MMprvl» l'SV 75. ^s^ryang U,«^..!ni '«oongntiio^ s«od»m«I. SodrtNt«Nl»»g t7«I«fon Is,tskd,t)»n dtk. 2S?0, ^«fH>,»liun^ u öuekcj» uckvrsi (s»I. int«»ufd. 2024» ^»sibos, »luföiöovs «t. 4 ^«nutkripio «/^k>rian.'no m ^HOsidof. ^uröiiev» ul. ä g«^ugsproiss /^iz^olgn. monstl. 22 vin, ru»tvl!»n 24 vin. ciurek l^ost monst». 2Z vii^ tü» . SS Vt«. LinTslnummek > 50 u. 2 i)m Z.Febtr Efgänzungswahlen zum jugollawischm Senat Das Draubanat wählt drei Senatoren. B e o g r Ä d, 7. Jänner. Am 3. s^ber finden in Jugoslawien die «^rgiinzungöwahlcn zum jugoslawischen Ce^ nat statt. Es werden mlt einer weiteren! ivunktionödauer von sechs Iahren insgesamt! .?.'i Senatoren neu gewählt. Das Traubannt! wählt hievon I Vertreter in den Senat. DerbiMflung ves Äucken» in Äugollawlen B e o g r a d, 7. Jäiiner. Na6> dem Kartellgesetz wurde un» Neusahr das Iuck<^rkartell, eines der innchtiIittin andel s6)on von 4 auf und sogar auf Z.üO Dinar, im Detailhandsl hingegen auf lS Dinar herab^iesunken. Man lNvartet le^t eine grlis'.ere Nachfrage »ach Zucker. Infolge des horrenden Zuckerprcise'Z wurden im Vorjahre nur Wagston? abgesetzt, eine nachgerade.' verschwindend geringe Menge. Die Fat'riken koinmeil bei der Sl!n-kung der Zuckerpreise nicht zu Schaden, da sie jetzt die Kapazität erir^itern werden. Kitt neuer G?meinderat in Veograd. Beo g r ad, 7. Jänner. Auf Grund einer Verordnung des Regent-ichaftsrates ist der bisherige Mirgevmeister i'on Veograd, P e t r o v i ä, seines Amtes entholien worden. An seiner Stelle wurde der Dertilindnstrielle Vlada I l i ö zum ^.^^ürg'.'rin<'!st'>.'r ernannt. (^lMzeitig wurdi' eil, nener VSköpfiger Gemeindeausschus; ein^ ^ Noesenes« ern äsz'gt den Bier-Mtts«hrzoll. W a s h i u 9 t o n, 7. ^'^änner. Wie ans gnt nnterrickteten ^ireisen verlautet, beabsichtigt Prälsident Roosevelt, einer Empschlnng der Tarifkommission folgend, den (5infns?r'vori auf Vier nnt 50^^ M enniis^lgen. Die Velivirlüchnng dicies Planes liiinge jedoch davon ab, das; Dentschland und d'.e Tschechoslowakei. di? lonnte Tln'Nia>> seinen <^iegner Lilienlhal nmttietvn. VM'.nnuik lvng über Nornnin den Tieg da i.n?, des-'.'lelchen Men!iilo'l>a i'iber Ä'illner. üie Par-lien l5i?we:5>''i!'s''ess tt?sd d'aval'lanca:/^l'it?r <'e>''ie'en renns. ? t a n d nacl? der achtei^ lNlio s!'l'. (5nine n ^lohr 5,'/^. l^npabl'tii'a ^..'ilientsüil nn^ '^'r'tvlnnik so >b.!l 'U>en>-itov.i Millner 1'-1 »n^ »lllii 1 Pnnli. P a r i s, 7. Jänner. Räch einem nach Mitternacht herausgegebenen «ommuniquee ist bei b. gestrigen Unterredung zwisäien Mussolini und L a v a l auf der sranzösischen Bot-schast eine vollständige (?) Einigung in al len mitteleuroniiischen und afrikanischen Fragen er.iielt worden. Das ?lbkommen soll noch j^ute nachmittags perfektuiert werden, was in dem gleichzeitig znr Herausgabe kommenden Kommunique^ betont wer^n wird. Mussolini und Latml sind heute um IN Uhr vormittags mit den lkxperte« zu einer Beratung zusammengetreten, um die letzten Korrekturen an den vier in Frage stehenden Bertragsdoknmenten vorzuneh-mm. Das erste Protokoll stellt die Nebereinstimmung der sranzösischen und der italienischen Gesichtspunkte beziiglich aller großer Probleme der i n t e r n a t i 0 n a-l e n Politik sest. Das zweite Protokoll enthält eine Empfehlung Frankreichs und Italiens an die Adresse der G u k z e f s i 0 n s-staatender einstigen Donaumonarchie, und an V e u t s ch l a n d, eine Konvention abzuschließen, in der sie sich gegenseitig die Respektierung des territorialen sta-tuS quo und die Nichteinmischung in die Junenangelegenheiten der Vertragspartner gewilhrleisttn. Das dritte Dokument ist der f r a n z ö-sisch-italienischeKonsul-t a t i v p a k t^ in dem sich zunächst Frank reich und JtaVen verpflichten, bei eventueller Bedrohung der NnabhSngigkeit ^e' sterreichs von außen oder innen ins Einvernehmen zu treten. Die tibrigen Staaten werden eingeladen, diesem Pakt beizutreten. Es ist beim gegenwärtigen Stand der Dinge und mit Riicksicht darans, das; die „llnabhängigkeit" Oesterreichs den Mächten ganz verschleSien „ans dem Herzen" liegt, von vorneherein sehr zweifelhaft, ob ^utfchland und Ungarn den Pakt über die Unabhängigkeit Oesterreichs unterzeichnen werden. Vas vierte Bertragsdokument bezieht sich auf die sranzösifch-italienifche (Einigung in den kolonial-territoriale» Problemen. Das letztere Dokument wird schon heute veröffentlicht werden, die anderen drei Dokumente jedoch, die sich aus die mitteleuropäischen Fragen beziehen, sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt der Oesftnt-lichkeit iibergeben werden, da der Standpunkt der beiden Regierungen in gewissen außenpolitischen Fragen noch einer letzten Klärung bedarf. R 0 m, 7. Iiinner. D'.e heutigen Vlätter glorifizieren den Verhandlungserfolg Möschen ^.'aval und Mussolini und feiern letzteren al>> dcn grollten Staatsmann der Welt. ^Aeicl»',eilig wird es dem sran.ziisiscl>en Ans^enni'.niiler Lao^U aiiertannt, das; er al-> einer lener 'Eltonen Staatsmänner ^rantreich-^ an',uspreilx'n sei, die es niiliili verstanden iiällei', di< Vergamienlx'il .'^n vergessen niid nu-!) )^in^^l.'^i'c!>.n Ztreitsragen zn begralx'n. I'ie lur weisen d^^raus, das; Europa elu neiles Anl lil^ erlialleii I>abe. ''^ei einer enj^ercn .'»u-i.unineiiarbelt d.r l^>roijn>ä'.!)tc U'erd.' lciau inc'gli sein, allc sa>ivebenden :»ieil. I fragen .'»u lösen, die die politische und !>kv-! nomische Koivsolidierung Euro-Pas v<*rhin-, dern. > R 0 m, 7. Jänner. «In hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet, daß im Zusammenhange mit dem italie-nisch-sranzösifchen Abkommen eine Konserenz aller T'onanstaaten nach Rom einberufen werden wird, um die mitteleuropäischen " ragen im l^eiste und im Ginne der zwischen Muffolini imd Laval getrosfenen Ab-nlachungen zu lösen. An diefer Konferenz wer^n alle Staaten des italienischen und des sranzüsischen Blocks in Mitteleuropa teil nehmen. P a r i s, 7. Jänner. Die Blätter sind mit denl Ergebnis dlir römischen Einigung sehr zufrieden. Veson ders zustimmend ist der Kommentar des „P e t i t P a r i s i e n", der auf das inti-nierc Zusammenarbeiten der Gros'.niächte hinweist. Der „E r c c l s i 0 r verweist ferner darauf hin, dast Mnssolinj nnd Laval über die egoistischen Int<"essen hinwcgge-schritten wären, um dieselben den allaemei-uen europäischen ^ntercss^n nnterznordnon. Dr. Artukovik wird nach ÄUi^oslawlm ausgeNefeN Der jugoslawische Minenleger „Spasilac" in Marseille eingetroffen, um den Mordkompli. zen zn übernehmen. P a r i s, 7. Jänner. Der jugoslawiscli? Minenleger „Spasilac"! ist, wie die Blätter melden, zu ^m Zweck, nach Marseille gelonimen, um den jugosla-! wisch'u Terroristen Arlulovic an Bord zu nehnien, d-esseu Auslieferung von Frankreich auf Antrag der Belgrader Negiernng verfügt worden ist. ArtukoviL wurde im Oktober vorigen Jahr>es in Dieppe verhastet nnd gilt als hervorragendes Mitglied der Usta-Si-Organisation. Der- jugoslawische Auslieferungsantrag stützt sich jedoch nicht auf seine politische Tätigkeit sondern auf gemeine Verbrechen, die Artnkoviö in Jugoslawien begangen haben soll. schäftigt, d^ie Mascknne und Von eingcklemiii' ten Piloten ans ihrer bedrohlichen ^'age retten. Nach Ueberwindung groster Schmie« rigkeilen gelang es schließlich, an das ^lng« zeug heranzukonnnen und dl?n nnr leicht ver letzten Piloten zu bergen. Anch die ^lng^cna trümmer konnten aus der t^asonn'terwand herausgeholt werden, ohne l^a^ schnvrcr Schaden angerichtet wurde Saar Reden der NeichS-minlfter Dr. svbbels und Heß Berlin,?. Jänner. Anläfjlich der Eröfsnnn^ der Saar-Aus-stellung in der Kroll-Oper hielt heute Pro-pagandaminist^lir Dr. G ö b b e l s eine Rede, in der er darauf hiulvies, daß die Saar-Frage seit Monateu ini Mittelduult des Interesses stand. Er setzte sich niit den marxistischen Emigranten, besonders mit dem bolschewistischen Hetzer Max Braun, auseinander, die die nationalpoli'ische Diskussion in wirtschaftliche Bahnen abzndrängen ver-snchen. Die Erfahrungen der letzten Jahre hät'len indessen dargetan, das; die Zaarwirt-'chaft auf Gedeih und Verderb mit der reichs dentschen vei^'bunden ist. In der Äaar-Eundgebung im Berliner 'i-vor.'palast sprach der 'Stellvertreter des Führers, Rei^'Minister Nndolf e ß, der u. a. erklärte: „Wir wollen dantbar anerkennen, das^ die heutige französische Regierung. nachdem sie s6)on auf der Abstimmung besteben zll nckssen glaub'te, sich ehrlich und mit Erfolg lvmüht, aus denk Wege zu ?än-nlen, was Zch'^vierigkeiten erzeugen und die ^^^'zieliungen ^v!s-s>en Teutschland und Frank reich i>'isiü?<^t'i^ beeinflusvm mii^te". gegen Sawmeter ^ Ein seltsamer Unfall. ^ a m b u r g, 7. Jänner. , dichten By'dennebel sties'. ein Flugzeug ^^-legen den über IM Meter hohen l^wsometer INI .^>anlbnrger Stadtteil )l^'otenbnrgort. ^n jUnia '-'O Meter vrallte dos Flugzeug .gegen die eiieuie '^^^tnnd die glalt durchschlagen ivnrde. Das ^z>?rtvünilnerte j,'^lgnzeiig l'lieb in d^'r dlirclilociierten Wand lregelreciil slecten. Bis i»i di«' Asu'ndstilnden jnxiren ^eneruiehrmnnnsci»asteil damit tip" Zurückziehung der Ausweisung des Prinzen Löwenstein aus dem Saargebiet. S a a r b r ü ct e n, 7. Jänner. Die saarländisch^' Regiernngskonlnlission hat ihr Ausweislingsdekret für len hiesigen Mitarbeiter d<'s „Prager Tagblatt" P inze» L 5 w e n st e j n zurückgenonlmen, da er sich verpflichten mußte, seine gegen Denlschlaild gerichtete Revue „Das Reich" einznste5en. Litwmow über die rufsisch-tschcchoflowatis'.ke Freundschaft. P ra g, ki. Iäinicr. Wie di< „Lidove ')io-vinv" aus Moskau berichten, hieli Att>ci> kommissär L i l '' ! n 0 w anlas',lich eines Empsanges der in :^ilis;land weilenden tschechoslowakischen Ionrnalisteli eine Rede, wo bei er erklärte, das^ neben der sprachlichen Verwandtschaft anch reale l^^ründe für ein^' Zusammeua'.beit i'er beide,« Staaten spre cheu. Towjetrnsjland brancht elx'nso nne die Tscliechoslowakei den frieden zu seiner inne ren Ausgeitaltung. „Wir wollen nichts an sjer nnsere Kix'nzen. Wir sind init der Tschechoslowakei eins, nicht nnr in dem St'eben nach Frieden, sondern anch im gemeinsamen Programm, das^ der Friede nur dnrch ein^ kollektiv«? Sichernng gewahrt werden lann. Der Ostpakt, der nicht nur in Ostenropa. sondern in ganz Europa den Frieden nchern würde, stellt nnr ein Minimnm dar. da^) nicht noch mehr verringert Vierden k'a'.s. Wir wünsckien von ihnen nicht nnr Milar^ beit, sondern gegenseitige?- Berständni!».' Btenfchenfchmuagel in Palästina. B u k a r e st, l;. ^^äuner. Der Rechnung? l>eaml<.' des rumänisclien T^mvsers „D^icia", Joail Mija, nnir^e von den k^^richtsbehi^r-den in .Haifa zu sechs Monaten Kerkers ver urteilt, weil er jüdische Inng.nbeiter vorgeschriebene ^^rtifikatc nach Palästin" einzuschmuggeln versuchte. Z ü r i ch, 7. Jänner. Devifen: Veograd Paris 2l1.37, London ??cmvork .'^.50, Mailand Äi.lO, Prag 12.88, Men Berlin ^ j u b l j a u a, 7. ^ä?nier. Devifen: Ber lin lMi.sZO -l!^77.^(^, Zürich 1105.8.'^--l11l..'i5,, !?ondon 't''7.'.X;..ll'»8..').'^. ??^wvors 3tl>e,-! :^l<»l.<>7. Paris .95.^ Pnig ll l-'V-.'I, Triest 291.17 : öklerr. Soie aus den äußeren Umständen zu ersahen ist jo gut wii) abgeschlossen worden. Nach den tij'^ixrigen Jnformatlo^iicn aus italienischen unt» französischen ülucllen habeil die Ver-handluligcil das erwimschtc Ergebnis nicht gezeitigt. Tl<' initteleuropäisckic Frage, die dcu ^^iern der sranzösisch-i'alienlschen Mis;-verjlälldnissc' ss^'bildet hat, ist nach wie vor unjieUist lieblicben, da Laval insbesondere in der vstcr^-'^ichisclien Zrage au6) gewisse Rück. nciUen auf Deutschland zu nehmen hat schon NN >.^lnblils daraus, das; Frankreich eine An-näherunj^ nnl Berlin ansttebt. Nne einseitig!) Aufteilung der Interessensphäre in Mit-.'^.'lcuropa zwi'c!)cn Frankrei6i und Italien abcr Deutschland nicht ruhig hinneh- men, abgesiihen davon, das^ eine solche Äus-leilung ?>ie ^^i.^cgc .zur d^utsch-sranMischen Verständigung verammeln wurde. Mbeu der Äsung einiger kolonialer Fragen einigten sich Mussolini und La^l nur in großen Umrissen über eine gemeinsame sranzösisch-ita--^ienische Europa-Politik, die in, Abschlus; eines franzi?sisch-italienischen .^^onsultatiovak-:es.»UN, Ausdruck kommt. Die 'Besprechungen belogen sich serner auf die .Sicherunn der ttnabhängigl'it o.'skcrrcichs. nur dl^.' ,^-rage des Al'schlusses ein?s !Nlttel.'ur:^pciiÄ)^n Li-ch..'ri>^'ttsvactes büeli ni)ch offen. Wie Merlau-let, sotten die Verhandlungen iiber die mit-kcl^'ur^'^pn'.schei! fragen auf diploinatischüm Ä'eg.' for.geser.t werden. Trolz alldenl wird der benorstehende Abschluß cines .^toniulta-livpatl.'s als ein gros;er Erfolg der rönli-sa nian sich von ihr in der Tat einen Abbau der lnsherigen lZ>^»aunilng verspr!cl>t. o m, li. ^'^ünner. '.'>iin!i!'eipläii>.'itt M n s s c, I i n i nn'' d^'r sr.?nhöfische Ansienininijter a n a IZ bauen s)en.e eine dreieinhaZbstnndig.' Au^-sprame Der fran^'^ösische Äotichaslcr de l5 l, n ni b r u n gab.',u (ii>rcn ^^'aval--Muiiolinis ein ('!)a!aiouper, an dem sich alle Miüiliei'ier der ilalienifchcn '>i.g'.'rnng nn', k>!e ^^'aval-. beteiligten, un.> Musso.!ini loerden iyr^ !^>e!prechung!?n '.loci> iin ^'anfe d.'s Tog'.'s sor!s?!.!?n, doch ^ werden diese !cl)>^n ^'espri^vh'.lngen nnr necü! der ^orinuüerung des beschlossenen koniu' ! loiiopaktes ni,d der R^dallion des -''i!!!ier. ! ^eiin zros',-'n "U'.endl'' -Palaü l-e.iri'^iili? ussolini dcn sr.?!: ,löslichen Aiti'.ennlinister ^^^aiml inil d^in stt^nden Drink'oruiin ' und deiu'n »Regierung sühl^.n sick' glücklich, naä) langen Ial)ren Frankreich' ^ Aus;enminist?r in kiegrür.en ,^u können ^chon. des öftep.'n zeigt<'n sich die A'.i^^eiche" einer sachl^Pen ^'snnäherung .zwischen ,"'ran' wich und Italien, si5ervn Pp^isidenten der französischen )Uepublik, ans ilzr Wohl und den Fortschritt Frankreichs. Der franMsche Außenminifter Laval erwiderte den Toast Mussolims wie folgt: I Ich danke Ihnen für d^e Worte, die in Frankreich tiefen Widerhall finden werden > und bringe Ihnen die Grüße meines Landes. Ich fühle mich glücklich darüber, daß mir die Umstände einen Besuch erlaubten, der bereits 1931 kon.jipiert war. Sie haben den Namen meines Borgäugers genannt, der uns an sein edles Opfer erinnert. J6) habe vor einigen Tagen im Senat betout, daß ich an den Erfolg der eingeleiteten Verhandlungen glaube. Die Einigung zwischen Frankreich und Italien ist eine Notnienliägteit. Es geht l/ier nicht nur um die Sonderinteressen unserer beiden Staaten, sondern um das Interesse des Wc'ltfriedens. Wir wollten die uns gestellten Fragen und Probleme lösen, wir wollten unsere Ansichten über die grundsätz-lichell Fragen der allgemeinen Politik in Einklang bringen. Die ganze Welt verfolgt unsere Bemühungen mit größtem Interesse. Die Welt wird sich überzeugen können, mit )velch ausrichtigen ^Pfindungen wir bei der Sache sind. Ich spreche im Namen Frankreichs, loelches niO einen einzigen Augenblick bloß an seine eigenen Lebeusziele denkt. Es muß zwar für seine -Äch^erheit besorgt sein, in WirNi6>!eit aber will Frankreich die Verständigung der Völker. Sie steheir an der Spibe der italienischen Nation, l^r Sie durch Ihre Autorität dcn ihr gebührenden Platz einzuräumen wußten. Im Buche des modernen Italien haben Sie die schönsten Sei-len geschrieben. Dadurch, das; Sie Ihr Anseien in den Dienst des europ. Friedens stellen, tonservieren Sie auch seine Geltung. Wir haben unlängst in Genf einen Streit liquidiert, aber der Friede ist noch nicht fertig. Er vorblieb auf seiner bisherigen Grund läge. Die Böller aber wollen nicht länger warten. Die Böller leben in einer Ungewiß heit. Sie wünschen ledoch gleichzeitig, an einer glücklicheren Zukunft AnteU zu nehmen, und für diese würden sie auch ihre Freiheit verteidigen. Sie wollen, daß es ihnen so gut als möglich ergehe. ES ist nicht Baterlands-verrat, ivenn man wünscht, dab die Interessen des eigenen Landes mit jenen der internationalen Solidarität in Einklang gebracht tverden. Wir wissen, daß dieser Wuns6) nicht immer verwirklicht wurde, von jenen aber, die für die europaischen Nationen verant»^ wortlich sind, fordert man jetzt Mut. Wir haben eine grotze Hoffnung geboren, die wir erfüllen und befestigen müssen. Unsere Annäherung darf nicht scheitern. Wir wissen eZ aus der Geschichte, daß der Krieg es war, der die Annäherung zum Scki-eitcrn brachte. Wir leben in einem historischen Augenblick, in dem der Einzelne mit souveräner Hand dem^ jenigen dienen kann, was Generationen errichtet haben. Hier, vor dsm Antlitz des al^ ten Rom, wollen wir uns versprechen, daß wir es nicht dull>en werden, daß die Mensche heit in jene Kämpfe zurückkehre, die seit Iahe Hunderten seine Geißel waren. Ich erhe^!^ mein Glas auf das Wohlergeheil S. M. des Königs, I. M. der Königin und S. kSmgl. Hoheit des Thronfolgers. Ich trinfe auf Ihr persönliches Glück und auf den Fortschritt Italiens!" R o m, 6. Jänner. Der französische Außenminister Laval wurde vom König von Italien mit dem Großkreuz des St. Mauritius- und des La-zarusoi^ns ausgezeichnet. Der französisch«^ Staatspräsident verlieh Hängegen dem Dur^ das Großkreuz der Ehren^gion. M I ZMii verlieft in der SMyschNna die Re^'kenmrzÄei'k'KsUN?! 'A Sensation im Andbergd« Bab« Vrozeß Flem ington (Nen>-JersÄ)), Januar. Der Hauptverteidiger des Angekl^ig-ten Bruno Richard Hauptmann. Reilly, erklärte gestern in einer Rundfunkrede, die Verteidigung Hauptmanns sei auf der Behauptung ausgebaut, Käß !>aS Perbrecl)en gegen das Lindbergh-'Babt? im >)aust) des Obersten Lindbergh selbst ausgeheckt wurde^ allerdings nicht von irgend einenl Mitglied der Familie Lindbergh. D'»es.' Erklärung des Ann>altes hat natnrgemäß unter den Prozeßl'eteiligten ungeheure Errcsiung und große Sensation hervorgerufen. Reilll) erklärte weiters: „Äir Wersen be-n>eiftn, daß die Entführung nichl von elncm Einzelnen, sondern '.wn einer Bande von fünf Personen ausgefi'chrt wurde. Die Vc-r-teidiaung wird den Beweis dafür antreten, daß das Kind aus dem ??inder'/lMM'.'r die Treppe herabgetragcn und ans keinem T'.-lle Nuttels einer Leiter aus dem F.'nstc -! liSgeholt wurde. Gin DenWai svr die GrubenoMr vi!»? ! NeuZahrsamnestie slic' geringere Vergehen B e o g r a d, 0. Jänner. Di-e „Siu^bene Nooine« bringen ein kö-n>i>tichcs Amncst'edelrct, wclrlzes sich auf ^ Pres;deliltc, auf sträfliche .>Mndlungcn ou^ ! den Bestimmungen des Forstg^-netzc^ usw. beziehen. Ans Grund dieser Amnestie wer-dcn .^^aststrli'cn bis zu <> Mon-Uen gniiden-0'nse erlassen. Ausgeuoiuinen r.vn der lnlnesli<' sind Delikte «'us Grund des Boi- eiueut Jahr, in den ersten Ianuartagcn tanien in ».iner Grnbc von Ossegsi im nordböhmischeil ^tohlenn'viei- l4L Bergleute umS ^eben. Zum A,?d?nlen an dies<'s erscbiltternde Ereignis wurde jeltt >ni Beisein der Angehörisien nnd Arbeil-knmeraden vor deni '^^elsonschacht in Ossegg ein Denimal sür die Tote - nühülst. Unse- Bild zeizil DenknuU, ein Werk de-z Prosessors I. Watzel, wäl)rcn.d der Einweihungsseier. Bericht vor dem Genser Itat Bu da pe st, »i. Jänner. ! S.tlne l>eS Beschlüsse'? des Völker- i l ilndrates im Zusanlineniiangc mit der su-!losl:iwischen Be'chlverde gegen Ungarn lMt die ung.irisci'.e Regierung die ausstindlge 'Ii'tersnchung beendet. Es .»nrde bereits cin 'eric!)t verfas^t, den der ungarisrl?e '^^ölter-uiiddel. Begräbnis sofort abg^gt und die wieder zum Leben erivachte Frau in rhr Bett zurückgebracht. Sic lebte dann no drei Tage und „starb" zum ziveitenmal. Lei-s^en^. beschau und Begräbnis fand ordnungsmäßig statt, --^un ist. es dor. Sitte das Grab nicht.sofort zu fchließen, sondern den Sarg einige Tage in» offenen Grabe ruhen zu lassen. In der Nacht nach der „zweiten Bcerdigutig" hörte der Friodhosnvchter ^'änn aus dem Grabe der Frau Muza?. Als cr l)ineilte, sah er zu seinen? Entsetzen den Sarg halb geösfnet und die Frau schwache Be^vegungen machen. Es wurde pfort ein Arzt geholt, der die .n.M^chen wieder beivegungs'l'os gewordene „Tote" untersuchte. Nun war die Frau wirklich tot. Der Arzt stellte aber sest, das; sie tcitsächlich aberinals erwacht ivvr und einen fürchterlichen Äampf gefii'hrt l/atie. um den deckel ivegzuschieben. Dab^'i hatte lsi' einen HcrM?lag erlitten, der i.uem ^'eben endgültig ein Enlde machte. ^ » Lavai geht nach Berlin Englische Veiiiiiliunqen um eine deutsch-französische Annäherung Unmittrlbnre Slnswrache Laval-Hitler bevorstehend L o n d o n, K. Jänner, enfllischen diplomatischen Kreisen werden die römischen Unterredungen zwischen Laval lind M u s s o l i n i mit gröszter Ammerksanikeit und Befriedigung verfolgt. Besonders freudig war die Aufnahm? der Nachricht ubc'r den Abschlus; des französischitalienischen Klinsnltativpaktes. Man «''blickt darin den Anbeginn der definitiven Berei-niMng nicht nur aller europäischen, sondern auch der weltpolitischen Prolileme. Der bal^ diqe Vesttch Lavals und Flandins in Von« don wäre ein zweiter Schritt auf diesem Weqe, wc^bei besonders dix» Abrststnnqsfraqe in dem Lichtkegel der LösungsmSstlichkeiten käme. In London ist man iibcrzeugt, da^ die franzstsisch-italienische Annäherung und die Lignidierilnq der Saarfrage den Weg für eine dentsch-franzvsische Annäbernng freimachen wsirden. Auf diese Weise könnte Teutschland in absehbarer Zeit wieder nach Gen'f znri'lckkehren. wodurch die AbrüstungS-verhandlunqen wieder aufgenommen norden könnten. Die Londoner Besprechungen würden die Laqe dann so weit klären, dafj Laval so bald wie möglich auch nach Berlin reisen könnte, unl die unmittelbaren Ve^handlun-!tlcr beginnen zu können. B e r l i n, k. Jänner. Es sind hier die Anzeichen für eine Um-or^ntierunq der deutschen Außenpolitik vor- Die vergessene Hochzeitsnacht Händen. Die Abkühlung :n den Beziehungen zu Italien ist wegen der ^rage des italienischen Protektorats über Oesterreich ganz merklich geworden und dies war auch ein l^ruud dafür, das; sich Mussolini filr eine enge ^Zusammenarbeit mit s^rankreich entschied. C'tanz ungeachtet dessen aber lierrscht in Berlin heute die Ne^rzeugung nor, ^f? ein Answeg aus der heutigen Üngewifcheit nur im Wege einer deutsch-französischen An« nüherung möglich ist. Symptomatisch ist ein Leitartikel des ..V S l k i s ch e n B e-obachter s", in welchem verlautet, dan ??ran?reich und Deutschland nur Paralleliu-teressen hätten, die sich nirgends kreuzen. Nach der Lösung der Saarfrage -- !^-er einzigen Territorialfrage, die heute nach Aussprüchen .^^itlers und anderer nalionalsozi-alistischer ^^uhrer lioch zwischen Berlin und Paris schwebt — stehen alle Wege einer deutsch^französischen Annähe'-ung offen. An einer deutsch-sianzösischeu Einiguug ist auch England interessii-rt, da ein solcher deutsch-französischer Block England die Ruckendek-knng bieten würde. Das Dreieck Paris— Berlin—London mns; nach A?istcht der Berliner Kreise das Zentrum der europäischen Politik werden, einer Politik, die. ans internationaler Zusammenarbeit beruht, denn nur eine solche Politik sei imstande, den europäischen Frieden zu garantieren. in i>er Nähe seines >^uscs ^'rni.irdri g.'-sunden. Man mmkkelte dnvon. da!'. / u? Arau ihn durch einen ihrer Liebhabt'^ hiitte ^ aus dem Wege räumen lassen, doch Louis Desnoyers, der l>^riju,der > Untersuchung »m ^ande. - der französtschen Gesellschaft der Autoren, i aufgekl^"?. Tie der im vorigeil Jahrhundert al^.. geistiger! führte die Herberge D.eje Spiritus rector der sranM'rschen Iourna- ^ Sam^ielpunkt für dun!l<'tt listik eiue tonangebende Rolle spielte, hatte > c>ckMuggler, ^.'andlire.cher sich am Tag ^>or dem Erscheinen der ersten j P^tar Nikolau-' wtle uii Nnlnmer seines berühmten „l5harivari" ver^^^^"^^ Rumänien, später in Ung.iru heiratet. Gleich von der Äirche weg begab und it .ir'anl er sich eiligst na der Druckerei seines I ein hübsches Tümmchen ersplNk^ Blattes. Eile tat freilich auch not, denn ju^Zeit sanldte er seiner und bisher war >ioch nicht eine Zeile der Nuin mer geschrieben. Er setzte sich de^^halb sofort leiner Sckiwester Geld. Er hatte in Ungarn auch geheiratet. Der Ehe war ein .Uiiid enl an den Arbeitstisch und schrieb, ohne sich Jahre alt isi. einen Augenblick Ruhe zu gönnen, bis 12 beichlos; Petar, seine .??utter un-i Uhr nachts. Im Feuer der Arbeit hatte!^^'ue Schti>esttr zu besuclien. um init ihnen Desnoyers gaiiz vergessen, das», er ebcn ge- l^^^^iinsam die pravoslaiven Welhnachl'!'seiei l)eiratet hatte. Viillig et'schöpft bett-.'t." er sich auf das Sofa der Redaktioii und kchlie? tage zu verbringen. Vor zwei T»ge>i tra' er init Frau und Äind Ii, i)ravica cin. Uui Furchtbare GxpSoflons-katastrovde in Beograd Die Folqe von Nichteinhaltung der Vorschriften über den Handel mit pyrotechnischen Artikeln / Fünf Tote, Nnf Schiver-verletzte ringen mit dem Tode nrit dem Tode. A) Personen erlitten leichtere Verletzungen uild Gasvergiftunj^en. Die Polizei hat eine strenge Untersuchung eingeleitet. Die Katastrophe ha! in ganz Beograd allgeineine Anteilnahnie ausgelöst. B e o g r a d, S. Jänner. Am Vorabend der orthodoxen Weihnachts-'V'iertage ereignete sich in der .Hauptstadt eine schwere Erplosionc'katastrophe, die zuin größten Teil auf die Nichteinhaltuiig der Bor-»chriften über den Verkauf Pyrotechnischer Artikel zurückzuführen ist. Wie in allen Kauf-lciden der SlaNt, herrschte insbesondere im Spielwarengeschäft des Mas M a n d l gegen 7 Uhr abends großer Andrang der Kunden. Im Gescl>äft befanden sich etwa dv Per-sl>nen. Beim verhältnisinägig kleinen Einsang war eine Knnde mit dem Auswählen von Weihnachtsraketen be?i5iäftigt. Die Kun--! de lvar hiebei so unvorsichtig, dast sie rauch-> te. Pliitzlich entstand eine furchtbare Detona-! tion, der Laden war im Nu mit Nauch und! Wie aus Zagreb berichtet wird, Stickgasen gefüllt, gleichzeitig schoMn Flam-- spielte sich iin Dorfe Oravica bei Bcla men auf. die in eiiiigen Sekunden das gaiize i^rkna dieser Tage eine Tragödie ab, die !N 9ager erfas^eli, n>elches aus leicht brennba-Z l^ielen Einzelheiten an Z^charia"» rem Taiid, Cliristbaumschmuck, Spielsachen! Schicksalstragi^die „Der 2 l. Februar" erill' u'w bestaiid. Im Laden entstand ein^' furcl»t^, net. Wie in Werners Ttück die Elte, li aus bare Panik. Da l,eim Ausgang das grösite > .Absucht deu nach lmig.'n Iahren heilng< bald deii Schlaf des l^^rechten. Aui folgen-> Schwester zu überraschen, itieg den Teste^ er« seins Blattes. „Ja, bist dli denn gar nicht j Dieser gab nöi. zu Bett gegaugell?" riefen sie entsetit. _! ^aune folgend, liicht zu crkciincn, „Nein", antwortete der Journalist ahnung^> > sondern bat um eili Nachtlager. Di? Mutter lc's. „Ja, Uiigli'icklicher, und deine Frau'i^". ^ ein Zimuier an. Als ?i.' ein wenig Bei dieieul Wort wachte die Eriiineruiig Ziinmer betrat, um ociii t^ast plötzlich anl, Desnotiers sprairg wie n?n der " Tarantel gestochen vozn Stnhl auf, war' z^ihlte. Petar ^^citie die Zigarre zu Boden iind rief ahnungslos: „^^imnlliscsier '^^'ater! Das habe ich ja ganz vergessen!" alle ^rteo Dörpel' in cier j,eimi»elien !fZIl?i«MS i ZlM ulkroz 9 Die Vudapestcr Bankräuber werden psychi-atriert. Bndape st, 4. Iüilller. Die drei Bankräuber wurde»! heute der Staatsanwaltschaft ^ bracheii in kralnpfbafte>5 Weiiien ciu?. Pe-eingeliefert. Da es si6i u,n ein K'apitalver- tars Gattin eilte, von Angst ergrissen. ;ur brechen handelt, wurde ^«s psychiatrische Un Polizei. Als mehrere Polizisten zur >>erber^ Dinar mitgebracht. Tie Halste ilZar seiner Mutter, die .Hälfte seinem Ontel zugedachi^ Als die Fran das Geld s^rh, b'^ichlos'. üc den Frelnden zu erinorden, um siä) in de'i Besitz des Geldes zu setzen, sie überredete ihre Tochter, ihr bei der Tat behilflich z:, sein. Ms Petar eingaschlasen ivar, schliche» die beiden Frauen, mit Messern bewaf'nct. in sein Zinnner ilnd töteten Ihn dnrch .nei--rere wuchtige Messerstiche. Die Leiche ver^ gruben sie iin Düngerhausen. Ain nächnei^ Morgen kaiii Peters Gattili in die octcr-ge, um ihren Mami zn su6>en. S!e h^irle. das; ihr Gatte schoii in aller Frü!^ liu^'ge« brachen und iveitergezogen sei. Erstaunt fragte sie, ab er sich denn nicht zu erkeniien gegeben hätte. Jetzt erit er^uhr^n di«.' beiden Mörderinnen, wer der Ermordete ma. Si.' tersuchungsversahren eingeleitet. Nach 20 Jahren helmge^hrt und — ermordet Schreckliche Familientranödie / Die Mörderinnen, Mutter und Schlvester. richten sich selt>st ge kamen, fandcm sie im ^bstgtirten d> Mutter Petars erhängt ans. Sohiieö-Mörderin batte sich selbst gerichtet. D'? Schn'-ester Petars war aus Ver^meiflung ii? de,l Brunnenschacht gesprungen. Sie wurde zwar herausgezogen, erlag ab^r liach wenigen Minuten den Berle^-ungen. die sie sich beim Sturz zug<'zogen hitte Die ii-'eick^ Petars liwr^ aufgefunden, ebeiiso da-< l^e'd. Feuer l>errschte, ranliten die Kunden lvie irr-siilnig umher nnd koiiiiten keinen Aus^veg siudeu. Nur der Sohn des Geschäftsinhabers touiitc sich durch einen Sprung durch die Flaininen retten, lvährend sein Vater Elias der den Ä^raud zil löscheii versuchte, als lebende Fackel verbrannte. Als die Feucrlvehr eintraf, ivaren bereits olle iin Lad?n befind-liclx'ii Personell ehiimächtig. Nur lilit schwerster Mühe gelang es, das Feiler zn lokali-siereli und die ohnuiächtigen Personen zn bergen Nach d<'n bicherigeii Erinittllingen siiid vier Personen verbrailut. und zwar der ^tailfnlaiin Elias Vtaiidl, der Moiiopolbeauite Alerauder D'nri.', die rlli'sische Einigral'ti', '>>^>.iria D^'NiiS'leilko uild die Arztensgaltiu Dobrila Ili«' fünf schwer verlettte Per'oiien riligen noch ihrer Ueberfiilirung ins Svital Sieben Männer auf einer EjSschoNe V a r r i e lOntariol, Iäuner. Ein ?tü(-k Elgslärtie aui Ufer des Zinioe-S«s, ank der lieben I^tallndier slschteii. l.n.'nch ab lind wurde in den 5ee geirieb^n Rettungs» dainpfern gelang es lve.^'n de-^ l^errschendeit Stllrmeo bi!?her nicht, .'^ie Veritnglück.en aus ll)rer gesährlictien Liwe zn befreien Sie merdeli von dl-ei Flugzeug.'.i mit ^'e-benonllttelii versorgt kehrten Sohn ennorden, der sich ihneii n^cht zil erkennen gegeben hat, so eriilordete in Oravica eine .Herberg^^lvirtin lnit H'.If.' Die kleinste Dunamomaschine der Welt B u d a p e st, Iänlier. Ein iunger Sohn, unl Ihn zu berauben. Vor M Iahreli war Peter Nikolaus aus Oravica ausge- nxindert, ulu in der lveitell Welt sein Glück r.,-!!?, k " ^ . ! .l^beitsloser alls ^tnhllvelnenbura. namens zu machen. Selne Mutter uird lelN' schlve- ^. . . rr'..s. ' ^ ,i> . l'i^^tefan Z i m ul e r ln a n li, hat die kleinste ^ iDlinalnomasrliiile der Welt r'in''trniert. Der >.^r gk o.Id , Dmmm.nM'nra. is, „ick,, .röün .1» Wnw Wo iMrM- o kn »»b.r.s. > (5r ii, m» ,.n.i i.i'hk !>ch mchl „„d ,.»ci MiNimct.r Äui dn -.roi-a- glücklich, da dic I.ch mi, luin^cn Armatur sind von ZC Zkntimc- sckx'n t'lnlicß. Haust c^ali M^'iiiclicns^c^ai' chror Tochwr kci, umrkaimt l>»M(zrkchr>.'»!l'ändig Strril^ >5>ne» Zaqc-z wurkv P?lra< ^ „.nnil.u ?.'ll »Ikr Mas»ink> Erstes BNbtelegramm von dem Tchiffszusammenstoß!M""''!md'dcu'^n^^^!^^^^^ in Rtw Aork dicken Stromabnehmer hat der «onstruktenr niit .?>ilse eines Mikroskops niit sünshnndert '^ubcr Vergrönerulig bei Benül.ullig ganz eiiisach<'r Geräte inii der .<^a,id hergestellt. Di'' Arbeit hat vier Mollate ill Anspruch ge« nonillien. Das Dniiauio Zilnmeriuanli? isl nlu Millinleler kleiiier als die bisher be-kaniite tleillste Dt)nan>ouia>rh!lle d«'r We^^ Xraaische Wahl: Mutter. Frau oder Klnd? Eiii 'üiMerliche.' Problein stellte sich ivähreiid der leiten grossen ilel>er'mwenl mungskatcrstroplje auf den P!i!livplil'. n ' eineul Eiiigeboreneii naiiieii? 5alnv.>li^e. !Eine plvjjlich mit gi'os;er Macht von deil ^ '^^'rgen l>erunterbrausende Flut-i^eil.' ihn uiitsaiut seiner ganzen "vüinilie, de > stellend aus Mlitter, Frau und drei kleuleii Kindern, au-ö ieinein .cxnl'e iil «.inen, nicht I n>eit voln :^.>'lvr gelegeneii Dor'e auk der Injsel Luzoll ans einein Mangel».iuni.' ^»vet Auf deul East River in Nenn?vrl ereignete! sich ein Schifsszusammenstos; iui Ncbel, be drm der Palsaqlkidampsrr „«riin!,!»!," in "lli?» sank, »nstr'."ili>i,'l>'>,ramm lnmi'su»m IM-u'"^!n^ Wolfeiibrlicii aus dem '^>auun' au'.'. nen Rekord darftelleli. , I!ariborer Zeitung^' Nummc:.' 4 Dienstag, tien 8. Jänner !S2^' ein Achreckensschrci: die fluten haben den cnNvurzcll mld er wird vom Äafscr nach dem Meer abgetrieben. Ter Mann il?c:r cln guter ^wimmer und für lhn be-jtQlld Nettungsmöglichkeit, er lonnie uuch noch ciil Mitglied seiner retten. Abi.'» iven'^ Äe Mutter, die Frau oder eines der Kinder. Im letzten Augenblick er-lirifs d<'r Mann seine Frau und sch.mrmm mit ihr an die .^üste. ÄlH beide daS bergende Ufer erreicht hatten, mußten sie clm« '.nächtig zusehen, wie die anderen vier Fa-milieilnkitglieder aufs holTe Moer hinaus dem sicheren Tode entgegengetrieben wurden. Montag, den 7. ÄLnner Ein Freudmtag fllr Tezno Die neue Eisenbalinhaltestelle dem Verkehr Übergaben / Feierliche Emweihung der Anlaqen Liebkosungen. Dichter Grabbe trank .^ern einen Uber den ^nrst. i^ieln Wunder, das; seine ^raii, init der er ab'olut nicht harnioniertc, ihn curspr.'chend grob empsing. wenn er l'e-trunken n.'cj? .^."^aüse tani. ^ie N'urd.' dabei manc!)n?al recht deutlich, und di^r aime Dichter tonnt-? dazu schon roegen leinl's .^jUst^mdes — nur stille sein. E'ninal >oll sie il'ni sogar einen dicken Folio^and an den >tovs geworien haben, ivoran' denil dcr ?.ich:er ganz ileinlant sragle: . Ach. ineine t^'nntest Tu nlir Deine !:.'iel'k-''n'.acn nicht in kleinerem Format znionimeil liiis-sen?" 8'L sekon k ^»'itudsrim^ossvlixs? zusetzen. An der kleinen, aber geschmackvoll! !i:>ne irrende darüber aus, das; das und Praktisck) aufgeführten Halteslelle, die in endlich vollbracht und daß eb ihm vEr» Flaggen und frlschenl Grün prangre. hatte Haltestelle einzuweihen ^ich eine Neihe von ('kästen cino..^fn!:den. uin' dieselbe den >5egen ÄotteZ zu tL- der feierlichen Eimveihung der Anlag'n be - > Der Kitchenfürst nahnl sodann die zuwohnen. Anwesend waren n. a. -!'ie >>errcn! ^'^uwe^hung der gesamten Anlag?: vor, wor-Fürstbischof Dr. T o in a / i niit der! ^^uf die Haltestelle für eröffnet und dem Aeistlichkeit. ferner Ztadtpränden: D/. L i-! übergeben erklärt wnrd.' Der p o l d, Bezirkshauptmann M a k a r, !'^^^^^^ung.-chef Herr ^^ng. a k ' nahm Abgeordne.'en Direktor sd r e j ?: i und Dr. P i v k o, Leutnant u > e l a »ür den -tationskommandantcn. !!>er Borstand des Hauptb^hnhofes P e r ni der Borstand des Rangierbaiinhofe-' Te-no Flvr-l a n e i 5. der Cbef der Balinerl'-aftuttgs-sektion ,'^ng. .H i n t e r l e ch n r. Polizei-kominissär .',1 o s, für den Fremd^'nverkehr.^-verl'and Direktor L o o s. .^^-.'rlehr^chef o v a e i t, der gesanite Alt'onsau's?l'u!'. mit dem Bürgernleister Volk au> '.k^o-bre^je an der spitze, die (^!emei'?der^te der Unlgebnns'ögemeinden usw Die (^^äste wurden vom ersten Obniailn des ^^iDiliereitnngs-ansschusses, deiil Zparkassenbeaintei: .'ijste ivarteten den bald darauf au? Maribor eintreffenden Personenzug ab, der als zweiter in der Haltestelle Änfcnthalt nahnl, woranf im nahen Gasthaus Achtig den geladenen Gästen ein Imbiß scrVier» wurde. Der Wnnsck), der südlichen Umgebung von Maribor eine Eisenbahnhaltestelle zu verschaffen, tauchte bald nach der Jahrhundertwende auf, konkrete Formen nahmen «ber die Bestrebungen kurz vor dem itriege an. zu nvlchent Zweck bereits einige tausend Kronen ausgebracht worden n>aren. Die In Beograd ist der Korrespondent der „United Preß" und mehrerer ÄuslandsblSt-ter, .Herr Deftder F r i e d, an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Desider Fried lvar vor einigen Jahren Mtglied des Nedaktionsverbandes der „^Mariborer Zeitung" und nach seinem Ausscheiden aus dem« selbeil noch eine Zeitlang der Beograder Kor respondellt des Blattes, dem er stets wertvolle Dienste geleistet hat. Ehre seinem Angedenken! Jodreshaupwersammluna ve< Obftzllchttr- und Sartmdou-vereint« Gestern. Sonntag vormittags, fand im Festsaale der hiesigen Obst- und Weinbau-schule die Jahreshauptversammlung deS Obstzüchter- und Gartcnbauvereines für Maribor und Umgebung statt. Kerr Weinbau« fchuldirektor Priol erstattete einen über^ aus fesselnden und in die Bestrebungen un« HochzsKsreise ihm iim (!s>. Fonienung.) Aber l'r niXyt^' der Qual di^vcr c5tund. t'.n niac!>.'il. '^'^!ieder heiter sein. Wie der dachen, l'-jab:) sehün. Gab'.), aa^ b-aby. ..Veis; — meine Tochter von ^,l>rcr '^Z^'ci. gung und xVircn Ab'ichtcn, Aminerüerg." ...'^ein i^^ort. Baron, ^ch hielt es sür k?r-rctler, zuern lilit ,'^Hnen zu sprechen.'^ ..(^!ut! dante 7^hnen. Und n?'in iVe'se?" „Leider hat sich heransgestellt, das; in d'.n v^.^erlen doch niclN die richtige B!.>l!i.istigu!i für .Herrn von >^inlil^ vorhan^^e^i ist. Ich hörte es vor cinigl'n Tagen von eliienl unserer '^'.rettoren. lüe Probezeit, zu der Tr. von T'^ülit.^ sich verpflichtete, ist abz^elause::. il)ird heule bereits' Wilsen, das; nnr aus >ei,le Dienst.' in Znlnn't verzichten mnisen. Aber ich persiwlich könnte ihm durch ni'ttlnng nleines Brnders eine sehr gut bezahlte Stellung als Syndikus bei denl großen ^.Vewt)0rker .Hans, das uns eng oerlmn^^en ist. verschaffen. Ax.,,,, einwisl'gt, liedarf e!? nur einiger .^iabc'l hin und her inld die Sache ist perfekt." „Aber Sie vergessen bei denl allen das^ ^iescv nnd Gab», . . . Boil.Gndhcit an sind sie eigeiltlich so gut wie verlobt." „Eben, Baron. Bon .^iindheit an! Be'na'^'ej ans t^jt^wohnl)eit. )?icht aus ^'iebe." „Sie lieben sich." „Sie l)aben sich lielv Fragen Sie die Baronesse, ob sie ohne Herrn von .^iiilih leven !ann. Sie wird es tonnen! Ob Sie und Fräulein ('»^bl) aber ohne .Hohentannen zn existieren verniögen . . .? Sie hielten es ielbst bis vor kurzen» für unmöglich, Baron s^rringshosen." „Mall kann viel, nvnn man nin»;, junger Freund! Aber Hohentannen ist in erster Ztoman von Lola Stein iNochdru^ oerbeter..) Linie Udos Erbe. Daiul erst konilnen l^'akni nnd ich." Dieter erhebt sich. Er kami nicht nichr. Es ist unmöglich, dies alie-.^ noch länger au -zuhalten. Wie sehr hat er sich verslriut. Turcl) Le!ch'iinn nnd Schuld. Aber doch aucli durch Licb?^ Turch diese ül^nnnungslose, h'.lnnleist^ürmeild.'. ^'li^'riväl ligeilde ^Uebe. Die zugleich t^>nad.' n. ^lnch, nnlasil'are Siii'^e nl:d lii'llisch..' "u'! oedcu ict. „^e. unausdenkbare Tag? der S^^an nnng. Des "^^.^.irtens. Der UngennscheiL. G a bv soll si ch e n t s»!) c i d e n. „Nun ruht die lettt.? Enlscheidnila l'e» dir", schließt Louis Ferdinand seinen Bl^richt. Gaby hat ihni atemlos, blas;, benominen zugehört. Sie kanli die Erzählnng de-^ Bc»" tcrs kaum glaitben. Unfaßlich ist das alles. „Bei mir. Bater? Um G-olteswillen. ich kann keine Entscheidung tressen in diesen ^uräitbar tragischen Dingen." „t^bt,, ist es wahr, was dieser lunge Mensch sagt: .^^ast dn Jesco nlit einer gleich-lnntigen od^'r freundschcr nie. Aber seit sie Dieter Alnmerberg kennt, quält ihr Verhältnis zu JeSco sie. „Antworte mir, (^by!- „Tie Alltwort ist furchtbar schwer. Bater. Vielleicht l)at er recht. Jesco war immer da. Iinmer wus;te ich. das; ich seine Frau eines Tages sein sollte. Nie empfand ich besondere ,'Fronde darüber. Es schien selbstocr'länd-lich." „Glaubst du, obne ^e?eo leben zu können, Gab»?? meiue. ruhig, freudig, glücklich lebeil o.^n.' ihn? Auch das behauptet Amin erb erg." „Auch das . . . Woher will er es wissen?" „Da-', frage ich nlich auch. Er schein! viel von dir zu wisseu. niein j^ind. .?eid ihr so vertraut gen^.'rdi'il? >>ast du ihni so viel von ir erzählt?" ^! voll geweitet. ..Ich glaube nich:, Bater. Ich weiß es aber nicht galiz geilau. Vertraut? .u'. wir sind gute Freunde geworden. „Es würde dich nicku todunglücklich Matthen, ^^esco inl Ausland in einer gesicl)erten Position zli ivissen. lebenslänglich ovn dir sern?" ..Ich __ weis; es nicht. Bater. Das alles slild surchtbare Fragen, unausdenkbare Ent schliesntngen." „Die aber getroffen lvcrdeli inüssen. Wenll wir ulls gegen Dieter Anlmerberg entschei-dell, kann sein Bater uns ans die 5traßc sehen. Uns heimatlos inachen. Hohentannen dem Erdboden gleiä). .^ann seine Siedlungen auf unserem Grund lind Boden entste--hen lassel!. Wir werde>l dann Bettler sein, c^^bti." Sie liält die .Hände an die schmerzendei' Schläfeil. „.Hat Dieter Ammerberg gesagt, daß sein Bater so handeln wird?" „Neill. Darül»er ist nicht gosprorl^en »lx'r-d^n. Ich habe auch nicht gefragt. Ich weiß, das; der alte?^nlmerberg die Mach^ di^u bat, jdaß er uns in den Händen hat. DaS Wissen genügt. Man nennt ihn einen fkrupellofen Geschäftsinann. Er ist uns ganz fremd. Er wird keine Sentiments kennen." „Und Dieter . . „Hat jetzt Nock) alles in seiner Hand. Will uns helfen. Will dich, Gaby! Und Hohentanne« dir schuldenfrei als Berlobungsgabc zu Füßen legen. Mit allen Wäldern und Wiesen. Mit dem Bieh. das noch in unseren Ställen steht. Alles, alles liegt letzt an deiner Entscheidung, mein Kind!" „Nicht an meiner", flüstert sie mit weißen Lippen. „Du vergißt Ieseo, ^^ater. Vergißt das Wort, das inich all ihn fesselt. Auch dich bindet dies Wort." Der Baron fillkt schwer in einen Sessel. „Dn hast recht, Gaby. Ein Geringshofen darf nicht wortbrüchig werden." Sie schweigen. Mit Augen, die voller Liebe sind, sieht Gaby anf die g?beugte Gestalt des Vaters. Wenn sie chnl helfen könillc' Wenn sie es nur vermöchte! „Gaby!" Sic zuckt zusammen. „Ja, Vater?" „Dieser jnnge Mensch behaupttt rtoch etlvaS." ..Was?" ..Daß er dir lliclit gleichgültig geblieben ist." Ann schlägt flanllnendes Not in das eben noch lveiße Madc?'»enantlii'. „Wie kann er . . . Wie darf er . . ." „.Hat er recht, Gaby?" ..Und lvieder flüstert »ie: ..I6i weiß es nicht." Auch danach hat sie sich oft in deil letzten Wociicn gefragt. Dieter Ammerbergs Besuche auf .Hohen« lanllen bedeuteten Freude. Anregnug, Belebung. Beinahe Glück. Ja. ganz gewiß Glück. Sie hat es sich nur nicht eingestehen wollen. Weil sie es nicht wagte. Weil ihr häufiges Zusamlnensein mit Dieter ihr im« mer ein bißäien als Verrat an Jesco tip?-gekommen isf^ Loctjesung folgt.) Anekdoten n. Schnurren Umgekehrt. .'lls Königin Elisabeth von England ein-mal ihren berühmten Kanzler Baco in seinem Landhause bauchte, wunderte sie sich, das', der so schnell zur höchsten Bürde im englischen Staatsdienst emporgestiegene Mann eine sc, einfache Wosinnng habe. ..Wie temmt es. das; Tie Ihr Hans so klein haben machen lassen?" fragte sie den ,'ml5 ma6)tcn." Der gestrige Sonntag l>edeutet für den Borort Tezno einen Freudentag. Ein jahr^ zchntelanger Wunsch der Bevölkerung der südlichen Umgebung von Maribor hat sich erfüllt: in Tezno wurde feierlich die Cisen-bahnhalteftelle eröffnet, die kür die Mize dortige Gegend von groszcr Bedeuinng ist, da ja für das reisende Publikum damit ein mehrere Kilometer langer Um'veq über d e Stadt nn Wegfall kommt. In den lelUen Wochen wurden die "Arbeiten an der neuen. Haltestelle soweit beendet, datz an die Eröffnung denelben geschritten werden konnte Der ganze Ort legte aus diesem bcdeuiunqs-vollen Anlan. festll6?en Flaggenschmu! an Schon weit vor 9 Uhr trafeil Hundert aus Tezno, Pobre/je, Nadvanje, Razranie^ Studenci und aus den? Magdalcnenvicrtel ein, um Zeugen des Augenblicks zu fein. al der erste 'iua stehen bleibt, um ^ubrni'isw ab- T o m a 2 ! L herzlich willkommen geheißen > Punkt V.06 Uhr traf der Personenzug c.us Ljubljana ein und blieb vor dem Auf-nahmsgebäude stehen Dem Zug enlstieger, als Vertreter der Bahndirektion die Herren Borstand der Bauabteilung Jng. / a ki e, ferner die Bahnräte Jng. Leskovöe? und Dr. D e k l e v a. Der Obmann deS Aktionsausschusses, der Bürgermeister von , PobreZje Herr Volk ergriff das Wort und gab ein kurzes Historiat über'die Be-inühungen für die Errichtung einer Eisen» bahnhaltestelle in Tezno, die nun jetzt end-liä) von Erfolg gekrönt erscheinen Er dankt« allen, die die Bemühungen des Aktionsausschusses tatkräftig unterstützt hatten, vor allem der Banatsverwaltung und der Stadt gemeinde, die ansehnliche Beträge in der einen oder anderen Form beigesteuert hatten. Ter Fürstbischof Herr Dr. Toma! iL Angelegenheit geriet während des HriegnS ins Stocken, zumal in dieser Zeit dcr grosse Ranglerbahnhof in Tezno entstand. R ch dem Kriege lvurde die Frage imeder aufgegriffen. Im Jahre 1923 wurde bereits eine beutende Summe zur Deckung der Kosten gesammelt, doch fiel das Projekt abermals ins Wasser, da die Bahnverwaltung dort einen größeren Bahnhof errichtet wissen wollte, für dessen Bau aber die Mittel nicht ausreichten. Bor zwei Iahren ivurd? die Aktion zum dritten Mal eingeleitet, diesmal mit einem vollen Erfolg. Alle in Ve« tracht kommenden Umgebungsgemeinden steuerten bei, desgleichen eine Reih? von interessierten Personen, besonders die Unternehmungen dcr dortigen Gegend, besonders aber die Banatsverwaltung und die Stadt-gcmeinde Maribor, die die Wasser, und Stromzuführung, deren Kosten sich auf mehr als 40.000 Dinar beriefen, unentgeltlich vornehmen ließ. Allen Faktoren gebührt für ihr Entgegenkommen der wärmste Dank. B seres Obstbaues Einblick gewährenden Bericht über die Tätigkeit des Bereines. Wie aus dem Bericht des Schriftwarts Herrn Franz APlenc ersichtlich ist, erhöhte sich die Zahl der Mitglieder um 31, so daß der Mitgliederstand fetzt lW Freunde und Förderer ilnseres Obst- und Gartenbaues zählt. Der Ve'ein hatte im Vorjahre in tiorbisdu lichster Weise Nc Obstausstellung beschickt, es wurden aber auch ni^hrere Fachkurse und Vorträge abgehalten. Bei der erfolgten Neuwahl des Vereinsausschusses wurde der bisherige Ausschuß mit WeinbaMrettor Priol an der Spitze wiedergewä^hlt. In d-en Ausschuß wurden auch mehrere Produzenten einbezogen. Nach der Iali'eshauptversammlung sprach Schulinspektor M o L n i k über den Anbau von Frühgemüse, Wcinbaudirektor Priol hingegen über das Thema: Anlage von Obst-banmpslanzungen mit Rücksicht auf die Bl!^-' tenbeställbnnq. 'Die wertvollen Anrcsinnaen i'es Uort'ragonden wu'den von den Zuhörern mit Spannung verfolgt. Nach dem Bor trag stellten einige Mitglieder noch zweckent-fpreckiende Anträge i'lber die Bekämpfung dn' Scize'rmans, worauf die erfolgreiche sammlung beschlossen wurde. Spendet für die Winterhilfe! Ausruf des Mietervereiires an feine Mitglieder. In den nächsten Tagen werden beiondeic, hiezu ermächligte Organe des Ztadtmagi-strats in den .Musern Beiträge siir die Hilfsaktion für die notleidenden Bevi)lk^'-rungsschichten der Itadt Marlbl^r samnieln. An alle ?)iieter, die nicht bereiis ini Vegc chrer Fach- oder Stalndesorganisationen der Hilfsaktion Spenden zukommen ließen, w.!'.' den ersucht, bei dieser Gelec^enheit zur l5r' Haltung der Arbeitölvisen und ihrev Familien nach Kräften beizutragen. Pflicht «incs jeden, der sick) »n diesen schweren Tagen glücklich schätzt, nicht zn den ArbcilS-loseu zu gehören, ist es, die edle Aktion, dic die Stadtgemeindc unter Mitwirkung d^r Humanitären und anderer Berein? ein^c-leitet, zu unterstützen, um dadurch das L?s der Notleidenden soweit als möglich zu mildern. Es möge keinen Mieter geb<:n, der den armen Bevölkerungsschichten unserer Stadt seine Unterstützung versagen würde! Wie die Hausbesitzer im Wege «hrer Organisation, die Kaufleute im Wege chrer Bereinigung, die Gewerbetreibenden ^nd (^asdvirie durch ihre Fachorgamsationen beisteuern, so mögen auch die übrigen Bevölkerung-schichten im Wege der Inkassanten, die die Stcidt-gemeinde I^zw. die Leitung der „Hilfsaktion" elnvernehmlich mit unserer Organisation damit betraut hat, d'ie No:^ d^r Armen nach Kräften lindern helfen. Wei: s^ü!-nen Beitrag im Wege der einen oder anderen Bereinigung bereits gelelste: h^it, möge dies zwecks Kontrolle in den Sainmcl-bo-gen eintragen. Wer ?edoch seincr P'licht der Allgemeinheit gegenüber noch nicht Zii!ich gekommen ist, möge seinen OboluI de:n Inkassanten einhändigen, der ihnl dei: ge^ spendeten Bilf.'cktil,n nur jene Inkassanten einzu-hcben berechtigt sind, die sich mit einer cnt-s^rcck)enden Ermächtigung der Stadtgemein de auSnviscn können. Der Wohnungsmieterverein in A!uribor. m. Gliickliche und frohe Weihnacht WÜn-fchen all««« P. T. Abonnenten. Inserenten, Mitarbeitern und Lesern ortV odoxen Glaubens die Redaktion und die Berwaltung der ,»Mariborer Zeitung". m. Todessall. In d>er Lokika ulica Nr. 18 ist Frau Anna Stern, Realitätenbesitze-rin und Witwe nach Keni bekannten seiner-i^eitigen Müller und Draubadbesitzer, im Alter von Jahren gestorben. Friede ihrer Asche! Der schwer betr.,ffenen Familie un^ ser herzliches Beileid! m. Verfforbcne ln Maribor. Zn den letzten Tagen sind in .'^t'aribor g^'storben: Mi' chael Iain.^el, Eiienl)al)ndrcs)er, 73 Jahr? alt; S<'nifine Ma^^ro, Eisenliahilerswitnx.', '10 Jahn': Antonio Bi'tsef Sajovie, Oberkondukteur i. R., 73 Jahre alt. m. TobeSsall. Im Alter von 61 Jahre:: ist gestern nachmittags der hier im RuhestanÄi' lebende Lokomotivführer Herr Philipp G a--brian gestorben. Frieide seiner Asche! m. Der Mariborer Aeroklub ersucht seine Mitglieder, die Mitgliedskarten bereitzuhalten, da in den nächsten Tagen der Inkassant vorsprechen wird, der i!vn entrichteten Mitgliedsbeitrag in der ^iarte bestätigen muß. m. Die altkatholiche kirchengemeinke in Maribor hatte gestern in: Narodni dom ihre Generalversammlung. Ileber die Tätigkeit der Gemeinde lierichtete .v'^err P'arrer !^ranz ^ e gu l a. Bei den Wahlen n urds der bisherige Au'?schu>; mit Herrn Anton H r e n an der Spitze wiedergewiihlt. nr. Parma-Feier im Theater. Kommenden Sonntag, den 12. d. feiert das Maribo-lX'r Thung de'' nwdernen Stin:mttng'^mens6>?n ül^er die Sturm nnd Drangperiode des ..Fruhlingserwachen" ^ sind von aus;erov-deutlich dri^nMisu^er Wirkung. Tie Anforderung an di'.' Darsteller, ihrer künstlerischen ?lufgabe gerecht zu weri!tt:n, ist keine li^rin-ge. In den Rotten teilen sich die Herren Toni Odlag, P'cho Pegeln, Nndolf Fischbaw. Kurt Podliesinig, sowie die T^-anien Frieda Matier l:nd Berta Siege, nx^lche auch die Regie und Inszenierung der Vorstellung innehat. Tie Eintrittskarten, die, um jeder-inann den Besuch dieses Theaterabendes zn erml>glichcn, zu überaus niedrigen Preisen gehalten si::d, hat in liebenswürdiger B.^ise die Mni'i'kal!cnl?an!'-lnng I. Höser in, Vorverkauf übernmnmcn. m. Sturz aus dem Glatteis. Die s> beim Sturze einen Bruck des rooiten Oberscheirkels zuzog. Sic mup^:^ in: Krankenhaus untergebracht n'^-^rt^eu. m. Farraddiebstahl. Te:n pensionieren Bahnbean:ten Martin Esih ans Pobre^ie kam von der Veranda eines hiesigen .^affec-hauses Samstag z-wischen 19 und 20 Uhr sein scl'warz lackiertes Fahrrad. Marke ..Glo-bn'.", in: Werte '.>on Tinar abhanden. I-"') Riid führt di.' Evidenznunlu:er 2-.'i:>ü3l»-1!'>. 'll^om T-titer felilt bislang sede S-Pur. m. Spende, ^ür den blinden l>>rei'' spendete „Ungenannt" den Betrag oen 10 Tin. Herzlickien Dank! Aus Vwk V. Die Filale Ptuj des Obstbauvereines holt an: 2. Feb^r in: Gasthof Brenöi? ihre heurige Jahreshauptversammlung ab. p. MÄrkie in Ptuj. I'n Monat Iän::er findet in Ptus ein Pferde- und Nindermarkt am 15., Schweimmärkte dagegen am s>., Itt., 23. und 30. d. statt. p. Falsche 20 Dinarmünzeu sind in de:: letzten Tagen in der Stadt au>sgetaucht. Jeder neue Fall möge der Polizei nnverzfiglich genieldet werden. p. Ein neuer Fahrradmarder nnirde von der Gmdarmerie in Ptuj in der Person ei-l:es gewissen Fraz K o l e t n i k aus Vareja bei Ptuj verhaftet. Er hat bereits vier Diebstähle eingestanden. p. EinlkruS). In Grajenseak bei Bürberg wurde dieser Tage in den Laden des H. N. P i n ter ie eingebrochen, wobei Waren im Werte von einigen Tausend Dinar ent» wendet wurden. Die lVendarmerie lorscht nach den unbekannten Tätern. Aus Vo«i!ane po. Todesfall. Aus No-vo u:esto kommt die Nachricht, das; am Mittwoch der >ortigc Bezirkssanitätsreserent .Herr Dr. Vitto: r e g o r i ö i::: 65. Lebensfahre gestorben ist. Der Verblichene n>ar im I^hre 192! Arzt in Rog. Slatina und als solchiir ordinierte er auch bei uns in Poljäane, da damals unser Ort ohne Arzt ivar. Zu Weihnachten des Itlhres !933 wurde der Verstorbene das erste Mal vom Schlage gerü.)rt und der Zufall wollte es, daß er genau ::ach einem Jahre, also ebenfalls an: ^Äihnachts-tage von: Schlage getroffen wnrde nud an: Mittwo^^, den 2. d. M. verschied. Ter '-^-cr' blickte:,e n^.ir ein Me::schenfrennd im niahr-sten Sin::e des Wortes. R. i. p.i Po. Viktor Lorenz f. Knapp nor V^^llen' dung seines W. Lebensjahres starb a:n Sonntag in 5li>v. .^onsice der Ma.sä)insnh-rer der schmalspurigen Eisenbahn Polj.'ane-Konjice-Zreee, .?icrr Viktor L o ? e n z Die Eisenbahn, die Poljoane nnt ^'ov. Ko-njice—Zreke verbi::det und der Ma'chin führer Lorenz und ein Begriff, denn man hat es sich beinahe so angewöhnt, das; nran sich das eine '.chne das andere nicht vorstellen konnte. Des Verblick>enen wuchtige Persönlichkeit sah man zu fallen Seiten am Führerstand feines ?i!a,'chinchenö, immer voll Hnnkor i'nd bester Lonne. ?^^>'enz war ein Mensch, der den: Leben iminer die be-sten Seiten c-b'ie.:ni:ncn konnte. Ta? gräbnis findet an: D'enstag um 15, Ubr in Slov. ^-onsiro statt. Friede seln?" Aich?! pe. Ziui'mers^'ießin. Der hiesig? Ssl'ülu'n-hierein hat in? lvasthose Makiori''^ ein nitrschief^eil eingeführt, n>elche? dkis erst' M-'l in der '.'ergangenen Weche stattfand und sich eines lebhaftei: .^.usprnchc''? erfreute wider s^rwarten). (5s findtt n.un seden Mittwoch NN! 20 ?Ihr statt nnd sind die Mitglieder sowie ^-reunde de' Vevein.'^I lind dcS Schics;sporteS soivie anch die Tanien geladen. Kol kaklsi-. Li-LUslelher Ngutiärbim«, i^!itti?!<^.'it cler üdlein kelinUe::. trauriger l^cm:it85!tis:ilnun?. ^elixveren l'rÄttmcn i^t rut!-;lui:. einige siin6:krL!i krüsi iiiiLliterii ein rm- türliclieZ »f'ran^-^osefc-f^ittcrxvu^^ser 7-li trinken. In der ^rötlichen praxi;^ xvirc! cla? f^i-nn^-.sosei-XVaz^Lr ciunim vor?u'<5^vei8e anxlcxvenäet. veil e« i^ie vieler Kr^nl^lieitLLf- .^ciieinun^en 7a8cli keseitix^t. Blnmentjjpfe als Vogelfntterstellen Unlängst brachte unser AnieiUlN' gen zu'.? ^Verstellung von Vogelfutters!?',cn ani' Vlun:entopfcn, die in den Neihcn un-ierer Obstbautreibe::deu großes. Ann'thcu hervo.'gcruien haben. Zn dioser nrag..' -.icr-öfsentlicht jet^t der belannle 'D''tenr>ia und ^achlna::n auf dieseui C'i.'öic^e .Herr Ljude-r>it S a g a d i n aus Pt.li int ^ac'-'blatl der Obst- u. b>artenl>antreibenden „Sadiar in vrinar" einen Aufsat; über die .Herstel-lu::g solcher Vogelfutterstellen, wol'ei cr d''n Ausführungen eigene Erfahrnnsfe.l in dieser Richtnng zugr:mdelegt. Da mit eineni baldigen starken Schneefall zu ivchne'' ist und unsere gefiederten Freunde, die denl Ol?st- und l^artc::bautreibenden die Sci^äd-linge Knacker bekämpfen helfen, gefüttert werden rnüssen, wolten wir 'ni nack^solgcn den einen Auszug ans den beini^tenswerten .'lusführungen des .'^^eern Sagadin zu::: Abdruck bringe:! u:id hoffen, dan:!t der Sache sehr gedient zu haben. „Ich stellte wiederholt verschiedene Versuche an, wie die Singvögel 'in '^inler am besten unterstützt und wie isn:en da? t'ntter verabreicht werden t'>nnte, oiine dasselbe den Unbilden der W'tteruug auszuseNen. Desgleichen muß darauf Nücksi6>t gonom-n:en n>erden, das; die Vögel vor ihn'm grös;-!en Feind, der K^tze, geschützt werden. Ich ben:erkte einmal l>ei einem L>l>stzlichter, das; er die Aeste, anf denen sich die ^ntterkript'e lvfand, mit lei,:^'m Stcchel-drabt nm'.nickelt, NM den .lkatzen das .Heranichibeick^n unmöglich zu machen. Auf Grund der daheim nnd auswärts gemachten Erfahrungen verwen- XkeatrrKims! Rottonoltheoter in Marlbor Repertoire: Montag, 7. Jänner: Geschlossen. Tienstag, L. Iä:lner um 2t) Uhr. „Zare-witsch". Ab. A. Ermäßigte Preise. Mittwoch, 9. Jänner: Geschloffen. Donnerstag, 10. Jänne^^ nn: 20 Uhr: „D« verlorene Walzer^^. Ab. B. Aino Burg'Tontino. Der Gesang- und Musik-iu^lager: „Di? Ejardasfürstin" zur Aufsüh' n:ng. Tie bi:rühn:tc .Kalmansckie il^pt'rett. m T^onfiln: bedeutet ein ganz besc-nderet Creignis, uniso n:ehr, als die Rollen d .rch' loegs von den größten Filnrstars Deutsa)^ lands besetzt sind: Martha Eggert und Han-^ Zöhnker, die berühmten 'Siinger. Paul .?>ör biger und Paul .^cu:p, die Lieblinge des lachenden Pnblikunrs, und Ida Wüst :n der Rolle der komischen Alten si::d kl'ngendc Nci men, die für den vollen Erfolg des Films garantieren. — In Vorbereitung das große ^^ustspiel „Ich heirate meine Frau" mi: den? König der Komiker Nalvh Arthur Xobert^ in der Hauptrolle. Union-Tonkino. Ab Montag der Großfilnc „Ich bin ein entslol;ener Ketteuftröfling" in !)^'ut!e. Ein wahres M^isterwert, ein nisn: dcr Wirklichkeit. D^r hcrrl:6>e Inhalt, de>. r?:n Anfang bis zuni Zchlul'. di-' ^'uschaucr in grös;ter Spannnnq hält. blei>>' nn.nergeßl.Ich. — Es f-'^lgt das Schlagerlust -''piel „Die englij6)e .?i«irat" mit Nenat-' Ai^'randi'r und Adolf Wohl In '^'orbereiiniia da-> ^.^an^'^ardwer!' des ^^abr.'.' „So endete eine Liede'^ mit V '" la Wes'^'sy 'ind Vl!n ^^'rst. llahio DIENSTAG, 8. JÄNNiiR. L j u h 1 i a n a, 12.15 Uhr: MittagsirmsiN» — 18: Kinderstunde. — 1M0: Nachmitta«-musik. — 19.30: Vortrag. — 20.1U: Volkslieder. — 21.10: Abendkonzcrt. — 22.30: Löchte Musik. — B c o g r a d. 18 30: Wcihnachts-licdei*. — 20: Uebertragung aus dem Theater. — \V i c iit Ferdinand - Löwe - Gedenkfeier. — 20.30: Funkkabarett. — 23: Blasmusik. — Berlin, 18.30: Aus Operetten und Tonfilmen. — 20.15: Uebertragung aus Stuttgart. — 21: BFiickncr-Abond. — 22.20: Der lachende Mozart. — 23: Heitere Musik. — 13 r e s 1 a u, 20.13: Uebertragung aus Stuttgart. — 21: Orgelvonrug. — 22 35: Tanrmusik. — Budapest. 20.10: Hörspiel. — 22: Zfgeunermus-ik. — 23: Niclitmu-sik. - Dcutsc Ii landsende r, 20.15: Uebertragung aus Stuttgart. — 23: Volkslieder und Tänze aus Jugoslawien. —24: Kammermusik. — Frankfurt. 20.15: Ueber-tragung aus Stuttgart, — 2? 30: Abendveranstaltung. — 24: Kammermusik. — H a m-b u r g. 20.15: Abendkonzert, — 21 • Konzert. — 24* Spätmusik. — Leipzig, 20.15: Ue-bertrasung aus Stuttgart. — 21: Lustiger Abend. — 22.35: Nachtmusik. — Mala n d, 20.45: Opcrettenabcnd. — — M ü u c Ii e n, 20.15: Uebertragung aus Shittgart. — 2220: Nachtm >ik. — P r a g, 19.30: Förster: Singspiel ; Debora«. - 22.15: Nachtmusik. — R o m, 20.45- Lustspiel. — 22: Abendkonzert. — S t r a b u r g, 19.30: Abendkonrert. — — 21..30: Wagner-Abend. — Stuttgart. 20.15: Reichssenduu;;. — 22 X). \bendmusik, — 24: Spätkonzert. — \V a r s c h a u, 21: Opcrnanff'hrung. ~ 22..Vi; Konzert. — 23.05* Tanzmusik. — Z ü r l c Ii, 20: Konzert. -21.10; Hörorücl. ^e ich zur Verabreichung von Vo.''.elfntt?r kleine B l n: e n t i> P s e, die 'ich ''ür dl-^: gedachten Zweck aus<^ezeian:et ngnrit. >7>ie' bei si:id die Anschaffungskojt^n !':u:n ::en i:e::swert. Man ninnnl liewö'l)nlre Blument!>vf.. clwa ^ cm hock, am Boden und oben .''n !'cr Oef^nu^ 1 l? eni kireit. Tie Top'? können auch kleiner sein, gröi^-re nnd aber nicht enrpsehlen, der''.'ett' de ich blas; zehn svlck>e Blumentöpfe, und diese Za5?l genügt vollmn. Sobald die Töpfe bereit lieg'n iverden etwa en: lange karten zweige geick^nltten. für jeden Topf einer. .'i>?ebei ,Verden die Nebenziveige nicht abgeschnitieu, sondern nur gestutzt, sodas; etwa rm lan^ie An^at:e vorhanden sind. Die Rinde :rnd der Bast dürfen nickTt entfernt werden. Am dünnercit I Bei fahfer, craurcelber Hantfarbii-nK, Mattigkeit der Auren, iiblem Befinden, trauriger Ocmiitsstirnmunpr. schweren Träumen ist es ratsam, einige Tag:c hindurch früh nüchtern ein Glas natürliches »Franz-Josef«-Bittcrwasser j zu trinken. In der ärztlichen Praxis i wird das Franz-Josef-Wasscr darum vorzugsweise angewendet, weil es die Ursachen vieler Krankheitserscheinungen rasch beseitigt. „ Noriborer Zeitung^ ?summer DiensUig, den 8. I>äluler l9Z.> Ring- und Boxkämpft in Maribor Eine qclungene jchwerathletische Ueranstaltiinsi des Sport kliibs „Svoboda" Der beimische Sportklub „Svoboda, qründotc nun auch eine Sektion fiir Schwer» nthletik, die bereits beachtenswerte Erfolge verzeichnen hat. Scunstaq abend veran- staltet« die neue Sektion inl .^asinosaale Ninsi« und Vorlämpf?, die von einer so grossen von Sportfreunl'en besucht waren, daß der !?aal vollkoninien beseht wurde. Den Abend eröffnete der .l?lubobmmin >^'>err Di« rektor O S I a t, der in kurM Worten Sinn und Bedeutung der neuen Sektion hervor-szob. Die Veranstaltung brachte Erflilsie, die für die kurze Zeit des Bestandes der Sek-rion wirtlich beachtensiwert sind. Nachstellend die Resultate: In, Ba nt am konnte Veber jlb?r Kol-inanii^ die Oberhand gewinnen, desgleichen Mur.^ie über Onian und Lebenik über Pir-nat. ^ e d rd liegen Templ:.' 6:1, 6:1, 6:2. : Ein Regierungskommissär fiir Oester- reichs Skisport. österreichi'che Buudes^ regierung hat'den (^ieiidarttierie-Oberst a. D. Richard H u eb e r zuui Regierungstoui- s°wi° zwischen »nd e°r.n I biwb d<-.z Och°r«ichiichcu ->iv°rba..d-s «r. ^ . nauil! und lhn IN dessen Vorstand entsandt. »mnt!ch,edcn^ DeSl,r«ch«>i ln, ha, das R-cht^ alle Mosumhuikn d°.Z Per- Schwergewicht zwischen Markez und ^ bauds-Porstandes zu kontrollieren und ge- t^erSak keine Entscheidung herbeigeführt 'ieii Beschlüsse czegebene»,falls sein Veto eiu- werden Zulegen. Natürlich darf er auch in alle Bü- Einen i»le.essm,t°., B-rlauf nnhn.-n nuch ""d Tchriflstücke Emsich. ».hmen und ^ ..... . ^ ^ / lede ?!'tolun t von den Organen uud Auge- dl- B ° rIa m p s dene» K-»,°r »nd B^^bandeS »erlanPin ?r »i.nn,! Lipanec ihrem Gegner .«^trukel gegenüber ^n den Situiugen teil und kauu de,i Por- uut<'rlageu. Desgleichen besiegte Senekovic stnnd auch selbständig einberufen. seinen Gegner For!,ezzi nach Punkten. Fußball in Ljublana Vergangenen Tonntag fand in Ljubtjana IM Nahmen des vom 5. . .'i? e r in e S- -S l og a 6:1 (1:0). Aastreber Fußball Coneordia—s^renndschaftsspiel) N:Ii, Srarta—USkot 2:2 und /elezniear--^'^ugoslavija 6:0 slotale Meisterschaft). Äniemationaleö sisschnell-laufen in Norwegen stiepl (Wien) erzielt die beste Zeit. ^ ra ln ul e n, 6. Zünner. Beiul zweiten Tag de? gc'führten internationalen Eisschnel-tausmeeting gelang es dem Oesterrei6>er 5 t i e p l für seine am Vortag in«. 566-M>e-ter-R^nnen erlittene Niederlage Vergeltung zu nehinen. l^'r sÄ)lug alle seine >ioi:kilrren-len. Die (5'rgebuisse waren: 1.?VN Meter: 1. ^ : iepl (Oesterreich) 2:24.2; 2. (5'vcnson (Norwegen) 2:26.5; I. Mal!?is<'n iradiansti—(^rafiöar 6:0. Rom: Ambrosiana—Brescia Lazio— Napoli !^:1, Bologna—Milano 6:.^, Roma— Alessandria 6:1, Palermo—Iuveutus 6:6. Le Havre: Z^-erencvaros (Budapest)—Le .der ^-nfiballsektion werden darauf ausnierk» sinn geuiacht, das; hcuto, Montag, uni 26 Uhr die erste Si^uing im laufenden Jahr abgshal ten wird. Die .^''«^rren nvrden ersncht, vollzählig zu erscheinen. : Die Winterjportsettion des G. K. ^elez» niöor k>ält morgen. Dienstag, den d. um 19 Uhr in der Restnuratiou „Mariborski dvor" eiue lZihung ab, zn der alle Mitglieder geladen sind. : Menzel siegt in Melbourne. Die Meister schasten von Äustralien in Melbourne wa-rei, dlirch Regenwetter gefährdet, so das; inan ernstlich daran dachte, daö Turnier ua 5i?d net) zu verlegeu, schliesslich war e^^ doch Nli^^g-lich, die Meisterschafteu durchzusühreu. Aui : Ein ISjähriges Eisfchnellaustalent. 5^ a r nl a r, 6. Jänner. Bei eineul lokalen (5is--sck)itellaufulcctiug erregte der evst süllfzehn-jährige Arne Iako bs en grosses Anflehen, da er im Renneu über 7>t>6 Me^ter die ausgezeichnete Zeit von 46.2 lief. (!'r erreichte die beste Zeit des Tages. Auch der elfjährige Rolf M a r st e n erreichte über IM Meter, die er in 48.8 lvivnltigte, eiue sehr gute Zeit. : Ein Donaupokal? Der Sl'kretär der Ri-p.'iiiia Timisoara schlägt die Austraguug ei-n.'>A Donaus^wkals vor, an welch.'«« Wettbe- hunderte altem Schmutz überkrustet war. der Hoffnung auf eiue (5ntdeckuug nahm er es mit und lies; es in Wien niit allen nieder nen Methoden unte'^suchcu uud restaurieren. So kam eine herrlickie Ma^'onna ans Tageslicht, zu der unzuvifelbast Rubens ''rste Gattin Isabella Bral»t Modell i^esland.'n hat. Das volle Rot des Gewandes der üV-a^ donna, die Rubeusschen Farben an ih.^in Gesicht uud auf dem störper dec« lindes gen noch vollen Glanz. Drei Apse?emtm in einem Jahr Das vergancien-e >'^as)r bat infolge se'ner ungewi.chnli6) luilden Witte-iing s'i.)i 'le' in den Winter hinein in ver'ch!ed'.n»"l G^g-'n-den eine zilx'ite (5ri>le von Erdbeeren, beeren, Aepfeln, auch Zonnn.'rgerste iN'-^olge gehabt. Iu Ungarn aber el.'Ign.te sich der aufsehenerregende !vall. >as^ ein Apfelbaum zuni dritten Mal l.n 7,al>?e ivrl'lchte trug. Der Besitzer de-z Avfelc'an:iis. in der ungarischen Ortschast."^iaui-unr wnlzn^ hast, pflückte ini vergangenen Juni die ^r'ürdiger'.r»etse wiegen die zweiten und dritten ^-riickite keine !ser-ne auf. Hollland liefert deittsche Em'granlen aus. B e r l i n, 6. Innner. Wie im deutschen Ruudfun? mitgi'teilt wird, ist der rcichö-deutsche Sozialdemokrat ^^urt Lieber-m a n n, der nach der Machtergreifung durch den Nat'.oualsoz'alivlnus nach ^lZrag übersiedelt war, auf eiuer Propac^andarei'' in.'(>olland von den dortigeu Behörden fest-genonimen und an Deutschland anSgeiiefert werden. Wieviel Millionen Stavisky „verdiknl ^ hat. Paris,?. Jänner. Aus dem -chlus;^richt, den d'e mit der Nachprüfuug der Finanzgeschäfte' 5tavi>kl)s U'erb die beiden ersten Vereine Ingo'lawieiiZ ^ beauftragte Tachi^erständigenkomluisitou ei « u»!. RumänicnS, sowie nn iünsl^v T!a^^i!!q >1.^ den sechster Ztelle stehenden Vereine von Oesterreich und Ungarn, die am Mitroparnp nicht oeleiligt sind, teilnehmen würden. : KiflhL schwimmt wieder Weltrekord. Bei einein Meeting in Nassan ans den Bohanla- Iahren 192^ bis 19ii.'; insgesamt 2.')'.) Mii^ lionen i^raitteu verdieut hat, darunter Millioueu ?lranken voni städtischen Lechaus iu Orleans, 161 Millionen voni lians in Bavonne und Millionen ^ran- l^nde ist der Zweig ',n glätten nnd dann itmpp durch die O^ifnung des Blumeniop-fcs zu führen, sodas; das obere End.' «'t'va W cm aus dem Topsboden herauöragl, untere Ende dagegen aber nlindestens 20 ^nl aus der Oeffnung hcrans' schaut. Anl oberen Ivortsat.^ des Zweiges nnrd ein Bindfaden befestigt, damit daö l^Zan^ze am Baumzweig aufgehäligt werden kann. ,'^nr je zehti solcher Tizpfe niniint inan ! kg Unschlitt nnd 1 kg .^>anf''amen. Der Unschlitt wird über dem Feuer :erlassen^ Sobald er etwas abkühlt, tverden die.^'>anf-samen hineingeschüttet, eiientuell auch andere Futterlamcn, und das Ganze gut ver« rührt. Die Mischung wird dann noch 'lüssig in die Töpfe bis zum Rand gegossen und erkal kcn c^elassen. Ans der Miite des erkaltet. Vo--gelfutters ragt dann der dickere Teil des Zweiges heran?. Bleibt etwas Mischuni^ übrig, so kann dieselbe für daz nächste Mal aufbewahrt werden, da sie ja nicht verdirbt. Wenn der erste S6)nee fällt oder der Boden vereist ist, hängt man diese gloclen' artigen Futtertopfe minde'st^'.ls 1.ü6 Meter oberhalb des Bodens ans den Miunien ans. .'»^iebei ist zu l^eachten, das; die Tvpfe lickist am Ende der äußersten Aestc angebracht werden, damit die Gatzen nicht da-zulominen könileu. Iil lürMer Zeit ma- chen die Viigel das ^lütter ausfindig und hat das Gemälde entdeckt, als er Antiguitä- nef>tnen lustig ihre Nahr.mg. .^^'^ieuei l,allen sich die Tiercl)en unterhalb des Blumentopfes an dell Nebenastansäi^^eu fest llnd picken die Nahrung von unten her. Bei ciirem Baumbestand von etwa 2^»6 Stück genügt es, fünf Fnltert'ipse aufzuhängen. In zwei Monaten .Verden dieselben leer, tvorauf die übrigen fütis gefüllten den Dienst iveiter verrichten. Ich verwende solche Fnltertl^pfe schon niehrere Jahre und bin mit denselben sehr zufriedei,, noch mehr aber nattirltch die ^-ingvögel". 7^nselu schiuainnl Leonore K a g h t M.'-, ten voii anderen Unternehuien des Abeu-ter Freistil in 6:5!),4. Sie verbesserte damit! teurers. nicht m.r d-^'n Wclll-iovd N!MsonS vo» 7:lZ Zchi,ft,a,.ftr»ph. ,m Has.n vm Hav«nn... londerll auch ihre >nug!t in Miami erzielte .'('»a van na (ttuba), 6. Jänner, i^twa eine Seeineile außerhalb des .?>asl'us ereignete sich eine schivere Schiffskata'trophe. dcr 7 Fischer zuni Opfer sieleu. Der auf der Fahrt iiach Newyork befindliche Danipfer „Seatrain" sties;^infolge falschen Manövrie-rens mit einem Fifchkntter zusaininen und beschädigteil dieieu so schwer, daf; er innerhalb weniger Miiiuten nntergiiig. 12 an Bord besindliche Fisckier führten einen ver^ zweifelten .^^ainpf gegen die hohe See lind ganze Schwärme von >>aifischen, die das silikende schiss unikreisteii. 7 Fisch>'r wnrd^'n sonderil auch ihre süngst "eistuiig von 7:68,2. : Narnera — Pierre Charles? Der Manager V'arneras. Torefi, hat deni Vertreter der Uni:?d Pres; ilütgeteilt, das; der ülainp? zwischen Larnera nnd Paolino nicht nx'hr sraltsind.'n werde. Der Vertrag sei abgelaufen. Ferner erklärt 5oresi, das', Verhandlungen üt>.'r einen ^''lanips zwiscl?en b'ariiera uii'i Pierre Charles, der in Maila>id Eiide F^'-briinr stattfinden soll, eingeleitet sind. Aus aller Welt Rubens Bilv gefundm Eine seit Jahrhunderten vermifste „M« donna mit Kind" von Rubens ist vom Ehicagoer Äinnsthistoriker Erik B u r g-B e r ger aufgefunden worden. Für die Echtheit des Bildes treten erste europäische Sachverständige ein, so der Wiener Professor Gustav Glttrk, der Berliner GehnMrat Friedländer tinid Dr. Ludwig Burch^d. Die Experten stimmen darin iibe>^ein, dah dieser !?1inbens nach Komposition, Aussühruug und malerischer Schönheit in die Reil)e der berühmte-sten l^mälide der Welt gehört. Aurg-Äerger t^'ugeschäste iu Antwerp^'n. der Gebnrtsstadt ^ ?'.in den gefräs'.igeii R'! ^ für die Wirts6)aft des betresfeiiden <^'andes Tomen ausmacht. Trotz dieses Abgänge-.'»erfchiedene Vorteilo. Vor alleui Unabhan^ worden indessen Zeidenkokons aus-^^führt. gigkeit, die in der heutigen Wcltpoutil eine da im Lande nicht genügend Spinnereien immer größere spielt. Alls anderen zur Verarbeitung der Kokons bestehen, Borteile, wie ?!nanzlello nnd kön- vorigen Jahre betrug die Ausfuhr troctc. nen durch andere Wirts_' (für von 7.1 Millionen Dinar kainen, die nacli die Te^^tilindustrie) zu gelangen, wenn dies Ungarn ausgefilhrt wurden. D!e weisen- auck) für die (^)esamtlttirls6iaft Insicilalviens, raupenzucht gcht leider zurück, l^bivoh! sit? belastend und dadurch schädlich gute (öntwicklungsmSglichkeiten h-it ilnd d,'n sewstne -minölich sinnlos. Doch ist hier Inlandsbedarf zur Mnze zu decken ver-'nicht der und wir sind fest nsierzeug!, möchte. Wr die .Herstellung van ^ u n st- das; selbstlX'vständlich nn^ ciue plan.naßigc sei d ^ besteht indessen in den anSgedchn- Arbc'it sich sehr bald in jeder nützlich ten Wäldern kein ^ohsicissniangel. Der Jnlandsertrag an Aolle wird auf ^le daraus erhellen, daß die Zahl der ,'^n-duftrieunternehmungen seit di^er Zelt von V03 aur S!53 gestiegen ist. Den grästten Aufstieg lveist dabei die T e x t i l i n d u-st r i e auf. die heute bereits 370 ^abri?en umfaßt Die gesamte jugoslalvische Voll-inarenerzeugung beträgt bereits 0 Millionen Meter. Der JnlandSverbranch wird auf Z0 Millionen gesckätzt und bei der noch im^ mer fortschreitenden Industrialisierung mehr und mehr zu Hause gedeckt. Die Intensivierung der Texttlerzeugung bedingt natürlich eine stärkere (Zinfuh? von R o h st o f f e n, soweit diese nicht im In-lande vochanden sind. .Hierüber besagt die Statistik: die Einfuhr von Baumwolle hat in den ersten zehn Monaten 10:^ die Hl^he von 1004 Waggons erreicht, geg?n 813 Wag gens im Jahre lV4 die Einfuhr von B a u m w o l l g e s p i n st erreichte !m selben Zeitraum NS6 Waggons gegenüber 037 bzw. Waggons im gleichen Zeit, räume der vorangegangenen Jahre, wahrend sich die entsprechenden Einfuhrziffern für W o l l e auf ZM (155 b^z.w. 110) nnd W o l l g e s P i n st auf 88 (73 bz'.v. 44) Waggons stellen. ^ Insgesamt hat Iugo.slawien in den er'tcn neun Monaiten 1034 Tertilrohstoffe nm l!W Millionen Dinar eingeführt, gegensibcr Millionen im entsprechenden Zeitraun, des Beträge bis Dinar bleibt Gc'bu^ (50) Para) unverändert, ^r l)öherc träge betrug die Taxe bischer 1 Dinar, fort' an aber wird dieselbe folgendermas^n berechnet: bis ?000 Dinar 1, bis 1l>.0W ?i, ^'ar !.50, bis 20.000 Dinar 2, Uz l00.'A)0 Dinar 4 und darüber hinaus 5 Dinar. ^rivci/en wilrdc. ,9gz und ..«> MMi-n... im 1932. Bemerkenswerterweise hat sich iindessen Heuer nicht nur die Einsuhr von >^ohstsf-sen. sondern die Einfuhr von Textilien sNohstoffen und Fertigwaren^ iiberhznpt er« höh4 und betrug in d^ ersten neun Monaten 1022 Millionen Dinar, d. fast 40?« der gesamten fugoslawischen Einfuhr, rend die Gesamteinfuhr an Tertilien im selben Zeitraum des Borfahres 800 Millio--nen Dinar, d. s. 35?s der gesamten Einfuhr, betragen ^tte. Worauf diese Steigerung von Fertigwaren trotz erhöhter Leistungsfähigkeit der einheimischen Terlil-industrie zurückzuführen Ist, läht sich nicht übersehen. Unsere ewheimischv TcWinVustrie hat, abgesehen davon, das', sie durch 5ch>?tzz-)lle geschützt wird, schon dadurch flünstige Ent« wicklungSmöglichkelten, das^ zahlreich Tex-tilrohstvffe im Jnlande gewonnen ivorden, wie Baumwolle, Wolle, Hanf, Flachs und Seide. Die letzte Folge des »lu^oslavenski tvlrgtiini vjesnilr« bringt zur Frage d s b e d a r f ivird zur Gänze durch die inländische Erzeugung gedeckt. Im Jahre 10.^3 kannten noch ^^129 Tonnen Hani im Werte von 13.ki Millionen Dinar ausaesührt werden (vorwiegend Deutschland und Österreich), während die FlachSans^nbr nnr Tonnen betruf Nachfragen aus dem Ausland Ausländisches Interesse für jugoslawische Waren Das ExportfvrderungSinstitut des .Handels I dung. - Tel Ani^n liiüic' und (5ier. — ministerluinS erhielt wieder eine Reihe von 10 l'^r^ifclfing^ ^chineinsfett. — .'0 ?an Nachfragen aus dem Auslande, die die Wa» Tl^r.nlcisrli: sehr schlncrc' Zifgc^nücntc. 2i reneinfnkir ans Jugoslawien zum Gegen« ^Boinbatz: Woll<'. — '.»iemiiork: Mse, i^^'lronserven, ^chlvcinöhünk'. — Mnr- ntnndt': geirocknete Därtii»'. Perschieden? Industricartikel. i-'s» Amsterdanu s>''druckt/ nnd mit inge-wirkt.il WlN'vels ue'-schene Flaggen. — Zt1 Ali>eii: ätherisckn' Anfragen auf Grund von Anfragen dtc ihm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Erporteure werden erslzcht. dem Er-vortförderungsinstitltt mit der Anfrage gleichzeitisi konkrete, nach Möglichkeit be-uiusterte Angebote samt d7n nötigen Lieferungsbedingungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angeführten Anfrage zu ^?efeNMW0YMNg vermerken ist. Das Il'stitut ist oft schon aus Grund dieser Angaben imstunde. dem In-^Konstituierung der Gastgewerbesektittn der teressenten mitzuteilen, ob sein Angebot' Wirtsihaftskommer. Aussich: auf Erfolg besitzt. Auf Grund der günstigen Offerte wird dann der Erportenr!, mit dem ausländischen Interessenten T.'rbindung gebracht. Bei der Mitteilung der Adressen übernimmt die Anstalt keine Gewähr fiir die Bonität des ausländischen Interessenten Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten für die Plazierung ^hrer Waren im Auslande wsinscht. wird das Angebot in einem besonderk'n Bulletin veröf-sentlicht. das ausländische Interessenten un-entgeltlich zugestellt wird. Erzeugnisse der Forstwirtschaft. 1 Patatn Eick>enschnitt' nnd Rundholz, Baus und Tischlerweichholz. -- 2 Sau Francisco: Bodon- und Parkett'bretter, Ki-stenbretter alis Weichholz. — 3 ??ewliork: Eichen- und Buchenparkette, Bierfässer. — I Bombmi: Hol^ aller Art. Berschiedk« Bodenprodukte. 5 Tel Aviv: .Eartoffeln und Bohnen. — O^an: Pilz«' --7 Newdork: Mohn- und '^,?ii''^i ab, in der di^' stitlnerung derselben vorgenoinnien wnrd^'. Obmann wuri^^' Herr Cnrill M a s-c e n, Vahnhofrostaurateur in Ljublfana, ge-l'Tiihlt, während Vizeobnialtn .Herr Stefan ^ 0 h, Rcstauratcuv in Noga?fa Zlatina, ist. De,.- Sektion geh'"n'n n. a. anch die .Herr<'n Franz Z e m l j i e an.' Ma'^ibor, Josef V c? r l i k> a.is Ptuj und Ma.ts)i«7s 0 r i-a r a>') Mozirje an. .^anllnerpräsid^'nt e l a >: i n hielt bei diesi'r Gelegenheit eine läng^'rc .^cde, in der «'r die Funktionen der neuen Sektion nniris^ und deren Wichtigkeit hervorhob. In den Auf gabenkreis der Gastgewerbesektion gehörell Schutz und die Förderung der Gastbstriebe, ferner der technifckie Fortschritt dieses Zweiges.der Volkswirtschaft, !-erbe be-treffen, Fremdenverkehr und Turismus, Verbesserung der Verkehrsverbindungen und schließlich Aufsicht über die Stani>esorganl-sationen. Wie man hört, ist ein Gesetzentwurf über den Turismus in Vorbereitung, der alle diesbezüglichen Fragen eingehend re geln soll. Erleichterungen bei der Sin-treibung der Derzedrungssteue? Weisung des Finanzminifters. Aus B e 0 grad wird gemeldet: k"^egen die Bemessung der Verzehrungssteuer für das abgelaufene Jahr wurden ungewöhnlick) viel Berufungen eingelegt. Diese beziehc!n sich größtenteils auf die Anivendung d?s Artikels 7 der Steuernovelle vom Feber und vor allem an? die Mind>^s^^teuergrundlage nach der Miete. Um einer Zwanseintreibung vorzubeugen, erteilte der Finanzminister den Steuerämtcrn folgende Weisung: Mit Eintreibung der beanständeten Differenz sann bis End< Mär; d. I. zugs-ivartet werden, wenn die Bemessung aus amtlichen Grundlagen erfolgt und die Sten-erhöhe unnerhältnismäßig höher ist als Ferner wenn die Steuer für 1931 nach der.Höh? der Miete (für Wohnung und Lo-kal) bemessen wurde trol.'.dein ordnungsg<'^ mäs^e amtliche Angaben vorliegen, die eine geringere Besteueruugsgrundlage begründen würden, nnd ti>enn ^ie Steuer bedeutend hö-her ist als ss>.'^.". In einem solchen Falle wird bis Ende Marz d. I. nnr diejenige Differenz cingehoben. die dcr Besteuerung nach an^tlichcn Angaben entspreckien würde. Der !^est ist ersr nach Erlel^igung der Veru" fung fällig. Fällt die Erledigung noch vor Ende März, so isi die Atelier l^is (5n.de Mär? einzustellen. Ist die Steuer gegenüber der Miethöhe beinlzssen und liegcn keine entsl'rechendcn Angaben vor. so iit mil ^-er Auszahlung der Disscrenz gegenüber bis zur Ncgelung der Berufung zu warten. Wenn die Regeuing auch fri's)er erfolgt, so ist di^ Auszas^nng doch bis Ende März dnrchzusiil! ren. X ilns^tsejzlichkeit des I?,^!gen ^^odustcuer-.^usch^.ages. die dec 5taalsgerichtsl?os7'> in n'elchcr de-. Bsschivcri-e ein^'.' 'Ar'^e'lerv an'> gcl?en dc?l Abzug d^'s .ju' .Xet'urc. ein, der jedoch lettt ivur de. ^er ^iaalsrai stell!«.' leuier (5nl scheidnn.^ ,Ulf den Itandpunli. dle die^ bez^üglichen Beslinunuikss^u 'ler Minisuria!^ Verordnung in der uu-^znleqen lind^ dai'^ !>on der Entriel^tu'.ig ''>ni'.bl^!?'c! .n der Höhe von 1'^ der unter- liegenden <'ezüge ni-cht r.ur die uiuilqu.-lt?-jiiierlen und iallineiie liei..il'ntigl-.'n Ä7.^eik..-r lefreit sind, sondern ^nlch die l^uaiiil^ieuen ^^rlx'iter. '.'luf (^rnni^ dvier i^'l..i.beid!:na '.uird jelu di.^ -t.ueral'tcilun? !>e.> u«inistenn:ns eine enl'preövi'de baruttg crgc.icn lassen. X Die Frage der privaie,: K^ankrtlkafien wurde, w'.' bereits ern^ihnt, dic" - > iinler .^I'.'nierenz der t-elr^ii'e.ien Iir'ritulie uen ausführlich be'-andelt. T^s .^lentr^ilam' für Arbeiterr'ersick^entng ivistte nänilich >en Be^ichlusi, die K-rankenlassen des ^?üuf'mzn ''ischeu mn?en-IIuferstnhun 1 .nie'.v!ue-> in ^^fublsana, de'? sk^usin^nnisvi^en '^'eveint -..Merklir" in Zagre'^ und der ^ -u'mij'— sci'i'en Iltgend in Beograd ans<:rs>zs>en und diese drei Vereine lediglich als 'I^rt.5of.^cnie des Zentralainte-' '^u ^trachlen. d.'r Lwnferenz n>nrde ge,ien die>en ^'Älus? scharfstens Stellung geneinnn'n. v^'urde eine Denkscfirist au-^'arbe!tet. di..' ^ on einer Abordnung der ^^ons ren''?ilne!)iner dnn neuen Minister für S?zialuolitif Tr. Dr^g:' M a r n 8 i uutc'rbr<^iket ^nnrde. ?^er Mi niiter erklärte, er werde den Befchlust de^-Zagreber Zentralamte> wcs?t unter'rül'.en, da er auf dem St^7ndvunkt<' stehe, das', w wichtige Ent-s^idnngen mir in: ^in.'crnt'b -men mit den Betroffenen gefant wer?'"'" können. X Abönderung der österreichischen Devi- senordnnng. Aus Wien wird bericbtet: Die ^österreichische Devisenordnuna entbiclt im X Taxerhöhung ans Einzahlungen mit Paragraph 7 die Bestimmung, das^ d^'r Glau. Erlagschein. Nach einer Verfügung de.< 1i .^^Dntokcirr-'iit- und Einlacfebuchforderungen Rii^^ahlungi'n nach den Kllrsen des Privat-rlearings ve langt nx?rden können. Diese Bestimmung bezieht sich ebenso wie die alte Be-stinimttng iinterschiedlos auf die Kontokorrent- und Einlagcbuchverpflichtungen und nur auf l icse? bei diesen aber ohne Riicksicht darauf, ob sie effektiv oder nichteffektiv auf ailslandische Währung lauten. Das Gesetz M dad der so schnell zur hi^chsten Würde im englischen Staatsdienst emporgestiegene Äann eine so einfache Wohnung habe. „Wie ' loinmt es, daß Sie Ihr Haus so klein haben ^ inachen lassen?", fragte sie den Lwnzler. „Ich bin es nicht," antwortete dieser, „dei.- sein I Haus zu klein inachen ließ, Ew. Majestät sind 'es, die mich zu groß fqr mein .^us mach« ten." Jagst amAo Mail ikdiii In« 11 Baograd, Kral ja iilekiandra 17 Dem Kinde, welches die Scliule besucht unu schwächlich ist, geben Sie ieden lag früh und abends, je I kleinen Löffel des ge- | schmackvollen »Energin« zur Stärkung des Blutes und der Nerven und zur Erregung des Appetits. Kinder, welche regelmäßig »Energin« einnehmen, sind bei gutem Ap peüt und widerstandsfähig gegen aüe Er Kränkungen. »Energin« zur Stärkung des Blutes, der Nerven und des Appetite verabreichen Sie den Mädchen von 10 bis 17 Jali rtn, falls sie schwächlich sind. Das ist die VVechselzcit bei den Mädchen, in welcher sich jedes Mädchcn stärken muß. »Energin» verabreichen Sie jedem Familienmitglied, welches appetitlos ist »Energin« geben Sic auch jedem blutarmen Mitglied der Familie •Energin« ist in nllcn Apotheken erhältlich und kostet eine Halbliterflnsche Din 35.— Reg. S. Br. 19174/33. 668* G E ü E ü K E 1 bei Kranzablosen, Vergleichen und ähnlichen Anlässen der Antituberkulosenligi) In Maribor! Spenden übernimmt auch die »Mariborer Zeitung«. »»»—... AU ich mich zuerst um eine Anstellung im Damen-Symphonie Orchester bewarb erklärte mir dei Dirigent dass ;ch ausser der Fähigkeit virtuosem Spiel auch eine anziehende Erscheinunö besitzen müssle Wie schreckltclt dass ich meine Haut vernachlässigt halte. Sie war mit erweiterten Poren und Mitessern besät und mein Gesteh' sah dadurch tinrein und verblüht aus. Der Dirigent verrie' mir dass andere Damen des Orchesters sich ihre tartc Tfautschönheit durch den regelmässigen Gebrauch der weissen fettfreien Creme Tokalon bewahrten Nach 3-tägigem Gebrauch dieser Creme war mein Teint rein untf hell geworden und halte eine rarte frische Lieblichker gewonnen Ich bekam nicht nur die ersehnte Anstellung sondern gewann auch die Zuneigung eines reichen Mannes fJr>r mich gebeten hat seine Frau tu werden Ich glaube Creme Tokalon ist deshalb viel wirkungsvoller als alles Andere weil sie pr-idigerierte S^hrt® und Oh veno! enthalt ?» ALGA zur Massage bei Rheumatismus, Ischias, Knochenschmerzen, Stechen und Reißen in den Muskeln. In die Handfläche gießen Sie etwas »ALGA« und mit der leuchte». Hand reiben Sie längs der Muskeln den schmerzenden Teil des Körpers ein. Sobald die Handfläche warm und und trocken geworden ist, befeuchten Sie dieselbe nochmals und reiben neuerdings die schmerzende Stelle ein. Die» wiederholen Sie einige Male, sodann umwickeln Sie den ein geriebenen Körperteil mit einem wollenen Streifen oder einem Wolltuch. Das Massleren wiederholen Sie zwei bis dreimal tag ich, im Bedarfsfälle auch öfters. Bereits nach den ersten Einreibungen werden Sie ein angenehmes Gefühl und Erleichterung der Schmerzen wahrnehmen. Sobald Sie das geringste Unwohlsein oder Reißen fühlen, reiben Sie den Körper mit »ALGAa ein. denn dies kann der Anfang einer schwereren Krankheit sein, welcher Sie mit etwas »ALGA« vorbeugen können. »ALGA' ist überall erhältlich und kostet iine Flasche Din 14.—. Reg. S. Br. 18117/32.__1053? Zu verkaufen Billige Eheringe sowie Steinringe und (joldsclimuck aller Art können Sie von altem Bruchgold modern umgearbeitet bekommen. Reparaturen rasch und billigst. Es empfiehlt sich dem P. 1. Publikum August Jahn. Juwelier und (ioldarbciter. 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Jänner um 6 Uhr früh in der St. Magdalena-Piarr-klrche gelesen werden. Marlbor, Stuttgart, Graz, Ptul, den 6. Jänner 1935. 183 Gott, dem Herrn hat es gefallen unsere liebe Mutler, beziehungsweise Schwiegermutter. Grolimutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Ria Sierii, * Güidi Hausbesitzerin nach langem, schwerem mit Engelsgeduld ertragenem Leiden ins bessere Jenseits abzuberufen. Das Begräbnis der teuren Dahingeschiedenen findet Dienstag, den 8. Jänner um 15 Uhr von der Aufbatungshalle des städtischen Friedhofes in Pobie2je aus in das dortige Familiengrab statt. Die heilige Seeenmes-e wird Mittwoch, den 9. Jänner in der Franziskanerpfarrkirche gelesen werden. Maribor, Graz, Amstetten, New York, rlen 7. Jänner 1935. Annerl Stern Elsa Verdonig, geb. Stern, Töchter, Johann, Josef Leopold und Karl Stern, Söhne, Ivan, Rudoll und Franz Göttlich, Brüder. Alle übrigen Verwandten. 180