PettMer Zeilmg. Erscheint jeden 1., 11. und 21. des Monates. Preis für Pettau mit Zustellung ins Haus: Vierteljährig fl. —.84, halbjährig fl. 1.68, ganzjährig fl. 3.30; mit Postversendung im Inländer Vierteljährig fl. —.94, halbjährig fl. 1.88, ganzjährig fl. 3.70. Schriftleituug und Verwaltung: Buchdruckerei Wilhelm Blanke, Hauptplatz Nr. 6, Pettau. Handschriften werden nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst berechnet. Beiträge sind erwünscht bis längstens 10., 20. und Letzten jeden Monates. Zur Errichtung eines Localmuseums. Die Bedeutttnq von Museen für ein Reich, für ein Land und für große Städte ist ja jedermann bekannt. Als Sammelort von Naturalien, Waffen, Münzen und Antiquitäten, Gemälden, Büchern u. dgl., die auf die Geschichte und Produkte des betreffenden Reiches oder Landes Bezug haben, geben sie jedermann so manche Anregung und wirken so belehrend auf denselben. Die Museen bilden deshalb auch einen großen Anziehungspunkt für die wissbegierige studierende Jugend und für die Fremden. Für deren Errichtung, Erhaltung und Vervollständigung haben daher in Österreich sowohl das Reich, als auch die Länder große Opfer gebracht uud kann nainentlich unsere engere Heimat in dieser Beziehuilg als Muster hingestellt werden. Als bedeutendstes und ältestes Landesmuseum kann das im Jahre 1811 vom Erzherzog Johann gegründete Joanneum in Graz mit einer Bibliothek, dem zoologischen Museum, dem Miner^ien-Eablnet, dem Herbarium uud deni Mllnzen- und Antikenkabinet genannt werden. Unsere Landeshauptstadt besitzt ferner ein archäologisches uud numismatisches Kabiuet mit 10.000 Münzen, eine Bildergallerie und ein Kupferstich-Cabinet. Ferner hat der dortige Musealverein in den letzten Jahren eine sehr reichhaltige und interessante kulturhistorische Sammlung geschaffen. Von den anderen bedeutenderen Landesmuseen wären zu nennen: das von Privaten gegründete und erhaltene Ferdinandeum in Innsbruck, das Laudesmuseum in Laibach, das im Jahre 1833 gegründete Franzisko-Karoliiuim in Linz, das Karolino-Augusteum in Salzbnrg, das böhmische National-Musenm in Prag und das Franzens-Museum in Brünn. Als Reichsmuseen wollen wir hier endlich nennen: Das große österreichische Museum sür Kunst und Industrie in Wien und das ungarische National-Museunl in Budapest. Erst in der jüngsten Zeit hat sich die Idee der Gründung Die steile (seukrechte) Schrift ist die Schrift der Zukuust. (Schluss.) Sehen wir uns die Versuche des jungen Schreibschülers an! Es will ihm in der ersten Zeit nimmer gelingen, die Tafel in der vorgeschriebenen, schiefen Lage zu halten. Viel lieber hebt er sie vom Tische und stemmt sie gegen seine Beine oder seinen Leib und macht dann, so gut er kann, senkrecht stehende Zeichen; denn die Grundstrichrichtung geht immer auf die Körpermitte. Wollen wir nicht den kleinen Schüler aus seiner unbequemen Stellung erlösen und ihm durch die Forderung senkrechter Schrift zur ungezwungenen aufrechten Haltung verhelfen, bei welcher beide Arme in annähernd gleicher Schräge auf dein Tische liegen und nur der Kopf — es geht ja leider bei unseren Schreibgeräthen nicht anders — ein wenig geneigt von Localmuseen*) Bahn gebrochen und können wir mit berechtigtem Stolze wieder unsere engere Heimat als Muster anführen. In Eilli hat sich nämlich vor mehreren Jahren ein Musealverein gebildet, der sofort zur Errichtung eines Localmuseums geschritten ist. Dieses Localmnsenin ist bereits vollkomlnen eingerichtet und steht uiiter der bewährten Leitung des Obmannes des Cillier Musealvereines Herrn Bergrath Riedl. Das Cillier Localmuseum wurde den 30. August 1891 sogar von Sr. Majestät besichtigt uud hat der Kaiser sich sehr anerkennend über das erfolgreiche Wirken des dortigen Museal-Vereines und seines Localmuseums ausgesprochen. Dem Beispiele Cillis folgte die alte Bergstadt Leoben. Wie uns von Leoben geschrieben wird, wurde dort im Sommer 1887 durch den Gemeinderath ein sogenannter Mnseal-Ausschuss eingesetzt, der das Recht erhielt, weitere Mitglieder gegeii Be-stätignng durch den Gemeinderath zu cooptieren. Die Stadtgemeinde stellte seriier zur Ausstappeluug der zu erwerbenden Gegenstände einen Rauin und für die ersten Auslagxu 150 sl^ zur Verfüguug. Überdies genehrnigte sie alljährlich über Vorschlag des Sparkassa-Ausschusses die Zuwendung von 100 bis 250 fl. aus den der Stadtgemeinde zufallenden Überschüssen der städtischen Sparkassa. Endlich wurde vom Museal-Aus-schusse eiii Ausruf erlassen, in dem er zu Spenden für das zu gründeiide Localmuseuin aufforderte. Wer mindestens 10 fl. spendete, wurde „Gründer" des Museums. Dem Leobner Localmnseum sind anch von der Regionalausstellung im Herbste 1887 zahlreiche Gegenstände verblieben. In Ermanglung ge-^^ eigneter Räume konnten aber dort bisher die Gegenstände nur gesaiumelt, jedoch noch nicht öffentlich und allgemein gezeigt werden. Erst durch den Bau des großen Sparkassagebäudes bot sich die Möglichkeit, im Parterre für das Localmuseum *) Der Conservatorentag in Wien scheint wohl ein Gegner der Localmuseen gewesen zu sein, da Herr Bergrath Riedl von Cilli der Einzige war, der dort als Vertreter der Localmuseen sür deren Nothwendig-keit unter den heutigen Verhältnissen gesprochen hat. wird? Unserer Forderuiig, auch bei häuslicher Arbeit vorschriftsmäßig zu sitzen, wird der Schüler ganz gewiß nachkommen; denn diese Haltung (am besten mit angelehntem Rücken, zum mindesten init gestütztem Kreuze) ist ihm die bequemere. Was wir in dieser Hinsicht erreicht haben, das geht auch nach dem Austritte aus der Schule nicht verloren. Die Schule lehrt sür das Leben. Welche Ansprüche stellt denn dieses an die Handschrift? Zunächst und zumeist den, dass die Schrist lesbar sei. Dem eingangs hierüber Gesagten füge ich nur den Wunsch hinzu: Wenir doch diejenigen Schiefschreiber, die ihre Namensunterschrift in nur siir sie selbst verständlichen Hieroglyphen Herstellen, sich einrnal der senkrechten Schriftrichtung bedienen wollten! Ich bin überzeugt, dass dies allein genügte, ihren Nameiiszug leserlich zu machen. — Wie würde die Senkrechtstellung alles Geschriebenen unsere Augen schonen, was z. B. HieM eine Beilage: „JUnstriertes Unterhaitnngsblalt." 2 Säle, ,1 Zimmer, 1 Cabinet und 2 Souterrainräume zu erwirken. Überdies übernahm die Sparkassa bis zum Betrage von 2000 fl. die Inneneinrichtung. Das Leobner Sparkassa-gebäude wurde im Herbste 1890 vollendet und wird gegenwärtig an der Inneneinrichtung gearbeitet. Nach Fertigstellung der Schaukästen wird mit der Aufstellung der Gegeustände begounen werden. Die Erössnuug des Museums dürfte aber vor dem Frühjahre 1892 kaum möglich sein. Was also ln Cilli und Leoben möglich war, das wird wohl auch in der alten Keltenstadt, dem römischen Petovium durchführbar seiu. Mögeu daher unsere maßgebenden Kreise diese Anregungen beachten und rasch und entschlossen handeln. Eigentlich hätte ja hier, als der ältesten Stadt Steiermarks, mit der Gründung eines Localmuseums begonnen werden sollen. Da uus aber bereits zwei jüngere Städte znvorgekommen sind, so sollten wir wenigstens trachten, das Versäumte nach Möglichkeit uachzuholen. Vieles, was siir ein Localmuseum großen Wert besitzt, liegt sicher unbeachtet in einem Winkel und könnte als Geschenk gewonnen werden. Manches könnte später im Tauschwege wieder nach Pettau zurückgelaugen. Gewiss aber würde mit der Errichtuug eines Localmuseums eiu ueues Glied in der Kette jener Bestrebungen geschaffen werden, die zum Aufblühen ^ unserer Stadt iu deu letzten Jahren sich geltend gemacht haben. Nur möchten wir den Vorgang Leobens auch für Pettau i empfehlen, da die Bildung eines eigenen Musealvereines hier auf große Schwierigkeiten stoßen würde und kaum greifbare Erfolge aufzuweiseu hätte. Zur Leituug eiues Localmuseums befähigte Personen beherbergt ja auch unsere Stadt, daher wir nicht zweifeln, dass dieselben einer etwaigen Aufforderuug vou maßgebender Seite gerne Folge leisten werden. Pettauer Nachrichten. (Lcurlaubung.) Den 5. und 6. September wnrde der größte Theil der zur Herbstwaffeuübuug eingerückteu Neserve-Pionniere wiedrr beurlaubt. Die Beurlaubung der Pionniere vom Affentjahrgange 1888 erfolgt den 15. September. Da mit denselben aus Standesrücksichteu auch ein Theil vom As.-Jahrgange 1889 beurlaubt wird, dürften über 150 Maun entlassen werden. (Trnpptn-urchmarsch.) Den 4. September um 5 Uhr uachmittags ist die 6. Batterie-Divisiou des 3. Korps-Artillerie-Regimentes, von den Zillier Manövern heimkehrend, hier ein« getroffeu. Zwei Züge haben am Miuoriteuplatze Ausstellung genommen, während ein Zug am Ranu verblieben ist. Die Division hielt am 5. September hier Rasttag und marschierte den 0. September um 6 Uhr früh iu ihre» Garnisonsort nach Radkersburg ab. Am Monsberge hielt die Divisiou 2 St. Rast. (Zum Fktttrwrhrbkzirkstagc.) Derselbe findet Sonntag den 20. September statt. Die Schauübuug der Pettauer Feuerwehr beginnt um 3 Uhr Nachmittag. Nach der Schauübung folgen die Berathuugeu im Sparkasse-Sitzungssaale mit folgender Tagesordnung i 1. Begrüßung der Abgeordneten uud Güfte. 2. Besprechung der Schauübuug. 3. Berathung über die Frage wegen Theilnahme an der in der ersten für den Lehrer, der viele Schülerhefte uachzuseheu hat, nicht ohne Belang ist. Wie vortheilhaft ist ihre Anwendung beim Texte unter Noteu! Sollte nicht auch durch die senkrechte Stellung der Ziffer mancher Rechenfehler z. B. beim Sum-miereu verhütet werdeu? Dass der Schrift mit der Deutlichkeit die Gruudbediugung für das gefällige Aussel)en gegeben ist, erwähne ich nur uebeubei. Die Schönheit ist ja nicht die wichtigste Eigeuschast derselben. Sehr wertvoll ist die senkrechte Schrift dadurch, dass sie viel weniger Raum beansprucht, als die schiefe; das ist aber gleichbedeuteud mit Ersparnis an Zeit und Papier. Da die Ausübuug der Schreibkuust jedermanns Bedürfnis ist, so muss dieselbe bequem zu handhaben sein. Diess ist bei senkrechter Schrift im besonderen Maße der Fall. Sie macht es möglich, in ungezwungener Haltuug ain Tische zu sitzen, September-Woche in Graz statthabendeu Übungsschule für Führer. (Die Tagesorduuug war für deu 23. August festgestellt worden.) 4. Berathung über den vorzulegenden neuen Fragebogen betreffend den Stand der Bezirksfeuerwehren. 5. Bestimmuug des uächsten Bezirkstages. 6. Allfällige Anträge. Während der Berathuugeu wird vou den übrigen Theilnehmern ein Ausflug in den Volksgarten veranstaltet. Abends wird auf der Schießstätte eiue Kueipe statlfiudeu. (ptrjonalnachricht.) Der Statthalterei-Couceptspraktikant Herr Michael PapeL wnrde zum Polizei-Conzipisten ernannt und wird demnächst nach Feldbach abgehen. (Iu -tn Notlibrückenbau-Übungkn der Pionniere.) Dieselben wurden den 9. September programmäizig beendigt und wurdeu hiemit die heurigeu Übuugeu abgeschlossen. Mit der Einräumung des gesammten Brückenmateriales wurde bereits begonnen. (Lrloschrnk Thierstuchen.) In Haidin ist der Rothlauf bereits erloschen. (tlon unsercr Uaturalvtrpfltqsstation.) Die hier folgenden Ziffern umfafsen die Monate Janner bis August. Die in Klainmern beigesetzteu Ziffern zeigen die monatliche Durch-schuittszahl an. Mr die Folge werden die Ergebnisse monatlich veröffentlicht werden. Die Zahl der männlichen Reifenden betrug in dieser Zeit 1143 (143); Verpflegt wurden Früh 916 (115), Mittags 466 (58), und Abends 913 (114), daher zwei Drittel erst Nachmittag einlangten und Vormittag weiterreisten, also zu Arbeiten nicht herangezogen werden konnten. Übernachtet haben 946 (118). Beschäftigt wnrden 224 (28) in 227 (28) Arbeitsstunden, daher jeder Reisende nur 1 Stuude beschäftigt wordeu ist. Au Verpflegskosteu sind fl. 293.86 (fl. 36.73) erwachsen. Für Kostverabreichung siud im März 24 kr. uud an Ubernachtuugsgebühren fl. 1.92 (24 kr.) eingegangen. Arbeitsvermittlungen erfolgten 44 (6). — Die Nachweisuug der Reisenden nach ihrer Zuständigkeit uud Beschäftiguug haben uur für rein statistische Zwecke Interesse, daher wir dieselben wegen Raummangel nicht veröffeutlicheu können. (Zchlachtungm im Äugust.) Geschlachtet wurden 20 Stiere, nur 13 Ochsen uud 65 Kül)e und Kalbinen. (Monatsvirhmarkt.) Am 2. September kamen zum Auftriebe: 110 Ochsen, 268 Kkühe, 95 J ingvieh, 2 Ziegen und 15 Pferde, zusammen 490 Stück heimischer Herkuuft. Wegen der ueuerlich augeordueten Grenzsperre anläßlich des Wiederausbruches der Maul- und Klauenseuche durfte aus Kroatien kein Vieh aufgetrieben werden. (Fundan)tigt.) Den 2. Septeniber nachts wnrde am Hauptplatze eine Pferdekotze gefuudeu. Der Verlustträger wolle sich beim Stadtamte meldeu. (Der Ztparatzng.) Anläßlich der Kaisertage in Cilli gieng von hier aus aui 30. August eiu Separatzug uach der Saunstadt. Dies ist so eigentlich eine trockene Zeitungsnotiz und die Leser derselbeu kommen nicht auf deu Gedauken, welche Mühen und Plage es gebraucht hat, solch' eiueu Zug perfect zu macheu. Die Veraustaltuugswoche, welche in Anspruch genommen worden war, weshalb wir sie so benamsen wollen, am Pulte zu steheu oder iu ganz freier Stellung etwa in ein Taschenbuch Eiutraguugeu zu mache«. Die senkrechte Schrift schützt vor Verkrümmuug der Wirbelsäule uud vor ungleichmäßiger, die Sehkraft störender Thä-tigkeit der Augen. Die senkrechte Schrift lässt sich schnell und sicher erlernen, da ihre Buchstabeuformeu leicht aufgefasst werden, ein jedes Kind die Vorstellung von dem einzuhaltenden Richtuugs-wiukel in die Schule nütbringt und die Gleichgewichtsstellung des Körpers die Schieibthätigkeit günstig beeinflusst. Die seukrechte Schrift übertrifft die audereu Schreibarten durch Deutlichkeit, durch Ersparnis an Zeit und Papier und durch die Bequemlichkeit uud Ausdauer in gleichem Maße sichernde Körperhaltung. Der erste Schreibunterricht in der Volksschule ist unter Rücksichtnahme auf die Forderuugen der Gesuudheitslehre bereits von mir eutworfen uud wird in Bälde fertig vorliegen. kr. L,v8eImixK. bot uns öfter Gelegenheit, die Mitglieder dieses Seperatzugs-veranstaltungscomits schweißtriefend, die Köpfe zusammensteckend und lebhast gesticulierend, auf offener Straße zu sehen. Geschieht so etwas in einer kühleren Jahreszeit, nnn da thut's sichs noch; bei tropischer Hitze aber und jede Minnte hindurch voller Aufregung, ob es der löbl. General-Direction der Südbahn wohl genehm sein wird, uns arme Menschenkinder separat zu besörderu, ist dies keine Kleiuigkeit. Endlich, nachdem die allgewaltige General-Direction Ja und Anien gesagt hatte, kam der große Tag, an welchem wir Pettauer die Annehmlichkeit eines solchen Zuges kennen lernen sollten. Punkt 12 Uhr 30 M. Abreise — „gewartet wird auf uiemauden, da die Verspätung bis zu einer halben Stuude circa 40 fl. kostet;" kein Wunder daher, dass sich das P. T. Publikum pünktlich einfand. Hätte man für Sitzungen oder Übungsstunden u. s. w. ein so drakonisches Mittel, wie herrlich wäre die allseitige Pünktlichkeit. Nachdem der Zug allgemein besichtigt wordeil war und Pettau's erster Pyrotechniker und Decorateur Herr W. S. die wohlverdiente Anerkennung für seine decorative Ausstattung des Zuges mit bekannter Virtuosität escamotiert hatte, bezog alles seine Plätze nnd wartete geduldig — der ersten Revision. Das Comit^, seiner Würde vollbewnsst, „zählte" und das Ergebnis war, dass zwei Personen gefehlt haben; wer diese waren, bleibe dahingestellt, doch scheint den Betreffenden nichts Ernstliches zugestoßen zu sein, da weder eme diesbezügliche telefonische Nachricht in Cilli eingetroffen ist, noch bei unserer Rückkehr etwas darüber zu vernehmen war. Nachdem sich das Comite über diesen Verlust einer stillen Resignation ergab, dampfte der Separatzug ab. Wir saßen da so gemüthlich beisammen und hatten uns alle so lieb, auch das Comits, welches während der ersten Stnnde wohl aufgehoben im Waggon 1. Claffe — wo wollte man anch fonst ein Comite sinden — Rechnuugs-übuugen anstellte, wobei es natürlich soweit kam, dass die Rechnung nicht stimmte, da die Generaldirection in aufrichtiger Sorge um das leibliche Wohl der Theiluehmer eine größere Anzahl Sitzplätze 2. Claffe zur Benütznng überließ, welcher Beweis von Mitgefühl die Kosten des Zuges um circa fl. 57.— erhöhte. Großes Tableau — die forgeufpiegeluden, etwas überraschten Gesichter der verehrlichen Comit^mitglieder, das freundlich lächelnde Antlitz des Controlors. Nachdem sich das Comitä von dieser Überraschung halbwegs erholt hatte, ließ sich nichts thun, als Papier und Blei zur Hand nehmen und abermals rechnen; zugleich mussten auch mehrere Herren assentiert werden, welche die gehörige Eignuug besitzen, ein solches unerwartetes Ereignis in mundgerechter Weise den Opfern der Vergnügungssucht zu credenzen; denn dies war nothwendig, sollte nicht das Comits selbst diesen Bissen vertilgen. Da uns aber diese Herren bekannt sind und wir die Überzeugung haben, dass sie in dem Falle keinesfalls Gourmauds fein wollen, überraschte uns der Vorgang nicht, dass sie diese exquisite Nahrung in voller Würdignng des sozialistischen Mottos: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit", der 2. und 3. Elasse überließen. So manche verschluckten den schwerverdaulichen Bissen recht hart und wäre zu dieser Affentierung nicht ein so vorzügliches Materiale zustande gebracht worden, es wäre die Vertilgung dieses „Cinquantosettegerichtes" rein unmöglich gewesen. Nach diesem Intermezzo näherten wir uns immer mehr unserem Ziele und je näher wir an Cilli gelangten, desto mehr nahm die Gegend an militärischem Character zu; hüben Cavallerie, drüben Artillerie zu Pferde uud im — kühlen Bade, Infanterie Landwehr rc., kurz, das schönste Bild des Krieges im Frieden. Vor der Signalscheibe der Station Cilli wurde Rast gemacht, da wir nicht einfahren durfteu; wir dachten allgemein, dass wir des großen Gedränges wegen zum Schutze der vielen Wartenden nicht hineingelassen würden; doch zeigte es sich bei unserer Ankunft, dass diese Voraussetzuug eine vollkommen irrige war. Geräuschlos kamen wir an und wanderten dem Stadtparke zu. Dort entrollte sich ein bewegtes Leben, insbesondere bei dem Orchester unserer Musikvereinscapelle, deren Leistungen großen Beifall fanden. Abends vereinigte sich ein großer Theil der Festbummler im Gasthausgarten „zum Löwen" mit löwenähnlichem Appetite, welcher infolge des maffenhaften Besuches und der herrscheudeu Verwirrung nur bei wenigen glücklichen Kämpfern und alten Bekannten der „Löwenmutter" gestillt werden konnte. Uni 11 Uhr nachts versammelten sich alle Theilnehmer des Zuges am Bahuhofe zur Abfahrt und nach glücklicher Absolvieruug etlicher kleiner Scharmützel mit dem Verkehrsbeamteu setzte sich der 1. Pettauer Separatzug wieder in Bewegung. JedenfallZ war das Unternehmen sehr gelungen und die Herren Arrangeure verdienen hiefür volles Lob. (Frecher Linbrnchsdicbstahl.) In der Nacht vom 3. auf den 4. September wurde iur ersten Kauzleizimmer des hiesigen Hauptsteueramtes ein äußerst srecher Diebstahl ausgeführt. Der Dieb gelangte mit Hilfe einer Leiter in den Hofraum und von dort durch Eindrücken einer Fenftertafel in das Kanzleizimmer, wo er sich aus einer versperrten Lade des Herrn Controlors L. Krainz 58 fl. Papiergeld aneignete, während er zwei Sechserrollen zu 10 fl. unberührt ließ. Auch die zweite Lade enthielt 23 fl. Papiergeld, die ebenfalls unberührt geblieben sind. Der Dieb fcheiut also mit großer Eile vorgegangen zu sein. Der Thäter ist bisher unbekannt. (Än -tn städt. Volksschultn und im öffentlichen Kindergarten) sindet die Schüleraufuahme für das Schuljahr 1891/2 am 14. September in den betreffenden Kanzleien der Schulleiter statt. Die Schulpflicht beginnt mit dem vollendeten sechsten und dauert bis zum vollendeten vierzehnten Lebensjahre. Bei der Aufuahme der Schüler haben die Eltern oder deren Stellvertreter die Tailf-, beziehungsweise Geburtsscheine mitzubringen. (örand.) Den 8. September ist durch die Uuvorsichtig-keit eiuiger Kinder das dem Bürgermeister von St. Veit Herrn Franz Sch oster itsch gehörige Wirtschaftsgebäude in Markeldorf iu Braud gerathen. Das Gebäude ist mit allen Fnttervorräthen niedergebrannt und sind auch viele Obstbäume voll schöuen Obstes durch deu Braud veruichtet worden. Es wäre zu wünschen, dass dieser Brand, dem so viele Bewohner bei dem Mangel jedweder Löschrequisiten müffig zuseheu mussten, die schon vor 3 Jahren geplante Gründung einer Feuerwehr in St. Veit zur Folge hätte. (GtMtinderathssttznng.) Die diesmonatliche ordentliche und öffentliche Gemeinderathssitzung sindet wegen der Bezirksvertretungswahl erst Samstag den 12. September um 3 Uhr Nachmittag statt. Auf der T.-O. befindet sich auch ein Antrag der 4. Sektion wegen Gründuug eines zweiten Wochenmarktes bei aufgehobenen Platzgebühren. (Schulhaus-Einwtihung in Ncutürchen in der Kollos.) Wie unsere Leser aus den: Ankündigungstheile dieser Nummer ersehen wollen, wird den 15. September das neuerbaute Schul-haus in Neukirchen eingeweiht. (Tanzcurs.) Der hier in gutem Andenken stehende diplomierte, akadem. Tanzlehrer Herr Eduard Eichler wird hier, falls die Betheiligung eine genügende sein sollte, Montag den 21. September einen Tanzeurs eröffnen. (Zommerliedertafcl des Friedauer Männergesang-vereints.) Da uns bis zum Schluffe dieser Nmumer ein ausführlicher Bericht nicht zugekomrueu ist, können wir leider nur berichten, dass diese Liedertafel Sonntag den 6. September programmäßig verlaufen ist und sehr gut besucht war. Ein schwacher Regen hat zwar die fröhliche Gesellschaft gegen Abend gezwungen, sich auf kurze Zeit in die gedeckten Räume zu flüchten. Bald war es jedoch wieder schön geworden und verlief der weitere Thell ohne Störung. Sowohl der Männergesangverein, als auch der Damenchor haben sich sehr brav gehalten und für die kleine Stadt wahrhaft Erstaunliches geleistet. Die Vorträge fanden daher den verdienten Beifall, der auch den Vorträgen uuferer Musikvereinskapelle zu Thell geworden ist. Das Fest endete erst um 11 Uhr. (Hagelwetter, Sturmwind, Slitzschlag uud Sraud.) Das Hagelwetter vom 31. August hat iu der Kollos uud in der Gegend von Maria-Neustift einen bedeutend größeren Schaden angerichtet, als Anfangs geglaubt wurde. Indem wir auf die folgenden Berichte verweisen, wollen wir hier nur vorausschicken, dass nach den mündlich eingeholten Erkundigungen unseres Schriftleiters die Weingärten von Lubstova am stärksten beschädigt erscheinen. Hier haben birngroße, gespitzte Hagelschlossen alles zusaminengeschlagen, wozu sehr viel der Sturmwind beigetragen hat. der so heftig wiithete, dass er sogar Bäume entwurzelte. Die Winzerstochter im Weingarten des hiesigen Bäckermeisters Lu schar, ein Schulmädchen, das sich gerade am Heimwege von der Weide befand, flüchtete sich zu einem Baume und wurde an den Händen, im Gesichte und am Kopfe derart zugerichtet, dass sie von ihrem Bater nach Hause getragen werden musste und mehrere Tage die Schule nicht besuchen kounte. Ziemlich stark beschädigt wurden die Weingärten von Varea, zum Theile auch jene von Trannberg. In Lubstova kann von einer Ernte gar nicht mehr gesprochen werden, weil kaum ein zehntel Ertrag zu erwarten ist. Hier ist auch der Kukurutz und Haiden vernichtet, daher die armen Winzersleute am Hungertuche werden nagen müssen. In Varea und Trannberg ist die Hälfte bezw. ern Drittel der ange» hofften Ernte vernichtet, doch sind einige Weingartenbesitzer vom Trannberg vom Wetter verschont geblieben. Leider war nur Ein Besitzer auf Hagel versichert. An diesem Tage hat der Blitz auch in das Wohnhaus des hiesigen Bindermeisters Steudte in Poppenberg in der Kollos eingeschlagen und gezündet und ist dieses Wohnhaus mit der Presse total niedergebrannt. An eine Rettllng konnte bei der hohen Lage dieses Herrenhauses nicht gedacht werden. Von einem Weingarten- > besitz er erhalten wir folgenden Bericht: Am 31. August > abeuds 7 Uhr gieng hier ein starkes Gewitter nieder. Dasselbe zog, von Südwest kommend, gegen die kroatische Grenze über das Koloser Weingebirge, allwo der Hagel in vielen Weingärten furchtbare Verheerungen anrichtete. Insbesondere stark wurden davon die Gemeinden Trannberg und Lubftava, wo das Centrum des Hagelschlages gewesen zu sein scheint, betroffen. Der Schaden ist umso größer, als Heuer ohnehin im allgemeinen eine nur sehr spärliche Fechsung in Aussicht steht. Ja wahrlich bedauernswert sind heut zu Tage überhaupt alle, insbesondere aber die ländlichen Weingartenbesitzer der Untersteiermark, welche kein anderes Einkoimuen haben, und nun schon durch eine Reihe von Jahren einerseits durch die in den Vorjahren tief gesunkenen Weinpreise, andererseits aber durch die gegenwärtig bestehenden anderen Ealamitäten, als: Reblaus, Peronospora rc. ihr Vermögen von Jahr zu Jahr schwinden sehen, ohne Aussicht auf eine Befserung. Und wahrlich nicht Unrecht dürften Jene haben, welche behaupten, dass bei Fortdauer dieser traurigen Zustände alle die verschiedenen Sparkassen Steiermarks, welche Weingärten mit ihren Capitalien belehnt haben, diese in einigen Jahren in ihren Besitz bekommen werden. Aus St. Veit wird uns geschrieben: Montag den 31. August gegen 6 Uhr abends entlud sich ein Gewitter mit Hagelschlag über die Gemeinden Neukirchen, Varea, Drafzen mit den Ortschaften Maiberg, Lubstava, Trannberg und Varea, auch die Gemeinden Unterleskovetz und Gradisch sind getroffen. Ein furchtbarer Orkan trieb die schweren, schwarzen Wolken vom Westen gegen Osten. Die Schlossen wareu in der Größe von Niißen. Die Hagelstücke richteten in den Weingärten einen empfindlichen Schaden an, welcher wohl in kleinem Massstabe 50.000 (!) Gulden nur in obgenannten Gemeinden und Ortschaften übersteigen dürfte. Der Sturm entriess die schönsten Obstbäume, der Blitz schlug in einige .Häuser, in Hl. Dreifaltigkeit (Poppenberg) und im Orte St. Veit (in einen Pappelbaum nächst der Straße). Nun sind in einigen Bergen die schönen mit Obst beladenen Bäume ihrer Früchte beraubt, die theils schön und gut bestellten Weingärten zum großen Theile vernichtet. Die ganze Hoffnung ist verloren und hat der Weingartenbesitzer Heuer wieder keine Aussicht, sich zu retten und den vielen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Aus Maria-Neustift wird uns geschrieben: Ain 31. Angust ist die Umgebung von Maria-Neustift uud vom Monsberg abermals von einem furchtbaren Hagelwetter heimgesucht worden. Dasselbe ging über Plescha, Swetscha, Prescha, Koritno, St. Wolfgang, Naraple, Plainsko und Jyhannesberg nieder- und hat einen enormen Schaden angerichtet, so dass in mancher dieser Ortschaften, namentlich dort, wo es schon am 23. August gehagelt hat, die heurige Wein- ernte uich die HerbftfeldfrÜchte fast gäilzkich vernichtet und der Rebstock wenigstens auf 2 Jahre ruiniert worden ist. Zwischen Stopperzen und Swetscha wurden taubeneigroße, ja auch hühnerei große Schlossen beobachtet. Die nach Rohitsch führende Bezirksstrasse war nach dem Hagelwetter mit von den Bäumen herabgerissenen Ästen und grünem Laube vollständig bedeckt und fand man dort noch am zweiten Tage haufenweise Eis vor. Es sieht in den obbenannten Ortschaften wirklich sehr traurig ans und kann von einer Wein- und Feldfrüchteernte keine Rede mehr sein, nur von dem ziemlich widerstandsfähigen Kukurutz dürfte noch hie uud da etwas geblieben sein. Der Haiden, die Hirse uud das Kraut rc. ist aber gäuzlich vernichtet. Aus Neukirchen wird uus geschriebeu, dass der anl 31. August dort niedergegangene Hagel strichweise die Weingartenfechsung bis zur Hälfte vernichtet hat. Vermischte Nachrichten. (personalnachrichttn.) Der Statthalter hat den Statt-Halterei-Concipisten Herrn Ernst Edlen von Lehmaun zum Bezirkscommissär in Steiermark ernannt und wurde derselbe gleichzeitig vou Windischgraz uach Cilli übersetzt. Ferner wnrde der Statthalterei-Conceptspraktikant Herr Hermann Ritter von Rainer zu Harbach iu Raun zum Statthalterei-Coucipisten ernannt. — Der Handelsminister hat den Leiter des Ärarial-Post- und Telegrafenanrtes Graz, Rechbauerstrasse, Herrn Postoffizial Martin Slekovec, zum Postcontrolor ernannt. ^ Hkrr Slekovec war vor der Ärarisieruug des hiesigeu Post- l uud Telegrafenamtes vom 19. Jänner bis 31. Dezember 1885 ^ Adminiftrator dieses Amtes.— Der Statthalter hat den Statthal-terei-Conceptspraktikanten Rudolf Ritter von Stankiewicz de Mogila zum Statthalterei-Coucipisten ernannt. ' (Militlirtar-Stmessung.) Seit dem Bestände des Mili-tärtax-Gesetzes wurden in ganz Österreich 12,453.000 fl. an Militärtaxen cingehoben und 1,382.330 aus diesem Fonde ! zur Unterstütznng für die Familien der Reservisten verwendet. (Errichtung tlNtkLr/irKshaüplmannschaft in Voitslicrg.) Die Bezirkshauptmannschaft Umgkbung Graz wird mit 1. Oktober derart getheilt, dass bei derselben nur die Gerichtsbezirke Umgebung Graz und Frohuleiten verbleiben, während mit diesem Tage für den Gerichtsbezirk Voitsberg eine eigene Bezirks- hauptmaunschaft errichtet wird. (Verbot dts Linsammrlns-von Ämtiscntiern.) Die Fischzüchter, Angler und Vogelfrennde ließen es sich wohl nicht träumen, dass auch ihnen die „Nonne", die nnn auch die Waldbesitzer Niederöstecceichs in Schrecken versetzt, einigermaßen Verlegenheit bereiten könne. Dazu ist es aber bereits gekommen, indem sich mehrere niederösterreichische Bezirkshauptmannschaften veranlaßt sahen, das Einsammeln der Ameisen-Eier, die bei Fischzucht und -Fang und als Vogelfutter eine ^ wichtige Rolle spielen, bis auf weiteres streuge zu untersagen, um hiedurch einen rührige» Feind der „Nonne", die Waldameise, zu schonen und zu vermehren. (UtUt Militärfordernngen.) Um die Abgeordneten auf neue Forderuugeu für Militärzwecke vorzubereiten, ist eine Flugschrift erschienen, welche für einen Mehraufwand von — 16 bls 18 Millionen eintritt. Die Broschüre schließt mit dem Hinweis auf einen nnvermntheten Krieg, weshalb die höchste Schlagfertigkeit der Arniee nöthig ist. (Von der Prager Ausstellung.) Der Kaiser wird nun doch die Prager Ausstellung besuchen und zwar soll er am 26. September nach Beendigung der Manöver in Ungarn in Prag eintreffen. Wie weiter verlautet, ist anschließend daran auch ein Besuch deutscher Städte, so namentlich Reichenbergs, geplant. (Die Zpitlbank von Monaco.) Die „Kölnische Zeitung" erfährt auf's bestimmteste, dass die Nachricht von dem bevorstehenden Ablaufe des Pachtvertrages der Spielbauk von Monaco ans reiner Erfindung beruht. Der Vertrag lällst noch bis in's nächste Jahrhuudert; seine Auflösung könnte nur durch eine Entschädigung von mindestens 30 bis 40 Millionen ' Francs an die Aktionäre geschehen. — Sollte der Bericht selbst offiziöser Wiener Blätter, dass die junge Fiirstin von Monaco, geborene Heine, die Spielbank hasse, wirklich nichts anderes gewesen sein, als eine ekelhafte Lobhudelei für die steinreiche, „auserwählte" Glaubensgenossin?! (Vom Lan-ksschulrathk.) Ernannt wurde zum Oberlehrer an der Volksschule zu St. diikolai bei Friedau Herr Martin äalamuu, derzeit Lehrer in Stoperzen. ^Äbschirdsftier.) Anläßlich der Übersetzung des Sprech-wartes des Marburger Turiwereiues Herrn Profeffor Knobloch nach Wien veranstaltete der dortige Turnverein den 29. August eine Abschiedsfeier, zu der auch der deutsche Sprachverein, der Männergesangverein uud der deutsche Schlilverein geladen wurden. Herr Knobloch wurde außerordentlich gefeiert. (Hauptgautag des steiermärkischtu Nadfahrer-Gauver-bandcs.) Das Radfahrerfest in Windischgraz nahm Sonntag den 6. Septeniber einen glänzenden Verlauf. Beim Gaulage wurde wieder Herr Dr. Jos. Baltl jnn. zum Obmanne gewählt. Beim Straßenrennen ilm die Meisterschaft in Steiermark errang Herr A. Berghofer einen glänzenden Sieg. (Deutscher Schnlvtrein.) Dienstag abends fand in Luttenberg die gründende Versammlung einer Männer- und einer Fraueu-Ortsgruppe des Deutschen Schulvereiues statt. Nach der Versammlung war gesellige Unterhaltung, bei welcher Liedervorträge des Sängervereines in Mureck und des Luttenberger Männergesangvereines stattfanden. (Die tlahrungsmitttl-Änsstellung in Wien.) Den 1. September ist die Wiener Nahrungsmittel-Ausstellung eröffnet worden. Steiermark ist nur durch drei Aussteller vertreten u. zw. durch die Firma Brüder Kleinos ch egg in Giisting, Fünk in Graz uud Äunstmühlbesitzer V. Till in Bruck a. d. Mur. (Lergwerks-pro-uctiou in Österreich.) Das Ackerbauministerium veröffentlicht die Ergebnisse der österreichifchen Bergwerks-Productiou währeud des Jahres 1890. Der Publikation ist zu entnehmen, dass in ganz Österreich der Wert der im vorigen Jahre geförderten Bergbanproducte 68 17 Millionen Gulden betrug uud um 9 23 Millionen Gulden gestiegen ist, während der Wert der Hüttenproducte fich auf 36 89 Milliouen Gulden stellte und um 4 14 Millionen Gulden zunahm. Der Gesammtwert der Bergbau- und Hütten-Produc-tion beläust sich nach Abzug des Wertes der verhütteten Erze auf 90 7 (-j- 119) Millionen Gulden. Es wurden im Ganzen 89,310.649 Meterzentner Steinkohle, d. i. um 3 38 Millionen Metercentner mehr, und 153,290.565 Metercentner Braunkohle, d. i. um 14 83 Millionen Metercentner mehr gefördert als im Jahre 1889. Die Roheisen-Production stellte sich ans 6,662.733 und hob sich um 492.615 Metercentner. (Ein Katalog aller landwirtschaftlichen Maschinen in deutscher und slovenischer Sprache.) Die Firma Jg. Heller in Wien ist die erste, welche einen completen Katalog aller landwirtschaftlichen Maschinen in deutscher und slovenischer Sprache herausgegeben hat. Nun liegt uns neuerdings ein umsangreicher, deutsch-slovenischer Prospekt vor, in welchem diese circa ZO Anerkennungsschreiben aus allen Gegenden unseres Landes über in jüngster Zeit gelieferte Maschinen verösfentlicht. Sowohl der Katalog, als auch der Prospect wird allen Interessenten auf einfaches Verlangen gratis und franco zugesendet; man achte jedoch genau auf die Adresse: Jg. Heller in Wien, Praterstraße Nr. 78, um nachtheilige Irrungen zu vermeiden. Agenten, welche sich nicht mit einem besonderen Empsehlungsschreiben und einer Vollmacht von dieser Firma ausweisen, wolle man en^chieden ablehnen. (Schmöl^cr-Dknlttnal.) Am Sonntag den 6. September hat in Kindber g im Mürzthale die Enthüllung des von den steirischen Gesangvereinen dem Componisten I. E. Schmölzer errichteten Denkmales stattgefnnden. An der Feier haben über 500 Sänger der Steiermark theilgenommen. Leider wurde diese Feier durch eiu Regenwetter beeinträchtigt. (Gedenktag.) Den 23. September 1791 wurde Theodor Körner zu Dresden geboren. Der 100-jährige Geburtstag dieses idealen deutschen Freiheitssäugers und Freiheitskämpsers wird in allen deutschnationalen Kreisen Österreichs gefeiert. Die erste diesbezügliche Feier in großem St'le hat bekanntlich der „Germanenbund" in Wien veranstaltet. — Die Ortsgruppen Graz und Marburg des Germanenbundes werden den hundertjährigen Gedenttag der Geburt Karl Theodor Körtters festlich begehen. Elngesendet. Line Litte nm Verbesjernug unftrer Kirchenmusik. Einen traurigen Punkt in unserem sonst so regen Musikleben bildet die in unserer Stadtpfarrkirche total vernach-läßigte Kirchenmusik. Wenn wir uns den hehren Zweck vergegenwärtigen, welchein dieselbe dient, wenn weiters berücksichtigt wlrd, dass für jeden Musiker religiöse Werke von unschätzbarem Werte sind und dass ferner in manchen Gegenden, selbst aus dem Lande, der Kirchenmusik eine sorgfältige Pflege zntheil wird, so müsien wir wohl fragen, warum gerade bei uns religiösen Musikwerken so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wenn die kirchlichen mit den musikalischen weisen Fühlung nehmen würden, könnte eine Verbesserung sofort ein-treten und im Laufe der Zeit eine Umwandlung platzgreifen, welche allen berufenen Organen zur Ehre gereichen würde. Es ist ja natürlich, dass die berusenen Organe ein Interesse dafür haben müssen und sich anch verpflichtet fühlen, durch eine würdige Kirchenmusik Audacht und Erbannng zu fördern. Es unterliegt ferner keinem Zweifel, dass der Musikverein, welcher über sehr tüchtige Kräfte verfügt, mit Leichtigkeit gewonnen werden könnte und dass es hernach gewiß nnr darauf ankäme, die materielle Frage in einer beiderseits entsprechenden Weise zu lösen. Wie es hier allgemein verlautet, soll dermalen ein Musiker für die Mitwirkung bei circa 20 niusikalifchen Ämtern für das Jahr nur 5 fl. bekommen. Dass dies eine Entlohnung ist, welche in keinem Verhältnisse zu den Auforderungen steht, wird wohl jedermann zugeben, wobei uoch zu berücksichtigen ist, dass viele Musiker nicht in der Stadt, sondern 2 bis 3 Stnnden entfernt auf dem Lande wohnen. Im Laufe der letzteren Jahre wurden daher hier so manche musikalische Messen aufgeführt, welche uicht dazu. geeignet waren, die Andächtigen zu erbauen. Ein großer Ubelstand liegt auch darin, dass die in der Kirche besindliche Orgel vollends wertlos ist. Dieses Instrument entspricht ja nicht einmal d?n Anforderungen einer Dorfkirche. Wir sind daher überzeugt, dass auf diesem Gebiete eine Verbesserung möglich und anstrebenswert uud selbst die Erwerbung einer neuen Orges durchführbar ist. Das allgemeine Interesse für diese Sache muss nur gewonnen werden. Dass dies leicht möglich ist, unterliegt gar keinem Zweifel, daher wir hoffen, dass die auf diesem Gebiete maßgebenden Kreise sich für eine Reorganisation der Kirchenmusik eiusetzen werdeu. Eiue Wendnng zum Besseren wird gewiss sehr bald zu verzeichnen sein. Lin Äbonntnt im Namen Vieler. *) Für diesen Theil übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Verschöntrungs- und ^r emdenverkthrs-Verein pettau. Verzeichnis leerstehender Wohnungen. Lippitsch, Ungerthorg. 4, 2 Zim., 1 Küche, 2. Stock, Preis 1.8 fl. Fr. Friedrich, Brandgasse 7, 2 „ 1 „ 1. „ „ 10 „ Scheibl, Kan.»Borst., 3 „ 1 „ 1. „ „ 20 „ Rodoschegg, Herrengasse 27, 2 „ 1 „ ebenerdig „ 12 „ Fraß, Allerhlg. 9, 1 „ 1 » 1. Stock „ 7 „ Heller, Kan.-Vorst., 2 „ 1 „ ebenerdig „ 10 „ Fraß, Allerhlg. 9, 1 Zimmer 1 „ ebenerdig. Gew. „ 10 „ Fersch,Florianpl.4, 3 „ 1. Stock. „ 10 „ Kropf, Färberg. 2. 1 „1 Cabin.. 1. „ .» 7 „ Schröfel, Herrengasse, .3 schöne Wohnungen, im Herbste zu beziehen und im alten Hause eine Wohnung mit 3 Zimmern s. Zugehör. Mislenszky, Herrengasse, 1 möblirtes Zimmer. Pisk, Kanischa Vorstadt 17. 2 Wohnungen, 2 Zimmer. 1 Küche sammt Zugehör, L 100 fl. 1 Wohnung, 1. Stock, 3 Zimmern, Küche, Garten fl. 200.— Lerch, Badgasse, 1 möbliertes Zimmer. Juliana Grilz, Wagplatz, 1 Wohnung. 1. Stock. ^ Schwab Josefine, Florianiplatz. 2 Zimmer, möbliert. Pikol, Allerheiligengasse 4, 1. Stock, 2 Zimmer, 1 Küche. Fürst Josef, Florianigasse, 1 Zimmer, 1 Cabinet, 1 leeres Gewölbe. Perko, Bürgergaffe. 2 Zimmer, Küche, 1. Stock. Stadtgemeinde, Friedhosgasie, 1 Wohnung. Es wird dringend gebeten, von leerstehenden, ferner von der Vermiethung hier angekündigter Wohnungen Herrn I. Gspaltl Nachricht zukommen zu laffen. Auskünfte und Anmeldungen unentgeltlich. Verzeichnis der Todesfälle, Geburten und Trauuygen im Auli und August. TodesMe. * 1. Juli: Aloisia Dasch, geb. Donau, BÄchfeNmacherSgatliri-, Brin« Laß. 26. Juli: Aloisia GajSek, Kostkind, 2 Monate; ZwiUingslebenä^ schlväche. 7. Au^st: Otitia Frass. 18. August: Läzüia Plochl, Kostkind,' v Wochen; Fraisen. . . ' ^ k. Geburten. * 1. Juli: Friedrich, Franz Machatsch, Sohn des Schlofsermeisters Johann Machatsch. 2. Juli: Alfons, Jakob, Maria Winkler, Sohn des Handelsmannes Herrn Heinrich Winkler. 4. Juli: Alois Sichrovsky, Eohn des Gärtners Alois Sichrovsky. 2d. Julr: Theresia, . Barbara Ott,-Tochter des Handelsmannes Herrn Max Ott. 10. Aug'üst: Fratt^ Lauren- ' tius Sidaritsch, Sohn des Agenten Herrn Anton Sidaritsch. 18. August, Rosalia MurZec, Tochter des Gastwirtes Josef MurSec. 19. August: Rosa: Antonia Woisk, Tochter des Fleischhauers Herrn Johann Woisk jun, -LI. August: August, Jöhaim Nep. GspE, Sohn des Goldarbüters Herrn Joses Gspaltl. 24. August: Augusta, Stephanie LLutschbauer, Tochter des Privatbeamteu Herrn Johann Deutschbauer,. August: . Maximilian Perc, Sohn der ledigen Dienstmtigd Katharina Perc. C) Tra«ungen. 19. Juli: Agnes Cizerl mit Franz ^Degen. 26. Ju^: T^esia Tschitschek, Köchin, niit dem Binder Anton Lendler und Maria Aterc, Köchin, niit denl Bindergehilfen Franz Pekroviö. 27. Juli: Elise Kik, Juwohnerstochter, mit dem Gnindbesitzerssohn Ferdinand Kert, (Untcr-Gorizen.) August: Frl. Jda Fersch mit dem Herrn Dr. Med. Franz Mezler Edler von Andelberg. 16. August: Frl. Marie Bleyer mit dem städt. Platzcasiier Johann Kummer. 23. August: Maria Sprach mit Franz RiLner.__________________________________________ Fremdenliste vom Angust 1891. Hotel „Osterberger." Hermann Heinrich, Mafchinensabrikant, Wien; Paul Schmidl, Reisender, Budapest; Merkusch, Rann; Th. Indra, Geschästsreisender, Brünn; Georg Partl, Privat, Friedau^ Jgna^ Riedl, k. u. k. Oberst, Graz; Emanuel Stendardo, Jnstructor, Trakostjan; Friedrich Marek sammt Frau, k. k, Bezirkshauptmami, Radkersburg; A. Starowasnig sammt Frau, Graz; Müller, k. u. k. Rath, Friedau; R. Jomescom, Fabriksbesitzer, Graz; Gustav Götzl, Reifender, Wien; Gräfin' Niigent und Familie, Schloß Hausambacher bei Marburg; Franz Rasper, k. u. k. Militär-Baubeainte, Graz; Ferd. Reitter, Rechtsanlvalt und Realitätenbesitzer, Gleichenberg; Joses Mayer, k. ir. k. Mllitär.BauwerkMister, Graz; Franz Hauptvogel, Reisender, Prag; Vatroslap Blas, Kaufmann, Prag; Ant. Varroviö, Ingenieur, Prag; Lina Öhlet, - Hän^triianns''' gattin, Pola; Dr. Alfons Ritter von Scherer, k. k. Bezirkshauptmann, Graz; I. Simko, k. u. Lieut. i. d. R.. Wien; G. Epstein, Kaufmann, Triest; Emilie Steinroser, Privat, Pettau; Mlhelmine Edle von Scherer sammt 3 Töchtern, Bezirkshauptmanns-Gat^rn,. Graz; Ludwig Rosenseld, und Frau, Holzhändler, Wien; Emanuel Robitsche?, Reisender, Kien; Weiß, Reisender, Wien; Franz Gerstel und Frau, Südbahnbeamter i. P., Graz; Hans Sojka, k. u. k. Pionnier-Oberlieutenant, Wien;' Ant. Fraß nnd Frau, k. k. Professor, Görz; Franff Frewein, Privat, Graz; Joftf Kutil. Laudes-Verpflegsinspector, Graz; Leder, Sekretär, Graz; Ludwig Marschick, Zimmernieister, Marburg; Marie und Agnes Pichler, Werkdirektorsgattin, Klagenfurt; Vinzenz 6ernovsek, Fleischhauer, Marburg; Alois Thaler, Postmeister, Anger; Adols Finger, Reisender, Vöcklabruck; Karl Freytag, Kaufniann, Wien; Adolf Klas, Tischler, Tüffer; Adolf Edler von Pichler, k. k. Statthalterei-Conceptspraktikant, Luttenberg; Ferd. Haas, k. k. Statthaltereirath i. R., Graz; Franz Schmid, Privatbeamter, Luttenberg; Max^ Zirner, Reisender, Wien; Adolf Fischinger, Ingenieur. Graz; Julius 'Klein und. Frau, Professor, Tüffer; Josef Rosanis, Reisender, Wien; Joh. Wncherpftnig, ÄeschcsitSreis^der, Wien; Joses Edler von Strohbach, Bezirkshauptmann a. D., Graz; Se. königl. .Hoheit Herzog von Württeinberg, k. u. k. Feldzeugmeister. Ht^el „Woisk." . ^ Hugo Preuß, Geschäftsreisender^ Wien; Karl Lautner sanmit Fräu, Realitätenbesitzer, Graz; Joses Werschitz sammt K^n, Realitätenkesitzer, Graz; R. H. Dürr, Reisender, Warasdin; Karl Weiß jun., Beamter, Wien; Alois Finger, Reisender, Pilsen; Franz Stampfel, Weifender, Laibach; M. Braust, Reisender, Fünfkirchen s FranL Bähovec säMmt' Tochter, HausbesiAer, Laibach; Gust. Kaindl, Kaufmann, Wien; A. Stigl und A. Löffler, Leinenhändlerinnen, Mrichsberg, Oberösterreich^ L. Schnürniauu, Reisender, Wien; Vinko Tinnauer, Holzhändler, ^ovinmros; M. George Müller mit Frau und Neffe, Physiker, Gleichenberg. Gasthof „Btlafchitz." Georg Schurnann, St. Anna a. K.; Worian Trümmer, ^ndxrspitz " bei Mureck; Leonl)ard Karnitschneg, Holzhändler, Fresen; BartholomL Brattbotnik, Holzhändler, Fresen; Jos. Lachx HolzhLndler, Mahrettberg; -Joses Krainz, St. Lorenzen a. S. K. B ; Franz, Smodie M Tochter, Holzhändler, Mahrenberg; Thomas Schutta, Ökonomieverwalter, St. Leonhard in Steiermark; Florian Hinte, Hart; Joh. Gackl, Viehhändler, Ehrenhausen; Friedrich Heiling, Viehhändler; Joh.MemeNt, Viehhändler, Leibnitz; Anton Riedl, Grundbesitzer, Mureck; Franz Simönitsch, Glmnv« besitzer, St. Anna a. K.; Jda Wesiag, Marburg; Georg Wiedu; A. Hummel, Waffenhändler, Graz; A. R. Maresch, Hoslieserant, Wien; Camillo Trinker, Privatbeamter, Graz; Friedrich Marek sammt Frau, ?. k. Bezirkshauptmann, Marburg; Carl Teichmeister, Marburg; Friedr. Kaufmann, Restaurateur, Eßlingen, Württemberg; Karl Maier, Restau-"kateur, Grä'Z'. ' - ...... ........... Für OconomtA! Mchrere üppige innerhalb der Stadt (Herrengasse, Minoriten-platz, Florianiplatz re. re.) billig zu vergeben. r 2u kauktzn K68fl6lit: ßut Krosser LeltZlatt, Divan, Kinderbett, LUikIs ete. ^uskunkt ertdeüt 6ie Lx^ecZitjon cZes Llattes. /-t'k (xekertiZter deelire ergebenst anriuLeiMn, äa88 ieb ani biesigen kla-t^e ein i eri'ielitet bribe. Oestüt^t eine 1 L-MbiiZe kra^is als .^nsobnei^er in den renonimiertesten Oesebäl^en des In- und ^uslanäes, bin ieb in der den boebüten ^nkordernngen d.er ^eureit in 5einertzni, Zro8ßt,lldti8ebeni OeseiiiTirielLe volllr^oninien 2U 8^)iee1ien. » Indeni ioti niieli bei vorlroniniendeni Ledriike noelrnmls bestens empkoblen brrlte, ^eiebne ' koekaektuLZsvolI ' VinrsnL Wsnko ^ Lalon- IImk()rlL8e^^n6il16r, Lpeeialist in ' tiZcken Qnä ZportkIeiäerQ ^ k1uiirtui^L!j8« Xr 1, I. 81vck, .1. kür8l'8e!ie8 Lunämavliunb- .8^ 6 lUssstLes. 23. 1873 I^r. 12t vvir6 belcünnt Zemaekt, dass riitz der Ossokvvorenen tur 6as ' ^alir I8d2 2u .ledermanns kinsiekt dureli 8 laZe in der Zta^tamtskali-rlei aufliegt. ketkeiliAen stellt es frei, >väkrend ^ dieser >veZ6ri ÜberZekun^ Zesetrrliek: rulässiZer oder vveZön LintrÄZunZ Zesetriliek! ruMInZer oder unrulLssiZer ?er80lien in 6ie! 'leiste, sedriktliek o6er protokollarisek tiierawts ^ Liti8p?ri6li rm erke'ben o6sr LefreiunsLZri^näe » geltend :;u maeken. ^ 'LlLlllLmI I'kllau, am 10. September 1891. ^ Der LarZermeister: ^ k. j 8- 8LISO»! . > LsstsLS LvsrLsDLts vo^^2LL1io^1v ' ZagÜgSHH»«!»!»«, llüvlis^liiilvn unil viana- kvHkvlBI'« äsi' USUSsiSQ L^l^slrevcis in 8r088er ^uswakl u. ru billizstLn kreissn ÄU8 äer patentierten ^ValseokabrilL , Dl. ^rsnät in LinrlLS MöLsrlLgs in Sras ruiL VertrstMA kkr LLslorLakL, kerner voo 3. ?!sxsr iu I^LttioL unä z^rte ?sr-iLeLsr LiLsuMsss. 'M8 Mk8tk8 LL!ieL8t6rMtzIlr.' „ssU8il-k^IUM6" ktzü«rlviel»1. ülllVKI'LLl-öMLMkIH'; Oniginsl eekt tt. kiepei- in I.ü11iok. lISkaiioliSUX, von 1.5, 16, 18, 30, 24, 28, .30 Ki8 40 kl. — 1«LQLLSisr, von 20, 22, 26, 30, 35, 38, 40, 45 bis 150 il. I^g.Qos.sliSi'-Büolisüliiisil, k(u§6l, (Ki-vpLtsetiek-üeisnig-katrone.) 8ämmtlieke Lswedre sind eiLZssoliosseii un<1 vveräen unter vollkommener OkUl'kUlÜS verkauft. kevotven, VW ü. 2.70 M. fiobenlgev^ekne, I-ukl-ge^ökne M k^i8lolen von ü. 4.60 M. )llliiiti«il Lüä ^LKä-^rtlkel enipKe^ilt Uuminsl, „2ain Touristen", ^larpIütL 2, ««erne» Hsll8. D M M U s 8ämmtlicke 8ctiulbüeliei' kür äa8 IInler^Minasiuin unä äie Volksseliulen, äauerliakt Kedunäen, in neuesten ^uüa^eu, ^ Lämmtliolis Lelirsid- VvIt, 6eno 816 desitrt ösn gnö88l6n V6i'8iok6i-ung8lanä, 1890 ^.3,062,815.510 maokil ös8 gnÖ88t6 neue 668eliäft, 1890 866,260.955 Kal liis gi-088lsn Pi'ämien-Linnakmön, 1890 vil. 148,905 903 Vermögen im lakns 18W...............................506,785.912 6vwinn-k686i'V6 im 1890 . . . ^. 100,471.899 LpeeiLl-KarLntie kür äie österr. VsrsiolisrieiL äient öLs grosss LiovL im Dis6H-?8.1g.l8 in V^lsn im Werte von 2 Mllionen Ouläen Lr^svnisss dsi' 2WSN2iAsIir'ixsn l'ontinsn clsi' ..Lquitsbls. ' 8L8I8 äer ^u82atilunßen 1891. Oewöknliede Ablebens-Ver8i<:1ieru»8. lLl)6ll6 I. 068Lmmtr)rämi6. Laarvertli. krämienkreie ^dledens-kolies. tl. 45Z.— fl. 573.— fi. 1230.— „ 527.60 „ 693.— „ 1.310.— „ 626.- „ 850.— „ 1440.- „ 759.40 „ 1065.- „ 1620.- „ 943.60 „ 1387.— „ 1930.- ^d1eden8-Ver8ie1i6runA mit rivvanrig ^akresprämien. I'LksIls H. ü. M7.20 N. 909.- . kl. 1940.- „ 681.60 „ 1039.- „ 1970.— „ 776.60 „1204.— „ 2030.— „ 900.60 „1424.— „ 2170.- „ 1067.60 „ 1746.— „ 2430.- 6. 0emi8e1it6 rvanri^Lkrixe ^b- u. kIr!6d6N8-V6r8ie1i6runA. I'Ld. X. 30 tl. 970.60 kl 1706.- kl. 3650.- 35 „ 995.80 . 1746.— „ 3310.- 40 „1035.60 „ 1813.— „ 3070.— 45 „1100.80 „ 1932.- „ 2950.- 50 „ 1209.- „ 2156.— „ 3000.- UVie odixe 2i1kern reiZen, Asvä-Krt äie lontine nelrst äer UL-sutssItUoliöL ^'bls'bsvsvsrsioLsnuis Lurek 32 ^skrs l)ei äer Tabelle I. äis LüoksrstattwiA sämmtliodsr ^Lmlsv mit 2»/« Ki8 4»/g0/,; Zis ^alrelle II mit 4»/g dis 52/g«/o; äiv Tabelle X mit 6»/^ di8 7«/^ s.n einkacken 2in8en. Oie prLmienkreien kolicen Aeväkren äa.8 Doxxslts Isis 2Uw Visrkaolisü Lsr süiZsüLdltsv ?rLm1su. Oie kreis lovÜLö, edenkalls eine Haldtontine mit etivL8 köderen krämien, Asstattet naed einem .ladre volle k'reilieit mit LeruF Luk lieisen, VVodnort unä LeselläktiAunF mit .^usnalime 6s8 XrieA8-6ien8t68, sie i8t ULLllksolit^Lr nacli sv^si, ULvsrkLil'bLr naeli ä?si ^Lliren unä Zevvälirt dei äer KeZulierunA 8ee1i8 V6r8eliie6ene Optionen kür äen Le^uZ 6e8 lontinenLntlieils. ./Vu8liüukl6 erllteilt äie 66il6rLl-^§kntvr tiir 8t6i6riuarlL unä Lärntev: ^Iter. 30 35 45 50 6. 30 35 45 50 knsr, XloslLN^IksgsssL 3V. 10—1 Linnen 24 LEuniIvn werden alle Arten Ratten, Haus- und Feldmäuse, Küchenschwaben, Russen, Maulwürfe, Wanzen, rc. sowie jegliche Art Hans- und Feldungeziefer unter jeder Garantie gänzlich und gründlich ausgerottet durch die neuest ersundeneu k. u. k. priv. Präparate. Versandt gegen Nachnahme und bar. Zahlbar in Wien. Nur allein echt zu beziehen im vkenH, I-skOnsloi'iuni VVisn, VI!I. kör. 1'ig6l-ga886 I^r. 22, woselbst Chemikalien jeder Art erzeugt und alle Arten Recepte verabfolgt werden. H!i» ILvUi»vrLvlLrLHLi»Nv mit 8ut6n 8ekul!86u8ni886n, 6er äeutsek unä .^lovenigek spriekt, ^virä autZenommen. Mkeres in 6er ./^^ministrstion äes 6IE68. Lin LuekdinätzrltzkrMNKtz vvirä autzenominsn bei K. 8L8iianl80kil8oIi in Winäi80k- Ki-ar. k'iai'i'ei' Leb. Kneipp's Mvinv VIksssvi'Irui' Zedunä. tl. 2.— 8o sollt ilir leben Zebun6. kl. 2.— ttslkgedki' fün Kksunäv unü Xnsnkv LI. 1.— I^I'SttnsKnNHlttvI, Preis kl 60 Kinüei'pNkgv in gesunken unü ki'snken Isgvn, 90 Kr VoIlLS-6esunr»HviKsIvlHi'v, ein I^eitkacleri kür Oesun^e un6 Kranke, ersekeint in 10 I^iekerunZen ä 36 Kr. Stets voi'i'ÄtkiK äsr klleddLMIlillß U. ill kkM. Pettauer Vorschuss Verein registrierte Genossenschaft mit nnbeschränkter Haftnng. Stan- En-e Äugust 1891: Mitglieder......................................498 Gezeichnete Stammantheile L fl. 50.— . . . 925 Mitglieder-Bermögen. Einbezahlte Stammantheile. . .fl. 42,647.52 Reservefond............................. 18,334.21 Forderungen............................ 184,290.85 Schuldenstand. Spareinlagen........................fl. 118,195.84 Giro-Obligo............................ 2,900.— Zinsfuss für Spareinlagen 5°/«, vom 1. und 15. eines jeden Monates bis zum Behebungstage berechnet. Zinsfuss für Darlehen gegen Wechsel oder Handpfand 6°/-. Geschäfts-Verkehr bei der lsse t. s. Kammerftadt Feüau im Monate August: 1. Einlagen. Einlagen und Nachlagen...........fl. .87665 19 Behebungen......................... 3W26 59»/, Einlagenstand am 31. August......„ 1243528 98 2. Hypothekar-Darlehen. Behebungen ......................fl. 1730-— Rückzahlungen....................... 2652 02 Stand derHypothekar-Darlehen am 31.Aug. „ 851350 36»/, 3. Wechsel-Darlehen. Behebungen.........................fl. 57824 08 2^ Rückzahlungen....................... 59588 78 HF Portefeuillestand am 31. August....„ 202809 62 ««memmrememtmrrememm Ob8lbäumk-Vkk'I(äuf. Die lariävv. k'iliale in ?6tlLu brinA aus ikren Laumsekulanlagsri medrsre 1000 Ltüek sedöne doedstämmiZe Äpfel- uri6 kinnbäume in äen Lorten u. 2^. Kolli-Pai'mäne, sleiei'. lVIasoiianrlrei', ?a-nisen kamboui' Ko8manin, /^nanas-kei-nelle; von kirnen: Zalrbungsn, Kai86n-, öuilei'- ete. je naek Qualität von 30 bis 50 Kr. pr. Ltüek 2um Verkaufe. XauksanträZe wollen gefälligst an 6en k'ilial-OasLier Herrn .1. Opnig abgegeben ^ver6en. MäuLAs-IIutsrnelit kür ILI12 u^L ^stLnä KV. aeaciem. ar/s öe- sr'e^, er'/rem r>r A6-6-r, c^ass e-- A^eso-r-re-r r^'ä^/-6-rc^ ser'-re/' r>r Ma-'ört-'A' r-r kT-rte-^-^re/r^sorr/'S DEstttAl -rtt/' sr« e-'ö^/re-r r^6möe^ ^§9^. E -e«t.L«Äe^e-r-/-rs^r'^r<^6 s« Mr-'örr»-A^, errre»' >§c^rL^6 /Ä/' ^a-re^^rt-rsk «-rÄ ^r'sc^e LS/'/ie» r'-r 6^>^aL e^o. ete. S88 88S8I8888ISSN888 Dlri.8L86luil6. I)a8 LetiulMtir 1891/92 bsZimit am 14. 86pt6mb6r 1891. äiesem l'aM sowie am OienstaZ äerr 15. Lsptembel' ün66t vormittags von 10—12 Dti? 616 ^ufnatimb neuer Lekiiler statt. Lei äer ^nme16unZ kaben soleke Leliüler, w^eleke cier ^!^N8ta1t noed niekt anMliörten. eine LinseiireibMbükr von 2 ü. 2u entriekten. ^usser-6em sinä etwaige LekreiunZsZesueke, auek von soleken 8e1iii1ern, 6ie im verflossenen 8eliu1-.jalire IiietreiunZ vom Lekulgeläe genossen liaben, dis längstens 15. September mittags 12 I5tir ein2ureiolien. ^uk äen Ilnterriekt in Lleeli-unä Hol^instrumenten wirä gleielir^eitig aufmerksam gemaelit, wobei nielitbemittelte 8eliü1er entspreelienäe lZerüeksielitigung ünäen werden. Oer 8tun6enp1nn kür 6as 8eliuh'alir 1891/92 wir6 Mttwooli 6en 16.8eptember naeli-mittags 5 Iltir bekannt gegeben. I)er Dnterrielit beginnt Donnerstag äen 17. 8eptember. vis virscüM äer deltöräliel» eynee88. An8ik8eku1« äes ?«tlLuer )su8ilLvereiiie8. ^ aer v«üor< DWi^i ««!«««««« ÜLILlLÜHLLA. Oie llnterrieielineteii 1a6en liiemit alle ?. I'. Oönner un6 k'reunäe unserer Leliule 2U 6er ani 15. Lepteniber 6. .s. stattün^enäen Linweibung 6es neuen Leliull^auses in I^eukirelien bei ?6ttau l1öüiel^st ein. im 8eptember 1891. ven Oi-tZsekulnatii u. äie 8okull6i1ung. Soeben ist erschienen und vorräthig bei W. Dlanke in Pellau. Wegweiser dnrch's Gtbict -er Steuern. Herausgegeben vom Dlsschnlse des volkswirtschaftlichen llcreints in Innsbruck. 2. vermehrte Auflage. 8°. 156 Seiten. Preis 90 Kr. Die 1. Auflage war binnen 2 Monaten vergriffen u. zeigt sich dieftr Wegweiser als ein unentbehrlicher Rathgeber in Steuerangelegenheiten, der geeignet ist, die Steuerträger vor Unannehmlichkeiten und Schaden zu bewahren. — Ferner: Dr. A. L. sseyer Obftweinbertitung. Preis 20 kr. ^Ile Mseliinen kiir irtseliskt unck >Veinb«ll! ?fIüZ6, k^886li, Läemssekinen, I^Iäkmaseliinen, tieu^venäer, I'fsi'^ereelien, l^eupressen, llr68ekm28ekin6n. Oöpel, I^oeomobile, Irisure, Oetreiäe-^ulrimükleri, ^ais-rebler, ttäel(86lfutt6i-8ekn6il!ma8ekin6n, Setirotmükisn, 6ü- berisekneiäer, ObLtmriklmiLklen, 0ksdpr6886n, Iraudenquekekkn, ^6inpk-6886n, OliV6Npl-6886N, pe-k'0N08poi'a-^ppai-a1v, OkLtseKäl-!^A8okin6n, vörraparate für Obst unä Oemiiss, We'inpumpvn, Kel-lensiarlikel, Lrunnenpumpen, XreissäZen, veeimal^vsZen, Viek-vv'AMn, ^ilekseparatorsn, k'ass-keker, kokrmasoliinsn, automat. wirkende Lüsskutterpressen, ^Vasetimaseliinen, k'laetisetivving-masekinen ete. ^Iles in vorrijKliellsler ^^u8füki'nnK rn IiilliAslen k'a!)i'ik8-preisen. Oarrinlitz, d68S prämiiei-t. IrLllbkll- Mä Ob8t-ItLdlMd1kii fabiieieren 6ie alleinigen kl'abrilLanten PK. «Ia>F»n«, L vo., «ien II. lavorLtraLse 76. k'»drik^6n Irinän ii'l8<;k.'lktli6kei' AlA8eklnen, Li8en^ie886r«i null v»mpLIirlmmt>r^vei'k. Speeialtridrikatiou tilr ^VeindLU-unä 0!)8tvei'^ver1niix8ma8eliin6n, llenpresseu, li-ookonr^ppkii-stS k'rztSnt Di'. ?rei8eonr»nte snk >Van8eIl xrati8 unä kraneo. Loliäe Vertreter Mgen entspreelienäe Provision ervviinsebt. Vor ^nkauk von Imilativnen vvirä xe^varnl. 3—1^ L.. kikR L L Kun8lüüngei'-fabni!<6n ^Vien-2wi8eli6nbriiekell unä Oderder^, Ir. Ir. LeLlssisii, 6llixftzlil6n itii's besten eoneenli'ienten lliingemittel als: 6uano-, 8poäiuiii- unä knoedenmelll-8iip6rp1l08plial6, 61ttli8a1p6t6r, 8eli^vtzk6l8anr68 Ammoniak unä Kali, Xnolriienmelil, keru-AULna, HZOMaSSvKIsoKk, Lainit unä ^einbepgüüngkp. Briefs unä LestellunZen belieben a.n äas Lsutral-Loinxtoir: Wien VII., I^inäenZÄSSs 2, rieliten. 2—1 r pk8n?xpoi«sriv aus d. Ausstellung sür Gesundheits- u. Kranken-^ pflege zu Stuttgart 1890 pi'sisgski'ont, 'st nach är;tl. Begutachtung u. durch tausende von Dankschreiben ancrk„ d. sinrigs sxisii^nos, Wii'kiicti k'sölls u. unsokisälictis b. Damen undHcrren einen vollen und üppigen tiasn«uons zu erzielen, d. »uslLllsn der ttssi-s, wie 8«:»,uppsn-dilliung sofort zu beseitigen; auch erzeugt dreielbe schon bet ganz jungen Herren einen Irnsitigön und slottsn Lclinui-i-bsi-t. Garantie sürErsolg sowie Unschädlichkeit. PreiS pr. Tiegel 8» Kr., bei Postversendung oder Nachnahme 90 Kr. Obiri'- Hoxrx»«, Vlien VII. Lslssrsir. 6 und kvi'lin 8!^. 12. Fort mit dem Bohnenkaffee, kaufet ILirvipp s ItlalL ILLÜss aus der für Oesterreich-Ungarn vom Hochw. Herrn Pfarrer Seb. Kneipp allein priviligirten Malzkaffee-Fabrik der Lvdi'iiilvn Ü>L, vi'egonL sin Loilvnsv«. V Der Hochw. Herr Pfarrer Kneipp spricht sich ganz entschieden gegen den Bohnenkaffee aus. Die Kaffeebohne ist die Frucht einer Giftpflanze, der hievon erzeugte Kaffee hat nicht den mindesten Nähr-gehalt, regt wegen seines Gistgehaltes (Caffein) nur die Nerven aus, ja führt sogar die mitgenossenen Speisen albverdaut aus dem Magen ab. Der Kneipp-Malzkaffee dagegen enthält bis 70°/^ Nährgehalt, wirkt sehr eruhigeud auf die Nerven und ist zudem bedeutend billiger. — Wem unser Kneipp-Malzkaffee nicht pur schmeckt, mische denselben mit ^ und er wird beim Trinken kaum einen Unterschied vom Bohnenkaffee sinden. Er trinkt dann einen nahr-lften, gesunden und noch dazu billigen Kaffee. — Die Zubereitungsweife steht auf unseren ^Packeten. — eim Einkause gebe man speziell auf viereckige rothe Packete mit dem Namen Gebrüder Ölz und den Schutzmarken Pfanne und das Bild des Pfarrers mit Namensnnterschrift acht. Bei Ölzkaffee auf unseren Namen und die Psanne. — Zu haben in allen befferen Colonialwaaren-Handlungen und wo derselbe noch nicht eingesührt, versenden wir 4^/, Ko. Packete franco per Post. LreKsiLL S.0L Loäensee. 6L8KV0LK Öl. 2. Für Österreich-Ungarn vom Hydropathen Psarrer Kneipp allein privilegirte Malzkaffee-Fabrik. 11-1 ^It devLIirt Aexen ^3^enl(l'3nl(likiien K68i68 kl--fsl8cl>UN§8§6ll-3Nl( kokllZeken Zäuenilng. Isinxsl-tzuSllS und 81el8 LL'iselier AeLaltreielisler I'ülluirK im ueu-erdauleiL I'üllseliaelile mit äireelem Zulaufs aus äer tzuelle. 2u berietien: Ourek die LrunnenVerwaltung in koliitsdi-Lauerkrunn, Lils ^1in6i-a1wL>.886rIiLnä1unA6n, renomniierten Zpeeerei- unä OroZu6ii6Z68eIläkt6 unci .^potlieken. 5—1 r I» Okvrpv^l^LrL 8inä eine event. 2 möblierte Ammer ^ vom 1. Otctober 6. an 2u vermietkeri. Gedenket bei Wetten, Spielen und Testamenten des Verschönerungsund Fremdenverkehrs-Vereines. 2v»tsvI»rLttvi» ^^»LvLNvr. Kllgemkinv VVsSn-rLßtung i^IIgemeinv üsuLnnLvttung s«« u ^ ^ <168 Kärntner, lrauern- 1iun6e8. 2lna1 rnonatliek, gan^MliriA ll. 2.40. ÜÄÜöl'IIWlIIö H^onLtliek; kLldjäliriZ ü. 1.80. Vkulsvkvn lunnenkont 2^ monEek; ßLn^^ÄNriA tl. 1.80. Vvulsvken Volksdolv ^6itserE äer ä6ut8ek- nLiionkIen t^artei in l^onnien. Ii6rLU8Z6ker Xj88liek 2-ma1 monLtlieli, lialkMIiriZ kl. 1.80. osulsvkvs Volksblsll i" »I. s. 2-mal täguon, irionatlien il. 2.— ^^bU150II6 WÄOllI 2-mal vvoelrentliell, viertel^äliriß ll. 1.60 Ü6Ul80lI6 ^vöelientl., viertel^älir. ll. 1.25. ÜLUlSvIZK 2ki1UNll täZIieli, monLtlieli ^ ll. 2.35. ^1^616 l^Iagenkurt. 2-mal vvöelientlieli, viertel- .jätrriZ ll. 2.— Lpsrkn l'svksliasl. 2-maI täAlieli, monatlieli ll. 1.40 l)6i ^ " ^V. Llanlis in kettau akruliolen. Mit 2u8tellunA monatlieli ü. 1.60 OpSrvI' VoH^LÜISlI vie^tel^jäliriA ll. 3.50, mit LeilaZen Lammt 6raxer NorAenp08t unä .^mt8-^ klatt. täZlieli, viertel^äI^ri8 ll. 4.— (Krater MorAenp08t allein, täglieli, viertel^äliriZ ü. 2.25). Ijeiäe mit äem Leiklatte „8t^^ria", monatlieli 3-mal, viertel.!'ällrig um 30 lr^r. melir. Lnsren ^ovkknblsll « 5 ^ 20 8al2t)urA, Zeut8c1irtLtional6 klunäseliau. 1-mal ^ monatlieli in lieltkorm, vierteI.jäkriZ ll. 1.— lülsnbungkn Teilung, 2mal vvöelientl., viertel.!, ll. 1.75 Orsan äe8 äeut8elren Vereine8 in »STioNSIV VISIIVI'. 2-mal monatlieli, 862U88preis kür 1891 ll. 2. - Inn8l)rue!c, vvöelrentlieli, viertel-" .jälirig ll. 1.— l^ruek a. ä. Llur. 2-mal xvöelientlieli: viertel.jäliri8 ll. 1.60. oiiei'sivri'Li'-rvitung öslei'i'sivkisvliki ssonsi roitung a iisivi'i'vivliisvlis Kv«ei'd«-rei1ung monatlieli, viertelMliriZ 1 ll. Oslävulsvl«- Nunklsi-Iisu Xun8t unä I^iteratur. Herau8x6ker L. ü. >Volk. Viertel^jäliriZ ll. 2.— I-oIillsokes «olksl.li.11 Sislepmspkisirkvs 8s«end«l.>s11 ^ 2 ,n»i viertel^jaliriZ 60 Irr. Unvenfs>8vk1v äkulsoke VVoi'lL. oeAn/e^^,^ 6eorg Kitter von Leliönerer. 2-mal monatlieli, gan^Mlirig ll. 3.—. Ver8Z.nät8telle: Wien IX., ?or2e1laoZL886 41. Vlfivnki' Isnü«inl8vksf1ttvke Lettung viertel.jäliriA 3 ll. monatlieli; „GrazerTaablatt" Mit 1. September l. I. tratt unter dem Namen „Grazer Tagblatt" eine neue politische Zeitung ins Leben, welche sich zur Aufgabe gestellt hat, durch einen umfassenden, raschen und zuverlässigen Nachrichtendienst allen jenen Anforderungen zu entsprechen, die der Leser mit Recht an ein gut geleitetes Tagblatt stellen darf. Auf deutschnationaler Grnndlage fußend, wird das „Grazer Tagblatt" insbesondere wirtschaftlichen Reformen das Wort reden und dabei in erster Linie die Interessen unserer schönen Heimat mit dem vollen Einsätze seines besten Wissens und Könnens fördern. Das „Grazer Tagblatt" wird durch ein sorgfältig ausgewähltes Feuilleton für die manigfachsten Anregnngen auf literarischem und wissenschastlichem Gebiete sorgen. Im Morgen-wie im Abendblatte werden formschöne, spannende Romane unserer besten einheimischen sowie bedeutender auswärtiger Schriftsteller veröffentlicht werden. Daneben sollen Skizzen, Humoresken, Plaudereien uud belehrende ÄuMhe aller Art in regelmäßiger Wiederkehr erscheinen. Ueber Theater und Kunst werden Fachschriftsteller in objectiver Weise reserieren. In dem allgemeinen Theile des „Grazer Tagblattes" werden sich in größter und bester Uebersichtlichseit die Tagesereignisse widerspiegeln. Der provinzielle Theil aber, für den gleichfalls eine überaus namhafte Anzahl von Mitarbeitern in allen Theilen des Landes gewonnen wurde, wird den örtlichen Interessen Steiermarks gewidmet sein. Ueberzengt, dass von Seite der Verlagsgesellschaft nichts verabsäumt wurde, den weitgehendsten Wünschen der Zeitnngsabnehmer Rechnnng zu tragen, erlauben wir uns höflichst zum Abonnement auf das „Grazer Tagblatt" einzuladen, das in nationaler, freiheitlicher nnd wirtschaftlicher Beziehung seine Versprechnngen voll einlösen. Niemanden enttäuschen und jene Hoffnungen verwirklichen wird, welche tausende dentscher Männer und Frauen unseres Heimatlandes seit vielen Jahren bezüglich eines strammdeutschen und unabhängigen Blattes hegen. Die önchdruckerei n. Verlagsanstalt Robert Withalm L Cmp. Graz, Herrengaffe Nr. 3 (gemaltes Haus.) Die Bezugspreise sind: Mr Graz: Monatlich.....................................fl. 1.10 Vierteljährig................................„ 3.30 Halbjährig...................................„ 6.60 Ganzjährig...................................„ 13.20 Mit der Post: Monatlich......................................fl. 1.70 Vierteljährig...................................... 4.50 Halbjährig ........................................ 9.— Ganzjährig.....................................„ 18.— Für Zustellung monatlich 20 kr. — Inserate werden billigst berechnet. Agentur in Pettail: W. Blanke, Haichtplatz Nr. 6. Monatlicher Bezugspreis: Sei ^Abholung fl. 1.40, bei Zustellung in^ Haus fl. 1.60. Für die Schriftleitung verantwortlich und Herausgeber: W. Blanke in Pettau. Druck von W. Blanke in Pettau.