Cchrlftleitung. Watbau«fl«ffe Nr. 5 <«(■■••: »»,»« Mtt '«MM Mi (in- ». Nn-MI In II—I* Ut in» (alMwta wo» Mi ) aitfatitfra, uaalili «t»-»tchl b«ni»»» Hl Still«« icf-■* .-rt httWstn ralitgn. ■ V n «K|t[as«db«>ell»»G. Ar. 88. HiM. Samstag. 1. Aovemöer 1902. 27. Jahrgang. An die Landtagswähler der Städte und Märkte: Cilli, Rann, Tüffer, hochenegg, tichtenwald, Sachsenfeld, Praßberg, taufen und Oberburg. In wenigen Tagen werdet Ihr zur Wahlurne schreiten, um den Wann Eures Vertrauens in die Landstube als Vertreter unserer »ationalrn und wirtschaftlichen Interessen zu entsenden. Als ein solcher Wann hat sich in der abgelaufenen Landtags-prriode Herr Aloriz 5tallner Bürgermeister von Hochenegg, ein braver Sohn seiner Vaterstadt Cilli, rm strammer, arbeitsfreudiger und deutschbewußter sAarteigenosse, ein «wgezeichneler. vielerfahrener und erprobter Kenner aller unserer wirtschaftlichen Angelegenheiten trefflich bewährt. Das Vertrauen aller Wählerkreise hat diesem deutschen Manne, diesem ernsten Wirtschaftspolitiker in den Wählerversammlungen ent-grgrngeklungen. Seine Wiederwahl ist eine selbstver-stsndliche Pflicht der deutschen Wählerschaft! Stallner ist unser Mann? Ein treuer Sohn der steirischen Heimat wird Moriz Stallner nach wie vor in Wort und Tal entschieden auftreten gegen die Heuchelei ,erlogener Hetzer» gegen die landesverräterischen Bestrebungen der slovenisch - klerikalen Clique, welche an der linleilbarkeitdergrünenWark rütteln und im Sinne eines Mslavistifchen Zukunftsprogrammes nicht nur die E i n h e i t des Landes, sondern anch den VestanddesStaates gefährden will. Wie bisher wird Moriz Stallner im Vereine mit den anderen deutschen und freiheitlichen Landesboten zielbewußt für das kulturelle Interesse des Landes eintreten. Die Wahrung des deutschen lhsrakters unseres Heimatlandes ist der Angelpunkt dieser Bestrebungen, die Erhaltung und Pflege der deut» sch rn Sprache inSchule,Amtundösfentlichen Leben, wie sie sowohl von den deutschen Vewohnern des Landes als nnab-vmeliche Notwendigkeit, als auch von dem unverhetzlen Teile des ! stovrmschen Volke« als wichtigstes kulturelles Bedürfnis erkannt wird. Dieser Standpunkt entspricht nicht nur dem geschichtlichen Rullurge-biiir. sondern auch dem Wunsche aller Heimattreuen Steirer nach Sicherung des Friedens im Lande. Die billigen und berechtigten kulturellen und wirtschaftlichen Inter tUtit der slovenischen Landesgenossen werden bei Moriz Stallner und allen übrigen deutschbewußten Landesgenossen auch dann eine gerechte und wohlwollende Förderung erfahren, wenn die slovenischen Abgeordneten auch in der kommenden Tagung die Fürsorge für ihr Volk durch eine lächerliche Abstinenz den Deutschen allein überlassen sollten. Cilli, im Vlrtober 1902. Morij Stallner wird wie bisher auch fernerhin sein ganzes Augen-merk darauf richten, daß durch eine den tatsächlichsten Verhältnissen entsprechende Wahlreform den breitesten Bevölkerungsschichten die berechtigte Interessen-Vertretung zu teil werde, daß ferner unsere freie Schule den Herrschgelüften der Reaktion entzogen bleibe, und daß die w i r t s ch a f t l i ch e L a g e des Lehrer st andeS, dem unser Teuerstes anvertraut ist, nach den Mitteln deS Landes eine gerechte Besserung erfahre. Morij Stallner wird im Rahmen der Tätigkeit des Landtages, wie es bisher in reichem Maße geschah, eintreten für die Hebung des schwer-gedrückten Gewerbe standes. Er wird ein warmes Herz betätigen für die Not des B a u e r n st a n d e s , der im «ampfe mit den wirtschaftliche« Verhältnissen und mit feindlichen Naturgewalten in eine so bedauerliche Notlage geraten ist. Er wird insbesondere die großangelegte Hilfsaktion des Landtages zugunsten unseres schwergeschädigten Wein-b a u e s jederzeit im Auge behalten. In der Frage der untersteirischen Flußregulierungen, — nament-lich der Sannregulierung — in welche Angelegenheit der steirische Landtag den dringenden Bedürfnissen opferbereit Rechnung getragen h«t, wird Moriz Stallner, soweit der Landtag dazu berufen erscheint, einer zielbewußten und zweckentsprechenden Bekämpfung der die Stadt Cilli und das Sanntal so furcht-bar bedrohenden Hochwafsergesahr das Wort reden. Moriz Stallner ist rm Wann der Tat! Einer der angesehensten Abgeordneten des steirischen Landtage« besitzt er nicht nur großen Einfluß in der Landesvertretung, er vermag auch dank seiner reichen persönlichen Erfahrungen die richtigen Wege zu weisen, um den von ihm vertretenen Forderungen semer Wähler und des steirischen Unterlandes überhaupt zum Durchbruche zu verhelfen. Moriz Stallner war in den wichtigsten Ausschüssen des steirischen Landtages tätig, die ganze Wirtschaft des Landes ist ihm ebenso bekannt, wie die Richtung und das Maß jener Interessen, welche seiner Wählerschaft insbesondere am Herzen liegen. DeutscheWähler! CswareinEhrentag fürEuch. als Ihr Woriz Stallner in den Landtag entsandt habt. Moriz Stallner hat Euer Vertrauen in vollstem Maße gerecht-fertigt, anEuch liegt es nun. ihm durch eine glänzende Wiederwahl den Zoll deutschen Dankes darzubringen. Jeder deutsche Volksgenosse biete seilen ganzen Einstuft auf, damit der guten Sache der Sieg werde. Drum rufen wir Euch nochmals zu: Wählet F?errn Aloriz stallner! Es gilt die Einheit des Steierlandes! Es gilt für Deutschtum, Freiheit und Fortschritt einzutreten! E« gilt den Frieden und das wirtschaftliche Gedeihen des Landes? Der Walzlausschuß. Seite 2 .Deutsche M«cht' Nummer 88 Z»er heutigen Mummer der „Deutschen Wacht" liegt Ztr. 44 der Anlage „xie Südmark" mit der Aavelle: Z»er ne»e Asseffar, und dem Noman: WUso», der G»erkopf, bet. Die Landtagswaylen. Die Landgemeindewahlen in Niederösterreich. Da« Ergebnis der Landgemeindewahlen vom 28. d. M. hal den Christlichsozialen 20 Mandate ge» bracht; in einem Wahlbezirke (Baden-Poitenstein) erübrigt noch ein« Stichwahl zwischen dem christlich-sozialen und dem deutschvolklichen Bewerber, die am 31. d. M. möglicherweise zu Gunsten de« frei« beillichen Kandidaten entschieden werden kann. Dieser Au«gang der Wahl hat tatsächlich allgemein überrascht, da Die sreiheitlichen Parteien immerhin auf einen teilweisen Erfolg rechnen konnten und auch die Christlichsozialen ihrer Sache nicht voll» kommen sicher waren. Die Stimmung der Wähler» schaft in den von der Deutschen BolkSpariei Haupt-sächlich in'S Auge gefaßten Bezirken schien am Beginne oer Wahlbewegung eine den Kandidaten unserer Partei durchaus günstige, und erst in den letzten zwei Wochen hat hier die maßlose christlich-soziale Agitation Oberhand gewonnen. Diese Wahrnehmung ändert allerdings nicht» an der Tatsache deS Wahlsieges der klerikalen Part.i, aber sie gibt immerhin Anlaß zu Erwä-gungen. die in dem weiteren, mit aller Entschieden-heil fortzusetzenden Kamps gegen die klerikale Parteiherrschaft richtunggebend sein müssen. Die Mitglieder der Deutschen BolkSpartei haben sich in dem Wahlkampfe gewiß alle erdenkliche Mühe gegeben, um «ine kräftige und nachhaltige Agitation zu entfalten; die Parteilriiung in Niederösterreich hat «S al» notwendig erkannt, dem christlichsozialen Regiment« auf politischem und wirischastlichem Gebiet« mit aller Energie und ohne jede Rücksicht auf persönliche Bor» oder Nachteile entgegen zu-»reien; aber die Mittel, diesen unadweiSlichen Kampf zu sühren reichie» bei Weitem nicht auS, um der durchaus skruppellvsen Wühlarbeit der christlichsozialen Wahlhandlung«, sowie d«rmj«o«r Beziehung unbo nf'ich ausgeübten Beeinflußung durch die christlichiuzial« LandeSoirwallung die Spitze zu bieie». Die Agitation der Deutschen BolkSparte! mußte sich »aiucgemöß in engen Gr«nz«n halten, da sie nicht nur üder sehr be-schtidene Wahlfond« versügte, sondern sich auch in ihrer publizistischen und BtrsammlungStätigktit selbstverständlich nicht der chustlichfozialen Metode bedienen konnt«. Nicht zu überiehtn ist ferner der Umstand, daß die Deutfche Volkspartei in Verbindung mit anderen Parteien in den Wahlkampf gegen den geschlossenen, einheitlichen klerikalen Heerbann eintreten mußte. Gewiß ist der Zu» Der gute Wuf. Der Or>. in dem dies« wahr« Gtschicht« sich zugrtrag«» hat, ist ein urtte«, kleines Landstädtchea Wenn auch daS äußer« G«ficht deS Städtchen« «in durchaus altmodisches ist. so hat die Einwohner» schast «in« moderne Physiognomie: da gibt e« z. B. einen „Akademischen Klub*, dort wird die Fahne d«r Kunst und Wissenschaft hochgehalten, dann gibt «S ferner da« sttt« so int«r«ssante „Lefekränzchen der jungen und noch jüngeren Damenwelt, in dem «an sich nach Kräften amüsiert unv nach bekannten Vorbildtrn zu medisieren sucht. Dann gibt e« einen Bürg«ro«r»in, drei G«fangr> «reine, vier KegtUlubS, drei V«r«in« für Vi«h», Fisch- und Vogelzucht und sogar einen „V«r«in der Kahlköpf«'. Man sieht also, daß die« Städtchen >n keiner Beziehung hinter anderen zurückzustehen braucht. In da« beschauliche Dasein dieser guten Leute fiel plötzlich die Bombe einer Neuigkeit, die nahezu geeignet war, die Ruh« sämtlicher E.nwohner zu stören: ein neuer Arzt beabsichtigte, sich im Stadt chen niederzulassen. Seit M«nscheng«denken war etwa« derartige« nicht vorgekommen. Wozu auch so etwa«? Alle Welt schlug die Hände zusammen. Ein Arzt war vollständig (unur gewesen, und gottlob gab e« wenig Kranke im Orte. Wozu nun alio noch einen zweiten ? Plötzlich aber änderte sich die Situation. Irgend jemand hatte der Postmeisterin im Heimen anvertraut, daß der neue Direktor ein bild schöner, unoerlzeirattirr Mann sei. daß er Ver-mögen besäße, bei der Garde gedient habe und in dem Rus stände, ein kleiner Schwerenöter zu sein. sammenschluß aller freiheitlichen Parteien im Kampfe gegen die geradezu unverschämte reaktionäre Clique-Herrschaft geboten; fcte di« Taktik d«« Wahlfeld-uge« aber erwie« sich da« nur äußerlich vorhan->«ne BiindniS der antiklerikal«» Grupptn, di« sich m Uebrig«n sehr w«s«ntlich von «inander unter» chiiden, nicht von besonderem Vorteile. E» wäre ür die Deutsche BolkSpariei vielleicht ratsamer «ewesen, ohne Verbündete und demnach auch ohne lücksicht auf die politischen T«ndenzen dieser Patiein die Wahlaktion aufzunehmen. DaS würde >>e Zersplitterung der AgiiationSkraft hiniangehal» e haben und die Wadlbcwerbung hätt« in AuS-ich» auf Erfolg auf einzelne, ganz bestimmte und aussichtsreiche Bezirke beschränkt werden können. Du)« E'ölt.ruugen haben, obwohl sie naiürlich an dem fatalen Au«gange der Wahlen nichts mehr ,U ändern vermögen, doch ihre Berechtigung im Einblicke auf die Tätigkeit, die, trotz de« Siege« der Christlichsozialen oder eben de«halb von der Deutschen Volkspartei unermüdlich nunmehr ent« falte, werden muß. Au» demselben Grunde er» cheint e« auch durchaus nicht überflüssig weitere Betrachtungen anzustellen und die auS den Land» gemeindewahlen geschöpften Erfahrungen wohl zu vermerken. Eine« der gegen die Deutfche Volk«parlei an-gewandten Hauptagiiation«miteel der Christlich» sozialen war — um nur ein Beispiel herau«zu» greisen — di« lügenhafte Behauptung, die, deutsch-nationalen Parteien haben sich sür die Einführung der neunjährigen Schulpflicht ausgesprochen. Man weiß, daß der LeHreuag in St. Pölten den ganz unverbindliche» Beschluß gefaßt hat, die Au«ge-sialtung deS Schulwefen« und damit im Zusammen» hange eine Erstreckung dcS Besuche« ver Volks-und Bürgerschulen auf neun Jahr« anzustreben. Da« war eine rein theoretisch« Entichließuno, di«. obwohl ji« von der D.utschen BolkSpariei niemals ratisizirt wurde, von der Presse, den Versammlung«» rednern und Agitatoren jeder Art der Christlich» soziale« in durchaus verlogener Weise gegen die deutschen Wahlwerber ausgebeutet worden ist. Die vollständige Unwahrheit der Behauptungen, welch-über die Stellungnahme der Deutsch«» Volkspartei zur Schulsrage von Seite der christlichlozialen Partei ausgestreut worden sind, hinderte diese natürlich nicht, diese Behauptungen immer fort in Wort und Schrift zu wiederholen und mit diesen wirksamen Lügen den bäuerlichen LandtagSwähler zu kaptiviren. Der Bauer, denkt zunächst an seinen Geldbeutel und sein Schrecke» vor neuen Auslagen ist mächtiger als seine Fähigkeit zur Ueberlegung. WaS aber hatte die Deutsch« Volkspartei dieser niederträchtigen Agitation entgegenzusetzen? Nicht« al« die ehrliche, aber in der Form unzulängliche Abweisung der christlichsozialen Lügrn. Der Gegner bewirkte in unzähligen Flugschriften die Verbrei» Die« stimmte die gut« Postmeisterin nachdenk» lich. Sie hatte eine heira,«sähige Tochter, und de«halb beschloß sie, von nun an für den neuen Arzt Stimmung zu machen. E« geschah auch und zwar so nachdrücklich, daß bereit« in wenigen Tagen alle Welt von dem neuen Ankömmling nur in Tönen de« höchsten Lobe« sprach,- e« gab eben noch mehrere heiratsfähig« Töchtrr mit Hoffnung«» r«ich«n Müttern in d«m Stäoiche». Endlich kam der heißerjehnte Tag. an dem der Neuling seinen Einzug hielt. Man steckte die Köpse zusammen, sprach die» und da«, — der eine war enttäuscht, der andere begeistert. interessiert aber waren sie alle. Dr. Fritz Schwalbach war mit einem Schlage der Löwe de» Tage». AIS er die» wahrnahm, mußte er heimlich lächeln; er tat aber nicht» da» gegen, sondern spielte den harmlosen Menschen, der von alledem nicht» sah und hörte. Er machte seine Besuche bei den Honorationen und maßgebenden Leuten de» Städtchen«, wurde von allen Seilen mit offenen Armen empsangen und bekam bald so viel Einladungen, daß er gar nicht zur Autübung seiner zu erhoffenden Praxis hätte kommen können, wenn er alle diese Festlichkeiten hätte brsuchen wollen. Nur «iner kam ihm ein wenig kühl entgegen: der all« Arzt. „Nun. lieber Herr Kollege," lagt« der alte Herr, „Sie si den ja allerorten offene Arme hier, da kann c» Ihnen bei dem gute» Rus, der Ihnen vorangegangen ist, doch nicht fehlen. Sie werden schnell Ihr Glück machen." Fritz verstand wohl die leise Ironie dieser Worte, aber er hütete sich, näher darauf einzugehen und empfahl sich bald daraus. Da» Glück blieb dem neuen Doktor hold. Bereits in der ersten Woche bekam er drei Patienten tung seiner lügrnhafien Anwürfe und Beichuldi« gungen. die Vertreter der Deutschen VolkSpartei mußten sich mit einer größtenteils persönlich ge» führten Abwehr begnügen, weil ihnen nicht die Mittel zur Verfügung standen, über welche die Christlichsozialen im reichsten Maße verfügen und weil endlich ihr« durchaus btschränkl« Landpreffe den sehr wichtigen und ausschlaggebenden publizistischen Kamps nicht in ausreichendem Maße ans« nehmen konnte. Diese« Beispiel ist typisch für den ganze» Wahlkamps, und man braucht in weitere Einzel» heilen nicht einzugeh.n. um zu erkennen, daß der Wahlkamps zwischen den Klerikalen und den Deutsch« nationalen eine durchaus ungleicher war, ganz ad» gesehen davon, baß die Landgemeinden, neben Wien, seit jeher di« eigentliche Domäne der Christlich« sozialen bildeten. Aus dem Lande ist immer noch der Kleut'.HSmuS der Herr, und 'S wird noch ge« raumer Weil« bedürfen, ei,« eS gelingt, in daS Boll« werk der klerikalen Herrschaft ein« empfindliche Breich« zu l«g«n. Der Ausfall der Wahlen in den Laadge« meinden ist wohl entscheidend für die künstige Zu« sammensetziing de« niederösterreichischen Landtaoe». Wenn sich auch der Einfluß de« Wahlergebnisse« aus die am 5. November stattfindenden Städte» wählen nicht abschätzen läßt, so bleibt e« doch immerhin nicht ausgeschlossen, daß daS eine oder andere Mandat der 13 Landstädte den sreibeilliche» Parteien verloren gehl, ebenso wie die Wahlen in Wien zweifellos zugunst-n der Christlichsozialen ausfallen werden. Die Majorität im neuen Land-tag ist also c«n Klerikalen sicher, umsomehr, al» ja auch die Wahlen de« Großgrundbesitze« de« bisherigen Erfolge der Christlichsozialen Rechnung tragen dürsten. Der künftige Landmarschall wird «in Klerikaler sei«, — «an nennt bereu« den Prä» laien ron Herzogenburg Schmoll — und die Lande«verwaliung wird nach wie vor unter der Diktatur Lueger-Geßmann stehen. Ja diesem gewiß weniger «rsrrulichen Ausblick« litgt jtdoch ewiger-«aßen auch ein Trost für die v«rlor«n« Wahl« kampagne. Die Christlichsozialen werd-n ihre neu-besestigte Herrschaft rücksichtslos auSnügen und alle» daran setzen, um sie für auSgiebig« Z-iten zu sichern. Sie werden die Gemeinde- und LandtagSwa l» ordnung in ihre« Sinn« «formier«», sie werden allen reaktionär - wirtschaftlichen Bestrebungen zu« Durchbruche v«rhelsen, sie werden au» der Herr-schaft über Niederösterreich in jeder Beziehung Aor-teil ziehen. Dieser unabwendbare Effekt der Land» tag»wahlen ist im Interesse der Bevölkerung gewiß sehr zu bedauern; d>« im Kampfe gegen di« klerikale Klüngel stthinden Parteien aber können der weitere» Entfaltung der christlichsozialen Wirtschaft «» einiger Genugthuung entgezensthen. und di« Land» bevölkerung Niederösterreich« wird e« zu ihre» und wurde Hau«arzt de« Postmeister«. In der zweiten Woche stellten sich plötzlich be, der Frau Steuersekretär die alten Atembeklemmungen wieder ein; natürlich mußt« der neu« Doktor kommen, der denn auch bald Abhilfe schasst«; und nach sech» Wochen war der alte Doktor so gut wir verg«ssen. Jedermann war darüber «inig, daß d«r neue Ar» neben feinem gedieg«n«n Können und Wiss«n stand hätte din antiklerikalen LandiagSabgeordnelen schwere Sorgen bereiten «üffen. Nun wird eS Sache der freiheitlichen Opposition sein, der gewaltlüsternen christlichsozialen Rehrhii» entgegen, die Interessen der Bevölkerung Riede'österreich» nach Möglichkeit zu vertreten und mit Umsicht und Eifer jene Zeit vorzubereiten, in welcher endlich mit dem chriftlichsozialem Regime «bgerechint werden kann. Zu diesem Zwecke muß auch bei den Städtewahlen Alle» aufgeboten werden, im der deutsch und freiheitlich gesinmen Wählerschaft eine ansehnliche Vertretung zu sichern. Dit Wehrgrsetzanderung auf Umwegen. Gleich »n der ersten Sitzung nach dem Wieder« jusammevtritte de» Abgeordnetenhause« hat die Regierung einen Gesetzentwurf eingebracht, durch welchen die Geltungsdauer der Festsetzung der Nekruienkontingente für da» Jahr 1903 verlängert, die Aushebung derselben bewilligt und Verfügungen ietttssend die aushilfsweise Heranziehung von irsatzreservisttn zur Ergänzung der FriedenSstSnde de» Heere» und der Landwehr getroffen werden. Die letztste Bestimmung unterscheidet di, sen Gesetz« eniirurs wesentlich von der üblichen, alljährlich wiederkehrenden, die Festsetzung de» Rekruienkon-lingenie» enthaltenden Vorlage. Letztere soll auf eitlem indirekten Wege die Erhöhung de» Kontin-genteS durchsetzen, ohne daß die Zweidrittel-Majo« niät bei der Annahme der Votlage notwendig wäre, welche sür eine Aenderung deS Wedrgesetze» Bedingung ist. Das alljährlich einzubringende Rek« ntten-Eesttz ist verfassungsmäßig nur eine AuS-fihrung de» L 14 de» Wedrgesetze». Neue Bestim« »ungen darf e» nicht enthalten, am wenigsten Bestimmungen abändern. Im Wehrgesetze ist im Paragraph 12, Absatz 3 ausdrücklich vorgesehen, daß die Etsaßtesetve nur drnch acht Wochen auS-»dilden und dann nur zu den periodischen Waffen« Übungen einzuberufen ist. Nur wenn besondere Verhältnisse es erfortern, kann die Mannschaft der drei jüngsten Afientjahre der Ersctzreserve nach den Leftimmungen de» Gesetzes vom 31. Mai 1888 auch im Frieden zur aktiven Dienstleistung einbe-Tiifcn werten. DaS eben angezogene Geietz aber sinnt die Heranbildung von Ersatztesetvisten nur zu, die« wilde Mädchen zu zähmen; auch vettraute er seinem guten Rus, der ihn ja al« einen Frauen« divdiger b'kannt gemacht hatte. Die Ehe wurde überaus glücklich. Anfangs zwar hatte daS Frauchen versucht, ihren Willen durchzusetzen, der Doktor aber hatte itt die« gleich obxewöhnt, und zwar mit Liebe und Witz, di« sie einsah, daß er ihr wirklich übetlegen war, und fügte sich von det Zeit ab willenlos seinen Wünschen und Anordnungen. TaS trug natürlich dazu bei, daS Ansehen »d die Würde deS Doktor« in dem Städtchen nur «och zu mehren und ihm immer neue und gute Seilschaften anzudichten, so daß fein Einkommen blühte und zunahm. Eines Tage« kam Besuch in« Hau« deS ArzteS, nid zwar ganz plötzlich und unangemeldet. ES war ein Jugendfreund de» Doktor», ein lußißcr Mann in den besten Jahren. AIS er einige Stunden nach seiner Ankunft mit der jungen Frau ollein war, sprach er zu ihr: „Nun sagen Sie mir »ur, gnädige Frau, wie haben Sie c» angestellt, dob au» unserem Fritz so ein flotter, fescher Kerl giivorden ist?" .Das hätte ich au« ihm gemacht?" fragte lächelnd und erstaunt die junge Frau. .Da» ist ein Jltluu,, bester Herr! Fritz war immer schon ein Lebemann, und schon al» er hierher kam, ging ihm der Rus eine» solchen votau»." Nun lachie det Freund laut auf: »Da« ist licht schlecht! Fritz ein Lebemann! ausgezeichnet! Mvvll! —Nie ist et da« gewesen, gnädige Frau! Das gerade Gegenteil sogar war er! Einen Trauer» kloß nannten wir ihn stet»!* Sprachlos sah die junge Frau ihn an; sie be« «ann da» Spiel zu durchschauen, mit dem ihr Mann sich damals hier eingeführt hatte, aber sie al« außerordentliche und rein militärische Maßregel. Sie darf nach § 1 diese« Gesetzes nur auf Befehl des Kaiser« und nut für kurze Zeit erfolgen, wie aus § 2 hervorgeht, wo eine solche Beiziehung als Woffenübung erzählt wird. Der Anwendungsfall des Gesetzes ist nun nicht gegeben, folglich ist eine Heranziehung von Mannschaften der Ersatzreserve sür den vom § 3 de« heurigen Rekrutengesetze« beabsichtigten Zweck nicht gestallet. Nur im Wege der Abänderung de« Wehrgesetze« ist fundheitSzustande begründet fein. Außerdem erzählt man. daß sowohl Erzherzog d'Este wie sein jün-gerer Bruder Otto sich mehr zur intensiven Pflege ihre» römisch-katholischen Glaube»» al» zu den unerquicklichen RegierungSgeichäften hingezogen füb-len. Auch der junge Erzherzog Karl Franz Josef soll, wie man hört, im strengsten katholifchen Sinne erzogen werden. DaS Schoitengymnasium. in dem er augenblicklich seine erste Bildung erhält, gehört den Benediktinern, welche heute — im Gegensatz? zu ihren früheren Ueberlieferungen — der starrsten religiösen Orthodoxie huldigen. Wikglückter Aöderuagsversuch. Der von sozialdemokrarischer Seite einberufene, zweifellos wegen der ablehnenden Haltung der HandelSange-stellten schon einmal verschobene .ReichSkongreß* soll nun am 1. und 2. November abgehalten wer-den. Erfreulicherweise haben jedoch auch diesmal all» auf bürgerlicher Grundlage süßenden deutschen SlandeSo«r«lnigungen und GehilfenauSichüsse daS schlaue Manöver der Sozialdemokratie durchschant und eine Teilnahme an dem Kongresse abgelehnt, indem sie erklärten, daß sich oie HanvelSangestellien wedrr zu parteipolitischen Zwecken der Sozialdemo-kraten mißbrauchen lasse», noch denselben als Staf-sage dienen wollen. Hin Sprachengesehentwurf der Flechten. Die „Politik" veröffentlicht einen Gesetzentwurf, der als ReichSrahmengesetz gelten soll und angeblich in den Kreisen der Rechten deS Abgeordnetenhauses zur Erörterung stehen soll. Der Entwurf lautet: § 1. Landessprachen im Sinne de« Art. 19 St.-G.-G. sind jene Sprachen, die in einem der >m Reich«rate vertretenen Königreiche und Länder lande«» üblich sind. § 2. Als landesüblich i« Sinne dieses Gesetze« wird die Sprache derjenigen Natio-nalitäten erachtet, die in den betreffenden König-reichen oder Ländern mindesten« ein Zwanzigstel der Gefammtbevölkerung ausmachen und nebstbei wenigstens in einer Gemeinde als autochthone Be-völkerungSmehrheit vorkommen. § 3. Der Staat bedient sich bei seinen Funktionen der Landessprachen. Der Landetgesetzgebung bleibt eS vorbehalten, nähere Vorschrift«»« über den Gebrauch der Landessprachen in Am«, Schule und öffentlichem Leben. wie über-haupl zur Durchführung de« Ar«. 19 de« ange-führten StaatSgrundgesetze« zu erlassen. Solange solche Vorschriften nicht erlassen werden, hat die Gesamtregierung provisorische Anordnungen im Sinne de« Art. l9 St.-G.-Ä. zu erlasse». § 4. Die Erklärung de« Gebrauche« der Sprachen im Reichs-ra«e und bei den Zentralbehörden, sowie auf «in-zelnen, da« ganze Reich betreffenden Verwaltung«« gebieten fällt in die Komp.tenz der Reich«gesetz-gebung. doch wird beim Gebrauch der Landessprachen jeder Sprache im ganzen Jnstanzenzuge und auch ve> den erwähnten Zentralbehörden und Verwaltung«-organen ihr Recht gesichert. § 5. Durch eine nachträgliche Volkszählung sind di« Rationalitäien nach dem Stanve vom 31. Dezember 1902 festzustellen. Durch ein besondere« Gesetz werden die strasrecht-lichen Bestimmungen zur H>ntanhal«ung von Miß-brauchen und der Beeinstußung au« Anlaß der Volkszählung erlassen. Mahlzeit! Z>ie Lage ia Südafrika wird in privaten Briefen al» sehr duster beschneben. Die zurück-kehrenden Gesängen?« würden erst jetzt »nn?, wie furchtbar da« Land verwüstet fei, und manche hätten erst jetzt entdeckt, daß sie keine Familie mehr be-' sitzen. Die Wirkung aus ihre Stimmung könne Nummer 88 «an sich denken. Die TranSvaal- und Freistaat-färben würden überall getragen und daS Volkslied werde heute in den holländischen Or«en der Äa?= kolonie gesungen, wo e« vor dem Krieg nie gehört worden sei. Noch ernster sei die tiefe Verstimmung der entlassenen kolonialen und der IohanneSdurger Uitlander gegen England, deren Cp ache beme an Bitterkeit alle« übertreffe, wa« sie sich zu Krüger» Zeiten geleistet hätten. D>« britischen Offizier« draußen sagten überall: »Wir hilien da« Land, aber keine S««l« in ihm" und da« drücke genau die Situation au«. Ins Stadt und Land. ßillier Hemeinderat. Unter dem Vorsitze de« Herrn Bürgermeister» Juliu« R a kusch fand Mittwoch eine äußerndem« liche Gem^inderatSiitzung statt, m welcher der Bor-sitzende folgende Einläute zur Verlesung brachte. D«r LandeSauSschuß teilt mit, daß der oo« steiermärtischen Landtage beschlossene Gesetzentwurf, betreffend die Errichtung einer Mädchenbürgerschuli in der Stadt Cilli die kaiserliche Sanktion erhiltei habe. — Wird zur Kenntnis genommen. Zur Beschaffung neuer Uniformen sür die Mi-glieder der VereinSkop.'lle ersucht der Musikoere» um die Einstellung eine« entip.echenden Betrage» in den nächstjährigen Voranschlag, ebenso bedust Anschaffung einiger neuen Instrumente. Nach d» Beschlusse, die vorliegende Eingabe erst bei Be-ralung des Voranschlages in Beratung zu ziehe», erfolgt der Ueberaang zur Tagesordnung. Aus dieser stand unter andere« die Stellung-nähme gegen e»nen Beschluß der Gemeindioeltrtttmg der Gemeinde Umgebung Cilli, nach welchem die-selbe ihre Zustimmung zur Einbeziehung von Ix« stimmten Grundteilen au« dem UmgebungS- in da« Stadtgebiet verweigert. Die Stadtgemeinv« streit schon feit längerer Z»it die Einbeziehung der ge» nannten Gebietsteile an u. zw. des einen deswegen, 1 weil sich auf ihm das der Stadt eigentümlich ge-hörige .Deutsche St«dentenhti»"-Gebäud« erhebt, de» zw«iten «. zw. d«S bereits gänzlich ausgelassene» Maximilianisritdhofe» — auf dem übrigen» ferne Leiche mehr liegt — au« dem Grund«, um ei»» Straßenzug daiüber zu führen, welcher den Bahn« Hof mit der Grazer ReichSstraße in gerader Linie mit der Ringstraße verbinden, die Gartengafse erschließen und den Verkehr der RtichSstraße im Gebiete der eng verbundenen Stadt w«>«ntlich entlasten würde; de« dritten endlich in Erwägung eine« wohlberechtigten Ansuchen« de« B-siyert, Herrn Josef I a r m e r, um Einbeziehung, da dessen Holzplatz, der in da« Stadtgebiet gehört, sei«» Wohnhause gerade gegenüberliege. Weitere Gründe noch vermag die Stadtgemeinde zur Erlangung der Einbeziehung de? drei genannten TebielSteile in lai Stadtgebiet geltend zu machen u. zw. ersten« die ; damit ermöglichte Abrundung de» Weichbilde» der Stadt nach nordöstlicher Richtung und, wa» noch wichtiger, den leicht ermöglichten Anschluß städtischer Straßenzüge an solche, welche auf de« neuerworbe-ne« Gebiete leicht anzulegen wären. Damal», alt die Schlachthaus- und die Max Sima'sche Rea-lilät in da« Stadtgebiet einbezogen werden sollte», erhob die Umgebu»g«gemeinde dagegen keine Ei»-Wendung, trotzdem ihr dadurch an Gemeinde-Umlagen mehr entging, al« ihr von den drei «be»-genannten Besitzen zusammen entgehen würden. Die Umgebung«geme>nde protestiert also heute nicht in u. zw. ohne Angabe jeglicher Gründe gegen die -geplante Einbeziehung, sie versteigt sich sogar z» der Drohung, alle gesetzlichen Mittel in Anwendung bringen zu wollen, die Einbeziehung zu verhindern. Zu diesem Proteste der Umgebungsgemeinde kom» noch der Abt Ogra'di mit feiner Weigerung, namens der Pfarrpsründe feine Zustimmung p geben, feiner nanz und gar unb«gründel«n Weige» rung: denn die Kirche wird nicht mehr benutzt der Friedhof ist — wie schon gesagt — aller sein« Leichen entledigt und liegt nun ohne alles Erträgnis brach und verwahrlost da. Da außerdem noch die Siadtgemeinde bereit wäre, das Grundstück anzs-kaufen und eS einem öffentlichen Zwecke zu widme», ist ein Grund für diese Weigerung schon gar nicht zu finden, er mag — wir werden nicht fehlgehe» — in der oft schon bewiesenen Feindschaft deS Abie» gegen di« Cillier Stadtbtvölkrrung zu suchen seni. Al« Obmann d«r Rtcht«s«klion erläutert S'-R. Dr. Schurbi den gegenständlichen Sachoerhali. und teilt mit, daß nach dem Ausweis« d«S Houpl-steueramteS für die in Rede stehenden drei Keali-täten zusammen eine Gemeindeumlage von jährlich 71 X 42 d entrichtet wird und stellt schließlich folgende Anträge: Nummer 88 «Se«!fche Seite 5 Adler-Schreibmaschine 7632 mit u nulie rl rossen er Seuhcil ODO durch sofortige auswechselbare, sichtbare Typen (Hebelschrift) == prämiiert auf der letzt«» Ausstellung in Lilie (Frankreich) mit der grossen goldenen Medaille, empfiehlt dochrvichtigen Frage denn doch eine günstige Lösung herbeizuführen. Bekanntlich hab.«n sich die Stadt-^mrinde und die Sparkasse bereit ertläri. einen Bei-ttQQ von 16.000 K zu leisten, wenn die Stadt Cilli zur ikpfstalion der erwähnten Bahn gemacht werde. Diesem Wunsch« wurde leider »icht entprochen. Für di« am 7. Nov«md«r stattfindende Land-ttxtwahl der Stadl Cilli wurden über Antrag deS Hei'.n Bizebürgermeiner« Dr. Jrsen to als Mitglieder d.r Wahlkommisiion die Herren Dr. Ko-ratschitsch und Dr. Schurbi gewählt. Der öffentlichen Sitzung folgie eine vertrauliche. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 2. No-rwder, vormmag» 10 Uhr, fi»d«t in der evange-fischen Kirche in der Gartengasse öffentlicher Re-firm al i onSfestgotteSdienst. verbunden mit e»rr ll e b e r 11 i 11« f e i e r, statt. Kransferierung. Herr Oderftlieuinant Georg Jtli 11<5, Kommandant de» bitc stationierenden &uiUon< de» Landwehr-Infanterie-Regimenle» Sr. 26 wurde zum 23. Landwehr-Jnfanlerie-Re» giaente nach Zara tran»jerierl. Aamiliennachricht. Donnerstag, den 30. Ok-lider fand in Pleirowitfch die Vermählung der Frau Marie Teppei. Gasthof- und Realitäten-delitzerin in Weuensteiit mit dem HauS- und Re» Mienbesitzer und Lederermeister Herrn Raimund Hisbauer in Weiienstetn stall. £» iß erreicht. Auf dem Boden der sloveni-i^«n Polilit haben sich zwei Ereignisse zugrlrag«n, »eiche im gewissen Sinne gleichbedeutend sind. $ti Notar Dr. Rad « y wurde al» „blöd« siinig" erklärt und der bischöfliche Studien« jnäffft Korosch « tz ist als Landtag»kandidat für du Landgemeinden Luller.berg-Fr.edau aufgestellt > »orden. Die Ursache, au« welcher Dr. Rad «y. »er ehimalige Lande»hauptmann-Sl«lloertreter von ^ Lltiennark. welcher Hunderie von armen Teufeln »m ihr treu«« Vertrauen, um ihre blutig verdienten Spatgtolchfit betrogen hat — die Ursache, au» »Ich« dieser rafsmirle Gauner .blödsinnig" ge-und«« ist, sann schwer sestgestellt werden. Manche ■einen, daß ihm s«in« übrrau» hohen verwandt-festlichen Beziehungen in den Kopf gestiegen sind, in jener« Jtops, mit welchem er nach Aufdeckung feinet zahllosen Gaunereien und nachdem die Unter-1uchunp,*S>aft übet ihn verhängt worden war, Re-ltrfe und Beschwetdeschrifien auSsann, deren geist-«olle Begründung in Matb«irger juristischen Kreisen Dromerung erregte. Diese Bewunderung muß «», nachdem der geistvolle Jurist und Eigen-u»i-Philosoph blödsinnig geworden ist, trauerndem Made Platz machen. Auch wir bedauern diesen Otnchtlich erhobenen Blödsinn in jedcr Beziehung, namentlich aber im Jnteress« jener armen Leute, die einem windischen Notar (mit den hohen Ver-wan»tschast»beziehung«n) ihre sauer verdienten Spargroschen, die Zuflucht füc di« Tage der Not und de« Alter», blindlings anvertraut haben, ohne jetzt irgend welche Genugthuung zu finden. Schon während Dr. R a d e y jene geistvollen Rekurse schrieb und seinen Konzipienten zu einem raffiniert«» Gaunerstück verleiten wollte, ahnte man in einge-weihten Kreisen den auskeimenden „Blödsinn" deS geistvollen Juristen. Die klerikale Presse war e», welche die bedauerliche Tatsache mit propheti-schem Blicke feststellte. Der Blödsinn de» Dr. R a d e y entwickelte sich anfang» unmerklich, >o unmerklich, daß eine bekannte medizinische Größe in Graz d.'N eigentümlichen Au»sprnch tat: „Dr. Radey soll als irrsinnig erklär» werden und e» liegt kein Anhaltpunkt dazu vor.' Wir möchlen nur wünschen, daß der hohe Paiient recht bald wieder gesund und intbesondere in die Lage ver-setzt wird, den armen Leuten ihr Geld zurückzu-erstatten. — W:e Dr. Rad « y den Blödsinn, so verkörpert der neue Kandidat K o r o s ch e tz die Tollwut gewisser Politiker. K o r v s ch etz ist der Mann, welcher im „Slov«n»kt Go»podar" die Deutschen Petiau» beschuldigte, daß sie au» natio-nalem Hasse da» Hau» eines slovenischen Gastwirte» angezündet hätten. K o r o s ch e tz, die recht« Hand de« Fürstbischof» Dr. Napotnik, der Studienpräsekt. dem die Erziehung junger Theologen zu christlichen Duldern übertragen war, wurde von den Marburger Geschworenen einstimmig schuldig gesprochen und zu einer empfindlichen Arreststrafe verurteil». Wieviel er davon «mpsundtn hat, wiss«n wir »ich» — wahrscheinlich wurde er begnadigt. Die Tollwut de» bischöflichen Studien-prästkten ist typisch, sie erinnert an jene bluthund-artigen Bestrebungen, mit welchen «großartigen Betrügereien in der Cillier Bezirk»v«rtretung" nach-geschnüffelt wurde; si« erinnert an den Au»spruch deS Dr. Sernec, daß Cilli die .oerru-s« n st e Stadt Oe st «rr «ich S" f«i; sie erinnert an Dr. D e c k o, der von der Zinne des Narodni Dom auf die heimischen Bärger Cilli» fchitßen und si« .bändig en" will; si« erinnert an da» unermüdliche Schnüffeln de» C i l l i e r Gericht»-D« n u n z i a n t e n, der au» jedem deutschen Worte, da» einem Gericht»beamten von den Lippen oder von der Feder strömt, eine Anklage schmiedet, eine Haupt- und Staat»aktion fabrizir». Herr K o r o-f ch e tz. der dem Fürstbischof Dr. Napotnik so nahesteht, ist da» vornehmst« Exemptl dieser poli« tischen Tollwut. E» wäre wohl zu wünschen, daß er sich nach seiner Wahl auch verläßlich in der Landstube einfinde, damit dort ein „echter" Priester vertreten sei. Für eine freundliche Aufnahm-werden wir bereitwilligst Sorge tragen. Amestz Konzert der Mnsikvereins-Kapelle. Wie wir erfahren haben, findet Sonntag, den 9. No-vember d. I., da» diesjährige Benefiz-Konzert unserer wackeren MusitoereinS-Kaptll« statt und könn«n wir schon heute unseren Musikfreunden einen genußreichen Abend versprechen. Herr Kapellmeister Ludwig Schachenhoser ha» sür diese» Konzert auS-erlesene Perlen von Musikstücken zusammengestellt, welche in der nächsten Nummer diese» Blatte? be-kann» gegeben werden. Bei der großen Beliebtheit unserer MusikorrtinS-kapelle ist ein besonder» guter Besuch zu erwarten. Fheateruachricht. Sam»iag, den I.November, gelang» Grillparzer» herrliche» Trauerspiel .Die Ahnsrau", Sonntag die zugkräftige Operette „Die Geisha" zur Aufführung. An beiden Tagen beginnen die Vorstellungen um 6 Uhr nach-mittag». Die nächst« Aufführung findet Sam»«ag, den 8. November, statt, an welchem Tag« der löst» liche Schwant .Sein Doppelgänger' in Szene geht. Lauvltreu Lizitatio». Sonntag, den 2. No-vember, um ll Uhr vormittag», findet im Stadt-parke di« Laubstr«u-Lizita»ion statt. Südmark Volksbücherei. Am 1. März 190 i würd« dir hiesig« Güomark-Volk»büch«r«i. welche die Werte der besten und beliebtesten Autoren in 1500 Bänden umfaf»«, eröffne!. Die Bücherei ist im Stadtamte (Kaffe) untergebracht. Die Au»leih-stunde ist vorläufig auf jeden M o n »a g zwischen 1 und L Uhr nachmittag festgesetzt. Jeder Entlehner hat monatlich den Betrag von 10 Hellern und außerdem für jede» entlehnte Buch einen Betrag von 2 Hellern zu bezahlen. Die Bücher muffen innerhalb 14 Tagen zurückgestellt werden. Da» ausführliche Bücheroerzeichni» ist zum Preise von 4 Hellern erhältlich. Die Bücherei tann von jedem Deutschen benützt werden. Infolge de» großen Zudrange» wird nun auch an jedem Freitag nach-mittag» zwischen 1 und 2 Uhr eine Au»leihstund« abgehalten. Sudmark K»le«der für 1903. Dieser sie,» sehr hübsch aui^estaitete, von den beide» bekannten Grazer Schriftstellern Skrtptor K. W. Gawalow»ki und Pros. AureliuS Polzer gel«»let« Kalender ist, wie wir scbon kurz meldeten, für da» nächste Jahr soeben erschienen. Er birg! wieder (inen uderau» gediegenen Inhalt, zu dem Mitarbeiter von hervor-ragendem Rufe, wie Felix Dahn, Han» Fraungrubrr Dr. Franz Grod«r, Prof. Dr. Khull, Anton August Na äff, Arthur von Wallpach, Heinrich Wastian, Pcosessor Wittendauer u. a. beigetragen haben. Außer Erzählungen und anderrn unterhaltenden Auslätzen fiiden sich auch sehr bemerken»w«rt« lehr-hast« Abhandlungen, wie z. B. ein landwirtschast« licher von Dr. P. Schuppli vor. Der Bilderschmuck ist ein reicher. Besonder« gefällt uns eine Original-, eichnung de» Freiherrn Fritz von Holzhaufen. der ich nicht nur al» trefflicher Meister deS Stifte» andern auch als humorvoller Dichter einstellt. Sorgfältig ausgewählt sind die Bilder aus Richter-{chen Werken; sie bieten einen vollen Ueberblick über daS Schaffen diese» echt deutschen Künstler». Auch da» T>tel»ild „Junge Liebe" ist von feiner Hand. In der Jahre»-Rückjchau, in der die wichtigen Er-eignifse de» abgelaufenen Jahre» verzeichnet sind, geben gute Bildet die in Erwähnung kommenden Perfönlichkeiten und Oertlichkeiten wieder. Der zweite Teil de» Kalender», das „Gemeinnützige", enthält übersichtlich« AuSzüg« au» den Poflvor« schritten. Etempelgesetzen. Währungsumrechnungen, die Jahrmärkte der österreichischen Alpenländer, die Ziehuug«tage u. s. w.. so daß jedermann oft und oft sich hier wird verläßlichen Rate» holen können. So stellt sich diefe» Jahrbuch unserer wackeren Süd-mark wieder al» ein Werk dar, dem rückhaltlos alle» Lob gespendet werden kann und da» auch der .Deutschen Verein»-Druckerei und V«rlag»anstalt Graz", di« ihn h«rau»gidt, all« Ehre macht. Der Kalender ist beim Verlage, bei den Südmark-Ort»-gruppin und bei allen Buchhandlung?» erhältlich. Schreiömaschiueu-Neuheit. Einen ganz be» deutenden Fortschritt aus dem Gebiete der Schreib-Maschinen haben wir an der neuen Type, den „Adler^-Schreidmaschinen, die erst kürzlich in Lile (Frankreich) mit der höchsten Auszeichnung, der goldenen Medaille, prämiirt wurdrn. Die »Adl«r"-Schreibmaschine, bekanntlich erst nach dem System der amerikanisch«» .Emp.re" gebaut, gleicht di«s«r beute nur mehr der äuveren Form nach, ist sonst ober durch viele Verbesserungen den Amerikanern weit vorausgeeilt. Di« neueste Verbesserung ist die sofort auSwechfelbar« Schrift und Papierwalz«. Bisher war eine Auswechselung der Schrift nur an den in zweiter Linie stehenden Typ.'nrad-Platten-Maschinen möglich und ist die „Adler" fomit di« erste Typ.'nhtbrl-Mafchirt«, an d«r da» Problem der Au»wechselbark«it d«i Schrift gelöst wurde. Al» Seite 6 .Deutsch- Mecht" Ziumm « b2 sonstige Vorzüge dies,? Maschine müssen deren außerordentliche Einfachheit und übetau« präzise Au»« führung, abgesehen von der vollständig sichtbaren Schrift, bezeichnet werden. Die hiesige Vertretung liegt in den bewährten Händen de« Herrn Friedrich Jako witsch. „Z»er Kondukteur". Von diesem offiziellen Kursbucht ist soeben die dieSmonatliche Au«gobe erschienen. welche wieder di« neuesten Eisenbahn« und Dampsichiff-Fahi Pläne und Fahrpreise, sowie einen Führer IN d«n Hauptstädten. Karten und Stäc»ep>ä»e enihäl«. Zu teziehen in allen Buch-hanolunae», E>itnvuh»na>>onen, Trafiken. :c. und b«, d-r V rlaaShandlun > R. v. Walvveim in Wien. Aahr- und Piekmärkte in Steierm«rk. Am 6. November: Graz, Pferde- und Hornviehmarkt nächst dem Schlachihause. — Felddach. I. und bedeutender V, — St. Zohann im Saggautale. Bez. Leibnitz, I. u. B. Kindberg, I. u. V. — Knittelseld, Z. und bedeutender V. — St. Leonhard W -B., B. — gigist, Bez. VoitSdcrg, I. u. V. — St. Magdalena am Lemderg. Bez. Hartberg. I. — Murau, Z. u. V. — Neutirche», Bez. Cilli. I. u. V. — Rann. Bezirk Pettau, Schweinemarkt. — Rann, I. u. V. — Nie;, Bez. Oberburg, Z. u. V. — Stoisch, Bez. Jrdning, Pferde- und Schlachtviehmarkt. — Großsölk bei Stein an der EnnS, Bezirk Grödming, Z. — Wolfsberg. Bezirk Wildon, I. u. A — Am 7. November: Graz. Stechviehmarkt nächst dem Schlachthaus-. — UntcrpulSgau. Bez. Wind.. Feistritz, Schweinemarkt. — Am 8. November: Graz. Getreide-, Heu- und Strohmarkt am Gries-, Holzmarkt am Dietrichstcin-platz — Groß-St. Florian, Bez. Deutsch' Landäberg. V. — St. Peter am OttcrSdach, Bez. Mureck, I, und V. — Ponigl. Bezirk St. Marein bei Erlach-stein, V. Rann, Schweinemarkt. — Am November »loch. Bez. RadkerSburg. ;Z. — Zellnii,. Bez. Marburg. Z. — Am 10. November: ZeUnitz. Bez. Marburg. V. — St. Martin bei Wurmberg. Bez. Pettau, B. — Mönichwald. Bez. Vorau, Kram -Am ll. November: St. Anna am Aigen. Bezirk Fehring. I. — Birkfeld. I. - Brück a. M, I. u. V. — Deutsch-Feistritz, Bez. Frohnleiten, Z. — Friedau. I. und. V. —'Gleisdorf. und B. — St. Hermagoras, Bez. Rohisch, I. i. V. — Laiidl, Bez. St. Gallen. I. — Mahrenberg. I u B — St. Martin im Sulmtal. Bez. Deutschlandsberg. I. u. B. — St. Martin an der Salza. Bezirk Grödming, I. — St. Martin. Bezirk Windischgraz, I. u. V. — Oberwülz, I. und V. — Oplotnitz, Bezirk Go-nobitz. I. u. B. — RiegerSburg, Bezirk Feldbach, I. — Rottnmann. I. u. B. — Stadl. Bezirk Murau. I. u. V. — Stallhofen, Bez. Voitsberg, I. — Tüffer. I. u. V. Unterkölsch. Bez. Marburg, I. u. V. — Walte» sdorf. Bez. Hartberg, I. u. B. — Leibnitz. I. — Pack. Bez. VoiiÄberg. I. u. B. — Am 12. November: Graz. Getreide.. Heu- und Strohmarkt am Gries-, Holzmarkt am Dicttichslein-platze. — Marburg. V. — Am 13. November: Graz, Hornviehmarkt nächst dem Schlachthaus,. — Rann. Bez. Pettau. Schweinemarkt. * * « Hrazer Theater. Im Grazer Gem.moerat geschah etwa« einer-seit« ganz seltene», anderseits sehr häufige«. Die Seltenheit diese« Geschehnisse« besteht in der Ein-slimmigkeit, mit der ein Beschluß von Wichtigt-it gefaßt wurde, da« Gewöhnliche darin, daß die Folgen diese« Beschlusse« sehr schlimme sein werden. Herrn Otto Purschian. dem Leiter der hiesigen Bühnen, wurde der Pachtvertrag mit Ende der lausenden Spielzeit gekündigt. Warum ? Die Sozial« demokraten wollten e« und die Majorität sügte sich. Dazu kam allerdings noch der Ehrgeiz einiger Gemeinderäle. bei der in Aussicht genommenen «igenen Regie der Thealer eine wichtige Rolle spielen zu können. Gewiß kann eine solche von großem Vorteile sein; bei un« wird e« nicht so sein. Und wenn irgend »twa« den Grad der Miß-billiaung, die dieser Beschluß allgemein hervor-gerufen hat, erhöhen tonnte, so ist e« die Art, in der er gesav» wurde. Nicht ein Mann fand sich, der den abwesenden Künstler gegen die ganz und gar tunsifremden und pöbelhaften Anschuldigungen ,n Schul) genommen. d»r gerade und ehrlich gesagt hätte- Nein, nicht, wa« ihr, ihr Herrn SoziUdemotraten da schreit, ist der Grund, daß wir Herrn Purschian ziehen lassen, sondern er liegt in ganz auverkünstlerischen Sphären. Das Publikum benutzte auch die erst« Gelegenheit, die Aufführung der «an» wunderbar seltsamen Schauspiel'S Maeterlinck'S „Monna Vaina', um dem Grolle über diesen Beschluß !>em Geineinderale bekannl zu geben und feierte den Dir«klor, der in diesem Schauspiele auch als Spielleiter und Mime tätig war, in hervor- ragender Weise. Herr Direktor Purschian hatte mit feinte Aeußerung, daß sein Fehler gewesen sei, zu« viel gearbeitet und zu wenig Bierbankpolitik ge-trieben zu haben, um jenen «kleinen Gernegroßen" gefallen zu können, vollkommen recht. Alle jene, denen da« Tbeater mehr ist al« eine Hetze, sehen der nächsten Spielzeit mit Bangen entgegen. Ueber „Monna Vanna" wird nächsten« noch einige« zu sagen sein. W. R. Vermischtes. gemütliches aus 'Außtand. Der russisch Finanzminifter Witte scheint sich ernstlich über die tatsächliche Loge auf der sibirischen Bahn orien-tieren zu wollen. Mit dem ihm eigenen Scharf-blick bemerkt er. daß man ihn oft demonstrativ länger an einzelnen, ihn weniger interessierenden Orten ausdielt und ihm Nebtnsächliche« zrigtt und tagsüber relativ langsam fuhr, während nacht« weile Strecken in zulässig schnellstem Tempo zurück-gelegt wurden. Er ließ de«halb plötzlich nacht« an einer sogenannten Havpistation den Zug halten und stieg au« mit der Bemerkung, er wünsche dort zu übernachten und siehe da, die aus den Karlen ver-zeichne» ..Hauplstalion" war überhaupt nicht vor-Handen, sie stand erst aus dem Popier. obwohl ihm seine Ingenieure versichert halten, daß da« Bahn-hos«geräude bereit« gebaut, die Güterdallen, Bahnsteige tc. bereit« fertiggestellt seien. Trotzdem ließ der Finanzminister den Zug halten, bi« der Morgen anbrach und dann langsam weiterfahren. E« stellte sich nun herau«, daß die ganze Strecke der Linie au« schlechtestem Material hergestellt, der Unterbau nur provisorisch war, die nach seinen Berichten längst fertigen Biücken durch Notbrücken ersetzt wur« den und daß zahlreiche andere Stationen ebenso noch gar nicht angefangen seien. Herr Witte soll darauf eine Anzahl der verantwortlichen Beamten ohne weitere« mit den Worten entlassen haben: „Ich will keine Poiemlinschen Dörfer!" Sterlinge. Im Dorf Dozenkowka im Gou» vernement Charkow gebar, wie der dortige Land-fchaft«atzt mitteilt, eine Bäuerin, Gubin, drei Knaben und ein Mädchen. Sie hatte früher dreimal Zwil-linge zur Welt gebracht. Die Vierlinge sinv ge-fünde Kinder. Annsliage«, vier Knaben und einem Mädchen, gab. wie die .Köln. Volttztg." berichtet, dieser Tage die Ehefrau de« Betgmanne« Jan Michalik in Kolonie Tuorno bei Kolzlowitz in Obetschlesien da« Leben. Mutter und Kinder erfreuen sich de« besten Wohlbefindens, nur wird e« in ihrer kleinen Wohnunfl zetzi etwa« eng werden. Strike im Altert««. Ein französischer Archäolog« Hot «in alt«» Pergament entöecft, roeU che« Zeugn i« davon abl«gt, daß auch im Alter-lum dit Arbeiter eine Aneikennung ihrer Förde-rungen durchzusetzen wußten. E« wird nämlich aus demselben berichtet, daß kurze Zet vor der Erobe-rung de« heiligen Lande« durch T'tu« die Bäcker de« Tempel« zu Jerusalem solidarisch den Au«« stand «klärten, weil ihnen die Priester die ver-langte Lohnerhöhung rundweg abschlugen. Die Priester wußten sich jedoch aus ganz moderne Weise zu helfen: sie ließen jüdische Sirikebrecher au« Alexandrieit kommen. Jedoch konnten dieselben die heiligen Brote trotz aller Unterweisungen nicht vorschriftsmäßig herstellen, so daß man genötigt war, sie wieder zu entlassen. Nunmehr mußten die Priester die alten Arbeitet wieder aufnehmen und ihre Forderungen bewilligen. Deutschvölkische Stellenvermittlung in Cilli. Geschäft«stunden jeden Sonnabend ab 8 Uhr abend« im ersten Stock d«$ GasthofeS „zur goldenen Krone". Au« der Umgebung wolle man sich behuf« Vermittlung von Arbeitern schriftlich an Franko Heu, Ächrisisetzet, wenden. Deutsche Arbeiter verschiedener Gewerbe können Stellung finden durch Vermittlung. Die Vermittlung erfolgt sowohl für Arbeit-gebet, al» für Arbeitnehmer unentgeltlich. «cl.llti-n.ril- ««elli. gwoii. Vlllbtrilkt« • IttlTUtl-IkM der 6ebrüder ir r popoff X ^ MOSKAU k. k. Hoflieferant«!!. Feinste Marke. i Conptoir: Wien» VII/2, Brcitejc&s&e Nr. 9. TW3 En daa Ung und feiderweith. — f rühieltl^ erbautes Hur e.hllt «In siebten« («in« n»lilrUd>« färb« wieder. ®a.antlr< HeuwatMlbut» 4a P>««r. auf kahlen Rapfen. fowit Hu««n krauen und Wimpefn. Uttn »«» Warnen „Untrh" It tu Bmertfa etn H:U«S »r'uokt» ant« •■14'* tintl Im««» ant nui>Rb«i ist statt tt ct|a«l. tl „ I.« TM Ka- rtn tti» »#«n|lldi»» «,»»»<> tt. so 6inu*tB €U mu 6«H«« «»»«»»»»« v« k •ernjBen |i ilgtrit. ba ti fttr kl« (attdir ffopfäcnl o»SMiM| knlM II. tl ,tdi trtnin Krusb. »tISolb Gi, »tn jkn Clabn l»Wli»«a, «» ®«arut«i»t baben lotlca ««sinke« I« al» 64*1 6aanut « • st ör aMtftenb'.j uk «kn, ««a KurlUa. w«l»e Bit m »ttl-nea k-ft»ea. b«>» «lubadiM^d Un aOea giaett-l erlakta «< (IM ielae fälst ?tri «ai»k .LoTMtia*. ^ >«*«ti > nttlr f»r Mirft« >i«tit'al t*er J e AHisk»»« bratn« H«U trlia »»» liokeaaoltara: »UK *»4 * * s§i«a »aanHIet lartka »«»-»« w *tt]ti»l t»«4t«iki: Mtl Flasche .Laixrla* mär ich sehr |uttl«bea u»b bot ielbi«, W-U atm ( »> ifrttl Mm : ffl-Bta «I« «tfUtfl bltlei t)41 ■ oitrrln' senken I Ich alt ktat »T'oljt » » ,l»iMk eracht, mit »o-ltich nach I Aia'che ,a leabea. Mi, 1 Maiche.LotJ llai, jaikach il jtkt »ufrlebtit dta, eracht, ml« I Fräa!«ia N« in lalntli*; Bin« tu« »Och 1 jiiHl .iiMiah tu senken; bal Miliei beioflfe't sich lebt. »T»fjfj^^«kIlle^^»ifi^4tel6l^^^«t^n^J:»rt aa "it m ffatklfopt uns btjonn vor t,n>«e» W?n««n iib« .IhmV aiaiili». >» tft meine »an«e Oapldaal kichl alt t>. mu »ctt.« Qautn 'chla Heer Jowif Kkrllcii, Aatl»»tlt (8J»i»tn); 3« »»ch ti»nJ meine Haare gi-sllch vtr srtN «n» oabe auch At!.ich»»« b»a » ?I«Icha . i.»,aei>»" »ltbe« tntiitta hUbettn üspl«'» Hjarou»» trtttch». •trau B. j, 9»)ertt 3»#teU--a lui ich »» Cietsnkial. b«a Ich 3kr . Lura. rm- «tbrunch«, fülle« au t«la« Haat« a»« a»t aou | tCUlfejCU UQCfa. t>ux-± t|LevMilaM »rrb<» dl, tu fteHicbi^tl'M ötrbft unflrt gt. De» Jena« fc-ear cstttcQc wftäit In Ech itittltCT d«r«e Hs-r wr, lu»d l toe»?tas>• << ■ A.rt «awea »»» «fe'+tlch |.schäM' ch,,»t»°.»laa», »eisikta. Feinste Franz. Dessertkase- liefcrt zu billig-i w sten Pretseo bester Qnatitlt die Specialitäten Centralmolkerei Brünn Vertreter gesneht • Nummer 88 ,Deutsch» Wacht" Seite 7 Foulard Seide «S Kreuz bi« st. s.«s p.Me»., Dr Blousen u^lStobni, sowie ,.venneberg-Seide" in schwarz «it und farbig von 65 Krem. diS st. 14.65 p. Mel. An Jtbermann franko u. 0(i)0Qt in« San». Muster umqehend. kvpvclleS Briefporto nach der Schweiz. G. Henneberg, Knden.Fabrikant , Zürich. «b»s Zur Halson! empfiehl«: dis anerkiiit kräftige Marburger-Dampfraehl 00 speciell Doppel-Null 00 C. Scherknm ä Söhne m Original-Preisen pasteurisierte Süssrahm-Theebutter SnperfeinsL AlxerSl und echten Weinenaig. Hochfeinen EmmenUialer und Sa.nntlia.ler Käse Allerbeste ungarische Salami u. Mai Primaon Alle Mineralwässer frischer Füllung. Garantiert echten Litsa-Blatwein 1 Liter-Flasche 40 kr. Niederlage des beliebtes Kleiiuiscfaegg-Champigner 1 Bouteille fl. 1.60. Zur HiiIhoii ! vermischtes. Ketegraphilcher Schiffsvericht der „Zted Star Lwie" Antwerpen. Der Postdampfer .Finland" ist laut Telegramm am 27. Oktober wohlbehalten in Neu-Aork angekommen. chesaudheitsjeuguisse fix Ztrantpaare. In bet ersten Sitzung nach Den @encht«fecien in Madrid hielt der Justizminister die übliche Anrede und <»rach von der Notwendigkeit gewisser Reformen trn Rechl«wesen. Unter anderem mit« er auch daraus hin. wie wünschentwert e« sei, von jedem vrawpaare ein ärztliche« Gesundhkil«zeugni« zu «erlangen. E« fei eine Sache von großer Wichtig- reit, daß nicht infolge leichtfertig geschlossener Ehen di« Spitäler und Irrenhäuser bevölkert werden, und demnach geboten, daß sich der EtaiideSbeamie weigere. Trauungen vorzunehmen, die nur unheil-volle Folgen nach sich ziehen können. Hamlrtnn» nnd das Wer. Wenige Leute werden auf die Frage nach dem Erfinder de« Bie-re« um die Antwort verlegen fei«: Da« war Gambrinu», König von Flandern und Brabant; denn schon hundeitmal haben sie sein farbenpräch-tige« Bindn!« in Bierhallen und WiriSstuben ge» sehen, wie er, die Krone auf dem Haupte, da« Schwert aus der Seile, dem Beschauer aus nervi« ger Faust einen überschäumenden Pokal wohlgefällig zureicht, während ein Paar mehr oder min-der schöne Verse barutec den gekrönten Erfinder de« edlen Gerstenbräue« verherrlichen. Vorwitzixe Gelehrte dagegen, di« an nichi« glauben, wovon sie nicht d«n Tausschein in der Geschichte finden, und die auch gelesen haben, daß da« Bier schon vor unserer Zeitrechnung bekannt war, beweisen de« Langen und Breiten, Gambrinu« sei nur eine erdichtete Persönlichkeit, die niemal« gelebt habe, weil sich nirgend« eine Spur von ihr entdecken lasse. Erst neuerer Forschung verdanken wir den Ausschluß, daß „Gambrinu«' eine Namen«verdre-hung ist, daß der wirtliche Träger de« Namen« „Jan primu«" hieß und nur durch ein Spiel de« Zufall« mit der undenklich lange vor ihm in Ge-brauch gekommenen Bierbrauerei in Verbindung g'bracht worden ist. Dieser Jan I., geboren 1251, gefallen in einem Turnier zu Bar 1294, war Her-zog von Brabant, ein gar ritterlicher Herr und Bürgerfreund, der sich auch al« Minnesänger in vlämischer und französischer Sprache hervortat. Mit der Bierbrauerei hatte er nicht« zu schaffen, aber al« volkstümlicher Fürst verschmähte er e« nicht, sich al« Ehrenmitglied in die Brüsseler Brauereigilde aufnehmen zu lassen, und die Brauer hingen sein Bild in ihrem Gildehause auf. Daß man dem Herzog auf dem Bilde einen schäumen den Pokal in die Hand gab, war natürlich, woll« ten doch die Brauer nicht nur den Fürsten, son-bern gleichzeitig auch ihr Gewerbe ehren. Später, al« Jan und sein Geschlecht längst schon im Grabe ruhte und der Schleier der Jahre sich über die Vergangenheit breitete, wurde Jan Primu« in GambrinuS verdreht, während der Standort seine« Bilde« im Hause der Brüsseler Brauereigilde un-gesucht die Veranlassung gab, unseren Helden zum Erfinder de« Bierbrauen« zu stempeln. Doch hul-ten wir ihn in Ehren, den wackeren Gambrinu«, selbst wenn er so weniz da« Bier wie da« Pulver erfand. Dafür war er ein ritterlicher Held, ein min« niglicher Dichter, ein kräftiger Regen» und fröhli» cher Zecher. Aeryikknis der «ännNchea nnd weiblichen ZtevökKernng Die neuesten Volkszählungen haben mit Bezug auf da« Verhältnis der männlichen und weiblichen Bevölkerung die Tatsache ergeben, daß der Frauenüberschuß am größ'en in Schottland un5 Norwegen ist. In diesen beiden Ländern kom-men auf 100 männliche Personen 107.2 und 107.5 weibliche, wobei über da« Alier«oerhältni« der männlichen und weiblichen Bevölkerung nicht« ge« sag» ist. Sehr groß ist auch der Frauenüberschuß in Schweden mit 106.5, in England mit 106, in Dänemark mit 105.1, aber größer al« in Däne« mark in der Schweiz mit 105.6. Die Länder de« Norden« hätten nach tiefen Ziffern besonders roße Aussicht auf einen Frauenüberschuß. Von ändern gemäßigter Klimate ha» Oesterreich »inen Frauenüberschuß nach dem Verhältni« 104.4, Frankreich einen viel kleineren nach dem Verhält« ni« 100.7, Ungarn einen solchen von 101.5. Wei, tu nach Süden beginnt der Männerüberschuß. Bloß Spanien hat einen Frauenüberschuß mi» 104, Rumänien. Serbien. Bulgarien dagegen haben einen Männerüberschuß, indem aus 100 männlich« Personen 96.4, 94.8 und 96.5 weibliche kommen Beliördl. aut. Civilueorneter KARL HANTICH staa,tsgrep>r\ä-fter ForstTxrixt --MARBURG empfiehlt sich zu verlässlichen Ausführungen von jedweden in das Fach ein-schläg. geometrischen (Grnndteilnngen,Grenzansstecknngen etc.) nnd forsttaxatorisrhen Arbeiten. Anfragen und Zuschriften: lluluiliof'NtruNM» 3, II. 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Dieser Kräuter-Wein ist ans vorzüglichen, heilkräftig befundenen I Kräutern mit gutem Wein bereitet nnd stärkt nnd belebt deal Verdauungtiorgaiiismu* den Menschen, ohne ein Abführmittel zn I »ein. Kräuterwein beseitigt Störungen in den Blutgefäßen,! reinigt das Eint von verdorbenen, krankmachenden Stoffen und | wirkt fördernd auf die Neubildung gesunden Blntes. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter-WeinS werden Magenübel meist schon im Reime erstick». Man sollte also nicht säumen, feine An-wendung anderen fcharsen, ätzenden, Gesundheit zerstSrenden Mitteln vorzuziehen. Symptome, wie: «vPtt>limrrzen, Ausstößen, Cidbrenne». Bliihnugeu, Uebelkelt mit Erbrechen, die bei chronijchen ^veralteten) Magenleiden um so heftiger auftreten, werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt. CHnMnorftrtnfimiT und deren unangenehme Folgen, wie Beklemmung. Alllytvrlsiopsllllg jfolilsitimerjtn, Henllopfea. Schlifl«si,keit. sowie Blutanstauungen in Leber, Milz und Pkortadersystem fHSmorrhiidalleidei») werden durch Kräuter-Wein oft rasch beseitigt. — Kräuler-Wein behebt Ullverdaulichkeit, verleiht dem Verdauunasfystem einen Aufschwung und entfernt durch einen leichten Stuhl untaugliche Stoffe aus dem Magen und Gedärmen. Hageres, bleiches Aussehen, Blutmangel, Entliräftung sind 'meist die Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbildung und eines krankhaften Zustandes der Leber. Bei Appetitlosigkeit, unter nervöser Abstammung und GemüthSverstimmung. sowie txwngen Kopfschmerzes, schlaf-losen Rächten, siechen oft solche Personen langsam dahin. AM" Kräuter-Wein giebt der geschwächten LebcnSkralt einen frischen Impuls. AM" Kräuter Wein steigert den Appetit, befördert Verdauung und Ernährung, regt den Stoff-Wechsel an, beschleunigt die Blutbildung, beruhigt die erregten Nerven und schafft neue Lebenslust. — Zahlreiche Anerkennungen und Dankichreiben be-weifen dies. Kräuter-wein ist >» Halten In ftlalch«» 1 S. 1-60 nnd y, 2'— in den »pothek-n von ritt», »«» »««ton», tSint.-fonHIcrt, «Sind-Seiftri,, ««nobi«, R-diil», w»dllagr->>. »»rbnig, ?>II»i, «nrfs>Id, R«n>>, r,id,i» n. l.»., son»« in «tticrnxrt und g-n, Cejtrmich-Ungacn tn den Bi otliütcn. «nch ticricndrn die Ap-th-t-n in Slllt » nnd »ehr gtnschtn Jtillittrnrin ,n Driain«!-priiwl n-ch allen Orten Oesterreich-»»,«»»» 7IM "Vor IVwird i;ownrnt! "WW Vt*a »rrl«nl>« andtriiSlich W Hubert Ullricl»*sK*li«*M Kränter-Wein. Die YnMMerci „Celeja" empfiehlt sich zur Anfertigung sämmtlicher Druckarbeiten. Cilli Seite 8 Wacht" Nummer 8? In Italien ist die Ziffer 99.5; e« herrscht also wie in Frankreich fast vollkommene« Gleichgewicht der Geschlechter. In Amerika haben die alten Stao-ten bereit» einen Frauenüberschuß, di» neuen einen Ueberschvh von Männern. In den atlantischen Staaten der nordamerikanischen Union kommen aus 100 männliche Personen 100.5 weibliche in den Pacificstaaten dagegen bloß 69.8 ! Aenliche Ver-hälinifse trifft man in Aurstalien an, welche« im-nur noch da» gelobte Land für Frauen ist, da selbst die alten Kolonien einen sehr beträchtlichen Männerüberschvb haben. Aber immerhin ist in Vik« torio, Neusüdwale« und Südaustralien da» Verhülln!» der weiblichen zu männlichen Personen 90.6. 84 9 und 92.1, in Westaustralien dagegen 67. In Indien begegnet man überall mit AuS» nähme deS Gouvernement» von Madras einen Ueberschub der Männer. Mißtrauen. Nicht» wirkt so schädlich in der Kindererziehung, al» Mißtrauen. Wer hinter jeder Ungeschicklichkeit und jedem Mutwillen bösen Wil-len, in jeder Aeußerung de» Leichtsinn» die Absicht zu kränken vermutn, wer jede Handlung seiner Zöglinge möglichst ungünstig au»legt. der schneidet sich selbst allen tieferen Einfluß aus die Jugend ab. Em solcher mißtrauischer Erzieher wird nie seine» L-ben» sro> im Verkehr mit der Jugend, er wird gefürchtet, gehaßt und oft betrogen. Der Ver-trauen»volle, der sich an den Wahrheitssinn der Jugend wendet ohne doch darum blind zu fein, wird meist Offenheit und Vertraue» finden. E» wird ih« leichter eine Schuld eingestanden, auch wenn keine Straflosigkeit in Aussicht steht. E» gilt auch hier da» Naturgesetz, daß ein angeschlagener Ton auch in anderen Instrumenten den gleichen und verwandten Ton anklingen läßt und zwar um so deutlicher, je voller und reiner er angeschlagen wurde. Kin verbreitetes Kausmittel. Die steigende Nachfrage nach „Moll'S Franzbranntwein und Salz" beweist die erfolgreiche Verwendbarkeit diese», namentlich als schmerzstillende Einreibung best-bekannten antirheumatischen Mittel«. Ja Flaschen zu X I°90. Täglicher Versand gegen Post-Nachnahme durch Apotheker A. M o l l, k. u. k. Hoflieferant, Wien, Tuch-lauben 9. In den Dero!« der Provinz verlange man ausdrücklich M o l l's Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. Rheumatismus Halsleideu Tuberkulose, Magenleiden, Blasenleiden, Influenza, Wunden, Hautkrankheiten irnttn tnr.1i mewni fett 10 hatten «irrst au» 9sfttalirn d«,o»-h. Unttotiartr&r Broschüre «it Bifi'itfdHiftuditn bhaadlunakn t'crütjtKter mrHjtmWitt Ratoritiltrn. fsroic ft-Vtc 1600 ■ascrlaatt et»g«a«»gr»rr Sani* und Hntr-t(nna«el{4rr1bcR übn rr|irltr sendet auf wuulch Jcbrrsnaiui i»k>t»klllich und portofrei Ernst liess, Klingental, Sachsen, Eucalyptna-Importeur. 7528 Zeugnisabschrift. Geehrter Herr Heb! Da ich zu meiner großen Freude so ziemlich geheilt bin, von meinem schweren Lungenleiden und Magenschmerzen, so sage ich " nen hiermit meikien lier.lichen Tank. oßlau a. Elbe. Frau Ännn Hnnnrman». Ih Ro (Ein vorzüglicher weißer Anstrich sür Waschtische) ist fteilS weiße Glasur. Der Anstrich trocknet sofort, klebt nicht und ist vollko»-men geruchlos. Dosen » 45 kr. sind bei Tran & Stiger und bei Victor Wogg in Cilli erhältlich. Schutzmarke: Anker LINIMENT. CAPS. 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Der verzuckerten Form wegen werden diese Pillen selbst von Kindern gern genommen. Eine Schachtel, 15 Pillen enthaltend, kostet 80 h., eine Rollt, die 8 Schachteln, demnach 120 Pillen enthllt, kostet nur 2 K. ö. W. Bei Voreinsendung des I Betrage» von K. 2.46 erfolgt Francozusenduug einer Bolle. (Mail verlange Rückseite mit unserer gesetzlich protocollierten Schutzmarke „Heil. Leopold" in rothschwarzem Druck versehen ist. Unsere registrierten Schachteln, Anweisungen und Emballagen müssen die Unterschrift ..Philipp Neustein, Apotheker" enthalten. Philipp llteuateln'H 7590 Apotheke turn „heiligen Leopold", Wien, I« Plankengasse 6, Depot in Cilli bei Deren M. Ranscher. Apotheker. _ Ein wahrer Schatz für alle durch jugendliche Verirrungen Erkrankte ist das berühmte Werk Dr.Retan's Selbstbew&hrnng 81. Aug. Mit 27 Abbild. 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Cos-AUoZCIUIIluHyCI. greM fttr phann Chemi(, Neapel 1894; Ausstellungen Venedig 1894; Kiel 1894; Amsterdam 1894; Berlin 1895; Paris '.89»; Quebec 189«; Qnebeo 1897; Turin 1898; Canea 1900; Neapel 1900; Paris 1900. Ueber 1200 «ralllshe (>ulaehten. WM" Dieses ausgezeichnete, wiederherstellende Mittel wird seines vortrefflichen Gesckmsckee wegen besonders von Kindern und Frauen sehr gern genommen. Zu haben in allen Apotheken In Flaschen sn lL Ltr a K 2.40 nnd 1 Liter ä K 4.40. 6704 J. Serravallo, Apotheker, Triest. Nummer 88 A»«cht" Seite 9 Schrifttum. Paul Krügers LebenSeriaaerun-wurden in der nächsten Zeit alle Welt beschäftigen, fet schon ist in der „garteasanfc", die dadurch H ein Verdienst um ihre Leser erworben hat, ein Ijag »us dem Memoircnwerke erschienen, der auS-iHrliche, hochinteressante Mitteilungen auS Krüger« Sfci und der Geschichte der vurenrepublikeu enthält. Jin werden von dem letzten Präsidenten der Süd-tS-wischen Republik di« Zeiten geschildert, da die fcrrtti, um England« Herrschaft ,u entgehen, nord-«iz wanderten und jenseit« de« Vaal die neue swi-l sich erwarben, die jetzt von den Schrecken de« tritfri verwüstet worden ist. Al« eine Wildai« haben K Laren einst die Gegend vorgefunden, ein urbar Mhle' Land mit Dörfern Städten und Eisenbahnen »tl jetzt in den Besitz England« über. In der Folge Kt'ri Artikel» in der „Gartenlaube" legt Paul Krüger «»idiomatischen Machenschaften Englands Mo«, die »tan Helder.kampf geführt habcu. den zwei kleine Stuten für Herd und Heimat gegen da« britische Steigt aufgenommen und bi« zum bittern Ende »i ungsvereines bei Spicke«, Wette« und Legate«! „Los von Rom" Bewegung! „'protestantische Slngötitter" können von Interessenten k o n e n f r e i bezogen werden durch Karl Arauu's ?ertag, Leipzig. Kolsenk.sßkllsk für Inserenten. Einmal inseriert ist tein> mal inseriert. Anzeigen einstellen. roemt| da» Geschäft flau geht, heißi soviel, al« einen Tamm niederre ben.weildaSWasier nieder sieht. Wer Anzei gen säet, wird Bestellungen ernte». Viel gewonnen, wenn man eine Anzeige auffallend machen kann, so da tz die Auf-merlsamkeit aus sie gezoqen wird. TeichäftSleute.welch« bloß «Qt drei Monate einmal an-vergessen, daß di» »eisten Leute eine Sache nicht länger al« sieden Tage im Gedächtnisse behalten. Mache Geschälte mit Leuten die anzeigen, denn diese sind intelligent und du wirst nie dabei verlieren. »FranNin.) 5^ in MÖT TN1G bei Ffcinz offoriort för die Wintersaison prima mit 'js höherem Brennwerte als Tris&iler Kohle Glanzkohle in ganzen Wagenladungen franko Haus Cilli und Umgebung: Stückkohle zu Iv 1 80, Würfelkohle zu K I 70, Grobgrles zu K 1 44, Feingries zu K I 04 und Staubkohle K —64 per Meterzentner; durch eigene Frachter Ioco Grube um K —*60 per Meterzentner billiger. Aufträge sind zu richten an die 7527 Bergverwaltung der Bela-Möttniger Kohlengewerkschaft in Möttnig bei Franz. DiwbMflglichf Anfragen sind an dio Direktion nach Graz, Annenstrwse 26, in richten. Tüchtiger gut eingeführter V ertreter für Cilli und Umgebung gesucht! 7678 Offerten mit lieferenzen an die Triester Jute-Industrie-Aktiengesellschaft, Triest f. 11.0.5. Zur ngklmäßigen Aundmachung. tellung^M^1903 ßit dic in den Jahren 1882, 1881 und 1880 geborenen Wehrp^lieh-tizen berufen und werden alle im Stadtbezirke sich aufhaltenden ÄelluAgSpflicbtigen dieser drei Altersklassen aufgefordert, sich behufs kaznchnuiig in der Zeit vom 1. bis 30. November 19u2 bei dem jfctigtfn Stadtamte zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu melden. Die Fremden, das sind die nicht nach Cilli zuständigen StellungS-Pflichtige» haben zu dieser Meldung ihre LegitimatiovSurkunde mitzu« bringen. Gesuche um Bewilligung zur Abstellung außerhalb deS heimatlichen StellungSbezirkeS sind fchou bei der Anmeldung mitzubringen. Wer diese Meldung, ohne hievon durch ein für ihn unüberwind» licheS Hindernis abgehalten worden zu sein, unterläßt, verfällt in eine Geldstrafe von 10 bis 200 Sronen. Stadtamt Cilli, am 20. Oktober 1902. 7685 Der Bürgermeister. Stellvertreter: Jul. Rakusch. 6d>t nur mit der Marke „Kontgs-Hdler"! Eckt nur mit der Marke „Konigs-Hdler"! Schweizer Hdlcr-5 triefe garn cbwci?crHdler-Setdenglan?garn sind die besten Strickgarne! 3° allen Farben erhältlich bei CILLI . —= Grazerstrasse Nr. 8 ==— y jSpecialgeschäft in Zugehörartikel für Schneiderei, Strick-, Häckel- und Stick-Arbeiten. mi Seite 10 »De«ts»e W«cht- SiUkB'iro- 88 = Deutscher CiewerlieliuiMl. = Sonntag, den 2. November nachmittags 7,3 Uhr im Gasthanie „Zar Traube' ViilwsrsaifrMlttti aaoJ.t na,ctLstetieri.d.er Tagesordnung1: 1. Einlaufe. 2. Bericht Ober das gewerbliche Schlossbergfest. 3. Bericht Ober den gewerblichen Ausflug in Windisch-Feistritz. 4. Besprechung und Beschlussfassung über die Abhaltung eines steiermärkischen Gewerberbetages in Cilli. 5. Allfällige Anträge. Die p. t. Herren Mitglieder werden höflichst gebeten, znverlässig zu erscheinen. Freunde und Gönner des deutschen Gewerbestande«» sind als Gäste herzlich willkommen. Für den Ausschnss: <68« Karl Mörtel Otto Kaster Obmann. Schriftführer. SannUf.den 9. IVovc mhrr IS02 «1 l »ir mmltU|S Laubstreu - Lizilatinn Im Stadiparke. Zusammenkunft beim Wetterhäuschen- ,«,«Ausschuss des Stadtmehöiwruigs-lferiiBK. Obst- uWein Markt — • • in Graz verbunden mit einer Prämiierung der Qbstpackung und SnrtiMiinj)- HeplentraMw 114 (J.,7.,8.. 9.tfoveraberi902 am 7687 Freier Eintritt. Der Bürgermeister: Dr. Graf. wMisedl! MMm der Sorten: fiutedel, Sylvaner, Welsch riessling, Muskateller. 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