^ I4S Areitag den A8. Aezemöer 1878. !VII. Jahrgauz Vit „Marburger Seitung" eescheint jeden Gonntag, Mittwoch und Kreitag. Preis? -- für Märburg ganzjährig 6 fl., halbjährig 3 fi., vierteljährig 1 fl. K0 kr; für Zustellung wß Haus monatlich 1^0 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 8 fl., halbiährig 4 fl., vlerteljShrig 2 fl. JnsertionSgebühr 8 kr. vr. Zeile. Zar Maffrvvkrarmang i» Orstrrrtich. Marburg, IS. Dezember. Ei»» getrelles Bild uiljerer Massenverarmung liesern die statistischen Berichte über den Nealitätenverkehr im Jahre l877. Gleichwie das Vorjahr, so zeigte auch 1S77 eine Verinehrung der Besitzveränderungen und trotzdem eine Verminderung de» Erlöses — bei vertragsmiibigen und bei zwangweisen Veräußerungen. Elftere betrugen 16b,223 mit einem Werthe von 304,930.000 fl., letztere 798l Mit einem Erldse von 3t,7S5.395 fl. und mußten 84A8 Fordertlngen im Betrage von SS.703,2V2 fl. wegen ^Unziilänglichteil des MeistboteS" gelöscht werden. Die „Freiwilligkeit" der Veräubernns^en klingt wie ein Hoh>l aus unsere Verhälli'isie; geringer Ertrag, Unsicherheit deS Eigenlhums. Ueberbütdung mit Schulven und Steuern sind ja gewöhnlich Beweggründe und es unterscheiden sich diese Geschäfte von den zwangsweisen Verkäufen nur dadurch, daß der Eigenthümer in der Regel noch nicht „abhaust" und daß die Rechte der Gläubiger noch auf dem Papiere gewahrt bleiben. Kommt ein Besitz jedoch in Folge gericht» lichm Spruche« unter den Homlner, dann ist der Schuldner an den Bettelstab gebracht und der Gläubiger nicht selten geschädigt, b.smeilen so schwer, daß er selbst seinen Verpflichtungen nicht mehr genügen kann und bold selbst hin-ausgestoßen wird in die Klasse Jener, wtlche der gerichtliche Zwang von Haus und Hof vertrieben. Mit jedem Verarmten hat die Kultur einen Pfleger verloren und zählt der Staat einen Proletarier tnehr, welchen kein Interesse an denselbtN k"lipft. Unv dieser Kreis erweitert sich mit jedem neuen Jahre. Auch im Jahre des Heils 1873 rangen Taufende des Mittelstände» und des klkinbesitzcs lnit ihrem wirlh^ schastlichen Berhättgniß den letzten, hoffnungslose« Kampf utn'ü Dasein, während unsere Großmacht-Politik hundert Millionen Gulden nach dem wltsten Bosnien-Herzegowina trug und tausetlde unserer kräftigsten Männer aus den Reihen der Lebenden, aus der Masse der Arbeitsfähigen riß. Gesteigerte Verarmung ist die traurigste und dauerndste Wirkuug dieser Politik. * Franz Wiesthaler. Anserr HavdrlsialtrcffkN im Südofttn. Die Verhandlungen in den Delegationen, welche sich m-t der Orient-Orient-Polltik des Grafen Andrassy beschäftigen — schreibt der „Oesterreichizche Oekonomisl" — berllhrten naturgemäß auch unsere wirlhschafllichen Ii'ter-essen im Süvosten; denn wenn auch die poli» tische und versassungsrechtliche Seite der Frage lm Vordergründe der Diskussion stehen, so kontlte denn doch, wenigstens die vorlidergehende Berührung des handelspolitischen Momentes, nicht umgangen werden. Dies ist denn auch geschehen, al'er leider sind die Erklärungen, die tiei dieser Gelegenbeit abgegeben wurden, nichts weniger als befriedigender Natur, und Diejenigen, welche der Meinung waren, daß wir von nun an im Südosten wirklich eine rationelle und tbatkräflige Handel^^politik befol-gen werden, dllrften ziemlich enttänscht sein. In der Sitzung des Budgel-Ausslzusse» der österreichischen Delegation vom 30. Noo. tiielt der Minister des Aeußern seine große Neos, Ntch deren Schluß die verschiedensten Fragen an ihn gerichtet wurden. Abg. Neu» wirth hat Verdlenj't, bei dieser Gclegenl)eil auch der wirthschastlichen Ji.teressen gedacht zu hal)en, iild^m «.c unter Andeiem ausführte, oer Elnflnß des Grasen Andrassy aus dein Berliner Kongresse, „von dem wir anS deni Munde Sr. ExceUenj vernommen haben", sei „zum minde- ften nach der wirthschastlichen Seite hin vielleicht in nicht durchaus glücklicher Weise zur Geltung gekommen. Beweis unter Anderem bieflir der Wortlaut des Art. 37 des Berliner Vertrages in Betreff des handelspolitischen Verhältnisses zu Serbien. In Numäniei: haben wir auf Grund der bestehenden Handels-Kon-ventionen nicht mehr zu suchen, als die anderen Staaten alle; von Bulgarien gilt das Gleiche. Der tvesiliche Theil der Balkanhalbinsel müsse doch unbedingt, wie politisch so auch wirlh-schastlich, unserer Machtsphäre einverleibt wer-deu. Statt dessen bestimmt der Berliner A.'r-traa, daß in Serbien nichts an dem gegenwärtigen Zustande der Handelsverbindungen mit fremd,'» Ländern geändert werden solle, allerdings bis zum Abschlüsse neuer Ueberein-konitnen; allein dieser letztere Vorbel)alt gelte eben für alle Staaten, nicht slir Oesterreich Nn^ garn allein. Wohl sei etivas von einein Prä-liminar-Vertrage init Serbien bekannt geworden, jedoch davon, was allein unsere Stellung aus dieser Seile der Balkait-tzalbinsel eiitsprechen wtirde, von der Zolleiniguog mit den delres-senden Staaten, stehe im Berliner Vertrage nichts und auch sonst sei darilber nichts l?ck^lnnt geworden. Darum mächte ich an die srlihere Frage die weitere kniipfen: Welche handelspolitische und wirtlischasttiche Zitle verfolgt Se. Excellenz der Herr Miinster der auswärtigen Angeleaeuheiten iil Betreff der Staateit auf der östlichm Seite der Balkan.Halbinsel, und wie steht es tnit den Hoffnungen auf eiile die Interessen der Monarchie mahrende Zolleinigung mit jenen Staaten ^Schluß folgt.) Zur «ijl'lchichie ttes Die eiiropäifchen Großstaaten, in der-n Kassen Ebbe herrscht, kijnnsn sich ein Beispiel nelztnen — an der T lt r k e i. Die hohe Pforte erinächligt ihren Finanzmini»'ter, I e u i l l e t o n. Eia Schicksal. Von H. Oelfchlüger. (Kortsejjung.) Hellmann! rtef es in ihm, und eine namenlose Wuth bemächtigte sich seiner beim Anblick des so tief Verhaßten. Das Blut schoß ihm zu Kopf, er sah roth vor seinen Augen, und im Nu hatte er den Zwitling von der Schulter und an die Wangen gerissen. Ein Schuß und die Gestalt vor dem Fenster sank ausschreiend zu Boden. Im Wirthshause gerielh Alles in Aufre-gung. Hellmann flog die Stiege heral', und Babette mit ihrem Vater und den gleichfalls aufgeschreckten Gästen stürzten zum Hause hin-aus in den Garten. Verwundet und bewnßtlos fand tnan Hedwig in ihrein Blute l'egen. Dem Wahnsiitn nahe warf sich Hellmann aus seine Geliebte und suchte sie mit tausend zärtlichen Namen zum Bewußtsein zurltck zu rusen. Der alte Mark saßte sich zuerst. Er wehrte den Jammernden ab und hieß das Mädchen mit Schonung ausheben und itl das Haus tragen, oaß man dort helfe, was noch zu helfen sei. Einer aus der Gesellschast holte den Arzt. Derselbe gab die Versicherung, baß die Wunde, die von rücklings in den Körper ge-jaqten Schrotten herrühre, vorerst nicht lebens^-gefährlich fcheine, doch könne man noch nich! beurtheilen, ob eine Blutader verletzt sei oder nicht. Die Kranke bedurste der Nllhe. und die nicht zunächst an dem traurigen Falle Bethei-ligttn verlieben das Zimmer. Der Arzt setzte seine Versuche fort, das Mädchen, das bleich imd ruhig wie eine Leiche auf dem Bette lag, ins Leben zurlickzurnfen. Oben am Bette saß Hellmann, und seine Blicke hingen in natnenloser Aitast bald all den Mienen des Arztes, bald an dcn» Munde des geliebten Mädchens, ibin jeden Athemzug ablauschend. Der alte Mark hielt die Hand seiner Tochter in tiefem Schmerze uinsab!. Endlich, nach langer, langer Zeit schlug Hedwig die Augen auf. Sie sah umlzer. „Wo bin ich?" fragte sie. „Was ist tnit mir vorgegangen ?" Sie tvollte sich bewegen; ein stechender Schnterz in der Seite verhinderte sie daran. Der Arzt bat sie, sich ruhig zu verhatteu, es fei die ätcherste Schonung nothwenbig. „Ja", hauchte sie leise, „ich flihle mich sehr krank." Sie schloß die Augen tvieder. und ihre Brust hob sich, schwer athmend. Der alte Mark ging auf die Seile und weinte. Nach einer Weile regte sich Hedwig wieder. Hellmann beugte sich zu ihr nieder und fragte sie, ob sie etwas wlinsche. „Ich empfinde großen Durst", llagte das Mädchen, „gebt mir zu trinken." Hellntcinn brachte Liinonade und reichte sie der Kranken, die in langen Zt'tgen davon nahn?. Dann sank sie erschöpst aus das Lager zurl'lck. „Wie befindest Du Dich jetztfragte Hellni.uin. „Ich danke", sagte Hedwig kanin hörbar, „inl Augenblicke gnt, aber ich suhl' es, ich werde sterben müssen.^ »Hedwig, Hedwig I" rief Helllnann im tiefsten Schinerze und ein Strsln von Thränen brach aus seinen Augen. „Weine nicht", bat die Kranke »nit einen» bebufs Vermehrung der Einkünfte einen Preis auf die Entdeckung neuer Steuern und Ein» nahmsquellen auszuschreiben. Seit 1874 hatte die Regierung den Voranschlag rechtztilig eingebracht. Die Haltzamtlicben erleben nun den Schmerz, den Tag am Abend nicht mehl loben zu tSnnen; denn das Ministerium, ^welches die Geschäfte noch fortslthrl^, hat eine Vorlage eingebracht, betr.ffend dte Ermächtigung, die jetzigen Steuern im ersten Bierteljahr 1679 forterhkben zu dürfen. D»e Regierungskrei^e Ungarns machen »Ich mit der Nothwendigkeit vertraut, Staats-notrn auszugeben, falls der Reichsrath auf eine gemeinsame Anleihe nicht eingeht. Mit diesen Noten wltrden sodann die Beiträge zu den gemeinsen Kosten und zu den Zinsen der österreichischen Staatsschuld gezahlt. Die Verhandlungen im preußischen Abgeordnete n Hause betreffs der ve» weggrljnde, den kleinen Belagerungszustand über Berlin zu verhängen, müffen in der Meitlung bestärken, dab die Regierung eine Partei gegen die andere ausspielt, um beide zu mißbrauchen. Staatsmänner verschmähen eine solche Politik, die unehrlich und gefährlich ist. Vcrittijchte Zla.hrichlett. (Landwirthschast. Pflanzen und Klima.» Die Anb^quemung der Pflanzen an das Klima ist eine Thatsache. die in praktischer Htnstcht noch nicht genug gewürdigt und beachtet wird Somen, die von s»tdlichen Gegenden nach nördlichen Breiten gebracht werden, gewöhnen sich nach einigen Generationen so sehr an ihr neues Kllma. dab die daraus erzogenen Pflanzen, fich den kürzeren Sommern ihrer neuen Heimat anbequemend, ihre Fruchte allmalig weit srüher reisen, als sie dies an ihrem vorigen, südlicher gelegenen Standort zu lhun gewohnt waren. In Storwegen reist der einhelMtsche Wcizen in 74 Tagen, während die in Frankteich einheimischen Sorten 134 Tage zur vollen Reise bevürfen. Weizensaat, die aus Norwtgcn und Schweden nach Frankreich ge« bracht wird, behält hier höchstens 2-^3 Jahr« die Gewohnheit der Frtchreife bei, wävrend ähnliche Saaten, die aus südlichen Gegenden nach nördlichen importirt werden. Ansangs spät reisen und slch allmälig so akklimatistren. daß sie rben so früh reifen, als die dort ew-heimischen Sorten. Diese Thatsachen stnd sowohl in phystolottischer als praktischer Hinsicht nnflemein interessant. Es geht daraus unter Anderem die praktische Regel hervor, dab man Samen, die man ihrer Fiührerse wegen aus nördlichen Gegenden bezieht, alle Jahre aus Blick voll unendlicher Liebe, <^Du machst mir das Herz schwer. — Wo ist der Vater?" fragte sie nach einer Weile. Der alte Mark trat an das Lager. „Valer, gib mir Deine Hand, ich möchte Dich recht nahe bei mir habell." Er gehorchte und setzte sich zu seiner Tochter artf die ltante des Bettes. „Ich danke Dir"', sagte diese. Nach einer Pause, in der sie fich zu sammeln schien, begann sie wieder: „Wie ist das nur gekommen? Ich weih es, ich bin verwundet l Wer kann das geweset» seur?" Der Vater unterbrach sie und bat, nicht zu sprechen, da ibr das schade. ,/Ja", sagte sie. Du hasl Recht", und schwieq. Sie schien nachzusinnen. „Plötzlich bekam ihr Auge einen lebhafteren (Älanz. „Er ist es gewesen-, sagte sie; „ja, er hat wich verwundet. Der Unglückliche! Er wußte nicht, was er that.* Sie schwieq wieder und schlob die Augen. Noch iminer hielt sie die Hand des Vaters, der sich nach einer Weile leicht losmachte und mit dem Arzt flüsiernd an das Fenster trat. Da Hedwig zu schlummern schien, trat auch Hell- derselben Quelle erneuern muß, wenn man l wünscht, daß sie in Frankreich oder Deutsch-1 land zc. dieser Ägenschaft treu bleiben. Andererseits werden sich Pflanzen aus Samen von südlicheren Gegenden durch fortgesetzte Kultur und allmälige Eingewöhnung dahin bringen lassen, daß ihre Camen nach und nach zeitiger zur Reife gelangen. (Minister. Der nerie Großvezier.) Kheireddin, ein Eircassier von Adstarnmung, war zur Zeit de« Bey Achmed ganz jung nach Tunis geblacht und als Sklave verkaust worden. Sein gewinnendes Aeußere venchuffte ihm die Gunst des Premier-Ministers der Negentschast, Mustapha Khasnadar, der selber ein Sklave gewesen m>d dem der Bey eine seiner Schwestern zur Frau gegeben. Kheireddin wurde der Schwiegersohn des Khasnadar, General»Minister und nach Konstantinopel geschickt, wo er um das Jahr 1367 oder 1868 mit der Pforte über die Fassung des Fermans verhandelte, der die idberherrlichkeit des Sultans über Tunis, welches seit der französischen Besetzung Algeriens thatsächlich unabhängig geworden, offiziell wiederherstellen sollte. Auch wartete er, um diesen Ferman seinem Herrn zu überbringen und ihn ihm gewissermaßen aufzunöthigen, jo lange, bis die Ereignisse von l870—7l den auswärtigen Einfluß Frankreichs abgeschwächt. Kheireddin stieg in Rang und Würden. J,n Jahre 1373 nimmt er den Platz seines Schwiegervaters und WohlthäterS ein, den er mit echt orientalischer Unabhängigkeit des Charakters vollständig seiner Güter beraubt und in seiner eigenen Wohnung bewachen läßt. Als Premier-Minifter verlangt Kheireddin vor Allem die Mitwirkung der sranzösischen Agenten zur Regelung der Frage wegen der durch die Regentschaft kontrohirten ungeheuren Schuld; dann, fich geschickt der Ginfluß-Eifersüchleleten bedienend, welche im Orient die Repräsentanten der verschiedenen Mächte spalten, slützt er kch bald auf den Emen, bald auf den Anderrr, um schließlich ganz nach feinein Belieben handeln zu können. Im Jahre 1877 war Tunis durch ein« Auseinanderfolge schlechter Jadre und eine nichswUrdige Finanzr^erwaltuiig völliq erschöpst. Er will es demungeachlet zu einer Theilnahine am russisch-türkischen Kriege fortreißen. Es gelingt ihiir, aus dein zu Grunde gerichteten Lande verhältnißmäßig bedeutende Suinmen — man spricht von 7 bis 8 Millioiren Franken — in Form von sreiwilligen Gaden für den heiligen Krieg zu ziehen, und sendet sie nach Konstan-tinopel. Er will sogar einige tausend Mann dahili schicken. Plötzlich vollzieht sich ein Umschwung lii den Gesinnungen des BepS. Kheireddin, angeklagt, die Interessen der Regentschast zum Vortheile der Türkei preiszugeben, sällt plötzlich in Ungtiade (?1. Juli 1877); maim leise zu den beiden Märinern und hörte, wie der Arzt Trost einsprach und erklärte, daß man durchaus noch nicht jede Hoffnung aufgellen dürfe. Indem hörte er sich von der Kranken gerufen. ^Hellmann", sagte sie, fast von Wort zu Wort stne Pause machend und Athem schöpfend, „ich bade Dich so sehr geliebt; ich wäre mit Dir sehr glücklich geworden. Es soll mcht sein. iO mein Gott, warum müffen «ir so schnell getrennt werden „Sprich nicht so", tröstete Hellmann, der selbst keine Hoffnung in sich trug. ^Sprich nicht vom Sterben. Du wirst leben, und wir werden glücklich sein. Und wie könnte ich ohne Dich, Du Theuerste, Du Heißgeliebte, leben Er ergriff die Hand des Mädchens und drückte sie in langen, innigem Kusse an seine Lippen. ^Du bist gut", sagte diese. „Gewiß", setzte sie traurig und mit Thränen in den Augen bei, ^das Leben ist so schön l Ach, warum muh ich so jung schon sterben? Wir hätten beide wohl ein schöneres LooS verdient." Da trat der Vater, der vor wenigen Augenblicken da» Zimmer verlassen hatte, glücklicher aber als sein Schwiegervater, behält er ein unaehenres, in nicht ganz vier Jahren seiner Amtsführung angedäuites Vermögen. Es ist bekannt, wie er seitdem vom Sultan nach Konstantinopel berufen und in welcher Art er aus diesem neuen Schauplatz seines Wirkens vom Glück beqünstiat worden. Wie unter seiner Leitung die Politik des neuere ottomanischen Ministeriums sich gestalten wird. Der neue Großvezier hat zwar 1868 eine ziemlich be«-merkenswerthe Broschüre in französischer und arabischer Sprache über die ^nothwendigen Reformen für die mufelmanilchen Äaaten* veröffentlicht ; seit dieser Zeit aber ist er vier i;ahre hindurch an der Spitze der Geschäfte eines musellnanischen Landes gestanden, uiid wir sehen nicht, daß er die in jener Schrist angepriesenen Reformen ins praktische Leben eingesührt hätte. (Staatswirthschast. Voranschlag der Türkei.) Die Staatsetnkünste der Türkei sollen im nächsten Jahre zwölf Millionen Pfund, die Ausgaben dreißig Millionen betragen. Der Abgang übersteigt somit die Sinnahmen um zweihundert und fünfzig Perzent. (Ga sbeleuchtung zur See.) Die Russen gedenken zwischen Petersburg und Kronstadt die Gasbeleuchtung einzuführen. Das Fahrwasser soll mit Bojen belegt werden, die mit Gas gefüllt sind r Wasserstraßenlaternen, welche den Vi^rkehr bei Dunkelheit ohne jede Gefahr möglich machen. Dre vojen werden so angebracht, daß sie sast ganz uiiter Waffer llegerr, wähi^end ein Rohr, gleich emeln Later-nenpsahl, sich über dein Waffer erhel't und in einer Lampe endigt, die ihren Schein weithin wirst. Die Bojen brauchen nur etwa alle vierzehn Tage fritch mit Gas gefüllt zu werden. Die neuerdings Seemächten Versuche haben sehr günstige Ergebnisse geliefert. (Aus dem eiche derGottes-furchtun dfrommenSitt e".) Berttner Zeitungen melden: Der wegen Majestätsbeleidigung vor die Schranken der KriminaltDepu-tation des Kreisgerichts gestellte Arbeiter Simon, welcher vor einigen Wochen irn Kruge zu Carow sehr schlecht genächtigt, hat a.n andern Morgen seinem Schlasgenoffen gegenüber in sehr unziemenden Worten den Kaiser dasür veraiitwortiich inachen wollen. Derselbe müßte nämlich dafür sorgeir, daß Jederinann seine ordentliche Schlafstelle habe. Der Krugwirth hat diese Unterhaltung zur Anzeige gebracht, wozil er sich, wie er hervorhob, utnsornehr für verpflichtet hielt, weil der Angeklagte diese „sündigen Aeußerungen" an eiimn „Sonntag Äormittag während der Kircyzeit" gethan habe. Simon erhielt zwei Monate (Aesängniß zuerkannt. wieder ein und winkte den Oberlieutenant au die Seite. ..Ich habe eben einspaniren lassen", sagte er, ihm schmerzlich die Hand drückend, ^Sie müssen Abfchitd nehmen, Ihre Pflicht ruft Sie." „Jetzt mich trennen?- ries Hellmann. „Unmöglich, ich kann nicht." „Sie müssen", sagt« der alte Mark. .»Seien Sie ein Mann." Außer sich schritt Hellmann an das Leidenslager seiner Braut. „Hedwig", sagte er tnit thränenerstickter Stimme, „man schickt mich scrt, ich soll gehen." „Jetzt schon?" rief die Kranke. „Wie unbarmherzig ist doch die Zeit! Ach, und ich habe mir den Abschied nicht so schwer gedacht !" (Schluß folgt.) (Gegen denWuche r.) In der zweiten Kammer de» Grobherzogthums Hesssn wurde folgender Antrag gestellt: „Die Kammer wolle die Regierung drin« gend ersuche«, im Bundesralh? dahin zu wirken, daß in thunlichster Bälde folgende Maßregeln getroffen werden: I. ein Gesetz, welche» allen nicht in die Handelsregister als Kaufleute ein-getragenen Personen die Wechselfähigteit entzieht; 2. ein Gesetz, welches die Höhe des Zinsfusse» festsetzt; 3. ein Ge^tz, welches den Wucher wieder unter Strafe stellt und alle wucherischen Rechtsgeschäfte fijr unverbindlich erklärt." (P h i l ip p o v i ch.) Aus Agram wird der ^Deutschen Zeitung' geschrieben: »Gelegentlich eines Toastes, welchen der hiesige MaMrathsrath und Schriftsteller Gjuro Dezelie anläßlich des dem Ojfiziers-Korps des öS. Regiments gegebenen Vankrtts ausbrachte, gab er folgende historische Thatsache zum Besten: Im fünfzehnte,» Jahrhundert geschah es, daß ein Domherr des Agramer Dom-. Kapitels, Namens Philippovich. in einem der damaligen endlosen Kämpfe zwischen den Kroaten und den Türken in Gefangenschast gerieth. Die Ttlrken wollten ihn gegen ein sehr hohes LSlegeld freigeben; aber es scheint, daß das Agramer Dom-Kapitel die hohe Summe nicht erschwingen tonnte, denn es kam nicht zu der Freilaffung des Domherrn Philippovich, so daß er kch gezwungen sah, um sein Leben zu ritten, zum Islam überzutreten. Er nahm den Namen Mehmed Beg Philippovich an und tral. da in damaliger Zeit alle Vlschöfe und Dom Herren in «roatitN-Slaoonien gemiffe militärische Kenntnisse halten und stets als Heerführer oder Anführer größerer VolkSwehrhauset« sungirten, ln das Heer ein. Als türkischer An sührer wurde der Renegat ein fanatischer Os manli, hals den Türken der der Eroberung von Bosnien und war zeilleben« ein Unterdrücke» der daselbst wohnenden Ehrrsten. !!jom damaligen Sultan mit großem Grundbesitz ii» Türktsch'Kroatien beschenkt, wurde MeMeo Beg Philippovich der Siammvater der heute noch reich begüterten und einflußreichen Äeg-Familie Philippovrch, derselben, aus welcher die Voreltern der beiden öiterreichischen Feldzeugmeister gleichen Ramens stammten." (Reorganisation der Militärmusik.) Der „Bohklnia" wild aus Wieir berichtet : »Die sechile Abtheilung des Reichs Kriegs-Ministeriums beschästigt sich gegenwärtig mit einem von hoher Seite unterstützten Plane zur Reorganisirung der österreichischen Militär-Musik. Die Verkürzung der Dienstzeit in der Armee macht es den Kapellmeistern gegenwärtig nur durch außergewöhnliche Mühewaltung und durch die beschwerliche Heranbildung von Eleven im Regimente selbst möglich, den alten Ruf der österreichischen Militär-Musik hochzu» halten; auch bürdet die hohe Bezahlung zu vieler alt gedienter Unterossiziere deir Mustk-sonds der Regimenter große Lasten auf. So haben denn mehrere Kapellmeister der Armee gemeinsam ein Reorgantstrungsprojekt ausgearbeitet, da« den Kapellen einen entsprechenden Nachwuchs sichern und überdies die sehr fchwan-kende Stellung der Kapellmeister in unserm Heere präcisiren und verbessern soll. Das Projett, das in seinem heutigen Stadium alle Ausficht hat, verwirklicht zu werden, geht dahin, eine Central'Mlitär-Musikschule in Wien mit Filialen in den größern Garnisonsstädten zu errichtend worin Eleven sllr die Militär-Kapellen herangebildet und nach Absolvirung ihres Kursus den einzelnen Regimentern zugewiesen werden sollen. Natürlich mltßten sich die Frequentanten solcher Schulen verpflichten, eine grövere Airzahl von Iahren aktiv in einer k. k. RegimentS'Kapelle zu dienen. Die Kapellmeister, welche gegenwärtig in Oesterreich eigentlich gar kein Rangsverhältnitz haben, sollen Staatsbeamte und pensionsfähig werden, während sie bisher, abgesehen von dem Pensi^ onsfonds des Kapellmeister-Vereins, keinen Anspruch auf Pension besitzen. In betheiligten Kreisen sieht man einer baldigen definitiven Entscheidung dsr Angelegenheit entgegen. (VolkSs ch u le. Achtjährige Schulpflicht.) Der Lehrerverein des Bezirkes Mürzzuschlag hat in der letzten Versammlung „seine tleber-zeugunq ausgesprochen, daß die achtjähiig? Schulpflicht unbedingt nöthig sei, jene Ziele zu erreichen, welche der Schule von den hmii^en Verhältnissen abgefordert werden und begrUn det seine Resolution dadurch, daß, da von Seite einer uns wohlbkkannlen Partei in sast alleil Landtagen sich Stimmen gegen die achtjährige Schulpflicht erhe^'en, eS Pflicht der Lehrerschaft sei, ihre Stimme für die achtjährii;e Schulpflicht zu erlieben. Wer die achllährig: Schulpflicht nicht will, kann auch uninöglich die heutigen Lehrziele der Volksschule wc>llen. Eines ohne das Andere ist undenkbar!" «Nlartiurijer -tiertchte. (Bran d.) In der Mühle zu St. Peter im Sannthale brach am 4. Dezeinber frllh MorgellS Feuer aus und wurde da» galzze Gebäude sammt der nebenbefindlichen Schmlede eingeäschert. Letztere war versichert. ^Deserteure.) Dem hiesigen Militärgericht wurden kürzlich in der Zwischenzeit von mehreren Tagen zwei Deserteure des Dragoner-Regimentes in Klagenfurt eingeliefert. Gens-darmen der Posten Mahrenberg und Reisnig, welche bis Wuchern gestreift, l^atten dieselben in letzterem Orte sestgenvinmen. (Einbruch.) Beiln Kaufmann Johann Kchorner in Schönstein ivurden zur Stachtzeit die Auslagebalken und die Fenster aufgeschloilen und aus t>er iin Gewölbe befindlichen (>»elolave ^ulldert Gulden in Banknoten und Scheide» münze entwendet. (Lachsalon.) Der »Lachsalon" des Herrn W. Petrag in der Götz'lchen Bierhalle oteibt noch biS Sonntag Avenvs geöfs>et und ist der Eintrittspreis von heute an aus 10 kr. herabgesetzt. (Verl) rann t.) In Picheldorf bei Luttenberg halten lnehrere Kinder auf dem Felde Gestrüpp angezündet, um sich zu wärmen. Das dreijälirige Töchterlein dcs Grundbesitzers A. Pevetz kam den Flammen aber so nahe, daß das Gelvand Feuer fin^. Die Kleine starb nach einigen Tagen in Folge der erlillensn Braiidliiutiden. (Evangelis ch e G c in c i n d e) Sonntag den 15. Dezemder w^ro zur gnvol^nten Stunde Gottesdirnst abgehalle!«. Theater. Von Seite der Theater'Dlreklion erhalten wir die Nachricht, daß Sainstag den 14. Tez. „Haus Fourschaniboult", Drama in 5 Akten von EMit Augier zur Aufführung gelaiigt und wollen wir dieser Novität einige einleitende Worte wivinen, ums^mel^r als diesein lieuen Schauspiele gelStjenilich der Aiiffährung i,n Wiener Stadttheater ein ungewöhiilich günstijzer Ruf vorausging, welchen es ai,ch vollständig bestätigte. Es ist zur Gewohnheit geivorden, den französischen Bühnenprodukten Ulisittlichkeit vorzuwerfen, sie verdielien auch öfter als billig das Mißfallen des Moralpredigers und wir wissen nicht, ob nicht etwa die Fachinänner der Tugeiid, welche so rührend von guter Sitte, Anstaiid und Sittfamkeit zu krähen wissen, nicht auch iiN „Haus Fourschambault" Manches nicht nach ihrem „öffentlichen' Geschmack finden werden. Wir selber halteii das Stück jür ein durchwegs rechtschaffenes Werk. Es bew.'gt sich in gesunder Bourgeois-Atinosphäre, hat in Tendenz und Stiminnng viel Aehnlichkeit lnit Daudet's „l^romont. ^euus «d Ilieslsr aiuv", l)anvell viel Geschäfts- und Fanlilien-Ehre. allerdings nicht in philiströs langiveiliger Weise, sondern interessant, spannend, unterhaltend, iNld entt)ält nach unserer Meinung nichts, liias nicht die Mutter der Tochter erzählen könnte. Wenn inan beveiikt, daß dieses Schauspiel erst vor kurzer Zeit zuin ersten Male in Wien über die Bretter gegangen ist, so müssen wir die Mühe, welche sich Herr Dir. Bollmann gibt, um uns auf dem Neuesten zu erhaltet;, unbedlilgt ehreiid anerkennen und hoffen, daß seine Beinüdungen zu gutein Besuch unseres Musenteinpels veranlassen werden. Mitlwoch den II. Dez. wurde „Fleder-inaus", Operette von Johann Strauß in theil-weise neuer Besetzung ausgessihrt. Gabriel von Eisensteiii, Rentier, wurde voii Herrn Kleinmond gegeben, welcher über ein angenehlnes Organ uiid elegantes Spiel verfügt. Wir occep-tiren vollständig den Wechsel mit dem srüderen „Tenor". Frl. v. Waag machte als Prinz Orlofsky eil'en recht guten Einoruck, welcher noch gelioben worden wäre, wenn dieselbe incht iinter Einfluß der Befangmhnt des ersteii Auftretens als Sängerin auf Uttserer Bühne gestanden hätte. Frl. Wiedemann l»nd Frl. Grobmann sind uns noch von der letzten Aufführung dieser Operette auf das Nortl^eilhasteste in Erinnerung. Frl. Wiedemann hat diesmal bewiesen, daß, wenn Wollkil uiid Fleiß sich die Hänve reichen und zusainmenwirken, dieselbe ganz gut der Ausgabe gewachsen ist, was durch den Beisatl, welcher beiden Damen gespendet wurde, seststeht. Die Herren Högler, Dr. Pohl und Förster entledigten sich ihrer Aufgabe aus die ziifrieden-stellendste Weife, welches von Herrn Vratl diesmal nicht gesagt werden kann. Herr Brakl war eiitweder nicht disponirt, oder wollte es nicht sein und beklagen es schon deßhalb, weil wir iiicht gewöhnt waren ltber dieses Mitglied ein unglinstiges Nrtheil zu sällen, zu welchein uns sein Gebühren iin letzten Akte veranlaßt. Von achtzehn Mitgliedern des Ausschuss.!s, welcheii das Abgeordnetenhaus zur Berlchter-l'tattung über den Berliner Vertrag gewä^ilr, gehören fünfzehn der VersassungSpartei an. Die italieiiische Kamlner hat den Antrag, der Negieriing das Vertrauen auszusprechen, mit 263 gege«! 189 Stimmen verworfen. Nußlaiid verlangt neue Garantien zu Gunsten der Christen, bevor eS in die Räumung der Türkei willigt. In Konstantinopöl ist eine Verschwörung gegen den Sultan entdeckt worden. In China (Provinz Kwaiigsi) ist ein Aufstand ausgebrochen, der 50,000 Kämpfer zählt. Dom ZZiichertlsch. In dem Verlage von Dittmarsch' 5iach-solger ist ein sehr praktisch eingerichteter No-tizen Taschenkalenöer für 1879 in vier vers^tne-deiien Ausgaben erschienen, der für je)Ii Samstag den 14. Dezember 1678 zum ersten Mate Aschenbrödel. Große phantastische Zauberp^ntomime nach dkM gl ichnamigen Zaubermärchrn von Perault, für den CircuS bearbeitet und dargesttllt von 9l) Kindern im Alter von 9-^12 J^tzren. Besonders bemertensmkrlh ist die Abfahrt zum Feste deS Aschenbrödel mit dkM tleganten Galawagen, bespannt mit 4 kosfitanischcn PonnyS ; f.rner die Umwandlung der Rntbahn in emen eleganten Eaal, wo die vornehmen Gäste aus aÜtN Wclt-theilkn erscheinen. V. Da diese Sensation erregende Pantomime in ganz Europa mit dem größten Beifalle aufgenommen nnd selbe zur WeltauSstettung im Circus Renz 135 Mal, im Mailänder Circolo reale 120 Mal, ln Berlin bei Renz 15'^ Mal gegeben wurde, und ich weder kosten noch Miihe gescheut l)abe, nm diese Pantomime auf da» Eleganteste auszustatten, und sämmtliche Costüme auS dem Tea»ro della Scala in Mailand bezogen lzabe, die Talawageu und Ca» rossen au» der k. t. prw. Wagenfabrik A. Fuch» tn W»en eigfn» bestellt wurden, und die Gesammt-Aubstattung auf Svov fl. z., stehen kommt, so erlaube ich mir, da ich stet» alle Aräste ausgeboten tzabe, um mir da» Wohlwollen deS k. 1. Publitum» zu erwerben, auf diese Pantomime de-sonder» ausmerksam zu machen und um einen zahlreichen Bejuch zu bitten. Sonntag den 1ä. Dezember 1878 2 große Vorstellungen. 4 Uhr Nachmittags und ? Uhr AbeiidS. AjsckenI»röÄel. Ausführliche Erklärung über die Pantomime ist im CircuS zu haben. (1443 Hochnchtung»voll l'I». iSteToll, Direktor. MililiiieliktiMlleiilie in ßrösgter (1449 mit clen 5eiu3tLn (Itioeolaä-uuä ßvtUllt, VLvü- QQÜ voQLsot 7UM Bieren äer Ot»ristl)äumo, IkitrQdvrxor I-vdSi^uvtKvu. ompüstilt billißgt und b. A Ntt0 Ltemptl. Zu Kaden b-. ^eKsVAIIN. Gin- ältere Merson aus d^r besierea Bitrg.rstlusse wünscht als Haushälterin bei einem elnz^r>Itui^srA, DIvsus» vov S. 8 au^st. Uot»»kanr , uuä Seegras - Alatrstren. tZro»«p« I »ßixrr vou f« In«ten uvZ elufneNe« potttil-tsn nsuostsr k'a^on. HMeilimmts-». RüWlirgesikmke. ^ Aamen-Wäntel, Fatetots, Kerren-Wöcke und Zacken ^ ) t« «e«ester ^ ^ ^ > Kerren- und Knaven-Anzüge, Hleöerzieyer und Lodmröcke, W Ktanell- und Schafwoll-Kteiderstoffe, D ^ Wmkängtücher, Woll- und Seiden-Kopstücher, vV Kerren», Damen» und Knaöen-Wäfche in großer Auswahl ^ empfiehlt blMg» !40e) B u r fl p l a tz. » WKÄ vmplietilt üis 1439 VVsingwsslianiliung von L. Zobraml s./^. in ^/asc/i6A u. «kokailvivbergssr kioicsrsl' ^«nusa-Ismer LsrsLkbaodor 1i»äisel1sr ^usoatellsr HookvvdmitLdsrKor üookstsriuetüsr llioviiux kvirist l'orlö Ltvivrmarics Okllsr ^livlsberxvr liäsvssoksr Ausdruck R^U8tsr ^usbruek t'roiscvursrit^ auk VerIanK«>n xrati?. llerlizl- inil iViiilerUeiiler 80V0KI LvrtiKv am I^ager. kl8 aueli vi^vQ» »»xo>»o»>vv, liosvrt 2U clsiZ bi1!iK8ten ?rvisen und bei 1079) reeller öeäieuunA äkl3 Zeil; 6em «latirs 1867 lzeLtvIieväs Klvilivi'msgsein i!s8 8 vk villi Herrsvxasss iu I^arburg. Die, in einem Berichte der „Marburger Zeitu'g" gkpri.senkn und laut desselben «ur bei Herrn Wotrnba zu habend,« te«chte«öe« offerlre ich «in«m ?. I. Publikum Ptr Stuck i« 21 fl. l4St Vvrck. DtvttnUvr, Ubr» acher. Wohnung 1S78 mit 3 Zimmern, Küche. SpeiS und Keller zu vermiethcn bei I. Aartin, Schmlederergafse. Änempsrhlung. Ich empfehle den Herrn vi'. I. Ztügvf allen Kranken bestens; seine Geschick ichkeit und leine Sorgfalt für diefelben kann man nicht genug iühmcn, ja wo schst, keine Mrnschenhilfe möglich scheint, hilft er, besonders bei plötzlich zustoßenden Krankhelten. 1436) /. Margreiter. Ein solides Mädchen gesetzteren Alters wilnscht als Haushälterin bis 1. Jänner 1879 unterzukommen. (1413 Adresse im Comptoie d. Bl. ^ L S-S «-T L »- « « r-: « .2 ^ ?- '» S. ^ ^ LZZS^Z arvurg iberautwortltche Stioattio», Druck und Verlag - '