DItt. 2'. D»chb»tUk«?Oi. a 4. T»iW » ^ »W». »»««ueW^W, »» G^«o».t« »» dGMWMt »IWMWMtWM» vl«Ä? ,ltz»iWii«i lNpl«M««o»«atz«> t» M»e»M »I W» ILVWtMlt-IUtWW tz«WM«W«: ^ t»u» ^ « W«»«» »>« i«» ?»«»>>«. t» Kmzschlub. Lon uns" ul Berliner k-Miiarbc'ter. . Nach sicbenwöchigen Reparaturversuchen am Kabinett Marx und der allzu sch^naleu Regierungskoalition ist nun doch Kurzschluß erfolgt, ist der einzig mögliche Ausgang dieser «n sich freilich überflüssigeit und zumindest sehr unzeitgemäßen Krisis eingetreten, nämlich die Auflösung des Reichstages und die Ausschreibung von Reuwahlen. Seitden: der große Mandatsgewinn der Deutschnationa-len bei den Reichstagswahlen vom 4. Mai den Ruck nach rechts brachte, hatte auch die immer wieder angestrebte große Koalition keine Mehrheit im Reichstag, und das Minderheitskabinett Marx war genötigt, sich einerseits auf die Sozialdemokraten, andererseits auf die Bayerische Volkspartei und die Wirtschaftliche Vereinigung zu ftiitzen. Zur Herstellung einer Zweidrittelmehrheit aber l^durfte es, wie das ja beim Kampf um die Dawcs-Gesehe im Fall der Eisenbahnvorlage demonstriert wurde, sogar zur Unterstützung seitens eines Teiles der Deutschnato-nalen. Mit diesem parlamentarischen Treffen, das wie ein Schachspiel mit lebenden Figuren anmutete, (geschoben wurde ja auch!), setzte die Krise ein, ^!M deren Beilegung der Reichskanzler Dr. Marx mit heißein Bemühen tätig war. Das von ibm vorgeschlagene „Kabinett der Volksgemeinschaft", das die Zusammenfassung aller Parteien von Hergt bis Scheidemann verwirklil^en sollte, scheiterte an dem Widerstand der Dertschnationalen. Nunmehr begann Dr. Marr auf den „Bürgerblock" hin zuarbeiten, und zwar, da die Mehrheit des Zentrums eine reine Nechtsreqierung ver-s, mit Einschluß der Demokraten, was aber an dem Widerstand der letzteren scheiterte, scheitern mußte. Die Mknisterliste des Rechtskabinetts war zu sri'ch kolportiert worden . . . Kurzschluß! In der Geschichte des deutschen Parlanients war bisher nur ein Fall zu verzeichnen, in dem die Nufll^sung des Reichstags nicht „vor versammeltem Kriegsvolk", nicht in Gegenwart der Volksvertreter, im Reichstag verkündet wurde. Das war im Jahre 1878, als der Altreichskanzler nach Ablehnung des Sozialistengesetzes die Auflösung der Reichstages lediglich durch den „Reichsanzeiger" bekannt gab. Im übrigen ist eine Demission des Ka-« binetts Marx nicht erfolgt, sondern dasselbe führt nach wie vor die Regierungsgeschäste weiter. Die Neuwahlen zum Reichstag werden frühestens am .W. November 1924 angesetzt werden: doch rechnet man damit, daß sie erst Mitte Dezember stattfinden, schon deshalb, weil der Wunsch besteht, daß gleichzeitig die Neuwahlen für den Preußischen Landtag vorgenommen werden. Jedenfalls wird dies seitens aller Parteien gewünscht, da eS bekanntlich allen an Mitteln für den Wahlkampf fehlt, geschweige denn gar für zwei kost spielige Wahlen. Was bei den Nenwahlen am meisten beklagt werden mttß,ist, daß sie nach dein alten Wahlgesetz erfolgen. Dem jetzt ausgelösten Reichstag lag seit dem 21. August der Negie-runqsentwurf znr Aendorung des Wahlgesetzes vor, wonach für die Zuteilung eines Mandats nicht W.OOy, sondern 75.l)0si Stini-men erforderlich sein sollen. Dadurch wäre die Zahl der Volksvertreter auf M9 herab-gedrütkt worden, was isumer noch zwei mehr wären clls vor dem Weltkrieg im Reichstag des gpö^^ren.DeutMands^ Der NciKstag. Maribor. Sonntag, den 2S Oktober tS24. Ni'. 245 — S4. Äavrg. Sin lnlereffantes Änttwiew mit Rabli. „Der König eln umftcvttger und fähiger Staatsmann." Die le^te Rede des Herrn RadiL sei nicht verstanden morden. — Lobende Worte fiic den König, siir Davidovie und PetroviL. — RadiL ijber das Heer. — Für Vertnind.rung der Ausgaben und siir einen Parlamentarier als Kriegsminister. ZM. Beograd, 25i. Oktober. Die heutige! Die versassungsmäßige Stellung der Krone Numlner des Blattes „Vreine" bringt ein > miisse genau präzisiert werden, da wir tcine interessantes Interview seines Zagreber Korrespondenten ttlit Herrn Radii;. Dieser erklärt, Petrovie habe einzelne Absätze in seiner Rede falsch verstanden, weil sie falsch nach Beograd übermittelt wurden. Wenn Pe-troviö seine Rede gehört hätte, wäre er der erste gewesen, der Beifall geklatscht hätte. Radik? erklärte, er habe sofort, nachdem er er-sahren hatte, welchen Eindruck seine Rede und sein Aommuniquee machten, nach Beograd fahren wollen, habe sich jedoch später besonnen. In seiner Rede habe er ja nur erklärt, daß die Krise in der Absicht, alle Forderungen der Serben iin Parlamente zu be-reingen, inszeniert wurde. Die Furcht habe große Augen, damit lassen sich auch die andauernden Eingriffe des Königs in die Krise erklären. Er habe in seiner Rede aber auch die politischen Fähigkeiten des Herrn Petro-viL und des.Herrn Davidoviö hervorgehoben. In diesem Sinne sei auch seine Rede gehalten worden, die, wenn sie richtig aufgefaßt wird, ke'ne Verwirrung in die Reihen des engeren Blocks bringen ki^nne. RadiL erklärte t..eiter, das Projekt der kroatischen Bereinigung halte er für die günstigste Grundlage aller Ver-handlung-n über die Revision der Verfassung. genügende Verjassungspraxis haben. So muß z. B. festgestellt werden, daß die Krone von einer Regierung, die die Majorität hat, nicht die Demission verlangen, sondern nur das Parlament auflösen könne und die Dnrchsiii)-rnng der Wahlen an diesellze Regierung übe? tragen müsse. Auf diese Weise werden alle weiteren Anlässe zu Ltourlikten veriniedeu tverdeti. Eine der Hanptsragen sei die des Heeres und deren Ausgaben für dasselbe, die kein'^sfalls so groß sein dürsten, daß sie die Wiederherstellung Serbiens nnd die Entunck-lung Kroatiens beeinträchtigen würden. Es müßten sich unsere besten Gener.^le zusamtnen finden, die ein entsprechendes System der Verminderung der ?luSgaben auszustellen hätten. Die militürische territoriale Einlei-lung müsse hygienisch der Politischen enlspre--chetl, sonst wird binnen kurzem das ganze Land von der Malaria versellcht sein. Der Kriegsminister müsse eine zivile P^rsönlichkcit sein. Rabie erktärte, der König habe sich als umsichtiger und fähiger Staatsmann gezeigt und er hasse, daß der Wunsch des Königs nach einer Verstnndzgntt!^?z)o5itik in ErfiLAuug gehen werde. Die Dauerkrise. ?von will Äelt gewinnen. Kein neuc5 ) curent. — Konferenzen derParteichefs tes engeren Blocks, gottesdienst für weiland Protiä. — Außenminister Marinkovi^^ beim König. vcc und Maöek noch nicht eingetroffen. Trauer-- Preda- ZlM. Beograd, In der polt- tischen Lage ist heute kein neues Moment zu verzeichnen. Die Parteiche>fs des enteren Blocks, Davii>ov'i6, PetrvviL, Korosee, Ma-rinkoviö und Spaho hatten sich schon um !) NHr im Arbeitska'biilett «des Herrn Da^oidc-viü zn einer Konferenz eingefunden, die bis 11 Uhr dauerte. .Hiermlf sich die Herren Davidovie und Kovo^ec in die Kathedrale zum Tvauergottesdienst anläs^lich 't.c's To-deSt'aM's Proti«!. Nach d<'n: GoG^'sdienst ldem mich 'die Herren Io-valwoi«^ nnd Tril-kovis)l von Abgeordneten un'o Freunden d<'s Herrn Protie beiwohnten, bezaiben sich die Mnister w-ied^^r ^/ur Lwnfon'nz zurück. Unl Nbr wurde Aus',enntinister Miriukü.>lnä voul liiöuiq m Audietlz empssaugeu, >die eine L'tnude Kaller-te. Der in der Entwirrung der Krise eingetretene Stillstand wird dadurch erklärt, daß man Zeit gewinnen will, um zur Bildung einer Regierung alles vorzubereiten. Diese Regierung soll besähigt sein, mit dem Parlamente zu arbeiten. Wie die Krise gclijst wird, ist noch nicht vorauszusagen. ZM. Beograd, Qk^ober. Die sii"r rr-warleten Delegierten der Bauernpartei, Macek und Predo^ec, sind in Ve-.^g'.a!' noch nicht einaetrofscn. —HI- Die Wirren in China. Tientsin, S.?. Oktober. Eine nnter donr Koinimando 'des (^^enerals PenMiMg st-'-hende Division 'Her Nationalarmee hat in Peking gelueutert. Sie bemächtigte sich der Tore der Stadt, schnitt die Telegraphen- und der bei dcul cnrch die Not der Zett bedingten Beamienabbau so gewissenhast mitarbeitete, hat es leider verabsäumt, dabei der alten Losung zu gedenken: die Wohltätigkeit beginne daheim! Der preußische Landtag hat es übrigens nicht anders gemacht; denn der Gesetzentwurf, der die 421 Abgeordneten auf 210 herabdrücken will, ist genau so behandelt worden, wie die eutsprechende Vorlage iin Reichstag, d. h. sie erhielt bisher nur ihre Aktennuminer. Der neue Reichstag und der nene Landtag werdeil, wie sie auch aussehen mögeil, angel^alten werden müssen, dies nobile officium des Abbaus im eigeneit Hanse zu er^üllcnq Telep'l)onoe..ni>dnllgen ab und legte den ?i-senbah'ndienst l^ihm. Tokio, 24. Oktvber. (5!n japanisches Telograiniu au^^ Tiientsin nieloet, das; Präsident Tsao-^tiln aus Peting geflolien sei. Neuwahlen in Aussicht. . Eine unerwartete, dafür aber innso schwer-luiegendere Wendung iit der laufenden Krise wu-de durch die Ctellungnahnie der Nadi<"-Mrtei zur allgenieinen Lage dadi'.rch her^iei-gcfi'chrt, das; die Partei dem an der Regierung gestaudenen engeren Blocke die .'^Hilfeleistung lündigte. Den äu'.eren Anlaß zn die-seni Schritte bot d!e Bereitwilligkeit der Blockparteien znr Vildilng eine" .^ion-entra-tionskabinetts mit der radikalen Partei, be-ve.r diese mit ienen von ihren ?)'itgliedern abrechnete, die wegen ibv'r Korrn''tirn'?afsä-Uen nnl^'r Änlla:'.^ r.'erden iolicn. Eine ^lonzputratioi^sregiernng nnter Teil., nabine aller parlan^l'iltarischen (^irnppen — dl'ch lint An'^scksns' ^ angeN^^gten Minister i.iid ilir>.''> Anl'ange?, dinni der selbständigen Deiilotraten als Träger des Stistems der starkrn 5,'>^ind — hält die ^1iadii!partei für das eiii.zige Miltel, nnk ans verfassnngsmäs'.igent nnt» parlanienta'.ischeni Wege die Krise da-dnrch zu lesen, das; dieser Negierung die Durchfübrnna freier Wnblen anvertraut und danlit vor aller Welt das Prinzip der Votks-sonveränität für die Einrichtung unseres Staate? anerkannt iverde. Die Bedeutung dieses Schrittes liegt vor allem darin, das; nou einer Arbeitsregiernng unter dem Präsidium Davidoviti mit den Blockparteien nicht niel?r die Rede sein kann« Ter engere Block ist dazu zil schwach und ^^!adi5 will nicht inebr mittun. Die Versuchs mit ein.'r Arbetsregerung nnter der Fi'l^ rnng Iovanovi^ scheiterten infolge der Un< einigseit ili der radikalen Partei und der Un« nlöisiichkeit, einen geineinsamcu ArbeitSmo-duS zn schassen. ^err Pa^iL, dessen Einfluß in der Partei noch innner dominiert, will nicht arbeiten, sondern iil die Wahlen gehen. Die .^tro??e, die sei der Lösnng der Krise ii? bervorragendein Maße Anteil nahnl, wollte bisher von Neuwahlen nichts wissen, weil mit einer orleitsbereiten varlanientarischen Mehr heil innne''l?in gerechnet werden konnte. Eine solche .^io:i?binat!on bat nnnniehr an Wabr-scheinlichsi'it s>.s)r viel verloren. Ein Parla-nlent aber, das nickt nrbeil^iähig ist, hat keine Enslen.zberl'cktiauira, nnd dies ist ein s^Zrnnd, das; seine Anflosnng nnd die Ans-schreibnng von Nenwal>len in den Vordergrund der iitonklnnationen znr Lösung der skrise treten diirfte, znmal die zwei stärksten Parteien, die Radikalen nnd die Radicianer, die eine enischiedene Volksniehrheit vertreten, solckie Vablen nn'tnsckien. Die Zebnsnckt der .^'^erren Pa.^k?-Pribi^-nie ans der einen nnd des .'^^errn Radii^. auf der anderen 5eite diivitc' in Ersnllnna gehen, ob aber ihre Vorstelll?ugen von der Zusains nlensel'.nng der Wablregierung nnd des Dnrchfilhrnng der Walilen in Erfnllltng ges hen nierden, bleibt eine ^raae. Eine Vablre-giernng Pa>i^ Pribit^evie. scheint ebenso un-N'ahrscheinlich nne eine .^tonzentrationsregie-rnng nlick) dein '^^e^epte der N-^di^vartei. Das erstere n^äre ein Ilnglnck nnd das letztere verträgt das noch innin'r sek^r bocki stehende Prestige der radikalen Parlei nicht. Die Chancen de? 5)errn I"nanovi ols Vertreter der versöhnlicheren Richtung in der radikalen Partei scheinen zu wachsen. Der Verlauf der Wahlen dagegen dilr^te den Ebarakter eines gros;stiligen Zlveitainvkes znnschen den zwei <)?ilbrern Paöit; und tragen. lieber den Ansgang dieses Zn'eikanipfcs etwas zil ProPl?ezeicn, wgre gewagt, das eine scheint aber nnansN'eichlich, das; diese beiden Pole, die sicki nienials zusannueufinden konnten ilnd iinnier nur abstießen, als Konkurrenten nnteinander U'erden abrechnen müssen. Ein .^tonipronns; zwischen den beiden scheint^ es nickN zn aeben, da^n sind sie zu hart, und ge^icn ibre Ansch.mna'n über die Einrichtung des Stalle? in allen Velanaen viel zn weit aufeinander. ' ^ n -v- Dör??nbericht Zikich, 2'». !I^lt<^lier. (Eigenbericht). Pa-ric' 227.l.'i, Beograd 7.4^ Lon- ld o)? 2!^ Prag ö2.'^s>, Mais-lnd 22.^7-22..'2, Nouwor! 019.7.', biZ ')2 vom ?li. Oktober lilZt ,.0o»tt''«»ta2«'-iSo/»»'«lv«a-oktns. «V0. U^/S0K, nun S2ovsn«»a u^toa 7^ 7s^. VoMche«o«»»n. — Mon-rchiftij - «eftrebunge« w VMyern Die ^Münchner Allgemeine Zeitung", das führende Organ der Demokraten, bringt sol-gende allgemeines Aufsehen erregende Mit« tung: »Bei dem neuerlichen Vortrage des Großadmirals von Tirpitz vor dem von Pro-fesfor Coßmann zusammengebrachten geschlossenen Kreise erhob der dcutschnationale bay-rische Landtagsabgeordnete Professor Bauer — der von Herrn v. Kahr bestellte Präsident der vaterländischen Verbände die Forderung, das, eine sofortic"' Rechtsregierung im Reicke sofort an die Vorbereitungen für die Wiedereinführung der Monarchie, vor allem in Bayern, zu gehen habe. Dieser Vorschlag erntete bei einem großen Teile der Anwesenden großen Beifall. Der Großadmiral von Tirpitz selbst schien allerdings vom Uebereifer des Herrn Bauer nicht gerade entzüät zu fein. Er antwortete ausweichend und ließ durchblicken, daß eine Wittclbachsche Sonder» Monarchie mit seinen preußischen Gefühlen nicht ganz in Einklang zu bringen sei. Die Meinungen in der Versammlung waren geteilt. Der Vorschlag des Profefsors Bauer, der von dem Bunde „Bayern und Reich" vorgeschickt war, stützte sich auf die zwischen Deutfchnationalen und erheblichen Teilen der bayrischen Volkspartei bestehende Ueber-einstimmung, daß der kommende Wahlkampf die Wege für eine möglichst rasche Wiedereinführung der Monarchie in Bayern freizumachen liabe und daß deshalb von einer künftigen Reichsregierung im Reiche die Mitwirkung an einer gründlichen Umwälzung der Reichs- und Landesverfassung im Sinne des föderalistischen Bamberger Programmes zu erzwingen sei. Als künftige .Hauptstücke für die Conderstellung eines monar6)istischcn Bayern werden angesehen: Erstens ein besonderes bayrisches .Heereskontingent. zur freien Verfügung der bayrischen Regierung; zweitens Abtrennung der bayrischen Eisenbahn- und Verkehrsew'-ichtungen von der Reichsbahn-Aktiengescllschast, und drittens wenn noch nötig, als Vorstufe für die Monarchie eine bayrische Staatspräsidentschaft, in deren Hände einstweilen die wesentlichsten Regierungsbesugnisse gelegt werden sollen unter Einschränkung der Rechte der Volksvertretung auf die Bewilligung der Steuern und die .^o? trolle des Staatshaushaltes. — Ein Attentat gegen Kemal Pascha vereitelt. Tür^kischen Pressemelldungen zu-folige soll ein Komplott von sechs Armeniern zur Ermordung des Presidenten 'de'r Republik, Kvmal Pascha, entdeckt nwrden sein. Die Armenier, die zu diesem Z.wccke aus Athen gekommen waren, sollen bereits verholtet ilwrden sein. Bon der Pvlizei werden olleridings diosc Meldun-gen in Abrede .gestellt, doch bleiben die Blütter dalbei, daß sie auf Richtigkeit beruhen. — Ein Staatsstreich in China. Neber die Vorgänge in Peking wir'd dem Reuterbilrea>l^ gemeldet: Der Ststreich hat sich unerwartet und vvn der Bevölkerung fast unbemerkt vollzogen. Eine l^ruppe von Generalen beschloß, die 'Fcindseligkei't^ einzultel- len mtd tralf Maßnahmen, um es oem Gene-rul Fcnyuhfiang zu ermöglichen, in die Stadt zu kommen, die Befehlsgewalt KU übernch-men uTrd ^neral Wupeifu zu verdrängen. In früher Mo?yenswnde ließen die Truppen der Pekinger Garnison die Abteilungen Fe-nyuhsmnH m Hie Stadt. Dicse schnitten !ofort alle Verbindungen ab, besetzten die Dtiuiste-rien und übernahmen die Leitung der oflent-lichen Dienste. Eine Divisiom des Gen»^rals Fenyu5)siang umzingelte das Präsident-schaftsgöbäude unid verhaftete ven Finanzminister und den Generaldirektor des Mili-tiärrates. Der Handelsminister, der Ver« kehrsminister und General Dasui, der Bruder des Präsidenten, waren nicht auffindbar. Die Mehrzahl der Minister, ausgenommen Huangsuotlvng, der der jungchinesischen Par-tei angehört, haben sich ain dem Anschlag nicht beteiligt. Die Mitglieder der Gruppi: der Jungchinesen geben bekannt, sie seien entschlossen, den Feindseligfeiten ein Ende zu sehen und sodnnn eine allgemeine Konfe« renz einzuberiusen, zu der Tschvigsulin, Su-nyatsen und die mrderm Parteiführer eing^» laden werden sollen, um die Einiheit Chinas M verwirkliche und hierauf die dringend notwendige' auÄvartige Anleihe abzuschließen. Dschangitsulin soll bereit sein, den Wünschen der Jungchineisen nachzukommen. Ein Äigesbefchl Fenyuhsiang erttärt, es wäre schnMilich, ^venn die Armee zu inneren Kämpfen gebraucht Mrbc, statt die Nation zu sc^ltzen. Die Regievungsbehörden müßten für tien Frieden eintreten. Fenyuhsiang verfügt i'lber 4(1.klarlogte. Er hob hervor, daß A^ncrika ihm bisher nicht beigetreten sei, um nicht in internationalen Angeli>genheiten, an Venen Amerika nicht unmittelbar beteiligt sei, verwickelt zu werden. Da-mit ist aber nicht gefolgt, daß Ainerita der Schieds-gerichiskonse-renz in Haag nicht beitrete und sich auch an den internationalen ^Konferenzen nicht beteilige, insc^ferne hiedurch nicht eine Einmischung fremder Staiaten in innere amerikanische ^lngelegeirheiten zu besorgen sei. Präsident Eooliidge trat für 'den Abschluß von Abikommen ein, durch die der Angrtssskrieg in Acht un'd Bainn getan werde. TavescheoaS. t. Vom Mieterkongreß in Beograd. Bekanntlich tagte vom 19 .bis 21. d. M. in Beogirvd ein Kongreß dör Mieter, dem aiuch Vertreter der Or^nisationen Maribor, Zagreb, VaraLdin, Sisak, Brod, Vinkooci, LjMjana, Celje usw. beiwohnten. Im Cöan-zen nxlren 1L0 Delogierte versanrmelt. Auf dem Kongresse wurde ein Entwurf des Woh-nungsgefetzes ausgearbeitet, der Awei Teile hat. Der eche Teil spricht über die Regelung der Beziehunigen zstvischen den .Hausbe^ltzern und den Mietern, der M>eite Teil von den Baugenossenschaisten, die durch das Woh-nungs'gesetz normiert sein müssen. Diese sollen für jede Sbadt a^ls autonome Wrpcr-schaften kreiert werden. Schließlich wurde eine Resolution erbracht, in welcher cserech-ter Schutz für die Mieter gefordert wird. t. Aktenanhäufung beim Staatsrate. Wie aus Beograd berichtet wird, harren öcim Staatsrate über 4t>.00 Akten ihrer Erledigung. Sechs Abteilungen arbeiten Ta>g und Nacht, und trotzdom werden von jeder Abteilung täglich höchstens zohn Akte erledigt. Die Erledigung aller bisher angehäuften Akte M'rfte mindestens zjwei Jahre üean-sipruchen. t. Eine schauderhafte Entdeckung. Im Orte Krasnica in Kroatien ist die Besitzerin Mara Tadajeviö vor 10 Monaten auf rätselhafte Weise verschwunden. Man vermutete allgemein, daß sie einen Selbstmord verübte. Trotz der eisigen Nachforschunigen der Behörden konnte khre Leiche nicht ausigcfunden werden. Im Hofe ihres Hauises befindet sich eine Zisterne, aius der das ganze Dorf Wasser s«!^p!fte. Als dieser Taye eine Bäuerin aius der Zisterne Waffer holte, bemerkte sie zu ihrem größten Schrecken im Schaffe eine Menscl>enhand. Auf i!hre Hilferufe eilten einige Bauern herbei und untersuchten 'Hie Zisterne. Daibei machten sie eine schauderhafte Entdeckung, die das gcinze Dorf in die größte )lufrogttng versetzte. In der Zisterne wurde die schon l>a:llb verweste Leiche der verschwundenen Tajdejeviö arufgefimden. Die Leiche vst über 9 Monate in der Zisterne gelegen. Seltsamerweise ist niemand wegen des Genusses des vergifteten Wassers erkrankt. t. Mareoni kündigt neue Berbesierungen an. Nach einer Mel'bung aus Athen traf dort Marcont zu kurzenl Mifentlialt ein, nachdem er auf seiner „EleAra" zu- frieden'stellende Versuche über die Verbesserung der drahtlosen Telessraiphie gemacht hat. Er erklärte, er glaube,, das Problem der dire»kten drahtloisen Verbindung zwischen zwei Punkten der Welt ohne B<'nützttng von Zwi-srk)ensta^ionen gelost zu haben. Marconi er" klärte: Ich gelanigte nicht nur zu einer völligen Isolation bei der Ul^be'rtragung von Nachrichten, die als absolut privat angesehen werl^n müssen, sondern ich erzielte auch eine große GesckMindigkeit, die uns in die Lage versetzen wird, die gegenwärtige Gebühr auf den M. Teil herabzusetzen. Marconi sprach außerdein über allgenieine wisienscha^tliche Fortschritte und erklärte, daß die Welt bald mit neuen, großen wissenschaftlichen Erfolgen überrascht werden wüvde. t. Ein Goh« des verstorbenen Königs von Belgien vor Gericht. Aus Berlin wird gemeldet: Das französische Kriegsgericht in Wiesbalden hatte sich wieder einmal mit dem Sohne des verstorbenen Königs Leopold von Belgien, aus dessen niorganatischer ^he mit der Baronin Vaugan zu beschÄftizen. Ter Angeklagte rst 24 Jahre alt und heißt Stephan Otto. Im Jänner wurde er verhaftet, weil er vor drei Jahren dem General Allan angeblich im Auftrage des Königs Alliert von Bedien eine belgische Kriegsdekoration vor der versammelten Mannschaft überreicht hatte. Nun stellte es sich heraus, daß Stephan Otto dazu keine Berechtigung hatte und er wui^ deÄvegen strafgerichtlich verfolgt. Er wurdx ins Mainzer Unte^uchungsgefängniS gebracht und soll sich dort auf Grund falscher Rezepte Kokain verschafft und auch die anderen Unterfuchungsgesangenen damit versorgt haben. t. Professor Einthoven, Nobelpreisträger flir Physiologie und Medizin. Der die^äh-rige Noibelpreis für Physiologie und Medizin wurde Professor Einthoven in Leyden jsHollan'd) verliehen. t.Großer Fortschritt in der Krebsbekämpfung. Borgestern wurde im Berliner Kaiserin Friedrich-Kranikenhaus bei der Tagung der Gesellschaft für Verdauungs- und Stcff-wechseltrancheiten von Geheimrat Blumen-tail eine Mitteilung gemacht, die für die Feststellung Vdr Erreger der Krebserkrankung von großer Bedeutung sein wird. Einleitend teilte Geheimrat Wasflsrmann mit, daß eS jetzt nicht mehr aussichtslos fei, d'^gnostifch und auch durch Behandlung bei der Bekämpfung der Krebskrainlkheit etwas zu er-rei«^n,wä!hrend man bisher keine Methode hatte, die gestattete, in spezifischer W<'ise durch die Untersuchung der Ärpersäfte Krebs mit Sichecheit festzustellen. Gcheimrat Blumental berichtete über Mchwngen von Ba-Men in ReinVulwr aus menschlichen SrebS-geschwülsten, mit denen er Krebs bei Tieren erzeugen konnte. Es sinid auch 16 Fälle von mensckMchem Krebs 'drei verschiedene Bazillen gründen worden, aber damit die Geschwülste sich entwickelten, sei noch der Zusatz von Kiosebgur als Reizmittel nod.vendig gewesen. Daraus ergibt sich, daß ein weiterer ^ktor außer dem Bazillus für d-ie Ge-schwulstbildung in Betracht kommt. Die von aiußen koinmen'de Reizung und die innere Disposition müssen erst zusammenwirken. Blu mental erklärte, er habe nicht einen einzigen Krnncheitserreger, wchl aber eine Gvuippe von Krebs erregenden Bazillen gefunden. Wesentlich ist, daß hier zum ersten Male in menschlichen Tumoren der Reiz gefunden, als sj^r^it erkannt und in Reinkultur gezüchtet worden ist. Die Mitteilungen des s^rschers machten Aufschen. Im weiteren erö>fifnet sich, wie Wassermann angekündigt hat, die Aussicht auf die Möglichkeit einer Blutdiagnostik. t. Die vornehme Badebekanntschaft. Der Bi'trgermcister von Neustadt in Sachfen, der Besitzer einer gutgehenden Großhandlung, lernte vor einiger Zeit in einem Badeorte eine Majorstochter kennen, die er heiratete. Als Trauzeuge fungierte ein naher Anverwandter der Frau. Sie übernahm im Haufe W M kl Mtl. Ew Roman aus Norwegen von Anny vothe. ««eManischeS «ophrlght ISIS by Anny Wothe, Leipzig. A (Nachdruck verboten.) Mit einem Schrei richtete sich jetzt das blasse Weib mit der rotgoldenen Lockenfülle über der weißen Stirn in die Höhe und starrte dem in schweres Sinnen Versunkenen ins Gesicht. Der Schrei des Weibes erst sührte Henrik Flage in die Wirklichkeit zurück. Er wollte fliehen, schon wandte er den Fuv, da stand das Mädchen an seiner Seite. Die großen, grauen Augen flammten fast schwarz in dem weißen Gesicht, und die blauen Adern des zarten Halses klopften unter der durchsich-tlg-n, wclßen Haut. „Esta", murmelte der Mann dumpf, fast verzweifelt, wie unter dem Banne eines plötzlichen Verhängnisses. „Ja, ich bin!" rief sie leidenschaftlich. „Hast du mich nicht erwartet, hier an der heiligen Stätte, wo wir selige Liebesschwürc g«-tauscht?^' Ein grelles Lachen klang von ihrem Munde, als er mit finsterer Stirn leise sagte: „Ich habe nicht daran gedacht, Esta, sonst ich nicht gekommen. Es drängte' mich nur hinaus aus der Enge des Hofes ins Freie." „Dein Herz führte dich recht", gab das Mädchen kalt zurück. „Der Altarftein läßt dich nicht los, du bist ihm wie ich verfallen, dein Eid bindet dich." „Du darfst nicht fo töricht reden, Esta. Ich habe dir erklärt, was mich hindert, dir mein Wort zu halten." Feindselig funkelten ihn die Augen des kaum zwanzigjährigen Mädchens an. „Du hast recht, .Henrik Flage, du hast deinen Eid bereits gebrochen, indem du Borg-hild Botters zu deiner Frau machtest. Nun wirst du hingehen und am Altar zu Tronisö schwören, wie einst hier an König Olafs Altar. Siehst du ihn dort gleißen, den alten Königsmantel König Olafs? Von Purp' r-sammet ist er, und wo er leuchtet, da erhob sich einst die Kirche. Die Kirche ist nicht weh?, aber wie rotes Blut sickert es noch imm'^r aus dem Stein, wenn ein Meineidiger sich dieser heiligen Stätte naht. Siehst du es dört fließen? Wie heißes, rotes Herzblut rinnt es dahin." Unwillkürlich richteten sich Henriks Augen aus den alten Stein, wo einst der Bischof den goldenen Kelch hoch gehoben und gesprochen hatte: „Blut von meinen» Blut, das sür Euch vergas,en wird." ^.^ar das wirklich rotes Blut^ was zwisch.n den Steine» floßI „Zurück!" rief Esta außer sich. „Rühre d'.: Stein nicht an, deine Hcinde würden verderben!" „Du bist außer dir, Mädchen", mei.ite Henrik gelassen, sich mit der großen Hand über die weiße Stirn fahrend, „es mag nicht leicht für dich sein, gerade an meinem Hoch-jteitslage, ich weiß es, aber la) kann es nicht äilteru. Geh heim, Kind, zu deiner Mutt-'r." Das Mädchen lachte gellend auf. Die junge Brust unter der leichten weißen Bluse ^)ob sich in leidenschaftlicher Bewegung. Die roten Locken, die sich um den Weisjen Hals ringelten, zurückwerfend, sagte ffe: „Meine Mutter hat mich verstos;en, weil ich von dir nicht lassen wollte. Sie meinte, ihr wäret alle schlecht, ihr auf dem Flageu-hof, schlecht unt) gemein, denn ihr habt einst deinen leiblichen Bruder um sein Erbe gebracht." Henrik hob mit wütender Geberdc die Hand zum Scksiage. „Noch ein Wort, Mädchen, und ich vergesse mi.b:" „Schlag doch zu! Was sind Schläge gegen da2, was du nur angetan? Mein Lebeil hast du zerstört, mein Glücl vernicht-'t. Weil ich arm bin, nvil 'ch dir lein .Heiratsgut mitbringe, hast du mich verlassen und die reiche Braut erwählt. Aber glanbe nicht, daß ich mich so abspeisen lasse. Ueber den ganzen Sund will ich cs schreie::, das; da mir ge-lil^rst. Und wenn die Glocken läuten und du mit Aorgbild Äotterö in der Kirche stehst, dann will ich dazwischen stürzen und rufen, daß du mein bist, mein bis in alle Ewigkeit!" Eine beklemmende Angst kroch in Henriks Secle empor. Esta Edderson hatte er sicher unterschätzt, wenn er meinte, sie würde sich still fügen. Sie, die sich ihm immer so blindlings unt''r-geordnet, die keinen anderen Willen bisher gekannt, als den seinen, sie zeigte ihm Plötzlich eine Leidenschaft, daß ihm graute. „Sei doch vernünftig, Esta", lenkte er ein, „sieh, du mnßt es ja doch selber fühlen, daß ich nur dich liebe. Aber die Verhältnisse sind stärker als ich. Mein toter Vater hat bestimmt, daß Borghild mein Weib wird, und ich muß seinen Wunsch erfüllen, sonst verliere ich Hab und Gut. Und arm sein, Mädchen, das weisjt du ja, was das heißt. Ich kann es nicht!" Unsicher sah Esta Edderson zu ihm auf. Wie eine Schlange wickelte sie eine ihrer roten Locken um ihre Hand, dann fragte sie uiit keuchendem Atem: „Du liebst sie nicht, deine Braut?" Unbehaglich sah.Henrik vor sich hin. „Quäle unch doch nicht, Esta!" „Gestehe, ob du sie liebst oder nicht", drängte das Mädchen, nnd ihre Augen glühten ihn an wie im Wahnsinn. „Wie kann ich sie denn lieben", grollte Henrik, „niein ganzes 5^erz gehört doch nur dir altein." i?kort5etzung iolyt.) NumKe? NK UM As. OlkolKr ^5 , ^»/?sc?^snmaso/ttn6, ^^^stnvST'tT'tsd ^7'. nr/^ L^^ovsns/^a u2iand Westeuropas. Teutschland hatte nur 37, Großbritannien und die Vereinigten Staaten eine Bevölkerung von Ali Millionen Nach den neusten Statistiken haben sich die Ve Völkern ug ve rh ä ltn i sie s eh r geändert. Frankreich hat nur 1 Million Einwohner mehr als vor 5)0 Jahren, während deutsch-land mit Millionen angelegt ist, ^as Vereinigte Wnig^eeich von Großbritannien mit 40 Millionen. Tie Bevölkerung t.er bereinigten Staaten ist auf 110 Millionen gestiegen, hat sich 1800 verzweiundManzigfacht, seit 18'^0 versechseinha Macht. Tie Vevölle-iniu>g der ganzen Welt wird auf 18<10 Mil-iliou-eu geschätzt, von denen 5>M Millionen auf Europa kommen, iM) Millionen auf Wen, 200 Millionen auf Nord- und TüÄ-lrmerika, !',() Millionen auf Afrika, Australien hat mit Einschluß der Inseln des stillen konwlich tagte vom 19. bis zum 21. d. M. Ozeaus nur etwa 7 Millionen. t. Lebendig begraben. In der Umgebung des Dorfes Herreuhauseu bei M>ag^eburg >tvur>de ^r 'Vieilchändler Staugenbein aus »Offleben von Räubern niedergeschlagen, beraubt unid lebenldig begraben. Tie Räuber trugen den Bewußtlosen in ein Nübenfeld luch verscharrten iihn unter einer Rübenmiete. Als Arbeiterinnen zufällig diese Nü-bemuiete öffneten, fanden sie den Viehhändler noch lebend auf. Er >ist aber so schwer verletzt, daß man Zweifel hegt, ob er mit dem Leben davonkommen wird. l)Mder Erledigung i>er Saatcanwalt'chaft i'lber^eben, ivelche nun ge^en alle nuterfer-tigten Rechtsanwälte die Klage wegen Beleidigung von Amtspersonen erheb. Ter Prozeß dnrfte sich sehr interessant ge>ta!len und werden wir über den weiteren Verlauf berichten. m. Zur Neberstthrung .Heinrich Tienkk-wicz'. Laiintag, den 20. Oktober iverde?,' die irdischen Ueberreste des bekannten volnis'hen Tchriststetlers Heinrich Sienkiewicz ans oer Schweis nach Polen nbern"chrt. Wie wir erfahren, werden alle hiesigen kulturellen, TpoN-, Grl'angs- uud Woliljätigkeitsvereiue den, polnischen Ministerium für Kultus mW Unterricht Begrüßungstelegramme übersenden. m. Seltene Feier. Herr Wogrineh, Gastwirt in K'amnica uud Chef einer weitverzweigten und in unserer Stadt zut bekannten Familie, begeht am Montag, den 27. d. M. bei voller geistiger nnd körperlicher Freche das Fest seines 80. Geburtstages. Unsere herzli^fteu Glück vünsche zu dieser schönen und seltenen Feier! m. Von der Vol?svi'iliothek. Wie nn? u.il-geteilt wiid, hat die diesige Volkslnbliothek wieder einige kostbare Nelcheiten ans der deutschen uud sloiuenischen Literatur erworben, nnter audereu das ueuerschieuene Werk Masarliks „Neueuropa". — Tie Vücheraw)-gülv erfolgt jeden Tonnerstag von l-, bis halb 20 Mir abends und jeden Sountag von 0 bis 11 Uhr vcmmittags. Tie Veitrittsge-bi'chr beträgt 5^ Tiuar, die Leihgebühr 0..">0 bis 1 Tiuar pro Buch. m. Hundebesitzer, Achtung! H?ute wurden vom Ttraßennieister mehrne schöne Hunde eingingen, weil sie ohne die vorgeschriebene Hundemarke angetroffen wurden. Wir machen alle Huuidebesitzer aufmerksam, daß derlei Hunde ausnahmslos vertilgt und die Besitzer wegen Nebertretung der Hundelon-tumaz bestraft werden. m. Promenadekonzert. Bei schauem Wetter findet heute Sonntag nm II Uhr vor« mittags im Stadtparke ein Mililärke.nzert mit folgendem Programme statt: Alnhviö: Stovenac, Srb, Hrvat, Marsch; Gervais: (!rnogorka, Ouverture; Zchönherr: Aus slawischen Ländern, Walzer; Mascagni: Phantasie ans der Oper „Ccwalleria rustleana"; Mozart: Mennett ans der Es-dur-?y!upho-uie; T^os-ak: Alis scböneu Tagen, Potpourri; Neudla: 27. blasse, Marsch. m. Nn alle Trasikanten im preise Mari-bor! Ter vorbereitende Aus schuf; der ^treis-orgauisation der Tu baktrasi kanten iui kreise Maribor teilt mit, das; die Organjsati.nissta-tuteu bereits bestätigt sind. Tie konstituieren-de Generawersauiiutüug findet am Conutag den 2. November l. I. um 1 l Uhr in« ?aale des Hotels „.Kosovo" iu Maribor mit jotgen-der Tagesordniing statt: 1. Bericht des vcr» bereiteiiden Anschusses; 2. Wahl des Anö-schusses nud "Z. Eveutiialitäten. Ter Verein ist uollkommeu uupolitisch iiud vertritt mir Ztaudeoin'teressen. Teswegen wcen alle Trafikanten im Ereile Maribor aufgefordert, vollzählig zu erscheineli. m. Strafen- nnd Neleuch^mgMerbält-nisse in Maribcir und Umgebung. Trotz der schlimm Lege von Maribor nnd Umgeo mg sind hier noch große Mi schände zu ver zeichnen, die einer baldigsten Abhilfe bednrsen. Ties tris't besonders auf die Straßen- und VelencbtnngsverMtnisie von Mari'eo^ nnd Umgebung ,-,n. Tas unn eingetretene regnerisch .^erMvetter hat dip meisten 5trafen in nmbre Seen verwandelt, für deren Ab-schassuil'g aber scheiubar bei uns niemand Sorge .m traaen braucht. Dies bezieht uch besonders ans die viell^fahrenen ^trchen 51-ari'bors, z. B. Korona cesta, Tattenbachova ulica nii^ Aleksan^rova cesta; diese ^tra'V'n sind für den Fnßaänger fast nnpassierbir und mau taust Gesahr, bis au die Knöcheln zn versililen, besonders in den späten Nachmittage und Abendituudeu, Ivo noch die mangelhafte Veleuchtuui in manchen Sragen da>? irrige da',.n beiträgt, den Fremd«'!', den guteu Eindruck von Ma:i'bor zu schmälerii. Dringende Mhilse tut uot. Vou 'deu Uvi^e-bnuasaemeinden mns; inan überhaupt schweifen, deun die haben ja so schon den Namen Maribor-Wild,west erhalten nnd sind ans diese Errungenschaft sicher stolz, da sie leine'-lei Anstalten tresseu, uiik diese skandalösen Zustände abzuschaffen. in. An alle Kauslentc. Tie G.nverbeaus-sichtsbehörden tameii zur Ueberzeuguuq, daß viele <>taufleute die Vorschriften der Gewerbe ordunug lbeW. der ^ ü uut' 8 d^s Greiiiialstatutes lv^üglich der Au- uu>i Ab-inelduik^ des Hilfspersoual-^ als nnalan-gehörige uicht einhalten und verlangen d"->-halb, daß die Gremien gegen die Aul'.eracht-lassiing dieser Vorschriften ürarbar Vorzüge Heu haben. Teslwlb geht sich d.i5 >>.ind.'l!--gremiuni ii^ ?.^aribor veranlaßt, alle seine Mitglieder darauf aichuers.'am zu machen, daß jeda An- nnd Abuielduug des Hil-'ieer'e-nals iAchgefteltte und Lehrlings binnen acht Tagen nach Ein- »Her Austritt beim Gremium zu erfolgen hat. Nachdem die eeraui bezi.lghabeudeil Strafen gesetzlich auf M> Tiuar erhöht wurden, ist im Interesse eines jeden 5vaWmauN'es, diese Vorschriften ein'-m-balteii. Tie hiezu nötigen Vücher sind in dcr Gremialkanchei erbältlich. Ferner loird be-uierkt, daß jedes Tienstzenguis voui Gre-miiüm bestätigt iverdeu muß, da es sonst voll- kommen wertlos ist. Schließlich wird n-ch« mats daranf venviesen, daß laut ssollektivvet trag ziviichen deai Gremium nnd dem Gehilfen autsch ich zwischen und dem Angestellteic ein schriftlicher Tiensrverlrag abznschtießeu ist uns siu«d 5nch solche For-mulare beim Gremium erhältlich. m. Tlcbsta!)!. Tas Tienstmädcheit ziemlich Geld toitet, ivelches iyr bei der kargen ^ezablnug fehlte, nahm sie einige Kleider ihrer Tlen'tgeberin da-.n noch etwas Bargeld, nm „stan'desge-mäs;" anstreten zu köunen und verschwand daralis spurlos. Tie Behörden sind bemüht, ihren Aufenthalt auszuforschen. m. Eine Mutttr wird ersucht. Im heuri-geu ^rübiabre kam zum Gafrivirte Daring in Eir?nica bei ?v. Ilj eine zirka 40 Fahre alte Vettlerin, die von kleiner Ziatnr, etwas gebeugt und scheinbar auch schwachnnmes war, nnd bat nm Unterkunft, die ihr auch gewirrt wurde. Zur Uel>errafchnng aller .^ansbewobner schenkte sie in einigen Tageu einem 5tiude das Leben. Nach wenigen Tagen verschwand sie spurlos uud ließ das ueugeboreue kiiud ihren Gastgebern znrück. Alle Nachforschungen nach der Mutter blieben bücher erfolglos. Tollte jemand über den Verbleib des WeibeS et ums wissen, so möge er dies nnner.üglich de?? Behörden znr Anzeige briul^en. m. Kleine Pclszeichronik. Von gestern auf Heine wurden beiui hiengen PoliieifonlMlssa» riate insgesauit 8 Anzeigen erswttet, i'.nb zwar: 2 Diebstähle, 2 Verlust- uu-d l Fund-anzeige unid Ueberlretungen der polizeilichen Straneuvorschri''ten. s^wei Personen wnrden verhaftet und zwar wegeu Diebstahles und wegen Landstreicherei. m. Verschiedene Diebstähle. Marie G., litöcbin in einem hieugen Kasfehan'e, über-uachtete dieser Tage bei der Hansm?isl?r'.n Ursula Bei einer passenden Gelegenheit enta'endete der Gast einen Schal der Frau Ursiila ?>t. und ver>chwau>d spurlos. — Die taubstumme Tberew No^il? uuirde se'lge-nominen, weil üe einer Frau zwei schwarze Facken enlu^'ndete. — Ter Marie Vrulc unirde gestern ans der Ho schulte eine mächtige Häsin gestohlen. iii. Spende. „Ungenannt" spendete !0 Dinar süe die arme, in größtem Elend lebende Greinn. * Der Verband der Prioatangestellten Fu-qoslnw?eiis in ,'jaqrcb to^r bereitend er Aus--schu'',, ?.ave> '.'"ivatni!) uaiue^teiii!a Fugosla-vije v ^aare^:> vrivravljalni odbor), Orts-aru^ve ''. arider, veranstaltet am Äiittivoch den o. um balb ^ Uhr abeiids im großen >la'iuosaale eiue qroße Protestversammlung aller Vrivalau'-estelltcu uiit folgender Tages-ordiiun^: l. Protest gegen die beabsichtigte Verlängerung der Arbeitszeit auf 0, bezio. 10 ^tiiudeu. 2. Protest gegeu die beabsichtigte Abscuafsuiig der ^onn- nnd Feiertagsrilhe. Als ^iesereut erscheint u. a. ai:ch der Vor-si'u'iide des ^avez privatuih mameStenila ^iigoslavije, College Pfeifer aus Zagreb. —> Abe Privatangestellten wecden aufgefordert, sich au dieser Protestversammlnng bestiiinnt zli beteiugeu. - - Ter vorbereitende Ausschuß. N 32. Feuilleton. Irin E::nkar: Xraumblldei'. UclevLragung von Sylvester Skerl (M-irihor). (Fortsetzung.) 2. Der Spiegel. Wo bin ich denn gewesen, wo habe ich so viele lange Jahre gelebt? .Habe ich fri'iher von allem nur geträunit und jetzt erst die Angen richtig ausgelan? Die ganze Zeit kjabc ich unter Menschen verbracht, mit Unzähligen bin ich bekannt geworden, dem Nauien nach, und glaubte, sie aucli dem Gesichte uud dem .Herzen nach griindlich zu kennen. Jetzt aber sehe ich, daß ich unter lauter grauen Schatten geirrt, die sich formlos und unstet vor mir Halbschlafendem woben; nud was ich leichtgläubig gefeheu und gehört, betastet und gefühlt, war manchesmal ein fernes Scheinliild der Wahrheit, gewöhnlich aber Fälschung nnd Lüge. So hätte ich nieiue Tage bis ans Ende hin geschlummert, zuletzt v'äre ich uuter den Schatten erloschen, selbst ein Schatten, ein blindgeborenes Wnisenkino, tciub und stunim, ein hinfälliger Greis, der nie ein Kind gewesen. Doch Gottes Hand ersÄ)ieil vom Himmel und stellte auf die Erde einen ungeheuren Spiegel, der mit dem oberen Rande an die Sterne selbst ragt, mit dem uuteren sich an den Meeresgruud lehnt und an den beio.'li Seiten von der Morgenröte bis zur Abi'ni?-rc^t" reicht. Ilud alles, was auf der Erde lebt, besah sich uue verhext iu jeuem Spiegel, verki^rperte sich darin in seiner wahren For.n, sonder Puh uud Schmuck, sonder Sam'net und Seide. Ter süudige Meusch trat vor den Richter und der Richter richtete wortlo-Z. Bist du das? Das bist du doch nicht, ui^in Freund, du Douuergott liber allen Donuer-götteru, ich erkeune dich nicht! Einst lebte ein junger Mann, der eine breite schuunze Schärpe trug, die in solcher W '^'" »chlun-gen war, wie sie einst bei Liiinstlern und Barbieren übUch gewesen. Er war grenzen-los begeistert, er i"ar sozus-"'!'u ans lauter Begeisterung begeistert. Er liebte sein Vaterland, so daß er schon beini bloßen ??anlen in Tränen ausbrach; auf ofseuer ^iraße bot er ihm sein .Herzblut dar uud es schnierzte ihn arge, daß zu jener Zeit für edles Helden-tuul keine Gelegenheit sich bot. lliu sich aber nicht des Mns;iggangs zu beschuldigeu, suchte er ""1 Aengstliche" in ibren Verstecken, nnd nach Eigennützigen, und wenn er einen aus' spürte, packte er ihn beim .^tragen und schleppte ihn erbarniungslos an den Schandpfahl. Wenn er mit gespannten Schritlen uuter den Menschen einherging, die hohe Stirne niit hellen Lorken bekränzt, dentete man auf ihu und flüsterte: „Seht, das ist der, das ist er!" — und die Welt stand ehrfurchtsvoll stille und trat beiseite, uin ihm Plat^ zu luachen . . . Bist dn das, mein Freund: In der Ecke d^'s Spiegels, ganz in sich gesnnse?i, arnl, elend, von der eigenen ^^kichtigteil besveit, zittert ein uactter Mensch, deni die Angst, die niedrige törperliclie, die .Herzensangst, istie .Haut in solche Falten gelegt, daß sie beschämt an den stöhnendeli .^tnochen I?ängt . . . Wendet ench al», Augen, schaut an einen schi^neren Ort, ln eiu anderes G/sicht! Seinerzeit kannte i6i einen Rock, der von oben bis uuteu ehrsiirchtgebietend Uiar. Er rrug cinen breiten.^Uageu von edi 'U! Biber-Pelz und über dem Bauche war er si^iiön gespannt. Wo auch iuinier jener ebrfurch:g"ble-t^nde Rock erschien, entblöszten sich die Häupter, beugten sich die Rücken, herzUch uiurd.' er begrüßt; so nianches Auge taute von n änderbarer Rührung, tvie eineni ^vl'ei'schen das Auge tant, der uiorgens beiin Oessnen derFen sters nach langen Tagen der Düsterheit, üi'er den östliclwn Bergen die helle biinnisisch^ Morgenröte erblickt. Jener Rock ofsenoarte schon aiis der Ferne, sprengte nach allen vier Seiten hin Güte nud Mildtätigkeit. Er sct>üt-telte keine Dukateu aus den loeiten Aernieln, auch teilte er nicht stachen ai's deu herrschaftlichen Taschen ans, läcln'lte al»er lieb und freundlich, liebkoste Nmrni, zeitU'eise seufzte er; und jeues Lächeln N'ar deul "-j'l'it-ler goldene Gabe, der WitN'e uud der Waise süsst'r Trost. Vor ibin ging das '.Z'^^ort, n.'ie der ^iüster vor deiu Pfarrer uiit deiu Weibrauch-lessel i iul)ergeht: „Uniet nieder, lobet ihn bis zum Himinel, diesen ^^iocl; denn er streut l^'iiade aus, spendet Wohlsahrt, N'o er hiu'-tritt, u^oliiu er blickt!.." Stand uicht danials dies breite Gesicht über seneul el)rfnrchtgebie-te?iden ^^locke? Dort stiert es. aus denl Svi.'-get, stiert init gelbein Wolssblick; die Wangen siiid bis zinu .^^Niochen von der Lüsternheit ausgesressen, die Zäline geschlissen vom Golde, das sie gebissen liiid genagt. Und nirgends der Rock, der elsrfiirchtgeoietend!: Rock, liilt dein breiten ^tragen von edlem Biberpelz, von dein MildtätigkeitRD GUML perlte nach alleii vier Seiten l^in; entblus^t stellt er da, iil seiner Schande frierend; in deii .Händen, deii l^ieiertralleii, drückt er den ^iidasbentel, und sein Beutel ist gespickt, bi6 an den 5aniil gesülli; bebend drückt er ilin, so daß kotiges Bliit 'luter deu Fingernägeln hervorsprit.tt, er nlö^chte i!nl ja verstecken, aber versteclen kailn er ilni nicl^t . . . Meine ariiieii Augen, nu'iidet eiich ab! ?'^'endet euch ab, nieiiie aruien Ai'gen, niclU liiii, nocb her, Graiieuvolles ist da, denl selbst in diesein furchtbaren Svieael kein Ver-gleicl? zii stellen ist. l^iiist sah ich jie, die Su-saline, ii'i Frülitlug; iiu Mai. »anials iväre ihrer ilaren Scliöni?eit uiit gottloseiu .^tiisse uicht eiiinial die tauige Morgeilsonne. nahe-grtreteii. Giiig sie d»icl)s Feld, so sckiauteu ihr die !!!^liiuien uacl) nnd grüßten sie. Und wo-b'n Iä^i)elnd ilir Auge blickte, erlosch der Scliatlen, nnitd Unreines geklärt. Eo hatte die Itigeud unter lins gesuugeii, sie ist an uus vorbeigeuaugeu, ohne da^ il^r^ Schul)e del; ?M ?om ?5. ?k>St x VesitzWechfel. Der O. CteinbeiS'sche forstwirtschaftliche Großgrundbesitz in Bltan^ Telje, welcher bis jetzt unter Scquestur stand, ist nun in das Eigentum des Herrn Bogdan Gj. PuSiö, Großgrundbesitzer aus Vovisad, übergegangen. Dieser Großgrundbesitz umsaht schöne Wohn- und Wirtschafts-ge^ude, Felder, Wiesen und Weiden, und einen prachtvollen, zirka 800 Joch großen Buchen- und Fichtenwald. In eigener, modernst eingerichteter Säge mit elektrischem Antrieb wird das Holz für den Handel bearbeitet. Die Elektrizität, in eigener modernster Zentrale erzeugt, deckt den ganzen Eigen bedarf und wird auch an den bekannten Kurort Dobcrna abgegeben. Diese elektrische Zentrale könnte auch die ganze nächste Umge« kung billig mit Elektrizität versorgen. Herr Vogdan Gj. PuSiL, ein junger, äußerst agiler Industrieller und Kaufmann, hat die Leitung des ganzen Besitztums, des Säge- und Elektrizitätswerkes persönlich übernommen und pZ bereitet ihm schon heute keine Schwierigkeiten, aller Art Holz, sowie Kohle aus eigenen modernsten Kohlenbrennereien abzugeben und zu expedieren. — Wir wünschen ihm in allen seinen Unternehmungen den besten Erfolg. V. 103V7 " WSsche-Atelier „Valencienne" (Justine Vern), Slovenska ulica 9/l. Bornehme bürgerlich Braut- un!t> Babyausstattungen, mo-^rni^te Handarbeiten. * Restauratimi vrajska Net. Jeden Tag Konzert des Salonorchesters. Anfang 8 Uhr abends. Im Falle schlechter Witterung Anfang um 5 Uhr. 10401 * ^7-nd.Reftamant Hotel Meran beim Täal'ch ab 1!^ ^^'"""'"'.konzerte. Vorzüglii^e "nd Getränke. 9733 -lH- «ochrkdte« aus Vtut. p. Todessall. Dieser Tage starb hier der Tarmhändler Herr Josef Keltner. p. Eine Affäre unseres Gemeindefekretärs. Der Sekretär der hiesigen Stadtgemeindc war anläßlich der Gemeinderatswahlen Gegenstand zahlreicher Angriffe gegen seine Person. Wie wir nun aus zuverlässiger Quelle erfahren, entbehren die vorgebrachten Anschuldigungen, die teUweise schwerer Natur waren, jeglicher Grundlage. p. Mißliche GicherheitsoerhSltnijse. Auf der Etraße, die von Ptuj nach Budina führt, wurden in unmittelbarer Nähe der Stadt in letzterer Zeit hintereinander zwei Personen kberfallen und verprügelt. Den energischen Nachforschungen der Sicherheitsorgane ist es bereits gelungen, einen der Täter, einen Bauernburschen aus Brstje, zu verhaften und dem Gerichte einzuliefern. p. Gelbstmord. Wie die „Grazer Tagespost" berichtet, hat sich der 4Ijährige, in Vara?.din geborene und nach Arnfels zuständige stellenlose Haarpflegergehilfe Karl Fuchs, der seinerzeit, wie noch gut bekannt sein dürfte, in unserer Stadt fKrekova ulica) einen Friseurladen innehatte und wegen seines biederen und allzeit fröhlichen Wesens überall gern gesehen wurde, in einem Wildoner Gasthause mit seinem Hosenriemen erhängt. Boden berührten ... Da stellt sich eine -'in-zige, eklige, faule Wunde zur Schau, 'lN'. sucht die Stelle, wo sie am besten sehbar wäre; zwei finstere, grünumrandete Augen, zwei schamlose Sünden, locken unter dem geschun-deten Kr^anze herein, in die gespannten Lippen haben sich nächtliche Küsse eingesogen und rusen nach Gefährten . . . Nicht n,ehr! skichts mehr! O, nichts mehr! Doch die Augen sind verhext, daß sie keinen Augenblick wegschauen, sondern getreu Hinblicken, wohin zu schauen sie fürchten und sich schämen. Soviel Gesichter ich jemals gekannt, liebe und unliebe, alle sind unerhört, furchtbar verwandelt in ihren Verzerrungen; und kaum hier und da, gleich einem einsamen Falter über dem Moo-re, leuchtet ein stilles Licht auf, zitternd, «in weißes Antlitz, das nicht bespritzt wurde, ew reines Herz, das durch den .Honigberg der Sünden gegangen, ohne daran gelöst»'! zu haben. In Gottes Spiegel hat die Lüge mit klappernden Zähnen das gestohlene Gewand der Wahrheit abgelegt, und beschaut ihre eigene Blöße. Sah aber nicht allein ein-z^ne Gesichter, die ich mit Mühe erkannte, mit schmerzlicher Ahnung; sah auch unzählige Mensc^ngruppen, die sich von Berg zu Berg erstreckten, t)ie einst gelobt und gefeiert, der Welt Führerinnen und Borbilder waren, jetzt ein Kehrichthaufen neben einemMist-Haufen. Und sah lange Prozessionen von Völkern, Faschingszüge, wo nicht trunkene MlMr Mit LyMn masUei^t waren, Die nach der Auffindung des Lebensüberdrüssigen sofort eingeleiteten Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. p. Familientragödie i» PolenSa? bei Vor einigen Tagen ereignete sich i« Polen-Sak bei Ptuj ein trauriges Verbrechen, dem vielleicht noch ^in junges Menschenleben zum Opfer fallen wird. Der Besitzer Ivan Flor-jan^-iö in Lasigovca geriet eines Tages mit seinem Sohne Ivan in einen Streit, der den Bater derart erzürnte, daß d' ' * beschloß, sich an seinem Sohne zu rächen. Zur Nachtzeit, als sein Sohn im Stalle schlief, überfiel er ihn im Bette, versetzte ihm mit einem scharfen eisernen Instrumente einige heftige Schläge auf den Kopf und verletzte ihn derart, daß an seinem Aufkommen pezweifelt wird. Die Affäre wird natürlich nicht ohne gerichtliches Nachspiel bleiben. -LZ- Nachetchte« aus Selje. c. Todesfall. In Novacerkva bei Bosnik ist am 22. Oktober oer Deian Dr. Lavoslao Kre-gorec im hv'lien Alter von 85 Jahren g^ stor-ben. Der Verswrbene lobte in der letzten Zeit in äußerster Zuruckgezo'gcn'heit und war bei idcr Bevölkerung sehr beliebt. e. Bolksuniversitüt. Die Ha'uptversamm-lung findet M-ontag. den 37. Oktob.'r im Zeichensmrle der hiesigen Mädchcnbürgerschu-le mit folgender Tagesordnung statt: 1. Bericht der Funktionäre: 2. des neuen Ausschlusses und 3. Allfälliges. In Anb^'tracht der wichtigen Tagesoa^dnung und der Be^cn-tung ldieises Kulturinstitutcs ist ein schr guter Besuch zu erivarten. c. Wegen Landstreicherei und Diebstahls-verdachtes verhaftet. Ein gewisser Max kristl aus Maribor wurde dieser Tage wegen Land streicherei unid Dieibstahlsvervachtes verhaftet. Man fschin, Wei.zenmvhl „0" 550, „7" .^30. X Eine neuerliche Verteuerung des Zuk-kers. Mit Frc'Uide wurde vor nicht .Wr l-in-ger Zeit die Auslösung des Kartells der Zuik- terfabri'kcn begrüßt, die ein bedeutendes F^ak-len der Zuckerpreise zur Folge hatte, da scharfer Konkurrenzkampf einsetzte. Dieser Tage a'ber fan'd eine .Komerenz der V».'rtre-ter aller jllgoslawischen Zuckerfabriken statt, auf der neuerlich ein Kartell gegründet wurde. Schon aim nächsten Tage sind die Zucker«' preise im ganzen Stacrte um 1 Dinar gestiegen. Nach der Behauptung der Znckerfabri-kanten sind dl-e Zuckerpreise noch immer zu niedrig. Mit Verwun'derung aber fragt man sich, wieso es kommt, daß trotz der außerordentlich reichen ZuckerMenernte die Preise statt nachAilassen anziehen. Es ist wirklich schon höchste Zeit, daß sich mit dieser Frage die Regierung eingeliendst belaßt und auch gegen die Zuckersabrikanten das Gesetz über die Preistreiberei in Amvendung brinzt. X Große Rachfrage nach steirischem Obst. Wie uns von Fachleuten niltgeteilt wird, herrscht Heuer eine ü>beraus rege Nachfrage nach steirischem Obst, namentlich nach Aepfeln. Steirisches Obst genießt schon seit jeher einen guten Nu>f. Das heurige Jahr brachte zwar eine allgemein zufriedenstellende O^ternte, doch ist sas Obst infolge der HÄliflgen Hagelschlägc wenig haltbar. Deswegen wird auch nur Primawa're g.'sucht und gut bezalhlt. Velson^ders großes Jntl'resse für steirisches Obst herrscht unter den Kauis-leuten aus dem Banat, der Bakka und Serbien. — Wie uns n,och berichtot wird, bat auch der königliche Hof durch seinen Hoflieferanten , Herrn Sreöko Kranie in Sv. Le-nart, eine größere Menge TM'elobst bestellt. Achtung Weingärtenbesitzer! Die Firnm ^^Tonejc, Maribor, Ak> ßi^androva eesta gibt aiwf diesem W<>ge den P. T. Kunden und Besitzern von Weingärten höflichst bt^kannt, daß von ljeute an '-öe-stellungen in Kupfervitriol, prilijz^^a 95!-!)9^/S, garantiert ersemreie Ware Marke ..Johan-nis^'bal" (Deutschlaind), für die näcl.iste Fi üh-jahrSsaison entgegengenommen werde.! vihne jede Anzahlung. Die Marke „Johannisthal" i^st die belie Kupfervitriolmarke, bedenten-d besser als jedes awdere Fabrikat und iibertrifft besvnd^^'rs tfervitriol, n>as speziell Heuer leicht b^'olxichtet wurde. Da in der kürzesten Zeit der Zoll «»uk Kupfervitriol sehr erhöht wird, wollen P. T. jdulnden nicht versäninen. noch zu i't* nem gimistl-gereu Preise einzubuiu-fen. 10355 e^??^ U. Da es heutzutage noch immer zum „bon ton" gehört, das Kind ein Instrument lernen zu lassen, wird es vielleicht nicht nn-interessant sein, obiges Thema einmal gründlicher zu behandeln. Bei der Wühl des Instrumentes spielen ncich immer Äußerlichkeiten und andere weniger wichtige Umstände eine große Rolle. Zumeist denken die Eltern nicht im geringsten au das lernende Kind, sondern vor allem an andere Momente. Da Mädchen gewöhnlich Klarier spielen, muh ihr Töchterchen gewöhnlich dasselbe lernen, trotzdem es vielleicht weit mehr Veranlagung und Sinn für die Geige hätte. Aber der Ehrgeiz der Eltern geht noch hoh.'r, sie wollen, daß auch der Knabe später einmal etwas zur Hausmusik beitragen werde, und schicken ihn buchstäblich in oie Lehre zu einem Violinlehrer. Wenn nun noch ein drittes Kind da ist und wenn die Familie gut situiert und musikliebend ist, muß dieses dritte Kind ohne Par-don Cello lernen, obgleich er sich dazu nicht inmal körperlich eignet. So haben die Eltern schließlich glücklich ein Hauskonzerttrio zusammengestellt, wie es aber um dessen Qualität bestellt ist, wissen sie glücklicherweise nicht. Solche durch äußeren Zwang zum instrumentalen Unterricht gedrängte Kinder lernen entweder notgedrungen weiter und aus ihnen werden all die klavierklimpernden Töchter und die Geige mißhandelnden Söhne unserer Zeit oder die Eltern müssen denn doch schließlich einsehen, daß der Lehrer mit dem Unterricht nicht vorwärtskommen kann nnd lassen das Kind aufhören. Die umsonst ^-gebrachten Zeit- und Geldopfer lassen sie dem Lehrer entgelten, der ja die meiste Echuld trägt, weil er eben „nichts versteht". Aber sie lassen es auch dem Kinde fühlen und warfen ihm bei jeder Gelegenheit seine „Trägheit und Unfähigkeit" vor. Will nun so ein Kind in den späteren Iahren aus eigenem Antriebe ein ihm zusagende Jnstrum-ment lernen, so ollen das gewöhnlich die Altern nicht zugegen, denn „es wir ja schon das erste Mal alle? umsonst". — Oft bestim-inen auch s? in der Famile befindliche Instrumente die Wahl, sowie auch räumliche nnd materielle Verhältnisse keine kleine Rolle spielen, denn für ein Klavier findet sich in den jetzigen beschränkten Wohnungen selten Platz und eine Geige kauft man sich leichter als ein Klavier oder ein Cello. Das Kind soll bei der Mahl des Instrumentes freilich auch mitbestimmen können, aber allzu sklavisch darf man sich seinem Urteil nicht fügen, denn es ist oft auch beeinflußt. Irgend eine von ihm geliebte Person oder ein Lieblingskame Veranlagungen am besten herausfinden wird Es soll aber ni^-als vorkommen, daß Eltern zum Lehrer mit schon ganz entschiedener Wahl kommen und er nur zu entscheiden hat, ob das Kind "nch musikalist b" a'bt ist und ob überhaupt angeborene Fähigkeiten für die Musik vorhanden "nd. Was hat nun der Lehrer bei der Wahl des Instrumentes zu beachten? Vor allem ist das Gehör in Betracht zu ziehen. Für Kinder, die ein ausgesucht feines Gehör besitzen, ist die Geige dos passendste Instrument, wenn nicht andere Umstände dagegen sprechen. Einem solchen Kinde möchte das Klavierlernen das Gehör mit der Zeit vielleicht abstumpfen, so widersinnig das vielleicht auch klingen mag. Auf der anderen Seite gi'bt es eine große Zahl ganz guter Pianisten, die sich ihre mechanischen Fähigkeiten ohne besonders gutes oder überhaupt fehlendes Gehör angeeignet haben. Darum sollen Kinder, die kein besonders gntes oder überhaupt kein Gehör haben, es doch nur mit dem Klavier versuchen, denn zum Spielen nach dem Notenbeispiele wird es ja reichen und sie brauchen nicht später einmal die Ohren ihrer Umgebung dyrch "n-'"?^mene Darbi'ttingen anf der Geige zu beleidigen, denn für die Violine ist das beste Gehör gerade gut genug. Nun gibt es aber außer dem Gehör noch eine Anzahl glei > wichtiger Umstände, die der Musikpädagoge beachten muß. Dazu zählt vor allem das Gefühl für dynamische Schattierungen und die rhythmische Begabung. Das Kind, bei welchem diese Sinne stark ent-"n^elt sind, tan^t ebenfalls besser znm Pianisten als znm Violinisten oder Cellisten. Da-zu kommt aber noch ein Sinn, den man bisher wenii oder gar nicht beachtete, weil man ihn sehr schwer herausfand. Das ist die Veranlagung zur Polypionie, die sich darin gefällt, mehrere Töne gleichzeitig zu hören. Einem Menschen, der diesen Sinn besitzt, wird das Spielen auf einem einstimmigen Instrument, wie dies das Cello und die Gei-ge sind, nie ganz befriedigen. Man könnte noch eine ganze Anzahl anderer Gründe nennen, die alle mitbestimmend sind, so z. B. die körverliche Eignung für das eine oder andere Instrument usw. Aber das Gesagte soll genügen. Vor allem sollen die Eltern bedenken, daß allzu frühes Anfangen des Instrumentalunterrichtes selten gut ist. Aber wenn man schon auf alleFälle so früh anfangen will, dann wenigstens nicht bei einem bestimmten Instrument. Das Kind soll zuerst in die Geheimnisse der Musiktheorie eindringen, denn es ist ohnehin nicht leicht, auf einmal gleichzeitig die Hand und die Augen zu beschäftigen. Das Kind wird später rad spielt das gleiche Instrument, welches es ^'nd wird später nun lernen will. Oder es hat einmal einen ^ i^^cller und leichter weiterkommen, Plrtuoscn gehört und das mcistcrhastc Spiel I? ««'^7 weoretischon Wissen schon hat in der für alles SchSne empfänalicken ° ttindcrsccle den Wunsch erweckt, einmal auch ^ spielen ,u können. Musikalisch empfindende d», und musikalisch gebildete Eltern tun am be- "'cht etwa mit einem systematischen sten daran, wenn sie die Fähiakeiten und d". In diesem Alter be-Veranlagungen der Kinder selbst sorgsam könnte"'?! schSdigen prüfen und sich darüber mit einem MusikpS- M die dagogen beraten. Musiklaien ist aber dringend rer qeit und '"»w'sch«» bem Leh. ,u empsehlen. die Wahl des Instrumentes anlaann^ . geben, seine Bergan, dem künftigen Musiklehrer des Kindes »i» studieren, damit er schließlich zu überlassen. w?il j-ner die^ schieden, "nd o.-.ktives Urteil sMen ein gutes ^onversationslustspiel, dem nur die eingelegten falsch? - Lyrismen von Liebe und Treue zur Last gelegt werden können. Das Stück war in der Regie des Herrn ^eleznik gut besorgt und ausgehoben, der auch den jungen Graf ttonrad spielte. Bei den Ausfilh-rungen in der vorigen Saison hatte ich immer den Eindruck, als ob bei Herrn Z^eleznik immer nur das Technische allzuviel in den Vordergrund trete, als ob er dank seiner Nou tine zwar ganz genau wisse, wann und bei welchen Worten er das Gesicht schmerzlich oder freudig verziehen und mit .Hilfe welcher Gesichtsmuskeln er das bewerkstelligen müsse, daß aber sein Innerstes davon wenig berührt werde. Heuer ist er niin ganz aus der Reserve getreten, so daß lvir uns im Sonnenschein seiner Gefühle erwärmten. Vielleicht hat Anteil an dieser Gefühlsschmelzung auch seine sympathische Partnerin Frl. Kovaöiö, mit der es sich gut spielen läßt. Besonders gut gefiel sie als eigensinniger Backfisch. Herr Kovio ließ durch seine Darstellungskunst vergesse,i, daß die Rolle mit ihm fehlbesetzt war. Sehr gut war weiter noch d^" alte Graf Gandolf des Herrn Nasberger. Ebenso gefiel Herr Pirnat, nur stlidierte l'v beim Sprechen zu angelegentlich das wirklich schöne Teppichmuster. Herr Ko^ot möge sich lieber dem Film zuwenden, dort braucht er das Sprechen nur andeuten. — Das Stück fand allgemein Beifall in dem leider nur mäßig besetzten Hause. _g -lIZ- -i- «rmin RonÄ, 1864 in dem jetzt ru-mäntsch ge^vordcncn Siebenbürgen geboren, hat vor kurzem seinen 60. Geburtstag be-gmigen. 1888 kam er nach Berlin, wo er balid als Verfasser von humoristisch^'n Arbeiten Erfolg hatte. In Mannheiln uiai er lange im Zeitungsdienst als Theaterkritiker tätig. Persönliche Verhältnisie zwangen i.tin, viele Jiahre ein unstetes WÄn'verleben zu führen, bis er, von d^n politischen BerhSir-nissen gezwungen, von der Adria, wo er zuletzt lMe, wie-der nach Deutschland zurückkehrte. Jetzt wohnt Armin Ronai ständig in dem i«hm so lieb gewvri^nen Heiidelberg, wo er eine rege schriftstellerische Tätigkeit ent-— auch im Interesse der „alten, fein^'n Stadt". Der Sech^issjährige ist trotz vieler Schicksallsschläge bei bester Laune, wie ja Armin Ronai zweisellos zu den beliebtesten deutschen Humoristen zu zählen ist. Za?!,!-reiche Mcher seiner stets in Heiterkeit ge-tauchten Feder sind erschienen. — Armin Ro-nai war auch längere Zeit Mitarbeiter der ,Marbul^ger Zeitung". -lIZ- Mno. k. Burg-Kino. Vom Montag den 27. bis Mittwoch den 30. Oktober gelangt ein äußerst sensationeller und lerreicher Film zur Vorführung: „Hygiene der Ehe." Wie schon der Titel besagt, ist der Film ein populär-wissen-schaftliches Werk erster Ordnung und von großem ethischen und erzieherischen Wert. Es sei aufmerksam gemacht, daß für Herren und Damen seprate Vorstellungen gegeben werden. Der Film dürfte große Anziehungskraft ausüben. «ationattheater in Maribor. Samstag den 25. Oktober: „Mamselle Ni-tonche", A''. B. . ' Sonntag den Oktober: „Nikola gubis Zrin.'f-". Ab. E. Montag den 27. Oktober geschloen. (Gastspiel in Ptuj: „Der Abgeordnete".) Dienstag den 28. Okto'ber: „Die Kinder" Ab. C. Beginn aller voeftelungen um halb 20 Uhr. ^ur Fraqe des Theaterb^ Zinnes. Von mehreren Seiten, hauptsächlich aber aus Staatsbeamtenkreisen, die bekanntlich den größten Teil der Theaterbesucher ausmachen, sind uns Beschwerden eingelaufen, worin über die vor einigen Tagen getroffene Verfügung der Theaterverwaltung bezuglich des Beginnes der Vorstellungen im yleslgen Nationaltheater Klage geführt wird. In den Zuschriften wird fast durchwegs angeführt, daß es gerade die geistigen Arbeiter sind, die von der betreffenden Neueinrich-tdm» im Nationaltheater auf das veinlichste betroffen werden. In vielen Aemtern seien die Angestellten oft bis in den späten Abend hlnein beschäftigt und hätten daher in Anbe-ttacht des so früh angesetzten Beginnes der Theatervorstellungen nicht die notwendige Zeit zur Erholung übrig, was den Besuch des Theaters in nicht unerheblichem Maße beeinträchtigen dürfte. Man fordert infolgedef-sen die Verwaltung des Nationaltheaters auf, die voreilig getroffenen Maßnahmen, betref-fend den Beginn der Vorstellungen, wieder rückgängig zu machen oder weigstens eine 'Abstimmung über diese brennende Frage unter den Theaterabonnenten zu veranstalten, um auf diese Weise eine gerechte und objektive Entscheidung herbeiführen zu können. Allerdings wäre es wünschenswert, bis zur Abstimmung die Neueinteilung zu widerrufen und die vorherige Ordnung wieder in Kraft zu setzen. „Kinder". Donnerstag den 2Z. unserem Nationaltheater die Äuffuhrung der Komödie „Die Kinder" von Hermann Bahr statt. Das Stück ist nicht gerade eine starke Bühnendichtung, wohl aber IlAK<>-5«kuk« N^o», ltoro«!« e«»» «r. 19 l^llcherfchau. b Zw?i neue «iicher von Hermann LikiS. — „Mein «iederfächfische< Ekizzenbuch ^. In Ganz. leinen qc-bunden Mk. 0—, ein Teilen starker Band aus bestem, weitem, holzfreiem Papier jorg sältig gedruckt. 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Land-schaftsbttd, Bauerntum, Heimatflora und Tierwelt. b. Die ?/^rakitavn des Surrogatkassees und des TafelsenseS. Von Karl Lehmann. Mit 28 Abb. 4. verm. und verbess. Auflage. 9 Bogen Ottav. Geh. 2.50, geb. 3.50 Mk (Grundzahl). A. hart« lebens Verlag, Wien l., Singerstraße 12. — Tie Ausgabe einer 4. Auflage dieses Werkes bot dem '^'ersasser di' willkonl'nene Geleaenheit, die Nene» rungen in der Fabrikation selbst, als auch der technischen Hilfsmittel auszunehmen. Aus licichei-denen Anfängen hat sick die Bereitung von Kaffee surrogaten zu einer bedeutenden Industrie ent-wickelt, die naturgemäß mit anderen Hilfsmitti'ln arbeitet, als ein klnner Betrieb. Tem wurd«' weitgehende Iiechnun«^ getragen, ebenso aber auch den genndei'te'i An'cki,-snunsiett. die heute ma^lie-bend find. Auch der Abschnitt über die Vereitung des Tafelseufes ist erweitert und verbessert wor-den. Das ^lorstef ' oas'nie Buch be-- '-net sich durch ganz besonders praktische Anordnung d?s Stos^ - si'chor Ratgeber auf d^e^^'n t^e« biete und ist schon längst von allen Farblenten als d ^ beste iinter allen, die Snrrogatfabrikl'tion behandelnden Schriften anerkannt. Alte VGcher, gut erhalten und geeignet Mr öfft-Mliche L'i'ihb's'1-..fs'ek. we'^ n böch-sten Preisen gekaust. Anträge an die waltung. snct weizz» . . «tscke im!(as^on? >cn Wasens n! «VI »II Wll5rkmi»^el ^ Viiim di'auiiL Osüs 5Wsä!s.zs^ Theater, Kunst^ und Literatur. Welches Instrument foN das Kind lernen? Beiträge zu dieser attueßle« Frage von Milica Einpaa (Maribor). «M« ZeN»»«'', ov WMM^MW^I^UDMWi^WÜM» »erfchiSem» Pferde» und Wage aus wasstrdickstc'n i?<'i7'.'N in ^eder Gr?^e bei Ivan KravoS, Ale- kscindri^^'i resta '"._ Sine inteNiqente Dcime erteilt Unterricht in der frnnzösich^'n Sprache und gibt Kwvierstun-den. j^rcsovn ul. 8. 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Bttd utttec .VWV'N.^' an die Veno. Äeichc AnSländerinn«'». vsrmög. deutsch. Damen, a. m. Realität, Besitz usw.. wunch. Heirat. AuSk. kosteul. Herren, a. ohne Berm Stabrey, Berin 113, Swlpiscbk Strafe 48.__VS58 Fabrikanten, Groszkaufleutq. Großgrundbesitzer, Akademiker, Beamte, Lehrer wünsch, glücklich. Heirat. AuSk. diskr. kost?nloS Stabrev, Berlin 113, Sto!v:'a»e straße 48._ ^>nn^ — Beamter wi'mscht zwecks Ehe fes6»es, intellig. Fräulein, ui«^^ nnter 20 I. alt, mit etwas Geld, kennen zu lernen. Witwe nicht ausgeschlossen. Lichtbild erbeten, wird retonrniert. Nut ernsi^acmeiute Zuschriften unter „Bescheidenes Glück 22" an die Verw. 10230 in LSckea uad süsser uncZ xa«.« 8tets 2U daben dei: 2573 ksr«>. kosstieli k^5aaLi8Ical>Lk» ulic» 17^ kokt« lmmvr V«5»eKi»«^ON« XR»O Sslsm« Sckink«!, Sp«ek usv. «mpklelilt 5I?^«Z0Z Z05lp !)elillstes5entignälunj? Ailvlessnelrov» e«,»» IS! Volzmvbel Slfenmöbet »aromvbtl TovezkrtrmSbt! 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Hov. «II« Ztn»K«N sUr I««I«n p«rt«I«nv«r» Ilskr »«»eklo»»«!». wRs l-MKINsIlSlKIlSSSIl^^ P»t«ntln»«nl«ur-Sur«»u iXlirldor MS, V«trlaj»k» »Uc» 30, ?«l«pkon ?>Ir. 2l2 itdernlmmt »Ne, 6«n krttn6unx»»ckute im la» oder /^u»-t«a6e d«tr«ilea6eii ^nmelöunjxea, t«ckal»eke (Zutsektea, Ververtunxen untl Konstrulctionen: Ksnelellelter: Da. teek«. NitlßDß. k^exlerunxsrst t. ?.. vom Xre!»e«iekt»'pr»»iäium ^rilior bestellter uaä deeicketsr Ottoälzer p>t«»t^«dn!»eker 8sckverzt»a. K»nc««»nf,dr>k » M»r>dor. Stoln» ulleO 4. «o» sehr gut erhalten. I Jahr aebrauchk, verkauft billig Plado Aadan, Zagreb, Aargaretska ul' 4. ,t,3zg A izeiaen in ver ..Marburger Äettuna" erzielen groven Erfolg l^lr^ r^ r^ 6^«nger öerr »ünscht anregenden G»da«ken«ustausch «it ebrnsylchen ^errn oder Dame der besten Ge» sellschaft. Unter ^Einsame Gegend" «n die Verwaltung de» Blatte». 10294 KIIyOMGlnO» Inf»rm»tl«i»»dvro «miiMimmlim »rb«itot mit kllier 1L00 ^osr»spon«isntsn „AKTUT" »rl>eit«t »eknvll. 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ch«ii> mit «l,,«» Produliex da« P. T. Wd» um »«»am ,u macken nnd den Kamof mit der aus'önd'schen Konkurrenz anfmnehmen. wllilchen «ir aus diesem ?ves« uns das Terram mi! uns-ren -r i»»lässige» und na» v?raÄalt»t'' Meltzaden und Rezep'en kerrpestellten Parfüms zu -rro''ern. wir folgeude Prets.Au,!chre,bunq m,t den oben ange.ührten Prämien, welche tleichjeilig erstl^lassige »eihnachiszeschenke darstelle,,. l. Aussabe. 4 Wvrler von fosgender Vedeufnng zu bilden: ?IilS nachsteigenden Silben sind li « nau — 5 — dam - me — Do — ri '. ______) ein Erdteil lKoniineut) ^ . sI______) ein Vtaet am «driattichen Meer 3. D----) der gröbt« Slud tn ^g°lla«len 4. ___) laut Bibel der erste Mensch der Welt. II. VeflimmUNae« sür die TeiwMhme. 1. Die Beseiligung M frei für ieben Sn- und «"^nder. «n^osNl^rt.n . 8 Seder Teilnebmer Kai die «ufgabe l. zu l» en »''d an ein« der liefer an^ Abrissen in einem rekommandierten Schleiden elnzusende». «oi»«i auf dem Kuvert die Be d« "d Z""«.« ..d di. ..n... .w.. mm«.« .M.. ..WM Schreiben (jedoch weder in Marken noch In ^lempein) die Summe »o« ^ beizu. legen, .der an eine der tiefer a-qef»brlen Adresse per Postanweisung 5. ?u die'e« Nes'lamez«eck dringen wir fo^endt ^,^rt*n erftkl^ den Markt: C^ypre. Iockey-Ciub. Von Soprice Prtvce of Wales und Ylang-Blant ««ö tzal jeder Tetlehmer anzugeben, weiche von diesen v Sollen it)m emzusenoen isi. III. Allaemelne VeNim i ung^n- ^ ^ a) Eie Preisansschreidung beginnt A». Okiobar I. I. ««ö E«b«k Termin an em« der tiefer angetkhrlen Adressen elvzulende». Lbsukgen, welche nach dem 83. Dezember einlanaen. kommen nicht tn Betracht. - » d) Jede richtige Ldsung bekommt eine laosende Nummer, welche dem TeUnehmer m,t dem Parsümfläschen einaesandt.wird. und wird a»n am .» / Z'^dunq in der «anzlei und im Beisei» des Vffentl. «vntgl. Nolars MilRn Miha,»i«ec in Zagreb erfolgen und das Resultat der Ziehung binnen »Togen in dieser Zeitunq oeröfsentlicht. Jeder Gewinner wird ouf^erdem brieflich und die «ewinner der ersten 10 Prämien noch elegraphisch »erstündigt. — Derjenige Einsender, dessen Lösung nicht richtig oder der den Betrag »on «v »«»«r nicht eingesandt hat. wird an der Ziet»ung nicht teilnetjmen.. echült .edoch, wenn das Seid eingesandt ist. ungeachtetet de? unrichtigen AStiellösung das bestellte Flaschchen ;Zarfii>n. Di« Prümien werden an die Gewinner 8 Tage nach der Ziei»ung verteilt. — Naivere Be-ftimmunoen über die Durchsübrung der Aus chreidung find im Plan der Ausschreidun^ enl» hatten.'welcher beim Kvnigl. öffentlichen Notar Milan Mihaljinee deponiert ist und fleht jeder-mann zur Einsicht. c) Di« Parsümflaschen werden den Beteiligten portosrei zugeschickt. äl Jeder Teilnebmer erl^IÄrl sich mit diesen hier angesiihrlen B«dinq»ngen einiierssanden. e) LSInieae« »ö«r V»i«1«, sowt« Geldüdar «tsunxen kinv antwebar an Kvntg! i»NO«N. «otnr Mtl»« Mlhnlttnec. Japrad, Ilten S9. oöer «« vnf«r« Firma zn s«nd«n y M« veqenittinde unserer PrSmienauslchreiiZuni sind neu getraust. erst!^l«ssiger Qua» litSt und ew Teil derselben wird in den Auslagen der Firma Bothe u>»d «hrmann. Zagred. Ilica Nr. 88. ausgestellt. Jagrev» den 19. Oktober l954. Awa' »» , I!^. i^nlsoer proiTvockvja parkumerlja, k-vestn I9a. -'»r «edaltlo» verantworiltch: Ub» R«^*^e r.Truck und Äerlaa: Maribnr??,? tis7"?no