A m t K - ^^M N l a t t. N'.° 27. Kamstag den 3. Mär^ I832. Nubernial - Verlautbarungen. Z. 2/;0. (i) Nr. ii26. Gubcrnial-Currende, enthaliend die Bekanntmachung mehrerer neu-erdmgs rcrlichmcr, verlangcrterund erloschener Privilegien. — Nach den Eröffnungen der hohen vereinigten Hofkanzlei vom 22. und 28. December v., dann 3. Jänner d. I., Z. 26i5o, 26916 und 27809, hat die k. k. allgemeine Hofkammer im Laufe der letzten Zeit folgende ausschließende Privilegien nach den Bestlmmun-gen des a. h. Patentes vom L. December 1620 zu verleihen befunden, und zwar: Ersten,s. Dem Kramer und Tallackcr,^Kaufleute aus Berlin, wohnhaft in Wien, ^tadt, Spiegel-gasse, zum goldenen Ochsen , für die Dauer von zwei Jahren, auf die Erfindung Damenhüte aus Papier zu verfertigen, wobn mehrere Bogen zusammengeleimt, nach erforderlicher Trockenheit geglättet, gefärbt und mittels einer Presse mit Dessins versehen werden. — Nach den gepflogenen Erhebungen ist gegen die Bittsteller in moralischer und politischer Beziehung nichts Nachthcillgcs hervorgekommen. Der für Ausländer vorgeschriebene Revers liegt bei.— Zweitens. Dem Johann Nep. uno Eduard Rcithoffer, dann Augustin Imtscher, Privile-gienbesitzcr, wohnhaft in Wien, Herrngasse, Nr. 253, für die Dauer von fünf Jahren, auf die Entdeckung und Verbesserung: Kau!.-8olmoK, (<^l,inmi elasucuin) zu allen Arten von Bekleidung des menschlichen Körpers nach Erfordcrmß des Bedarfs und der Mode, und zu allen Zwecken, die Elastizität oder cme eigenthümliche Bindung erfordern, zu verwcn- Hanf :c., von jeder 5ange und Breite, um aus dlesen Stoffenent-weder M Ganzen, oder in Form vonEinsalM (Zwickeln) m Verbindung mtt nicht dehnbaren Stoffen alie Arten von Bekleidung, als: ?eib-gürtel, Mieder, Kamaschen, Ober- und Un-' mkleider von mlch immsr für einem Namen, Kniebänder, Hosenträger, Hosenstege:c. :c. dann Fußbekleidungen, Bruchbänder und alle übrigen Arten elastischer Bandagen, namentlich gegen Verkrümmungen, in mehr oder mmder genauer Verzweigung oder Vereinigung mit Maschinen, nach sp ez ie l ler An 0 rdnung eines befugten Arztes oder Wundarztes, welche Maschinen auch von denPri-vilegieninhabcrn selbst geformt und hergestellt werden, zu verfertigen oder verfertigen zu lassen , indem durch dieses Verfahren mtt der Anwendung des Kautschuck alles ein bcfondcrcS Anschmiegen an den Körper mit Beseitiauna jedes schädlichen Druckes und Einzwangens erhalte; 2tens zur Verfertigung von Erwar-mungs- undKühlapparaten, jeder Art und Form, mittels welcher jeder Grad der Temperatur schnell oder gradcweise allen Theilen des Korpers zugleich, oder nur einzelnen davon, m verschiedenen Abstufungen zugeführt werden der Billards, da dle Wände (Mantenellcs) einen höhern unmer gleich fortdauernden Grad der Elastik tät, so wie auch große Genauigkeit im Abschla^ gen der Ballen erhalten, und fohin das ganze Splel bedeutend verbessern; endlich ^tens zur Verfertigung der Bekleidungen für Füsse tmb andere Theile des Körpers, um die Nahte genauer zusammenzufügen, wodurch mit Anwendung des Kautschuck, ohne einen Druck auf die bedeckten Theile zu verursachen, die Nässe und Feuchtigkeit abgehalten-, viel an Arbeit er; sp von fünf Jahren, auf die Entdeckung eines verbesserten Verkohlungs - Apparates, womit bedeutend mehr und bessere, nicht überbrannte ^Kohlen geliefert werden, und wobei mit Beseitigung der nachtheillgcn Folgen des gemeinen Mailers, die aus der Kegelform, aus der grossen Quantität Holzes, in einer Masse, aus der langen Zeitdauer, wahrend welcher die fertigen Kohlen einer unmäßigen Hitze ausgesetzt bleic bcn, aus der großen Verschiedenheit des Hltze-gradcs im Mailer, aus der Unmöglichkett, die Hitze und das Feuer im kegelförmigen Mailer zu regulären, endlich aus der Unuollständigkeit der übrigen Manipulationen und aus der Ein-wirkung der Witterung hervorgehen, ohne in derselben Zett weniger Holz zu verkohlen, nicht so viel Holz in denselben Kohlungsraum gebracht, der Rauch zur Mäßigung und Rcguli-vung des Feuers benützt, und der Einwil.-ki.uig dcr Witterung auf das Verkohlungsgeschaft vorgebeugt werde. — Vierten s. Dein Joseph Muck, Handelsmann, wohnhaft inPrag, Nr. 55^1, für die Dauer uon drei Jahren, auf die Verbesserungen in der Fabrikation der Füz- und Seidenhüte, und anderer gefilzten Gegenstande , und zwar: itens entweder mit« tcls einer besondern Zuga6e beim Filzen der Hütc, solche wasserdicht zu machen, und lhnen cine noch nicht erreichte Festigkeit zu verschaffen, oder aber 2tens an den Fllz zu Hüten, Fußsohlen :c. einen Sloff zu befestigen, wodurch diese Gegenstande luft - und wasserdicht werden; Itens die gefilzten, oder die Hüte aus Seiden-selber auf ftjnf verschiedene neue Arten zu steifen ; /ztens an der untern Krempe des Hutes statt des bisher üblichen Zopfieders Filz anzu-lcgen, der mit eingedrückten Verzierungcnver-schcn werde, wodurch der Hut nicht nur ein gefälligeres Ansehen gewinne, sondern cmchan diesem der Abnützung am meisten ausgesetzten Thnle, seine ursprüngliche Festigkeit behalte; 5tms endlich auch zu Hüten, Kappen :c. statt des Schweißleders den ungebeitzten Schwamm un natürlichen oder gefärbten Zustande nut oder ohne Verzierung zu verwenden. —Fünftens. Dem Michael Bach, Privatmann, wohnhaft in Wien, Stadt, Nr. 690, für die Dauer von emem Jahre, auf die Erfindung und Entdeckung: alle Gattungen Seidenabfalle in der Art zuzubereiten, daß sie in beliebiger Feinheit auf Maschinen versponnen werden können. — Sechsten^. Dem Friedrich Argentau, bcftlgt-tcn Frankfurter Schwärze-Fabrikant, wohnhaft in Wien, Margarethen, Gneßgasse, Nr. 72, für dic Dauer von fünf Jahren, auf die Verbesserung m der Erzeugung der Halbwachs- unddcr UnschlittkerzeN/ wodurch das bisherige Abrinnen der Kerzen, selbst beiMinem maßigen Luftzuge beseitigt sey, und die Kerzen sonach ein gleiches und viel schöneres Licht, als die früher erzeugten gex'n. Besonders seien die Halb-Wachskerzen ihres äilßern Ansehens, und ihres schönen und doch sparsamen Lichtes wegen geeignet, die Wachskerzen nicht nur beinahe ganz zu ersetzen, sondern ihnen auch, ihres billigen Preises halder, sogar den Rang streitig zumachen. — Siebentens. Dem Bernhard En< zcnsperger, bürgert. Geigen« und Guitarren« macher, wohnhaft in Wien, an der Wien, Nr. 24, für die Dauer von drei Jahren, auf die Verbesserung im Guitarrenbau nach aku-l^lchcn Grundsätzen, wornach itens der obere Theil der Guitarre von dem Mittelbuge gcgen den Hals stufenweise schmaler (keilförmig 'zulaufend) und mit zwei Kleinen rund ausgebo-gencn Ecken an beiden leiten, gebaut werde; 2tens in diesem Theile neben jedem größeren Ecke ein eigens geformtes, verhältnißmäßiges, mithin zusammen zwei Klanglöcher angebracht werden; Ztens der untere Theil die regelmäßige Form emcr Querelipse von bestimmter Größe erhalte; /^tcns oas Griffbret mit Flageolett-Streifen versehen, und die Resonanzscheibe mit einem eigens zubereiteten Lacke überzogen, endlich 5tens an der innern Seite des Deckels nur zwei Spreitzen, jede von anderer Gestalt und Richtung, angebracht werden, durch welche fünf sichtbare, in genauester Harmonie stehende Veränderungen nicht allein immer eine ausnehmende Stärke, Dauer und Lieblichkeit im Klänge, sondern nebst einer gefälligen Form des Instruments, auch em Tonumfang von vier vollen Octavcn, und eine ausserord^ntliche Bequemlichkell des Gpiels in den höhern Ap-plckaturen gewonnen werden. — Achtens. Dem Albert Iamck, Manufacturzeichner, wohnhaft in Wien, Landstraße, Gememde-gaß>, Nr. 78 ed 79, für die Oauer von zwei Jahren, auf dle E-findnng: auf allen Gar» taugen von Siossen nut, Schiebolatten, dlc künstlichsten Druckarbetten ganz echt, mallen Sch'attn'ungcn, in emcr oder mehreren Far^ ben hervorzubringen , wobei jede Art uon Modell odcr Walze, die man zur Druckerei nö, thig hat, mit Erspacmß lion Zeit und großer Geldauslagen entbehrlich werde. Die künstlichsten Schiebplatten werden übngms nach dieser Erfindung in einigen Stunden verfertigt, und damit auf Stoffen allcr Art, auf schmalen sowohl, als auch auf 6, 10 bis l2 Viertel breiten Tüchern die künstlichsten Druckarbei» ten, dle man mtt den kostspieligsten Maschinen 151 zu erzielen nicht im Stande sey, mtt Erfpar-mß großer Auslagen, ^den billigsten Preisen heraestellt werden. —Neuntens. Dem Peter Ritter von Pohr , Inhaber der privll. Holj-verklemerungs'Anst'üt Phorus, wohnhaft in WlM, Wleden, Nr. 602 — 616 , für d«e-Dauer von fünf Jahren, auf dle Erfindung einer Querholz - Gage, deren Wesenheit ln emer besondern Firmung und Anordnung von Stoß- und M^sserzähnen llege, dle sie von allen bisher bekannten Gagen unterscheiden. Dle Messerzähne dienen dazu, «n beiden Schrenkwmkeln des Schnittes, scharfe Vorschnitte zu machen, um den darauf folgenden Dtoßzähnen die Ausräumung der durchschnittenen Holzfasern zu erleichtern, die daher in lhrer wechselnden Aufeinanderfolge, sowohl dle Kreis-, Zug- als Spansagen angebracht, d>e Vortheile eines weit vollkommenen Effects, und einer bedeutenden Erleichterung für die Arbeiter darbiethen. — Zehntens. Dem IosephNagele, hef. Gilberarbetter, wohnhaft in Wien, St. Ulrich, Nr. i/>5, für die Dauer von zwet Jahren, auf die Erfindung: PatentlRlechsiöcke für Herren, und Riech« fiäschchen für Damen zu verfertigen, welche zur Füllung mit verschiedenen Parfums, oder nach ärztlicher Anweisung auch mit arzneilichen Gevuchmitteln, wie auch mtt einem damit angefeuchteten Schwämme eingerichtet seyen, und solchergestalt nach Abschraubung des Dek-kels, bei neblichtcr oder nasser Witterung zum Riechen oder zur Befeuchtung des Mundes dienen können. — Ist von der nndicmischen Fakultät bei dem Umstände, daßderPrivll.-Weri ber sich auf dle Erzeugung und Verkauf von leeren Ricchstaschchen und Svazierstöcken beschränken zu wollen erklärte, als zuläßig erkannt worden. — Ell ft ens. Dem Franz Anton Boner, Maschinen-Spinnerci-Factor, wohnhaft zu Grätz in Schlesien , für dle Dau' er von drei Iahr«n, auf die Erfindung: das Spinnen der sogenannten gestrichenen Schaf? wolle, so wle das Aufwinden des gesponnenen Fadens blos durch Maschinerie zu bewerkstelligen. — Ferner hat die f. k allgemeine Hof-kammer zu Folge der herabgelangten hoben Hofkanzlel-Decreie vom 17., 26., 2^. und 23. December v^I., 3. 26747, 27000, 279)5 und 28c>59, nachstehende Prwllcaicn zu verlängern befunden^und zwar: 2.) >as Privilegium des Anton Steiner Oferihnm, auf di, Erfindung einer Brennholz^Vettlelncrunqs-Heb- und Transportn'ungs-Maschjne, «iläo. 26. Jänner i3Zi , auf die weitere Dauer eines Jahres; d.) das Privilegium des Angclo Osio, äclo. 7.^rüärz827, auf die Erzeugung deS Papiers aus Scroh, auf weitere zehn Jahre; c,) das fünfjährige Privilegium des Fran; Engel, 6äo. 7. November 1826, auf die Erfindung wohlriechender geistiger Wässer, auf die weitere Dauer von zwei Jahren, und 6.) das dem Eduard Gtarkloff, am 3o. Jänner 1826, auf eine Erfindung in der Bearbeitung edler Metalle verliehene, und am 5. December 1629 auf zwei Jahre verlängerte Privilegium auf weitere Dauer von zwei Iah? ren. — Dagegen sind mit den hohen Hofkanz« lel-Decreten vom 28. November und n. December v. I., Z. 26072 und 26962, nachstehende redlgirte Beschreibungen von nunmehr erloschenen Privilegien herabgelangt, als: Beschreibungen. 1.) Methode den Papierzeug zu reinigen, von Joseph Weiß , in Zuckers mantl, (prlml. am2l. Jänner 1826.)—Dle Hadern oder der Papierzeug werden in etn?m Bottiche mit Kalkmilch, oder mit Kalkmilch und Pottaschenlauge, Übergossen, und aus el-nem Dampfkessel leitet man in Röhren so lange Wasserdämpfe em, bis der Schmutz gelöst ist, und daS Papiermaterlal rein erscheint. — 2.) Methode beim Gerbendes alaungahren Hand-schuhleders, und del der Fabrikation der Hand, schuhe, von Anton Bergl in Brunn, (privll. am 14. April 1829.) — Die Ziegen',s>chaf-und Lammfelle werden, nachdem sie auf bekannte Weise m dem Kalkaschen behandelt wur-, den, noch zwei Veitzen unterzogen. — Die erste Beltze besteht bei e«ner Quantität von 100 Fellen aus Nl6 Metzen Weitzenkleim, ijH Pfund Kochsalz, 2 Loth Alaun, 2 Loth ftm gestossenen Bleizuckcr und der nöthigen Menge Wasser. — In dieser Belhe bleiben die Felle durch 3 stunden liegen, und dann destrcicht man sie Mlt der zweiten Beitze, welche aus Gerssenmehl, Eyerdottnn, Mllw und Rmd-schmalj bereitet wird. Zuletzt werden die Felle getrocknet, und sind auf diese Weise zum Farben geeignet, welches mit den bekannten Far» bematenallen bezweckt wird. — Die Fabrikation der Handschuhe geschieht nach der Methode des zuschneidens mittelst cmer Patrone (Models) wodurch die zwischen den F'Ngern eingesetzten gespitzten Ledcrstreife (Zwickeln ode^r Schlchteln) vermieden werden, und das Naben v«el schn-eller bowerksislllget werden kann. — 3.) Wasserdlchtmachung des Tuches, von Johann Nep. Reühofer in Nlkoleburg, (privll. am 2c). December z32/l-) —Die Masse, m»t welcher das Tuch bestruden wird, besteht aus einer^ seifenartigen Substanz, welche Vogelleim, Sonnenblumenöl m,d Soda enthält. i52 — Nachdem dieses Gemische auf das Tuch aufgetragen worden, wird es durch eine s«hr schwache Alaunaustösung durchgezogen, (auf eine Maß Wasser kömmt ein Quentchen Alaun) und zuletzt durch nicht zu warmes Pressen av-pretirt. — Der gewesene Patentträger schlagt beim Verarbeiten der auf diese Weise zuberei, teten Wollenstoffe vor, Steppstich zu vermeiden, und den stachen, von »hm genannten Webstich zu wählen. — 4.) Doppelftinten von Georg Wordlizek, zu Ungarisch-Brod, (pr,vil. am 29. Mai 1826.) Der gewesene Patentträger hat Doppelsimten nach emer zweifachen Art m Vorschlag gebracht. Vei der einen liegen die Läufe übereinander, und ein chem»sch?s Gchloß befindet sich ,m Innern des Schaftes. Bei den andern Gewehren befinden fich die ?aufe nebeneinander, und nur der Hahn und die Zündlöcher sind unten sichtbar, Ver übrige The»l aber liegt im Schafte oerbor-H2N. — Diese Einrichtung an den Doppelst««» ten soll den Vortheil darbieten, d«ß sie nie von selbst losgehen, und gegen alle Feuchtigkeit geschützt sind. — 5.) Methode, Tapeten oder Papier auf die bloße Mauer aufzuziehen, von Johann Klobasser in Brunn, (privil. am 20. März 1829.) Die Zimmerwande oder Mauern werden mit Kalk, der mit Wasser abgerührt, und dem man Scherwolle beigege» ben hat, übertüncht. Man überfahrt die be< strichenen Wände mit einem glatten Ziegel, Oder irgend emem andern Instrumente, da, mit selbe so viel als möglich geebnet werden, und läßt hierauf den Leimüberflrich folgen, worauf dann unmittelbar die Tapeten oder Papiere mittelst Kleisters aufgeklebet werden. Bei seh« delikaten Farben der Tapeten, auf welche der Kalt nachtheilig einwirken könnte, «st es rathlich unter den Leim etwas gestoffenen Lehm zu Mengen, bts derselbe einen dünnen Brei bildet, um damit die übertünchte Mauerwand zu überstreichen. ^- 6.) Destrl« W-Apparat von Ludwig Boni, in St. Ja-como, (prioil. am io. März 1826) Dleser Apparat hat die Bestimmung zu gleicher Zeit Branntwein von niedern und höhern Graden, dann verschiedene Rofoglio zu bereiten, und endlich Seewasser zu destllliren. — Zu diesem Endeist der Kessel durch eme Scheidewand in zwel Theile getheilt, so daß auf einer Seite der !n Branntwein zu verwandelnde Wein, auf der andern Seite das zu dtstillirende See-wasser eingefüllt werden kann. — Durch ein Röhrenfvssem in Verbindung mit mehreren Retorten, welche letztere in dem Kessel selbst sich befinden und von den dann enthaltcnm Fläßigkeiten erwärmt werden, wird die mehr» malige Destillation und das Abziehen über die aromatischen Stoffe bewerkstelliget und dabei als Nebenprodukt destlllirtes Wasser genommen. Es versteht sich von selbst, daß wegen Gewinnung des hochgradigen Branntweins das Produkt der ersten Destillation in eine der ge-dachten Retorten zurückgeleitet wird, von welcher aus die zwette Destillation erfolgt u. s. w. — Mathias Walz aus Prag, hat vermZg hoher Hofkanzlei-Elöffnung vom 18. December v. I., Zahl 27166, auf das ihm am >3. April 1827, auf die Verfertigung wasserdichter Hüte verliehene Privilegium freiwilllg Ver« zicht geleistet, und das fünfjährige Privilee gium des Joseph Nenwich und Joseph Hecht, ääo. 23. Juli v. I., auf die angebliche Erfindung, verschtedeneEtoffe luftdicht zumachen, wurde nach dem Inhalte des hohen Hofkanz« lei-Decrets vom 27. December v. I., Zahl 265^9, wegen Mangel an Neuheit für ungültig erklärt. — Dieses w,rd hiemit zur alls gemeinen Kennlniß gebracht. — Vom t. k. illyrischen Landes - Gubernium. Laibach am 26. Jänner i6Z2. Joseph Camitlo Freyherr v. Schmidburg, Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg Raitenau und Primör, k. k. Hofrath. Johann Schneditz, ' k. k. Gubernialrath u. Protomedicus. Z. 253. (2) 7" Nr. Ii53." Circular e des k. k. illyrischcn Guberniums. — Ueber die Behandlung der am 1. Februar ,632 m der Serie ^25 , verlosten böhmisch - Naridttchen Ae-rarlal-Obllgationm. — In Folge hohenHof-kammer - Ministerial - Präsidial ? Schreibens vom 5. d. M., wird nnt Beziehung auf die frühere Gubernial-Clirrende vsm 1^, November H829, Z. 25öä2, bekannt gemacht, daß die am 1. Februar V.J., >n der Serie 4,5 verlosten böhmisch - ständischen Aerarlal.Obll» gationen zu 5, ä und Z 1^2 00 von Nr. l5Z, 687 bis einschließlg Nr. i38, 71b, nach den Bestimmungen des a. H. Patents vom 21. März lLiä gegen neue, mit 5, H und 3 1^2 vom Hundert ,n E. M. verzinslichen Staats? fchuldverfchreibungcn umgewechselt werden. — La»bach am 16. Februar i332. Joseph Camilla Freyherr v. Schmidburg, Bandes-Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg Raitenau und Primör, k. k. Hofrath. Zeno Graf v. Säur au, k. k. Gubernialrath. 153 Stadt- unv lanvrechtliche ^erlautdarln^rn. Z. 252. (2) . . Nr. 1170. Von dem k. k. n'amcnschcn Stadt- und Lcmdrcchle, als Abyandlungsinstanz nach Joseph Nachtigall, wn'd hiemit bckainit gemacht: Es sty "der AnNichcn der Fninzlsca Nachtigall, geborncn Walland, als Erbinn nach Joseph N^ ollgall, in die Veräußerung der zur Hälfte zur Vcrlaßmassc des Joseph Nachtigall, zur Hälfte aber den Maria Anna Nachtigall'-schcn Erben: Joseph, Franzisca, Maria Anna und Vincenz Nachtigall, gehörigen Realitäten, nämlich: des in der St. Peters-Vorstadt, 5nd Consc. Nr. i/,2 liegenden, zum Stadtmagistrate Laibach dienstbaren, sammt Gatten und Wirthschaftsgebaudcn auf ä995fi/ 5c> kr. C. M. gerichtlich geschätzten Patidenk-Hauses, dann dcs zur Pfarrgült St. Peter bei ^aibach, 8ud Urd. Nr. 53 dienstbaren, auf 260 ft. 25 kr. gerichtlich geschätzten Ackers per inaliln 8liginln, gcwilliget, und die Termine hiczu auf den 26. März, 3o. April und 21. Mal l. I., jedesmal um 10 Uhr Vormittags lwr diesem k. k. Stadt - und Landrechte mit dem Beisätze festgesetzt worden, daß ein Anbot unter der Schätzung nur erst bei der allfalli-gen dritten Llntation werde angenommen werden. Hiezu werden demnach sämmtliche Kauflustige mit dem Anhange eingeladen, daß es ihnen frey stehe, die Licitationsbedingnisse in der dicßgerichtlichen Registratur einzusehen. Laidach am 18. Februar iL52. Z. 2I7. (Z) Nr. 687. Von dem k. k. Stadt- und Landrcchte in Krain wird bekannt gemacht^ daß auf Ansuchender Helena Valentin, wider FranzSchmidt, wegen 1700 ft., in die öffentliche Versteigerung eines dem Schuldner gehörigen, auf 10 ft. gerichtlich geschätzten sogenannten Steyer-Wagerls gewilliget, und hiczu drel Termine, und zwar: auf den 12. und 26. März, dann auf den 9. April l. I., jedesmal um 10 Uhr Vormittags in dem Hause Nr. 5g, in der hiesigen Eapuziner-Vorstadt, angeordnet worden sind. Lcnbach am 18. Februar i832. 2' 236- Nr. ii36. E d l c t Vondemk.k. Stadt- und Landrechte in Kram wn'd tnemlt bekannt gemacht, daß die zur Michael Pefflak'schen Concursmassc gehörigen zweifelhaften Activ-Forderungen, am 26. März ,632 UM ii Uhr Vormittags, vor die- sem^ Gerichts an den Meistbietenden werden veräußert werden. Das Verzcichniß der Activ-Forderungen und die darauf sich beziehenden Urkunden können bei dem Concurömassa-Verwalter Simon Pessiak, eingesehen werden. Laibach am 18. Februar ,632. Z. 236. (3) Nr. 9^. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen der Maria Koschitz, als erklärten Erbinn zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 23. November i83i mit Rücklassung ciner letztwilligcn Anordnung hier verstorbenen Joseph Fischer, gewesenen k. k. Waarenbeschau» ers, die Tagsatzung auf den 26. März 16Z2, Vormittags um 9 Uhr, vor diesem k. k. Stadt-und Landrcchte bestimmet worden, bei welcher alle Icnc, welche an diesen Verlaß aus was immer für einem Rcchtsgrunde Ansprüche zu stellen vermeinen, solche so gewiß anmelden und rechtsgeltend darthun sollen, widrigcns sie die Folgen des §. 8,4 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. Von dem k.-k. Stcidt- nnd ?andrechte in Krain. Lcnbach den ,8. Februar i832. Nemtliche Verlautbarungen. Z. 256. (2> Nr. 3952^909. 3. M. Verlautbarung. Bei dem k. k. provisorisch vereinten Ge« fallen-Inspectorate zu Triest ist die drttte Amls-schreibnsssllle mit dem damit verbundenen Gc, halte jährlicher Dreihundert Gulden urd einem Quarnergelde jahrlicher Vierzig Gulden in'Erledigung ^gekommen. — Alle Jene, welche diese wegen der bevorstehenden Organisi-runH der Bezirksamter nur vertretungsweise zu besetzen kommende Stelle zu erhalten wün» schcn, und sich über das Alter, wissenschaftliche Vorbildung, blshcr qcleistete Dienste, einen streng sittlichen Lebenswandel, die Kenntniß der landesüblichen Sprachen und über den Umstand, daß sie mit dem Personale des In-specwrats, in kewem von dem Gesetze als An-steüungshmdermß bezeichneten Grade verwand^ noch verschwägert sind, auszuweisen vermögen, werden aufgefordert, ihre c,ehor,a »nsirunten Gesuche längstens b,s 3l. März 16Z2 im vor« geschriebenen Wege an das k. k. provisorische vereinte Gefallen«Inspectoral zu Trleft zu leiten. — Won der k. k. vereinten «Lyrischen Eümeral - Gefallen - Verwaltung. — Laibach am 26. Februar iäZ2. (Z. Amts-Blatt Nr.27. d. 3. März 1SI2.) 2 154 Z. 2^8. (2) venations - Ankundlgung. Von Seite des k. k. M^rme-Oberkommando wird hicw.it zur allgememen Kenntniß gebracht, daß am iH. des inichstkommenden Monates März i35-2, Vormittags um eilf Uhr, in dem Saale ober dem H.nlptthore des k. k. See-Arsenals, Behufs der Lleferui^g uon Vier Hundert Stück im Viereck bcyauten eichenen Kniehölzer aus den Waldungen Istriens undVeglia, eine öffentliche Versteigerung wird abgehalten werden, deren Gestalt und Dimensionen überhaupt aus der hier beigefügtenUeber-sicht zu entnehmen sind. Die Lieferung wn-d Demjenigen zufallen^ welcher auf den bei Eröffnung der Versteigerung bekannt gegebenen Flscalpreis, wo nämlich für, jeden Fuß Wie- ner Cubik-Maß ein bestimmter Betrag festgesetzt werden wird, den meisten Nachlaß anbietet. Die Concurrenten muffen zuvörderst ein Reugeld von lZoa st. im baarcn Gelde erlegen, und es wird der Uebcrnchmer der Lieferung hernach gehalten seyn, eine Caution von 36l)o ft. zu lelsicn, die jedoch auch in Staats-Obligationen und lüal-dllila clcl NantL 6e1 Kc^iia ^mn!)uväo V^nc^o, immer aber unter Beobachtung der bei Cautioner» solcher Art m Wirksamkeit stehenden Vorschriften bestehen kann. Die weitevn Bedingnisse dieser Lieferung sind in der dießfatllgen Ankündigung, S. 297, vom i3. Februar l. I'. enthalten, und können bei dem k. k. Militär-Commando m Laibach eingesehen werden. Uebersicht der vier Classen, in welche die besagten 400 Stück Kniehölzer eingetheilt zu werden haben. L ä n g e d e s Abthei- Winkel lung oes ^ <. h^ ganzen stamme nach Ober- Unter- „f^er- Anmerkung Quan- Wiener M.ß thells theils llch ist Anzahl Zoll Fuß Grade ____________«_»»»»»»^ 200 6 bis 7 3 N2 bis 5 5 bis 3 60 bis loo Der D^irchmesscv wird del den im Viereck behauten 100 7il2 „ 3^2 ^ „6 5 „ 9 ?a „ l00 Kniehölzern von der Höhe an gerechnet. Der obere Theil 6o 9 „ 10 5 „66 „ 10 80 „ 12c» derselben muß zu dem Sei, ten- und Untertheile im Ver- 40 11 und dar- 7 und 9 und go ., iäo halmiß stehen, und sie müs-,, ^ ,, ^ ., ' se" ohne Spaltungen, und über darüber darüber vollkommen gesund sepn, die ^______^ ^ ' gabelförmigen Stamme wer- den ganz ausgeschloffen, . Venedig am l3. Februar 1632. Der k. k. Vice-Admiral und Obercommandant der k. k. Kriegs-Manne: Hamilcar Marquis Pauluccj. Der Ober-Intendant und öconomische Referent des f. k. See-Arjenals: Johann Franz Edler v. Zanetti. i5Z Z. 255. (2) Nr. 293/^677. Z. M. K u n d m a ch u n g. Bci dcm k. k. provisorischen vereinten ZoLgcf^Icn ' und Verzchrungsstcucr -Inspectorate zll Laibach, ist der Dienstposten eines provisorischen Anus - Officials mir dcm Gchalte jährlicher Fünf Hundert Gulden E. M., in Erlcdlgung gekommen. — AüeIenc, welche dicic Dlcnststcllc zu erhalten wünschen, und sich über dle zurückgelegten Studien, übcv d,e lm ^amcrcil-Gefattenftche, namentlich 'n der Parih,e des Zoll- rmd Verzchrungssieuer-Gesallb^rworbencn Kenntnisse, über ihre bls-^ perlge ,^ lenstlelstung, Sprachen-Kenntniß, und udcr c.nen untadclhaften moralischen Bebens-wandcl befriedigend auszuweisen vermögen, werden aufgefordert, die gchöng documentir-tm ^ompetenzgesuche im vorgeschriebenen Wege längstens bis I i. März 16Z2, bci ocm f. k. provisorischen Zollgefällen- und Vcr-zcprungsstcuer-Inspectorate zu Laibach einzu? brti'gcn, und in den Gesuchen auch gewissenhaft anzugeben, ob und in wie ferne dieselben mit den Obcrbcamten des letztgenannten Inspectorates verwandt oder verschwägert seyen. — Von dcr k. k. illvrischen vereinten Camera!-Gefallen-Verwaltung. — Laibach am 22. Februar 18I2. 3> 254. (2) ää Nr. 391M27. D. Verlautbarung. Am l5. März 1832 Vormittags 9 Uhr, werden in der ^! mtskanzlei der Bancal-'Fonds-Herlschaft zu A^elsderg, dle der genannten Herrschaft gehöngenGarben-, Iu^nd-, Sack-und Weinzehente, der Gememde Ober- Utid Unter-Koscbana, Buj?, Neudirnbach, Kaal, Pteverke, Verbou, Dorn und Grafenbrunn, auf sechs nachcmander folgende Jahre, nämlich: se,t l. November iU3i, b,s letzten Oc-tcber 1837, mittels öffentlicher Versteigerung verpachtet werden. Vcrwaltungsümt Adelsbera am 2. Fe-tzruar 18I2. z. 3. !27Q. (2) Eonvocatlon, Paul Patistig's Erben. Von der Herrschaft Bisamberg in Nieder. OesterrelchV. U. M. B. wnd durch g. genwartlges Edlct bekannt gemacht- Es seue Paul Patlstlg, gewesener Bedienter bci dem Besitzer dieser Herrschaft, Herrn Grafen von Abensperg und Traun, und gebürtig aus Görz m Illyrien, ohne Hinterlassung einer letztwiüigen Anordnung, und ohne bekannte Erben gestorben. — Um nun dessen, nicht unbedeutende Vtrlassenschaft gesetzmäßig ad-handeln zu können, werden alle Jene, well che auf dieselbe einen Alisvruch als Erben haben, oder zu haben vermeinen, dergestalt vorgeladen, daß sie sich bmnen einem Jahre, sechs Wochen und dre, Tagen, um so gewisser zu meiden, und chr Erbrecht entweder bet dleser Abhandlungs - Behörde, oder ^i dem für sie aufgestcltten Curator, Herrn Dr. Fischer zu Korneuburg, rcchtsbessandig darzuthun haben, altz wldrlgens dle Verlassenschafts-Abhandlung der Ordnung nach ausgemacht, und dle Erdschaft jenen aus den sich Anmel« denden eingeantwortet werden würde, denen sie nach den Gesetzen gebührt. Von der Herrschaft Bisamberg am 3o. August l8Zi. vermischte Verlautbarungen. Z. 256. (2) - Nr. 25q. G d i c t. Von dem Bezirksgerichte des HerzogthumK Gottschee wird hicmit allgemein bekannt gemoHt: Gs seye auf Ansuchen des Andreas Iaklitsch von Wlndischdvlf, wider Andreas Hünigmann von edenda, haus Nr. >3, in die executive Feilble» lunger, der Hcrrsckaft Goltsä'ee dienstbaren Rcali» tar zu Wmdischdorf. Hau> 3ir. i3. iregcn schul. d,gen 4« si. C. M. c. 8. c,, gewllliget, und es seyen hlezu drei Fellbietungs. Tagscihungen, alg: auf dcn 25. März, 25. April und 2,. Mai, jedes-mal Vormittagö um 9 Uhr, in I.oco der Realität mit dem Beisätze angeordnet, daß, wenn dieft Realität weder bei der ersten noch zweiten Tagsahung über oder um den gencküich erhoberen Tchähungswend pr. 90 si. nickt verduft werden tonnte, jclde d?i der dntten auch unter demselben Hinrangegeben werden würde. Die Licitationsbedingnisse fn,d zu den gewöhn« lichcn Amtöstunden in der hiesigen Gerichtslanzley einzufehtn. Bezirksgericht Gottschee am ,4. Februar ^632. Z. 24z. (3) Nr. 2ao. S d i c t. Von dem Bezirts-Gerichte haasberg wird hiemit detanvt gtmacht: Es sey in Folge Ansuchens des Johann Motizhizh von Maunlh, cla praoz. 1«. l. M., Nr. 2oo, in die executive Fell-dietung dcr, dem Gregor Ctlasifcbar auch von Maunitz gehörigen, der Herrfchaft Haasberg, 5ub Rect. Nr. 222 zinsbaren, auf «42 ft. 0» lr. ge-scdähten Viertclhube, und des auf 7Z ft. geschätz« tcn Modilarvermögens, wegen schuldigen 222 si. 5? tr. c. 5. c., gewilliget worden. Hu diesem Ende werden nun drei Licitations» Tagsayungen, und zwar: die erste auf den ,2. März, die zweite auf den »2. April, und die dritte auf den ,4. Mai l. I., jedeömal um 9 Uhr Früh in I^co Maunitz mit dem Anhange 156 bestimmt, baß dlc gedaHtc Realität und düs Mo. bilare bei der ertten ober zw^uen ^lcttation nur um die Sckätzung oder darüber, bei dcr dritten aber um jeden Anbot hintangegeben werden soll. Wovon die Kauflustigen durch Oc-icte, und die intadulirten Gläubiger durch Rudnrcn verstan» diget werden. Bezirks - Gericht haasderg am 2I. Jänner HL32. , ^z. 24I. (3) Nr. ^7. O d i c t. Das Bezirks. Gericht haasberg maä't kund: Es sey in Folge Ansuchens des Herrn An:on Mo» schet von Planina, cle präcis. 26. Jänner d. I-, Nr. I»7, in die executive ^elsteigerung dec, dem Andreas Udouzh von Selsach gehörigen, der Herr» schift haasberq. 5ud Rect. Nr- 55o)» dienstbaren, gcliä)tliä) auf 700 ss. qeschahten Halbhube, we» gen schuldigen 2/i st. i5 tr. c. 5. c., gewilliget ^or^en. ^,u dicsem Ende werden nun drei Lici-WtionZtagsahungen, und zwar: auf den 2n.März, auf den 24. April und auf den 24, Mai l- I., iedcsmal Früh 9 Uhr in I^oc» Selsach mit dem Anhange ausaeschrieben, daß > f.ills dicfe Realität bei der elstcn oder zweiten Licitatwn um die Echäyung oder darübcranMann nicht gebrachtwer« den könnte, solche bei der dritten auch unter dem' selben hintangegeben trerden soll. Wovon die Kaustustigen durch Edicte, und die intabulirtcn Gläubiger durch Rubriten verstän-digct werden- Bez. Gericht haasberg am 3l. Jänner »332. Z. 24g. (3)^ Nr. 20L. Edict. Von dem Bezirls - Gerichte der Herrschaft Nassenfuß werden nachstehrnde Berlaß-Adhand» lungs«Tagsahungcn ausgeschrieben, als: nacb dem Johann Körnz von Utiterlacknig, auf den 2. März; nach dem Johann Metelso von Unterlackniy, auf isn 3. März: nach dem Joseph Wolf von Boinig, auf den H. März; nach dem Anton Udouljch von Dlanagora, auf den »H. März; und nach dem Andreas Perjche von Unteroorf, auf den 24. März ,652. Wozu alle Jene zu erscheinen haben, welcke auf diese Verlässe entweder als Erben oder als Gläubiger, oder aus was immer für einem Grunde einen Anspruch machen, oder dahin tnvas schul" den, widrigenö sie sich die Foi.;?n des §. Üi4a> b. G. B. selbst zusch?e,ben werden. BeMg ' Gericht Nassenfuh am Z3. Feöiuar »352. A 25o. (3) N'-. 107. Edict. Das Bezirks «Gericht Nassenfuß macht de. tüunl> daß auf Ansuchen deß Ioftvh Pifchkur von RadnaVüß, die executive Feildietung ber, dem Anton Kottar von Radnavaß geböngen, der Gütt Auerfperg zinsbaren, gerichtlich auf 3sio st. geschätz« ten ganzen Hude, wegen schuldigen 25o st. ^ 8. c., hierorts d-williget wurde, und daß man zur Polnahme drei Termine, nämlich: am 22. März, am 23. AplU und am 24. Mai »622, jederzeit in der Früh um »c» Ubr, im Orte der Realität mit dem Beisahe festgesetzt hat, daß, falls obige Realität bei der ersten oder zweiten Fellbietung um den gerichtlichen Schätzungswerts pr. 2oa st. oder darüber nicht ocrkaufr werden sollte, dei der dritten auch unt beftlMlNlcn zwe» Gtudentenstipendien a^o st. ^. M. h^raMs'eknDchnttcn lst, si? „werden Mjenlgen Mtüdyrcnöen, welche. !eines dieser Gtiftes>dlen,.zu ersangcn wünschen, und tzie erforderlichen Utgenschaften besitzen,, hrermlt aufgefl)rdeit/ ihre Gesuche bls Ende ^ApV'll l. I. b^i'WsM^GRbernliim einzureichen) und d'esen Gesuchen, den Äaufschein, das Dürft . ^.^ ^^ Pocken- oder Impfungszeugn,ß, ^^s^"^^eWnG von der zweltcn Seme-!^/n?M^ ^^ und von per ersten des ^^ -'v^^'^"U^ La^acbcr Bür- leb^chinden^iobe^A^N^n Februar i332^ . ,, ', ^ Ioh./D^P. FreyferV v. Gpiege lfeld k. k. Gubermal-Secrets. Z. H62. (7)^^ Nr. I?,, Concurs - Ausschreibung zur Wiederbesetzung der erledigten Kreisarz-tenstelle bei dem k. k. Kreisamte zu Adelsberg — Durch den Tod deS Dr. Fil.x Zemme ist die Krelsarztensselle bei dem k. k. Kreisamte zu Adelsberg in der Provinz Krain, in Erledigung gekommen. Zur Wlederbesetzung dieses Mlr.dem Gehalte von jährlichen,Sechs Hundert Gulden E.. M. verbundenen Diensspo-stens, wird hiermtt der Concurs mit Befiim« mung des Termins bls l5. Apr,l d. I. ausgeschrieben, und dieses mit der Erinnerung bekannt gemacht, daß jene Doctoren der Me-dlcm, welche sich um dle gedachte erledigte Krcisarzcensteile zu bewerben gedenken, und sich hlerzu geeignet glauben, lhre dießfalllgen , gehöng docclmentuten Gesuche/ m welchen sich nebst den. erforderlichen Eigenschaften und dle bisherige Dlenftleistung, insbesondere üb?r die< Kenntmß der kranierlschen Sprache, als einem unerläßlichen Erfordernisse für dle gedachte Dienststelle, auszuweisen »st, im vor« bestimmten Termme, und zwar ,'ene «kompetenten, welche sich bereits in einer öffentlichen Anstellung befinden, »m Wege chrer uorgcsetz-ten Behörden be» dieser Landesstelle eilizurel-cken Haber,. ^. Vom k. k. Gubermum. Lau bach am 2Z. .Februar i8Z2. Benedict 37lansuet v. Fradeneck, _____ k. k. Gubernial- Secrctär. vermischte ^erlantbarttMem schalt MotMn. durch ^^HU.^r herrgemacht: M habe w.dor ihn s^err Valentin 'ir^r von «Mach, bet diesem Gerichte eine M^ .^ schuldigen 20. st M. M. o. ./'^, "-a e .egen woruder eine Tagsahung auf den 24. April d. I. Vormittags 9 Uhr angeordnet worden ist. ' Das Gericht, dem der Ort seines Aufenthaltes unbekannt ist, uno oa er vielleicht aus den k. t. Gcdlandcn abwesend seyn könnte, hat auf sewe Gefahr und Unlüsten den zu Laibach rrobn. h-aften Hof^ und- Gerlä lö'Advocate« Herrn I5 fi. — kr« Fü r V» e W iener Str asse. Der Bedarf von 1710 Haufen Belegungs-Matenale 2 Ha Eubik-Schuh, im Ganzen m»t einem Ausrufspreise von . . . 207a ,, 3o ,, Dann bei der löbl. Bezirks-Obrigkeit Egg ob Podpetsch am L. März d. I,, Vormittags von I b»s »2 Uhr: ^ Für die Wiener Strasse. Der Bedarf von Zgoc» Hau« sen Belegungs-Materlsle a ^ Cubik-Schuh/ im Ganzen mit einem Nusrufsflreise von ... 6667 „ «o ,, Ferners Me Bnstellung von ^5 Körper-Klaftern Bruchssein aus dem SteinbrucheReu5okoA, zur Grundirung der 72 Klafter langen Straffenstrecke von der Christoph Brücke pr. ..... Ho5 ,, — „ Endlich be> der löbl. Bezirks, ObrigkeitKreutberg am 8-März d. I., Nachmittags von 3 bis 6 Uhr: Der Bedarf von 556 Haufen Belegungs»Materiale ü ^c> Cubik-Schuh, im Ganzen mtt einem Uusrufsprnfe von . . . 860 » -" „ im Ganzen . . . . 17912 ft. 5o kr. vorerst statlonen-, und dann abthcilungsweife an dieMindestfordernden hintangegeben werden. Welches über löbl. k. k. landesbau-Dl-rectionS-Verordnung vom »3. d. M., Nr. 35o, zur allgemeinen Kenntniß der iieferungs-und Unternehmungslustigen hiemit mit dem Bedeuten bekannt gemacht wird, daß die n»ei« tern Details sammt denen Llcitationsbcding-mssen bei diesem Scrassen-Tommissariate in denen gewöhnlichenNmtsstunden zu Jedermanns Elnsicht bereit! liegen,V und alle Lusttragenden zu diesen Minuendo-Versteigerungen höflichst eingeladen werden. — K. K. Strasscnbau-Esmmissariat Laibach am 29. Februar i332. Ioh. Nep. Marqms v. Gozani, k. t. Strassen-Commissar. Z. 245. (3) 2ä Nr.32»6. Feilbietungs.Edict. Vom Bezirksgerichte Wipbach wird öffentlich bekannt gemacht: Gs seye über Ansuchen des Io» leph Rupnir von St. Veit, wegen ihm schuldigen ,76 st. »9 kr. c. «. c., die öffentliche Feildictung der, dem Joseph Trost von Hi-arkxke eigenthüm« tichen, in der Gemeinde St. Veit velegenen, zur Herrschaft Wipbach, sub Dom. Grunbb. 'I'oms IV., Nr. 1609, und Bergrechts, Grundb. ^om» II., Nr. »0L0, eindienenden, und auf464 ft. 3alr. M. M. Gerichtlich Mschählen Realitäten, alS: Gemein« Gestrüpp «Antheile, dann Weingälten n Vrulälc:!», Vei-älinalci und u Nllalii genannt, im Wege der Execution bewilliget »rorden. Da hierzu drei Feilbietungstermine, nämlich: für den 28. März, 28. April und 26. Mai t>. I., jedesmal in I^ooo St. Veit, zu den vormittägigen Amtsstunden mit dem Anhange festgesetzt worden sind, daß die Pfandgüter dei der ersten und zweiten Feil» bietung nur um oder über den Schährrerth, bei der dritten aber auch unter demselben hintangege« ben werden sollen , so werden die KauftuMgen hier» zu zu erscheinen eingeladen, und tonnen inmittels die Schätzung nebst Vertaufsbedingnissen täglich hieramts einsehen. Bezirtsgeiicht Wipbach am »-5. Jänner i632. Z. 266. (1) Wohnung zu vermiethen. Auf dem ^>auptplatze, Nr. g^o, ist eine Wohnung im dritten Stocke, bestehend aus sechs Zimmern, wovon drei ausgemahlt, und die Aussicht auf dm Play ist, dann ein Speis-gewölbe, eine Küche, ein Keller, Holzlege und Dachkammer, bis nachstkommenden Geor-gi zu vergeben. Das Nähere erfahrt man beim Haus-eigenthümer Matthäus Kraschovitz, im ersten Stocke, oder in dessen Nürnberger Warenhandlung »m nämlichen' Hause.