X» «o Mittwoch den 20. Mai 1874. llll ZahrgckUg Die ^Murburgn Zeitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — fiir Marburg: ganzjährig 6 sl.,halbjährig L fl., vierteljährig 1 fl.S0kr; für Zustellnig ins Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 sl., viertel>ährig 2 fl. Jnsertionsgebühr 6 kr. pr. Zeile. Cill KtitragNtichsbeststiguag. Marburg, IS. Mai. I. Vit Bks^stlgung von Przemysl ist auf 27 Millionen Guidcn veranschlagt; für die Vorbe-retlun^Sarbeilen ivurdcn brreit» 1.600.000 fl. auSgegrbtn und sollen noch dem Begehrrn deS KriktisminislerS im Boranschlage für 1875 200.000 fl. eingestellt »Verden. Lewilligen die Delegal'.onkn diesen Betrag und schreiten die Arbeiten so fort, »Vte bisher, so wird die fragliche Befestigung in siebzig IahrkN volleodel sein — zähle und erlebe sicbzig Johrel Wenn die Regikrung behauptkt, die B»fe-stigung fel nothwendig, so steht ^amit im Wider-spsuchf, dap sie stlvst die Arbeiten mehr alS österreichisch langsam ausführen ivtll. Ist ab«? die Diinglichteit so groß, wie die KriegSparlei vrrsjchtlt, tvinum werden diese 27 Millionen picht iiloS auf einige Jahre nur verthe'lt — worum hasten wlr nicht, wie die Franzosen ? Ot^er hofft die Regierung, der Frieden mit Rußland werde so lange dauern, biS di« Btfesti-gung vollendet ist? Und erfüllte sich diese Hoffnung, werden die Russen dann ihre Schädel an den Mauern von PrzemySl einrennen? Müssen die noidlichen Feinde gegen diefe Mauern Sturm lausen; werden sie keine anderen Wege ausfuchrn, keine finden, um in das Innere von Oesterreich-Ungarn vorzudringen? Sollen auch diese Weg? verlegt wcrdkN, gleich jenem, dkr übtr Przemysl fültrt? Soll in dikfen Fällen luch das jetzige Vefestiguttgssystem brfolgt werd'N? Und wknn die Arbelten zur Besestigung von PrzemySl sicbzig Jahre dauern, wird dieses System keine Aende-rung erlnden — wird das Gefchüdwesen nicht einen Aufschwung nehmen, den heute selbst ein Moltke nicht zu ahnen vermag und welch' unbedeutende Rolle lvelden die Festungen dann wohl spielen? Erwägen die Delegationen diese Fragen pflichtgemäß im Sinne Jener, deren Interessen sie vertreten, dann muß die Erklärung j-tzt und künftig lauten: die Befestigung Von Przemysl ist keine militärische Nothwendigkeit l Zmpstn oder nicht impft» ? Diese Frage wird gkgcnwärtig auch in Oesterreich eifrigst besprochen. Als Beitrag zur Klärung der Meinung,en brachle die „N. Fr. Pressc" kürzlich einen Aufsah, welcher von dem ausgezcichnelen Fachmann Dr. F. W. Lorinser, k. k. Sanitätsrath und Krankenhaus-Direktor in Wien herrührt ; der Veifusier schrelbl: „Impfen oder nicht impfen? — Das ist die Frage, lvelche gegenwärtig, da in ganz Deutschland «ine lebhafte Agitation gegen die jjwongsimpfung wach geworden ist, so manche bekümmerte Mutter an ihren Arzt stellt. Vielleicht dient eS zur theil-weisen Aufklärung über di,se so lvichtige Frage, -renn ich mir erlauben darf, den Standpunkt, ivelchen die Frettnde und Gegner dir Impfung heutzutage einnelimen, klar zv machen. Zum V^ tt litt flilhir an Gllslesabwiseiiheil?" „Leider." „Mit lichten Augenblicken?" „Es trat oft ein Wechsel ein." „Er ist gegenwärtig ohne alleS Bewußtsein; ich habe daher von der Aufnahme seines l'^ten WlUenS Al)stand ncl)MtN müssen." Die Frau Langlel hatte sich mit Anstrengung ruhig gehalten; sie konnte es nicht mehr. „Sie haben sein Testament nicht ausgenommen ?" rief sie. „Nein, Madame." „Aer er h.tt Ihnen snnen legten Willen elNält, deutlich und bei volltM Verstände; sie müssen ihn zu Protokoll nehmen." „Madame, über meine Pflicht habe ich nicht mit Ihnkn zu rechien." Sie tvandte sich an den jungen Mann. „Fransois, auch Du mußt darauf bestehen. Dich hatte Dein Vater zum Erben eingesetzt, zu seinem Universalerben." Der junge Mann stand vetlegen, unentschlossen da. Ich erkannte in dem Augenblick? sein Verhältniß zu der Frau Langlct und überhaupt sein? Stellung in dem Haust. Ich muhte unlvillkürlich weiter schließen. Er war bescheiden, ztltückhaltend, beinahe schüchtern inS Zimmer getreten. Auch in seinen Antworten, die er mir geben mußte, tvar er zurückhaltend. Die Gegenivart der Frau, dle auch über seinen Vater jene Geitialt ausübte, schien ihn zurückzu' halten. Seine Btilegenhelt und Unentschlossenheit der heftigen Aufforderung der Frau gegenüber bestätigten eS mir. Dabei merkte man ihm den Widerwillen an, den das gemeine Weib ihm eirifliißtk, dem jungen Menschen mit dem feinen und wahrlich nicht ge.stlosen Gesichte einflößen tnußle. Cr mochte sie kaum ansehen. Dazu jeine tiefe Trauer, dazu ferner jenes Verlangen der Frau Langlct, daß er ihre blödsinnige Tochter heirathcn solle; dazu endlich tneine Verinuthniig, daß die hübsche Marianne zu ihm gewollt hatte. Mußte das alles nicht wtederholt auf ein Ver» brechen hinführen, das dem Weibe, obwohl sie Vielleicht selbst Theil daran hatte, diese Gewalt über das ganze HauS gab, von dem auch der Sohn Kenntniß oder doh Ahnung hatte? Die Frau Langtet war tvüthend geworden, als der junge Lohmann ihr nicht so.lleich gehorchte. „Sie müssen noch bleiben!" rief sie mir zu. Dann stürzte sie in das Krankenzimmer. Im ersten Moment wollte der juitge Mann ihr nachetlen; aber er besann sich, er blieb und trat rasch auf mich zu. .Mein Herr, mein Vater hat Ihnen tn der That seinen leßten Willen erklärt?" „Ja. mein Herr." „Vollständig „Vollständig." „Und er tvar völlig bei Vernunft?" „Dam als noch. Ich halte keine Veranlassung, daran zu zweifeln." „Sie hitten auch seine Anordnungen zu Protokoll genommen?" ^Ich mußte eS." Als die Frau Latiglet sich entfernt, hatte er sich sichtlich erleichcrt grsühlt. Aber ein neuer Druck lastete auf ihm, der einer peinlichen Uage-ivlßheit. Er mußte Gewißheit haben. „Mein Herr, dürfen Sie mir die Bestimmungen MklneS Vaters mittheilen?" ^Ich bedaure." „Ah, ich kenne sie. Ich soll die Tochter jener Frau hrirathen. Ist eS nicht so?" Ich zuckte die Achseln, zum Zeichen, daß ibe l!. in Vtläiem dkk ttloße König ivegrn dikiksl VerboleS sehr ungnädig aus da« ParliMkvt in! Paris zu sprechcn lst; eS heißt dakin: „So schwer ist eS, die Vorurtheile der Unwisiknbkit zu zerstören, und so langkr Zeit btdarf die Mensch» heit, um etwas Vernüiistigks elnzus'hen." Der große Friß würde sich sehr wundern, wenn rr es erfahren würde, daß dieselbe J»oku-lation, dvcch deren Verbot sich nach skiner Mei. nung das Parlament in Paiis entehrt haben sollt,, gegenwärtig auch in Preußen als eine Uebertrelung gegen die Sicherheit deS L-bens verboten und mit harten Strafen belegt ist. In Oesterreich war die Inokulation, gegen welche Boerhlive und Van Swieien opponirt, sür welche Peter Flank geschwärmt halte, so Verpönt geworden, daß noch in Jahre 17SS die LandrssteU^, welche ersahren hatte, es wolle Jemand M m Wien seine Kinder inokulircn lassen, d,e Ober-Polizei-Direktion beauslragte, dieses zu untkr-suchen und bei Ctrase zu verbieten, weil in der Stadt die Ansteckung sich verbreiten könnte. Indessen hatte die Inokulation troy der damit verbundenen Gefahren unter den Aerzten sehr viele Anhang«? und Lertheldiger gefunden, sie war von ihnm als ein von Gott gesendetes Schubmittel sehr hoch gepriesen worden. Ale daher Dr. Jenner, Arzt in Beikely. im Jahre 1796 an die Stelle der Inokulation die Jmpfnng Mlt Kuhpock'vstoff elnzuführen begann und als ihm später vom englischen Parlamente übertirK eine Summe von 30.000 Psnnd Stelling angewiesen wurte, erfaßten die Aerzte mit großem Eifer diese neue Jmpsmethode, welche nlSbt'ld in ganz Europa anstatt de» früheren „göttlichen EchvMttels" praktizirt ivuide. D-r Kuhpocke hatte man schon früher eine schürende K'afl zu. geschrieben, und Jenner entnahm den eisten Kuh» pockenstoff einer Magd. Nameö Sarah N lmes. welche durch das Melken e ner pockenkranken Knl) Pusteln NN t'en Händen bekomm,« lialt'. Man glaubte nun in der Impfung mit Knhpockrnsiosf, die man Vaceination nannte, ein viel lrichtlrcs und ungie Berichte der Jmpfärzte «ußerordevtlich günstig; man glaubte «ine absolute Schuhkrasl in der Kuhpocke gefunden zu ljaben unt> propliezeitk schon das Ende aller Blattertt»lLp.demicn. Zusäl-ligerwelse war auch im Anfange de» nkunze!intet> Jahrhunderts keine so bedeutende Älattern-Epi-demie mehr erschiene«, ivie solche im vori,^en J^hlhunderte zu wied-rholtenmalen geljeiischl ich ihm nichts sagen dürfe. Aber er w»r sriiier Hache geiviß. .Ist die Bedingung bindend sür mich?" „Mein Herr, ich darf mich auch darüber nicht gegen Sit aussprechen." Er wurde beinahe ljeftig. „Sie kann nicht bindend für mich sein. Sie ist auch nicht seii, wahrer, sreier Wille. Ich iverde mich ihm nie unterwerfen. Ich habe lange genug hier in Ab^ hangigkeit, uls Sklave gelebt. Jehl nicht mehr." Cr rief es entschlossen. Aber daS lcin jährige Abhängigkeitsverhältniß hatte doch einen festen Liharakter in dem jungen Mnnn nicht aufkommen lassen. Är s.ch mich wieder ängstlich "N. „Dürfen Sie mir in der That nichiK sagen?" .Nein, mein Herr." ..O, wenn Sie dürsen — Sie haben jene Tochter der Feau gesehen, die ich heirathen soll. Sie hoben auch — ja, ich muß eS Ihnen fatst mit Ihnen gereist; sie hat es mir erzählt als 'ch einen Aut.cnlil ck mit ihr sprechen könnt'. O, Meli! Herr, h.'ben Sie Mitleid m>t mir. mit uns. Bin ich an jenen Willen, an den erzwnn. geneu Willen meines Btiters gebunden? Ich frage nicht um meinetwillen, nicht um den elen« hatten, und man säumte nicht, diesen Umstand schon der Einfnhsung der Kuhpocken,Impfung zu» zuschreiben, iviewohl zu der Zeit erst ein verschwindend kleiner Bruchlhe>l der europäischen Z?evöl' kerung schon geimpft war. A!S aber in späteren Jahren die Jmpiung mit Kuhpockenstoff in de? verschiedenen Zündern obligatorisch eingeführt wurde und ein bedeutenden Theil der Bevölkerung schon geimpft war, überzeugte man sich bald, daß iährend der nun wieder austretenden Blattern Epidemien «'uch die Geimpften an Blat. tern er kronkitn und bisweilen auch starben. Die Aerzte waren nun grnöthigt. zuzugeben, daß d>e Schußkraft der JmpfU"g «ur einige Jahr, duuere, und somit sei eS nothwendig, dt>ß sich die Menschen von Z it zu Z it wieder impfen — revacciniren lassen. Als durch die nachfolgenden EpidtMien klargestelli wurde, daß auch Kinder bald nach der Impfung und Erivachsenl balo nach der Revaceination von Blaitern befallen wurden, ja daß Leute, welche schon einmal die Blattern überstanden hatten, neuerdings an Blat» tern erkrankten, beschränkte sich die Behauptung der Jmpfärzte darauf, d-ß durch die Impfung ein viel milderer Gi^ad der etwa nachfslgent>cn Blutterntrankheit bedingt werde, daß von den Geimpften viel weniger an Blattern starben, als von den Ung'impften. Man unterschird echte und unechte oder mod>fizirte Blattern und n'ninte die Blattern, die an schon Geimpften vorkamen, nich» mehr die ivohren, sondern die inodifiziri'n od r die unechltn Pocken, und somit konnte ein Ge--iMpster nach der herrschenden Schillmeinung »>r mehr die wahren Pocken bekammen, »v>eivohl diese modifizirten Blattern den ivahren, echten Blatitin ost so ähnlich ivn'en, ivie eil'. Ci dem andern. Der in vielen Ländern riN>esührte direkte oder indirlkte Jmpfzivang und namentlich das Vorkommen mehrerer unglücklicher Fo>,,en der Impfung rief indessen hie Uttd da auch seiienS der Bevölkerung ein gelvisseS Mißtrauen und eine Opposition gegen die Impfung hervor, und diese Jmpf-Neuitenj schien um so be^^ründeter, als es stch zeigte, daß selbst nngeimpfte Kinder ivähr.nd der Cplden'ie oft nur von ganz leichten Formen der Bl.itiernkrankheit befallen wurden oder nuch ganz und gar von d r Krankheit verschont blieben. (Schluß folgt.) Zur Geschichte des Hages Entschiedene Parteigänger sind sie, d i e ö st e r r e ichI s ch e n K i r ch e n s ü r st t n — daS muß ihnen der Neid lassen l Dem Beispiele des Lemberger ErzbischofS SembratowitS ist der d(N Erbtheil — nein, nein — ich will ihn nicht, ich will Nichts davon —" Er stockte plö^ltlZ, erschrocken, alS wenn er zuviel gesagt habe. Aber er s^ih mich fragend, bittend an. Ich überlegte, ob ich ihm antworten dürfe. Ich ivar im Begriff, ihm eine, wenn auch nicht bestimmte, doch möglich beruhigende Antwort zu rrtheilen. als plö^lich die Thür de^ Krankenzimmers geöffnet ivnide. Die Frau L'tnglet erschien auf der Schivelle; mit trtum-phirend.m G sichte kam sie zu mir: „S'e irerdkN dov daö Testament nufiuhinen. Herr Asstssor? Er ist «vitver ganz vernünftig." „Es is> Nicht mögliti", ivollte ich rufen. Ein so ptößlich'k, schneller Wechsel von Vernunft und Unver»unst erschien Mir in der That unmög» tich. Ader der junge Mann neben mir war erblaßt. lZr ziveifelte nicht an der Wahrheit der Miitheilun.i, und er mußte feinen Vater und die Frau kennen. „Stehen dem Weibe Künste der Hölle zu Gebote?" fr.'gie ich mich. „Was hat sie gemacht ?" Sit fuhr tliumphirend, beinahe höhnend fort: „Darf iv bitien, sich tvieder in daS Kran» kenjimmer zu bemuhen? Ich iverde zurückbleiben, ich werde Sie nicht ivieder beiältigrn. (Fortse^ung solgt.) Bischof von Trient nachgefolgt und hat den Geift-lichen Prato wegen seiner Haltung im Aigeord-netenhause jede kirchliche Wirksamkeit Verboten. WaS aber thut der Rechtsstaat zum Schutze Jener, die sein Bauner geführt als Bürger und Volksvertreter ? Ghyzy hat den Magyaren die Wahrheit gesagt über die Finanzlage des Staates. Ein-hund.rtundvierzig Millionen Stenerrückstände seit der Wiederherstellung der Verfassung! — das ist der bitterste Vorivurs, welcher den stolzen Nachbarn gemacht worden. Die Verweigerung der Steuern galt unterm verfassungswidrigen Systeme als Patriotismus und mit vollem Rechte — waS bedeutet aber das Nichtzahlen-Wollen lm Verfassungsstaate? Hat es in den sieben fetten Jllhren am guten Willen gefehlt, so fehlt tu den mageren am Können und an dieser Klippe wird daS Schiff auch unter Ghyezy'S Führung zerschellen. .Liebe Mitbürger l- so hat der König von Holland jetzt gelegentlich des Kronjubiläums sein Volk angesprochen. Diese Worte sind bisher noch von keinem Herrscher gebrancht worden und hat auch noch selten einer gesagt und sagen dürfen, daß er sür die Rechte und Freiheiten des Landes Mit allen Kräften einstehen werde, wie er bisher gethan l An Paris spricht man von einer Minister^ krise, die leicht in eine Regierungskrise umschlagen könnte. Dies wäre zwar kein Wunder im Lande des politischen Fiebers, allein die Nationalversammlung ist zu sehr verlottert, um selbstthätig die Entscheldung herbeizuführen. Dies vermögen nur fchlugfertig' Parteien — die Republikaner oder Bonaparlisten außerhalb der Volksvertretung. Vermischte Nachrichten. (Für Weinbauer.) Die landwirth-schaftliche Gefellschaft im Aargau empfiehlt den Landwikthen hinsichtlich der WitteruNi,seinstüsse auf die Kulturgeivächte, namentlich auf die Reben folgende zwei Punkte zur Berathung: 1. Verschiedene Versuche in Frankreich und auch im Limmaithale haben ergeben, daß das Erfrieren der Reben, sowie anderer niedrigerer Kulturge-lvächse durch Erzengea einer starken Nauchschichte, ivelche die Kuliursläche überlagert und damit die rasche Ausstrahlung der Erdivärme verhindert, vertzütet werden kann, so weit wenigstens, als die Rauchdecke sich ausdehnt. Diese Räucherungen iverden von 3 biS S Uhr Morgens vorzunehmen fein, und eS wird dajür die Verwendung von Unkraut, feuchtem dürren Laub, angefeuchtetem Sägemehl :e. angerathen. 2. ES wird von er-f'ihrenen Leuten vorgeschla^,tn. die ersrornen Rebschosse abzuschneiden, ivodurch der nachfolgende Saftdruck in die untertzalb des Schnittes befind-iichen gefunden Knospen (Augen), die zu schonen sind, geleitet wird. Die sich entivickelnden neuen Triebe sollen im Stande sein, ir>enn auch nicht den Verlust zu ersetzen, so doch ihn zu mildern. — 5)a die erfrornen „Snosse" ja ohnedies verloren sind, so dürsten Versuche in dies m Sinne sehr wünschensiverth und für gründliche Feststellung ihres WertheS in dieser Frage von praktischer Bedeutung sein. (Zur Leichenverbrennung.) EiN süddeutsyeS Bllitt bringt alS Probe d^r künstigen Todesanzeigen die solge»de: Morgen Nachmittag 3 Uhr verbrenne ich M'ine Schwiegermutter. August Feuerhase. (Neues S ch l a ch I ve I f a h r e n.) Die „Boutiolle', mit >velcher j'tzt im Schlachthaule ^n St. Marx (Wien) die erste Itünstig ausgefallene Vrobe gemacht ivorden, besteht aus einer iedernen Mask<, welche vor den Augen des SchlachtthiereS angebracht und durch zwei Riemen festgehalten wird, von denen der eine um den Kopf, der andere unter der Kehle festgeschnallt wird. Inmitten dieser Maske ist in das Leder etne viereckige eiserne Platte eingefügt, deren uaterer Thsil genau aus die Stirue des Thieees aupjkgt. In der Mittß dieser Platte besiadtt sich ein zylindrisches Loch, in welches ein stählener Bolzen emgefügt wird. Sobald das Thier am Schlachtorte angekommen, legt man demselbeo die Maske an, sZeckt den Volzen, der, fünf bis sechs Eeatlmeter in das Äthirn des Schlacht-thiens tindriagend, den sofortigen Todzurstolge hat. Ist das Thitf zu Voden gestürzt, so wird in die entstandene Oeffnnng ein lang's hölzernes, recht biegsam,s Stäbchen eingeführt, dassklbr folgt der Aze des Rückenmarkes und alsbald hören olle AuckungtN und Biwegungen auf. wie man sie an eben getödteten Thieren lvahrzu-nehmkn pflegt. All' dies ist Virl schneller vollzogen als beschrieben, da die ganze Operation in dreiblg bis vierzig Sekunden beendet ist. Hieraus schlägt man d,e Aver, «us welcher dos Blut in schtvarzen Strömen hervorbricht — ein Zeichen der vollständigen Tödtupg des ThiereS. Sachverständige Personen, welche mehreren SchlachtungS-versuchen mit diesem Instrumente beiwohnten, sprechen sich über dasselbe übereinstimmend sehr lobend aus urd heben namentlich hcrvor, daß jungen Menschen von Vierzehn blS fünfzehn Zahren möglich sei. mit einem einzigen Schlage und ohne alle Gesahr das Schlachtopser zu tödten, da der Bolzen selbst die starke Schädel-wand eines alten knochigen Thieres mit L-ichtig-keit durchdringt; die SchneUlttkeit und Sicheriielt der Operation verkürzt die Qualen des Thieres und benimmt dem Schlächtergewerbe einen groß?" Theil seiner Gefclhren; das Gehirn bleibt ausgezeichnet erhalten, da der Bolzen nur in die tveiche Substanz eindiingt, ohne eine Spur seines Weges znrückzulvsse»; durch doS Zusammenbreche» dls Tt) eres und die Beseitigung der Tode^-zuckungen wird auch daS Auflchlagen vermieden und so das Aussehen des Fleisches vortrefflich bewahrt. Die Boutrolle »st eine Erfindung des Franzosen Bruneau, ivelcher bei der Getteralkom-mlssion sür das von der Stadt errichtete große Schlachthaus von La Billete den Borslp führt. (Zmpfnng und Blattern.) Zm Sanitätstiezirke Krainburgmit 15 247 Beivohnern ist jej^t die Blatternepidemie erloschen, welche seit 8. August 1873 dort geherrscht. Bon dcn Eikrankten «raren 932 geimpft und 520 unge-impst, von den Gestorbenen 18S geimpft und 1l3 ungeimpft. (L a n d iv i r t h s ch a f t. M u st e r st a l-lunge n.) Der Präsident der niederöstelreichischen Landeskommission für Pferdezucht — Graf Anton Atlems — Hot i« der bitreff »den Sektion der Laudwirthjchtists»teseUjchaN zu Wien den Antrag eingebracht, di'selbe möge besondere Prä mien für Muster-Pferdest^iUungen ausschreiben. Attems begründete diesen Antrag damit, daß eS sich in der Thierzucht stetS als praktilch eriviejen habe, wenn von den landwirthschafilxhtn Bereinen MusterstaUungea errichtet wurden, um zu zeigen, wit wichtig es sei, die Thieie in gesund n, lichten und lustigen Räumen unierzubrint^en; da es aber tvegen Mangels an dcn nölhige» Geldmitteln unerreichbar sei, solche Musterftallangen auf BeretnSkosten zu eriichten, so möge ti Sektion vorerst kleine Subventionen beivilligen, um die kleinen Züchter zu bestimmen, ihre Stallungen in gute AafzuchlSsLokalltäten umzuivandeln. Durch die Prämiirung von Musterstallnngen werde man auch solche erhallen, ohne die Kasse dcr S^ktio», resplkllve der LandlMrlhsch.,ftS.Gkskljlchaft, zu sehr in Anspruch nehmen müssen. Die Sektion ging auf diesen Atttiag ein Und tvählle elnet^ lüusschub, tvelche: diese Frage gründlich zu stu-diren und hierüber Bericht zu erstatten hat. Marburger Berichte. (Drei Zigeuner.) Im Thesenivalde de» Marburg geriethen kürzlich diei Zigeuner mit einander in heftigen Worikamps, der in ein blutiges Mefsergefkcht ausartete: zlvei braune Kinder der Haide — welche üb-ij^euS die christlich-germanischen Namen: Joseph Horzenberger und Ioh. Zßchner sühren — wurden vom dritten schiver verwundet und muhten in das allgemeine Krankenhaus gebracht lverden. D-r Thäter wird steck-driefilich verfolg». sEindruch.) Bei Michael Altbaukr in R'mschnlk. Gerichtsbezirk Mahrenberg, ist vor einigen Tagen einttkbrochen und ein Dielistahl im Betrage von 194 fl. Verübt worden. Der Beschädigte bereut nun, seine Baarsch^ft —100 sl. — und seine werihvollsten Kleider im Getreidekasten verwahrt zu haben. (Bestellter Gattenmord.) Wie dieses Blatt s. Z. berichtet, tvurde am 13. Noll, v. I. der Winzer Simonitsch in Sterrnetz, Ge-richtsbezirk Pett^iu, ermordet und fiel der V r-dacht aus Ios ph Wesiak, ivclcher sich damals mit der Gattin deS Erschlagenen sM'ria Simonitsch) geflüchtet. Die Geschwornen haben am 16. d. M. beide Angeklagte für schuldig erkläit und lautet der Spruch dcS Gerichtshofes: Tod am Galgen l (Selbstmord.) Am Sonntag 3 Uhr Morgens erschoß sich in d-r Franz.Ioseph-Kaseri'e zu Marburg ein Feldivebel deS NegimrntrS Härtung — Herr Karl F>iklrsch, dreißig; Zahre all, aus Unter-Neudorf im GerichtSbezirke Windisch-FeistriK. Unglückliche Llelie w^r der Beiveggrund zu dieser That. (Aufgefundene Leiche.) Montag S Uhr Vormittag wurde am link-n Drauufer, Gemeinde Melltngberg. der Leichnam eines alirn ManneS aufgefunden. D-e Anze ge ist nicht bloS bei der BczirkShauptmanttschast, sondern auch beim Stras« gerichte gemacht worden Uild wird die Untersuchung ergeben, ob die Wunden, ivelche an diesem Leichnam sich zeigen, von einem Verbrechen lierrühren. (Clreus Derssin.) Diese Gei'ellschast hat geilern Marburg vtrl .ste«, ivo sie s.il 2ö. April unter allgemeinem Vcistill ihre Borstellun. gen gegeben. Dle ungewöhnlich schletite Witle-rui'g ist leider schuld, duß der finanzielle Eisalg nicht lohnender geivesen. Heu!e tritt diese Gesrll-schaft zu ersten Male in Kla^^ensurt auf. (Äisenbahn.) Der Hai.delSminisler h >t die Generulsektion benuflr^'j^t, die vorgelegtkN Pläne der Wlel',Novl»B hn zu studiren, um aus Grundlage derselb.n skinerzrit dem Abijeordntlen-Hause Borschläge t),hnsS Ausbaues dieser Bahnlinie zu machen. Di Hauptschivi'rigkeit ist. dir günstigsten UebergangSpunkke übkt dir steirisch-österreichischen B-rge zu finden, um iicht ein zlveitcSmal die traurigen Els.,hruttgen machen ju miissen, tvie sie '»ch beim Bau und dem Bctri.be d'k Südbahn über den Semering zeigt n. Die türkische Atgieruns, befürirort't den Anschluß be Novi und läßt fachmännische Unte suchungkn vor» «ehmen. Wir düifen also die Erbauung dieser Bahn und darum auch dir für uns so «vichtigen Strecke RadkerSburg-Marburg hoffe". (Ernennung.) Herr Franz GieSthaler, Supplent am Ober-Gymnasium in Marburg ist zum Professor am StaatS-Gymnasium >n Lalbach ernannt worden. (Gantag der steiermärklschen Fenerwehre n.) Dieses Fest soll Heuer im Leptember zu Mtirburg gefeiert w«rden in Folge eines ausdrücklichen Beschlusses, welchen der Cen-tralauSschuß deS stk>rischen Feuerivehr-BerbandS in Graz am 19. März 1873 ges.'ßs. In dieser Sißung waren je zvei Bertreler von vierund-dreißig Verbands.F ueriveüren anwesend. Zum Vorort sür das Jahr 1874 wurcie Marburg gewählt. Sa^uNlSgtMäß fi'det d,r G-ulag jedesmal am Bororte statt. Ob damit ein F'st verbunden wird oder lucht, i't Sache der Borort-Bevölkerung. Marburg wird jedoch, einiledenk seines guten Rufes, diese Gelegenheit nicht unbr» nüßt vorübergehen lafs.n und ist deßwegen auch bereits am lenken Samstag eine Versammlun^j von Mitgliedern der Feucrwehr und gelakienen Gästen ab^jehalien iverden. ES tvurde beschlossen: der WrhrauSjchuß. tierstärkt durch die Herren: Dr. Duchatsch, Direktor Elschnigg, A'Uon Hohl, Dr. Ipavih, Dr. Mulls. P'ofessor Schaller und Avols Zvettler soll ein Festprogramm ent-iverfen. Nächste Woche findet eine allgemeine Versammlung statt und soll derselbeu dteseS Pro« gramm vorgelegt lverden. Damit die Vetvohner Marburgs genau wissrn, um welche Sache es sich in diesem Falle handelt, theilen wir ouS dem Grundg.seße deS steirischen Feuerwehr-VerbandeS Eiaiges mit. Zveck deS Verbandes ist die Hebung des Feuerlösch-WesenS; die Mittel zur Er» reichung di seS Z'veckcS sind: 1. Gemeinsame Feuerwehrtage; 2. Aufstellung von auf das KeU'rlöschwesen Bezug habende« Gegenständen all'r Alt; 3. Gründung und Uttlerstützung von Fett,r-tvehreii in Siei.rmark; 4. GtgkNseilige Unterstützung schon bestehender Feueiwehren; 5. Gründung eines Unt'rstützungSsondes für im Dienste verunglückte Feuwehrmänner und deren Hinlkrlassene. Die Bestimmung der Höhe teS ^^^eitragks bleibt dem jeweiligen Feuerwehrtage Vorbehalten; 6. Anstrebung gleichmäßiger Organisation und t^Ielchartiger G rälhe der dem Verbände an-gehörend^« Feiierwehreu; 7. Pflege des Turnens. 3. Abhaltung von Schauübungen, inSbeion-dere am FtUer'vehrtage dnrch die Feuerwehr des VororltS. Letzte Post. Vom Vetitionsausschuß der vsterreichi. schon D l gatioii wird der Negleruug em» pfohlei», bei Ausschreibung?» für den Heeres bedarf die einzelnen Gruppen und Unterab-theiluttgen zu trennen, damit eine Bethel-liguug w iterer Kreise erzielt werde« könne. DaS ungarische Abgeordnetenhaus hat eine M'Uion fiir NothstandSbauten und fl. zur Unterstützung Arbeitsunfähiger ticwiliigt. Die N '^ziehung der ersten Abtheilung auf den 17. l.8. Juni d. I. amtlich festgestellt, zu welche«« >aS ganze OriginallooS nur S Gulden ö.W./^ das halbe OriginallooS nur R V2 Guld. ö. W.,W viertel Oriainalloos nur 80 kr. ö. W.> ?. t. Uodavkvr empüvlilt ävm ?. I. ?uk1ikum ikr reied Zvi'tirtsg l^s^kr illlei' Ksttunj;«!! 11. Vilmen^eliii'mv. vou 70 kr. bis A. 2.30 „ S. 2.50 . .. 4.— « 1.80 4.— »1 dos viertel OriginallooS nur 80 ^kostet, und sende ich diese Originalloose mitG Aegierungswappen gegen srankirte Einsendung^ des Betrages selbst nach den entferntesten Ge w Agenden den geehrten Auftraggebern sofort zu.^ Bei der besonderen Bcllebtheit dieser Looses ist tS rathsam, so rasch als möglich die Be-« stellungen mir zukommen zu lassen, damit ichA jeden Auftrag noch ausführen kann (446« 8»m« S»!»« i« 9.- 8toft-8onnen8v>>ii'mo..... Llotll n svliön gepuM 8«i>!«n 8oliii'mo...... 0oulllo-fon>is-8oliii'mo .... „ „ 4.— „ 14.— (?IeioIiZ!vitiA veräen auoli alle Osttünnen Kokiriiie «um UobSsZlvIion an-xeoommeo, kopsratufon sodiivll uuä xut bei bülixster LereelinunK »nsAekükrt. lilieli dvstW3 ewpfelileuä ^edtunAZvoU f. t^obaeksr, Wavvt-Comptoir, Pauk- vvd Wechselgeschäst.Z ««^«««ÄSS«S»»'OKOWUK«GG«K»»«««« Eine lveiße Psto-Taube ist vor einit^en Tagen verloren gegangen, und wolle gegen Belohnung bei Herrn Robathin abgegel)en werden. (460 Neeler Htiralga«lrag. Ein selbständiger, 24 Jahre alter Mann, gesund und krästig von angtnrhmcn Exterieur Besitzer einer Realität, worauf daS Wiithsgkschäsl im guten Betriebe auf gangbaren Posten, 2 Std von Marburg, in nächster Nähe des M.-Raster» Bahnhose», wünscht sich Mlt einer ki'iderlosen Witwe oder gut erzogenen BürgerStochter. oder Landmädchen, welche häuslichen Sinn besißt. zu verehlichen. 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Mai: Babnik Carolina, BahnbeamtenS-Gattin, 32 Jalire, Gcc'zer-Norstadt, Lungentuberkulose. — Haußner Will)?lm. Pens. Eisenbal)ncond. 35 Jahre, Mnhlgasse. Lungentttbe.?ttlose — SchimenSky Aloisia, Eisenbichnst.,losserötochter, 5 Monete, Magdalena, Blattern. — 13. T.(ai, Huber Katharina, CondukteurS-Tochter, 1l) Montite, Grozervorstadt, Blattern. — Hussa Angela, HauSbesiherStochter, 1 Jalir, Grazervorstadt, Lungenlähmung. — Dreisiebner Lorenz, Knecht, 57 Jahre. Melling, chronisch. Darmkatarrh. — 14. Mai: Reischel Emilie. BahnamtSdienerStochter. 14 Tage, Magdalena. Fraisen. — IS. Mai: Kitt Maria, Maurertsrau. SS I.. Magdalena, Lun'ie.ientzni'dung. Im össentt. Krankenhause: 14. Mai: ll>tukawina Agnes, Schmid^ebil'enS'attin, 4S Jahre, an Entkrästun«'.. S. «. «t. G.