?<>Nv!aa T rels vtj''Mtsgk, TlKesnlKnmkf Din < Zo Rl-. 27S. Maribof, Samstag, den ^v. Dezember ty27 Ach?«tl«M«g, VskVlwvG v»chdrWM«r«i, ivaMor, >««« «t»c» < 7«tqptz^2« v««S»B?e^ «vchotea, «o»att»ch vi» 2»^ . .... 21-v«ch PM . .>/. Z».^ ttTStc«», »o»«ßSch ... 2»— ewzeto««»^ V» 1 di» 2 - v« NM»»», »»r ?»»»», V »« M» »« »r »««IM«» M «»«»>«,»<,»» »«.Z, l»»«»,,»,»», oGWlbM«r<>« »»«« 4. « Nt»«, w Z»,>M v«<»». »»^^^6«« ». » , » v,^ t» M» ^ «M>» 67. Jahrg. Lttwinvw und Briand Ou-, Genf,?. Tezember. Gestern hat L i t w i n o w Genf verlassen und heute bereits schreibt Marcel Ray iul „Genevois": »Ln peu 6o lours ^ situstion Internatlonslo s' osi mmIiULv ,Iu Wut SU tollt«. Nim, -s M schon einige, die aus dem Auftakt der russischen Aktion auf der vorbereitenden Abriistunc^Stagung eine förmliche Neuorien tlcrung der Sowjetpotttik fvlgern. Man wird zwar die positiven Ergebnisse der lAenser Besprechungen etwas zuriiähaltend zu beurteilen haben, trotzdem aber kann gesagt werden, das; B r i an d und L i t w i n o w es gewesen sind, die den Ausbruch eines Krieges im europäischen Osten verhindert haben. Man erinnert sich noch an den vorjährigen Mür^, insbesondere aber an die damaligen wilden Gerächt te von einer Cinheitssrout der Westinächte gegen Nnsjland. Dies wäre ein Verhängnis voller Mis;griff gewesen. Ebenso fehlschlagend aber wäre auch die Annahule, das; die auf fundainentalell Gegensä-^en berus)en de Spannung Alvischen deul Westen und dem ljeutigen Ruhlaud in einigen Tagen aus der Welt geschusst werden ?!^.nne. Briaud hat diesmal den kiihnen Versllch llnternouimen, Nus^lauds instiultiven Drang, auS' der bislierigen Isolierung herauszukommeu, in eitlem für den cnropä ischen Frieden güustigen Siitne zn srulti-sizieren. Sein Plan besteht darin, Nußland in jlkombinatiouen I)inciuzuzieheu, die ge« eignet wären, die Ostspannnng zu mildern und die Friedensgarantien zu erhöhen. Bekanntlich ist Frankreich durch seine enge Binduug an der Erhaltung des Friedens im Osten gauz besonders interessiert. Da nur der Gedanle eines Ostlocarno sowohl von England als indiskutabel abgc. wiesen wurde, will es Vriand, der konstruktive Politiker, mit Nuszland versuchen. Nachdeul die Eon^jetS nicht uli'tde werden, ihre Fiedensliebe zu betonen, so sollen sie auch praktisch etwas fiir den Frieden tllnl Briand hat den siiinerzeit von den Sowjets lancierten Plan der Nichtangriffspakte (den er selbst eiunial sck)on verworfen hatte) wieder aufgegriffen uud machte Litwinow den Vorschlag zur Fundierung eines allgeuleinen Sysleuls dieser Nichtangriffspakte, das, nach Vereinbarung aller im Osten interessierten Mächte, die dortigen Eicherheitsgarantien auch filr Nußland erhljhen wi'lrde. Litwinow hat die Borteile dieser Politik sofort eingesehen, da Briand gleichzeitig fi!r eine russisch-englische Annäherung sich einzilsesKen begann. Für die Sowjets ist es tlar, daß die Kredite leichter fließen werden, wenn Rußland in ein europäisches Sicherheitssystem eingefügt ist. Aber auch Deutschland ist an einer derartigen. Lösllng der Ostsragen im höchsten Mas^e interessiert. Jni p o l n i s ch - l i t a u i s ch e 'l Konslikt, der sich zu einer ernstlichen Gefahr ouszuwirken drohte, ist durch diese Politik eine erfreuliche Eutspaunung eingetreten. Die Sowjets haben die gefürchtete Sonderaktion zugunfteu Litanens unterlassen, im Gegenteil, LiUvinow hlit>soqar den widerspenstigen W oldomaras von der Schädlichkeit deS koiltinnierlich andauerli-den KriegZ.'.ustandeS zwischen Litauen uud Poleu zu überzeugen versucht. So wurde »ia^Mrade eine dentsch-franzitsisch-russische Einheitöfrout gegen Litauen gebildet, der m Weitere Lieferungen o. L j u b l j a n a, Y. Dezenlber. Da gestern z«is Waagons u. zw. 4 Waggous Weizen uud ! Waggoll Mehl. Ljuba DaowoviL reSwivus? g. B e o g r a d, 0. Dezeuiber. In der lejjten Zeit sind in o p p o s i t i o n e l-l e n jlreisen Geriichtc iiber einen nnniittel bar bevorstehenden R e g i m e w e ch s e l in ilmlaus versetzt worden. Diese Gerichte haben sich nach der erstell Audienz dcS DemokraLeusiihrers D a v i d o v i «- begreiflicherweise verdiäitet, doch wird in Negierungskreisen nach wie vor betont, daß ein wirkli6)er Grnnd siir die Aeude-rung des Regimes nicht büstiinde, zumal die Rcgieru«::^ noch immer liber eine parlamentarische Maj:irität verfüge. Sollte die Skupschtina, wird in diesen jlreisen betont, der Regierung daS Aertranen entziehen, dann wäre freilich der Abgang deS Kabinetts Vttkieevie eine bestimmt zu erwartende Wendung im innerpolitischen Leben. Es hat den Anschein, das; VnkiSeviö sowohl die Bestrebungen der Opposition als auch der Malkontenten in den Reihen der Radikalen durch Vinberusung einer Äoltsi^jUilg des radikalen Lllubs zu durchkreuzen versucht, wo cr sich das Vertrauens Votum holen wird, um dann freie Hände im weiteren Spiel zn haben. Der Minifterpräsideut wurde vom ttöuig gestern zweimal empfangen, ebeufo der Minister des Aenßern Dr. M a r in k o-v iNack) der Abendaudienz fand eiue bis spät in die Nacht andauernde NNnistcrrats-fitznug statt, die sich anscheinend mit der innerp?littsHen Lage befasjte. In LppositiottSkreisen wird nach wie vor die Idee einer Konzentration^regierung unter dem Norsi^ von Ljuboutir D a v i-dov i 6 verbreitet. o. B e o g r a d, U. D>"' ^ r Der Ministerpräsident hat, wie in insoriiiierten !^krelsc'u verlautet, beschlossen, in einer li^oll-sil'.ung des radikalen .sllubs über die politische Situation zu referieren, .'öeilte vor-uliitags saudeu läugere Besprechuugen Woldeiuaras kauul widerszehi-ll kann. Der Völkerbilnd wird viel geiviuneu, wenn er diesen veralteten LiriegZzustand zwisch^'n Polen und Litauen beendigt, deiln die Wiederausnahule der diplomatischen Beziehungen wäre dann schon als zweite Etappe zu betrachten. Die Litailer werden ihre foruiellen Aufprüche auf das Wilua-Gebiet noch weiter geltend uiachen dürfeu, aber zur Ausrollung der Äilua-Frage dürfte es kaum mel^r wuunen. L^mo« hat dem kleinen Woldoniaras die Aehnlich-leit der rufsisch-rumänischeu Beziehlingen vor Augen geführt: Nußland erlennt die V e s s a r a b i e n - A n n e x i o l: nicht, aber es herrscht zwischen Bukarest uud Moskau doch keiu förmlicher Kriegszustand. Die bolschewistische Diploniatie hat vernünftige T^ne angefchlagen. Soll dies auf die Genfer AtnwSphäre zurüu'uführen sein? V. T. Leser! Da wir noch in dieser Woche die prol^^ weise Zustellung unseres Blattes beschlw-szen werden, niöchten wir unsere P. T. Le-icr, die Gewicht darciuf legen, daß ihucn das Blatt auch noch weiterhin zugestellt werde, freundlichst ersn5)en, sich der bereits beigelegten Erlagscheine unveriüglich zu bedienen. Das ulvnalliche ?!bonnement kostet nach nnc vor ?<) Dinar. — Die Verwaltung der „Marbnrger Zeitung". t. Ctnc deutsche Snuda-Expcdition. Eine deutsche Expedition ist vor kurzem von den lleineu Sunda-Inseln zurückgekehrt, wo sie unter !^citung voir Dr. R e n s ch vom Berliner Zoologischen Museuul arbeitete. Die Mittel waren zn zwei Dritten! von der Notgenieinschaft, voni Auswärtigen Amt, deul preußischen Kltltuöministerinul und verschiedenen wissenschaftlichen Inftituten zur Perfügung gestellt worden. Das wesentliche Ziel war, die Tier- nnd Pflanzengeographie der Inseln Bali, Lombok, Sumt>awa und Flores zu klären und dort den Uebergang von der iudisäien zn der von ihr so weit abliegenden anstralischen Tier- und Pflanzenwelt sestzulegen. Bis jetzt sind erst die Wirbeltiere flüchtig bestimmt, aber schon daraus ergibt sich, daß die kleinen Sunda-Inseln als breites UebergangSgebiet zwischen der indischen nnd der australischen Welt aufznsasseu sind. Die niederländisch-indische Regierung nnd ide wissenschaftlichen Institilte in.Java haben die deutschen Forscher aufs wirkungö-'Allste utUerstüljt. «iaii«a ^ Ao« Iv. Vkzi«I« IN» Rachrichten vom Tage Die Joumaltften beim Kvntg SSmg Mewiitvr empfing gestern inn 11 Ahr Vizepräsidenten der Juyoflawi-Ichen Journa^istenvereinigung und Ckup. schtiinaabg^zrimeten Herrn ^r^erk, eine herrliche Mo-nVgrcrpihie des KHnigrelPcs der Serben, 5sroatcn ^md Slo^venen überreichten. Der 5^Snig gab seiner Freude daS Gelingen des großen We^^es Ausdruck and ver. sprach der Deputation se^me moralische Un-trrstfchun^ k>ei der Verbreitung dieser Mo--nograpbil'. Der Herrscher blieb noch längere in unge^Mtngenem Gespräch mit lieidcn Vertretern der jugoslawischen ^^^rcss>' l'nd erkundigte sich eingehend über dkn Skcmd der Organisation, wobei er mit l^enugtuttng' foststellte, d^aß die Einheit der Iourncilistenvervinigunfl nach wie vor tt-selten bleibt. ui»atu«ll, die die Poli^ und Unterfu-chungSProtokolle unterschrieben hatten. Sodann erhob sich der S^tsanwalt P e-t r o v i ä, der in seiner temperamentvollen Rede a:^ die hochverräterische Tätigfeit der Angeklagten hinwies. Man könne dem Prozest keine politische Bedeutung beimessen Die Angeklagten hätten, wenn ihnen die kultln?elle Aufbauarbeit in >^üds?rbien wir! lich als Zisl vorgeschwM haben sollte, w svcMe Ovgmrisationen eintreten können, ^n seien sie daran, die Unbeliebtheit der ^lii^ für ihre Zwecke auszunützen. G j u-zelovi 6 habe die Professorskarr^erc aufgegeben, um sich als tzant^lsagsnt leichter zu bewegen. Schliesslich beantragte der Staatsanwalt, der Gerichtshof ^ge die größte im Gesetze zum Schu^ des Staates vorgesehene Strafe bemessen. Nachmittags bespannen die PlaidoyerS der Verteidiger, worauf die Verhandlung abgebrochen wurtie. Todesurteile im Hoch-verratsprozeh? Sk o p l j e, 9. Dezember. Die 5^auptverhandlung wurde gestern vormittags durch die Verlesung ewer De-pesche einc,eleitet, in welcher der Verteidiger Rechtsanwalt Acimoviü dein ssschläiser" aufzu«eh. men. Nachdem To-Sha ein reiches Abendessen zu sich genommen hatte, wurde er von den Aerzten untersucht, die ihn für gesund erklärten. Auch seine Kleider wurden genau überprüft, um festzustellen, daß er keine freiungsinstrumente bei sich habe. Unter großer Spannung des zahlreichen Publi-lmns ersten dann To-Kha im weißen Gewand mit einem Turban geschmückt. Er stieß sich lange Nadeln in Wangen, Ohren und in dein Hals und stieg so in den Sarg, der mit dem GlaSd>^l zugedeckt, ver^ schraubt und mit einem 10 Meter langen ^^nenband umschnürt wurde, dessen Enden von den Aerztsn auf dem Sargdeckel zu^aminsngefiegelt wurden. «Ä!um lag To-Kha im Sarg, trat schon derSchlafzustand ein, so daß er beiin Zlmageln des Sarges nur noch ein leises Zittern zeigte, während auf seine Lip Pen Schaum trat. D^r Sarg wurde dann in die Tisfe gelassen und mit Brettern beideckt, die einen Ausschnitt haben. Auf diesen wurde nach einer Vorschrift der Polizeibehörde ein Holzschacht angebracht, damit einerseits da-s Publikum sich Tag und Nacht davon überzeugen könne, daß To-Kha auch wirklich regungslos im Grabe liegt, damit er anderseits ^ bm Notsall den Glasdeckel zer-trünnnern und so gerettet werden könne. Hievau/f wurde das Grab mit Erde zuge. schmifelt. Am SamStag will dann To-Aha aus dem sich selbst suggerierten wdeSSHnliche« Gchlaf wisd^r stine Uuferfbchung feiern. SrfchMtemdes AamMevdrama In Z^ornji jkaielj b«I Ljubljana wohnt das etwa vier Aahre verheiratete Ehepaar L u ö t r e k, das in letzter Zeit nicht im besten Einvernehmen lebte. Sonntag nachmittags gab es zwischen den Ehegatten wie. der einen Streit, in dessen Verlauf die Frau plotzvich ihr 2^ Jahre alteS Söhnchen ergriff und mit ihm verschwand. Am nächsten Tage vergiftete sich Peter LuStrek init Lysols konnte jedoch rechtzeitig ins Kranke,chaus gebracht und außer GefÄhr gesetzt werden. Alle Nachforschungen nach dem Verschwinden der GaUin blieben vergebens, alle Anzeichen aber sprachen dafür, daß die Bedauernswerte in ihrer Erregung samt ih^ rem Söhnchen den Tod in den Wellen der nahen Ljublsanica gesucht hat. Die Leichen konnten bisher noch nlicht gefunden werden. Die Nachricht von einem solchen Ausgang des Familienzwistes I?.at auf den armen Mann, der die Folgen der Vergiftung noch nicht überwunden hat, geradezu niederschmetternd gewirft. Mac Eartht, sand fedoch n»r eine^ der «m» gebotenen Ohren Kr «ignet, dasjenige einer Waschen jungen Angestellten namenS Doris TIark, die für die Operation ihreS niedlichen linken OhreS ein Schmerzens-gel'd von 4ac Carthy ein und Miß Doris Elar? wird sich in den nächsten Tagen bei einem namhaften Chirurgen vo« Chicago ihr linkes Ohr operieren lassen, das sodann von einem anderen Chirurgen an der linken Ge-stchtshalfte der ungenannten reichen New-yorkerm befestigt werden wii^ld. Sämtliche Konten trägt natürlich die Au^traygeberin und Fräulein Clark bekommt. 4 fiel in die .Hände der Gendarmen, während BaljubaSie freiwillig ins Gefängnis zurückkehrt. Dienstag vormittags wur» de das Haupt der Bande, Milan K a r a. n o v i ö, ausfindig gemacht und auf der »Flucht getötet. Der Bunde ist nun das j.Handwerl gelegt. t. Sine Gattenmörderw Mn Tode veruv. teilt. Der AppellationSgerichtzhof in Slop, lije hat dieser Tage die Bäuerin Gina Trajkovi^aus Crveni Grad, die vo« echinstanzlichen Si^eiHgericht wegen Er. mordung ihres Gatten zu 15 Jahren schwe» ren Kerkers verurtM worden war, zum Tode durch Erschieße» verurteilt. Die zu« Tode verurteilte Frau erklärte kaltblütig, das BerSrechen nicht zu bereuen. Tie Hin-richtung ist demnach in Kürze zu erwarten. z« CMi in EAIi Roman von S a t l Ganchel. A (Nachdruck verbot»».^ I« mir zerriß ein Schleier, ich war plötzlich ein Anderer, ein Geläuterter. Und mit untrüglicher Erkenntnis wurde es mir in diesem Augenblick klarigewiß, es gibt eine Lebensschönheit, eine sieghafte Daseinsstär-ke. Aber nicht in mir sand ich sie, — mein Weg hatte mich weit von ihr entfernt. Aber du, du hast sie; dein Leben ist angefüllt damit, dein Herz ist reich daran. Nur eins gibt es, was des Menschen Leben reich und gut und schön und edel gestalten kann, und das ist: „Menschlich das Menschliche begreifen können, und aus diesem Begreifen heraus den Frieden und das Glück, neues Hoffen und neue Kraft tragen zu können in das Dasein des andern. Sieh, Geliebte, das hast du mich nicht nur gelehrt in dieser Stunde, du hast es auch an mir ge-lZbt mit liebender Innigkeit." Seine Augen schaiüen zu ihr auf in ernster, reiner Liebe, so ganz anders wie sonst. Und das Mädchen fühlte, wie ernst er sckne Worte meinte. Ein tröstliches Lächeln ging um ihre Lippen, und mit froher Zuversicht gab sie ihm Antwort: »Ich glaube dir. Richardi" Lange saßen sie noch eng umschlungen in andachtsvollem Schweigen, bis endlich das Mädchen bat: „Geh' jetzt heim, Liebstert" Da beugte er sich dcnnUig über ihre Hand und ging. ZehnteSSapttel. Rose aber steigt empor zur Giebelswbe. Es war eine glückliche, vom Frieden um-wobene Zeit, die jetzt leise mit den ersten weißen Flocken dem jungen Menschen vom Himmel herabfiel. Etwas Neues, Wunderbares war in chard Orells Leben getreten, lächelnd, begütigend, und hieß — Zufriedenheit. Und auch über das Mädchen war etwas Großes, Gewaltiges gekommen — das war das Verstehen- und Verzeihenkönnen. Des Mannes nachtschwarze Augen hatten nie so klar und fröhlich offen in die Welt gelacht als in diesen Wwtertagen, und Roses Blanaugen hatten noch nie aus solch unergründlichen .Herzenstiefen gen Himmel geblickt wie jetzt, wo die weißen Schneegänse heiser kreischend über das graue Nebelland flogen. ^s echte, das starke, himmelstürmende Vertrauen, das emporblühte zu einer tiefin-nerlichen, geruhsamen Liebe. Und noch ein Wunder »var geschehen, grö-ße, vielleicht als jenes. Und so war'S gekommen. Richard Orell und Heinrich Klahre waren Freunde geworden. Freunde fürs Leben. Den Tag nach jener schicksalsschweren Abendstunde am Steig hatte Richard Orell den ander» am Ausgang der Grube erwartet. Sein Herz war voll Glück und ein heißeS Drängen war in ihm, nun Frieden zu suchen mit aller Welt und gut zu machen, waS immer ar gefchlt. Und dann hatten sie sich gegenüber gestanden an einsamer Halde und es war nichts um fie gewesen als das tiefe Schweigen des Winters. Da fanden sich ihre Blicke; ernst, fragend, prüfend einer dem anderen Einlaß gewährend in sein Innerstes. Ehrlich und wahrhaft lasen fie da in ih-ren Seelen. Und um sie her sang mahnend die Einsamkeit das Lied des Verstehens. Aus der Tiefe heraus holte Richard Orell das Wort unk hielt es dem andern hin'mit seiner Hand: „Vergib, Heinrich, daß mein Lieben dir zum Leide wurde, und Hab' Dank, daß du mich frei machtest von Lug und Tnig." Klahre aber hob das bleiche Gesicht und seine Angen blickten ernst und ohne Haß und Bitterkeit: „Halt sie wert, Richard! Das ist alles, was ich von diZ? korde« seit ich weis^ daß du fie glücklicher machen kannst, als ich es je vermocht hätte!" Da schlug Hand in Hand; ehern stand Mann gegen Mann, aber w ihren Augen hatten Frieden und Freundschaft die Lich. ter angezündet imd — es waren reine, heilige Lichter. An diesem Tage hat Heinrich Klahre seinen Haß und seinen Schmerz begraben; er durfte wieder lieben, leidenschaftslos zwar und ohne Selbstsucht, aber ein und treu, den Freund und dessen Weib. — Und des war er zufrieden. Die Tage kamen, die Tage gingen. .Vurze Wochen waren eS, die die Glücklichen oben am Steig von ewiger Gemeinsamkeit trenn» ten. Im Hause am Steig rüstete man zur Hoch, zeit. Mit glSnzenden Augen ging Rose geschäftig ab und AU, zählte die Leinenüallen in Schrank und Truhe, schnitt zu und nähte und ließ die Nadel durch das weiße Gewebe stechen. Und Vater Vollbrecht ging schmunzelnd, die Stummelpfeife zwischen den Lippen, ew-her, durch Haus und Hof, durch Küche und Stall, traf die Auswahl unter dem Schlachtvieh und zählte die Krüge und Flaschen im Keller^ ' (Fortsetz. ßslgt.) VM? fy. sWV. «-W Nachrichten aus Marlbor Die letzte Sikuna des Gemeinderates M a r i b o r, 7. Dezetttber. ^cach Erössnung der Sitzunt, wurde durch den VizcbNrgermcister wurden mehre ce von dcr sozialdemokratischenFraktion eui gcbrachle Jnterpcllntionen von Vizebürqer nieister Dr. L i p o l d sachlich beantwortet. Nach elsolgter Debatte schlost sich der (vciucittderat elnstiinmig dem Protest gegen den Atibau des Verivaltungsgerichtchoses in Celje an. (5in Drinqlichkeitsantrag des städtischen Bauamtes, betreffend den Ban von Wohnunqen fiir die Chauffeure der städtifchen Autobus'Uuternehmttng wurde der zuftändiqen Sektion überwiesen Bei der Entgeqennahine des Referates aus dem Ba!itenan'?scsius; wilrde der Regu-lierunqsplan slir die Maqdalena'Vorstadt und fiir Melje aus^ieschrieben. Nach längerer Debatte wurden drei Preise zu 2l).0(X), lö.vlA) und ausqeschrieben. In Anl^l'leqenheit der Erweiterung des städtisäjen Autabns-^nncnverkehres wurde der weitere Ankauf von zwei Chevrolet« Wagen qenehnlicit. Die Pflasterung der Mellinger-Stra^e wird sich aus Dinar stellen. Der Ausschuß beantragte ,zwecks Negulierunq dieser Strasse die Aufnahme einer Anleilie von 2MXl>t)v» als formelle Decluuq aber wird der Betrag von Wv.l'tW Dinar bestimmt, und zwar aus dem Neberschus^ der Weinv<'r^,ehriingsstener. Gleichzeitig niit der Regi'Iierllug der Mellinger Vorstadt wird auch die M o t h e r j e v a u l i c a bis zur Dran reguliert werden. Der Gemeinderat nahm sodann das B u d g e t v r o v i s o r i u m für die nächsten zwei Monate an. l^etilant ist ferner die Umadaptierunfl des städtischen Bades. sNnd wie steht es mit der ??rage des neuen Vat>e??) Der Vizeburgermeister berichtete über die NecknungsabsMüsse und Unternehmungen der Stadtgemeinde. Ein Antra/1 des Referenten M e i x l, wonach t>ie Fleischhauer den 'S p e ck b a n e r n auf dem Hauptvlnt, ihren bisherigen Standort einzuräumen hätten, wurde durch einen Gegenantrag des o h n i e c nie- dergestimmt. Eodann folgte die geheime mid damit die lekte Sihung dieses (Gemein derates überhaupt. M a r i b o r, 9. Tezemher. wegen eines Verbrechens in linterfu. chung ^finden soll. m. Der Sjperantoverein in Marib« ver. anstaltet Samstag, den 10. d. M. nnt 20 Uhr im (^ambrinussaale eine Zamenhvf-Iubi-läumsfeier. DaS der Piopaganda und Unterhaltung gewidmete Programm enthält u. a. Vorträge, Deklamationen, gesangliche und musikalische Darbietungen, sowie Tanz. l>5^sperantofreunde her/^ich willkommen! sseine l5intrittsgebühr. m. Bolksunioersität. Opernl«rito«, ?^ranz N e r a l i wird gelegentlich seines Konzertes, das aul 12. d. M. im großen Ka--siwosaale stattfindet, folgende Opernarlen znul Vortrag bringen: 1. a; Parma: „Ulrich, Graif von Celje", Serenade; b) Zajc: „Zrinjski", Romanze. 2. Verdi: „Rigoletto", grosje 'Slrie aus dem 3. Akt. 3. a) Gounodi „?saust", <^ebet des Valentin; b) Puccini: „Tosca*, Arir des Soarpia. 4. a) Wagner: „Tannhäuser", Auftritt des Wolfram; b) Li cid an d^n Abe^ndftern. 5. a) <)afkovsktj: „Eugen On^egin", Arie des Onje^n; b) Ver^i: „Wdaskenball", Arie des Renato. k. Rofsini: „Barbier von Sevilla", Arie des ?sigaro. — Die Eintrittspreise wie gewö^i lich. Vorverkauf bei B r i 8 n i k und H ö-f e r. IN. Der Teeabend der »8oeietv ok krivncis vk tke kinslisk lsnLuase snä euiture« in Maribor am vergangenen Samstag in der „Besna" verlief bei gutem Besuch in würdiger Weise. Herr Prof. Dr, Kotnik hielt in fließendem Englisch unter Vor führung zahlreicher fchöner Lichtbilder durch Herrn Kling einen einstündigen Vortrag über die (beschichte und die Sehens würdigleiten Londons. Anfchließend gelangten seitens des Künstlertrios, bestehend aus Herrn Emil P e r e, "^^rl. B o d e r und Herrn Bajde eine Reihe vcin Musik stücken in mustergültiger Weise zur Auf führung. Das Arrangement des Tees sei tens der Direktrice der „Vesna", jvrau R a poc und ihren jungen Mitwirkenden war wie immer vorbildlich. m. Tamburitza- und Gcsangskcnzert des Verbandes der Kulturvereine. Gestern, den 8. d. M. veranstaltete der V^'rlx'nd der Kul-turvereille im „Narodni dom" eine (befangsi-und Musikkonkurreuz der dem Kreise Maribor angehörenden Vereine. Eröffnet wurde das Kouzert von der TnmburaschenkapeNe der „Handels- unid Gewerbeiugvnd" in Maribor ulit zwei klang, und stilvoll zu Gehör ^brachten Musikstücken. Nun folgten laut Programm die Tamburasch<'nkopell>en „Brü derlichkeit" Maribor, Sv. Tropica und Sv. Anton, „Zvon" Te^^no und St. Jlj. Bi^son-ders großen Beifall für i!hr künstlerisch und musiktalisch fein ausgearbeiitetes Spiel ern- teten „Zvon" und St. Auch die lye. Schwurgericht Sin zweites Tobesurieil -^Nl Mlittlvoch saud die fchon einm-al vertagte Hauptverk>andluu^ ffegen J'oan 0 a. h u k, B-esiher in Gorica bei Mnrska Solw« ta, und gegen sernen siebzebnjähr».gen Sohn Kalman Q en 11. d. M. um 9 U'hr in der Gartenve-rand« des Gastih-auses Sim on i S statt. m. Tanzschule der S. B. Rapid. Der nächste TairKl^id findet Freitag, den l). Dezember imu 20 Uhr statt. m. Wetterbericht vom 9. De,;ember 8 .Ihr früh. Luftdruck: 731; '^uchti^keitsmes-er: -- 7; Barometerstand: 74?; Tempera. ! ur: — ().k; Windrichtung: NW; BelM-kung: ganz; Niederschlaig: t). — Wettervorhersage: BcN'Slkter tzsmmel, Re-im Westen, keine besondere Tempera« turveränidernng. — s^ür M a r i b o r: Trocken mid kalt, Himmel bedeckt, Temperatur zwischen ^ 2 und 2 Grad Celsi'us. * Bei den Fmnilien-AbendkoRzerten bei Halbwidl, welche jeden Sa-mStag dortselbst stattfinden, spielt die Saloiifapelle P e L-n i k immer gluäzend und herrscht immer frS-hliche Stimmung. Siehe heutiges Inserat! Aus Vtuj p. Auszeichnung. Der hiesige Schlosier-meister Herr Ludwig Ga brian wnrde für seine Erzeugnisse, die er in der Industrie« und l^ewerbeausstellung in Maribor ausgestellt hatte, mit der goldenetl Medaille ausgezeichnet. Unsere herzlichsten Glückwünsche! p. Inserate fiir die „Marburger Zeitung" wollen eiuzig und allein bei Herrn Cafetier P i ch l e r abgegeben werden, da nur dieser zu ihrer Aunahme berechtigt ist. Aus Eelje c. Todesstille. Am Sountag, den 4. d. M. verschied iui hiesigen Krankenhause Frau Paula Sa vi n c, Hutlnachersgattin aus Nadeve, iul ?lller von 30, am 7. d. M. in Gaberje der bekannte Atltota;ibesiker und Krieg?invalide 5.^err Franz K o k o l im Mex von-47 Iahreu, R. i. P.I c. Die Kunstausstellung MeZan-Pirnat, die am 4. d. M. im Saale der städtischen Sparlasse eröffnet wurde, dauert noch bis 15). d. M. Die Ausstellung, die interessante Werke des akadeur. Malers Herrn Prof. M eZ an fowie des Bildhauers und Graphikers Herrn P ir na t umfaßt, erfreut sich leider nicht deS besten Gesuches. Einige Werke sind bereits verkauft. s. Grtildung eines Aerollubs in Celje. Dieser Tage fand im Hotel „Union" in Celje eine gründende Ha:lptversammlung der Ortsgruppe de? Aeroklubs in Eelje statt. Zum Obmann wurde Herr Mag Phar. Hermann Kl o b u ö a r gewählt c. Vierzehn Tnobnssälle. Am Dienstag wurden in das hiesige Krankenhaus 14 an Thyphus erkrankte Arbeiterkinder aus Hrastnik überfiihrt. iUIIIIIIIIIIINIIi «Is« Vo?-us. «u»- /»n /ritt tiv/ne //aui, «/. /. e/ne ^t/inLU»is, «ni Zu sein, «««/, Ä» iiiiiiiilllilllill» Xkeater^ Kunst Rationaitl^er w Maribor NeptNolre Freitag, 9. Dezember: (beschlossen Sonntag, 11. Dezember um SV Uhr: „För-sterchristl". Zum ersten Male. Gewichnli« che Opernpreise. « 4 „Die Försterchristl" im hiesigen tionaltheater. Diese schiene unt» so belebte Operette gelangt Sonntag, den 11. d. M. abends znm ersten Mal in dieser Saison zur Aufführung. — Bereits in der nächsten Woche sindet die Erstausführung der Operette „Damals in alten Zeiten" statt. Diese Operette vcr^rkht, der hearige Schlager des Marburger Theaters zu werden. gemacht, Ilvcn a h u k habe bei einer Ge-^legenl)eit AX) Dinar gesto-hlen. Dies versehte iöcchu? ljin derartige Wut, dmmutifften). Jetzt wlirde die lc^aenannte n für jede Sttlu-de S Dinar zn entrichten. Der Reitklub be-aksichtigt einen besonderen Kurs auch für seine weiblichen Mitglieder zu eröffnen, Ms sich eine genügende Anzahl von Interessentinnen meldet. Schriftliche Amnel-dunyen wollen m, den Reitklub sKolo jaha-öev) in Maribor, Artilleriekaserne, gerichtet werdon. m. Spende. An Stelle eines Kranzes fj^r >^n soeben verstorbenen flaufniar^n Herrn HmrS Pucher spendete Herr Apotheker S i r a k 200 Dinar für die Ret-tungsabteilung der Frekvilligen Feuerwehr. Herzlrchen Dank! m. Nikolokranzchen der S. V. Merkur. Das am 7. d. M. vevan^taktete Krä-s'.chen Radw Samstag, Iv. Dezember. Wien, 19.45 Uhr: H. Bahrs „Der Franzi". Anschließelrd: Abeudkonzert. — Graz, 18.30: Stenographiekurs. — Preßburg, 19.30: Mn. svrgskys Oper „Boris Godunow". — Za. greb, 17: Nachmittagskon^^ert. — 20: Fran. zi)sischer Sprachkurs. — S<>30: .Kanimermu^ sik. — 22: Tanzmusik. — Mailand, 21: G Doichzettis Oper „Don Paskal". — Prag, l7..30: Deutsche Sendung. — l9: Smeta-nas Oper „Awei Witwen". — 22.20: Ue-bertragimg aus dem Weiiilvrger Narodni Dum. — Daventrl), 20.45,: Militärunisik. 23..30: TMizunifik. __ Stuttgart, 20.l/>: Kam mernnlsif. — 21.1f>: „Die Jagd nach dem (^lück". — 22.30: Tanzmusik. — Franksnrt, 29.1.^: Konzert des spanisclien Gitarristen Mid Tvetislav Pet r o» v i in den Hauptrollen. Wie wir schon letzt envälmten, wurde dieser Film, d<»r ja d^irch sein gutes Vorl>ild, die Op<'rettc, eine große, aber nicht zu vi?I lvrsprechendc Rcllame für sich hat, auch hier zu einem vollen Ers»lg. Die Handlung d<'? „Orlow" ist ja besannt!ick) din?chauS dezent, unterhaltinigSreich und teilweise spannend^ Die .^>au^>tpartien hätten nicht bester beset^^t Verden lminen. Man fleht ssrof^^ng.»ffc pnuikhafte AuS-stlUtuug^ llnd mcbt minder tra^ien zum ^ ^uch die hül>schen, zum ssvosjen Tril au? der sc.>alte um", Revue fürs Ohr. — Budap:st, O^e^vtte entnommene Musikstücke b<'i, di? von !9.45: Koloraturkmi.^rt von Frl. I. Szoy er. — 20.50: .sfonzert. — 22..W: Zigcuner-uulsik. — Warsckinu. 2Y.30: M'endkoitzert. — der Burgklno-^peNe t>«'lstt?U'dni?voN einstii'diei't nuii'dl'n. Unter tx'n M'uei-en Opcrett^nfiknien ui'nnrt „Der Or>liA," ganz eine erAe ?7v Vom 1«. Kwo-Sinfturz in Sftanahal flackern, wenn sie ihm erlaubt sie zu küssen. Er wird sie sofort in jene Klasse von Mädchen einreihen, t»ie das Leben leicht nehmen und fkr die ein Kuß nichts bedeu» tet. Man braucht ja nicht gerade auf den Knhversuch mit einer Ohrfeige zu antworten, ober man kann sagen: „Bitte, unterlassen Tie das, ich liebe so etn>aS nicht.* Wenn ffM iMick Vswi c.-......... tu« ». ie,»««r, Sudotte» i'r wwll'ch chrNch M.M.. wird °in° Märch-nwn ge.r^ solche Abweisung nicht übel nehmen, son dern, das Mädchen wird in seiner Achtung anregt uttk zum Weiterdenken veranlaßt, wie auch den Inhalt klar und glan.bha^t auZ« stei<^m, und er wird den Wunsch hegen, öfter ! deutet. Auch das säMne Vorsatzpa^er und Dle Leichen liegen zur Jdenttfiezrung auf der Straße. Während die Arbeiterinnen eiim Shanghai er Seidenspinnerei sich in einem Kino-Ge-bäude,versammelt hatten, um einen neuen Verband zu gründen, stiirzten plötzlich die Wände und der Fußbodcn eiil und begruben unter sie unter einem Haufen von Balken und Aiegelsteitlen. Viele davon waren ber eits tot, als sie unter den Trümmern ^bovor-gezogen wurden, besonders kleine Madchen zwischen 8 und 12 Jahren, die in Seiden« aufspulfabriken arbeiten. „Der Fiirst von Pappenheim", der große Film' l D ^ v 6, 2. Mlle. Contostavlos, 3. Mlle. schlagen, der noch im Dc,^ember im ..Burgkino" läuft, wi,4> ^hr Entzücken hcrvorruscn. KII^O ttriiker Moskov) Von Z-reitag, dcn!1. bis einschl^ Montag, den ZK. Dezember läuft der Harold-Lloyd-^silm: »S i e g". Zu Harold Lloyds Filntün kann man sich gut und gemc eine Jnl>altsangalic crspari'n, d^nn HZnS im Glück, der trotz seiner Tolpatschilikeit k»?; einem großen Ruglymntcki den Sieg für seine Partei erringt und ausser allge« meiner Begeisterung auch durch die Liebe seiner kleinen PsM belohnt tvird. Hervorragend neben dem SpiÄ iist auch die flotte und geschickte Ncgie, die f'^^ngenS in allen seinen Filmen Harold Lloyd selbst führt. Hsobsche Spo-rtbi>lder. w 87vvx!^el. Heute Freitag, den S. Dezember läuft noch der schöne und interessante Abenieuer-Film: Der Ritter des wilden Westens mit Hoot G i b s o n, dem „lachenden Coivboy", in der Hauptrolle. Star? hübsche, romantische Natumusnahmen Ab Samstag, den lg.—13. Te^mber: „Die Erde in Flammen" sThe big parade) Kroßer Fiknrschtager von starkes Spannung auS dem Weltkriege Renee Adovee und John G i l b e r t in den Hauptrollen. Sport : „Edelweiß 19W". Heute Samstag, den 10. Dezember ab 20 Uhr Ansjck)uWtzung. Erscheinen Pflicht! : Peltzer in Rewyork. Newyork, 8. Dez. Der deutle Meisterläufer Dr. P e l tz e r, gegen den die deutsche Sportbehörde während seines Aufenthaltes in den Vereinigten Staaten ein Startverbot erlassen hat, kam heute hier an. Wie die „United Preß" er-f?!ß^t,'h'gt^Heltzer der deutschen Sportbehörd" em ^Äe<^ramm gesandt, in welchem er unt Zurückna«^ des Verbotes bittet. : Lam««S lief beigss Berliner Hallen-hiortfest der Turner !00 Meter in 10.7 Sek. Veber IM) Meter siegte Wichmann in S:Ab.2. 30S0»Meter gewann Thiele in 8:54.4. : Wtvla)t^ Mitte Dezember'^ine Heimreise aus Amerika an. : FranzSfische RangkWe. DerjArcmftSstsche TeimiSverband veröMntltcht folgende Rang liste für das Jahr t927: H e r r e n: L a^ e o st e erster, 2. Cochet, 3. Borotea, 4. »rugnvn, 5. Landry, k. DoussuS, 7. George, S. Gentien, Y. Aslangul, 10. Aron, 11. GS« «mtd, 12. Thurneyssen. D a m e n: 1. Mlle. Lajaurie, 4. Mme. Mathicn, 5. Mme. Bordes, Mm. Golding. : Sieben Finnen erreichten Heuer im Kugelstoßen die 14-Meter-(^)renze. An der Spii^o steht I^rvlnen mit einein Wurf von 15.17 Meter. Noch besser sind die Leistungen im Diskuswerfen. Nennzehn Athleten warfen den DisknS in der vergangenen Saison iiber 40 Meter, .c-tier führt Kivi mit einem ?öurf von 45.2Ü Meter. Die drei den, Niittmima, Kenttä und Torpo, kamen über 44 Meter. Für ök Fs'ozzmwt'j Mos e«n „Eid6)?nwert in Anseren Tagen mit Küssen freigebiger gewor den ist, als das früher der Fall war. Oester crMlen ihr Damen, die noch nicht die Zwan zig erreicht haben: „Er ging nt't mir ans, er führte mich zum Kino und zum Abendbrot, und als er mir Gute Nacht sagte, küßte er mich. Solch ein Kus; bedeutet doch nichts, nicht war?" Die erfahrene Verlasse-rin eber ist der Ansicht, daß auch solch ein flüchtiger Abschiedskuß recht viel bedeuten kann. „Der Mann, der es ernst meint, erwartet keinen Kuß als Belohnung seiner Huldigungen", schreibt sie. „Er ist beglückt, wenn die Erwählte seines .Herzens ihm einen Abend schenkt, und er denkt nicht an eine derartige Bezahlung. Küssen ist eine höchst persönliche Angelegenheit; es ist eine Gabe, die große Folgen nach sich ziehen kann. Da.Z Mädchen von heute will nicht als prüde gel. ten. und deshailb läßt sie sich tüsien. Aber es ist für sie weit besser in den Ru^ einer Sprö'den zu kommen, als in den Ruf einer Lcichffertigen. Ein Mann nimmt in:-nier, was er bekmnmen kann; aber ob er ci' solches Geschenk in der richtigen Weise ans-sas^t. ist eine andere Frage. Wenn er nach Hause geht, dann wird er über daS Mädchen das sich ohne jeden Widerstan'd küssen lie^. allerlei denken, waS diesem keineswegs an gene^hm wäre, wenn eS von diesen 'Gedanke?^-gimgen vük^te. Ich bin vielleicht altmodis'-'' aber Liebe ist nun einmal eine altmodisch' Sache. Ein Kuß'sMe niemals in oiner Sitn ation gegeben werden, in der er als Be q^lÄch'ung einer Sclmld aivfaefaßt werde" kann. Nur aus Liebe, nnr im Ai^fwallen b^i ß«r Geifühle s>at ein Ku^ seine innere B recbtianna. Der suTne Mann, der mit ei? nem Mädchen au^gelbt nnd als ???^-ta^lnng einen jkukl fordert, liebt die iunae Danie nicht wirkrich; er ist viessesck>t in sip verliebt, aber dieses Strohfeuer wird schnell ver>' mit ihm zusammen zu sein. Er wird sich sagen: „Sie ist nicht so, wie die anderen Models", ihre Persönlichkeit wird ihm in einem ernsteren, anziehendcrem Licht erschei. nen. Durch solche Empfintnsngen aber ?ann aus d^r Freundschaft Liebe erioachsen, und eines TageS wird er sie fragen, ob sie die «Seine werden will. Ist auch sie ihm unterdessen gut geworden, dann ist die leichteste und beste Antwort die, daß sie ihm den Kuß gestattet, auf den er so geduldig gew'irtet bat. Es ist kein leeres Wort, diaß der M'^nn iin' mer etwas vom Iä^'er in sich bat. Dieser I-nstinkt wo?int ibm seit Urzeiten inne, und n>o er ll^ichte Beute findet, nimmt er auch mc^r. Die Frau, die seine ränberiscben Triebe ttnt<'rshüht. tnt es auf il^re eigene nnd oft zu ihrem Unglück.^ C. K. BückerwM b. Die Tiere deS Wäldes. Bilder von Carl Fahringer. Mit kurzen Erlciuterun-gen nach „Brehms Tierleben". 16 Seiten ^:29 cm. (Scholz' Künstler^Bilderbücher das bunte Titelblatt spmnen den Märchen, ton glücklich weiter aus. Mit den Grimmschen Märchenbilderbüchern ist nun ei>ne Kin dcr-Äunstbibliothek entstanden, wie sie in keinem Land der Welt an künstlerischer Vollendung und an inhaltkicher Tieke un'd Feinheit zu finden se«in wird — ein ri'lhmliches Zeugnis für deutsche Volks« und GcisteSart, für die Kiiustler nnd den Verlag. b. Bcrnay's Bier-Staaten^Fach-, Jahr-und Adreßbücher 1923, die soeben in den Ausgaben 1. Elektrotechnik, 2. Masch nen u. Metallwaren, 3. Ehemische Produktion, 4. Textilwaren einschließlich Konfektion, er. schienen sind, zc«!>gen den gelungenen Ber. such des rührigen Wiener Verlages, I^tfor-mations- und Adreßbücher für ein Gebiet zn schaffen, das weit über die Grci»lzen der einzelnen nach dem Weltkriege entstandenen Nachfolgestaaten der ehemaliger: Oesterreichisch-ungarischen Monarchie hinausreicht. Jeder der handlichen Bände entbält einen sorgfältig redigierten fachlichen Teil und einen kommer.;icllen Abschnitt, der u. a. auch die bereits nach den nenen Handelsverträgen berichtigten Zolltarifsätze der betreffenden Branchen fi'lr die Staaten Tschechoslowakei, Jugoslawien, Oesterreich, Polen, Ru Nr. 39) Mainz 1927, Jos. Scholz, Verlag..... ... i ^ ^ In H°lbl°in-n gebunden Mk. I^7S. - Mit und UnMrn bringt. Der sicheren Griffen werden bier die seltsamen und weniger bekannnten Tiere unserer Wal der und Felder mit lebendiger Treue ins Bild geformt und in Worte aefaßt. Der iiNlbeimliche Marder wird als der Feind unserer Hühnerställe und Taubenschläge entlarvt. Das zierliche und gelvandte Eichhorn ist trotz bedenklicher Schädlichkeit ein Liebling der Menschen, und auch der Fuchs, trotz übler EiM^schasten, g?nießt noch Ansehen. Der A'^ler horstet in majestati'cher Einsamkc'it fost unna^^bar an Felswänden,' ^v^'ihrcnd der Uhu die schnmmerdunkeln > Wälder unheimlich macht. T^ann kommt die! königliche .s^irsch''amilie durch den Wald leschritten, Bären tappen, Wöl'e schleichen > '.'"d Da-''^!^2 lasen den Tag in teil enthält, nach Staaten und Orten geordnet, die ?lnschri!ften taufender Firmen der Tschechoslowakei, IngoslawienS, Oesterreichs und Ungarns, mit vielen diesen Un-ternehmunaen betreffenden wichtigen Angaben. wie Niederlassungen, wichtigste Handelsartikel, Namen der Jtibaber und Prokuristen, bei Gesellschaiten das Gesellschaftskapital. Arbeiterziffern, Anzahl der Maichi-nen-Pferdchärken, Telefonnummern, Telegrammadressen, Pastsparkasienkontontln^ mern etc. etc. Der dem Adressenteil an^e-schl.ossene Bezugsquellennack)weis gibt eine .Zusammenstellung der wichtigsten Artikel der einzelnen Vranchm mit Angabe von Liefer-firinen, die wieder nach den vier Staaten gruppiert sind. Es unterliegt keinem Zwei« T'Z-'-.n und !?c'Vln und nur ^ guten Fachbücher nq n'' NouS Ein >.>c'«lt!^?s 7i°r. ! l''ben geht dnrch dl?? beimischen und fernen '5>!^ld- und ^^''^^gründe rnd erregt die tierliebenden Seelen der Z^'inder. b. K^nig Dross?sbart. ^ezeiclmet von Professor Leo Putz. 16 Seiten mit 8 farbigen Vildern unÄ vielen Terf^eichnungen. 31,5:^9 cm. ('Schc>lz' Künstler-B.Iderbücher Nr. 19) Mainz 1927, Iof. Scholz, Verlag. In Halbleinen gebunden Mk. l.7S. ^ Unter den et-iva 20 Grimmschen Märchen, die der Scholz-sche Verlag mtt Bildern erster deutscher Künstler herausgebracht hat, ist das neue Bändchen vom „König Drosselbart" unstrei. tig nicht bloß eines der inhaltlich und sym» bolisch wertvollsten, sondern auch bildlich eines der schönsten. Leo Putz hat mit seinen schwarzen und farbigen Bildern durchaus Menden Industrie- und .Handelskreisen der Nachfolgestaaten und auch des weiteren AuS lan^des soweit dieses an Mitteleuropa Interesse hat, einbürgern und bestens dazu beitragen werden, die gegenseitigen wirtschaftlichen Ve?,ic!bnngen dieser Gebiete zu erweitern und zu veröl>cfen. Kaiiket Lisealislu» kslir» ilsrtvi» im kskrllsrteodLro !ll k^aribor, kssllckrova eesta 35! Die Abrüftui»o»ko»?ferenz in der Berattda des ! .tlkch das ürSkte KuPscrbNlM-rl in Ei» mit Italien und England wurden durch die MiiMerratsbeschlüsse vom ll). Juni Z. 29.994 und vo-m 18. Juni 192i>, Z. ropa ist, von einer englischen Finanzgruppe erworben. Die Engländer kmiften das im ^ ^ ^ ^ ^ , i französischen Besitze gewesene Mienpaket W Pcrtr->sS,ar.s m.t O-st-rre.ch P„,cn' dc^ g-samw. ÄttimkapitM durch den Mimst-rmtsbcschluli vom 10^ «s-P dir „Fran'Süschcn I^esolllchost ,ur SxM- ^ i tatioil von Kiipferbcrqwkrken Bor, Konzss- IH.o ln Wirksamkeit ^^esetzt. Der iirln,^e !)an« Georq" in '^ris. DaH Aktien'tapr^ dclÄ-ertrag mit Oesterreich ist In Jugpsl-. dieser Gesell,chmt beträgt Ij Millionen Wien bekanntlich erst durch WS Geietz vom -ranMschc ^irmics. ?a- sim-rsl-wis-f»! rieren. Er Ivtird zuniichst London SS. Juli lNW in ikra't erwachsen. Auk-r aclanat ous alle eurolmiichen A!c- Wallstreet mißt der Reise deswe^ diesen Sani-elsvertrSgen schloß Jugoslawin ^ Mierika. lsj'Ai betn'g die Kupferaucsuir aus Jugoslawien 10,782.132 Kilogrmnnr im Werte en mn 6. Oktober d. I. einen .hllnidels« und Schi^sahrtsvertrag mit Deut-chla-nd, dessen Vertragsteil voraussichtlich ebenfalls in Bäl > Din.a?. de in Krait gesetzt n'crden wird. Es wurden daher anch die Verlraassät'.e des deutschen Handclsizertrages in diese T/lrifmisgabe eingearbeitet, obwohl dieselben bei Herans-igabe des Tarises noih nicht gelten. Die Be-nlihung dieser Tarifausgabe ist jedoch auch setzt ohi^ weiteres inösilich, da d^ie Vertrags. sätzc genau bezeichnet sind. X Ausdehnung des nugarischen Handels- gcss^es aus Zlltserbien. Iustizminister S u-b o t i e hat erklärt, daß er die Wirksamkeit des ungarischen .'^Handelsgesetzes vom Jahre 1375, das in Kroatien-Slawonien und in deu von Ungarn abgetrennten Lan-desteilen auch heute noch in Kraft ist, bis Diese Tarifausgabe enthält außerdem z^ur^-erttgstevimg eines sich ouf das gailze nicht nur olle Verboauchsteuersatze, welche j SHZ-Königreich erstreckenden neuen Han-bei der Einfuhr zu zcvhlen sind, sondern ' delsgesetzes auch auf Alt-Serbien auszu-auch alle seit der Inkraftsetzung des Zollta- ^ dehnen beabsichtigt. rifes erflofsenen Erläuterungen in Anmer- ^ x Der Streit um die Elektrifizierung der kungsform unter Beisetzung der Ueber- österreichischen Bundesbal'nen. W i e n, 8. setzimgsnummer des legislatil?en Inform<,ti-Dezember. Die Streitfrage, ob die Elektrik vnsdienstes des Äußenhandelsdienstes der,flzierung der izsterrnchi'chcn Bundesbahnen l>sterreichischcn Handelskanrniern, unter wel > eingestellt oder weitergeführt werden sM, cher die betreffende Verordnun«! jederzeit be zogen wert>en kann. Die Zollsätze verstehen sich in Golddinar und en^pricht ein Golddinar l1 Papicrdinaren. X Annahme des juip»sl«uyisch-betttschen Handelsvertrages im Reichstag. Der Reichstag hat, wie aus Berlin berichtet wird, in seiner gestrigen Sitzung den deutscki-jugo-slawifchen Handelsvertrag genehmigt. X Sttlnd der Nationalbank vom 3V. November (in Millionen Dinar, in der Klain-Tner der Unterschied gegermber der Vorwo--che). Aktiva: Vtetalldeckun^ 475 (4-Darlchen auf Wertpapiere ISN» (-s- 20.3),! Sensenwerke-A.-G. exekutiv versteigert wer-Saldo verschiedener Rechnungen 1N8 8 dcn. Es handelt sich hievei um den Verkauf diirste über Vorschlag der österreichischen 'Industriellen zwei ausländischen Erperten — einem deutschen und einem englischen Fachmann — znr Entsck)eidung übertragen werden. X Versteigerung van 48y.0g<1 Aktien aus denl sriiheren Bcsit; Dr. Wuttes. Aus Wien wird gemeldet: .In nächsten Woche werden 68.122 freie uud 3M.!)27 gesperrte junge Aktien der Graz-Kizflacher Eisenbahn- und Bergbaugesüllschast, serner 25.529 jllnge Aktien der Eiseuhandels- und Jndu-strie-A.-G. lÄreinitz und 49.267 nicht zusammengesetzte Aktien der Stciermärkischeu liche Beträge erreichen müßte, eingeschränkt llnrd; auch (^eb^hrenrücksicht'en spielten eine Rolle. In finanziellen Kreisen gta'ibt man, daß die liquidierende Zentralbank selbst die ^lttien erw(!rben wird.. X Internationale Tertilmesse aus der Leipziger Textilmesse. Au der Leipziger Textiluiesse be'teiliqen sich als Aussteller nicht nur die bedeutendsten Textilherstelllmg:s:r-uien des Inlandes, sondern auch die Industrie des Auslaudes bedient sich ihrer in stark zunehmendeni Maße als Absatzgebiet sür ihre Erzeugnisse. So werden aus der nächsten, voin 4. bis 7. März stattfindenden Leipziger Tei^tilsrühjahrSmesse 1928 u. a. der Orient, Frankreich, England, Italien, die Tsch^choslolvakei, Oesterreich, Ungarn, Jugoslawien, die Schweiz usw. noch in »veit größerem Uinfange ats bisher vertreten sein. X ?icue NoLenltanken-Kanserenz. Gouverneur S t r o ng der „Fedcral Reserve Bank??ewt>ork" befindet sich aus dem Wege nach Europa, um mit den Leitern verschie. dener europäischer Notenbanken zu konfe- besuchen. deswegen besondere Bedeutung bei, weil sie zu einer un-ge^iöhnlichen Ic-heimatet sind. Es ist ein Vogel mittlerer Größe mit einem ungeheuer großen und krunimen Schnabel, der halb so lang ist, wie das Tier selbst. Die Vögel siud s
von Aktien, die Dr. Viktor Wutte der Zen- . wältigte. Es gelang ihr, einige bemerkens-lmlf 5702.4 (-j- 5K.6), Forderunger der klcinen Vogelmaiua ein^' ^>ste De.7^',i nur unterbrvchen'durch eitlen Spalt, in den^ der Schnabel des Tieres ungefähr hinein« ;^ßte.^ Dltrch diesen Spalt lmirde die Brütende von dem Männchen gefüttert, und^ zwar mit eiuer ri'chrenden Sorgfalt und ei-, nem so ununterbrochenen Eifer, dast sich mancher nicht gefiederte Ehewann ein Bei-^ spiel daran nehmen könnte. Während der ganzenBrutzeit blie^ da^^ Weibchen so mit ihren Giern eingenia)kert. Als die jtleinen ausgekroder Erde braunes Kleid, Tanzen lautlo-s ihren Reigen in dem winterlichen Schweigen. Und die Menschen auf der Erde Freu'n sich, dah es Winter werde, Freuen sich auf Schnee und Eil?, Auf di>? ?öelt, so säiön, so weiß! Moni» um Monde gehen hin In der Welt Uuend-lichkeit. Blum' und Bäume wieder blüh'n, ?Sald und Hügel werden grüu! Und die Menschen auf der Erde Freu'n sich, daft es Frühling werde. Freuen sich auf all die Pracht, Die der Frühling hat gebracht. Wieiier geht dann Tac; um Tag Voller Müh' und voller Plag'. Frucht unb Aehren reifen schon Und im Felde wird der Mohn. Und die Menschen auf der Er-de Ivreu'n sich, das; eS Sommer wevde. Freu'n sich auf den Lohn der Tat. . ")^^ei6zen Segen bringt die Saat. Nebel.ziehen durch das Ta!s, (^rau und traurig wird die WÄt. ?lb und zu ein Sonnenstrahl Drängt sich in das diistere Tal. Und die MlM''ch?n auf der Erde Freu'n sich, daß es .Herbst nun werde, Weil der Winter nicht mehr weit Mit der weißen .Herrlichkeit! Iabr um Jahr geht nun so hin Und das Menschlein muß aiochl mit. Doch für dieses reicht die Zeit Nicht in die Unendlichkeit. Auch die Menscl)en sterben hin, Wie des Frühlings Blüten Pracht. Was noch gestern war im BlÄH'n, .'''?rend seine Rechte wie festgeklebt am '^alteriemen sikt. Schließlich sagt er dem '^iihrer: „Acki, würden Sie mal einen Augen den Riemen basten, damit i» auch mit '"r rechten .Hand suchen kann, sonst falle ich ' imlich um." D!k..Marbms«? ÄeMmg" kmw mit ltdem Tagt obo« lltert werdn». 1^. Z»>r?>tV«e 5 Nummer Vem ?^.>57 IM», l4«7 Vissels ^UkIa55UNg 6« No6e -« nur no«k vinigs I«s«l IIlltt!!il!IlHlI!»»IlilIll dl» 2V lo unltsr itsiH?»g«5M«ZKSN bei ^szwk. EtsvnS trg 16 I?Qr d?j^ olo» un6 nsckts-Qesckenke in xrotZer ^uswakl: LuZI. Ilsrreii-uaZvitmsv^totts, ?ullovsrs, ^sstsll uvä liloZsIiswävli, ^rs^stteo, ^lllter- u. kvgenmälltel, RövZellsvdirmv, Hüte, Ao6ssedilIs,KsamilsoIisll U8^. Kleiner Anzeiger BeiMledenes 1 Wtmetal« Klchfer, Messing, Blei, Zink, Messingspäz«, Aluminium. ?!ik kel. AkkunDlatorenplatt^n, Ak-kttmulatorsnfchlamm, Bleiasche, alte SMontöpfe. Buchstaben kauft jedes Quantum und zahlt die höchsten Preise ^.Calin'^ k. d. Zagreb, N^^^»daliöina 1. S391 Die seit Jahren bekannten LarueiN'Kapseln werden mit bestem Erfolge verwendet bei Leiden der ^rnwege, eitrigen Ausfluß, weißen Fluß der ??rauen. In allen Apotheken Schachtel D^i. 2l). Postversand Apotheke Blum, Sul^otica l4H0S ESmtliche Kämpfe, wie Flor, Keide usw. weiden schnell repariert in der Strickerei M. Vez-jak, Maribor, Betrinjska ul. 17. 1lS02 Weinfässer zu versaufen. Lager fässer per Liter W Para, TranS Portfässer per LÜer SO Para Beza Nojeek, Subotica. 14S7i Passende» WeihnachtSqeschenkl Meines Klavier, nur für An» sänger oder Kinder, zum ler« nen passend, tadelloses Jnstru« ment, zu verkaufen. Preis S0V0 Dinar Einspielerjeva ult. ca LS. ' 14529 Schönes ltindergitterbett mit Messingverzierung, Blechspar» Herd mit Bratrohr, weiße Kü« chenkredenz, Brennaborwagen, Brennaborkinderwagen, gut er-halteirer harter Zimmertisch. Anzlisragen Rotovßki trg 8/l, links. 14613 Äu vermieten Bienenwachs vnd tcchn. Oele saust „Centra", KoroZöeva ultra 5Y. 1451b Anabcnantug kiruse für löjäh-rigen Studenten. Anträge mit Preisangabe unter „Anzuq" an dk? Verwaltung. 14S07 'Ottoman, AutAlgtisch und Schreibtisch billig zu verlaufen. RadvansS?a cesta Ib. 14500 Sehr gute vuitarre preiswert zu verkaufen. Studenci, Jur-citeva ulica 13 13V04 Sehr schöner, cisxrncr Ofen billig zu haben Ä/Sanvva uli-ra I. ' 14^10 Zwei Herren werden auf Kost und Wohnung genommen. Franz K^einZek, VojaSniZka 10. _14ü sierin. Anträge unter „Brav" an die Verw 14505 Fräulein mit guten Zeugnissen, slow, und deutscb. sucht Anstel« lung als Verkäuferin oder Kas> sierin. Anträge unter „Brav" an die Verw 14505 Gchlosier, zugleich Chauffeur, fulbt Posten. Anträge unter „Chauffeur" an die Verwaltung. 14609 Offene Stellen Nettes, deutschrechendes Miid. chen, daß auch kochen kann, wird gesucht. Adresse in der Berw. 14559 Fräulein zu zwei 5 und 3 jährigen Kindern, die auch im Haushalte mithilft, wird zum sofortigen Eintritt gesucht. An« geböte an Micheal Goldner, Jndians:S. Sorte Din 20 - p. Äg. .. 3 Sorte Din 15'— p. A». Hkthner: 2. Sorte Din 13'— p. iiq. „ S.Sorte Di» 15'— p. Afl. 14S17 de« k«. D,,»«der vo» s »i» Utzr. TvetliLna ulic, 1«. Gx»»rl»« G«p»««^ I« d»«s. äen ll». un6 k^onntax den ll. ve^ember im vsstlisuso »,?um xrünen Krsn^e'* vorm. Sckrei, Venkova u! 10 ««»««» I-ieute Zamstgß^, 10. Dezember ab 20 I^dr kWlieilMMliilArl IsnixeleLenkett! ZcdlsserproxrLMM. kl» e lldr krük ollen. l462S 8oaotsx: r^r0k5ckoppen> unä ^devä-Kov^ert mit dei,oii6«rem prozrUmm. «I«>» 1k. vsismd. 1S27 IM xroLea, renovierten 8aalv 6e» Lastkauses ^äerle, XoroSka vesta: PIsnInks > Ißsekkslse lillliiiiililiiiiiiiiilliiWiliiiliilWililiiiM mit unä ver5ekleäe»ell velustlxuoxea. ^nk»o? 20 likl-. Lilltkiu frei Laäs 3 vkr. ^ouasaAZ krülksclioppea- Vm i^tilrsiciivu Lssued kittet liüklieiist DL!!^ klor8trümpke, IVollstrllmpke, ?u!Iovvr» Lportlkappen U8V. ksukea Sie bllllxst del der?lrm» 1342S /^nlcs Irsun. Hsridor. Srsl5lri »rg 1 ZWIie (Naus8clilscl:tung), i4S2i tZue ^e!lr«5 unä D»Im»ti»er-^oine. ,I/nion'-öier. — Ilm udlrelodea öesnvk bittet lier ksstvsii t PrllD^Ik. DMKsSWNg. Wir bitten für die zahlreichm Beweise inniger Anteilnahme anläßlich des Hin-fcheidenS unserer unvergeßlic^n, herzlich gellebten Mutter, der Frau Tderesie Vuch für die zahlreiche Beteiligung, wie auch für die vielen Blumerrspenden unseren aufrichtigsten Datrk entgegenzunchmen. 14H26 Familien Tischler, Puch, RepiL, Graf, Obradovie. Dankfagung. Für die vielen Beweise der Anlellnahme, die uns anläßlich des Aeim-ganges unseres lieben, gulen Vaters, des ^errn Hans Pucher zugel^ommm sind, sowie sür die Kranz- und Blumenspenden und sür das ehrende Geleile zur letzten Ruhestätte sagen wir allen innigsfen Dank. Besonderen Danl^ ^ochw. Aerrn Dompsarrer Kauc sür die trosireichen Worle am ossenen Grabe. ,4612 Die lratternd Sinlerbliebene«. > uM Wr «>lo kstlsktioii vorsotvorttleli: VVL K^LPLI?. Joamslkt. — k^ii5 ilen Nersuseebsr ua