{nilinri)i'r 5d)ulu'ttmii] Jarfjblatf für Irain unb lliilUntlantr ©efc^dftlirfje ’Äiijctgen toerben uit^t angenommen. ©efteHungen unb '-Beilagen finb aiigfc^lie&lic^ nur au öie Verwaltung: 5^. Serfm, Seljrcr in Saibacfi, 3Jtaria=2:^crefia=©trai}e 9?r. 4, 51t richten. ]|Era«B8E0BbEn uom K vatni J‘rfjeu XEljvvrncrviuv. ürfjvifftEitn': gubolf %. Ii. frofepor. Vereinžmitglieber erhalten ba§ Vlatt umionft. VefteHgebü^ren unb alle 8a^ungeu für baž Vlatt finb au lžei)rer ^ranj Serftn tu Saibadj, Waria«2:^erefia*©tra6e sJtr. 4, etn= sufeubeu. ©ridjeint um btc 9)iitte eines jebeu SWonateS. — gejugspreis: jäljrltcf) 4 K, fjalbjäfjrlicü 2K; etujelite ©tiiefe 40 h. ^anbfe^riften unb eingefanbte 3Ber!e werben nid)t jürüffgeftettt. 3inl)a[t: Qum 35. Qatirflangc. — SSit beutfcfie Se^rer tm ©üben ... — ®ie ©E^te^iuig im llnterricfite unb beffen ^inbecutffe. — 3at)re«ibericl)t über beit 3lIftanb bež Soltžicbulroefenž in Strain. — ^ufc^riften unb äKitteilungen. — 33üc^er= unb ^Eitung^i1!)0!!. — Slufruf. Xprj yäp imfl-auij-ai^ecv Tt tbv SiSaazaXov. (Pen tnaefern Scljrer fränje fiets ber reirfjfte £otinl) nriftopfjanes. Zum Jahrgänge! ÜUenn wir beule darangingen, für die deutjebe Cebrerfcbaft in Krain ein eigenes Scbul--blatt zu gründen, fo würde man uns als Coren verlachen und unferer Schöpfung den Codes--fang fingen. Und um wieviel einfacher geftaltete (ich diefe Gründung beute, als jene vor 34 ]abren! Damals die elend bezahlte Eebrerfcbaft, das geringe $tandesbewuf5tfein, die mangelhafte Eebrerbildung, keinerlei ausgiebige Unterftüfjung, die Ceilnabmslofigkeit am Jacbfcbrifttume und doch das Durebringen des Gedankens nach Einigung in GJort und Schrift! Die Cat erfüllt uns mit Staunen und erfebeint uns bewunderungswert, wenn wir in den alten 3^br--gängen blättern und all die ßemmniffe verfolgen, die sich der jungen „Caibacber Scbulzeitung“ in den Uleg fteliten. (Die klein nimmt ficb unfer Gefcblecbt, dem ein fertiges Unternehmen in die Rand gegeben wurde, dagegen aus, fo man noch vor wenig fahren Zweifel hegte, ob ficb die Zeitfcbrift werde halten können! UJäre es nicht eine Schande für die deutfebe Eebrer-febaft im Süden gewefen, wenn fie das Erbe, das die Ahnen unter Wüben und Kämpfen febufen, fo leiebterdings vergeudet, dem Uerfalle preisgegeben hätte! Und die Solge für Schule und Uolkstum? Kein ernfter Schulmann kann darüber auch nur einen Augenblick im Zweifel fein, dafr die Entwicklung des deutfeben Scbulwefens in Krain zum größten teile der „Caibacber Scbulzeitung“ zuzufebreiben ift. Auf diefem Acker konnte jeder deutfebe Eebrer des Südens pflanzen und jeder, der nach Jrücbten gehrte, ernten. Sreilicb, der Prophet im Uaterlande gilt niemals und nirgends fo wenig, wie dort, wo ihn die gebäffige Preffe befudelt und der Kaften--geift verdunkelt; aber drauften in der deutfeben Eebrerwelt, felbft drauften im Reiche, werden Damen in Ehren genannt, die dereinft das Scbulblatt des Südens zierten. Die „Caibacber Scbulzeitung“ war feit alters mehr oder weniger ein rein pädagogifebes Jacbblatt, das über dem politifeben Getriebe ftand. Galt es zuweilen, den Störenfried in die Schranken zurückzuweifen, fo fetzte es einen febarfeu Rieb und alsbald war Ruhe; über das Gekläff kleiner Eeute febritt die ftolze „Scbulzeitung“ vornehm hinweg, wär’ es doch febade um Ciiite und Druckcrl'cbwärze gewcfcn. Diejc Caktik (oll ihr gewahrt bleiben. Solgend dem Zuge der Zeit, wird fie im ßrundtone den fachlichen Charakter nicht verlieren dürfen, dabei aber, eben beeinflußt durch die herrfchende Strömung, zur Kräftigung des deutfchen Uolkstums durch die deutfche Schule ihren Born öffnen miiffen. So bildet (ie für die Erhaltung des Deut(chtums im Süden eine mächtige Stüfje, die freilich dem Kirchturmpolitiker nicht klar erfcheint und auch von den großen machern nicht immer genügend bewertet wird. 6s würde einer pädagogischen Zeitfchrift (chlecht anßehen, wollte (ie das politifche Cied zu prei(eu beginnen und (ich zum alltäglichen Cezänke herabla((en; es (tünde jedoch auch die vollkommene Coslößtng vor der Entwicklung des üolkstums im argen lüiderfpruche zur Zeit und zu jener Verordnung, die vor Jahresfriß den Kurs in den Schulen beßimmte und unter anderm die Pflege des völkifchen Bewußtfeins ausdrücklich verlangte. — Von die(em ßeßchtspunkte aus (ollte auch jeder nichtßhulmann, der den Beiß des Volkes kennt und erhalten will, der Schüßerin mit Jßifmerkfamkeit folgen und zu ihrer Förderung beitragen. Ein frommer tVunfch! wir wißen es; aber er (oll deswegen nicht unausge(prochen (ein. Woran wir glauben und worauf wir bauen, das iß die werktätige Jreundßbaft der ganzen Cebrerfcbaft ohne Unter(chied, (o man Eehrer und Eehrerinnen deutßhen Stammes in Krain und im Küßenlande zählt. Seit zwei ßahren hat die „Schulzeitung“ den Kreis ihrer Belange über die grenzen Krains gezogen und auf jene Gebiete übergegriffen, auf denen allmählich deutfche Schulen entßanden mit denfelben fprachlichen und pädagogißhen Verhält--nißen, wie (ie in Krain obwalten. Es lag in der Hatur der Sache, daß (ich damit die deutßhe Cehrerfchaft im Süden des Reiches zum Verbände zißammenßhloß und als (olcher zum Deußch-ößerreicbßcben Eehrerbunde (chlug. Hun fühlt (ie (ich (tark, eins mit der organißerten freien deutfchen Eehrerßhaß des Reiches, gewappnet nach innen mit hoher Begeißerung für den Beruf, gewappnet nach außen mit erßarkter Kraft und gedeckt durch den Schuß des Bundes. Wenn noch nicht alle, die an den deußchen Schulen Krains und des Küßenlandes wirken, zu uns gehören und einzeln auf dem llleere herumtreiben — wer wird darob verzagen? ßedes Werk macht (einen Werdegang durch; alles, was bleibend (ein (oll, muß (ich langfam entwickeln. Es wäre verfehlt, wollte man den Zauderern grollen, wollte man jene, die deutßhe Eigenart bloß in der Hörgelßicbt äußern, (o ohne weiteres über Bord werfen: Über ßahr und Tag wird mancher anders denken, wird ruhiger erwägen und finden, daß es eigentlich doch eine hehre Sache iß, Vertreter für deutfche Erziehung, fjüter des deutßhen Volkstums im Süden — und Güter und Schaffer für ein Raus zu (ein, das die ganze deutßhe Eehrerßhaß Ößerreichs in unteren Gemarkungen zu bauen beabßchtigt, das der Zufluchtsort für die kranken Jlmtsbrüder werden (oll. Die „Eaibacher Schulzeitung“, die (o manchen Sturm überßanden, die unabläßig nun 34 ßahre zu echter lllamiestat entflammt, wird auch in der Zeit, da (ie (ich größeren fluf--gabeu zugewendet hat, da (ie in allen teilen des Reiches Jreunde zählt, da (ie auf feßem Boden (teht, da (ie das Einigungsmittel für alle gleichgeßnnten Jfmtsgenoßen im Süden geworden iß, uuerßhrocken und unbeirrt von Unterßrömungen geradeaus auf das Ziel los= (teuern, das ihr der Zeitgeiß (teckt. Wöge man einß auf uns mit denßelben Stolze zurückblicken, der uns erfüllt, wenn wir beute 34 ßahre deutfcher Arbeit an utßerm Auge vorüber--ziehen laßen! ‘I IDit öKutfrin' Xdn’i'r im fpteicu eipentlicf) in beni (betriebe be§ -'en in Slnfprudj. ©eiten» be§ f. f. Sanbežfdjidrateg mürben nad)ftet)enbc Scratungžgegenftanbe auf bie 2age§orbnung gefetzt: a) SBetdie Sefjrmittel fott jebe SBotfžfdpde in Srain befiden? — b) 2a§ ^ffiinen an ben Sßotf»f(^nlen ŠrainS im ©iune ber gegenmärtigen ülnforbernngen. — c) 2er 2lbteUung§unterrid)t unter befonberer Serüdfic^tiguug be§ tpalbtagS« unterrichtet au ben Sott»fd|uten in ®rain. — d) 8iierr ^alolif bie Aotluenbigfeit ber Verausgabe bon ®urchführiingSbeftimmungen jur Schul« unb UnterrichtSorbnung im Sinne ber freiheitlichen unb fortfchrittlidjen ©nttuidtung beS SdjullbefenS jur Sprache unb erfuchte ben UnterrichtSminifter, baljin loirfen ju loollcn, bah erftenS eine folche Serorbnung ehetuulidjft erf^eine unb jloeitenS, bah biefelbe nur in bem oben angebeuteten Sinne erfolgen möge. UnterrichtSminifter ®r. Storchet berfidjerte, bah er fidj mit biefer noch fdjtoebenben Angelegenheit ernftlid) befaffe unb bat bie Selfrcr« fcljaft, auS ber Serjögerung ber VinauSgabe biefer ®itrchführungSberorbnung leine beunruhi« genben S^lüffe jiehen ju tuolleu. Verr Sorban brachte jum Schluffe ber Anbienj bie nieberöfter« reicpifchen Sehrereinreihungen unb bie in biefer Sache laufenben Seturfe ber betreffenben Seljrer jur Sprache unb bat ben UnterrichtSminifter, auf bie balbige, bem Siechte entfpredjeube ©r« lebigung berfelben hinloirten ju mollen. Unter« richtSminifter ®r. Stardjet, tnelcher fid) mit ber eben berührten grage feljr bertraut jeigte, er« loiberte hierauf» baS DJtinifterium bereits Schritte unternommen h^6» um ben gröhteu Värten biefer ©inreihung Abhilfe ju fchaffen, loaS auS beit Stobembereinreihuugen biefeS 3flhre^ erfichtlid) fein loerbe.» D. S. ©in SdiulfanitntSgcfeü. Vierüber fchreibt bie Öfterreidjifche SolfS«3eititng: ®er § 68 ber Schul« nnb UnterrichtSorbnung macht es ben Sehrent jur Sflicht, «bie Sorfdjriften über bic ©efunbheitSpflege in ber Schule ftreug ju beachten». ®iefc au unb für fidj felbftberftänblidie Pflicht ift eine ber berantlbortungSboIlftcn unter ben Aufgaben beS ©rjicljerS. ®s fotttc ihm baher bie Erfüllung berfelben baburd; erleichtert loerben, bah ihm für alle in Söetradjt tommenben gade ber Schul« gefunbheitspflege ein fachlunbiger Berater unb gühver an bie §aub gegeben loerbe. All bie SBorfcfjriften über bte @e|unbl)eitžbilege in ber Scfjuie finb in gai/keicfjen Slerorbnnngen nnb förläffen enthalten, bie fic^ auf einen Seitrmnn Uon 36 ^aljren erfiretfen. 3Bel(^er 2ef)rer fann fii^ all biefe Verfügungen inerten nnb tuie Dielen ftefjen fie überl^aufit glei^ 51t ©ebote? Unter folgen Ver(;aitniffen fann fefbft bem geroiffen^afteften öe^rer ein fotgenfcf)toere3 Überfe^en unterlaufen. erf^eint ba^er unter alten Umftänben toün« fdjetrttüert, ba§ fämttidje beftefienben fc^ulfanitären Vorfdfriften Don ber ©ctjulbeljörbe gefammelt unb entfpredjenb reDibiert unb l^ernac^ ber Se^rer« fi^aft als SBeglueifer für bie ©efunbfjeitšpftege ber ©c^uljugenb an bie §anb gegeben tnerben. (Sine foldfe Stftion, Derbunben mit ber (Sinfüjjrung Don Sdjitlar^ten, mürbe alž eine ber fegen§reid)ften Saten auf bem ©ebiete ber mobernen ©djitlreform begrübt merben. ©ine bringenbe ©rtebigung bebarf Dor altem bie Don Dielen ©eiten augeregte arjttii^e ltnterfudjung neueintretenber ©dmlfinber, mie fie in Vertin bereite feit tangerer ^rtt amttic^ burd^« geführt mirb. 2)ie bamit Derbunbene ^Drüdftettung Don ®inbern mit ungenügenber förfiertidier unb geiftiger ©ntmidtung ermiež fid) fomo^t für bie kinber alg aui^ für bie @d)ute Dorteittjaft. Völlig gefunb maren Don ben unterfu^ten Sinbern nur 44 ißrojent. ®ie 9)tel)räa£)I titt an ©frofu« tofe, Vtutarmut ober engtifc^er Sranf^eit. Vietfa^ tonnten augen= unb o^renteibenbe Sinber geljeitt merben. SBie nü|tid) in gmeifettfaften güdeD bie ärgttic^e Unterfucfiung mar, bemeifen fotgenbe gälte: ÜDtefjrere ftinber ftanben im Verbackte, ©c^mer^örigfeit gu tjeudietn. ®ie Unterfudiung ergab, ba§ bie§ nic^t ber galt mar; bei einem Sinbe mürbe fogar eine beiberfeitige SMttelofir* entgünbung mit SDurctjtödjerung ber Srommet« fette eutbeeft. gn einer Sttäbc^enftaffe ergab bie ärgttidie Unterfudiung, baß 43 fßrogent mit Ungegiefer unb 2(ugfd)tägen be^aftet maren. ättetjrfact) mußten auf Stnorbuung bež Slrgtež au^ Staffen geitmeife gefd^toffen merben, fo luegeu ftarfer kunatjmc Don ©djartact), äJtafern, Otjreuentgünbungen zc. Von einer burd^greifenben Unterfudiung auf Suberfutofe Derffiridit fici ber Veriditerftatter feljr Diel; feion jeijt tonnte eine grünere 3ait mit Suberfutofe beiafteter Sinber auž ber ©einte entfernt unb ,'peitnuftnfteu guge« füirt merben. ©VfDt'r bež 2>entftfjen ©dmtuerciuebrt Ser einftaffigen Votflfdiute in Unterffrilt mürben gur ■IperfteKung bež ©djutgebaubež 500 Sronen am gemiefen. .*pnubtüerfautmlung bež Svaiu. £e()vcr= ucrcinež. ©ie finbet, mie bereit» gemetbet mürbe, am 2. gebruar im ©iemiefaate ber f. f. Ober» reatfeiute gu Saibad) ftott. Vegiun 11 Uir Dor» mittagž. Sagežorbnung: 1.) Veridit über bie Vercinžtatigfeit. 2.) Veridjt bež ©djriftteiterž. 3. ) Veridit bež Vermalter», begto. 3aitmeifterž. 4. ) SSailen. 5.) Stnträge. (Stnmetbung entfbreiienb ben ©a^ungen.) Vorrüdnug. Unfer Verbanbžmitgtieb .üerr Sireftor Vubotf ©dileng an ber beutfdien ©taatž« Dolfžfdiule in Srient mürbe in bie IX. Vang= ftaffe beförbert. üfteffeltljal, 12. ©ižmonbž. (©iriftbefeie« rung.) 2tn ber iiefigen breiftaffigen Volfžfdjute fanb ieuer baž erftemat banf ber gürforge ber «@üb= marf» unb einiger ©eint« unb Sinberfreunbe ein ©iriftbaumfeft ftatt. Sažfetbe mürbe am 12. b. 2Jt. im Seirgimmer III bež iiefigen ©djutiaufež ab« geiatten. Sagu maren bie Drtžfdiutratžmitgtieber foluie Diete ©ttern nnb ©dmlfreunbe fetbft auž entfernt tiegenben Drtfdiafteu erfeiienen. ©in bräd)tiger, in grenbenfergen ftraitenber ©f)rift« bannt im bunfet gemaciten ©ciutgimmer mit ber gütte ber ©efdjenfe, bie um iin iernmtagen, mad)te Sinbern unb ©rmadifenen ficittidje greube. Dberleirer ißerg iiett eine tangere 2tm fpradie über bie Vebeutnng bež geftež unb banfte fdiliefdid) ben ©fienbern: bem Vereine ©übmart in ©rag, bem tperrn görfter Viefe auž ©dfierenbrunn, ber ftrammeu Sifdjgefeltfciaft au» ttteffettiatunb benen, bie unentgetttid) bie Steibungž« ftüde üerfertigt iatten. tDtit einem breimaligen «^odi!» auf bie ©benber, in baž bie ©djjuU jugenb fröitici einftimmte, ft^loB er feine Vebe, morauf baž VJeiinaditžtieb «©title Stacit* Don ben Stübern befonberž feion gu ©eiör gebradjt mürbe, fölit großer Vegeifterung mürben auci baž Saiferlieb unb bie «©ottfdieer Volfžiimne» gefungen. Sinn mürbe gur Verleitung ber ©oben gefdjrittett. Siefe beftanben in Süd)etn, Safdien« tüd)ern, Unterfteibern, ©Jürgen, glanettiemben, ©trümfifen, §ofenträgern ufm. Sie ärmften Sinber eriietten and) gange Steiber. S£bež Sinb betam itberbiež auci eine ^«te pudert, ©penbeu fjatten gegeben: Ser Verein ©übmart 50 K, §err görfter Sliefe 10 K, eine Sif^gefettfciaft 10 K unb Dberleirer ißerg 5 K. Sen Sinbern mirb baž fdfüne geft gemi^ lebenžlanglidi in ©rinnerung bleiben. §ei£ ben ©ftenbern! SOlorobitj. (Sobe»fall.) 2tm tjoien ©tjrift« fefte mürbe iier ber Seiramtžgogling bež 2. gair« gangež ©eorg iß oje gu ©rabe getragen, ©eit gmei gairen nagte ein böfer Sßurm an feiner 2unge, biž enbtiii ber ©rtöfer Sob erfi^ieu. Silit bem ftrebfamen güngting erlofdi ein fjoff« nungžbotler ©eift. Slleirere 2el)rer auž ber Umgebung gaben iim baž leite ©eleite. ätm offenen ©rabe iietten 2eirer |>anž SBeber auž Verbreng nnb ißfarrer gofef ißerg tiefempfunbene ©rabreben, bie fo mandiem 2tuge eine Sräne enttoclteu. — ©r ruie fanft! SJafern. (©diule.) SBie neu iräfentiert fici nun unfer ©dfuliauž. 2tm 3. b. 311. fanb bie Sottaubtertutg ftatt; außer fleiuen ©rgättjimgett luurbe nichts bemängelt. 91nt 7. begann ber regel« mäßige Unterricht, nachbem juoor eine gefttich« feit ftattgefunben hatte, bic ber «neuen» Schute unb bem «neuen» 2ef)rer gatt. §errn SSejirfS« fchutinfhettor 9tub. ©. ißeerj rtmrbe für fein @in= treten junt Seften ber tnefigen Schute ber ®ant atter ütnttiefenben fihrifttich betanntgegeben. Srieft. (SBeihnachtžfeier.) Sei ber am 23. Sejember b. 3- an ber benifctjen Schute in Serüota beranftatteten SBeihnadjtžfeier hielt §err gabri!§bire!tor 3-©bhabe fotgenbe 2tn* fbrache: «Serehrte greunbe, geftgeuoffen! greubig betuegt, begrübe ich @te utit herzlichem ®anf für baž gntereffe, tbetdjeg Sie nuferem Sun unb ben Uinbern biefer Schute befunben. SBa§ un§ heute hier bereint, ift eine ung Sitten tiebge« tuorbene, gute beutfche Sitte. Ser Sannenbaum leuchtet uns at§ lieber grennb mit (Sriunerungen auS nuferer gugenb herüber. SBir hegen ben SSunfch, baS beutfdhe SBeifjnachtSfeft ju erhalten, auf Sinb unb Sinbesfinb ju bererben. Um baS recht ju tun, müffen mir uns gegenmärtig hatten, baf; rechte SSeihnachtSfreube nicht bie ift über baS unS Stngenehme, fonbern über baS ®ute. ©S fott unS nicht nur ein Si^et fein, mir motten uns nicht nur bie 9(nnehmliif)teit frohen ©enuffeS reicher ©oben unter bem eigenen Saume in nnferen gamitien mähren, inbem mir hier eine Schar bou Sinbern um unS berfammetn, metche mit Steib unb tOJihbergnügeu in bie hellen genftcr ber SBohthabenben bticfen mürben. SBir motten unfere geier bererben, inbem mir ihr bie Seele, bie aftgemattigc SJiacht beS beutfcfjen SBeihnachtS» fefteS mähren, in ber Erinnerung, in Saufbarfeit au SefuS bou ^ajareth- ©hrtft ift geboren! Sie Siebe jur SBatjrheit, jum Schonen, Ebten ift göttlich an biefem ^immermannSfohn; für bie SBahrheit hat er fein Seben geopfert. Siebe gunt ©uten, Schönen, bie Eingebung an bie SBahr» tjaftigfeit in bie jungen Seelen nuferer Schüler ju bftonzen, gu hftegen, ift nufer heifjefteS Se« mühen. SaS gefunbe Singe fott bie SBett erfenuen, im gefunben bergen fott fie fictj miberfpiegetn. ©egenüber ber berrotteten Stuficht, für bie SotfS« fchute fei afteS gerabe gut genug, mar unS baS Sefte ftetS gerabe recht. Siene Sänfe, luftige, lichte fRäume, borgiigliche Sehrmittel, tüchtige Sef)rträftc, argitiche Ubermachung (ein Shegiatargt für Stofen, Öhren; ein gahnargt), gute|t nicht gum menigften fünffterifcher SBanbfchmucf, Unter« ftü^ung mufifatifdher Seranfaguug — fomeit eS mit nnferen befbheibenen Kräften möglich tft. Sa haben fie in Sürge ein reiches, fdijmereS ißro« gramm. Unfere Sitber fotten in ben Siubcrn ben Sinn für baS Schöne h^aureifen taffen, baS fünftterifch Sottenbete fott in feiner Schön« fjeit ftitt mirfenb baS ©emüt berebetn, baS äfttje« tifche, fitttiche Empfinben heben. SBir erfüllen bamit gugteich eine fogiate Slufgabe. 3e 'aeh1' bie StrbeitSftätte ber Ettern nuferer Sinber in ihrer Sef^affenheit bom Erhabenen, Schönen entfernt ift, um fo mehr bebarf ber Scfjaffenbe unb fein ®inb einer Sturegnug gu ftitter ungetrübter, harntonifcher greube. Sie gemährt nichts ausgiebiger atS ber ©enufj guter tötufü, mirfticher, ebter Stuuft ober fchöner Statur. SDtehr noch, SBahrheit, SBaljrhaftigfeit ift bie ©runb« tage alter Sunft, nach ihr ftrebt fie, um ber Statur gteichgufommen. SBer ebte Šunft, fctjone Statur geniest, nimmt SBahrheit in fiel) auf, nicht Schein, ber trügt, ber nicht befriebigt. gatfehheit, SSerfehrtheit, eitler ©fang, btöber gtitter hinter-taffen Seere in ©efütjl unb ©emüt, befriebigen nimmermehr einen Sinn, ber Schönheit, Statür« ticfjfeit, SBahrtjaftigfeit in fich aufgenommen hat. SBohtgemertt, feine empfinbfamen SJtenfchen, aber recht empfinbenbe motten mir bitben. Slm Eingänge fott Schifter bem jungen ©emüte feine ,Stufgabe1 prebigen: ,Seiner fei gleich bem anbern, hoch gleich fei ie^eE “:)ein |)öchften!‘ SBie baS gu machen? ES fei jeber oottenbet in fich- ,Ein StnbereS1 fott ©oetpe lehren: ,®efj! gehorche meinen SBinfeu, 9iu|e beine jungen Sage, Serne geitig ftüger fein; Stuf beS ©tücfeS großer SBage Steht bie Sange fetten ein; Sn muht fteigen ober finfen, Sn muht herrfetjen unb gemimten, Ober bienen unb oertiereu, Seiben ober triumphieren, Stmboh ober fmmmer fein.1 genes prächtige ©emälbe ftammt oou einem ©e-noffen meiner gugenb, mir maren Spietfameraben, StachbarSfinber. Sie SJiutter Heinrich U'ohnertS patte einen fteinen SMchhnnbel in einem Selter. Heinrich befuchte bic SßotfSfchute, mürbe Stn« ftreietjer, erhiettjtoch immer non feinem geicheu« tehrer unb fpäter auch üon einem afabemifchen SJiater nuferer Stabt Unterricht. Surcf) gütige Unterftü|ung getang es Heinrich, nach Königsberg auf bie SJiatafabemie gu fommen. Er errang fich einen Sptatj in einem SJteifteratetier. Später mürbe er in SSertin ein bebeutenber SSiater unb Siabierer Don Stuf. Seiber hat ihn ber Senfenmann uor etma gafjreSfrift tjinmeg» gerafft, atS er foeben begonnen, bie grüchte feiner Entbehrungen, feines ehernen gteiffeS gu ernten, tuet gu früh für uns unb feine junge gamitie. Stn SBiffen mögen biefem Öotfsfd)üter niete überlegen gemefen fein, an |>ergeuSbitbung übertraf itjn faum einer, tötit Stecht rühmte ber Stachruf auf ifju bie greuubtichfeit, baS StuS-gegtidjene feines SBefenS, maS ifjm g. S3. in ben |)ängefommiffioueu, int Kreife feiner Kottegen einen öornel)nten jicf)erte. ©ebenfet fein, Inenn i^r fein 28er! betrautet, ftrebt nad), ein tüd)tige§ iOJitglieb ber ©efe(Ifd)aft, ein ijer« norragenber 2Jfenfdj 51t merben. 3ngenb, möget ifjr nnfere fjei^en 2Bünfd)e erfüllen, möge fi^ bnrd) eure ©ntroidlung bnS in un§ gefegte Sertranen erfüllen. Sonn Ijätten mir ben einzig richtigen San! and) öden ben beutfdien ©djmeftern unb 23rübern gebracht, bie fjeute bon und fern fin.b, bie ober eurer gebndit ^oben unb ge« benfen merben, meil ifjr bentfdje Sinber feib.» 2Solf§ett)mologie ober DolfStüntlidjc 2lb= leitung. Unter SSoltžettjmologie öerfte^t man, mie ®orl ©uftob Stnbrefen in feinem 23u^e über biefen ©egenftoub oudfüfirt, bie ®rnft, bnrd) meldje jmei in if)rer Slbleitung meift gonj unber« mottbte 2Börter begrifflii^ miteinanber berfnüpft merben. Dber onberd oudgebrüdt: fie bejeidjnet bie Steigung bed SSolfed, ein 2Bort, beffen mirflidje Sebeutung i^m nid)t ober meift mefjr berftänblid) ift, meift burdj Slnberung feiner gönn unb bnrd) 2lnlel)nuug on ein if)m bertrouted 28ort 11111311= beuten nnb ifnn boburd) einen anberen ©inn 31t geben. (Sine ber befonnteftcn berortigeu llmbeit« tuugen beft^en mir in bem prächtigen 28orte ©ünbflut. 3m 2lltf|od)beutfdiert f)ie| ed sinvluot, mobei «sin» tebiglidj eine bie 2?erftörfung unb Sauer beäeidjnenbc SSorfilbe mar, fo bah sinvluot ineiter nidjtd ald eine grohe unb anpaltenbe glut bebeutete. SJtit ber 3^1 muhte ba§ 2Solf mit biefer ©orfilbe feinen ©inn mehr 31t ber« binben: ba aber bie Überfdjmemnutng, bon ber bie Sibel ersäfjlt, ben SJtenfchen ihrer ©ünbeu megen gefanbt morben ift, fo beutete man «sin» als ©ünbe unb ed entftanb bad je^t gebrändj« lidhe 2Bort, bad troh mancher SBerfucije bon ©eiehrten, ed in feiner urfprüiiglidjen, für und feist nichtdfagenben gönn mieberheriitftellen, ein nnantaftbared ©nt unfered ©pradjfchahed bleiben j'olltc. Sie ®orfilbe «sin» finbet fi^ übrigend auch in bem ißflanseunamen ©tngrün (=3ntiner« grün), ber in Slnlehnung an «©inn» meift ©inn« grün gefchrieben mirb nnb babitrd) ©efühtdmert für und geminnt. — ©ine 311111 §er3en fprechenbe 23e3eichuung für ben Drt, an bem ber mübe ,Körper unb bie ©eele grieben|finbeu, ift grieb« hof. Urfprünglich bebeutete bad SBort aber nur einen eingchegten, umfriebigten 3iauin um bie Sirche, and) einen ©djiitmrt, luo ber 2?er= folgte ©chonuiig fanb. Sad attf|Dd)beittfd)e frithof, 0011 bem ed ab3iileiten ift, hätte ftch neuhod)« beutfef) 31t greithof entmicfelu müffen, mad im 16. gahrhunbert and) nod) gefügt mürbe. Sie SBorftetlung bon ber SRuhe unb bem grieben, ben ber 0rt bringt, hnt nber 3ur ©ntftehung ber gorm griebIpf geführt, gn ben angeführten gällen Ijot bemnach bie SSolfdetpmologie unferen ©pradifthatj burch fchönc unb beseichneubc 2Börter bermehrt. 3tttbeilen freilid) hat fie und bnrd) grunbfalfdie unb fogar finnlofe SSorfteUungen gormen gebracht, bie mit bottem Steihte bon ber SBiffenfchaft befämpft unb berbeffert morben finb. ©o ift bad Slbenbtljener, bad in ben Köpfen nuferer Kinber 3umeilen noch Ipuft, burch bie richtige gorm Slbenteuer berbrängt morben, feitbem man ben .Sufammenhang mit fr3. avanture (mittellat. adventura, mittelhochb. äventiure = munberbared ©rtebnid) erfannt hot. Über 2(hn« liched ein anbermal mehr. Itrfprnug ber Stauten einiger iöantidjfeiteu. Um bie 23e3eichuitng für bie borneljnifte Slrt bon ©ebäuben, ben ißaläfteu, 31t berftehen, müffen mir nnfere 23Iide auf bad alte Stom ridjten. Sort ftanb auf bem Mons Palatinos, bem 3iterft bebau« ten ber fieben tpügel ber emigen ©tabt, bie faifer« lidje 28ohnung, bad Palatium. Sied 28ort mürbe 311m fran3Öfifchen palais umgebilbet, moraud bann beutfeh ipalaft entftauben ift. 0b auch nnfer «ißfals» bon Palatium herfommt, mad bidljer allgemein angenommen mürbe, ift 31t bestueifeln, tro|bem ber ißfalsgraf int SJtittel« lateinifdjen comes Palatinus hieh unb bie ©or« nehrnften in ber Umgebung Karld bed ©rohen, b. h- in feinem ißalafte ober in feiner ißfal3, Palatini (= ißalabine) genannt mürben, griebrid) Kluge nimmt in feinem audge5eichneten etpmolo« gifchen SBörterbuch ber beutfehen Sprache ißfahl« bürg, genauer ^fahlbe3irf, ald bie ©runb« bebeutung bed 28orted ißfal3 an. — 28er fieljt bem jeljt meift in geringfehähigem Sinne gebrauchten «Spittel» an, bah ed gleichen Urfprunged ift mit ber prnnf'haften Söeseidjmmg eined ©aftfmfed, bem Hotel? Seibe ftammen aber bon hospitalis (b. !)• domus hospitalis = gafttidjed .'pand) ab. Sind hospitalis mürbe im Seutfdjen 3unachft ^ofpital (alfo Kranlenhaud), bann ©pital unb ©pittet, mährenb fich im grait3Öfifd)en bie ©cheibeformen hopital unb hotel baraud bilbeten. Sie .t)er« berge, ein 2Bort rein beutfehen Urfprungd, be3eich« nete anfänglich einen 0rt, an bem fich ein §eer birgt, alfo ein gelblager, fpäter erft ein §aud, in bemgrembebie Stacht 3itbringen. (2Sgt. er3 0 g unb § ermann, beren erfter Seil auch §eet; bebeutet.) gür mohnen fagt ber frembmortfreunbliche Seutfche lieber logieren. Sad fra^öfifdje loger, bem mir bad anmutige «logieren» berbanfen, geht aber auf ein beutfdjed Sßort 3nrüd; benn loge, fein ©tammmort, lommt ebenfo mie bad italienifdje loggia and bem altljochbeiitfdjen loubja, bem je|igen Saube, her. Steuerbingd mirb loggia, in ber Sprache ber Sautunft, bielfach für einen Sludban ober ©öder gebraucht, ber meiter nichtd ald ein feitlid) unb oben gebedter 23alfon ift unb fich °on einer Seranba baburch unterfcheibet, bah tuefe meift and .60I3 tjergeftellt mirb nnb bah ihr ®nd) uid;t ben 23oben eined S3alfond ober einer loggia biibet. ®amit fommen luir auf bie SBörter SBaOon unb SSeranba. ®aS erftere ift eigentlich ein Sa!fenborfprung, ber Stužfidjt inS greie getoäf)rt, unb [jat feinen Kauten üom ital. balcone (frj. balcon), baS fetbft auS bent attt)od)b. balco = Sotten entlehnt ift. ®r« innerung an biefen beutfchen Urfprung, ober toenn baS 511 weit jurücttiegt, an beu itatienifctjen, füllte man bie nafate StuSfjjrache beS on falten taffen, ©djeut fich bod; auch Sdiitter nicht, in feinem «§anbbudf» gu fagen: "Unb um ihn bie ©rofjen ber ft'ronc, ttnb rings auf £)ohem Sattone...» Seranba ftammt aus bem perfifchen bar-ämadan, ift inS ißortugiefifdje (varanda) unb auS biefem in bie meiften europäifchen Sprachen über« gegangen. Sei ben üorfpringenben Sautichteiten mag auch ^io SJtanfarbe erwähnt Werben, bie ihren Kamen bem berühmten fran^ofifihen Sau« meifter lyuteS .^arbouin Ktanfarb (1646 —1708), bem Erbauer beS SchtoffeS ju SerfaitteS, ber« banft. SttterbingS 51t Unrecht, beim Kianfarb hot bie nach ihm benannte Strt bon Sachern unb Sachftubenfenftern — erft fpäter wenbete man ben Kamen auf bie Sadiftuben fetbft an — nicht erfunben, fonbern nur Wiebereiugeführt. Sic bcutfdjc ©djulb in Salparaifo, ge» grünbet unb unterhalten bon ber bortigen etwa 3000 Söpfe ftarfen beutfchen ©emeinbe, hoi eine Snaben«9ieatfdhule unb Söchterfchute mit neunjährigen Surfen. 3hr Sehrptan ift bem un« ferer beutfchen Schuten nach iKögtidjfeit angepafjt. Sie Sehrer unb Sehrerinnen finb, mit StuSnahme beS SehrerS für Spanifd), ebenfalls Seutfche. Sie ©dude wirb jej3t bon ungefähr 400 Sinberu befudht, bon benen etwa bie ^ätfte bon rein beutfchen Ettern abftammt; 100 Sinber ftammen bon beutfchen Sätern ober beutfchen SKüttern unb ber Keft hot Ettern anberer Kationen. SaS Schutgetb ift reid;tich fo hD1h bemeffen, wie an ben hbf)ereit @d|ulen in Seutfchtanb, unb baher ift eS teiber einem Seit ber beutfchen Ettern nicht möglich, ihre ®inber in bie beutfehe Schute ,pt fchiden. Siefe ffiinber befuchen bann bie gänj« tich freien fpanifch«chitenifchen Schuten, lernen niemals bie beutfehe Sprache befierrfchen unb gehen bem Seutfchtum bottftänbig bertoren. Surch baS fiirjtich eingetretene Erbbebenungtüd finb auch biete nuferer Sanbsteute, bereit wirtfchafttiche Sage im allgemeinen günftig war, ftarf gefdjäbigt, fo bah fie nicht mehr in ber Sage fein werben, baS Sdjittgelb für ihre ®inber aufjubringen. fjJhtlofophic unb beutfehe Spradje. Sah eS auch tn ber ißhitofophie möglich ift, ftnreS unb oerftänbigeS Seutfch ju reben, bah otfo auch für bie höchfte SBiffenfchaft baS Seutfche geörauch§« fähig ift, weift ber Süffetborfer Heinrich Effer in einem Kuffatte in ber 3uni«Kr. ber ßeitfehrift beS Stftg. beutfdjeu SprachbereineS nad), in bem er bie cinfchtägigen Seftrehungen beS SBiener Shitofophen iKoriü Senebift hefpricht, ber bie fdjönen SBorte gefprochen hot: «Ein finnenbeS Sott muh für bie Sorgänge beS SeetentehenS hejeidjnenbe SSorte befifeen;» unb: «ES ift boch eine gerechte gorberung, bah bie (Mehrten ihrer SKutterfprache fo mächtig feien, um für neue ©ebanfeu, Segriffe, Sorftettungen unb ©efchet)« niffe auS bem SBortfchajje ihrer SKutterfprache heraus baS richtige SBort 31t fuchen unb 311 finben.» Son SenebiftS Serbcutfchungen feien hier bie fotgenben erwähnt: fpejififch . • eigenartig ißrojeftion . Sitbbarftettung 'jSrämiffe . . SorauSfe|ung Sophiftif . . Scheinweisheit Stnathfe . . StiiSeinanbertegung, fjertegung Spnthefe . . Kufban Optimift . . Sdjönfeher Seffimift . . ©chwarjfeher Epifitreer. . Sehemenfch latent . . . fchtummernb, unftar Sppen . . . ©rnnbformen ©osiotogie . ©efeltfdjaftstehre Kiobififation fjuftanbSänberung äfthetifh . . fdhönfühtig Kianchc KuSbrüde müffen atterbingS etwas umftänbticher üerbeutfeht werben; Effer hemerft aber baju mit bottem Kechte, bah gerabe fotcfie tßerbeutfehungen ben ©eift fchärfeu, ein ftareS SSerftäubniS beS Sargebotenen oermittetn, alfo ben SSorteil ber ©emeinberftänbtidjfeit unb ber geiftigen Vertiefung hoben, währenb bie Sremb« Wörter oft nur eine bunfte, faum bie Schwelte beS SeWuhtfeinS überfdhreitenbe Stljnung ber Vebeutnng oermittetn. Kuherbem aber pflegen fich auch für etwas fd)WerfälIige beutfehe KuSbrüde fehr häufig altmähtich boch noch forjere heraus« jubitben. * üSaS wirb baS Ehrtffftnbtein beu armen Stübern bringen? Ein Häuflein Küffe, ein paar Kpfet, ein Saibchen Vrot unb fonft nidjtS. Unb WaS bringt eS euch, w f>er Stabt wohnt? ?tttertei Spietjeug, fchöne ÜÜteiber, Vad« wert, Vüdjer unb noch biete, biete anbere Singe. SBie freut ihr euch barüber! — Kun Werben bie alten Spietfachen nicht mehr angefehen; bie alten ffiteiber bleiben int Saften, ihr Wollt fie nicht mehr anjtehen; auch ^ otten Vitberbücher werben beifeite gefefjoben. SSie froh >böre baS arme Sinb in bem Sorfe branhen, wenn eS baS alles befommen fönnte, WaS ihr nicht mehr hoben Wollt! Seib gut unb fetjenft ihm bie alten Spiet« fachen, Steiber unb Vitberbücher! Schidt alles in meine SBohnung (©erichtSgaffe 13) ober in baS Snftitut .fnittj! SBenn id) bann im neuen Saljre tuieber 51t ben armen Stnbern fal^re, bie pr garten SBinterjeit ftimbenlang manbent mftffen, bringe idj i^nen eitere ©efc[)enfe mit. 2Bie merben fie fidj über bie marinen Kleiber, über, bie mol» lenen Strümpfe, über bie ©djnlje, über bie Sappen, über bie Scpnttafcpen, geberbücpfen, Sitberbüc^er ufto. freiten ititb mie merben fie ncp für bie ©oben banfen! Sltfo nid^t üergeffen: SBenn ba§ ßpriftfinb« lein riet fcpöne ©aclien gebracht pat, fcpneft ba§ alte |}eng jnfammenpacEen nnb 31t mir fipicfen! bittet aber perft eitere ßttern um ©rfanbni§ nnb fagt iptten, bie armen Sinber nepmen and) neue ©acpen nnb fdptie^ticp ancp ©elb. — Sm hörigen Sapre pabe icp in bie beutfcpen Scpitfen bon ©ottfcpee 7 Siften üoft ©efcpenle gefdiicft. SBieüiel merbe icp mopl pener pfammenbringen ? Stilb. ©. ißeer3. ®iefer Stnfrnf, ber armen beutfcpen Sinbern ntancpe fcpäpeirimerte ©abe patte bringen fotten, patte in biefent S^P^e teiber feine SBirfiing. Scputb barmt maren pämifcpe tBemerfimgen, bie über bie reicpe Senbitng öom tßorjapre gemacpt mnrben. ®. Scp. ^3üc^er= und geifungsfc^au. 3rf) bin im Sott ein fipticpter Seprcr. ©in SJtapnrnf jnr griebenlarbeit bon einem Sdpnt« manne. 3. SInftage. SJtit einem SSormort bon Serta b. Suttner. 2)iefel SSücptein pat ben .Qrtmd: jebem ßeprer bie iötögficpfeit 31t bieten, fiep rafcp über bie Biele ber griebenlbemegung 31t orientieren itnb ipm SOtaterial 3111' griebenlarbeit in ber Scpitle 31t liefern. ®ie foeben erfepienene 3. Stuflage geminnt burep bie SSorrebe bon Sßerta b. Suttner ein erpöpte! Sntereffe. S)ie pübfip aulgeftattete ©rofepüre mirb jeber Seprperfon, ancp Seprerbereineu auf tßertangen foftentol bom Sttreau ber Cfterreicpifcpeu griebenlgefettfcpaft, SBien, I., Spiegetgaffe 4, sugefenbet. Uttfcr .öpenangabe bebeutenber Orte 3110 Serraintepre, bie finnbofte garbengebung, bal greifbare Stetief in ben ©ebirglfarten, bie Stabte« plane, bie tßermeibung jebmeber Stecfferei, bie ben ©inbruct ftörte, bal §eraulpeben mistiger Sanbfcpaftlgebiete in bergröfjertem iOta^ftabe, bie burcpmegl 3ur ©ettung gebraepte neuefte gorfepung, bie feparfe SSobenfcpattierung bei gefttanbel fotbie jene bei SJteerelgrunbel, bie teprreiepen ftati« ftifepen Sorten, bie forgfättig aulgefüprte geotogifipe Sorte, ufm. ufm. punbert ®inge, bie mir noep bor fur3em münfepten nnb bie mir nun prädptig aulgefüprt bor uni liegen fepen. S)ie Sertaglfirma pat fiip mal foften taffen; el liegt ©efepmaef nnb ©enauigfeit in ber Sorten« fammtung. $er Slttal pebt uni metpobifcp nnb fadptiep auf ben nenefteu Staub ber ®inge; er barf boper an feiner Scpute fepten. —ee— u f r tt f! * «®ur4i Stampf jum ©ieg!» «Sieber Stmtlbruber, mir Seprer Dfterreicp! finb unter alten ©ebitbeten uttferel Saiferreidpel am aftergeringften befotbet nnb befinben uni famt unferen gamiticu peute gerabe3it in fepreienber Stottage, obmopt gerabe bie Seprerfdpaft für unabmeilbare SSotflnotmenbigfeiten, 3. 93. für bie §eran« bilbitng benfenber Sanbmirte nnb quatifi3ierter Strbeiter für bie ^nbitftrie, nnb ebenfo für bringtiepe Staatlnotmenbigfeiten, 3. 93. für brauepbare Siefruten, für tüdptige Unterbeamte in itnferem moberni« fierten Sutturftaate Dfterreicp, ben mieptigften nnb bebeutunglbottften Strbeitlfaftor bitbet. * ©er itacpfolgenbe ütnfntf tmtrbe un§ aul Dberöfterreicp mit ber 93itte um 93er8ffenttidpung äiigejeitbct. ®ie ©(priftt. Sir üeljrer arbeiten Sag für Sag an bent jltiar )d)tmerigen, aber erhabenen Serfe ber mtfc^äparen nnb ftaatžnotluenbigen Sngenbbitbung, wir Se^rer erjieben nnfere jungen 33ärger für ben nunmehr neu nnb jung aufblüfjenben §abžburg»Sotf)ringer Staat mit bem allgemeinen, gtei^en Sa^Iredjte. gebcr moberne äJienfct), ber naturl^iftorifd; ju beufen üermag, weifj, ba^ in ben jungen Staatsbürgern grofje Kräfte, tiefe Stutageu nnb reidje Sc^ä|e geborgen finb, bie aužgebitbet, gehoben nnb genügt werben müffeu. SKiltionen Sntettigenjen müffen gcWedt, §erjenS= nnb SUIenS« fräfte müffen oerebett werben. Sine SRenge nnb eine SRaffe Sd)ä|e üon inteHeftnelleu, äft|etifd)eu nnb et|ifd)eu (Gütern fteden in bem 33otte, nnb biefe 3SotfSreic|tümer müffen für bie 'Mgemeinljeit beS Staates Uottwertig im Staatsleben jur nnparen Betätigung fommen. Sir Se|rer müffen ÖfterreidjS Sngenb 511 arbeitS« nnb fambfeSfroljen, ebelbenfenbeu älbels« menfc|en ber ßutunft — um mit Sbfen ju reben — Ijeranbilben nnb ju mobernen Bürgern für ben mobernen fiulturftaat erjietjen. Sieber Bruber, nnfere bebeutungSüoHe Staats» nnb BoßSarbeit garantiert uns nnb er|eifi|t aber and) eine angefetjene fojiale Stellung. Sod) befinbeu wir uns in berfelben gegenwärtig nod) nicht, bie müffen wir erft erringen, erringen: — burd) Sampf jum Sieg! SebeS Sledit, and) baS fleinfte, mup erft im auSbauernben Kampfe mü|fam erworben Werben, fo and) baS 3lec|t umS Safein. Seien wir, Brüber, mutige, tapfere nnb finge Streiter nnb Kämpfer um unfer Seprerbafein! SRit einem nur 31t halb tiergeffenen 91otfc|rei ge|t eS nidjt ab, wir müffen mit allen gefe|» liehen äRitteln als üerftänbige, f'ampfežfrol)e Staatsbürger für bie Sdjule nnb bereit gntereffen, alfo auc| für eine entfprecpenbe. fojiale Sage beS SeprerS, ber bie Sdptle repräfentiert, tapfer ein« treten. ®er Seprer ift ja ber rationettfie ^reunb ber Scpule. Sir Seprer finb in biefem pavten fRingfampfe niept auSfdjlieplicp einfeitige, felbftfüdjtige Sgoiften, wir fämpfen nid)t für uuS nnb nufere gamilieu allein, fonbern in erfter Sink für bie Sdjule, für bie fpebung ber nnb BolfSbilbuug, für bie Berbefferung ber SebenSlagc aller, and) ber ärmften Staatsbürger, nnb befonberS biefen fommt nnfere päbagogifcpe 21rbeit am aller» meiften jugute, Wir geben ipnen Saffen beS SiffenS, Soffen beS ft'önnenS, Soffen jum täglicpen Broterwerb, nnb fomit ift nnfere Sirtfamfeit am allergemeinnüpigften. Sir Seprer leiben aber jur Beit unter ungepeurem ®rude, unter ber fteten jßreiSfteigerung alter SebenSmittel bei nuferer armfeligen Befolbung, was uns ben SebenSmut nnb bie SeiftungS» fäpigfeit bebeutenb abfdpwädit nnb perunterbrüdt. Um ber porrenben Neuerung WirfungSboH ju begegnen, muft eine fofortige SeuerungSpIage uns nnb bie Scpule bor bem Miline retten. Siefer fofortigen Teuerungszulage mup innerpalb SapreSfvift eine zeitgemäße BefolbnngSregulierung folgen, fo baß wir Seprer biefelben Bezüge erpalten, bie ben nieberften Bangtlaffen (800 fl. — 1100 ft. — 1400 fl. — 1800 fl.) ber f. !. Staatsbeamten gefeplicp geWäprleiftet finb. Tiefes befdpeibene, naturnotwenbige ©piftenzminimum müffen wir um fo nacpbrüdlitper forbern, als bie Beamten, bie ipr ÜluSlangen niept mepr finben nnb fogar «entfeputbet» Werben müffen, eine 20 °/0 ige Stufbefferung erpalten follten, Wie bieS baS gegenwärtige SRinifterium benfelben Wieber» polt nnb beftimmt oerfproepen pat. Senn ber Seprer in materieller Slrmfeligfeit, in Summer nnb Sorge untergept, fann bie ipm anoertraute oolfS» nnb ftaatSnotWenbige Scpulanftalt niept florieren; Wenn ber Seprer mit ber !>uttgerpeitfd)e üom ©egner bebrängt wirb, pat er für baS anftrengenbe, erpabene Scpulamt nie nnb nimmer bie erforberlicpe SeiftungSfäpigteit; wenn ber Seprer pinter üielen §anbarbeitcrn in bezug auf ©innapmen nnb Subfiftenzmittel angereipt erfepeint, bann fann er baS SeiftungS» oermögen nnb bie lebenbige ©nergie nimmer aufbringen, bie baS moberne ©rziepnugSgefcpäft nnb ber moberne Unterrkpt bringenb erpeifepen. Senn ber moberne SRenfcp, ber moberne Staat, bie moberne Sultur bie BilbungSanftalten nnb bie Bioniere ber Bilbung fo poip einfepäpt nnb wertet, fo müffen bie 50.000 Seprerinteltigenzen ber Bölfer DfterreicpS in iprem ftaatSrciptlitpen Serie etwas bebeuten, nnb fie müffen mit be» reeptigtem Bacpbrud gefeplitp Oerlangen, baß fie in bie üier unterften ©epaltSftufen ber Beamten eingereipt Werben, WaS burd) einen Bufap zum § 91eicpSbolfSfcpulgefepeS mittelft eines — TringlicpfeitSautrageS — legaliter PeWerfftelligt Werben fann. Senn 50.000 Intelligenzen jeglitper Nationalität BMeitpanienS bie gorberung auf ben an» geführten Bufatjantrag mit Tringliipfeit bei ipren Slbgeorbneten ftellen, fo fann Weber ein ifkrla» mentarier uod) ein Staatsmann, ber bie BolfS» nnb StaatSnotWeubigfeit ber ^ugenb» nnb BolfS« bilbung begreift, fitp bagegen auSfpredpen. @in §cer Don meljr afe 50.000 ^ittettigenjen famt mau für bie Sauer uic^t hinter unb unter bie 3ertififatiften fteften, bie oft nur eine geringe ®otfžfdju(6itbung genoffen fiaben unb ba§, loa§ fie eigeutlict) föunen, erft beim äJtilitär ober int ?lmte lernen mufften, toätjrenb ber Se^rer bitrcfj DieIjaf)rige-3 ©tubiuin ein iRififo Don ©elb« unb Beltauftoanb — unb ftete gortbübung boc^ ein leiftung§fäf)iger Kopfarbeiter ift, eine SnteHigens, bte fic^erlid) jener ber Dier unteren Klaffen ber Beamten im Surdjfdjnitt nid)t nur geluac^fen ift, fonbern biefetbe in machen gätlen überflügelt. Siebe SlmtSgenoffen, nehmen mir alle nufere (Energie jufammen unb forbern mir einmütig, baff nod^ Don biefem, bem alten, abtretenben ^Parlamente biefer Sringlic^teitSantrag jur Surd)* füfjrung fommt, ber bocl) Dom neuen fofort aufgenpntmen mirb! ®erfpred)ungeu unb SSertröftungen auf bie 3'dunft tueifen mir im DorauS jurüd: mir bedangen bie fofortige bringlic^e Sat. 9Jur mer für unferen Sringlid)leitžantrag ftimmt, ift nufer SRann; nur mer bie Sinfic^t fjat, ber Sefjrer mad)t bie ©diule, erhält bei ber 33af)l unfere Stimme; nur mer bie Staats* unb SBoIfSnotmenbigfeit einfiel)t, bafs bie Schulung beS ©eiftež, §er^enS unb SBillenS unabmeiSlid) ift, ben fdnden mir Se^rer in ben neuen 9ieidj3rat. SBir müffen Dorerft bie parlamentarifdje Sat fe^en, mir müffen feljett, mer für, mer miber bie Schule unb un§ ift, unb barnadj rieten mir unfere SBaljl ein. Siebe Kollegen, tafjt nid)t nad), eS ift bie fjöcfifte ©tunbe, forbert Saten Don ben ©efe^gebern, bamit ioir feljen, mer etmaS für bie gepöbene 2ugenb« unb SSolfSbilbung tut unb men mir beSpalb mäpleu lönnen unb müffen! Norbert bie Se^üge ber XL, X., IX. unb VIII. SRangflaffe ber öfterrcicpifd)en Staatsbeamten! SSrüber, feib ade rüfjrig! ^cber fei fiep bemujjt: bin niept nur Seprer mit taufenb iPflicpten, icp pabe auep baS DerfaffnngSmäpige dtedjt beS ißetitionierenS, münblicp unb fcpriftlicp, icp pabe baS SRetpt ber guterpedation unb ber Slntragftedung unb fei eS and) ein — S r i n g * licpfeitSantrag — burep ben Don mir gemäplten Slbgeorbneten.» güpren mir ben Kampf für Sdjule unb Seprer mit SRut unb Sapferfeit in parlamentarifcpe 2ßege: er muff ber Scpule jum Segen unb uns jum SÜSople gereiepen. Sllfo: ade SRann perauS! 9luf, jur mannpafteu Sat! Ser Sieg tann niept feplen! jsut Aufträge unb (SinuerftanDnio uielcr !PolfS= mtb iBürgcrfdjitllcprer.» 3Sei)euteut»e fotweit ber Vorrat reitet! Unterlagen für Kartenskizzen zum Gebrauche an Uoiks-, Bürger* und mmelschulen sowie an Cehrer- und Cebrerinnen-Bildungsanstalten. Siefe Sfijäemmtcrlagen ftnb aus ntattfcpmarjent SEeerpapier pergeftettt unb enthalten bie in btaffer fyatbe auSgefübrten Umrtffe bc§ barjuftetlenbcu crbtunbtirpcu ©topeS^ Xem Seprer liegt nur ob, bie einjelnen in 33etrad)t fommenben Slüffe,,, ©ebtrge, Drte 2c. tu ber ©lijjenunterlage naep ÜRapgabe beS fortfepreiteuben SeprgangeS burdj Uberjiepen mit Sreibe naep unb naep erfiepttiep gu matpen. SiefeS S5erlagsroert mirb, i'omeitber SBorrat reiept, um bie^älftc beS biSperigen $vcifeS abgegeben unb foften nun bie ©tisäeu Don Dlicberüftcmicp, Dbcröfterrcid), ©teiermarf, ©irof, Satmatien mit Sßoeutcn, SSöpmen, ÜRäprcn, ©alijicn, Ungarn (Soppcltarteu: 110 X 143 cm) 60 h, mit gufen* bung 80 li, jene oott ©atäburg, Kärnten, train, Küftcutanb, ©(plcfien, Sufotuina, troatien mit ©(amonten (cinfacpc Karten: 73 X HO cm) 40 h, mit gufenbnng 50 h. Sei Slnfcpaffung (amtlicper ©ti^en (je 1 ©tüct ber 9 ®opped unb ber 7 einfaepeu Starten) ermäßigen fiep bie SufenbungS* foften; fo foften biefc 16 ©fi^en famt gufeubung 9 K 20 ti (ftatt 10 K 70 h). $aS Dom Sßereiu piebei oerlnenbete ©ccrpapter, baS fiep für Sti^eminterlagcn Don planen, SejirfStarten, g-reipanbjeicpnungen je. »or^figltep eignet, mirb jept für 10 h (mit gufenbung 20 h) für 1 Sogen abgegeben. SSefteHungen finb unter ©infenbung beS ©eibbctrageS nur an bte Sandlet beS Scprerpaus-öcrcincS in SSicn, VIII/1, ^ofefggaffe 12 (SeprerpauS), ju riepten. Verlegt unb perauSgegePen Dom «Srain. Seprerberein». — ®rncf Don Stleinmapr & Samberg, Saibacp.