Donnerstag, 14. Novcmbtt 1801. Jahrgang 12ft. Laibacher Zeitung. K^ttK '«Viel», W,t Post»,s,,n dun,: ,l>nzj»hr5 lt. Im «omptoil: °,n». Inl«,t. 5'.'"' " ^ 5Nc die ««ftellun« ',., Hau« «anzii,^!« , K - I»sertU»»«,,»»rl y«r Neine Dle «Ualbachtl Ztltun,» erscheint t««l!ih, mil «»„nahme bei Vonn. und Felerta,, Dtz «r. », b«e «,»«ctt«» laIln<,tll,.«»Nl «i.«. GpiechNunden del ««bartion von « bi, ,U «»« Amtlicher Cheil. ^ltthö^ ^ '"^ k- Apostolische Majestät haben mit ^" Mit ^" ^"^schlicslnün vom 7. Noveinber d. I. !!n>^ . ,'^lk'l eines Hofrathes bekleideten Vor-^>vin «? ^^legraphen - Korrespondenz > Bureaus Wen «.,,''^ut H"l)n ans Anlass der von den,' >>Nt> da?^!'""' ^"-setznng in den dauernden R»he° i'cht ^ ^''Uerkreuz des Leopold-Ordens mit Nach-^are allergnädigst zu verleihen gernht. '^"HÜM !' "'^ k. Apostolische ^tajestät haben mil M Äl ! ^"tschliesmng vom 7. November d. ^i. ^nn^ '''"'t'ial. Tecretär 'lu Ministerinn, des ?^ und!>^ '!''^^ b"" ^ abrizii znm Sections- '^l,^ ^''stände des Telegraphen-Correspondenz- '' "Uergnädigst zn ernennen gernht. 5lo erber m. i>. 2>, ..... 3^2 ^.""b k. Apostolisck>e. Majestät Haben mit >eih.'" 6"tschln's;ung vmn 2^. October d. I. die ?°l°c,ip " Secretärs der (5e»tralanstalt für Me-!"lg^""?. ^ldmaanetislnus in Wien Dr. Mar ° ^'N »,^''" ^le siebente Rangsclasse der Staats-^hhf " l'l'l'uolinlli nller^nädi^st zn genel),niqen HarteI in. i». ^'^«r?'"'ster fi'.r C„ltnö und Unterricht hat den in Klaqenfnrt ^ Et^ -'" ^'' ^ ^ '' '">" Peilt's Schnlinspector "dtschilib^^f Klanenfnrt ernannt. "»^^I^v^'bel 1901 wulde in der l. l. Hof- und Staat«. ">i»^V, Q.5!- StUct der italienisä)««. das I.XXlll.. i.XXlV. ^l, „^'^ der böhmische,, Ausgabe be« Nelchsgesetzblatles " "ersenbet. ^ l9o/" »Imtsblllttt,ur .Wiener öelwn»» vom 12.No< ^ünls,"-^1) wurde die Weiterverdreitung folgend« !> ' ?24(> ""ten: !>!k « 'wl!.'. ^«<>l<" vom 5. November 1901. ?'U9 ,^." ^"" reren Blättern Änlaso, die ^raa.e des wirtschaftlichen ^snsssleiä^'s znüschen beiden ^ieichohalften zn erörtern. Die „Reichswehr" hebt ans dein Adressentwnrfe jc ne Stelle hervor, welche die Ansage enthält, dass das linsiarische ^lb^eordnetenlians bei (5rnel»ernns, dos Zoll^ nnd Handelsbilndnisse^' es an der von ilnn erwarteten (^erechtiziteit nnd Mlissleit nicht luerde seblen lassen. Diese Gerechtigkeit nnd Villigreit, meint das Blatt, werde sich freilich nnr dann dnrchsehen, lveim Oesterreich start genng anftrelen tonne, nni seine ^orderllngen mit Nachdruck,;n erbeben. Die Er-fiillnng der von Ungarn in dem Aoressentwnrfe a.e-gebenen Z:,sage hänge also von der Pflichterfüllung — des österreichischen Parlamentes ab. Da5 „Wiener Tagblatt" fiihrt ans, dass in dem d'ntwnrfe eine Note angeschlagen werde, die leinen angenehmen Wiederhall diesseits der X?eitha erwecken lönne. Es loerde die Instimmnng znm Zoll' nnd Handel<'bnndnisse geradezn al5 ein Opfer bezeichnet, dac Ungarn darbringt. Sobald die ungarischen Agra-rier gesättigt sein werden, sehen sich die ungarische?! Industriellen an die Tafel, nnd die Oesterreicher haben das Nachsehen: das sei mit trockenen Worten der Standpnnlt deo Adressentwnrses. Da aber Ungarn um semeo eigenen politischen nnd materiellen ^nter-esfes nullen ans dav Zoll- und Handelsbiindnis an-gewiesen sei, so tonne es bei dieser einseitigen Geltend-machnng seines Egoiomus nicht beharren, dem Oester-reich mit gleichem Rechte seinen Interessenschnh ent» geg'.'nstellen musste, N'ie dies anch der Minister-Präsident Dr. von >loerber in seiner dentwürdigen Progrannnrede angetiindigt habe, sondern es muffe eben auch in Ungarn jene Auffassnng <;nm Durch-l ruche gelangen, lvelche in den Worten der Thronrede ,Merechtigteit und Villigleit" zum Ausdrucke gebracht worden ist. Die „Arbeiter«Zeitung" meint, der ungarische Standpnntt bei den Aiisgleichsverbmidlnngen sei der, dass es von Oesterreich verlange, dieses solle die Auf' rechthaltnng des gemeinsamen Zollgebietes mit einer unerträglichen Vertheuernng der Lebensmittel be^ zablen. Erhöhte Kornzö'lle bei nelneinjaniem ^>oll' gebiete tämen gar nicht einmal der österreili,' ^nndnurtjchnst, fondern den nngarifchen ^ntlfllii..... Besiveri, zugute. So nachgiebig aber lönne der öfter' reichische Ministerpräsident nicht sein, nni die ungari schen Agrarier auf dosten der österreichischen Arbeiter M bereichern. Nach dem „Nenigleits-Weltblatte" ist die parla-inei^tarische Sitnntion nach wie vor ungeklärt. Es sei ein trostloser Znstnnd, dass das Parlament, wäli< rend fragen von grös;ter lvirtschaftlicl)er Tragweite innner näber in den Bereich feiner Wirtfnmfeit rncklii, dnrch kleine ^,'ittel der Prefsions'Politif und dnrch regen Tauschhandel an der praktischen Arbeit gelnn tert wird. Angesichts der ausgesprochenen Geschäfts lrise sei es durchnns nicht gleiä>giltig, ob das Budget bis Ende dieses Jahres erledigt werde, denn es stehe im Znfammenhnnge mit einer Reihe der wichtigsten Hilfsactionen fiir das Gewerbe und die Industrie. Die „Reichswehr" bellagt die in den Verhcmd-lungen des Blldget'Ansfchnssec' zutage tretende Zeit» vergendnng. Die „Dentscl)e Zeitung" bemerkt, die Haltung der czechischen Abgeordneten fordere den schärfsten Wider» fpruch der gefammten Bevölternng herans. Trotz aller Verlengnlmgen fei es feststehende Thatsache, dass sie talte Obstruction treiben. Die iiblen folgen der Ver^ zögernng »oürden aber ans diejenigen znrückfnllen, die sie veranlassten. An der rechtzeitigen Erledigung de> Budgets hängen schwerwiegende wirtschaftliche ,>,, teressen: die Beseitigung deo industriellen Nothstande, sei mit ihr anfs engste verknüpft. In dein Schreiheu der alldeutsclM Vereinigung cm die Mitglieder mehrerer deutschen Parteien in An gelegenheit der Bnmner czechisclMl Technik erblick! dasselbe Vlntt ein«l Versuch der sllldentschen, an die bisher immer geleugnete und verhöhnte deutsche Ge meinbürgschaft Anfchlnss zu finden nnd dabei gleich-zeitig die Ehristlichsocialen aus der Repräsentanz der dentscheii Geineinbiirgschaft, der Obmännerconferenz hinanc')udrängen. Darauf loürden aber die dentfchen Feuilleton. ^h ^b,,.^ Beethovens Adel. V/. ^u,,^' "^an" in Beethovens Namen plaudert ^>r.' ..?^r >."" "'^"' H"<' t>"- Zeitfchrist „Die ^I f"-so s,<> ^' ^llipm-loinnlen Beethovens in >, 2>o «,, "bt er - „hat h„ österreichische Hoch-V "" Ülw? ^l'dentnng." Als Beethoven l7!»2 ^,/^Und sj '.u'"'lte, ,»„ bei Haydn llnterricht ,',n ^">n '"' luc>i, "" aros'.^igigeli '.N.'usittreiben de>^ Vn'^'doil " '" dulden, halte er Mar schon die !,V'^l^ (ii V^^'ftufl'n der Vollkommenheit er» ^sli?" m^.. '"'Wn'k'r z^nr er auch bald ziemlich ^v"n>f^. ""'!!' "her als erfindender Ton< I slm^Mbl'it" "^ "'^ allmählich an die Ober- !^^^^^"n es nnr Private, fast ausnahmi-die dem Talente Beetho- !>'.^>l^„ ""Wg^l'l-achten und Una Belvuli-' k^, !'"^lim, '"'"' "lu^bildn.ig förderten. Eine '!>>'i s?^l)0 ,,'^"^'" lM5t sich zl.sa.iunenstelle.i, Ü''^.'""' '> i "'""I» "'""'"e oder n.it denen > tz^'li^ u'^"'""'>'n bekannt lvar. Mm, hielt h^i schof/ ^" 'l,„ deshalb ohnelveiterc' in die ^>tl,^^"rd .,^"^ dm'ch ^'in ^'iissverständins ^.'^ ^l 'st si',^ "^" ""iU'führt lvorden. Diese d do,>n ^'.' ^'''Wiener sehr verlockmd, da er ' °^> / ^"s^ ,, '" ^N'n so freigebig war mit dem i ^^ ^.^Mnu w' ? ""'-nelMi nnsfah, Herr von ^ ''H li^ r^' ''""' "'einer Eriin.erun, ^ ^ 'ch d«rl'.- ^"Mnss^ für diese Unsitte. M "''' ""^ m,s gedruckten Quelle,, nachznweisen, was noch vor wenigen Jahren jeder als selbstverständlich richtig anerkannt hat. In noch hlnte ist die Unsitte des „Herr von" in Wien nich! gänzlich abgethan. Bei Beethoven >mn hatte das „von" anch einen bestimmten Hintergrund. Denn die abgekürzte Schrei, bung des Namen» tonnte leicht dazu führen, von statt van zn lesen, nno wenn sich'5 um den Adel handelte, tonnte überdiee, das „van" missverstanden werden. Nicht jeder wusste um die Bedeutung de5 van im Niederländischen, wo e5 einfach eine Herkunftoangabe einleitet nnd keineswegs den Adel anzeigt. Daf5 Beethoven in Wien jahrelang ziemlich allgemein für adelig angesehen wnrde, steht fest. Schindler spricht davon in bestimmter Weise (1. 250 sf.). Unficher aber ist es. ob er fich felbft für adelig hielt, ob er dao Mis5verständni5 nnr dnlden mnfote oder ob er den Irrthnm vielleicht gar zu nähren, zu erhalten bemüht war. Hente wage ich noch leine bestimmte Antwort ans diefe fragen. >>cb '»ache aber nnf einen Umstand ans. merlsam. der bisher unbeachtet geblieben ist. Alc-Beethoven daran oenten tonnte., fl'inl' Clnviertrioi' s>1». l zn veröffentlicheil, schloff er mit Artaria und (5^,np. in Wien einen Vertrag, der neben den Unterschriften mit den Siegeln der Verlagohandlnng und , de5 Komponisten versehen wnrde. Der Inhalt dieses ! Pertrageo von, ltt. März ^!<-> ist bekannt, und sogar - der Wortlant ist in Thayero „Beethoven" (Erste Auf-l läge 1. ^2 f.) veröffentlicht worden. Eine Merk-5 Würdigkeit am Siegel, das anbei zugleich mit i Beethovens Unterschrist abgebildet wird, blieb unbe. l merkt, wenigstens bei Tbayer und in der neueren Ki. . teratur. Ueber dem Monogramme: 3. van V. sin , lateimscherCnriivschs'il) erblicken wir rmc> Krone. Dn« ist doch ein deutlicher Beweis dafür, dafs sich Bectho veil damals, um 1?s>". cntiveder selbst für adelig hielt oder dass er die einmal verbreitete Meinung, er sei adelig, nicht berichtigen wollte. Späterhin, soweit mir Abdrücke der Beethoven-schen Siegel bekannt geworden sind, wiisote ich diV >lrone nicht mehr nachzuweisen. Man mag den Künstler ausmerlsam gemacht haben, dass er nicht dazn berechtigt fei, in feinem Siegel eine Krone an znbringen. Die genaue ^eitgrenze zu nennen, wann das ktronensiegel verschwindet nnd ein neneo ohne ,M'one auftritt, vermag ich voi läufig nicht. Mehl fragen als Antworten sind es also, die l»instweilen in dei Angelegenheit vorliegen. Die Angelegenheit mit dem adelig oder nichtadelig hat in Beethovens ^eben »och einmal Bedeutnng erlangt na, in den, bekannten Rechtsstreite mit der Schwägerin Johanna, also in dem Processe um die Vormundschaft des Neffen 5larl. Wie Schindler lan der oben genannten Stelle nach den Gerichtsacten) mittheilt, wurde dieser Nechi ^ " vom niederösterreichischen Pfandrechte ldein > gerichte) an den Magistrat geleitet, da Beethoven al'-Bürgerlicher keinen Anspruch darauf hatte, mit dem ^andrechte zn verhandeln. Dieses war nur für Adrl und Geistlichkeit da. Diese Degradierung hat den Künstler sehr cze» kränkt, wie man u. a. aus einer Bemcrkuna. detz ^rcm' leins Del» Rio weis;, ans einer Ouelle. die auch von Schindler benutzt wird. Schindler deutet an, dass Beethoven durch diese behördliche Verneinung seines Adels in der Wertschätzung der Wiener damalb sehr gesnnten sei. Er lässt es an einem wohlverdienten Seitenhiebe aus den Eulturzustand der »> Wiener Nurger nicht fehlen, wodurch er l, Wnrum der Meist»? die Vachs so irngisch n,»f»'«i^«»,. Laibacher Zeitung Nr. 262. ___________________________2l70_________________________________________ Parteien nicht eingehen. Sie wollten kein bloßes Anhängsel der Alldeutschen sein und sich von ihnen di» rigieren lassen. Tie Alldeutschen könnteil, ja sie sollten in die bestehende Organisation eintreten, gleichzeitig solle diese aber auch durch den äußersten rechten Flügel, die Clericalen, verstärkt werden. Dann erst seien alle Teutschen beisammen, dann erst bestehe wiri^ lich die deutsche Gemembürgschaft. Politische «leberftcht. Laibach. 13. November. Das „Deutsche Abendblatt" betont die große Wichtigfeit, welche die rechtzeitige Erledigung d e o Budgets für die Industrie Böhmens und für Prag hätte, und bemerkt, dass der Nuf nach Oppo-sition niemals der Volksstimmung weniger entsprochen habe als jetzt. ..L'Indipendente" verweist darauf, dass die Ant» wort des Unterrichtsministers, betreffend die ita-lienische Universität, insbesondere in Triest Enttäuschung hervorgerufen habe. Die Italiener in Triest seien der Ansicht, dass es nur eine einzige Lösung gebe: die Verlegung der italienischen Parallel' curse nach Triest, um so die Errichtung der künftigen Universität einzuleiten. Indessen, wenn man bedenke, dass kein österreichischer Minister bisher sich ernstlicb mit der Frage einer italienischen Universität befasst habe, so müsse man die Antwort des Unterrichts» Ministers als einen relativen Fortschritt bezeichnen' sic bedeute leinen Sieg, aber auch leine Verleugnung der Rechte der Italiener. Der deutsche Kaiser nahm das unter dein M. v.M. eingereichte Gesuch des deutschen Bot» schafters in London. Grafen Hatzfeldt-Wilden bürg, um Enthebung von seinem Posten und Versetzung in den Ruhestand an. In dem diesbezüglichen Handschreiben an den Grafen Hatzfeldt-Wildenbnrg drückt ihm der Kaiser seinen Dank für die ausgezeichneten Dienste aus, welcl^e er während seiner 44jährigen Thätigkeit in den verschiedenen Stel> lnngen als Botschafter in Madrid, llonstantmovel und London, sowie als Staatssecretär geleistet hat, und verleiht ihm den Verdienst-Orden der preußischen Krone. Das italienische Cabinet trifft bereits Vor^ bereitungen für die parla m entarische Ses -sion, die in der nächsten Woche beginnen soll. M» Nisterpräsident Zanardelli hat seine Reise nach Neapel zum Stapellaufe eines neuen Kriegsschiffes auch dazu bcnützt, um dem Könige über einige dringende Angelegenheiten Vortrag zu halten, und zwar über den Tag der Wiedereröffnung des Parlamentes, über den Schluss der Tagung während der Weihnachtsferien und über die Ernennung voll neuen Senatoren, die das Cabinet schon jetzt vorzunehmen gedenkt. Mit dein neu vorzulegenden Staatshaushalte will die Regie» rung, wie es bereits nut dem Kriegs- und Marine» Budget gescheheil ist, auch das Ausgabenbndgct der öffentlichen. Arbeiten fiir eine Neihe von Jahren fest» legen: l?s sollen auf zehn Jahre je 81,^ Millionen ver> langt werden, in denen die Kosten für vier große außerordentliche Unternehmungen inbegriffen sind, nämlich: Vau der Zugangslinien zum Simplon-Tunnel, Ball einer neuen directen Eisenbahnlinie Rom »Neapel über Terracina - Formia, Ausbau des Hafens von Genua und Anlage der apulischen Wasserleitung. Ein Petersburger Telegramm des Berliner „Localanzeiger" berichtet über folgenden Hwischenfall: Ein gewisser Dschechandad K han, ein belannter Pferdehändler aus A f g h a n i st a n , floh mit M) Anhängern aus Afghanistan, was zur Beunruhigung an der Grenze führte. Er taufte eine große Zahl von Pferden an, die er, entgegen dem Verbote, nach In» dien ausführte. Militär wurde aufgeboten, es zu verhindern und ihn zu verhaften. Dschechandad floh aber ins Thal von Kurram, saninielte mehrere tausend ncne Anhänger und überfiel die afghanischen Grenz-Posten. Im Kampfe wurden ein afghanischer Haupt-mann und nenn Mann getödtet. Afghanische Truppen, welche anf der Verfolgung begriffen waren, wnrden an der Grenze von indischen Trnppen aufgehalten. Der Emir ließ eine starke Expedition an die Grenze abgehen unter dein Befehle des Prinzen Masrnlla Khan. Krüger veröffentlicht den Wortlaut eines Briefes, den Präsident Ttejn an K i tch e n e r ge» richtet hat. Stejn erklärt darin, die Buren würden weder die Eonfiscation der Güter, noch die Erschie ßung der Gefailgenen fürchten und den .ttrieg bis znr Erlangung der vollsten Unabhängigkeit fortsetzen. Der Brief beschuldigt die Engländer der ärgsten Grausamkeiten und erklärt, der englische Name sei auf ewige Zciten geschändet. — Englischen Pnvatnachrichten aus Südafrika zufolge befinden sich sieben Achtel der E a P-colonic in vollem Aufstande. Tagesneulgleiten. — (Eine Launeder Herrscherin „M o b e."i Im September des Jahres 18i)7 entdeckte der berühmte Ar-chäologe Wilhelm Dörftfeld in den arkadischen Bergen die Ueberreste eines alten Tempels der Göttin Artemis zu Lutoi, l dessen Lage man vorher nur beiläufig lannte. Die Stelle liegt romantisch unter dem heutigen Chelmosgebirge, in etwa ' zwei Stunden don der Bahnstation Kalavryta (der End ' punlt der Linie, Diatopto. liegt am Oolfe von Korinth) er- i reichbar. Im folgenden Jahre wurden die Ausgrabungen! systematisch in Angriff genommen und förderten zum Theile ^ kostbare Funde zutage. Besonders merkwürdig ist eine sehr! alte I" <>.in hohe Bronzestatuette; sie stellt eine Frau in lau-! gem Kleide dar, das von einem dicken, runden Gürtel zu^ sammengehalten wird. Die Darstellung ist roh, rein geometrisch; so sieht die Figur vom Gürtel abwärts einem vier^ eckigen Pfeiler gleich, wobei die Beine ganz parallel stehen. — Eine besondere Merkwürdigkeit in der Tracht dieser Frau ^ lxsteht aber in einem UmHange um die Schultern, der jedenfalls aus derbem Stoffe gemacht zu denken ist. Die Archäologen wissen mit diesemUmwurfe nichts anzufangen. Aeuher-lich sieht er ganz so aus wie ein kurzer, in der jetzigen Saison allerdings nicht mehr hochmoderner Damencape. — Es mag also im frischen Berglande Arkadien schon vor gul dritthalb- ' tausend Jahren ein Kleidungsstück getragen worden sein. ^ das, vor einigen Jahren zum so und so vieltenmale „erfun -den", wegen seiner Brauchbarkeit in verschiedenen Spielarten die Frauenmode und — in Form der Pelerinen — auch die Herrenmode beherrscht. Das älteste uns bekannte Muster liegt hier jedenfalls vor. —in— — (Lombroso und die Todesstrafe.) Die Elektrohinrichtung des Präsidentenmörders Czolgosz hat Ce-fare Lombroso Anlass gegeben, sich im „Carriere" über die Hinrichtungen überhaupt zu äußern. Mn '",,,'Merck" sogenannte „positive Schule" im Gegensatze zu o ^ der guten alten Zeit für die Todesstrafe ist, die '" ^Wn) als Act der „vtache". sondern der nothwendigen !^ ^, schädlicherIndividuen erscheint. Lombroso »"0""' «us-grausamen Charakter der elektrischen Huiri^ ^ PfW schärfste: in unserer vorgeschrittenen Zeit '""!'^,^ (z" sein, den Todeskandidaten !<>. nil<> <^' 1 .^hen!, deutsch: „bitte, recht schonend!") ins Jenseit» »u ^ Wie entsetzlich die Methode des elektrische" «M,' ^M geht aus dcn Vergleichen hervor, die ^'"bl'o'o " ^, Todesarten anstellt5 der Tob durch MerwaNen, ^iiiuk'' ein. der durch Asphyxie führe in weniger " , säutt i»-ÄcN'nsstlosigtcit herbei, die Einführung von '2 ,^M-' Auge oder die subcutane Einspritzung todte an^c ^ ^ der Tod durch Elektricität aber erfolg l)"'!^ ^l laugen, wiederholten versuchen und auch f""" Me " Prü-lenangst des Berurtheilteu während der ",""r Hn>i'^ ^ ^ man ein „angenehmeres" Verfahren finden. ^ ^hel), in der Anwendung von Gas (Lachgas. (5hlorosu ^ ^ dai,' dem AerurttMen zu einer Zeit. wo er e^ ga ^,^n beigebracht werden könne und das ihn unter yo ins Nichts expediere. ,. .,^,belt ei"« - (Uel> er s 0 nderbare H 0 teI ^ > ^r '"^ englische Zeitschrift: Wahrscheinlich hat "N "" ^ZHo!^ mals eine seltsamereIdee gehabt, als belErucni" ^ ^ auf Eoncey Island bei Newyort, das in s"'"" „ »M ^ Gestalt eines Elefanten hatte. In der ^'U'^ üeu»e be Täuschung voNlommen. Das Gebäude, das ^^V„, g""" Herbergen konnte, sah bis auf Rüssel ""d ^' ^n,ell' sc aus wie eine itolossalstatue eines Elefanten. ^,^. M Würdige Gebäude brannte vor einigen Ia^"' ;ht es "" in Atlantic City. dem Badeort Philadelphia^ ^^ zweites Elefantenhotel. das nicht so groß wn ^.^M in Coney Island, aber ebenso beliebt ist. .^" , ei»t Idee baut man in Ohio ein »iiesrngebaude " "^^ ^ Fisches, das gleichzeitig als Ausstellung, "e, ^, Hotel dienen soll. Es wird auf einer M"^^ gM einem etwaü voin Ufer entfernten See l'egt. Miif°" 'Sehenswürdigkeit Baldwins in von 40.000 Gallonen Inhalt, das als W'Nsyau ^zM ' gleich seine Grütze - 22 zu 1« F»'h^ ".'« '^ ^,„ L-^ ' lichteiten bietet. - In Orten, wo Gebäude °ui M' ! kostspielig sind. werden schwimmende Hote s i) > ^ M ! Bickers. Son and Mazim lauften vor '"/1^^ ! Oceandampfer „Alaska" und richteten ")>' als >V ^3,^ ! ihrer Arbeiter in Narrow ein. Das Sch'N '^l hnle"^ !und die sonst von Fürsten und MMionaren ^ >" " , ß> binen dienen jetzt britischen Arbeitern zur ^,,gsp< anderes dieser Schiffswirtshäuser ,st daö ^. ^f,,' des groszen >taffeemillionärs John Arbuckie. ^.^ ^, grohe Seeschiff „Jacob A. Stamler" und ^ ^<^ l 75, Zimmern zu einem sehr eleganten -V"" ,„ ><' ^ >' jeden Abend in See gehen, so dass die G" c ^^g'. haben, eine Nacht in kühler, frischer SeeM "^^gg!/'^ können. Der Preis für eine Schlafkoje an ^°l „i. ^ ' für die Nacht. Geistige Getränke gibt es an ^ßei ' iiiiche übernimmt jedoch ein .Noch ersten /<"' ^ , > wird ein sehr gutes Orchester an Aord '""' ^ bHy ! - (Ci n W etlsin ge n,) Wie m. 2^ ,,^ S«l^ wird. hat der angekündigte originelle nunmehr stattgefunden. .Nomische Sanss". "c ^ ^11 ,^ Dilettanten, sollten ein von ihnen g""^ ..herbe»' >"«F und der Sieger einen Preis erhalten und ° ' ^ ^. Woche engagiert werden. Das PubUcn," ". s,ch'^ Der Director Aelmont hatte die Zuschauer > .^«zi^, Thätigkeit mit M,.,s^,i^leit. Takt u»° ^^^>^^, Die alte Tante. Erzählung von Kustav Htehfeld. (7. Fortsetzung.) Was blieb Johann übrig, als heimlich wetternd l,inabzueilen und die alte Wirtschafterin heraufzu< holen, damit sie ihre obstinate Schwester mit sich nähme. Kaum war er verschwunden, als die Varonin, laut auflachend, die nächste Thür öffnete, die eines ele-uanten Gesellschaftszimmers, sie lveit offen lich und hier bequem auf enlem Livan Platz nahm. „Köstlich," jubelte sie, „was null erst die Nemitz saaen wird zu ihrer neu aufgetauchten Schlvester!" Sie brauchte nicht lange zu warten. Gleich darauf wurde die Stimme der erregten Wirtschafterin laut, die ill vollem Eifer, ohne sich im geringsten zu mähi» gen, ausrief: ^Und wenn es die Gnädige hört, mir ist es einer» ln! So etwas ist mir noch nicht vorgekommen! Ich labe ia gar keine Schwester! Tas ist eine Schwind-lerm - d,e will stehlen! - Und Sie sind auch noch so A,^)'"^"!^^'^" ihr. Johann! Na, wo ist sie dennoch sehe ste ja gar nicht!" L.'s^i^/3^?" wiederholte Johann verdutzt. g'^Np' ^"' aus! Hat sie sich etwa da hinein- Wie ein Jagdhund stürzte die erboste Wirtschafte-rill durch d«e offenstehende Thür herein. "'"'""'"- „Na, da schlag' einer lang hin!" rief sie, die Arme in die Seiten stemmend. „Das will meine Schwester fein? Tie alte Schachtel? Und wagt es noch gar, hier .hmom.iiMm M sich da Hfiknrtin hjlWpflnMn, als ob sie ein Necht dazu hätte? Stehlen wollen Sie, Sie, alte Schwindlerin! Wollen Sie wohl machen, dass Sie fortkommen? Oder soll ich nach der Polizei schicken, dass man Sie einsteckt?" „Ach, Gott, haben Sie doch Mitleid mit mir alten Hrau!" winselte die Alte. Tie Wirtschafterin schrie vor ^jorn ans, während Johann kurz entfchlossen sagte: ..fassen Sie mal an, ^ran Nemitz — wir setzen die Alte einfach vor die Thür! Ich glaube, die ist nicht ganz richtig!" Jetzt konnte die Baronin nicht länger all sich Hal» ten, sie brach in ein so tolles Gelächter aus, dass die blaue Vrille hernnterglitt und ihre Augen sichtbar wnrden — diese strahlenden, dnntlen Sterile. „Ich ersticke vor dachen," stöhnte sie endlich, „das ist ja unbezahlbar!" Die beiden Getreuen standen, seit das wohlbe» kannte silberhelle Lachen an ihr Ohr schlug, starr und steif da. „Die Gnädige ist's!" stotterte Johann verblüfft. Dir Wirtschafterin schüttelte das graue Hanpt. „'s ist doch aber jetzt nicht Fasching!" brnmmte sie. „Das allerdings nicht, ^ran Nemitz!" sagte ihre Herrin endlich, sich mühsam beruhigend. „Aber dessen» ungeachtet plane ich einen lvaschingsscherz! Ich belonl» in«, hellte, vielleicht schon ill der nächstell Etnnde, Ve» such — den Aesuch eines Neffen, defsrn ikr.istenz mir erst seit heilte bekannt ist! Ans dem Polniscl)en kommt er l)er, 2« Jahre zählt er und Landwirt, wenn ich nicht "re, ist er! lind er glaubt, ich sei eine alte Hrau — die "'^.Aau meines seligen Gatten! Darum will ich ihn mW'W^ren - untor dicjcr Maole will ich jhn Prü- ^ fen lind kennen lernen, lind 2'c'. ^ ^, ^„! ^ ^ran Neinitz, follen mir dabei bel)U ^nl"'"^! Sie, was Sie können, damit er m "^^ä'tt " ^ ich eine alte Frau fei, erhalten mu ^dchc'^ Sageil Sie es auch dem (Mtm'r, ^ ^ '^elt-allen übrigen im Haufe, um was ^ ^< stehen Sie mich?" , „ „fft'N ^", ,^l^ Neinitz, llild inachen Sie fiir ""'""''- dci""' , g'>! Zimlner in, linken 3l''^'l u"0^„„, M^t^ Schlafcabinet zlirecht. Sie "'",'',„ a" !,,>!'' al.f, bis er ko.nmt, und melden 'hn^' ,^, ^. ^,. rief sie plötzlich, als der Diener " ^^ "iä'/ ic j' luar. „Sagen Sie, Johann, wst"" ^ ' ^ Hofe noch so ei.l alter, dicker M^ ^oh" '^j,.^ ^ „Ja, gnädige Frau," w'^^^ .,es ,uar der Liebliilgshnnd dcl ^ ^tzcY^,,^' gen. Er heiszt fidele' und h" ^ c>' >'"" ^^> Nemise eillgeränmt erhalten, n "' ^„ " brot empfängt!" ^...,. nliiu'll "''V l'^'' „Neinigen Sie das TM'' ! '^ ^ dn' e. heral.f!" befahl die ""'"" ^ d"'5'^ ^,,. treuen eilte.l vergniigt säM"^ ^ ^ j„ü^K"' Eine Stunde sp^e''s"^"'n'S^"', !°' " ^"llte. Partei. Der stürmische Wett °"de!e'ini.>. ^^)r .hiebe als Preise vertheilt wurden. "t der größten Verwirrung. bin^^abe lle für L i e b e s l u st und -Leid.) ^bediiifj"s .^^^lter". ^"" ^'" trockener Beruf wert ^'"scin/» ' ""^ '""l ein wenig versüßt zu werben, slellung da, s "°^ bemessenen Mußestunden eine lleine Auf-l>N 3toh.ss " Nenwcht, auf welche Weise in bcn Romane,: kochen elhij.^"°'"'mn und abgesagt wird. In 1tt0 Fällen ^^cinne"?,. ^^^'"""n fand der Statistiker, dass ? halten ^- ?"l)lcn. ^'^ ^ "^^ '"^r leben zu können: ^e yj^ "° Hand der Herzensdame fest. M küssen sie auf Mitel „'^," "^" die rechte .hand, einer küsst auf den " soaaf ^"/' ^'^^" 'l)ie Auserwählte in ihrem Liebes-'°uin sp^°"' die Nasenspitze. 18 können vor Rührung sagen ^u"^ ^ ^"ben nachträglich Gewissensbisse, ""d 8 sins, „ ^lusttone der Ueberzeugung: Gott sei dank. ^lcllich« ^ 'hrem eigenen Geständnisse ..unaussprechlich ^""tt'tui , "^ erhörten Liebeserklärungen laufen 40 Mhlen d^s. '^^" ""s dem Zimmer oder fort. 21 be-""d bass s s""" das Leben für sie leinen Wert mehr habe s Hos >,'. ' dasselbe nehmen miissten. 14 sind völlig ^niins,- .^"^sabwesend. 0 sind resigniert und fügen ?^>,be/n >)'" ^ Unabänderliche, 5 wollen nach Amerika » b,e tz-"' " raufen sich wie unsinnig die Haare. 2 beißen ''schen und . l 'N' einer stecit die Hände in die Hosen ^H'N"Nf, ^ »Du ahnst es nicht", ein andern blickt ! ^nien ^? ^""l'^ an. das Vaterunser zu beten. Von ! ^ 'hne, s " ^"its 87 im voraus, dass der Nrtref >lt!,; ",. Wt,e ^lebe erklären wird. 70 sinken Wonne ^hl ode. ^ ^^^ ^ Geliebten und 4 gerührt in einen Men un>. L ^' ^^ bergen erröthend ihr Antlitz in den "Mnez 2 s Klingen die Arme heftig um den Hals des ?' Lin"?' "^''^' sp"chen Sie mit Mama", und eine ^Vlusz fahrige Dame sträubt sich gegen den Ver °!l du ''"ne ebenso alte Dame sagt: „Gewiss, gern. ^ °chn ^y, I°^n Posaune und dem Piano, dein Saxophon « n«''"abass usw. zu wählen. Wenn der Gefangene ,^'linsli "Ujilalisch «st und infolgedessen lein bestimmtes ',3o' ^n> t !""?len will. gibt man ihm einen Leier- it^ee Po.!. ." einiger Uebung wenigstens das herrlich.' "ll! ^°g u ^ entlocken kann. Die Gefangenen müsse», ^^gzst',.,!'d zwar inehreremale täglich in ihren Zellen ,!» !"s f^'^n halten". Da nun in dem betreffenden Gc- lo^^chei ^'^ ^ befangene untergebracht sind. und da alle H°iit, " des n "' ^a^ für ein entsetzlicher Lärm in den ^ sind f>, "penitentiary" herrscht. Zwei Gefängnis- °"l's verrückt geworden. ^ ^ürt>m, ."""". Neben de,n Sitze der Herrm ^^r si^ ' ^" übrigens nicht sonderlich sette ^r», ^- '.»ios!"'"^ ''^ ^''"^' ^"'""derte Xiage lMM«. «^ i^u'i'. s'^' '^'" ^"^ ^'""ner noch vm, fnilicr ^oi .'" Mlk<>? ""'' N"'n^ c'v lich. subnld dir Zofe l°,„,s"l Näsf,.^' ^"" Tienstpersuimle eintrat, jedes- !'bn d^'. ^ ^'bl'll erschallen, nnd die Vcironin ^>li ' s"s' ? ^ '"^' '"'l ^''^"' ''^''^' beruliuie». V^si/i-..^' " und sdnn, trcininte. iilierleqtl'. ^!e> w ^'w ^ ^"^' !''' ''^' b'W' ^'l'ystisic^ion .^e «e^ /!ur^,, ^"l)no ^nes Mlinnes ^eneniilier, nn^ ^a^'dw s''" Uneiaenni'chigleit, eine ^oyalitiit ^Il?lM hat '^«"^"^entlich angeheimelt, lnehr, '^e '? l)i,^>. ^.^ .^"^c dieser nenc Neffe nicht doch ?^5 brrtli«?^' ^unschnna toinnien nnd ihr die- ?" m?, ""trr k.. "m, ^'"'"lei, nnn »var es cmgefan- '^r ^sten .,, >s "^te einer alten ^ran sonnte fie . l!„!>"i ^ " "'^ ^"' ^rciln'iten ^statte,,. >>>Mor!5.'''''ttersa^b,iede... 3'c,>uic,ss,',7!^"lte den Weiberfeind znin Hei, ^°>su r >l ?"^ "e würde ihm znreden. Da >l"t, ?"^ u..7"'!mc nnd vermögende, lnenn anch >>^?Nl^ , Unendlich,. 'Adele Ärnnton'l die >" ^">^unb,s,l)cn. lvenn er nnr von Adel , >>,^''^n ^ u'' 'bn zusammenbringen, nnd eo l>^^ ^ a!')->7 nwchte die Cnthiillnng ?"" >' ^n^""' W) in eine jnnge mew "'>o??"W' , ^ ''a War sie fr,ilich, diese Ver- ^ K ''^' K"^'' l^'.nmngensein, hier in. ^"'.ch^'t, d,r .""«.langen Toiletten, diese l '''nH ^'"", t.. ^"' "" ^sichte, lnr,^. alle^! ^ ^ '"^rerseltsmnrnMolk'! > ^"Nsthnng folgt.) Local- und Piouinzial-Nachrichlen. — (DerIngenieuititel.) Wir lesen im „Neuen Wiener Tagblatt": Der vorgestern im Abgeorbnetenhause zur Veitheilung gelangte Bericht des Unteirichtsausschusses über den Beschluss des Herrenhauses, betreffend den Ingenieurtitel, hebt unter anderem die wichtigsten Abänderungen hervor, welche das Herrenhaus an dem tz 1 der Regie, rungsvorlage vorgenommen hat. Nach der Regierungsvorlage sollten zur ssiihrung dieses Titels die Absolventen aller technischen Lehranstalten in Oesterreich berechtigt werben, welche eine akademische Organisation besitzen, nämlich die Absolventen der technischen Hochschulen, der Bergakademien, der Hochschule für Bodcncnltur in Wien und der landwirtschaftlichen Abtheilung an der Krakauer Universität unter der Be^ dingung, dass sie ihre Studien planmäßig absolviert und die Staats^ oder die Diplomprüfungen abgelegt haben. Das Herrenhaus hat diese Bestimmung in der Art abgeändert, dass es den Ingcnicurtitel zuerkannt hat: 1.) den Absolventen der technischen Hochschulen, der Bergakademien und der culturtechnischen Abtheilung der Hochschule für Boden-cultur nach der Ablegung d«r Staatsprüfungen 5 2.) den Absolventen zweier anderen Abtheilungen der Hochschule für Bodencultur. das heißt der land- und forstwirtschaftlichen Abtheilung, nur nach der Ablegung der Diplomprüfungen, nämlich unter viel schwierigeren Bedingungen, endlich hat es 3.) die Absolventen der landwirtschaftlichen Abtheilung an der Universität in Kralau von der Berechtigung, den In-genicurtitcl zu führen, gänzlich ausgeschlossen. Der Aus-schuss pflichtete der Auffassung des Herrenhauses nicht bei. begründete im genannten Berichte seinen abweisenden Standpunkt sehr eingehend und fasste folgenden Beschluss: Dei: Absolventen der land- und forstwirtschaftlichen Abtheilung der Hochschule für Bodcncultur sowie auch der landwirtschaftlichen Abtheilung der Krakauer Universität die Berechtigung zur Führung des Ingenieurtitels unter gleiche» Bc^ dingungen wie den Absolventen der technischen Hochschulen und Bergakademien zuzugestehen und im lj 1 inbetreff der selben die Texticrung der Regierungsvorlage anzunehmen. Der Ausschuss hat auch beschlossen, die Abkürzung des In-grnienrtitels der Culturtechnitrr nicht in der Form beö Herrenhauses Ot, sondern (.'Ii anzunehmen. Die übrigen Paragraphen wurden nach dem Beschlusse des Herrenhauses angenommen. — (G e s ch w 0 r e n e n a u s lo su n g.) Für die I V. Session 1901 des Schwurgerichtshofes in N u b 0 l f s -wert wurden zu Hanptgeschworenen ausgelost: Dr. Franz Golf, Hof- und Gerichts-Abvocat in Gotisch«: Franz Kaplja, Grundbesitzer in Bu<''la,' Anton Pogaönil. Müller in Radeöe; Johann Sterle, Schmiebmeistcr in Gurlfeld; Martin (5o-laril"', Grundbesitzer in Slinova,- Johann Prijatelj, Handelsmann in Dvor; Ignaz Gospobariö, Nealitätenbesitzer in Straxa; Franz Cesser, Kaufmann in Gurlfeld 1 Josef Bu lovec, Grundbesitzer in jtlec'; Johann Halter, Handelsmann in Ratschach; Johann Fux, Realitätenbesitzer in Ruhbach,' Josef Iupain'i«''. Kaufmann in Weichselburg; Johann Petri«', Grundbesitzer in Tukevbol; Franz Gregori«', Restaurateur und Rralitätenbesitzei in Gurlfeld; Peter Mete«. Grund-bcsitzcr in Zagozdac; Johann Rumpret, Lederermeister in Gurlfeld! Anton Zaplatar. Grundbesitzer in Vol,"-je»jive; Josef Slufca, Realitätenbesitzcr i„ Weichselburg 1 Joses Maroll. Grundbesitzer in Haselbach; Josef Ga^perki?. Grundbesitzer in Iernejavas; Franz kircelj, Grundbesitzer in Pijave; Ignaz Zidar, Grundbesitzer in Trihaboj; Martin Medved. Grundbesitzer in Iagnjenca; Josef Hircclj, Handelsmann in Nassenfuh; Johann Simonen', Grundbesitzer in Hotemež; Jakob Iudnw, Gastwirt in Ti,'plitz: Franz Giralbi. Kaminfegermeister in Gurlfeld; Johann Ierman. Grundbesitzer in Sodinjavas; Franz Pi-bernil. Kaufmann in Dolenji Suhor; Johann Pello, Grundbesitzer in Triik('e: Anton Zurc, Handelsmann in Tscherncmbl; Franz Tratar, Realitälenbesitzer in Slravnil; Franz Dolinar. Gastwirt in Groh-Dolina; Anton Kajtner. Spengler in Ralschach; Franz Malen^el. Grundbesitzer i„ Zalole. und Johann ^ello, Realitätenbesitzer in Lahina. — Zu Eigänzungsgeschlvorenen: Simon Vergant, Handels mann in Rud'olfswerl; Andreas Barbo. Grundbesitzer in Gorenje Kaincnce; Dr. Albin Poznil, l. l. Notar in Rudolfs wert; Johann Ialke. Gastwirt, Hans- und Realiiätenbesitzer in Kandia; Jakob Strajner. Mühlen- und Grundbesitzer in Gothendorf; Johann Dular, Grundbesitzer in Cegelnica; wert; Johann Piniar. Zimmermalermeister in Rudolfsweit, wert; Johann Pinlar. Zimmermalermeister in Rudolfswert: und Josef Winbischer. Gastwirt, Haus, u. Realitätenbesitzer in Kandia. . ^ . . , —^— — (Martinifest ' n Sch , schlc>.) Sonntag, den 17. d. M.. veranstaltet der (''italnica-Velein in Schischla in den Gasi-Localitälen beim „Am'nil" die traditionelle Martini-Unterhaltung, an welcher eine Abtheilung der Lai-bcchcr bürgerlichen Musikkapelle mitwirkt. Auf dem Programme stehen eine komische Scene, ^n Tombolaspiel. Gesangävorlräge und eine Tanzunterhaltung. Beginn '/.8 Uhr abends. Eintritt frei. — (Sanitiits-Wochenbericht.) In der Zeit uom ?.. bis 9. November kamen m Laibach 24 Kinder zur Welt l85 64A). darunter eme Todtgeburl. dagegen starben 2c Personen (29-7« ^). ""d zwar an Tuberculose .^. an Tntznndung der Athmungsorgane 1. infolge Schlagflusses 1, an sonstigen Krankheiten 15 Personen. Unter den Verstorbe-nen befallben sich 8 Ortsfremde (40 ^) und 13 Personen au5 Anstalten (65 ^,). Infectionsertranlungen wurden ge meldet: Masern 4. Scharlach 2. Typhus 1. Diphtheritis^ — (K? anlenbewegung im Kais«r Fran ^ 5 0 sef - SPital i n G u r l f e l d.) Der Krankenstand Ende September betrug 9 mannllche und 6 weibliche zu sammen 15 Personen; im Monate October wurden W mann lich« und 11 weibliche, zusammen 21 Personen ausgenominen Die Vumme her b«^ndel<»n .^rc,nl»n betrug somit 19 mcinn liche und 17 weibliche, zusammen 36 Personen. Hiebon wurden 7 männliche und 8 weibliche, zusammen 15 Personen als geheilt entlassen; gestorben ist ein Mann. Mit Ende October verblieben 4 männliche und 9 weibliche, zusammen 20 Kranke in der Behandlung. Die Summe aller Verpflegs-tage beträgt 504. die durchschnittliche Verpflegsdauer füi einen Kranken 14 Tage. —v. — (Schulsperle.) Wegen aufgetretener Schai lach- und Nlatternepidemie, der auch schon mehrere Schul linder erlegen sind, wurde die Schule in St. Ruprecht fl 3 Wochen geschlossen. «. — (DieNierjahrhunderifeierdertroa tischen D i ch t l u n st) nahm vorgestern in Agram ihn Anfang. Von den Slovene» sind hiezu erschienen: Der Vict Präsident der „Slovensla Matica" Peter Grafelli, br Vertreter des slovenischen Schriftsteller-Unterstützung^ tines Prof. Max PlcterKnit. der Redacteur des ., ^ venec" und des I>om in kv<'l Dr. Eugen Lampe, d« Dichter Anton M e d v e d. der Schriftsteller Franz Fin / g a r u. a. — (R u h r e P i d e m i e in der Gemeinde St. Barthclmä.) In den Ortschaften Unler-Brezovk und Oberfeld sind mehrere Personen an der Ruhr erirant! Der dorthin abgeordnete Amtsarzt constatierte das Nl stehen einer Ruhrepidemie in zwei Häusern der an der lroati schen Grenze liegenden Dörfer Unter-Nrezodica und Ober fcld; dieselbe dürfte, nachdem in der kroatischen Gren?, gemeinde Kalje eine Ruhvepidemie besteht, von dorthin ein geschleppt worden sein. Die Epidemie begann in Oberfelb im Hause Nr. . — (Unglüclsfall.) Als am 12. b. M. nachmit-tags der Besitzer Anton Smrelar aus Vreza, Gemeinde Grotzlack. Laub nach Hause führte, stürzte der Wagen cm einer abschüssigen Stelle und kam Smrelar unter den selben zu liegen. Smrelnr erlitt außer mehrfachen Eon-tusionen einen Armbruch und wurde mit Rücksicht auf seinen gefährlichen Zustand mit den heil. Sterbesacramenten ve,-schen. 8> — (Falbö Prognose für bai erste Halbjahr 1902.) Wenn Professor Rudolf Falb Recht behäl!. dann steht uns ein milder Winter bevor. Was die einzelnen Monate betrifft, so erwartet Falb einen trockenen Jänner, den Februar mit ausgebreiteten Schneefällen, den März mil Schneefallen und Regengüssen, einen gewitttrreichen April, .'inen unangenehmen Mai und einen verhältnismäßig kühlen, regnerischen Juni. Kritische Tage erster Ordnung sind d>^ slahleb eine 18monatliche schwere Kerlerstrase in der .instalt zu Marburg verbüßende Sträfling Valentin n> ^amok a«e Podvin bei Tüffer. zuletzt Taalohner in Trtfn, ist cm, 8. d. M. Nachmittage vo " ' ri Vahnhofe m Marburg, woselbst ll mit einer . .partie arbeitete, in OtlliflinMeldtlN tnlwlchen u»,b lonni« bi»her „ichi i„ stand« «.«bracht werden. - ^. Valbach« geitung^Nr. 2«.___________________________________2172__________________________________________14. November^l90^ — (Trauung.) Uebermorgen um 12 Uhr mittags wird in der Heiz Iesu-Kirche in Laibach die Trauung des Herrn Realschulprofessors Milan Pajl mit Fräulein Vida Üevec, Tochter des Herrn Directors Franz Levec, statt-, finden. — (Zur Affaire Wallburg.) Wie wir aus competent« Quelle erfahren, wurde die unlängst in Arco verhaftete und nach Laibach gebrachte Frau v. Simics gestern enthaftet, da sich deren vollständige Schulblosigleit in der Affaire Wallburg herausgestellt hat. Frau v. Simics lehrte bereits nach Arco zurück. — Die Meldung einiger Blätter, dass der Untersuchungsrichter in der Affaire Wallburg. Herr Dr. Travner, nach Wien berufen wurde, wird uns als unbegründet bezeichnet. -' (Zimmer feu er.) Gestern früh brach in der Wohnung des Herrn Ferdinand Souvan am Congressplatze ein Zimmerfeuer aus, das indessen von den Hausleuten rechtzeitig bemerkt und gelöscht wurde. Das Feuer war muthmaß-lich dadurch entstanden, dass ein aus dem in der Nähe der Zimmerthür befindlichen Ofen sprühender Funken den Thürvorhang entzündete. Der Vorhang verbrannte ganz, auch die Thüre und der Thürstocl waren bereits von den Flammen ergriffen worden. » (Unfälle.) Der Sträfling Peter Reiner verunglückte vorgestern beim Baue des neuen Iustizpalais und wurde mit dem Rettungswagen in das allgemeine Krankenhaus gebracht. Beim Tragen von Röhren hatte er ein Bretterdach eingestoßen: das Dach war auf ihn gestürzt, und er erlitt Verletzungen am rechten Arme. — Der Knecht Anton Maeet, bedienstet beim Star« in der Metellogasse, stürzte gestern mittags auf der Polanastrahe im betrunkenen Zustande vom Nagen und blieb schwer verletzt liegen. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht. — (Unfall.) Der 42 Jahre alte Matthias Novak aus Töplitz, welcher bei der Holzmanufacwr im Hornwalde als Waldarbeiter bedienstet ist, wurde am 9. d. M. beim Holzfällen durch einen niedersausenden Vuchenast zu Boden gerissen und erlitt einen Bruch des rechten Unterschenkels. Er wurde ins Krankenhaus der barmherzigen Brüder in Kanbia bei Rudolfswert überführt. —«— " (Oeffentliche Gewaltthätigkeit.) Der Knecht Andreas Vodnil, wohnhaft Schiehstättgasse Nr. 9, wurde am 12. d. nachm. wegen unvorsichtigen Fahrens und wegen Trunkenheit von einem Sicherheitswachmanne in der Floriansgasse beanständet und, weil er seinen Namen nicht nennen wollte, arretiert. Der Verhaftete widersetzte sich der Arretierung und packte den Sicherheitswachmann am Halse. Die Arretierung konnte erst vollzogen werden, als der Wachmann Hilfe erhielt. — (Ein Gedenktag der Telegraphic.) Gestern vor 50 Jahren ist das erst Kabel, und zwar jenes zwischen Dover und Calais, dem öffentlichen Verkehre übergeben worden. Theater, Bunst und Literatur. — (Deutsche Bühn e.) Dass sich das Gastspiel von Agathe Barsescu zu einem großen, künstlerischen Ereignisse gestalten wide, daran zweifelte niemand, der die geniale Künstlerin, die auch an der deutschen Bühne in Laibach vor einigen Jahren Triumphe gefeiert, zu bewundern Gelegenheit hatte. Die Hoffchauspielerin Agathe Varsescu steht mit ihrer reifen, tiefen und lebensechten Kunst heute im Zenith ihres Könnenk und in der Reihe der allerersten Künstler der Zeit; sie ist eine Schauspielerin, die das wahre Wesen der Kunst erfasst hat und sie in diesem Sinne lebendig-geistvoll übt. Als «Hero" bewies sie gestern, dass der Stil der Dichtung auch der Stil ihrer Darstellungslunst ist. In liebevoller Vertiefung in den Geist der Dichtung verband sie als ..Hero" Anmuth mit Würde, wusste hinreißend die hingebende Liebe des Weibes, die Leidenschaften herzzerreißenden Schmerzes ä'.i schildern. Das herrliche Organ in seiner Modulations-fähigleit bringt die herrliche Sprache in ihrer lichten Schönheit, die überströmende Empfindung unmittelbar in Worte überseht, gleich gesprochener Musik, überzeugend zur Geltung; das beredte Mienenspiel lasst die Künstlerin den prägnanten Ausdruck für alle Seelenregungen finden; ihre Leistung wuchs vor den Augen der Zuschauer von Act zu Act, immer mehr fesselnd und hinreihend, und erreichte in den erschütternden Schlussscenen den Höhepunkt. Die Darsteller der deutschen Bühne legten großen künstlerischen Eifer an den Tag und bewiesen, dass sie in der alltägigen Atmosphäre des Schwankes doch nicht das Gefühl für den Stil classischer Dichtkunst verloren haben. Herr Sodel fand als Ober-Priester den richtigen Ton und entsprechenden Ausdruck, auch Herr Liebesny spielte den Leander mit schöner Empfin-dung und die Herren Reihner, Weißmüller. Mitsch sowie Frl. Koppmann wirkten nach Maßgabe 'hreö Könnens verdienstvoll mit. Einige Verstöße wären lt'cht zu vermeiden gewesen, so der Abgang des Tempelhüters °uf d,t unrichtige Seite, da er Hero holen soll, sein lautes ^ufen. wahrend dieselbe schlummert, der anachronistische ^iasermarsch im ersten Acte u. dgl. m. Bei dieser Gelegenheit d^^ ?," auch unser Befremden nicht unterdrücken, dass wi! b?i"^ü? ,b" ^°""" ^ seiche Zwischenactsmusil Heute^N^ga^ sp,el. Dle Künstlerin spielt die „Alexandra" in dem 2 namigen Schauspiele von Richard Voh. Auch für die hentiqe Abschiedsvorstellung ist das Interesse ein sehr rege2 und der noch vorhandene Nest der Billette dürfte rasch verlauft sein. — Samstag ist die Premiere der Sensations-Operetten-nobiläi „Die drei Wünsche". — („D ierotheRob e.") Im Theater an der Wien fand diesertagc ein Einacter-Abend statt, der als Novität eine von Karl Costa verfasste Parodie auf Brieux' „Rothe Robe", betitelt „Die überrothc Ueber-Nobe", brachte. Eugene Brieux, der Dichter der „Rothen Robe", hat einem Mit- , a'.'beiter des „Temps" gegenüber seine Berliner Eindrücke' geschildert. Der französische Dramatiker sagte u. a.. .,. . . Es war das erstemal, dass m) nach Deutschland, nach Berlin gieng. Reizende Aufnahme, ich bin mit Liebenswürdigkeiten überschüttet worden. Man fühlt, dass di^ Deutschen sich Mühe geben, uns angenehm zu erscheinen. Das Theaterpublicum ist sehr verständnisinnig. Es hat in der „Rothen Robe" alles verstanden und sogar herausgefunden, dass der oicrte Act nicht viel wert ist. Uebrigens wcrde ich diesen vierten Act eines schönen Tages über Bord werfen. Dic Vertreterin der Hauptrolle, Frau Niemann-Raabc, wcir vollkommen (Mli'nito).Kurz, ich bin sehr zufrieden." Nebenbei bemerkt, bringt ein Berliner Witzblatt einen zweiten Ttieil der „Rothen Robe", unter dem Titel „Die rothe Raabe". dessen Handlung zum Theile in einem Gasthause „Zur rothen Nebe" spielt, in dem die Heldin eine „rothe Rübe" verzehrt. Man sieht, wie populär das Nricux'sche Stück schon geworden ist. — (V ic to: Hu gos G e b u r t s fe ic r.) In Pail^ wird man im nächsten Jahre den Geburtstag Victor Hugos festlich begehen. Es gelangt ein Victor Hugo-Museum zur Eröffnung, ferner wirb die Coin^die-Fran^aise die Trilogic Ixs ^ui-lft-llvc,« zur Aufführung bringen. Der böhmische Literaten - Verein „Maj" hat dem vorbereitenden Comit6 wissen lassen, dass eine Delegation unter Führung des Dichters und Uebersehers Iaroslav Vrchlicly im Februar nach Paris kommen werbe, um den Feierlichleiten zu Ehren Hugos beizuwohnen. Die genannte literarische Vereinigung hat für das Dichtcrmuscum die böhmischen lieber-sehungen Hugos gespendet. — (Schule und Haus.) Die Novembernummer dieser Elternzeitung hat folgenden Inhalt: Der Hausbischof. Von Alba Hintner. — Geistige Erziehung: Eim ftfehlenswerte Iugendlectüre. Von Heinrich Wolgast. — Gesundheitspflege: Die Butter. Von Dr. Valentin. — Aus dcr Kinderwelt: Ihr Kind. Von Marie Prigge-Arool. --Gesetzliche Bestimmungen: Landwirtschaftliche Fortbildungsschulen. — Beurtheilungen: I. Werke für die Jugend. II. Werke für Erwachsene. — Sprechhalle.,— Allerlei Wissenswertes. — Erzählungen: Halali. Von Franz Kurz Eisheim. — Den Großen für die Kleinen: Schwalbchcns Rettung. Von Johanna Jung. — Zum Abschied der Vögel. Von Ernestine Verger. — („Beamten - Zeitung"), Wien. Die am 10. d. M. zur Ausgabe gelangte Nummer AI enthält u.a.: „Zur Lage der Ucbungsschullehrer"; „Zur Lage der Auscul-tanten"; Mittheilungen aus dem Beamten-Vereine, dem Postbeamten.Vereine, dem Oesterr. Eisenbahnbcamten-Vcr-eine, dem Vereine der Rechnungsbeamten der t. t. n.-ö. Fi-nanz-Landesdircction, den Vereinen der Steueramtsbeamten in Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg und Mähren, der Staatsbeamten-Vereinigung in Salzburg, dem Vereine der pensionierten und quiescierlen Staatsbeamten Oesterreichs. d?m Vereine der oberösterreichischen Gemeindebeamten i» Wels; Bekanntgabe offener Stellen. Landwirtschaftliches. — (Die Fütterung mit Leimluchen.) Um die minderwertigen Futtermittel, wie Stroh, Spreu, Wurzelfrüchte u. dgl., welche wir heuer zu verabreichen genöthiq: sind, besser ausnützen zu 'nnnen, empfichlt sich die Beifütterung von Kraftfuttermitteln, Ui.tcr denen sich die L'z'.m-luchcn ganz besonders dazu eignen. Sie zeichnen sich d»,rch Schmackhaftigleit, leichte Verdaulichkeit und großen Nährstoffgehalt aus. Die Leimluchen liefern nämlich ein sehr stick' stoff- und fettreiches Futter, welches im Durchschnitte 28 <^ Rohprotein und 12 ^ Fett enthält. Sie sind demnach im Vergleiche zur Weizenlleic, welche im Mittel 14 ^ Roh-Protein und 85 ^ Fett enthalten, viel nahrhafter. Zudem sind die Leimtuchen verdaulicher als die Weizenlleie und zeichnen sich auch durch einen großen Gehalt an Phosphor-säure aus, welche bekanntermaßen die Knochenbildung dcr jungen Thiere sowie die Milchergiebigleit der Kühe sehr günstig beeinflusst. Die Landwirtschafts-Gesellschaft in Lai-bach hat im Laufe der letzten Zeit drei Waggons Leimluchen bestellt und notiert den Preis derselben per 100 liff mit 19 X. Halten wir den Nährstoffgehalt und den Preis der Leinkuchen jenem der Weizenlleie, welche per 100 k^ 11 bis 12 l< beträgt, gegenüber, so sehen wir, dass die Leimluchen ein verhältnismäßig billigeres und besseres Kraftfutter abgeben als die Weizenlleie. Die Leimluchen empfehlen sich als Kraftfutter für Jung-, Mell- und Mastvieh, und deren Verabreichung ist namentlich für die heurigen Futterverhältnisse von Nutzen. Dem Iungviehe genügt eine tägliche Nation von V2 ll6> dem Melt- und Mastvieh eine solche von 1 bis 3!ce.__________________________________________N. Geschästszeitung. — (Ha n de l s v e r l e h r mit N 0 r d a f r i l a.) Die tönigl. ungarische Seeschiffahrts - Actien - Gesellschaft „Adria" theilt der hiesigen Handels- und Gcwerbelammer mil, dass anfangs Jänner ihrerseits eine nordafrilanische Lmie zur Eröffnung gelangt, die von Triest-Fiume mit siren dreiwöchentlichen Abfahrten ausgehen und auf der Hinfahrt Messina. Palermo, Tunis, Algier. Oran, Malaga, Gibraltar. Tanger, Casablanca, Mazagan und Mogador und von letzterem Hafen heimfahrend Mazagan, Tanger, Gibraltar. Malaga. Qran. Algier. Palermo. Messina und (5atanill anlaufen wird. Mit diesem Verkehre eröffnet sich dcm heimischen Handel ein zum Theile ganz neues Absah-a^' ""b es ift zu hoffe», dass die Interessenten die ncu erschlossene Route zur Anknüpfung recht reger Beziehungen benuhen werden. Die Agenturen der Gesellschaft in den ein- zelnen Häfen sind gerne bereit, der heimischen Y"' ^t> nnt der Ertheilung aller gewünschten Auskünfte an " ' ^ zu gehen. Eie Exportartikel, welche, den Informau Gesellschaft Zufolge, in Nordafrila und Südspantt^ " .^ den Absah finden können, sind: in Tun' '!'. "^ale. der Velleidungs - Industrie, Putzwaren, VctcrmalP ,? ,^ Paraffinlerzcn, Glas und Porzellan, Möbel, >"^' ^ostt liche Maschinen, Emailgcschirr, Papier «" ^ MZ, Ware; in A l g i e r: Holz, Mehl, Hülftnft"ch<< ^ ^ Töpferwaren, Baumwollgewcbe; in 2 r a n: ^« " ,^a<. Metallfabritate. Möbel und Emailgcschirr; m ^" ^ Baumwollwaren aller Art. Eisen- und Kl"^ ' . ;„ schinen, Holz, Fassdauben, Kerzen und ,^ ^, Gibraltar: Nahrungs- und Gcnussm'ttei. , ^,. rollo: Paraffinlerzen. Nägel, Drahtstifte. ^ '^ färben. Sicherheitsziindhölzchen, Zucker. MHI, v" ^^i und Wollstoffe, Satins, rother Zwirn, ""' Mel. Schmuck. Glas und Glaswaren, Spiritus, ^^^rwatt. fertige Kleider, Lampen, Küchengcräthe und ^. n^ai» — Von den berührten Häfen können nach ^'^.A, ^üh' importiert werben, und zwar: aus Algier >'^ "v^ ^d gemüse und Frühobst, Schafwolle, Hörner, ^"A^ ^' <>!'il! li' ^'ri<;uo (Seegras); aus ^""'«b HM ^t>i<,u<^> Gerberrindc, Frühgemüsc, Datteln u> ^ aus Malaga: Südfrüchte. Olivenöl. Malaga ^,„ Bleierze; aus Marokko: Wolle. Wachs. ^""^.Hte» nach sehr feines Olivenöl, Straußfedern. — Du f"N ^M und von den befahrenen Plätzen Hai die ^ l^^Mi««""' erstellt und steht schon jetzt mit den convenabel,len gen zu Diensten. . ^ l E^' — (UeberdieIntervenii 0 nder . "^ ^ ^, sularämter.) Wie das l. l. Handelsmustern ^ ^,5 sigen Handels- und Gewcrbclammer mittheilt, t)° ^t Berichtes des l. u. «.Consulates in Madrid das ^,f in zahlreichen speciellen Fällen unsere In^l^V^enlio" aufmerksam gemacht, dass die consularämtlicye ^^giB in, solchen Angelegenheiten unthunlich ist, bciei. ^^ch!e> Sache eines Vertreters oder Reisenden ware. ^ !><' dessen weiden nach wie vor derartige Ansinnen'^ ^ nannte Consulat gerichtet und sind Fälle v"^' ,^Wl dem Consulate die Vertretung gegen eme 6^, ^ Probision angeboten wurde. Es bedarf wohl "'" szchb" ren Erwähnung, dass cin Consularamt, wenngl""/ ^^ Förderung der heimischen Exportintercssen 1 "p ^11 ! sein lassen muss. als staatliches Organ mcyl " ^t" Stelle ist, die directe commeiziellc Vertretung " ^ , M zu übernehmen. Diesfalls hat sich übrigens °as'- ^ch-julat in Madrid in seinem Jahresberichte pro ^ ^N" ,;n Verlage des t. k. österr. HandelsMuseums schienen ist, d?s näheren ^""si-'l ^^^ Telegramme . des K.K.Telegraphen-El,rrch.-VU^ Parlamentarisches. ^ s"- Wien. 14. November. Das SubcoMM^vl jassungsausschusses nahm mit vier gegen Ml ,^ Antrag auf Streichung des tz 14 an. „^lsini"'^ Im Vudgetausschusse erklärte der H""' ^ls"">' der Specialdebatte über mehrere Dtel des "°> ^M' ums, für die die Zeit von 1904 bis ^ "^„ge n"' B Vaupcriodc wären zunächst die im Zus""^. "Stic^ z>i schiedenen Flussregulierungen auszufuhrcnoc ^gl' ,^ welche bereits baufertige Projecte vorliegen, .^ yM" nehmen. Bezüglich der Canälc sollte "" stum ^l" ^ velinieden und ein vollständiger Vcrsuchbca' ^sZ a ^ den, wofür der Donau-Oder-Canal mit ^^ai'""" Weichsel, namentlich wegen der günstigen ,', nisse, in den Vordergrund trete. .„^benen 6°" zF Wien , 13. November. Emem ausgeg' . ^ V" ^. qu5 zufolge beschloss die deutsche Vollsparte ^^^8 ^ im Steuerausschusse zu beauftragen, m " ^ct>M Fahrlartcnsteuer erst dann einzutreten, v'» Budgetdebatte vorliegen. Der Krieg in London, 12. November. (N " f^te "N,,,° ^ Verlustlisten führen verschiedene "e'" A^. 2,lg ^ noch nicht erwähnt worden sind. So >. ^gland"', ^ nahe bei Harrysmith. am 6. d. M- d«' „rwu"" i?-ein englischer Lieutenant und zwei Man> ^ „,a" ° ^ o>! und eilf Mann vermisst werden ^salcich" ' > ^,i dass sie gefangengenommen wurden. ^ "st D"."" ^ ° ii. d. M.'im Bezirke von Milowmare ^ c»d^ >"" Mann schwer verwundet. Am 31. "^ ^a"" ^ ,,, Aowendam drei englische Soldaten; 1^ ^^ wundet. . iy NoveMv^^tlle , Mibdelburg. Cavcowne. 12' „ei." f^ Meldunq.) Am 9. d. M. hat Fouch" ' ^ Vl". Eisenbahnlinie zwischen AliwalnortY ^."H" durch Sprengen zerstört. 2>ie «3Ä'HeN ?Än"l „chungc'^ F-c ^ Verhandlungen verfasst. Vc> den ^ '^e"^ ° ,,lb ^>' in der Villa Krüqers stattfanden, " ^^„,0 ^, ^,,, Verhandlungen nicht die Nede ge^, ^, l"g'l!" 6' lrnf. in diescr Hinsicht n^tsH',uMHHs-^^^^^^^^^^ marans weiter, das englische M"'' ^h.inb"' ,» F nehme, wie sie aus den letzten "^n , ^. nA,, ^ lisburys hervorqehe. sei an c.nc ^ lsscp^^.^'^ Ein solcher sei nur möalich, wenn^^ ^-r >'ly'^ Unabhängigkeit ^'gesichert wcrd^ ,oie ''>ls' Witwater-Nand u.ld dcr G°ld/elvc^ssc N' bchauptetr. könne bei einem Frieo ^^ sein. -i!iS"3eilun9 «Wr. 262. 2173 14. SHottmber 1901. "euigkeiten vom Kuchermarkte. ""°n, di/ss^^-' l^anon I^L.'ieHul, li,. ""b heitere Erinnerungen eines deulschen ^16?K>> 3'3l!. __ IanitschelM.. Vom Weibe, pichte K^'^ ^llbr., Vollsthum und Weltmacht in der Wuiw do« ^'.?' ^ « brahamsohn, Dr. W,, Die Schulden. M dem «,V'"chtsfähinen Vereine« nach bisherigem Recht ^'ndlei 5, bürgerlichen Oeseybuches, li 3 36. — ^A^/x , ' E, Die gewerbsmäßige Heiratsvermittlung, 5°°>en von m !" ^ ^ ' D'e Meistbegünstigung der Vereinigten 3"in»n!»"?°"'rula. li 3 60. -LünemannE.. «epe- °l'>>gho7p' lUer-Lexilon. lv 192. - v. Freitag-^llm^."'l Studien übl'i Kriegführung auf Grundlage ^ ^ielebsV^" Secessionskrieges in Virginien. Il. K4 80. ^"teznam?,.. ^^ ^"' Die alttcstamentliche Tch'tzung ^80. ^. ?"s und ihre religionsgeschichll che Gru dlage. ""Ner G..>.^,U"ghaus, Dr. W., Der innere Zusammen, ^chorv w N' vom Ue ermenschm bei Nietzsche. X 1 20, ^N rm V ' ^^ industrielle Elektrolyse bei W lsserS ^ 44. ^,^nd>lngsg.bie!e von Wasserstoff und Sauerstoff. ^""l!chi!s^v',^ U"t> Erd>>, iNnstrierte naturwissenschaftliche 2s D, ^bensvetsicherunn. l( 2 40. — Verdn du ^' ^' ^- "'"' ^le Frage der heiligen Stätten Palästinas, ^"«lin 3,°tvsli z> „^ A„ ^,f ^„ G^j^ l(4 80, ^°Wr» ^' ^jb. lV.. Vorträge über K.mst, l( 3 «0. « ^!°Il m " aligewandtc darstellende Geometrie. X 6'—. ->^1'20 "/' ^le Landstreicherin. K 1 20. - Nach« H., FMus^' ^pros. Djr. C,. Gesammelte Analysen der in der ""e, K °"!"blen Mineralien und der daraus hergestellten ^"trätl, ^ ltneipp-Kalender. 1902, X --l>0. ^awb^ '" ber Buchhandlung Jg. v, «leinmayr H ^^^^» m Laiback. Congressplah 2. Angelommcne Fremde. ^12 y? H"" Stadt Wien. ^2"' Int»/^N!b«r. Outtmann, Elutezly, Ksite., Breelali. ^M. ^"'"»r. Nadmannsdorf. — Vrasch, Glaser. Beamte, ^l Wil^bach' Director; Pordes. Neisendrr; Ebner, »°nn ^.^'""icr. Graz, - Corazza, Nfm.. Parenzo. X ^e>,<,'^"°'ler. llflle.. Berlin. - Vüsscny, l.ll.l. Linien- » -^ l«' -pola. — Schoenfelder. Gederna, Private, ^ ^. ^°"e. llf,n,, Shelfield (England). - IsseceSlul, !^^nlNe^ iXeick '^'vatier, Klagenfurt. — Prel, Oberingenieur. ?V^flll. QZurst. Kflle.. Budapest. - Schütz, Jarno. «t.Hilla^"?' ^ Hirsch, Private, Prag. - Dorschcl. ^ "'z«° ^ ^°lly, Besitzer. Sagor. - Pauser. Braun, "s. ^ ^Flhrrclcr. Kfm.. Brunn. — Stein, Fabrikant. ^ahard. Privatier. Leobcn. >^>l,1^ Vottl GlesllNt. Advocat, W.Ncustadt. ^^>^^ "'k, s. Todter, Eisnern. — Sturm, Privatier, s. Binder. Villach. — Pogorelec, kfm,, Marburg. — Wagner, Ianselovie. Radi. Me.; Laa. Fabrilsbesitzer. f. Buchhalter, Graz. — Adler, Kfm., Nrasovic. — Vetllhei,n,Kfm..3iagy.ztaniM. — Alery, Privatier. Klagensurt. — Laipen, Kfm., Prag. — Pohlmann, Kfm., Elberfeld. — Santi, Inspector; Neöicjus, ttfnl.. Trieft. — Stapf, Privatier, Inncbruck. — Telaveis, l. l. Bezirlsrichter, Llttai. — Kouopacly, Privatier, Drezna. — Oroßberger. Privatier, s Frau; Wisnovsly, Ingenieur; Deslovic. Holclier; Schubert, Edrlmüller, Beer, Engelmann, koitle, Leichler, Ungar, Schwarz, Sties, Mayer. Weinmann, Zral, itrofosyner, Nleiuberger, Schwab, Tauber, Reitmayer, Eocini, Frischenschlaeger, Bobal. jiristan, Prautmann, Wallter, Weiß, Lcilner, Zinterhof, Theim. Steiner, Kflle., Wien. verstorbene. Am 12. November. Franz Jäger, tapeziere, 19 I.' Meierhosgasse 8. lukercul. pulm. —Johann Mahlot, l. l.Re« ssiernngsraty i. R,, 73 I., Wradischa 7, ^lara»mu8 eenili», l^eliemll pulm. Um 13. 3iovember. SlavloÄeftler, HanblungscommiS» sohu, 2'/, I., Äralaucrdamm 4, I^epliritiL po»t iiellrlatm». Im Eivilspitale. Am 11. November. Thomas Ltupnilar, Drehorgel» spieler, 56 I., Lmpl^sema pulm. Aandestheater in ^ilaivach. 28 Vorst. Heute Donnerstag, 14. Noubr. Ger. Tag Abschiedögastspiel der l. u. l. Hofschauspielerin Agathe Varseölu. Alexandra. Schauspiel in vier Acten von Richard Voß. Ansang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr, Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehdhe 306 2 in. Mittl, Luftdruck 736 0 mm. ^ ,-H KZ^ 3^ «us,!ch, ZÄ'5 3 "?° DZ^ ^" 2v'"b he« Himmel« ^l-Z 7^"Z"ulU." i29^j"H 9 WTzml. stark ltheilw. heiter ^ 9 » «b. 728-5 10 4>SW. zml^start l^enMlt_______ 14.> 7^^^! 726 b ! 10 - 7 SSW. zml. st. bewvltt ! 0 9 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 9-7", »lor« male: 4-1°. z Verantworilicher Redacteur: Anion Funtel. . Welche Vigenschasten mufs nnch dem heutige«! Gtande oer WiHenschajt ein gnteö ttindernährmitiel haben, welches die Muttermilch zn ersetzen imstande ist? 1. Es muss als vollkommen leimsr»» besundcn werden, d. h. es dürfen jene lrankheiterregenden kleinsten Organismen in dem Präparate nicht enthalten sein. l3tts!8) 10—6 2. Es muss schon bei der Erzeugung des Milchpräparates die beste keimfreie Milch mit dem stickstoffhaltigen .Körper (der Brotkruste) in den innigsten Zusammenhange gebracht werden, und 3. eS muss ein so erzeugtes Milchpulvcr als wohlschmeckend von Säuglingen uud lrindern gerne genommen werden. Alle diese obgenannten Eigenschaften vereinigt das Henri Neftle'jche Kindermehl, weshalb es schon seit Dccennien von ltinderärzten in der Privat» und Spitalpraxis gesunden und kranken Säuglingen als Milchcrscchmittel mit Vorliebe verabreicht " wurde und in steter Zunahme den Müttern empfohlen wird. > Soeben gelangten zur Ausgabe: Die Berliner Range, Band 10. Lotte Bachs Hochzeitsreise von Ernst Qeoryy. IPrels 1 KI 2O n.y g a'b-u.zKS.e». 1 "2Z. ©O Ix. Zu beziehen von (4143)2—1 lg*, v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buohhandlung In Lalbaoh. Cafe Casino. Heute von 5 bis 6 Uhr abends Concert der Zigeunerkapelle aus Vukovar unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Joaka Mlhallovlti. (414K) "'iiiiiiiinllllllllllllllliHIJIJIIfnsliilTiilllilliililiiljiillllilllliilllHIJHiHIHIIiilliilllllllll ftarfre unb ©lanj in einem ©tridi, rofd) frorfnenber, bnuerijafter fliiflrid). (Sr^aUhd) bei »rüber Hberl, ZaibaQ, ^rancie« canerßafie. 9Jacb auSroärlü mit Maßnahme. (9üty 11-8 Soeben erschienen: Der Pfarrer von Aisberg Roman von €rnst Eckstein illustriert von O. Mey*r-W&gner. Preis eleg. geb. 5 K 4 h. Zu beziehen von (4117) 2__2 /^ r. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. BioskODi verbesserter Riesen-Kinematograph. J II a» Kein kleines verschwommenes Büd. Zuletzt zwei Monate in Graz. | B ?" ** »ob». „ . _ . •"•cl" „. Z , T,- .»„,i„n^ ui Woohentagen naoh Bedarf, naoh 3 ühr naoimttUg« «tttnAlloh mtt reich- ff 5- M ft OIia r.lert.Sen .tllndiloh ein. ^«¦tee1^ng1*°,r™ Tage wooh.eln«.m Programm. BPB §| 7r«Qkrieg, Land- und Seegefechte in China, Eisenbahnzüge, auch der sensationelle Weih- S- ? jjjj acitstraum 500 Fuss langer Film etc. etc. sowie die neuesten humoristischen Bilder, ^s 15 ' Eintrittspreise:I. Platz 30 kr., II. Platz 20 kr., Stehplatz 10 kr. <««>2-' |' % |SÄ, Olelohzeitlg empfehle Ich das neue«te elektrisohe v--.. • •• •» ; Ua'oppaden-Carroussel (500 Glühlampen, 6 Bogenlampen) mit schwingenden | * . 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Goldrente. stfr.. 100 fl.. per «lass».....4«/, 118 45 118 «5 dto, Rente initroneiiwähr.. stfr,, per Cassa.....4°/, »z>»o 95 70 dto, dto, dt«. pll Ultimo . 4°/, 9550 95 70 Oesterr.Inveftitions'Rente.stfr.. per Cassa . , , . 2'/,"/>» 83 »5 »4 15 Eisenbahn > «t««t«schultz. verschreibnngen. Eli,abell,bahn i» H,, steuerfrei. zu 20,000 »ronen . . 4°/° 1l7— — — Franz Joses ^ Vahn in silver (oiv. 2t.) .... 5'/,°/° 113 85 18075 Rudolftbahn in ltronenwähr. steuersre« (oiv. St.) . . 4"/a 95 20 W 20 Vorarlbergbahn in Kronentoähr. steuerfr.. 400 Kronen . 4"/» 9b SO 9« «0 Zu Gtalllsschuldverfchrelbun' gen »bgtfte»p.-bup,'Anst.4"/ 97— 98 — Oest,'ling. Vanl <0>/2jclhr. verl' 4°/»........' 93 — 100 — dlo, dt°, 50jähr, veil, 4°/° 99— 100 — Lparrafse, i,ost,.eoI..oerl,4"/° 9825 99 25 Gistnbahn'Prioritiiis« Gbligationen. sserdinaüds.Norbbahn Otaatsuah»....... 429-50, - '- Liibbah» ^ :j"/„uerz.IHnu.'Iuli 3I»50 3!!i 5« dto, ll iV/,..... il«5» K9-5N Un« galiz. Äahn..... K,5 «» 10«-— 4"/° Unterlrainer Bahnen . . —— —'— Diverse Lose (per Etück), Verzlnsllche Lose. 3«/n Vodeucredit-Lose ltm. «88« 25.N-— 25» ^ 3"/n ,. ., 8K9 25N-—25« - 4"/« Donau-Dampsich. 100 f>, . 50«-— 540 — 5.'^ DonllU'«egul,-Luse . . . 2ÜN-— 2«'«) «lreditlose 10U fl......402—403 — «llary-Lose 40 sl. CM. . . . 154-«5« - Osener Lose 40 fl.....164 - l?u- Palfsy.Luse 40 fl, CM. , . . «65--«?5> - No'henttreu,, Oesl,'TeVl, «tiseub, 500sl. . . 2985' 29W «au- n. Ve!riel»«-Ves, für slildt. j Stranenb. in Wien lit. H, . 23850 240 5! bto, dto, dto. lit. L . '23250 234 ül Völim, Norblml,!! 150 sl, . . 38O-— »85-«»schüchlader Ei,. 50» fl. CM. 2680- 269«-dt°. dto. (lit. U) 21X1 fl, l«?7- 9«3' Du!!llliLampssch!!slll,rti> Gesell. Oesterr. 500 jl. CM. , . .752 — 755-^ Dus «udenbacher C -B. 400 li 505 —5«5-^erdinands-Nordb.KMOfl.LM. 5520- 5540 Lcl»l>,'y-ltil<'!!l!,- Gesellschaü 200 sl. 2, , . .51« —520-Lloyo.Ocsl.. Trieft. 5»00 fl. CM. 7W - 792-Oestrrr, !)tornwestbal>!i üousl. 2, 45,»- 46«--d!u. dlo. (lit. ll)200fl 2. 4. 2.....kl 75 62?! IiidnorddVerli, V. 2«<» sl,CM, 36» — 370-TramwanGes., Neue Wr, Priorität« '/lclien «00 sl, . . , «ler 4«7- - 420 — U»a.Westl»,(!»ialll>Graz>2fl.T. 419- 4L1--Wiener Looa!bal,!,en«rt.'— — — Zanken. Annlo 0fs!,All»l 120 fl, . . 2,',!»-5.!!26N-5.!, Äanlverei», Wiener, 200 sl. . 4>7- - 4««-- Äudrr'Änsl,, Orsl., 200 fl.S, . 84»-- 802'- Crd!,'A»st,f,Hanb, u.li», lllOfl. -— -'- dto, d!u. pei Ullimo , . 6,8-50 ü«»'5<1 Credilbunl, «Ug, unn, 200 sl. . !l33--6:^ - Dcftosltenbanl, Vülg., 200 sl, . 4l4- 416- CssUINPte'Ges,, >)Idliist., 500 fl. 485-—486-- Giro u.Caij!'»»., Wiener 200f>. 45>5 —470-- Hypothl'll!.. Oest., 200sl.30'Voe. «87-— 18»-- ^'50 Mi" 0.sterr.'.m«ar. Vanl. °<>" ' . „l^,^^ Uniundanl 20«/l. - « , M^»" Verlehröbanl. «llg., '"' '' Zndullrit'Uni"' nehmung.". ^^ ^ Eaudirr Wen- ">>b 2"«" , l ,^^ Li^sinacr «r°u«e. «'" l'^inl -> °/, ^ Mo»«». Gek-llsch,' ^ ' „ S "Htt! ^ ,^ „Ltt-üren».",^»"^ ?„fl, !"'^^ Trüaün ^Pcnw'Or u,^ ^»^ Wasscnf. « ,0c ' ,W'" ,^s,. !, ^ WiÄe^m'^llschas. ^'^s ^""'' Wienerl»'»!,!'! ij'ea" """ Devise«. «urze 3<«"e"- .^.^.z'', «msterdam - - ' ^ . 'Hi>''' Loi'bon . . - - ' . , ,^, --Paris ...-'','" 2l, Peter«b»ra, - - ' Dnl-aten ... - ''',!. ,!?^l^ Italienüchr Vanl'w"" «^ »inliel Not»'» . - ' ^^^^-^