^?. Samstag, 18. April 1891. 110. Jahrgang. kMMlMMma, < '"!h,?>ihil° >bvslv«,t,tndung: ,a„zjHhr,g st. iz, halbjährig st. ? 5«. Imlomptoil.- I Die «Ualbllcher Zeitung» erscheint täglich mit «««»ahme der «Sonn. und Feiertage, Die Udmwlftratlo» Wr die Zustellung in« Hau« ganzjährig fi. ,.-Insert l>!« l» Ubr vormittag«, — Unfrankierte Briefe werben »ich! angexommei! und Manuscripts nicht zurilllgefteNt. U?>dsch^ltolische Majestät haben lallt »^ ««l "s vom 13. April d. I. in An->, "ber iN^ "tier die Reichsuertretung U'^^sli ^? a^'""" Nathe Fürsten >^/°sti^' und dem Kämmerer Grafen jpMli ^ «.'^^ die Würde eines erb. I ^ vf.l^ Herrenhauses dcH Reichsralhes l '^n geruht »>l.^^----- Taaffem.p. ^ .banbs^^olische Majestät haben mit H« or ? vom 9. April d. I. dem >^ Niild, - " ^""^ Theobald Graf.n »^ ^leis.°«"^ geheimen Rathes taxfrei H >>^^engeruht. t.^««^» kz ""«" des Reichsrathes. l'^.^ldtis^ -Wien, 16. April. t li^ fte H. V s hat heute fein Präsidium G.'V h"r^ m°"" ""be zum Präsidenten «^ it?">ve ^> ^wn Chlumehky und der Ml>U"' N^ ,^"in zu seinen Stell-Weiten s^ ?"nte das Haus an seine ^ °?t H^.^l Dr. Steinbach, um d.m '^s >eiie erss «?" 1891 vorzulegen. Er ( ^?"ler N„ °"age mit nur wenigen l ^,Mdget « « ' " habe es für richtig ^ ?«", un?. "fachen Gründen un-^ hause « ^te sich vor, dem Aus- ^, gewünschten Falles Aufschlüsse ^^'^^ug 3? ^"te einen anerkennen«. > '>>.?lehf^ "l d,e Stellung von Initiativ« !,'^> <^g. tvf Mutigen Sitzung des Ab. ^^^ vereitselwähnt, eine wahre V> «^endröthe. tt ^«spectrum wich, worin der ^ ^rem allmählich in ein mildes ,^>> "^lten Lohstreifen dann. aus !^"^l den funken 'p^ten, gleich ! ./^^ng ^, Vlmmel hinstoben. Es war i c^i^'n ." ?rm wunderbarsten Licht- 5 Abschiedsgruß, den ^'"^ /" Fl' " der Erde gewidmet. >'^l>^2^^ besäet der Himmel. be chimmert die Erde. ^?^^e7d' °es Umschlingen von Fir- ^Ldy^ei^ ° stete das Abendgold, unten ^ H»'i^ blis^ das All war ein Zauber« i ^H«'' id! "^"lten bisiu den H'^« Wom sein herrlichstes ^ ^/^>^^7 dem Duft der Bln. '?' ^ ^lck^Manz des Himmels '^ ^i>''2^" die Nachtigall. Md ^edfz lilen slch ,m schluchzenden i>t"^'u^"^a°r am Ufer des z«^,^^ "°m Zauber des « "Xn ^''kn ^ °ck. den die Trümmer M ^d. " '^'lten die beiden. Er - M ^ l.^s?/^"ischtm Körperbau, "wallt von einem schwarzen Flut von Anträgen und Interpellationen nieder. Wir erwähnen zunächst die umfangreiche Interpellation der liberalen Abgeordneten der Stadt Wien Über eine Reihe durch die Schaffung von Groß Wien actuell gewordener Fragen, und zwar: Stadtbahn, Wienstussregulierung. Kasernenverlegung, Ausgestaltung des Donauhafens, Förderung der Industrie, Schaffung des Donau-Oder» Canalt ;c. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist der An« trag des Abgeordneten Steinwender und Genossen, der eine Abänderung der Gewerbe'Ordnung in der Richtung einer Erweiterung t»s Befähigungsnachweises, der Ve« fugnis der Genossenschaften und Ausgestaltung der ge-merklichen Schiedsgerichte anstrebt. Zum Zwecke der Förderung des gewerblichen und landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens wurde von den Mitgliedern der deutschen Nationalpartci der Antrag auf Schaffung einer Reichsgflwsseiischaftsbant eingebracht. Von den Abgeordneten Swoboda und Genossen wurde ein Antrag vorgelegt, betreffend die obligatorische Reichs-Viehuersicheruna.. Der Abgeordnete Dr. Iaques unterbreitete dem Hause zwei Anträge, und zwar: 1.) einen Antrag, wonach das objective Verfahren in Presssachen nur dann platz-greifen darf. wenn leine Person vorhanden ist, welche für den Inhalt der Druckschrift verantwortlich gemacht und strafgerichtlich verfolgt werden kann; 2.) einen An» trag, betreffend die Entschädigung für. ungerechtfertigt erlittene Strafen. Beide von Dr. Iaques neuerdings gemachte Vorschläge lagen bereits in früheren Sessionen dem Hause vor, ohne jedoch bisher codificiert worden zu sein. Die Abgeordneten Schwab und Genossen be« antragten die Reorganisation des StaatsrechnungshufeS. Die Regierung hat neuerdings den Gesetzentwurf über die Versorgung der Milltär chens fasste, dass sie, wie von unsichtbaren Kräften bewegt, flatterten, da war's, als riefe das Säuseln des Windes und das Rausch?» der sich kräuselnden Flut in klagenden Nccorden das Mädchen den Wogen zu; und vollends, wenn sie den Blick dem Wasserspiegel zu-wandte und sich das tiefe Grün desselben in ihrem die ehrenvolle Wahl, verfprach strengste Unparteilichkeit und Objectivität und fuhr sodann fort: «Es wird Ihnen bekannt sein, dass ich ein Freund des freien Wortes bin. infoferne dasselbe in gemäßigter Weise geäußert wird, ohne persönliche Angriffe und mit Wah« ll'.ng des parlamentarischen Anstandes. Ich bin auch überzeugt, dass Sie alle die Grenzen des parlamertarisch Zulässigen sich gegenwärtig halten werden, denn es wird Ihnen ebensosehr wie mir am Herzen gelegen sein, dass die Ehre und Würde des Hauses, des einen Factors der gesetzgebenden Gewalt, immer gewahrt werden, dass sie unter jeder Bedingung intact bleiben und hochgehalten werden.» Vom Publicum erwartet der Präsident, dass es die Verhandlungen des Hauses nicht stören werde. «Wir gehen.» führte Dr. Smolka weiter aus, «einer neuen bedeutungsvollen Legislaturperiode entgegen. Wünschen und hoffen wir, dass die« selbe ersprießlich und segensreich für das Reich und seine Theile sein werde. Dieses Ziel wird auch bei einiger Mäßigung, bei den thatsächlich bestehenden glück« lichen Umständen und bei der Geneigtheit zu einer gegenseitigen Verständigung wohl nicht schwer zu er« reichen sein.» Per Präsident schloss seine Rede mit einem dreifachen Hoch auf denjenigen, «dessen Hoch« Herzigkeit wir es verdanken, dass wir in der Gesetz« geouna. mitzusprechen berechtigt sind.» Dieser Rede. die mit großem Beifalle aufgenommen wurde, folgten die Wahlen der beiden Vizepräsidenten. Zum ersten Vicepräsidenten wurde mit 253 von 278 Stimmen der Abgeordnete Freiherr von Chlumetzky gewählt. 23 Stimmzettel, die von Antisemiten herrühren, waren leer. Die Wahl des zweiten Vicepräsidenten traf auf den Abgeordneten Kathrein, auf welchen sich von 246 Stimmen 218 vereinigten. 27 Stimmzettel waren leer. Beide Vicepräsidenten beschränkten sich auf die Erklärung, unparteiisch sein zu wollen und stets auf die Würde und Ehre des Hauses zu achten. Sodann legte Finanzminister Dr. Steinbach dem Hause das Budget pro 1891 vor. das, wie der Minister erklärte, ohne jede Aenderung die seinerzeit von Dr. Dunajewski vorgelegte Vorlage reproduciert. Der Minister begründete dies mit dem Hinweise, dass zur Zeit seines Amtsautrittes die Gebarungsperiode bereits begonnen hatte und dass es daher eine Menge Unzukömmlichkeiten mit sich gebracht hätte, den Staatsvoranschlag in einem solchen Augenblicke abzuändern. Infolge dieses Vor< ganges sei er genöthigt gewesen, schon jetzt mit der Auge spiegelte, da schien es, als wäre sie eine Nixe, der Flut entstiegen, um unter Sterblichen zu wandeln, sich zur Kurzweil, jenen zum wonnigen Verderben. Und wenn die sanften Wvgen am Ufer klagend zerschellten und diese holde Gestalt wehmüthig den Blick dahinwandte, da zuckte es ihr geheimnisvoll um die Lippen, wie ein unendliches Heimweh nach dem kry< stallenen Wassergrunde, wo schilfbekränzte Gefährtinnen mit abenteuerlich geformten Muscheln Fangball spielen, und ob sie treffen, ob sie den Wurf verfehlen, jedesmal muthwillig auflachen, dass die Silbertöne ihrer Fröhlich« keit weithin hallen im wunderbaren Flutenreich.. . Hörst du's nicht aus unergründlicher Richtung wie jauchzend emporschallen? Am Fclsblock, den die Klostertrümmer krönen, standen die beiden und schwiegen still, selig versunken in den Wonnen des herrlichen Abends: Irma und Albert, ihr väterlicher Freund. Kein Wort. nur hie und da ein Seufzer entschwand ihren Lippm. Wo mochten ihre Gedanken weilen? Irma träumte, sie dachte an alles und an nichts. Die Wonnen des Mäd' chens sind Ahnungen. Wenn em Kind in der Wiege lächelt, so sagt man: es träume von Engeln. Wenn ein Mädchen in süßer Wehmuth vor sich hin lächelt, so träumt es wohl von Liebe. Die Iungfrauenfeele kennt nur sich selbst, und die Vorstellung, die sie von der Liebeswlinne hat. ist der Wiederschein ihrer eigenen Schönheit. Alle Freuden schafft sie aus sich selber heraus, sie überstrahlt gleichsam die Welt der Dinge und der Gedanken mit ihrer eigenen keuschen Anmuth, um sich daran zu ergötzen. So flössen die strahlende Schönheit des Himmel«, der Erde und dieses Mädchens in eine Harmonie Laibacher Zeitung Nr. 87. 712 <8.il^ Thatsache hervorzutreten und Nachtragscredite zu fordern. Der Minister schloss mit der Bitte, das von ihm gleichfalls heute eingebrachte provisorische Finanzgesrtz pro Mai und Juni ehestens zu erledigen. Der Abgeordnete Ritter von Iaworski ergriff sodann das Wort, um den Dringlichkeitsantrag zu stellen: die Allerhöchste Thronrede durch eine Adresse zu beantworten. «Um allen Parteien die Möglichkeit zu bieten, ihre Ansichten bereits bei Verfassung der Adresse zum Ausdrucke zu bringen, stelle ich den Antrag, dass der Adress - Ausschuss aus 36 Mitgliedern zu bestehen habe.» (Bravo.) Abgeordneter Dr. v. Plener legte den gleichen Antrag vor. «Die materielle Begründung unseres Antrages,» sagte er, «ist von selbst gegeben. Denn derselbe entspricht sowohl den loyalen Gefühlen aller Parteien als auch der parlamentarischen Praxis.» Auch der Iungczeche Engel brachte einen selbständigen Antrag wegen Erlassung einer Adresse ein, und zwar «in Erwägung der gegenwärtigen politischen Verhältnisse». Die Dringlichkeitsanträge Iaworski-Plener>Engrl wurden einstimmig angenommen. Die Abgeordneten Breuer und Genossen beantragten die Einsetzung eines 36gliedrigen Ausschufses für landwirtschaftliche Angelegenheiten. Krauß und Ge-nossen interpellierten wegen Einbringung eines Gesetzes für Witwen- und Waisenuersorgung der Ciuil«Staats« bediensteten; Richter und Genossen interpellierten wegen Aufhebung des Verbotes der Einfuhr amerikanischer Reben; Schlesinger und Genossen brachten einen An» trag ein, wonach bei allen mit Feuerung verbundenen industriellen Etablissements eine solche Einrichtung vorzuschreiben ist, durch welche die Entwicklung von Schwarzrauch verhindert wird. Die Abgeordneten Bilinsli und Genossen legten ein neues Börsensteuer.Oesetz vor; Mauthner und Genossen beantragten Steuerbegünsti« gungen für Neubauten mit Arbeiterwohnungen; Czech und Genossen forderten eine Revision des Thierseuchengesetzes ; der Fmanzminister Dr. Steinbach legte eine Novelle zum Gebäudesteuergesetz mit Rücksichtnahme auf Groß'Wien; Pernerstorfer und Genossen forderten die Regierung auf, die Ausnahmsverordnung für Wien, Wiener Neustadt und Korneuburg sofort außer Wirksamkeit zu setzen. Die Abgeordneten Prade und Genossen brachten einen Antrag ein wegen Trlasfung eines Gesetzes zur Besteuerung der Umsätze von börsenmäßigen Werten und Entrichtung einer Stempelgebür von auswärtigen Actien, Renten und Schuldverschreibungen; von dem» selben Abgeordneten wurde ein Antrag eingebracht wegen Schaffung einer Novelle zur Alters- und In-validitätsoersicherung der Arbeiter; Scharschmid. Prom-ber, Derschatta und Genossen brachten einen Gesetzentwurf ein wegen Feststellung der Dienstpragmatik für Staatsbeamte und wegen Disciplinarbehandlung der nichtrichterlichen Staatsbeamten und Diener; Dr. Kin« deimaim und Genossen brachten einen Antrag ein auf Herabsetzung der Zollsätze auf Kaffee und Petroleum, «damit in dieser Beziehung unsere Bevölkerung nicht mehr belastet sei, wie in Deutschland.» Iaques und Genossen endlich brachten einen Antrag ein wegen Ausdehnung des Militär-Witwen- und -Waisen-Versorgungs-Gesetzes auf diejenigen, die am 30. April 1887 bereits im Ruhestande waren. Nach Verlesung dieser Anträge wurde die Sitzung um halb zusammen, und weltverloren, traumbeseligt schlürfte Irma's Seele die Wonnen dieser Harmonie. Albert aber konnte den Blick nicht wenden von der holdseligen Ei scheinung des Mädchens. Sein Herz, eines fünfzig« jährigen Mannes, pochte wie ein Iünglingsherz, so ungestüm, so wild, so leidenschaftlich bewegt auf bei diesem Anblick. Der leuchtende Himmel und die bus« tende Erde umspannten dieses Mädchenbild wie ein großartiger Rahmen, und Irma's Anmuth verklärte die Natur, wie die Pracht der Natur den sanften Reiz des Mädchens. Welch bezauberndes Wefen l Er hatte das Lallen des Kindes mit entzücktem Ohr gehört, die ersten Spiele Irma's mit entzücktem Blicke geschaut, das holde Kind blühte unter seinen Blicken zur Herr» lichen Jungfrau auf. Ein Freund des Vaters, hatte er unwillkürlich und kaum bewusst auf die Gestaltung ihrer Seele Einfluss genommen, durch thatkräftiges Eingreifen in ihre Erziehung die El,twicklul,g ihrer Schönheit gefördert; durfte nicht jetzt sein Blick in wonniger Betrachtung auf dem herrlichen Wesen ruhen? Doch sein Blick sagte mehr als das, unendlich mehr! Wie gut oder wie schlimm, dass Irma diesen Blick nicht zu deuten wusste! Die lodernden Flammen dieses Blickes verriethen ja, dass Alberts Bewunderung für Irma sich in leidenschaftliche Liebe verwandelt hatte. Wie Pygmalion in die Statue, die er gemeißelt, so verliebte sich dieser Mann in das Mädchen, dessen Entwicklung von der Wiege bis zum ersten Ball sich vor ihm vollzogen hatte. Dass er fünfzig und sie achtzehn Lenze zählte, was kümmerte es ihn? Was fragt das Herz danach, ob es Urbm darf? Da es liebt, so muss es lieben. Und nicht musL wohl sein, was nicht auch sein dürfte. Und ^ahlhasü«. er musste sie lieben. Diese Liebe er« 3 Uhr gefchlofsen und die nächste Sitzung auf morgen 11 Uhr vormittags anberaumt._____________________ Politische Uebersicht. (Zur Arbeiterbewegung.) In Marburg wurde eine vom Grazer Metallarbeiter-Verein? in Angelegenheit der Mai-Feier einberufene Versammlung polizeilich aufgelöst. In einer vorgestern abends in Vraz abgehaltenen, von 500 Personen besuchteu Metall' arbeiter-Versammlung, worin energisch die Einführung der achtstündigen Arbeitszeit gefordert wurde, untersagte der Regierungsvertreter alle Erörterungen über die Mai-Feier. (Der Coronini-Club) veröffentlicht sein Programm. Es heißt darin u. a.: Erfüllt von dem österreichifchen Staatsgedanken, als treue Anhänger der bestehenden staatsrechtlichen Zustände, sind wir entschlossen, für volle Achtung der durch die Verfassung gewährleisteten Rechte der Staatsbürger, insbesondere für die gleichmäßige Berücksichtigung aller österreichischen Volksstämme behufs Förderung ihres friedlich« Zusammenlebens und gedeihlicher gemeinsamer Thätigkeit, einzutreten. (Aus Steiermark.) Der Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums des Innern hat die Einberufung des mit der Leitung der Bezirkshauptmann-schaft Marburg betrauten Statthaltereirathes Victor Freiherrn von Hein zur Dienstleistung bei der Statt-halterei in Graz sowie die Versetzung des Bezirlshaupt» mannes Friedrich Marek in gleicher Eigenschaft von Pettau nach Marburg und des Bezirkshauptmannes Dr. Alfons Ritter von Scherer in gleicher Eigenschaft von Radkersblng nach Pettau genehmigt und die Leitung der Bezirlihauptmannschaft Radkersburg dem Be» zirkshauptmanne Johann Freiherrn von, Salis-Soglio übertragen. (Die christlich'socialen Antisemiten) des Abgeordnetenhauses beschlossen, eine «Volkswirtschaftliche Vereinigung auf christlicher Grundlage» zu bilden. Den Mitgliedern der Vereinigling soll die vollständige Freiheit in der Abstimmung über religiöse, politische und nationale Fragen gewahit bleiben. (Das ungarische Abgeordnetenhaus) votierte vorgestern die Vorlage, betreffend die Modifi-cierung und Ergänzung der Grundbuchseiulagen»Gesetze, und beschloss, am Montag in die Berathung der Vorlage inbetreff der richterlichen und staatsanwaltschaft» lichen Organisation einzugehen. (Handelspolitische Verhandlung« n.) Die österreichisch-deutschen Handelsoertrags-Verhand-lungen können nunmehr, soweit es sich um die sachlichen Fragen handelt, als erledigt betrachtet werden. Was noch erübrigt, siud die formellen redactionellen Arbeiten, mit welchen man gleichfalls binnen kurzem zu Ende kommen dürfte. Von keiner Seite widersprochen wird der Angabe, dass der neue Vertrag eine zwölf« jährige Dauer erhalten werde, was auch der in der Allerhöchsten Thronrede enthaltenen, auf die handelspolitischen Vereinbarungen bezüglichen Stelle entspricht. Es handelt sich eben darum, den wirtschaftlichen Ver< Hältnissen die für ihre gedeihliche Entwicklung erforderliche Stabilität zu sichern. (Das Budget Russlands für 1890.) Die Abrechnung des Staatshaushaltes Rnsslands für füllte ihn mit Wonnen und Qualen, sie marterte und koste ihm das Herz — einst in jungen Tagen mochte er wohl solches empfunden haben, und im Erinnerungs-dämmer stieg ihm die wahre Bedeutung dieser Gemüthszustände auf: ja, ja — das war die Liebe! Wenn Irma in ihrer keuschen Einfalt ihm um den Hals sprang und die thaufrischen Lippen an seinen Mund drückte, da schlug ihm jedesmal die Lohe der Leidenschaft aus dem herzen heraus; wenn sie die zarten Händchen, den Pfleger ihrer Kinderspiele und Kinderfreuden kosend, in seine Hände legte, da fuhr sein A'hletenleib in einem Schauer zusammen, wie dir Pappel, welcher die Abendluft durch das Laubwerk fährt. O, wie verfolgte ihn dann die Erinnerung an diese Küsse, an diese Händedrücke bis in seine Träume hinein! Es waren Träume voll glühender Sehnsucht, voll seliger Begierden. Und aus diesen Träumen welch schmerzliches Erwachen! Ziroeilen, wenn er sie in der strahlenden Schönheit ihrer Jugend vor sich sah. da presste es ihm das Herz zusammen, daran denken zu müssen, dass diese Blume nicht ihm blühen, nicht seinen Lebensgarlen zieren soll. wiewohl er ihr Gärtner gewesen, der sie gehegt und gepflegt mit liebreicher Sorge, auf dass sie emporblühe zu dem, was sie nun geworden. Eine Eifersucht, die umso stürmischer war, als sie keinen Gegenstand hatte, denn er wusste Irma's Herz noch frei von der Liebe, befiel ihn zuweilen, die thörichten Illusionen zerstörend, in denen er sich dann und wann wiegte und die ihm ein Trugbild vor« gaukelten; das Trugblld. dass Irma's Hinneigung zu ihm mehr als kindliche Llebe, ja, dass sie die' Leiden, schaft des Weibes sei. Tagsvorher war er mit ihr an der nämlichen Stelle gewandelt; es war, wie heute, im das vergangene Jahr wird offic^ p" B'l ^ einen Ueberschuss von 46 M'll'0"^<^ ordentlichen Einnahmen und A»^ ^, von 73 Millionen R.'bel in ^,<^, Einnahmen und Ausgaben. D»e ^^nill ^,! dieses Ergebnis angesichts der ^^^l' Theilen des Reiches und angeMs ,,^M >. 51 Millionen des erwähnten Mftc"«",^ der Staatsschuld verwendet worde". ^ befriedigendes zu betrachten sei- ^f^ ' «! (Die italienische Uw M^, vorgestern die Berathung der M' . b^ schäftigte sich mit dem Gesetz"""^!f.,» Schaffung einer Bodencreditans^' i^ ^ beträgt 100 Millionen. D'e Na""^ W » mit 5 Millionen in Hypotheken belheiligt. Die Regle' ^,^ s Beitritt der Nationalbank werde v" F stände kommen. anaes>E,M (In England) nimmt H^ genden Detailberichte über die HH f 5» Manipur. welcher eine stattliche""/ ^..H englischer Functionäre zum ^^erM^V Stunde zu Stunde die Erregung " ^ "'^V sionen an. Lange wird wobl d»e" Al< /» haben; von Kohema »m Nord^. ^ ^s und Tamu im Süden rücken " ^ ^ , Manipur los, so dnss innerya'" ^ Strafgericht beginnen kann. .. . ^ r,) ^W (Bismarcks Cand' ^/ft.)l Depesche meldet: Es steht n'"^,fc> , von zehn kleinen Bezirken vermag ^^F nichts zu ändern. Zur absH"' , .,j Fürsten Bismarck etwa ^0 .^.5^ (Rusfifche tung» macht wiederholt aufmeM ,,, , ,5 Verwaltung Russlands d>e Ar"" ^M,F, geschickt vermehre, die D'v'sto" ' ^" l« Innern an deren Stelle Neser°e"g^^ (Ministerkrise in H^elle.^ sammtcabiuet in Lissabon dem„l"" ^b-^ minister lehnte die Neubildnnss ,^' M Regierung verbleibt trotz d" ,^§lfl,la/ i ein Abkommen mit England bet^i ^ "'"'(Die !°°bi,che N'^HH Absicht fest. den Beschluss der ^ . Alireise der Königin-Mutter " ^/» zu bringen. ^---^^ s Se. Majestät der Ka'/'^l^/ Verwaltung St. Vito zur Ai'!^ " 100 fl. zu spenden ,ji^ -(200jähriges i«e^ ^ Regiments Nr. 7 m Klage" >^h ^ ^« 24. Juni d. I. stattfinden. ""'^dc"^« eine historische Vorfeier ^a^^---^/H qoldiq.n Scheine ^ Elegie der Dämmerung hatte'^ ^- ^.« ein unnennbarer Schmerz" ^ " sFM Herz herein, aus "ehen.^eUer^AM mit allein lasset . . - S'e ^ ^>/I uud fragte fixenden M^^S- ^» er, seine Hände den chs'g" sch'^^Z er ihr gegenüber, beben ^ ^ , « ringend, lie Seele d^a)" ^ L>el Ä w,e ein Iünaling v°" ^'"d^< <^« war ihm hochgeröth^ ^ede^^F« War die Abendröche der " ^e w ^ glut oder schimmerten 2 ,lde« ^ U 3ur vom R flex des A "^ ^ ^M so betrübt «estern.. hub ^ich^^<.» Stimme an. in welch" ^,r se'^ ^H .Betrübt? Nnn. Irma .^ auch ihre Thränen.- D"> M" . ^ ^ hoch aufr'cht an chre ^ick - j! Und ihr tiefer, '""l«" .Msclb^t l vollen' nixenhaft .^ währet, sie das blond M ^,, an seine Knie sck^'.egt' grille '^, . der lang zurückqeorangtt ^, ^ ^i. Z ein mächtiger Entschluß' ,,, Or ^ Mädchenherzens anz"p^ ^nngnr.^ 713 18. April !89l. >l 3^^lln.u ^""' ^bet musitalische Reveille, >^ ^'lcht. m""^ der Regiments-Denlmäler in der ^ ^°^"e. defilieren mit Ansprache des ". - ^Inth°7"' Neuner der Officiere, Fest. ''^,'^in ^ "l w. statt. ^ !.'^ "eiterz °^° in Hernals) wird uns ^.»bet: Der 18jährige Augustin ^°b vor.?°" ^ bem Schuhmachergehilfen »!it Ne?'"" abends den Kaufmann Schuh ^^^"3iauk ^" ""d ""^" Revolverschuss /'l»l, ' llinen, w ?" begehen, wurde in den Morgen« G< i." »«h°^n . °usgeforscht und erschoss sich. .^ da ? ""' I°"b dagegen wurde "°t t>em?^ Commis bei Schuh, welch »le, " °Nl 28 ^ ^"' "ber noch unbestrafter « ''' '"eil di l ö" v. I. seinem sechs Jahre «,'H «w.'" «in Stückchen Kuchen versteckt lAVl^" gelebt a" ^^tMn. ^uf den er ein M/nge Nr««^^^' '" den Mund. Eine zwei W^V"° lebe» , ""be in der Wange, durch die /«° " °ini« ^«heill bürgerlichen Ehrenrechte auf Kaisers.) '> berlibmV ^"^ von 2500 Pfd. Sterling > Vie ?. "a.l'lche Stahlyacht «Thistle» ,^le ^ck"""^'^ lür eine Gesellschaft von i ^ ^°""n»vk^ ""^' "°ch ^ letzten Jahre >lauft w . °" ^000 si, errang, soll in .'" Enlll^! " und im Sommer an den i' ^ 'n Nr^ " Influenza-Epibemie greift ^ r ^> °>n 1, ?"«i5""kr weiter um sich. In 'f ;. '" der l. ^ ^00 Personen begraben. ' 'sl dies.« ?en Woche dort 630 Leute ge. ^^''Mn m^e Ziffer, die jemals in " ^° ^ iej^''' Newyorl hat kaum weniger '!3"^ste °!^ '^" drama.) Der am Neubau ^"l sich"^" Ignaz Weil feuerte zwei ^!i'^lich ^ und seme Frau ab; er und die Frau 1' ^ lz'". nach..^t. Seine junge Frau wollte sich ^'°!«br " '^ Vermögen verloren hatte. ^. ^legty» ^°"d.) Das etwa zehn Kilometer ^ ?« L°^^ ^comte Visart de Locarmi ^n ^ 'st diesertage ein Raub der , ^'Mdel"", schloss enthielt eine reiche ^<^7 schätzt ""^ 2" ^"be wird auf ^>^7s^^'liverstovs.) In l ^ky,^ "' dass Padlevski. der Mörder ^ s^leln. ^^liverstov, in Porto-Rico. einer ^ ^w^."^8.) Mutter: «Eines will ich !^l!l T' 3reie?"^ ^°Hler sitzt den ganzen Tag ch V>^'laus' s'^ da« thut gar nichts . . . W^ lkinig^^^tsHre"Seele prüfen, ehe ^»lu^ ^aurf^' "^ vom warmen Klänge Md > bvm« ^'" ^^ser zusammen, wie W>.^ ^ «^ndglocke. -Irma. Hkl^ ^ """?. ^ .Träume?, fragte sie A^>>! Vbt. in ^r. im Wachen wie im ?' '"?'t ,^ln er selbst schon längst ver. RV>'biiih"s. als sei ich selbst und Sie. Mt"<. eher s, "^che um uns her. und der W«^lolen il" scheu im Moose wartet, als W^'e . "ur i° ,"ament bis zu dem win-MXk'!>elch ll" Ton in dieser mächtigen I^l^iz^^llin?. °"es Sein in urgewaltigen M'' ^Ton^' 7- -Irma., hauchte er. M^ t^ ln Gottes erhabener Schöpfungs- R^d«>"dte . . ^' lie >n .°us Antlitz ab. um die zwei < /Ktt ^Diz' ^ ,hm jjh^ z,^ Wangen rannen. »MM^ 't), !°"en. kchrte er ihr sein An< W'/'^ liebe.. ^'? ^"b. Irma., sprach bV^em ^echt du. was Liebe sei?. ^ s^ei, ^" zurück und schloss die Augen. ' ^ Ul'd cl^ " °uf die Antwort. «Die ,i '^' ^ !°rt ?"g dann still. «Du hast .^ Nil.'b" dieses Herz nie mächtig « ' >,X ^H,' bei.,einem Namen? Doch » ^!^" di l.^" «"es Mannes sein. Du U ^ ^, "^kle nie ein Schauer durch. M "Ne und Pein. Sehnsucht und Local- und Provinzial-Nachrichten. *(LaibacherGemeinderath.) Der Gemeinde» rath der Landeshauptstadt Laibach hielt gestern abends eine kurze öffentliche Sitzung ab, in welcher nur zwei auf der Tagesordnung stehende Punkte erledigt wurden. Gemeinderath Dr. Stare referierte namens der Finanz« section über die angeregte Installierung der Wasserleitung in der neuen städtischen Infanterietaserne. Die Einführung der Wasserleitung in diese Kaserne sei seinerzeit Vertrags« mäßig festgestellt worden, und das Finanzärar werde die Kaserne erst nach Erfüllung dieses Vertragspunktes definitiv übernehmen; außerdem empfehle sich die Ein« führung der Wasserleitung auch a> s vitalen Gesund» heits- und feuerpolizeilichen Rücksichten. Die Legung der Röhren und die Errichtung zweier Hydranten wird in eigener Regie durchgeführt werden; die Kosten hiefür sind, da die Kasernverwaltung die Arbeitskräfte gratis bei» stellt, auf 1200 fl. veranschlagt. Die Installierung«' arbeiten, welche mit 1050 si. präliminiert sind, sollen hingegen im Offertwege vergeben werden. Der Gemeinde« rath genehmigte den Antrag des Referenten und beschloss, die Kosten nicht aus den ordentlichen Einnahmen, sondern aus dem Üotterie'Anlehen zu decken und auf Rechnung des Baucapitales der Infanteriekaserne zu stellen. Weiters re. ferierte Gemeinderath Valentin?ic über das Gesuch der hiesigen Gymnasilllleitungen um Ueberlassung eines Spiel» Platzes für die studierende Jugend, sowie um entsprechende Preisermäßigung bei Benützung des städtischen Bades Kolesia. Ueber Antrag des Referenten wurde beschlossen, bei Verpachtung des städtischen Bades pro 1891 auf das gestellte Ansuchen Rücksicht zu nehmen und die städtische Wiese nächst dem Coliseum, d. h. zwischen dem Südbahngeleise und den anschließenden Alleen (wo alljährlich am 18. August die Militärparade stattfindet), als Spiel» platz unentgeltlich zu überlassen. Die übrigen Punkte wurden von der Tagesordnung abgesetzt, da die Referate noch nicht ausgearbeitet sind. Sodann fand eine geheime Sitzung statt. — (Schutz für die Vögel!) Die Landbevöl« kerung ift in diesem Jahre durch eine ungewöhnlich geringe Zahl der Vögel überrascht, welche sonst um diese Zeit bereits zu uns gezogen kommen. Kein Wunder auch! Der heurige strenge Winter hat unter den armen ge« fieberten Sängern zahlreiche Opfer gefordert, wozu noch der Umstand hinzutritt, dass die im Herbste in die wärmeren Gegenden ziehenden Vögel diese zu ihrem Verderben verjchneit fanden. Welchen Nutzen uns die insecten-fressenden Vögel bringen, braucht nicht erst ausgeführt zu werden, und unsere Pflicht ist es, die den Unbilden der Witterung so stark ausyesehten Thierchen möglichst in Schutz zu nehmen. Den Lehrern wird es gewiss nicht schwer fallen, bei der Jugend Mitgefühl für die Sänger in Flur und Hain zu wecken und diefelbe vor der Zerstörung der Nester oder vor Ausnehmen der Jungen zu warnen. An dem Publicum ist es aber gelegen, im Interesse der Vögel jene Gassenbuben zu überwachen, welche die Nester vernichten, die Jungen todten oder die« selben zu Markte bringen, und ihr muthwilliges Treiben nicht ungeahndet zu lassen. — (Handels- und Gewerbe lamm er.) In der gestrigen Sitzung der Handels- und Oewerbelammer wurde beschlossen, das Gesuch des Schneidermeisters Grauen. HimmelSseligkkit und Höllenschmerz sich vereinigten? Hast du nie gejauchzt und wusstest nicht warum? Nie geschluchzt und wusstest nicht weshalb? Und doch war jenes Jauchzen wahnsinnige Qual, dieses Schluchzen aber wahnsinnige Wonne. Warst du nie ruhig in der Seele, und das Vild eines Mannes stieg auf aus der klaren Flut und wühlte sie auf wie Sturmeswüthen? Tobte nie ein Orcan dir im Gemüthe, und das Vild eines Mannes stieg auf aus den stürm« gepeitschten Wogen und glättete die schäumenden Wellen wie durch ein Zaubegeheiß? Hast du, Irma. nie. nie Aehnliches empflinden?» — «Aehnliches empfunden?» hauchte sie. Und schwieg dann still. «Sieh. mein holdes Kind!» fuhr Albert fort «Sieh in dein Herz hinein. In feinem Grunde findest du unscheinbare Muscheln. Hast du nie unter diesen gesucht? Und sagte dir nie die Seele: «Diese Muschel heb' auf und öffne sie!» Und du hobst sie auf. wie« wohl sie ebenso schlicht, ebenso unansehnlich war wie alle übrigen; und mit beklommenem Herzen thatst du auf die Schale, wie es dir die innere Stimme ge> heißen. Und als sie geöffnet war. da erblicktest du in dem Muschelgehäuse die Liebe, diese sanfte und kostbarste Perle. . .?» Irma antwortete noch immer nicht. Ihre Augen schweiften in der Ferne, über den Wasserspiegel hin, als sähen sie etwas Unsichtbares, Und sie schien unhörbaren Tönen zu lauschen, so heimlich ahnungsvoll neigte sie das Ohr gegen den Weiher hin. Albert schwieg nun gleichfalls still. Er betrachtete sinnend die wunderbare Gestalt, die wie verzückt dasaß, als wäre sie mit ihrem besseren Theil in eine andere Welt entschwebt. Doch plötzlich kamen die unhörbaren Töne immer näher, immer deutlicher klang eine Me« lodie von dem Wasser her, und am Ende wurde auch Herrn Mathias Kunc um Bewilligung zur Ertheilung des Unterrichtes im Zuschneiden von Männer« und Frauen« lleidern zu befürworten; das Ansuchen der Gemeinde Oberloitsch um Bewilligung der Concession zur Abhaltung von Viehmarkten zu unterstützen; das Gesuch der Gemeinde Horjul um Bewilligung von vier Jahr- und Viehmärkten, dann jenes der Marltgemeinde Littai um Vermehrung der bisherigen fünf Jahr- und Viehmärkte um zwei und jenes der Ortschaft Nadlesk um Bewilligung von drei Jahr- und Viehmärkten nicht zu befürworten. Die Kammer sprach sich dahin aus, dass Eisenbahn-Unternehmungen nicht verhalten werden können, gewerblichen Genossenschaften beizutreten; genehmigte dann die Berichte, betreffend die Statuten zweier gewerblicher Genossenschaften in Laibach; beschloss, das Ansuchen der Gemeinde Kropp um Förderung der Einführung des Schuhmacher-gewerbes zu unterstützen. Weiters beschloss sie, die Petition der InnStnucker Kammer, betreffend den Schuh der Handel- und Gewerbetreibenden vor Uebergriffen der Finanzbehörden, zu unterstützen und sich über die Anfrage, ob der Sodawasser- und Limonade»Ausschank als ein freies Gewerbe anzusehen oder ob dasselbe an die Er« wirlung einer Schanlconcession gebunden sei, dahin zu äußern, dass dieser Gewerbebetrieb als ein freies Gewerbe anzusehen sei. Endlich wurde beschlossen, die Petition des Gremiums der Buchdrucker in Prag um Abänderung des Pressgesetzes und Aushebung des Zeitungs- und Kalenderstempels beim hohen Abgeordnetenhause und den hohen Ministerien der Finanzen und der Justiz zu unterstützen. — (Professor Vo»fbank,)der eben hier weilende Missionär aus Mariannhill in Südafrika, welcher fchon im Jahre 1860 ein inzwrschen im Buchhandel vergriffenes Lebensbild des in der Literaturgeschichte voll anerkannten tirolischen Dichters Alois Mehmer geliefert, hat in jüngster Zeit, unterstützt vom hochw. Herrn Abte von Mariannhill, ein neues Buch über den genannten vortrefflichen Dichter und Menschen erscheinen lassen. Die neue Publication betitelt sich: «Alois Meßmer, Leben und Gedichte,» herausgegeben von Johann Georg Vonbanl, 1690, und bietet nebst der liebevollst ausgearbeiteten Biographie des Poeten, «dessen Leben selbst ein Gedicht», eine Reihe ganz neuer, bisher ungedruckt gebliebener oder in Zeitschriften zerstreut, daher so gut wie verschollen gewesener Perlen aus dem reichen Schatze dieses Dichtergenius, r. Athanasius hat sich durch die Sammlung, beziehungsweise Anreihung derselben ein unvergängliches Verdienst um die deutsch-österreichische Literatur erworben. Außerdem stellt diese schöne literarische Gabe durch den Ort ihres Erscheinens: Druck und Verlag der Trappisten zu Mariannhill in Südafrika, eine ganz besonders interessante Specialität dar. L. - (Krai nische Ballgesellschaft.) Im Bei-sein von 16 Mitgliedern fand vorgestern nachmittags im Hotel «Stadt Wien» die diesjährige Generalversammlung der Actionäre der lrainischen Ballgesellschaft statt. Der Vorsitzende Herr Anton Ritter von Gariboldi widmete vor allem dem verstorbenen Piäsidenten, Herrn Ludwig Ritter von Gutmannsthal-Benvenutti, einen warmen Nachruf, welchem die Versammlung einhellig zustimmte in Würdigung des großen Antheiles, welchen der Verblichene an dem Zustandekommen und der Prosperität der Gesellschaft genommen hat. Aus dem zur Verlesung gebrachten Ge- das Unsichtbare sichtbar: vorerst wie ein kleiner Punkt, dann immer Zunehmend, schaukelte eine Zille auf der Flut einher. Und darin saß ein Jüngling, der mit starkem Arm das Ruder führte und dazu ein Lied voll schmelzender Klage sang. «Otto!» jauchzte Irma plötzlich auf. Dann aber barg sie das Antlitz in ihre» Händen und schluchzte: «O, mein Gotll Ich liebe ihn!» Doch sie fasste sich bald und senkte den Blick verschämt zu Boden. Albert wurde fahl im Angesicht, presste einen Seufzer zurück und sprach: «Diefes Jauchzen vor Qual. dieses Schluchzen vor Wonne, Irma, lassen mich alles errathen. Du liebst, Irma!» Und mit thränenerstickter Stimme fügte er hinzu: «Du liebst meinen Neffen Otto.» Sie erfasste seine Hand und bedeckte sie mit Küssen, «Ihn! Ihn! Ihn!» stammelte sie. «Und erst jetzt ward ich inne meiner Liebe.» Inzwischen hatte die Zille gelandet. Otto's schlanke, schöne Iiinglingsgestalt sprang ans Ufer. Albert gieng seinem Neffen entgegen, fasste ihn an der Hand und führte ihn zu Irma hin. Dort legte er beider Hände ineinander und küsste den beiden die Stirn. «Werdet glücklich!» rief er. Dann stürzte er davon... Am Himmel waren die Flammen des Abendroths erloschen, die lodernden Garben wichen einem fahlen Zwielicht, Dämmerschatten wogten am Himmel und auf der Flur. Nacht war es geworden — auch im Herzen Alberts. Seinen Weg. den er dahineilte, bezeichneten dichte Thautropfen, welche auf den Blütenkelchen zitterten. Es war der Nachtthau seines erloschenen Herzens, es waren Thränen, in deren Meer seine spate Liebe versank. Die Blüten, auf welche dieser Thränenthau fiel, sind über Nacht verdorrt. Josef Vißy. Laibacher Zeitung Nr. 87. 714 18.5^ schüstsberichte geht der günstige Stand des Unternehmens hervor, da auch im vergangenen Jahre eine ziemlich nam« hafte Anzahl von Bauausführungen in und außer Laibach stattfand. Das günstige Erträgnis der eigenen Realitäten, der Zinsenertrag der im Portefeuille befindlichen Wert« effecten und endlich das Ergebnis der Baugeschäfte er« möglichte unter Heranziehung des Gewinnvortrages vom Vorjahre die Vertheilung einer ?procentigen Dividende, welche dem Beschlusse der Generalversammlung gemäß ab 1. Mai d. I. zur Auszahlung gelangen wird. Bei der Ersatzwahl für den verstorbenen Präsidenten, Herrn Ritter von Gutmannsthal-Benvenulti, wurde Se. Excellenz Freiherr von Schwegel einstimmig gewählt. In den Re-visionsausschuss wurden berufen die Herren: laif. Rath Richard Ianeschitz, Albert Samassa, Ferdinand M.Schmilt. Ferdinand Billina und Franz Zeschlo. — (Allgemeiner Staatsbeamtentag.) Wie der «Oesterreichischen Staatsbeamtenzeitung» zu entnehmen ist, ergeht an alle Staatsbeamten die Aufforde« rung, sich am Christi-Himmelfahrtstage, d. i. am 7. Mai l. I., um 11 Uhr vormittags in einem geeigneten Locale ihrer Stadt zu versammeln, um in würdiger Form eine gleichlautende Kundgebung zu beschließen. Die einstimmige Kundgebung sämmtlicher Staatsbeamten Oesterreichs foll dann der Regierung im Abgeordnetenhaufe durch einen Staatsbeamten, welcher gleichzeitig Reichsraths.Abgeord« neter ist, in dem Zeitpunkte vorgelegt werden, in welchem die gesetzgebenden Factoren ihre legislativen Arbeiten be» ginnen. Die von allen Staatsbeamten Oesterreichs an den Orten ihrer Berufswirlsamleit zu beschließende Kund» gebung solle lauten: Die Staatsbeamten in (Ortsnamen) beschließen, im hohen Hause der Reichsraths'Abgeordneten an die hohe l. l. Regierung durch Herrn k. l, Hofrath Professor Wilhelm Cxner die Bitte zu stellen, um 1.) Regulierung der Activitätsbezüge der Staatsbeamten in dem Sinne, dass an Stelle der geltenden Activitäts» zulagen die für die Militärbeamten jeweilig normierten Quartiergelder treten, l.) Regulierung der Pensions» bezüge der Staatsbeamten nach den für die Militärbeamten geltenden Normen und die Pensionsbezüge der Staatsbeamten-Witwen und »Waisen in einem den gegenwärtigen Zeitverhältnissen entsprechenden AuSmaße. 3.)Neu», systemisierung der Staatsbeamten-Stellen in der IX., X. und XI. Rangsclasse in dem Sinne, dass in jeder dieser drei unternsten Rangsclasfen, ebenso wie im Militär« beamten'Stande, die Anzahl der systemisierten Staats» beamten-Stellen die gleiche ist. 4.) Erlassung einer Diener» Vorschrift mit Einschluss einer Beförderungsvorfchrift nach dem Muster der für die Militärbeamten giltigen Normen, unter gleichzeitiger Schaffung eines Gefammtstatus für fämmtliche Staatsbeamte, zufammengefafst nach den einzelnen Verufslategorien und gegliedert nach den einzelnen Ressortministerien. — (Concert der «NiH8bsua Natio»».) Im landschaftlichen Redoutensaale findet heute abends ein großes Concert unter Mitwirkung der l, und k. Militärkapelle, des Opernsängers Nolli, des Elavierlehrers Hoffmeister und des Sängerchores der «Olagdsn» AHtioa» statt, welcher heute zum erstenmale vor die Oeffentlichleit tritt. Das Programm wurde wie folgt festgestellt: 1.) I. Glinka: Ouvertüre zur Oper «Ruslan und Ludmilla»,executiert von dir Militärkapelle. 2.)A.Ned« V6d: «Vo^aoi ua pow», vorgetragen uom Sängerchore der «ttiasboua A^tica». 3.) I. von Zajc: «voiuoviui i Ijudavi», und Camillo Masek: «Lam», vorgetragen von I. Nolli; Clavierbegleitung: Karl Hoffmeister. 4.) Ned-vöd: «8Iovyu8llÄ äeiöia», undFoerster: «LIkvaLiovoncsm», vorgetragen vom Sängerchore. 5.) I. v. Zajc: Recitativ und Arie aus der Oper «Nikala ßubiü 2riu8ki» und Donizettl: Recitativ und Romanze aus der Oper «vou 8sba8t,i2N0», vorgetragen von I.Nolli; Klavierbegleitung: Karl Hoffmeister. 6.) F. S. Vllhar: «81ava» für großen Männerchor und Baritonsolo, vorgetragen vom Sänger« chore, Solo von I. NoUi; Begleitung: die Militärkapelle. — Anfang um 8 Uhr abends. Preise der Plätze: Cercle ü 2 fl., erster Platz 5 1 fl., zweiter Platz k 60 kr.. Sitz auf der Gallerte ü, 1 fl., Entrse 60 kr., Stubenten-karten K 40 kr. — (Aus dem Reichsrathe.) In der gestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses beantragte Abg. Dr. Kotofchinegg eine Aenderung des Gesetzes, betreffend die Verzugszinsen von directen Steuern. Der Abg. March et beantragte die Grundsteuerbesreiung für die durch die Reblaus inficierten Weingärten und die Ge» Währung von unverzinslichen Vorschüssen an durch die Reblaus geschädigte Gemeinden. Auf Antrag der Abg. Ritler v. Iavorski und Grafen Hohenwart wurde beschlossen, einen Petitionsausschuss von 24 Mitgliedern einzusehen. Die von der Regierung in der ersten und zweiten Sitzung eingebrachten vierzehn Vorlagen wurden Specialausschüssen zugewiesen. Zu der Regierungsvorlage, betreffend die Uebergllngs-Vestimmungen in Bezug auf die Veranlagung der Gebäudesteuer u. s. w. in den mit Wien vereinigten Gemeinden, ergriff Abg. Dr. Kopp das Wort und erklärte seine Befriedigung über diese Vorlage. Abg. Dr. Barn« reither empfahl den von ihm und Genossen ein« gebrachten Gesehentwurf über die registrierten Hilfscassen. der in erster Lesung dem Gewerbe»Ausschllsse zugewiesen wurde. Die Abg. Maz Hajek und Genossen beantragten die Abänderung der M 75 und 92 drr Gewelbc-Ordnung inbetreff der Sonn» und Feiertagsruhe. Abg. Dr. Fuß beantragte, dass der Gewerbe«, der Steuer» und der volkswirtschaftliche Ausschuss für öffentlich erklärt werden. Nächste Sitzung Montag. * (Spielplatz für die Jugend.) Der Laibacher Gemeinderath hat in feiner gestrigen Sitzung be-fchlosfen, die städtifche Wiese nächst dem Coliseum, auf welcher alljährlich am 18, August die Militärparade abgehalten wird, der studierenden Jugend als Spielplatz zu überlassen. Da jedoch die Spiele der Gymnasialjugend unter Leitung des Herrn Professors Dr. Gratzy nur jeden Mittwoch und Samstag nachmittags stattfinden, beschloss der Gemeinderath üb« Anregung des Gemeinde» rathes Dr. Ritter von Bleiweis weiters, die erwähnte Wiese überhaupt als Spielplatz für Kinder zu erklären und nur jeden Mittwoch und Samstag nachmittags für die Gymnasialjugend zu reservieren. Dieser Beschluss des Gemeinderathes wird seitens der Eltern gewiss mit Be« friedigung vernommen werden, da sich bisher der Mangel eineS geeigneten Kinderspielplatzes sehr empfindlich fühlbar gemacht hat. , — (Evangelische Gemeinde.) Wegen Amtshandlung des Herrn Pfarrers K " ieszner in der Filialgemeinde Cilli wird der Gottesdienst in der hiesigen evangelischen Kirche morgen ausfallen. — (Personalnachricht.) Der Reichsrathsabgeordnete, l. k. Regierungsrath i. R. Herr Anton von Globocnil hatte vorgestern die Ehre von Sr. Majestät dem Kaiser in Audienz empfangen zu werden. — (Promenade-Concert.) In der Stern» allee findet morgen mittags ein P omenabe-Concert, ausgeführt von der Kapelle des 17. Infanterie-Regiments, statt. Das Programm wurde wie folgt festgestellt: 1.) «Aller Ehren ist Oesterreich voll,» Marsch von Ioh, Novotny; 2.) Ouvertüre zur Oper «Die beiden Grenadiere» von Doppler; 3.) Vorspiel zum Bühnenweihsestspiele «Parsifal» von Richard Wagner; 4.) «Incognito,» Walzer von I. Ioanovici; b.) Lied des garästra aus der Oper «Le Mage» von I. Massenet; 6.) «Festsaalllänge,» Polka francaise von I. Jüngling. — Anfang um halb 12 Uhr. — (K. t. Land wir tfchafts.Ge sell schaft.) Die diesjährige Generalversammlung der l. 5 Landwirtschaft« - Gefellschaft für Krain findet dem Vefchlusse des Centralausschufses zufolge am 4. Juni statt. — Zu Vi» gaun in Oberkrain und in Tuchein wurden Filialen der Landwirtschasts-Gesellschaft ins Leben gerufen. — (Ständchen.) Ein finniger Dankeszoll war es, welchen die Sängerrunde des Laibacher deutschen Turnvereines den Spenderinnen der prächtigen Standarte entrichtete, indem sie denselben »m vorgestrigen Abende vor dem Casino ein Ständchen brachte. Nach Absingung dreier Chöre fand im Ballonsaale rin Ehrenabend statt, bei welchem es an ernsten und launigen Trinlsprüchen nicht fehlte. v. ä. V, — (Vesitzwechsel.) Pas Gut Gairau, bisher Eigenthum des hiesigen Advocate» Herrn Dr. Ahazhizh, wurde mitsammt dem Inventar vom hiesigen Hausbesitzer und Holzhändler Herrn Franz Hren läuflich erworben. — (Selbstmord.) Man meldet uns aus Littai: Am vergangenen Mittwoch wurde der 34jährige verehelichte Kaischler Alois Simon cic aus Mr,z>,ik, an welchem in letzter Zeit Zeichen von Irrsinn wahrgenommen wurden, im Walde zwischen Mr^nil und LjubeZ auf ein m Vucb/nbaume erhängt aufgefunden. Der Unglückliche hinterlässt eine Frau und drei unverforgte Kinder. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinbe Rodockendorf im politischen Bezirk.: Littai wurden gewählt, und zwar: zum Gemeindevorsteher der Grundbesitzer Franz Pajt in Rodockendorf, zu Gemeinderäthen die Grundbesitzer Franz Znidarsik in Rodockendorf und Anton Kastelic in Vrhpolje. — («Höitoljski ^ovariz.») Vom Organe des flovenifchen Lehrelvereines in Laibach, «vöitsiM I'ovariu», ist foeben die achte Nummer des laufenden Jahrganges erfchienen. Dieselbe bringt u. a. einen instruc tiven Aufsatz «Ueber die Regelung der Lehrergehalte in Kram» au« der Feder des Herrn Professors Levec und zahlreiche Fachnotizen und Correspondenzen. — (Ein verschollener Officier.) Aus Agram wird telegraphifch gemeldet: Oberlieutenant Det -ling, der seit 7. d. M. vermisst wurde, ist heute in einem Hotel Garni, wo cr sich verbarg, in gemüthskrankem Zustande aufgefunden worden. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Wien, 17. April. Die parlamentarische Commission des Iungczechet, Clubs wählte dcn Abg. Trojan zum Obmann. Tilser zu dessen Stellvertreter und Engel zum Schriftführer. Die mährischen Czechen erklärten, den von den Iungczechen gemachten Vorschlag wegen Unterstützung des jlmgczechischen Adressentwurfes in Erwägung ziehen zu wollen. Prag, 17. April. Alle für Sonntag einberufenen Arbeiterversammlungen m,t dem bekannten Programm: Arbeiterfeiertag am 1. Mai und achtstündige Arbeitszeit, wurden behördlich verboten. ^'^^ ,,,,, ^>, Budapest, 17. April. In^H^? wurde der Domherr Konda bel>n ^ si ; ^ Schuhmacher erschossen. . Schüsse auf den Domherrn ^ vierte Schuss traf den minlstr>ett^,B, Schüsse ! todt am Platze. Konda war ein!", ^ ! Wie es heißt, soll das Mot'v ° Me>!^, liegen, dass der Domherr, in d<" " sje» ^ tä'ters als Richter angerufen, zu ^ ! des Schuhmachers entschieden tM- .^ ^ Esse«, 17. April. 3" b" it ^ Tiefbau, stellte die ganze B'lkM"! ^ ^. , weil sich die Verwaltung we's^^l > betreffs der Lohnerhöhung «nd °" ^ -zu bewilligen. Desgleichen s^ew der Zeche «S^llerbeck». ,, .M«^ ! Rom, 17. April. Die Yacht „ A!' Kaiferin Elisabeth an Bord l»t ,< ausgelaufen. ^«ners^ - ' Bern, 17. April. Die Vunde^ ^, -^ internationale Uebereinkommen ' ^. ^ der E'senbahnen einstimmig aMY Me ^ ^ London, 17. April. Neuter ^^« Venares: Infolge der wegen oe« ^^ ^» welken nothwendigen DemolleNW ^, Mx es in den Straßen zu "nften ' hab" .«^l wurden geschlossen. Die EingebolN"^ ^ l^ eingestellt. Es wurden Truppe" .^e, M zur Bewachung der öffentlichen " ^ß M Rangoon, 17. April. P"sg^ , « mit den Manipuris zusam""' .^ d>e l. Die Manipuris verloren 50 " ^iM blieben ohne Verluste. ^,. „„la^ 1 '> Petersburg, 17. A^ den Großfürsten Michael M'hH^cß^fl, Verehelichung mit der Hräftn " ^ F "' . verhängte Verbanuung aus Mul» ' >, ^ Dauer fein. cn^sideiit^', ^ Newyork, 17. April. Der P" ^,g.^^. Staaten. Harrifon. gab feine Z"'^it d^^!, Aufenthaltes zu Elpaso m Tex » ^^ von Mexico. Diaz, zusam^Hlr^.^ ^ Reisender. Wien. - Abeles. ^'tenH>U Kauf.,,.. Vrüun. - Nißnmul, "° ^, l5^"/s Brandt, l. und ,. Thierarzt. Ä ran,^ ,^ ^ , j Praq. - Müller. Mechcmller, l"^ ^ V"' ^1 - Naur. Fabrikant, Innsbruck. l^> Fohilsdorf. . cam"! u. Hotel Siidbahnhof. Müller. Age«. ^,. ^ - Maulwurf. Rasender. <^°Vl^I^,, mis. Marburg, — Pe"s, ^e" y° ^,5,.,» . H,tel Elefant. Drab/I°mmb ^ , Grilc. Watsch. - Pouse. Na seM«^ » ^ . brück. — Huber sammt Frau. ^ ^at'"',>,,..,., Postbeamt?. Agram. ^ "' ^ f u ,,, ^ Scherer. Kaufn,,. Familie. Laibach. - G^th", ^stcr.,^, '' ^ Hoffmann. Aussig. - ^nt«. 5"!_ P-z^ ' schein, Gürz. — Storecl'. Krai ^ ^ ^» , pslegsverwlllter. sammt Fani'Nälosca. ^ sender. Brunn. - Kunb'c, "" ^. ' ' Frau. Trieft, - Nnf, M"cheH .;,, s ^ . Hotel Vaierischer Hof. Vogri", -"'^., V" ^," , Michitsch. Unterdeutschau. ^ ^. Osrz"'^ ^ Graflinden. - Rom, M"ecle. , ,„ 5M Hotel Elefant. Wachtel. Zieger «" ^l""'^'F"^^> schii) und Einen, Wien. ^ ^ Oolln^ ^-,„,^ Koh. Hausbesitzer. Klaaenfurt. S'° ° Li'!>, , Kfm,, Gotlschee. - Kraus. Kau, ^^,„c>r^ ^,, , Siofok, - Lewy, Neutlingen. ^^g. .^ - Müller. Trieft. - <»"",", ^ ^H^' ^ brikant. Graz, cvngen'c"^ ^lh"' ^'/ Hotel Stadt Wien. Schwarz, ^»,^r.»^ls„ ., Sternderner. Grümeisen, ^Z" „, ^ M Mandl. Herlint. Nubin ««d f"^ic". ^. S^ Götz. Dienstl und Dr. MV'. ^^/ Zuckerbäcker. Moräutfch,,-- ^«^^^^ ,/ Hotel Eiidwhnhof. OrnHe^W^T^ .., ^ ,,1 Den Ib. April. I°^ ^ g^' js thal 11. Herzfehler ^oria" H"° , ZlZ' / Den 16. April. 3" ^el, >< ' Polana°Dam,u 50. Tubcrculo,e- .^, v ^^-<^v Den 1 7. APril. IoM gaffe 15. Pneumonic._______^T^ell 1>^ h ---------ss ! Z«l -^^ .^'i!' ' 1 ^ m H^^W gerinner Regen, nachts sich "^, u5^^e> der Tempcratul 8 3°^un^5^7^. " ^ -----------Ver^twoMch^d"" ^ "*Sy*H«i 87. 715 18. April 1891. Course an der Wiener Börse vom 17. April 1891. 1 !'« °""— s^^, ' '"«146.0 ^""«W, lttidil.35 K"/„ Krain und Küstenland . . — — —'^ 5°/,. nieberösterreichische . . . 109b0 110 25 5°/,, steirische...... —'— —'^- 5"/„ lroalische und slavonische . 104 75 105 - 5"/„ stebenbürnische .... —-— —-— 5>"/„ Temescr Äanat .... —'— ^-'^ 5"/„ ungarische...... 92 30 9265 Andere ussenll. Hnlehen. Donau-Reg.-Lose b«/„ 1NU fl. . 12075 121 85 dto. Anleihe 1878 . . 106 — 106 75 Nnlehen der Stadt G5» . . 111 - — — Anlehen d, Stadtgemeinbe Wien 105 50 106-50 Präm-Anl. d. Stabtgem. Wien 14825 148 50 Aürseubau-Anlehen verlos. 5°/„ 98— 99 — Pfandbriefe (für 1UU fl.). Nodencr. all«, ost. 4"/„ E. . . 114'- 115 — dtll. dto. 4'/,°/°. . . 100 50 10130 dtll. dto. 4°/„ ... 97-30 97 80 dtll. Präm.-Schuldverschr. 3»/, 109 25 109-75 Oest. Hypothctenbanl inj. 50°/, 98'5s 9i» 10 Ocst.-ung. Baut vcrl, 4'/,°/,, - 10125 102 25 bctto » 4°/„ . . 99'70 100-1!) detto 50jähr. » 4°/, . . 99-70 100-1» PrioriliitL'ybligalionen (für IU« fi,), Ferdinauds-Ätordbah» Em. 1886 99-?) 100-30 Valizische Karl-Ludwig-Nahn EM. 1881 300 fi. S. 4'/,"/° - t00'- 10010 Geld Ware Oestcrr, Nordwestbahn . , , 107- 10760 Staalsbahn....... 192— 194 — Südbahn il »«/„..... 150-25 151-25 » 5 ü°/,..... Hg- . 180— Ung,-8il/„ 34850 34950 Lrdt.-Ailst, f. Hand. u. 0.160 fi, 30U25 30075 Lreditbaiil, «lla. ung., 200 fl. . 34375 344 25 Deposlteilblllll, «llg,, 200 fi. . 204 — 206--. Wcomptc Gel,, Ndröst., 500 fl, 612 — 620 — Giro«u. Casfenv,, Wiener 200 fl. 2izz — ^14-— «eld Ware Hhp°lhelenb,,Sst. 20N fl. 25°/uT- ?"'5N 71 — Länderbanl, öst. 200 fl, V. . . 217 60 218'iu Ocsterr,'!i!!g, Äant 600 fi, . . 989 - 993 - Unlllnbanl 200 fl..... 238-50 239" Verlehrsbanl, «llg., 140 , . 159 50 1öN-5N Actien van Transport» Unternehmungen. (per Stück), Albrecht'Vahn 200 fl. Silber . «9-— Nl,-— «llfüld'FiuMllü, Bahn 200 fl. S. 203- 20^-50 Vöhm. Nordbahn 150 fi. . . 805-206 — » Wcslbahn 200 fl. . . . 35'1'--352-— Vuschtiehraoer Eis. 500 fl. CM, 1845 1255 dto. (M. N.) 200 fl. . 432— 4Ä4 — Donau - Dampnchifffahrt - Ges., Oestcrr. 500 fl. CM. . . , 297 — 89!»-— Drau-Cis, (V.-Db,°Z.)200 si. D. 199 75 200'25 Diil-Vodenb.-Eis.-Ä. 200 st. 2- —-— — — sserbinands «ordli. 1000N.CM. 27l<5 2795 Gal. Carl-Lndw. V.2UUfl.LM. 218-50 21 i-Lemb. - Czernow. - Iassy - Eisen- bllhn-Gesellsch. 200 fi, T, , - 24550 246-25 Ll°n.d,öst.'UNg.,Triest5U0fi.eM, 453 — 455 — Oesterr. Nordwestb. 200 fl,E50 Prag Dür/rEisenb. 150fl.Silb. 9l-75 92 — Stantseisenbahn 200 fl. Silber 24«-5 > 243- -Lüdbahi! «nu fl, Silber . . . lik-— i<6üc Süd-Nordd.Verb,-B,20»st.CM. 173— 180 — Tramway-Ges.,Wr.,i70fl. ö.W. ^20 — 2215t » neue Wr., Priorität«- Actien 100 fl......94-- - 86 — Ung.-galiz,Visenb. 200 fi. Silber 199-75 20025 «eld «are Uiig. Nordostbahn 200 fi. Silber 19? 75 198„5 Una.Westb,(Nallb'Vraz)2NUfl.S. 199 75 «00 — Industrte-Actien (per Stück). Vausses., «llg, Oest,, 100 fl, . 95 — 96-— Egydier Visen- und Stahl-Ind. in Wien 100 fi.....84'— 8L-— Elsenbahüw. Leiha., erste, 80 fi. 108 — 10<» -«Elbemühl» Papiers, u. V.-G, 49- - 50 >. Liesiiisser Brauerei 100 st, . . 92— 93>— Montan Gesell,, österr,'alpine 96 10 U6»!>» Präger Eiscn-Ind.-Ges. 200 ss. 389 — 391 — Talao-Tari, Steinlohlen 80 fl. 5^0 — 505--«Nchlöaelmiihl', Papiers, 200fi. 197'— 199-— »Stt»,rcrmülil»,Pap!eif.u,V,-G. 131 50 132 — Trifailer Kohlenw.-Ges. 70 fl. , 164- 165 — Waffenf.-G.,Oest.inWien1U0fl. 474-— 478 — WaggoN'Leihanst., Nllg. in Pest 80 fl.........8«-75 87-2K Wr, Vaua.esellschaft 100 fi. . . 81/5 82-75 WienerbergerZiegel-Nctien'Ges, 2Il,-50 219-. . Devisen. Deutsche Plilhe......»?l0 5730 Uonbon........116-45 116 65 Paris.........46-15 46-20 Valuten. Ducaten '........ 551 558 20-Francs'Stücke..... 9 24, 985» Deutsche Reichsbanlnllte» . . 571» 571/, Papier-Rubel...... l-Z?^, 137,. 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