poZtlllwi M « M-. ^ »«»»I»»>«.> «V»^«l- '^I G»rUffeik«nff. Ber«»k?a»D DuchdrnÄzret. Marib«?. Iureieeoo uli'a 4. Telephon L4, 5»?iu«spretse: Stbho'en. niouatllc^ . . D. .^u,!?!ien , ... N SS Durch ^osl . « . » Du?cd ^ osl oierleN.. . » , 30-^ : monalUch « . » l3'—-t?'l'^?inu!nmer . . » , - 75 «onni^ll^s-^ummer . . , >'sS Bei »^''eCeilun!; vrr ^!eituns m d«? Abon« «>>>»?ntzdkirug ur Elo^veniei» sür nnnde» lken' kincn?'! 'nat. au^üirlzal^ sü?niindr cn» '»r-l'.tmi dcb^nniwr' ^^ ''ds Lri! e ohnü'll^att? t^erociliuc t! v -gl In'eratcn?nnaizsne in IKdiuinittration I)??^i?itung : ulic-i 4 IN ^lubliaua be^ i??elclir^ NN?, Matrllk. in ^iaqr^''^' ttjlo^tter u. Mose. ,n >>.raH ^ei aLen Änzct» lieiiannidin»» M 26 l Freitag, ven il? NovsmSer !y22 d2 Äaprg. 11 sNU-s'-j'^WIMlM^WM Jafteipotttik. ^ f, »si 1- 15» L kmiiltlil .^eutri' in Provlli^^u vor, dü) im Rah-:NLU ihr? Pr^win^parlamLnte erncn Teil rcr !^<'rmaU'.'nc^sftacsen auf autonomer Va-si'Z resteln. In 'u<'-'?rguni^'?bestimmun!^cn der Vers^i)ssung war der g,^s<.'tzlicht: Termin! Die Ofl^ntlrise. Tcr?gra,nm der „Marburqer Leiiilnx,^. «M!,. I.^', ^v!^".,'^.«.s!^ ^'i,n,n„^n ;„,' «MMNtlnopc!, w. November. Nend Pa- Mischung in die V^w.il^ing'5' und zivilen .ir> d'r' untren,ton MöaUchkeitcn 'B-'-^" OSertommissarett der Altiierten Atv^le^nLieiteu Anlasse. Sie werde nach wie ' ^^s-n-..-li>,,n71 ^>ni'^ ^ Ängoraregiernug übel- uor di'«S Abtoiuinen von Mudani^i achten und l! «Ä'Ä ^ "ich", w«"" "llün wir.. dag -.!.. EWS« hoilc. ^t!-Mii°r.«..«S-s-..i»-ch.en .».--- >ll " U> vorgesagt« vinicunng or- >.... yeil mit l'csonbcr'nn 5^'mlv-eiS auf di? Unmög lrcht^it, die W^^hlen bis zum lostt2n Ta^e technisch durchführen zu kl)nnl.'n, liufbane?, ersuckü. ge!ehl'.t worden, weil sie die Grundsorderunq in der schaff funji eines gemeinsamen wirtschaftspolitischen ProgrannnS und in der Lösung dep Üoalitionssrage sehen. In ider Tat ist die bei uns bisher geiibts Taktik, den Fraktionen die Verteilung und die B^sehnn^^ der Ministerposten zu ü^rlas-^ ^ ^ I^u, „ein Brauch, von deni ix'r Bruch mch? der ..M«.burger Z^Uunq'. als die B°llendm,g". und cs l»:ndclt sich Verlkn, 15. Novenlber. Der Reichskan^er der Note voni 14. d. an die Nevarationokom-! hierbei nicht um einen ?tnsfluß, sondern unl Parlamentarismus, noch in den auch jetzt rfehen kann, mf di? Unmög^' Ohtte Einfluß' auf die Neparationsoerhand- und der Deutsch^:» und Bayrischen Bolkspar- di^ sich seiten'^ der Fraktionen der ^^-alhi.netts--gcsehlich festgc-j lungcn. tei eingehend erörtert worden war. Jede kom- um'bildunq cntgegenstelleil. Nor allem ist e-Z Berlin, Nationalveriaüliiili'niz k!>g des die Regierung lies; aber nach Ablauf dieser ^ Rcichsprüsidenk» die Demission des Äabi- grmuni. Die Reichsrcgrerung hat die Rote Der allerdings bei uns iunuer Frist der Sknpschtina einen Geschcntlvurs nettes mitgeteilt. Ter Reichspräsident hat die erst überreichen lassen, nachdem sie mit den Kinderschuhen steckt, wie man das zugehen, in dein die Ucbergangsbestimmun- Demission angenommen, Führern der bisheriaen Koalitionsparteien wieder ans den Tchwierialeiten c ^-rlin, 15 November Von zuständiger Regierung werde daher hinter diesen! die Sozialdemo.'ratie, die, pochend auf ihre stoan^er^ w.'rden. Es handett sich auch^in die- erklärt, der Riicktritt der jetziM Programm stehen müssen. durch die Verscl^i'.clzung nlit den Nnabhän'' enlna berülirc in keiner Weii's da^ in > gisien erreichte ^täike, ihre Bedingungen W um ei« fein bemintÄte «»!> bi, in Regien,ng berühre in keiner Weile das in d.e llenijlen Details berechnete Takllt der kon, ftrvativen Parteiauguren. Denn anders kann" W? KvttsSfeNZ t?VN TMlslMNt. man sich die Verschleppungsinethoden wirk- ^graw".-. Ma^ttrqer Rettung". lich nicht auslegen. Tie Radikale Partei hat 2^j,°n, ls. N°«n,ber. Die englische stellt nnd immer noch ein Znsan^mengehen mit der Deutschen Polksparlei ablek^nt, w»-bei sie jetzt die Frage des Achtstundentages Tabu MinisterprSsident jst To aber die WlrisckMtzkoii!!, in- oin E n»m. »«chmitwgs die l>riti1'ch:n der Dlu!>Ä)-., VoWpartei stehcn, das ^ f..' . ^ ^ in deil Vordergrund stellt, der für sie Tabi ^Ün7h°t'h-U.7^ Mii^»'ei» Me d."Äaa» -K, w ^»bar^ Ke«n«ah W ihrem 1° ?"^ ^ bcv0lst^.en.en eineind ero t,.w ah .n zugehen lassen, in dem sie betreffs 01^ Pg^mber Minish'rvräudent ^^^-ipruch. „Sozialismus in Ljuüllana, unzweideutig zu verstehen gege- ^ , 4-ar.s, 1.) ^.ooem^i.. MlNii^rpra Mut ^ ben dak sio alle versaii'unasrevisionistiscken ? ?' - nn ci)i.)rer "n.i^r non) Pouictuee hat nachmittags die brttqäpn s,^ m.n, oay I.e alle > ^ vor der Konferenz von Lausaune ein Einver- ^nssi^y'.fj- ,,n^ si^s, ^'11,^6 n.i.-s, s< ^ enti!-rcckM>e Mehr an der gehemmten Ltonwlidlerung des staa- - ^ - ssn^^i^nn^ orlllsuie uns lie sianzoi zci)e ^-ueganon iei> k?zMi'ng erfolgen solle, wird hi^ noch rm, te?. Die Radikalen haben seinerzeit au§ pac- ^. ^ . cr> - m ^ schemt^daher wahr- Möglichkeit Einigung ge- teipolitischen Motiven die Depolitisierung der ^^ .-<':,.?^..^0!!!» ?-!!^ ^ ^ord^ Curzon ^am^tag^ nach rechnet. 'ilich steht die Deutsche Polkspartei auf Etandvunkt, sich nicht, wie Dr. Wirth anstrebt, mit der Br'rufuna einiger alö sie der grosten rS den Ka^ kvinmt hier den, wird jede Passende Gelegenheit benützt, Wunsch nach einer Besprechung zu Dritt " __auszer den bilden genannten Vakanzen die um die Opposition an die Vidovdanverfas«! ^ ^ ^ » > Neubesetzung des Reichspostministeriums, des sung zu erinnern. Wie ort ist da schon auf das^ 9»5 ! (s'rnäk'rungsmimsteriums und wohl auch des Konto des eigenen Machwerfes gesündigt! Teleqmmm der .Marburqer Heilung". ! ReicbGnanzminist^rinms in Ara>ge, da die w»rt«n! So ist z, B. die?odesstrc-fe für rem! z^h. >ß. November. „Novosti" erfahren Falle konnten die «wlieder de« Kroati- Ministertape des Dr. Kermes als avMlt politische Delikte abgeschafft worden. Aas die Beozrader Korrespondenten, dos; Ichen Blockes dadurch mir die Au-schreibuna p""^" ReichswirtschaftSmim. RÄerung kcmesweqz hindert, den «tknta- die Akt!»» der Vrtreter des Kroatischen uou Neuwahlen erlangen Wie ^hr Korr-. K-rinm? -rhebt die Sozialdemokratie gegsi« tcr «NjaBS bei» H-nker anszuN-ferii. . Blockes in Zagreb ergebnislos verlausen sei. spondeut erführt, ist auf Arund dieser «er. ^ Nmbe'ekum, schärfften Einspruch, staatliche» Administration abgelehnt. und I«-«->««>> «». «...m,««- vmi» lommen weroe, «in mir oeu, »i,»^ wird anch heute der Berwaltungsbcamts,' "n ^orabkomnien der Alliierten er- stcrpmsidcnten Ponrcarec zu lonftriercn. de», „NNI s^kiinn.^k k>!« »NM lekt^n Diurniitini.-wer>.en wird. nicl)t seiner Ouolisikation entsprechend ver-^N>llie» zu den Borbesprechungen eingsladi». ersähet, Lord Curzon und Minist^-rpräsident Porsön!ichk?ikn der Wirtschaft gleichs.^m alZ windet, sondern stets »ach scinnn Eiser fllr! Rom, lS. November. Der englische Bot- Poinraree werden Sonntag oder Montag in V^Iksparteiersap zu begnü^ien, sondern sie Im Folianten, betitelt Parte»Polrtl?, ist sorbischer Staatsmann äusierte sich im Handlungen die Wahrscheinlichkeit nicht sehr '»"^-nd sie bekanntlich bei den andere» die Besetzung, bczw, „Verteilung" der Ober. MxfpMchc folgendermaßen: „Wäre der Kro. grosi, dich der Kroatische Block nach BeograÄ Koalition-varteien als erivimscht mit. Als gewansstellen ein interessantes Kapitel. Es ^^sche Block damals, als unser Staat im kommen wette Unter den Mitiliedem «>«-' ?lnwärter knr diesen Posten Wirt, gilt einen Schlüssel ,u finden, mit desien A»-> Ansangsstadinm seiner Entwicklung stand Blocks herrschen zwei Meinungen Die eine ^ valkSpatteMche ?lbgeordnete v, Rmimer hillenahme die Frag« gelbst werden könnte:^nd als er van äußeren Feinden bedroht hält dafür, die Enticheid,mq über diese Fra- ^-"l""i>. während wegen des Ministeriums Wie soll die Verteilung von S, Beamtenstel-> ,^r, nach Beograd g-eloinmen, um am '.'us- qe Radiü, als dein Führer der Part«', zu -l"'"ren mit w» Generaldirektor der kn bnrchgefichrt werden, damit die Jntor- ^ Bnterlandes tcllzunehmen, so hätten überlassen, die andere Meinung aber ist die H"»"»' ^cSermrat Enno, »eraandelt wir», esl-n der Partei vollanf gewahrt wur- ^ Vorgehen als patriotisch und als bedingungslos naclMgeben und nach Beo- ^ norh durchaus !den? ...Und an dieser erbärmli^n Frage ^^^smännksch klug bezeichnet. Nunmehr grab'zu'kommen. In serbischen politischen die Verhandlnngen uA«r eme ch aus cgo.stiichen Gründen monntelang her- ^ Forderu.iPn auf,«stellen, die nichts Kreise« sei man der Meinung, da» der Ars. ^ Sonetts nberhanpt zum ?,el fuhren nmgedoktert worden! Jeht steht es freilich„?.z Zturz des heutigen Regimes atisihc Block erst durch seine Mitarbeit im werden, rm.:rend >n, anderen Falle natürlich fest, daß in« sdS«u dar v»«s«ipa« ««r «li «rlan«-». muß wohl als naiv bczcichiiet Parlament den Anspruch auf teilweise Er- "»s Neubildung in .vrage lam«. Dr. Wirch verbohrt« Parteigänger abgegeben werden.! »at elS dir beideu Yanvtpunktc des Pro- gejpansstellen hilsenabme Zlclni^terrums ?n^eral.>^ire'ktor der erhandelt wird, ungewiß, llmb-isdunsl Wie oll len dnr5)ssefi'chrt lden? . swatSmannisch klug bezeichnet. Nunn,ehr grad zu kommen. In serbischen Politischen von größter Wichtigkeit, alle Verwaltuug zweige ntit ^ZZännern zu besehen, die sich nach der Devise „Freie Bahn dem Tücht^igen" emPorger NN gen l>abcn. Nur der obfektive Be-dem die Interessen des Staates ein Stellen zn entfernen, die den: Kroatisch.:n schon Blocks sind gestern" abends nach Za- der Prodnttionsv^'rmebrung und der Block nicht genehm seien. Im günstigsten greb abgereist. ^^uirkitabillne^.ma bezeiainet. und vor al^ lem der lel'tere Punkt wird für lein wie rur ^ , n» ^ ^ 'werden. Desgleichen sei die Forderung UN- Nullung seiner Forderum^ erlangen könne, ^artelpolltisch neiltra.e Bewerber mit voller^ Parteimänner aus führ'enden Die Mitglieder der Delegation des !Iroati- Qualifikation, langiiibriyer Verwaltungs- ... ......------ Praxis und breitem Wissenshorrzont werden 'also nicht in die Lage kommen, als Obergespane ihrem Lande dienen zu dürfen. Und da erinnern wir uns eines Antrages der Radikalen, m dein die Uebergangsbestimnnmgen dier Vidovdanverfasfunq ailch in piknkto Ona-lifikation t>er Dbergefpane abc^eändert wurden. Wie dmchsichtig aber die Absicht der Antragsteller war, geht nun ans der Art deS KaniPfeS um die wichtigsten Beamtenstellen undzweideutig hervor. Für die Konsolidierung i»eZ Reiches ist es n'ir seiire K^abinettsrevision di-g s?deS Kabinett entscheidend sein, denn, wis angelegten Verwaltung entsprechen ki^nneii. bml des Reichskabii'.etts sind zwar wieder man an der Berliner Bör'e zutrei^send be-In einoin Staate, wie es Jugoslawien ist, ausgenomnien worden und iverden intensiv n:erkt l- 't: der Dollar, fällt das Ka- in dem die parteipolitische Fieberhitze gleiä) geführt, aber es fluscht nicht. Die Sache will Unett, fällt der Dollar, s!ehL das Kabinett!" einer Welle über Dorf und Stadt dahinzielit, iricht vorwärts rücken, obwohl der Reichs- --- ist es ein gefährliches Experiment, die Ver- kanzler Dr. Wirth sie an allen möglichen En-- trauensposten der staatlichen (Gewalt mit den ainznfasscn sucht. Während er zunächst ' k. » seVbstsüchtiFvn Partison unierun ^eruner ^richterstatt^u) . ^ „Konzentration der .Äräfte" - so 'lnd auf die Republik ini Fernen Osten aus- Verlin, 12. Nov. (Ei^nbencht.) ^ lcmtet zurzeit der terKinus technicns — in F.^ch:rt wurde. Die durch den Berliner Äeparationskom- Betracht komimen, gewendet nnd diese nm^ Das l5reignis, dem nicht mir ein Wirt- missiensbosuch unterbroclMen Verhandlun-'Vorschläge zunächst für die Besetzung der' schaftlicher, sondern aucs) ein politischer (5ha^ Leitstern sind in allen Angele.^'en'beiten, (kann'gen über die Umbildung r^der, wie die Ossi- beiden Vakanzen im Reich?^'^l'iiiett, für die raktor 5ilac'svrors?en werd-^n must. ist siir beide und) wird di^n Anfordcrullc^n einer modern^ziösen sich vcrsMmter ausdrücken^ den Alls-. Mii!ll.ilk'riieu dcs Aeusjeron und des Wieder- verlragjchliei^eudeu Teile voll grosser Vedeu- In der ResticriM'gspresse, vor allem na- Note der englischen Regierung betreffend de- mit dem italienischen Ministerpräi'ideuten Koalition endlich .qetöst wird. Was türlich im Blätterwald der andersten Rech- ren Haltung in der Orientkrife, worin der Mussolini zusammentreffen. binettSersatz selbst anbetrifft, so ko: S!° stcht °ll» s.ft «'s dem Boden er d« Alliiert«. -inholt und ihre elze« Mei- st«^z'^7t °är?dw"Ä^ ^ WK der AMstnnÄeutmi alz !nng. Und trotzdem können sich Pa.lz- AuZd.ni? brinat Lord Cur-o» ! " ^ ° ^»nn blieben bleilien könne und die Der- md Pr-ss. de» Ei.,dr...IeZ nicht -.weh. "« Z" . '7.» ' » Ä ^5!.^... ^uk»m««.S übe. >e «n«»..ng d« Arbeitszeit auf Gnmd freier '«WI -Mardurger Zeitung^ tang. Eine Bestätigimg fin!>c?t diese Au.fms-sung !»urch die Awprm^n, die fast zilr selben Zeit m Moskau vom nouernanirten deutschen Botschafter Grasen Brockdorfs-Nantzau und dem der höchsten To-wjetbehördo, des allrufsiicyen Zentralorekutivkomitces, Hni'n KÄMM, gewechselt wurden, .dcrr ^a-.lmm bczeichnsle bei bicscr 'löelegenheit die 'Beziehungen Rußlands M Deutschland als .^frevndfchoftllch". Wenn auch die Nedewendungen bei solchen ^Änsprachen nicht überschaut werden diirfen, zumal sich Herr Llalinin dabei mi: Lenin in .Wi.^i'spruch drachte, der vor die An- sicht ausarte, dos; Rus;lan,d mit kapitalistischön Staaten höchstens gute und torrekle Beziehungen nnterhalten kiinne, so dars doch der Effekt nicht verqc-sjen werden, d^n solche Acu»^^ i;erunIen aus die Außenwelt zu machen pflegen. Wenn auch so'nmun''<:i's^, 15> is^ Nuy..lan^ ^och em N.7ich c'N der trotz vielen Aul,'l.n.^.unMn iie.ircich und dcLdei selir ankelmlich? Proben meiner Macht und Et^r?e aob. Die Fi-enndsmait ei-'nes solchen Maä^tiattors ist ab-er i^icht ^.u ^verachten. Die 'deutsche Botschaft in Me-)kan, die mi^ der Anerkennunq des 5owjetresiim? 'durch einen ^rost?n ^^iiltursloat verbanden 'ist, dars als snselinsi^l'..'r >ioliti''chcr 'die'ses Nearmes gebucht werden, trotz des De-^fektes, we'lchen d'iese'^? Regime in den Aussen iderseni'^n I^e'ijtt, die oeiser zu sein frl^uben. Die russiscki-deiitsche freundschaftliche Annäherung wirkt neüderzenaend. Rn>^land braucht zu leinem Wiedl?raufbau Arbt'it und Geld. ?srbe:t kann ihm der i^eutsche Freimd . wol^l leisten, aber t^eld schaffen kann er ihm ^nrcht. Das Geld habm die ÄVesimächte und ^es ist nicht unmöglich, daß die deutsche .Freundsckwft etwas dazu beitragen wird, daß auch die Reick)en bald an Rus^land Lln näher-wrcs suchen wevden. ' Im Zeichen der den '?vrieden bedrohenden orientalischen Laqe winft die C^rweiterunq de>^ deutsch - russischen Wirtsck>0!ftsvertrstcS wie ^ Zioffnungssreudiger erlösenldcr Lichtschim-Mer in öder und unertrüglick^er ??insterni^Z. '<5s scheint, daß an Arbeit und Wirtschaft nur .senr Staaten Vedi'irfnis suhlen, die alle ,Ä^aft zum .siriestfi'ibren verloren haben, und daß es lanae 5,^'it braiickx', daß eine in ?lktion 'cioln^achte Kriegsstimnumg absterbe. A. L. Die Unruhe?» ia Ostaaliziev. „Lidove s^neral Haller vom Ministerrat sche und adininistratwe Vollmacht zur Wiederherstellung der Nuhe und Ordnung in ^sl^< galizien erhalten ha!>c. ! eine Reihe militärischer Befehle auZ dem . Pl«,. IS. November. Di. Anw»«; L-»d^miMSrl-^.«d° Brünn ins Aus-««.!»,- melde» °u- Eschau. lond ».-Macher, «urd... Äus d>o,em lnlaz weitere vier Perzon^n verhaftet. ' Kurze NaGrWten. i Sine drohende ?lo!e PslSKS o» Rvklaud. WÄB. Lon!»on, 15. November. Wie ..T-ii- W?.B. Athen. l5. November. Tie Minist.^r^ irüheren liiabinettes Gunnaris, Saj.)a-Z ris und Tcrtipiö sind verhaftet worden. WAZ. Vashmzt'ZN, 15. November. Hi)r , ^ .. ^ r. . V!. s'ud Frau MacÄvinen. die Wi'twe des ver- ly T.lo-,r°q -US Wmcha., -r ahrt. 1,°. ^ Biu ci-rmcls.-rS iwn Corl^ uni. ->chl polnische !»eq!<-runz mitgeteilt mee auf casus belli an^eZehen würde. Bie Ap.ruh?n w Föln. WKB. Berlw. 15. November. Ans l'ivil't» über die gestrigen Unruhen noch ge- ^ i^rauen verhaftet worden, die in einer ^iund- ,.dor Angnn ^or Rokn 7 britischen Votjch-st die Frei- Kum.m.sch-Bc!s»r°.>.n von ,hr al-! in Irland g-fanz-n gehaltenen Schwester des Bü'-Iermcisters ge-j sordcrt hatten. ZM. Veograd, 16. November. Gestern ^ fübends um 6 Uhr hat der !üönig den Mini-^^ meldet: 0>egen 7 Uhr abends rotlet^'n :ich st>^r T'ri. ieevi.^ in Au'd!enz empfangen, i "I^as'antcn ',ujammen, die von der Polizei 5>?g?od, 1^' November. -'^.?ente um ! trieben wur^^en. Die i^eschältc hatten schon II^'-r-Tiachmittags wird sich da2 Prajldtum ! vor 7 U^r geschlossen, ^ni s>^d1ich>'n 5tad!l/i!^ '^^r ^l^iüoncU.vers!tM.rnsnng in einer Audienz ! murren viele Läd^'n geplündert. Das (.^ in-^ l^e^? vorstellen. ^greisen der ^^olizei wer durch den Nebel sehr! ^^5)^ Vco?^rzd, !eläult sich auf viele'iriarck) Dimitrij Hot der aesamt.'n i^eistlich« ' Mll'onen Mar?. Durch di«' herabfallenden teit en'lpsohlen. nach dem l^ottesdienste' (^lassolitter der zertrümmerten ^^-ensterschei»'^ ^amnilun^en si',r die Hungernden in Dal- t ben wurden viele Personen verletzt. nratisn zu veranstalten. ! WiftB. Köln, 15. November. Amtlich wird i 15. November. Der Ausschuß mitgeteilt, daß in t^er Stadt gestern bis sechs für '?leußeres .hat in seiner heutigen Sitzung - Uhr Ruhe herrschte. Zu diesem Zeitpünlte Vertrag mit Oesterreich über die Fr^^i ^ versammelten sich etwa 1000 Personen, web- gzbe der zu riick geh alte/den Depots ohne De- che die Anfsorderuug der Polizei, auseinan- batte zu'^'^estinnnt. ' der zu gcheu. nüt Tteinwürfen und Schimps- - Bsurget, 15 Noveinber. Bossou- !red-,! wMiwottetcn^ Die Straßzn würben «.ot i,at i>-n Fr°s;-n Preis sür Transportstug-! hier<^nf gesäubert. Tluf dem Neuen Mnrtt ftewonn wurde UNI Mb 7 U^r eine grosic Ansamn,. ^ ,».,g Kilometer in 8 Stimd-n, !8 , lunss mit Hil^e der Poli^^ei zer^tieut, die von Jg.4O Tetimden zurückgelegt. >i>er -chußw-sf- Gebrauch machen mußte. ! November. j Vom Wvskaue? Kommunisier»- Anrtlich wird mitgeteilt, daß beim Erdbeben ^ Personen getötet und nber k>l)00 verletzt « g,, 1- c,' ' ^ worden sind. In fünf Bezirken wurde über j Moskau, w Am der Gebäude zerstört. ! Kongreß oer tonlmunistlschen Internationale' ! wurde einstimmig eine Entschließung ange-! nommen, die das Vorgehen des Exekutivaus-^ schns'ses gutheißt und die Vollmacht desselben ! als der höchsten Instanz der kommunistischen ' Bewegung der -ganzen Welt anerlennt. Die Arbetteruuruhen iu Iudsn- Tekepvonifche Nachrichten. Die Dersvh«unff im Alö»iqshsuse. " ZM. Beograd, Iii. ?^ovember. Im lM'zli-'chen Gespräch hat König Alerander dem '.'Hinzen Georg ein Apparteinen't im Kö-niflsschlos'se angetragen, das dieser anch an-.'!ncchm. Prinz Georg wird dort bis zu seiner Abreiße m die Schweiz wohnen. Swe Klage der Sladt Yrag gegen die Ksbsburqler. WKB. Prag, 15. November. Wie die Blät-.^er melden, hat das Prafter Zivillandesge--«richt die Klage -der Stadt Prag gegen Crlai-^5er Karl au.f Rückgabe der !>cr Stadt Prag diirch Ferdinand den Ersten weMnomniensn Günter abgelehnt, da inzwisck^en der Vchecho-:slowakische Staat Eigentümergeworden ist. bürg. TlZgeSKÄchrichten. Personaweründerung im diplomatischen Dienst« Aus Beograd, 15. d., wird berichtet: Der bisherige Gesandtsck>aftssekretär in Ber- WKB. Graz, 15. November. Im Laufe der j lin, Doktor Vladimir Nybar, wurde nach Nacht trat in Iui>eudurg, als sich die Denton- !>ilagenfurt verseht. stranten entfernt hatten, volle Ruhe ein. Die^ Das Gesetz über die Staatsbürgerschaft, verhafteten Arbeiter, die sänitlich ein l^e-j Uus Bc0gl.ad, 15. d., wird telegraphiect: ständnls abgelegt haben, wurden nach Ab-^ Auf der heutigen Sitzung der Sektion des Beschluß der Emvernahme, sowie nachdem die?sekgob!.'nden Aussck)usses wurde das Geich Vertreter der Industrien, bei ^denen sie ange-'iiber ^die Staatsbürgerschaft mit kleinen Ab-'stellt sind, Zusicherungen hinsichtlich der even-j weichungen in der Fassung angenommaß der kaufnmnnische Kranken- und Unterstützungsverein nnt 1. Jänner 192Z in WKB. Prag, 15. November. Nach vorlie-j Maribor eins Filiale errichten wird, die aenden Meldungen aus Brünn hat die Mili-^ ini (^renüalhausc untergMackit sein wird, lürbehörde festgestellt, daß mißer den von dem? Mit die'sem Tage werden auch eigene Bc?r-Leutnant Novakovsty und seirren Genossen ^einsär^,te ernannt werden. Bis zu diesem gestohlenen vertraulichen militärischen Akten ^Zeitpunkte wollen die Mitglieder in: Erkran- kung^alls wie bisher b^'i c.n-üm cer !':esi^:n Aerzte .^"^ilfe suchen und gleichzeitig miZ^^-^'t ».iner Postkarte die Er^raniung d.'r ^-re-n'-leitrnz in Lsvbljana 7'' > ^est^llten des .s'^ande^s uno ^er ic, i '- wil' der l^eldinstitute und der Vc^riiÄcr' anstülten. die mit 1. Jänner 1!)?^-» i-o^i den: iilrci-^7m:e der Arl''eiterr'er''c^ieru:'..'^'--anstalt in i'en kaufmännischen tränten- '^'nd Unter stützu ngsn. rein über.;u tret n b e a d s. > -sten, erhalten in der (^'»remialkan.zlei die tlgen IjiündigunZ^sormularc. die dann 'M Lau^e des Monate-^ Nnvi^mb-.i' l. I. d'm ^Irei^amte überreicht Ml^sjen. Psychologe im Dienste der G-^rcchLi^- k?ii. Äus Novisad wird berichtet? Die Novi-sader Etaatsanwaltschast machte einen inter-cssünten V.'rsuck). Im Unterjuchungsgefün^^ nis sitzm bereits einige Monate Ä. hajloviö und Lazar Mirkoo, die T'erschlede-ner Verbrechen, darunt-^r auch des Mordes an dem Fleischhauer Aittermamr, beschuldigt werden^ ohne daß es bei dem hartnäckigen Leugnen beider biHer gelungen wäre, die Untersuchung vom toten Punrt ,^u bringen. Man kam nun auf die Idee, sick, des in Novisad weilent^en Psychologen Ben Äroly Bey M bedienen, um die beid-^n Aelchuldig-ten zum (Geständnis zu brir^MN. .Htipnose und Suggestion wurden ihm verboten und chhm aufgetragen, «mir die Methoden der Psychiatrie onzmvenden. Tatsächlich gelamg es Ben Aroly Bey, Lazar Mirkov zu einem G-eständnis zu bringen, daß er zusammen nnt Mihaslovio den Bittermann ermordet hätte. Auf Grund dieses Ergebnisses wird nun die Untersuchung fortgesetzt. — Von gutinformierter Stelle haben wir erfahren, daß Ben Aroly Bey in eimgen Tagen bei uns eintreffen wird. Derselbe, sowie seine Gattin Anny Aroly sind nns durch ihre letzten Vorstellungen im Jahre 192f) noch in bester Erinnerung. Einrichtung und Erweiterung der Kinder^ flirsorgeaktion in Maribor. Die staatliche K'inderfiirsorgestelle in der Stroßniajerseva! ulica ist mtnmichr daran gegangen, im Sinne ein.er Verordnung der Abtellung für SoziaV-. Politik der Prsvinzialverivaltung das staatliche Kinderheim in Maribor einzurichten.^ In diese Anstalt werden 50 Kin'der im Alter von sechs bis 16 Jahren, die geistig nnid kör-. Perlich entilvickelt sind, anfgewzminen und vollständig verpflegt werden. An erster Linl« ist dabei an die Aufnahme von in der Erziehung zurückgebliebenen oder in Elend lebenden si'indern gedacht. Die nötige Älufsicht wird mlßer dem Leiter dc?r Anstalt eine Lehrerin und eine Kindergärtnerin, ein Präfekt und eine Präfektin übernehmen. Mit dem Kinderhern? w^ird eine Säuglingsfürforgest^'lle ilnd eine Mütterberatungsstelle, sowie ein ärztliches Ambulatorium unter Zuteilung einer Pflesteschwester verbunden werden. Der „Kin-derhoi.'t", 'der im vorigen Jahre dein Kinderheim dependierte, wird Heuer als selbständiges Jnstltt.lt fortgeführt werden. Zu diesen? Zwecke hat der Stadtmagistr^lt Näulne des Schulgebäudes in 'der Cankarje--va ulica zur Verfügung gestellt. In diesen? Kinderhorte werden täglich 90 Kinder aus den ärmsten Krebsen der Bevölkerung von 9 bis 18 ^hren beaufsichtiigt und mit Mittags' DrelNnMmbViÄckt. tKrjmimüroman aus der Gegenwart von ? Erich Eben stein. ,Mrheberrecht 1918 durch Greiner Comp., '4S Berlin 30.) ' ' ' ' (Nachdruck verboten.) /' Wie — dieser Mann mit den kalten, grau-jsam ^funkelnden Augen und der lodernden 'Wut im Gesicht war der liebenswüdige, ge--Viimendc, immer vornehm l>cherrschte Va- v. Hergsell? ! Dernau hatte das Gefühl, als sänke hier ^r seinen ?lnMn Plöklich ein bis .^nr Voll--endung künstlerisch drapierter Vorhang, durch ^sein Sinken etwas ungeahnt Furcht^res e:u-^hüllend. Zugleich empfand er, der in seinem Beruf mutig die schwersten Gefahren bestanden hatte, zum erstenmal etwas wie Furcht. D^nn er ^tte die Empsinduna, als würde diesl'r '.Rasende, wenn er ihn jetzt zu Gesicht bekäme, -gerbau so mit der Reitgerte übcr ihn herfallen, wie übn die armen Dorssungen. ^'Mehr""^ine^t Instinkt als klarer Ueberle« gmrg folgend, ließ er sich zu Boden gleiten iMdd schob sich ohne Rücksicht auf seine Kleider iZcmgisam tiofer in das Schlehdorngestrüpp hi-»mern. Dabei dachte er mechan'isch: „Warum diese Aus ärg^t ihn jo Die Knaben ui-aren inzwischen verschwun- Spalt in das Innre des Holzbaues und zün-d'Ln. Valentin wandte sich um und ließ einen dete nun die herausrageniden Enden bedacht-langen spähenden Blick ringsum durch die sam an. Dann ging er von Ecke zu Ecke und Landschaft gleiten. Farblos und schweigend setzte auch dort die Spähne in Brand. lagen Wiesen und Wälder im frühen Grauj Erst setzt bemerkte Ferriau. der ihm aus der Dämmerung. ^ seinem Versteck in atemloser Erregung zusah, Die Sägemühle, da? einzige sichtbare Ge-j daß sich hinter den Bi-^ttern rings um das bände außei' dem Heuschober, stand verlassen j Gebäude allerlei dün'es Reisig, Klaubbolz und verschlossen da. ^ und ausgestapeltes Gerümvel ^fand, just, Enne Weile verharrte .^rgsell regungslos > als habe man insgeheim längst vorgearbsi--und starrte nachdenklich vor sich hin. Dann! tet, um hier einen rasch und sicher brennen-trat er an die fteigewordene Stelle der Stall-i den Stapel zu schaffen. wand, blickte dirrch den Spalt in das Inneres Und plötzlich begriff er. was all dies zu und nickte, als habe ihm der Blick etwas Ver-^ bedeuten hatte: In dem Gebäu^de befand sich mrti-tes bestätigt. «etwas, das niemand sehen sollte! Durch die Was nnn geschah, war sehr seltsam. Er lief Neugier der Knaben aber, die 'den Schleier .^ur Lägeinühle und riei mit lanter Stimme,'dieses Geheimnisses gelüftet hatten, entstand ob semand hier sei? Als keine Antwort er-'nun die Notwendigkeit, es zu vernichten. N-folgte, trat er an ein kleines Blocihans, das ne allem ^lnschein nach lange vorgesehene hinter der Mühle am Waldrand lag. Dort ^ Notwendigkeit. wolmte ein 5>olzknecht, der zugleich die Aus-! Und dies so sorglich gehütet, wohl vei'bar-sicht über das Mühlwerk hatte, wenn dort rikadierte l^!eheimnis gehörte Valentin von iricht gearbeitet wiii'de. Die Tür mar ner-. Hergsell! Dieser „klare, of^ne" Mann hatte schlössen. Der Mann war offenbar diem MH'S'iwnisfe, die ihn vor Wut zum brutalen Samstag zu Ehren mit den anderen in das Tier, vor Angst zun? Brandstifter machten! Wirtshaus gegangen. Einen? blenbe??den Blitzstrahl gleich durch- Hergsell warf noch einen Blick durch das, fuhr F-erncm die Erkenntnis: Er ist der kleine, vergitterte Fenster, kehrte dann irnl.^Mann^ den ich st'che! Dieser größte aller Ko-raffte vom Holzlagerplatz einen Arm voll mödianten hat mich bisher genarrt wie alle Späh?ie auf und eilte wiederum nach d^m Welt, durch seiiu? scheinbare Lauterkeit! Heuschober. Dort verteilte er die Späyi?e anDa stand et, von d^n mifzüngelnden Flam-!^n vier Ecken zwischen die aufgestellten La?' men beleuchtet, ein dibolisches Lächeln im den^ zwängte M Rest durch dW jreiZeilegtW. MjlW MlAt, em anderer M der^ ^ jei- ne Umgebung karmte! Ein furchtbarer, kalt-Mtiger, vor nichts zurückschreckender Ver», ibrecher! Und drin verbrannte, was ssiner V?zeinung nach ihn allein noch hätte verderben können. Was? Der Junge hatte gesagt: „Da steht was, über das ein Tuch gebreitet ist . . DaS Automobil, in dem er zum Wm-zerhaus gefahren ist. und in welchem er nachher Andrea Drewendt entführte! Es war Fernau, als habe es ihm jemand zugerufen, als fähe er es vor sich. Wie hatte er danach gesucht nird geforscht! Und nun mußte er hier reglos znse^n, wie es verbrannte? Denn an ein Löseln dieses Brandes war gar nicht zu denken. Die Flammen züngelten höher und höher. Im Innern des GMudes knatterte und pras^selte es. Rauchwolken stiegen auf. ein rötlicher Schein durchbrach die graue Däm»-merung. Das Pferd Hergsells, das mit dein Zügel an einen Bmimast gebuttden war, wurde unruhig und bsgam? laut zu schnauben. Da riß sich Valentin endlich los vom Anblick des brennenden Schuppens. Rasch trat er zu seimm? Pferd, sch»vang sich hinauf, steckte die Reitgerte in den Stifslschast und sprengte quer über den Rasenstreifen hi?ruber zum Wald. Hier zweigte den Abhang hinauf ein HolMeg ab, der, die Anhöhe überquerend, einen Abstieg in die den Mei>erhof um-, gebenden ermöglichte, NMWnd wüv. Nummer 2«1 Venn N. 5!o«mKer l6SZ «arv»rger Leitunß Vette» 'erem- es'ön und Imlse betsilt werden. Für dles«^ Ii^sülut worden au^er d?r Leiterin zwei 5^^rider>7ärlnerinnen un^ eine Lehrerin enga» giert. 7>ür d:c Erhaltung des iiUnderheimes lrä^t in erster Linie der Staat durch Sub-nenllc^en, die in kcn Voranschlag cim?e- ivtU'^en, Sorge. Dcr Rest wird aus Zu-vonscite der Sta'dtgemeinde,^ durck) »^ti°lu,n^cn und durch Sammlungen acorlil'sit werden .,Li,"ntti" !n Maribor. Wie schon erwähnt, l^zika ir fü^rt uns om Eonntag im Göhsaal Lii'in.ki ^ aus Texten aus der kroatischen und Barockp0j)sie vor. Vor Ianr!)uu^..'rt^'n hat Hektorovie Lieder gesam-di? Fischer während des Fischsar.-s7'Ä ^-c-iun^pn hatten, (l^in an!^-erer — — iute^pssi.'rte sich um Lieder, die das st'od''. ?otk in ?.ubrnvnik während d^r Ma^kerad". snnli' .^crr der nicht nur ^tmnponiit, sznt.i'rn auch ^l^uAoloq ist, vertonte diese s'i'^d^'tr. nm uns jene Zeit, in der ^'i^^se l^ntit7nden sind, .-»u verr?eg2Nwär- t'?en. Zn ;üei(7'n i^rifs er zu schon v'?r- fl'-sicni'.n Forni^n im Chorliede, die der ech- ^'?^enais!anc.eun?schwuiiI.'Z in ''^in dl-?? vl'rsönlichste (Erlebnis in der Pol!)nie sc'inen' Ausdruck findet. Es :n0' si2n 'diese Llcttr, meint er, einen 'schritt 'N'5 Neue b.'d.'^uten und mögen den Versuch einer neigen ^orm dee! Chorliedes veranschaulichen. ?:l7^se Lieder wirken wun-'^ersam in ihrer v:^lv!<)onen Art. >^'^errn Kirola ist es nicht um Ei^elte zu tun: eine unerbittliche Ofsen-hiu-ziliM qe.qeni"lber sich selbst zei6)nct ihn aus. Die '^^olyvhonie p-^ßt unserem heutigen Ausdru6si^erml?s;en; ein Beweis das^ür ist Bach, der nur mehr Gossenstand ernsten Studiums unserer Musiter ist. Der Dirigent des LisiN'?ki6iores. BaronoviL, weiß i^^de Kleinigkeit im Dl^tail hervorzuheben. Der Chor ist ausserordentlich qeschult und abgestimmt. 'b^rall. Ml) der Chor kon^^ertierte. in Polen, in .der D'chechoslowa'lei, in Di'ntschösterr^'ich, erntete er die qlänzendsten Erfolge. Unsere ! „Glü^ö.^'-ena Matica", in deren Händen die Veranstaltung dieses tioi^zertes liegt, tat ihr 'inöglichsteS, um „Lisinsti" d?n Aufenthalt in 'Maribor aufs angenehnyte zu gestalten. — lDas Konzert beginnt um kMb 8 Uhr abends. 'Vorvertaufswrten bci Höfer und BriZui'k, 'om Sonntag vornlittags in der Trafik der 'Frau Svetek in der Go'Zposka ulica. . Bereinsauflösungen. Wie der ,^Iutro" berichtet, wurden in Celse der „Cillier Less-!und Gcselligkeitsverein" und der „Kasino-veroin" ausgelöst, weil die ssesehlichen Bcdin-^gunssen für das weitere Bestoben der genannten Vereine? nicht mehr bestünden, f EinsSjräkilANst des Perso»renAugsverlehres in Uuaarn. Aus Budapest, 15. d., wird berichtet: Infolge der Schwierigkeiten der 'Koihlenversorgmlg tritt auf den Linien der «ungarischen Staatsbahmm vom 20. d. an eine Einschränlkung des Personenzugsverkehres in Wirksmnkeit. Der Güterverkehr wird im vollen Umfange aufrecht erhalten ble'iiben. Jnterni^lionalss Schachwuruier. Aus Ai'2n, 15. d., wird berichtet: Partie Tarrasch—König renns. Rubinstein gslvann gegen Bogob jubov. weiter Aljechin MLn Sämisch, ebenso Heinrich Wolf gegen Ämocs. Partie Spiel-mann-Rettl remis.Noch unentschieden sind die Partien Tartakower-Gvünfeld und Marocsi^ Takacs. Stand nach der i>ritten Nunde: Alje chin und Rubinstein 2>s, Dr. Tartaiower i (H), Wolf 2, Grünfeld und Marocsi 1 (H), Neti 1>^, Bogoljubow 1 (H), Spielmanu und Vukoviü 1, König 1Z^ (H), Sämifch und Tar rasch ^kacs 0 (H). Verbrenuungstod eines Kindes. Kaja Mi>^ sk^ie, wohnhaft in der Srbinjanin Janko ulica '.in Beograd, hatte vorigen Samstag im Hofe ihres Hauses zu tun und lie^ ilir dreijähriges! Marktbericht. Auf dem Viehmarft am^l'». Töchterchen Milica unbeaufsichtigt in der Kü-> d. M. wuri'^^n aufa^t'^ieöen: 6 Pfei-^de, 2 >^ti> che. Das Kind spielte mit Zündhölzchen und re, 5^7 Ochsen, 312 Kühe und 5> Kälb?r. Tie zündete einen Korb mit Hobelspähncn an. Das Kleid der Kleimn fing dabei Feuer und als die Mutter in die Küche zurückkam, fand sie das Kind lnit schweren Brandwunden bedeckt tot vor. Tragischer Tod einer ganzen Familie. Die Müllerburfchen Tirl und Ädanwvie in Pa-in der BaLka erhielten von ihrem den Auftrag, gegen 20(X) Kilogramm Mehl auf einem Kahne donauabwärts zu führen. Sie nahmen den Landwirt Jovano-vii: Bojlzr samt ?^rau und Schwästerin mit. Inlfolge eines Sturmes kenterte jsdoch der Kahn in der Nähe von ??estin und alle fünf Personen fielen ins Walser. Die ^''ülserbnr-schen, die des Achwimmens kundig waren. retteten sich, während die drei ande^-^n Personen ertrvnken. Vom aus beobackztcten viele Leute dis Nnglück, doch konnte ibnen we^en des hohen Wassers nicmc-nd zu ,Hilfe eilen. Ein sauberer Patrnn. Aus Sv. Iako'i v ldl> dort ahnen, daß er von der Sagemühle 'Zam. ^ So nahe an dem SchlehdornMtrüpp ispvengte er vorüber, daß die Hwfe seines Pferdes Fen:ans Gssicht mit Erdkrmnen be warfen. Als er außer Sicht war, kroch der Detek tiv aus sei?MM Versteck. Sein Anzug sah Abel geniug aus, die Hände waren von Dor nien zerkr^t, das Haar ^zanst. Aber seine Augen funkelten vor freudiger l^nngtuilng. Der Beweis, den drefer Schuppen hier ge gen den Mörder geliefert hätte, war verlo ren. Aber er besaß ja eine H a n d, die einen viel schlagenderen, untrüglicheren Beweis liefern würde! Er, der Mörder selbst, würde ahnungslos qogen sich zeugen müssen. Morgen! Knapp vor Torschluß! Dafür wird Fernau sorgen! lind übermorgen, wenn die Geschworenen sich anlschickten, gegen einen Unschul^gen zu Gericht zu sitzen, würden ihnen drei Fin»-gerabdrücke eine seltsame Geschichte erzählen von menschlicher List und dem Wal-der Vorsehung . . . (ForKtzung sol^i lnv. gor. w!^d be^'ichtet: Der.^0;ährige verheiratete ??'^eingarthiiter Kr sck>cn eit längerer Zeit im V^^rdachte, mit einem minderiährigen Mäo6ien verbotenen ilmgang zu Pflegen. Bereits im vorigen Jahre war er dringend verdächtig, eine elfjährige chülerin verstewaltiat zu hal>en, doch konnte ihm damals nichts nack>gewiesen werden. he>?ria?n L'erbst aber bemerkte die Win^ zerin Dajeman, das; Kraner ibrer klein.'n Tochter wiederholt Schleckereien brachte. Ein nial gab er ihr sogar 40 X. Die Mutter nahm darob ihre Tochter ins Gebet und erfuhr ihrem EniMen, das; der Wüstling ibre Tochter vergewaltigt und ihr dafür 4t) IL gegeben habe. Er wu^rde dem Kreisgerichte in V^a-ribor eingeliefert nnd wird mi'iglick'erweise schon in der nächsten Schwurgerichtssessi.im vor d»en Geischwoi-enen stehen. Im tausche Ken Schn erschlagen. Der Private Peter Zlatkovi«: in Srijemski Karlo^^ci kani dieser Tage inl betrunkenen .Zustande nach Hause nnd schlug seinen 15iährigen Sohn mit einem Riemen so lange, bis dieser bewußtlos zu Boden sank. Als der Junge ins Krankenhaus Äberführt wurde, starb er unterwegs. Der entmenschte Vater wurde verhastet. Aus dem ^renhause entsprungen. Als vorigen Freitag aben>ds der Schnellzug aus Zagreb in Beograd ankam, sah die Polizei am Dache einesWaggons einen Mann herumkl^t-tern. Der Mann wurde heruntergeholt und auf die Polizeiwachstlibe gebracht, wo man feststellte, daß er der gewesene Gymnasialprofessor Stefan JlifaZevi6 war, der vor einigen Tagen aus dem Irrenhause in Sterejevec bei Zagreb durchging. Ein hartnäckiger Selbstmörder. Vorigen Donnerstag srilh fuhr der Lehrer Jordan Andjelkovi'.^ aus Bresnica mit dmn Schnellzug nach Paneevo, wo er einen Kurs besuchen sollte. Während der Zug in voller Fahrt war, öffnete er das Fenster nn'd sprang, !^.vor er daran gehindert werden konnte, hinaus. Der Zug blieb sofort stehen und man fand Joo-dm: vollkonimen unversehrt am Bahnkörper liegen. Er wurde nach Beograd gebracht und der Polizei übergeben, da er den Eindruck eines Geisteskranken machte. Beim Verbör in der Polizeiwachstube ergriff er plötzlich ein am Tische liegendes Messer und stieß sich das-seWe in den Bauch. ?Z?ordan wuvde sofort ins Krankenhaus überführt, doch starb er noch währel-lid >i>es Transportes. Die Einnahmen der Generalzollämter im Oktober. In der «dritten Dekade des Monats Oktober betrugen die Einnahmen des Gene ralzollamtes Zagwb 7,303.067 SiÜberdinar, Beograö 6.644.227, Ljnbljana 4,337.004, Sarajevo 2,326.170, Maribor 2.127.279, Dubrovnik 1,434.239, Novifad 1,526.729 Silberdrnar. Der Gesamtbetrag für ^n Mo nat Oktober erga^b die Summe von 118,444.127 Silberdinar. Ein internationales Statut für die Ber waltung der Südbahn. Wie aus Wien ge-« meldet wird, haben die Verhandlungen der Südbahn einen günstigen Verlauf genom men, so daß in kurzer Zeit ein internationales Matut für die Verwaltung der Südbahn ausgearberbet werden wird. Generaldirektor'Dr. Fall bereitet eine Konferenz in Rom vor, die Ende disses oder am Anfang des nächsten Monates stattfinden soll. In der Konferenz wird die Frage der Jnternationw-lisierung der Güdbahn erörtert werden. Die schwierigste Frage der Vechandlungen ist die der Rente von Ä) Millionen Goldkronen, die Jugoslawien, Italien, Oesterreich und Un garn den Aktienbesitzern zahlen müssen. In dieser Frage wurde bisher mit den einzelnen Regierungen noch lein EMernchmet: er- M. —" Aus a?ler Welt. ^i-1 Säu!ingsheim für Schunp-wsen. Preise betrugen für das Kilgramm ^eb^nS-^ Drü'en junge'' geir.icht: Mastoch^^en X 2^ bis 32, hald.e'.t?, MaiUlcrn volljührl . .^rden, Ochs^, Zuä^tociisen lind .c^^chlaMstl^reGelehiren. d'< sich mit decn 27, ^^lachikühe 18 bis 2l, '^»uchrkude 1. b^ i,eschäftigen, die 18, Uübe zum Verwursten l) bis 1-, k^i wach^^crz^son. das; die ÄMnbe ües kühe und trüc!)^ige -0, Jungv'.."., ^ lange vorhalten werden, unr 15 bis 2!^ 7^.^ Fleischprelse betrugen. Sehnisuctit naäi elner zweiten Il.'gend zu O6?senss^'!ch 52 b's .db, .'^tier-und Kichslench! jug^'ndfr:- 44, Kälb-'rnes W .>ls 64, frisches i5>u)weuic- Affendrüsen scheint denmach schon jei-.t fleisch ^0 bis 90 H. l!?eTetl^'in?^p1dun<^en im ?^ouat Oktober Käfer AloiI, Notovc^ki trg 5, Musiker: Golob .Herminc', Glavni trg, Grün^^eug» und Lan-d:sprodukten?^on^lung; Bv'defeldt Karl, Oro^no^ia ulica 6. Erzeuger künstlicher ^lii-:n.en; Lizjat unh Zavr^nik, Dravska ulica 10, e^ektromechaniscki.' Werkstätte; Markus Ju-liana, Gsayrri ft'a. Eier- und Bntterdan'^>-lung: Tschepp Antonia, Mlinska ulica, 5)olz-handlung: Zorko ^.ohanna, U5niar5c.7. Zuckerlhamvl; Johann i^erm^'t, Leb'.-.^r'bil-oung^anst^st. ?"rnwerlai.'f; Je»- sesa. Mels5>a c-"'!'?, GreiZler^i; Re^>'r Al'on ?, Mejna nlici 10, 5^a.ndel mit Galanteriewaren; Robik; Mari^i. Nationaltheater, Zuckerl-un'd Himli^er-'i'rl'auf: KovaL Josef, Kommissionsgeschäft ''^r Gold und Edelsteine; s^.za-niö Ant?::, Pos'^Zni^ka vlica, Galcniten'-wa-ren; Fließ Mari«?, Koro^ka cesta, Greislerei; Visa.n?e u. Eo., KoroSka cesta. Bäckerei; Sv0'-boda Ads^le, RuS-ka cesta 3, Medosalon; Jo^.-k K'atharina. Eanka^ieva ulica, Zuckerlgeschäft; Klemen Frcinjo, Glavni trg, Schuster. Geu?etltt)a?m?eldung: Anna Jarc, Delikat^ efsenhandlung; Karnieirik Josef, WÄschcer-zeugung; Letonsa Franziska, Greislerei; Tra-fela Stefan. Fleischer; Vukmanie. Robert, Buchbinderei; Firma Merkur, Manufattur-warenliandel im großen und im kleinen; !?"'-'nca-n Karl, Greislerei; Paula Srebre, Schuhcremeerzeugung; Wergles Wilhelmine, Greislei'ei; Maria Greistboser, Geschäft nüt Ansicbtskarten, Rauchreguiiiten und Greisle rei; Pavalel^z Johann, Greislerei; Joeek Martin, Obst-, Oel- und Würstelverkauf; Elisa Mikl, Greislerei; JoZe? Martin, Zuckerlgeschäft; Hübner Albert, Selch fleisch- und Geflü gelhandlung. Konzessionserteilungen: Zlaker Albin, Vo-jasniska ulica 10, Gastgewerbe; Hitrozid, G. m. b. H.. Vetrinjska uliea 30, Baugewerbe. Die Osijeker Zuckerfabrik mußte dieser Ta^-^ ge den Betrieb einstellen, da ihr wegen des fortwährellden Regens und der großen Ue-berschwenlmung die Zufuhr der Zuckerrübe unmöglich gemacht worden ist. Ueber 1000 Waggons Rüben sind noch in der Erde und über 1000 Waggons liegen noch auf dei: Feldern und sind dein Verfaulen freigegeben, da sie nicht nach Osijek transportiert werden können. GrütlÄung eines Kartells der Zuckerprodu zenten. 'Zlm Montag den 6. November fand in Beograd eine Versammlung aller Zucker Produzenten statt, in der ein Kartell der Zub-kerproduzenten gegründet wurde. Das Kartell ging sogleich an die Arbeit, indem eS beschloß, den Preis für Würfelzucter von 63 auf 68 zu erhöhen, obwohl der tschechoslowakische Zucker bei uns noch immer mit 63 IL verkaust wird. Nach Eintreffen ausführlicher In forrnationen werden wir noch einmal auf diese Angelegenheit zurückkommen. Scarrons Abschied. Der französische Dich tev Sc'arron, der in seinen Werken eine so drastische Komik entwicklte, wurde auf ssinem Sterbebette von seinen Verwandten und Be--dienten schr betrauert, tvar aber durch den Anblick der Weinenden gar nicht geriihrt. „Meine Kinder", sasste er, „„beruhigt Euch! Jbr werdet doch nie so viel über mich wei> neu, als Ihr über mich gelacht habt." Hotel Halbwidl. Dtorgen Freitag abends hausgemachte Brat-, Leber- und Blutwürste. Spezialität: Sicher Ä)!uskateller. 1. Maridorski bioskop. Donnerstag, Fr-i tag Samstag und Sonntag wird der gr^,te Lya-Marai-Film, de rbisher geschaffen w^de, Lya-Marafilm, 'der bisher gsschaffen wurde, ist dies ein gros^tiger Filmschlager, der uns Bilder aus den untersten Volksschichten, sowie auch solche aus der elegantesten Lebmvelt in der Großstadt bringt. Ein Schlager, der den Zuschauer in die größte Spannung und Erregung versetzt, ihn spater aiber wieder zum herzlichsten Lac^n bringt. Auch für die Damenwelt rst in diosem Film gesorgt. Die N^o-'deikönigin bringt die maßgebendsten Moden seit dem Jahre 1813, die im Herbst dieses Jah-res auk der größten Aiodeausstellung in geMAt McheNz ^ ------ ' viel grösser zu sein, das ^lnac-dot. Man befürchtet daher m absehbarer Zeit ein Aiw-sterilen der für diese Zwecke g^x!iancten Assen-rasien und will das entsprectien^e Material, durch künstliche Zu6)t vermeliren. Das Pa-fteurinstitut in Paris beabsiL^tigt dader aui Veranlassung des russischen Arztes Dr. Bo-ronofs, eine Kommission von Tactioerständi-« gen nach Afrika zu ent'enden, um dort eir.en Scl?utzpar? anzulegen, in dem Zchimpam'en un^^ ani^ere Väter ki'inftigen Men'men-geschlechts künstlich gezüchtet und in Ver-moh''ung snneu.satisch gefördert werden sel--ler. Ans diese Beise soll das zur Ber'ügu-n.g stchende Material auf wissenschaftlickier Grundlage vc-rm^e^irt und ausgenutzt werden. Llo^^d Gcsrye in WitzworLen seiner Gegner. Der Konflikt Lloyd Georges mit ^n ^konservativen erinnert an die alten! Zeiten, in dencn der junge, heißblütige Finanz- und Sozialminifter mit reaktionären Hinterwäld-« lern in heißestem Kanipfe stand. Der Haß der Tories gegen den radikalen Emporkömmling kam damals auch in zahlreichen Witzworteu und Anekdoten zmn Ausdruck. So zirkulierte seinerzeit die Scherzfrage: „Welches ist dre Aehnlicbkeit Mischen Holland und Lloyd George?" Antwort: „Both are damned and lie low." Das heißt auf Holland bezogen, es ist eingedäinmt und liegt niedrig, auf Lloyü George bezogen, er ist ein verdammter Kerl und lügt gemein. Eine andere Geschichte erzählt, daß eines Tages ein Mann in einen konservativen Klub gekommen sei, der soeben einen Ertrinkenden gerettet hatte. Allgemein beglückwünscht, erklärte er auf die Frage nach Einzelheiten: „Das ist doch die einfach--ste Sache der Welt. Ich gehe an der Themse spazieren, sehe eii'.en Mann im Wasser, springe ihm nach, drehe ihn um, um zu sehen, cck er nicht vielleicht Lloyd George ist. Na, und da es nicht Llolzd George war, habe ich ihn natürlich herausgezogen." Samenverbreitung durch Tiere. Der Menisch trägt, wie ^vär wissen, freiwillig oder unbewußt, viel ML Zerstreuung der Sameu bei. Mehr noch tun dies die Tiere, und besonders die Vögel. Das Eichhörnchen legt i» der Erde oder in hohlen Bäumen Vorrats-kamuwrn an; zieht es fort oder stirl>t es unÄ 'kommen die so angesaulmelten Früchte, wenn auch eH nach Jahren, an die Oberfläche, so keimen sie. Die Indianer, denen diese Tat-, sache bekannt war, erMben, ihre Waldun" gen! rühren von den gesammelten Schätzen der Eichhörnchen her. Nach Darwin nähren sich viele Süßwasserfische von Pflanzettsa? men; diese Fische werden die Bellte von Bö-» geln, van Reihern zum Beispiel, und diese Vögel sind fleißige Agenten für die Samenzerstreuung. Daß die Samenkörner zeitweilig im Magen dieser Vögel liegen, macht sie nur geeigneter zur Keimung. Die Mistet wird zunreist durch Vögel verbreitet. Auf ihren Wanderzügen verpflanzen die Boge! Sanrenkörner in ein dewselben ganz fvem-des Klima. Das Erdklößchen, das an ihren: Gefieder oder an ihren Füßen hangen blie!', enthält keimftihige Samenkörner, und Dar-« win hat ein Wimpchen folcher Erde von dem Beine eines gefchossenen Rothuhnes an sich genommen und nach drei Jahren Aufbewcrh-rung mit Wasser benetzt: 82 Pflanzen wuchsen hervor^ Bö^e. Zagreb. Devisen: Wien 0.0935 !bis 0.0>88o, Berlin 0.30, Budapest 2.40 bis 2.70, Buta« rest 41.25 bis 42.75, Mailand 286 bis 390, London 273.50 bis 278.50, Newyork 60 brS 62, Paris 407.50 bis 412.50, Prag 198^0 bis 201.50, Sofia 39 bis 41, SckMüiz IIA bis 1133, Warschau 0.43 bis a.53. Vaü»' ten: Dollar 50 bis 61, österreichische Krone 0.0865. tschechische Krone 195.50 bis 193LV, Mark 0.83 bis 1.03, Lev 38 bis 40, Lei 30.S0, Lire 252 bis 236, Schwe^izerFran-^n 1112.50 bis 1122.50, Polnische Mark 0.45 bis l).ÜÜ. ZtZrich. 16. November. Schlußkurse: Paris 36.35, Zagre^b 2.23, London 24.31, Berlin 0.0725, Prag 17.35, Italien 24.95, Newyorf 5^14.75, Wien 0.0072, gest. Krone 0.0075, Budapest 0.215, Warschau 0.035, Sofia 3.85, Bukarest 3.50. «MarBütsee ZeNttns* Vtummer vom 17. ??ovc?ul7er l?-? Aeskulav-Scherze. " ^it>ci?es aus emnn trrstrn Bc'rus. S. Wir in allen Sphären der menschlichen Tätigkeit Hot es auch im ärztlichen Berufe immer „Kapazitäten" gogeben, ^Änstler, von denen ma?l annahm, daß sie das Heilen, das Gesundmachen besonders Fur verstehen. ?)'icse yro^n.^xilMnsller mösi^'n ja in der medizi« nischen Wvssenschasl i'n.^'heuer (^^roßeZ c^el^i-st('t ha'lxin, neue Tk>eorien anfm'stelst, neue. Methvtvn entdeckt haden — in der Praxis^ find sich die Aerzte c^leich. Müssen sich^ ftleich sein, denn jeder approbi^te Arzt nm^^^ j'l'ber alle wissenschaflliäie Schulung verfü-c^n, UN! am Krankenbett jed-er Krankheit^' fvrul mit der entiprecheni'en Maßi'egi.'l ent-^cgentreten zu können. Der qroße H'.'iltl'lnst-ler Notbnas,el sprach es aus, daß nur ein flut<.'r Mensch ein qi'ter Arzt sein ki)nne. Aber' wir wissen, das^ c^nte Arzt nebenbei ein scharfer Pst)cl>olaq, dann auch ein ge-wie^iter Philosoph sein mus^, wenn er l^'s in seinem Beritt !^ur Wnstserschast brin.^^n will. Und bat cr auch ei.l^ tüchtige "i)?-fis H umor, dann kenn er allerdings ungemein segem'leich wirken auf deni Felde, wo es schliesslich doch nur verlorene Prozesse gibt.s Nichts beruhi^nderes an: Lirankenbetre, als der mit 5>elter?elt fernes schweren, t'er-antivortungsvollen Amtes waltende ?lr^t. „Ach was, das ist nichts weiter als ein kl.'i-ner Katarrh. Bierden Sie ruhig iui Nett und glauben Sie mrr, wenn ich nicht zufällig Arzt ^.v^ire, bei dem 5'^unk'ew.'tter würd^ ich auch am liebsten im Vc!t liegen bleiben." „Aber ich leide doch so sehr an ^chlaflosiss-l^-it. .s'^err Doktor." „Dann essen Sre nnl Abend vor deni Schlaf noch ^ilchtia." „Ab^r >)cn' Doktor", stöhnt d:r ^iran^e, „das (Ilsen vor dem schleifen haben Tie mir doch vori^s^ Woche streng verboten." „Ja, ja — voriqe Woche", meint der Arzt lächelu^d, „aber seitdem bat die u'edizini'che Wissenschaft qro^ Fortschritte gemacht. Jetzt wird das Essen verordnet." Aber der Patient hat <.'nch sei:ien Humor beisaimmen und stellt die Frage: „Sagen Sie, Herr Doktor, kann ein großer Schreck bei meiner ^rnnlhi.'it keinen Rückfall ^.nr Folge baben?,, „?wer, ganz bestimmt! Nur keine Aufregung, kein Schrees." , „Ach, Hei^< Doktor, dann bitte, d-'n^en Sie! daran, wenn Sie nur nachher Ihre Hono-; rarforderung schicken ..." j Und nun noch mehr von den Aeskulav-! Scher,zen, 'die alle gut gemeint sind und eiö.en sonst so trllben Beruf ans einen heitercn Don stinlmen. Konnnt ein Patient aus dein „!^stcn" ^u einem berükiutten Professor, um ihn zu konsultieren. I:n Warte.nmmer wird ihm .?on einem Land^r.u^^nn verraten, d.^s; die erste Kon'ullatlou .Kronen kostet. Sei mau aber schon siüher b?iin Professor geii>es''tt, !?-ann kostet es nur die Hälfte. De" Patient wl'.'d vorgelasl>7n. Schlai,. wie er ist, ruft er -»n lv! der Tur d^'s Ordinationszilumer?. „^^uhLN Tag, 5xrr Professor, ich biu s ch o u wieder da!" Der Prozessor durchschaut sofort das, sä'laue Man'.'lver und sasit ruhig: „Lassen Si?^ sich das vorige Ne/,evt wieder uiachen und^ tun Sie so, wie ich das let^Ue Mal verordnetj habe." — ^ Ein anderer Patient, el'enfalls aus ostli-l cher Gegend, kommt mit eineui Fus^leiden^ zum Professor, wie dieser aber den enthüllten Fuß erblickt, schaudert er zurück und ruft: „Mensch, nx'lln Sie mir auf der ganzen Welt noch so eil:en schmutzi.ien Fus; zeigen, be?' bandle ich Sie ganz vimionst!" Ohne ein weiteres Wort zu sprechen, enthüllt der Patient daranf lächelnd seinen a n-deren Fuß. Der Professor schlug die .Hände zusainmen^ vor Entsetzen -- aber der Patient brauchte für dl^ Behaildlung nicht' zu b '.al^.len. — Ein richtiger Bauer ronl !?iui.-' kommt zuln Doktor und klagt: „Alleweil ich lo fürchterlich.'s i.1o^'Nve"i. Sonsr ses?lt niir g^ntl'ch nir. Hab' einen wie ein Wolf, ar^'eilcn tu i6) wie ein Pserd uni) abei'.'^'s din ich nsü!) wie ein H::u) und schlvif' wie ein Rak." Dar>^i'f der Doktor: „5^>n, dann wär's schon ^^sch^iter, Sie giug^n zu einem Tierar't." -- In einer Nacht läutete es stärnii-ch' k»el eineu! berühu'ten Professor. Dcr war eben von einem schweren Fitt heimgekehrt und kauui zuln ersten Schlaf gekou?m..n. bX'wissen-hast, wie er ist, steht er doch auf und ru't zuui Fenster hinau^^: ,/)tUn, was gibt ts i^elln?" „Ach s^'ott, H?rr Professor", ialniuert aus d::r Strajze ein St'.'renlnädchen, „'.:er Heir Professor nwchu^n sofort ,^.ur Frau Fürstin Roaenvli!) konnnen, Ihre Durchlaucht hab:n eine Maus verschluckt!" „So", schreit der Professor '.ornig, „dann soll Ihre Durchlaucht die Frau Fi'irstin sofort eine 5t atze nachschlnclen, denn ist die Sache in Ordnun^g!" Schlug das Fenster zu uud legte sich schlafen. ^^ei'der weif? die Chronik nicht zn niebden, ob Ihre Durchlau6)t ten Nat befolgt hat. A. R. ^eL7 viekei» ^ i Äe?»nbkadeSiaftan. i F ff so 2» S harter ^imniiczan samt ^ iech? Fouteuils 80') D.. Wand- ' ioitfitl ILO D.. 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November 1922 um i)alb 9 lllir vormittags am Slavni trg rewillige Lizitation von «22. Cinricdtungsstücken. Gasthaus Kostomai vergeM 50rtletzung jeden nächster Mche in der /^leksaw wurde, osieder zurkclibringt. Ab« zugeben in demselben Gasthaus.! 955» ! drova cesta 25. VDEi'DI