PoMfrina plaCifia v foto»lrti 7f. Mirgmg ErscbeiDt wöchentlich sechsmal froit Ausnahm« der Feiertage). Schrift-leituns, Verwaltunii und Buchdruckerei Td. 25^7. 25^ und 25-i99. Maribor. Kopalilka uliea 6. Manuskripte werden nicht retoumiert. Anfraiteo ROekporto bellefleii. Nr« 92 Samtfagi d«fli 22. April 19if Inseraten- und Abonnements-ADnahme in Maribor, KopaliSka nlica 6 (Verwallunc). Uciugspreise- Abholen monatlich 23 0ii\ zustellen 24 Diu, durch die Post monatlich 23 Din, tür das Ausland oionatiich 35 Din. Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Pris DIh rso loriliotct fteitniin Selefi mb ^sofQ auf Oer 6tttt( 3>nr(|yreifr Orr unaarlf<((n Gtoottmflnner Oura< 9trfultat Der rOmllAcn »efpredlunorn magna^men □ P a r i s, im April. Als D a 1 a d 1 e r vor die Kammer getreten war, um die Ermächtigung fOr sein Notwendiglceits-System durcbzttsetxen, war et fttr den Beobachter der politischen Vorgänge klar, daß die französische Regierung diese Notverordnungen vor allem benötigte, um das von den Militärs ausgearbeitete Aufrüstungsprojekt zu verwirklichen. Die Kammer war bereitwillig genug, allen Forderungen stattzugeben, sodaß eine Aufrüstung erzielt wurde, wie sie Frankreich bisher noch nicht kannte. Die Wehrausgaben, die 1035 noch 10.5 Milliarden Franken ausmachten und 1938 schon 39.0 Milliarden verschlangen, stellen sich mit 1039 auf 63.6 Milliarden Franken. Es ist noch in guter Erinnerung, daß bei der Annahme dieses RUstungs-Vorschlages nicht mit Unrecht Zweifel ilarUber geäußert wurden, ob die französische Industrie bei der bestehenden Vierzigstundenwoche und angesichts gewisser Mangel Ihrer Organisation wohl In der Lage sein würde, die ungeheuren Waffen- und Materialbestellungen im Werte von fast 50 Milliarden Franken durchzuführen. Einersalts wollten die Industriellen ihre Einrichtungen ndcht in dem gewünschten Maße ausbauen, auf dar anderen Seite weigerte sich der Arbeiter so ziemlich, die Arbeitszeit auf 45 oder 54 Stunden auszudehnen. In Durchführung des Planes ergab sich zunächst als eine der dringlichsten Notwendigkeiten, die Arbeltsseit zu erhöhen. Man bedauerte es lebhaft, das Drei-Schichtensystem zu je acht Stunden als idealste Lösung nicht heranziehen zu kön nen, da es In Frankreich an qualifizierten Arbeitern mangelt. Deswegen sieht eine Notverordnung den Zehnstundentag bzw. die SechzigstuntUnwoche für alte Betriebe vor, die Aufträge der Wehrindustrien erhalten oder als Lieferanten von Rohstoffen oder Zubehörteilen als rOstungs-politisch wichtige Betriebe erklärt werden. Die zuständigen Ministerien können darüber hinaus weitere Ueberstunden anordnen. Diese Notverordnung gibt demnach die Möglichkeit, die bestehenden Anlagen wirkungsvoller auszunützen. Immerhin ein Weg, der aber allein nicht genügt, da Frankreich Im Hinblick auf die individualistische Einstellung der Unternehmer vor allem die Schaffung von zentralen, mit atten Machtbefugnissen ausgestatteten Organisationen benötigt, wie sie während des Weitkrieges in Form eines Munitionsministerlums unter der Leitung von Thomas und später Loucheurs bestanden hatte. In d csem Zusammenhange wäre zu betonen, daß sich die Regierung Daladier ßesen d e Errichtung eines Munitionsmi-n'steriums ausgesprochen hat, well ein so umfassender Apparat in Frankreich nicht errorderl'ch ist. Die Regierung hat s'ch mit der B'ldung e'nes obersten Produk-tionsam'es be'm Qeneralsekretariat des Kr'egsm nisteriums begnügt. Im Kriegsm' n'sterlum bc?teht unter der Leitung des Ocncrn'5 h.comot seit einem Jahr e'ne Zen 'rn'e fOr nich'w rtschaftl'che Probleme. D'cre S cl!e snll jetzt nach den Plönen Rom, 21. April (Avala.) Die A g e n-z i a S t e f a n i berichtet: Der ungarl-sehe Mtniatarprätideot Grat T e 1 e k I and AaßemninMer Oral C • a k y •faid gie iCam tun 2\M von Rom nach Btidapest abgereist An Bahnhof batteo sich zur VerabäehMiiiig von deo tingariechen Staateoiäfinem Ministerpräsident M u s-a o 11 ■ I, Außenminister Graf C i a o o, Paiiemitfatif und Mlnliier S t a r a c e sowie andere hohe Italienische Persönllch-keHen ehigefunden. Rom, 21. April. (Avala.) Die Agenzia Stefani meldet: Der ungerlsche Minister-priektoat Oraf T e I e k 1 find Außemnl-nleter Oraf C z a k y hatten hi Rom mehrere Untirredangen nH dem Italienischen Mlnliterpräsidenten Mussolini und mit AttBenmhiister Graf C I a n o. DMe Hesprechungen erfolgten im Zeichen eines liertllchen und ekivemehmFchen Vcr-traoeni, wie es d!e herzlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten charak terislert Die vier Staatsmänner prüften alle schwebenden internationalen Probleme, genz besonders auch die Probleri^c Mitteleuropas und des Donauraume*, wobei mit Befriedigung die Ergebnisse der blsherfgen Bemühungen der beiden Regle rnngen festgestellt werden konnten, dereit Politik hn Interesse der größtmöglichen StabiUtat der politischen und der wirtschaftlichen Beziehungen steht In diesem Zusammenhange bestätigten und erneuer- ten die italienischen und die ungarischen Staatsmänner ihren Willen, daß die weitere Aktion fai der Richtung auf OerechHg kelt und Frieden fortgesetzt werde, und zwar einer Richtung, wie sie für die Ach-sc Rom-Berlin so charakteristisch ist L j u b 1J a n a, 21. April. Der Banus des Draubanats Dr. Marko N a 11 a 2 e n ist heute vormittags nach Rakek gefahren, um in der Grenzstation den ungarischen Mini^terpräsklenten Graf T e 1 e k i und den Außenminister Graf C z a k y im Namen der Jugoslawischen Regierung zu begrüßen. Der Zug, mit dem die tielden ungarischen Staatsmänner filier Pfagersko nach Budapest reisten, traf um 12J(9 Uhr in Ljubljana ein. 3n&ffdDe Siruppen fttr ^leoupten K a i r 0, 21. April. (Avala) Reuter meldet: General S c a r 1 e t ist mit mehreren Offizieren der indischen Kolonial-armee In Kairo eingetroffen. General Scar lett imd ttlne MItartielter werden im Verlaufe von Besprechungen, die sich auf et- wa vier Tage erstrecken werden, mit den ägyptischen Behörden Über die Unterbringung indischer Kolohlaltruppen verhandeln, die im Bedarfsfalle unter bestimmten Sicherungen aus Indien nach Aegypten gebracht werden sollen. 6panif(D(r Kämpfer oefunfen 0 1 b r a 11 a r, 21. April. (Avala) Der spanische Dampfer »SanVlcente« Ist Ifl der Nihe des Kaps Sparte gesunken. Der Dampfer befand sich auf der Fahrt nach Algeciras. Er wurde vom französischen Torpedoboot »V o I t a« angehattea and geriet infolge dea stür- mischen Wellenganges so unglücklich an den Bug der »Volta«, daß er infolge des dadurch entstandenen Lecks zu sinken begann. Die »Volta« nahm die gesamte Bemannung des spanischen Dampfers an Bord. Einige Minuten später verschwand die »San Vicente« in den Wellen. Banua IvanlSevId pensioniert Beograd, 21. April. Der Banus des Zetabants Peter 1 v a n 1 i e v i ist auf Qrund eines Dekrets des kgl. Regentschaftsrates in den Ruhestand versetzt worden. (l.plomatlschen Korps sowie vor allem der Auslanddeutschen. Die Geschenke des heurigen Jahres haben s'ch im Verhü'tn.s zum 20. April des Vorjahres verdoppelt. Gafenco fai Brüssel B e r 1 i n, 21. April. (Avala.) Der ru-mä/iische Außenminister Dr. Grigori G a-f e n c u hat s'ch nach den beendigten Be !)prechungcn mit dem deutschen Peichs-außenminister v. Ribbentrop mit lern Nt'rdexpreß nach Brüssel begeben. Adolf Hitler reich beschenkt B e r I i n, 21. April. (Avala.)' Der Führer und Reichskanzler Hitler erh'ilt an Ifißüch seines 50, Geburtstages so viele Ehrengeschenke, daß dieselben den alten Sltningssaal des Reichskab'netts vot^kom men auffüllen. Der Saal Ist für die Uit«!r br'ngung der Geschenke zu klein gewor-tfen. Unter den Oeschenken befinden s'ch i isbesondere die wertvollen Geschenke der ausländischen Staatsoberhäupter, des Rumänische und bulf^arlsche Flugzeugbestellungen In Deutschland. B e r 11 n, 21. April. Wie die Blätter berichten, hat das rumänische Luftlahrtmi-nisterlum bei einer Flugzeugfabrik in Bre men zehn Flugzeuge in Auftrag gegeben. Der bulgarische Auftrag bei der gleichen Fabrik stellt sich auf sechs Flugzeuge. Neuer Patriarch der armenischen Kirche. Jerusalem, 21. April. Die armenische Kirche hat den Metropoliten Mas-bara anstelle des verstorbenen Patriarchen Guschakian zum Patriarchen der armenisch-katholischen Kirche gewählt. Deutsche Kriegsschiffe besuchen Lls-sat)on. Lissabon, 21. April. Die aus den Panzerschiff »Admiral Graf Spee«, dem Kreuzer »Köln« und mehreren Zerstö'ern u. Tauchbooten zusammengesetzte deut- sche Seedivision wird in der Zeit vom 6. bis 10. Juni im Verlaufe der Manöver in den spanischen Gewässern auch Lissa bon besuchen. Rekrutierung In Irland. Dublin, 21. April. Die Regierung des Freistaates hat einen Plan zur Rekrutierung von 20.000 Freiwilligen für die Territorialarmee veröffentlicht. Der »erste Soldat Frankreichs« verun-. glückt. P a r i s, 21. April. In der Nähe von Avignon verlor durch einen Autounfall der »erste Soldat Frankreichs« sein Leben. Dieser Titel war dem am 5. März 1895 geborenen Albert Roche im Jahre 1918 infolge seiner Heldentaten im Weltkriege verliehen worden. Roche war nicht weniger als zwölfmal in den Kriegsberich ten erwähnt worden, hatte das Kriegskreuz mit vier Palmen und acht Sternen erhalten, ferner die Militärmedaille, die Medaillen Italiens, Serbiens, vom Heiligen Georg und schließlich das Kreuz der Ehrenlegion, zu deren Offizier *er im Jahre 1937 ernannt wurde. Roche, der eine Frau und eine 10-jährige Tochter hinterläßt, war auf Grund seines heroischen Verhaltens im Weitkriege bei der nationalen Pulverfabrik ins Sorgues als Feuerwehrmann angestellt gewesen. Das Ende der Gehelmschrift? Kopenhagen. 21, April. Der 26jäh-rige H. Hansen hat eine Dechiffrier-Maschine erfunden, mit deren Hilfe es möglich sein soll, jede Geheimschrift, und auch den kompliziertesten Code der Militär- und Marineverwaltung in kürzester Zeit zu entziffern. Militärsachverständige, die den Apparat prüften, sollen sich Oberaus anerkennend über die firfindung geäußert haben. Das dänische Kriegsministerium hat zunächst dem Erfinder untersagt, Patent- oder Verkaufsverhandlungen mit dem Auslande anzuknüpfen. der Regierung welter ausgebaut werden. Ihre Hauptaufgaben betreffen: Einsetzung der Arbeltskräfte, Regelung der Arbeits-verhältn'sse, Besorgung und Aufstapelung von Rohstoffen, Neubau, Modernisierung und Rationalisierung der Rüstungsbetriebe sowie Sicherung der Vorrangstellung der Rüstungsaufträge. Dieses Amt wird n'cht nur dafür sorgen, daß überall mindestens 60 Stunden gearbeitet wird, sondern vor allem auch dafür, daß neue leistungsfähige Fabriken entstehen, wie in den gegen Flugangriffe relativ gesicherten Geb'eten südlich der Loire und westlich der Rhone, ebenso auch in Casablan-ca, bei Oran und In Indochina. Zürich, 21. April. Devisen: Beograd 10, Paris 11.8075, London 20.87, Newyork 446, Brüssel 74.95 AAa'land 23.45, Amster ' dam 236.75, Berlin 178.50. Stockholm 107.62, Oslo 104.90, Kopenhagen 93.20, Sofia 5.40, Warschau 84, Budapest 87, Athen 3.90, Istanbul 3 60, Bukarest 3.25, Helsinki 9.2050, Buenos Aires 103 fünf Achtel. (Jnferstut/et die fintituberkulosenliga »Mariborcr Zeitung« Nummer 92. 2 Samstag, den 22. April 1939., 2)ie 3ufamnienfunft In 'BeneDig Bor Oer STu^fpradDe stDifcden dem fuaoflalDiffe 3infunft rumfinifd^en Qlufkenminifter« in ;Bmin Der nimäfiiSche AtißeiMitnister Oafencu (rechts) traf am Mltwoch auf dem Bahnhof Fricdrichsfraße in Berlin ein, wo er von ReichKaußenminister von Ribbentrop begrüßt wurcle (Weltbild-Wagenborg-M.) Srofloliui^ 3obamDk berurleiit 14 Monate strengen Arrest Beograd, 21. April. Vor dem Staats gerichtshof zum Schutze des Staates wur de gestern das Urteil im Prozeß gegen den Rechtsanwalt und ehemaligen land-wirteparteilichen Abgeordneten Dr. Dra-goljub Jovanovic gefällt. Das Urteil wurde durch den Präsidenten des Gerichtssenats Dr. Ljubomir A r n e r i c ver lesen. Das Urteil lautete auf 14 Monate strengen Arrest und 1000 Dinar Geldstrafe. Die Untersuchungshaft wurde eingerechnet. 6(l^toere0 Untottttr an Oer 3l6rfa Crikvenica, 21 .April. Am 18. u. 19. d. herrschte im kroatischen Küstenland ein orkanartiger Sturm, der großen Sachschaden an den Wein-, Feigen- und sonstigen Obstkulturen anrichtete. In Vo-dice zwischen Sila und Vrbnik wurden zahlreiche Boote zerstört. Die Dampfer verkehrten mit großen Verspätungen und die Fischer waren außerstande, auszufahren und den täglichen Bedarf an Fischen zu decken. Alle ungarischen Kulturvereine in der Slowakei aufgelöst. P r e ß b u r g, 21. April. (Avala) Die slowakische Regierung hat sämtliche ungarische Kulturvereine aufgelöst. Kommunistenrazzia in Sofia. S 0 f i a, 21. April. Bei einer Razzia wurden in Sofia 22 Kommunisten verhaftet. Explosion in einem Bergwerk T r i e s t, 20. April. In einem Bergwerk bei Arsa, unweit von Tricst, erfolgte eine Explosion, durch die ein Stollen zum E n stürz gebracht und eine Gruppe von sieben Bergarbeitern unter den Trümmern verschüttet wurde. Es wurde sofort mit dem Rettungswerk begonnen, doch gelang es erst nach stundenlangen Bemühungen, bis zu den Verschütteten vorzudringen. Alle sieben Verschütteten konnten nur mehr als Lcichen get>orgcn werden. Venedig, 21. April. (Avala.) Die Agenzla Stefani berichtet: Der jugoslawische Außenminister EH*. Cincar-MarkoviÖ trifft am Samstag frühmorgens In Begleitung des jugoslawischen Gesandten BoSko Hflstid, seines Kabinettschefs fte2erov)ö und des Beo-grader italienischen Gesandten Mario Inden i in Venedig ein. Am Bahnhof wird Or. Cincar-Markoviö durch Außenminister Graf C i a n o begrüßt werden, der wahr-scfieinlich im Flugzeuge in Venedig eintreffen wird. Die Besprechungen der beiden Staatsmänner werden zwei Tage dauern. Im Verlaufe der Beratungen werden zu Ehren des jugoslawischen Gastes auch gesellschaftliche Veranstaltungen ge geben werden. Venedig, 21. April. Die Vorbereitungen für den Emi)fang des jugoslawischen Außenministers Dr. Cincar-Marko-vid shid im vollen Gange und können als In der Hauptsache t)ereits für beendigt L o n d o n, 21. April. Im englischen Un terhaus umriß Außenminister Lord H a -1 i f a X die Grundrisse der englischen Po litik wie folgt: »Unsere Politik besiert auf dem Grundsatze, daß die Rechte kleiner Völker von den großen Nationen nicht getreten oder bedroht werden dürfen. Die Gewalt darf nicht ein entscheidender Faktor in den Beziehungen der Nationen zu e'nander sein und sie darf auch friedliche Bespre- S 0 f i a, 21. April. Die gesamte Aufmerksamkeit der bulgarischen politischen Kreise und der bulgarischen Oeffentlich-keit war auf die gestrige Sitzung des aus senpolitischen Ausschusses der Sobranje gerichtet, in welcher Ministerpräsident Dr. K j u s e i V a n 0 V in seiner Eigenschaft als Minister des Aeußern einen aus führlichen Bericht über die Außenpolitik des Landes erstattete. Der Ministerpräsident befaßte sich in seinem Exposee besonders ausführlich mit dem Verhältnis Bulgariens zu seinen Nachbarn. Ministerpräsident Dr. Kjuseivanov betonte in seinem Exposee, daß Bulgarien die meisten wirtschaftlichen Beziehungen zum Deutschen Reiche unterhalte, das mit 80 Prozent der gesamten bulgarischen Ausfuhr unter den Käufern in Bulgarien an erster Stelle stehe. Die Tatsache, daß Deutschland heute sozusagen der einz'ge Käufer bulgarischer Landesprodukte ist, sei aber auch auf den Umstand zurückzuführen, daß sich die anderen Staaten um Bulgariens Handel und Wirtschaft überhaupt nicht gekümmert hätten. In Fortsetzung seines Exposees sagte Ministerpräsident Kjuseivanov: »Bulgarien wünscht für sich die Grenzen, die das Land im Jahre 1913, d. i. vor dem z%veiten Balkankriege, sein eigen nennen durfte. Wenn Bulgarien diese Grenzen rückerstattet erhält, dann wäre es bereit, in die Gruppe der Staaten der Balkan-Union einzutreten.« (Im Jahre 1913 besaß Bulgarien einen Teil des heutigen griechischen Thrazien mit einem Ausweg zum Aegäischen Meer sowie die seitdem rumänische Dobrudscha, die überwiegend bulgarischer Volksboden ist.) L 0 n d 0 n, 21. April. Die englische Diplomatie arbeitet mit Hochspannung betrachtet werden. In Venedig befinden sich mehrere hohe Beamte des italienischen Außenmlnisteriunis, die die'erforder liehen Vorbereitungen für Samstag, den 22. d. M. getroffen haben. Der Italienische Aulknminister Graf Ciano wird bei schönem Wetter mit dem F^gzeug, andernfalls mit einem Sonder-zug In Venedig eintreffen. Der jugoslawische Außenminister Dr. Cincar-Marko-vl£ trifft am Samstag um 14.30 Uhr fai Venedig ein und wird am St Lucia-Bahnhof von Graf Clano und seiner Begleitung feierlich begrüßt werden. Nach der Ankunft des jugoslawiMhen Außenministers wird die errte Zusammenkunft stattfinden. Samstag abends gibt Graf Ciano Im Ca-nale Grande eine venetianlsche Nacht zu Ehren seines jugosla'wtochen KoDegeo. Die Besprechungen der beiden Staatsrnfin ner werden Sonntag vormittags fortgesetzt werden. Am Sonntag mittags gibt der Bürgermeister von Venedig zu Eh- chungen nicht ersetzen. Wenn es geschehen sollte, daß wir wieder in den Krieg ziehen müßten, so wird dies im Hinblick auf das englische Volk bedeuten, daß ein anderer Ausweg wirklich nicht mehr gefunden werden konnte und daß alle ande ren Mittel zur Verteidigung der Ideen erschöpft wurden, die uns wertvoller sind als das Leben selbst und die das Wesen unseres englischen Volkes ausmachen.« ren der beiden Außenminister ein Gala> bankett. Nach dem Bankett werden *die beiden Außenminister mit ihrer Begleitung die Paolo Veronese-Ausstellung besuchen. Aaßennrinister Dr. Clncar-Mar-kovlö kehrt am Sonntag nactmilttags nach Beograd zurück. Zu gleicher Zelt wird sich auch Außenminister Graf Clano nach Rom begeben. Rom, 21. April. In Rom wird ein Artikel des »Daily Expreß« vermerkt, wonach Mussolini einen neuen Balkanpakt anstrebe, in welchem Ungarn und Jugoslawien einen wichtigen Faktor ab-getien würden. Dem Duce würde hiebe! sehr viel der Umstand helfen, daß sich Albanien nunmehr unter italienischer Hoheit tiefinde. England verfolge die jugoslawisch-italienischen Beziehungen mit großer Aufmerksamkeit Der Zusammen* knnft der beklen Außenminister in Vene« dig werde deshalb die größte Bedeutung beigemessen. einen für alle Nachbarn giltigen Vertrag verwandeln. P a r i s, 21. April. Die Pariser Blätter widmen den rumänisch-deutschen Besprechungen in Berlin große Aufmerksam keit »P a r i s M 1 d i« schreibt, G al f e n c u sei in seinen Besprechungen in Berlin weiter gegangen als man in Paris und London proponiert habe. Gafencu soll nicht nur versprochen haben, daß Ru mänlen in allen Fällen streng neutral bleiben werde, sondern es sei sogar bereit, die bisherige Basis der rumänischdeutschen Wirtschaftsbeziehungen noch weiter zu verbreitern. Gafencu soll dem polnischen Außenminister Beck erklärt haben, daß Rumänien nicht imstande sei, die französisch-britische Kombination zu akzeptleren. Diese Nachricht, die i^Paris Midi« mit großen Schlagzeilen druckte, hat in Paris großen Eindruck gemacht, da man von Rumänien seitens der Westmächte gerade jetzt eine andere Haitun? erwartet hatte. Sulgarirn fordert öie ©renken bon 1913 UNTER DER BEDINGUNG DER RÜCKGABE DER DOBRUDSCHA UND DER HERSTELLLUNG EINES AUSWEGS IN DIE AEGÄIS IST BULGARIEN BEREIT, IN DEN BALKANBUND EINZUTRETEN daran, zwischen Bulgarien und Rumänien einerseits und zwischen Bulgarien und Griechenland anderseits vermittelnd einzugreifen. Die englische Aktion ist auf die überraschend in den Vordergrund getretenen ReVindikationen der Bulgaren bezüglich der Dobrudscha und der Aegäis zurückzuführen. Wie hier verlautet, ist der bulgarische Gesandte nach Sofia abgereist, um Instruktionen seiner Regierung einzuholen. Die englische Regierung soll im übrigen die türkische Regierung ersucht haben, sie möge ihre Freundschafts beziehungen zu Bulgarien und zu Rumänien dahin geltend machen, daß die entstandenen Mißstimmungen so bald wie möglich überbrückt werden. ^Jlumänien luitt neutral bleiben B e r 1 i n, 21. April. Wie an maßgeblicher Stelle erklärt wird, mußte der rumänische Außenminister Gafencu auf einige sehr klar gestellte Fragen des Reichsaußenministers »^.Ribbentrop Antwort geben. Die deutsche Regierung habe sich vor allem interessiert, welchen Inhalt die englische Garantie für die rumänische Unantastbarkfcit habe und wie die rumänisch-sowjetrussischen Beziehun gen beschaffen seien. Der rumänische Aus scnminister gab dem deutschen Reichsaus senminister die ausdrückliche Versicherung, daß sich Rumänien an keiner Einkreisung Deutschlands beteiligen werde. Rumänien werde die englische Garantie keinesfalls in einen zweiseitigen Beistands pakt verwandeln und werde auch den Pakt mit Polen, der vorderhand nur gegen Sowjetrußland gerichtet ist, nicht in 'i>er enonti!5e ftBnio oeHd^Hot Sallonfpme Der englische König, der das Wochenende in angesprochen j^itischer Gesellschaft verbrachte, besichtigte am Sonntag mit seinen Gästen (PremJerminister Chamber-lain und dem Botschafter der USA) die Ballonsperre von Hook. — Der König (in Ziv)l) und die Könighi bej der Besicht!' gung der Ballonsperre In Hook (Weltbil; Wagenborg-M.) Kirchenbrand in Pommern. S t e t t i n, 20. April. In Wartenberji (Kreis Pyritz) wurde die aus dem XIV. Jahrhundert stammende Pfarrkirche, ei^i bedeutendes Baudenkmal Pommerns, ein Raub der Flammen, Das Feuer brach in dem 56 Meter hohen Holzturm der Kirche aus und griff dann infolge des herrschenden Windes mit großer Geschwindigkeit auf das Kirchenschiff und die übrigen Tei 2)ogma der engllfd^en EINE UNTERHAUS-ERKLÄRUNG DES AUSSENMINISTERS LORD HALIFAX iamstaf, den 22. Aprtl 1030. 3 »Marlborer Zeitung« Nummer 02. le des üotushauset Ober. Mit großem Gepolter brach bald der brennende Turm In sich zusammen, wobei auch die beiden großen Glocken und die wertvolle, vier-flQgcUge Turmuhr mit in die Tiefe gerii-sen wurden. Oat Kirchenschiff, der Altar, die Orgel und allt Qbrigen Einrlchtungt-gegenstände der Kirche wurden vernichtet. Der Feuerwehr gelang es nur mit großer MUhe, den Brand auf seinen Herd zu beschränlcen. in Sonlioii Sohn doit Lordi alt Juwelendiebw Das Londoner Wettend iit durch zwei Diebstlhle In Aufregung versetzt worden, bei denen die bette Londoner Qeselltchaft schwer kompromittiert ist. Scottand Ytrd hat drei Junge Minner aus den höchsten Kreisen verhaftet, well sie zwei Damen Ih rer Qeselltchaft Juwelen im Werte von 3000 und im anderen Pill von 2500 Pfund Sterling gestohlen haben. Die Oentlemen-Diebe hießen Qeoffrey C o o p, Oeorge Maring und Victor F. C. Ht r v c y. Am meisten interessiert dabei der Junge Her-vey, ein Sohn von Lord Herbert Hervey und Neffe des Marquis von Bristol. Man erinnert sich bei dieser Gelegenheit an einen ähnlichen Fall im vorigen Jahr; damals wurden ebenfallt drei junge Leute aus der aristokratischen Gesellschaft wegen Juwelenraubes verhaftet und in einem aufsehenerregenden ProieB zu Oefingnis und zu der manchmal in England noch vollzogenen Prügelstrafe virarteilt. Eine weitere Krlmlnaltensation fQr London ist die AusplOnderung des Schlosses Blenheim in Oxfordshlre, das den Herzog von Malborough, dem Nachkommen des berühmten Feldherm, gehört, dureh offen kundig sachverstindige Einbrecher. Sie nahmen nämlich, während die henogliche Familie und die Dienerschaft sehllefSn, kostbare Miniaturen, alte Uhren — darunter eine, die Malboraugh in der Schlacht bei Höchstädt getragen haben soll — Ta* bakdosen und SllberlOffe! aus dem Besitz des Feldherm mit und besaßen außerdem noch die Frechheit, In den Jedto Englinder-heiligen Räumen Zigaretten zu rau* eben. Bäekerstralk ia London« L 0 n d 0 n, 21. April. Infolge eines Bäk-kerstreiks auf der Londoitsr Peripherie blieben gestern 50.000 Einwohner ohne Brot. an Hoofepölt tJB ORMSBR DIE ZAHL DER TEILNEHMER AN EINER KONPERENZ IST, UM SO UNGEWISSER IST AUCH IHR ERFOLO«, ERKLART DER ITALIENISCHE REGIERUNGSCHEF. R 0 m, 20. April. (Avala) Stefani meldet: Bei der heutigen Zusammenkunft am Quirinal sprach nach der Begrüßungsansprache des Gouverneurs der Stadt Rom, Prinzen Colonna, und nach dem Exposee des Gftneralkommissärs für die Weltausstellung Ministerpräsident M u s s o 1 1-n I. Er betonte vor allem, daß diese grosse Festversammlung der erste Akt einer großen Mobilisierung sei. »Aber,« fuhr er fort, »niemand braucht sich zu beunruhigen. Es handelt sich um eine friedliche borgerliche Mobilisierung ohne Waffen. lediglich mit den Waffen der Arbelt. Es handelt sich darum, daß mit großen Anstrengungen begonnen wird zur Zusammenfassung allfer nationalen Energien, damit die Weltausstellung 1042 Roms würdig sei. Wenngleich Wolken oder Stürme am Horizonte drohen, haben wir einträchtig und planvoll gearbeitet und tun es auch weiter, damit alte Nationen, welche die Einladung zur Mitwirkung an dieser Weltausstellung angenommen haben, gemeinsam mit uns die Entwicklung unserer Arbelt und aller unserer Ideen kennen lernen können. Was auch d. Welt sagen mag, wir werden unsere Arbelt fort setzen, und wir wünschen nichts anderes, als zu arbeiten. Daher Ist es unbegründet nnd ungerecht, wenn manche Leute versuchen, die Mächte der Achse auf die Anklagebank zu bringen. Ebenso absurd ist das System gegenseitiger Garantien auf Jahre hinaus, wenn man nicht den fürchterlichen geographischen Fehlem Rechnung trägt, welche die Persönlichkeiten begangen haben, die nur über die elementarste Kenntnis der Verhältnisse in Europa verfügten. Was die vorgeschlagenen Konferenzen betrifft, an denen die USA so wie bisher bloß die Rolle des Beobachters spielen würden, erwidern wir den Amerikanern: »Je größer die Zahl der Teilnehmer an einer Konferenz Ist, um so ungewisser ist ihr Erfolg.« Mussolini* fügte hinzu, er habe diese Gelegenheit benützen wollen, um neuerlich zu betone, daß Rom und die Mächte der Achse eine entschiedene und feste Politik betrieben, die von dem Grundsatz der engsten Zusammenarbeit zwischen dem Reiche und Italien geleitet sei. Die Mächte der Achse hätten bereits wiederholt konkrete Beweise dafür gegeben, daß sie diese Politik fortsetzen wollten. Demnach wäre es bereits höchste Zeit, daß alle jene Stimmen zum Schweigen kämen, die eine Katastrophe oder Un stimmigkeiten zwischen den Mächten der Achse voraussagten. »Wir werden nicht gestatten,« erklärte Mussolini schließlich, »daß auf uns eine Pressekampagne oder trügerische Botschaften einwirken, denn wir sind uns unserer Aufgabe bewußt und wir wissen, daß wir über genügend Mittel verfügen, um den Frieden zu verteidigen. Die Weltausstellung in Rom 1042 wird der stärkste Ausdruck des Fort schritts der Zivilisation in Italien und in allen jenen Staaten sein, die an dieser Ausstellung teilnehmen werden.« 2)er 50. (de&urtötao ^öolf i^HIerd DER VERLAUF DES OESTRIOBN PBSTTAOBS IN BEia.lN — DIE GROSSE MI-UTARPARADE VON SECHS DIVISIONEN on 39ierHn na(D Oilfto ^^orf DR. ERNST HEINKEL t)BER DIE ZIELE DES DEUTSCHEN FLUGZEUGBAUES. B e r 11 n, 21. April. Der Nationalpreisträger und Chef der Heinkel-Werke Prof. Dr. Ernst H e 1 n k e l hat sich soeben in der »Rundschau deutscher Technik« Uber die sportlichen Flugrekordleistungen geäußert. Bekanntlich hat der Jagdeinsitzer »KE 112 U« der Heinket-Werke unter dem Flugkapitän D 1 e t e r 1 e kürzlich den absoluten Oeschwindigkeitsrekord errungen. Ernst Heinkel äußert sich nun wörtlich über die Wege und Ziele des deutschen Flugzeugbaues und des Flugzeugbaues überhaupt folgendermaßen: »Ich bin über zeugt, daß es schätzungsweise in zehn Jahren möglich sein wird, in zehn bis zwölf Stunden von Beriin nach Newyork zu fliegen, und zwar mit vier- bis sechs-motorigen Flugzeugen, die in einer Höhe von 6000 bis 8000 Meter eine Geschwindigkeit von 600 Stundenkilometer erzielen.« Zur Durchführung dieser Möglichkeiten gebe es nach Ansicht von Emst Heinkel 4 Samstag» den 22. April 1939. OHarf&or &rfommt fein 6ta6ioii Schönste Krönuni; der 20-jährigcn sportlichen Aufbauarbeit des ISSK Marlt>or. — Erwerb eines zutreffenden Grundstückes am linken Drauufcr. — Imponierender Verlauf der gestrigen Jublläumstagung. Ohne besonderen äußeren Glanz, aber Uiii&o tester gefügt nach innen beging gestern der ISSK M a r i b o r das 20-jährige Jubiläum seiner umfassenden sportlichen Wirksamkeit. Welch eminente sportliche Pionier- und Aufbauarbeit der Klub in diesen zwei Jahrzehnten geleistet hat, erhellen nicht nur die imponierendep sportlichen Erfolge, die die Aktivitas des Klubs in allen nur möglichen Zweigen erzielte, sondern auch die prachtvollen Sportbauten, die vom Klub im Laufe der Zeit geschaffen worden sind. Die Tennisanlage des ISSK Maribor bildet heute nicht nur eine mustergültige Sportstätte, sondern eine Sehenswürdigkeit für Stadt und Land überhaupt. Durch den Verlust des mit den größten Opfern ausgebauten Sportplatzes im Volksgarten schien zunächst die Existenz des Klubs bedroht, doch hatten sich gerade zu rechter Zeit opferbereite Männer gefunden, die mit dem Einsatz aller Energie den Kampf um einen neuen Sportplatz aufnahmen. Es vergingen seitdem Jahr und Tag. Vor nicht allzu langer Zeit wurde eine Baugenossenschaft »Mariborer Stadion« geschaffen und gestern feierte man den ersten großen Sieg. Dank der unermüdlichen Bemühunge und der selbstlosen persönlichen Opferbereitschaft ihres Vorsitzenden Apotheker Cyrill M a v e r ist es der Baugenossenschaft »Mariborer Stadion« gelungen, am linken Drauufer an der westlichen Peripherie der Stadt ein verschiedene Wege: Einmal Verstärkung des Motors, dann Verbesserung der aerodynamischen Form, schließlich Verbesserung der Luftschraube und Ausnutzung des geringen Widerstandes in größeren Höhen. Der Flug in größeren Höhen biete bis zu einer Geschwindigkeitsgrenze von 800 bis 900 Stundenkilometer in der verdünnten Luft größere Vorteile. Aber dieser Flug in größeren Höhen sei auch aus anderen Gründen, zum Beispiel vom militärischen Standpunkt aus, von Bedeutung Als Kernproblem für die Entwicklung der nächsten Jahre bleiben die Steigerung der Motorenleistung und die Verbesserung der aerodynamischen Form. 18.000 Geviertmeter umfassendes Grundstück käuflich zu erwerben. Die Bodenbeschaffenheit und die Lage des Terrains geben die beste Gewähr für die richtige Wahl des Platzes, auf dem schon in absehbarer Zeit mit dem Bau eines allen Anforderungen entsprechenden Stadions begonnen werden wird. Der sichergestellte Stadion bedeutet die schönste Krönung der bisher erfüllten Mission des Klubes, der gestern abends mit zahlreichen Trophäen und Wimpeln geschmtickten und bis zum letzten Plätzchen besetzten Saal des Hotels «-Drei« seine Jublläumsversammlung abhielt. Der Vorsitzende Obmann Dr. S t a-mol konnte unter den Anwesenden auch Vertreter der Behörden und sportlicher Obrigkeiten begrüßen, in erster Linie galt aber sein Gruß der in so stattlicher Anzahl versammelten Jugend, die immer die / ffllW BMMffl MMvmnwäMcHm nur von Bmbli J\ Trägerin des weiß-schwarzen Banners des Klubs war. In seinen weiteren Ausführungen warf er einen chronologischen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Klubs, erinnerte an längst vergangene Tage, in denen sich oft Freund u. Leid abwechselten, und sprach schließlich allen Mitarbeitern seinen Dank aus. Auch Schriftführer M i h e 1 j a k schloß seinem sorgfältig ausgearbeiteten Tätigkeitsbericht einen Ueberblick über den Werde-' gang des Klubs an. Daß heute der Verein, der vor Jahren unter der drückenden; Schuldenlast kaum ein Fortkommen fand, | frei von jeder Verbindlichkeit ist, ist vor allem ein Verdienst des initiativenreichen Kassiers Direktor L o o s, der nach vielen fahren Ober ein Aktivum - in der Finanzgebarung des Klubs berichten konnte. — Die sportliche Arbeit bestritt der Klub in drei Sektionen. Am meisten in den Vordergrund treten die F u ß b a I 1 e r, die in Apotheker M a v e r einen neuen Mentor gefunden haben. Die wirtschaftliche Gesundung der Sektion trug reiche Früchte. Heute befindet sich die erste 3rtUao. ötn 21. 3I|n1I Mannschaft — als einzige von Maribor — in der Finalrunde der Fußballmeisterschaft und hat so die schönsten Aussichten die Vorherrschaft im Fußballsport Sloweniens zurückzuerobern. Zum Aastrag kamen 28 Spiele, iilevon 10 Melster-schafts-, 6 Freundschafts- und 2 Pokalspiele, deren Gesamtscore 61:53 lautet. Die meisten Spiele bestritt Pepo K I r -b i §, der seinen Rekord auf 344 schraubte. ihm folgt DuSan V 0 d e b mit 158 Spielen. Der beste Torschütze war T I -ö a r mit 13 Treffern. Die Reservemannschaft bestritt 6 und die Jungmannen 12 Spiele. Letztere holten sich auch die Meisterschaft des Mariborer Kreises. Auch im T e n n i s wurde unter der zielbewußten Führung von Direktor BabiC ein erfreulicher qualitativer Aufschwung verzeichnet. In einer Reihe von Wettkämp fen trat die Spielstärke der einzelnen Vertreter klar zutage und auch in mehreren Turnieren blieb der Erfolg nicht aus. Durch die planmäßige Heranziehung der Jugend verfügt heute der Klub über eine Rekordanzahl von Ranglistenspielern. In ganz besonderem Maße lenkten die Wintersportler die sportliche Aufmerksamkeit auf sich. Bei zahlreichen Anlässen stachen die Mitglieder der Sektion hervor, in deren Reihen sich der beste Langläufer unserer Stadt Karl" F a-n e d I befindet, der bisher bereits 61 Starts absolvierte und schon seit Jahren den Meistertitel des Mariborer Unterverbandes behauptet. In den alpinen Disziplinen stach neben Fanedl auch Ernst M a r g u C hervor, der zuletzt die Petzen meisterschaft an sich zu reißen vermochte. In Sektionsleiter 0 0 1 u b 0 v 1 (S und im technischen Leiter P u r k e 1 c hatte die Sektion die aufopferungsvollsten Förderer. Das vom Revisor Kaufmann M a s t e k in Vorschlag gebrachte Absolutorium wurde von der Tagung einstimmig genehmigt. Anschließend ergriff der unermüdliche Hauptfunktionär des Klubs Dr. V a u h-n i k das Wort, um in tiefschürfenden Ausführungen auf die große MIss'on des Klubs zu verweisen und das schöne Jubiläum der 20jährigen beharrlichen Aufbauarbeit ins rechte Licht zu stellen. Unter dem Beifall der Zuhörerschaft berichtete Redner über den Verlauf der Vorarbeiten für das Stadion und über den Ankauf der nötigen Parzelle. An der Oeffent lichkeit liegt es nun, daß sie diese Tät richtig zu schätzen und zu fördern wissen wird. Seine Ansprache schloß Dr. Vauh-iiik mit einem Appell an alle maßgebenden Faktoren, ihrerseits der planmäßigen • Förderung des Sports und seiner BedUrf-jnisse d'e volle Aufmerksamkeit entgegenzubringen. ! Bei den darauffolgenden Wahlen .wurde Dr. S t a m o 1 wieder zum iw-Tiann gewählt, während in den übrigen Ausschuß berufen wurden: Magi-stiatsdirektor RodoSek, Rechtsanwalt Ür, Vauhnik, Apotheker Maver, Direktor Ba-biC, Direktor Loos, Oberbaurat Ing. Ba-ran, Dr. Cazafura, Industrieller Desn ca, Kinounternehmer Gustin, Primarius Dr. Lutman, Frau Zora Ravnik, Diplomkaufmann KoStomaj, Prof. MuSiß, Techniker Vidic, Privatbeamter Miheljak,Privatbeam tcr Grbec, Buchhalter Goluboviö u. Schrift leiter Voglar. Stellvertreter sind Groß'n-dustrieller Hutter, Drogist Kanc, Dr. Ma-riniC, Cafetier Serec und Direktor Zupanc. In den Aufsichtsaus Schuß wur den gewählt Direktor Pogaönik, Kaufmann Mastek, Direktor Dr. Tominäek, während sich das Ehrengericht aus Dr. Ravn'k, Dr. BoStjanCii und Dr. Stor zusammensetzt. Nachdem noch bei den Allfälligkeiten Frau Zora Ravnik, Apotheker M a-v e r, Eugen B e r g a n t für den Olympiaausschuß und der Obmann des Wintersport-Unterverbandes Z o r z u t das Wort ergriffen hatten, schloß Dr. Stamol die eindrucksvolle Tagung. 6eIMlmor6 W Oer VerOaf-lung In Konjice tauchten gestern zwei unbekannte Männer auf, die größere Mengen Zigaretten und Tabak feilboten und bedeutende Geldsummen mit sich führten. Da sie im Gasthaus, wo sie saßen, ein verdächtiges Gebaren an den Tag legten, wurde die Gendarmerle davon verständigt. Die Gendarmen betraten gegen 16 Uhr das Lokal und verhafteten die beiden Männer, wobei die noch vorhandenen Rauchwaren beschlagnahmt wurden. Während nun die beiden zur Gendarmerie gebracht wurden, um einem eingehenden Verhör unterzogen zu werden, griff der 35-jährige Marian F a j 'e r blitzschnell in die Tasche und steckte etwas in den Mund. Es war eine Dosis Gift. Fajer stürzte bewußtlos zu Boden und wurde unverzüglich Ins Krankenhaus nach Celje gebracht, wo er jedoch schon gegen 17 Uhr verschied. Der mit verhaftete 35-jährige N. M a-ö e k gab unbefriedigende Antworten, so-daß die Gendarmerie bisher von der Angelegenheit kein klares Bild erlangen konnte. Es wird angenommen, daß die beiden irgendwo eingebrochen sein dürften und nun die erbeutete Rauchware verkauften. Die Untersuchung wird fortgesetzt, um einen klaren Einblick in die Affäre zu gewinnen. m. Nene Etiterdangea auf dem alten Stadtfriedhof. Auf dem alten Stadtfriedhof wurden die Gebeine von Franz und Johanna Neger, den beiden Eltern des hiesigen Fahrraderzeugers Herrn Neger, ^ammrrmuflfo&fnd &rr II. !7ltari&orrr ^unfltDodDr Am Montag, den 17. d. M. fand im Rah ,iien der diesjährigen Kunstwoche ein Kammermusikabend statt. Ausführende waren das Ljubljanaer Streichquartett, besetzt von den Herren Pfeifer Leon (l. Violine), AdamiC Franjo (2. Violine), Jera] Karol (Viola) und Müller Gustav (Violoncello) und das Holzbläser-Ensemble mit den Herren K o-rosec Slavko (Flöte), Flego Branko (Oboe, English-Horn), Laun Vaclav (Klarinette) und Tur§i(5 Ivan (Fagott). üeber das Streichquartett braucht man keine Worte zu verlieren; es hat seine feste Tradition und bewies an diesem Abend neuerdings seine künstlerische Höhe. Das Holzbläser -Ensemble ist ein junges, bei uns wohl das einzige derartige Ensemble, welches vor zirka einem Jahre durch die Initiative von H. T u r-geschiTffen wurde, im KonzoiU^le ist es bisher noch nicht aufgetreten, wohl aber hat es schon einige wohlgelungene Auftritte im Radio absolviert. Um so bewundernswerter ist seine organische Einheit und harmonische Abgestimmtheit im Spiel und Vortrag. Den ersten Teil der Programmes bildeten drei vom Künstlerklub preisgekrönte Kammermusikwerke. Als erstes brachte das Holzbläser - Ensemble drei Do-natimentis für Flöte, Oboe und Fagott von Karol P a h o r zu Gehör. Karol Pa-hor ist dem Publikum schon durch seine Chorwerke bekannt, außerdem wurde beim Konzert der vorjährigen Kunstwoche sein ebenfalls mit einem Preise bedachtes Streichquartett aufgeführt. Wie das Streichquartett, so sind auch die Divertimentos im atonalen Stile geschrieben. Nun hat sich dieser Stil wie der Re-portage-Stil in der Literatur nach raschem Aufschwung bald überlebt und es ist schade, daß Karol Pahor seine sicherlich nicht unbedeutende Schaffenskraft nicht in andere Bahnen lenkt. Außerdem; ist es schon eine schwierige Aufgabe, für ein Streichquartett zu schreiben, so wird sie bei Blasinstrumenten durch die Eigen heit des Charakters, des Tones und der Spieltechnik nur umso delikater. Das Streichquartett von Leo Novak, welches als zweites gespielt wurde, beweist reiches Erleben und solides technisches Können des Komponisten. Die Form des einzigen Satzes entspricht der etwas gelockerten klassischen Sonatenform. Das Werk wurde mit warmem Beifall aufgenommen. Als drittes hörten wir das Trio für Oboe (English-Horn), Klarinette und Fagott von Ivan T u r § i d. Das Werk zeigt nicht nur in seiner Besetzung, sondern auch In seinem Stile den Einfluß der französischen Musik. Dessen dürfte sich der Komponist selbst bewußt sein und deswegen dürfte er auch die französische, statt der üblichen italienischen Satzbezeichnung gewählt haben. In den drei fast zu knappen Sätzen sind die Gedanken klar und einfach gezeichnet und präzise, dem Charakter der vortragenden Instrumente entsprechend, durchgeführt. Der erste und der dritte Satz sind von einer sprühenden , Leichtigkeit, den zweiten zeichnet die leicht sentimentale Melodik des Haupt-temas, welcher sich der herbe Ton des Englisch-Homs trefflich anpaßt, aus. Den zweiten Teil des Abends füllte das Streichquartett von Blai A r n i C aus. Blaz Arniö ist ein junger Ljubljanaer Ton dichter, der sich durch seine sinfonische Dichtung »Duma« (nach Oton ZupanCiö gleichnamiger Dichtung) einen — wenn auch umstrittenen — Namen gemacht hat. Auch bei diesem Streichquartett kann man von Blaz Arniö sagen, was schon viele von ihm sagten: Amiä hat viele, sehr viele und sehr gute Ideen, jedoch gelingt es Ihm leider nicht immer, diesen Ideen einen ebenso guten Rahmen zu geben. Die einleitenden Worte sprach der Thea terintendant Dr. B r e n C i 6, der den Fort schritt des künstlerischen Schaffens in un serer Stadt darlegte und auf die Schwierigkeiten, mit welchen unsere Künstler zu kämpfen haben, hinwies. Der Besuch war schlecht und' wäre, wenn das Konzert nicht gleichzeitig für ein Abonnement gegeben worden wäre, katastrophal gewesen. Die idealen Bestre bungen des Künstlerklubes verdienten wahrlich mehr Aufmerksamkeit des Publikums. Möglich, daß auch die gleichzeitig stattfindende PreSeren-Feier der Volksuniversität den Besuch des Konzertes beinträchtigte. B. G. Sjamstag, den 22. April 1939. s »Mariborcf Zeitung« Nummer 02. S>ie SebijensuleUuns In Oer SrriiKnöufirie INTERVENTION BEIM FINANZMINISTER. — DIE ANGELEGENHEIT IN BALDE GEREGELT. Die mangelnde Devisenzuteilung bringt die Mariborer Textilfabriken in eine Immer schwierigere Lage, wovon in erster Linie die Arbeiterschaft getroffen er-echeint. Da nicht genügende Zahlungsmit tel für den Bezug der Baumwolle und Qarne aus den Nichtclearingländern von der Nationalbank beigestellt werden, können keine oder nur wenige Rohstoffe eingeführt werden und die Unternehmungen müssen den Betrieb einschränken. In dieser Angelegenheit sprach nun Mittwoch beim Finanzminister Dr. Dju-r i ö i eine Abordnung, bestehend aus dem Banus Dr. N a 11 a £ e n, BUrgern^el- ster Dr. J u v a n, dem Abgeordneten M i-h e 1 2 i £ und Senator Dr. Schau-b a c h, vor und verwies auf die Schwierigkeiten, die sich aus der ungenügenden Devisenzuteilung nicht für die Textilindustrie, sondern für das gesamte Wirtschaftsleben von Marlbor und Umgebung ergeben. Der Minister hörte aufmerksam die Ausführungen der Abordnung an u. versprach, alles zu tun, was in seiner Macht liege. Er werde die Angelegenheit mit der Leitung der Nationalbank überprüfen und dann seine Entscheidungen treffen. I ITALIIN 87 ■ II PADUA Bahnstrceke t Venedig—BotofM Quellen von 8*7 Grmd. «AfinMiiBf. Mdnr - IMtaMimni • IHi (MsitiiiMlbim ■ Itttillh ■ Ciilt 1.1 w. In jedem Hotd Kur Im Hause REALE OROLOGIO: Pen». Lire 45—50 - TRIESTE E VITTORIA: L, 45—55 - SA-VOIA TODESCHINI; L. 36-44 - CORTESI MEGGIORATO: L. 29—36 - DUE TORRl: L 2S-32 . GIACON MONTEORTONE: L 23—28 - MASSAGIO: L. 22—27 - SALUS; L. 22—25 - TERME LITTORIE: L. 20—29 - AURORA: L. 20-27 - ROMA: L. 20—26 -TERME MENEGOLLI; L. 20-25 - BELVEDERE: L. 18-27 - MIONI PEZZATO: L. 18 bis 27 - SORELLE MIONI: L. 18—27 - ALBA: L. 18—24 - BUIA MONTEO^ONE: L. 18—24 - CASINO NUOVO: L. 18-24 - FORMENTIN: L. 18-23 - VENA D'ORO: L. 18—22 - SOLE: L 18—21 - MOROSINI: L. 16—21 Auskünfte: ENIT, BEOGRAD, TERAZIJE 16 sowie sämtliche Reisebüros. 3n fie&rn5ed 3affer geftOrit GRÄSSLICHER UNFALL IN DEN EISENBAHNWERKSTÄTTEN. fköjuiotit Tfcf/rfff REPERTOIRE. Freitag» 21. April: Geachtoseen. Samstag, 22. April um 20 Uhr: »Potop-Ijeol svetc (Die versunkene Well)« Premiere. Ab. B. Sonntag, 23. April um 20 Uhr: »Der öft» tetstn^t«. Ermäßigte Preise. SoIf^uniDcrfität Montag, 24. April: Dr. Rud. KyovsW spricht über KoSecvje. Esplanade-Tonkido. Das erstklassige, auf der Biennale in Venedig mit dem ersten Preis gekrönte (Goldpokal) franzö-(iische Filmwerk »Das Gefängnis ohne Gitter«. Die wunderbare und spannende Handlung, das vituose Spiel und die meisterhafte Regie brachten diesem Film überall einen großen Erfolg. — Es folgt der größte musikalische Film »Moiart« mit Liane Haid und Stephen Haggard. Burg-Tonklno. Der abenteuerliche Lte-besfilm »Eine geheimnisvolle Romanze« mit Trude Marien und Willy Eichberger in den Hauptrollen. Die wildbewegte Liebesgeschichte eines Kolonialoffiziers zu einer charmanten Frau. — Es folgt die aufregende Filmreportage »Die Gefangenen von Schanghai«. In Vorbereitung der neueste Willy Birgel-Film »Signal 17«. exhumiert, um auf den Städtischen Friedhof in Pobreije in der neuen Familiengruft beisjesetzt zu werden. Franz Neger starb 1909 im 76. und dessen Gattin Johanna 1906 im 72. Lebensjahre. m. Evangelisches. Am Sonntag, den 23. d. wird der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr in der Christuskirche stattfinden. Anschließend um 11 Uhr sammelt sich die Schuljugend zum Kindergottesdienst. m. Aaszelchnung. Mit dem St. Savaor-den 3. Klasse wurde der Direktor des 3. Realgymnasiums In Ljubljana Kuno Ho-ö e V a r ausgezeichnet. m. Promoviert wurde an der Universität in Beriln der Geometer Ivan B o n ö a aus Ljubljana zum Doktor der Rechtsund Staatswissenschaften. m. In Ljubljana verschied im Sanatorium nach längerem Leiden der Pfarrer von 2alna Josef Solar. — Friede seiner Aschet m. Offene Singstande des Mftnnerge-aangverelnes. Heute Freitag, den 21. April um 20 Uhr fmdet In der Gabrlnus-halle eine »Offene Singstunde« statt und sind hlezu unsere sangeslustigen Freunde herzlichst willkommen. Für Mitglieder des Männer- und Frauenchores Erscheinen Pflicht! in. Erstaufführung. Morgen, Samstag, den 22. d. gelangt im Theater das Bühnenwerk »Die versunkene Welt« (Potop-Ijeni svet) von Cajnkar zur Erstaufführung. — Sonntag abends wird die melodiöse Operette »Der Bettelstudent« zum ersten Mal bei ermäßigten Preisen wiederholt. * Okkasion-Brillanten bei M. llgerjev sin, Juwelier, Gosposka 15, Verkauf auch auf Teilzahlung ohne Preiszuschlag, 399 * Schönster Ausflug Ins Gasthaus »Pe-sek«, Radvanje. Sortenweine aus Pekre, bekannt gute Küche. 3614 m. Noch trfs Samstag 10 Uhr werden Anmeldungen für die Autocar-Rundfahrt des »Putnik« durch das Weinland der »Slovenske gorice« am kommenden Sonn tag entgegengenommen. Fahrpreis 50 Dinar. m. Der Unterstfltzungsvereln der Elsen-bahnarbelter und -angestellten In Maribor führt die für den 23. d. angesetzte Wahl der Gruppenvertrauensmänner nicht durch, da nur eine Kandidatenliste eingereicht worden war, die der Verwaltungsausschuß bereits genehmigt hat. Darauf werden insbesondere die Ruheständler aufmerksam gemacht. m. Mehr Glflck als Verstand hatte der 28jährige Knecht Ferdinand K r a m e r, der gestern spätabends sich im Hofe des Gasthauses Senica in der Kocljeva ulica (Tattenbachova) auf das Lastauto des Rollfuhrwerkunternehmers B a u m a n n m Pobreije setzte und das Falirzeug in Bewegung brachte, ohne vom Chauffiereti viel mehr als eine blasse Ahnung zu haben. Der Bursche kutschierte einig? Zelt In der Stadt umher und kehrte dann unbehelligt zurück. Als er im Hofe den Wagen wendete, stieß er gegen den Zaun, wobei der Wagen erheblich beschädigt wurde. Der Knecht erklärte beim Verhör, er sei mit dem Auto davongefahren, um es zu erproben, da er ein großer Auto-freund sei. m. Diebstähle. Dem Maurer Franz J a -k o p i e kam vom Hofe eines Gasthauses in der Frankopanova ulica das Fahrrad mit der Evidenznummer 258099 abhanden, — Dem Weber Alois Crnko aus der VojaSnigka ulica wurde im vergangenen Sommer ein Anzug entwendet. Jetzt erkannte er auf der Straße den Dieb und ließ ihn durch die Polizei festnehmen. Es handelt sich um den 40jährigen Saban Dzebanovif. ni. Abgängig ist seit Sonntag die 15-jährige Eisenbahnersfochter Ottilie Fel-5er aus Pragersko, die die zweite Bür-gerschulklasse in Maribor besucht. Bei Stuhlträghelt, Aufblähung, Sodbrennen, Kopfschmerzen infolge Verstopfung bewirken 1 bis 2 Glas natürliches »Franz-Jo8ef«-Bitterwasser gründliche Reinigung des Verdauungsweges. Das Franz-Josef-Wasser wird auch von Bettlägerigen gern genommen und gut gefunden. Reg. S. br. 15.485/35. In den hiesigen Eisenbahnwerkstätten ereignete sich heute vormittags ein gräßlicher Unfall, Belm großen Auskochkessel, in dem die Eisenteile vom Fettschmutz befreit werden, war heute vormittags auch der 35-jährige Arbeiter Jakob K e 1 b 1 aus Limbu§ beschäftigt. Das Unglück wollte es, das Kelbl auf einem nassen Brett ausglitt und direkt In das siedende Wasser stürzte. Die Belegschaft zog ihn zwar rasch aus d?m Kessel, doch halte er bereits derari schwere Verbrühungen erlitten, daß an seinem Aufkom- men gezweifelt wird. Die rasch herbeigerufene Rettungsabteilung schaffte ihn unverzüglich ins Krankenhaus, wo er mit dem Tode ringt. Das gräßliche Unglück hat allseits größtes Mitleid ausgelöst. Mit schweren Verbrennungen wurde auch der 55-jährige Kaufmann Hlnko 0 r-t a n aus Ho{!e Ins Krankenhaus tiberführt, der in einem Rucksack eine Flasche Terpentin trug, die in Trümmer ging. Die ätzende Flüssigkeit ergoß sich ihm auf den Rücken und verursachte gefährliche Verbrennungen. Unkm-Tonkino. Bis einschließlich Mon tag »Der weiße Teufel« (Hadzi Murat), ein gewaltiger Sensationsfilm nach dem Roman von Leo Tolstoi. In der HauptroHe sehen wir noch einmal den charmantesten Darsteller russischer Kosakenatamanen, den unlängst verstorbenen Ivan Mozuhtn, Der Inhalt dieses Films ist aus dem Sikl-osten Rußlands geschöpft und zeigt uns in buntester Reihenfolge Bilder aus dem Kosakenreich. Tonkino Pobreijie. Am 22. und 23. April wird der Lustspielfilm »Seine Tochter ist der Peter« mit Traudl Stark, Paul Hörtji-ger und Maria Andergast vorgeführt. 3W3 Bis zum 21. April versehen die Stadtapotheke (Mag, pharm. Minafik) am Hauptplatz 12, Tel. 25-85, und die St. Rochus-Apotheke (Mag. pharm, Rems) an der Ecke der Aleksandrova und Meijska cesta, Tel. 25-32, den Nachtdienet. JUuBa-hofmtim Samstag, 22. April. Ljubljana, 12 Bunte Musik. 18 RO. 18.40 Kunstvorirag. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Pressebericht. 20.30 Bunter Abend. — Bcograd, 17.10 Konzert. 19.30 Nationalvortrag. 20 Lieder. 21 Konzert. — Beromünster, 18.10 PI. 19.30 Hörspiel. 20.45 Bunter Abend. — Budapest, 18.35 Zigeunermusik. 20 Hörspiel. — London, 19.45 Konzert. 20.30 Hörspiel. — Mailand, 19.20 PI. 21 Komödie. — Paris, 19 Unterhaltungsmusik. 20.30 Hörspiel. — Rom, 1920 PI. 21 »Walküre«, Oper von Wagner. — Sofia, 18 Konzert. 20 Gesang. — Straßburg, 18.30 Konzert. 20.30 Bunter Abend. — Wien, 18 Lustspiel. 18.45 Volkslieder, 20.10 Strauß-Abend. — Berlin, 18 Vortrag. 19 PI. 20.10 Italien. Musik. — Leipzig, 18.15 Tanzmusik. 19 Hörfolge. 20.10 Bunter Abend. — München, 18 Bunte Musik. 19 Kon^^ert. 20.10 Bauernabend. — Shittgart, 18 Vortrag, 19 PI. 20.10 Tanzabend. Volksliedern auf. Den Schluß bildet eine sinnbildliche Darstellung, genannt »Vereinigung«. Vorverkauf der Eintrittskarten an der Knaben- und Mädchenbürgerschu-le in Celje, c. FußbaU und Leichtathletik. Sonntag, den 23. d. finden auf dem Glacis gleich mehrere sportl'che Veranstaltungen statt, d'e allesamt sehr interessant zu werden versprechen. Um 14.30 Uhr beginnen die Auswahlkämpfe im Öiskuswurf u. Hani- ö □ 0taMratofit)unfl in Sfudlianai Der Stadtrat von Ljubljana hielt Don-^ nerstag abends eine Sitzung ab, in der laufende Angelegenheiten zur Sprache gelangten. Bürgermeister Dr. A d 1 e § 1C | beglückwünschte einige Stadträte zu den Ihnen von Seiner Majestät dem König verliehenen Auszeichnungen und händigte ihnen die Orden- ein. Sodann teilte er mit, daß Stadtrat Dr. Heinrich Steska seine Stelle niedergelegt hatte. In Behandlung verschiedener Baufra-":en wird für die Fertigstellung der neuen Bürgerschule in Viß eine Anleihe von 4 Millionen Dinar beim Zentralamt für Ar-beiterverslcherung aufgenommen. Mit dem Ursullnerinnenorden wurde ein Abkommen dahin getroffen, daß das Kloster von seinem inmitten der Sfadt gel'^genen Garten rund 3800 kv, Meter der Gemeinde ab tritt, damit die Subiöeva ulica in gerader Linie bis zur Selenburgova ulica veriän-gert werden kann. Die Gemeinde wird auch mehrere, In der Achse der Straßen-veriängerung liegenden Obiekte um elnej Million Dinar erwer^n, die in vier Jah-, resrenten zu 250.000 Dinar eriegt wird. Desgle'chen wird neben der Peterskirche, eine Parzelle von 6441 Kvmet, um ^ 940.000 Dinar zwecks Straßen'-egul;erung| erworben. Auch Im Tlvoll-Park, am Schloßberg und an einigen anderen Spellen der Stadt werden Grundstücke oder Parzellenstreifen zu Regulierungszwecken angekauft, wofür mehrere Hunderttausend Dinar verausgabt werden. Wink. Herr: »Was würden Sie sagen, Fräulein Lucie, wenn Sie ein Mann hier vor allen Leuten im Saal küssen würde?« Dame: »Ach, sprechen wir nicht davon! Gehen wir lieber auf die Veranda ...« Aus CäU c. Evangelischer Gottesdienst Sonntag, den 23. April, findet der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr, der Kindergottesdienst vorher um 9 Uhr in der Christuskirche statt. c. Personalnachricht. Der Kommandant der Gendarmerieabteilung in Celje Hauptmann P a 1 c 1 (5 wurde zum Professor an der Gendarmerieschule in Ljubljana ernannt. Hauptmann PalCic hat während der Zeit seiner Tätigkeit in Celje infolge seiner Objektivität, seines gerechten fürsorglichen und verständnisvollen Entgegenkommens seinen Untergebenen gegenüber das volle Vertrauen und die Herzen aller gewonnen. An seine Stelle kommt Major Vindekljevic aus Beograd. c. Adrlafeier im Stadttheater. Sonntag, den 23. April, um 4 Uhr nachmittags, ver anstaltet die Jugendabteilung der »Adria-wacht« (»Jadranska straza«) an der Staatlichen Knaben- und Mädchenbürgerschule in Celje im hiesigen Stadttheater eine großangelegte Feier. Zuerst wird das Bühnenspiel »Das Märchen vom Meere« uraufgeführt. Die Urheberin der Bühnendichtung, Anna C e r n e j, wird 'persönlich zugegen sein. Die Spielleitung liegt in den Hunden des Fachlehrers Josef Tomaziö. Hierauf wird der Jugendchor der Mädchen-Bürgerschule unter Leitung von Fräulein Danica Gruden dreistimmige Lieder vortragen. Den Liedern folgen turnerische Uebungen, geleitet von Frau Vera B o 1 h a r und Josef Tomazi^. Anschließend tritt der Jugendchor der Knaben-Bürgerschule unter Führung des Gesanglehrers Pec S e-g u 1 a mit vierstimmigen slowenischen 9Marn)orer Zettunfc Nummer 02. Samstag, den 22. April I93ö. merwerfen fQr den Wettstreit Sloweniens gegen Jullsch-Venetien. Um 15 Uhr beginnt der Meisterschaftswettkampf der Fuß-balljugend des Sportklubs Celje und des Athlet"k-Sportklubs. Die Siegermann Schaft wird Jugendmeister von Celje. >Väh rend der Spielpause findet ein junioren, Geländelauf statt. Der Querfeldeinlauf der Senioren beginnt um 16 Uhr und geht Uber eine Strecke von 5 Kilometer, Am Lauf der Senioren werden auch Läufer aus Ljubljana teilnehmen. Um 16.30 Uhr beginnt das Freundschaftsspiel des Sportklubs Celje mit dem Sportklub »2e!ez-niiar«it aus JVlaribor. c. Chorkonzert. Der akademische Sän-Rcrchor aus Ljubljana veranstaltet am Sonnabend, den 22. d. unter der Schirmherrschaft L M. der Königin Maria im Kinosaal des Hotels »Union« unter dem Kennwort »Das Lied der slowenischen Wiedergeburt« ein Chorkonzert, das um 20 Uhr bepf'nnt. Es werden Lieder, von Potofnik, Rihar, Ma§ek, Fleischniann, Ha] drih, Nedvcd, Vilhar und Jenko gesungen. c, JahreSverSamnilung des Huttnacher-gewerbes. Kürzlich fand in Celje d e Jahresversammlung der Hutmacher Sloweniens statt. Von 60 Hutmachermeistern waren 26 zur Jahresversammlung gekommen. Dem bisherigen Vorsitzenden und Aeitestcn des Hutmachergewerbes In Slo wenien Franz S r i b a r in Celje, der wegen seines Alters seinen Rücktritt erklärte, wurde der besondere Dank für seine langjährige Tätigkeit ausgesprochen. Hut machermeister Franz Sribar wurde zum Ehrenvorsitzenden des Verbandes erhoben. Als Leiter des Verbandes wurde Franz Frank aus Vitanje gewählt, als sein Stellvertreter Fritz C h i b a aus Celje. Ferner gehören dem Vorstande an; Andreas Bcrnik, Franz Erbeznik, Johann Kvas, Franz Fiorjan, Rudolf Pajk und Anton Skok. c. Flschmarkt In Celje. Der Fischerelver ein in Celje hat sich der Mühe unterzogen, in Celje einen regelmäßigen Verkauf von frischen Süßwasserfischen zu organisieren. Begonnen wird damit am Freilag, den 21. April. c. Kino Metropol. Von Freitag bis Mon tag der Musik- und Lebensfilm des grossen Mc sters der Töne »Verdi« mit Benja-mino Gigli, dem italienischen Meistersinger, Ferner wirken Fosco G'achetti und Gaby Morlay mit. In italienischer Sprache. c. Das Union-Kifio wartet von Freitag bis D'enstag mit einer Ueberraschung auf — Pola Ncgri und Harald Paulsen im Mel sterfilm »Die fromme Lüge«. In deutscher Sprache, Heitere Ecke Die Kuh im Grase. Ziegler und Prenzel sind zu einer Gemäldeausstellung gegangen und wandeln durch die Räume. Prenzel bleibt verwundert vor einem der Bilder stehen u. fragt: >'Was stellt denn das vor?« Ziegler wirft einen Blick in den Katalog und antwortet: »Eine Kuh im Grase!« ;>Aber wo ist denn das Gras?« staunt Prenzel. — »Das hat die Kuh aufgefressen!« — »Und wo ist die Kuh? — »Du lieber Himmel,« sagt Ziegler ungeduldig, »du erwartest doch nicht etwa, daß eine Kiih stehenbleibt, wenn kein Gras mehr da ist?« Mut Sie liefen Schlittschuh. Hie u. da steckten Strohbündel als Warnungszeichen im Eis. Aber wer achtet schon auf Strohbiln-del? Mitten in einem eleganten Schleifenlauf stieß sie einen Schrei aus, und schon war sie mitsamt ihren hunderffünfundachtzlg Pfund bis zum Halse im Wasser. Er — im ersten Schock — lief, was er laufen konnte, um nicht auch In das Eisloch zu fallen. Als er — Sekunden später — zu-rückk-^m, um d'e Rettungsaktion zu beginnen, hatte sie sich schon selbst geret- »E'ender!« rief sie, und ihre Stimme kochte vor Zorn. »Als wir heirateten, habe ich dich für einen halbwegs mutigen Mann /rchalten!« »Gewiß!« fitisterte er und sah in ihr rotes ja auch die ganze Stadt von meinem Mut!« Sport 3alfan-0pitle (tr OlUttrI-t(I»ai(r Wie im Vorjahre wird auch heuer von griechischer Seite die Abhaltung von Sportwettkämpfen der Mittelschüler der Balkanstaaten forciert. Während im vorigen Jahre die Kämpfe, für die nur Griechenland und Jugoslawien Ihre Meldungen abgegeben hatten, abgeblasen werden mußten, hofft man sie heuer dennoch zur Durchführung zu bringen. Als Aus-tragsort käme Athen In Frage. Die diesbezüglichen Einladungen wurden bereits versandt. 3lntfr>Olgmpia o|)ne <5n*auf Das Schweizerische Olympische Komitee hat In seiner in Bern abgehaltenen Sitzung eindeutig seinen Standpunkt hinsichtlich der Olympischen Winterspiele 1940 in St. Moritz dargelegt. Es wurde ausdrücklich festgestellt, daß weder im Zusammenhang mit den Winterspielen noch sonst irgendwie Stellung gegen die Skiweltmelsterschaften In Oslo genommen wurde. Bei den Winterspielen in St. Moritz werden weder Skiwettkämpfe noch Skidemonstrationen stattfinden, mit Ausnahme des Militärpatrouillenlaufes, es sei denn, es erfolge in den nächsten Monaten noch eine Einigung auf statutarischer Basis zwischen dem J. 0. K. und der FIS. 0tuOrntm-:]Benf|>!eft 1939 Die Studenten-Weltspiele 1939 werden, wie nunmehr endgültig feststeht, in der Zelt vom 20. bis 27. August in Wien durchgeführt. Die akademische Jugend der Welt wird sich in diesen Tagen in studentischer Kameradschaft zu friedlichem Wettstreit zusammenfinden. Die Weltspiele umfassen Leichtathletik, dann Schwimmen, Wasserball, Fußball, Handball, Hockey, Rugby, Basketball, Tennis, Rudern, Fechten und einen Wehrwettkampf, also den größten Teil des olympischen Programms. Segef- und Motor-kunstflugvorführungen werden das Rahmenprogramm vervollständigen. : Holland—JugosUwien la Beograd. Zwischen dem Jugoslawischen Fußball-verband und Holland wurde für Pfingst-sonntag (28. Mai) ein Länderkampf In Beograd abgeschlossen. : Kusocifiski siegt In »Quer durch Warschau«. Unter Teilnahme von rund 100 Läufern fand am Sonntag der traditionelle Lauf »Quer durch Warschau« statt, des sen Strecke 3 Kilometer lang Ist. Sieger wurde Kusocinskl in 10:05.6 Minuten vor WInecki (10:16,2) u. Janlzewskl (10:21.8 Min.). : Eine Automobfl-Wertungsfahrt veran staltet am 30. d. die Sektion Ljubljana des Jugoslawischen Autoklubs. Auch Motorradfahrer wurden zur Teilnahme elnge laden. : Einen MotorSalon mit angeschlossener Trophäenausstellung hat der Moto-klub »Ilirija« anläßFch seines 25jahrigen Bestandesjubiläums in Ljubljana eröffnet. : 360.000 Dinar betrug der Reingewinn anläßlich der Herausgabe der besonderen Sportmarken Im Rahmen der vorjährigen Balkan-Spiele in Beograd. : xni. Olympische Spiele werden er«t in Helsinki vergeben. Die Entscheidung Über die Vergebung der XIIL Olympischen Spiele 1944 dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach erst im kommenden Jahr in Helsinki fallen, wo im Rahmen der Feiern der XIL Olympiade der lOK zu einem Kon greß zusammentritt. : Olympisches Organisatk>n«kontitee oh ne Vorsitzenden. Der Vorsitzende des Organisationskomitees für die XII, Olympischen Spiele 1940 in Helsinki, Bankdirektor L W. Rangell, ist von seinem Posten zurückgetreten. Gleichzeitig hat Direktor Rangell sein Amt als Vorsitzender des Finnischen Turn- und Sport Verbandes, des Spitzenverbandes der finnischen Körpererziehung, niedergelegt. Direktor Ran-fTell faßte seinen aufsehenerregenden Ent Schluß in einer Sitzung des Finnischen iTurn- und Sportverbandes, auf der die '«chon lange erstrebte Zusammenarbeit laller finnischen Sportverbände herbeigeführt werden sollte. Dir, Rangell erklärte, daß erst d'e Annahme bestimmter Vor-I Schläge die reibungslose Durchführung ,der Spiele sichere. Als die Abstimmung I kein befriedigendes Ergebnis brachte, trat Dir. Rangell zurück. : Zuschauer stecken eine Tribüne in Brand. In MexIko-CUy fand ein bedeuten ides Meisterschaftsspiel statt. Infolge Fehl I entscheidungen des Schiedsrichters kam die heimische Mannschaft zu drei Toren und darüber geriet die* gegnerische Anhängerschaft derart In Wut, daß sie die I Tribüne in Brand steckte, die in Flammen a}ifging. I : Neue Kämpfe für Tommy Farr. Nach dem 12-Runden-Punktsieg Uber den Amerikaner Red Burman haben sich Tommy Farr, der in Amerika bekanntlich wenig erfolgreich gewesen war, wieder alle Ringe geöffnet. . Als sein nächster Gegner wird der britische und Empire-Titelhalter Len Harvey genannt, sodaß Farr die Chance hat, den Titel wieder zu erringen. ' : Mit 70 Stundenkilometer die Marmo-lata hinunter. Auf der Marmolata, der »Königin der Dolomiten«, fand der klassische Abfahrtslauf statt. Der Sieger von 1Ö37, Giovanni Steger (Cortina), gewann • in 2:39,2 Minuten und erreichte auf dem I schweren Kurs eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 70 Kilometer. Vittorio Chierroni benötigte sechs Sekunden mehr und wurde Zweiter. Belgischer Städtebrief: ^ie 5)iaraantenftra6e tton ^ntmerpen Spaziergang durch die Rne Pettcan. Antwerpen (ATP). $ymt>oUicfie Namen. Es gibt Stra&enj die wie Symbole sind. .Die Rue de la Palx ist die Straße des Iluxus, wall Street ist die Straße der 1 Weltfinanz, Fleet Street ist die Straße der 'Zeitungen. Die Rue Pellcan in Antwer-Ipen ist die Straße der Diamanten. »Das soll die Straße der Diamanten sein«, Qienkt man, wenn man zum ersten Mal in die winkelige, dunkle Gasse hineingerät. Sie erinnert eher an ein ost-^ europäisches Ghetto als an den Welthan-delsplatz des strahlendsten und reinsten Edelsteines.. Dabei gehen mehr als drei [Viertel der gesamten Diamantenproduktion der Erde durch diese Straße, ehe sie als Ring auf den Finger eines indischen Maharadscha oder als Brosche am Busen einer Londoner Lebedame landen. Die Chibe der reichcii Hindier. Noch vor einigen Jahren nahm Amsterdam den ersten Rang im Diamantenhan-del ein. Heute hat die Rue Pellcan den Platz der Nieuwe Achter Oracht eingenommen. Die Abschlüsse erfolgen nicht mehr auf einer Börse allein, sondern es gibt gleich fünf verschiedene. Den obersten Rand, der gewlssermas-sen nur der Aristokratie der Diamantenhändler offen steht, stellt der »Diamant Club van Antwerpen« dar. Hier wird durch Ballotage streng geschiebt. Außerdem ist die ZutrlttserlaulMils vor der Zahlung eines Jahresbeitrages von 5000 belgischen Franken abhängig. — Dieser >Club« Ist tatsächlich ein richtiger Klub. Wer nicht Mitglied Ist, hat auch nicht das Recht, In seinen Räumen Geschäfte zu machen. Die zweitgrößte Diamantenbörse Ist die »VereenInging«. Sie zählt 2500 Mitglieder, darauf folgt die »Beurs voor Diamantenhandel«. Hausse auf dem Edetotefamwlct In den letzten Jahren hat die Antwerpener Diamantenstraße emen sehr leblosen Anblick geboten. Wer kaufte schon Diamanten? Viele alte Reichtümer stürzten zusammen. Die Betroffenen verkauften zu Schleuderpreisen und verdarl>en dadurch den Markt. Seit einiger Zelt macht sich at>er In der Rue Pelican eine ungewöhnliche Neu- t>elcbung spürbar. Plötzlich kommen Aufträg« aus der ganzen Weh. Die Preise steigen, die Schleifer bekommen weder Arbeit: es Ist Hausse. Manche Händler machen schon heute ein um Ä> Prozent besseres Geschäft als vor einem Jahr. — Ein hoffnungsvolles Zeichen, das sich auch die Volkswirtschaftler nicht entgehen lassen. Wenn schon der Luxus stärker begehrt Ist, kann eine allgemeine Besserung nicht mehr fern sein. Deutsche Schleifereien als Konkurrenten. Das alles erzählt Monsieur' Charles von Antwerpen, der Präsident des Diamant-Clubs. Er entstammt einer der ältesten Diamantenfamilien der Stadt und ist einer der besten und gelehrtesten Ken ner des Edelstelnweseis. Was die Zukunft des Antwerpener Marktes anbelangt, so ist er freilich weniger optimistisch. In der letzten Zeit Ist für das belgische u. holländische Edel-stelnschlelfgewerbe eine neue, sehr ernste Konkurrenz entstanden. Seit nicht allzu langer Zeit werden auch in Deutschland Diamanten geschliffen. Der SchMff ist zwar nicht so fein und edel wie hier, denn dazu gehört eine jahrhundertelange künstlerische Tradition. Das verwendete Schleifmaterial ist gröber; die Handarbeit Ist durch die Maschine ersetzt. Dafür kostet aber die Bearbeitung in einer deutschen Schleiferei kaum die Hälfte. Dazu kommt, daß Deutschland durch sein Cripswesen den ausländischen Auftraggebern noch einen Zuschußrabatt gewährt. Die Aufträge, die gegenwärtig nach Deutschland vergeben werden, sind noch nicht sehr beträchtlich. Doch die ungewissen Zukunftsaussichten machen den Herrn der Rue Pellcan mancherlei Sorgen... Juwefeiikiuf toi CtM. Wie stellen Sie sich einen großen Diamantenhändler vor? Luxusllmousine, eng lischer Schneider, dicke Havannazigarre und einen höhnerelgroßen Diamanten als Berufsabzeichen am Finger? Nein, so sieht er nkht aus. Der typische Antwerpener Diamantsmann ist ein kleiner gebückter, ärmlich gekleideter Herr, den man eher für einen Altkleiderhändler hielte. Er steht an einer Ecke dem ebenso aussehenden Partner etwas Funkelndes, das er aus einem Stück Seidenpapier herauswickelt. In der Rue Pelican wimmelt es von diesen ärmlich aussehenden Existenzen. Sie stehen in den Haustoren, In den alten und unsaut>eren Caf^s und auf den Clingen der Diamantenbörse. Schwelgend zeigen sie aneinander Ihre Ware. Wird der Kauf abgeschlossen, so fällt nur ein einziges Wort. Dann wandert der Stein von der einen Hand in die andere und der Fall Ist erledigt. Es gibt keine Quittungen, keine Anzahlungen und schrlftH-die Vertrlge. Hier gilt des Mannes wort. Noch niemals soll sich ein Fall von Unlauterkeit ereignet haben. Wenn Ar Treaonchlfiseel verloren gebt« Ebenso merkwürdig ist» daß sich nie ein ueberfall im Diamantenviertel ereig-net. Eine Gangsterbande hätte es kinder« eicht, sich in zwei Minuten um eine MM-llonenbeute zu bereichem. Hier aber herweht Prledllehkelf. jVUn sieht kaum einen Polizisten. Lediglich der große Kassehraum der üiamantenbörse wird durch ein Geheimnis bewacht. Die Chiffre, die zur Oeff-nung der Stahltüren notwendig ist, ken* nen nur zwef Menschen: der Präsident und sein Sekretär. Stiesse beiden zufällig einmal ein gemeinsamer Unfall zu, mit Hilfe eines Sauerstoffgebläses die Tore aufzuschwelssen, flöge man vorher m die Luft, wäre mit Gas vergiftet und wer weiß, durch wieviel andere Arten ums Leben gebracht. Rue Pellcan, welch ein merkwürdiger OrtI 11 Millionen Pfund Sterling betrug Im letzten Jahr der Umsatz eines Geschäftes, das hier In Haustoren und verrauchten CafÄs eingefädelt wird. Oalant Herr Strong: »Unsere neue Köchin kocht wirklich famos. Lange hat mir das Essen nicht so gut geschmeckt.« Frau Strong: »Aber Ich habe doch mitgeholfen.« Herr Strong: »Na, dann verdient sie doppeltes Lobl« Samstag, den 22. April 1939. >Mariborer Zeltung« Nummer 92. Uiiisiliüiakki fffiffrfiTffrftff Ungarn ald ü>ol)frporteur DIE FOLGEN DER ANOLIEDERUNO DER KARKATHO-UKRAINE UND VON TEILEN DEB 9LOWAKEL RÜCKWIRKUNGEN AUCH AUF DIE JUGOSLAWISCHE HOLZAUSFUHR Nachkriegsungam besaß nur wenige | Importt>edarf an Fichtenholz auf die Hälf-Wälder, die den Holzbedarf nicht decken jte, ja vielleicht auf ein Drittel schrumpfen konnten. Duc Holzeinfuhr stand an der Spitze der Einfuhr. Der Wert der Holzeinfuhr schwankte zwischen 27 Millionen Pengö (im Jahrf 1933) und 153 Millionen (im Jahre 1928). Während der Unterschied zwischen diesen beiden Beträgen äußerst bedeuten 1 ist, hat der Anteil des Wertes der Holzeinfuhr am gesamten Ein fuhrwert nur zwischen 9 und 12®/o geschwankt. Die Ereignisse Üer letzten Monate haben den Waldbestand vm Ungarn sehr ansehnlich erhöht, da ihm ju die gesamte Karpatho-Ukraine und beträchtliche Teile der Slowakei zufielen, in denen sich großr Forstkomplexe befinden. Wichtig Ist >tber auch die Qualität der neugewonnenen Waldgebiete. Während ein großer Teil der bisherigen Wälder schon wegen Ihrer Jugend schlecht ausnützbar war — viele wurden erst Im Anfang der zwanziger Jahre auf Grund damals ergangener gesetzlicher Maßnahmen gepflanzt —» stehen Im Karpathenland große auswertbare Wälder zur Verfügung. Ungarn bisaß bisher 2 Millionen Kat.-Joch (l Kat.-Joch = 0.575 Hektar) Wald. Dieser nahm nunmehr um 75®/o zu. wird. Die Holzbilanz Ungarns wird also, wenn auch nicht aktiv, so doch zumindest ausgeglichen sein. Der Rtlckgang der ungarischen Holzeinfuhr kann vor allem den ungarisch-rumänischen^ Warenverkehr beeinflussen, der sich für Ungarn lange Zelt passiv gestaltet hat. Aber auch die ungarlsch-jugo slawischen Beziehungen dürften davon berührt werden. Es ist deshalb damit zu rechnen, daß die Holzausfuhr, die in den letzten Jahren ohnehin stark zurückgegangen ist, nun noch mehr abnehmen wird. Von Interesse ist auch die Frage, wo Ungarn die etwa sich zeigenden Ueber-schüsse an hartem Laubholz wird absetzen können. Diese Ware wird Deutschland zweifellos gerne aufnehmen, falls die übrigen Warenaustauschbeziehungen es ermöglichen. Viel wichtiger ist aber die Veränderung der Tariflage, die es ermöglicht,daß das ungarische Holz in Zukunft über polnisches Gebiet transportiert und im Hafen von Gdynia verschifft werden kann, von wo sein Weg dann nach England und sogar nach entfernteren Ländern offen stehen könnte. Wichtig erscheint Das Waidgebiet machte bisher 12®/o des auch, daß die Sägemühlen im Karpatengesamten Areals aus, der Anteil stieg nun i land beschäftigt werden, um der dortigen auf t7.5®/o. In Bezug auf Brennholz, Holz- Bevölkerung Arbeitsmöglichkeiten zu bie-kohle und Laubrundholz wird Ungarn Iten und zugleich die Exportfähigkeit der selbstversorgend werden, während sein | Waldwirtschaft zu heben. empfänglichkeit verleiht. Bisher sind auch schon 600.0CX) Rinder in Deutschland mit diesem Verfahren immunisiert worden. Die Riemser Einrichtungen reichen aber noch nicht aus. den Impfstoff In solchen Mengen herzustellen, um damit die Seuche binnen kurzem zu tilgen. Man hofft jedoch, nach Fertigstellung des Ausbaus von Riems die Herstellung des neuen Impfstoffes so fördern zu können, daß es mit den dort hergesteltten Impfstoffmengen und bei strenger Durchführung der Schutz- und Sperrmaßnahmen gelingen wird, einen neuen Seuchenzug im Keime zu ersticken. Bei der großen wirtschaftlichen Bedeutung, welche die Maul- und Klauenseuche für die Landwirtschaft aller Länder hat, ist es verständlich, daß sich auch der vom 6. bis 12. Juni dieses Jahres in Dres den stattfindende XVllI. Internationale Landwirtschaftskongreß in seiner Sektion VI mit der Frage der Bekämpfung der Maul und Klauenseuche befassen wird. So wird Ministerialdirigent Professor Dr. Müssenmeier, Berlin, ein Hauptreferat über »Die neuesten Erfahrungen bei der Bekämpfung der Maul- und Klauenseu che halten. Es erscheint nicht ausgeschlossen, daß von dieser Tagung die Anregung zu einem gemeinsamen Vorgehen der europäischen Länder gegen die Geißel unserer Klauentiere ausgehen wird; denn Länder grenzen sind, wie auch der jetzige Seuchengang wieder bewiesen hat, keine wirksamei Hindemisse für das Uebergref fen der Seuchc von einem Land auf das andere. . 30rffii6niAtr [ u b 1 I a n a, 20. d. Devisen: Berlin 1776.12 bis 1793.88, Zürich 995 bis 1005, London 207.10 bis 210.30, Newyork 4408 bis 4468, Paris 116.92 bis 119.22, Triest 232.05 bis 236.05; deutsche Clearingschecks 13.80, engl. Pfund 238, im freien Verkehr 258. Zagreb, 20. April. —-Staatswerte: 2H% Kriegsschaden 437—440, per April 435—442, 6% dalmatinische Agrar 0—86, 7% Investitionsanleihe 0—99, 7% Blair 0 ^7, 8% Blair 0—96; Agrarbank 0—216. Von belgischer Seite ist ebenfalls ein interessantes Angebot gemacht worden, und zwar ist man In Belgien bereit, an Jugoslawien Eisenbahnmaterial im Werte von einer halben Milliarde Dinar auf langfristige Abzahlung zu liefern. Was die englischen Finanzkreise anbelangt, so sind sie ebenfalls bereit, an Jugoslawien EisentoahnmateHal, Insbesondere Lokomotiven, zu liefern. Die englische Gruppe interessiert sich hauptsächlich für die Errichtung von Süos in Jugoslawien. Es ist selbstverständlich, daß man an maßgebender jugoslawischer Stelle alle diese Angebote äußerst kritisch betrachtet, und deshalb, well Jugoslawien in erster Linie nur diejenigen Kredite Interes-^ ^ _ sieren, die eine Erhöhung der jugoslawi- Frankrelch, Deutschland, Italien, Belgien sehen Ausfuhr zur Folge haben würden, und England bieten Jugoslawleo Waren trebitannehote an ^uaoflaiDlen kredite an. Beograd, 20. April. Trotz der kritischen internationalen Spannung, deren Entwicklung nicht vorgesehen werden kann, sehen die ausländischen Finanzkreise in Jugoslawien einen ausgezeichneten Markt. Während In anderen Staaten al- ff« oiraul- un» ftlauenfnidAe erfo<(irefach dem letzten Ausweis der Nationalbank auf 6930.5 Millionen unc hat sich demnach in drei Wochen um gute 400 Millionen Dinar erhöht. X Zum Vertrieb von Kalidünger wurde in Beograd eine Aktiengesellschaft mit I Million Dinar Kapital gegründet. An der Gründung s'nd das Berliner Kali-Syndikat und die Sociötö de Pottache in Mühlhausen (Elsaß) interessiert, die als Vertreter des internationalen Kallkartells diesen Kunstdünger einführen werden. X Zwecks Ausbaues des Spitalswesens wird der Staat be'm Zagreber Zentralamt für Arbeiterversicherung eine Anleihe von 25.8 Millionen Dinar aufnehmen. Die Anleihe wird zu 6% verzinst und in spätestens 30 Jahren aus den Eingängen des Sanitatsfonds getilgt. Mit den neuen Mitteln werden u. a. das Krankenhaus in Ljubljana und die Anstalt für Qeisteskran TBCHNISCHEX Ite in Novo Celje erweitert werden. Das Zentralamt hat bereits entsprechende Beschlüsse gefaßt. Auch wird diese Institution den Bau der Expositur in Celje zu nde führen und das Thermalbad in LaS-^0 mit der Zentralheizung ausstatten, so daß es auch im Winter benützbar sein wird. X Das Aktlenkapital der Bata-Werke n Zita beträgt gegenwärtig 526.2 MD'o-nen Tschechokronen. in der demnächst stattfindenden Generalversammlung wird das Aktienkapital etwas gesenkt werden, X Die Schwelneatisftihr nach Deutschland wurde für den Monat April geregelt, Der Uebernahmspreis beträgt franko Wien 10.50 Dinar pro Kilo Lebendgewicht. X Noch eme Propagandafahrt mit heimischen Treibstoffen. Unlängst fand in den östlichen Teilen des Staates eine Pro pagandafahrt mit Motorfahrzeugen statt, die ausschließlich mit solchen Hs.':z>,'clfcn betrieben wurden, die in Jugoslawien erzeugt werden, wie Holz, Holzkohle, Spiritus usw. Nun wurde jetzt eine zweite Propagandafahrt angesetzt, die größtenteils durch Slowenien führen wird. Die Fahrt beginnt am 9. Juni in Zagreb, endet am 16. Juni dortselbst und führt über Ma ribor, Celje, Ljubljana, BIed, Su§ak und Karlovac. Teilnehmen kann an der Fahrt jedermann, der heimische Treibstoffe od. Vorrichtungen für den Betrieb mit solchen Stoffen erzeugt sowie die Besitzer von Fahrzeugen dieser Art. X Wiener Borstenviehmarfct war Donnerstag um 2203 Stück größer als In der Vorwoche und betrug 11.700 Schwelm;. Die Qualität war gut, das gesamte Angebot wurde zu folgenden Preisen verteilt: Fleischschweine 150 kg und mehr IIS, \35~]49y, kg 116, 120—134H kg 114, 100—119}^ kg 110, 85—99H kg 110, unter 85 kg 100; Fettschweine: Fette Zuchten 115—116, andere Zuchten und Eber 104, alte geschnittene Schweine 114 Rpf, je Kilogramm Lebendgewicht. X Wiederaufnahme der ungarischen Fierlieferungen nach Italien. Mit den ungarischen Exporteuren kam ein Vertrag zustande, der sie zur Lieferung von 80 bis 100 Tonnen Eiern wöchentlich für die nächsten drei Monate nach Italien verpflichtet. Eine Verlängerung des Abkommens ist vorgesehen. X Wiener Rlndennarkt. Der Auftrieb betrug dieser Tage 617 Ochsen, 121 Stiere, 549 Kühe und 59 Kalbinnen. Hievon stammten 176 Ochsen, 110 Stiere, 534 Kü he und 47 Kalbinnen aus dem Inland. Die Qualität der angelieferten Rinder war gut Bei äußerst lebhafter Nachfrage gelangte das gesamte Angebot zur Verteilung. Es kosteten: Ochsen A 95, B 87, C 77, Stiere A 85, B 77, C 67, Kühe A 89, B 81, C 67 bis 69, D 48 bis 50, Kalbinnen A 91, B S3, C 73 Rpf. je Kilogramm Lebendgewicht. lÜrotllfcAer edhnenfia&rl ffir Viel Aerger und Verdruß gäbe es stets, wenn man als Laie versuchte, für die Aufhängung von Lampen oder für die Verlegung von Rohren oder Kabeln eine sichere Befestigung an der Decke anzubringen. ♦ Da wurde zuerst mit langen Schrauben versucht, einen festen Halt zu finden. Wenn dann Loch neben Loch in der Dek-ke den Beweis erbrachten, daß es so nichts wurde, nahm man Nägel, Draht oder Holzstäbe, die aber den Schaden nur noch verschlimmerten und die Decke npch mehr verzierten. Schließlich stemmte man ein Loch in die Decke und setzte einen Holzdübel mittels Gips ein. Oft wurde die Decke noch dadurch verschönt. daß die Umgebung des Dübcllo-ches Risse bekam und herabfallende Stücke des Deckenputzes weitere Vergipsungen nötig machten. War 6'q Arbeit dann fertig, konnte man vielfach die Enttäuschung erleben, daß sich der Dübel nach dem E'ntrocknen des Gipses wieder lockerte und die ganze Arbeit wiederholt werden mußte. Ein praktischer Schnelldübel schafft f '>Marfborer Zeitung« Nummer 02. Samstag, den 22. April 1939. hier nun wirksame Abhilfe. Er ermöglicht ohne Vorbereitungen, ohne Hilfsmittel und ohne Nacharbeiten eine saubere, schnelle und sichere Befestignug von Lampenhaken, Kabel- und Rohrschellen an der Decke. Nicht nur für Hohldecken, sondern auch für Hohlstein- und Lehmdecken ist dieser praktische und moderne Schnelldübel verwendbar, dessen einfache Anwendung und Wirkungsweise wir in der nachstehenden Skizze zeigen: Bei weichem Putz wird der Dübel mit der Hand durch die Decke gestossen, bei härlerem Putz mit einigen Hammerschlä-gen. Sobald die tropfenförmige Spitze des Dübels die Decke durchbohrt hat, kippt sie rechtwinklig durch den hohen Schwerpunkt um Ihre Achse und der iXl-bel wird so weit zurückgezogen, daß die Spitze fest aufliegt. Dann wird die Muster fest bis an die Decke herangeschraubt und das überstehende Gewinde mit der Beißzange abgekniffen. Während der Dübel auf den ersten fünf Darstellungen eine Rohrschelle trägt, ist auf der sechsten die Befestigung eines Lampenhakens gezeigt. b. Oradska Opdna (Mestna obCina). Organ des Jugoslawischen Städtebundes. Erscheint monatlich in Zagreb. Nr, 4, Aprilnummer. b. Vesnik Dmitva FruSka Qora. Aprilnummer. Erscheint monatlich in Novi Sad Jahresabonnement 15 Dinar. Einzelnummer 1.50 Dinar. b. Faktorski Olasnlk. Organ des Jugoslawischen Faktorenvereines. Zagreb, Erscheint monatlich. Aprilnummer. Mit dem »Prosvetni Qlasnik« als Beilage. Jahresabonnement 60, Einzelnummer 2 Dinar. b. Literarische Flugblätter. Aprilnummer. Verlag J. Engelhorns Nachf., Adolf Spcman, Stuttgart. Mit 4 Bildern, b. Zeitschrift für Qeopolitik. Verbunden mit der Zeitschrift für Weltpolitik u, Welt Wirtschaft. Herausgegeben von Dr. Karl Haushofer. Kurt Vowinckel Verlag, Heidelberg. Preis vierteljährlich 5.50, Einzelnummer 2 Mark. Aus dem Inhalt: Nowak: Böhmen und Mähren; Richter: Die geopo-iitische Stellung der sieben Großmächte; Otte: Europas Stellung in Ostasien; Zau-nert: Der Zerfall des oberrheinischen Rau mes; Daiichow: Die deutschen Landschaften in ihren Zeitungen usw. b. Malaria Monthly. Organ zw Bckimp fung der Malaria. Aprilnummer. Die Artikel sind in verschiedenen Sprachen gehalten. Erscheint in Amsterdam. b. Cotta^ Ein Bericht. Hauszeitschrift. Verlag F. 0. Cottasche Buchhandlung Nachf., Stuttgart, Erscheint einstweilen zweimal jährlich, mit Buchbesprechungen. b. Die Galerie. Monatsblitter der internationalen Kunstphotographie. Wien. Aprilnummer. Mit prachtvollen Aufnahmen aus verschiedenen Ländern. Aufschlußreiche Beiträge aus allen Gebieten der Lichtbildnerei, Preis pro Einzeiheft 1.20 Mark. b. Der Arzt als Erzieher. Sammlung ge meinverständlicher ärztlicher Abhandlungen. Verlag Franz X. Seitz, Abt, Aerztl, Verlag Otto Omeiin, München. In letzter Zeit sind in diesem bekannten Verlag wie der einige volkstümliche Werke erschienen, de sich allgemeiner Verbreitung und großer Beachtung erfreuen. Aderverkat« kung oder hoher Blutdruck. Ihre Bedeutung für Gesunde und Kranke. Von Dr, Karl Barth, — Wie «011 ein Herzkranker leben? Wie soll man leben, um nicht herz krank zu werden? 4. Aufl. Brosch. 0.80, geb. 1.50 Mark, — Das A'thma und sehie Behandlung. Von Dr. Max Bickel. 3. Aufl. Brosch. 1.80, geb. 2.70 Mark. — Darm-Tumen. Ein einfaches Mittel gegen Darm trägheit und ihre Gefahren. 3. Aufl. Von K. H. Krohn, Brösel^, 1.35, geb. 2.225 Mk. b. Franz Joseph und Elisabeth. Die Tra gik einer Fürstenehe. Von Walter Görlitz. Mit 15 Bildern und 2 Handschriftproben. Verlag Silberburg, Stuttgart. Kaiserin Elisabeth, die »seitsame Frau«, hat jahrzehn telang nicht nur Oesterreich, sondern ganz Europa in Atem gehalten, Ihr tragisches Ende setzte nur den Schiußpunkt unter ein Leben, das voll schwerer Schicksale, aber auch voll hohen Glanzes war. Der Schilderung des Lebensweges dieser Frau ist das vorliegende Buch gewidmet, mit ihr aber auch ihrem Gatten, dem vorletzten Kaiser der gewesenen Doppelmonarchie Franz Joseph. JUeinee Die anerkannt beste Quaiitäts markt Wanderer-PahrrSder Z4I günstigen Zahlungsbedin-gunge.-. P. Ltpoia« Marlbor. Aleksandrova 39. 3036 Zu vermieten moderne Zwel-ilHHOTwobBttmi In Melle. — Anfr. Verw. 3588 K ndeiwa en in neuesten verschiedenen Ausführungen und zu giUnstl-gen Zihlungsbedingungen. F. Lepoia. Maribor. Aieksandro va 39. 3037 lieber einhelligen, behördlich anerkannten Beschluß d. Meister u. Meisterinnen wur den für ausnahmslos folgende verbind liehe Mindestpreise festgesetzt: In der Stad» Pin mm dfj;_PsriolitritJDI^^ In d. 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Die Traumangst ist nicht überwun den, nur eingeschlummert; bei diesem un erkliti'ichen Geräusch will sie wieder erwachen, ohne daß Quitt es hindern kann. Es tastet jemand an ihrer Tür herumi Quitt ist sonst nicht furchtsam, Angst vor Einbrechern, vor Feuersgefahr oder anderen Schrecknissen des tägl'chen Lebens sind ihr fremd. Aber heute nacht genügt ein Geringes, um den kaum beruhigten Schlag ihres Herzens wieder zu beschleunigen. Wer ist da draußen? Wer Icann das jetzt se'n? Dann geschieht etwas ganz Merkwürdiges: Unter der Tür am Boden erscheint ein kleines weißes Rechteck, wächst unter leisem Rascheln in kurzen Stößen immer mehr in d e Breite und liegt schließ- | I!ch still. Jetzt hat es etwa die Form und Größe eines Briefumschlags; wie durch Zauberei entstanden, ruht es vor der Türschwelle und läßt s'ch von Quitt anstarren, ohne wieder ins Nichts zurückzuglei-ten, aus dem es gekommen ist. Und jetzt, da das Wunder sich vollendet hat, wird es w'eder ganz still vor der Tür. Qu4t s'tzt noch immer in ihrem Bett und kann sxh nicht klar darüber werden, ob sie träumt oder wacht. Schließlich wagt sie es, den hellen Lichtkegel der Lampe auf das kleine v'ereckige Zauberwerk zu richten. ja, es ist ein Brief, sie kann Aufschrift und Marke genau erkennen, irgend Jemand muß ihn eben unter der Türschwel-ic h'ndurchgeschoben haben. Wer war das nur? Vielleicht die »Schwarze Hand« oder »Tommy Bill, der Rächer der Enterb ten«? Quitt muß unwillkUriich lachen, als sie an die kleinen, schlecht gedruckten Heftchen ihrer Jugendzeit denkt, die sie damals mit den Jungen um die Wette, versteckt unterm Schultisch, las. M't diesem Lachen verfliegt der letzte Rest ihrer Angst. Sie steht auf und tappt barfuß zur Tür, sie hebt den Brief auf. — Er läßt an Realität nichts zu wünschen Übrig. Er ist mit unbekannter Handschrift an sie adressiert und kommt aus Berlin. Auf der Rückseite steht quer über ihn geschrieben: »Liebste Quitt 1 Vergaß gestern abend den Br'ef abzugeben — verzeih! Nun sollst du ,ihn gleich morgens finden, wenn du aufwachst. Hoffentlich enthält er nur Gutes. Je faimel I love youi Ich hab' dich lieb — eine Sprache reicht nicht aus, es dir zu sagen. Dein Hanno.« Quitt lächelte ein bißchen traurig, während sie das liest. Der gute Hanno... Sie reißt den Umschlag auf, nun ganz ruh'g und ohne darüber nachzudenken, was er wohl enthalten mag. Sie kriecht, einen schweren Leinenbriefbogen in der Hand, in Ihr warmes Bett zurück. Dort dreht sie s'ch die Lampe günstig, gähnt erst einmal herzlich und beginnt dann zu lesen. Auch nicht die kleinste Andeutung einer Ahnung sagt ihr, daß der Inhalt d'e- ses Briefes ihr Leben von Grund auf verändern wird. Quitt sieht zuerst die Unterschrift an: »Ihre Wilfried Starck.« — Wie unerfreulich! Wie war das, hat sie nicht eben geträumt von ihr? Quitt kann sich schon nicht mehr genau erinnern. »Mein liebes Fräulein Petersen 1 Sie werden erstaunt sein, einen Brief von mir zu erhalten, und es tut mir äußerst leid, gerade in diesem ersten Brief an Sie die Rolle einer UngiQcks-botin spielen zu mOssen. Aber das hilft nun nichts, denn ich weiß, daß Sie Wert darauf legen werden, von der fraglichen Sache zu erfahren. Ich habe Ihnen oft gesagt, meki liebes Fräulein, wie sehr ich Ihren einstigen Chef, meinen Freund Doktor Birk, schätze und verehre, Sie haben es mir einmal verübelt, daß ich In ehrlicher Sorge um seine Gesundheit den Verdacht aussprach, daß die groBen Strapazen des Krieges, der Verlust seines Jugendfreundes, mit dessen Witwe er sich nun vermählte, daß diese Schlck-salsschiäge ihn vielleicht doch tiefer getroffen und erschüttert haben, als ein menschlicher Organismus es ertragen kann. Sie waren damals sehr bOse auf mich, liebes Fräulein Petersen, und ich möchte von ganzem Herzen wünschen, Sie hatten recht damit behalten. Aber leider — es wird mir schwer, es Ihnen zu schreiben, da ich weiß: auch Sie verehrten unseren Heben Doktor Birk herzlich — das Schicksal hat sich, Qott sei*s geklagt, fflr meine Befürchtungen entsch'eden. Doktor Birk, unser armer Freund, mußte gestern abend in d'e Heilanstalt Langenberge in Berlin W überführt werden! Sein Geist hatte sich in den letzten Monaten so weit verwirrt daß n'cht einmal mehr die gellebte eigene Frau bei ihm Ihres Lebens sicher wahr! Frau Doktor Birk war vor einer Stunde bei mir, ganz in Tränen aufgelöst, sie hat Furchtbares mit dem bedauems werten Manne ausgestanden. Schon früher hatte sie mir zuweilen schmerzliche Andeutungen von einer Veränderung im Wesen ihres Gatten gemacht, aber wohl nicht geahnt, wie schneit ihr Eheglück solch ein schreckliches Ende finden sollte. Doktor Birk ist sehr krank, vielleicht unheilbar, meint seine Frau. Man muß dankbar sein, daß er der Behandlung in einer geschlossenen Anstalt zugeführt werden konnte, ehe sein Zustand irgend ein furchtbares Unglück heraufbeschwor. Das ist der einzige Trost, den ich in all dieser Traurigkeit finden kann. Mein liebes Fräulein Petersen^ ich weiß, daß diese Nachricht Ihnen ebenso nahegehen wird wie mir. Aber auch Sie müssen gleich mir versuchen, dem ailwaltenden Ratschluß über uns die Sache anheimzugeben und hoffen, daß er alles zum Besten führen wird. Ich weiß mich mit Ihnen verbunden in treuem Gedenken an unsem armen Freund und seine unglückliche Gattin als Ihre Wilfried Starck.« Quitt ist sehr tapfer, sie schreit nicht auf, sie weint nicht, während sie diesen Brief liest. Als sie fertig ist, legt sie das Papier mit der Obergroßen steilen Schrift beiseite und beginnt nachzudenken, mit alier Kraft und Intens tät, die sie nur aufbringen kann. Sie darf jetzt nicht schwach werden, denn sie muß Klarheit darüber bekommen, was diese neue Situation von ihr verlang. Zum Weinen wird sie morgen noch Zeit genug haben. — Doch der nächste Morgen sieht sie schon Im Relsekleld. Ein Köfferchen steht gepackt mit allen Bedürfnissen für ein paar Tage, sie hat dem Mädchen die Schlüssel zum Vorrats- und Wäscheschrank übergeben und sie über alles Wichtige zu instruieren versucht, was das Wohlergehen ihres Vaters erfordert. (Fort^Ptrnnn tol(?t.) Cherreciakteur und für die Rcdaklioa veranlwortllrh: UDO KASPER - Druck der „Mariborska tlskarna" In Maribor. — Für den Herausgeber und den Üruck veranlworllicb Direktor STANKO UliTELA, — Beide wohnhaft in Maribor.