l107 Amtsblatt zur »aibacher Zeitung Nr. 15s. Donnerstag den 10. Juli 1873. (282—3) Nr. 5682. Concursausschmbung für ein fürstliches Ttudienstipendium. Von Seite des k. k. Ackcrbauministcriums kommt ein Studicnstipendium von vierhundert (400) Gulden jährlich für einen ordentlichen Hörer an der k. k. Fostakademie in Mariabrunn anf die Dauer der Studien an dieser Akademie zur Verleihung. Bewerber um dieses Stipendium haben nebst dem Maturitätszeugnis von einem Obergymnasium oder einer Oberrealschule, eventuell den sonstigen Verwendungsnachweisen auch ein Mittellosigkeits-und Moralitätszcugnis und, falls sie bereits Hörer an der k. k. Forstakademic sind, die an derselben erworbenen Zeugnisse ihrem Gesuche beizuschlicßen, welches an das k. k. Ackerbauministerium zu styli-sieren und bei der Direction der k. k. Forstakadcmie bis längstens 1. September l. I. einzubringen ist. Wien, am 8. Juni 1873. _____^'um k. k. Ackerbauminijlerinm. (291—3) Nr^5682. Concursausschmbung für forstliche 3t ei se stipen die n. Von Seite des k. k. AckerbauministcriumS werden zwei forstliche Neisestipendien von je achthundert (800) Gulden für absolvierte Hörer der k. k. Forstakademie Mariabrunn verliehen, um solchen die weitere theoretische und praktische Ausbildung durch den Besuch fremder Institute und Horstobjecte zu erleichtern. Bewerber um ein solches Stipendium haben ihre nut dem klassenmäßigen Stempel versehenen, an das k. k. Ackerbamninisterium zu stylisierenden Gesuche mit dem Zeugnisse über die vollständige Absolvierung sämmtlicher Fachschulen an der k. k. Forstakademie und dem Nachweise über die nach gefolgte Praxis, welche bei sonst gleichen Verhältnissen einen Vorzug begründet, dann mit einem Moralitätszeugmsse zu belegen und Ziel und Plan der Studienreise beizufügen. Die Einrcichung der Gesuche hat bis längstens 1. Oktober l. I. bei der Direction der k. k. Forstakademie Mariabrunn zu erfolgen. Die Aussolgung des zuerkannten Stipendiums wird von der schriftlichen Erklärung des Bewerbers, den speciellen ihm auf ^ ^ ^ Vorschläge des Professoren-Colle-gmms vom Ministerium ertheilten Weisungen nachkommen zu wollen, abhängig gemacht. Wlen, am 8. Juni 1873. ____^l,m k. k. Ackerlmuministerium. (296—3) Nr^iO u. 53. Notarstellcn. Zur Besetzung der in den Gerichtshofsprengeln ttcnbach und Nudolfswerth mit den Amts-!.s? ^ ^" Bezirksgcrichtsorten: Laas, Seno-Ni c V 5bna, Tschcrnembl, Großlaschitz, led^l', bottling, Treffen und Ratschach er-^7 Klarstellen, welche bisher nicht ur Be- hienüt 3^""^ lind, wird der neuerliche Concurs ^ Ausgeschrieben. die mit'd^m^" um einen dieser Posten haben fa'higung und "z!""^ "b" lhre gesetzliche Besprachen belegten ^ c ^ ^"mtnis beider Landes- lifications-Tabell^"'' ""er Anschluß ^ Qua-binnen d/^istsmäßigen Wege nach der dritten Einsch^^^. .« > Amtsblatte der „Laibacher ^^ '^^ ^'"^ "" zubringen. """>" 6"tung" Hieramts ein- Laibach, am 1. Juli 1373. S. k. Notariats-Kammer sür Krain. (286—3) Nr. 7079. Kundmachung. Von dem k. t. Oberlandcsgerichtc für Steier-mark, Kärnten und Kram wird die für das Jahr 1873 kundgemachte Liste der Vertheidiger in Strafsachen aus dem Advocatenstande in Laibach dahin berichtigt, daß Herr Dr. Friedrich Goldncr gestorben ist und daß Herr Florian Kunscheg dem Advocatenstande nicht angehört, daher nur über Ansuchen in die Vertheidigcrliste aufgenom« men wurde. Graz, am 18. Juni 1873. (312—2) ^^^9147 Bei dem k. k. Bezirksgerichte in Feldkirchen ist eine Kanzlistcnstellc mit den fystemmäßigcn Bezügen in Erledigung gekommen. Die Bewerber um diese Stelle und im Falle der Uebersetzung eines Bezirksgerichtskanzlisten Kärn-tenS um die dadurch erledigt werdende gleiche Stelle haben ihre Gesuche im vorgeschriebenen Wege bis 6. August 1873 diesen: Präsidium zukommen zu lassen. Klagenfurt, am 6. Juli 1873. Vom Präsidium des K. k. Landesgerichtes. (309—2) Nr. 1075. Cvncurs-Allsschmbnng. Die nachdem Gesetze vom 15. April 1873, R. G. B. Nr. 47, in der IX., bezüglich in der X. Rangklassc der Staatsbeamten stehenden Dienstesstellen eines Kassiers, bezüglich eines Kassccon-trolors bei der gefertigten Vergdirccüon sind zu besetzen. Die Erfordernisse sür diese Dienstposten sind: montan-technische Kenntnisse, Kenntnisse und Erfahrungen im Kasse-, Rcchnungö- «nd Products verschlechweseu, Uebung im Conccptfache, die Kenntnis der slovenischcn oder einer andern slavischen Sprache und der Erlag einer Caution im Gc haltsbctrage. Die mit der Nachweisung über diese Erfordernisse, über Alter, Stand und bisherige Dienstleistung versehenen Competenzgesuche sind binnen vier Wochen bei der gefertigten Direction einzureichen. Idria, am 7. Juli 1873. K. k. Dergdirccln'u. (305—2) "Nr. 148. Unterlchrelstclle. An der vierklassigen Volksschule in Bischoflack ist die Unterlehrerstelle in Erledigung gekommen. Bewerber um diesen Posten haben ihre gehörig documcntierten Gesuche bis 10. August l. I. , anher zu überreichen. K. k. Bezirksschulrath Krainburg, am 6ten Juli 1873. (306—1) Nr. 1618. Offert-Mhandlungs-Kundmachung. Von Scite des k. k. Gcneralcommando in Agram als politische Verwaltungsbehörde der kroat.' slav. Militärgrenze wird bekannt gcgcdcn, daß wegen Hintangabc der nachbcnanntcn Bauarbeiten welche zur Regulierung des Gaclaslusscs bei Ototac und Svica beantragt sind, am 20. Juli l. I. eine schristichc Offert Verhandlung stattfinden wird. ^. Die Arbeiten, welche im laufenden Jahre herzustellen sind, bestehen: 1. In der Regulierung eineS 500 Currt.-Klafter langen Flußbettes vom obern See bis zu den Wasserfällen bei den Mühlen zu Svica, wobei circa 5000 Kubik-Klafter Erd- und Steinmafsen auszuheben oder auszusprengen und bei Seite zu schaffen sein werden. Approximativ läßt sich annehmen, daß hievon '/2 Theil fester Lehm oder Letten oder mit Steinen untermengte Erde und ^ Theile eine Felsenmasse bilden werden. Die Kosten hiefür veranschlagen sich folgen-dermaßen: 1607 Kub.-Klafter erdiges Materiale . 5 2 fl. 94 kr. - 4,900 ft. 98 k. 3633 Kubik-Klafter felsiges Materiale . 5 8 fl. 87 kr. - 29,563 „ 71 „ für die Fangdämme zur Ableitung des Wassers in den Arm gegen Berlog beträgt die fixe Pauschalsumme.....1680 „ 15 „ die theilweise Verführung des ausgehobenen Materiales, mit welchem theilweise dies alte Flußbett zu verschütten sein wird, kann approximativ betragen . . 10.000 „ — „ 2. In der Erbauung einer neuen gewölbten Brücke mit qua-derförmig bearbeiteten Steinen, welche auf natürlichen Felsengrund fundiert wird. Die Kosten hiefür sind veranschlagt mit . 3535 „ 6l „ 3. In der Herstellung einer Freiarche (Wasserwehr mit ausziehbaren Schützen), hiefür sind veranschlagt......1166 „ 6 „ Zusammen . . . 50,840 fl. 51 kr. 1i. Bei einem günstigen OffertverhandlungS» Ergebnisse und solider Ausführung vorgenannter Arbeiten können dem Ersteher auch noch weitere RcgnlierungSarbeitcn im Betrage von 60- biS 80,000 ft. überlassen werden, worüber später eine specielle Vereinbarung getroffen werden kann, wenn es das General-Commondo nicht vorziehen sollte Hierwegen eine neuerliche Offertverhandlung einzuleiten. Das Vadium pr. 2500 st. ist nur für die erste Summe pr. 50,846 st. 51 kr. zu erlegen. Die Verdicnstsumme für die wirklich hergestellten Arbeiten wird auf Grundlage einer dem Contractc beizufügenden Einheitspreistabelle und eines offenen Vauprotokolles ermittelt werden. Das Wasser kann zur leichtern Durchführung der Arbeit in den Flußarm gegen Berlog abgeleitet werden. Unternehmungslustige Bewerber werden aufgefordert, ihre schriftlichen Offerte längstens bis 10 Uhr vormittags des 2 0. Juli l. I. beim Einrcichungs Protokoll des General-Comman-dos in Agram gefetzmäßig gestempelt, mit einem Padium von 2500 st. in barem Gelde oder Staats-papieren nach dem Tagescurse oder mit der Bestätigung über den Erlag desselben bei einer ära-rischcn Kassa verschen, wohl versiegelt und mit der Aufschrift: „Offert für die Uebernahme der Gackaregulierungs-Arbeiten", zu überreichen. In den Offerten ist ausdrücklich anzuführen, datz Ofscrent sämmtliche Contracts- und Baubeding-nissc, sowie die Einheitspreise genau kenne und sich denselben in allem unterziehen werde. Der Anbot für diese Arbeiten ist in Pelzentennachlaß oder Zuschuß auf die Einheitspreise in Ziffern und Worten anzugeben- Die näheren Bcdingnisse können sowohl b« der Grcnz-Bauablheilung in Agram als auch bei dem Bauamte in Ota<°ac eingesehen werden. Agram, am 30. Juni 1873.