VMS vef imlNaen numm»f DM < so M Ach,Ml«»»ca 4. Ie»«P^ >4 vw A>-». . ... 21— vMch po^ . ... »>-»«»«4Itch . . , ZV'— emzetAMmi»«,» vi« I ^ v«' st>G»I»»G »« »«r ««»«»»» ;«»» «»«a« »i« tva««»« »«»»»MOffl»» Mch« »«ki<>ftchftG, h,l »W »G»?'»' »««»» »« 1,,«^« M«, «. » lkitch»»« ^ »»«»7, >« Z«Gs«» »»«I t> Mr««,»»» ». » , » S,,A W M«i >»» »M» WH«» Rr. 27. Mailbor, Donnerstag den 2. Sebruor 192s SS. Äahrg. Arbeitszelt, Ladensperre und Sonntagsruhe Dlt neu» Miniflerialverordnung 0. B e 0 g r a d, 1. Fever. Der Minister fiir Sozialpolitik Dr. G o s a r hat gemeinsam mit dem Handelsminister Dr. Spatz 0 eine Ministerialverordnung über die Arbeitszeit, ferner liber das Oesfnen und Sperren der Handelsläden und Sie Sonntagsruhe ausgearbeitet. Der Eutniurf ist d»eser Ta^e sämtlichen Arbeitgeber- und Arbeitnehmcrorganisationen mit der gleich.^eitigen Aussorderung zugegangen, Delegierte aus die in Beograd zusammentretende Enquete zu entsenden. Die Verordnung sieht den 8-, 9- und Ivstündigen :?as Geschüstsleben wird ausgehoben. zur Seite geschleudert« Sümtliche fünf Jnsas fen des Kraftwagens wurden lebensgefährlich verletzt. Unter den Verunglückten befindet sich auch der Abgeordnete PavlaLek. Herabsetzung der alliierten Sthein-Tnivven? k. Paris, l. Februar. „Echo de P-irls" mclbet, dah Außenminister Briand beab-fichtige Deutschland die Herabsetzung der Vesaj;unqsarmee am Rhein um IV.ltW Mann anzubieten. L^omyromiß od?f Sprung Die Sndpdase des Zweikampfes im Demokratischen Klub Roch immer kein tiares Bild o. Beograd, l. Februar. Die Entschei- > Die BauernpartLilich-demokratische Koa-dung ist bis zur Stunde noch nicht gesallen.! litiiZn hatte um 8 Uhr eine Sitzung, in der Gestern abends schien es noch, als sei D a - ^ Stellung zu den Ereignissen genommen vidovi<< fest entschlosien, eine Resolution wurde. Mit Rücksicht auf die Intrigen, wozu entwersen, in der die demokratischen Ml- nach die Koalition in die Negierung eintre-nister aufgefordert werden, ihre Portefeuil- ten würde, wurde der Beschlu"^ gesaßt, dad les dem Klub zur Verfügung zu stellen. In« die Bauernpcnteüich-deinokratische Koali^irin deflen wurden heute vormittags die Ver- jedes Anfl?b?t zum Eintritt in die Re^i!e' Handlungen zur Erlangung eines Kompro rung vor der Annas)«?? des grund- mlsses zwischen beiden Flügeln ausgcnom- sätzlich ablehnt, ausgenommen im Falle, das^ men. Die demokratischen Minister beschlossen nach ganznächtigen Konferenzen die Redaktion einer Entschlicstung, die im Ver-trauensvotnm für die Regierung kulminieren sollte. Für diese Resolution würden insgesamt 21 Abgeordnete stimmen^ worouf die Minister einen eigenen Klub bilden und in der Regierung verbleiben würden. Tie „mi- St. Gotthard - erlebigt! k. London, 1. Februcir. Die „Times" sprechen ihre Gmugtunng über dte erfolgte Aufgebung der Tesuguisse der Militär-Kon-trollkommizsien inLestcrrcich aus, worin ein Anzeichen siir die Zunaki:ne d?"; Bertrani^ns auf Eiuhaltung der militärischen Klauseln der Friedensverträge zu erblicken sei. Bezüglich des St. Cotthardcr Zwischenfalles rrksärt das Platt, es liegen keine Anzeichen vor, das; dieser Ztvischensoll nicht vereinzelt wäre und er crstwine an und für sich kc>um wichtig genug, nm ein Eingreifen der Gro^» mächte erforderlich zu mc'chen. Llnbbergh ans den Antillen k. Newyork, 1.' Februar. Ter ameri-kauische Flieger Oberst ?iudbergb lande te Montag abends in Tt. Thc^mns (Antillen). Kurze Nachrichten o. B e o g r a d, I. F^'ber. 5^eutc wurde der rö'i'.is'lic l^iesandte Rakie teleqraphisch o Zum Zusammentritt des Abrüstungskoml« tees des Völkerbundes in Prag. Der tschechoslowakische Außenminister Dr.. BeneZ. Börsenberichte Z ü r i ch, 1. Fcber. Devisen: Bei»» grad Paris 20.tl5, London 25.32, '.Il'ewyork 510.80, Mailand 27.d15, Prag 15.10, Wien 73.225, Budapest 90.875, Berlin 123.81, Warschau 53.145, Bukarest 3.20, Sofia 3.75. Z a g r e b, 1. Feber. (Effektenbörse.) D«» Visen: Wien 8.00076 bis 8.03076, Berlin >3-55 bis 13.58, Budapest ö.9 bis 0.9, Mai- es vorher zu einer Fusion d?r Temekrati-schen BercinMng und der Ba'icrnp.irteilich demolratijchen Kcalilion kommt. AutomvSi^aiastrophen k. Preß bürg, 1. Februar. l^;cst?rn fuhr ein vollbesetzte? Sl'tLobus von Seillitz in nsich Beo^rad berufen, um i'iber die letzten i iand 3M>40 bis 3^2.10, London 27(Z.92 bis (Ereignisse in Rom Bericht zu erstatten. Der! »77.72, Newyork 5li.58 bis 5ti.i8, PariZ l^e^andte soll, wie verlautet, mit Rücksicht 222.5>9 bis 221.50, Prag 165.28 bis ^69.08, nisterlellen Demokraten" bearbeiteten jeden seien. __________......... Nschtung gegen Preszburg. An einer ab- ' ^ ' einzelnen Abgeordneten des demokratischen Klubs, indem sie daraushin verwiesen, dah Davidoviö in die j^pposition werde wandern ^ müssen. ! Heute vormittags wurde die Sitzung über! Haupt nicht abgehalten. D.^vidovi^ hatte ^ um 9 Uhr eine Unterredung mit VeljkovlL, Grol und Blaji^. Um 111 Uhr verbreitete sich das Gerücht, da^ Dazidovi^ seine Resolution unterbreiten und deren unbedinzte Annahme fordern würde. Gleich darauf erschien Marinsovi«^ im Kliib und hatte eine sthüssigen Stelle der Strasse kmn der Wagen ilis ::::d fi:!lr dcu hengraü.'n. Drei Passag'ere waren sofort tot und vi?r schwer verletzt: die übrigen kamen mit lei-^^^sn Verlcjntnn^'n davon. — Ein weiterer N isall erzipne^^ sich auf der Strasse von N5ch .«^. 'itsch. Ein Automobil, das über das Bahngeleise suhr, wurde vom heransahrendm Zuge erfagt und auf d!»' bevorstehenden susioslaw!s<'li-ilali.!Ul-s6ien Berhandlunl^en niit neuen !^>nstruktio-neu ausgersll^et wi'rden. k. K on ftan t i n o P e l, 1. Februar. Die britische Bciscliaft l)nt die Nib''n Marineb^.Srd°n b-m-chrich.iq. d.s, die ^ vö b!S M. ^ro- .^Bcn w.°n der Äun durch M.ncn g-' > m bis »>. Iug°b°nl ^ ^ ^ »r - m ^ bis 96.50, (5rstc ^iroatlsche 375 bis 880, Prag^ I. Mr»or^ Ans Anordnung > ^ , «„iliachcr Krcdil lSö I>iz dn PoliMrzte wurden die Aittwhrun-i-n! Nalionalbnnk Ü70a bis 57>>». - In- Zürich bis — SlaalS» werte: iikriegc-schaden !iiassa er Äupon: 41? bis 418, Feber 417 bis 417.50, März 413 bis 419, Dezember 410, Jnv.-Anleihe 27 bis 87.50, Agrarschutd 54 bis 55. — Bank-loerte: (5skouiptc 52 bis 52f'0, Agrarbank ^es Fakirs Paul Diebel verboten, k. Richmond (Birginien), 1. Februar dustrie- und Hand?sswerte: (Entmann 210 bis 215, Tlaveks 110, Slavonija 10 bis »0 5 ?^'ntuant Otto Comp erklärte, er bcab- '^^ifailer 520 bis 530, Vev^e 154 bis 155, sicl)tige, das Fluazdtsi „Belancha" mit (5har les Leriue als Passcigier im nächsten Früh-iobr.von Richmond (Virciinien, Ameri^) uacli Wien zu ste'/ern. AU eine? inntsM IiivestitivttsanWe 5!!!S Haltung de? Zagreber Finanzkrzise fajloviü zugezogen wurden. Die beiden Füh rer verhandelten bereits um den Inhalt einer Kompromifzformel. Nm 12 Uhr steigerte sich die Nerrosität bis zur Siedehitze. Um l3 Uhr war die Unterredung Zlvischen Marinkonic? und Da?idovi^ beendigt, worauf Davido:?iö den verfammenlten Klubmitgliedern erklärte, die Sitzung des Klubs werde um 5 Uhr nachmittags fortgesetzt werden. Beim Verlassen des Skupschtinagebäudes sagte DavidovitZ lächelnd zu den Journalisten: „Ich bin krank, ich habe verstopfte Oh ren, ich kann Ihnen nichts sagen!" o. Z a g r e b, 1. Feber. Seit einigen Tagen weilen in Zagreb der lNehilfe des Finanzministers Je^a P r o t i der Generaldirektor der Postsparkasse Dr. N e d e l j k o o l eute um halb 11 Ulzr traten die Genannten mit den Vertretern der Zagrcber Banken zu einer Konserenz zusammen. Der Standpunkt der Zagreber Banken ist äugen blicklich unbekannt, doch wird in unterrichteten Kreisen hervorgehoben, dah der gegen wärtige Augenblick für den Abschluß einer solchen Anleihe ganz ungeeignet sei. ^"sijeker ,'iucker 542.',0 bis 550, Drava 580, Osijeker ^isen 190, DubrovaLka 425 vis 160 Danica 130 bis 1.?8. L j u b l j a a, I Feber. Devisem Berlin 1356.5, Zürich 1091.93. Wien 802.5. London. 277.32, ??ewiiork 56.68, Prag 169.03 Mailand 301.40, Pari? 223.59. s f e l-t e n (Geld): Celsska 164, Laibacher Zsredit 135, Kreditanstalt 160, Vev?e 140. Ru?e 265 bis 280, Bau^esellschait 56, Zeöir 125, Maschinenfabrik 30 W. — o l z m a r ? t: Tendenz unverändert. Abschluß 5 Vac^» qou? Schkoreten, im Untermal, franko Wag gon (Grenze via Piedicole 420. — Landw P ro d u k t e : Tendenz für .^orn fest, kei ne Abschlüsse. Die Weizenvreise babe^' was angezogen. m. An mildtätige Herzen lvenden sich der kra<,ke Invalide mit drei kleinen Kindern und die arme mittellose Frau mit mehreren Bindern mit der innigen Bitte um Zusen-du.^ kleinerer Spenden. Heu« Z. polUlkt Umschau Itodit und d«t z»od«olen Nachdem die Debatte «m demokratischen Klub eine Richtung eingenommen hat, aus welcher jede U^rraschung ausgeschlossen erscheint, treten die Radikalen und die Radiö-Partei als Kristaklisationspunkt in den Vordergrund der Kombinationen: Eine Konzentratronsregierung ist für den Fall, daß die Demokraten Ratlosigkeit manisestie-ren sollten, nur so möglich, daß die Führung die Radikalen mlweder mit der Rcvdi6« Kruppe allein oder mit der PribiLeviL« ylruppe einbezogen übernehmen. Die bau« ernparteilich'demokrattsche Koalition hat ossen^chtlich den KonHentrationsgedanken unter Anlehnung ail die Demokraten fallen gelafien. Die Lage ist gegenwärtig so zugespitzt, daß eine EnOcheidung fallen muß. Bleibt es im Domokratenklub „beim Alten", dann ist die BauernpartMch-demokratische Koalition wider ihren bisherigen Willen genötigt, in neue Kombinationen einzugehen oder in schärlff^r Opposition zu verharren. Vllkie evi << hat sich in den letzten Ta-flen abwartend verhalten. Er glaubt noch innner an die Möglichkeit eines Zusammen-arHeitens mit Radi<;, unid, wenn es nötig sein soll, avch mit Pribi?eÄi<5. Die Radie-Gruppe sordert angeblich 5 Portefeuille?, und zwar: Finanzen, Ackerbau, Bodenreform, Forste, Justiz oder Unterricht, außer-dem den Po-stm eines Unterstaatssekretärs im Innenministerium. 4 Sitze im Kabinett würde die Radi^-Gruppe beanspruchen, 1 Sitz die PribiSevio-Gruppe, für die eventuell der Abg. Dr. Svetislav Po P ov i ^ in Frage käme. Die Radikalen sind dieser Kom'bination nicht ungeneigt, alles lmngt aber von der Entscheidung im demokratischen Klub ab. Me verlautet, ist Dr. MarinkoviL keinesfalls geneigt, den Antrag Da^rt ^u«lsn^rt. äle in5de8t,n(lers jenseits 6er Save unä vflns seit jeder iidlicd Hevesen ist. vom soll nun im ?Inns öes neuen Erlasses abee» dnlken Verden. lecZer 8t2stsk»dner ist ver-liklicdtet, äie I?emiLune »einer I^ase mitteis eine» Lscictuciie» zu beverilstellieen. »ucli Venn 8acictllciier dilliester l)uslit3t sein sollten. >Ver sicli jväocii 6en ^nlcaut von Sscktiiclienl nlciit leisten Icsnn, mSee sicl: — o ssncta simpllcitss! — 6en Lrsat? sus zlter ^VZsciie lierstellen . . . Isbleaui dllclit von einer Unsitte äes primitiven ksllcanmensclien soll Iiier 6ie I?e6e sein. Vlelmel^r von diesem ullrixen ^rlslZ in einer ?eit. 6a 6je Vollcsseliulen tast in xilelcliem VerliSltnis ?u 6en fskultSten öe» montiert vercZen. ^sn kann 6sn öallcsn-mensclien. 6em es an einer Ner/enskulwr eixener >rt ee>viv niciit felilt, nur ciurcii Nebune lies sileemeinen kiläuness^raöes in einen ^ivilisstlonsmensciien verhandeln. Ob nun 6er ^bdau 6es Lcdulvosen» jenes bevätirte j^ittel ?ur keikämpiunc 6es ^nsl» pdsbetismus sein soll, disibo 6si,ineestellt. Icli vill sder 6em um äss »^nsolien 6er Nation« so besoreton Vericedr5minister einen «Uten i?at xeden: ver Staat scliuläl-t sucli 6en Staatsbalinern sei^on seit vier Isiiren 6ie Dikteren? tür 6is neuen l^eliälter. >Vis vZrs es nun. vvnn er. anstatt empören6e Hinweise aut 6as Lacictuck aus alten ilem-6en siel, leisten, aus 6iesem ?ciiul6ketss-es ?»cktiZcIier anlcaufen un6 jedem ^ison» kaliner venixstens ?vei, 6rel Outrend zum Qescdenlc msclien v^l!f'6s. 8o viirde er iiinen venixstens die einziee ^neelesenlieit ru-eienen, in 6Ie sie lieute nood ii^re ^asen liin-einstecicen liönnten. Qibt es sciion iceine I?eiorm 6er Zteuern, so deeiirt man 6le lieken lintertaven mit der I^etorm 6e8 Lcdneuzens. ^uck eins »I^eiorm«! Scarabasus. Mß« >«6» 6»? «Ii«, io un,»Kii KSi'p«' v«Iek« «ii« Svkul« keAuet»«", «s-rcl«« v»r Z»k»ups«l>,^ vip^tOri«, Z«k»?I»el, uaä Xozi», cluret» 6i» v»^l- is HllWWWs^^ Die Kutisker Betmgöaffäi'e ln den Schatten gestellt! Wie der BanNer Bergmann mN seiner weibNtven Klientel „geschäftlich verkehrte" Handel, wandte sich später kleinen Geld-und Hypothekengeschiäften zu und gründete im Jahre 1912 dieselbe Firma, die jetzt aufgeflogen ist. Bergmann wußte auf ganz raffinierte Weise seine Kreditoren zu täuschen, falls sie auf den Gedanken kamen, sich über seine Lage und über die finanzielle Kapazität seines Hauses zu erkundigen. Erhielt er den Bosuch von einer solchen Person, so »pflegte er diese Leute in seinen großen Lagerräumen umherzuführen und bewirtete sie mit Likör und Zigarren, wobei er i^nen gesprächsweise meitteilte, daß er mit fünf Millionen Mark arbeite; zwei Drittel dieser Summe wäre sein eigenes Kapital. Er erzählte ihnen dann, daß seine Jahresumsätze zwischen und 60 Millwnen Mark schwanken. Au? die Frage nach einer DanLverbkndung sagte er immer malitiös: „Ich brauche keine Bankverbindung; wir haben unsere eigenen Tresors, die so gut sind wie die Geldschränke der Großbanken. Die Großbanken sind übrigens meine Konkurrenten." Aus Berlin wird vom 31. Jänner be. richtet: Die Betrugsaffären deS Besitzers der Lombardbank und Lagerhaus A.-G., Paul Bergmann, erreichen nach den bisherigen Feststellungen einen »derat großen Umfang, wie er in den letzten Jahrzehnten bei kewem Finanzskandal in Deutschland, mit Ausnahme des Kutisk er-Falles, zu verzeichnen war. Die großen Bankzusammenbrüche vor und nach dem Kriege waren von weitaus geringerer Bedeutung als dieses betrügerische Fallisement. BerMann ist vielfach vorbestraft und hat seine Tätigkeit sogar zu einer Zeit auszuüben verstanden, als verschiedene Straif-vevsvhren geqen ihn schwebten. Erregte Szenen spielen sich g^tern vor dem Gebäude der Lombardbank Unter den Linden ab. Aajhlreiche Frauen waren erschienen, die ohne Wissen ihres Gatten ihre Ersparnisse von einer Großbank abgehoben und sie, angelockt durch das höhere ZinSversprechen, zu Bergmann gebracht h-atten. Als die Nachricht von den betrügerischen Machinationen BerManns durch die Zeitungen ging, ver-su6)ten diese zum größten Teil aus Frauen besehenden Einleger ihre Einlagen zurückzuerhalten. Als sie erfuhren, daß die Schalter der Bank geschlossen seien und kein Gek> zur Auszahlung vorhanden sei, gerieten manche der Frauen in eine ünMheure Aufregung, erlitten Schreikrämpfe, so daß die Rettungsmannschssten vielfach intervenieren mußten. JnSgösantt sind au^r Bergmann vier Personen verhaftet worden. Die Gattin Bergmanns iist vorläufig unauffindbar, sie soll angeblich nach Garmisch-Partenkirchen gefahren sein. BerManns Bemühungen um seine weiblichen Klientel zeigen eben gewissen chevalereSken Charakter. Bergmann leigte Wert darauf, älteren Deumen, die Geld bei ihm investiert hatten, die Zinsen des geliehenen Kapitals am ersten jeden Monats persönlich zu überbringen; erfuhr er aber, daß eine der Damen erkrankt war, so erschien er mit einem Blumenftrautz bei seiner Alien» tin. So kam eS, daß Vergmanu weit und breit als der galanteste Kavalier bezeichnet »urde. Aus der Vergangenheit dieses Betrügers geht hervor, daß Bergmann, der zurzeit 57 Jahre zählt, als Sohn eines Kleiderhänd--lers in Berlin geboren ist, welchen Beruf er als gan,z junger Mensch selbst ausgeübt hat. Danach betrieb er einen Produkten- Die Betrügereien Bergmanns haben ganz große Dimensionen erreicht, und mit jedem Tay tauchen neue Geschädigte aus, die Bergmann ihr Geld in den Rachen gewor-sen haben. Die Schadensumme — sie wächst von Stunde zu Swnde — beträgt schon bisiher mchr als zehn Millionen Mark. Tod eines serbischen Publizisten Vorgestern verschied in Beograd im hohen Alter von 72 Jahren der bekannte serbische Publizist und Schriftsteller Stefa R a-dosavljevi L-B d i n. Radosavljeviü-Bdin wurde in Panöevo geboren und begab sich nach Absolvierung des Gymnasiums nach München, wo er Philosophie studierte. Nach der Rückkehr in die Heimat arbeitete er in den Redaktionsverbänden der „Srpska Za-stava", „Srpska Rezavisnost", „Velika Sr-bija" und der „Novosti". Seiner Feder entstammen ferner die in serbischer Sprache geschriebenen Werke: „Der Kampf um Wid-bin-, „Die Geschichte des Bulgarentums", „Die Psychologie des Krieges". „Kritik des Lebens", „Die letzten Tage des Serben-tums", „Betrachwngen", „Der Revolutionär in der Philosophie" und schließlich daS in deutscher Sprache geschriebene Buch „Die Frage über Alt-Serbien und Mazedonien". Radosavljevi^-Bdin zeichnete sich zeitlebens aus durch seine unerschütterliche publizistische Geradlinigkeit und durch einen ungewöhnlich ritterlichen Charakter. Der Verstorbene ge- W «SiWilMn Der Roman dreier tunger Mädchen. 37 von Karl Heinz «une<. Nillv ». <. 8. .Luisa sah den Erfolg, den das Erfchemsn Sennor Felipes hatte. Sie gab ihm verstohlen einen Wink, und lauttos schloß sich die Wandtür wieder hinter ihm. Ohne elnen Laut entkleideten sich die Mädchen, erschauernd unter den kalt prüfenden, gleichsam ihren Wert abwägenden Blicken ihrer Peinigerin. In nervöser .Hast rissen sie auch die letzte Umhüllung herunler, kaum noch wissend, was sie taten, und dann hasteten sie die in daS Bassin führenden Stufen hinunter, in Scham und Entsetzen abwechselnd erglühend und wieder jede Spur von Farbe verlierend. Eine gänzliche Abspannung hatte sich il)-rer bemächttgt. Sie beachteten eS kaum, daß ihre Peinigerin die abgelegten Gewänder aufnahm und damit zur Tür schritt. Erlt alH sie diese öffnete und daS Kleiderbündel auf den Gang hinausschleuderte, durchzuckte'sie ein siedender Schreck, aber auch jetzt wagten sie keinen Laut des Widerspruches, um nicht noch Schlimmeres herauszubeschwö ?en. Eine Viertelstunde verging, in der kein Wort aeivrochen wurde, dann bek<,bl ibnen Sennora Luisa, herauszusteigen und sich abzutrocknen. Gehorsam und ohne Widerspruch folgten die Unglücklichen dem Befehl und hüllten sich erbebend in die warmen Frottiertü6)er. Inzwischen traf die Spanierin ihre Auswahl unter den Schleiergewändern, wobei sie die Farbe sorglich nach dem .Haar ihrer Opfer auswählte. — Martha erhielt ein erikafarbenes Gewind in griechischer, lang herabfallender Form das vollendet die schwarze Farbe ihres Haa res hervorheben mußte, während für die Aeltere der beiden Schwestern ein lichtblaues Kleid und für die Jüngere ein hellrosa-sarbenes ausgewählt wurde, beide zu dem helleren und tieferen Blond ihrer Haare Passend. Mit zusammenx'evrejiten Zähnen, kaum noch eines klaren OdankenS fähig, hüllten fich die Mädchen in l'-ie Teufelsroben, die hr' Körperlinien mehr bloßstellten klS oerbargen. Zufrieden lächelte Sennora Luisa. Dann öffnete sie eine zweite, in die Wand tafelung eingelassene Tür and ließ ihre Ov" fer in ein Nebenzimmer eintreten, in dem sie die Mädchen allein ließ. Nach einigen Minuten erschien sie wieder mit einer abschreckend häßlichen Negerin, die eine Platte mit Erfrischungen trug, unter denen auch zwei Flaschen Wein nicht fehl ten. . Es brauchte diesmal keiner Aussorderung, zuzugreifen, denn seit dem vergangen!.'n Abend hatten die Mädchen nichts mehr genossen, und sie wollten bei Kräften bleiben, um im äußersten Notfalle nicht kraftlos ihren Henkern ausgeliefert zu sein. Kaum hatte sich deshalb die Tür hinter der pompi^sen Spanierin und ihrer Begleiterin geschlossen, als sie heißhungrig zulang ten. Dabei wagten sie sich kaum einander anzusehen, denn jedesmal kam ihnen dann angesichts der unter dem durchsichtigen Gewand fast unbekleideten Nacktheit der Gefährtin die eigene brennende Scham erneut zum Bewußtsein, und vollends vor dem Ge danken, was die nächsten Stunden bringen würden, schauderten sie mit allem Ekel zurück — Unwillkürlich sprachen sie unter diesen Um ständen dem feurigen Wein mehr zu, als sie vielleicht bei völlig ruhiger Ueberlegung getan haben würden. Zu sprechen getrauten sie sich nicht, denn wovon hätten sie reden sollen, als von ihrer eigenen Schande, an die sie kaum zu denken wagten, und zudem wußten sie nicht, ob nicht jedes ihrer Worte belauscht wurde. Eine halbe Stunde mocht? so vergangen sein, als Martha Plötzlich ein Gefühl de-schlich, als werde sie ihrer eigenen Schwere enthoben. Wie ein wallender Nebel legte es sich vor ihre Augen. Sie wollte aufspringen, aber der ttörper gehorchte ihr nicht mehr. ^Sie lab noch, «ie auch Wrete und ^ertba KSnigsmark vergebliche Anstrengungen machten, sich zu erheben, dann sank ihr Kovf schwer in den Nacken, und trotz ihreS ver^ zweifelten Wehrens schlies sie ein. Als sie wieder erwachte, mußte sie fich angesichts der völlig fremden Umgebung erst aus die letzten Ereignisse besinnen. Sie befand sich in einem, mit raffiniertem Luxus eingerichteten, großen Gemach, daZ sein Licht von einem achtslammigen elektrischen Kronleuchter erhielt. Kostbare Teppiche bedeckten Boden und Wände, an denen entlang eine Reihe von Ruhebetten standen, die von prachtvollen Decken verhüllt waren. Was aber die, wie aus schwerem Traum Erwachende am meisten !^fremdete, war nicht die Ausstattung des ihr unbekannten Raumes, sondern eine Reihe junger, durchwegs hübscher Mädchen, von denen jede auf einem der Ruhebetten saß oder lag und deren Körper in mattem Weiß durch die farbenfrohen Phantasiegewänder schimmerte, so daß das Auge imstande war, jeder Linie, jeder Feinheit mühelos zu solgen. Wie ein wahnwitziger Traum war das, diese Ausstellung weiblicher Schönheiten un ter dem Schleier sast durchsichtiger Scheinbekleidungen. Das — das konnte nicht Wahrheit sein! In höchster Erregung versuchte Martha aufzuspringen, fiel aber mit einem leisen Wehlaut zurück, während gleichzeittg ein reißender Schmerz an ihrem linken Hand-gelnlke sie durchzuckte. Niimner ?7 vom ?. .^k'^ruar f ^ ? ß ? ? W k s s » R «» Sett- hörte zu den geachtetsten Persönlichkeiten der Achtziger- und Neunzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts. Sowletrufllsche Hochzeit In einem KrZlhwinkel der unermeßlichen Sowjetunion, der freilich noch keineswcgs zu dcn entlege<^dsten gehört und sogar standesgemäß eine Tageszeitung unterhält, den „R-oten Elern" nämlich, konnte nran vor cilv^'ger Zeit im lokalen Teil solgcirde unbedeutende Anzeige lesen: Im ^tarl Äarr-^tmb findet heutv um vier Uhr nachmittags die feierliche Trauung von In Ml Petrowitsch Rotefuhn mit der Aauerntochter Maria Antonowna Ninel swtt. M.'r gerade die nichtssagendsten Anzeigen Pi.^.'5'-'n des lästeren das interessanteste Material zu lieV'rn, Und so wollen wir denn aus aller Ferne den Verlsluf einer sowjct-rttssiscl)en .?>ock',')eit venolcjen. Am Tage der Traniinl^ harrten bereits am Morgen die Neugierigen vor dem ^Nl'^batts, um dem ungew^ljnlichen Schauspiel beinmwhnen. War doch Iwan Petro-r.ülsch dcr siefl-lräitck' Kemmissar des unberi'chmten Städtchens, ein Casanova ersten Nantes, der selbst das rote, allzuleicht lösbare mit Tndesverachtung ab- lobnte. wl7? tut nicht selbst ein Yrin!^!-pientreuer we'.'n ein junges M^d, chen tbn anlacht, do^u noch auf den wo1isksingend''n Namon . Ninel" ^ört swas, von rechts nach sin?? gewesen, Lenin Um 4 Ubr erreichte div Ai sre^una i^ren 5"^epttnkt. Alles sturrte, gierte, tnscheltc'. die nenaierigen s^ranen ark'c'itc'ten s'ch m'r den l^sl''ns'oaen n'ich^vs'vn '^'ndnrch. und die Männer, die il're rauchten, spuckten in d''»^ Nsick'n-P?r Vorste«^'enden. 'Endsich — das'?s>te Brai'tvaar. Stimmen-geN'irr, Uchern/ A^iplans. Tl'r Zeremonien^-meist?'r, ein Instru^wr der Partei, empfina das Ü^'rantpaar auf einer mit roten Türüern dekoril'ri'en ^'-ib^ne im Paradesaal de? Oarl Marr-Klnl:s. > .Teure s^^enol'i-'n", beaann d^r?^nstrnkt?'i' mit erüc>^ener Stimme.: „Wir banen ein neues L^^en ai'f den k^rnndkaaen der redylukion auf! ^ort mtit alten Kram! Die Oktoberrevolution Mhrt uns auf sit: ..Ja". „Seid l^uch anch voll ^emu^t (^i'rer Verautwortsichkeif vor der Vel^'?vos'?tion und an dem s^^danfen an dfu ber?" „Im Namen der W-eltrevolution und ''!i'f l^runid de"' 5sira!'rli'<'>''.'i .?od''re? s'^wie der sts'ri^en der >"ird hiermit die revolutionäre Viirg-erin Maria Sin SchMS-VöLisomen Thea Alba, ein Schreibwunder, tritt in der Berliner „Skala" auf. Sie ist in der Lage, sl1nf. verschiedene Worte und Sätze zu gleicher Zeit zu schreiben, ebenso schreibt sie »weL verschiedene Briefe mit beiden Händen. Antonowna Ntnel de^m revolutionären Bür ger Iv'an Petrowitsch Rotefa^n angetraut.'' Der Jl^struktor steckte jedem der Neuver-mühlten eine rote.Schlehe an die Brust und Wrte sie dreimal um die rote Tribüne herum. Ter l5hor d<.'s Karl Marr-WB? san/i d-azu die Internationale. Nach einer größeren Rede über die Bedeutung der chinesischen Revolution, welche anschliessend an die Internat'i'onale folgt, erklärte der Instruktor die „Sitzung" für anfgeboben. Am folgessiben Tage las man im „Noten Stern" den entsprechenden Hochzeitsbericht: „. . . Im .?>ause des Bric^itigams gab es ein große? Festessen. Die k^ft- belustigten sich bis zum frül^n Moraen Die k^etränke und Speisen stammten ai'^schlie^'s!''^ ,>i's de-m staatlli'chen P^'rkaufsladen Nr. da (Genosse Rotefa'hn den Privaten 5>'itdel arnndsäklich ablal'nt. .^u unserem großen Bedauern verriet die junge (?^!befrau einen spießlnlraer-lichen (sl^arafterzug. asä sie in »^orge^ülkter Stunde unseren Knmmissar im Nebenraum in den Armen einer (^rpedicntin des „llso. nvt^ fand. Wir ''»nd geaen ieden sprach und wenden nn^ entschieden ge^en dik sviest-b-nraersil^p ^siemk^ral. ^"m s^ssicf w"^de die kseine D'sl^eren^ ss^nell beiaclegt. Ti^ re-volutif'uärc' T^e'-nnnkt ^egte über die lviel'^-bür^erllche l^ifersncht, so der''cht!at: an sns,^ eineni soll man keinen Skandal a«i- ^angen." t. erf»? "tta. da^ ist. dk'n Tienkt ,^'->arel'^''a^i-od a".'i'm^'^men, i^t ier-d'e^er Ts^ae auf ^i"n '"''^''nal^'n d"^ bek-iunt" ''ss^n l' d str m a ^ l' "an B^'^-ad nach und qe« ^»"en war. t. L?molratisch-oolksflartciliche Arbeits-c'emeinschest im C-!emcinderc>t von Linblsana. Montaa nachmittag trat der nengewä''ilte (^emeinderat von Ljublsana unter deni Vor lit^e des Bürgermeisters P n e zu einer ersten ordentZichen Sihung zusamm.''n. N.^ch den Mitteil^ungen des Biirgermeisters a?b d^"? Vertreter der Slonien^i'chen Bc'lsspar^ei ^??ref?ssar Iare die (s^rkläru^,g ab, das; seine P-artei den Porschlag des Biirger-uieisters, Verbandluna^-'n zur Schasf?lng einer arleitöfäliiaen Mebrkieit mkfzuneh-n?en, angenmniuen balbe. Diese Verhaudlnn gen seien noch im s^!'!iuge. Der Biirger-M!':ster gab bekannt, das', die .^lubs der zwei stiirksten ""<^rteien, die SelbMndigen Demokraten und die Slowenische Bolkspartei be-schlsi^sen l'a^'en, von der Ta.aes?rdnuna die Waibl der ein^elnein A"'?sch!"'sse ab'^nsei.^en und ni'r die Wli'bl^n in das Maaistrats^ gremi'?m durch^niuliren. Der Antraa wurde siegen die Stimmen der ssoiumuni>ten und ?'^ü>aldemo?raten angenoiumen. In das Mag'stratsk^remium wurden drei Selbstl^n« dige Demn^'-aten, drei Mitali^der der Slo-wenisll'eu Volksvartei, ein So^ialdemaf''at ein ^'adlkaser und ein P^i^aNed der unal^bs'na'l'en Wirtscha^'tsp^rtei gewählt. t. Der ssZsadfindergeneral als Robelpreis-Kk^ndidat. Der Gedanke der skandinavischen P'adfind^r, den Filhrer der Pfadfinderbc-ivegung (^'eneral Sir Robert Baden-! Powell fiir den Nobelpreis des Iahre'^' ! 19!^^ vorzuschlagen, findet in weiten .^sr!?i-sen Anslaug. Bein, norivegischeli Stert^'i:?g sind zahlreiche Schreiben ans den Ländern, darunter auch ooui österreichischen Bunde-^-präsidenten ein^^'.'langt, die den Var'chl/zg ans das wärmste be''ilrworten. t. Stbjj jür ciue Tctektivkomüdie. In ^er „Grünen Psst" wird von eineut Köuigsb'r-a?r Detektiv erzählt, der scinLn Fre.lnd init ssen Frau hintev^ina. Der gehörnte (^)atte bat nichtsahnend den Detektiv, Nachforschungen über die Untrene seiner Frau anzustellen. Nachdeul sie ein Honorar von .M) 'V!k. vereinl>art hatten, bekanr .? sich der Detektiv als der gesuchte (^b.'stizrer. Der Gatte lehnte die „.'^onorar"-Zahlung ab, der Detektiv^ verklagte ihn und so mußte der Hahnrei ihn schließlich nocki für seine seltsame Freundschaft honorieren. t. Geheimnisvolle Vwrdtat kn den Arden» nen. Wie aus Luxemburg gemeldet wird, geht in den luremburgischen Ardennen das (Gerücht NM, dasz in der l^iegend von Burg Reulnud im .'kreise Malmedy an der belgisch-luxemburgischen Grenze zwei lvlgi^sche Gendarmen ein Mi'ldchen ermordet und an.Sggv!ilndert ho'ben. Ein juimes Mädchen, dos einen zieuilich große«, Geldbetrag bei f^ch hatte, bat einen Waldhüter, es durch den Kald zu begleiten. Als die beiden zwei Gen darmen begegneten, übergab der T^ld^hiiter das Mädchen dem Schnee der Gendarmen. Kurz darauf hörte er einen Schuß und konnte, zurü.^kehrend, sich davon f'i^'r^eu« gen, daß die Gendarmen sich über die Leiche des snngen Mädchens bei otm, der eine va« ihnen das Mädsfi^n ansvlünderte und das G(ld in feinem ?tie^>l p''rite''kte. T^r Wald s?üter folgte den D.'irdern in einlaer Entfernung und sa'b, wie sie sich des Bräutigams des Mädchens, mit deln diese zusam-mentr/'^sen wollte, bemächtigten und festhielten. Mari^bor, 1. Feber. 25 Äakre Museumverein Die 07dentllche Jahresversammlung und das 25tährige Äubiläum ves Mufeumverelnes in Maribor Sonntag, den 29. Jänner fand im kleinen Saale der hiesigen Studienbibliothek die ordentliche Jahresversammlung unseres Museumsvereines statt. Gleichzeitig feierte der Verein in aller Stille das silberne Jubiläum seines Bestandes. Anwesend waren kaum 12 Mitglieder. Die geringen Mittel des Vereines und das leider so gerin ge Verständnis unserer Bevölkerung fi'lr die hohen kulturellen Ausgaben di:!s?S Vereines gestatten nicht eine würdigere Feier. Und dennoch: kauui ein anderer Verein unserer Stadt hätte uiehr verdient, das; man seinen Ehrentag festlich begehen würde, als der Museumverein. Tie Erforschung d-'r Vergangenheit unserer Stadt und ihrer Umgebung. die ^tenntnis der Sitten uns 'Gebräu che der Bevölkerung, die Liebe zur Flora und Fauna unserer engeren .'^'»ciuiat ^ da? sind die '-jiele des Vereines. So weckt der Verein ziigleich die reinste und tiekite Lie!ie für unser genieinsaMes Vaterland und so erfüllt er still und unaussällig die liöchnen Kultura.lfgaben Tie Versamullung erizsfnete der Vorsitzen^ de Prof. Dr. F. K a v a ö i L uiit ein?, Ansprache, in welcher er die Bedeutung des Tages darlegte. Ans seiner gehaltvollen '^'cde entnehmen wir folgendes^ Aiu II. Mai 1W2 fand die gründende '^'erjannulung des Vereines statt. Ihr Zweck '.var, die Statuten des sich bildenden Vereines sest^ilsetzen. ?^iese Statuten wurden sodann am Juli liM von der Statthal-terei in l^iraz zur ^tenntnis genommen und bestätigt. Am 29. Si'pteiuber l9«l2 fand die erste ordentliche Ialiresversannulung in Anwesenheit von 15 Mitgliedern statt. Bei dieser Gelegenheit wurde der erste Ausschus; gewälilt. Der erste Vorsil^ende war der Arzt Dr. Auiand R a k, der sich um die Errichtung llnd Bereicherung des Museums die grö^^ten .'Verdienste erworben hat und oer folg.ich als der erste Gründer des Vereines ^^ngesehen werden muß. Die übrigen Ans-jchu-""itglieder waren die ^'^erre-^ B a n-c a l a r i, F e r l i n z, Dr r a u Niedler. Serpp und T r u t s 6) l. Tie Stadtgemeinde war im Au-^schuß u^'r« treten durch den Bürgeriueister Ale^ranüer Nagy und'den Arzt Dr. Arthllr Mall v, der sich auch als Verfasser des Gasseu-, Stra s;en- und Plü''.'buches der Stadt Marb'irg a. d. Drau'' einen ehren>)ollen Namen er-wovlien hat. Urs!^r:inglich besand sich ''as M!ls2uin in der.^'«au'^haltuugs- und Fortbil dinigsschule für Mi'dchen in der l)eutigen (iankarjeva ulica, wo die Stadtgenieiude dem Verein für seiue ^^wecke süuf Ziinuier nb?rließ. Als aber das kurz vorher gegründete Preisgericht au: 3l. Juli Il)92 in öen gegenwärtigen Jiisrizpalast übersiedelte, wur de das Museum inl ehemaligen Gefangenen Hause unt.rgebracht, wo es sich noch gegenwärtig befindet. .Hier wurde das Mi'.seiim ain k>. Dezezuder eröffnet. Die notwen diaen Geldn'ittel für die Errichtung des Museuins ga!) die städtische Sparkasse, .'»ie dem Verein sofort bei seiner Gründung . namhaften Betrag von l0.000 jtronen ' mete. Auch fanden sich bald uiehrere Wolzl-täter, die den Verein durch Geld- und andere Spenden unterstützen. Bereits im ersten Jahre seines Bestandes begann der Verein mit Grabungen in Pi.u^la und in Nazvanje. Die wichtigste Arbeit des Ber'N-nes vor dem Weltkriege war jedoch die ßr-forschunfl der uralten iilyrisch-keltischen An» siedlung PoStela am Bachern. Der bekauuie Grazer Archäologe Prof. Dr. Walter S ch m i d bat hierauf knapn vor dem .Kriege diese älteste Zsnltnrstädte in unserer Uin-gebnng genau beschrieben. Einige Fnnde befinden sich in nnfereni Musetlm: der groß'^re Teil jedoch im Grazer Joanneuui. Währen!» des Krieges ruhte die Täti^l'.'it des Vereines fast vollständig. Zu neuer Blüte gelangte der Verein erst nach dem Umstnrze, insbesondere seitdem Herr Pros. Dr. Ko s a e i e die Leitung des Museums l'lbernahm. Im Jahre 1922 wurden hierher auch die Sammlungen des Diözesanmu» seuuls, die sich vorher im Priestersl^minar befanden, überbrvcht nnd so das Museum be deutend erweitert. D'.'r ' ^us^unisvev'in ist zugleich Miteigentümer der S t u d i e n-b i b l i o t h e k, die hauptsächlich lHis den Bücherbeständen d^"' ehemaligen Museal-bibliothek besteht. ^Gegenwärtig zählt der Verein 535 Mitglieder. Der Mitgliedsbeitrag beträgt jähr^ lich 5 Dinar. Außerdem wird der Verein von der Stadtgemeinde unterstützt. Andere I)le5tun6en In6enenman6le5c^mer«n am stvrksten empkn6et. Dorum mub man immer eine ?ockung ^5pirii»- 'kadlettea Im k1au5e koken. 5le lindem ousen-bllckljck 6ie Kopf-, Ol^ren- unö ^kn-5cli merken. ko?6«r?» 5!s »der iteti «Ue Orlgtu«!-mit «ler velh-rntenQaraa-tlvmark«. ! Einkünfte, wie die Eintrittsgebühren ins Museum (1 Dinar pro Person) imd gelegentliche Geschenke sind kaum nennenswert. Im Jahre 1927 betrugen die Gesamteinnah men des Vereines 13.241.53 Dinar, denen die Gesauüausgaben im Betrage von 12.9s'>3.33 Dinar gegenüberstehen. Die Haupt säch.ichsten Ausgaben beziehen sich auf Ankauf vou wisscuschastlicheu Büchern und Behelfen, wie z. B. „Üosmos", „Geologisches Archiv", Rainers „Die Stadt Et. Veit in Närnten" und die geologische ^arte von Maribor und Unigebung. Ausserdem kaufte j der Berein Volkstrachten, verschiedene alte ! ^lupferstiche usw. Mehrere Wohltäter wie z. B. .^>err Lberdirektor N. V r a b l, Lehrer K o s, Notar Dr. Ploj u. a. schenkten ^ dem Verein alte Müuzen, Fibeln, ^triegs-erin'.ierungen usw., der S t a d t m a g i-a t den alten städtischen Siegel usw. .^ie geringen Mittel, die den:. Verein zu '-ebote stehen, gestatteten nicht, grössere Grabungen vorAnnelinlen. Jniuierhin wurden unter dem „i^iapiiuarjev vrh" vom Lehrer Bogdan I nraniö ^tnochen des.:n, haben sie ihre diesbezüglichen, an das Kommando der Einheit, zu der sie einberufen wurden, gerichteten keuche im Wege der zuständigen Militärstelle sofort nach Erhalt der entsprechenden Aufforderung in der cxffenen Nlst einzureichen. Falls jedoch vor dem Einrückungstermin das Gesuch keine günstige Erledigung finden sollte, haben alle Mlitärvflichti-gen bedingungslos l^r Aufforderung Folge zu leisten. m. Rückfichttlsse Gteuerei»treik«»g. In verschiedenen Orten in der Umgebung Maribors werden entrüstete Stimmen gegen die rücksichtslose Steuereintreibung laut, insbesondere aber gegen die Art, wie die rück-Mndigen Steuern beglichen werden müssen. Die Steuerbehörde führte nämlich die ns-sentliche Pfändungsankündigung ein, wie sie seinerzeit nur in Ausnahmefällen, wenn es sich um Trotorische Verschwender handelte, bestanden. Die Behörden pfänden zur Begleichung der Steuerrückstande das Vieh der durch die allgemeine Wirtschaftskrise in Äot geratenen Bauern. Amtliche Organe Msien dies jetzt nach dem Gottesdienst vor der Kirche ankündige«, ein Borgang, der jedensallS die Wurde des Menschen verl':yt. m. Gelegemtlich be< Vamm»r»«sikahe«dS, der Freitag, den 3. Feber im großen Aasi-nosaal stattfindet, werden wir daS Vergnügen haben, in Frl. Folger eine hervor-ragende Cellistin kennen zu lernen. Ueber sie schreiben Wiener Blätter u. a.: „Sie ist Schülerin des Prof. Paul ^rummer und un^r der meisterhaften Fühning und Anleitung desselben hat sich ihr Spiel prächtig entwickelt. Diese Entwicklung beruht aus einer zähen kkinstlerischen Ausdauer, dfen entspringt dem übercsuellenden Schöpfertum. AuS fei, ner Musik spricht das Gefühl eines einfac!^n Menschen, seine dementare Freudigkeit, Offenheit und Reinheit. Mit Smetana gehört Dvorak zur Generation, die die Betonung des Nationalen äußerlich und innerlich erkennen lassen. Sein Dansky-Trio gehört zu den populärsten Werken deS Meisters. G. Cassado ist Katalonier von Geburt und bereiste als Cellovirtuose einen Groß- VnMmer ?7 ?. UeSrilar INV. MOeBvkß»? S-i»- l». t?il lmfereS ttontnnnts. Seine Cellossnate wird jedenfalls eine geuten. A. Ure«S^ ein Ze^nssse T^choibowSkyS, ist ein pro^»?tiver ruflischer Komponist, dessen ffrbs^ter Teil der Aom-po-fitwnen aber beute der Verqessencheit an-^^rimqffaven ist. Sein Alcwiertrio, d«s wir zu hören bekcmvmen werden, erfreut sich viner großen Popularität und wird noch hevlte gerne wiedergegeben. — Das Pro-flrcZmm des Nammerabends beinhaltet wahre l^sben der intimen Musif und wird der Besuch desselben wärmstenS empfohlen. D<'r Konzertsaal wird rechtzeitig ge^eiFt werden. Kino vMcZ-Kl^o. Heute Mittwoch, den 1. FeHer zui^ lehten Male der lustige, köstlich unterhaltende FUm: »Die wie Lola" mit Lilian Harvey, Hans Junkermann und H. Hardt in dm Hauptrollen. Diesez Trio deutscher Filmkünstler wirkt licsondcrS in disssm EichSerg.Film in köstlicher Art und bereitet dem Zuschauer zwei genuhreiche Stunden. Ab DonnerSt-vß, den 2. Feber: „E a s a « o o a". Großer AuSstattungS-Prachtsilm mit Ivan M o S l u h i n in der Titel- und Hauptrolle. Ein ftanzSsische« Wmwerk von unvermeidlicher Durchschlagskraft und vsllendetem Charine. Wir haben den großen rufsis^M Kimstler ia schl>n in vielen Rollen bewundert: als Casaneva scheint er einen Gipfelpunkt erklommen zu Häven. Ueber die^n Casanova schreibt der Pariser Korrespondent des „»ine«atogiaph" (bekannt-lich das erstrangigste fachkritische Blatt im Äi» nowesen) u. a. folgendes: „Caso?nova ist kein Don Juan. Er ist stolzer weniger rassig, weniq.'r ehrgeizig, aber ein gri^rer Verführer. Er gleicht »ein Don Juan, wie etwa daS 18. dem 1?. Aihr hundert gleicht. Nicht nur die LiebeZlegenden mochen uns den Abenteui?er sympathisch, auch der Mensch, der den Wachposten verprügelt, den Vpähern und den Ehemännern ein Schnippchen schlägt, entzückt uns grotze Sinder. Es ist vielleicht moralisch nicht richtig, aber wir sind immer auf de« Seite des Spitzbuben, wenn er geist voll ist. Diese Gestalt in einem Film getreu wie derbelebt zu haben, ist das Verdienst eines Ivan MoSsuhin, der damit eine Spitzenleistung der Filmkunst gebracht hat." Venedig, die zaubsr-volle Stadt der Gondelträume, Wien, das Wien zur Zeit Casanovas, und schließlich der pomvö-se Hof der noch pompöseren großen Katharina alles ist meisterlich erstellt, ohne Uebertrei-bung. „Casanova" ist ein großer Film, in dsS Wortes bestem Sinn. KII^0 ttrüker Vloskov) Heute Mittwoch, den 1. Feber beginnt im Union-z^no der bisher größte orientalische Film: Schatte« der vrLber" l«eftalln d. Ganges) Eine äußerst spannende, den Zuschauer ungemein fesselnde LiebeSgeschichte auS dem fernen Indien. Was an packenden Momenten in diesen großen Film verflochten werden konnte, ist »sschehen. Eine indische Prinzessin, die zugleich Pricherin dSS GotleS Marnoth ist, wird seit ih' rer Geburt von einem Geheimnis umgeben: sie ist keine Prinzessin, sondern dem Volke gegeiv' über der Erbprinz, weil dem Volke die Geburt eines Prinzen bekanntgegeben wurde, um 'hm große Enttävschung zu ersparen. Da bricht daS Verhängnis in Gestalt eines jungen englischen Offiziers herein: Auf geheimnisvolle Art in den heUigen Tempel gelangt, erkennt er, daß die betende Priesterin die Prinzessin ist. Doch iie läßt den Mantel sallen und vor ihm steht . der Erbprinz. Der englische Offizier wird von dem fanatischen Priester und Fakir bis aufS Messer bekämpft: er fällt auch wirklich durch des sen Dolchstich. Aber er wird gerettet, genest von feiner Verwundung und kann schließlich im letzten Augenblick, als durch den Sturm der Weißen der Palast in Flammen aufgeht, die Geliebte retten. Im fernen Europa finden die Beiden ein Glück, um das Menschen sie beneiden müssen. — Herrliche Aufnahmen, eine AuS' stattung von noch nie gesehener Pracht bieten pch dem Auge. Beschauer fühlt sich hingerissen und in das Zauberland der Nächte oersetzt. Dieser Film übertrifft sowohl an Hand kung, wie insbesondere aber durch die Pracht seiner Ausstatwng alle bisheri^zen Orientsilme. Es ist zu begreifen, dah das Interesse für die sen Film bereits ein Außerordentliches ist. Vvlk5^irt5ekskt Die Äogreber Boisenfafion In der Angelegenheit der beabsichtigten der Sraatischen E«kO«ptebank und der Sr»«tisch-fla»»Gchen S-ndeShhpothe- teidaNk fanden am ÄenStaq die angekiin-, digten ÄrektionSsitzungen beider k^ldinsti-tute statt, in denen der Antrag gebilligt und das Arrangement mit den e.rglifchen Aktionären zur AenntniS genommen wurde. Für den 17. d. M. sind die beiderseitigen außerordentlichen Generalversammlungen einberufen, in denen den Aktionären die Fusion auf folgender t^rundlage beantragt wird: Zwecks Fusion mit der Nroatifehen ^^s-komptebank erhi^ht die Rroatifch-siawonische Landeshypothekenbank ihr Aktienkapital von 60 auf 1l6 Millionen Dmar durch Ausgabe von 1,120.lXX) neuer Aktien zum Nominale von SO Dinar mit Dividendenberechtigung Pro 1928. Für je fünf Aktien der Kroatischen Vtkomptebank werden oier neue Aktien des letztgenannten Instituts ein getauscht. Gleichzeitig wird auch der Name der Hypothekenbank entsprechend umgeändert. Die vergrößerte Anstalt übernimmt alle Aktiven und Passiven der Eskomptebank mit dem Stande vom 1. Juli 1027. Velzwarenmeffe i« Ljnblsona Unter großer Beteiligung deS In- und Auslandes, vor allem aus Oesterreich, der Tschechoslowakei, Deutschland und England fand am 23. und 24. Jänner in den Räumen der Mustermesse in Ljublja?ra der dies jährige Pelzwarenmarkt statt. Es ist für die Beliebtheit dieser Märkte kennzeichnend, daß das Interesse für diese Veranstaltung im steten Steigen begriffen ist. Jvteress.int ist, das; diesmal auch für a m e r i k a n i f ch e Rechnung Käufe getätigt wurden. Montag vormittags wurde das Detailge schüft abgehalten, während nachmittag? die Versteigerung der Pelze begann. Beim De tailhandel wurden bedeutend niedrigere Preise erzielt als später bei der von der allem für Füchse, Fischotter und Marder. Im Vorjahre wurden folgende Preise erzielt: Feldfiichse Din. 208—295, Bergfüchse 280—3Ü0, Steinmarder 700—O.'iÖ, Baummarder lOott—1218, Fischotter 420^ Ü28, Iltisse 180, ?8ildkatzen 100, Eichhörnchen 25, Bilche K.40, Maulwürfe 5, Hauskatzen b, Hasen 22, Dachse 52, Gemsen w, Rehe 19—30, Wölfe 150, Schakale 90—100 und Hirsche 150—200. Der nüchße Pelzwarenmarkt findet am 20. März d. I. statt. Die Felle werden bc-reits in der Messekanzlei übernommen. Eingesendet Erklärung. Unterfertigter Josef Simonie gibt hiemst bekannt, daß er von seiner Frau Maria Simonis gerichtlich geschieden ist und das; dabei vereinbart wurde, daß kein Teil von anderen etwas zu verlangen hat. 1?0l) Joses Simonie, Pobreije bei Marib^r. Aus Selje k»siekkk»ut, 7»st Wls?fr5!ek K/sse, /!»//?» en/s/e/// vsMie». mtt soöen /i/trAiÄ- u/iei t/ekF/. «/en ^ iiiiiiiiiiiiiiiii „Divja Koia" durch die Messeleitung veranstalteten Auktion. Jene Mitglieder der ^agdgeno,senschaft, die ihre Waren dieser Bereinigung zum Verkaufe übergeben hatten, .oaren diesmal freudig überrascht. Die Ware war diesmal qualitativ und quantitativ besser als die vorjährige. Sch3n waren insbesondere unsere Bergfüchse, Mar der, Fischotter, dagegen weniger zufried'.:«-eilend Eichhörnchen, Iltisse, BUche und Dachse. Erfreulich ist die Tatsache, daß die Auktion der Messeverwaltung und der Jagd genossenschaft Erfolg hatte, die darnach ging, die Pelze richtig zu trocknen und aufzuspannen. Bei der Auktion wurden folgende P r e i-f e erzielt: Feldfüchfe Din. 240—430, füchse (Slowenien) 550—560, Steinmarder lOÄ>—1180, Baummarder (Edelmarder) 1300—1735, Fischotter 600—720, Iltisse 120—170, Wildkatzen 60—70, Wintereich-Hörnchen 20, Bilche k—9, Hauskatzen 5, Ha» sen 21, Dachse 46—55, Gemsen 20, Rehe 22, Wiesel, braune, 20, weiße 70—90. Es war nicht zu verkennen, daß heiler noch weit größere Mengen von Pelzen hätten verkauft werden können. H e r k u n f ts lönder waren in erster Linie Slowenil'n, dann aber auch Kroatien, Bosnien und Ma zedonien. Interess.:nt ist der Vergleich mit den bei der vorjährigen Veransta^ung erzielten Preisen. Die Preise Habel? nach dem Diktsit Amerikas im allgemeinen angezogen, vor X Sin neuer Schlag siir die slowenische Holzindustrie. Wie auS Beograd berichtet wird, beabsichtigt die Bahnverwaltung, bereits in den nächste Tagen alle Gütertarife zw.,^.:n ^jubljana und Split bezw. Su« ^ak um 100?» zu erhöhen. Damit wäre die slowenische Holzausfuhr am schwersten betroffen, die fich in den letzten Monaten wieder in einem recht erfreulichen Aufschwung befindet. Diese Meldung hat begreiflicherweise in allen interessierten Kreisen grö^e Besorgnis und Proteste hervorgerufen. X Einstellung der Vaukredite durch die staatliche Hypothekenbank. Der Verwal-tungsrat der Staatliußen Hypothekenbank beschloß, keine kurzfristigen Kredite für Neubauten mehr zu bewilligen, wogegen lang» sristige Kredite auf Fertigbauten noch weiter gewährt werden. Dieser Beschlutz wird damit begründet, daß die Bautätigkeit in Beograd bereits nachgelassen hat und ?ine Reihe von Wohnungen in Neubauten noch immer leer steht. Diese Verfügung der Staatl^en Hypothekenbank hat in Wirt^ schastskreisen großen Unwillen hervorgeru fen. X Die Welt?r«duktion an Gold und Sil ber im Jahre 1S27. Nach einer englischen Statistik betrug der Wert der Weltproduk tion im abgelaufenen Jahre 82 Millionen Pfund (etwa 22.700 Millionen Dinar), d. i um 15 ?8 weniger als im Rekordjahre 1915 und um 13.5^ weniger gegenüber 1913 Die Silberproduktion in der ganzen Welt machte im Vorjahre 254 Millionen Unzen Feinsilber, um 23 Millionen mehr als im Rekordjahre 1912 aus. X Bandellierung des ZigarettenpapieeS. Die Monopowerwaltung verfügte, datz daS Zigarettenpapier und die Zündhölzchm-schachteln mit den neuen, am 1. Jänner l. I. ausgegebenen Banderrollen versehen sein müssen. Die unverwendeten Banderrollcn zu 90 Para sind dem Monopolmarkendepot in Beograd einzusenden, worauf die neuen Banderollen zugestellt werden. X Heu- und Etrohmarkt. M a r i b o r, 1. Februar> Die Zufuhren betrugen 8 Wagen Heu und 5 Wagen Stroh. Es notierten: Heu Dinar 75—90 und Stroh 45—50 per 100 KUogramm. Stroh wird in größeren Mengen vom Militärärar gekauft. X "^»isader ProduktenbSrse vom 31. Jänner. Bohnen, Baökaer, ^ 360— 365. — Alle übrigen Artikel blieben unv!:r-ändert. — Tendenz unverändert. — Umsätze: Weizen 27, Hafer 2, Mais 19, Mehl 2 und Kleie 2 Waggons. X Ehicagoer GetteidebSrse vom 31. Jänner. Weizen kaum stetig, per März 129.875, Mai 130.125, Juli 126.875; Mais stetig, März 88.125, Mai 91.25, Juli 92.375. X Der vorjahrige österreichische Auszen-handel. Na6^ einer eben ausgegebenen Statistik über den österreichischen Außenhandel im Jahre 1927 stellt die Einfuhr einen Wert von 3l41 Millionen Schilling gegenüber ci« nem solchen von 2845 im Jahre 1926 dar. Die Ausfuhr ftellt sich auf 2039 (1845) Ntll lionen. Die Einfuhr erhöhte sich um 10.4 und die Ausfuhr um 16.8?!;. I u g o s l a-w i e n ist im Jahre 1927 an der österre:-^ chischen Einfuhr mit 172 und an der Au^?-tuhr mit 156 Millionen Schilling beteili.^: gewesen. X Die iwlienische Auhenhandelsbilun.^. Der italienische Außenhandel ist weiterhin passiv. Das Jahr 1927 schloß mit einem Fehlbetrag von 4759.26 Millionen Lire ab. Äe Passivität des Außenhandels nimmt jedoch ab, da der Fehlbetrag im Jahre 1925 noch über 7 Milliarden Lire ausmachte-Die vorjährige (Einfuhr stellt sich aui rund 20.8 urd die Ausfuhr auf 15.5 Milliarden Li«. c. Todessall. Im hiesigen Krankenhaus? verschied dieser Tage Frau Theresia A u e r, Gattin des Finanzkontrollbeamten i. R. Herrn Alois Auer in LaSko. Friede ihrer Asche! e. Gebrauch von Gräbern am städtischen Friedhose. Das Recht auf den Gebrauch oon (»räbern am städtischen Friedhofe, das vor 30 Jahren erworben wurde, ist nun erlo-schen. Parteien, die die Gräber noch weiterbehalten wollen, müssen die diesbezüglichen Gebühren spätestens bis 31. d. M. am Stadtamte erlegen. Im entgegengesetzten Falle wird die Stadtgemeinde Celje über dis Gräber frei verfügen. Sport Snwenbewerbeum dleMelfter. tchaft des Krktses Marlboi Wie bereits berichtet, werden die Wettbewerbe um die Skimeisterfchaift des Kreises Maribor am kommenden Sonntag, den 5. Fvbruar am Bachern ausgetragen und ist Veranstalter die Wintersportsektion des Slowenischen Al^envereins in Maribor. Gefahren wird gemäß den Statuten des Jugoslawiischen Wintersportverbandes und sind ftartberechtigt verifizierte Mitglieder des Jugosl. Wintersportverbandes, die zugleich Mitglieder eines Klubs sind, der seinen Sitz im Bereiche des Kreises Maribor hat. Außer Konkurrenz können alle übrigen veri-fizi-erten Mitglieder starten. Die Wett«> bewerbe finden fol-gendevmaßen statt: für Senioren: «u«f der ca. 18 Kilometer langen Strecke „Klopni vrh" sStart)—„Maribor» tzka koöa" (Ziel): Damen: „Ruska koöa" (Start)—„MariborSka koöa" (Ziel). Junioren: eine ca. 8 Vm lange Strecke mit Start und Ziel bei der „Mariborska koöa". Die Wettbewerber müffen spätestens Samstag, den 4. Feber abends in den einzelnen Hütten eintreffen. Anmeldungen bis Samstag mittag bei Herrn Dr. OroZen, Erste Kroatische Sparkasse, GosPoska ulica 24. Nenn^ld pro Person Din. 10, Studenten Din. 5. Nachnennungen gegl?n Entrichtung der doppelten Nenngebühr bis Samstag abends in den Hütten bei den Startrichtern. Die Teilnehmer werden aufmerksam gemacht, daß für alle Züge Führer zu den einzelnen Hütten bereitstehen. Für die einzelnen Kategorien sind wertvolle Preise und hübsche Tiplome ausgeschrieben. Es wird noch bemerkt, daß aus der Strecke „Klopni vrh"—„Mariborska koöa" eine besondere Kategorie für Anfänger ausgeschrie ben ist. : Hauptversammlung des M. O. An? Mittwoch, den S. Februar l. I. findet uiy 20 Uhr im Hotel „Pri zamorcu" die diesjährige ordentliche Hauptversammlung deS hiesigen M. O. statt. Tagesordnung: Neuwahl des Ausschusses (M. O.) und Allfälliges. : S. K. Svoboda. Säintliche Spieler, die noch ein Vereinsinventar besitzen, werden aufgefordert, dasselbe am Freitag, den 3. d. M. bostimmt zur Spielerversammlung mitzubringen. Der Ausschuß. : Für den ß. Mai perfektmerte der Iu-^qofliawisckie Fußballverband zwei Länderspiele und zwar in Wen gegen die Oesterreichische Auswahlnmnnschcift und in Beograd gegen Rumänien. Von den beiden (^rnituren Jrigoslawiens wird eine von Spielern des Spliter und Zagreber Unter-verbandc?, die zweite von Spielern aus Beograd und Silbotica zusammengestellt. : In Oslo erlitten die englischen Spieler ! des Londoner Tennisklubs „Oueens Elub^ I wieder z^vei überraschende Niederlagen. F a g e r st r 5 m schlug Gr e i g 6:1, l <':0 UN dN i e l s e n gewann gegen Higg 6:1. "1:6, 6:4. : Neuer Hallenmcltrekord über 880 Ullkd. ^In Brooklyn verbesserte Lloyd Habu lÄo- e«^t. ß. « »»? ß ? t e ? » » » :>iMN.m»r ?? v»m Z. Fevrliar in-.'?. Nme Gchwlmmreiord» Nenl srkens' Die deutsche Freistilmeisterin Rem E r-k e n s, die schon den ZOO-Meter-Freistil« rekord von ^'otte Lehmann (Dresden) unter boten hat, unternahm erneute Rekordversuche. Es gelanc^ ihr, die Bestzeit für 300 Meter Freistil von 4:49 auf 4:28 und die-ienige für 400 Meter von 6:25 auf 6:03 zu drücken. ston) den bestehenden amerikanischen Und Weltrekord im Laufen über 380 ?)ard auf gedeckter Bahn mit 1:53.8. Den bisherigen Rekord hält Parsons (Nals) mit 1:54.6. : Ein Sieg PaolinoS. Europameister 'm Boxen Paolino gewann in Mexiko City in der dritten Rllnde durch k. o. über No-mero R ojas (Chile) die latein-amerika« Nische Meisterschaft. Etwa 40.000 Zuschailer waren anwesend. : Dempsey gibt das Boxen auf. Nach amerikanischen Zeitungsnachrichten hat Jack Dem ps ey dem Boxmanager Tez Rik-kard? erklärt, da^ sein Arzt ihm wegen der Verschlimmerung seines Augenleidens ^ür ^mer die Austragung vyn Boxkämpfen verboten habe. Konzert. — 23.30: Tanzmusik. — Stuttgart, 1v.3d: Slaviermufik aus dem 18. Jahrhundert. — M.30: Lustspiel „Wenn der junqe Wein blüht". — Brünn, 18.10: Deutsche Sendung. ^ 19: Operettenmusik. — Berti.,, ?y.30: l^onzert. — 22.30: Tanzmusik. Budapest, l7: Russische Musik. — 21.45: Zigeunermusik. — Warschau, 20.30: Abendkonzert. — 22.30: Tanzmusik. Paris-Siffel, 20L0: Abendkonzert. ^ ^ ^ Freitag, Z. Februar. Wien (Graz) 19.00: Italienischer Sprachkurs sür Anfänger. — 20.05: Englisch-:? Sprachkurs (Literaturkur). — 20.30: Schillers i)ramatischeS Fragment „Demetrius^'. — Prehburg 18.35: Reproduzierte Muslk. — Zagreb 20.00: (5sperantokurs. — 20.35: 'dramatischer Abend. — 22.00: Leichte Abendmusik. — Mailand 20.50: Sinsonie-konzert. — 23.00: Jazzband. Prag 17.50: Deutsche Sendung. — 10.00: Rimsky-Kor-sakows Oper ,»Sadko". 22.20: Uebertca-gung aus dem Weinberger Narodni Dum. — Daventry 20.15: Moderne französische Zklaviermustk. — 22.35: Sinfoniekonzert. ^ 24.00: Tanzmusik. — Stuttgart 20.00: Sinfoniekonzert. — Brünn 18.10: Deutsche Sendnna. — Berlin 18.40: Uebertragung der Eröjlfnung des internationalen Schachmeisterturniers. — 20.10: Uraufführung Julia Kerweys Märchenoper in 6 Bildern „Die schöne Lau^'. — 22.30: Unterhaltungsmusik. — Budapest 19.00: Opernübertragung aus dem Theater. — 22.05: Konzert. — Warschau 20.15: Sinfoniekonzert. —-PariS-Eiffel 20.30: Abendkonzert. MM ; ---- Die Gewinnerin des DamenpreifeS: die Französin Frau B « r s i g n y, neben ihrem Talbotwagen. voMesetzt ^.0, hezw. SSSO Kilometer in einem Zuge ai f winterlich schlechten Straßen, ein Beweis der genauen Funktion der Maschinerie. An dritter Stelle rangiert ein Tal bot, dessen Lenkerin den Damen-pre^s gewann. Einen Beweis ihrer Verläßlichkeit lie-serten atlch die österreichischen Stey r-Werke. ' Ein Steyr-OmnibuS Type ZwSr^ steht an sechster Stelle, obwohl er auch 2650 Kilometer mit einer Stunden-geichwindigkeit von mchr als 35 Kilometer zurücklegte, war aber durch den größeren Zylindcrinihalt (6 Steuer-PS) gegeMber den vor thm Placierten Wcigen im Nachteil, doch ist die Zurücklegung der gtoßen Strecke mit acht Personen und deren (Ncpäck an Bord in Anbetracht der schwachen Maschine und der miserablen Straßenvevhältnisse eine bewünd'erSwerte Leistung. Insgesamt starteten über achzlg Konkur» renten, von denen über vierzig geweitet wurden. Radlo Donnerstag, den 2. Fever: Wien (Graz), 19 Uhr: Französischer Sprachkurs für Vorgeschrittene. — 19.30: Götz komische Oper „Der Widerspenstig'.n Zähmung". — Prehburg, 19.30: Reproduzierte Musik. — Zagreb, 17: Teemusik. 19.30: Prager Uebertragung. — Mailand, 21: Doni-settis Oper „Das Liebeselixier". — Prag, l7.50: Deutsche Sendung. ^ 19^.',0 Moderne französische Klaviermusik. — 20.45: Automoblltsmus Die Sternfahrt aaO Monte Ea lo Jedes Jahr im JSnner findet eine Jnter-natvonaile Sternfahrt nach Monaco statt, die zur interessantesten und wertvo^sten Wintevwertungsfahrt ^ geworden ist. Als Ausgangspunkt können die Haupt- vnd ver schiedenen Großstädte Europas gewählt werden und daS Reglement gibt.je mehr Gutpunkte, je länger die absolvierte Mtanz ist, vorausgesetzt, daß die verlangte Ducch-schnitt?'geschwink>?:^mi> k«ffee zu ewkialb Rg. av?er te» flirten billigen Quc>li:^t em Z»ei'Tiii«rßü«k «I» Prümie. 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Vvris«» de» Nechnunliiabschlufset für das Jahr und Verichlerjtiilung. Bericht dis Aulstchtsrales 4. A»Irüpe ober di« VeiWendung des Gewinnes. 5. Ne«woklen Mr !>»>« Aonland uni» Ai^'ftch brat. k. Neywatzlen fllr die Einlchähun^s^-omm'ss on. 7. Bestimmung des /iöchf.betlages, zu dem Darlehen c?egk'^?n werüen. 8. AllsSllistt. Wir laden hie^u unsere Mitglieder rech! Zahlreicher Teilnahme ein und ersuchen um pünktliches Erscheinen. Maribor, im Jänner 1928. Warbvrger Äredilanskall, r. G m b. K. Flir de» >ufsichlsr«t: Für den Vorstand: G«stav Ber«h«rd I. Ppyee Dorsihender. 1L84 Dtrek.»r. Vit ist 6er ^ün8ti^ste ^inksuksptst/ <1er ^e!t unä die xröttte ^ustersctisu Luropg8. ^ekr sIs 16l)0 ^sren-xruppen aller Lrgncken sinä vertreten. 10.000 ^U5»te!ler sus 21 I.Hnclern 8tellen 638 öeste unä V0llk0mmen8te 2ur 8ctiau. /^u»t«rmes»e 4. di» 10. 1A?8. OioLe lecdnlzcke ^e»e unci k»u-mek,e4 dl» 14. 1'extilmesse 4 dis 7. Lcliuk unä l.ecler-mess« 4. dl« 7. ^uikünite ertellen: Ole Llirengmtlicde Vestretunj? kür n»(IezietkAst»5teIle äes l^elp-lizer /Vte5se«mt8: Veoxraä. Lubrin» ulic» 8 437 l erhalten lehr guteS Mittasiessen zu Tin. 7.SY und Abendessen zu Din. b im alkoholfreien Speisehaus ..?^um Stern". Pod mostom U. Mittnqessen von IS bis 3. Akicn^elsen von 6 Uhr. R. Smolei. TS! »4«!'5k» «. 7 ^eute Donnerst»^, ted uxr. >d >V l.1kr kWiüeil lllieiillllliii^ert k'üf ^ute Xücde uoä prlm« »eis« ist d«zlen, xesorxt ?u t»kll«icdem öesucli Iiäen d0tllck»t ein 1262 fr»nr unä 5of>e ?ok»Iz^. ilM n. llsMiBmM Donnerstag, den 2. Februar 1928 im Gafthause Etzriftwe Vottg?«ker, Frankopansva ulica 17 lA»I»du«-K«lt«>«lle). — Dortlßlbst prm« AtllSnder. ssmie Pickerer ?Veine. >319 Um »lilreicden öe8ucli bittet äie ^ll^Illtz. Seien Sie um die Gesundheit Ihres Mundes besorgt! TeSinsizieren Sie Ihre Nascn-Ae. Ihre Kehle täglich mit der Ihr Antiseptikum wird Sie esund halten und Sie vor allen Ertrankungen der ?lt-mungSorstane sowie auch vor ansteckenden Krankheiten bei Iptdemien schlitzen. Verlangen und gebrauchen ?ie stets nur die echten Valda-: >n» die in Schachteln mit 0er ?lufschrift „Balka" verkauft werden. 13S5S Personen-Auto zu Kausen gesucht! In Frage kommt nur kleiner 4.SihMark> l» — Din GSnsisedern . . . . pro ltq 100 — Din a>» Maridsr, Säcke j>m Koftenpreis derechnet, gegen N«chii«h»e. Kleine Partien »erienden per Post: ö k« Kühnerfedern i l0 — Din. ü »§ Gänsefedern SZS — Din.. Brut«, sSr Netto, sranko per Poit tet z«hl«ng de» Betrages LIt lMl« Iniail Mili. !MM Ii lllll. Hillllllf. lMlU »Ilu tl^ 0^8X0X8 llur prlm» (tuslitSt, vsxLvnvelse unä Im 0et»tt liefert dllllxst 8?^? Korrelite >vle überksur?! I^errenliem-6en UNÄ Kl'IgvIH kk^nn man nur bei Zvi. 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