poStilns pisttn» w »otovint. SchkNNelw«!. Ve?»>ls«»^ V»«Hdr««keret. Viaribvr. TtirCl^^eoa utt a 4. Telephon 24 Aezugsptttj«! Slbhosen. m.'naUlq» . . D. lO--^ustslien . ... N'— Durch Pos! . ... Dutch?ojt oierleli.. . » . Sc> >-?iu?land: monalUH . . » 13'^ Tmzelnummer .... , ^'SS Sonn!a^s-'Uummer . . . 1'-^ Vi-i Bestkllunz der )icitu«H W d«r «bvn^ nem?nt»bctrag ^ür Slowenien süc minve-stt.iZelnenMonat. auserhalb für minde>'cn» drei«tl)n^te?inz»ls«lme in Marilor bei d« »d'nlnütvatlon der^teitung : Iuriittva ^licrr t w t-^jubliana bei Beselial ,nt> MateUc. >» Üagr?b Ks Bkliskner u. Mosse, in Sr»A t.Kienreich,Stalteige^ »tteutrog,tnWie« bei allen Anz». qenannahm» ttearn. M. t43 Dienstag, den 2? Äunl 1922 02. Zavrg. Die englifch-französtfchen Bezkhungkn und DeuW-lonb. London, 23. Juni. Obwohl oie Unterrc'dvng Amij6)en Lloyd f^corge und Pomcarce zweieinhalb Stunden dauert^?, waS durch die 'Z^otivendij^keit eines Do!in(.'!sck)t.'rs verursacht nzurdc, konnten er- ^ warulns,cgeniäß keine greisbaren ^'^iesultt'te erhielt werden, da sowohl die Reparalion'^--' frage wi^ die Nusseilfrasie und die Prcibleino des Orients sich ini Stadium weiterer Nach-forsch?lncscn durch die .^tonmi'.ssionen befin« den, so daß eine u^eilere Znsc^ninunkunft der beiden ?.^tinisterpräsidenten etwa Ende ^^nli notwendi(^ ist. Ter trot'.deni für sehr niitzlich fleliatlene Mcinung'?uil'?tausch er^ab jedoch anscheinend nichts, wa? die Horsnung au'5-s6)lösse^ das; die in verschiedenen ?srat^en tä-ti;iett ^loun>>issionei! durch eine ^^on^ientrie-run^ auf das reul Praktische die Enischwen-lun^ Frnutreichs in die von England ge-wi'ulschte Richtung erreichen tonnen. Jeden- i falls soll dieses snr prallische Arbeit bestinlUl» te Zwischenstadium von weiteren diploniati- Großer Derkehrsstrel? in Oesterreich. Telegramme der „Marburger Zeliing". Ter Telephon-, Telegraphen- und Eisenbahnverkehr vollständig eingestellt. — Kamps der Regierung bis aufS Messer. Wien, 25. Juni, ^eit beute früh ist in ganz ^ Oesterreick) der Streik der Telegraphen- und i Telephonbcdic'irstetenausgebrocs>cn. Schon seit lanqer s^eit schweben zwischen der iisterrei-chischen Bundesregierung nnd dl^n staatlickien Verkehrsbediensteten wegen der täglich steigenden Teuerungswelle Verhandlungen wegen Ve.-ahlung erblühter Löhne. 'Der Schwerpunkt der politischen Situation liegt heute weiter in den Ausschüssen, noch in den Parteiberatungen, sondern in den Ver-b'iudlungen, die die Regierung mit den SiaatsbeanUen u??d -angestellten scher ihre erhöliten Forderungen 'ührt. T^iese Verhandlungen dauern an. Iu? Finan^^ausschusse sind zwei Beamtenvorlagen -^ur Verhandlung gekommen. 1. '^'ie Vortage be'.uglich der unerledigten Maibezü« ! ge und 2. die Vorlage betreiiend die Anglei--chung der Ortszulage. Bei dieser (Gelegenheit kam es i'u einer längeren T'ebatte t'iber die schen Krisen möglich freigehalten Bunde^anaestellten. Tne Be- wcÄalb -!uch Poincarke bis zum «ichlu,'.! Rmirrimq dcr R.'parl>twns!omnuffwii a»s dic Androl,- bi? dk B?rl>.indlilnqkn "Ng von Sanktimien vorzichtrt. ^ Bim!i??l>i»zlci ein Rcs»ltal.zti»i<>kN' Ultter den beiderseits eingenommenen Ge- ^ werden.' sichtspuntlen scheinen für Teutschland fol-^ Bundeskanzlei verhandeln Bim- gende die wichtigsten zu sein. Obwohl Eng- ^ ^cskanzler Tr. Seipel und der Minister für land ein»; desinitive Regelung der Repara-- Odebnal mit den Orqa- tionSsrage anstrebt, nahm Llo'.)d George den! Nidationen übe rdie (^rbi'bung ihrer Bezüge. Standpunkt ein, daß eine neue Festsetzung «Die Situation stellt sich folgendermaßen dar: der Rcparationsschnld unmöglich sei, bevor ^,-,1 sc>ssten die Bundesanstestellten 10 Mnrzbezi'ige bekommen. Da die Inderziffer jetzt 71 ist, so verlanaen sie dazu zehn weitere Mnrzbe.>i',ge. Tie Reiaernng l>at ihnen fi'lnf Märzbe^'.iige al^ ,^>uschlag angeboten und ne. Dieser Aufschub wird offenbar und auch i appelliert an die Beaw.ten, auf die weiteren deshalb für noNvendig erkannt, weil inzwi-' Miirzbezüge zu vi'r.'.ichten. Die Tomfä^ik-schen die französischen Vertreter nn6) ?lmeri- ^ Gruppe der Staatc-angestellten, das sin!) die ka eingeladen worden sind, nur in direkter j s,)zialdemokratisch organisierten Eisenbahner, gen, so daß die Disferenz bei der Tomschi? (Gruppe, die acht Mürzbezüge verlangt, noch ' Stellen wir objektiv ein- für allemal fest: Frankreich ist mitten im Erwachen drin. Millionen haben die Wa'hrheit erkannt und sprechen sie offen aus; andere Millionen haben sie ebenso klar erkannt, behalten sie aber len nicht einmal einen Märzbezug nachlassen nnd bestehen auf der vollen Auszahlung der verlangten 10 Märzbezüge. Tie Verhandlungen zerschlagen. Ausbruch des Streits. Wien, 2.'>. Juni. Die Verhandlungen zwischen den Eisenbahn-, Post- und Telegra-pbenbl'dienstetcn einerseits und der österreichischen Bundesregierung andererseits haben sich definitiv zerschlagen. Der christlich-soziale Reichskanzler Dr. Seipel wies die Forderungen der AngesteNten, trotz der unge- die Reparationskommission erneut geprüft habe, was- Deutschland unter den jetzigen unklaren Verhältnissen leisten und zur Bilanzierung des Budgets selbst beitragen kön- Aussprache dort die interalliierten Schulden zu besprechen. Mit Rücksicht auf diese bevorstehende Besprechung gingen die beiden Premiers gestern nicht auf dii' fundanientale Frage der interalliierten Schulden ein. Ein weiterer Punkt ist, daß sich Poini'aree nunmehr offenbar damit abfindet, daß Llotid l^eorge keinesfalls den Schntzvertrag vor einer prinzipiellen Regelilng der gesaniten znglisch-franzl^sischen politischen Probleme »ingehen will. Schwierigkeiten scheinen dagegen zu be- > stehen bezüglich der französischen Wünsche! nach einer verstärkten Finanzkontrolle Deutschlands uild für den Fall, daß mit Dentschland in der Frage der Finanzkontrolle Differenzen entstehen. Lloyd George schob -wohl diesen Punkt als vorerst unaktuell beiseite und erhofft eine praktische Einigung in den Berliner Verhandlungen. Variser Gärungsprozeß. I>i-. I'. Pari s, 38. Juni. hat sich bereit erklärt, auf zwei Märzbezüge zu verzichten, wenn der Finanzplak? eine gleichmäßige Belastung alter Staatsbürger beinhalten würde. Eine Einigung ist bisher Nicht erzielt worden. Der Kabinettsrat hat beschlossen, fünf Märzbezügc sofort zur Auszahlung zu brin- bleibt, ist ein kleines .Häufchen Fanatiker, die Unbelehrbaren auS Profession, wie wir sie in gleicher Ausmachung und auch in gle?'-cher Proportion wohl in jedem Lande finden. Wenn ich von „Erkenntnis der Wahrheit" rede, so mus; ich gleich etwaigen Mißverständnissen begegnen: ich meine damit die großen wirtschaftlichen Warheitc;n, die sich etwa um das Reparationsproblem ranken, nicht aber politische Erkenntnis über den Ursprung des ^lrieges, die Schnldfrage usw. In dieser Be-j ziehung ist noch ein weiter, weiter Schritt zu machen, der uieines Erachtens auch nick)^ Heuren Teuerung, die in Wien und Oester--durch wahllose Propaganda beWcunigt wer-reich überhaupt herrscht, zurück und betonte, den kann, wenigstens was die Franzosen an« daß in diesenl ^sampse die Regierung ihre i geht. Will nian die europäische Wirtschaft Macht gegen die 'Macht der Organisation er- wieder aufrichten, muß man auf die Fragen-« proben werde, und daß sie, wenn nötig, den tomplere vorläusig verzichten, was aber ob-Streik mit (^'ewalt ni^'derschlagen werde, s^lut nicht besagen will, daß die historisch« wenn er in so wichtigen Betrieben, wie Bahn Forschung, die besonders mit der vollstandi nnd Pcst, um sich greifen sollte. 5'>eute um 4 Ubr früh lief die Fvist ab, worauf der Streik auf der Post begann. Von dieser Stunde an ist jeder Telephon- und Telc-grammverkehr mit Wien unterbunden. Für Ubr früh war der Beainn des Eisen bahne streiks ang"setzt, der m'ttlerweile auch ausge-b'.'ocs'en ist. (Der heut^-^e Ssbneltzng ans Ljublsc'na ist zwar nach Oesterreich abgegangen, aber nnr bis (^^raz, der SchneNzug, der aus Wien am Sonntaa früh in Liubljaria eintreffen sollte, ist nicht mehr abgerollt.) Ueber die voraussichtliche Dauer des Streiks etwas sicheres ^^u sagen, ist ganz unmöglich. sedo5i bat «'s den Anschein, daß er an .^Deftigkeit alle übrigen übl'rtreffen wird, die bisher stattgefunden baben. wenn es nicht noch gelingen sollte, eine endgültige Einigung herbeizuführen. Auch der Transitverkehr Maribor—Ljutomer eingestellt. Ljutomer, 2l). Juni. Wegen des an den österreichischen Bahnen ausgebrochenen Streiks ist auch der Transitverkehr von Mt'.- ribor nach Ljutomer gänzlich eingestellt. Da« Attentat aus den deulscyen Außenminister Dr. Ralhenau. Teleoranfm der..Marburg?»- ^^^tung". Die Mörder geflüchtet. Stürmische Austritte doch, daß die Attentäter gewesc^ne Offiziere gen Veröffentlichung der deutschen Borkriegsakten auch hier sichtbare Früchte zeitigt, aufgegeben werden soll. Der Paukenschlag, der Tausende schre6voÜt aufhorchen ließ, die jäh die Nebelwand zer-; sich vor die Augen gelegt hatte, ging von der Bankierskonferenz aus und muß als eine der glüttlichsten und segensreichsten Manifestationen der Nachkriegszeit betrachtet werden. Das in Form und Inhalt untadelige Dokument, das besonders durch seine kristallene Klarheit die für Formschönheit sehr empfänglichen Franzosen besticht, hat bis zum heutigen Tage nicht aufgehört, die Pariser Presse und die öffentliche Meinung zu beschästigen. Innner wieder seht die Diskussion ein ans den Grundlagen, die durch dieses denkwürdige Zchriftstü^ geschaffen wurden. Wie ein Sturmwind fegt es die poincaristi-fchen Warnungssclnlder unt dem verhängnisvollen „Verboten" hinweg, settt an deren Stelle Einladungstafeln mit der Inschrift: i „Erlaubt", ja: „Not^vendig". Es muß mit Dei'tschland verhandelt werden, nicht mit wafsenklirrenden Drohungen, sondern in friedlicher Zusamu^enarbeit. Die großen europäischen Probleme dürfen nicht mehr vom im Parlament. tUeber die Ermordung des Außenministers Dr. Ratbenan, die wir in unserer Sonntagnummer noch kurz vor Schluß des Blattes melden konnten, bringen wir noch ausführlichere Details. D. Red.) Berlin, 24. Juni. Als sich Dr. Rathenau am 24. d. um 9 Uhr früh mittels Autos viin seiner Villa zum Ministerium des Aeus^eren begeben wollte, stellte sich ihm ein Auto entgegen und zwang dadurch das Auto des Ministers, stehen zu bleiben. In diesem Automo-Nur wer Pariser Lust atmet, kann ermes-' bile sas^en drei elegant gekleidete Herren, sen, jvie schwer den Franzosen das Erwa- ^ In dem Momente, als das fremde Auto stechen aus den: Milliardenrausch fällt, in den ^ hen blieb, gab einer der drei Männer aus ehrgeizige, kurzsichtige und rachsüchtige Po-^ einer Repetierpistole sechs Schüsse auf den litiker sie in der ersten Nachkriegszeit versetzt! Minister ab. und Rathenau sank tot auf fei-'atten. nen Sitz ^nrück. Er war in den Hals, in den Nichts ist schon beim einzelnen Menschen .ffopf und in die Brust getros'fen worden. Man /chu'erer zu zerstören als liebgewonnene und ^ braclite ihn sofort ins Spital, die Aerzte rein politischen, sondern vom wirtschaftlichen Standpunkt aus b'.'trachtet und einer Lösung . . m t ! nähergebracht werden. Es erwacht allenl^al- seien, weil nach dem l^utc'chten der Aerzte ; Zusammenhän- die Kugeln aus einer automat^lchen Repetier- Franzosen fast vollstärrdig Pistole stammen, mit denen die gewesenen . säuberlich g?- Offiziere bewaffnet waren. Sonderkomplere, die einzeln gelöst In der Stadt herrscht ungeheure Aufre- > werden nnlßtcn. Rußland, der Wiederaufbau, gnng. Man glaubt, daß das Attentat unter ^ die deutsche Valuta, der englische Pakt, die dem Eindrucke der Hetzrede Helfferichs im ! Anleihe, alles dies waren Probleme, die ja Reichstage verübt wurde. In dieser Rede nicht vermengt werden durften. Ich dcnte warf Hc^lfserich nämlich deul Ermordeten nicht einmal, das; schechter Wille dabei war. vor, daß er Dents6)land verraten habe. Die ^ Wer den Franzosen kenirt, kennt auch keinen Meldung über das Attentat verbreitete sich ^ außerordentlich entivickelten Sinn sür klare mit Blitzesschnelle in der ganzen Stadt. In Unterscheidungen, logisch einwandfreie For^ allen Sektionen des Parlaments wurde die mulierun-aen, iuristisch ausgetüpfelte Terte. Arbeit sofort eingestellt. Im Finanzausschuß ^ Sein Denken bewegt sich ganz in formal-rö« wnrde Helsferich mit den Rufen: „Mörder! mischen Syllogismen. Er bat nie begriffen, Mörder!" mipfangen. Die demokratischen und linksstehenden Abgeordneten veranstalteten spontan stilrmische Demonstrationen gegen die ReatUon und gegen Helfferi^, der sich aus ^em Parlamente entfernte. Der gewe- ^aß die wirtschaftliche Logik eine andere ist als die politische. Daß diese Erkenntnis immer u>eitere Kreise zieht, kann als glücklicht Tatsack?e verzeichnet werden. Schon heute wird in der großen und kleinen Presse gan» schnieichelbaste Illusionen: viel schwieriger noch ist dieser Prozeß bei einem ganzen Volk, zumal tvenn inimer nneder sich Stiunnen er-' heben, die es wi.l:<^en in diesen Illusiotieu weiter konnten aber nur mehr seinen Tod konst<^tie-ren. In der allgenioinen Pcinik gelany es den Mördern,^ in dem Auto zu entkommen, und cS fehlt vöi ihnen jede Spur, Man glaubt je- sene Kriegsminister Saitz erlaubte sich gc^gen offen darüber diskutiert, in wc'lchem Maß« die Demonstranten eine abfällige Aeus;erung, stabe die deutschen Reparationsscbulden er-alrf die hin auch er das Parlament verlassen! mäßigt werden müsien, damit eine Anleihe mußte, um nicht verprügelt zu werden. Die möglich sei, inwiefern man Dentschland Poli-Lage in Berlin ist sehr gesinnt. Man er- ^ tisch tin der Rheinbesetznng) entgegenkommen warte.t j^..n ^GenerMrei^ ' ^>nne, Dinge, die noch vor einem Monat un-. Veite S ... tnöglich schienen. Wenn soga? „Temps" und ^Libertee" nach der groflen Anleihe rufen und j?de Gewaltmakregel Deutschland qcgcn-über als ungeeignet zurückweisen, dann ist wahrlich ein weiter Weg zurückgelegt wor-den-, es schadet dabei nichts, daß man dabei der Not gehorchte, nicht dem eignen Trieb. Ein schon jeßt sichtbares äusseres Ergebnis dieses Umschwunges ist die offizielle Beteiligung Frankreichs an der .'»ionferenz im Haag. Es kann kein Zweifel darüber l^errsch^'n, daß ^ Poincaree in ^'ondon noch ganz andere Zu-' geständnisse machte, Zugeständnisse, deren praktische Resultate sich sehr bald zeigen dürften. Wir werden nickit fehlgehen, wenn wir als nächste Arbeit der interessierten Mächte die Regelung der interalliierten !3chulden bezeichnen. Wenn nicht alles täus6it. wird Frankreich selber in dieser Frage die Initiative ergreifen: mit großer Wahrscheinlich-j keit können wir annel^men, daß die ersten, Schritte schon in London gemacht worden sind. Morgan verzögerte nicht umsonst seine Abreise aus der englischen Hauptstadt, bis Poincaree nach Verda'^iun^ der Mahlzeit, die ihm durch die Bankiers in Paris vorgesetzt worden war, dort ankam. Aus dem Leben Rathenau's. Tr. Balther Ratbenau war einer der hervorragendsten Männer des Teutschland der Nachkriegszeit, ein Mensch großen Ltils. Während des Weltkrieges zälüte er zu den Freunden Wilhelms. Er soll damals auch im alldeutschen t>^eiste gewirkt haben. Nach dem Umsturz näherte er sich der demokratischen Partei uud vertrat eine Politik der lol)alen Erfüllung des Friedensvertrages in den (Grenzen der Möglichkeit auf (v.rund eines energischen Wiederaufbaues in wirtschaftlicher und moralischer Beziehung. Von leinen Werken, die ihres aufschenerregenden Inhaltes wegen in die meisten ^ultursprachen Übersekt wurden, seien hier nur folgende genannt: ..Llritik der dreifachen Revolution... ..Nach der Flut", ..Die neue (^esellschnft" und ..Was wird werden", ^ein letztes Werk: ..Rathe-nans Reden in ^»enua" erscheint dieser Tage. ^'tm li>. Feber d. I. hielt Rechenau im deutschen Parlament seine Antrittsrede als Außenminister. Seine hervorragendste politi- sche Arbeit aber ist der V'^rgleich von Wiesbaden über die Reparationen mit dem französischen Wiedv'rausbauiniuister Loucheur. Nach diesem' U.'bereiukommen verpflichtete sich Teutschland zur Lieferung von Industrie-Material nach festgesetzten Preist^ zum Wiederaufbau Nordfrankreichs. Wegen dieses Uebereinkommens griffen ikin die Nationalisten unter der Führung Ludendorsfs und Helfferichs heftig an. in den Ententekreisen aber erwarb er sich dadurch den Ruf eines lotjalen Politikers. Seinerzeit war Rathenau Wiederaufbauminister und auch nach seiner Demission nützte er seinem Vaterlandc unendlich viel durch seine Missionen in London, Paris und Cpa. Als Außenminister vertrat er die deutsche Regierung in l^enua mit solchen Erfolgen, daß er sich allgemeine Achtung auch bei seinen l^egnern erwarb. In seinen wirtschaftlichen Ansichten war er ein entschiedener (^.^egner der Stinnesgruppe. so daß man auch vermutet, daß Anhänger der deutschen Schwerindustrie ihre Hand beim Attentat im Spiele hatten. Dle Ermordung des Marschalls Wilson. Telegramm der ^Marburger geltung"« Diese Regelung wird natürlich auf einer Finanzkonferenz erfolgen, die in Paris, niit größerer Wahrscheinlichkeit aber in London abgehalten werden lvird. Sie nmß als das^ Vorspiel zur endgültigen Festsetzung der i Deutschen Zahlungen angesehen werden, die -auf einem allgemeinen Kongreß erfolgen! wird. Me Maßnahmen, die von Deutschland oder den Ententestaaten in dieser Hinsicht bis dahin getroffen werden, kiznnen nur provisorischen Ebarakter haben. Auch einer neuerlichen Prüftmg der deutschen Zahlungsfähigkeit durch die Garantiekommission wird hier nur geringe Bedeutung beigelegt. Es versteht sich von selbst, daß auch der Gedanke einer Va-liitakonferenz noch nicht fallen gewissen worden ist. Sie wird der Reparationsfestlegung notwendigeiTweise vorhergehen. Reine politische Momente scheiden immer mehr auch im Denken des Franzosen aus. Der Pakt mit England zum Beispiel ist kaum noch dazu angetan, die Gemüter zu erregen. Er beschäftigt höchstens noch einige alte, in theoretischen Fragen spezialisierte Journalisten. Immer mehr reift die Erkenntnis, daß Europa nicht in rein reinlich geschiedene Mächtegruppierungen zerlegt werden kann. Daß der .^rieg mit all seinnn Haß doch ein unlösbares Band schuf, daß gemeinsame Not alle bindet. Auf Gedeih und Verderb sind die europäischen Staaten — und nicht nur die europäischen — aufeinander angewiesen. Jedes abgeschnittene Glied verdorrt. Einsam- -kei^'tnt'weniger denn je gut. Sentiinentalitä-ten^üssen verstummen vor der elementaren! Macht wirtschaftUcher Tatsachen. Daß dieses Erkennwis ickmer mehr ^m Gemeingut > auch' der französischen NatioV wird, ist eine. Parks, Juni. Nach hier eingetroffenen Nachrichten befürchtet man, daß die Ermordung des Marschalls Wilson eine heftige Reaktion seitens der Ulsterleute hervorrufen wirÄ. Man glaubt, daß neues Blutvergießen schwer wird vermieden werden können. Umfassende Vorkehrungen der Regierung zum Schutze der Politiker sind im Zuge. Berlin, 25. Juni. Ueber die Verhaftung der Mörder des Feldmarschalls Wilson wird noch bekannt, daß etwa 200 Personen sich an der Versöhnung beteiligten. Die Mi^rder eröffneten auf der Flucht ein heftiges Feuer. Eine Anzahl der Verfolger wurde dabei verletzt. ^er stärksten Zukunftshossnungen. Dle Anschlutzrede Loebes. Telegramm der „Marburger Zeitung*. ' Eine Protestnote des Botschafterrates. träge von Versailles und' St. Germain über den Anschluß denke. Ich denke nicht daran, Berlin, 24. Juni. Die .lgence Havas mel- zurückzuweichen, weil ich eine Sonderexistenz det: Die Botschafterkonferenz trat heute vor- Oesterreichs in seinem jetzigen territorialen mittags zusammen un dstellte den Wortlaut unmöglich halte und weil jede einer Note an die deutsche Regierung fest, Aendcrung dieser tristen Lage in and-erer als Protest gegen die Rede des Reichstags- unmöglich ist. Bei dem absolnt beut- Präsidenten Li>ebe für einen Anschluß Oester- Charakter der Bevölkerung Oesterreichs reichs an Deutschland». . ^st das Heil dieses Landes nur in einem An- Reichstagspräsident Loebe hatte von dieser schlusse an Deutschland zu erblicken. Meldung bis jetzt noch keine offizielle Kennt- Uebrigens hält Reichstagspräsi'dent Loebe nis, aber er erklärte folgendes: Ebenso wie obige Meldung für sehr unwahrscheinlich, jetzt habe ich schon in allen meinen Reden weil er sich der Botschafterkonferenz gegen- hervorge^ioben, daß ich an den legalen Weg i'lber für seine Reden nicht verantivortlich der Anrufung des Völkerbundes in Neberein- halte und weil der Botschafterkonferenz für stimmung ulit den Bestimmungen der Ver- seine Reden kein Zensurrecht zustehe. England verlangt die Rückzahlung der Schulden. Telegramm der „Marburger Zeitung*. ^ chungen zwischen den Vertretern der beiden Eine ErNarung Lloyd G«««es. ° ^ !)iegterungen detuyrt worden sei. London, 24. Juni. Premierminister Lloyd Die britische Regierung sei der Ansicht, daß George gab am 22. d. im Unterhause in Er- der englische Steuerzaihler nicht auf diese wideruug einer Anfrage über die interalli- Großbritannien vom Ausland geschuldeten ierten Schulden eine Erklärung ab, worin er Summen verzichten könne. Aus diesem sagte, die französische Regierung habe keines- Grund habe die englische Regierung bereits Wegs den Versuch gemacht, die Frage der An- die Negierungen, denen England Geld ge nullierung ihrer Schulden an England auf- liehen habe, benachrichtigt, daß sich England ^ zuwerfen, wenn auch dieser Gegenstand na- das Recht vorbehalte, vom nächsten Oktober ^ turgemäß im Laufe der offiziösen Bespre-' an M Rückzahlung zu fordern. Der Buöapesler Bombenanschlag. Telegramm der „Marburger Zeitung". Budapest, 24. Iuui. In der ungarischer. Hauptstadt herrscht über das Bombcnattent.'.t, welches in kurzer Zeit bereits das vierte ist, die allergrößte Beunruhigung. Tie polizeiliche Untersuchung über die Aufklärung des Boinlienattentates zeigt wenig Fortschritte. Einige Geheimnisse sind immerhin geklärt. Tie vier Revolverschüsse, die der EMosion vorhergegangen sein und die die Explosion unmittelbar tierbeigeführt haben sollen, haben eigentlich schon zur Explosion gehört. Auch das geheimnisvolle Auto, das kurz vor der Explosion durch die Bierhausstraße gefahren und vor dem Vereinsgebäude gehalten haben soll, ist, wie sich herausstellte, in eine Nebenstraße gefahren und seine Insassen waren unbescholtene Leute. Hingegen wurde festgestellt, daß im Laufe des Abends drei junge Leute zweimal mit größeren Paketen zum Tore ein- und ausgingen und ein Zeuge will gesehen haben, daß knapp nach der Detonation zwei iunge Leute, die in der Nähe lauschten, sofort die Flucht ergriffen haben. Ein eigentümliches Detail ist, daß, während die Leute im Umkreis von mehreren hundert Metern des Tatortes aus dem Schlafe erwacht sind, der Portier des Vereinshauses ruhig weiterschlief. Man glaubt, daß er in Ohnlnacht gefallen war. Marburger und Xagesnachrlchten. Mnister Pasi auf ^ci' städtischen?lmtsta^t.^l vnl.'r ,'!s:unr'mnchung" (Oqlas) ersichtlich. »l, fnahme in das Krankenhaus. Die Lei-t itU^ des yic^i^i'.'n Krankenhauses verlautbart: ?5e9^n d.'r schlechten finanziellen Lage des f'iesi.^'n j!irant^'nhauscs wird ^ie weitere ^>I^c:nkenausnalime auc-schließlich nur auf die drlilgendsten ^älle beschränkt. Sektion dcr Industriellen in Mariüor. Ter V.rüand der Industriellen gibt seinen Mit-glied^'rn non Maribor und Umgebung bekannt, das; am Mittwoch den 28. Juni tBi« doodan) die Industrie nicht eingestellt zu werden braucht, sab'? nicht ein die5bevügl>ches Uebereinkommen mit der Arbeiterschaft statt «lefunden bat. ?icue Postmarken. Postministerium in ^'.oograd sind die Vorarbpilen fiir die Au'5-aabe neuer Postmarken in vollem t'^an^e. Diese neuen Postmarl.'n werden in ^anz neuer Ausfiihrunc^ ers-cheinen und ist die Ausarbeitung derselben ausschließlich heimischen Zitünstlern anvertraut worden. Die letzte Emission der Postmarken wurde von der Bank Note Company in New Port ausgeführt, die insgesamt 6s)0,0tt0.0t)l) Marken verschiedener Werte ausgearbeitet hat. Der durchschnittliche monatliche Perbrauch an Marken Marken beträgt Dinar. Am meisten gebraucht werden die Marken zu 10, 25, 50, 75 Para und zu 1 Dinar. Dq,die ausgegebenen Jnvalidenmarken wenig Absatz fanden, werden sie mit höheren Werten 'uberdruckt und werden zur Frankierung von Pastpaketen verwendet werden. Nationalisierung in Pretmurje und Med-jimurje. Wie aus Medjimurs eberichtet wird, wurde in Prelmurje und Mcdsimurje über Auftrag des Innenministeriums nnt der Umänderung aller magyarischen Inschriften in kroatische un dslowenis6)e Inschriften begoN"-nen. Nachtdienst in den Apotheken. In dieser Woche, d. i. vom 25). d. bis inklusive 2. Juli, versieht den Nachtdienst die Apotheke „Pri eueul orlu" anl Glavni trg. Ausstellung in der „Vesna". Montag, Dienstag und Mittwoch fin^ in den An staltsräumen der „Vesna" Ausstellung von weiblichen Handarbeiten, die von den Zöglingen dieser Anstalt verfertigt wurden, statt. Die Dnuren von Maribor werden au diese interessante Ausstellung besonders auf nierksam gemacht. Die Besichtigung ^ist frei. Beispiellose Roheit. In der Nacht von f^-reitag auf Samstag wurde die Familc eines hiesigen Beamten, der wegen deS in der Stadt herrschenden Wchnungsmangels in einem Weingarthause der nächsten Umgebung wohnt, auf schreckliche Art aus dem Schlafe geweckt. Der Sohn des ebenfalls dort wohnenden Winzers, dessen Kinder von dem Beamten bestrast morden waren, schlug mit einer Zinlermannshacke auf die 5 Zentimeter dicke Eingangstüre los. Auf die entsetzte Frage der Frau, was er treibe, sagte er, er müsse alle drei — er meinte die Familie des Beam Rausluftiqe Nekrvten. ?fm 2?. d. fanden in Sllvnica bei Maribor '^Assentierungen statt. Als die stark angeheiterten Stellung^pftichti-gen Franz Lorenöiö, Johann Gern^auc, Franz Postrak, Johann Serdin^ek und Alois Naglie, alle aus Zg. Dup!ck, nach der Stellung über Ho'^e und Rogozc^ heimkehrtei^ belästigten sie auf der Strasse jeden, der ihnen entgegenkam. In Sp. .^'^ol^e überfielen sie ohne jeden (^rund den Franz Rudolf au^ Studenci bei Maribor, warfen ihn zu Voden nnd bearbeitl^tett ihn mit Steinen am Üopfe. Darauf überfielen sie zwei Mäher, die im Strafzcngraben saßen und ihre Jause verzehrten; als die beiden flüchteten, wurdcn sie mit Steinen verfolgt, wobei der eine eine Verlegung am Fuße erhielt. Johlend, mit dem Messer in der begaben sich sodann die Wildlinge in das (^?asthaus Pristernik in Sp. .^o^e, wo sie so rabiat wurden, daß sie der Wirt mit .'^ilfe des Arl^eiters Alois ^.linc ans Noqoza an? die Straße werfen mußte. Dabei erhielt .^^linc von einem der Wildlinge mit einem großen 8lüchenmcsser einen Stich unter die rechte Schulter, der Wirt aber wurzle direkt in die rechte Schulter gestochen, so !>aß das Zliesser in der Schulter stecken blieb und erst von der Frau dos Gastwirtes her-au^^ge.',ogcn werden mußte. Die b>'iden (^u? >' n. ^.'n raus ri'feri'''. te '^^'r ttambrinush^lle ein großes Gartenkonzert s r.'n Dr. ^''in^i^' iiber di? s!c?tt. (5iehe Inserat.) Bactt/endelsckmau» Zllittiroch. den 2S. "^unl um .i. Ill r nact'mitiazs findet in der Gastwirtschaft des Marlin .5uchs in N>)ra vas ein ^"acÜ^endelsä maus statt. l)^acht-^llee Z^c>chmittaienschirmmacher e b aus Pobre^s«'. der vor einigen W'^iI'X'n nach einem streite seiner G^li.'bten d> n V^uch aiinchli^te. ?nus',te desbalb lei^'ten Sam'tai vor di'm hiesigen !ftreisgerichte verantwo''ten (5 rwnrde zu 16 Monaten schweren Kerkers verurteilt. Letzte NoickrWten. Das Gele»? iiber dits Jivil-angesteUlen. Telegramm der „Mnrburger Zeitung". V:e/;rad, 26. Juni. Die ?Nikglicdcr der Verwaltung des .'Hauptverbandes der Staats-angestellten wurde seiteus des Ministeriums für die Konstituante, des Finanzministeriums des Justizministeriums und des Post- und Telezraphenministeriums empfangen, wobei sie die Notwendigkeit, iu kürzester Zeit das Gesetz über die Zivil-Staatsangestellten vorzulegen, betonten. Die Ministers, die das Mi-nisterkonlitee für die Durchberatung der Ge-sel^anträge bilden, erklärten, daß das Gesetz in drei bis vier Sitznngen dieses ^tomitees dl'rchberaten und sofort nach der Annahme an die Regierung weitergeleitet werde. Die Ang^Icg-'nhelt d. s s^ebäiii)^s, das Ler Mini, ft^r ^ür sein da er jcht iii or.'i Ziuuuern ',usaiulnenaedrängt sei. Das Ministerium nir ?o-.ialro!itif aber bat dies^'s anderwärts zur ^^erfiigung gestellt und wird jekt eine Verständigi'ng zu suchen sein zwischen den Vertretern des Junistcriums für ozialpolitit, Dr. ^trstels und Minister Dr. Ninöi«, damit das Ministeriums des Aeus^e-ren in diesem l^et'äuLe die notigen Nanni? ehält. ^n'iseidskundao^nnsi. nnf^rrr ?!c^ieruu;. 2.iei^iv,».e«seik-e; r»!« miiäests. ssin?tö LvliönkoiliZsetfo: 4 ?itüelc blnmt >lnä ?c)rta IM X. SeSILttlS. bötiebt sUt UQui^unrsillixkeitsn. Vom-merLprossen. Alitesser, us^v., maekt dio wurden wegen der neuerlichen Preisst<^iger-ungen, w-'gen der Erhöhung der Papierpre:- gewesen, so hätte der Mann Frau und Kind. se, sowie durch die fortgefetzte Steigerung erschlagen. Der gefährliche Mann wurde be-! der töl^ue und Gehälter vom heutigen reits verhaftet und dem Gerichte eingeliefert.' Tage an wieder erhöht. der Beamtenfrage zu beschleunigten. Minislerkvnferenz in Deoqrad. ??ll'z?amm der „Marbnraer Zeituns^" Beograd, 2li. Juni. Gestern von 10 bis 1 gleich so damit einverstanden war, dem ver- ^ mir so fern gelegen, und jetzt mehr denn! Ministerrat eine Sitzung abhal- waisten Geschöpfchen hier bei uns Zuflucht! je —" ten sollen. Nachdem aber keine genügende An- zu geben? Lella, das einzige Kind nieiner > „Aber warum, mein Sohn? Lella ist aus zahl von ?^!inistern anwesend war, wurde nur armen Freundm! D-ie beruhigt ist Ad^^^^ Familie, ihr Vater, der General eine Ministerkonserenz abgehalten. An der Notmann gestorben, als sie wußte, daß ich Kra> Flotniann, ihre Mutter meine Kousine ^ > s ^..d Freundin - und sie ist sch?n ^ ^-jz.ntg nahmen d.e n.uselman.ichen Mmuter ^ . Omerovi« und Bilovi>;, sowie anch der Mi-„Da» bestreite Ich nicht, wenn anch die e ^ Art von Schönheit nicht mein Fall ist. Rot- «'l'" Demission Dr. Marinkovic teil. Frauen flößen inir stets Mißtrauenj Dr. Mirantoviö. besuchte die Sitzung über Ministerpräsidenten Pasi^. ^ ttaut vveiek, i-ysi^-veiL ' un6 rsin. 2 ?c>l2ellkn-tiesskl -ZKmt k^aellunx ?c)stpc>rto LO Xronen sl^rlrt äsll klssr bocien, verliütst llki^rsusfall, firec:ken ll. k^palten äer I^sars, Sokup^isn, vf>r?sitl^es Lrxsrsuen u-V7. ^ k'or^ellk^ntie»«! ?ae1?un? un6 k'vstpkirie erbk^Uen Ks! kesi^eUun? or» min-lsstLNs 12 oinekZ ss : rtiUvamUek 24 tv, 10 L, jiuc^sr Nr. in ?rossvn 0rjlno»1»cl»»ektslv 40 L, llsika»I?!>dnpn1v?r in ?»tvntäo!i» 40 I?, I^»ni«npuävr in AKvIcorlT' k X, 2»knpn>ver ln ?s:d»e1tts!n lu 12 tt, in k^»c1rsrli! ru k? X. für liZL. AK, rvta 12 Krl-fadsn 1?, pln« Varfum!, rv ^8 vnä KL Ik, N»i^r-eist kl> L. — m deut chen Regierung iin Wege der hienaen „Dafür habe ich za meinen Berus. Ich will . ^ arbeiten. Zum Taaedieb bin ich nicht gebo- Gesaudtjchaft ihr Beileid anlaßlich ren." . des Todes des Ministers des Aeußereu Dok- '^Fortsehung folgt.) ^ tor Rathengu guszudrücken, sowie auch iin Worin beftkht Sie öfier relchische Frage. Man sagt, Oesterreich wäre ein lebensuu^ fähiges Torso nnd dentt dabei an die ehe-inalige Monarchie und die Rolle, die Oesterreich in diesenl Staatsverband gespielt, man denkt weiterc^ an das ini Weltkrieg zum Grnndsatz erhobene Selbstbestinlmungsrechi der Völker und an das Unrecht, das dein Deutschtunl dadurch zugefügt wurde, das: Oesterreich.der Anschluß an die deutsche Re-pliblik verwehrt wurde. .'i>auptisächlich unter dein Eindruck dieser beid^^n Vorstelliingen hat sich die Meiniing herausgebildet, Oester^ reich wäre lebeiisunfähig. Wenn inan sich aber von diesen beiden Vorstellungen emaiv zipiert, so liiuß nian Nicht zu deiuselben Schlüsse kivnnnen. VlW? tz Mavvvrye? zzelrillis M?. ^un? Belgien ist aewiß aiul .'n kll.ink's und nur .'IN In!>ustri<'land, b.'chc^lich seiues ^'e-bensunterhlIlll'^.' an da) Ausland anqewiest'n ist, und dlxh lulrd niemand, trotz der Schä-dci^ die Velc^ieii durch den Welttrieq erlitten, behaupten, dast dieser Ttaat lebensunfähig geworden wäre. Die finanzielle Lli^ie Poleno nnt» Rus^lnnd-? ist qewlsi Nicht minder pretär nls die Oesterreichs, und doch denkt niemand daran, diesen Staaten die Lebenonnfäliic^leit ab.in^vre« chen. >)llföl>edi'lrflili sind alle, aber durchaus nicht lebensunsähisi! Ez ist eine Fra^^e, oli der An'iclilust Oester« sc'ichs an Teutschland dessen Vers?ältnisse des« sern würde. Tielltschland hat selmt einen schweren iitalnpr ulu seine (5risten,', au'5/,nfe6;« ten. Die Allsorderungen, die an seine Lci-stunqssähiqkeit gestellt werden, sind so überspannt, daß eS unter ihrer Last kaum zn Atenl konlmcn kann. Der Ansäilust Oesterreichs würde seine Lage nur noch mehr erschweren. Wenn man die politischen Tchwie-risskeiten, die mit dem Erperimente verbunden wären,'dazu niuimt, so unlji man zu der Ansicht gelangen, daß ein solcher Anschuß Deutschland .zurzeit gar nicht erwünscht sein kann und von Oesterreich schoil aus patriotische?^ f^^ründen nicht angestrebt werden diirste. Oeslerreich ist lijls^.-ibedürstis^! V-'r soll ihm Helsen? Der Oesterreicher wird selbstverstand' lich sofort sagen, jene Ttaaten. die ein Iu-teresse an unserer Telbstänoigkeit liabcn. Diese aber wieder glauben. Oesterreich niüsse »ich in erster Linie selbst helfen nnd sie wollen nur soviel tun, als es unbedingt notwendig sei. In der Zurückhaltung der interessierten Staaten zit-r Hilsc'bereitschaft einerseits, andererseits in der nicht sehr hoch gescannten Vereitivilligkeit zur Selbsthilfe Oesterreichs scheinen die tiefsten (Gründe zu liegen, daß ab und zu inuner wieder die österreichi-sche Frage ansS Tapet gelangt nnd die internationale Welt in Aufregung bringt. Ans Anlaß der noch iuimer schwebenden leisten i'sterrcnchischen Finanzkrije drangen verschiedene (Gerüchte in die Welt. soll die l^efahr bestehen, daß in Oesterreich eine Revolution auSorecheii wird, andererseits soll .zwischen der Tschechoslowakei und Frankreich ^ ein Cijelieimvertrag bestehen, nach welchem ' nötigenfalls, nm den Anschlusj zu verhindern, diese beiden Staaten das österreichische Ter» ritorium besetz^'n würden. Cin revolutionärer Auc'bruch könnte wohl zu denselben ^kon, segu>.nzen fiihren. Oesterreich hat eine neue Negierung, de: voll den meisten Parteien sehr gute Qualitäten nachgerühint werden; es ist zu hoffen, daß e'? ihr vor allem gelingen wird, im eigenen (i^eliiete die Gemüter zu beruhigen und das geschwächte nnd eingescln'ichterte Selbst^ vertrauen zu wecken, denn dies scheint der erste notwendige Schritt auf dem Wege zur Wieterauflichtuug Oesterreichs zu sein, und ein solcher Erfolg würde auch die l^ewall-maßnahmen verhüten, die wie l'in Danwkles-schn'ert die Nnhe und den Frieden Oester« reichs nnd der ulirteleuropäischen Welt be, drohen. A. L. Kleiner czwMer. Verschiedenes ssabriksneue und gebrauchte Schreidmafchinen liefert dos !. Spe^ialxielchäsl slir Schreibmaschinen und Büroartikel Ant. Äud. Legat. Moritior. Slovensl^a ultca 7. ' ZWl 2 sunqe Natkis». Weidchen. .?u vkr??aufeii. ?ll<»''«?androva c. 25. 495» Beks. Ncick>!ka^ten nnd ltkn vreis-N!?rt. Slonil^Pof kr.i 3. (Dom-pka"»920 Men!^ ,en^ Kri»°°a ullc» ^Ti!r 1). 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