^•SStiWini üofomi' Preis Din 1*50 71. Janrgang wSehentllch «lobenmal. SchlWelhig (Tat Interurb. Nr. 2670) sowie erwaitung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul.4. '■ Anfragen ROckporto beilegen. Manuskripte werden nicht returnleii A .xxVXxXXXXv -Wv^WvxxXWXxwX XXX» k-iWU'-rV. ,ö auu ÖSEIÖ Nr. 214 Mittwoch, aen 12. August 1931 Inseraten- u. Abonnements-Annahme In Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltyy). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monati. 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bla 2 Din. Mlliibvm' iieitttitü Chinas Katastrophe 20 Provinzen unter Wasser — Verheerende Auswirkungen Ser Lleberschwemmungskataftrophe $ttoois Berlin-Reife S8ie . Paris, 11. August, am on 'x Kreisen verlautet, wird ein Ministerrat unter Vorsitz heil‘ witfinbcn, bei welcher Gelegen» Zeitpunkt der Abreise LavalS, k|}t iwUnb Stand ins nach Berlin festge» 8e toEtil en lost. In diesem Zusammenhalt» n auch die Richtlinien für die 93e* t|Uig ,, " mit der deutschen Reichsregie« ^6i(,ettfr 'tufftellung gelangen. In dieser i^chung wird der Unterstaatssekreiär ^ittiitni'L :et 8uut Botschafter in Berlin "tschE 'ei'ben, f° dah Pancet bereits als >i„. 1 r den Berliner Besprechungen fit« "nden wird. *, ^ofič sufllfiMcrt taht«fQr^et des Bürgermeisters von Nova würbe heute früh hinaerichtet. würbe heute früh hingerichtet. _ut» Beograd, 11. August, to at§(,'!m fünf Uhr früh wurde der vom fE%ah lcht zum Schutze des Staates in « SBifvr, u°9Clt meuchlerischer Ermordung w b% SiftEr3 von Nova Gradiška, H a n k a u, 11. August. Die furchtbare Hochwasser - Katastrophe, die ganze Provinzen um Hankau in Mitleidenschaft gezogen hat, wird von Stunde zu Stunde immer schrecklicher. Die Fluten des reißenden Jangtse wollen nicht abebben, immer neue Wassermassen speisen ein förmliches Netz von Seen, deren Wasserspiegel im Steigen begriffen ist. Bis jetzt sind nicht weniger als 20 Provinzen unter Wasser gesetzt. Die Lage in Hankau, der am meisten betroffenen Stadt, ist geradezu eine verzweifelte. Das Hochwasser hat die Funda- mente von vielen Hunderten von Häusern untergraben, so daß stündlich Häusereinstürze erfolgen. Gestern stürzte ein großer europäischer Häuserblock zusammen. Darunter befand sich auch ein Krankenhaus der Missionäre, in dem 400 Kranke ums Leben kamen. Gleichzeitig ist infolge des mehr als empfindlichen Lebensmittelmangels und der Unmöglichkeit, Lebensrnittel in die Katastrophenzonen zu bringen, die Hungerkatastrophe ausgebrechen. Hunderte und tausende sterben an einem Tage, da es unmöglich ist, ihnen Lebensmittel zu verschaffen. Die Leiche» schwimmen zum größten Teil im Wasser, teils beginnen sie jedoch in den Häusern in Verwesung überzugehen, so daß die Epidemiengefahr sich immer mehr und mehr nähert. Die Behörden versuchen mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln den Abtransport der in die Millionen gehenden Flüchtlinge zu bewältige«, wobei sich die größten Schwierigkeiten finanzieller und verkehrstechnischer Natur einstellen. Es ist eine der größten Katastrophen, die China seit Jahrzehnten heimgesucht hat und kann nachgerade als Menschengeißel bezeichnet werden. Die Berliner Terroristen Die kommunistischen S-Abteilungen — Vor der Eruierung der Schupomörder ti: ö«m Tode durch den Strang l"":* "0ttn,vrran S 0 f } č im Hofe des Po» Sr7aUbibrttT§ iustifiziert. Der zweite To-t te*e in, a tictn L j e v a k o viL der I 3U lebenslänglichem Kerker ^‘Uferr i „ic Hinrichtung wurde ohne Zwi °Ezogen. ■Heb vlution in Kuba fische« Regierungstruppen und Aufständischen. In g . Newyork, il. August. b|e ? 'st eine Revolution ausgebro-x, ,6e$l "uf die ganze Insel erstreckt. .e Hctgp oerichie der Regierungsblätter Jl'^kben„ ^uhig bezeichnen, sind doch an bel^ßfa Zuüen im Sanbe ftf|Qrfc 3u- ft uub Iliche« den Regierungstrup-^ufständischen im vollen Gan- *'U'r kein. Sparmaßnahmen Soften Manöver, nur Divisions Übungen. h , 28 a r schau, 11. August. ti‘!f ^ückssK! Militärverwaltung hat sich bu kett bcs «f bie großen Finanzschwie-a- Wütig. Landes gezwungen gesehen, liibx^^denJen Manöver abzusagen. ?>bunm7'?°wisonsübungen und Ge« en- n0en «'nzelner Divisionen stattfin- ttn6 der Presse-Notverordnung? Die Polizei glaubt, der kommunistischen illegalen Organisation, der die letzten Terrorakte zur Last gelegt werden, auf der Spur zu sein. Es handelt sich um die sogenannten Rotkämpser, die seit mehr als zwei Jahre« eine illegale Tätigkeit entwickeln. Man glaubt annehmen zu dürfen, daß diese Organisation noch immer aus etwa 800 bis 1000 Mann zusammengesetzt, die zu allem fähig sind. Es sind dies die Mitglieder einer Stoß- bezw. Sturmtruppe, die eine SB e t 1 i n, 11. August. Nachbildung der nationalsozialistischen Sturmtruppen darstellt. Wie bislang ermittelt werden konnte, geht es um sechs bis acht solcher Organisationseinheiten zu je 15 bis 20 Mann, welche von den Kommunisten bei Demonstrationen planmäßig eingesetzt werden, um an den Organen der staatlichen Exekutive Terrorakte zu üben. Die Polizei kennt einige Mitglieder dieser Organisation und man hofft, schon in Bälde die ganze Terroristenbande ausheben zu können. Katastrophales Erdbeben Der Bebenherd liegt in Kleinasien — Feststellung des Seismo-graphischen Instituts am TaZmajdan 93 € o grab, 11. August. Die seismographischen Apparate der Uni« vcrsitätsstation in Tasmasdan registrierten heute nachts um 22 Uhr 16 Minuten 11 Sekunden ein katastrophales Erdbeben, welches durch zehn Minuten hindurch anhielt und dessen Epizentrum etwa 1400 Kilometer süd östlich liegt. Der Bebenherd dürfte sich nach Ansicht des Leiters der Erdbebenwarte in Kleinasten südlich von Angora befinden. Das Beben war so heftig, daß die Radien der Ap parate aus ihren Lagern sprangen. Seit Jahren ist ein so heftiges Erdbeben nicht verzeichnet worden. Einzelheiten über das Beben fehlen noch. iJeicHw,, Berlin, 11. August. fnet< heut/oi« “m” Hindenburg lim«« etIft„e Notverordnung, wonach M geinildp Cn6' Presse-Notverordnung Cle fite to,tb* In Hinkunft wer-•hikj ^«tlen Xi91<,raUn® unb fonstigen amt 8en ^btu J » - o-.w" hth nach h„ö°n off'iiellen Darstellun fett, 1,1 ÄeichZn,.^Einvernehmen lidbsn.it. . EMvernehmen mnminister bewegen dür- KPD soll aufgelöst werben B e r l i n, 11. August. Wie die „Deutsche Allgemeine Zeitung" berichtet, besteht in preußischen Regierungskreisen die Absicht, ein allgemeines Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands auf preußischem Staatsgebiet zu erlassen. Die diesbezüglichen Verhandlungen zwischen der Preußen-Regierung und Reichsregierung seien bereits in Schwebe. Darüber werden jedoch mehrere Möglichkeiten in Umlauf gesetzt. Angeblich werde die Reichsvegierung den Landesregierungen das Recht einräumen, auf ihren Territorien die KPD mitsamt ihren Organisationen auflösen zu dürfen. Börsenbericht Zürich, 11. August. Devisen: Beograd 9.08, Paris 20.09, London 24.90, Newyork 512.75, Mailand 26.815, Prag 15.19, Wien 72.05, Budapest 90.025. Zagreb, 10. August. Devisen: Wien 792.60—795, Mailand 295.18—296.08, Lon don 273.94—274.76, Newyork Scheck 5633.01 —5650.01, Paris 221.10—221.70, Prag 167.21—167.71, Zürich 1100.85-1104.15. Ljubljana, 11. August. Devisen: Zürich 1101.15—1104.45, Wien 793.36— 795.76, London 274.18—275, Newyork 5635.10— 5652.10, Paris 221.11—221.77, Prag 167.26—167.70, Triest 295.26—296.16 ihre Kur ist wirksamer: Schonen Sie Herz und Nerven mit KAFFEE HAG Aus Nache ein ganzes Dorf verbrannt Eine Eifersuchtstragödie, die zu schreckli-chen Folgen führte, hat sich in dem polnischen Dorfe Wydrycze abgespielt. Der seit mehreren Jahren verheiratete Landwirt K. knüpfte ein Verhältnis mit einer Magd an, das bald im ganzen Dorf ruchbar wurde und auch seiner Frau nicht verborgen blieb. Als diese ihm deswegen Vorwürfe machte, begann er sie zu mißhandeln und jagte sie zum Schluß aus dem Hause, da er seine Geliebte heiraten wollte. Zuerst lebten die beiden ganz gut zusammen, als aber ein Kind geboren wurde, mißhandelte er in seiner Wut darü» ber die Mutter. Er wollte von beiden nichts mehr wissen, und setzte die Geliebte eines Abends auf die Straße. Das Mädchen wußte in ihrer Not nicht aus noch ein, und beschloß, stell furchtbar zu rächen. In einer Nacht goß sie Petroleum auf die Holzwand des Hauses ihrer früheren Herrschaft und steckte es in Brand. Schnell fing das Holzhaus Feuer und da ein starker Wind wehte, sprangen die Funken bald auf das Nachbarhaus über. Allen nur möglichen Rettungsversuchen zum Trotz breitete sich das Feuer immer weiter aus. Nach wenigen Stunden war das ganze Dorf mit seinen 150 Gebäuden ein Raub der Flammen geworden. Im Gefängnis hat die. Brandstifterin dann ihr Kind erwürgt und sich selbst erhängt. Fingerabdrücke als Personalausweis. Dem nordamerikanischen Senat wird in seiner nächsten Tagung ein Gesetz zur Annahme vorgelegt werden, das die zwangsweise Abnahme der Fingerabdrücke von Schulkindern und ihre Eintragung in daS Personalstandesregister anordnet. Diese Maßnahme, die man bisher nur in der Kriminalistik zur Feststellung und Rekognoszierung von Verbrechern angewandt hat, ist von dem amerikanischen Gesetzgeber in erster Linie als ein Borbeugungsmittel gegen allerhand Zwischenfälle des LebenS, in denen man sonst keine Hilfe findet, gedacht. In Amerika, dem Lande der unbegrenzten Möglichkeiten, sind Fälle von Kinderentführungen, Vertauschungen, sogar Unterschiebungen nichts Seltenes. Um dies und ähnliches nach Möglichkeit zu verhüten, ist man auf die Idee gekommen, möglichst frühzeitig Fingerabdrücke von jedem Kind zu nehmen. Auf diese Weise wird in Amerika zukünftig jeder Heranwachsende Mensch von frühester Jugend an registriert und mit Akten beschwert durchs Leben gehen- Auch in Südamerika macht man von den Fingerabdrücken seit einiger Zeit auf zivilem Gebiet Gebrauch- Man verlang: z. B. in Argentinien von jedem, der einen Auslandspaß braucht, seine Fingerabdrücke und beansprucht dasselbe von jedem Einwanderer. „Der Kampf geht weiter!" NaH dem Volksentscheid — Französische und deutsche Kommentare — Laval kommt setzt nach Berlin P a r i s, 10. August. Das Scheitern des Volksentscheids in Preußen hat in der französchen Oefsentlich-keit und in den Regiernngskreisen Erleichterung hervorgerufen. Sogar ein Mitarbeiter des nationalistischen „Echo de Paris", der dem französischen Ministerpräsidenten Laval nahe steht, gibt zu, daß das Scheitern des Volksentscheids nicht nur Laval und Briand in die Lage versetzen wird, der Ein ladung der Reichsregierung zu einem Besuche in Berlin nunmehr Folge zu leisten, sondern daß die Niederlage der Oppositions Parteien in Preußen auch den Verlaus der Arbeiten des Baseler Expertenausschusses sowie die internationalen Kreditaktionen zu gunsten Deutschlands überaus günstig beeinflußen werde. Besonders deutlich gibt sich die Genugtuung über den gescheiterten Volksentscheid in jenen politischen Kreisen kund, in denen der Gedanke einer deutsch-französischen Der ständigmtg am stärksten verankert ist. So schreibt beispielsweise dir links gerichtete „La Republique": "Die Methode Rathenaus und Stresemanns, die Methode der internationalen Zusammenarbeit, die allein Deutschland retten kann, hat über den Geist des Hasses und der Gewalt gesiegt. Demgegenüber versucht die extremnationalistische französische Presse die Bedeutung und die praktischen Rückwirkungen des 5.9 Millionen beim Landtags-Volksentscheid, rund 10 Millionen sind beim jetzigen Volksentscheid für unsere Forderung und das, obgleich die Kommunisten entgegen der Parole ihrer Parteileitung fast nirgends zur Urne gegangen sind. Aus 8.8 Millionen Wühler stützt sich heute noch die zur Zeit amtierende Preußenregierung. Daß sie dem Willen der Volksmehrheit nicht mehr entspricht, ist damit eindeutig bewiesen. Daß die erreichte Stimmenzahl nicht zu einem formalen Erfolg geführt hat, ändert nichts mehr an der Bedeutung des Ergebnisses. Der Stahlhelm wird dieses unter stärkstem Terror und härtester Knebelung der verfassungsmäßigen persönlichen Freiheit zustande gekommene Ergebnis aus staatsrechtlichen Gründen ansechten." des Volksentscheids herabzusetzen. B e r l i n, 10. August M ü n ch e n, 10. August. Die Pressestelle der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei veröffentlicht eine Stellungnahme zum Volksentscheid, in der sie sest-stellt, daß die Kommunisten fast vollständig vom Volksentscheid ferngeblieben seien, und daß auch die Unterstützung der Parteien der bürgerlichen Mitte nur gering gewesen sei. Es sei nach der Beobachtung der gestrigen Abstimmung ohne Zweifel, daß von den rund 10 Millionen Stimmen für den Volks entscheid mindestens 6 bis 7 Millionen auf das Konto der Nationalsozialisten zu setzen Schetterns feien. Nach dem Ergebnis dieser Abstimmung würde die Nationalsozialistische deutsche Arbeiterpartei aus einer Neuwahl in Das Ergebnis des Volksentscheides wird von der ganzen Presse in spaltenlangcn Artikeln angekündigt und besprochen. Dabei kommt selbstverständlich in den Organen der Parteien, die sich dem Volksentscheid nicht angeschlossen hatten, lebhafte Genugtuung über das Scheitern zum Ausdruck, während die nationalistische Presse die Parole „Weiterkämpfen!" ausgibt. Der „L o k a l a n z e i g e r" sieht in dem Ergebnis des Volksentscheides eine unbe-irrte Fortentwicklung im Sinne nationaler Selbstbesinnung. Die „D e u t s ch e T a g e s z e i t u n g" bezeichnet den Volksentscheid als ein zuverlässiges Zeichen im politischen Kampfe. Die Parteien des Volksentscheides hätten keine Veranlassung, sich geschlagen zu fühlen. Sie hätten mit dem Kampfe gegen dieses heutige Preußen eine Aufgabe angefaßt, die auf halbem Wege liegen zu lassen für sie selbst verhängnisvoll sein müßte. Der von Dr. Göbbels herausgegebene nationalsozialistische „A n g r i f f" sieht die politische Neberraschung in der offenkundigen Tatsache, daß die innere Zersetzung in den Reihen der kommunistischen Partei Deutschlands geradezu ungeheuerliches Ausmaß angenommen habe, denn wie anders wäre es zu erklären, daß nur ein winziger Teil der bisherigen Anhängerschaft der Parole der Parteileitung folgte. Der „A bend" schreibt: Der Anschlag Preußen schon heute als die stärkste Partei des Landes hervorgehen. B e r l i n, 10. August. Der Polizeipräsident von Berlin G rzo° sinski hat die kommunistische „Rote Fah« e", die die Ermordung der beiden Polizeihauptleute als Rache für den ermordeten Arbeiter Auge bezeichnet«, auf die Dauer von 14 Tagen verboten. Der Polizei Präsident hat ferner für die Ergreifung der Mörder der beiden Polizeiofsiziere de» Betrag von 20.000 Mark unter dem Anschluß der Öffentlichkeit ausgeschrieben. Nach den ungeheuren Spannungen des gestrigen Tages und nach der abendlichen Schlacht am BLlowplatz herrsche heute in der ganzen Stadt Ruhe. Im Lcuse des gestrigen Sonntags bis heute früh wurden von der Schutzpolizei 164 Personen sestge-nommen. Unter ihnen sind 126 als Kommunisten, 20 als Nationalsozialisten, 10 als Jungstahlhelmer und die anderen als Parteilose identifiziert worden. Im Polizeipräsidium glaubt man annehmen zu dürfen, daß es sich bei den bedauerlichen Vorfällen am Bülowplatz um eine planmäßige, meuch lerische Ermordung der Polizeiofsiziere Han delte. Im Zusammenhänge mit den früheren Morden an Polizeibeamten habe es sich herausgestellt, daß der illegale Rotfrontkämpferbund einen Teil seiner Mitglieder mit der Schußwaffe und militärisch systematisch ausbild«t, um Polizeibeamte niederzuschießen. Francs zurückzuzahlen, widrigenfalls er Kasino in Klumpen schießen lassen 1Üi^j Seine Drohung unterstützte er durch ^ Schreckschüsse, die er in der Zwischenzeit 0 dem Kreuzer abstuern ließ. Die Direku ' in lausend Aengsten, übergab dem Matrox die geforderten 40.000 Francs, und Kreuzer dampfe ab. Für den Kapitän ) übles Nachlp^ te die Sache aber noch ein Man hatte in Konstantinopel von dem len Streich gehört, stellte Nurri Sei) ein Kriegsgericht und er mußte seinen schied nehmen. Im Weltkrieg bot er i^11 ‘ Vaterland wieder seine Dienste an. - vor 0> Vorspiel zue Herabsetzung der Kriegsschulden ? Ein neues Hoover^Projekt in Vorbereitung L o Blatt n d o n, 10. August. Das Sonntags-Poeple", das demselben Besitzer gehört wie das Arbeiterblatt „Daily Herald", veröffentlichte gestern eine Mitteilung über geheime Besprechungen zwischen M a d o n a l d und S t i m s o n im schottischen Hochland. Das Blatt glaubt Grund zu der Annahme zu haben, daß diese Besprechungen das Vorspiel einer allgemeinen Streichung der Kriegsschulden sein könnte. Macdonald und Stimson stimmten darin überein, daß die Nationen nicht länger diese riesigen Lasten tragen könnten. Stimson habe bereits den zweiten Schritt unternommen und den amerikanischen Botschafter in Paris ersucht, nach England zu kommen und die Schuldenfrage mit ihm vom französischen Standpunkt aus zu besprechen. Unterrichtete Persönlichkeiten würden daher, so schließt das Blatt, nicht erstaunt sein, wenn als Ergebnis aller dieser Besprechungen ein neues Angebot Hoovers n .. auf Herabetzung aller Kriegsschulden um der verbündeten Versassungssclnde auf die 100 ™imonen, P^nd Sterling zu erörtern ««„..Mi* :u ..ti.:, i * „.« „ , iein würde Ein sobbeS 9^nnef\n^ fnmnn sehr drastischen Verminderungen der Rüstungsausgaben aller in Betracht kommen-den Länder abhängen. Republik ist gescheitert. Die Republik hat den Ansturm ihrer Feinde gedrosselt. Das ist eine schwere Niederlage für den Rechtsradikalismus, der sich schon an der Schwelle der Macht glaubte. Das „B e r l i n e r T a g e b l a t t" nennt das Ergebnis eine Niederlage der für den Rechtsradikalismus BFSKk.BFSM der Demagogie. Es sei aber auch Grund für die Demokratie vorhanden, mit doppelter Anstrengung an die Arbeit zu gehen. Die „D e u t s ch e A l l g e m e i n e Zeitung" Lberschreibt ihr Stimmungsbild mit den Worten „Der Kampf geht weiter!" Wenn der volle Erfolg ausgeblieüen sei, so liege das in psychologischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten, die sich zugunsten der Koalition Heilmann-Heß aüsge-wirkt hätten. Der Volksentscheid als Mittel der Politik habe sich endgültig überlebt. B e r l i n, 10. August. Der „Stahlhelm" erließ eine Kundgebung zum Ausgang des Volksentscheids, I !? ^ißt: „Der Kampf geht weiter, i Der Volksentscheid hat einen moralischen Erfolg der nationalen Front gebracht. Unsere iyront ist weiter gewachsen. 3.6 Millionen find schon im Young-Volksentscheid, sein würde. Ein solches Angebot könne man! noch vor der Welkabrüstnngskonferenz erwarten, es würde jedoch fast bestimmt non! Schüsse aus Monte Cmw Vor einer Woche starb in Newyork ein alter Türke, namens Hassan Nurri Bey, in den ärmlichst. Verhältnissen. Bei Durchsicht seiner Papiere stellte es sich heraus, daß er vor dem Kriege in der türkischen Marme gedient hatte und Kapitän eines Kreuzers gewesen ist. Der Tod Hassan Nurri Beys rufj die Erinnerung an ein tolles Husarenstück mach, das er sich vor ca. 20 Jahren geleistet hat. Nurri Bey machte mit seinem Kreuzer eine Weltreise und legte bei dieser Gelegenheit auch in Monte Carlo an. Er suchte das Kasino auf, spielte dort eine ganze Nacht lang und verlor 40.000 Franken, die er sofort bezahlte. Am nächsten Morgen erschien jedoch bei der- Direktion der Spielbank eine Matrosen-Ordonnanz des im Hafen liegenden türkischen Kreuzers. Der Matrose übergab einen Brief seines Kapitäns, in dem dieser die Leitung der Bank aufforderte, ihm sofort die verlorenen 40.000 er wurde nicht mehr in der türkischen mee ausgenommen. 9(1' ZugszulammenWH otif 6er Brücke In Pittsburg (Amerika) ereignete sich lich ein eigenartiger Eisenbahnunsall-der Fahrt über den Alleghany-Fluß 1; ^ zwei Güterzüge zusammen. VerM ^ Wagen wurden aus den Schienen 9$ J durchbrachen das Brückengeländer und ten in die Tiefe. Menschen kamen dabei „ zu Schaden, jedoch ist der Material!1-bedeutend. Brahms Tierleben von Hermann Der bekannte Wiener Dichter H2t' Bahr war in Berlin zu Besuch und^ wegen seines auffallenden Patriarch^ tes allenthalben großes Aufsehen. 3n W Buchhandlung fragte ihn eine „äE^iO Dame gerade heraus, ob er nicht BI Mf der Dichter Theodor Däubler wo*6, ^ mann Bahr, der tote stets guter Latn^ jji; antwortete der aufdringlichen & / „Mein Bart ist zwar so groß wie de ^ Theodor Däubler. Ich heiße aber ^ Däubler, sondernJohannes Brahw^ w Dame, hoch erfreut über diese berühisi kanntschaft, wollte ihm etwas SchtoHJs tes sagen: „Ach, dann sind Sie der, der so vielgelesene und hochinteressante geschrieben hat, wie ist nur schnell H. / tel?" Ironisch lächelnd half ihr der Verlegenheit: „Brahms £‘er „^it* sprach's und verschwand mit freuU Grinsen und wehenden BartzipfelN Der Kampf umö Malterhorn Eine alpinistische Leitung ersten langes ist den Brüdern Schmidt aus München gelungen: sie bestiegen als Erste die gefürchtete Nordwand des Matterhorns vom Tiefenmattengletscher aus. Unser Bild links gibt eine Ansicht des Matterhorns von der Nordseite wieder — der Weg der Berg steiger ist mit einem schwarzen Strich markiert — rechts die beiden Brüder § Schmidt nach dem Abstieg. Die Arktische Landschaft Ein Vortrag des Pros. Gamojlowitfch im Berliner Bach-Gaal - Nie unerforschte Taimgr-Halbinsei V richtet bA°J f i fAc Bettung" be- d°n H' s-ihr • _etnen hostinteressanten Vortrag, nIt v ■ ^amojlowitsch über die ArktiZ-toiti* Zeppelin" hielt. Samojlo- • e zuerst den Eindruck, den die iatw'~ Landschaft der Arktis mit ihren rf. ‘I iVrrrfic» _____ . A”! bDn vorwiegend Blau und ij tj UJ —Z Menschen aus übt. Dieser An-t;tt J8U • Im Betrachter den unstillba- tüchu^r'M tmwer wieder in die Arktis zumal Vp rcn; Besonders gesteigert war dies- btt , ^bnis durch die kurze Zeitdauer ^äeneri!1 Aur(f> b€n raschen Wechsel der ^RtoirffV« voch mehr die Illusion der Sv k»» Z hervorrief. Iange m ^ '€ Expedition selbst war, eine so zur 9Ekhl‘ve^’chte halte sie. Der erste Plan von bej Sfahrt wurde im Jahre 1920 ßtsotirf,,, »Zuternationalen Gssellschaft zur i,„, 1 wltg „,2t crr.. je - der Arktis HIN tfuiyzt:uyru 8teiche f/PA Präsidenten Nansen gefaßt. Potßprou1 l erforderten die unmittelbaren Io untei'^W ver Arktis mit Flugzeugen ^eüh, ^tBeVipU. —i^wyv.ww vty *n,v».n*4.V*vv.vw.k Zungen. Die Ausrüstung, 2400 Ki- der wis^^oviattt für zwei Monate, Bau wgiini , SS ^VUtniZ 5rinm'en^aTtlichett Instrumente, die An er groß wer, da e'_P*P Fahrt selbst hat bald die Gr der der großen Kosten, die Auswahl ^tD6len,"p E^eri das alles waren schwierige Zische^^^zeigt, baß wegen der meteorolo 1 ^ y ‘ 1 “ - * \ gen ffs?^llichen Ergebnisse alle Erwar :iuAn ÄPrc..;"' uud «t«. mvtvvivvu- v'6%it= ft? eine genaue Route nicht dk «jss^ werden konnte. Trotzdem haben lüitaa,, ,Jchr‘"..... ?ft ityt ^St0ff'2n- In ein paar Stunden ptbi PM cv“ern, Entdeckungen von neuem t, nur 11 lu " oült. h,,. . rde eine neue Landkarte w., . ~v ‘-uit ueut i.uuuiune yerge-N-b^ be s? Eüstenkonturen korrigiert und Ach cv ,n ltmtbeckungen von neuem Land ”, nusgestrichen. Oft hatten die Ae bk ”IrHl genügend Namen bereit, um ^l> st.etUen Ländergrnppen auf der ra-Ea. des Zeppelin zu benennen. r. r9teoto w ' llla9netji^eül3 die meteorologischen und erd- j schein Gebiet durch eine geplante :nWbii* ^rmessungen waren, in rem Fahr re Neuen «A Ansicht konnten nicht immei v ■ Du ap^hrnehmungen verzeichnet wer 3Mj ^Alographjsche Kamera hat hier - ^beit geleistet. Es waren fast im vier zwei Apparate tätig. Ein vertikal angebrachter Apparat photographierte das Terrain, das vom Zeppelin überflogen wurde, während ein zweiter, schräg eingestellter, Auf nahmen unter einem Winkel von 20 bis 45 Grad machte. So wurden nicht nur die Küstenlinien der Inseln, sondern auch ihr Inneres photographiert. Auf diese Weise konnte in drei Stunden fast das ganze Franz-Jo-sephs-Land, das zuerst angeflogen wurde, ausgenommen werden. Ueber Nordland, der nächsten Station auf der weiteren Route des Luftschiffes, konnten in nicht mehr als vier. Stunden die wichtigsten Entdeckungen gemacht und die Zweiteilung dieses Landgebietes konstatiert werden. Eines der bedeutendsten geographischen Resultate war ferner die Auffindung des 1200 bis 1500 Meter hohen prächtigen Gletschergebirges auf der fast ganz unerforschten Tai-myr-Halbinsel. Hier mußte notgedrungen auf viele ergiebige Arbeit verzichtet werden. Der letzte Teil der Fahrt über Nowaja Sem lsa hat die bisherige Vermessung zu einem hohen Grad vervollständigt. Die Sichtung und Verarbeitung des Forschungsmaterials wird noch lange Zeit in Anspruch nehmen. Der Umfang der Ergebnisse ist bisher noch nicht abzusehen. 96 magnetische Beobachtungen, die gemacht werden konnten, dürften überraschende Feststellungen auf diesem Gebiet ergeben. Zusammenfassend erklärte Samojlowitsch, daß die Fahrt bewiesen habe, in welch hohem Maße der Zeppelin für die Erforschung der Arktis geeignet ist. Die einzige Schwierigkeit bedeute heute noch das nicht restlos gelöste Landungsproblem. Professor Samojlowitsch hofft, daß die begonnene Arbeit auf meteorologischem, geomagnetischem und aerologi- zweite Fahrt schon im nächsten Jahr fruchtbar fort gesetzt werden kann. Dem mit starkem Beifall aufgenom menen anschaulichen und lebendigen ' Bortrag des russischen Gelehrten folgte zum Schluß eine At jeder Minute kommen vier Japaner zur Welt... ^ach dreißig Jahren hundert Millionen Japaner b?EErung, ist im rapiden Hans jutn bfij^ ^n8 ba§ Licht der Welt. Agrifstn. Jede Minute erblicken etitng be=tcn Statistiken zählt die Be-tg, ®nbe iqP Landes der ausgehenden Sou / 9cnau '64,450.000 Menschen, d. h m1; ,^ei* ^ viel Einwohner wie das deut-’be„Jf°Iferu'no Zet übertrifft der Zuwachs der v ,c5ert R„;^b^ans bei weitem den des mrJetzte« . • Seit 1925, also im Laufe teP f€törtq q vergrößerte sich die dnb. 6 Japans um 4,713.180 Men-t„JCt9töen^m ^irfa 8%, während in den Mzinvack,?” iünf Jahren der Beoölke-' ' bieil nut. 6-7% betrug. hüpide BevölkeriingSzunahmc Ach Ing . Sollte > weit, lau galten, so müßte man da- lin“n'lche »ach dreißig Jahren das ®intvn? 111^t weniger als 100 Mil-nct/ 3tnfill0lAWr Zählen und somit nach bi,’ s'ntet bP„ und den Vereinigten Staa e bipvi. . " orn&tm V'ette ” großen Völkern der Erde, % ! iapan * ^nnehmen wird, w a% Deffenllichtkeit wird vor IttgJAn äielen9LE'terrt| °6 und wie die diijAücheu Np„?:''ü'vnen der zunehmenden ln. 9 eitn«.. _ tkeruna IN hettr W engen m un9 in dem Verhältnis hiit ech- VZenn au,n untergebracht werden Vpin?n l60mTOmMen!t' daß Rußland "ttK .'wCechgp^'ülonen Menschen sich bet L Ar Erdoberfläche erstreckt S ,fo groß 5Qt Arilifornten allein fast stehen '° .!«nn Z' *n,1® ba§ japanische Juse' Zvkun's.A" bet bp- ?große Sorge ver- Ä bi, ' «»b bas d°s heistige Japan -n die , lapanischen. Städte sind lapanische Bolk wird in>n Hl- Ue ein rT, Emwoc tet-v. "vettie sm i mtro g°°gravMk? ^r Naturkräfte zur ZeA; Ästchen Ausdehnung ge- nimmt stiern die ein L 1 e-inwognern die ' ^e Hauptstadt Tokio zählt nur 2,070.913 Einwohner. Diese beiden Städte wachsen in einem unerhört schnellen Tempo. .Heute schon umfaßt Tokio fast das Areal wie London. 55% der japanischen Bevölkerung wohnen in den Salbten. Somit weist die Entwicklung dieselbe Tendenz auf, wie sie in den Industriestaaten Europas.und in Amerika beobachtet wir. Parallel mit dem Wachstum der Städte verläuft der Prozeß der Verarmung der japanischen Bauern. Die japanische Landbevölkerung, die etwa 27 Millionen Menschen zählt, ist von den Auswirkungen der Weltagrarkrise schwer betroffen. Angesichts dieser Tatsachen könnte man wohl annehmen, daß die Auswanderung der geeignetste Weg zur Linderung der Nöte der Ueberbevölkerung sein sollte. In Wirklichkeit ist es aber nicht der Fall. Tie japanische Emigration ist zahlenmäßig sehr unbedeutend. Im Laufe des letzten Jahrzehnts wunderten aus Japan durchschnittlich nur etwa 14.000 Menschen im Jahre aus. Im Verhältnis zu den millionenfachen Zahlen des Bevölkerungszuwachses sind die Emigrationsziffern verschwindend klein. Trotz der großen Hoffnungen gelang es den Japanern nicht, die Mandschurei zu kolonisieren. Nach Brasilien wanderten seit Beginn des Jahrhunderts insgesamt nur noch 65.000 Japaner aus. Der Malalsche Archipel wird von dem Strom chinesischer Auswanderer überschwemmt, während japanische Emigranten dort sehr selten gesehen werden. Aus diesen Beobachtungen wird vielfach die Schlußfolgerung.gezogen, daß das japanische Volk keine kolonisatorischen Fähigkeiten besitzt. Höchstwahrscheinlich liegt aber der Grund darin, daß die japanische Bevölkerung bis jetzt 'hr Auskommen auch in der Heimat finden konnte. Die Situation muß in den n&$steit Jabr-m kurze Vorführung von Lichtbildern und ki-nematographischen Aufnahmen der Expedition. MitaKMiBsaaw^iBtee. len. Das linke Bein war über dem Knie abgenommen worden. Dr. Dujarrier, von dem seine Kollegen erklären, daß seine vom Gericht bezweifelte ärztliche Kunst über jeden Zweifel erhaben sei, war Chirurg in einem Pariser Spital, besaß seine eigene klein; Klinik und wagte hin und wieder einen Ausflug in das Gebiet der Schönheitschirurgie. Die zwanzigjährige Claire Le Guen, verehelicht, Mannequin in einem der Häuser der Haute Couture, wandte sich hilfesuchend an Schon zu Urgroßmutters Zeiten.., U----> bevorzugte die Hausfrau zum Waschen ihrer Wäsche die reine Hirsch-:eife. Seitdem sind über 80 Jahre vergangen ... jetzt wäscht schon die vierte Generation mit SCHICHT5 HIRSCHSEIFE immer unverändert . . . immer gleich gut zwangsläufig eine radikale Aenderung erfahren. Es ist nicht anzunehmen, daß Japan 80, geschweige denn 100 Millionen Menschen ernähren könnte. Die Frage der Ueberbevölkerung wird deswegen für die nächste japanische Generation zu einer Lebensfrage werden. Zur Ergänzung muß noch erwähnt werden, daß Japan sich in Fragen der Bevölkerungspolitik streng im Rahmen der althergebrachten Traditionen hält. Jede Aktion zu Gunsten der Geburtenregelung ist in Japan auf das strengste untersagt. Die toertmoIMte Schönheitsoperation Aus Paris wird geschrieben: Nein — der ehrwürdige Maitre Martin, der vor dem Kassationshofs die Worte ausrief: „Dein Körper gehört dir", wollte keinerlei Reklame für das Buch des Garconne-Margueritte machen, das den gleichen Titel trägt. Er stand da, um die Vereinigung der Pariser Spitalchirurgen und den Angeklagten Doktor Dujarrier zu vertreten. „Tein Körper gehört dir", das bedeutete in diesem Fall*3, daß nach der Ansicht der Aerztevereinigung der Patient das Recht habe, von dem Arzt auch lebensgefährliche Operationen ohne zwingende Notwendigkeit zu fordern. Doktor Dujarrier verantwortete sich damit, daß er es nicht übers Herz gebracht habe, der Bitte der Frau fee Guens zu widerstehen: „Sie hät geweint, sie hat mich angefleht, sie hat sich vor mir auf die Knie geworfen." Frau Le Guen wird sich nie wieder auf die Knie werfen. Dr. Dujarriers Unfähigkeit, ihrer Bitte zu widerstehen, machte sie zum Krüppel. Als sie' zwei Monate später die Klinik Dujarriers verließ, gina sie auf Kxük ihn. Claire Le Guen hatte ein schönes Gesicht, eine prachtvolle Gestalt — nur die 23a dcn waren zu stark geraten. Und von einem Mannequin werden schlanke Waden gefordert. Zu den Bemerkungen der Kolleginnen kamen die Bemerkungen des Chefs. Sie sah den Tag vor sich, an dem man sie der Waden wegen entlassen werden würde. So suchte sie Dr. Dujarrner auf und bat ihn — angeblich auf den Knien — ihre Waden schlank zu machen. Die Operation, die von etlichen Ohnmachtsanfällen des Opfers unterbrochen wurde, da die Wirkung der Lokalanästhesie immer wieder aussetzte, dauerte fast eine Stunde. Die beabsichtigte Operation des zweiten Beines mußte wegen der Qualen der Patientin unterbleiben. Am nächsten Tage schon setzten hohes Fieber und unerträgliche Schmerzen ein. Dr. Dujarrier nahm noch einige Korrekturen vor. Am fünfzehnten Tage erst zog er einen anderen Arzt zur Behandlung hinzu. Dieser ordnete die sofortige Zlmputation des Beines an, da für die Patientin Lebensgefahr bestand. Nach ihrer Genesung klagte Frau Le Guen den 2lrzt auf eine Schadenersatzsumme von zweihunderttausend Franken, die das Gericht mit Rücksicht auf die ungeheure Fahrlässigkeit Du jarriers als berechtigt anerkannte. Ein Semikolon als Lebensretter. Folgende kleine Geschichte, die sich taisti(§ lich ereignet hat, mögen alle Eltern ihren Kindern erzählen, die in der Interpunktion keinen anderen S>nn sehen, als eine gehässige Erfindung für viele Fehler im deutschen 2lufsatz. Denn manchmal kann ein Semikolon über Tod und Leben entscheiden. Als der vorletzte König von Portugal, Carlos der Erste, den Thron Bestieg,, wurde ihm unter den ersten Liften auch das Todesurteil gegen einen Anarchisten zur Unterzeichnung vorgelegt. An den Rand der Urkunde harte der Justizminister die Bemerkung geschrieben: „Begnadigung unmöglich; zum Tode zu verurteilen." Der junge König, der übrigens selbst später von einem Anarchisten ermordet worden ist, wollte nicht gleich bei seinem Regierungsantritt ein Todesurteil unterschreiben. Er setzte das Semikolon an eine andere Stelle und schrieb unter den Satz, der nun einen ganz anderen Sinn bekommen hatte und „Begnadigung; unmöglich zum Tode zu verurteilen", lautete, nur die beiden Worte: „Bewilligt. Carlos." Von einem Känguruh wurde der Australier M o l I y s o n Hei 'der Ankunft auf dem Londoner Flughafen Croy don nach seinem Fluge Australien — London. MaSome Gchonie will nichts verkaufen P a r i s, im August. Frau Sidouie hat einen Laden mit Süßigkeiten in der rue de Rennes, nächst dem Bahnhof Montparnasse. Dazu Tee, Kuchen, Mandelkerne und sogar Muscheln St. Jakob. Im Schaufenster stehen allerlei köstliche Dinge aus buntem Zuckerwerk und Schokolade, die sich aber bei näherem Zusehen als bloße Attrappen entpuppen. Wir treten ein und verlangen von der ältlichen, sehr soignierten Dame irgendetwas: ein Viertel Pralinen, ein gefülltes Herz, ein Säckchen Pfefferminz, eine Packung echt chinesischen Tee; Madame Sidonie entschuldigt sich mit einer Höflichkeit ancien rögime, sie habe das gerade nicht auf Lager, die neue Sendung hätte längst schon eintreffen sollen. Aber die Zeiten seien ganz anders geworden, man könne kein Zutrauen mehr haben, um) eine alleinstehende alte Frau werde von vornherein geopfert. Zum Glück habe sie in ihrem Laden noch ein paar schöne alte Bonbonnieren, wahre Kunstwerke, die sie aber nicht verkaufen, sondern nur zeigen könne. Und dann kramt Madame Sidonie in den vielen leeren Schachteln herum, zupft hier ein verblichenes Bändchen zurecht, ordnet dort ein brokatnes Kästchen, findet dann schließlich ein wirklich niedliches Ding im echten Empirestil, dessen Deckel sie voller Zärtlichkeit streichelt. Wir bezeugen ein um geheucheltes Interesse, und sie ist darob mehr als glücklich. Plötzlich jedoch wird sie von einer leisen Unruhe ergriffen: „Monsieur will die Schale doch nicht kaufen? Denn sie ist mit ein paar anderen mein einziger Stolz, und ich habe sonst nichts, um meinen Kunden Freude zu machen. Früher, sehen Sie. . ." Wiederum spricht sie von den schönen alten Zeiten, unter denen sie jedoch nicht etwa die Vorkriegsjahre versteht, sondern das zweite Kaiserreich und die Republik um i3em Marschall Mac-Mahon. Seit dem Panamaschwindel ist sie völlig verbittert, und ihre letzlen Bonbons hat sie verkauft, als der Kapitän Dreyfus rehabilitiert wurde. „Sagen Sie mir offen Ihre Meinung, Monsieur: glauben Sie an die Unschuld des ®fever einen Schritt weiter Die Eisenbahnlinie Raska -Lopatnica eröffnet — Schritt für Schritt auf dem Wege zur Adria Auf feierliche Weise ist vergangenen Samstag die eben fertiggestellte Bahn Lopatnica — Raska dem Verkehr übergeben worden. Damit ist die große Bahn von Lapovo an der Linie Beograd — Saloniki dis Raska vorgeschritten. Die Strecke Kraljevo — Raška längs des Ibar ist 68 Kilometer lang. Der erste Teil, bis Lopatnica, ist in einer Länge von 17 Kilometer schon im Mai dem Verkehr übergeben worden, vor allem, um das rasch aufstrebende Bad Mataruska Banja schon in der laufenden Saison zugänglicher zu machen. Der restliche Teil wurde jetzt für den Verkehr erschlossen. Die Linie Kraljevo — Raska gehört zu den sogenannten schweren Bahnen, da ein großer Teil der Strecke aus Kunstbauten besteht. Nicht weniger als 48% der ganzen Strecke bestehen aus Kurven, deren geringster Radius 250 Meter beträgt, sodaß ein ziemlich schnelles Fahren ermöglicht ist. Die Steigung betrügt trotz des gebirgigen Terrains nur 7 Promil, sodaß sich dem verhältnismäßig raschen Befahren seitens der Schnellzüge kein besonderes Hindernis in den Weg stellen wird. Brücke reiht sich an Brücke, Tunnel an Tunnel, Galerie an Gale ric. Die Gesamtlänge der Tunnels beträgt fast 7 Kilometer oder 10% der ganzen Strek ke. Drei Tunnels sind gegen einen Kilometer lang. Mehr als 14 Kilometer oder 22% der gesamten Streckenlänge besteht aus Stützmauern, die dem Bahnkörper eine feste Lage sichern sollen. Tie Gesamtkosten der Strecke belaufen sich auf rund 250 ‘Millionen Dinar oder 3 Millionen 700.000 für den laufenden Kilometer. Dieser Bahnbau ist ungemein teuer, wenn man bedenkt, daß sich in ebenem Terrain mit wenig oder keinen Kunstbauten auf etwa 300.000 Dinar stellt. Jetzt wird am Schlußstück des ersten Teiles der großen ' Bahn gearbeitet, an der Strecke Raška Kosovska Mitroviča. Mit der Beendigung dieses Baues wird für das nächste Jahr gerechnet. Nach Einfügung des letzten Gliedes wird die Bahn Lapovo Kosovska Mitroviča fertiggestellt und dadurch eine zweite Verbindung Beograds mit Skoplje geschaffen, was für die bestehende Linie eine große Entlastung darstellen wird Die Metropole des Vardarbanats wird demnach von Norden auf zwei Wegen erreicht: auf dem alten über Niš und auf dem neuen über Kraljevo. Letztere Station ist gleichzeitig der Ausgangspunkt der eigentlichen Adriabahn, die sich von hier nach Süd-west und dann nach West wenden wird, um über Kolasin, Andrijsvica und Podgorica die Boka Kotorska zu erreichen. Der letzte Teil des großen Bahnzuges wird an die Ingenieure und Arbeiter, aber auch an den Staatssäckel die größten Anforderungen stellen, da er durchwegs über gebirgiges Terrain mit Hunderten von Kunstbauten, Tunnels, Brücken, Galerien, Stützmauern usw. führen wird. Die eigentliche Adriabahn dürfte daher in einigen Jahren fertiggestellt sein. Feuilleton Kochzeitsflammen Ein Tag geht zur Neige, breitet dämmerndes Licht über das kleine russische Dörfchen, das einsam am Rande einer großen Steppe liegt. Tie Straße entlang geht ein Mädchen, rasch, federnd aufrecht, trotz der schweren Korblast, die es am Rücken trägt, läßt den Abendwind das krause schwarze Haar zerzausen, und die Falte zwischen den Brauen vertieft sich, als sie gewahr wird, daß eine zweite Fußgängerin sie einholt. Die andre, groß, schlank, biegsam, lächelt die Einsame spöttisch an: „So viel Unverkauftes bringst du vom Markt zurück?" Ihr Blick haftet an Rückenkorb der kleineren, aus dem Feldfrüchte ragen. „Wochenanfang sind schlechte Tage, da kommen nicht viele Leute!" „So? Da hast du schlecht abgeschnitten. Mir ging es besser, ich habe alles verkauft, dafür half mir aber auch Sergei; hättest sehen sollen, Wera, wie die Leute zu mir gekommen sind!" Die Angeredete zuckte die Achseln, ging weiter in den dunkelnden Abend hinein. Die bescheidene Hütte, die sie betrat, war still und leer, die Umgebung derselben flach, hie und da ein Nachbarhaus. Der Korb fiel zur Erde, sie achtete es nicht; auf ihrer Seele lag eine schwerere Last als jene, die sie am Rücken getragen. In die Lampe, welche das einfache Zimmer erleuchtete, bohrte sich der Blick der jungen Russin. „Wenn ich dein Licht am Heideweg sehe, komme ich", hatte ihr Liebster gesagt. Die Lampe verlosch, das Mädchen auf der Fensterbank rührte sich nicht. Die Worte der Kameradin „Ich habe alles verkauft, Sergei half mir," setzten sich in ihr Denken, bis die Schläfen pochten, das Blut zu kreisen begann. Endlich schwere Schritte an der Tür. „Sergei . . ., du, so spät?" Der Russe trat näher, wurde durch die nun wieder aufleuchtende Lampe sichtbar. Hauptmanns?" Mit ihren blauen Burgunderaugen — sie stammt aus Dijon — sah sie mir erwartungsvoll ins Gesicht, ordnete dann, als mir die Antwort schwer ward, voll liebender Sorgfalt den Deckel und das No-sabändchen der Bonbonniere, und meinte schließlich: „Ja, ich verstehe, meine Frage gehört nicht zu denen, die leicht zu beantworten sind; vielleicht aber hat der Herr bald wieder ein wenig Zeit, und wir setzen unser Plauderstündchen fort . . ." ap. Ein sonnverbranntes Gesicht, von hartem Willen sprechend, beugte sich über sie. „Ich konnte nicht früher hier sein, der Macktag gab viel Arbeit, wartest du schon lange?" Sie deutete auf ihren Korb. „Ja, lange schon, ich hatte ja nicht deine Hilfe wie Petruschka!" „Petruschka? , Sie hat mich gebeten, ihr zu helfen, es waren bekannte Landwirte gekommen, die bei ihr einkauften. Als ich später zu dir kommen wollte, warst du schon fort!" Ihr Blick haftet auf seinem Antlitz, ändert sich nicht, als sie sagt: Du gehst schon lange zu Petruschka, nicht nur auf dem Markt, auch am Abend, wenn du mir versprichst zu kommen und mich dann trotzdem allein läßt!" Sergei entzündete seine Pfeife, eine Pause tritt ein, lastender als Worte, Tabakgeruch erfüllt den niedrigen Raum, dann endlich spricht er, langsam schwerfällig. „Du kannst nicht mehr oft auf mich warten, Wera, ich habe Petruschka die Ehe versprochen. Neumond soll die Hochzeit sein. Sie ist mir nachgegangen, hat überall erzählt, ich gefiele ihr, wir passen gut zusammen. Sie ist hübsch, jung, hat viel geerbt, und du und ich können keinen Hausstand gründen, wir haben nichts dazu. Sei gescheit, Wera, wirst einen Besseren finden' als mich!" Sie schwieg bei seinen Worten, die er sicht lich erleichtert abbrach, blieb still, als er ein paarmal das Zimmer durchmaß und dann versuchte, ihre Hand zu fassen. „Geh' . . ., geh' zu ihr!" Verwundert und doch froh über den ruhigen Abbruch ging der große Mann, der so kleinlich in seinem Denken war. Die Zurückbleibende rührte sich nicht, schrak erst aus. als ein Hund in der Nähe anschlug. Schmerz, Bitterkeit über den Treubruch des liebsten Menschen, den sie besessen, schnürte ihr das Herz zusammen. Weras Leben war einsam gewesen, die Mutter nach ihrer Geburt gestorben, der Vater im Kreml, Sergei hatte Licht und Leben für sie bedeutet, nun war alles zu Ende: Glück, Liebe, Zukunft. Neumond nahte heran, im Dorf wurde zu Petruschkas und Sergeis Hochzeit gerüstet, dei reiche, srnge Bäuerin und der mittellose aber hübsche Dorfbursche, der sich willig von ihr umgarnen ließ, gab soviel Gesprächsstoff, daß niemand an die einsame Wera dachte. Herbststürme brausten durch das Land, über die russische Steppe, im Zwielicht brach der Hochzeitstag an. Die Dorfbewohner waren teils im Hause der Braut, teils auf der Straße versammelt, nur eine fehlte — Wera. Sie hatte sich in ihre Hütte eingeschlossen, hockte in einer Ecke, den wirren Kopf in die Hände gestützt, die Augen zum Himmel ge- richtet, als zahlte sie die Sonnenstrahlen,01 bis zum Abend zur Erde fielen. Als die Sonne unterging, huschte 21er., zum Herd, raffte Tücher, ein Fläschchen nst Heller Flüssigkeit zusammen und verließ 1 Hütte, als peitschten sie Furien dem Dptfä ' Petruschkas Haus hallte von Fröhlich'-'" die Festgäste hatten sich nach der Trau" » im großen Zimmer versammelt, jubelten , ® der Tafel dem jungen Paar zu, die Balam' kakapelle spielte zum Tanz auf. Hochzeitsklänge... , Ein Schatten huschte an Petruschkas §oU' Klein, schmal, dunkel. Ein Bündel im Rw • Drückt sich an den Fenstern vorbei, ° Scheune zu. Erklettert die Tenne, den -vf boden. Das Bündel fliegt ins Heu, eip!0'1 Flüssigkeit quillt, ein Zündholz zischt! „Neumond ist's, Liebster, feiere HwHö ' Hochzeit mit den Flammen!" ,, Ein Frauenantlitz neigt sich über mendes Feuer — Wera! ^ Vom Sturm angefacht, breiten ., Flammen mit Schnelligkeit aus, die Sch ne loht hell, das Feuer greift aufs Haus bet, Balken prasseln, ungeheure Verwirr"' herrscht im Haus. Petruschka 'st die erste, stchrettet, sie eilt ins Freie, gefolgt ößI1 " nen, die sich leicht zu retten vermögen-Sergei stürzt in die brennende Scheune, Frau zu befreien, die sich unter irrem ^ chen an einem qualmenden Balken fest^.£( Er reißt sie an sich, taumelt ins »r. t die Gäste haben die Feuerwehr verstau ' die endlich eintrifft. , t( Sergei bettet die leichte Last ins Heidegras. ef Wera, tödlich verletzt, faßt nach r Hand. * „Sergei . .. Liebster, Hochzeitsflamm Z Ein Aufatmen noch, dann sinkt sie 3" 5, Erschüttert steht der Mann vor der ße eines Frauenherzens, das in seiner -1 gefehlt und gesühnt. , G. Furtmüll-l- Sport o! : Motorradrennen in černomcr«. ^ der Rennbahn in öernomerec bei 3fl|) gelangte vergangenen Sonntag ein 3^ internationales Motorradrennen zum „j trag, daß eine ausgezeichnete Konf^y aufzuweisen hatte. Der „Fliegende Soerensen stellte einen neuen ^ a rekord auf. Die Resultate: 250 :cm: 1- 1> 2. Schmiermaul, 3. Pavlija. 350 ccM- j, IXroie, 2. Braunstein, 3. šiška. 500 ccM' Soerensen, 2. Braunstein, 3. UroiL. ^ : Deutsche Tennis-Meisterschaften- ^ Endkämpfe in Hamburg brachten f- wJ Ergebnisse: Damen-Einzel: AußeM^ ^ 6:1, 6:2; Herren-Einzel: Menzel— 6:2, 6:2, 6:1; Herren-Doppel: Dr. Nurney—Boussus-Buzelet 6:3, 6:3, y 6:0; Damen-Doppel: Goodfrey-Trench Jsy-James 6:3, 6:2. ^ : Gemischtes System in Rumänien- ^ aus Bukarest gemeldet wird, Hot st®' Jt rumänische Fußballverband zu bedew^,^ vollen Reformen entschlossen. Nach schein Muster wird das sogenannte 9? £Ciit< te System eingeführt werden Alle ™ ^i' werden zu Amateurgebilden erklärt m den. die das Recht erhalten, auch Spieler zu beschäftigen. Die Sesti'1! wird lauten, daß jede Mannschaft ,„d6' stens aus zwei Amateuren bestehen gt> Die Amateurdeklarierung der Vere'" §\t schielst aus steuertechnischen Gründest'^ „iis neue nationale Mannschaft wird derer, Grund der Reform ausgetragen wer ^ : Mitropa-Cup. Die Sonntag tagende Mitropa-Konferenz entschiedenst das dritte Spiel Sparta (Prag)— am 2. September in Wien stat'ß . $ hat. Das Spiel Vienna—Roma f1" 20. September in Rom statt, das am 24. September in Wien. , : In Luxemburg wurde ein ^ ternationales leichtathletisches gehalten, das als Vierländerkainpl‘ Deutschland siegte mit 32 %url! auf/ Frankreich (21), Belgien (18) »nd bürg (19 Punkte). Unterstützet &z x flntituberkulosenli£ £oJca!e Cßronik Dlensiag, den 11. August Aache am treulosen Liebhaber ^ verbrechen eines in seiner Liebe gekränkten Mädchens -Das Nachspiel vor den Gerichtsschranken terbi^ .aöet Mahnungen seiner Eltern un-iit .".desitzerssohn Franz Jančič j'cfiv , Qlv + Jarenina schon seit dem Früh i-r . ein Liebesverhältnis mit der 22* Tg ^Esitzerstochter Karoline Z i b e k. gift Mädchen über keine besondere Mit- 3tttičix haben soll, rieten die Eltern iunwn einec Heirat ab, was jedoch den Dladck n nicht zurückschreckte, vom feüteit n abzulassen. Im Gegenteil, beide überallschönster Harmonie und galten 5Bet[ / to° man sie kannte, als glückliche ie ett. n öon ihren Kollegen geschätzt m. i r ®e6Qrr>?r? ®* ®et Sekundararzt an ° ® e s Q j aI,i in Maribor Herr Dr. Mir-^rl. . i ö wurde in Murska Sobota ?ä.ettaa6rt[n f a r i ö getraut. Dem e, Paar unsere herzlichsten Wunsche, ,.Vl. Ijfyg tz/'Zen r 'j Zolldienste. Der Beamte des ^1wurd7Ll°mtes Herr Boris P i- t6irs.acttüut- r«6? ^ ben letzten Ta gm tour Cr Sh*?,««» & »°. hl l£. Gorjup x5lann Pichler mit Frl. kbetB Riennerhofer mit ¥«Z Martin Jus mit Frl. iitfur Q jiitož ' f KriLaj mit Frl. Ka E. bičkar iL?°lann Gajšek mit Frl. *«*at cj2uu,t ®a*sct mit Frl ^ le »teste? Max Pungračič mit Frl. Regierungsjubiläums Iß. x Cl!;!chc & ® veranstaltet' der hiesige +f;e ' fsn gto6 enverein Sonntag, den ÜSen AR im Stadtpark, in VL ‘Verben h *€la>eTt Zum Verkauf ae-\ £ Erträgnis dem »in. “Ich jpjin öbberri ^r,a" ^fließen wird. X f,fB 2 ^'’ Publikum, ^tn |>3U Snjutragen, daß unse-Erhaltung der Gesund- heit eine neue Stätte geschaffen wird. 3tu dieser Weise gedenken wir in würdiger Form des Regierungsjubiläums S. M. des Königs. m. Geschäftssperre am Feiertag. Im Sinne eines seinerzeitigen Beschlusses des kaufmännischen Gremiums bleiben die Ge schäfte am Feiertag, den 15. d. den ganzen Tag über geschlossen. Am folgenden Sonntag sind die Geschäfte wie gewöhnlich ge sperrt zu halten. m. Mariä Himmelfahrt. Mariä Himmelfahrt haben wir am 15. August. Es ist ein Werktag für den Landmann, der in den Bau ernregeln darauf Bezug nimmt. Besonders der Weinbauer sieht diesen Tag gern heiter. Er sagt: Mariä Himmelfahrt Sonnenschein bringt uns stets guten Wein. — Hat unsre Frau gut Wetter, wenn sie zum Himmel fährt, gewiß sie uns dann allen viel guten Wein beschert. — Mutter Maria, die schwer zensreiche, im Sonnenschein gen Himmel steige; dann können auch bei trefflichem Wein sich alle Menschen trefflich erfreu'n. m. Reue Grenzzollämter werden gebaut. Dieser Tage wurde mit dem Bau von neu en Zollamtsexposituren begonnen. Die neu en Zollämter, deren Arbeiten die hiesigen Baufirmen Ing. Jelenc und Ing. Šlajmer und Stadtbaumeister Livic übernommen haben, werden in Svečina, Sv. Jurij, Gor. Radgona, št. Jlj und Gor. Emurek errichtet. m. Wallfahrt nach Ptujska gora. Der Zentralausschuß der Kulturvereine der hiesigen Franziskanerpfarre macht alle Teilnehmer an der Wallfahrt nach Ptujska gora am 30. d. darauf aufmerksam, daß eine Fahrpreisermäßigung nur dann gewährt wird, wenn die Zahl der Wallfahrer die Ziffer 800 erreicht. Anmeldungen sind bei den Vereinen bezw. beim Pförtner des Franziskanerklosters bis zum 22. abzugeben, woselbst auch die nötigen Legitimationen ausgegeben werden und der Fahrpreis zu erlegen ist. m. Ein talentierter Bildhauer. Im Schaufenster der Firma V. Weixl ist der Gipsabguß einer Porträtbüste ausgestellt, die der talentierte heimische akademische Bildhauer Herr J. S a r n i tz aus Počehova augefertigt hat. m. Autobus-Rückfahrkarten bis zur Insel. Bon Mittwoch, den 12. d. M. an werden für die Benützung der städtischen Autobusse nach der Mariborer Insel Hin- und Rückfahrkarten zum Preise von 5 Dinar ausgegeben. m. Raritäten in unseren Gärten. Am Gutsbesitz Hočevar in Kamnica reifte angesichts der letzten großen Hitze eine asiatische Zitroientzurke heran, was für unsere 27- Tai 2 Tage auf 1 Die P. T. Inserenten werden daher auf diese äußerst günstige Reklamegelegenheit aufmerksam gemacht und höflichst ersucht, die Anzeigen sobald als möglich einzusenden. Kleine Anzeigen werden spätestens bis Donnerstag 18 Uhr, große Inserate dagegen noch Freitag bis 10 Uhr vormittags angenommen. Sonntag, den 16. August erscheint kein Blatt! m. Nächtlicher Einbruch. Noch unbekannte nächtliche Gesellen drangen in die Baracke bei einem Neubau in der Betnavska cesta ein und ließen verschiedene Kleidungsgegenstände verschwinden. Nach den Tätern wird bereits eifrigst gefahndet. m. Vom Ertrinkungstode gerettet. Zu an I'erer seinerzeitigen Meldung erfahren wir daß der gerettete Badegast nicht der Gastwirt Herr Kuralt aus Studenci war sondern ein Badender desselben Namens. m Bon einem hohen Birnbaum gestürzt ist in Lehen bei Ribnica der 9jährige Besitzerssohn Anton H r a st n i k, wobei er einen gefährlichen Armbruch erlitt. Der Knabe wurde ins hiesige Krankenhaus überführt. m. Den Verletzungen erlegen. Der 38. jährige Besitzer Anton B o l Č n i k aus Prebukovje, der gestern mit einer schweren Bauchverletzung in das hiesige Krankenhaus überführt wurde, ist noch im Laufe des gestrigen Tages derselben erlegen. m. Wetterbericht vom 11. August 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser — 8, Barometerstand 742, ^Temperatur +17, Windrichtung NW, Bewölkung teilweise, Niederschlag 0. m. Spende. Für den obdachlosen Offiziers invaliden spendete Ungenannt den Betrag von 20 Dinar. Herzlichsten Dank! * Besuchen Sie das Schlager-Programm mit Rudi Kumpa in der Velika kavarna. * Preis des preußischen Landwirtschafts-minlstcrs dem „Heraklith" zuerkannt. Wie wir hören, ist der Preis des Herrn preußi-chen Ministers für Landwirtschaft, Domänen und Forsten den H e r a k l i t w e r-k e n für ihre Beteiligung an der „Deut-chen Nauausstellung Berlin 1931" von >em Preisgericht zuerkannt worden. Diese hohe Auszeichnung ist ein erneuter Aus druck der Wertschätzung, die der hochisolierenden Heraklith-Leichtbauplatte als neuzeitlichem Baustoff von weiten Kreisen entgegengebracht wird. * Strohwitwer und -witwen speisen während des Urlaubes ihrer Ehegatten nur n der „J a v n a k u b i n j a". Slomškov Irg 6. 1557 Kino Burg-Tonkino. Bis einschließlich Mittwoch: „Das Lied ist aus" (Madame jucht Anschluß). — Ab Donnerstag: „Die Fa. schingsfee". Union-Tonkino. Nur noch zwei Tage: 100-prozentiger Sprech- und Tonfilm: „Pariserliebe" mit Lucie English, Walter Ril la, Fritz Schulz und Szöke Szakall. Radio Mittwoch, 12. August. Ljubljana, 12.16 und 13: Reproduzierte Musik. — 18.30: Salon-Quintett. — 20: Orgel-Konzert. — Beograd, 19.30: Vokal-konzert. — 21: Bunter Abend. — Men, 90.30: Liederabend. — 22: Populäres Konzert. — SMHlacker, 21.16: Klastische Musik. — Bukarest, 21: Saxophvnsolo. — 21.41: Klavierkonzert. — 28.16: Biolinvortrag. — Rom, 21: Bunter Abend. — Prag, 19.05: Russische Lieder. — 20.36: Symphoniekonzert. — 21: Violinkonzert mit Orgelbegleitung. — 21.30: Klavierkonzert. — Mailand, 20.46: Opereltenabend. — Budapest, 20.15: Ungarische Volkslieder. — 21.20: Jazzmusik. — 28.40: Zigeunermusik. _ Warschau, 20.16: Musikalische Plauderei. _ 20.30: Soliftenkonzert. — 21.20: Kammermusik. — 22.30: Tanzmusik. — Daventry, 21: Orchestermusik. _ 22.15: Russisches Quintett. — 28: Tanzmusik. Der Allweibrr-Sommr« naht! In Kürze hält er seinen Einzug. Die alten Goten zählten der Jahreszeiten nur drei; sie verschmolzen den Frühling mit dem Sommer, kannten also nur Sommer, Herbst und Winter. Und wirklich ist bei uns der Spätsommer auch zeitlich so überwuchernd, daß er wie ein trauertragender Riese gegenüber dem Frühling erscheint, daß selbst der Winter ihm gegenüber als ein trauter lustiger Freudenbringer und Freund begrüßt wird. Weiß doch jeder aus seinen Kinderjahren mit welchem Wonnejubel er die ersten Schneeflocken begrüßte und die ersten Eiskristalle über den Bach schielen sah, Sie verhüllten ihm die arme, welke Erde^ den starren Wald, die finsteren Föhren, den glanzlos blauen, sich dahinwälzenden Strom und bilden das rechte Parkett für Schlitten- und Skifahrer und den herrlichen Schlittschuhlauf. Das unverhüllte, melancholische Bild des Herbstes und feine windige Blätterjagd über die kahlen Stoppelfelder hin macht uns gedankenvoll und das viele Denken regungslos und gedrückt. In diesem herben Herbstpanorama um uns her, wenn die Wolken und Nebel wie ein Leichentuch sich über die schwarzen Baumwipfel breiten, der Wind einen Orkan anstimmt und der Tau sogar auf dem Boden unS wie Richard den Dritten an all die Tränen erinnert, die unsere Lieben, als sie noch iebten, um uns geweint, findet der Philo-vph dennoch die Macht des TrosteS. Der Herbst ist die Zeit, wo Tiefsinnige zur Vernunft kommen. Des Lebens Last ist am 'chwersten, wenn die Tage am längsten sind — im wonnigen Frühling — wenn die Gedanken am wenigsten erfüllbar, weil sie da am hoffnungsvollsten sind. Es ist eine Tat« 'ache, daß gerade, diese Zeit der längsten Tage auch die der meisten Selbstmorde ist. Die Ueberschwenglichkeiten, die dazu treiben, welken mit den Blumen im Herbste und ziehen mit den Vögeln davon; die homerischen Jünglinge rauchen in Gelassenheit hre Zigarette, und die alten Weiber haben ms beste, ja sie werden gesprächig in dieser Atmosphäre der Beschaulichkeit und blühen wieder auf. Genug, der Altweiber-Sommer ängt an, wenn der Sommer junger und .lebender Leute aufhört und wenn die Ge-ranken sich zu philosophischen Nebeln verdichten. „Herr Doktor, ich fühle mich gar ittchi wohl." »Ja, ich habe auch den Eindruck Sie finö überarbeitet. Sic müssen sich etwas schonen. Was sind Sie denn von Beruf?" »Ich bin Jongleur, ich jongliere mit Kanonenkugeln " „Schön, da jonglieren Sie mal die nächsten vierzehn Tage nur mit Scbrot." x„ Mariborsr Zsrtlmg* NtWnsr 214 fcl„..„i.MI f^zuvuMnum Günstige Gelegenheiten Zu billigen Reisen In 8er nächsten Zeit finden im' Irl- 'und Ausland eine Reihe von Veranstaltungen großen Stils statt, für deren Besuch auf Eisenbahnen badeutende Fahrpreisermäßi gun° gen gewährt werden. Da oirse Veranstaltungen günstige Gelegenheiten zu billigen Fahrten darstellen, bringen wir nachstehend die wichtigsten mit den gewährten Fahrbegünstigungen. Ljubljana. Herbstmesse vom 29. August bis 9. September. Halber Fahrpreis, Legitimation 30 Dinär. Litija. 45-Jahrfeier' des Gesangvereines „Lipa" am 16; August. Halber Fahrpreis. Mjhenburg. Markt vom 15. bis 21. August. Halber' Fahrpreis. Zagreb. Mustermesse vom-2-9. Auzust bis 7. September. Halber Fahrpreis/ Legitimation 30 Dinar. Osijek. Landwirtschaftsmesse .und Ausstellung vom 29. August bis 7. September. Hal her Fahrpreis, Legitimation '2 Dinar- Trsat. Eucharistischer Kongreß am 14. u. 15. August. Halber Fahrpreis. Dubrovnik. Sommerfrische der katholischen Gemeinschaften in Mlini, vom 2. Juli bis 1. September: Halbe Bahnfahrt. Križevci. Eucharistischer Kongreß vom 14. bis 16. August. Halber Fahrpreis. Graz. Herbstmesse vom 29. August bis 6. September. 25%igc Fahrpreisermäßigung, Legitimation 20, Dinar, freies, Visum. Wien. Herbstmesse vom 6. bis 13. September. 25% tge Fahrpreisermäßigung, Legitimation 50 Dinar, freies Visum. Leitmeritz. Messe vom 15. bis 21. August. Ermäßigter Fahrpreis. Bratislava. Messe vom,23. August bis 2. September. Fahrpreisermäßigung.,., Prag. Herbstmesse vom 6. bis 13. Septem ber. Fahrpreisermäßigung, Legitimation 22 Dinar. . .. - ...' . Leipzig. Herbstmesse vom 30. August bis 4. September. Fahrpreisermäßigung: 25% in Oesterreich und. der.Tschechoslowakei,. 50 Proz. in Deutschland, 50 Proz. in Jugoslawien bei der Rückfahrt. Legitimation 70 Dinar. Lemberg. Messe vom 5. bis 15. September. Ermäßigte Bahnfahrt. Budapest. St. Stefans-Woche vom 15. b-23. August. 50%ige Fahrpreisermäßigung, Legitimation. 4 :Pengo, Visumgebühr um 66 Proz. herabgesetzt. Saloniki. Messe vom 16. bis 30. September. Fahrpreisermäßigung. Paris. Jnternation. .Kolonialausstellung bis 31. Oktober. 33%ige Fahrpreisermäßi- gung, Legitimation 60 Dinar, ermäßigte Vi sumgebühr. Adriaküste und Bäder. Nach, zehntägigem Verweilen vom 1. Juni bis 30.: September bei der Rückfahrt 50% tge, vom 1. Oktober bis 31. Mai,75prozent!ge Ermäßigung des Fahrpreises bei der Rückfahrt. Italienische Bäder. Bis 31. Oktober halbe Bahnfahrt nach sechstägigem Verweilen.' Nähere Auskünfte erteilt • das Reisebüro „Putnik" (Tourist Office), Aleksandrova ce-ista 35, Telephon 2122. . ■' Wiener Herbstmesse Vom 6. bis 13. September. Die Erwartungen, die in die diesjährige, in der Zeit vom 6, bis 13. September statt-«findende Wiener Herbstmesse gesetzt werden/ sind mit vollem Rechte durchwegs Zuversicht' Itch. Die vergangene Frühjahrsmesse, die .anläßlich des zehnjährigen Bestandes der «Wiener Messe als besonders festliche Veranstaltung vor sich ging, hat trotz der in ganz Mitteleuropa herrschenden Wirtichafts krise einen überraschend günstigen Erfolg gezeitigt. Die deutlich fühlbare Entspannung, die die Stundung der Schuldenzahlungen an Amerika mit sich brachte, Dürfte sich auch auf die kommende Wiener Herbstmesse beruhigend auswirken. Hiezu kommt noch die besondere Beliebtheit, derer sich Wien in den Spätsommermonaten im zwischenstaatlichen Reiseverkehr erfreut und die einen außerordentlich starken Auslandsbesuch der Messe erwarten läßt. . Bedeutungsvoll ist der Umstand, daß die Wiener Herbstmesse heugr durch eine Anzahl hervorragender Sonderveranstaltungeu ge° kennzeichnet ist, so die Ausstellung der französischen Eisenbahnen, die griechische Ausstellung, die Ausstellungen „Gas im Haushalt", Photo und Reklame, die Rundfunk-und Schwachstrom-Messe, ein Pelzmode-Salon, sowie eine Nahrungs- und Genuß-mittel-Ausstellung; ferner eine Ausstellung technischer Reuheften und Erfindungen, die Baumesse, Straßenbaumesse, die land- und forstwirtschaftliche Musterschau, eine milchwirtschaftliche Ausstellung, eine Gartenbau-Ausstellung sowie die Oesterreichische Tiermesse werden das Messebild beleben. Auch sonst ist die Beschickung der drei Messehäuser und des freien Geländes eine außerordentlich reiche, da nicht nur Oesterreichs Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft ihre Erzeugnisse zur Schau stellen, sondern auch Aussteller aus 18 Staaten in der Wiener Messe die geeignete Plattform zur Anknüpfung nützlicher« und gewinnbringender Verbindungen erblicken. Die Messeleitung hat anläßlich der Bevor stehenden Herbstmesse eine ganze Reihe von .-Reiseerleichterungen und Fahrpreisbegünstigungen erwirkt. Die Inhaber der bei den ehrenamtlichen Vertretungen der Wiener Messe gelösten Ausweise genießen das Recht auf visumfreie Einreise in das österreichische Bundesgebiet, auf visumfreie Durchreise durch die Tschechoslowakei, auf Erlangung des ungarischen Durchreisevisums zu halbem Preis, und des gebührenfreien deutsche" Durchreisesichtvermerks, ferner das Recht auf eine 25%ige Ermäßigung auf den öfter reichlichen Bundesbahnen. und auf den Bahnlinien folgender Staaten: Jugosla- wien, Bulgarien, Deutschland, Saargebiet, Griechenland, Italien, Polen, Rumänien, Schweiz, Tschechoslowakei und der Türkei. Die' französischen Eisenbahnen gewähren eine Verlängerung der normalen Gültigkeitsdauer der: von ihnen ausgegebenen Rück fahrkarten bis' 18.: September; die ungarischen Bahnen: schließlich die Berechtigung zür Inanspruchnahme der nächsthöheren ge' gen Bezahlung, der nächstniederen Wagenklasse.. Fahrpreisermäßigungen gewähren ferner die: Donau-Dampfschiffahrtsgesell-schaft und die Ungarische Fluß- und See-schiffahrts-A.-G. Schließlich' bewilligen zahl reiche jugoslawische, italienische und rumän' sche Schiffahrtsgesellschaften 25—50%, sowie die großen Luftverkehrsgesellschaften 10 bis 20 Prozent Fahrpreisermäßigung. WiUi-'yH, 12. August 1531 gen ist es gelungen, mit der Smaker fahrtsgesellschaft „Oceania" ein ®inDetx)[t men zu erzielen, womit diese Frage 9 erscheint. Die Reederei wird einige w Schiffe, die die Küsten Südfrankre-chsI Spaniens befahren, mit modernen Kuy „ n ausstatten, um das Fleisch längere. «rfähig zu machen. Die Gesellschaft/.., beim Verkehrs"'^ Erleichterungen J nach dem X Jugoslawische Propagandaausstcllung in Holland. Die jugoslawisch-holländische Handelskammer in Rotterdam veranstaltet unter Mitwirkung des Instituts zur Förderung des Außenhandels in Beograd im Rahmen der Mustermesse in Utrecht vom 8. bis 17. September eine Propagandaausstellung. Bei dieser Gelegenheit gelangen auch die Lage und die Entwicklung unserer Industrie zur Vorführung, was durch verschiedene Albums, Bilder und Prospekte, die sich auf das Wirtschaftsleben Jugoslawiens beziehen, veranschaulicht wird. Firmen, die Interesse daran haben, daß ihre Albums, Prospekte usw. ausgestellt werden, wollen sich diesbezüglich an die Handels-, Gewerbe- und Jndustriekammer in Ljubljana wenden, wo alle nötigen Informationen erteilt werden. X Hebung des jugoslawischen Fleischexportes nach Spanien. Da die westlichen Mittelmeergegenden große . Fleischmengen einführen, kam die Aktiengesellschaft „Jugo-Spanija" in.Barcelona auf die Idee, zu diesen Fleischlieferungen auch unseren Staat heranzuziehen. Nach längeren Berhandlun- -mern lagerfähig goöpanija" erwirkte rium verschiedene Bahntransport von Mittelmeer zu verschiffenden FleisÄ^^, gen. den Die Gesellschaft wird ferner --kauf und den Export von frischem und arbeiteten Fleisch in großem Stil orga ren, sodaß sich für unsere Landwirtschw Fleischindustrie günstige Perspektiven nen. hd X Der Umtausch des staatlichen gegen Mehl wird am 22. d. bei der^ i|t viantabteilung des Heeresrnmisterium; Beograd im Versteigerungswege v°T9 ^ men. Einzelheiten sind bei der £"» kammer zu erfragen. i X Grazer Messe 1931. Wie alljaA^ nimmt auch aus der heurigen Grazer ^ die Landwirtschaft einen.breiten Raum Abgesehen von den beiden Viehauss gen, der Braunvieh- und der ^ schau, für die schon ganz hervorrag ^ Material angemeldet ist, zeigen die w-’ u, vorliegenden Anmeldungen an ^ /stil schaftlichen Maschinen ein starkes An"" ^ dieser Gruppen gegenüber den Jahren. Der größte Teil der heimische^ renden Firmen hat sich zur Beteiligung^ reils angemeldet, verschiedene große ländische Firmen erscheinen mit ihren, esten Modellen ebenfalls zur Messe. auf dem schon gewohnten Platz im des Ausstellungsparkes wird auch now Ostseite des Parkes für den Markt land schaftlicher Maschinen herangezogen,. g ^ sehen von den kleineren Maschinen, ft den einzelnen Hallen ihren Platz f" {j< Der Landwirt wird demnach auf der ist „ gen Messe eine reiche Schau der moderst.^ Maschinen vorfinden, aus denen er J ^ Auswahl treffen kann. Jedenfalls < Gruppe „Landwirtschaftliche Masch'g^ auch als Lehrgruppe ihren Zweck erv[‘ und gewiß wertvolle Anregungen für" chen Betrieb geben. Heitere Ecke »>' „Sieh mal, der Athlet da hebt zwei 3 ^ ner, ohne auch nur ein bißchen rw werden." „,£i „Das ist gar nichts. Mein Freund g.,, hebt zwölf Whiskys und wird nicht ein chen blau davon." ,fstü „Warum nimmst du denn das TM»" mit an die See?" ^ je „Du weißt doch, mein Mann sejmi" schlecht!" ' geil „Sie sind zudringlich, mein Herr. „ einer Stunde gehen Sie hinter mir ¥ 'č|t „Geben Sie mir Ihre Abrefft, dauu ich voraus." Die jitau zwischen zwei Welten Roman von Ludwig von Wohl. Copyright by Carl Dtmclcer Verlag, Bef'tn. Noch am Abend der- Hochzeit war sie fest entschlossen gewesen, Daniel- Brouwer eine gute Frau, zu werden —..ihn so glücklich zu machen,. wie sie konnte; 'dafür, daß er sie aus Hohenthraun mit in die Welt nahm. Aber alle Wunder der Welt wogen das entsetzliche Gefühl nicht auf, das sie beschlich, das sie peinigte, wenn er sie begehrte. Es war ein fast Physischer Schmerz für sie, wenn er ihre Hand streichelte. Immer wieder nahm sie einen Anlauf — sie wollte — Aber ihr Wille flog weg, wenn sie seinen Atem spürte, der nach Eau dentifrire und Zigarren roch. Sie hatte keinerlei Erfahrung mit den Menschen im allgemeinen und den Männern im besonderen. Aber sie erinnerte sich an die kühle Reserve, mit der gerade die Leute, zu denen sie sich hingezogen fühlte, auf der „Hesperia" ihr und ihrem Manne begegnet waren. Kleine Derbheiten Daniel Brouwers fielen chr ein, die Lady Bancroft zu einem leichten Heben der Augenbrauen und zu eisigem pro neigen veranlaßt hatten und die Er- »- Erung daran ließ ihr ka§ Blut ins Gesteh- ichieken. Einmal hatte sie einen Blick der alten Dame aufgefangen, der auf ihr geruht hatte — in einer wunderlichen Mischung von Mit leid und — Verachtung. Ja, es war wohl Verachtung gewesen. Gisela Brouwer atmete tief auf. Sie hatte nicht daran gedacht, daß Deutsch land nicht die Welt war — daß die Welt draußen ihren Lauf ziemlich unbekümmert weitergenommen hatte. Sie hatte ihren Namen und ihre Stellung, in der Gesellschaft aufgegeben, um aus einer Höhle in eine zweite — schlimmere? — — zu geraten. „Moje moje —< ---l" „Lebben — — lebben !" „Jallah!" Isländer Girgis war nicht wenig überrascht, als Daniel Brvnwer plötzlich zu chm in die Bar trat. Daß diese Frau mit dem guten Daniel nicht gerade ein. Paradiesleben führt, war ja leicht zu merken gewesen. Aber es war immerhin halb zwölf--------------- „Girgis", begann der Holländer nachdenk lich, nachdem er einen Wisky heruntergegossen hatte — „wissen Sie nicht irgendwo hier ein nettes kleines Lokal? — Das Shepheard ist mir viel zu solide — ich meine — wo man sich unterhält — wo man was zu sehen bekommt!" ' - ■ Girgis überlegte. ./Sie wo'E mit Madame — —-?" Verlegen winkte Brouwer ab. „Gott bewahre. Meine Frau ist halb tot. , Schläft längst wie ein Brett." i Der Gril'st>-' zuckte bei diesem Vergh-‘ < leicht zusammen. „Nein, Verehrtester — ich will was sehen — Betrieb — verstehen Sie?" „Weiber — — Jeu?", „Letzteres. Eine Frau ist genug, wenn man in meinem Alter ist." „Es'ist mir ein Vergnügen, Monsieur Brouwer." „Warum ist er Heute so — so komisch?" dachte der Holländer, mißtrauisch, während er mit Girgis die Terrasse herabstieg. ; ■ 21 ' „Laßt mich in Ruhe-f Ihr Affen!" „Schöne Frauen, Effendi — weiße, gelbe — schwarze —" „Scher dich zum Teufel!" „Versuche es mit mir, 0 Pascha — und es wird. dich nicht reuen! Ich heiße Ali,. 0 Pascha. Ich kenne alle Häuser —" Tancred C. Moran -verlor die Geduld. .„Bleß int), foul", schrie er empört, und streifte' sich die Arme seines eleganten Sakkos auf. „Wenn ihr euch jetzt nicht zum Henker packt, will ich euch zollweise — —" Er rückte auf die ihn umdrängende Bande von braunem Gesindel los, das sofort zurückwich. Aber nicht weit, nur gerade so viel, als unumgänglich nötig war, um nicht mit den Fäusten des erbosten jungen Amerikaners Bekanntschaft p machen. „Ich heiße Ali, a Hazrer, ich bin ein ehrlicher Mann . . ." „Er wird dir das Geld aus der Tasche ziehen, Effcndi — und für was? Er kennt blatternarbige Niggerinnen! Willst du dir eine Krankheit holen, Effendi? $ komme mit mir, ich führe dich W Ghezira — in das Haus eines WmgfliU' Blüte des Hauses hat eine Haut w" ilj met und Augen wie Kohle. Der Ra'. V verreist, Effendi, du kannst ganz unbel „Kelb ben Kelb — schweig und,»"J ^ von dannen! Blatternarbige Nff# t iiist Elfjährige Tscherkessinnen warten »ck' — Hazret — die die Liebe noch 11V ,£? Hazret — die die Liebe now schlossen hat ihre Lippen sind -Tancred C. Moran fluchte wie ei» Linienschiff voll irischer Matrosen-Geier, das war ja, um junge 61111“' kriegen! . Dv» ? Er riß eine dreckige braune «g los und mcch;e einen fle ,r>et i ' ‘ Schar seiner Ouäl9"^ ne nt Anzug Anlauf, um die durchbrechen „Gesindel . $ Aber es waren ihrer zwei Dutze»" Mr. Sw ftnniipn mi„ Maliern u»v . M mehr- Sie standen wie Mauern »»» ' sich, alle Mühe, .ihm die Vorzüge 1» ren klar zu machen. „s» ! Teddy Moran, wie seine Freu ,n nannten, schwor sich, nie wieder w pt\ eine nicht ganz einwandfreie ^ M Kairos zu.gehen, und wurde sicher ratlos und verwirrt. , /1» 0 Bis plötzlich eine Stimme neb" irisch-englisch sagte: „Wollen Sie die Gesellschaft Sir?" „Das weiß der Himmel", siüM Wmm- goille»»"11 los sef ILöl. j„Rtariborer Zeitung" Nummer 214. Uätsel-Lck- Kreuzworträtsel 18 »on nQd) rechts: 1. Oper von K. M. ^Teber. 9iebe: V -VUUU, JLU. Xzt-UHI l\Ujf X**. la‘. i»« ,sches Industrieunternehmen, 17. bi. " - 19. Vorschlag, 21. Oper von Ver- «. SäUfT' 7- französischer Schriftsteller t, 3iebtniI . €t Dichtkunst, 10. lat. „zum", 12. - °Et Donau, 13. Tranfisch, 14. >n Nt//' in Südfrankreich, 5. Was 11 . ß £\nn~r:i-.. x\ n rv-ry. <50j| ‘■Bflflii,. en nach unten: 2. Auerochs, 3. H. festes' i Hektoliter (abgekürzt), 9. Fisch, ^ott fü desl, 14. griechisch „Luft", 15. l’ldiiiUp Skeich, 16. Angehörige eines ante* te'nifi unb"IfC§' 18‘ Tierprodukt, 20. la- sanrätfei ‘e e ^^kaben aaaabccddeeee IV S g g h h h i i i i k l l l l J’nb |n .. Unnnoopprttttttuu ,6 bin ’e keerett Felder so einzuordnen, NenW ^^rcchtert Reihen Wörter von sC ***........................... li«43- @m ŠSnb Hutung enthalten: 1. Teil von ■ )> 3 ru deutscher Minnesänger (um . -vls » ungsbegriff, 4. Teil des Hemd ^befleih,' Mühende Ofen Verkleidung, 6. ichtttt ^iisstück, 7. Portemonnaie, 8. ^ inhaltsreich Lt60hi, LV Registratur, Hausdienst, Be-"'^nic g^ramt, Kantor, (Myrtenkranz, . Stalin. ,eit zicej) Ie'et Wörter sind drei (dem letzet °ntg^ aufeinanderfolgende Buchstaben n ^kche aneinandergereiht, 01 ü°n Th. Körnet ergeben. « Kammlütsel ••••••••• ,*•••• . • • • • o . An g. • • • • » / * a a /der dunkle sollen die Buchsta- !^n°/?"eeeeehiiimmnn fÄt werde/5 * VfIfftuu derart )) bofif V^'chmetterllnV'„ * Schwiegersohn, 3. be Ver von sw?. Zwischen Feld Herrn, 3 7. Bellini. R —»r„„ nt werden derart wfischen /'.daß die Kammzähne: 1. ^wetterll/ , 2" Schwiegersohn, 3. bt 3** von swr'- ^mischen Feld Herrn, eil 7- ein srn t J mi- 6- Schmetterlingslar-e Rachrers/ ' Rücken des Kammes rscheinung nennen. IS* und reich,sinn (fjn ieb«t J.j/^rernstes Wort v '1 «n jedem Ort. V ?'n Gewiss e*v ,e’ dahinter nur, der Natur ^ dir V^wensioi dir. tven//'°" bu erschrickst. du zu tief „drin steckst". So&lenräifel 1 7 8 9 2 10 1 7 8 deutscher Maler 2 11 912 1314 7 8 9 Philosoph 2 1 7 8121115 1 5 Afrikaforscher 1 1617 21814 9 2 Polarforscher 3 1 15 1 211 2 11 Violinvirtuose 1 14 19 17 1112 8 engl. Politiker 4 918 9 2111 218 modern. Dichter 5 6 20 12 13 11 2 15 Opernkomponist 6 14 4 1 5 18 Filmregisseur 4 9 15 9 2 9 20 Filmfchauspieler 1 20 11 6 14 12 6 ital. Dichter Die Anfangsbuchstaben der Lösungsvör-ter ergeben den Namen einer kürzlich verstorbenen russischen Tänzerin. Ein verblüffender Gedanke fc Im Westen Amerikas lagern am Rande eines Waldes, von ihrer heimatlichen Farm mehrere Kilometer entfernt, zwei Cowboys, die ihren Ruhetag haben. Von Langeweile geplagt, machen sie folgende originelle Wette: Derjenige ist Gewirr ner des vereinbarten Einsatzes, dessen Pftrd nicht als erstes, sondern als z w e i t e s den gemeinsamen Stall erreicht. Nachdem die Wette durch Handschlag besiegelt ist, den ken beide zunächst darüber nach, wie der andere am besten zu überlisten sei. Plötzlich findet einer eine gute Lösung: Er springt auf, wirft sich aufs Pferd und rast in schnellstem Galopp davon. Der zweite durchschaut sogleich dieses Ma notier und rast ihm auf dem anderen Pferde nach, es zu seiner höchsten Leistung anspornend. Warum? Weshalb? Was geht denn vor? Llmftellaufgabe J E A N T 0 R |e )0 D E 3 h \ s E L A fc t p E L Obige Wörter wollen in sich selbst in fünf neue geändert sein. Ist dies geschehen, stellt man sie derartig untereinander, daß lsenk-recht) ein sechstes Wort (Stadt in der Schweiz) erscheint. Verschmelzungsausgabe Man bilde aus: Eno+Fanh einen deutschen Dichternamen, Sotto+ sind Falle bekannt, da im Roentgc» Krampfzustände tn Erscheinung traten, ^ ne daß diese Krampfe bei dem irgendwelche Beschwerden auslösten 0 überhaupt verspürt wurden. ..y; Werden Magenschmerzen durch Säurebildung hervorgerufen, dann ^ man zuweilen durch die Anwendung _g, Delen baldige Linderung erfahren. I®..‘Lj gemeinen nimmt man einen bis zwei gutes Olivenöl. Der größeren Wirkung , gen führe qtan die Oelportionen ie^ y dem nüchternen Magen zu. Desgleichen^ sich heißer Pfefferminztee bewährt. ^ ist Fasten geeignet, Linderung zu sch^, In hartnäckigen Fällen nehme man u dingt den Arzt in Anspruch. JCleiuec A <1AAA|AAAAA&AAAAA&AAA. 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August 1931 um 3 Uhr nach zeni Leiden und versehen mit den Tröstungen der Religion im 67. Lebensjahre gottergeben versc»1 den ist. hi6. Das Leichenbegängnis des teuren DahingesC»U denen findet Donnerstag, den 13. August 1931 uw -Uhr von der Leichenhalle aus auf den städt. Frie»1 in Pobrežje statt. ,u. Die hl. Seelenmesse wird Freitag, den 14. \e gust 1931 um 7 Uhr in der Dom- und StadtpfarrkÜ0 gelesen werden, ^ M a r i b o r, den 11. August 1931. Maria Falesklni, Gattin, u. alle übrigen Verwandt® nur Grolle 41-45 10" GnmHeittg. 45-OmnmisttlsMe. 75- Jetzt kaufen Sie wirklich billig C. Büdefeldt Maribor v7U Erklärung Ich gefertigter Alois Polič, Kap r meister in Maribor, habe in le. sjp Zeit über die hiesige Firma -° .„ Brandl, Orgel- und Klavierbau^ stalt, Behauptungen verbreitet, xV che geeignet sind, den guten Pui l wirtschaftlichen Kredit obiger Fu zu schädigen. Da diese meine ^r1/1 sjc tungen unwahr sind, widerrufe ich • und spreche dem Inhaber obiger ma Herrn Josip Brandl dafür, dait vdm gerichtlichen Vorgehen - neu mich Abstand genommen hat, me» Dank aus, da ich sonst wegen die meinen unüberlegten AeußeruP^ft vom Strafgerichte strenge t>eSlc74 tirrvrrl on xrröro ' 1931 worden wäre. M a r i b o r, am 10. August Äiogzil P© I\l* Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der >*'ariborska tiskarna« bi Maribor. — Für den Herausgeber und den druck ver® wörtlich: Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft In Maribor,