WWMa viMß D?GlM llin ^4. IOßvgMitzG Ui«i^nl «,üon,alttct^ .Nu»g (7»I»»on 'nt,rmv«n ZG70). VGn»«Iwng u öueklj.uo»<««»i ts«i. intmush. 2024» ^«ridor. ^UftiiGV» ul. < »»«nuAkfipt« nioki «.klü«kp«,t»G. ^»»» ZI. /^usu»t 1SZ4 Mribom u. 4d<»nn»m«Oi»-Knn«»,m« tn h^tribo« ^v^lösvt u«. 4 lV»»«» vi«, kü» «>«« üdsig« Hö 0ln. 6>n»«!numMO' VSV » 2 Vin eitulw ?at»ik^u»Nüx« mit äO« ^utovRr: SI«6» 26. ^uss. u. 2 Lapt.....Vi» >55»— ilvI^tr» Al>U»H, 26. u. 2 8«pt. l)m ÜIvlR 23. 24. u. Dm äoU», 26. ... via NO»»- 26. u. 1.-2. 8«pt. Di» HAK'-. A25'- 26. >^UI. Ki» 2. Leptomtisr, ?»u»el»«Ipr«» Di» ^nlorm»ti«»aeo, ^om«!«Iun^a», V»tut«o^e»ei»»kkui>s' Kei ^elc»»n6rov» 35. ?»!. »t. 21-22 Meinunottenabkomm«ns durch die japanische Ate« qielung steht unmittelbar betwr. Z^r ist. lvie die jaipanischc Botschaft in Washington erklärt, ein endgültiger Beschluß; im Augenblick noch nicht gefaßt, doch bestütigt auch sie, daß eine sehr starke Strömung in Japan sür die Aufkündigung des i^lottenVertrages vorhanden sei, und in anieritanischen diplo-mcitrschen Kreisen rechnet man damit, daß fit' erfolgen wird. Damit wird fiir die im Jahre 1935 vor-niiHsichtllch in London zusammentretende neue Flottenkonferenz eine verh^ltnismäszig klare Sachlage geschaffen. Nicht, daß die Aussichten dieser neuen Beratungen i'lber c'ine „Begrenzung der RWungen zur See" damit aussichtsvoller würden. Im Gegenteil! Aber über die ?lib>sichten derjenigen -eemacht, deren Stellungnahme zu den 7vlottenproblemen in der letzten Zeit reich-Uch undurchsichtig ivar, weiß man nunmehr ?^i'scheid. Die leizten Abnmchungcn vom l'mhre W30 legten für die fünf Seemächte, "bereinigte Staaten von Amerika. England, "mpan, Frankreich, Italien, ein Verhältnis der Flottenstiirken von 5:5, 3:1. 1:5. 5:1.5 'cst. Ausserdem sind gewisse Vereinbarungen slber die Hi^chsttonnage und die Bestückung .^er Schiffe getroffen. Dak man auf einer neuen Flottenkonferenz schließlich zu !lkor-lekturen des seinerzeit angenommenen Verhältnisses kommen müszte war allen BeteU ligten klar. Daß ein Ausgleich schwierig nerden würde, weil jede Forderung von der einen Seite notwendigerweise .?ompensa-tionsanspvi'lche auf der anderen auslast, stand ebenfalls von vornherein fest. Kritisch wurde die Situation aber erst dadurch, daß Japan inlnler deutlicher erkennen liesz. e? Mi^e einem neuen Flottenvertrag nur t^ann seine Zustimmung geben, wenn er ihm die voNe Parität mit den Vereinigten Staaten von Amerika zubillige. Das hat nicht nur in Washington absolute Ablehnung erfahren, auch in London empfand inan reichliches Unbehagen bei dein Gedan-len, daß in Ostasien ein Seemacht solchen AuSnlasses entsteht. Die japanischen l^en^s« ter grenzen immerhin unmittelbar an die-ienigen. deren unbedingte Belierrschung l^roßbritannien zur Sicherung seines indischen Besitzes und der ^Verbindungslinien zu ihm als lebensnotwendig erscheint. Im Sommer dieses Jahres haben !n ?vndon bereits Vorbesprechungen flir die lonnnende Flottenkonferenz stattgefunden, nicht zwischen allen der beteiligten Staaten stleichz^'itig. sondern zwischen England und jeden? einzelnen seiner Vertragspartner. ^bwok?l das ursprüngliche Programm für diese Vorbesprechungen nur l5rArternngen des im nächsten Jahre einzuschlagenden Verfahrens vorsah, ist man doch auch in Festempfang der Strato-Whtlrenflieger in Ljublana Cosyns spricht l»eute iiber den Sender Linbljana und alle Europa-Sender über seiner Flug (Giehe zunächst Seite Z). M u r s k a S o b o t a, 2l). August. Die Gondel und de? Ballon wurden «eftern au< ttnaolje, »o die Landung er-ialgte, nach Vetrs»el gebracht, wa sie bis auf Weiteres »ei« dortigen Poftamt in Freien deponiert »urden. Die heutige Slacht verbrtAhten Cosyns und van der Slst in der «Ahnung des dortigen Post-Verwalter». Sie beschäftigten sich bis tief j» die «acht mit der Sichtun« der «litck-««nfchteleGramme, die beim kleinen Post, amt aus alen Teilen der Vrde eingetros» sen waren. Die beiden Alieger waren heute sehr srith aus den ^inen und ttter-wachten selbst die Verpackung der Iuftru-«ente, leile usw. Der Valon wird auf eine«, die Gondel aus dem zweiten vag-go« nach Belgien transportiert. Die bei- den Waggon« »urden zu diesem Zweck von der Mariborer Verkstätte her«erichtet. Ueber Einladung des bel«ischen Konsul« in Ljudljana, Dir. D u l a r, werden Eosyn« und sein «esiihrte heut« im krast« «a«en nach Ljudljana «ebracht werdm, «o ihnen vor de« Rathaus ein feierlicher Smpsan« zuteil werden wird. Hier wird Pros. EosynS über den Sender Lsubljana, an den ale Europa-Sender angeschlossen werden, zu der «anzen Welt itber sein Unternehmen kurz berichten. Nach de« Emp-san« gibt der Autoklub ein Ba»kett zu Ehren der belgischen «äste, die im Hotel „Union" absteigen werden. Die Strato-sphärenslieger werden morgen die NSck-fahrt nach Brüssel in einem Flugzeug an treten, k^llon und Gondel nehmen den Veg via Maribor nach Belgien. Das als Wahlergebnis deutsche Volt sprach sich m neunzig Prozent fiir .Hilter Staatsoberhaupt ans / Fast 40 Millionen Wähler für das heutige autoritäre Staatsregiment B e r ll n, 20. August. In den heutigen Morgenstunden wurde das folgende Aesamtergebnis der gestrigen Boltsabstimmung über die Vcr cinigung der Kanzler« und Prcisidentenwür-de bekanntgegeben: Bon 4K^7S.«5S Wahlberechtigten stimmten insgesamt 48^S9.7l0 Vichler. Mit „Ja" stimmten Z8ML.7SV viihler, mit „Ilein" 4,2S4.SS4 Stimmberechtigte, während Stimmen ungiltig ab^geben mürben. Da« lkharakteristische dieser Wahl lie«t darin, dah stch die Zahl der „Rein"'Wähler im Berhältni« zur Bolksabsttmumng vom 12. «ooember 1S3Z von 2,l00.7K5 aus 4,2 Milionen erhichte, woraus, wie die amtlichen Stellen erklären, unzweideutig der Vha rakter einer sreien Wahl hervorgehe. Di« Opposition gegen Hitler, die sich heute nur noch au« Kommunisten und einem Teil der ZentrnmSanhSnger zusammensetzt, beträgt ^ute kanm iv Prozent de« Volk«ganzea. Die heutige „Berliner Morgen-P o st" schreibt, daß gegeni^ber der kompakten I>!asse vo,t fast 40 Millionen Wählern aus dem deutschen Volke die verschwindend kleine Opposition gegen das nationalsozialistische TtaatSregiment weder rechnerisch ilvch poetisch in die Wagschalle falle. Das Anwachsen der ..Nein^-Stiniinen habe aber seinen guten Zweck erfüllt: cs hat den Verdacht, daß der BolkSwille irgendwie gefälscht wurde, gründlich himveggefegt. Die offizii^se nationalsozialistische Partei-torrospondenz schreibt, die gestrige Polksa»!-stimmullg sei ein übevwältigendes Treuebekenntnis des deutschen Volkes für den Führer Adolf H'tler. Diese fast 40 Millionen stimmen für den Führer seien ein Beweis für den l)istorischen Wert dieses 19. August, der die Eiiligkeit und innere Geschlossenheit Deutschlands siegreich kröne. Nintelen« Berwvgen deschlagaadmt Wien, 20. August. Die Regierung hat die Beschlagnahme der Villa des früheren Bundesministers Dr. Anton Rlntelen samt Inventar im Werte von rund 70.000 Schilling sowie der in Steiermark liegenden Bankguthaben durchgeführt. Campbell trainiert zu einem neuen Weltrekord. D a >? t o n (Florida), 19. ?iusiust. Die sportbchörde von Dayton, die di< weltde« rühmle ^)iekordstrecke anl Strande des Atlantischen Ozean unterhalten, hab^^'n an fi'th-rcnde Rennfahrer und Antomobilfonstruk-teure der Wrlt Einladungen für neue Welt-rekordversnche erstellen laffen. Ter bisherige Rekordhalter, Sir Malcolm Campbell, der bei seinrn '^ievsucs>en in Dayton Beach Z72 Meilen km-Std.) erreichte, hat diese Einladung angenommen und trainiert bereits zu lcinein neuem Weltrekordversuch mit seinem beriihntten R-ennwageii „Plne Bird". Der Waqeu ist inzwischen umg-^liaut wurden und soll jekt nach Ansicht der Konstrukteure iiiisll^nde sein, mindestens 3tnndenineilen ttt?-5td.) zuri'ictzulelveit auseinander England möchte sie auf 25 oder Tailnen und diejenigen der Ztreuzer auf 7000 Tonnen herabsetzen, findet dafür aber weder f>ei den Amerrkmern Gegenliebe, die an den )^a-shingtoner Zahlen (35.000 bzw. 10000 Ton nen) festhalten wllen, noch steht die sran-zi^si^ und italienische Flottenpolitik in Einklang mit den britischen Aüi'schen. ?la-menUich Frankreich erwärmt sich neuerdings sehr stark für Schiffe riesenhafter Dimensionen. Die Ursache der gegensätzlichen Auffassung liegt natürlich in der veilchiedcn-artigen marinostrategischen Lage der einzelnen Mächte England, das ein ^veithin fast über den ganzen Erdball erstrecktes Netz von Seetvegen sic^rn können muß, das vi^.'e. weit attSeinatrderliegeirde Flottenstützpnnlte unterhalten will, legt mehr Abwicht auf den Bau kleinerer, aber rasck>ercr !ssriegsschiffe. Frankreich, und in gewiffem Sinne cmch Italien, brauck)en nur den.Wstenschui; und die Sicherung kurzer Bet^ndungsmege zu .MiltttSorer Nummer V88. VkenÄag, 8m U. August nahe geiegenenen überseeischen Besitzungen ficherzustellen, und sie glau^ dafür mit l^oßkampfschiffen eine Efsektsteiqerung zu erreichen. Andererseits entsteht hier eine neue )>ilMlität zwischen Frankreick) und In Paris will n«m die Forderung Roms nach absoluter Wttcnparität nrit Frankreich ivicht als berechtigt anerkennen und begkimdet bas damit, dak Frankreich ja neben seiner Mttelmeerki'lste auch die atlantische und K'amrlWstv zu schiltzen habe und daß also bei franzl>sisc^ital^enischer Parität i>ie fvanMschc Flotte iin Mittel, meer der italienischm unterlegen sein würde. Man sieht, die Londoner Flottenlonferenz ^menn sie l'lberhaupt wie vorgesehen zu-stände soinmt — hat sich m^t einer solchrn ^ülle von Meinungsverschiedenheiten und Ansprüchen auseinanderzusetzen, das; eS, namentlich nach den Erfahrungen, die mit '^^crhandlunc^en über Niistungsbeschränkun-gcn sonst in der letzten ,^cit gemacht wurden fast als ausgeschlossen erscheint, hier einen ^.'lusgleich zu finden, ^n ^'oiidon zieht man aus dieser Situation schm, setzt vorsichtig die .Konsequenzen. Man darf sicher sein, dast die Mmiralität alles iwröereitct hat, das eigene FIottcnbauprr>gramitt in dcni Augen« blick, in dem si6i ergibt, das; eine Kmwcn-tion mit allseitigen Bindungen unerreichbar ist, ungehiildert und nur von, englischen Interesse diktiert in Gang M sehen. Wieder eine Hinrichwng in Wien Der Führer der Ravag.Putschisten, U»meS, zum Tode verurteilt und hingerichtet. — Zwei Todesurteile in Innsbruck. W i e n, IN. August. Im 5liavag-Prozef; innrde gestern das Urteil gefällt. "Der ^-i'ihrer der Anfrührer. ^^ohaiiu D v ni e s, wurde ,;unl ^ode verurteilt und hingerichtet. Die Aikgcklagten ^ran^i Paul, Otinav stnllingcr, .»»surt Lie->vel)r, 7^oliaiiil Müller, Johann 5eper, Ju-Nus Wcrdinig, .'^^arald Mühleisen, Eduard Winklcr, Liarl .haiilnier, .starl Schart, .^arl Äofbaucr und Marcellns Papet, erhielten lebenslänglichen Lierser. In Inllsbruck wurde,, von 20 angeklagten Natioimlsozialisten die beid<.'n ' Josef A berger und '^rniio ngen zuui Tode durch den 5trang verurteilt. Der ^Bundespräsident hat die beide» Angeklagten jedoch begnadigt. Die aUeü MahW«m Unter rtefiger Madlbetelkgung wurde geftem Adolf HMer als Staatsoderdaup, beftiMgt / 4,3 MlMonen «ein Stimmen Berlin, 10. August. Roch «inem um 1 Uhr nachts mitgeteilte« Privaten «esamtzählmigserg^is im Zu. sammenhange mit der heutigen BollSab-stimmung betrug die heutige Wahlbeteiligung im Reiche 94L Prozent. Abgegeben wurden insgesamt 42M».ar ungcheuer gros;, da jederinann so schnell wie möglich seiner ihm nahe gelegten Pflicht nachkonlinen ivolltc. ^.liach den ersten Ernnttlungeil waren bis Mittag schon gegen 7s> Prozent ?>cr Stimmen abgegeben. Eine allgeineine Ucber« !si6>t ivar in den ersten Abendstunden noch nicht möglich, so das; dos anitlick^e Schluß-ergebnls jedenfalls erst niorgen :rüh bekannt sein wird. Es konnte aber schon in d:'.l AbenWunden keinen 'Zweifel darüber go» ben, daß das deutsche Polk in seiner über-»vältigenden Mehrheit sich für Adolf Hitler und sein Reginie ausgesprochen hat. Die allgenieine Auffassung geht auch dahin, das; die Aahlbeteilignng hinter jencr anläßlich des Austrittes ^'utschlands aus dem Völker bnnd in keinerlei Weise znri'lckstelit. .^"^itler erhielt die unverminderte Zahl an Stimmen. In der Wahlagitation konnte man trotz der klaren und eindeutigen Willens-äus;crung des Volkes anch den Widerstand der illegalen Opposition l>eobachten^ Tie t^egner des Reginics, namentlich die ^ioni' nttlnlsten, agitierten im stillen für die Abstinenz als einiige Möglichkeit eines Protestes gegen die Regien,i^g Hitlers. Trok dieser eifrigen Propaganda nermochten di? I^tomnttlilisten nur einen winzigen Bruch-.lni Dienstag begiinlt vor dein Militärge-- teil der Bevölkerung zum Abseitsstehen lie-richt eiil auf fünf Zage aiiberaunlter Prozesz^ wegen.. Die Wahl selbst uiar geheini. Jeder gegen ^)iationalsozialistcn aus dem Bnr- Wähler erhielt oor der ^ionnnission einen gci?land, die während der Kampfhandlnn- --timm^zettel mit der Plebiszitsrage und den gen gegen die (Zsretntioe festgenomnken wnr- beiden gedriisNen ^lsireisen „Ja" und „Nein". l Stinlmte er für „Ja", dann mnr.te er l» MG „Schtvabenlynd" der neue Flugstützpunkt der Deutschen Lufthansa s"' ................... der Wahlzelle den „Ja^'-^reis in Äreuzform durchstreichen. Den Stimmzettel legte er ins .Äuvert, verschloß dasselbe und trat aus der Zelle, um es in die Urne zu werfen. Wer sich an der Wahl beteiligte, konnte nur „Ja" oder „Nein" strmnuni. Äurdc der Wille am Zettel nicht geäußert oder derselbe sogar mit Randbenierkungen abgegeben, damt wurde die Stimme für ungiltig erklärt. B e r l i n, 10. August (Avala). Gestern abends kant es anläßliä) der auf Wachsplatten durchgeführten Rundfunkübertragung der Freitag-Rede Adolf HiUers in der Wilhelnistraße zu einer Rie« senkundgebung der Berliner Bevölkerung. Eine ungeheure Menschenmenge bereitete denl Zsanzler und Führer stürmische Ovationen, und .^war so lange, bis er sich ani Balkon der Rei6iSkanzlei sehen ließ. Die Ovationen wurden dann fortgesetzt B e r l i ll, 10. Angust. (Aivala). (Gestern abends sprach der Sohn des verewigten Reichspräsidenten, Oberst Oskar von i n d e n b u r g, über alle deutschen Sender zn den Wäl?lern de»^ .Meiches. Hindenl^urg sagte u. a.: „Nach dein 3l). Jänner IM! gab der Reichsprä,sident von Hindenbnrg zn alten Entschlüssen des Kabinetts Hitler seine Zustimmung. In seiner Rundfunkrede am 9. Mvember 1933 hat mein verewigter Vater die Politik Adolf Hitlers ausdrücklich sanktioniert, indem er ihm für seine niutige, energische und zielbewußte Staatsführung dankte. Er erklärte dainals, Deutschland habe sich wieder selbst gesunden, indeui es den '.!8eg beschritt, den die nationale Ehre vorgeschrieben liat. In allen 18 Monaten ihrer Zusammenarbeit zwischen Hitler und nlei-neni Pater haben die frenndschaftlichen Empfindungen des letzteren in keinerlei 'l " __ Werse nachgelassen. Der greise Marschall habe das deutsche Äalk ständig zuc Einheit cvif-gerufen. Er sei glücklich gewesen, dies > zu erleben. Dieser Ruf erklinge jetzt auch ans dem Marschallsturm des Tannenbergdenk-mals. Mein Bater — sagte Oskar van .'^in-denburg ruft allen Deutschen: Schließt die Reihen und stellt euch hinter den Führe" des ..ieiches Adolf Hitler. Berlin, 19. August. (Avala). Die r a n k f u r t e r Z e i' t u n g" hebt die Bedeutung des heutigen Tages in versassnngsrechtlickier Hinsicht hervor. Das Blatt meint, die Verfassung von Weiniar sei außer.sk^raft und Giltigkeit, doch sei die neue Reichsverfassung nicht fertiggestellt, die mit dem heutigen Tage eines ihrer ivesentlichen Elemente erhalten habe. I^s Blatt licrweist auf jene Stelle in der historischen Rede Hitlers, in der es heißt, die Revolution sei abgeschlossen, nun beginne die Evolutionsphase. Der „,V l k i s ch e B e o b a ch t e r", das .Hauptorgan der Regierung, verösfent. licht einen Leitartikel des Chefredakteurs Alfred R o s e n b e r g, in dein es heißt, diese Bolksa^timmung sei von größter Be. dentung für die ganze Welt. Sic werde der Welt den Beüveis erbringen, daß das deut iche Volk eine Einigung erreicht habe wie noch nie zuvor. Hitler ist das St^mbol der deutschen Nation. Roi'enberg schreibt weiter, Hitler sei in Hamburg empfangen worden wie vor ihm nach sein gekri>nter .Herrscher. Hitler repräsentiere jetzt die Gegenwart und Zukunft der deutschen Nation. Noch nie habe ein Deutscher eine derartige Machtfülle und ein derartiges Vertrauen des deutschen Volkes besessen, aber kein Deutscher Hab. bislang wie er soviel Vertrauen gerechtsertigl wie e^n Adolf Hitler. Sin schwanzlose« Militärflugzeug U In England lial ma»l ,eit längerer Zeit Versuche mit einem schwanzlosen Äriegs slugzeug einer Erfindung des Kapitäns T. E. .Hill, durchgeführt, die jetzt zmn Ali sci)lns; gelonlmen sind. Wie verlautet, hat fich das Flugzeug für .Kriegszwecke bewährt. Durch das Wegfallen, des LchwanzeS und des Hinteren Rumpft^iles ist das Gesichts und' Schußfeld bek>eütend erweitert worden, ivas für militärische Zwecke immerhin von Bedeutung ist. T<'r zweite schwimmende Flugstützpunkt der Deutschen ^^'ufthansa, das Motorschisl ,.5chwabenland", das ebenso wie die „Westfalen" im TranSozean-Lnstdienst zwischen Deutschland und Sndanierika Verwendung finden sott, liegt jetzt abfahrtbereit in Bre-niechaven. Es gibt die Möglichkeit, an den beiden Brütkenköpfen der Atlantik-strecke bei Afrika sowie bei Südamerika ein Flugzeugschleuderschiff einzusetzen, so daß bei ungünstigen Wetterl^'rhältuissen keine schwierigen Starts vc>ul Wasser aus niehr notn>endig sind, sonderu alle Flugzeuge durch die >llatapu!teinrichtung leicht und sicher abgeschossen werden können. Gegeimber der „Westfak'n" sind bei der „-chwabenland" bedeutende Verbesserungen angebracht worden, ^o ist bei ihr das Abscl)leuderu der Flug boote anch voiu .^'ecl aus nw^lick). MllMbiiudmS EnglaidJlivan? Eine sensationelle Meldung. Berlin, 19. August. Der Tokioter .Korrespondent des „B e r-l i n e r T a g e b l a t t e s" nicldet seinem IBlatte, in Ersahrnng gebracht zu hal>cn, daß i'.wischen England und Iapati die Berhand« ! lutlgen zlm'cks Abschlusses eines geheimen Milit'är^xiktes gedeihlich beendet worden seien. Eine Bestätignng dieser Meldung ist an auttlichen japanischen Stellen ans begreiflichen Gründen nicht zu erhalten gewesen. Wenn siä) diese Meldung jedoch bewahrheiten sollte, dann ist allerdings das riesige Interesse gerechtsertigt ivelches das Foreign Office den VorMigen in« Ferilen Osten entgegenbringt. Wie ^r Berichterstatter meint, trete lvieder die betaniite englische Politik in ihre Rechte, derznsolge England sich ilnnler mit jener Macht zu einigen bestrebt ist, die augenblicklich die Stärkere inr Geschehen ist und derzeit nicht vernichtet werden darf. So erscheint England iinmer deutlicher als Gc genspieler Sowjetrußlands im Fernen Osten Man wird nicht fehlgehen, die herausfor' dernde Sprache Japans auch auf die geheime Stützung Londons zurückzuführen, wel' cheS einer weiteren bolschewistischen Propa^ ganda in Asien die Quellen verschüttet se« hen will. Die Entführung eines kanadischen Millionärs. Toronto, 18. August. Zu der Frei lassung des Millionärs L a ba t t wird offiziell mitgeteilt, daß den Entfi'chrern da-, von ihnen geforderte Li>segeld in der .Höhe von It'iv.vlX) Dollar nicht liezahlt worden sei, daß der Wjähvige Millionär in gani verhlnlgertein Znstand in einen» .Hotel in London itn Slaat Ontario auftauchte. Er nulßte sich mit Rücksicht auf die Foljzen der Dienstag, den S1. August 1»A4. >ik. „Mariblwer ,^wng" Nuimner IS? wex^en seiner viertägigen Gefangenschaft er. littencn Entbehrungen in ärMch« Behand-lunq beqcben. Labatt erklärte, dak er, nachdem nian ihn vier Tage mit verbundenen Augen verborgen gehalten hatte, plötzlich von vier Männern in einem Au"o in die Nähe des Ortes gebracht und dann auf die Ztraße gesetzt worden sei. Die Polizei glaubt daß die Entführer aus den Vereinigten Stcinten Nlich Kanada gekommene Banditen sind. Fliegerkonkurrenz um den Königspokal Anläßlich des (veburtStageS des Kronprinzen Pe>.!r findet Donnerstag, den 6. September, wie alljährlich, ein groster Flug Wettbewerb der Militärflieger um den von Z. M. dem König gestifteten Wanderbecher statt, bei dein aus^erdeui Mhlreiche andere wertvolle Preise zur Verteilung gelangen. Der Abflug und die Landung erfolgen auf dem Novisader Flugplatz, wo die Flieger zeitlich friih in Anwesenheit des Koulman-danten des Flug^vesens, aller Offiziere der lVarnismr sonne Mlreicher geladener W-ste starten. Der W?ttben>erb finde: in drei (Gruppen statt, filr zweisitzige Kampfflugzeuge, Jagdflugzeuge und Schulflugzeuge. Die Fluglinien lauten: fi'ir Kanpsflugzeu-ge (Breguet-Apparate XlX/7) Rovisad — .Zagreb — 'Sarajevo — Kraljevo — Tkop-lje — Beograd — Novisad (Länge 1367 Ki-lometer), für Jagdflugzeuge lÄvia.Appa-rate) Novisad — Beograd Novisad (Länge 1^0 Kilometer) und für Schulflugzeuge s^iz'.r.^ipparate) Novisad — Stari BeLej — Osijek ^ Beograd — Valjevo — Novisad (Länstc K'ilonieter). An denl Wettbewerb, der aslsährlich die griisi^e Veranstaltung de^5 militärischen Flug Wesens in Jugoslawien ist, nehmen Offiziere aus allen Fliegerreginientern teil. Mädchen veewandeN flch ln Knaben Pari Z, 18. August. „Z o i r" berichtet über ein aukergs)vöhnliches medizinisches Phänomen, das kürzliä) in Lena in Nord-frankrcich festgestellt wurde. Ein junges Mäd chen, nainens Henriette Acees, die Tochter einer französischen BeamtenfamUie, begann sich inl Alter von 17 Iahven plötzlich in einen Kimden zli verwandeln. Diese Uniwandlung wurde vonl ersten Chirurgen des stSdUschen Spitals in Lille durck) 1t Operationen voll« zogen, die vollkonNnen gelungen sind. Beim Verlassen des Spitals erhielt die Patientin, die nun den Vornainen Henry führt, ein ärztliches Zeugnis, in dem ihr n des Aiennale zur Uraufführung. Den Wert des Films werden beitinnnt nur Türken beur« teilen können, da er vNig aus dem Nali-men der sonstigen europäischen Filniproduk» tion heraussällt. Es ist eine Tcheherazade aus „Tausend und eine Nacht", ein Theum also, das denl phantastischen orientalischen (^eist durchaus entspricht. Da es sich jedoch inhaltlick) uienlger um die draniatische l^e-staltung des Stoffes als um eine leichte, spielerische Darstellung szenis6>er Improvisationen liandelt, so läßt sich unter den? (^Gesichtspunkt der euro.päisen Fiilni^kunst fckiwer ein Werturteil fällen. Erst der Erfolg des Films bei seiner Auffi'chrung in der Türlei must erweisen, ob er dem l^eschmack des türkischen PubblumK eut^tzricht. Eosynö auf jugosiawischem Boden gelandet Der belgische StrotofVl^armboNon I» einem Maiefeld bei Somji Vettovel in Vnkmurje glatt und ideal gelandet / Vwf. Mar Soi«n< und Nere van der Siiier gewnd (Siße«teeicht her ^Mari^rer geit««G".) G o r n j i P e t r o v e i, IS. August. T« de« Ditrfern noröDstlich v«n M«r» st« Gobota ga» es gestern geßen SV Uhr sSr hie VevAlkeninß eine G^satisn erste« NanGe«: die ö>nh«ND eines Lnsthallons, h«« hie Vaittrn »«« Dettnei, Zetinei nnh vsrnji Vetronei als hie ersten gesehen ha-hen ««llen. «ach her Darfteinng her ersten Au>enze»gen in 2ena>lje »urhe in her Tat ein ßraher Vallan tther hen Hiiu-sern gefichtet und hie Lente eilten in »il. der Hast der großen ««gel nach, hie fich zwischen zwei sanften Srhehungen nnmit« telbar neben dem Orte Zenavlje in ein Maisskld setzte unl» Hann zur Veite neig» te. Im letzten Moment her Lanhung setzte sich hie runde Gondel immer langsa-mer, ein Geil kam zum Vorschein, die Bauern ergrissen es eiligst, die glatte Lanhung des hei Namur in Belgien ge. starteten Otratosphiirenballons von Pros. Max aren, aber dennoch die Per-sonalangaben nicht nrit ihrer Person über« einstimmten. Nach wiederho-lteul eingehenden Verhör, enthüllte Jenny Vermland die Wahrheit i'lber ihren LebenS-weg. Tie stamni te aus einer sehr reiclien dänischen Familie mit angesehenen! alten Nanien. Bon ^lugend INN, erzäylte sie, habe sie den Trieb zum Filttl in lsich nerspürt und alles daran ge-sekt, ihren Plan zu berwirkliclien. Da sie vernlögend war, standen der Filnilaufbahn nu6i keine ^Hindernisse iui Wege, doch Jenny hatte es sich in deu Kopf gesetzt, ans eigener ^^rast ihren Weg zu inachen. T^a sie den ^.Vanlen ihrer Fauiilie niö^t mit ihrer Filmlaufbahn in ^^>erbindnng bri,lgcn n.-ollte, so oericsienschrift' für seine ^^nsasscn hkraus. Diese iZeitnng, 'die den .Häftlingen zugestellt wird, dürfte sich allere dings wesentlich von den Zeitnngen unterscheiden, die den Poli^organen aller Län« der seit vielen fahren als „llnterwelt-Zei-tungen" bekannt sind. Erst Nor wenigen Iahren eutdeckte die Warschauer Polizei die Existenz eines täglich erscheinenen Vlätt-chens, das als Bezieher ausschliesslich Ber-Inecher hatte. In dieser „Tages.zchenbsatt begründet imn-de. Auch sie hatte als Bezieher nur dunkle V'ristenzen. Hier wurden benierkens-werter Weise alle siriminatfässe de.? Tages eingeliend I^esprochen. Wurden Cin^brecher beislpielM'eise lvi ihrer Tätigkeit erwischt, so wurden 'die technischen Fehler dieses Cin-bruls>s eingehend iu der Nnter.iM-Zeitung behandelt. Bon „Fachleuten" wurde jeder einzelne Fall besprociien, wnrde dargelegt, ivelckie Begleitumstände zur Verhaftung und Verurteilung des Verbrechers geführt hatten, und wie man dieses traurige Ergebnis hätte umgehen können. wurden serner Fingerzeige erteilt, wo ein „Ding zu drehen" set, auch wie man sich bei etwaigen Verhaftungen und Berliören am besten zu verantworten babe. Als die ersten l^eriichte derartiger ^'jeitnngen auftauchten, erklärten vernünftige Leute sie für einen Wih. k^ald HMer ln Oberammergau > ' » ' < ! iz aber schon tonnten sich die Polizeiorgane der ve^chiedenjsten Lmrder davon überzeugen, daß fast in allen Ländern derartige Unterwelt-^itungen besteheu. Don Jusassen vVil Maidstone Gaol wivd der neue Zei-tungs»Ersatz, der ihnen für ihr „Leibblätt-chen" geliefert wird, sicher ivenig Freude bereiten. * Kranke k'rsuen erfaliren 6urek l^en (ZebrAucli cles «ätürliclien »Zffrsn? .?o8et« -Litte rxvasZe rs unsekinclerte leiclite Oarmentleerunj?. womit c)tt eine AuKeroi-^entÜcli wcililtllenclo I^tick^virkunx auk äie erkranicten Or-5lane verkuncloil ist. 8clwpfer IVtt88er8 micli äurc!^ ikre I^litersucilunxen be-»tätiLt 8eleii. Itmnfahter MvN tvdlich verungMckt Bei den Autonlobil-Rennen um den Äcer-bo-Potal auf der Remrstrecke bei Pescara ill Italien verunglückte der Avus-^si'.''icr G u y M o l l-Paris tödlich. Der »lMtler und Führer wird bei jeiuer Antuujt von der Menge liegrützl. Sieben Brüder Opfer der Berge. l^in besonders tragisches Schickial hat die alte Frau Kainzbauer in Wien heiingesucht, die ihre sieben Söhne durch den Tod in den Bergen verlor. In einer (Aetscherspalte des Donie-l^ipfels im Mnntblanr-'Gebiet wurde kürzlich die Leiche eines jungen Bergsteigers gefnnden, der, wie sich s>erausstellte, Franz ^ainzbauer aus Wien war. Seit einem Jahr bereits wurde der junge Bergsteiger vermißt, jetzt hat seine Mutter die Leiche des Berunglückten aus der Gletsck)erspaltc als ihren jüngsten Zohn erkannt. Die unglückliche Frau lpt damit ihren siebenten Sohn den Vergen znnk Opfer gebracht^ jiiihlwasser teurer als Benzin. Anl «leisten von allen Ländern der Erde ist Anlerika von der fnrchtbaren Trockenheit dieses Jahres heinigesucht worden. Es ist fast ein Witz der Weltgeschichte, daß im nun lnehr „nassen" Auierika gerade das Wasser zu einein sa seltenen und fast niit l^old auf, gewogenen Artikel Mwrden ist. Besonders im Staate Oklahoma bat sich die Wasser« tnaMeit in einer ungel)euren Preisjteige- rung auSgownlt. So ist jetzt der einzig dastehende Fall bekannt geworden, dast die Autombil^ten für Kühlwasser käst doppelt loviel zahlen müssen wie für Venzin. ES dürfte kein Wunder sein, wenn die Anieri« kaner, die so iiber alles an ihrem Anto hän^ gen, unter diesen Berhältnissen da? Fahren dork ein wenig einschränken . . . Kirchenglocken melden einen (Einbruch Die Einwohner des sranzö^sisrtien Städtchens Lorient fuhren nicht wenig zusammen, als sie mitten in der Nacht durch l^loci'en-geläute aus denl Schlaf geweckt wurden. '.Iciemand konnte sich zunächst das unheimliche Läuten erklären, es war. als wenn Geisterhände die l^lo^en der alten Basilika in Beioegung gesetzt hätten. Aufgeregt sprangen viele Menschen aus den Betten und stürzten nach der Kirche, unl zu sehen, nias es dort gäbe. Wer beschreibt aber die allgemeine Berwunderung, als uiai^ d>?rt gerade noch z^vei verdächtige l^estalten flüch ten sah. Bei näherer Untersuchung ergab sich, daß Einbrecher die Basilika heimgesucht hatten. An Lettern waren sie an der Mauer emlporgestiegen und, nachdem sie ein Kirchen fenfter zerbrochen hatten, ins Innere de-Z Baues gedrungen. Und hier war ihnen ein erfreuliches Mißgeschick Passiert, das ihren Feldzugsplan zun',6)te ma6)te. In der Absicht, auf einer finsteren kleinen Treppe das elektrische Licht einzuschalten, erwischten sie aus Versehen den Echalter, der das Glocken geläut in Betrieb seht. Nun erhoben die alten K'.rchenglocten ihre eherne Stimme, um die Bevölkerung gegen den räuberischen Ueberfall zu Hilfe zu rufen. Leider gelang es den Einbrechern, in der Dunkelheit unerkannt ^u entkommen. Klassenlottvne 10. 7»« «ler N»uptTi«l>uni. 0in sn.oa« bZ87N Vln 4N.00« Z.?768 Nin MW« 274l)9 8l0ZI Mn !«.a0tt 74 4SZ« lk974 4^-?? 7l»48l 782«l 94llZ 94655 oin 7881 974<» lkiS!»« 495.°i7 7774Y 9N8!l, 9H?0<» yf,91t 99k4b 97k,s^l Vln «»««l» l8l)55 Z075Z ^8294 iilkll «,5475 69942 778Nl 825K8 942Z2 oin 5«v« .DI5 l10I8 1Z7l»l 21791 4 t 227 47297 49855 5Z88Z 5828ö 804Z9 ?^l9ZI 844N8 8f>a85 8t,48.^ 9Z372 99K87 11. ?»» ll«r Nsuptülelttin«. vln 2V.MM 54l5t!i 56755 9lZ95 vis I0.W0 2^727 274^5 29792 402^5 79l>2l 81 W 84525 9KZ95 97580 vln »W» 526 52^0 IZl25 2l>7»7 40950 li24.'»t 62712 62859 7966N 8Z354 89Z58 0in 6000 964 l721 ü08l 747Z 8900 1l0lZ 19020 Zl048 24844 25! 35 2768Z ZllSS Z6898 Z«2?^0 5I8I6 84574 9Z96! 98319 Vln so««» «584 16420 28028 2876Z 30098 49949 5Z76Z 61852 81089 8l99S 96467 (Irrtümmer vorkelislten.) vsnllTe5ekiilt bovollmLckitiito Ver- ltsulsstsllv äsf Kla»»«a!ottsrl«. i>l l- rldor r'e. ^'^N'-gksamI l ürfien Mann Gestern vormittciq^S fand in der stntt<' der Staitt'^lmhnen in Mcirib>n interessante llnd allgemein mit 'Z^painnlng verfnlqte s^roste ^ettenneliri'ikittnq statt, an d^attfuttktioiM und Obniantt der Werkstät-tenseul'rwel)v .<^err Alfons K e s«, l e r, wel--cher vc'm Oksmannstellnertreter Herrn .<^in« ko K e k l e r tatkräftigst unterstützt inilrde. Anwesend waren anch der Sekretär dkS Feuerwelirverbcindc's in Ljubljana .Herr P r i st a v ^ e r, das Au'zschukmitglied der teäiuischen Abteilung des Mariborer Gaues .Verr Joses Pfeifer, mehver Ingenieure der Staatsbnhnmerkstättl'n sowie ein zalsirci-ches Publikum, welches mit Interesse die Ucbung verfolgte. ?lls tiermeintliches Vrandobjekt diente der wesiliche Trakt der Werkstätte, und zwar das !7bjekt 4 b. in welchem sehr viel leicht ent-ziindliarl' Stoffe aufgespeichert sind. Un, Uhr wurde mit der Dampssirene der Wertstätte das Alarnisignal gegeben. In kürzester Zeit war die M'rkstättenfcuerwelir zur Stelle, legte raschestens zuiei Schlauchlinien und in l? Minuten wnr daS Dach unter Wasser. Iu Aktion traten zwei Motorspritzen und eine Handsprihe, die unter denl Kounnan do der Herren M a r u s l k, (Z o P und Gru ^ odnik standen. Als (5rster lailgte der erste Iug der Feuer, mehr von Stude'nci unter tt'ouunando des .'Hauptmannes Pregl nnt l7 Mann ein, der schon niu !i.'ll> Ilhr Wasser I)atte; der zweite Zug unter den, Koinniaudo doS Haupt niannstellvertreter Ludw. M a j h e u i v nnt Is' Mann hatte Wasser schon uui tt.tl Uhr. Als Zweite langte die Feuerwehr von Pekre nnter Kommando des .anptnmn-nes Onie eintraf ulid uin Uhr in Aktion trat. Iin ganzen wurd^' von allen Wehren Scs)lan6ilinlen «i-elegt. Die Uebung dauerte l5» Minuten und lieferte wieder deil Veweis der Schlagfertigkeit und Diszipliniertheit unserer Wehren, '^^,'ach der Uebung volle Ai'ftnachi' hielt. DaS W'>rt ergriff sodann Piligerineister Dr. L i p 0 l d, der die Noiwendigkc'it des Brnskenbanes unterstrick) nnd den Dank allen jenen aussprach, die in irgend welcher Weise beim Bau mitgewirkt bezw. ihn erinögli6it hatten. Zunl Schluß sprach uoch Bürgermeister L 0 r e n i L Union»Tonki«o. Ler wunderbare schlager „Mata Hari" in deutscher Spra6)e mit <^re!a l>^arbo und Ramon ?lonaro. In diesem l^^ilm feiern die beiden !>tünstler ihre l^lnnzrollen in der I^ituikunst. fotsit der 'chon lange angekündigte l^roßfilm an? d'm russischen i^'eben „Wolga, Wolga", .'»»'nliche russische Musis, Tan^z»? nnd Chorgejange. » Burg«Tontino. Der beste ^lingerfilin dieses Jahres „Yin Lied vom Himmel" mir Jan .^iepurci, Mliitha (5'gj^erth. Paul 9.'.np und Paul.^''i'rbigev in den .^7>au>itr!>llen. wunderbarer ^ilin, dl»,: für jederinann e'n (Ereignis bedeutet. In Vorbereitnna d?r schönste .'»ichard ?.iui'er-^il>n „Das Land des Lächelns" in vollitändi,^ neuer ^opie. dautle der Gaufuuttionär .'^>err Alfons l'us .^tamiiim, der die Bedeutung der Brücke e s; l e r jeder einzelnen Wehr für ihre!f>"lr die weitere Umgebung der Stadt hervor- Mitmirkung und belobte die grosse Sckilag Mittvirkung. Im ^.)tan,en des am Erscheinen verhinder kehrte. Die Brücke wurd«» daranfhiu von Vürgeruieister Dr. L i p 0 l d als eröffnet erklärt. ^ Wv ten Werkstättenchefs dankte Herr Ingenieur M i l a S e ti i «' den in ^lteil) und Glied auf--gestellten Wehren für ihre aufopferungsvolle Arbeit und betonte insbesondere, daß umn sich im Peda'fsfalle voll und ganz auf nnse-re stranunen Wehren verlassen kann. Zum Ssj)l>lfie sprach no6> der Sel'retär s^es Feuer« wehroerbandes Herr P r i st 0 v K e k. der mit marinen Worten an die wacteren Wehr-Minier appellierte, im ^alle der Gefahr innncr bereit zu seiir, seinem Nächsten nach besten.^träften .zu helfen. Diese Uebung war von großer Bedeutung für die Wertstätte n. deren Un,geb>lng, denn iin Ernstfälle würden ja gegen 2sX)>1 Arbeiter »nd deren I^amilien ihr Brot verliereu, weshalb auch so großes Gewicht auf die Schlagfertigkeit unserer Wehren gelegt werden iilus^. Solche Uebuugen wären des Oes-teren fehr am Pla!>; und sollte dabei kelile in Betracht konunende Wehr fehlen, denn die Ausrede, daf; solctie Uebuugen viel Gold durch deu Beuzinverbrauch lx'rschlingen, ist niäit stichhältig, weuu man bedenkt, wieviel dabei in technischer .Hinsicht gelvonnen werden kann. Einpfehlenswerter wäre, die verschiedenen Autoausfal)rtett zu unterlassen und sich an solchen Uebungen zu beteiligen. Reue Volksschule in ver nächsten Umgebung Vergangenen Soniltcig vormittac^s wurde in Sv. Miklav 2 bei Maribor eine moderne Gollsschule feierlich eingeweiht und eröffnet. Zur Eröffnungsfeier hatte sich e-ine riesige Menschennlcnge eingefunden. U>üer ant^ren erschieil als Vertreter des BanuS und als Chef des politrscl^en Bezirkes.Herr Aezirkstiauptuianil Milan M a k a r, Abg. Krejvi u. Ing. Ar6>. Ielenec als Vertreter der ^Bausirma. Nach eittenl Gottesdienst, den der Mariborer Doinprobst Doktor Braber zelebrierte, beivegte sich eiil gro Ker 'Um'zug zur Schule, wo die Ciuweihungs feier stattfand. Es sprachen hier der Obmann des Ortsschulrates Le ö n i f, S6>ulleiter F e r k, Ing. I e l e n e c, Bezirkshaupt--mann Maka r, Abg. .E r e j ö i, O^meinde-vorstel)er P aPeS aus Hoöe und Sck>ullei-:er .'kt' lemenLiö für die Lehrerverei'ni-gung. Die ^eier verschmierten Vorträge von Schulkindern sowie Liedevvorträge des Gesangvereines „Iadran". Mittags vereinigten sich die Festgäishe. im Gasthaus Wruß zu einem Festessen, in dessen Verlaufe zahlreiche Trinkspri>cl>e gewechselt wurden. Das neue Ecbnlqebäude wnrde von der Baufirma IelenecS^Klajmer nach inobern-sten Schulbauplänen aufgeführt und fällt der neue Bau dnrch seine lineare Schönheit nnd die Zweckniäsiigkeit der Licht'- und Ramn vertt'illlng angenehm auf. Feftrummel im Lnselbad Das gestrige Inselfest bot das Bild eines MassentietTiebes. Schon in den ersten Nach-mittagsstunden sekte die „Völkerivande-rung" zur Injel tzer AMe und ^er j^edes drutba" Ing. Meli^ i und deren kommer apostolorum ein. Die städtischen Autobusse waren sozusagen übersüllt, ein Privatwagen nach dem anderen fuhr in der Richtung zur Insel, wo das Treiben bereits i.ui vollen Gange war. Während ein Teil init Interesse den Slchi)piii,m- und Sprungvorfüh-runl^en folgte, wandte der andere sein Interesse den? leiblichen Wohle zn. Das Gewölbe )wn Jung und Alt, sei es im Badekvstüm, Pyjania oder in der Straßenkleidung fand seinen Höhepunkt in den Abendstunden, als das blendend-faszinierende ^^-enerwerk abgebrannt wurde, welches Helles Entzücken auslöste. Bei den Zelten herrschte reges Treiben, unter den .Aängen der „Drava"-.^iapelle wurde fleißig getanzt, es herrschte eine un-geinein animierte Stimnnlng, bis sich in den mitternächtlichen Stnnden allmählich die Hei'Mkehrbswegung benierkbar niachte. Ein Autobus Nack) dem anderen beförderte die??estteilnesimer in die Stadt zurück, wieder war ein Tag fröhlichster Unterhaltung iil der freien Natur zu Ende. JeierNche Eröffnung der Snftlbra»» Die neue Inselbrürke. die an Stelle der Uon den fluten der Drau fortgeschwemmten Holzbrücke erbaut tvorden ist, wurde gestern in feierlicher Weise eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Zur Feier hatten sich zahlreiche illustre Persönlichkeiten sowie die Vertreter der Behörden und verschiedenen Korporationen eingefunden. U. a. waren an-tvesend die Herren Bürgermeister Dr. L i-P 0 l d, Bezirkshauptmann Dr. S e n e k o-v i e, Oberst 0 a j k 0 v s k i in Vertretung des Stadtkommandanten, Oberst GliSi?, der technische Leiter der „Svlo8na stavbena 30 Jahre Zllpenverelnsfiliole Soitanj Wro'fte Jubiläumsfeier am Smrekovec. Drrt, wo vor ugefähr einem Jahr eine anniiltige Berghütte der Oesfentlichkeit zur Berfi'lgung gestellt wurde, ant schi^'nen Smre-k>.liee. feierie ani gestrigen Sonntag die agile A l p e n v e r e i n s f i l i a l c ^ 0 ^ t n n i ihr Mjähriges Bestankesjubiläuin, z>l der eine gros'.e S6iar von Bergsreunden etwa .M» an der ^^ahl — herbeigeeilt waren. Die Feier wurde schou am Vora'l^end durch zahl-rei6)e Fnudenkeuer eingeleitet. Anl nächsten Tage nerinittags zelebrierte Pfarrer.Ä' l a-sine aus Bete vede einen Berggottesdienst, worauf eine l^edenksi^uing des Filialaus-scl.nsscs Mamnlentrat. Nachdeni das Protokoll der gründenden Generalversaminlung von, ü März ll»)l zur Verlesung gebracht worden war. gab der Vorsitzende Steuer-nernialter u ti ^ l j einen kurzen Ueberblicl über die Entwicklnng der Filiale in den ersten drei Jahrzehnten. Schöne Worte des Glüclmunsckies und der Anerkennung spra6) hierauf der Präses des Fremdenverkchrsver-bandes in Maribor, Erster Staatsanwalt i^ R. Dr. Ian 0 i e. Grüße überbrachten serner: Prokurist K v a c für die Alpenverc^ins-filiale Slc>oenigradec, Z e in l j i L für die Alpenlvereinsfiliale Eelje und Magistratsbeamter Z 0 rzut für die Mariborer Berg freunde. Die Jubiläumsfeier verlief in an'inlertester Stimmung und war ein Be weis dafür, daß die Alpenvereinsfiliale !>o?tan.i wie selten ein Verein ihren Weg zu den breitesten Volksschichten gefunden und die Bergsportipropagailda dortselbst gut verankert hat. Nach der vom Herrn aplan der Magdale^ nenkirche vorgenoininenen Weihe ergriff als Erster der Geistlichc' dcis Wort, unl in einer schönen ')iedc die Bedeutung des Festes zn erkläreik. Nach ihn, erqriff das Wort der Vorsitzende der heiinischen Wehr und Gaii-obmann .Herr l e n, e n <1 i ö. welcher den Nachwuchs zur strengen Pflichterfüllung an-fenerte und mit Stolz betonte, daß die heimische Feuerwehr die einzige in Jugoslawien sei, die nach dem neuen ^cuerwehrgeset^ eine Nachwnchs-Abteiluug gründete. Nachden! er noch der Fahnenpatin Frau P r i m c, Gastwirtin nnd Besitzerin in Pobre^je, dankte, heftete er Herrn Juan a k n », welcher sich für die Gründung der Nachwuchs-Abteilung die größten Verdienste erwarb, eine Verdienstmedaille an die Brnst. Nach beendeter Feier marschierten die Versamnrelten init der neuen Fahne an der Spitze in das Gasthaus )Iiojko, wo noch Freiübungen mit der Beilpicke, ein Augriff niit der.Handspritze und erste .<^ilfe bei Unfällen nom Nachwuchs vorgeführt lourden. Die Uebungen fielen zur votlsien Zufriedenheit aller anwesenden ältere,l Feuerwehrleute und des zahlreichen Pnblikuins aus. m. Schweres Unglück im letzten Augenblick verhiitet. In Pobre-^se kam ein Maurer nnt der elektrischen Leitnng in Berührung, wo« bei ihn der Strom an beiden .Händen festhielt. Zmn Glück befand sich ein Angestellter des clettriscl?en Unternehmens in der Niihe, der rnsch lierbeieilte unl) den Stron? ausschaltete. Der Maurer erlitt an beiden Hiin-den sclnnere Brandlvnnden, so daß er ins Krankenhans überführt werden mußte. Professor Dr. Söcrbatov behauptet, >as; wir Mitlioncn ins Ausland sendm, wo m>.-doch 'vorzügliches, billigeres .sOl^O^X-Heil"-bitterwasser haben, -n-^elches erfolgreich, ernd Magen, Darm, Leber, Nieren, Gallen-Blasenneine. .Hämorrhoiden Asthma, Sklerose heilt. Ueberall erhältlich. m. Vermählung. Heute, Montag, früh wurde in der Magdalenenkirche in Maribor .Herr Ferdo K a v L i 0, Professor in Du-brovnik. mit Fräulein Mannv r i st a n, Private in Studenci, getraut. Als Zeugen fungierten für den Bräutiganl dessen Bruder .Herr Tone Kav <; i Typograph, und filr die Braut ihr Vater .Herr Josef K r i-st a n, Werkführer der Staatsbahnen in Maribor. Dem neuvermählten Paare unsere herzlichsten Gliickwünsche! m. Glück im. Unglück. Der Autobus der Linie Maribor—Sveöina erlitt gestern abends unweit von Zg. Kungota einen Achsenbruch, wl^bei in Rad buchstäblich weggerissen wurde. Zum Glück trugen hiebei nur drei Personen leichtere Verletzungen davon, während die übrigen 15 Fahrgäste unversehrt blieben. nr. Fahnenweihe deS Nachwuchses ber Freiwill. Feuerwehr in PabreZ^e. Sonntag nachmittags fand bei der kleinen Kapelle in der Zrko'oZka eesta in PobreZje eine schlichte aber umso eindrucksvolle Feier statt. Gegen halb 4 Uhr nachmittags versammelten sick) vor der Kapelle die Mitglieder und der Nachwuchs der Freiwill. Feuerwehr von PobreZje sowie ein zahlreiches Publikunr, um der Fahnenweihe des Na^wuAeS beizuwohnen. Aus 6!elje c. Ein heimischer Hiihlenforfchcr. Herr Professor SreLko Br 0 dar hat seine ^i^r-fchnugen und Grabungsarbeiten auf Ol^eoa oberhalb Soleava an der Kärntner Grenze dieser Tage beendet nnd ist wieder-itm nach Eellfe zurückgekehrt. D^? die Grabungen unseres unermüdlichen .'^öhlenfor-scf»ers Heuer besonders wertvolle Wissenschaft licl>e Ergebnisse brachten, worden wir demnächst auf dieses bedeutsame Thenm eingehend zu sprechen koulmen. Radio DieMag, den Äl. Auguj». Älublsana 19.30: Bortrag. — Orgelkonzert. Vokalsolo. — 21: Funkorchester. — 22.10: Nachrichten. — 22.30: Enc,li-sche Schallplatten. — Beograd 11: Konzert. — 18: Frauenstund'e. — 18..'^0: Liederstunde. — 10.10: Volksmusik. Schallplatten. — 19.30: Ein Quartett von Hatidn. — 20: Vortrag. — 20.20: Liederabend St. Ianoviv. — 20.50: Hörspiel. — 21.30: Orchesterkonzert. — 22.15: D. Petrolzic^ singt Volkslieder. — 22.45: Tanzmulsik. (Schallplatten). — Wien 16.15: Kin^rstunde. — 10.40: Konzertstunde. — 17.40: Nachnrit-tagskonzert. — 21: Polnische Musik. — 22.50 Abendkonzert. — Deutschlandsender 20.10: Bunter Abend. — Warschau 16: Musikalische Reportage. — 20.12: Berühmte .Wnstler. — 20.55: Polnische Mu-jil. — B u d a ^ e jt 17: ^auzert. — 19.^ ,V?arl5or« Zeitung^' Vumm« IN. RonMt. — Z ü r i ch 18: Gchallplatten. — 2l.2ü: Leichte Mufik. T t u t t g a r t 17: Bünte Liederfolge. — 20.40: Europäische Marschmusik. ^Rordttitlienl?: Gchallplatten. — 19: t^nzert. — Prag 19.10: Buntes Programm. — 21: l^onKert - R o m 20.4S: Konzert. - Mün chVn Konzert. — 17.50: Konzntswnde. — ^ ^ ^ st ^ lü: Symphoniekonzert. — 18.30: Konzert. — 20.30: Opernaufführung „La Gerva Padrona". -^Toulouse ^.30: Leichte Musik. -Strasburg S0.30: Chanfons. - 21.30: Opcrettenlieder. ^ BrÄnn l9.ü5: Blaskapelle. Dienstag, den ?1. August 1934. Au« vwj P. Auf offener Ttratze ttberfale«. Die Be. sl^lterin Jvana Prsdikaka aus Äorci wurde auf offener Ltrahe vom Winzer Peter Ca. futa uich dem Winzerssohn Lorenz Bidoviö angehalten, zu Boden geworfen ul^ ver» Pnigelt. Der Ueöerfall wird nr»ch ein gericht. ilches ^^iachfpiel haben. P. Bienenmarder. Den bekannten Imkern ^enaröiö und Äa.jnc wurden 40 BienenstSckc die slch in Bukovci befanden, durch Kupfer' vltnol vernichtet. Die Gendarmerie ist den Tätern auf der Spur und hat ihre Namen bereits ermittelt. p. «US unserer grünen Der be. kannte >?>ul'ertusjlinger Herr Drogerist P o-R^hb vergangenen Lam^^tag einen Da« Snve des Schewunasvamdieses 3o wie lAretna (Z»reen den Ruf genoß, das Torado aller derer zu sein, die rasch und ilcher ihre Ehe schliesien wollten, so konntl' bisher Mexiko dem Ruhm fiir sich in »Anspruch nehmen, das Paradies der Ehe-Scheidungen zu sein. Die notwendigen Formalitäten waren hier so außerordentlich einfach, die ganze Scheiduirg vollzog sich so schnell und schmerzlos, daß eine lvahrc -Völkerwanderung der scheidungSlustig^n Amerikaner nach den mexikanischen Grenzstädten gang und gebe war. Die aui meisten in ''lufnahme gekoinmencn mexikanischen Etädte erfreuten sich eines blühenden Fremdeivverkehrs. Die Hotels -waren über-füllt, Handel und Wandel bliihten. Wenn man schon NN allgemeiiien in Auierika mit der Scheidung schnell bei der Hand ist und daraus nicht entkernt so viel Aufhebens macht wie im alten Europa, so gehörten zu den besten Kunden der inerikanischen schei-dungsstädte die ^ilnHars. bei denen ja recht oft Trauung und Scheidung nahe beieinanderlagen. War die Hochzeit unter eisri gem ^liüliren der Reklametromni-l vor sich gegangen, so sah man bald ein. das; e'.n längeres ,'jusaininenlctien uiimöglich sei, un!> eifrigst wuri>e t>ie Echeidung betrieben, die ja ihrerseits N'ieder einen neuen guteii !^eklaineanlas; liet. Ilnt» wie einfach ivar die Scheidung dur6)zufnhren. Man bestieg den Zug Nack) Mexiko, erledigte hier die not^ n>endigen Formalitäten ^ und sckwn nach n^^'iigen Ztniiden mar nian aller Shesesseln los und ledig. Ja, die merikanischen Behörden hatten in letzter Zeit noch eine ganz besondere Erleichterung für die Scheidungs-lustigen gekui^den: die Scheidung auf brieflichem Wege. Es genügte schon, die erforderlichen Papiere einzusenden, und die 3ch?idung wurde vollzogen. Nun ist der Traum vom Scheidungsparadies ausgeträumt. Es geht nicht mehr so rasch mit den, Zcheidenlassen. In Zukunft wird sich jeder erst ein halbes Jahr lang in Mexiko aufhalten mikssen, ehe seine Ehe geschieden werden kann. Die Besitzer der ^'^otels in den s^renzstädten machen bestürzte Gesichter: Wer wird einer Zcheidung wegen auf ein halbes Jahr herüberkommen? Welch Amerikaner wird so die Zeit vergeuden, die doch für ihn s^eld ist? Noch bestürztere Gesichter aber werden die Filmstars machen. Wo ist ein neues -cheidungsparadies? Man wird sich jede ne»ie Heirat zehnmal überlegen müssen, weim man damit rechn.'" unih daß sie erst nach einem halben /'^den werden kann . .. Wirtschaftliche Rundschau Die drei Hauptersolge Die wirtschaftliche Bedeutung des neuen Handelsvertrages mit Deutschland . Die Beogvader „P r a v d a" bringt an leitender Stelle einen Artikel von Dr. Ante Polj « n iö über die jugoslawisch-deut-schon Handelsbeziehungen, in dem es u. a. heißt: Die große wirtschaftliche Bedeutung deS Abschlusses des neuen Handelvertragcs sür unser Land tritt umiso mehr hervor, als es das erstemal ist. daß Deutschland unseren Forderungen In größerem Umfange entgegenkommt. Wir können die Bedeutung dieses Vertrages in drei .Haupterfolge zusammenfassen: 1. Die Kontingentierung der Agrar- und Biehprodukte; 2. die Kaufver^ pflichtung: 3. die Anerkennung von Borzugspreisen, die über den Weltniarktpreisen liegen, und Mar nicht in Form von amtlichen Präferenzen, sondern in der Form twn privaten Geschäftsabkommen zwischen den Vertretern der deutschen Wirtsck^aft einerseits, der Privilegierten Aussuhrgescll« schaft und des Amtes für Kontrolle der Biehausfuhr andererseits. Es ist Nicht notwendig zu erwähnen, wie groß die Bedeutung der Kontingente sür Bieh und Agrarprodukte ist. die uns Deutsch lawd geivährt hat. Wenn wir die Ttatistik unserer Ausfuhr nach Deutschland nach den einzelnen Waren und Gruppen prüfen, finden wir bisher einen minimalen Verkehr in gewissen Artikeln, für die wir in dein neuen Bertrag gewisse Kontingente erhalten haben, die unseren Ausfuhrbedarf völlig befriedigen, sodaß unsere Wirtschaft von der Anwendung dieses Vertrags den grös^ten Nutzen erivarten kan. Es gibt sogar Artikel, für die wir AuSfuhrkontingeiite erhalten haben, die in früheren Jähren in unserer AuSfuhrstatistik überhaupt nicht auftauchten. Der Artikelschreiber berechnet dann, daß auf Grund des Fremdcnverkehrsabkoinmen? und einer angenominenen An^^ahl von 40.000 deutschen Touristen, die in diesem ^^ahr Iugoslaivien besuchen würden, durch sie mindestens 200 Millionen ^iii^r ins Land gebracht würden. Als ein berühmter Spieler ii.i ' ilanchf erstochen wurde, äußerte sich eill Witzbold: „Es bleibt sich auf alle Fälle gleich, i-r stirb! HM letzten Htich." Kritische Lage der Lederindustrie Zagreber Grotzhandeltpreise. Wie aus Zagreb berichtet wird, dauern die Schwierigkeiten auf dem inländischen Markte noch innner an, da die Hauptursachen, das Mißverhältnis zwischen den Preisen von Rohhäuten uiid fertigem Leder sowie die geringe Nachfrage nainentlich nach besserer Ware unverändert geblieben sind. Rohhäute haben zwar im Preise etwas nachgelassen, doch zc'igt sich auck) bei Leder schwächere Tendenz, sodaß das Verhältnis dasselbe blieb. Deshalb ist man in Fachkreisen überzeugt, daß es auch in dieier Branche, die bisher von der Krise leidlich verschont war, ebenfalls zu schweren Verwicklungen kommen werde, wenn maii liichts zur Sanierung des Marktes unternimmt. Fabrikant, Kaufmann und Gelverbetreibender sind in gleich Peinlicher Lage, so daß die Gefahr besteht, daß dieser vom Rohstoff bis zum Lack in, wahrsten Srniie des Wortes 'Mimische Erzeugungszweig zugrundegerichte!^ wird. Die Fabriken habeil große Lagervorräte, für die hohe Nohstoffpreise bezahlt wurden, aber trotzdem sind sie geneigt, gewisse Verluste zu ertragen uiid doch zeigt sich fetzt vor 'ü^ginn der Hauptsaison noch indmer nicht die geringste Geschästsfreudig-keit. Im Gegenteil, die Preise scheinen tvei-ter fallen zu wollen. Der Hand^verker hiii gegen, um den Wettbewerb der Fabrils-ware einigermaßen auszuhallen, erzeugt nur Ware ans mindenvertigem Material, so daß bessere Ware jetzt kann, Abnehmer hat. Ini Zagrebe r l^roßhandel notiert jetzt Sohlenleder bis 40 Dinar je kg, Hälse 27 bis 29 Dinar, Nandstücke 20 bis 22, Knhleder (cchne Nack^frage) 5!^ bis 00 Dinar je kg, Kalbsbox, schwarz 14 bis Itt, gelb 10 bis 22, franMscher uiid mnerikanischer Lack 24 bis 25, einheimischer 10 bis 2i, Che-vreau, schwarz 18 bis 30, farbig 25 bis Dinar je Quadratfuß. X Unzureichende Getreideversorgung ln der Tschechoslowakei. Tie tschechoslowakische Getreidegesellschaft hat mit großen Zchivie' rigkeiten zu kämpfen. Die Getreideprodnzen ten halten die Lieferungen zurück, wahrscheinlich, weil ihnen die Preise nicht ent» sprechen und sie aus der Beobachtung der Börsenberichte das Anziehen der l^treide« preise fei'bstellen könne»? Zufolge der zu ge-riiigen Auflieferung siiid die Mühlen nnzn-reic^nd beschäftigt, daher trägt m.'^4 ist die neue Ausgabe des Anhan« ges lAnnei^) zu dem Lokaltarif der ^ugosla-wis6)cn Staatsbahnen in Kraft getreten. Die zahlreichen Tarifnachlässe, die aus den Liniell der Iugoslawis6)cu Staa!sbahnen be stehen, ivurden in denl neuen Heft ilbersicht-lich, in drei Hauptgruppen znsaiumengescisit und zwar: Die Abteilung A für den Lokal-verlehr und fiir die Einfuhr; die Abteilung B für die Ausfuhr und die Abteilung C für den Transitverkehr. — Das .Heft ist in Blatt form derart zusainmcugestellt, das; einz^'lne Teile austauschbar sind; das System hat sich bei den häufig vorloiniuenden Aenderungen als sehr praktisch erwiesen. — Das Tarifhcft Nr. 3 enthält die Frachttafeln. Die Ausgabe dieses Heftes war infolge der letzteu l0-pro-zentigen Frachtcrlii>huiig unaufs6)iebbar, »veil die Frachtberechnung auf Grund der zur Berfüguug steheuden Umrechnungstabellen umständlich war. Sollten im iieuen Anhang Frachterhöhungen oder Erschwerungen enthalten sein, treten diese erst mit 1. September d. I. in Kraft. X Praxer Schweinemarktberlcht vom 13. Allgnst. Der Gesamtanftrieb belirf sich auf 1548 Fleischschweine, 51 schlvere Flcisch-schii'eliie und .399 Fettscl>n'eine, znsaiiinicn 1W8 Stück Der .'^xrkunit nach waren aus Biihmeit 843 Fleichschweine. aus der Slowakei 705 Fleischsckiweine, aus Rnmönien .^1 schn>ere Fleischschweiiie und 14 Fl'lt-schweine, ans Ungarn 242 Fettschweine, aus Iugoslaivien 113 Fettschwe'.ne. Der Schwei-ncmarktverlauf n>ar lebhast, Fleischschweine waren um 10 .Heller, Batonser uin 10 bis 20 .Heller teurer. Es notierteii: böhniische Fleischschweine 5.15-7 slowakische ^leisch-säiweilie 0.50—7 10, iuaoslaw.sche Fettschweine 6.30—0.70,' rumänisch.' schivere Fleischs6>wcine 0.10, rumänische ^cttsM'ci-ne 0 50^.s'.70 und ungarische Fettscl)meine 0.50-6.75 Äö. Bergfttlger - richtig atmen! Die Atemnot beim Berqsteisien / Normale Atmunq und Blnt-zirtulation / Blut und Herz als Atmung^organe / Nasenatmung und Mundatmullg Die Berge locken manchen Wanderer uiid Steiger, der sich, für diesen -^»neck nicht ausreichend Uiid sachgeinäß trainiert, bald durch ein allmähliches Versagen der Atiiiungs-organe stark behindert fi'chlt. Anfangs tritt die Atemnot noch ziemlick) leicht auf. und cs bedarf iiur der Eiiischaltung einer kleinen Ruhepause, unl sich einige Erleichterung zu verschafseii. Die Alemnot kann sich aber auch verfchliminern und in einen Zustand übergehen, ans dem nnr noch der Rückweg und dani.it der Abbruch der ganzen Wanderung hilft. Mit der Atouiiiot trifft eine starke Er-nlüdulig der Gliedinaßen zusainmcn, weil bei abnehiiiender Saueristo'fft'ersorgung des Körpers auch die Ermüdungsgifte weniger rasch aus deii Muskelii ausgeschieden iverden können. Hingcgeil wird bei kräftiger A!-inung und norinalem Blntkrcislauf das Blut dauernd niit SauerPoff versorgt; die Muskeln soiidern proinpt ihre Er'iiiiduiigs^ gifte ab Diese Vorgänge findeii allerdiiigs nur dann in einer der Gesundheil förderlichen iZi^>cise statt, wenil soivohl üie Muskulatur selbst gut entwickelt ist, als auch die sie durchsehenden feinen und feinsten Blutgefäße derart auSgebil'det sindi das; die Blutversor-gung der Muskeln, wie überhaupt die Blul-bildung allen Ansorderuiigen entspricht, die die Anstrengnng einer Bergivandenlng an sie stellt. In diesein Fall braucht innn auch die Aleinnot nicltt zn befürchten. Wer sich lan die körperlichen Anforderungci! einer Bergn>anderung langsam gewöhnt, nnd den Fehler verineidet, dein völlig Uiitraiiiierten .Körper eine nberinäßig anstrengende .Hölicn-tour zuzuniuten, wer vor alleni beim Steigen von Anfang an sich bemüht, gl?!6>uiäßig tiof zil atmen, wird .Herz uiid Lun.ie bald so gekräftigt I)aben, daß ihin die Atemnot keine Beschwerden niehr verursacht, (^gen leichte AteiNiiot hilft es oft, sich init erschlafften Muskel flach auf den Boden zn legen nnd dabei gleichmäßig tief nnd langsam Atem zn holen. Wer da'5 Berastcigen ernsthaft betreiben will, sollte sich darüber klar sein, daß die einzige nnd beste Vorbodiiigung, die d-^ Ausdauer bei körperlicher Anstren^iung gewährleistet, lmlner die gesunde Beschaffen, heit der Atnuiiigsorgane ist Denn inan inus; auch bedenken, das; beim .Heheilanleiilhalt, wie zum Beispiel in .Höl,en von lW0 Meter, die ^^ahl der.Aliiiungsziige i'iberhanpt merk« lich znniinnil nnd dainit die Atniui'asorganc' schon mehr leisten inüssen als in iiorinaler .looheillage. Aiißerdein darf man iiicht vergessen, daß zn den Organen, dic? unsere Atmniig veriiiitleln, nicht iiur die Lniige und die '^'.usnhrenden ^'iiftwege, ivie Na'c', Nasenrachenraum nnd Lilftröhre. gehören, sondern auch das Herz nnd das deii Körper dnrchströniende Blnt. Wirklich uerläßliche körperliche Leistungsfähigkeit wird bei jeder v'^ergtour nnr danii zn erzielen :e?n, wenii olle diese l)raaiie gnl ansgebil^et und vorbereitet siiid. denn in diesein Fall sliid an6) die Mn'^kelii zu voller Leistnngsfähialeit ent-wickelii. Wer besonder? mistreiigendi Sport-tonren in größeren .Hökieiilagen bcabsiclitigt oder läiigere ^'Zeit in dieser Höhenlage bl?'-l'eil inill — was allerdiiigs nnr beim Skisport der Fall seiii wird — sollte ans Besch-afsenlieit des Blutes' ack^ten. Auf die Blutznsaininensei.nlng hat iimnlich der dau-ernde .Höhenaufenlhalt inso'ern eine beson-dere Bedenliiiig. als sich die roten Blut-körper6?en stark verinehren. Man tut in solchen Fälleii also gut. wciiii inan die Ver-niehrung der roten Blnlkörpercsien schon oor her einleitet, indein inan Eisen- oder Ehlo-rophi)llpräparate einniiiiint, iininer noran>?^ gesetzt, daß der Körper in großer .Höhe be-soiidere Sportleistuilgen zn vollbr.iigen l?at. Als die einzig richtige Alninng bei der Bergwanderung hat nnr die Nasenatninng zn gelteii, niid es ist falscli. weiin der nnge-üble Bergsteiger die Mnndatiuung vorziebt, weil er glaubt, auf diese Weise scs?neller uiid Niehr Lnst in die Liinac'n einziehen zn können. Der Nachteil der Mniid- gegenüber der Naseiiatinung wird In der .Höhe besonders offenbar: die ?>asenatinnnsi verteilt die eiir--geatmete Luft gleichniäßig und wärmt sie^ Dienstag, den SI. August ly34. xort vom Sonntag Beograds Xmniselke spielt Die Beograder schlagen Maribors Tennisreprasentanten mit 11:1 / Dennoch heißumstrittene Kämpfe Zitni Abschluß der Festwoche lebten nun auch die weißen Courts unserer Tennisgemeinde wieder auf. Samstag und Sonntag waren sie der Schauplap des ersten Treffens lnit Beograds Tcnniselite und man muß eingestehen, die Begegnung gestaltete sich zu einem bedeutsamen sportlichen und gesellschaftlichen Ereignis. Insgesamt wurden Wölf Spiele erledigt, wobei durchlvcgs Herren in Erfcheinung traten. Die Beograder entledigten fich des Ansturms der heimischen Repräsentanten mit N:I, aber trotz-dem gab es auf der ganzen Linie interessante und zuweilen auch Techt heiß umstrittene Kä^npfe. Beograds Meister K onj ov iö stand zunächst M e 8 i c ? gegenilber, dem er mit K:3, 6:2 ziemlich rasch den (daraus machte. i tz e l, der sein nächster l^egner w geschlagen. P o ^ besiegte er mit ki:!, 6:1. Auch die Doppelspiele waren eine Beute Beograd'?. Die Ergebnisse waren: KonjoviL-Ristiö gegen Hitzel-.^ol-zinger 6: t, 6:2 und gegen PtiZ-Bergant 6:l, 6:l, ??edi(^-Milovanoliit^- gegen Leyrer-Hal-bärth 6:H 2:6, 6:1 und gegen Gasparin-Bo-glar 6:1, 6:4. Die sympathischen Gäste verbrachten den Abend im Kreis der lokalen Tennisgenieinde, t>er im Zeichen eines fri.ih-l'chen sportlichen Beisammenseins verlief. Intemationale Ringkämpfe Wichtige Entscheidungen in der 3. und 4. Runde / Kahouta schlagt Lärm / Hohmann gefällt / Belie' erster Entscheidunas-sieg / Die Gegner der heutigen Runde Sanlstag abends trat zunächst Kahouta in den Vordergrund, der gegen K e r-8 i ö (Graz) einen larmendelt Äampf liefer-te. Der Inder war trotz tapferer Gegenwehr des Grazers der stärkere Mann und siegte bereits in der 10. Minute. Dann stellte sich Höh ni ann (Deutschland) vor. Sein Gegner war der Russe A b r a m 0 v, der schon in der 22. Minute an seine Mederlage glauben mußte. Hoh-manns sympathisches Wesen brachte ihin viel Beifall ein. Czasa und B e r m l 0 v s ? tj waren die nächsten Gegner. Ezlija kämpfte erbittert und sorgte auch dafür, daß im .^ause Stimmung herrschte. Bermlovsky sah sick) oft bedrängt' und blieb schließlich in der 51. Minute auf der Matte. Sonntag abends war es wieder K a h 0 u-t a (Indien), der die Runde eröffnete. Sein Gegner war diesmal Mark 0 viL (Jugoslawien), der ihn? hart zu Leibe riickte. Kahouta brilllte wieder wie ein verletzter Löwe, t»och ließ sich Marfoviö nicht einschüchtern. Besonders einmal ging es laut zu, als Markoviö außerhalb der Matte auf den Schultern landete und Zfahouta den Sieg reklamierte. Nach langem .Hin und Her wur de der Kampf fortgesetzt und schließlich abgebrochen. H 0 hmann (Deutschland) fand in Bermlottsky (Dschecho>slowÄ?ei)' nicht den gleichwertigen Gegner, sadaß er bereits nach 18 Minuten Sieger blieb. Belli' (Bulgarien) trat im Entscheidungskampf gegen K e r i L (Graz) an. Der Kanlpf brachte nntunter einen recht spannendeil Verlauf. BeliL war der bessere und drückte in der «12. Minute nnt einein kräftigen Hilstschwung den Grazer auf die Matte. In der lieutigen fünften Nunde treten auf: H 0 h nl a n n (Deutschland) gegen KerKiL (Graz), B a ch r a t y (Wien), der gestern eingetroffen ist, gegen B e r-ml 0 vs? y iTschechoslowakei) und Ezasa (Ungarn) gegen Mark 0 viö (Jugoslawien). Auch „RÄi^ in Celje sieglos 3:3 (2:2) gegen den «thtetik-Spoettlnb. E e l s e, 19. August. Das Gastspiel Rapids bestätigt die gegenwärtig schwache Form der Mariborer Mann schaften. Nach dein SSK. „Maribor" und „^elezniöar" sah lilan nun auch „R a p i d" an der Arbeit und auch hier reichte es im Wett?ka.m>pf mit dem dritten Vertreter Velses, dem Athletik-Sportklub, nur zu einem Untentschieden. Dieses Uilentschie-den kann wohl nicht als Erfolg gewertet iverden, da der heutige Gegner schon seit ge« raulner Zeit fein Weltspie! absolviert hatte, er also nicht in besonderer Kondition angetreten war. Aufsallend war, genait so wie in den Mei vorangegangenen Begegnungen, das sinnlos hohe Spiel der Mannschaften von Maribor und Eelje. Technische und taktische Mängel traten deutlich in Erscheinilng ulid Niir ganz wenige Spieler der beiden Mannschaften verdienen hervorgehoben zu werde»?. Der beste Mann auf dem Felde war Z u h 0 l e 2 n i k, der Zenterhalf der Atlilettker. Gleich nach ihin wäre der junge Mittelstliriiier dieser Mannschaft, S 0 h, zu erinähnen, der leider bei ein paar feinen Sachen ailf inailgelndes Verständnis seiner Sturmkollegen stieß. Das zweite Goal, das er erzielte, war allererste Marke und eines der wenigen Ereignisse, an denen inan sicki l'egei'stern konnte. Ailch B a r l c» v i F von „Rapid" stellte seinen Mann. Sein Haupterfolg beruht iedoch auf der Scheit, die die Gegner vor feiner .>^örperkraft liabeii. Auf Seite der Athletiker hat sich noch der linke Verteidiger H 0 j n i k besonders ausgezeichnet. Uber den Spielverlauf ist ivenig zu sa-geit. „Rapid" kanl rasch nacheinander zu zivei Erfolgen, die im Spielverlauf eigentlich nicht fehr begründet waren. Der erste Treffer ivar ein Glücksschuß, der zweite, ein übrigens scharfer Schuß, ist dadurch erinög-licht wordeit, daß die Verteidigung lnit dein Einschreite,: zögerte. Dann 'ielen, auch ziemlich knaipp nacheinmider, zwei Tore der Athletiker, die aber schon inehr das Ergebnis ldurchdachter Aktionen waren. Hiemit war der Halbzeitstand von 2:2 gegeben Ini ziveiten Spielabschnitt erzielte sede Mannschaft noch ein Tor, beide nicht sehr schön. Mis zwischendurch lag und sich bis zu,n Ende zutrug, abgesehen von den paar knappen Fehlschüssen, nicht erwähnenswert. Solange unsere Mannschaften nicht zum flachen Kmirbinatioilsspiel zurück'kehren, wird der Abstand, der die Leii'tuilgen ini-serer hiesigen Mannschaften von denon ^'iubljanas gegenwärtig trennt, nicht vcr-ringert werden. Es scheint, daß bei uns nicht die richtigen Trainllngsmethoden angewandt werden. Auch in technischer Hinsicht ist noch viel, sehr viel nachzuholen. Wivl iEelje). „Aeleznikar'' unterliegt gegen «Sro» Gestern nachmittags wurde am „Z^lezni-öar"-Platz ein internationaler Fußballkainpf absolviert. Die Gegner waren SK. I ü d-bahn aus Graz ulld unsere Eisenbahner. Die Gäste stellten sich als gewiegte Fußballer vor. Ihr Können ist ausgeglichen und verrät Klasse. A'uch die „^elez-ni?ar"-Leute spielten gut, sodaß der .Kampf mitunter einen recht spannenden Verlauf nahm. Die Eisenbahner waren aber vor dem Tor allzu unentschlossen, sodaß die »Gäste „Maribm?er Zeitung^ Nummer IN. " schließlich mit 4:2 (2:1) die Qberhond be-hielten. Dmungatta Sonntag vormittag lenkten die »Ruderer das Interesse auf sich. Den Hauptkampf lie-serten sich die ^Weier, aus den: auch Heuer, also MM dritteil Mal, der lange F r s und der kernige Hu b er hervorginc^. Sie Genötigten für die Strecke Iirselbad-Baot^-Haus 7.Ü5. Iin Einerd-Wettbewerb siegte a k s in und iin gemischten Zweier K r k und Schüller. Im Zilleinudc'cn siegte die Niannschaft des SK. „^lezniöar" in 8.W. Radminm der Radsohrer Am^,^elezniöar"-Sportps!7tz wurde ge'tern nom „^elezni6ar" ein Bahnrenn.''n t»ul6igeführt, das einen i'echs '^nregendi'n i^ierlauf nahm, lieber !0 ))iuiiden ' siegte u n f c, (Marathon) in 7.l7. ,^un Haupt-rennen über 50 Runden siegte N 0 z in a n l^eleziiiear) in 48:25.2^, der aiich iin H?,s-dicap den Sieg davontrug ')>'efordrc'! nen inui'den 40 Stundeiskilometer erzielt Weltrekord in Zagreb Be? den Aus'cheidungskämpfen für die Teilnohinc an der Balkaniade erzielten Dok tor a r I, n s i s und K l e il t im Tis' kuswerieii ^uaoilalnia" (Beograd) die Beekereter Eisenbahner sogar Nil! 14:0. Feriier spiellci BSK ili ?il>atin liegen „Drei Stern" "Eoiicordia" in Osijek gegen „V^astiiik" 0:^». „^lavisa" lii Sarasevo «legeii „Hajdiik" lSpli^) 0:0 und „Gradianski" iNiii) ge-^en „Sparta" (Zemun) '4:2. Surovamelsterschaften im Schwimmen Die Tschechoslowakei spielte gegen I uge-s l a n, i e n 2:2 (Halbzeit 0:?) iind Belgien gegen SMr>eden 3:.'; 2:1). Dann lam' die Entscheidung im Wasserball zwischen Un garn i^nd Deiitschlaiid. Ungarn siegte durchs aus sicher und verdient init 1:Z Trefier. Halbzeit 2:0. In seinen Schlußphasen wur-de der Kampf sehr hart geführt, di,ß e? zahlreiche Ausschlüsse gab. Die Ergebnisse der Se^immbewerbe inaren: Damenj-Rückenschwinimen üb-'r lOO Me-ter, Entscheidung: Mastenbroek (Holscin^. 1:20.3) 1, Ahrend sDeutschland, l:?O.N ? Oberslot sHossand, 1:22.2) Harding iE,Irland, 1:22.0) 4, Blondeau (Fraiikreich. 1:23.1) ö, Anders (Deuts6,land. 1:21.s)^ li. : Oeftetreichische Amateur-!^ußballmeifter-schast. Vorschlußrunde Sturin (Graz) liegen St. Pölten 1:1 in St. Pöltcil uird Salzburger AE gegen Sp. V. Hötting sInnsbruck) in Salzburg 3:0. : Wiener „Rapid" siegte in Dublin vor 20.000 Zuschauern gegen Boheinians nnt 8:0. : Deutschland — Rumänien 5:0. Deutsch, land schlug im Danis-Cup-5piel die rumä-nsfche Mannschaft mit 5:0. : Die Tennismeisterschaften nerschoben. Die diesjährigen internationalen Tennis-ineisterschasten Jugoslawiens ivaren für !)le ^»jeit vom.21. bis zu,n 26. d. M. anberaumt Da aiber in der Zwischenzeit die fünften Balkanspielc? in Zagreb stattfinden, sind die internationalen Tennismeisterschaften Jugoslawiens 1934 auf die Zeit voiir 11 ^ns zwll 16. September l. I. ('Spielplätze des ATK. „Zagreb" auf der 5ialata) verschoben. : Das Bleder Tennisturnier. Die Final-spiele des internationalen Teinlisturniers unv um den Mbergangspokal des Ministers Dr. Angselinoviä, der deii Schlußspielen persönlich bei^vohnte, brachten folgeiide Er-gebnisse: Dameneinzel: V!aria Palszi (Un- was bei der kühlen Bert^lust besonderes wich^ tlg ist, etiivas vor. Nasenatmung kräftigt auch die Brustinuskeln wesentlich. Nun kann eine Erkrankung, etwa ein Katarrh, die Nasen-atmung erschweren oder gar uninöglich lna» chen, was lx:i einer Bergwanderung wirklich recht störelld ist, besonders bei Erkrankungen des Nasenraulnes, durch die nicht nur die Ausatmutig behindert, soiddern auch die .Herz tätigkeit mehr als sonst belastet ivird. Be-sonl^rs nach dein Abstieg erhi^ht sich die Menge der ausgeatmeten Luft wesentlich; schon deshalb sollte die Ausatinung glatt vonstatten gehen. Auch die so noNvsndige Salievstoffzufuhr wird bei behiiiderter Nasen atnMng erschwert. Niemals aber soll der Bergsteiger Atembeschwerden durch geivalt-sames Pressen zu bekämpfen versuchen, weil .Herz und Lungeii dadurch schweren Schaden davontragen können. Hochbetrieb im Änfelbad Wettschwimmen, KmlstspMgm md Wasserball / Erbittertc Kämpfe Im Jnselbad gab es gostem einen erbitterte» Aantpstag. Der Madeinische Fechtklub organisierte ein großes Meeting, daß unsere heimischen sowie zahlreiche auslvärtige Schwimmer, Spriitger und Wasserballer vereinte. Daß alles trotz des umfangreichen und zeitraubenden ProgrammeS glatt verlief, ist ein Verdienst des unermüdlich tätigen Organisators Dr. PichItzr, der alle Hebel in Bewegung slitzte, um der Beranistalwng einen ganz besondren Rahmen zu verleihen. Vom Ausland ivaren 10 Schwimmer aus .^lagensurt un?d 7 aus Graz erschieiten, derr Rest stellte Maribor liiid inan muß sagen, die heimischen Schwiinnler schlugen aus- gezeichnet. Die meisten Puirkte sülierte sich GlA'j:' und zwar 34, dann stellte sich mit 76 ein und an dritter Stelle postierte sich „Mamthon" mit 65 Punkten. Einen sej^ilswürdigen Verlauf nahm das il-unst-springen, bei dem K a r s (Graz) vor C i-zclj (SoVol-Maribor) und BrunLk 0 (Sovol-Maribor) als Sieger hervorring. Jnr Aitischluß daran wuvde ein Wasserball-Tur-. nier ausgetmgen. Es siegten GM—-Mari-bor 3:0, MlE^aribor 4.0 u:td KM— GAE 2:1. Die Einzelergsbnlsse der Schwimmkonkurrenzen bringen wir noch. MaM«» Nu««« l«. Dienstag, den 21. August 1S84. k^alirt INS Llaue kom«n von 1» i»i>e«m.«rcirrs»eintti omc» vr«l^o os«»« »>ei8?rii.«em»v>.8» Volkhard wiegte geheimniKvoll den Kopf. «Uebertreiben? Na — wenn Sie wüßten, meine Liebe, welche besonderen ilberraschun-gen ich fttr Sie HMe!" Frau Wessely machte runde Augen. „Wirklich? schießen sie doch schon los!,, Der Professor zog behaglich seine Finger durch den Patriarchallischen Bollbart. Aber erst als er Altcc noch eine Weile hatte raten lassen, rückte er mit seinem Geheimnis heraus. ?ie sollen um elf Uhr in die Direktion kommen! Herr Doktor Reimann Sie siprechenl^^ Wessely war offenlsichttich ent^äu-scht. und?" fmgte sie achselzuckend, „^.i^ehr darf ich Ihnen nicht verraten. Tie werden schon seihen!" Alice machte eine wegwerfende Hand-benxgung. „Wahrscheinlich wieder eine Ge-haltMrzung!" Der Professor kicherte belustigt, „sicherlich!" stimmte er zu und verließ „Walhall" mit freundlichen Augen. Nein, diesmal schien eS sich nicht um «ine Gehaltskürzung gondelt zu haben. Denn Frau Wessely kam ganz verdreht aus dem Direktion^büro zurück. Sie wußte erst gar nicht, was sie an^stellen sollte. Jedenfalls be-nahm sie sich so auffällig, daß der ganze Saal aus dem Staunen nicht mehr heraus kam i.'lzier hatte man jemals erlebt, daß die vornehme, allem jugendlichen Ueberschmang erwachsene. AUce einen Tonfilmschlager pfiff, daß die ehrfurchtgebietende Mste Michelangelos mit eildem rasch aus Plastilina geformten Jägcchj'ltchen schmitckte? Hatte man jemals erlebt, daß die sonst so würdevolle Frau eine Kollegin umarmte und mit ihr durch den Saal wirbelte, so daß der kleine Pipin in der Ecke vernehmlich murrte und etwas v-on „Entweihung geheiligter Stiltte" zu brummen begann Pipin hatte es freilich am wenigstens ni^tig, sich aufzuregen, denn er machte, soweit inan sich zurijckerinnern konnte, nicht anders als alberne Witze. Er war es auch gewesen, der die Bezeichnung „Modelliersaal" mit dem Bannfluch belegt und stett dessen den erhabenen Namen „Walhall "zur Einführung gebracht hatte. Endlich zeigten sich bei Alice die ersten Anzeichen der wiedertchrenden Vernunft. Sie ging ans Telephon und ließ sich nnt Wendrich verbinden. Er müsse sie nach dem Büro unbedingt abholen, sie habe ihm eii^e gwßavtige Neuigkeit mitzuteilen. P-ipin konnte nicht länger an sich halten. Er verließ seinen Platz, segelte mit flatterndem Kittel in die Mitte des Raumes und lsteNe Alice unter allgemeiner Zustimmung vor die Wohl entweder ihr (^eimniS preiszugeben oder die Verbannung aus Wal^ll auf sich zu rrehmen. „Mir lverdet es nicht glauben, Kinder!" strahlte sie. „Denkt euch, ich bin soeben zur verantwortlichen Leiterin einer neuen Abteilung ernannt worden. Unter meineul Namen soll eine Serie neuartiger jileinplastik herausgebracht werden. Man läßt mir In der Gestaltung der Entwürfe vi>llig frcie Hand!" „Las wird eine schöne Pleite geben!" meinte der unverschämte Pipin. „Und wieviel Gehalt gibt man dir fi'lr diese hoffnungslose Tätigkeit?" „Immerhin so viel", lachte Alice, ,.daß ich es verantworten kann, euch alle jetzt in unsere Stammkonditorei hinüberzubugsieren. „Das erste vernünftige Wort!" atmete Pi Pin auf und entledigte sich schleunigst seines Arbeitskittels. Gita Cardel bekaul es mit der Angst zu garn)—Khella Kovaö (Zagreb) 6:3, S:2. — Herreneinzel: Punöec—Zchäffer (beide Zagreb) k:4, 6:3. Punöec evwieS sich in diesem Spiel als der zurzeit beste Spieler Jugoslawiens und holte sich sicher den Titel deS Mers^rS des internationalen Turniers in Bled. — Herrendoppel: Pun^ec-schäffer sZagreb)—Äonjovit-Rifti^ (Beograd) 2:6, 9:7, S:3, 6:3. Aus aller Welt „V«r?«tfSka«vnen" in der Miste. Eine geradezu erstaunlich« Geschichte von Äerlaufstüchtigkeit berichtet eine amerikani-sche Forsei andere Europäer von den Wahabiten gelittet wurden, wenn man bedenkt, daß diese Unglücklichen vielleicht ihre Äausunlust mit dem ueben bezahlen mufften, so muß man wirklich Respekt bekmmnen vor der ^^erkaufS-tüc^igkeit und der Ausdauer dieser Berkaufskanonen der Wüste. ...................................... .Xkeütee ><««eiaet Vi SN I c>äer 2 Herren 2u vermieten, 5trc)va 27.11, li^r l2. 9284 Vermiete meiirere l.oll»l«^ t» eignet iür (^esckill. l^sser. Küro U5V. )^6r. 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Xntriire unter Cinkkre »Liskusten« an cllc: Verv 9125 ^.'»rke »I^re-mier«. Lut erlialtvn. ziu ver-ksjifvn. ^(Ir. Ver^v. 92l,4 Sperbueb, l^1udljsn.'»llit kroäit ns bsnks. es. Ouu aut miilZixe Minsen, uti-/uxeben. ^är. V>zr>v. 9?L6 tun. „Aber — ivaS »virb Professor Volkhard dazu sagen?" Gita Cardel war «in schmales. blasseS Mädchen und verstand sich b^onders aus die Modellierung niedlicher Neiner Nippes. „Der gute Professor wird in Gottes Na-nlen ein Auge zudrücken!" meinte Alice. Es ergab sich, daß der Professor nicht nur ein Auge zudrückte, sondern sogar um die lkrlaubmS bat, sich seiner .Herde anschließen zu dürfen. Dabei kam man iibrigens hinter sein Geheimnis: Er hatte eine Schwäch ffir Schlagsahne. Fritz Wendrich mußte die Verabredung mit Alice im letzten Augenblick ibsagen. Er l)abe eine Depesche erhalten, die ihm die Ankunft seines Freundes Dr. Treuner meldete, und der Zug treffe ausgerechnet uin fünf Uhr ein. „Ich komme zu dir, so-baltd ich den .Hallodri untergebracht habe!" versprach er, als er iiire enttäuschte Stimme vernahm. „Bring ihn doch zum Abendessen lnit!" schlug Mice vor. „Ich mag ganz gern wieder einmal Haussrau spielen." Wendrich kant eben noch zurecht, uin den Schnellzug ans Leipzig in die Halle des AnWter Bahnhofs einfahren zn selien. Er eilte in die Sperre und forschte im Strom der Reisenden nach dem (Besicht des Freundes. Aha, da kain er ja schon! Trcuner hatte den Wartende bereits gesehen und schwenkte den.Hnt. „Na, WiNy, alte? .HauS! Herzlich wiN> kommen!" rief Wendrich mit frob beschwing ter stimme, mährend sie sich die Oände hall^ aus den (Gelenken schüttelten. „DaS war ein feiner (^e-dinke von dir! Bist du einzig meinetiiriegen nach Berlin gekommen?" „Das nicht gerade!" mnszte Trsuner einschränken. /.>ch habe auch sonst einiges zu erledigen, '.'lber dein alarmierender Briei hat jedensalls dazu beigetragen, daß ich die Reise beschleunigte." Reckit'^amvalt Treuner war ein breitschultriger Mann von achtungSl?eischen'der Gestalt. Der kantig geformte Soh verwarnend den Zeigefinger. „Ei, ei, du kleiner Schwereniiter! Ta bin ich neugierig!" Wendrich wartete im Foyer, bis sein Freund Toilet!» gemark-^ und sich umgezogen hatte. Er iiberließ sich ganz dem Gefühl der hellen Freude. t>ie in seinem Innern lebendig geworden war. Da war Willy, der liebe Freund, da lvar Alice, die Gute — und jene Million, an deren greifbare Wirklichkeit nran kann, zu glatiben gewagt hatte, schien lsich nnn tatsächlich einstellen zu wollen. Und .Hildebrand war ja unterwegs auf der Suche nach jeiier Fran, deren mädcheniunge, klin-geilde Stimme er ^'ernonimen hatte. Die blaue Insel! - Ja, er glanl^te an sie. Er gla,''te mit glilhendem .Herzen — an etwas ?i.i>liiderborcS, das sich an ihm erfi'il- len wi'lrde. Er glaubte, daß-- (Schluß folgt.) Sclwni^te Sortentritliiiplol. ^dewb^t. vn-eros unä en-^e-tsll. pro Kilo I—1.d0 vin. ^ueeben. lomKieev ärevorL^I. ?raprotnikoVÄ 4. n:'iel^5t clor VolliLkicliuIc. 9282 MOMMAEMMMMMOAMMMMO« ßGVffWVWVVVVVVGGVV j^iiilkle mit erölüerer VVssser-krstt- Leeiknct ltir einen fi»brlk>kitu. iiu vorksuten. -^är. Ver>v. 92'ilz ljÄeU«nk»1t«ll»ul! Nerrlick eele»ene övzitz^un«. 20 .lock, mit VVeiuxitrten. k^^elok:>t, LroKem l1errenti»u8 unU Willem !!ukel^ör. ertrsLreicil. eunstiL !LU verki-tuiyn. ^är. Ver>v. 9279 (Ivr 15ip»rlziiclior von Geldinstituten), ^uiiliilnfte erteilt tlie l'v.'iojil-ttics in 1?u^e. 92S4 WWW kervorrssen des Desinfektionsmittel der tlsrnweee. mttclern öle 8elimer?en beim Uriuleren. verminäernKomlZttkstlonsn liei Irlpper-. eitrixen ^UZtlul! vvei von l^luü der f'rsuen. s'roxta. titls. llsrnlelden. In uNen tdeken.?0 vin. diskreter l'o»t verssnä ^potksk« Slum. Lu-dvtlea. Vclodr. dr. S82Z.ZI. III. 1934. 5050 .lunilL eescliickte mecl^itnl. scliv Weder od. V>ebsrlnn«n. die aus me!ir?iclillt/is:ell pic-^-pic .luquul'd-AtiiiilLll eelirdei-tet imben. ^vorden «e^uckt. dlur vrstkiittiiiiLt) Kriitte kommen in k^tÄLe. (.^jicrte sind itn -».luLo^vilii« Zpit^er i Vermes, k^ovi riLliten. 927Z Intelllsente >^rbvlt»1080 liön. nen durcll >VcrI,nne kei l^ri-vntpvl'.'ionen tiielicli bis A>l) Dittiir vvrdillnvn. /^ntrÜLv un-ter »I?eiLii5deutzclie Usui^lnit. tel« .^n ^ie Vervv. 9255 I^slilkellnsrln, niciit unter 25 .lallrvu. /uttl sokortieel» tlill-tritt lle?iucl>t. Vei-nik, '1'r^:M!t ceztu l. 9199 tzMMMMSMMMtSSdeiS-.-___ «SlIvasssueHe penilonkt suclit kekicliükti-LUNL iür Ko-i^t und öett. >^n-tr-iiio unter -»Hortz-^'t.« un (.iie Vvr>v. 9280 .lunLer. liriinkIiLlicr llerr iiuclit kruves. iiiteilixentes urine» iVlsllckvn. d^^ einiLo i^tundeil npkern wurdL lie-trett5 ^uklieiterunL ckircli «e-meiniiltnie dpa^ierLiinLe. Lei kutent Veriitündnis spätere tieir.1t Z!Ukc8iLl»ert. k>Iur ernst xeiNcintv ^iitrüxie unter 'k?in -iitm« UN clie Verv. 928Z ^»nukllturkt 8o>viL krilvcr Arbeiter tiir ulle-i diiclit pus-sende stelle, zlekt »ueli protze weise, ^dr. Ver^v. 92Ä (Zalilenv ^rmdsnäilkr >vurdc in der Kersnikova ulicu :>n> ^unntu»: verloren. 11er elirl!-^lie tnider lnöke .'io I'iiiderlolui in 6er X^er>v.ll-tun« uIiLelien. 929! l^Iuuer. kleiner eiit- flogen ^leki»»nc1rov:^ c. 5i-II. l'iir 4 928ii pvaslonktln ttilt Vernw«en !iuclit di!>tiii^uierte!i. ü1ter<:n Herrn, l^nter »»tüni/iL« an die Ver>v. 9287 vkkvkkve« velclier in der Vc»ivc,din.i (Uaclis. Saiiitt. di.vrli'ien. Ser-bien. !>üä5erblt!li tiV^Älved«''-lueii) Lut eiii>:ejillii-t i!»t. suclU I'.iI-'silx.'i-Vertlt.'tunLen in 'sex-til. i^tl'fse. t'isi^eii/t.'NkL ui'd ^^eidenliriUtelie nur i«uf l^rovi» >i<>n.'i.l^^8i^. i5rieie unter Vertreter« lin >^ie Ver^vul-tiinL des fZIutte!» 9II4 Kleiner. 1ie1Ilzr?lieeden >ic!.:en i5e-lolinunL /^leclveäov.'i ul. 2. 92tj8 Vrivt erlieft untvr -»^ukuttits- truuin« in der civ8 öl»tte8. Ver^kiltunL 9265 l Ilit vin lo.ooo- z^ltsrbelt unä VUrnpraxk lie leili^'e icii micli eeLen Sieder-stellune »n solidem l^nterneii lnen. ^u^cliriften unter »t^r-trüellcli« an die Ver>v. 92Sl) 1.7»»« »»»»»»«»onlivk« vä» KXSPLK. — 0ru«k «I»r »u,r>l,or«1t> »iiltiro»» io I'I»r>i>l>r ^ VSINiX. — L,is« to vem Kinde, ^velcbe» ckle Scliule besnclit und 5c1lwäc:KIieli ist, «eben >le ieden '1'«L früli unä abenäs. js 1 kleinen l.ötie1 des «e-Lclimsckvollen »Lner«1n» 2ur ötärkune äes ölutes unä der diorven und ?ur ^rrexun? des Appetits. Kinder, velclle rexelmWitr »lLnerein« einnehmen, sind bei xuteni petit und ^viderstAndslüIiix tivLen alle Lr-Kränkungen. »Lnvriln« 2ur StürliunL ^es ölutes, der t^erven und des /^ppetltii vernw eeloken 8ie den iVliidelieii von 10 Iiis 17 .lali« ren. falls slo scll^vöclillctl sind. Das ist die VVecliselZieit kei den IVlÄdclien. in >velelier sieli ledes ^'liidelien stiirkvn niulZ. »LnerLin» versdreiclien 8ie jedem k'amilienniitLiIed. welclies appetitlos Ist »l^nerxin« xeken 8Ie sucli jedem lilutarmen IVlItelied der t^amilie »Lneriln« ist in allen ^potlleken erliülilicli UNÄ kostet eine Halbliterklgsel^e Oin ZZ.-—. l?e?. 5. kr lyI't'Z.?. Kki88 "i»U?1?ek n»>'I >!"» veronl^vnrtllv^i