mit Beiziehung einer Gerichts-person, begriffen seyn kann, gehen auf Gefahr und Kosten des Lieferanten, der gegen die aus-gewiesenen Kosten, und gegen die größern Kaufauslagen keine wie immer geartete Ein-wFndung machen darf, sondern vielnnhr für die volle l)ruch dem Aerar zugefügten Nachtheiles, nicht nur mit der Caution, sondern auch mu semem nbrigen beweglichen und unbewegliche» Vermögen Haftel; doch bleibt demselben unbenommen, seine Ansprüche gegen das Aerar im Rechtswc-qe gellend zu machcn. — l'l Cinc förmliche Cession dcö ()0!Uraclcs, so, das) der Unternehmer die eingcgaisgciu'n Verpflichtungen an einen Andern überträgt mW sich hievoi, loüzahlt, kann nur mit Betrilllguilg der (^aincral - (Gefallen-Verwaltung geschehen. Dagegen unterliegt die ?llnia!)me von Gesellschaftern uincr der bedungenen Solidarhaftung kelncm Anstande. — 16. Für den Fall, als dic Lieferung der Mate-rialgegcnstände oder Verfertigen Monroursstük-k^'auö einem Orte im österreichischen Zollver-i-ande nach Trieft geschehen sollte, wird hiefür gegen Beobachtung der gehörigen Vorsichten die Befreiung von Cntrichrung des Ausfuhr-, zolles, und für den Fall, daß cm Theil der Lieferung ausgcstoßcn werden sollte, für den in das Zollgebiet zurückkehrenden Theil auch die Befreiung vom Einfuhr-Zolle zugesichert. — "15 wesentliche Bedingung dieser Befreiuna wlrd jedoch festgesetzt, daß die in den ZollauS-chluß von Triest gelangenden, und entweder bel einem Amte im Zollgebiete oder an der ^o!I-^lme der vorschriftmäßigen ?cmtsl)andlunq uu-Erzogenen, mir den zollamtlichen Siegeln ver-'''hcnen Malerialgegenstände oder fertigen Mon-tmn'östi.cke unnnttel^ar zum H.n.ptzolla.ne Trieft g' tellt, uuo c.!ejelden forlan in Amtshandell dela,zen daher auch der allsällig a..sqestos;ene und n.ch o,m 2ü..»sch, des Unternehmers n das Zollgebiet ruckkehrende Theil unmittelba vom .p.,.ptzollanne an jc..<ü ,<„t ..^oll^ biete, welches der Kontrahent bein'.nlen wird' ^!i ^'^'" ^handlu»g a„g.,viesen werd/. Dle Transportkolt.n, so wie das B^ea^ ^ttel^ m>d Si.ge.^ld hat der Unternehmer selbst zu bestre.ten. Der Contract wird in dcn drei Pa r.en au.gescrt.gt, von beiden vertragschließen- ^'" b^ Unternehmers, ans v0l,christmap.gem Stämpel versehen wird von der Gefalls.chörde z^n N^cl '„gs , "ge, und em lmgestämpcltes zum sonnen Gebrauche zurückbehalten; das zweite ,a stämpeltt Aemplar aber dem" öle eranten bel Fertigung des Vertrages eingchä.idiat — de>ondere Bedlngli.sse. t. Zur "ic-feru.gd.sMatcr.als Der zu liefernde Bedarf best.ht ,n.- ,. u) 76,^ Wi,„„ ^ len vunkeliilünem 3l>che, ^)) 682 Men lichl. gvaumcllrteln Mainel. Tuche, c) ßßß ßs,< , Ellen 5mlcrzw,lch, l'j ss'5^/ H? ' ^ ^69 7, "",d, ") 2/«^ l^. ' ^ ^'^ Fulterlcin- p c.i ./':.« ^^ ^ldmetalle.cn großcn Knöpfe u.d '. 5 "l^nd gelbmelall.lie., klc.lic. ,f" ^. ^ ^ ^)V,2 Dutzend bc.ncnc'n ^?.ö-^,''- ^ erauf kst«,ide gcbotm werden.-^ Z D.« ^ g,...äi)m 20 kr., !lä jl.) ,n 1 ss ^., f.. ' c ^ /,85 si^ 2 te. E,,^. Münze. ... Der ^ calprc. w.^d folgcnde.maß'n fcstac^t: .) ft e^W'"'" Me dunkelg.üncn Tuches im » fi. ,4 kl- b,s » ss. 28 kr., li) für ene Ellc l.chtgraumellrtcn Tuchcs mit 1 fi. ,5 k, — 1 fi. 27 kl-., c:) für clne Elle dunkelg.au- 853 mclistcn Tucbts mit i ss. l6 kr. — i ft. 2/, kr, 6) fü' cine Elle talsergelbcn Tuchcs mil , ft. 2<» kr. — l st. 23 kr., l.') fürc,ne EN, Futter-zwilch 'ln't il — ll'/2 kr., l) für llnc Eile ^utterlcl^wand nul 6'/, -^9 tr.. ^) für cmc Elle nlsiuchc Leinwand m,t i^— it) kl., ll)für em Duycno gclbmetall.-lnr großer Knöpfe mil ^'/2 -" ^'^ kr., ') für ein Dutzend gelbmc, tallcncr kl^>. er Knöpfe mn 2'^ ^ 2^/4 k^., I<) für cm Dutzend bem»ntl Knopfc mil i '/^ kr. — 5. Sämmtliche T^chgaltl^ligcn müssen in gut genäßtem und apftrcnrten Zustande abgestellt wilden und ohne Einrechnung der En-den l Vl« W,cner Ellen, dab kalscrgclde Huch aber ^4 Wllner Ellen breit scpn.— D»e U^ver-brt'te wird der ^ange Nicht emgerechn,!, Zuch» stücke von geringerer Blclle, jedoch kcincöfalis nntcr i^/,<; breit, werden, insofern daraus o,e Veifeltlgling der nölhlgcn Klcidungesiücl< niöglich ist, wonlber d>e k. k. samcral- G>f'äl> l'N« Verwaltung sich die Entscheidung vol be-halc, angsnoiluncn, dle abgängige B<>ill muß aber verhalllußmäßig m del ^angc cueh: w^r« den. — 6. Dle zu lltfernde,» süchcr müssen >d Wmlcr« «volle erzellgt rvc«de^, vo„ »ncht zu Zobern, »,„« gleichem Gcsounstc, dlchlgcwcbt, wl.chl gcn^lkl gchörlg geschrien, neder falcnschcinlg, lnöpfi,/ l-öchcrig, wollkrizigoder'ch^b.llf.äßlg, noch gum! nil't, geleimt, oder mit Erde und Kleide zu. gerichtet, sondern rou «iner notürl'chcn, un> verfälschten Fabrication, füglich wohl bedeckt, kerlhafl, griff.g und flüssig scy„. D,e Tüchm ^odcn g^t "nd echt gefärbt seyn und dle chemlsche Probe bestehen. — 7. Sowohl dcr Zwilch, die M, terlemwand, als dlc russlschc Leinwand müssen aus unverfälschtem Material, von fernhaficm f!ss^'^?"^'"^ "i"'^' ^''dt angestellt und «ucl?n^^"'' mcbt schütter i.nrein oder auq.g, b ba ?t 'nu Fadenrissen oder Webernest^n n ckt^^''^ Ausgetrocknet, wenig oder gar den nfi n eme Elle, die russische Leinwand aber — v. 4)ic metallenen Knöpfe müssen mic sut haltbaren O.hlsn welschen fcpn, und die be,-ncrncn Knöpfe müssen alls fcstem, daher nicht fanlcm ooe> morichcn Horn« oder Knochcngal-lliligcn bistthl-n. - II. Zur Lleferung flillger M 0 n t 0 u re n. <). Der Bedarf blstchi in: :,) ,5 Marinäl A/antrln, b) ,^6 ^wohnlichen Mänteln, c.) 187 3uchlöcfe,i, cl) /,o ^uchjaclcn, e) ^35 Tuchl)o>cn, l) 69 Eollimc:rocken, ^) 63 Sommerjacken «nd l>) ^21 S^mmelhosm. — !Q. Hierauf kann cnlwcoer ,m Ganzen oder nach dcn einzelnen Monlouib. Gauuligm gtkol.n werden. — il. D^e N ugcl.'' t'cllchc: l^, Eotn'cntlons. Mün« p, i.ä l,) »n iä st. 45 kl., uä i>) in 122 fi. 5c> kr., ucl l) >n .21 fi. ZH kr., nä cl) lN »H ft. /io k>., nci <) >n il5fi. 23 kl., ^li l) >n »Ü ft. ä? kr. , «<1 c,) »n 7 ft. I)kr., illl l») ln /,9 fl. 7 kr, zusammen in 466 ft. 2) kr ^onu. Mlinze. — 12. Dcr F>s« calprcls fü« d>e Älonlourcn »m fertigen Zu» stanze wlrd folien3l!lbmaniel6st. i5 kr. — U ft, <:) für cincn Tuchrock 6 ss. Io kr. >^ 7 fi. 3<> k>., ä) für eine Tuchjacke. H ft. ^0 kr. — 4 st. Zc) kr., e) für l!N kein, tlcld 2 ft /,a k>. — I ft., l) für e«nen Som, merrocl 2 ft. 26 kr. — ) ft. 25 kr. , g) für t,nc Scl!'.i„cliacke ist. ,2 kr. —2 ft. Z5 kr., k) für e>n Summerbelnklcld « ft. 10 fr. — , ft. /.a kr. — iZ. ElN Dlltiheil dcr Mo,:» touren muß nach e»nem glößeren, cm Drilthcll liach cincm nulllern und ein Drilthcil nach einem kleinerm Maßstabe geliefert wcrdcn. — Die verschitdtucn Glößcn dilser Montouren sind aus de»n weiter unicn folgenden Ausweise zu tlsehcn. — »/». Dii Röcke ur,d Mäntel müssen besonders unter den 'Achscln, dleVein« klcldcr abe< im Krcuze drqucm seyn, damit der Mann die Hä»>de lelcht bewegen, den Mantel über dcn Tuchrock anziehen könne, und im Schritte „lcht gehindert wcrde. Auch muß bei allen Kllidungbstücken jede ungewöhnlich, An-stücllung vcrmicdln werden. — i5. Dieser-llgcn Montouren sind nach Maßgabe des Be« davfcs und zwar binnen 4 Wochen vom Tage der jedesmaligen Bestellung, dasMater»ale aber in der ganzen vorne aufgrführten Menge, ini sufcrlie dieselbe bestellt wird, in 3 Wochen, v.m Tage der Bekanntgebung der angcnom, tnencn Offerte zu liefern. — 16. Der Contra, hent ist v^rpfilchtet, außer den!»n den Ab« sähen 1 und 9 dieser besonderen Bcdlngmsse erwähnten Quantitäten an Matniale oder 854 Monteuren not den allfaltigln Meh'bed, f im ^auic dcs VerrrallUl^si^h'cs ift/,3 aus > » tc5«,^t>g.s Vc lal'gen der E^mcrül-Gc^'llcn« Ve,wa!tur,q binnen der im Absätze »5 fd ausdrücklich festgesetzt, daß für den Fall dcs Nichlbedarfcs des vollen, der kicitatlonsaus-schrllbung zum Grunde gelegt«« Quantums an Lieferungsgegenftändtn, der Cameral«Gc» sa'Nc^Vclwaltl ng das Nechtvo^chall^. blcils, dl», ^ d<,»f ni <>l,f !„ ^^ , i„ hs,zf ., dcic'^ic, sciu!'..'e^lf'lin,^c^ e?ss im G^nj.li zu Margen u„o darnach die Pestellull^cn cin;u>llvlc„, l' h ^ e t> a ß l h m d a s R e ch t z u st ä ti 0 e, a u s der Mäßigung des Bedarfes und 'ückilchtllch der Bestellungen, ein« Entschädigung anzusprechen. — Tritst am 5. September »84,. Material - Erforderniß und Längenmaß für dle einzelnen Gran^acb-MolN^ursstücle. ^ ^3 >«. ^ ^ — " - 3 "3 «^ °- "_ 3 " ß„ z 3. 3, ,3- " ' ^ s^ B ^ si -^ ZZ n M 4Z: ..______3G ^5 H"' ^A ,^ I^l ß^ ^ ^ 3 ^ ^"^ Z" Z" /^ äF ^> ^ " Z Z Z ^.^ Elle n Dutze., , MsMtl «45 5!'/. 54 4'/, — '/ ^.,2'/ .. 1 Tl^chjacse 22 23 24 - '> '2/ __ !>./ ^ . ^i? " . ^chh.scn ^'43'/2 '5 - "- ^_" 0 ^? HI ^" „7 . Sommerjocke t22i^3 >4 - - '/ ' __ I 3'/ 3// I "" ^/l. ^ Sommethoftn .i2 43'/, l^ — — .1" __ ^. /z ' ^'/ ^ - './.< vermischte Verlautbarungen. Z- l-^92. (5) Nr. ,969. O d i c «. Von dem vereinten Bezirkö^elicHte zu Mün« tcn!"olf wild tckc>n»,l gematlt: Gü scyen in oer Slecut!0l,Ssa,chc tcs Hm. Johann Lininger auS La,bach, wider Paul Zeßar auS Ncumalkll bei anisse, der Grundbuchs äusu in ^. ^ SchaHungSpr^ocoll tonnen >vor. Mi n^ >^"'^l"""ilc. eingesehen werten. ___^unkcndolf oe^ 24. September »642 855 Z. ,e<>4. <5) Ns. ,54. 9 d , c t. Jene. ki, auf den Nachlaß des am 5. S,p. ««mber l. I. obne Hlntellassung emeK Testamen-l,K verstorbenen M,cha»l Schober von Deulsch. dors, aus rraü immer für einrm , »inen Rechtsanspruch zu machen geoenle», haben sich dei sonstigen Fclgen des §. «,4 h. O. zz, hie/. «,ts bei 0er auf den ,4. October »8^2 Vo,m,l. lags um 9 Uhr anberaumten Llqu,0at,onelag!a». zung zu melocn, 5 BezirtSgelicht Reifliiz den l4. September 5642. Z. 16l^. (2) >«> ^" "-"' ^^" Bei einer Bezirksherrschaft wird mit z. Jänner ,8^3 dle Stelle deS Bezirks - Commissars, welcher zu-glelch Bezlrksrichter ist, erledigt. Auskunft hierüber ertheilt das Zeitungs-Comptoir._____________ ä 151l ^) Zur gefalligen Nachricht! !^ 9^.'^'^^"b-Methode licß ich ^z. ^zurry, mu Kostenaufwand aus entfern-lon Ländern kommcn, 33* und sind daher nur bei mir zu vlUlgen abcr fcstqcfttzlcn Prisen zu hadcn, ^'^"'Hmlichst, alö schwärzest, anerkannte ^ononsche Tinte in grosi n u,id klonen WV^.^u l2 und 2'l kr., echt englische ^ederklole zu 2 und 3 kr. pr. Stl-.ck '^itt-"7^'^^nonpapie'rz:'7l-^" K'I"cruollt. ^""", Kunst-. Muftran.n- und Schreibmaterialien- ---------------------^bler ,m HauptPk.tz. Z. ll)l)Z sZj ------------------------ Einige Lehrmädchen konnm w mu sogleich Mdic Lcdrc treten. Auch kann ein in den Puy-arbeiten erfahrenes Madchen gegen einen angemessenen TageSlohn de« mir aufgenommen werden. Theresia Vertl, Puhmlchelinn am Hauplplah« im Ol,g,l'schen Hause Nr. 233 im «. Stock vorwärls. Z. 1ll05. (3) Wiesen-Verkauf. Eme zweimahige Wiese, von der besten Heukleda, und im pomeno, lst aus frcler Hand täglich zu ver-kaufcn. Das Nähere ist zu erfahren ln der Tyrnau-Vorstadt Nr. 4t, oder dei Joseph Marouth, Capuziner? Vorstadt Nr. »5. Litcransche Anzeigen. Z. 1602. (2) Bci ^eorg Ntrcherp Buchhändler ill z?aidach, sind nachstehende empfchlenswerlhe Wcrkc vorrathig: Wilson, Erasm., Compendium der Anatomie des Menschen. IHit 150 in den 2cxt einged» uctcen Addildungen. In 7 Lieferungen, lre bis !lte Lieferung sind erschienen n l5 kr. 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Mitgliebe der kr.m. ^^«'lhsch.scs Ges,"" 't u.d des Muse.lver ^ch.vic. rigkeit entgcgen zu'mdcitcn,) dieser <-chMt gmugend davthut, so glauben wir nur noch sur den ^,cr ve. merken zu nMcn, das; der Versasscldcn ei!l,chlaglgcn, ^llen Anforderungen der Lchrrunst cnlsprcchendcn Ausgaben die qvammalischcn und andere Notizen gerade ' in der Form und Kurze anzulügen wußte, wic ^ dou Schüler beim Schreiben erforderlich smd, um,o!o.l die «ehre mit der Anwendung s«!'" Hand mit einander gehen zu lassen, wodu cl die c Schrift vor andern den gcistll ch e n und w l N .. chen Schulmännern, den Altern und ^hr^a'ld da-Mi, selbst den Piwatlchrcm^-die, l«ch nut der ^ bereitung solcher KnSen beschäsl'gen, dte M ..e Gmnnasial - Schulen destmnm s,nd, ein. gan^ l« wünschte und willkommene i5lschmmng,cyn dm e. Des Verfassers Bestreben war, den "Mangm der Anweisung in der Anfertigung dcr fur ^dnmaim . so wichtigen deutschen Aufsah oab ^iuder;chrcl0cn o^ Gedachten, (des einfachen nackten Latzcä b>5 zum förmlichen Aufsätze) auf eine naturgemäßere, lelchieie. schnellere und doch gründlichere Weise zu lehren, und den Lehrenden finden zu lassen, wie ln gleicher Weise aus das Anschauungs- und Volstelluugövel' mögen, auf die Denkkraft und das Urthcilsvermo-gen fruchtbringend gewirktt, m dein Schüler der Sinn der Regelmäßigten, Nichtigkeil und Deutlich-icit gcwecket, und der Schüler selbst daran gewöhnt werde, das Deutlich'Erkannte richtig, bestimmt und .klar auszudrücken. Der Verfasser läßt dic Recht-sprech. und die Rechl schreib lehre neben der Aufsatzlehre so weise gehen, daß ein Gegenstand den andern beleuchtet und sofort fördttt, wodurch der Unterricht die gehörige Weihe erhält. Daher der Leser den Lehrgang dieser methodischen und methodologischen Schlisc migccheilt findet: — in die Stufe der Vorbereitung, (Instruction, Tdcorie), in die Stufe der Nachbildung, (Bcispielnact> ahmunq) und endlich in die Stufe dcr freien Darstellung; jede dieser Sluttn wieder in zwci Arten parallel neben einander länsendc Ucbungen: -"-in d«e mündliche und schriftliche. In dieser Wcisc löset diese Schrift ihr Ziel, und führet zum erwünschtsten Erfolge, w^s vorwärts schreitende Lehrer und kehrende zum beabsichtctci'. Wohlc ihvev ilerncndcn erproben wollen!! Nur mit Mühe können wir es uns versagen, einige Beispiele von der ninstelhascen Darstellung^-weise des Herrn Verfassers hier mitzutheilen. Aber aUcn Lclnenden, besonders Elemcntarlchrcrn, welche, von dem alten, todten Worlkrain, welcher siv>U der inhaltsvollen begriffe deu Schülern nur Hülsen fpreue vorsetzt,, abtomme», lind zu einem gcift-bild enden reclen Sprach- und Aufsay-u nterricht gelangen wollen, scy dieseSchnfl nach' drücilich st empsoblen!'. Z. ,5a2. (Z) In Leopold Paternolli's Buch: und Kul'.slhandlulig :,1 v^rlälhig: wichtiges Lehrbuch zur Ueberzeugung ulid Erbauung des Christen, enta-orfen m cl,iem Iah,gatigc kurzer Festprcdigtcn udcr dic Erkenntniß Gottes "< und lie « Hauptpfiichten gegen ihn. ' 8. Wle». i(^2 Selten stark, b'esch. 36 kr. 3- 'ä^i. (3)" ^ ^^!j> Neoziold Uaternolli, am Hauptplah, cr- hielt nun wieder: Dcr kleine Illyrier, clUhaliend: illyrische und deutsche Gespräche. Eine Sprachlehre u. Wörtersammlung zum Gebrauche der Deutschen und ^ Illl)rier/ bearbeitet von ^ Nud. H^röhliO. Kl. 410. Wien. Geb. 40 kr. Um so mehr cmpfehlenswerth, da zu^wcb die wichtigen Provinzialismen ""t darin aufgcnommcn wurden, und der Prüs höchst billlg,st-