Nr. 164. Smnstllg, 20. Juli 1907. 126. Jahrgang. Mwcher Zeitma PränumerattonSprei«: Mil Po stvers endu ng: naüzjälirig 3» l(, halbjäbrin 15 li. Im Kontor: ganzjährig «ü l halbjül,rig li X. Für die Zustelluni, ins H^.u« gaiizWiig li «, — I«s«tionsg«bilhr: ssür lleine Inserate bis zu 4 ^rilc» l>» k, nrüncre per Zcüc 12 K^ l»'i üfterl'n Wiederholungc» per ^eilo « b. Die «iiaibacher Zeitung» erscheint tüglich, mit Nnlnahnir der Sonn- nnd Feiertage. Tie sOminlftralion befinb«< sich kongrehplah «r, 2. die Med»?tion Talmotingasse Nr. 1U, Sprechstunden der Nedaltion von « bis 10 Uhr ««> ulittags. Unsranlieite Vriefe werden nicht angenommen, Manuskripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Heil. Seme t. und t. ApoMlische Mq estät haben mit 'AllechiMter Elltschließung vmn 1y. Huli d. I. dcn Sektiol^rat im FinmWMmsteriMN Dr. Nobcit O ri e lub c r g c r zmn MiiMcrialratc im Eisendali» niiniswrjMn allergnädigst zu ernennen geruht. D er schi t t a m. 11. Ti'r.^ k. Üandec-präsidom im Hcrz^tume Krain hcit den t', k. Vanpraktikaiüen Johann vom 3.9. Juli 1907 (Nr. 163) wurde die Weiterverbreitung folgender Preß' erzeugnisse verboten: Nr. 8 «?l5<,e. vom 13. Juli 1907. . Nr. 3 «Vows. 5k0w», lioöuik III, c!erveusc 1907. Nr. 44 «kamuuk» vom 13. Juli 1907. Nr, 154 «Novno»t» vom 11. Juli 1W7. Nr. 14 «LoolÄu» vom 15. Juli 1907. Nr. 27 «vlidrovnik» vom «. Juli 1907. Nr. 149 ens nnverdrossen der Lösnng zu nähern. Tic beabsichtigt durchaus llicht, sich vor der Mtionali-tütenfr.age in,eilienl Dickicht voii Vorlagen zn verbergen, sie will ihr vielln.ehr offeil ino AlM blicken, ^eilil d>as Ganze der Mtioimlitätenfrage als ein beinahe nnlöobares Aötsel sich darstellt, so erscheint sie in der Prärie in tausenderlei Ein.^cl fälle zerlegt. Diese (5inzelfälle nnissen durch kluge NiworcinqenomlM'nheit geregelt, es mns; Tcholle inn Scholle an,^ dem strittigen (Gebiet ansgeschic-den, schritt für Tchritt das !^and des Friedens crobert lind in unverdrossener Arbeit der >tern der Frage anfgeschlossen lverden. !)lach Allsicht dcs Ministerpräsidenten ist die nationale Frage ein Problem der Arbeit, wobei der Regierung die Nolle de5 Vorarbeiters zukommt. In dieser Eigenschaft habe sie im letztcn Jahre mancherlei nationale Machtfragen geschlichtet nnd darans schöpfe er anch für die ^ut'nnft cine gewissc ^livcrsicht. Für eine Erfolg vcrhcißcnoc Veliandlliini der nalionalcn Frage nn'lsse aber anch da5 richtige Milien, mlls') die Ttimmllng für eine schaffende Tätigkeit gcwcckt lind die i^nft daran gesteigert werden. Hiezn eigncn sich manche große Anfgaben dco Ncgienmg^pro-grnmineo, die zlvar uuabhäugig aber parallel mit den nationalen Fragen zn behandeln sein werden. Ter Ministerpräsident skizziert die beabsich-iigte ^teforin der politischen Verlvaltnng, die von nenenl, produktivein Geist erfüllt sein soll, bezeichnet als nen Zu schaffende a doch nicht helfen! Eines Morgens, die Sonne war kanm aufgegangen, schlich er leise herein, mit der Miene eines Mcnschen, der eine frohe Überraschung geplant hat. Ein paar ersparte Taler brachte er mit nnd einen Korb mit Eßwaren. Lcisc drchtc er dcn Schlüsscl in der Tür nnd klinkte auf. Fahle Lichtfchleier hingen im Zimmer, Wilhelm hielt den Atem an. Er erkannte Marie, blaß nnd abgezehrt, auf einem Stnhl zu scitcu des Bet^ tes i,l Schlaf versunken. An dein Feilster stand die Wiege mit dem leise wimmernden Tangling. Die Mntter hörte ihn nicht. Wilhelm stellte seinen >torb auf den Tisch. Da fiel sein Blick anf eine Reihe von Medizinflaschen, und zugleich nahm er den scharfen Geruch des Krankenzimmers wahr. Welches vou seinen Kill-dem, —?! Er hastete an das Bett lind beugte sich darüber hin. Life! — Wachsbleich lag das Kind da. Eine jähe Angst schnürte dem Heimgekchrten die Kehle zu. Er legte das Ohr dicht an den Mnnd der Kleinen; dann riß cr mit einem durchdringenden Schrei den kalten, starren Körper ans den Kissen. Marie taumelte auf. Lauter weinte der Säugling. Der kleine Fritz schreckte ans seinen Träumen nnd jammerte. Heller spähte der Morgen dnrch die Scheiben. Vom Turm der nahen .Kirche hallten fünf lange Schläge. „Wilhelm — du?" stammelte die jnnste Frau. Dann sah sie, wie ein wildes Schluchzen die hohe Gestalt des Mamies crschüttcrtc. Sic war bci ihm lind strccktc dic Händc ans, ihn zn umarmen. Und jctzt erst erkannte sie das Kind an seiner Vnist. „Tot, tot!" schrie der verzweifelte Vater. „Life!" gellte es von den Lippen der Mutter. Marie taumelte, griff in die Luft und schlug ohnmächtig nieder. Fritz reckte sich auf trotz der schweren Schienen, die seine gebrochenen Veinchen streckten, und rief henlend nach der Mutter. Der Säugling schrie. In der Morgenluft draußen verhallte das Schwingen des letzten Glockenschlags. lind Plötzlich flammte die helle Sonne ins Zimmer und wars ihren goldeilen Mantel über das Elend der Tchnldlosen. Laibacher Zeitung Nr. 164. 1532 30. Juli 1907. Währeno die Regierungen nach wie vor an dem Gedanken des Komplerausgleiches festhielteil, begegnete jedoch ein 1'lbt'ommen über das Jahr Wl7 hinaus ^chwierigleileu, welche ungeachtet der beiderseitigen Vemühuugeu nicht behoben wer-dou konnten. Nach der heutigen Tachlage läßt siel) mit einem gewissen (^rade von Wahrschemlichkeil das Zustandet'ominen einer auf die Tauer von zehlr Iahreu berechneten, alle hauptsächlichsten Frageil umfassenden Vereiubarung erwarten. Sollte ein derartiger Ausgleich zustande kommen, wobei der Ministerpräsident ausdrücklich darauf aufmerksam macht, daß einige sehr lmchtige Fragen noch offen sind, so werde wohl jede der beiden, Ne-gieruugeu ihn mit gutem Gewisseu vorlegen und vertreten können. Über den Inhalt des Abkom-meus dürfe der Ministerpräsident hente noch keine näheren Mitteilungen machen; eines aber ist sicher, einen Liebhaberpreis wird die Negierung für den Ausgleich nicht mehr bezahleu. lVeifall.) Für den hoffentlich nicht eintretenden Fall des Scheiterns der Verhandlungen könnte jedoch die 'Regierung in einer einfachen Verlängeruug des jetzt bestehenden. Ende 1907 erlöschenden Neziprozitätsverhältuissec' keine unseren Interessen entsprechende Ordnung erblicken, ja, sie zöge gegenüber einer solchen Bürgschaft iene weitaus vor, die in der Möglichkeit einer Politik der freien und starken Hand liegt. (Beifall.) Der Ministerpräsident t'nüpfl schließlich au seine jüngste Erklärung an, das; er eine Politiü der geraden Linie befolge, uud sagt, die Politik der Regierung könne, da ihr al5 Ziel die organische Entwickelung der (Gesellschaft vorschwebt, nicht an-der5 al5 bürgerlich seiu. Diese Politik schlief grundsätzlich keiue .Masse aus, werde aber auch kein Klassenregiment sein. Damit ist anch ganz klar die Stellung der Regierung zur Tozialdemokratie gegeben. Ihre ökonomische Denkweise und ihre Ziele wird der Ministerpräsident jederzeit ablehnen, aber ihre praktischen Forderungen wird er allezeit gcuau so iu Rechnung stelleu, wie die Forderungen aude-rer Parteien. Das sozialdemokralische Programm soll durch eiu sozialpolitisches ersetzt werden nnd wenn die Sozialdemokratie selbst auf dem Boden dieses Programmen Platz fiudeu will, darf man ihr diesen Platz nicht versagen. Österreich ist kein Land der Politischen Majoritäten, in dem die Parteien einander abwechselnd ausschließen. Parla ment uud Regierung sind anf die Bildung von Arbeitsmajoritäten zur Lösuug bestimmter Fragen angewiesen. Die Aufstellung eines großen, der politischen Richtung unserer Parteien angepaßten Arbeitsprogramme5 muß die werbende Kraft haben, auf die Parteien ralliierend zu wirken und sie zu bestimmen, sich in den Dienst dieses Programmes zu stelleu. Regierung und Parteien müssen sich zu einer Unternehmung verbinden, welche politische, wirtschaftliche uud sozialpolitische Arbeit iu Akkord zu verrichten hat. Deshalb mnß da5 Verhältnis der Regierung zu den Parteien festgeordnet seiu, nicht von der Laune de,5 Tage5 abhängen. Aber deshalb brauchl sich ebensowenig eine Partei der Regierung bediugumrslos zu verschreiben, als die Regierung ihrerseits nicht der Tiener, am allerwenigsten der Liebediener einer Partei ist. Meine Partei, sagt der Minislerpräsi deut, ist der Staat, d. h. das vernünftige Interesse aller uud darum, muß ich dem Egoismus der Parteien pflichtgemäß den Egoismus des Staates entgegenhalten. Wir muffen nnsere ganze schaffende Kraft anf die Festigung uud Konsolidierung des Rechtswesens vereinigen, oenn innerhalb des nächsten Jahrzehnts werden wir, schwere Arbeit zu leisten haben. Diese Zeit reicht aus, um die staat-licheu Kräfte zusammenzufassen, denn es wird sich dann entscheiden müssen, ob wir dereinst iu einein abgeschiedenen Winkel der politischen und wirtschaftlichen Welt stehen, oder auf der breiten Straße des Weltverkehres marschieren werden. Der Ministerpräsident bittet schließlich um die Bewilligung des Budgetprovisori'nms als Zeichen der Zustimmung zum Programm der Arbeit. lLel> hafter Beifall und Händeklatschen; der Minister Präsident wird beglückwünscht. > Politische Uederftcht. Laib ach, 19. Juli. In einer Betrachtung über den Beschlnß des Abgeordnelen haus auf Einsetzung eiues Iubi-läumsfestausschusses hebt das „Fremdenblatt" l ä n m s auss ch n s s e s hebt das „Fremdenblatt" liervor, daß es sich hier um mehr haudle, als l^e fühlen einen festlichen Ausdruck zu verleihen. Es soll eine historische Erkeunmis würdig bekundet werden' die geschichtliche Bedeutung des zwei (Generationen umfassenden Lebenswerkes des Baisers soll durch eiue geschichtliche Tat den Völkern znm Bewußtsein gebracht werden. Als die Volksvertre-lnng mit ihrem vorgestrigen Beschlnß mittelbar schon dem im Ausschuß zu stelleudeu Autrag des Wiener Bürgermeisters zustimmte, hat sie deu Willen ausgesprochen, daß des Kaisers Name für immer mit der Alters^ und Iuvaliditätsversiche-rung verknüpft sei. Die innige Verknüpfung des kaiserlichen Namens mit dem großen sozialen Werk wird jedoch gesichert, wenn das Parlament es dem Herrscher an seinem Iubeltage ermöglicht, seine Sanktion auf ein (besetz zu selben, durch welches die Versicherung ius Leben gerufeu wird. Wird das besetz iiber die Alters- und Iuvaliditätsversiche-rung nicht, wenn die Volksvertretung will, ein (besetz vom 2. Dezember lW8 sein können? Iu eiuer Betrachtuug iiber die Tage vou Desio und Racconigi führt die „Deutsche Zeituug" aus, es lasse sich aus deu Außerungeu eiues großeu Teiles der italienischen Blätter ersehen, daß die Bedeutung des Dreibuudes nun auch iu weiteren kreisen des italieuischen Volkes erkannt werde. Wenn eines dieser Blätter sagt, daß der Irredenti-smus tot sei, so ist dies eine Behauptung, die lebhaftestens zu begrüßeu wäre, wenn sie der Wirklichkeit entspräche. An der aufrichtigen Büuduistreue Tittonis sei gewiß uicht m zweifeln. Wüuschenswert, wäre nur, daß die Anschauungen Tittoiiis vou, der überwiegenden Mehrheit des ita^ lienischen Volkes geteilt würden uud daß die Flamme der Begeisterung für den Dreibund und die Erhaltuug freuudschaftlicher Beziehungen zu Österreich-Uugaru kein bloßes Strohfeuer sei. Im czechischen Verbände des Abgeordnetenhauses ist anläßlich der Debatte über das B u d g e t v ro v i so r i u m eiue entschiedene oppositionelle Strömnng hervorgetreten, die sich namentlich bei den czechischen Agrariern uud der czechisch-radikalen Grnppe gezeigt hat. Während die eigentliche Iungczecheupartei und die klerikalen Ezechen für das Bndgetprovisorimn zu stimmen er-klärien, wollen Agrarier lind Radikale dagegen votieren, was nach der Ansicht einiger Blätter leicht zu einer Spaltung des czechischen Verbandes führen könnte. Es wnrde in parlamentarischen Kreisen anch bereits davon gesprochen, daß die Minister Dr. Pacük uud Dr. Fort ihre Portefeuilles zur Verfügung gestellt haben, da die czcchischen Agrarier nur dann für die Regierung zu haben wären, weiin auch aus ihren Reiheu ein Kabinettsmitglied entnommen würde. Der Oberste Gerichtshof in Lissa b o n hat eine für die gegenwärtige politische Lage in Por-tngal sehr wichtige Entscheidung gefällt. Das Lissaboner Handelsgericht hatte sich vor knrzem geweigert, die Rechtsgültigkeit der vou der Regierung erlassenen Diktatur-Dekrete, speziell dasjenige, betreffend das Schnldengesetz, anzuerkennen. Es war der Richter Dr. Abel de Mattos c Abreu, der diefe Sentenz aussprach. Die Regierung erließ hierauf eiue Verfügung, durch welche die unmittelbare Berufung an den Obersten (Gerichtshof bezüglich jedes die (Gültigkeit der erwähnten Dekrete betreffenden richterlichen Erkenntnisses gestattet wird. Der Oberste (Gerichtshof hat nun mit Einstimmigkeit die Entscheidnng getroffen, daß den Diktatur-Dekreteu volle (Gesetzeskraft zukomme, so-lange nicht die legislativen Körperschaften bezüglich derselben eine Änderung vorgenommen haben. Tagesneuigkeiten. — (Frankreichs Luftflotte.) Über das n«le Luftschiffkorps, das die französischen Militärbehörden nach den günstigen Erfahrungen mit den Ballons „Patrie" nnd „Lebandy" zn bilden beab-sichtigen, liegen jetzt in Pariser Blättern interessante nähere Angaben vor. Die ersten fünf Luftschiffe, dw Der Fall Vasilijev. Roman von Paul Dslar Höcker. (20. Fortsetzung.) s ist für ihn die höchste Zeit. Tst-ei Minuten nachdem er mit Trap-ncll an die Oberfläche gezogen worden war, sank er bewußtlos znsammen. Und der Erfolg des Braven? Als er im Spital erwachte, hörte er, daß Trapnell, den man zu erhalten gehofft hatte, bald. nachdem Weib und Kind von se-iner Seite gewichen waren, gestorben sei. - Leverett, der Held der Ozeantragödie, ist ein schön gebauter, athletischer, junger Mann. der als „Footballer" in England sehr bekannt ist. Er hatke sich mit seinem Freunde Trapnell freiwillig gemeldet, als das Marinmmt Taucher zur Hebung des Torpedobootes „Nr. 99" fuchte. — (Aufopfernde Bruderliebe.) ^.n Montgomery, Alabama, wurde soeben den Neger Tavid Veemann lvegen Ermordung seiner Fran znm Tode durch den Strang verurteilt, Nun hat sich der ältere Brnder des Verurteilten, ciin Negergeistlicher, dein Gerichte gestellt mit der Bitte, an Davids Stelle den Galgen besteigen zu dürfen, denn „sein Nrnder, mit dem Mord belastet, sei nicht bereit, vor den göttlichen Richterstuhl zu treten- er selbst aber, er wisse sein Gewissen rein und könne ruhig sterben." Und er schloß seine Bitte-. „Laßt ihn leben und verenen; ich will für i>bn sterben." Sem Opfer wurde natürlich nicht angenommen. LolaI- und Provinzial-Nachnchten. Die Karstbahn-Eröffnung 1857. (Fortsetzung.) Die „Laibacher Zeitung" vom Jahre l^57 schrieb darüber: „Tie Karstbahu ist sowohl wegen der Groß-artigkcit ihrer Kunstbauten als anch wegen den über- raichenDl'n WcchA'ls im .Charakter oer, GegenHeu, welche sie durchzieht, eine der interefsanteiten VcHn-nreclen der Wclt. Tie FMrt anf dei-felden bietet deili Ä^uge aufzlr den Meisterwerken der Bantnnst, die verschiedenartigsten landschaftlichen Vitdor, n>elche wie in u'ineni Kcileidoskope in rascher Folge einander verdrängen. Bald fährt man über Niesendämme und herrli.ü,e Viaidukte, bald w^rch gleüvaUige Bcrgeill-schnitte und T.unnelo; anv de/<: Nebellt der Moorfläche gelanglt üuan bn,rch düstere Schwarzwaldnngen zu i^eizei^en Fei'nnchten und 5n die kühlen Regionen ausgedehnter.Hochplateaus, ^>ereu erfrischende Lüfte und kümmerliche Vegetation weiterhin der drückenden Schwüle nnd den südlichen Pflanzenformen des italienischen Klinia Plav machen; die seltsamsten KontraM jedoch bilden einerseits die traurigen, mir hie uuö da von Schafherden belebten Einöden des Karstes niit den vereinzelten ärmlichen Törfern der Karstbewohner, anderseits die bezaubernden Neize der Seelüfte, die Neichtiiuier der ersten Seestadt Österreichs und das beweote Leben einer Handel-treibenden Bevölkerung. Berücksichtigt man zugleich die Hindernisse, welche sich der Ausführung der Bahn entgegenstellten, so wird die Vewunderunss, die man diesem Kunstbau zollen nnch, noch mchr gesteigert. Tie Bewältigung de5 Laibacher Morastes erforderte ungeheuere Anstrengungen, nicht minder schwierig war es anf die Anhöhe des alisgedehnten Gebirg5stockes zu gelangen, welchen schon die Nömer als die Tore Italiens „l»oi'ttN' It:,li:i(>" bezeichneten . . . Tiese schwierigen Terrainverbältnisse sowie die endliche Gewi» nnng der Seeküste, zu der der Karst steil abfällt, erklären denn auch die vielen weitläufigen Biegnngen. welche die Nahn zu machen genötigt war. Und selbst nach Vollendung des Schienenweges mußte das zur Speisung der Lokomotive notwendige Wasser mit großen Kosten herbeigeschafft werden, was teils durch Ansmmnlung perennierender Quellen und Anlegung von Reservoirs, teils durch imposante Wasserwerke nnd meilenlange Wasserleitungen geschah: ia selbst die einzelnen Wächterlmnser mußten in jener wasserarmen Gegend mit lnnstvoll gebauten Zisternen versehen werden ... Nachdem die Nahn die Lattermannsallee bei Laibach durchschritten, geht sie in gerader Richtung gegen Gorim. wo sie gegen den Tranerberg einbiegt und den Laidacher Morast mittelst des lNM Klafter langen Ta,mmes überschreitet. Am Fuße des Trauer, berges gewinnt sie ein felsiges, Terrain, welches, verschiedenen Gebirgsformationen angehörend, bis Triest ihre Grundlage bildet, über das Franzdorfer Tal führt der herrliche 3lX) Klafter lange. 20 Klafter hohe Franzdorfer Viadukt mit zwei Etageil, das großartigste Objekt der ganzen Bahnstrecke. Vom Stationsplaw' Franzdorf niin.mt sie eine nordöstliche Richtung nnd gewährt am Platean ober Nrd die schönste Ansicht anf das Laibacher Morastbecken und die Alpenkette, welche Kram in einem weiten Bogen mnschließt, Nnn beginnt die Loitfcher Hochebene, deren trichterförmige Einsenkungen als erste Andeutung des Karstes auftwten. Von Loitsch weiter, öffnet sich vor Eibenschuß die Aussicht in das tiefgelegene, von der Unz in Serpentinen dnrch-scblängelte Planinatal. Tie Unz ist nnr ein Abfluß der Poik und dor Zirknitzer Wässer, welche bei Klein° Häusel und im Mühltale wieder zntage kommen, so-dann am Ende des Planinatales verschwinden, nnd nach einein uuwrivdischcn Laufe von NNM Klaftern als Laibachflnß bei Oberlaibach hervorbrechen, so daß man die Benennungen Zirknitzer Gewässer, Poik, Unz und Laibachfluß nur als verschiedene Nomenklaturen eines und desselben Flusses ansehen kann. Vom Stationsplahe Rakel, wo die Bezirksstraße aus dem Zirknitzer Tale einmündet und in Zntunft der Holzreichtum der Schueeberger, Neifuitzer nnd Gottfcheer Waldungen feinen Hauptstapelplatz haben wird, führt die Bahn längs der Slivitzer Lehne in den St. Kanzianer Wald, und erreicht an der Stelle, wo sie mit der Triester Straße zusammentrifft, il,^ größte Seehöhe . . . Tas Poiktal, das man bald darauf vom Adels-berger Stationsplatzc übersieht, bildet ein prächtiges Panorama, in dessen Hinteirgrnnd sich der langgestreckte Nanos erhebt. Wären »licht die Karsthügel, welche diese Gegend begrenzeil, tranrige Zengen der Verwüstungen der Bora, so würden die freundlichen vor uns liegenden Wiesengründe nie der Vermntung Nanm geben, daß diese Gegen.d einer der bekanntesten Tummelplätze jenes gefürchteten Gastes sei. Voll Adelsberg lenkt die Triester Straße gege,n Westen dem Nanos zu ein. während die Bahn das von der Fimnaner Straße durchzogeile Poiktal gegen Süden verfolgt. Sie zieht sich anfangs am Fuße des Iavornik hin, geht sodann über die Poik bin, mn die senseitigc Hügelkette zn gewinnen, hier führt sie all oem k. t. Hosgestüte Prestranet vorüber nnd erreicht nach bedeutender Steignng am Stations-plabe St. Peter ihre zweite größte Seehöhe,. Hier verläßt sie die Nichtnng dex Finmaner' Stroße, nnd nachdem sie die' Wasserscheide zwischen dein Schwarzen uud Adriatischen Meere überschritten., wendet ste sich gegen Westen, welchen Lauf sie anch bis Nabresina, abgesehen von den mannigfal tigen Krümmnilgen, beilxhält. Gegen Koöana zu nimnit die Wildheit des Karstes immer mehr zu, namentlich gilt dies von den Ausläufern der Vremkeim, doch plötzlich sieht man sich »vie dnrch einen Zanberfchlag in das wobl tnende Grün einer Waldlandschaft verfetzt, indem die hier durch eine längere Sürecke cmftretende, der Vegetation günstigere Sandsteinformation diesen plötzlichen Wechsel vernrsacht. Mail befindet sich ober oem Netatale, welches vom gleichnamigen Flusse, den man nnr auf Momente in der Tiefe erblickt, onrcl> strömt wird. Tiefer entspringt am Fuße des Schnee-berges, dessen blendend weiße Knppe ill dem Ge-birgszuge,, welchen das Poiktal im Tüdosten begrenzt, von der Bahn au<' sichtbar ist. Bei Feistritz wird die Neka durch starke Quellen vernwhrt. ninimt sodann ihren Lanf dujrch das tiefgeschnittene Tal, welches plötzlich durch eine schroffe Kalkwand bei St. Kauzian abgesperrt wird, an deren Fuß sich der Flnß in eine Höhle stürzt und seineil weiteren Lanf in der beiläufigen Nichtnng der Vcchn fortsetzend, später bei Tuino als Timavus abermals zutag,e kommt. In de»r Strecke Volt Ober-Koöana bis Vrem befinden sich sechs Tnnnels . . . Zwischen dem zweiten und dritten Tunnel ist das großartige Wasserreservoir, von welchem aus iu gußeisernen Röhren die Wasser-leitnng zu den Ttationsplätzen Tivaöa, Sesana und Prosecco geführt ist. Bei don, Austritte aus dein letzten Tunnel übersieht man das liebliche Vr<"!ne!r Ta im Nordosten von oem Nanos begrenzt, weiterhin von dem gegen Görz sich ziehenden ^avnberge, am nordwestliche» Rande erhebt sich in nniter Ferne die Kette der Inlifchen nnd Karnischen Alpen. Bald ist die Station Nabresina erreicht. Tie Vabn lenkt nun über den lange» Viadnkt gegen die Küste ein, zieht sich an den nnt Rebell, Feigen und Olivenbäumen bepflanzten Nergabhängen, nnd eilt in großem Gefalle dein Eudpunkte ihrer Reise, der amphitheatralisch sich erhebenden Seestadt Trieft in den Schoß . . ." (Fortsetzung folgt.) (Spende.) Wie man uns mitteilt, hat Herr Dr. Lueger, Bürgermeister von Wien, dem hiesigen humanitären Verein „Laibacher Studenten-und Voltslüche" den Betrag von 50 l< znr Förderung der Vereiuszwecke gespendet. — (Eichamt N u d o I fswert.) Die l. k, Landesregierung in Laibach hat über Antrag des k. k. Eichinspektorates in Triest den k, k. Vezirfssekretär Anton kproc zum Vichamtsvorsteher uud zugleich Nechnungsführer des Eichamtes Nudolfswert er» nannt. «Militärisches.) Transferiert werden: der Oberst Moritz Gherardini, überlomplett llll Infanterieregiment Nr. 87, Kommandant der 29. Infanteriebrigade, in gleicher Eigenschaft znx <11. in Laibach: der Hanptmann erster Klasse Karl Schnßböck vom Landwebu'lllfailterieregiment Olmiitz Nr. <3 zum Landwehriilfailterieregiment Laibach Nr. 27; der Leutnant Franz Massicgek, iiberkomplett im Infanterieregiment Nr. 97, vom Militärgeographischen Institut iil den Präsenzstand dieses Regiments: der Leutnant Johann Wurm vom Feldjägerbataillon Nr. 7 znm Feldiägerbataillon Nr. 22. - Eingeteilt wird der Hanptmann zlveiter Klasse Josef Troyer beim LandUiehrinfanterieregiment Laibach Nr. 27. Mit Wartegebiilir werden beurlaubt der Haupt-mann erster Klasse Pete,r F n n d n k des Armee-standes, beim Platzkommando in Eattaro lUrlanbsort Krainbnrg) und der Stabsprofoß Iohailn Gonl' bocz des Garnisonsarrestes in Graz (anf ein Jahr Urlanbsort Hideykut). — In den Ruhestand lver-deu versetzt der Hanptman» erster Klasse Franz Dworochak (»1'it Wartegebi'ihr beurlaubt) des Di-Visionsartillerieregiments Nr. 7, als invalid, auch zu jedem Lonostnrmdienst ungeeignet (Domizil Sankt Mmtiil beim Würmberg. Steiermart') uud der Re. gimentsarzt erster Klasse Doktor Richard Heid des Laibacher Zeitung Nr. 164. 1534 20. Juli 1907. Garnisonsspitals Nr. 9 in Trieft, als invalid, zn, jedem Landstnrmdienst ungeeignet (Toinizil Teplitz Schönau, Böhmen). — (T r u p p e n d n r ch in ä r s ch e.) Während des Marsches des t. n. t. Divisionsartlieriereginients Nr. 8 zu den diesjährigell Schießiibungen bei Gurl> feld trefen am 27. Juli eine Batterie und am 28. Inli der Mgineentsstab und zwei Valerien in Treffen, am 28., bezw. 29. Juli je eine Batterie in. Rudolfs-wett und am 28. Juli eine Batterie in Seifenberg ein nnd lverden daselbst übernachten. Eine Batterie hält an, 30. Juli in Rudolfslvort Nast. — (Au 5 d em Steu er dien st e.) Der jüngst zum definitiven Steueranitsadjunkten ernannte Herr Franz P r edali l- wurde vom Steueramte in Mottling zum Haupisteneramte in Gottschee versetzt. — (K. k. Werksvolksschu 1 e für 5l it a -ben in Idria.) Zufolge Eriliächtignng des k. t. Landesschnlrates vom 2. Mai l. I.„ Z. 2181, sand der Bezirksschulrat Loitsch das Tchnljahr 190(i/l907 an der k. k. Werksvolksschnle ansnahmsweisc schon am Samstag, den 6. Juli 1907, gleichzeitig mit der Rea,l-schule zu schließen, Tie k. t. Wevksvolksfchnle für Knaben zählte nebst dem Tchnldirektor fünf definitive Üchrer, eine definitive Lehrerin, zwei Provisorische Lehrer und einen Aushilfslehrer, während die Zcchl der Schiller am Schlüsse des Tchuliahres l!^1 betrug. Die Konfession war bei sämtlichen die römisch katholische, die Nationalität bei zwei Schülern die deutsche. Für die nächsthöhere .Masse wurden 321 Schüler als geeignet, 159 als ungeeignet erklärt', 1 Schüler blieb unklassifiziert. Von den schulpflichtigen W0 Schülern besuchten 23 Schüler >eine andere Volksschule, 80 Schüler die Vorbereitungsklasse und die Mittelschule, 11 Schiller blieben krankheitshalber ohne Unterricht und 9 Schülern wurde vom Bezirksschulräte nach tz 17 des L. G. vom 29. April 187:1 die Entlassung bewilligt. — Nach dem Dankgottesdienste am selben Tage fand die übliche Schlußfeier iin Tlirn' saale statt, bei lueicher Gelegenheit der k. k. Schnl-direktor den» k. l. Oberbergrate Herrn Josef Bill e k nnd dem k, t'. Bergrate Herrn Josef Kor^iö als Olrtsschulinspektor für das Wohlwollen, das sie stets der Schule schenken, im )camen der Schuljugend nnd ihrer Eltern wärinftens dankte. Die Scln'lfeier beehrte anch Herr Pfarrdechant Michael A r k o mit seinem Befnche. - (Im ke rv e r s a m m I u n g.) Morgen findet in Illyrisch-Feistritz ans dem Mnsterbiencnstande des Herrn Anton ^nideriiie eine vom slovenischen bienenlvirtschafrlichen Zentralvereine für strain, ^liistenland und tarnten veranstaltete Nersammliiüg stM. Die Vorträge werden von 10 bis 12 Uhr vor inittags und von 2 bis 4 Mr nachmittags von den bekannten Imterpraktikern <'' rnagoi, H n met, Likozar. R o j i n a nnd /. uider « i ? abgehalten werden. Letztgenannter N'ird anch praktische Demonstrationen vorführen. —6. (3 i in u n < i i'o ^ o i'c i c o v 3 j n x'n :i knjiinic 2 in ä i t lirchheim beschäftigt. Für den neuen Ban ist besonders der Umstand günstig>, das; sich in der nächsten Nähe des Bauplatzes, und zwar an,f dem Hügel Tabor, ein Steinbruch befindet, der vor» ziigliches Bamuaterial liefert. (Todesfall.) Auf Schloß Zobclsbera verschied gestern nach langem, schwerem Leiden Herr August Freilier,r von Rech bach auf Medern-dorf, k. n. k. itämmerer ulld Major i. P., im 87. Lebensjahre. Die Leiche wird nach Laibach überführt werden, wo das Leichenbegängnis morgen nm -M Uhr nachmittags vom Snobcchnhofe aus zur Beisetzung in der Familiengrnft auf dem Friedhofe zum Hl. .Ureuz erfolgt. ^ (Todesfall.) Man fchreibt uns aus Nudolfswert: Am tt!. d. M. starb hier nach langer Krankheit ini 59. Lebensjahre Fran, Nofa Poll Edle von F ö h r e n a ll. Gemahlin des Herrn Anton Pöll Edlen von Föhrenan, Oberstleutnants d. N. Das am 18. d. M. ftattgefultdene Begräbnis, an dem sich aicher deu trauernden Familienangehörigen, vielen befreundeten Familien aus Stadt und Umgebnng, auch fehr viele Leiotragenoe aus den besten kreisen dezr hiesigen Gesellschaft beteiligten, bewiesiz lvelch großer Hochachtllng sich die Vel-storbene erfreute. Die Verstorbene entstammte einer angesehenen Bürger-samilie in NndolfsU>eri. —^'— "^ (Todesfall.) I>^ >irainburg verfchied am 17. d. M. im 75. Lebensjahre Herr Johann il^um i, FleisMauer und Hansbcsitzer. De,d Verstorbene erfreute sich ob seiner Biederkeit in Stadt nno Umgebnng der größten Wertschätzung. " (Bei in Ankleiden vom Schlage g c-troffeu.) In dein Haufe Nr. 15 an der Poljana-straße bewohnte die 82jährige Adjnlüktenslvitirx! Frau Iosefine Steiner ein kleines Zimmer. Da bis Mittag die Matrone nicht ans il^rer Wohnung kam, lies; der Honseigentümer das Zimmer öffnen. Man fand die alte Frau mit einem angezogenen Schuh tot vor. Nach der vorgenommenen polizeilichen Tatbestandaufnahme wurde die Leiche in die Totenkant-mer zu St. Christoph überführt. (Plötzlich gestorben.) Am M. d. M. kam der Taglöhner Matthias Nvan aus Kerschdorf zum Besitzer Lorenz Heinrcher in, Jereke, Gerichts-bezirk Nadmannsdorf. Er fühlte sich uiNvohl nnd übernachtete auf den, Heuboden. Tags daranf früh trank 55,van eine Flasche Bier nnd die Ehegattin des Heinriher gab ihm eine kleine Schüssel Niudsuppe. Er as; sie auf uud ging dann hinaus. Nach etwa einer lialben Stunde kam die Heinriher vors Haus und fano den xvan in den lebten Zügen liegen. Bald daranf starb er. Der Tod dürfte infolge Herzschlages erfolsst sein. ^1. * (Wegen schwerer körperlicher Beschädign ng verhaftet.) Der 2ttiäbrige Tag-lölmer Ant. Lap aus Moste lx'i Steiu und der Knecht Michael Plevel aus Lack bei Mannsburg gerieten am 14. d. M. ans der Straße in einen Wortwechsel, der damit endete, daß Lap seinem Gegner mit einem Taschenmesser Mei schwere Verletzungen oberhalb des linken Ohres und im Nacken beibrachte, worauf er sich nach Laibach flüchtete. Gestern vormittags wurde er über Requisition des Gendarmeriepostens Manns» bnrg im Forstgarteu an dor Triesterstraße ansgo forscht, verhaftet nnd dann dem Landesgerichte eingeliefert. * (Unfälle.) Dem 10jähri,gcn Slavko Ku5a, Sohne eintts Werkarbeiters in Gottschee, wurde von ei in'!' Maschine, an die er ,;n nahe herankam, der rechte Arm gebrochen, so daß er fast nur noch an der Hant hing. — In Neifnitz fiel der 11jährige Ncsitzersfohn Anton Klein von einem Baume nnd brach sich beide Beine. Die beiden verunglückten Kinder wnirden mit der Eisenbahn nach Laibach gebracht und sodann mit dem Rettungswagen ins Landesspital überführt. * lVoni Fenster gestürzt.) Gestern nm 5 Uhr imchmittags stürzte der dreijährige Blanko Ra^ica in einem nnbewnchten Augenblicke! aus dor im 1. Stockwerke in der Gorupgasse gelegenen Wohnung auf die Straße. Das Kind, das einige Verletzungen am Kopfe erlitt, wurde ins Spital überführt. — lS ch nlbanoff e, rt s v e'r h andlnng.7 Bei der am 17. d. M. in Hafelbach erfolgtesn Offentsverhandlnng wurde der Schulban iu Haselbach. Gemeinde Gnrkfeld>, nnd zwar die Nauarbeiten dem Banmeister Anton Medved ans Podgorje bei Stein mit 2^5) Nachlaß nnd die Tischserarbeiten dem Tischlermeister Stephan Po5-ivav«ek ans Gnrkfeld mit 10 r v e r -ein in .^i a r n ervel l ach) wird ani 21. d. M. die Erinnerung au den zehnjährigen Bestand feierlich begehen. Zu diesent Zwecke findet um 10 Uhr eine Festniesse in der Pfarrkirche in Karnervellach und nach der Messe die Einweihnng der nenen Vereins-fahne statt. Als Tanfpatin wird Fränlein M. Po-toenik fungiereu. ^Nachmittags um 2 Uhr findet im Garten des Josef Nozman in Karnervellach ein Konzert statt. Eintritt frei. — (T ch a denfener infolge Blitzschlages.) Am 9. d. M. nachts brannte die mit Heu gefüllte Harfe des Besitzers Johann Lipar in Bründl infolge Blitzschlages vollständig ab. Lipar, der nicht versichert war, erlitt hiednrch einen Schaden von 1000 K. i^' * lEin H o se na n s t au sch e r.) Gestern vormittags wurde der 64jährige Landstreicher Ferdinand Ilim'ii"' aus Tolmein durch einen Sicherheits-wachmann angehalten, als er vor dem Kleidergeschäfte des F. M. Netschet auf der Nesselstraße eine an der Wand gehangene Hose herabriß nnd davon^ tragen wollte. Bei der polizeilichen Einvernahme gab er an, er habe die Hose nur austauschen wollen, ^lilx'is-, der schon wiederholt wegen Nettelns, Dieb« stahles nsw. Arreststrafen abbüßen mnßte, wurde dem Bezirksgerichte eingeliefert. -^ (Der Bart im österreichischen P ar l a m e u t.) Ein Statistiker sendet dem „Neuen Pester Journal" folgende merkwürdige Ttndie: Die österreichischen Deputierten des allgemeinen Wahlrechtes sind schon nach allen möglichen Richtungen sortiert nnd klassificiert worden, nach Partei und Sprache, nach Rang nnd> Stand, aber eines wurde vergessen, was eigentlich erst den Stolz des Mannes bildet: der Bart. In dieser HinsicU klappt es nun mit dem beliebten Rufe nnseres Parlameuts. ein demokratisches zn sein, durchaus nicht. Der eigentliche Demokratenbart ist bloß in nenn Exemplaren vertreten, die anderen 44 Vollbärte repräsentieren sich schon in elegant gestutzter Form, die nichts Demokratisches hat. Der Grundzug des neuen Abgeordnetenhauses, sozusagen das hervorstechende Merkmal in seiner Physiognomie, ist der Schnnrrbarl. er zälflt 2li7 Vertreter, also um acht mohr, als die absolute Majorität. Gegen diese kompakte Mehrheit kann keine andeve Vartform anfkommen, der Tchnnrrbart ist der Bart des Parlaments. Natürlich in allen Varia-tionen, von dem kanm sichtbalxm Anflng des Dr. Winter bis zu dem Riefeneremplar des ehemaligen Präsidenten Dr. v. Fuchs. Der Schnurrbart dominiert anf allen Bänken, auf dem äußersten Flügel rechts wie links wie im Zentrmn. nnter Deutschen wie unter Czechen. unter den Wilden wie unter den Gemäßigten. Ihm zunächst, aber an Zahl nnd Äeden-tnng natürlich weit zurück, kommt die Gruppe der 79 modernen Spitzbärte. Daran reihen sich 59 Glattrasierte, 47 Knebelbärte uud die oben erwähnten 4^l Vollbäl-te. Als ganz kleine Fraktionen zeigen sich 'l Kavaliersbärte, l Bärte 5 la Fälliges nnd 1 Kaiserbart, der des schlesischen Abgeordneten Dr. R. v. Temel. Von der Nartformation ist uur ein kleiner Schritt zur Haartracht des Kopses. Hier sei nur die bereits bekannte Taksache konstatiert, daß das neue Parlament an Haarfülle seine Vorgänger alle übertrifft. Zahlen beweisen. Es gibt im ganzen Hanse nnr 81 Glatzen: unter diesen sind 42 Teutsckie, 1(i Ezechen, 9 Polen. 5 Rnthenen, 2 Rumänen, 2 Tlo-Venen, 2 Italiener nnd :'. Wilde. Wahrhaftig, es gibt auch „Wilde", die leine Haare mehr anf dem Kopfe haben. — (Zirkus Zavatta.) Heute abends halb 9 Uhr große Gala Venefizvorstellimg der Familie Andreff mit ganz neuem Progrximm. Znm Schlüsse der Varstellung große komische Pantomime. — Morgen zwei große SchlnßvolPellungen, die erste nm 4 Uhr nachmittags, die zweite nm lmlb 9 Uhr abends-. beide endigen mit je einer großen konuschen Pantomime. * (Gefunden) wurde eine Handtasche mit einem größeren Geldbetrag. IllRisio». »».or». in der Zx<1r:»v^'cn von Greg. Nihar uitd V<»ni «:nu't<> «pii'itu« von Dr. E. Frev, beim Hochamte >Ii«Uil in 1l<»n<)!'<',n I^^atnc >Illl'ia<> Vir^ini» in I) moll mit Orgel nnd Laibacher Zeitung Nr. 164. 1535 20. Juli 1907. Orchester von Mar ^ille, (Nmlmale o« ^ii.-ui lwn Anton Ioorstt'r, Off<'rtorimn lu viitutc tun von Mcttonloitor. Noch dem HoclMntr 'lV> l)cnin 1:n, es l. l. ZtlMllphtn-zllilslWniieilz-Villtlllls. Neichsr.it. Sitzung des Ab geordneten Hauses. Wien, N», Juli. In fort^ftlzt^- ,;nn'itci- Losnng t>cs Budgctprovisol'inn!^ ^rtlän'n die Aug. Hor-muzaki, Graf 5l olowr a t, .^i ra in ü r nnd Pra^ck, fiir dci5 VudMprovisoriiin, zn stiinni^n, während die Abgeordneten Lcmicr'i, T o in a-schet nnd Malik, da sie zur Regierung kein Vertrauen haben, mit ihren Parteianhängern gegen dasselbe stimmen werden. Abg. Ivs-evi<- verlangt die Unterstützung der südlichen Grönländer behufs Be° tänipfnng dor Reblaus und die Förderung der Ge° nossen'chaft5wesen5. Vr tritt fiir eine direkte Verbin» dung Dalmatien5 mit der Monarchie ein nnd fordert die kroatische Tprache im inneren Dienste der Ver waltungcchehörden Dalmatiens sonne die baldigste Errichtluig einer slovenischen Nechtsfatnltät al<-Gvundstein der selbständigen slovenischen Univei-sität. — Nächste Titzung morgen. Die Abdankung des Kaisers von Korea. S ö u l, IN. Juli. Die Unterredung, die Marquis Ito mit dm» .swifer von 5tvrea hatte, dauerte eine Ttuude. (55 heißt, der Baiser habe Ito gol>eteu. ihn bei der Erhaltnng Koreas in einer fiir Iopan de friedigenden nnd für den kaiserlichen Hof nicht nachteiligen Weife zu unterstützen. Vikoiutc Hayashi ist hie,r eingetroffen. Die älteren Staatsmänner habeil an Marquis Ito ein Schreiben gerichtet, worin sie den Japanern ihre Uutel-stützuug znsagen, wenn sie öen Kaiser gut behnndeln: andernfalls wiirde die ganze Nation als Märtyrer sterben. 3 ö n I, 18. Inli. Te>r .Baiser hat in einem lientc nachmittags erschienenen Erlasse seine Abdaninna kundgegeben. Vr gibt in dein Erlasse seinein Vednuern dari'lber Anc'drnck, das; während seiner lljährigen Negicnmgszeit nationale Unglückofälle rasch ansein ander gefolgt feien. Ta5 Unglück de5 Volkos sei so groß geworden, das; er es an der Zeit erachte, die Krone geniäfz dem Gebrauche der Vorfahren dein Kronprinzen zn übertragen. Pari 5 , l9. Juli. Der Nmnanschriftswller Heltor Malot ist ün Alter von 77 Iahnm glestorbei,, Philadelphia, ll». Juli. Während eiiles festlichen Umzuges, an welchen, sich mehrere hnnderl tansend Lente beteiligten, wurden 27)00 Personen infolge Hitzschlaa,e5 Mnmächtig, Die Spitäler sind üderfüllt. P e te r 5 b urg , N», Inli. Der betaiinte estnische Revolutionär und Schriftsteller Insjtaba wurde in Iuatra in Finnland a,l5 politischen Gründen, aii-scheinend von Reaktionären, ermordet. N e w n ork, 19, Inli. Da^ Blatt „World" ver öffentlicht eine halbamtliche Erklärung, die, wie man annimmt, vom Präsidenren Roosevelt ausgeht. Es heißt in dieser Erklärung, das; Roosevelt menials Vefehl znr Entsendung der Schlachtschiffe nach dem Stillen Ozean gegeben habe und nichts davon wisse, daß überhaupt ein solcher Befehl gegeben worden sei. Über die Manöver der Schlachtschifflotte seien bereits seit einiger Zeit Beratungen gepflogen warden, die aber in keinem Znfammenbange mit der japanischen Frage standen. Es sei möglich, daß dk Flotte nach deni Stillen Ozean goht. eine endgültige Bestimmung über den Oi-t der Manöver soi aber noch nicht getroffen. Da5 Blatt bezeichnet diese Nachricht alo einen vernichtenden Schlag gegen die Aktion fm-einen Krieg nnd erklärt, daß in San Francisco sich setzt eine freundliche Stnnmuug gegru die Japaner bemerkbar mache und die Nörsenkroise sich geaen jedes Einwanderung5gesei) aufgesprochen hätten, das die Japaner unterschiedlich behandle. Verstorbene. Am 1«. Juli. Rosalia Adler, Inwohnerin, 71 I., Radetzlystrahe li, ^inonti», I'ericu,räiti8. — Margaret« Zu-pancic, Hausiererin, 84 I., Nadetztystraße 11, ^kreiuomi», l'ilcii. - Maria Zabulovec, Private, tt^i I., Karlstädter Straße 8, Lungeneutzündmlg. — Ludwig Novsek, Student, 21 I., Vahn-hofgasse !^2, 8ep8l8 uuivorLaii». — Conrad Friedberger, l, t. Sanitätssoldat, ^2 I., ist im Laibachflusse ertrunken. Am 19. Juli. Franz Groselj, Stadtwachmanussohn, N Mo»,, Reitschnlgasse 2, Darmlatarrh, — Johanna Venedik, Albeitcrstochter, 4 Mon., Schiehstättgasse 1b, t'urlilleuluZiZ. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe !^U6 2 m. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. ,« 2U. N. 7d4 4 ^ 22-4 SSW. mäßig! heiter 9U. Ab. 734 5 19 0 windstill ! teilw. heiter 20 l 7 U. F. ! ?3b-4 - 17-3, SO. mäßig z halb bewölltj 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 19-4°, Nor» male 19-8°. Wettervoraussage für den 20. Juli für Stcier-mark und Kä'ruten: Wechselnd bewölkt, mäßige Winde, mäßig warm, veränderlich, allmählich besser; für Krain und das Küstenland: Wechselnd bewölkt, mäßige Winde, warm, gleich» mäßig anhaltend. Verantwortlicher Redakteur: Anton F u n t e l. 21 U Die Bor und Litllion-hältige Salvatot-Quelle bewährt sich bei Nieren- und Blasenleiden, Harnbeschwerdeu, Rheuma, Gicht und Ziickerharn-ruhr, -,o\vio bei Catarrhen der Ali; -mungs- nnd Verdautiiigsorganc. Harntreibende Wirkung i Eisenfreil LelcM Voiüauiicü I Absolut roin! Kiiuslich lu Mincriilwiüt.sur-Depittü, eveutin:!! '>«> der 8zinyp-Lip6i!zer Salvator-Quellcn- Untenit-hmuiiK in Biidiipp«it. V. I^u.lulf-MkpMi-t s. )______,_____________ S 5 Xl^rutc/rdanv. VT¦ t CJ Allen, die sich matt und elend fühlen, nervös und energielos sind, gibt Sanatogen neuen Lebensmut und Lebenskraft. Von mehr als 6000 Professoren und Ärzten glänzend begutachtet. Zu haben in Apotheken und Drogerien. Broschüren versenden gratis und franko Bauer & Co., Berlin SW 48, und die (leneralvertretung C. Brady, Wien, 1. Friedrich Freiherr von Rechbach, k u t. llämmerer und Negierungsselretär a, D,, Philipp Freiherr von Nechbach, t. u. l. Kämmerer, Oberst und .Nommandant des l. u. t, Infanterie» regiments Arnulf Prinz von Aayern Nr. 80, Veity von Laschau, geu. ssreiin volt Nechbach, Louise Freifrau von Nechbach, gcb, Frciin von Lcdercr-Trattnern, Theresine Freifrau von Nechbach, geb. Freiin von Locatelli, nnd Wilhelm Nitter von Lascha«, k, l, Landesregierungsrat, geben im eigenen nnd im Namen der übrigen Verwandten tiefbetrübt Nachricht, daß ihr innigstgelicbter Vater, beziehungsweise Schwiegervater, der hochwohlgebo» rcne Herr ÄWsi Utiherr »Oll ÜitOlllh lluf Merlon l. u. l. 5tnmmcrcr und Major i. P., Nittcr des Orocns der Eiserne» Ksuuc ill. Klasse, Besitzer der MilitLr»Peldienstmcdaillc (5t, D.), drr Kriegs- medaillc usw nach langem schweren Leiden und Empfang der heiligen Sterbesakramente am 19. Juli l. I. um 2 Uhr morgens im 87. Lebensjahre selig im Herru entschlafen ist. Die sterbliche Hülle des teuren Verblichenen wird am 21, Juli l. I. um 9 Uhr vormittags in der Schloßlapellc zu Zobelsberg eingesegnet uud sodann nach Laibach überführt werden, woselbst das Leichenbegängnis am gleichen Tage um '/< 4 Uhr nachmittags vom Südbahnhofe aus zur Beisetzung in der Familiengruft auf dem Friedhofe zum Heil. Kreuz stattfinden wird. Die heil. Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen werden. Zol> elsberg. am 19. Juli 1907. l,'sich!,'!!bestatt!!!lnsn!istalt dcs Fr. Dobrrlct, Danksagung. <4llen jenen, die in den letzten kebenswgen meiner unvergeßlichen Gattin und besten ^Nutter eine so innige Teilnahme gezeigt, nach dem erfolgten Ableden durch Arä'nze, Vlumenspenden und Aondolenzen das aufrichtigste Mitgefühl zum Aufdrucke brachten und die Arme zur ewigeil Ruhestätte geleiteten, danke ich in meinem nnd im Namen meiner Töchter liosa und Clementine ans vollstem herzen. ltuHolfHp?ert im iy. Juli 1,90?. Anton j?öll Ldler von Fcchrenau (288?) s. u. k. Oberstleutnant d. :>. Hochzeits- \ QI fl Q Damast- V 01 sl Q Brocii*~ V QI sl Q C'epe d8 Glline' \ QI fl Q B OülUu uCIUu M CulUG u Eotae vGlUC Seiden-Fabrikt. Henneberg, Zürich. 4, für Blusen und Roben in allen Preislagen, sowie stets das Neneste in schwarzer, weißer und farbiger „Hennebera. Seide ' v. «0 kreuz, bis sl. 1135 p, Met. — Franko und schon verzollt ins Haus. Muster umgehend. (59) 8—7 Laibacher Zeitung Nr. 164. 1536 20. Juli IW7. Das Gremium der Kaufleute in LalbOCh teilt mit, daß die Freisprechungspriifung der Gremial-Handelsschule morgen Sonntag den ZI. d. M. von 7 bis 10 Uhr vormittags stattfindet. (2884) Lalbaeh am 18. Juli 1907. jjBp ffomm Heute Samstag den 20. d. M. großes Konzert im Hotel Südbahnhof (Seidl). Anfang; 8 Uhr abends, Eintritt frei. (2895) Schweizerhaus. Jeden Sonntag: 4 Konzerte des Laibacher Streichsextettes, und zwar um 7 ühr früh, 10 Uhr vormittags, 3 Uhr nachmittags und 7 Uhr abends. Täglich: 2 Konzerte, um 3 Uhr nachmittags und um 7 Uhr abends. Eintritt stets frei. Zu zahlreichem Besuche ladet höflichst ein (2211) * i- KENDA, Restaurateur. Val3ilo na obèni zbor Hranilnega in posojilnega drustva v Ljubljani v nedeljo dne 28. julija 1907 ob 10. uri dopoludne v prostorih gostilne „Pri Lozarju" na Sv. Jakoba trgu. Dnevni red: 1. Naznanila predsedništva; 2. raèunski sklep za èas od 1. januarja 1906 do 15. julija 1907; 3. sklep. o konèani likvidaciji in razpustu društva. (2881) Odboi'. Franos 600.000 in Gold ohne jeden Abzug beträgt der Haupttreffer der schon am 1. August 1907 stattfindenden Ziehung der Türken-Francs 400-Loac, zu welcher dio bekannte Wechselstube Otto Spitz, Wien, I., Schottenring 26, Originallose auch in billigen Monatszahlungen in unsorem Inseratenteile anbietot. (2880 a) k*5 Seit Jahrhunderten bekannt ^ tLB|»^" alkalischer Ha f^=L& alß unterstützendes Mittel j=j i'te stj bei Curen in Karlsbad, •*J !¦§ E$j| Diarienbad, Franzensbad etc. ä \Lßl stets glänzend bewährt. Niederlage bei den Herren Miohael Kastner und Feter Lassnik in Laibaoh. (1614 Das Technikum zu Hainichen in Sachsen, eine höhere technische Lehranstalt, bildet Ingenieure, Techniker, Werkmeister und Monteure aus. Die Anstalt wurde im November 1900 eröffnet und hat sich während der Zeit ihres Bestehens durch gründliche uad gewissenhafte Ausbildung ihrer Besucher in Fachkreisen einen sehr guten Ruf erworben. Die Absolventen werden gern in Stellung genommen. Am Ende des letzten Winter-Semesters überstieg die Zahl der Stellenangebote sogar die der Stellung-suchendeu. — Seit Oktober 1H05 sind mit dem Technikum auch gut eingerichtete Fabrikswerkstätten verbunden, in welchen der Bau von Werkzeugmaschinen, elektrischen Maschinen und Raparaturen au Maschinen aller Art betrieben werden. Volontäre erlangen hier gute und vielseitige praktische Ausbildung. Programme und weitere Auskünfte erhält mau kostenfrei durch die Direktion. ( 841a Motor- ^g^M Voitu-räder •^pg^r retten Laurin & Klement A. G. 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Silber (April.Olt.) per Kasse......98 bi N»-Vü i8S0er Staatslose K00 fl, 4"/„>48t»' tbi-ü< issuer ,, ioa fl, 4«/„^oz - L<>« - 1864» ,, 102s 4." Osten. Meute in Kronenw. stfr., K-. per lkasse. . . 4"/„ b? ^b 97bt, oett« per Ultimo . . 4°/,, 9?üt l>7 l>i> vft, Investitiuns.-Rente, stfr., Kr. per Kasse . »>/,"/„ 8« u« 8? u KislNbnhN'3<»»l»schuld. o«sch«liungen. Ell sabethbahn in E., steuerfrei, zu id.ouo fl. . . . 4"/., --- —-. Franz Ioses-Nahn in Silber (biv. St.) . . , b>//Vs,>2(»-bc,z,i-5l> Val. Narl LudwigBahn (dlv. Stücte) Nroncn . . 4"/, 86^0 «7 ü< Nubolfdahn in «^onenwährung. steuerfr. (dio. Lt.) . 4"/« U? - Si, -Vorarlbergcr Vahn, steuerfrei, 400 Kronen . . . 4"/„ 8? - «8 - 3» Ht««t»schnl>»elschltll>nn»ln ab,»fte«,plll« Gt»enb»h».zl!lNtN »Usalieth.N, Lü», sl. NVl. 5 ' <"/„ von 4U« lvrvnen . . , . 4««-- 468 -betto 1>in^«ub«ci« L0U sl. ">W,S, b'/.'V« - . . ..3l-?b«»?5 betto Salzliurg Hirol 800 . ll. W. V b»/o . . . »2l!-—4l4 ^. Veld Ware sso» Zllllllt zur Zahlung üb«» nomweul siltubahn > Pllolltäl»» sillliglltloNlN. Äöhm. Westbahn, Em. 18U8, 400 Kronen 4 "/„. . . . W 1> 9» il Vlilabethbllhn 60N und 3000 Vl. 4 ab l0"/n......114 — >1d - Elisabtthbahi! 4«o und Looo M. 4°/„........ill, - llü - Fran» Josef-Buhn Em. 1884 (biv. St.) Eilb. 4°/o - - 8? «^ 98 0!> Galizische Karl Ludwig-«ahn sdiv. Lt.) Silb. 4°/„ . . 87' 98'-Una..»al9'. Vorarlberger Bahn 8'3' Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ ung. Goldrente per «asse . 110'ftb 111 0.' 4°„ drtto per Ultimo 110 t 4"/u ung, Nente l» Kronen- »ülir. stsrei per Ka<,e . . 93 <>t 93-A5 4° >, betto per Ultimo 9« 05 l8^5 »>/,"/„ detio per Kasse. 81 A' K8-K Ung. Prämien Aul. il luo fl. . 18» 2b 190 25 dettu i> !>o fl. , 185 üb <»» lii, lhetk Neg.-Lofi' 4«/« . , , , I40-A »42 3« 4°/^ ungar, Grunbentl.-Oblig 92 8i> 8» 8b <"/« lr«al. u. flav. Grundentl.^ cblig........96— — - »ndere öffentliche Nnlehen. Vosn. Lanbel.llnl. (div.) 4°/« , 91l!b 8^«b «o«n. - herceg. ltisenb.-Uande«. «lnlehen (biv.) 4>/,°/n - - W - loo- 5°/« Donau-Neg.Mnlelhe 1878 103' 1U4-- Wiener »erlehr«°«nleihe 4°/„ »«5b ^? °ü betto I8U0 4°/n »6 7» 9? ?< Tlulchen der Stadt Wien . . 101 ?b ><»2 75 detto (T. od. G.) . . ,120— >^1-betto (1884) , . . . 94-85 «5 l!b detto (1898) . . , . 9?-1' !!?< ll! detto (1900) . , . , 8ü-7l 87-?l> detto Inv.-«.) 190L . 8?'b< V82» ÄöisebauNuIeheu verlo«b. 5°/u 876o 98 «> »ulg. T>allteelscnb.'Hl»p..«nl. 1«»8 Gold . . . . 6°/l, 119-5« »20 uc Vulg. Staats. Hypothekar »nl. l892.....6°/, 119 5, lLU b« «eld Ware Pfandbriefe ic. Bodenir.,allg,osl,<»boI.«,4»/o 8N'8< 9?-3>' Böhm. Hypothelenbaul verl. 4°/„ 8?-3,° U8 s^ Zcntral-Äob.-Kred,-BI., öslerr,. 45I, vevl. 4>/,°/ll - - - 101-50 102 »< öentral«od..»red.'»l., österr., 6ü I. Verl. 4°/o .... 8840 89'40 ttred, Inft,.österr., f.Verl.'Unt. u.öffentl.Arb.Kat.^,vl.4°/„ 8?2b 8s2ü Landesb. d. NVn, Valizien und Ludom. 57'/, I. rUllj. 4°/^ 86- 87'- Mähr. Hypollielenb. oerl. 4"/< 85?<, W'7o 3i..österr. Lai,de«.bpp,'Anst.4«/„ 9750 »8-»<> detto intl. 2/,°/u 90 öl ui-k^ dcttu K.'Schuldsch, Verl. 3'/,"/<> 90-25 ni-25 dettu verl. 4°/» 97 4' 88->4l' Osterr.'uugar. ÄanI b« jähr. verl, 4"/° o. W..... »7 6« 9« 8" d>'!lo 4°/u Kr..... 83-l>> 10! 1' Lpari. i.bst.. «<)I. verl. 4°/» 98-üb »8 üb Eisenbahn.Prioritäts« Obligationen. sserbi«anb«'Norbb«hn Em. 1886 —>— —-_ betto Em, 19«4 --^ -- Osterr. Nordweslb. Wl> fl. S. , 1o«'8ü 103 8< Ltaatsbahn t»00 Fr..... »95'- 40« — Südbahn l^ 2°/o Iünner.Iuli 5UU Fr. (per St.) . . . 889 5< 301'5<> Vübbahn k b°/,..... 121 15 122'ie, Diverse L«se (per Stück). zerziniliche ssose. 8°/<> Nodenliedlt.Lose Em. 1880 262-- 2?3 - bett» Em. 1889 2«9- 279-^ 5°/„ Donau»Regulierung«-Lose 100 fl. ö. W..... 24?'— 2Ü7 - Serb, Präm..«nl, v.100Fr.2°/, »2 50 -- 2> 9 8^> «elb War.- tilrl. E.Ä.'Anl. Präm.'Oblig. 400 Fr. per Kasse . . , 18ö 50 183 5, bettu per M. . , <«1 ?5 18^ ?b Wiener llomm.»Lose v. I. I874 456 - 4öN-«ew.'Ech,d. 3°/<>Prüm..Ochulbv. >.Vobenlr,.«nst, Em. 1888 73- 82'- Aktien. lnm,porl'Bn9 - ^rdinanbS.Nordb. lono fl. KM. 5190-— »210 -Leulb.>Czeru,»Iassl, > Eisenbahn» GescNIchast, 2N0 fl. E, . 559-- s«i - «l°l,b.ös>err.,Trieft.,50Ufl.KM. 445- 44?-- Österr, Norbwestbahn 200 sl. S. 455- 426-5! dctto(M, U.)2N0fl. O. p. Ult, 42« t»u 422 5'^ Prag.DuxerEisenb.innfl.abgst. 218— 22« - ^taatseisb. 200 , Lüdb. 200 fl. Silber per Ultimo 142 50 i43-äo Züdnurbdeutsche Verbinbungsb, 2«o sl, KM...... 40U-— 401-- Iramwah'Gel., neue Wiener, Prioritäts.Mtien 100 fl. . —— ..,--Ungar. Westbahn (Naab'Graz) 2U0 fl. T....... 40»-— 4H,.?z Nr. L°lalb,.«Men.VeI, »00 ft. ss0-..----- N«nlen. «nglo.bsterr. Ban», 120 ft. . . 30« - ü0L l>N «anlverein, Wiener, per Kasse — — —- drtto per Ultimo . , . 53l 50 bijü 5» Vodenlr,.Nnsl. »sterr,.2»u fl.V wl»'- «l»z!2 8entr..Äub,.Kredb. »st., 200 fl. 536— b4i) -Kreditanstalt für Handel und Gewerbe, I60 fl., per Kasse —'— —'— dett« per Ulrimo «50 - 651 - lttedilbaul allg. ung., 200 fl, . ?ö2 — 756- Depositenbank, allg., 200 fl, . 4s2— 433- Eslompte. Gesellschaft, nieder» Ksterr.. 400 Kronen . . . 567'— 568 — Hiro» und Kassenverein, Wiener, 200 fl........ 454 - 4ö« — Hypothekenbank, österreichlsche, 200 fl. 30°/,, E..... »88— L9« - Uänderbanl, bsterr., 200 sl. per Kasse....... --- _- drtto per Ultimo .... 438 70 4Ä4 ?!^ „Merkur", Wechselst. ANlen» Gesrlllchaft, 200 fl. . . . «05-— «08-— »sill il-U! Österr.'ung. Aanl I4an Kronen »8»l - ,»w — Unionbanl 2oa fl..... 53» 5» 53^ 7>o lges,, llllg, österr,, ION fl, . l«0 — 122 — Vn!l,erttol)Ie!!bcrgb,°Äes.inofl. ?.«-- 73-! — lziscnbahnw..Leihg,, erste, 10« sl. 1»!< 50 2>n-- „Elbemühl", Papiers, u. «..O. 184— 196 — ltleltr.>Ges.. allg.bfterr,, »oo sl, 482- 4»4'- oetto internal., 200 fl. 5«8- «c« — Hirtenbeiger Patr.», Ziindh. u. Met,.Fabrik 4ou Kr. . . i"«» — '071 - Uirsinger Brauerei 10« fl. . . 2»i> - «?U — Moiitau.Gcsellsch , österr.»alpine Ü9.50 5i»t 5» „Poldl.Hütte", Tiegelgutzstahl» F..A..G, 200 sl, ... 451'- 45» -Orager Eisen. Ind,.Oe«, Em. 1905, 200 sl...... 261 l, - 8KL0 - ,«ima»Murany»Salgo»Iarjaner Eisenw. 100 sl..... 540 Lü 54150 2aIg0'Larj. Steinkohlen iao fl, 574 - 578 — ..Schlü«lmühl",PllPierf.,«09fl. 343- 3b3 -..Nchodnica", A,»G. f. Petrol.» Ind., 500 Kr..... LOS - zli 10 „Tteyrermühl". Papierfabrik und «,»V...... 44r- 444 - Trlfailer Kohlenw.»«», 70 fl. . 2°.?-- «61 — türl, labalitgle.Oes. 2«0 Fr. per ttaffe . —-.- — - detto per Ultimo 4l8 5ü 48 >1 50 Mllffens.Ge,,, ästerr., i» Wien. iao fl........ 505- »15 «aggoN'Üeihanftalt, allgem., ln Pest, 40N »r..... — - -- — Wr. «augefellschast iao fl. . . ,51^. i;z-^ Menerberger NleaeK..M..Ael. ?3',- 736^ Devisen. ßulZl zichlnl und zchkck». Amsterdam....... i89 n> isz»5 Deutsche Pläye..... n? «z, n: 55 Uondon........ 24u 77' ^4107» Italienische Vanlplätze . . 9^ »z», gzgo Pari«......... 85 65 9580 Zürich und Vasel..... 85 «?> 95 80 Valuten. Dukaten ....... ll 33 1137 2a>FranlenStück..... 1g'l!i !8 15 20»Marl-Stücke..... 23.°>2 ?»!-« Deutsche Neichsbanknotett . . 11? 65 11? 85 italienische Banknoten . ' . 9b/0 35 30 Rubel-Noten , . . . 252'-! i'i3" von K«;uteu, l*l'»ndbrl»iVn, Vrlitrlttti^u Aktien l>OM«n etc., l>evlN<4ii un«l VhIui««. ' (4) Los-Versicherung. Ba,aa.3a=- -u-xLct. "\^7"ecla.slexgrescl5.ä(ft Privat - Depots (Safe - Deposit») Verzinsung von Bareinlagen InfKÖitto-Kerrent und auf Oln-Konts