Amtlicher Theil. Se. ,. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Hauptmanne Weiter Classe des Infanterieregiments Wilhelm Herzog "on Wilrllembera. Nr. 73 August Schiefner den «delstand mit dem Ehrenworte «Edler" allergnäbigst ^l verleihen geruht. ^^___ Se. t. und l. Apostolische Majestät haben mit «llerhöchster Entschließung vom 27. September d. I. "ne systemisierte Ministerialralhsstelle im Finanzmini« sterium dem daselbst in Verwendung stehenden Hos» ^lhe und Finanz Landesdirector in Innsbruck Karl huber allergnädigst zu verleihen geruht. Dunajewsti m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. September d. I. dem ordentlichen Professor der österreichischen Geschichte an der Universität Ezernowih Dr. Ferdinand Zieg. laner von Blumenthal in Anerkennung seiner vorzüglichen Wirliamleit auf dem Gebiete des Lehr-unites und der Wissenschaft den Titel eine« Regierung«« lache« taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Ein Appell an die Nation. «gram, 1. Oktober. Die Worte de« kaiserlichen Rescriple«, mit welchem der Vanus unter begeisterten Zurufen die Session de» kroatischen Landtage« eröffnete, werden nicht ungehörl Verhallen im kroatischen Parlamente. Sie stnb eine be-deutsame Kundgebung der Krone, ein Appell an den wahren Patriotismus, an die ehrliche Vaterlandsliebe der kroatischen Nation, der verstanden werden wird und beherzigt werden sollte von jenen, denen das milde Kaiserwort zugleich als ernster Vorwurf entgegentönen muss. Die Bedeutung dieser kaiserlichen Enunciation gipfelt in der starken und nachdrücklichen Betonung der staatsrechtlichen Stellung Kroatiens in seinem Ver« Hältnisse zu Ungarn. Eben an diesem Verhältnisse rüttelt mit wüstem Fanatismus die radical« Opposition, und eines der beliebtesten Mittel, die staatliche Ge-meinschllft mit Ungarn dem Volle verhasst und hassenswert zu machen, waren die Versuche der Oppositions-mllnner, einen Widerstreit in den Interessen und den Intentionen der Krone und der ungarischen Regierung z» erfinden. Nur zu wohl kannten die Führer der kroatischen Nation, die Vorkämpfer der phantastischen „yrohlroatischen" Idee. das tief im Volle wurzelnde dynastische Gefühl. Unverhiillt und unverblümt die Pläne hervortreten zu lassen, die sie tief im Bulen hegen, dies halte die freiwillige Abdication der «Volls» tribunen" bedeutet, ihnen von vornherein den Boden im Volte entzogen. So hat man denn den harmlosen und leichtgläubigen Leuten, welche Abgeordneten» Mandate zu vergeben haben, den Kaiser im geheimen Widerstreit mit dem König gezeigt und mit dieser mehr als gewagten Kriegslist d,e eigene Popularität gehoben und gefestigt. Dies ganze Phantasiegewebe zerstören aber nun die klaren Worte des kaiserlichen Rescripts; sie erinnern an die dem dreieinigen Königreiche durch den Ausgleich mit Ungarn gesicherte staatsrechlllche Stellung, welche den Volksvertretern Kroatien« ein weites Feld zur Ent» faltung einer dauernden und nützlichen Thätigkeit eröffne. Von der Ausübung dieser Thätigkeit im Einklänge mit dem Besehe und der richtigen Veurlheiluna der reellen Verhältnisse und Exigenzen der staatlichen Gemeinschaft werde es daher vorzugsweise abhängen, dass der «durch die Dauer so vieler Jahrhunderte geweihte Bund mit dem Königreiche Ungarn den Königreichen Kroatien und Slavonien immer größere Vortheile bringe." Kann der hohe Wert. den die K>one auf die staatliche Ge. meinschast Ungarns und Kroatiens legt, der Wille, dieselbe loyal und thatkräftig gewahrt zu wissen, klarer ausgesprochen werden? Nur aus dem Boden dieses staatsrechtlichen Verhältnisses soll sich die parlamen» tarische Thätigkeit bewegen. Und was können überhaupt die Wortführer der Opposition an Autonomie und Freiheiten ihrem Vater-lande über die Grenzen dieser staatlichen Gemeinschaft hinaus erkämpfen? Erfreut sich Kroatien nicht der möglichsten Selbständigkeit, einer Verfassung, welche der nationalen Entwicklung vollkommen freie Bahn lässt, welche dem Charakter des Landes und Voltes m jeder Hinsicht Rechnung trägt? Mit Ausnahme der nothwendigen Gemeinsamkeit aus finanziellem und wenlg anderen Gebieten ist das kroatisch-slavonische Kölmrelch vollkommen frei in der Verwaltung seiner Angelegenheiten. Der kroatische Minister mit seinem Vtllmlenstabe repräsentiert ein Ministerium mit aus-gedehntem Funclionsbereiche; die nationalen Aspira. tionen des kroatischen Volles sind in einer noch vor wenigen Jahrzehnten ungeahnten Weise realisiert, man ist sogar so weit gegangen. eine kioalische Landwehr mit nationaler Dienst, und Eommandosprache zu cre> ieren und damit den Apparat unserer Armee im Felde zu einem noch complicierleren zu gestalten. Was ver. langen also Starieviö und Genossen? Vielleicht sind sie sich dessen angesichts der reellen Verhältnisse selbst nicht klar; ist es aber die Losreißung Kroalien»Sla-voniens aus jenem Verbände mit Ungarn, der den Kroaten nur Vortheil gewährt und leine Fessel anlegt, dann wissen die Herren nun aus den Worten des kaiserlichen Rescripts, dass man unerschütterlich an der Gemeinsamkeit der beiden Staalslörper festhält und in der Auflehnung dagegen auch eine Auflehnung gegen die Krone erblicken würde Jene Gemeinsamkeit ist das Grundgesetz, in welchem die Krone allein die Unterlage einer fruchtbringenden Landtags-Thätiglrit erblickt; erfassen die Abgeordneten ihre Mission in dieser Weise, dann beweisen sie damit nicht allein ihre Vaterlandsliebe, sondern auch ihre Treue und Anhänglichkeit an den Monarchen, als dessen ergebene Unter» thanen sie betrachtet sein wollen. In zarler Weise spricht das kaiserliche Rescript von «vorübergehenden Missverständnissen", welche durch freundliches Entgegenkommen von beiden Seiten behoben werden könnten. Man kennt jene „Missver-ständnisse". die bisher einer fruchtbringenden Thätig» leit des kroatischen Landtags auf jener Basis des staatsrechtlichen Verhältnisses zu Ungarn entgegengewirkt haben. Zu wünschen wäre nur. das« die Urheber derselben auch nur im geringsten jenes Entgegenkommen bethätigen möchten, das ihnen von der anderen Seite gewiss nie versagt werden wirb, dass sie, wie das Rescript bedeutungsvoll sagt, an die Lösung der des Landtags harrenden Aufgaben «mit jener Ruhe und Würde herantreten möchten, welche einer repräsentativen Körperschaft geziemt." Wie schonend auch die Form ist, in welche dieser Wunsch gekleidet erscheint, darin allein, dass er ausgesprochen wurde, aulgespro-chen werden musste, liegt schon eine ernste und zugleich beschämende Mahnung an den Landlag. Wie noth» wendig sie aber war, dies lehrt uns nur zu klar die traurige Geschichte der letzten kroatischen Landtags» session. Und leider sind die Aussichten auf eine bessere Zukunft nicht« weniger als rosig. Wie ein Triumpha-tor zieht David Stallen,«!, der traurige Held des kroatischen Parlaments, wieder ein in die Hallen, die er mehr als einmal entweiht und zum Gespölle Europas gemacht hat. Von «zarter Damenhand" wird der Held der Agramer Landlagsscandale mit Vlumenspenden überschüttet, begeistert jubelt ihm eine irregeleitete Menge zu. Dies sind Erscheinungen, welche den Freund der Ordnung nicht gerade mit froher Hoffnung erfüllen können. Die Verrohung der politischen Gesinnung scheint rapide Fortschritte in Kroatien gemacht zu haben, und ein Vollstribun, der das Voll oder wenigsten« den lärmenden Theil desselben hinter sich fühlt, Feuilleton. Großstädtische Existenzen. II. Friedrich und Mlnona. Eine Tragödie. (Schluss.) Im eisernen Oefchen des armen Musikanten oben "." vierten Stock hinten heraus glimmten zwei Stücke ^"lf. Uarm wurde das Stilbchen freilich davon, aber ^ wch auch abscheulich genug nach Torf. Friedrich, "l junge Musikant, stand vor dem Geigenpult und ^ zum erstenmal ein ungarisches Concert von Joachim, ^"er er war offenbar nicht recht bei der Sache. End» 'H sank er, als sei er von seinen Gedanken ermattet u^ . ' ""l den hölzernen, hinter ihm stehenden Stuhl "° näumte vor sich hin. der ,. ^ "°chte seiner idyllischen Jugend gedenken und ^v^'nell Freundin, die damals mit ihm in Wald aeN,""b herumgespielt halte. Er hatte sie nie ver-V !"'. Wie sie im Leben heranwuchs, so wuchs ihr sein, '". seiner Seele von Jahr zu Jahr. bis es vor heit s "!""'" Auge herrlich strahlend wie eine Gott. den ßA^.-- b'2 «« auf seinem Lebenswege zum hol» Wwt? bU"ll' zum Leitstern nach allem Schönen und daz . ^worden war. Die« Bild war e« gewesen, der U b/bher vor den Verirrungen der Jugend, vor hauvNl h'"e °" den wüsten Zerstreuungen der ^lnn.^' geschützt halle. Auf seiner wurmstichigen "°e stand eine kleine, heule leere Vlumenvase. Als sein Auge darauf fiel. fuhr er zusammen. Wo war er dies Jahr mit seinen Gedanken gewesen, dass er den Gebutlstag seiner Jugendfreundin Minchen vergessen halt»'! Er kannte diesen Taa recht gut und hatte früher jedesmal ein Blumensträußchen auf jener Commode aufgestellt und fo die Erinnerung an die liebliche Jugendfreundin erneuert. Und dieser Geburts» tag war doch heute, denn heute war der 10. Dezem-ber! War nicht heute auch der Geburtstag der schönen Dame unter ihm? Wenn diese Minona also dennoch sein Minchen wäre! Das Herz schlug ihm zum Zer-springen. Er erhob sich und trat ans Fenster, aber da sah er nicht« als bereiste Dächer und Hofwände. Er legte die Geige weg. schlang ein wollenes Tuch um den Hal« und beschloss, vor der Unterrichtsstunde einen raschen Spaziergang durch den Thiergarten zu machen. Er bog um die Ecke der Friedrichstrahe und stand vor dem bereits geöffneten Schaukasten des Photographen, wo in der Mitte vor anderen Bildern die colorierte Photographie einer jungen Dame hieng. Früher halte er wohl be>m Vorübergehen bemerkt, wie die Leute stehen blieben und da« aufsallend schöne Bildni« bewunderten. Aber er war immer lheilnahms-los vorübergegangen. Er halle ja nicht nöthig, fremde Schönheiten anzustaunen, da er die schönste lebendig in seinem Herzen trug. Wa« waren alle die jungen Damen, denen er täglich begegnete, an Reiz und Anmuth gegen die, für die er einen Altar in j,ine»n Herzen errichtet hatte! Sterne und Monde neg"' dle eine Sonn,, die bisher feine lreudloscn ^"««' hellt halte. Und nun stand er vor ihrem Bilde. Und sie war es! Nur mit dem Unterschiede, das« er sich die Freun» din noch lange nicht so schön gedacht hatte, al« sie ihm hier aus dem Rahmen blickle! Die Fülle diese« aschblonde» Haares in mächtige Zöpfe geflochten! Dieses himmelblaue Auge mit dem fußen, träumerischen Aufschlage! Der Blumenduft. der über diesen regel» mähigen Gesichlszügen wie das Aroma über dem ge> füllten Weinglase lag! Die Fülle der Schönheit zog sein Herz recht schmerzlich zusammen. Weniger schön wäre ihm lieber gewesen, sie hätte ihm dann näher gestanden. In die Schar ihrer vornehmen Bewunderer gehörte er nicht. Aber — vielleicht war doch ihr Herz gut und ihre Seele rein geblieben? Vielleicht hatte sie den Freund nicht vergessen und sehnte sich nach einem Wiedersehen, wie er nach ihr? Vielleicht! Vielleicht! Seine Wimper war nasl geworden, und die Feuchtigkeit war gefroren. Als er den Schrill weiter setzte, musste er das Taschentuch brauchen, um das Auge zu befreien. Die Brust voll Hoffnung und Verzagen, voll Jubel und Wehmuch gab Friedrich seine Unterlichl«-stunde. Er war froh. al« e» Zwölf schlug. b,nn " war sehr zerstreut gewesen. Subfcsipl.onsball Am Abend war der erwähn < f^H„. Die in einem Hotel "st" Na»'«" "H„ saßen, verhm-Balustrade, hinler ""ch" b" ^^,^„ ^ lange d"te dieselbe '" t"^^.. sj. die wen.gen Lo»e„ sie saß'.n, bU^/d-r Tanzboden, sich an beiden l'h"'' ^s,lben befanden und mit schweren, ripisei« ^^Garbinen versehen w,ren. Der Musi!u5 Fried-rich btlilmmnte sich um den Glanz, um d« Schön- Lailmcher Zeitung Nr. 229 1864 4. Oktober l884. dürfte keine Neigung zu sanfteren Regungen ver-spüren. Die Nationalpartei wird sich zu wappnen haben, um neuem brutalen Ansturm zu begegnen. Hoffen wir, dass ihr die lichtvollen, erhebenden Worte des kaiser« lichen Rescripts Aneiferung sein werden zu jener Klar, heit, Festigkeit und Klugheit des Handelns, die sie bisher nicht immer im erwünschten Maße zu bethätigen vermochte und die ihr doch so nöthig ist, soll sie die elhabene M>ss'on erfüllen, zu der sie da« Vaterland und der Monarch beruft. Dem kroatifchen Volke aber seien die Worte Sr. Majestät des Kaisers ein ernster Hinweis auf jene Bahnen, die allein zur Wohlfahrt, zum dauernden Frieden des Landes führen. Auf diesen Bahnen wandelt Starölv'c mit seinem Anhang nicht. Wird ihn das mahnende Wort des kaiserlichen Rescripts abbringen von den Irrpfaden, die er verfolgt? Wir bezweifeln es; versagt ihm aber das belehrte Volk die Heeresfolge, kommt die Stimme des wahren Patl o< tlsmus zur Geltung im Landtag, dann ist die Rolle der falschen Propheten ausgespielt, die Kroatiens Verderben sind. Inland. (Im steirischen Landtage) gelangte vor« gestern nachstehender Antrag der Abg. Dr. H?>lsberg und Genossen zur Vertheilung: „Der Landtag beschließe: Es werde eine Petition an die beiden Häuser des Reichsrathes und eine Resolution an die k. l. Regierung um Erlassung eines Gesetzes gerichtet, wodurch eine Regelung der Landes-, Bezirks» und Gemeinde« Umlagen vom Staatsb^hnbetnebe vorgenommen wird." Der Antrag der Abgeordneten Thaller und Genosse», betreffend die gesetzliche Regelung der Grundsteuer« Abschreibung für vom Froste beschädigte Culturen, wurde dem Landescultur-Ausschusse zugewiesen. (Aul dem böhmischen Landtage.) Abg. Zeithammer begründete vorgestern die Landesaus« schuss.Vorlage inbe'treff des Wahlreform-Ent» wurfes. Derselbe dankte der Regierung für die Bereitwilligkeit, mit welcher sie das Material zur Verfügung stellte, Uüd wies auf die bisherige Ano, malic hin. dass im Großgrundbesitze durch den Einfluss des Zufalles eine ganze Partei ausgeschloffen fei, sowie auf die bisherige Uügleichmäßigkeit in der Vertheilung der Stadt» und Landbezirke, welche nach Möglichkeit in der Vorlage in ein richtiges Verhältnis gebracht seien. Redner verliest die bekannte Erklärung der deutschen Landesauischüsje, durch welche sich dieselben von den Vorberathungen dieser Vorlage absentierten, spricht sein Bedauern hierüber aus, und stellt es in Abrede, dass die Tendenz dahin gehe, die Zahl der deutschen Abgeordneten noch zu verringern. Es widerlege sich dies am besten dadurch, dass die geehrte Opposition in größerer Zahl als jetzt nach Activierung der Wahlordnung im Landtage erschiene. (Oho Rufe links.) In der Commission, welcher der Antrag zuzuweisen fein wird, werde Gelegenheit geboten fein, jene Bedenken zu erörtern. Sodann wurde beschlossen, den Antrag einer Ibgliedrigen Commission zuzuweisen. Die Linke stimmte gegen diesen Antrag. — Dr. Herbst begründet hierauf seinen Antrag auf Ausdehnung des Wahlrechtes auf die Fünf-Gulden>Mä»ner. Redner führt aus, dass sein Antrag duich die Nahlreform» Vorlage, in welche gleichfalls die Fünf'Gulden»Männer aufgenommen sind, nicht gegenstandslos geworden sei, da die deutschen Abgeordneten dieser Reformvorlage niemals ihre Zustimmung geben, die Fünf-Gulden-Männer daher nur durch separate Veschließung des diesbezüglichen Antrages zum Wahlrechte gelangen können. — Der Herbst'sche Antrag wird an die Wahl« reforM'Commission abgetreten. (Ungarn.) Der Adressausschuss des ungarischen Oberhauses hat sich bereits constituiert. Infolge der Eillärung seines Präsidenten G. Szlavy: Der Ausschuss hoffe, den Adressentwurf bis zum 10. d. M. vorlegen zu können, wurde die nächste Plenarsitzung des Hauses für den 12. d. M. anberaumt. Die Sektionen des Abgeordnetenhauses beschäftigen sich mit der Verification der Mandate. (Kroatien.) Wie aus Ngram geschrieben wird, ist die Nationalpartei ernstlich bestrebt, sich zu con-solidieren. Der Beginn hiezu soll durch eine entsprechende Konstituierung des Landtagspräsidiums gemacht werden. Die Wahl Mi'ko Hrvats zum Präsidenten und des Professors Spevec zum zweiten Vicepräsidenlen gilt wohl als feststehend; doch ist bezüglich des eisten Vice-Präsidenten noch leine vollständige Einigung erzielt worden. Nicht minder wichtig für die Festigung und Klärung der Stellung der Landtags-Majorilät ist die Haltung des Serbenclubs, der fortan in der National« Partei nicht mehr durch eine Delegation vertreten fein, sondern einen integrierenden Bestandtheil dieser Partei bilden wird. Der Club bleibt bestehen, wird jedoch nur von Fall zu Fall, wenn es sich um Kirchen- oder Schulangelegenheiten handelt, als Serbenclub in die Action treten. Ausland. (Im deutschen Reich) hat die Auslegung der Wählerlisten begonnen und damit die Wahlcampagne auch ihren officiellen Anfang. Je näher der entscheidende Zeitpunkt rückt, umso hestiger werden die Partei-Organe und umso stiller u»d zurückhaltender jene der Reichsregierung. Man will offenbar die end« giltige Aufstellung der Candidate» und Programme abwarten, um dann in voller Kenntnis der Lage vorzugehen. (England.) Die Eröffnung des englischen Parlamentes ist auf den 23. Oltober festgesetzt. Sie wild in Abwesenheit der Königin durch Vertretung stattfinden und mit einer möglichst kurzen Thron-rede eingeleitet werden. Es heißt, dass in Anbetracht ihrer muthmaßlich leichten Annahme eine Vorlage behufs Verbindung der australischen Colonien in das Herbstvrogramm aufgenommen weiden dürste. Die Hauptsache aber bleibt die Resormvvllage, bezüglich deren die beiden Hauptparteien einander noch ebenso schroff gegenüberstehen, wie in der vorigen Session. Die Liberalen verlangen nämlich die Wahlreform so wie sie von der Regierung vorgeschlagen und vom Unterhause angenommen ist, die Conservative« wollen dieselbe nur in Verbindung mit einer Neueintheilnng der Wahlbezirke bewilligen, weil ihre Partei sonst durch die Reform arg benachtheiligt würde. Der Mar-quis von Salisbury hat denn auch, offenbar mit Rücksicht auf diefe Vorlage, an die Mitglieder der conservative« Partei im Oberhause ein Schreiben gerichtet, worin er sagt: „Es ist kein Grund für die Annahme vorhanden, dass irgend welche Geschäfte von Wichtig, leit dem Oberhaus« bei der Eröffnung der Session vorliegen werden, aber es ist wahrscheinlich, dafs späterhin, möglicher Weise vor Mitte November, Fragen von äußerster Wichtigkeit der Elwägung des Hauses unterbreitet werden. Bei dieser Gelegenheit wird die Anwesenheit eines jeden conservative» Pairs höchst dringlich erforderlich sein." (Egyp ten.) Nach einer Meldung aus Paris scheinen die Cabinete der Mächte entschlossen, vorläufig in der diplomatischen Action aus Anlass der S'stie-rung der Amortisation der egyptischen Schuld einen Stillstand eintreten zu lassen, um einerseits das Verhalten der egyptischen Negierung bei Ablauf des von ihr felbst für ihre Maßregel fixierten Termines, also deren eventuelle Rücknahme oder Fortfehung, anderseits die vom englischen Cabinete als dem moralisch verantwortlichen Factor gegen Wiedelholungen ähnlicher Eingriffe in das internationale Recht zu bietenden Garantien und dessen positive Vorschläge zur Sichelstellung und Befriedigung der wohlerworbenen Ansprüche an den egyptischei« Staatsschatz abzuwarten. Inzwischen wird der Meinungsaustausch zwischen den Cabineten erfolgen. Tagesneuigteiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Bi«loner Zeitung" meldet, der Gemeinde Pobntsch zur An» schaffung von Feuerlösch.Requisiten 50 fl., dann d,n Veteranenvereinen in Prestavll und Syrovtz zur Anschaffung von Vereinsfahnen je 50 fl. zu spenden geruht. — (Ein komischer gwischenfall) ereignete sich vorgestern in Pest wahrend des Verifications Verfahrens der Ubgeordnetenmanbate: Die dritte Section fand unter den überreichte« Mandaten eine auf den Decser Abgeordneten Paul Roth lautende Quittung per 2500 st., welche der genannte Abgeordnete für das seinen Wählern nach vollzogener Wahl gegebene Bankett dem Restaurateur comptant ausbezahlt hat. Da das Mandat selbst nicht gefunden werden konnte, war es klar, dafs der genannte Abgeordnete in der Zerstreutheit diese Quittung anstatt seines Mandates dem Präsidenten überreicht hatte. Der Iwischenfall erregte natürlich große Heiterkeit, — (Das Leben «uf dem Mars.) Carnille Flammarion. der berühmte französische Astronom, schreibt über dieses interessante Thema: DaS Jahr ist auf die-sem Planeten ungefähr doppelt so lang wie das unsere (eS dauert 687 Erdtage), ebenso dauern die Jahreszeiten doppelt so lange Ielt und jede ungefähr sechb Monate; doch sind sie ungleicher als die unseren. Der Marstag ist «in wenig länger als der Erdentag; die ganz genaue Dauer der Umdrehung des Planeten um seine Axe dauert — bis auf die Secunde berechnet — 24 Stunden, 37 Minuten und 23 Secunden. Auf dem Mars gibt es weniger Wollen als auf der Eide Schr selten bilden sie sich in den Äquatorialgegenden, und nur in der Nähe der Polarg'genden verdichten sie sich. Doch das Erscheinen und Verschwinden, das Hin, und Hel< ziehen von weißen Flecken, die an blendendem Gla»i mit dem Pnlarschn« welteifern, über gewissen Gegenden, zuweilen sogar am Aequator, deuten auf die Vildung von Nebeln und Wollen, die, wenn wir sie um» obe" w!c von einem Luftballon auS betrachte», uns blendend weiß erscheinen, weil ihre Oberfläche das Sonnenlicht mit gleicher Stärke wie frischgefallener Schnee zuriln' wirft. Diese Wollen lvsen sich wie die unsere" '" Negen auf. dem Quellen. Flüsse und ströme ihre ll"t' stehung verdanken. Der Polarschnee wechselt an M^ behnung, je nach dcn Jahreszeiten. Alle gemacht^ heilen und um die Berühmtheit der goldenen Jugend von Berlin nicht im mindesten. Eine Alt von trunkenem Uebermuth war über ihn gekommen, so dass sein Auge beim Spiel in hoher Verklärung leuchtete. Wie qualvoll halte er es sonst empfunden, dass er. der die tiefsten Zauber der musikalischen Kunst zu ersassen und wiederzugeben gewohnt war, um des kargen Luhnes willen Tonzmelodien zu geigen hatte. Heute hatte sich der Drang seiner Seele zu helfen gewusst. Sein Neben-man», der zweite Violinist, blickle mitten im Spiel oft erstaunt auf ihn oder ließ fogar manchmal vor a/lin» dem Entgehen den Mund offen stehen und vergaß zu geig-u. ^o seltsam war das, was er hörte. Friedlich umspann nämlich, wenn es ihm einfiel, die zu spie-lende Tanzmelodie mit kraufen Pizzicatoläufern, höchst schwieligen Dovv«llriUern. oder er fpielte sie auf der obersten und untersten, das heißt auf der ä- und d-SaXe zugleich, oder vcrwob das Tanzmutiv derartia ?'^^ü'c^'^' ^^ beide sich, durch die Saiten hmdmchhuschelnd. emmal zu verfolgen, dann zu ver-schwistern schienen. Er nahm es nicht wahr, dass gegen 11 Uhr ein P.icir im Saal erschien, welches durch Adel, Glanz und Schönheit allgemeines Aufsehen erregte. Seine Finger bewegten den Bogen mechanisch über das I„. strument, denn was gab es auch viel aufzupassen für einen Virtuosen seines Grades, der einen Strauß oder eine Offenbachiade herunterspielen sollte? In der einzigen Loge, deren Gardine noch offen war, j'doch derart, dafs man nur vom Orchester hinunter ln dieselbe sehen konnte, am wenigsten aber vom Sayl au«, brannte eine Ampel mit rosafarbenem Licht. Friedrich hatte einen mechanischen Blick zwar bereits hingeworfen, er hatte gesehen, dass hinter der Gardine, die halb zugefallen war, eine Eauseuse stand und an der Hinterwand ein kleines Tischchen mit Marmorplatte. Aber war's d'rum mehr? Friedrich träumte bei seinem Spiel, und was er träumte, war ungefähr an feiner Begleitung und Ausstattung der Tanzmelodien zu errathen. Bald zärtlich, bald schmollend, bald feurig kosend, bald im Zorn aufbraufend, dann fchwermüthig wie eine Herbstnacht auf dem Kirchhof, dann lustig jubelnd wie ein persisches Bacchanal, so schluchzte, girrt-, weinte und lachte sein gefügiges Instrument die Weifen heraus, die er mit feiner bewegten Phantasie erst beseelte. Welch' ein Traum! Er sah sich vor den Potentaten der Erde, er sah sich in den goldenen Sälen des Zaren wie in der Kapelle des Oberhauptes der Christenheit am Tiber, im Tumulte der Seinestadt, in dem völkerwimmelnden London, und überall von der» selben maßlosen Begeisterung umbraust, überall als Meister seines Instrumentes bejubelt. Und das war nicht alle«! Was giengen ihn schließlich die rauschen-den Opfer an, die ihm Städte und Länder zu Füßen Me"- Wo er auch spielte, saß in den vordersten ^en Wn anmuth.strahlendes Weib, ihm zulächelnd, ^ n N. d" V-^aU h^uv^ aus ihrem Himmel-m^ m ?^'^ ^" ""^'" U«chn zublickend. nach welchem .hm allem m dieser Fülle von Anecl »nung verlangte. Und wenn dann sein Spiel zu End wenn sein schönes Weib sich erhob, die kleine Hand reichte, eine thaullare Perl? an der Wimper des süßen Auges — sein Mib Minona — In jene Loge trat soeben das vorhin elwähl>^ Paar: eine Dame in höchster Eleganz mit einem Ea' valier von bestechendem Aeuhcrn. Ein Oberkellner folgte, nahm einen Befehl mit und erschien bald da" rauf mit Champagner wieder. Der Cavalier zog die eine Hälfte der Gard'«? völlig vor, ließ aber die andere, nach dem Ocche!^ zu gelegene in unbegreiflicher Sorglosigkeit offen. ^ mochte der Meinung sein, dass er in den Musika""' keine Menschen vor sich habe, wie jene vornehnle C'eolinnen, die in Gegenwart ihres schwarzen Sklave ungescheut die Geheimnisse ihrer Toilette machen n« der Ansicht sind. dass es dasselbe sei, ob ein Nett" oder ein Thier ihnen zusähe. ., .. Zehn Minuten später zerriss auf dem Orchel' , eine Violinsaite mit schrillem Ton, gleich daranl e folgte ein dumpfer Fall. Der Musikant 3"/°'', hatte zufällig sein Auge auf j,ne Loge fallen la^>. weiler war nichts passiert. ^ Der Intendant des Hauses fragte, warum Musik abbräche. ^, «Ein Violinist ist ohnmächtig vom Stuhle " fallen. Der arme Teufel hat wahrscheinlich "^ einmal seit vier Tagen nichts Warmes gegessen, U man ihm zur Antwort. . ,« <,,< ,Man schaffe ihn hinaus und spiele welter.' fahl der Intendant. . h-r Im Saale schte man die Quadrille fort, " jeht ganz geschlossenen Loge knallte der Pfropft" e" lweitm Champagnersiafche. Der Musikant laM d"°^«". ^zuschreiben, wodurch möglicherweise die Auf. Nlsck. ^ Unterrichtes in den liir die Volksschule vor-lönn,° c " Gegenständen in Frage gestellt werden scich ' Mcheiot dem Sliftnnaszwecke, der in der Haupt-",„ dem Zw.cke der Volksschule zusammenfällt, eher hinderlich als förderlich. Eine solche Anordnung wäre nur dann gerechtfertigt, wenn die Sliftbriese dies speciell bestimmen, was abrr vorliegend nicht zutrifft." Abg. Faber spricht über die sprachlichen Ver-Haltnisse von Gotlschee, woselbst die Leute mehrere Sprachen können, weil sie die Nützlichkeit hievon einsehen. Referent Dr. Poklukar polemisiert gegen den Abg. Deschmann. welcher von einer «jammervollen Gleichberechtigung" gesprochen habe. Was seine Bemerkung über Gottschee betreffe, müsse er erwidern, dass die Goltscheer tolerant seien und dass mit ihnen wohl ein Auskommen sei. niemals aber mit dem Abgeordneten Dkschmllim. Zu einer saclifchen Berichtigung ergreifen die Abgeordneten Baron Schwegel und Baron Ta ufere r das Wort, um Einsprache gegen die Aeußerung des Referenten zu erheben, als ob dieselben im Aus» schusse für die Aendelung des Paragraphen gestimmt hätten. Baron Schwegel erklärt, bei der Schluss-abstimmung im Ausschusse gar nicht anwesend gewesen zu sein, und Baron Taufferer constatiert. dass er dagegen gestimmt habe. Bei der Abstimmung wird der Abänderungsantrag des Abg. Deschmann abgelehnt (dafür stimmten die deutschen Abgeordneten) und der Paragraph im Sinne der Ausschussvorlage angenommen. Die übrigen Paragraph» werden ohne Debatte gsnehmistt. Schluss der Sitzung 2 Uhr nachmittag?. Die nächste Sitzung wird für Freitag, den 3. Oktober, um 9 Uhr vormittags anberaumt. — (Aus dem Landtage.) In der gestrigen Landtagssihung brachte der Herr Landespräsident ein Telegramm des Geueralabjutanten Sr. Majestät des Kaiser» zur Kenntnis, m welchem der Allerhöchste Dank für die Glückwünsche der Landeövertretung aus Anlass des Allerhöchsten Namensfestes ausgesprochen wird. Die Abgeordneten empfiengen diese beglückende Nachricht mit begeisterten Zivio und Hoch'Rufen. Bei Berathung des Gerichtes des volköwirtschaftlichen Ausschusses über die Ngraiverhältuisse in Krain. betreffend die Bauernerbfolge und bäuerlichen Heimstätten, entspann sich eine lebhafte Generaldebatte. an der sich die Ab« geordneten Deschmann. Vosnjal. Luckmann, Süll je und der Referent Svetec betheiligten. Die Sitzung wurde um ^1 Uhr geschlossen. — (Leichenbegängnisse.) Das gestern um 2 Uhr nachmittags stattgefundene Leichenbegängnis des Landtagsabgeordneten, Regierungsrathes Joses Ritter von Schneid gestaltete sich imposant. Uüter den Traner» gasten befanden sich der Herr LandeSpräsident Varon Wiuller. der Landeshauptmann Graf Thür».Aal. lass ina mit sämmtlichen Mitgliedern des Landtages, die Chefs aller kaiserlichen Aemter Hofrath Graf ChorinSly, Dompropst Supan. Bürgermeister Grasselli mit vielen Gemeinderäthen. Handelbtammerpräsident Kusar. der Landes.Gendarmeriecommandant Major Gram Po-schltz u. v. a. Der Gesangsverein der (5'talnica. welcher mit der umflorten Fahne ausrückte, sang beim Trauer, hause und bei der Einsegnung am Südbahnhofe Trauer-chttre. Deputationen waren aus Atem. Krainburg. Ru< dolfswert und Mannsburg vertreten Die Zahl der Kränze war außerordentlich. Wir heben nur jene der Mitglieder des Landtages, der flo. venischen Lanbtags-Abgeordneteu. der Stadtgemcinde» Laibach. Stein, Rudolfswert. Idria. der slovenischen Landlags-Abgeordneten aus Steiermark, beS Rudolfs, werter Bürgercorps, des Herrn Landesprästdenten und des Laibacher „Solol" hervor. Die Leiche wurde auf dem Südbahnhofe eingesegnet und nach Pottschach bei Gloggnih überführt. Um 4 Uhr wulde der huchwürdige Herr Canonicus Josef Pavöler beerdigt. Die Einsegnung vollzog Dom-probst Suftan. Unter den Trauergästen sahen wir den Herrn Landespräsidenten Baron Winller, den LandeS-hauptmann Grafen Thurn'Valsassinc,. Landes-gerichts'Priisidenten Kapreh. Bürgermeister Grasselli und viele andere. — (Da» l. t. Ministerium de3 Innern) hat für die eifrige und erfolgreiche Verwendung bei Durchführung der allgemeinen Impfung im Jahre 1883 die erste Impsprä'mie im Betrage von 63 fl. dem Be-zirlswundarzte Eduard Glodoknik in Iirklach. die zweite im Betrage von 52 st dem Bezirlswundarzte Franz Bach mann in Ill.Feistriz und die dritte im Betrage von 42 fl. dem Vezirlswundarzte Karl Pe. ternel in Grmmdois verliehen. Die öffentliche An. erlennung wird ausgesprochen: für die erfolgreiche Mühewaltung bei der Durchführung der allgemeinen Impfung im Jahre «883 den Med,. Doctoren: Anton Arlo in Bischoflack. Johann Vav-potii in Stein. Johann Sup a nc in Gurlfeld. Duöan Periäic' in Altenmarlt und den Bezirlswundälzten: Math Ianzelovit in Oberlaibach. Anton Treitz in Grad'Ndolf, Valentin Vervar in RudolsSwrrt, Johann Posch in Seisenberg. Joses Steinmetz <» ttrainbura.. Julius Mayer w Planma. 3"h""" ^'.' Precht in Prevoj" und Ioha.m 6""^" "' des - wegen erfolgreicher I,,.,, r s< >lv"" s Impfgeschäftes: dem hochwürdigen Curatclerus im allgemeinen und insbesondere den Pfarrern: Peter Wartal in Hinnach, Martin Indof in Et. Michael. Ialob Tomel in Nmbruss. Gregor Malovrh in Strajne, Math. Tavkar in Tommenda, Thomas Ka j-dii in Vodice. Kosmos Pavlii in Untertuchein. Johann Schaffer in Selo bei Stein, Florian Pre-lesnilin Neuthal; den Pfarradministratoren: Valentin Pecnik in Ravensberg, Andreas Sarc in Gojzdo und dem Cooperator Valentin Orehek in Cemöeml; ferner den Oberlehrern: Alois Ierse in Treffen. Franz Gollmayer in Moräutsch und Johann Kernc in Oberloitsch; endlich den Lehrern: Andreas Vaulen in Zirllach. Josef Vregar in Michelstetten. Johann Lilozar in OlZcal. Lucas Ielenc in St. Georgen. Martin Krele in Flödnig und Rihtersii in Dvbernik. — (Gemeindewahl) Bei der Neuwahl des Gemeinoevorstandes der Ortsgemeinde Lienfeld. Be-zirk Gottschee, wurden Gregor Slender von Lienfelb zum Gemeindevorsteher, Mathias Schleimer und Karl Schescharl aus Grafenfeld zu Gemeinderäthen gewählt. — (Belladonna für Vierbrauereien) Man schreibt der „Südsleirischen Post" von sehr ver-lässlicher Seite, dass in den fürstlich Nuersperg'schen Wäldern in Gottschee sich heuer eine Menge von Leuten einfand, welche die Blätter der Atropa Belladonna, bekanntlich einer starken Giftpflanze, sammelten. Die Menge dieser Blätter, welche auch zu medicinalen Zwecken Verwendung finden, war eine so große, dass beim fürstlichen Rentamte hiefür ein namhafter Betrag eingeflossen ist. Wie auf das bestimmteste versichert wird. haben die Sammler ihre Ware nicht an Apotheker, so>,< dern nach Budapest abgeliefert, wo sie von Agenten für die Bierbrauereien aufgekauft worden fein soll. Wir machen die h. ungarische Regierung auf diese Gaunerei behufs strengster Ueberwachung der Brauereien aufmerksam. — (Unglücksfall.) Vorgestern nachmittags nach 3 Uhr fiel der beim Abschlagen der Frucht auf einem Kastanienbaume in der Lattermannllallee l'rfchäftigt gewesene 27jährige. aus Medno. Gemeinde St Veit, ge< bürtige Reservist Franz vertaner so unglücklich vom Baume. dasö er über ärztliche Anordnung in das allgemeine Krankenhaus übertragen werden musste. An dem Auskommen des Verunglückten wird gezweifelt, — (Tobt schlag.) Am 29 September gegen 10 Uhr vormittags wurde der 60jährige AuSzügler Ialob Slubic, wohnhaft bei seinem Sohn Franz Studie in Dragoöel. Bezirk Littai. circa 800 Schritte vom Hause entfernt als Leiche aufgefunden Derselbe war entblößt und hatte am Kopfe zwei klaff'nde Wunden. Die von der Gendarmerie gepflogenen lkrhsbungen lrnlten de» Verdacht, diese ruchlose That verübt zu hc>ben. a„f die Bergknappen Bernhard Koloverzi. Johann Rak. Vla> siüS Vukar lant 3794 (p. r) in Wien; N. M. S tt in Kranichs feld. Obstgasse Nr. 11. Thür l2; Johann Somer in Graz; Josef Meyer in Iunsbrnck; Michael Mark,ö in Wien; Belogine Puher in Laibach. Trubergasse; T, G, (p. r.) in Gonobiz; Maria Vrezrut. Kinderspital, in Laibach. Au«st und Aitercttur. — (Landschaftliches Theater.) Aus Anlass des A ll erh öch st en N a in cn s fe st es war gestern 1iieü.tro lüiro. Der Vorstellung wohnten der Herr Landcspräsidcnt Baron Winkier. Landeshauptmann Graf Thurn, GM. Gröl! er und ein distinguiertes Publicum, die Damen in den Logen erschienen in Fcsttoilctten, bei. Schade, dass die Aufführung vom „Lustia.cn Krieg" zum Festabende im grellen Gegensatze stand. Der erste Act vermochte nicht nur leinen Erfolg zu erzielen, sondern wurde vom Publicum mit einer solchen Entschiedenheit abgelehnt, wie wir ihr im hiesigen Theater nicht sehr häufig begegnen. her, Reuter (Umberto) eignet sich für erste Tenorpartien in der Operette nicht. Was wir nach seinem ersten Auftreten über ihn sagten, halten wir nach seiner gestrigen Leistung noch entschiedener aufrecht. Der „Umberto" ist gewiss teine Partie, die einem Tenor so leicht den hals bricht, allein wenn man so geringe Stimmittcl zu Gebote hat wie Herr Reuter, lann sie einen doch zum Falle bringen. Frl. Mahr (Violctta) war mit leiner Gesangsnummer imstande, sich Beifall zu crsingen. Wenngleich, wie wir bereis erwähnten, es ihr an Stimmfond nicht fehlt, ihr temperament» loser Vortrug und ausdruclloscs Spiel passen in die Operette nicht. Dir Mond heim (Valthasar) wurde bei seinem Auf« treten sympathisch empfangen. Sein „Valthasar" wurde schon wiederholt nach Gcbür anerkannt. Erst der zweite Act vermochte eine günstige Stimmung hervorzurufen. Frl. Peters (Else) besitzt eine schöne Sopran» stimme, singt mit groher Corrcctheit uud spielt sehr nett. Ob» schon sie in dieser Partie sehr tüchtige Vorgängerinnen aus un-serer Bühne hatte, eroberte sie rasch das Terrain und fand verdienten Beifall nach dem allerliebsten Entreeliede wie nach der Kussaric. Frl. Peters dürfen wir als eine glückliche Acqui-sition in der Operette bezeichnen. Herr Strasser (Marchcse) fiel im ersten Acte ab. Erst mit dem unwiderstehlichen „Naturwalzer" fand er Beifall, der wohl mehr der prickelnden Musik als ihm galt. Sein Spiel ist nicht übel, mit seinem Tenor aber ist es nicht am besten bestellt. Fräulein Nenisch (Artemisia) bewies ihre Vefähigung als „singende Mutter". Die Chiire waren leidlich, im Orchester vermissten wir bei der ersten Vwlme den sogenannten Strauß'schen Bogenstrich. --^... ,^<^"^" neuen Parlllmentegcbäudc.") Unter dem Tltcl „Im neuen ParlamentSgcbäude. Niiclblicl auf die Amts-wnl amlctt deS Mmchermms Taaffe und die parlamentarische ?^"V ^ ^^"^^^ ""sten Abschnittes der neunten Session dcs Rclchsrathcs. Von einem Oesterrcicher" - ist in Wien im Verlage von H. Eipeldaucr u. Comp. eine Broschüre erschienen welche ein umfastendes. jedes bemerkenswerte Detail in sich schließendes Bild der jüngsten Parlaments-Session entrollt und sich durch Präcision ebenso auszeichnet, wie durch strenge Ob-jectivität. Durch ihre Uebersichtlichleit u»d Genauigleit gestaltet sie sich zu einem schätzbaren Achclfe für alle, die sich mit den Aufgaben der Legislatur beschäftigen. Neueste Post. Original.Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 3. Oktober. Maka rts Zustand ist s.h, IiesmMv'elleqend. Wenn nicht eine von der Kunst dci Dmtmen vollständig unabhängige Aenderung m dem Blsi"dcn Makaltb «inlrilt, so ist die Lebensdauer de5 beklagenswerten Künstlers nur mchr eine sehr kurze. Mal art ist zur Stunde von den Aerzten aufgegeben. Wien. 4. Oktober. Maler Makart ist gestern abends 9 Uhr gestorben. Prag, 3. Ollober. Des Landtag wies den Antrag des Landesausschusses betreffs Ecbauung eines Mnscumö auf Landeslosten einem Füllfzehner.Ausschusse zu. Bremen. 3. Oktober. Der Vertreter von Lilderih in Angra P^queua erhielt am 9. August vom d'Nt-schen ColvetteN'Capitän Raven die Miltheilnna. dass das Küstengebiet von Angra Pcqaena unter deutschen Schuh gestellt, dass daselbst die deutsche Flagge aus-gehisst und deutsche Oreozpfahle aufgestellt wurden. Rom, 3. Oktober. Der Zar verlieh Mancini das Eroßkreuz des Alexander» Newski» Ordens. Gi?r8 schrieb an Mancini, der Zar wollte ihm einen Beweis seiner Achtung geben für feine Verdienste um oic Rechtswissenschaft und lim die Aufrechlhaltmig und Befestigung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Regierungen. — Anlässlich deS Jahrestages der Besetzung Roms wurde die Stadt beflaggt und beleuchtet. London, 3. Oktober. Reuters Office meldet aus Kairo vom heutigen: Der Khedive erhielt ein Te» legramm mit der Meldung, d^ss Berber zurückerobert wurde; es gelang jedoch den Rebellen, den Kriegsschah fortzubringen. London, 4. Oktober. Gordon eroberte wieder die Stadt Berber; die Aufständischen flüchtete. Kopenhagen, 4. Oktober. Im Schlosse Ch, istians« borg brach nachmittags Feuer aus; die Reichstags» localitäten sind wahrscheinlich verloren, die Gemälde' sammlung wird hoffentlich gerettet. Mlkswirtschastl'iches. Ergebnisse des Tabakuerkaufes. In den im Reichsrathe vertretenen Ländern betrugen die Einnahmen für die im ersten Quartal 1884 im allacmcincn Verschleiße abgesetzten in» und ausländischen Tabalfabrikate und Cigarren 16157 631 st. jene dcs Specialitäten.Verkaufes 516492 Gulden, zusammen 16Ü74 123 fl. Werden hiczu noch die Er» gebnisse dcs Verschleißes im Auslande und an das Ausland mit 104425 sl. gerechnet, so ergibt sich eine Gcsammteiunahmc von 16 778548 fl., welche sich im Vergleiche zu den Resultaten der gleichen Periode des Vorjahres per 15 681 759 fl. um 1096769 fl, das ist um 7 pCt. höher herausstellt. Das Er-gebnis des allgemeinen Verschleißes ergab im Vergleiche zu der gleichen Periode dcs Vorjahres in allen Ländern eine größere Einnahme. Bezüglich des Verbrauches an Cigarren im allgemei« ncn Verschleiße ergab sich in allen Ländern eine Zunahme, mit Ausnahme der Vulowina, wo sich eine Abnahme um 23 000 Stücl zeigte. Von den echten Havanna Cigarren wurden im ganzen um 79324 Stück mehr verschlissen. Der Verbrauch au Schnupftabak hat um 5841 Kilogr. zugenommen An Rauch, tabak wurden im allgemeinen Verschleiße um 121317 Kilogr. mehr, dagegen im Specialitäten »Verkaufe um 1458 Kilogr. weniger abgesetzt. Verstorbene. Den 1. Oktober. Anton Gerhardt, pens Lehrer. 87 I. Petersstraße Nr. 42. Altersschwäche. — Josef Pausier. Dom-canonicus. 77 I. Domplak Nr. 18. allgem, Lähmuna. Den 2.0ltober. Anna Hribar. Näherin. 21 I,. Brunn« gasse Nr. 19, Lungenphthyse. Im Epitale: Den 30. September. Martin Susnil. Taglöhner. 65 I.. infolge erlittener Verletzung, Den 1. Oltober. Johann Plestenjak. Arbeiter. 42 I.. Peritonitis. — Maria Sporn, Arbeiterin, 43 I, Lungentuber-culose. — Johann Del Medico, Maurer, 43 I., 5'okri» t^vlw«» Landschaftliches Theater. Heut e sgcrader Tag): Drei Paar Schuhe. Lebensbild in drei Acten und einem Vorspiele mit Gesang von Vcrla. — __________ Musil von Millöcker. Lottoziehuug vom I.Oktober: Prag: 5 77 1 37 63. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. T^U.Mg. 735.89 ^-11.8 !NO?"schwach, bewöllt 3 2 „ N. 736.39 ^l3.4>NO. schwach bewulkt 0.00 9 „ Ab., 735.84 j 4-10.8 < windstill > bewölkt Trübe. Das Tagesmlttel der Wärme -j- 12.1«, um 1,1° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglli. Mahstab 1-75.000. Preis per Blatt 5l1 lr.. in Taschenformat aus Lemwand gespannt «0 lr. Jg. n. kleinmayr H Fell. iiams,erg8 KlMaMlMll ^l^?Ntt^l^ AtMl^iN'l* "^^' man durch die renom. Vil.sNil^^ ^z^il^N«-^ miertcu sabrilate der Iinna Carl Philipp Pollal in Prag. lSieh heutiges Inserat.) Simmering, den 19. September 1884. Herr Brandt! Sie werden schon entschuldige», dass ich Sie mit meinem Schreiben sowie mit meinem Anlica.cn belästige. Als langjähriger M" nchmer Ihrer mir wirtlich !u meiner Krankheit ausgezeichnete Dienste leistenden Tchweizcrpillen kann ich nicht umhiu, Sie von folgendem Vorfalle in Kenntnis zu setzen. In einer Apothcle, wo ich immer Ihre Pillen bezog, erhielt ich vor einigen Tagen Pillm von beiliegender Form und Qualität und wurde vom Apotheker, als ich ihn darauf aufmerllam machte, bedeutet, dass man Pillen von früherer Form und Qualität nicht mehr erhält, da jetzt ein anderer dirse Pillen liefert. Wie Sie aus beiliegende!! Mustern ersehen, sind dieselben ganz weich, die Blechbüchse führt eine etwas geänderte Ucberschrist, sowie auch die Acschrei' liung in vier Sprachen beiliegt. Von der Qualität gar nicht zu reden. Um diesem Schwindel auf die Spur zu lommen, übersende ich Ihnen den Betrag von 4 fl, 20 tr. ö. W. für sechs Stücl Blechdosen echte Vrandt'sche Pillen und ersuche Sie höflichst, mein Verlangen postwendend zu erfüllen, indesseil zeichnet achtungsvoll Franz Vinder, Obermiillcr in der SiM-meringer Dampfmühle bei Wien. Dl^ Man achte darauf, dass stets die Etilelte ein weißes Kreuz im rothen Felde uud den Namenszug R. Arnndts trägt, alle anders verpackte Pillen sind als unecht zurückzuweisen. Aincscnr- Aotteric. Mit dem Vertriebe der vom uugarischen Ioclel>»Llub ausgegebenen Kincscm'Lofc wurde das bcstgclauute Wiener Bans' haus F. Wcy m an n ckllo, (I,. Äürsea^sse 12. und I., Woll-zeile l!4) betraut. Der landesnützlichc Zwect wie der gedieaeiie Spielplan. welch letzterer es ermöglicht, unter l00000 Treffer» solche in der beträchtlichen Höhe von 50 000, 20 000. 10000. 6000. 6000. 5000 fl. :c. zur Entscheidung zu bringen, welche bedeutende Gewinsthoffnuug mit nur Einem Gulden zu eruier' bcn ist, verdient Beachtung, ebenso dass jeder Treffer auf Wunsch des Gewinners sofort nach der Ziehung unter Abzug von 20 Pro» ccnt vom ungarischen Iocley'Club bar ausgezahlt wird. Ein Wunder möchte man es fast nennen, wenn i» un« sercm Jahrhundert, wo eine Erfindung die andere jagt, sich eine solche dauernd zu erhalten imstande lst. Zu deu letztere» gehört unbedingt der Vcrvielsä'ltiguugs'Apparat Hektograph von I ^' witus (Wien, Vabenbergcrstraßc 9). der sich trotz aller Nach' ahmungen als das Beste aus diesem Gebiete stets bewährt hat und alle ähnlichen Vclvielsältigungs'Apparate weit hinter sich lässt, Wir wollen auch noch des Brief» und FactureU'Ordners dieser Firma erwähnen, der ebenfalls in jedem Comptoir die besten Dienste leistet. (Man beachte das Inserat in unserem heutigen Blatte.) W Danksagung. W W Für die vielen Beweise herzlichster Theilnahme W ^ während der langwierigen Krankheit unseres Onlels, « ^ dcs hochwürdigcn Herrn Canonicus W > ^o2st ?Hv3Isr > ^ sowie für die überaus zahlreiche Vegleiluua. des« ^ W selben zu seiner letzten Ruhestätte und die Pracht- M ^ vollen Kranzspenden sprechen wir hiemil allen Leib» W W tragenden deu aufrichtigsten Dank aus. W W Laibach. den 4. Oktober 1884. D M Die trauernden Hinterbliebenen. > W Danksagung. » M Allen jenen, welche anlässlich des plötzlichen W ^ Todes und des Leichenbegängnisses des unvcrgcss- W ^» lichen, uns so früh und unerwartet entrissenen Herrn W » i086l 8obU6is kitttzl VW IlMllM > W ihre Theil«ahme bezeugt hllbcn, insbesondere den W ^ Vertretern der hohen Regierung. den Mitgliedern W ^ dcs hohen Landtages, Vereinen uub Corporationc». W ^ sowie den Spendern der Kränze und den Herren M Sängern der Hitalnica für ihren weihevollen Grab- W ^ gesang, sagen aus bewegten Herzen den tiescmpsun- W ^ dcneu Dank W M die trauernden Angehörigen. W > Danksagung. ^ Für die unserer unvergcsslichen guten Mutter, M Schwiecer» und Großmutter. Frau > Fnellmke Kogl B. lklliolli ^W während ihres langen, schweren Leidens so vielseitig M bezeigte warme Theilnahme und für die der theuren ^ Verblichrucn durch Kranzspenden und zahlreich^ M Geleitc zum Grabe erwiesene letzte Ehre fühlen wtr M uus tief verpflichtet, hiemit unseren innigsten Dani ^> abzustatten. W Ganz besonders fühlen wir uns zu Danl ver- M pflichtet gegenüber dem hochwürbigstcn Herrn Sup^ W intcudentcn O. Schact, der, einem HcrzcuswunM M der Verblichenen entsprechend, aus Wien hichcr cülc, W die geistlichen Functionen zu verrichte», und am W Grabe so hcrzerhebende Worte sprach, dann dc'N W löbl. evangelischen Frauenvereine für die wahren" W des langen Schmcrzenslagers der theuren Vertt»^ M bencn bezeigte besondere herzliche Theilnahme. W Laibach am 4. Oltober 1984. W Die trauernden Hintcrblicbcucu. üaibacher Zeitung Nr. 229 1897 4. Oktober 1884. Course an der Wiener Börse vom 3. Oktober 1NN4. (?/««d«n 0^°«, 2°^.^) E«ants.«nlehen. ^""«N!«....... 81- 8,-!ü ,,'"«!«>"'....... kl »5 b, ,l! l«^!. .-' > ^°»un s.v^ hll«ftel l<«> , ,4ll — »4« 5« !«.. ' ^^"'"°^ ' ' ><«> « -,7Ä. ,72 . . 17l-l,lü<. '"w"U!:n^n» ob "«!»««, 7lol«Nlenl«. st«u«,ft«i , »5 «5 üß'lb ""»''""ld«Nfe «°/. . . . , I,»-«,» „z l,0 ' ^, ,» <"/».... 9.1 »5, »ü 40 « ^ip,n-tcnl<: »"/, .... «««5.! ».»15 ' «'W>l"«nl. I^Nf,. « ,ll,G. K8.50 , 75 ' ^bah»! priori»«len . . »«-l.0, z»e »l) ' », , ,, "°m I. l»7« ,0» go 111 70 »'«'l «»a..«o,< 4°/, wu ft. . . ll5 5U lie-^"Ubentl.. Obligat«»«« z»/'^'",!,f«....... ! 4l«lll0l0 5-/, Iemt«v«»«an0<> ft. lib 50 llß — blu. «nleibe 1«?». fteuerfle, 1«l^'---------- «nleben d. «kl.ibtsscmelode wle„ 10« - 10»> -ünlebcn b. kladtssemeindc Wicü (Sllter oder «Sold) ....------—— Vl«m!tN-«nl.b.«t«bta<<>^>!>i«n^chulbv«schr.8»/» l»? — !»7'50 iDcft, ^i. ftotlx^ndanl l0j. 5'/,'/° - - ------ Otft.'UN»!. Ba»l »erl. »«/, . . 101 ?L >0l 90 dt°. , 4>/,",«. . lo«. z»s, l0'. 4^ bt°. , 4°/. . . 05 50 »b ö<, Unz. allg.Nobennldbahn 1. «miltto» ,0b — l0!> 5>. ssrldlxoüi'^Vlurdbah» !n Silb. 105 l»l» ic.«'— Fr<»n,'<> ßo»« «>,>!,isl^^ itarl' Ludwig. «ah« «km >^> .'<<>u N, K. «V,»,^, . , »» kll il»0 3!, Oefttll, »i»rbw«ftbahn . , . , i«z 90^e4 >: Silbenliligei . . . . N« l'l,l 9? 40 Vlaatsbah« I. Emisft»,, . . .18^75 - '— Gübbahn «^ !l^/,......»44 «5 l« 7s. _ . .. ^°v......,»-el»:»8- Nn«..,»li,. Noh» . . . , w'g« „ ,0 Diverse Lose «ttbltlns^ ,0^ n...... 17, 75 ,77 — Llarv»V°!e «0 ff,, , , , ty 75 4, wl> ^ .. —,,5l^o i>a!b»ch«Pliimin,.«nlthen »afi. ,»> - ,4- Ofen« i!osc 4<» 57 — «otheu»«eu,, 5ft. Vtj. ». ,0 st, !5 « ,310 «ubnis.eol» ,<>«...... ». _ . ,— Salm»l4 75 ^<ift,. Oi>ft.!iuoss. N,4o°' ,,? .'0 »i« -2rdl,'«nN. s. ^a„d ,!, «. ,«y ss" ^z, zc, ,^« <; , «7 ,5 Hitposittn!, »li^. 2UU ss. . . . ,«l - 504 5Ü H«co!»VN^., ^iedclüst, 5,00 ft »«» — «l8 — HVV°t!)cln!l>.. öy. !«»o „. ,5.,,^ 4. ^^,^, ^^„ ^änbevbüul ott, N'U «. O, s>o"/,H ,0, 7l»,,o5 -» Olftcn.'tlng. tiuül.....^7 - 85.» — Uuienbaol !l« f!......83 — k» i«^ V>'lf»l)lo!'!i!,s sl!l„. >«» >I, 14^-5« 149 — »elb «^le Netten von Iranep»rt> Nnten»eh«nnge» (per Gtlxf), «Iblecht-Vahn »»n N>» . «5 — «7 — «Isölb.ffiumon.^ahnlOoü.Vllb. >??75 l?e 25 «usss»..Icvl,H!scnb,,<>o N, ?Vl.-------— — «öhm. Norddavu l5» N. . . ,-------.----- weftbabn »»a N, . . .---------------- »»»chttehrab» »Nsb, 5«) N. «Vt,-------— — , lUl, U> »NO fi. . —>-------- Donau . D»mv«?»!<»««,« i»l^ 75 l»e ,5 !fclbwanb»»3l«rbb. loao st. «M, ,4^ «^7 !jla«»»I«1e!.»2hn «a» ss. Sill, ,o?'>ö,»l,?'?b ySufNrch^.Bllic!««!!.!,«»«,^ — -^ —-. O<,lz,KaN'^^»>«!z<^ «0of!, >5Ä z>?, - ,7, 5« »l»i»Ksstach«H..V.,N0ll. ö.lll. 24s — «50 0L «ahlenb^i^Eilend. »00 II. . . 55 5» 3z -llasK^u-^^elb, Vile»!', zoll-l. V 147-5» 14» — bahn»HcIell. l!0« il. «,W. . .ji,z-. ib»'5N Moyb, öil.'UNg,, Ii!c!I iU>0fl,H1/'..zs., — 5Dß -^ Oestciv, Nerdwestb, «UN st. Vild,^?« — l,z 50 dto. (l!t. N) »00 N. Gllbn ,,«,, 7s,.^^ »Iiag.I'lll« Elseüb. lbON.Silv zg—^ 41.— «Udo!! < Nahn »Ol, ss. Gilbei ,,0'— «80 5» Siebe»biligüs «tisenb. ü<^o fl. S ,7«— 17« 5>>, Gllbbahn »«» fl, Vild« ,4»'— ,4» »ö Vilb.Nofbb, l»tsl,,,»,««»1l.IVt l4»btt,4l» . Ihthlen»..«<'. 100«, . ..^ ^,. Devisen. D«n«Ht Platze......59 ?c 59 tzu l^?,!d0A.........l«'?0i>>!l ttli ^Parl«.........«>U t«b5 ,Petc,«bu,«......— — - - , Valuten. Ducat n........ »?? 5 ?» «0.ssranc».Vtllr. 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Ca. ^^ixp^P i !' rjjsgf^. f tCA'*.?:. ju^I ? ^ 2 O 2. g:- g'W r [" Jg% >it. Miri.hill.,.l,,Mt;|3ll 2.' »/ifio' j] ,J I 1 » O I1 . 9 I !*i Haupt-Depöt dor k. k. priv. Pu- ffi jrita« boi dorn allcini^on Erzougor und lf ^.k. k. Priv.-Inhubor Otto Franz, Wion,*; VJl-, Mariahilsoratrasso 3R. (3882) 12—5 JT {V Niederlage in Laibaoh bei Sb j j:a.^Ialir, Parfumeur.f H| In Kla^rensurt: P. Birnbach, Aik>- OP Ithoko „zum Obelisk"; in Villach: .T Do-atoni, CoifT«iir, nobnn Hotol „zur Post";« Jjin Marburjr: "W. Künip, Apothokor. \ IPiccoli's Magen-Essen/ ^ ^k von G. Piccoli, Apotheker, Laibach. ¦ VäwÜ^j^K Herrn ^' piccoli' Apotheker in Laibach. H yiffiifi "^sl^ 1°^ war 80^ 18 Jahron inimor mit Magonloidon go- ^M MrJA-*-^*1!1*?-** P^a^ unt^ Klaubto nio raohr gosund zu wordon. Wio ich ^1 P yJ) ¦ \ \y-'4^\ ° Mageneasonz bokommon habe, nach einigen Fla- ^M ^K>~J J-^Py.'^ Bohon wurdo ich ganz gut, und jetzt schaue ich wohl- H Qh^ÄSpf^' ^4 ^010^ und ganz gut aus. (1951) 15-6 ¦ C 2Vr//''iJßl ttovorodo, Tirol, 10. Februar 1884. ¦ ÄrW'/^W ^setrlst ScH^arz. ¦ P fn^rJäm l Flaaohe 10 kr. In Schachteln ä 12 Flaschen ¦ ^*lm?l Xl.'jajfc^ wir<1 fer°go»i Nachnahme von 1 fl. .% kr. vom Erzeuger ¦ ^&t&gf&^ vorsondot. Bei grösserer Abnahme ont8])rochonder Rabatt. ^P SJ Dlo orttot, oebton, nchlslmlöcoodon Johann Eoff'tchts Broit- ' 01 ^^^^^^tf^H läihoitract-Boabons ebd in blinem Papier. g^^^^^^g^— ''''[ 'i «Toi»n,nii IIoüm »ToIifLim Hoir*!» 1 ^ V Malzextract Gesundheitsbier concentriertes Nlalzextract | / ))|l] 1 1 Flasche 56 kr. 1 Flasche fl. 1,12, kl. Flasche 70 kr. pl o Heilung von Brust- und Lungenleiden, V J| katarrhalischen Affectionen \% 'I Verdauungs- und Nervenschwäche, Ab- iljŠ.1 V magerung, Blutarmut und Entkräftung. [¦";¦: !i!ii|'ffl Johann lloffs Johann Höfts Willi I ll Brust-Malzextract-Bonbons Malz-Gesundheits-Chocolade Mil lim a 60 .'50, 15 und 10 kr, nur echt in ]>er •/¦ Kilo 1 fl. 2,40, II. fl. 1,60, per |ll|\ (ill blauen Beuteln. 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Jm.'¦¦!¦' lliViilMfl Achtungsvoll M. Brand, Südbahn-Rostaurateur, Laibach. ¦jj|j( lllllliMii 'C^ ^a^° m'cl1 an lliro woljl8cllmcckcn(l° Bruet-Malzchocolade I. JL ;;!\ ill Ui 80 gowöhnt, dass ich nicht ohne dieselbe loben kann, demnach ersuche |m|in Will ic^ "nigehond 4 Kilo per Postnachnahme. Ill \SJw Birkendors, Oborkrain, 13. Soptombor 1881. IM 11 Achtungsvoll A. Paulln. I Ulk Rndolfswert, Krain, 27. Novomber 1884. «kl (|f|l Aerztlloher Heilberloht. Das beeilte Johann Hoff'sehe 1] \vV|ll Malzextract-Gosundheit8bior machtgutoWirkunR, demnach ersuche, wiodor ll'I iWüW 1% Flaschen und 4 Boutol Johann Hoss'scho Malzextract-Bonbons ].«r vm (' HlI Mil ^acananm0 zu senden. Achtungsvoll I i:" ill Mi I)r. OaBtaT Fischer, k. k. Regiinentsarzt. il. > Pf] Z Z. Rudolfswort. Krain. JM/ V • W Hauptdepöt in Laibaoh: Peter LasRnik ; Kralnburgr: Frau/, '# / ||i||] Dolenz; iern»r in Agram: C Arasim, Apotheker, Erzbischöfliche Ajw- j| äli thoko, Barmlior7,igon-Aj»üthoko; Cilli: J. KiipsiTschniiod. AdoJsMBfw*. j| fill Apotheker; Fiume: ti. Catti, Apotheker, Fr. Zod.c'.N. 1'^%^',,- W§!§ Ml guiston; Görz: G. ChriMtofolotti, Hosapotli.; Kl»*f»/*[JJ;|I)^'. JTa«- Jf||f :m wald, Aiiotheker; Marburg : W. Künig, *V»ihnk°T:^.tUn: J. ,K»s\'n\r/ l1'1! 13) markti: J. lUitharek; Pola: (J. M-V-J»1™^; VlU^: Üro'v Ž[ ¦„ij Sk Trlent: F. R Prinz, Soravallo, **»«LL*»&. M-^cco, N- ADdrovK, | II Dr. Kampfs Krbon, Aj.ou.ekor, *•*• _______0»»^ _____W