Nttelliaemblatt zurLaib.Zeitlmg. Mr. S44. Montag den 2«. Oktober «857. Z. I8l5. (2) Edikt. Vo>' dem k. k. Lindes?.erichle zu Klagenfurt, theilweise im ngrnen Wifkungskleise und tdeilweise als mit Verordnung de5 kodet, k, k. Obe.laiidr^. gericktts Graz vom 2ft. Dezlmdlr 1854, 2 4075. delegirtem Genchtt wild hiemit bttallnt gemacht: Es sei die exekutive Fcilbietung der nachstehenden, dem Kasimir Grafe:, v. Cjwhazy gehörigen, im Lande Kärnten gelegenen Besitzungen und Sachen bewilliget worden, und zwar: 1) Der Herrschaft Federaun und Tarvis, mit Ausschluß des Grundentlastungs - Capitals, dewerthet auf l>29,596 fi. l5 kr. C.M.; 2) der Schwemmsserechfigkcit und Objelte in Nötsä) sammt damit in Verbindung stehenden Rechten, bewerthet auf 227! fi. 2l kr. C.M ; 3) der Dampfsäge bei Feistrih, rücksichllich des fül diese Dampfsäge erworbenen Superfiziarlechtes, sammt Gebäuden, Maschinen, Maschinenbestandtheilen und sonstigen Beweglichkeiten, endlich eines Dampft kessels, geschätzt auf 9,76 fi 40 kr. lZ.M.; 4) des Hammerwerkes Tarvis l, geschätzt auf 6500 N. C. M , nebst mchrecen Kaussrechlen; 5) des Hammerwerkes Mall'orgttl) I, sammt dem Brünerhammer, geschätzt auf 5500 st., nebst mehreren Haufsreckt,n; 6) des Hammerwerkes Mälborgeth V, bewertdet auf 2500 fi. (Z. M.. sammt medr.ren Kaufsrechten; 7) des Hammerwerkes Malb>.'lqell) VI, bewerlhrt auf 4000 fi. , nel.'st mehreren ftaufsreclNen; 8) deS H.immerw^rkts Malbc»rgett) lll, um H) des soppa^rundeS, geschätzt aus l0«4 fi. 22 tr. Nachdem hiezu drei Termine, und zwar auf den l. Otluder ,857, „ 3, Dez.ml^r „ und „ 5. Februar >858 jedesmal frül) >,m >0 Udr t'ci bi.,.m k k ö^ndls-aerichte mit dem Beilii^e» l'tst,mml wl"^el! si<,d, dah bei der ersten ulid zweilei, Heilb,tlu»g .nchtö unl« dem Sciiatzungilw^lde bezüglich Au«ru!epstlst hintangegebel, wi,o, wl'hl «der de« 0er dritten, so werden ,chtn, daß jeder L'zita»!, wilcher nur anf em einzllills Odj'lt milbigen will. l0"„ des SchätzuligsweildeS. welcher auf dcn gan^n (^«.'Mftlll milzubelrn g^dentt, 60.000 fl lZM. en,weder in Harrm o(>n 5"/^ öslcrr. Slaalssckul0v genfurter, Grazrr, Tllcstes, l!ail?achrr, Wxner, Präger, Biü'nner und Pcsther Zeitung, dann dei Allgtmemen Augsturger Zntung und dtl Hamburge, Börsenhalle, sowie bei den Hos. und Gerichtsadvo-kalen, namltch den Herren Dr Sckmidl und Dll! in Wien, Herrn Dr. v. Socher in Klagenfurl. danr bei dem Notar Herrn Isidor Himmelbauer in Tarvik und bet t'el dortigen graft. li<,simir von Esterhazy'scher Sequestrations. Verwaltung zur Einsicht und au Beringen auch zur auswartigel, Versendung dere, gehalten werden. Kla^enfuit den 4. Juli 1857. -Anmerkung Nachdem bei der elslcn Feilbietu», kein Kauflustiger erschienen ist, so wird an 3. Dezember 1857 zur zweiten Flilbietun, geschritten werden. ..^^lagenfurt am 3. Oktober ls57. Das Haus Nr. ^3 in der Gra 0lM>a, nade am deutschen Dlatz, wel "7 > ^"' ''des Geschäft qeeianet lst ^l.^^H'nd unter sehr vor tdellbaften Bedlnqmssen verkauft. Daheres am alten Markt Haul Nr. 40 un zwetten Stock. K. k. pnmlegirte Vrrficherungs-Gesellschaft «lM MlM WWMllM I»! MüMlWl Ansstaltungs-Vereine ftr Mer. Die k. k. prio, Kuovn l8ociel» ^ommeseinlo 6i ^,88icur»2ioni in driest hat bereits sämmtliche in ihrem Statute vorgesehene Verfichsi'tmgszweige sammr den Versicherungen auf das Leben des Menschen act,', virt, in letzteren aber bisher nur Garantien von Kapitalien und Renten lediglich gegen sixe Prämien, zahlbar bei Lebzeiten und nach dem Tode des Versicherten, gewählt. Nun schritt die Anstalt auch zur Gründung der sogenannten Tontinen-Versicherungen, deren g<» sammter Nutzen zn Gunsten der Versicherten verbleibt. Zu diesem Ende gründete sie j,hn verschiedene. unt»r sich vollkommen getrennte Tontinen-Klafsm für Kinder, welche vom Jahre >848 bis l857 aebv'en sind. Der Zweck dieser Einrichtung ist, den Vcisicheiten »ach vollendetem 20. Lebensjahre eine Summe zu beschaffen, :. B. zur Aussteuer für Mädchen, ooer als Kapital zur erste» Geschäftseinrichtung, zur Vollendung der Uni' yersitätö'Slndien und zur Erlangung deS Doctorals; ferner zur Ablösung der MMtarpflichligfcit, ooe,- endlich zum Beginn jeder wie immer gearteten Laufbahn. Alle, welche in dem nämlichen Jahre geboren sind, bilden demnach eine gemeinschaftliche Klasse, und nehmen inSqelamint als Gesellschafter mit aleichen Rechten und gleichen Pssichtm an derselben Theil, und zwar im Verhältnisse zur Anzahl der übernommenen Actien, indem jeder Theilnehme:- „ach 'Belieben eine oder mehrere Action besitzen kann. Die Einzahlungen tonnen entweder beim Eintritt ein» für allemal mit ltt0 fl. pr. Aktie stattfinden, oder sie können m jährlichen, biS zum Klassen-Schlußtermine fortzusetzenden Ratenzahlungen geleistet werden, mid sind mit 3l. Dezember jeden IahreS fällig. Nachstehende Tabelle enthält die d.'r einmaligen Emlaa« von »00 fl. entsprechenden jährlichen Betrage für jene, welche in dirsem Jahre 1857 einer der bisher eröffneten lO Klassen nach Meßgabe ihres Alters beirreten wollen. M.r«. Ge b « ren ^ Geboren ^ Jährlicher Ä.itra« j I i857 II l«5<> 100 « Ü7 , 19 ! Vll, ,851 KM V U< ^ ,z Ul, i»5ö lW 8 62 ix mal ' VIII. 18bll 10U lN ! l5 ! 13'ma! IV "ü^ l"U 8 7« 17 , IX, 18^l» l b ^ ch: H.,uptpla. Haus Nr !5. 3, »868 (.^ Iokal - Vel? ättverll «lg. Der 8alon äo ^loN<'rn, bin >ch in 5r.i ^t.^:'? g'M,l'l>n, Pariser Bänder und Hlunni,, Hchkur lc. anzudleten und dttes.lb,- ^r nelsten und billigsten Bedienung zu versichern. Annn Fischer. 3. ,8l>. (3) Geld-Angebst. Kauf - und Geschäftsleuten, sowie Privat-Personen in den k. k. österreichischen Staaten, denen mit Darlehen von Gulden CM 5O0, H «><>«>, 55<>«>, HQ«>«>, 50tt», R«f»0«, K H 00Q u s v gegen persönliche oder sonstige Sicherheiten, rückzahlbar in '^jährlichen oder jährlichen Theilzahlungen ooer in anderer Weift, im Laufe von 5 Jahren, gedient ist, wollen sich unter ausführlicher Angabe der Verhältnisse ftankirt an WZ. und ti. «>«". ^,. »3V IZOVQ5 »OH,, H„,»«z«»«z 8.«?. wenden. ?. '6^0. (6) Wohmmgs - Anzeige. In der Kapu^ru'r-iOasse Ho. Dir. 8, vis-ä-vli, vomrussllck'N Dampf oad, ist eine Wohnuna, auö2 möbllr-lcn Ammern und einem Kabmet de stehend, täglich, dann l Zlmmer ^u ebener Erde, zu beziehen. 3 18l6. ^7) Für Kranke. Wasser hat eine 3260fach ftärkrre Warn.e^a« pazität als trockene Luft ^ hierin liegt seine lma/lieure Intensität zur Erzeugung von Thermo Elektrizität; diese ist wieder das ausgedehnteste Mittel, Schmerzen zu lindern, und deren Ursachen, nämlich Kranklieits« stoffe (todte Körper^ltome) zur 'Ausscheidung zu brmgrn, je nachdem man warmes, laues vdcr kaltes Wasser gesetzmäßig applizirt. In alle» lnpigsi, (mit zisl'rr) c,uftlsle,,c>r!> Kraill' bcitcn ist dirft Wirkung auffalisnd ln die Augen springend, iKimciltllck i:i ocr Kilwenvelt. Drr Untcr^eichnetc ertheilt praktische Anleitung, wie solches in allcn nur möglichen Leiden, in Per« l'indung mit ^uft, Licht, Bewegung und Diät wohl» lhätig anzuwenden ist. nnd wenn es gewünscht wird, leihet er zugleich die entsprechenden Bade »Utensilien als: Vade-Mantel zu totalen nassen Abreibungen, Haldbad' Wannen zn aktiven und passiven Halbbädern, Sitzbadschäffer, Vcinbadsländer, Augenduschen, Klysa» vompen, Schwißkohen :c. ?c . mit fachkundiger Ve> dicnuug aus; die anerkannt so kräftigenden diätni. säicn Kaltwaschungcn der Ki> t»er ledrt er syslenmtisch einführen. seien dieselben noch so schwächlich. w«-rvc„ sie inviduell zu ihrem sichern Gedeihen angep»'^. Sprechstunden in meiner Wowm,,,, Vor"«« Krakau Haus.Nr.S6. von 1« bis 12 Mr. F" Arme uuentgkltlich. ^' ^'^"? " Hydropath. 8N8 Z. l800. (3) Nr. 4!4l. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamt« Reifniz. als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es fci über das Ansuchen des Josef Braune, durch Dr. Wtnedikter von Gottschee, gegen Josef Petrizt) von Slebitfch, we^en schuldigen III fi CM. o. «. über das Ansuchen des Anton Louschin, N0MM6 Valentin Peinizh von Reifniz, gegen Franz Lousckin von Reifmz, wegen aus dem Urlheile ddo. ls Oktober I34l, Z. 2638, schuldigen 30 ft. EM o. » e., in die exekutive öffentliche Versteigerung der dem ^etztern gehörigen, im Grundbuche der vorrnal. Herrschaft Reifniz 8uu Urb. Fol. 70, zu Reifniz Konlk '^r. 89 vorkommenden Realität, im ge richtlich erhobenen Schätzungswerte von Il00 si, C. M., gewilliget und zur Vornahm« derselbe«, die Re.tl Feil^ielungstagsatzungen auf den 27. Ok-tuber, auf den 28. November und auf den 24, Dezember ,857, jedesmal Vormittags um l0 Uhc in ditt.lst gegenwärtigen Eoittcs hiemit c»u»ge«ordert, daß e« binnen Einem Jahre vor diesem k. k. Bezirksgerichte so g,wiß ersckein«, ode« dasmde uuf «ine andere., Art in die Kenntniß seines L.dens sehe, w'dng>»«« 8, August l. I,, 2. 3,86, hieramts eingebracht, worüber zur mündlichen Verhandlung die Ta^sat zung auf den 8 Jänner «858 früh 9 Uhr mit ocm Anhange des §. 29 a. G. O. angeordnet, und dcn Geklagten wegen ihres unbekannten Aufenthaltes Herr Dr. Josef Burger von Krainburg altz <^,l-u tor 22. Dezember I. I. und auf den l2. Jänner k. I., jedesmal Vormittags um 9 Uhr in dieser Amtskanz-lei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietuna auch unter dem Schatzungswerthe an den Meistdie-tülidkn hintaxgegedcn werde. Das Schatzungsprotokoll, der Grundbuchsex trakt und die Lizitationsbedingnisse können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein gesehen werden. K. k. Bezirksamt Krainburg, als Gericht, am 24. August l857. 3/l8l0. (3) Nr. 3496. C d i k t. Von dem k. k. Bezirksamt? KralnblNg, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es' sei über das Ansuchen der Frau Maria Tauzher von öaibach , gegen Gregor Moll von Ruppa, wegen aus dem Vergleiche vom 18. Oktober l847, 3. 27l9, schuldigen 500 fi. CM. n die exekutive öffentliche Versteigerung der, dem Letztem gehörigen, im Grundbuche «ub Herrschaft Nadlischek Ulb. 9ir. I l, Ntktf. Nr. 342 vorkomr menden Realität, im gerichtlich erhobenen Scdat' zungswerthe von 900 fl. CM. , gewilliget und zur Vornahme derselben die exekutiven Feilbietungötag, satzungen auf den 2l. November, auf den 2l. De. zember 1857 und auf den 2l. Ia'imer 1858, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in der hiesigen Amtskanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schatzungswcrthe an d»n Meistbietenden hiutangegeben werde. Das SchätzuligSprotokoll , der Grundbuchsex, lrakt und die liizitationsbedingnisse können bei die, sem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein» gesehen werden. K, k. Beziiksamt L^ias, als Gericht, am 6. September »857. 3. »8l3. (3) Nr. 3250. Edikt. Von dem k. k. Bezillsarnte Laas, als Gericht, wird biemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Georg Intihar v»n Krample, gegcu Andreas Hiti von Mramorou, 'vegenaus lem Vergleiche vom 22 November »843, 3 «70, schuldigen 22N fi. CM. c. «. 0., in die exekutive öffentliche 265, l72^l69. im gerichtlich er^ t)obemn Schatzungswerthe von9l 1 ft. CM., gewiUiget, und zurVornahme derselben die Fei!bletungslagsatzun> gen auf den 24. November, auf den 24. Dezember l857 und auf den 26. Jänner »858, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in der Amtskanlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die fcilzudittende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungs, werthe an den Meistbietenden hintana/a/ben werde. Das Schätzuiigßprotokoll, der Grundduchsex. trakt und die Lizitationsbedingnissc können bei die. sem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein» gesehen werden. K. k. Bezirksamt Laas, als Gericht, am 17. August «857. 2. !8l4. (3' Nr. 3374. Edikt, Von dem k. k. Bezirksi'mte Laas, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen der Maria Truden von Nadleschk, gegen Anton Ans,l; von Studenu, wegen aus dem Vergleiche vom 5. März »851 schuldigen l40 fl. 57 kr. CM. c. 5. c., in die exe< kutive öffentliche Versteigerung der, dem Lrtztern gehörigen, im Grundbuche der vormaligen Herrschaft Nadlischek auli Urb. Nr 36, Nektf. Nr. 362 vor. kommenden Realität s.,mmt An< und Zuyehör, im gerichtlich erhobenen Schatzungswerthe von 795 fl. CM., gewilliqet und zur Vornahme derselben die Feilbictungtzlagsatzungen auf den 9. Dezember «857, auf den 9. Jänner und auf den 9. Februar i858, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in dieser Amts, ranzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feil-dietung auch unter dem Schätzungswerthe an den Meistbietenden hintangegelmi werde. Das Schätzungßprotokoll, der Grundbuchscr» trakt und die Lizitationsbedingnisse können bei die« sem Gerichte in den gewöhnlichen AmtSstunden em< gesehen werden. K. k. Bezirksamt Laos, alS Gericht, am 22. September 1857.