-I«, n»««rr, oin ,«> 74.1«»,?,»»,, ^»««>»,1»» WSvdvnltio», »««k,m,». SokMlsiwnq ls»l«»on ««»wMd»», »»,. LS70> ,a««« v«n»»iwi,g Uft6 Vvedäniok«,«» l7,»«kof, m<«,usd»n ftl'. ZV«). ^Mplvoi?. ^ussSiöm,» ul. tung nxhre-rer kolonialer Streitfragen." Es folgt dann eine kurze Inhaltsangabe der drei Erklärungen, aus denen das Abkommen besteht. Und in dem ?lbs6initt über Frankreich ist das Ereignis noch lakonischer init den Worten: „»?o lonialvertrag mit England" abgetan. TaS ist der ganzi: Niederschlag, den eineö der weltpolitisch bedentsanlsten (5'reignisse deS ?s>. Jahrhundert'? in dieser zeitgeni>ssiscs>en lV^eschichtschronik gefunden ha!. Dieser „Kolonicilvertrag" zwischen Frankreich und England vonl April lW4 ist die aktenmas^ige B-erbriefung dessen, was als „Entente cordiale" in der politischen Sprache der folgenden zwei Jahrzehnte ^^itiert werden Pflegt und was schicksalsbcstiniineud für Europa wurde. Man muft sich erinnern, das, der Burenkrieg UNI die ^alirkiundertwende für England erheblich mehr bedeutete als ein koloniales Mmteuer oder als eine afrikanische Straf« «Mdition. Der <ähe Widerstand des Buren« nolkes smt dem britischen Weltreich nicht nnr lnilitäris6> viel mehr Zu schaffen gemacht als inan in London zuerst annahm, er wurde anck lierlmnani-ANoll für die politische Stellung Englands in der Wte. embkand seine Isolierung, die ihm so lange als „glänzend" erschienen ivar. »NM l?rstl'n Male als bitter. ?lls es na'b de,II s^rieden vor ipereiniaung die .^nde ivieder frei bl''smn. «nchto es nach politischen Freunden, ^n iene .^eit fallen die dem Dettt''ck'en Neick gewichten Angebote ni einer N'<'ltpositisck?l'n VerWndignnq. Für ''i-nii? Eimelfruaen kan?-«'« sie zustande, so für Ostasien im 9lana«tse.?lbkommen. in dw'. der Nor allem in dem Nivali-tätsstreit -Zwischen Nns»''n Testen tre^l^n .ni können. Enisand, von ^^entschlund zurncka<'wiefen. schsys, dann im ?la!hre sein Bündnis init Japan, das diesem Lande erst die sichkeit aab. da? Risiko der kriearif a v c st. «i. Avlii. Die Budapestcr.'torro'pondenz Bntarei't: Las .^talunet: T at a r e s - u ist znriictgetreteil. Gleich nach den des lirteiles inr Prezes; gegen kiie Fül,^ rer der Eisernen Garde begab sich Ministerpräsident Tatarescu in Verleitung deo »kul-tnsminister.^ Angele s c u zuin >tönig in Audienz, ^n dieser Audienz teilte d?r Ministerpräsident dem ^tiinig lnit, das; 7^iln.'n-mlnister I n c » l e !>, Aus;enminister i-t nl e s c n und t>er Ztaatssekrelür des Inner ihre Deniisston angemeldet hätten, aus ivelchem Grunde die Regierung ihren (^/es^nnt rücktritt aninelde. L^'r.^i)nig l)al die Tenl'^i- iion der Reglerlinst liichl angenoinmeii. Tar-ailfhin slnid eil, Ministerrat i'tatl, nach chem sich der ^rnenl ziiui 'ii'nig i>, Alidieiiz kegnti. ^'^n den 3p!it>i:^,endstunde,I zirtiilieiteii !u '^sukarest nlehrer^ Äiniilerlisteu. Tie Regit^-rung^i^Irise ist eine uiilililtelbarc milden Urteile? geiil'i, ^ie faschistische Eiserne <^rde, itlit der die pnrlamei,larische ^Opposition in':ig>esiei»i nnd sich uiii im >t^anlpfe gegen die '.»llleinherrschast der ralen verl'llndet Hut. Tie ^^iige ist !iui',er-er^entlich verivil^^ri^ ^^nticheidinig 'st bislang nicht gefallen. Drohender Kulturkampf in Deutschland Der Kampf zwischen der katholischen .«trche und NSDAP. / Ein päpstliches Schreiben als Anlaß B e r l i n, li. April. Der stille Kampf zwischeti dem .Eatholi-zismns und der in Denlschland alleinherr-fchenden NSDAP niinmt imnter schärfere Forinen an. Den unniittelbareil Beweggrund hiez« gab ein päpstliches Rundschreiben an die deutsche katholische ,'fugend, in welcher diese zum Widerstaild aufgefordert und der päpstlichen Uilterstühung und der Stilnpathien versichert wird. Dieses Nund» schreiben löste trotz dein Umstand, das; es nur in einem westdeutschen katholischen Blatt zum Abdruck gelangte, grosje Sensation aus, obwohl eS von der übrigen Presse verschtvie-gen wurde. Der Vatikan bereitet nun die Generalof» fensive vor uitd gedenkt ein Weis;buch herauszugeben, in welchen! die Berlehungen des zwntordats t''!^erl?a'tnng onn (^^eistlichcll, E!n^ engung der katholischen Jugendverbände usw.) aufgezeigt werden sollen. Mit diesen: Weißbuch beginnt ein Kulturkainpf, dessen! politische Folgerungen noch nicht abzusehen! sind. Als eines der ersten Sturinzeichen ist die Tatsache zu vcrurerken, das; der Vatikan Alfred Rosenbergs „Mtithos i!»es 20. Jahr-Hunderts" auf den Index setzte. Jil deutschen Regierungstreisen ist man reserviert, es wird jedoch behauptet, daß die NSDAP alle Mittel in Szene sehen werde, tim jeden Versuch des Vatikans, die Propaganda gegen das deutsche Regime fortzusetzen, zu vereiteln.^ Alle Anzeichen deuten auf einen Kultur-1 kämpf hin. wie ihn die Geschichte scholl lan' ge nicht erlebt hat. R o m, l». April. Der „tDsjervtNore Roinano", das Organ des i^atilans, veröffentlicht eine Mitteilung, in welcher erklärt »vird, das; der Vatikan weder mittelbar noch unniittelbar die Auflösung der Zentrulnspartei gebilligt habe. Berli n, tj. April, ^in Prozejj, den Mei '^eitungsverleger geführt hattet,, wurde das Urteil voili (Bericht in Duisburg in dem Sinne begrilndet, daß in Deutschland die Notniendigkcit einer eigenen katholischen Presse nicht bestehe. Diese Urteilsbegründung hat ungeheure Sensation ausgelöst. Die dem Vizekanzler von Papen gehörige „Gernmnia" schreibt, es sei nichl gut, weni: auf diesem Wege fort-gefahren iverde, denn in Deutschland gebe es ileben deir Protestanten viele Millionen von.Katholiken. läildischeil ^o^^i.iltieiuoti Uiuer ireiendeu lieuierkle ,nan ^lucl) den pi^ilitischen Milavbeiter 'biniier >>>sch<'n „Pe.pnlinle", s e ii f e > ferner IX',, Geuerliljetrelür Elsenl'a!)uergeivertschnneu (>; i l I -v r>ieser l'^iele^^eiilieit iniirde i>ie !> 'l ü '-!iereiliisi>i>i,i de»^ ^>n'?>ien ">id ^'^rillcu 7^illeriinlilnitiie disl^lilieil. da ,'^llsainiilenl>rttll> <>er ^ezi/ildniil''!ili'.' ii! .!!^e!it'chl^nlt> iiiid ^^sl.'rvl'i'i, luneu niehr lieiü^e. Wer kann ?)!itqlied der NSDAP werden? e e i ! n, ii!k'ililiui !^i.'ichc'piiilei^ielit1),.^ t'ev ersichlli^i ist, lverden siil^ c^i^^ Aiislu^liin^ in k>ie k^ie ii'.i)si.ii.ndei! !)i!igungvii gesordevt: l. Ävijche <'tl,sl!,ii' unlng liis nnchivei-.>luu' I.'io zuriicl. Der .'italidldli! >ars niciu einiiuil mit eii,ei' i^einischtrassigeil Etiesrau ver^x'ivaiet sein, .'i. Der Kandidat inar bis ;n!li '>ll. ,'^äilN!'' iWii nicht Mltgiiei) einer Freliiuiiir^nl^ii^e Tiejenigen, die au.' ^'igeii fi'üs,er teil waren, tonnen nliv Mil^ili-.'lVr nn genonlinen ,v^'id.'n nnd iiieinalo iir die rullg gelangen. Kurze Nachrichten P a r i >>. «>. Die Protestbewelilin.i stehen die '.,oii de, "^iegierüng in ihren ve> anterteil (^>el)all!^- nnti P^'nm'in^ü'irzüiisi.'.i nilnilit an Ulllfanci ui>c> ''lnod^hniiiiq ^uiuiel »lehr .iN. Pari'.' ,vie unch in den Provi.i^i städlen n'iirtiei, in iililtieil noininen, tiie si^-l» iii sch-lirsslen )ii^'ndniilv.'>> j^egen iede.^iiiiznnsi der und Penii.' nen anospr.'cli^'n. Ans^erdeni iitaa,'. ljji, !>! den 'iieilien der ^laatsbeainiDu eiuc selie starte ko,n,nnnislische 'A^iil^.Ni^ni'^tätiqkeit inertbar. Zo rotlelen sich ain Dein >xise l^>ebände-,' des Fi,lan^'.,niinneri!nii.-che Beamten und 'Angestellte znsamnien. nni die Red^'n der kolninunistisctien '.'IqillUoren anzuhören. Die )^eatnlen n^nrd^'n anisi'?ev dert, in ihren Forderniiqen iiii' i.'ine reslirei'e n>icl>^iilais.i>. Die '.'lrl'.'i! ini '^^>>'in!' steriun, wurde ans eine liaide 5tn!il>e iinn',' brechen. Fuftoniening der ». mit der «' Änteniatlonale A m st e r d a lu, ), Paris 22.',.88—?i?7, Pra.i l-le.3ft—l-tZ.lii, Triest österr. Schilling (Privatclearing Frankreich geführt. Er wurde nur vermieden tveil ^ris vor den Drohungen Londons zurückwich. Aber die AtmofphÄre ztvischen ^i^ den Ländern war gerade mit Rücksicht auf die afrikanischen Probleme unerquicklich geblieben. Ettgland empfand das für seirie etwas nnklare Stellung in Aegypten und itn Sudan als lästig. Und Eduard der Siebente, damals der eigentliche Jnspira!ur der bri-tischen Außenpolitik, betrieb die Verständigung mit Paris. Er fand dort, nachdem der ^konslikt von Faschoda einigermaf^en verschmerzt war und die Front der französischen ?lnteressen viel stärker gegen Deutschland als gegen England ausgerichtet war, bereitwilliges Eingehen auf seine ^dem. Am 8. April llXXl unterzeichneten die beiden An^ »enininifter, Lvrd Lansdowne fiir England und Deltassee für Frankreich, einen Bcrtrag, der zunächst eiiltnal die gegenseitigen kolonialen Einsluh- und Jnteressenspliären abgrenzte. In diesent Vertrage verspricht England, an dein bestehenden Zustand in Aegypten nichts zu ändern. Frankreich verspricht, keinen RäumungSterinin zu forderu, d. h. es erkeilnt die britische Herrschaft ln Aegypten endgültig an. Die Gegenleistung Englands ist das Zugeständnis der freien.Hattd iit Marokko an Frankreich. Daneben sind noch Vereinbarungen über die Neufundländer M-scherei, ein alte Streitfrage zwischen den beiden Län^eni, über ein« Grenzberichtigung in Senegambien zugunsten Frankreichs, über eine Teilung der Einflustspären in Siam lind einige weit^ger bedenkende Spezial-Probleme in das Abkonimen e!ngeschlc»ss"lstunge,l man in L-ondon als eitle t^efahr für die eigene Sicherheit betrachtete. Frankreich aber hatte das ^eflihl der Rürkei^dertling durch Eng-land in feiner antideutschen Politik. Der Fall wurde in der Marokko-'^irlse zuin ersten?.1i.il akut. Zwar hatte noch IM', ^lcassee. der e? um Marokko willen schlimnistenfall? znin Kriege mit Deittschland kommeli lassen w.'ll« te, zurücktl'eten müssen. Al^er in, Friilna?,!' lAKi nin der lifonferenz von '.?llgeeira'> er- Mariborer Zeitung" Nmamer 7V. TamStag, den 7. April ISAt. ^ngte Frankreich dank der Un!erstützung (Englands die Anerkennung seiner bevorzug-len ^^teUunfl in Marokko. Wie wesentlich d!c l^uglisch.',, Zekilndantenitienstc für dieses Ergebnis waren, kann man bei Nivosen nach-l'scn. Tic Entente cordiale hatte zum ersten !?!ole ihre Feuerprobe bestanden. 'Als lW7 dann dank der gesl^ftiflen Tätigkeit (Eduards de« siebenten die Berftän. ^istunq Pvischen England und Rußland her-i'eiqcführt wurde, wuchsen das franMi^ l^^uisischc Bündnis und die engl,sch.franHSfi. Entente cordiale zur Trivle-Enten^e zu. 'ammen. Friede bis 1945 Sowjetunion und die baltischen Staaten. «US einer Rede Litoinov«. M o s ! ti n, 7>. '.»tpnl. '-ü^erläni^crunfl de(' ^^lichtaii-!?risfvatk.'.> milchen dn' Zmvj^'liinion, Li-lnlken n. Sstilind ln? juin liicft »er riissischl' Ü.^^'sk!.'fnilimi!sär 9 i ! uj „ n i, i'üie iil.vi'l' Nedc, in der er ans :>ie ^vricdens-«Mchteii der lussischen lierwic'5. ^ie Mn^;? '^Kels. sagte i!itvinl)v, sei vc»in Nil^ ttunqSwas^lsiun innziert und !,if Staaten Mlislen, al'? sit.' klind inäleii, die Gefahr^'n <'ncl »c'ichl'n 'i'.'-itlt niliu sekx.'n. Tie 5ml>iet-imioii l'l.nke del' ^netx'usidi'l? trcii^ ic'sansi'.' 1'? niöil vl'fi .zum s^c'qcnicjs j^e- (.^.? .,l'k'c alx't Staaten 'i:n ,v.'.n^n ^stt'n, k^it' t>i'n '?!?l'ltsl'i(.'dtn ittinil'i' wieder .^m'äsiiden. iDeii ^'rlirlntant l,ohen '^i'st'iüMiiiiti der -owsttlini^in wisl vfsi^^i/sl i'beii iiichi ziuic!b''n: Änin. der '^iiiii Zfi^Iusse teilte Ljtlnnov inil. k»:,'. dir ^oinjetunic^u deiimächst einen Niciit' nutjiif'!?;ii,kt auch mit Finnland al-schlief^en ux'ri)«'. "liustlnnd sei nicht daran ticle;'ken, dtti'. t'ic s>)r('nzl'ii revidiert w.'rdcn. denn oo i'.'i U'edc^r iialivu^rsinislli ni'csi -^Xliininistisch. Tie l'in^ziiil' der -i^injelnni^in b<'- dliriii, den Ztnln>.'soziasismn>^ zn errick teil. ,iusa»imentunft Barthou-Reuraih? 'ji li r i April, iit ificht d'i,> d^'r svan Alir'.enininiitl!r li r t Ii n auf it'i iicr Tiiri^r-'iil' durch Teiitirl^lanc» '7:iar^ 'iin v^'lerliner ,'vru'drichslras'.i' l'iiie itni!, ^)N''l- l'io drc'isNindi^l' Ail-^inrat-^' iiiit dcntichcn )^ric!>?.ilch<'>inn?i!sfer rlni R r n r n t si wird. Sverdlovsf, die neue Hauptstadt der Sowjetunion. v li d l' n. April, die )>ienler At^enlnr i^ns M^'skan de-lichret, licrrscht in der ^liwsetresiierlin;^ we-t^on de«.' rapiden Anwachsen-^ der Vevvlte-runjz non Vesvrgni^'. Mi-iStan in bereits eil! ^'>ndustrie^entrnnl iu'>n Millionen O'inwviinern. nnrd bereitrojett sindiert, dein.^iifolge die ^taatc'-^ nem'ulkinui nach deul eheiimlit^ell ^'^etateriil-^ l'ur^, ieyr ^nerdllU'sl, i'll'ersiedeln sc'il, nni > nnct, dieser .Ztadt eine (!!'nlwit'ttung zn sichern.! Kllllkltilhs iiitre Etsilhrtll Die Linke will durch Generalstreik nnd Staatsstreich die Macht an sich reißen / Bereitschaft in alle» Lagern / Paris ein Heerlager P a r : 5 Äprll. Die Regierunc^ D o u m e r u c l)al sich nnnmel^r ents^^lessen. die finanzielle Zanie-innt^ des Landen in ritckiichl'loseste- Weise dnrchzn'i'chren. )lire Mas^nalimkn der lektcn Tage sind l)inlänqli6i dckann!: Abban uon Veainten durch :n den ^kul)<'stand, keine meitcri^n ^'^m^ienststellttiig!.'», Abtian der l^X'hälter ilNl l'!c' 11)''... Alilian der Diäten, -onder^'.nlag^n nin'., ienier der '^»emionen siir.^riegsi^'schäd'sill-. T^ie Linke, die si6i in iliren '>>'ach!»'l)silionen bet>rlil)t sieln, will diese Mas'^n.alinren, die der '>iegiernnl^ an (5rsparunj^e!i Äilli.inen i^ranrs einbringen sl^llen. da.;'.l l>eil:ii.^en. die (^emiiter bic^ zur Siedehitze za erl)itien. Mai! reäinet hiebei anch an den inneren '^miesyalt, der durä) die Senknng der be!chad!l?t».'n pensioilen ini Lager der ^ronttänchfcr ent-stel)en tönnte. Das', sich die S.izialisten niid >1tnii»nnisten aus die '^ienolnlii'u v-irberei-ten, ist der '!iegiernng bokainit, sie liesit.^t be-reits dav. i^sanite. daraus l?ezn.,nei)»nende '!> (^enernUtatZs der die Aktionen der „^enerkrenzritter" leite. ferner init .'i^ilse der „jenneisc potriotiane" und jenen Teile-^ der 7^rontkäinpjl'r, der troh der P>enssr>nensentungen für die faschistische f^cgenw^hr sio) einsetU. einen faickistis-üen Staatsstreich Plane. Die ^iievelutiDn 'oll programniMig aut l. Mai auc'lne.'n>?-fon'itee gebildet, in dein nelien den l)einiischen an6) deutsche, bnlgarische nn-d italienss6>c i^'ionluinnistcn-d'ni'granten sii'.eri. Die '>?^affen l)iezu werdcil an'5 Anaer.' «^eliesert, wo sie von den ails Leningrad cinlangendeii Schiffen abgeladen lverdeii. Die äffen in.^rden in den ^^ndttNriet'ierteln an »>ie tonnsinni-stis6)cn Stoßtrupps lx'rteilt. So wurd:.'n an-gcl'lick? nur im Borinonat .'»O.W» (^?eliicf're ilnd Nevalrer nerteilt. Die loiu.nunislische „^.^nurailite" verweist indessen auf die 'gehei- me Aufrüstung der Rcchtsoerbände. Z^ach Be richten dieses Blattes treffen tägl.ch au-> Spanien groste Seildungen von autaliiati-schen 'Listolcn fnr die Recht'Zorganisationen ein. Die ^euertreuzritter seien nach diesen Behauptungen vollko-mmen unlitäri'ch ouich-gebildet. Die Regierung ist jelbstversiändlich gut unterrichtet und nimmt täglich 'Xazzicn nach Waffen vor. Bislier konnteii nlir geringe Mengen beschlagnahlnt werden, da inan die >>iuvtlager ni6it finden kann. Die Regierung ist fest entschlossen, einen? Putsch enttiegenzutret:!n Sie lief; durch den .^riegslninister '/Marschall eta i n j^ro^:' Trnppi'nkcintins^ente nach '^>aris bringen, nnt jedein Äersuch der l^eir^llaiiinendung en>^ gegentreten zu ti^imen. 5eit denl 2. ?lpril sind alle 5ffe?ttlichcn (Gebäude i'lberau-? ''siwrf bewacht. )n der Links- und -^ieck^tc^presse gelit die >^c!^e nin die Erringnng der Seele de?, fran-zr'siichen Bürgers liieiter. Der betannle'De« pnlierte b a r ii e g a r a y nersncht in seinem Organ nachziiweisen, dar, die L''rich-tung eines faschistischen Äorporatinstaate5 dringend notweiidist iei, bevor die ^ominu-' iiisten ilnd Se.zialisten ihre Einheitsfront gebildet hätten. Aehnliche l'l^edankengänge nili-nifestiert ^ie Schriftstellerin 'Z o r e l li iir der „Ordre", indem sie schreibt, die palilische Unmoral miisse ini Palai..'! 'Z^ourbon isoliert iverden, ferner im ^'^ustiMlast ilnd in der Palizeiprafet'tnr, inzwisäien aber >»erde ^^ralitreich nach italienischi'n?^ deutschem, l>sterreichi'6)eni nird polnischein Muster seine Reinignilg i^ornehinen. Die inneren ren ^-rantreich'.' zeigen sich in «inmer ^eiit-licheren liieninren. l^änl^t von der Re-jzieruiig Touinergue ab, ob sie >>err der Laae bleiben inird nor und na6) deni I Mai. König SeburtStagfeler in Verflen Mit gr^'szen ,'Feierlichkeiten nnirde in die traftigen Neorganisatimi inillen iiii gaii^vii Schach-Pachlaivie beganizeii. />n seiiien ()'l)r raii ein zivei Tage inährende!? karnevalarii de>^ Landes znsaniniengeslvönlten Meiischen iit den Strassen, das; Militär den '^Seg fiir Äugr,iä-sten dec. 'jnges liesanden sich zahlreiche Adoentisleii, die in Londol, an einer groszeu Pcrs«inmlntlg iil der Albert-.'j^uli teili«ehinc>l loollten. lein /.l>'ir der (^>'l'nri.'lag de^^ um jeiiier lal '-L^olte sehr ^x'liebten persisäien slöings ^liecan-en nnirde in der persiichen.".^anpiitadt Tehe->ie'? ,'^-es! neraitstaltet. Die aus allen Teilc» »'enist'ii nerursachteu ein solchev (^iedränge die ^eslwagen freiinachen mns',te. I Dechostung aniisafchiMcher Elemente in Iiaüen .'li l> in, 5>. April, ^^^il P.^nte Tresa iind Tnrin ivurde eiin' 'rnpe-e antisaichisli'cher-ijldisch'sreiiilaur.'ri--i)er -Itgitatoren fes^iieiwinnien, von deneli e'wie'i'n ist, das^ sie init t^eu ilalieiiisch.'n ^^inislranteu'ieiltralen in ^l.'aris in Vervin ^^iliii^ gestanden habeii. ()'>? wurden u. a. die »achsieli<'uden Peisonen tierl)aflet: ei>l qewis-i^'i' Sioit S.'gre als Ansühr-^'r, serner Leo '."l'.aiizlinrg aus ^I^dessa, ^valdi Mnisan, .'»tarl '^''ercelii, .^'arbara Allasoii, ^^nliana Segre, Marens Segi'e, ^?ses Löwti, j>tarl Läw!>, <^)ine. Lmutj, )>iichard Leuy, Leo L!.-'oi ^'äsar ^oloil'bo, b?iannni Guaita, Cainillo Pas t'üali uiid Atlilio Ses^re. dieienl '^usaininenliantie l?ri»igi der römische faschistische „T e u e r e" ioli^ende! vriiizipiell^' ^'eststellunq : „Die ^.dee des ^ .lionisinns läsit sich niit der saschistisch.'n ^ .''^dee iii6>t lizw. der Znsiehörigleit zur ita- > lienis.l^eil 'IZation nicht oereiiiigen. Der de Iäs;l sich uäuilich nicht assiinilieren, da el > Iii der Assiinilatioii eiile Äe^'inlrächtignn«' seiin'r '^iersi'ttlick'teit und einen Verrat an «einer Rasse erl'liett, ansjerdenl inünscht der', .''mde eiile doppelte ?!atiollalität odlir ein danpeltes '^iaterl^ind, n,u ein prl'dilktive'^ ('ileineut zu bleiben, d. h. nn» seiiie eigeilen l^eschäfte zn l'etreiben und um außerhalb' der l^ren.zen einen ü-bernationalen M'k'l-pilntt zu haben. Mder der Krieg llech der itatie,lis6)e Faschismus hab^'n die ^nden d italienischen Nation assimiliert." Jugoslawiens neues VarlamentSgebäude t'» Million«» Dinar bei der Staatl. Hypothekarbank ausgenommen. B e o g r a d,'Apnl. Das '!^au«eninlnisteriunt Iicit bei der Staat Üchen .vnpothetarbanl eine .'lnleihe '.un: t.'» Mill!olN'll Dinar zmecl.> ,'^eitigstellnng des nen.il Pariainents anfgeilouliilen. Urwruill^-lich inurden fiir die ,'^crtigjtellnilq Millionen Dinar in Votaitschlag i^cbracht, dech 'liiis'ite diese Suinille ailc^ ^^rjparungsrinknch« !en herabgeselzl werden, .'^'»erabgeselu niurden die .'tredite f'ir die ?lnsschinürtung des >'^n tericurs. Atn April flndet die '^f'er> iizitation f>"u die ^vertigitellunasarbeiten jsatt, inr die der s!^elamtbetrag von Dinar Iii» Dinar l'ereitgeftellt ist. Al^A b^nd-tcrulin für die ^ertigstellunsi nnir^'ie d^r l. Oktober bestimmt. Die .'"Interessenten liaben eine.'^ianlion von l,23t).lM Dinar, sei es in Bargeld oder Wertpapieren zn erlegen. Srllten die Arbeiten üi.I zum 1. Otlober nicht 'ertig sein, danil bezahlt der Unternebiner eine Vertrax^sstrafe rion '.'.VsXO Din Nro Daa Steinetlopsen als Steuerzahlung. ^ ''T' l Auf der Insel O^nefant au der Westtilsle der Vretotjne herrscht der '5ranch. daß ,'prallen, deren Mnner.die s^ietneindestener lii^lit bezahlen können, im Begebail die Steuerschuld abarbeiten müssen. Slnnswg, den 7. April 1S»4. „Mariborer Zeitung" I^öbms Auftntha» in Dubrovnst Ohne politischen Charakter / Eine Mitteilung ver deutschen Gelanvtlchaft / Miistiker Berlaus ver deutich-tugoslawischen Haudclsvtrlragsvkrhandliingen D ll b r o v n i k, 5. April. Wie bereits in der gestrigen ?^olgc berichtet, ist Retchslniittster und Stabschef Ernst .Ä ö h ,n auf eiiiein qroke,, Wasscrfluflzsttg in Tubiovnik eillgetrofsoil^ ^in Hafeli erfolgte die Begriikltllg von seite»! der Vcru Iteter der Behörden, t»er Mitgliet>er der deutschen Haitdelsvertrngsdelegatilin sowie ciner griisjeven Aitzahl d'eS heilnischcn Publikums und der hier befitidlichcn Ausländer. Reichsminister Nühni dankte iitit war' lnen Worten für den Empfang und begab siäi im 51raftwaqen in das Hotel „Imperial", NW für lhn die Apparteiuents reserniert wa» reu Reichsminister Rölim verbleibt bis 14. d. M. in Dubrovnik. feiner Begritsjung ist auch der deutsche (Gesandte in Veograd, r a n H e e r c n, mit Gemahlin liicr einge. troffen. Ä e o g r a d, April. i^'lvnla.' Die deutsche Gesandtschaft macht die nachstellende Mitteilung: Die Nachrich-tc!t über angebliche (^rklärutigen der Mitglieder der deutschen Handelsvertrngsdelega-tion über den Stand und Inhalt der Verhandlungen haben einige VlStter trotz er-folgter Dementis anläßlich der Ankunft un« seres Ministers R ö h m in Dubrovnit neu-crdittgs zun, Abdruck gebracht, wobei sie in der Richtung politischer Ziele kommentiert tvurdeu, die diesen Verhandlungen zugrunde lagen. Der deutsche Gesandte ist in der ^'a« ge, zu erklären, daß alle .^ioinbi^iationen, die im .'».Einblick auf diese Verhandlungen von irgendwelchen politifcheit '^elen sprechen, di^ über delt Rahinen iibliäier .s^andelsvertragS. berl)andlungen hinausgehen und damit auch i>en ErholttnMufenthalt des .Herrn Reichs-Ministers Röhin in Zusamunnhailg bringen, iej^licher (Grundlage entbehren. Beo g r a d, 5. Aprik. ?ln Wirtschaftskreifen, die den Verlauf der nandelsdertragsverhandlungen mit Deutsch, land aufmerksam verfolgen, verlautet, daß diese Verhandlungen einen raschen und günstigen Verlauf nehmen. Jugoslawien, so heißt es, fei als Agrarland vor allem darauf bedncht, seine Bodenprodukte in Deutschland zu placieren. Es scheint, da^ die Wünsche der jngosllitvischen Landwirtschaft bei der deutschen Delegatim, qrohes Verständnis gefunden haben, da sie bereit ist, Vag. gons Mais abzunelimen, also fast den größ- ten Teil des Maiserportes, ferner üO.(XXj Waggons Weizen, obz,var inan den Wunsch ausgesprochen hatte, l5.000 Waggons nach Deutschland zu lieftrn. Ari>fztcs Entgegen kommen zeigte die deutsche Delegation ferner in der Frage des Erports jugoslawischer Eier. Deutschland ist bereit, Eier im Gegenwerte von 200 Millionen Dinar abznneh-lnen. ^n jugoslawischen Wirtschaftskreisen verspricht man sich von diesen Perhandlungen gro^e Erleichterungen für die jugoska» lvische Landwirtschaft und damit ailch die Milderung der allgemeinen Wirtschaftskrise. Honst Meft oeftorbm W i e n, April. Die bedeutende österreichische i!lksschau-spielerin a n s i Niese ist gestern tibends einem ^chlaganfall erlegen » Mit .Hansi Nie«!? versinkt eine der volkstümlichsten Gestalten des österreichischen Theaters ins Grab, wurde sie doch zeitleben-„der ivelbliche Gircirdi" genannt, ^n 'iv^lkc-ititrlen, oft auch „lit Gesang, koltnte sie das Pitblikunt >>at)rzelinte lang hinreisten. 7^n k»er legten '',eit trat sie erfolgreich auch ln /^ilinen auf, besonder? zu erwähnen ist ihr ,^ilm „Purpttr und Waschblau". Eine ihrer l'eriilimtesten Reslen war ,edech die ..Rose '^erndt". ^n Maribor trat sie zunt letzten Male im „Alitemildling" auf unt» erntete ?alven des Peiiasle?. ^hr Mann lvar it»er l'eruhtnte Ts^eoterdirektor und ^cha'.rsvieler ^o''ef I a r n !v ihr Zchn ist Tirekt'''Nk.'ll-rertreter de^!^ Wiener Volkstheaterci. Äelea Sobreanu freigesprochen Ueberaus mttdes Urteil deS lnilitSrischen Tribunals / Der Mörder Ducas u»v seine Konipluen zu lebenelänglicher ^^vantts- arbeit verurteilt Gel^ime Oarlament»««chlin in Ungarn? Budape st, Wie verlautet, hat sich Negierung eiu schlössen, dem Parlameiii euK'n Geselle:-!-.,!-trag über die Newrm de-' unterbreiten. In diesem -iinu oüen ."»le ??euwahlen zunr ?lbgeord»<'leiu).iu.' lieveil'' im .^'^erbst durchgeführt werden. zwar auf der Basis des allgenieiiieii uii> g. leiinen Wahlrechtes. Die '^ahl der > .'.'u würde sich nach dem neuen auf lS0 erniedrigen Unter gri>ßter Spannung der gesamten po litischen Oefftntliäikeit wurde heute das Urteil im Prozeß gegen die Mi>rder des Ministerpräsidenten Duea und die Mitangeklagten Führer der rumänisch-faschistisck^n „Eisernen Garde" mit Cornel Zelea ^ E o d r e a n u an der spitze gefällt. Räch viertägiger Beratung wurde das nachstehende Urteil gefällt: '^r Attentäter C o n-st a n t i n e S c u und seine Komplicen B e l i nl a c e und Caranica wurden zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verur« teilt. Alle iibrigen Unterführer der Eisernen Garde mit Zelea-Codreanu und General Cantacuzino an der Tpitze wurden jreige' sprachen. B u k a r e st, 5. April. Das Urteil hat in ganz Runiänien riesiges Aufsel)en erregt. Es kann keinein Zweifel unterliegen, das; die Aussagen der Fithrer der parlamentaris6)en Opposition, vor allem die Crklärungint de> Marschalls A vere s-c u und B a s d a - P o e v o d S, die Urteilsfällung vom politischen Gesichtspuiltte beeinflußt haben. Utiter denl Druck der g) falnlten «öffentlichen Meinung des Lande.^ scheint sick) die Regierung zur äußersten Milde entschlossen zu haben. Wie man erfährt, sind politische F^gerungen dieses UrteileS nicht ausgeschlossen. Den Blättern wmde es tro^dem verboten, das Urteil des Militärtribunals in Extraausgaben zu publizieren. Mu^anov nach Berlin und tiest P er ^ i n, 'I Tas Deutsche )!achrichtenk>iir? niel^'e: o Ministerpr^ii'ident und ','!ns^eniinniüev ?'i ii a it o v niird sich in ^lnanzministers S t e pa n ov un-'» Nationalbankpräsidettten M o m e i l n >' ant ^'lpril nach 'i-'ari.^ nt,d b ben. uln die im Oktober des ni/.n- brocheneil Verhandlungen init den glänbigern des bulgarischen staaie? aufzunelnnen. Dariiach wird der l'iilgtniich.' Ministerpr^isideu! ernmali«i P<'rl!N öeiiili>c'ii. uln ntit den Lpiken des Reiche» iitier tWe und vor allem auch wirischaiss'che ges'ragen zn sprechen. Walirscheiiilich Mu>anov ans der Riiekreiie nach in Bttda^>est Anientliall nesnnen, 'iin diele Weise den noriasivil^en 'l^esiich ..Ministerpräsidenten Gönll>ö-- uni-, de-. ininisters in zu ern'i«)^ ii. USA gegen die Zchnldner. W a s s, i n g t o n, Ta!?< Repräsentaitteühans hat sie'?e'-n s'in Geseh angenoinnieli, welchem den '-Z^erlaui nnd Antanf von Oblig.irionen jener Staaten verbietet, die ii)re anieritanischeil Zchuldeii nicht bezalilen. Die '^^ill ist anch vom ?ei-^ angeitoinnten worden und bes>ius nur. »och der Unterschrift des P'asideiiten. ^'.nwider l)andelnde werden uiil !»ierler lii.> ^ ren und Geldstrafen im ^'lusinas^e tii.? -..... Dollar bestraft. Helden des Elses Die Twgvdie der TfcheliusNn Befatzuno / Die ?>erblndung mit ver treibet'den Sien EiSineer auf einer briichigen Eisscholle treil^t und den schrecklics)en Eisstürmen de, Arktis Reuer Marxiftenaufftanb in Oesterreich OcffeiNliche Protestversammlungen der Sozialdemokratcu gegen den Klerofaichlsmus / Konsternierung in Reftierungslreiseu Wien, 5. April. Gestern waren zwei Monate seit dem blutigen Marxistenausstand verstrichen. Dieses Datuul nah Uten di^' noch iininer tlicht gebeugten Sozialdcinokraten zuin Anlaß, in den Wiener Borstädte» und Arbeitervierteln illegale, jedoch öffcn!liche Versammlungen abzuhalten, in denen die Redner schärfsten Protest einlegten gegen die Maßnahmen des Dollfuß-Regiuies. Diese zahlreichen Deinon-stiationell zeigten ebeu, daß die Regierung nicht so im Sattel sitzt, wie es die uniformierte Systentpresse gerne nachweisen ini^ch-te. Acharfstens sprachen sich die marxistischen Redller g vor der Polizei geheitn gehalten worden, daß die Redner beim Eintreffen der Polizei ihre Darlegungen bereits beendigt hatten. Die Polizei konnte ttur lnehr die in Ordnung sich zerstreu enden Teilnehmer beobachten. Spätabends iant es dann in den Arbeitervierteln zu tu-multösen Deinonstrationen, die aber keine weiteren Folgerungen ncich sich zogen, da sich die Deinonstranten beim Eintreffen der Po-li^zei sofort zurltckzog^n. In Regierungskreisen haben diese Vorfälle, die sich auch in anderen Illdustriebe-zirken und Gtädten wiederholten, große Ue-berrafchung und Erregung ausgelöst. Diese Bersainmlungen und Demonstrationen liefer ten der Regierung den BetveiS, daß die so. zialdemokratie trotz des Parteiverbotes nicht tot ist und daß sie sogar vor den» Regierungs terror nicht zurückschrecken. Einige Redner hatten offen erklärt, daß sich die Arbeiter-scliaft die neue Verfassung mit der in ihr verewigten klero-fafchistischen Diktatur nicht werde ruhig gefallen lassen. Die Regierntrg trat in den Bormittags-stundeil zu einer Sitzung zusammen, in der über diese Borfälle verhandelt wurde. Der Bundeskanzler l^eantragte den Vizekanzler Fey als Leiter der gesainten staatlick>en Exekutive, das; er die aufrühreriscrö auf das Eis gerettete Flugzeug ist nach u>ochenlangen Versuchen zuin ^Äart ^^ebracht worden und uttter FÜHruttg des Fliegers P a b u S r i n in liap Wairiareni eiilgetrof-fen. Der Pilot, der in Wankarem mit großer Freude begrüßt wurde, lvird in einigen Tilgen mit LebenSinittelil, Medikamenten und Batterien fiir die Funkstation zl»r Ei-^sch<'lle zitrückkehren. Die in d<'n letzten Tagen nachlassende Hoffnung auf Rettung der schiff-brilchigett ist dnrch den sühnen Flug Vaön?i-tills erticut gestärkt woitien. Außer Babu^-kin befand sich sein Mert>aniker an Bord. Notlan^ng wegen Bereisung. Inzwiscl>en sind die Rpttui^gsarbeiteu für die Schifkbr^ichigen dnrch einen neuen Flng-^eugunfall verziert n»0iden. Nachdenl be- reits dns Flugzeug dc-. russischen Levanovfki infolge stnrnnichen ui der Mhe ron 'il Fliegers slepue v iu de, -ize '"r!.-. Tjeller iAlastal infol.X' '^kebels und snns.'n «chneeialles eine Notlandnnci voln.'inx'i?. ^ln Z^ord des Flugzeuges l'esaus» lu'ch ein amerikanischer Mechmiiter. -j.'snieo te eilten ^^tl^ j^^elier ltiil, der sin l^en de» Piloten ^'ovanevski besliinlni war. >ev uUt den, 'iietsizzenden der Retluinis.^.s'^^ii für die „^st1ieliuskjli''-.i.>üuln>chast, ^tc^lunnis-sar N S a k o u, i.'on Nome ii.-!.!) Kap '^Äinkareni gestartet war, uin i>^ni aus die Rettnngsardeileii zu l^ ilen. '.'lls da,^ von Leoanel'sti gcsieu.'ru' zeug in eine ^.'kel^elbaitt geriet, stieg de', j-iiok bis zu etwa Meter sich die Maschine iittterhalb ^u'lil,!i Äinu ten mit einer dicken Eistnriie. .iii (^schlvindigkeit ^;u verlk'r^n ,.no Dem Piloten gelang es noch i>u lcyten ^'in genbtick, das Flugzeng abzuiangen eine Ä^tastrsphe zu verhiitdern. ^^ennuei'ili trug nur einige Verletzung.'n im s^eücht Kein Beglei-ter. .Gvttrmissör ü^akav, bli"!, .,n versehrt. Wie aus den, ;.'«^ger der -chissl'riicl'igen deneil von dem Leiter der l'rpedUion Z ck m i d t, ilnnier neuer Mut .^uin '?Iils' harren eingeflößt wird, mitgeteilt wird. l,at der ?rlieger Babu^kin, dem jel^t der waglial^-sige Flug zuut Feftlattd geglüikr ist, t^ereils vorher mit dem .^leinflug^^ug mebrer«' Pr^' bMge unternommen. Die Flitge waren anl .verlaufen, obw^chl die Maschine sel^v neliit'en hatte. Babn.«kin ivollte schon frnl^er ^ii'r 'i'i'te starten, mußte den geplanten 7vllr.i aber ii". nter wieder wegen Verschlechterung de-, Wc ters versck^ieben. Das Vager iiberslogen. EiniNn der russischen FIilg^^e:ige. di.. .ur Hilfeleistung tiach ^es^e^eu MariVsr» Humm« 7». Tamswg. 7>m 7. Aprll 1SZ4. nnd. dem wichtigsten ZtützpuM für die ^et-tung«rbciten, ist co irach cingetrvksenLN ,'^ut.r'prüchen zetzt g«lun<,en, das Lager dn 5ichk'I'vskin"-?esatzunH zu überfliegen. Ei-ne de^' j'^ugzeuges kennte jedoch llichl vorgenommen nvrden, da die Wetter-dies uiiMl^lich machte. Dic letzt«« Berichte vom Lager auf t»er skliibeirden Eisscholle besagen, da^ sich die der ..Tschclju»tln"-Leutl: ernent uer-»chlechtert hat. 'Z^eiin nicht in türzcitcr 'jeit ^ ine erfolgt, dürften alle deul T^zd sicweiht ieitl. „SraftN" mutz helft«. ein großes Luilschiff lvie „iÄrcif ^icppeiitt" iHer „Macon" einen Versuch zur '»icttung de» Mannschaft deS „Tfcheljiistin" ililternehmon, dann Mrde dieser Versuch al-Icl Wahrlchcinlichleit nach gelingen. Dies ist Sic feste Ueberzeugung des Leiter.? deö soivjet lusstlchen arttls6?i.'n Institut»?. Pros, ^»ittdolf 3 a m o I l o » i der in interessanten An^-nliirnngen da^^ Prl'k>lcni dkl vl»rkebrsmlis^i^ ^rn Erschlicstnng des nördlichen (^iimcereS liel?ondelte. Taniejlonie hält die „Tschelsn-sfln"-Tragl^il' nur nir einen linfall. u;:e »r mehr l^der weniger irberall vorkommen kann. Da>> mirdliche (Eismeer 'ei keinesweg'^ s,i an-r,erordentlich gefährlich fiir die Zchif^ahrt, >me nian annimmt. ^amoslovi«? ist ülierzengt, das', die „Tsiu'-liu'?lin"-Äciatzung gerettet wird. Tie arktische l^'Nchichte kenne viele ^-älle von Leuten, die mvnatelang auf einer (5i.''nsel zugcbrachl iiät lt'il ilnd doch schlieszii^) gerettet wurden. Za-inejlovii'' i^laitbt, das; dem (5i>:.brcch-.'r „i.?ra-sin", der init !t«i 'Niaun an nach «>iini.-stok unterweg.? ist und a>n 1.^7. März in t>en ??ordostzeefanal cingelau'en >nar, die '«»cttung gelingen innsse. Dagegen äuijert er 'ich weniger zuversichtlich über die Möglich-feil <'incr '>iettniig durch Flugzeuge. Dazu sei i>is Wetter iin ^rühial^r zn veränderlich, '.'liich die russisclvn Luftschiffe sind nach seiner Meinung nicht dazu geeignet, da iie zu tlein und. (irintm großen Lnftschifk aber könnte die '>>ettnng gelingen. Bücherscbau l'. Das Gilgamesch'vpos. Verlag Rcclatns-l!nlocria^'Bil)liothet??r. 75 Pfg. Tv vorliegende ?lusgnbe in der inetrischen liel,ertragung vo,» Dr. '.'l. 5chott ist nack dem Urtcrt geschaffen und k,crü6sichtigt auch tiir^lich neuaufstcfundene Teile, die hier .z,lm i'Nlcn Male in deut'chcr Zvrachc erscheinen. 3i«' wii-d dent (belehrten iknentbehrlich sein imi> ledent aufgeschlossenem Mem6?cn Freude und Erhebung geben. b Geschichte des Dritten Reiches. >>d. das ^ahr t>er Revolution. Mit 27 Pho los. l'ieb. Mk.. Verlag Coleinan, Lübeck '>^i?i!flid Vade, der Verfasser de? vorliegenden Buches, ist ein 'Mann, der dao ganze '.l^rk Adolf >.'>itlers aus unmittelbarer Nähe miterlebte. Den Kampf um die Macht, dcit Durchbruch und den 5iegeszug der '.^ros^en Bewegung schildert er lnic, anschaulich und un^entein lebendig. b. Autobaby lernt fahren. Verlag KlasiNi^ ^ (5o., Verlin. Prei? I Mk. Der 5inn dieser kleinen Zchrift ist, alle Anfänger im Autofahren auf die kleinen und großen Pannen, welche beim fahren unvermeidlich sind, aumterksam zu inachen, dieselben zu beheben und überhaupt ein Auto n6^tig behandeln zu lernen. Das Büchlein ist sehr übersichtlich und amüsant geschrieben. b. Da» Weib und seine Beftimamag. Von Mathilde Ludendorff. Ludendorffs Verlag, M>:?chcn, geh. Mk. 4.—. In diesem änderst aktuellen uild '»»"cressanten Werke l Aeld beziehen „Maribor" und „Jlirija". deren Treffen diesnlai eine doppelt niichtige Bedeutung zukomnlt. ,.Maribor" ni:nint den Kampf mit ganz l^esonderen Revanchegelüste^ auf, denn das Il:2 rom Vorjahr fordert Sühne. Weit wichtiger ist es, das; sich die Acist--Z6ilvarzen endlich einmal der unglück--!eligen Position am Nullpunkt befreien und an das Oberhaus Anschluß; finden, ^r-'il'ch kann die Meisterschaft praktisch nichi melir gewonnen werden, sodaft .,Maribor" «ne ihn, noch im Vorjahre zugesicherte Repräsentaiien unseres Fußballsports in deu Ttaatsuieister-' schaktskämpfen anderen wird überlassen müs« sen. Die Lage hat sich aber dennoch gebessert seitdem im Team zum Teil wieder seltcs Gefüge obwaltet, dem die Mannschaft noch vor geraumer ^^eit ihre schöichen Erfolge verdankte. Und gerade deshalb kann wan mit einiger Zuversicht dem Treffen tnit „Jlirija" entgegenblicken. Dast „Ilir ia" ai'ch setzt noch zu schlagen ist, haben die beiden Niederlagen der Lsudlsanaer in Graz bcwic-fen. Freilich ist die Aufgabe für „Maribnr" ichwieriger, aber dennoch spricht ^..iel tür einen günstigen Au^qang. Das Tressen geht um lo Uhr im Volk^zirten in szenk. Beim Sroßm Vrei< von Mont'eo » Am Ostersonntag nnirde in Monte Carlo bei vorzu??Iimem ?tienil»veitcr nor einer rie^ sigei» ^^uschonermenge der s^rof^e Autovreil,8 Stundenkilometer) nicht erreichte. Unser Bild zeigt einen Moment ans dem schwie^ rigen Nennen. TennttoMon de« SSK. Maribor Glcick) wie im Wintersport, ist nian überall bestrebt, anch im Tennis alle Voraus^ setzungen zu schassen, um ailch dielen n>cis^en Sport zum Volk'^sport zu gestalten. Bei 'nns hat der Maribor die ^nitia^ive ergriff sen, indem er die Zaisoubeit.äge qlcich um die .^'lälfte herabselUe. Als Ent.?ell sür »'»ie Benützung der sünf mit nllem '.nod<-'rn.'n ^tomsort ausgestntlelen Pläke sn?d nunln.li'' Dinar zu entrichten und dieö für ganze, mindestens si< ben Moniile andauernde Saison, n^ol?ei den Tpielern das i^tlnbhaus mit Umkleideräumen, Duschcn nnd -onnen-bad sowie der Part mit 'einen anheimelnden Nischen zur Verfügung stehen. Wohl sedenl Spor'.sreund ist nutlmebr die Mi^glichkeit ge boten, diesen schönen Sport bisli.-, zu betren ben. Anmeldungen ninnnt täglich t^iscki^n 17 und 18 Uhr der ^ektionsleiter .^err Radovan KePec i>n Manusakturwarenl^anc M. E. Keper am s^rasski trg 1. entge^K'n. : G. U. Rapid sGymnastiktursel. Aus Ersuchen werden die ^^nmnastikkurse. die Frl. Erna Äova«'' leitet, für dieietngen Danien. die mit dein Traiiting ans dem Zportplatz noch nicht beginnen wollen, bis auf nieiteres noch in den bisherigen Uebintgsstunden in der Turuhalle Ennkarseva ulica fortgeführt. : S. K. Rapid l?^uhballsettion). >>ente, Freitag, um Uhr niichtige Svielersituing zwecks Aufstellung für das sotintägige <^)ast spiel in Celje. : „Rapid" nach Velj». Die Sck),varzblaue>. tragen kommenden Sonntag in Eelse ein (^ast spiel aus. Den Gegner iverden die wiede-liini emporstrebenden ..Athletiker" abgeben. . Vrfolfle »unserer Tennisrepräsentanten in Aegljpten. Die internationalen Tennis-nieisterschasten in Alei^andriim stehen im .'^eichen einer Neitie von Ueberraschungen. Dell nachhaltigsten ^^Vidcrhall fand der ia-mose Tieg des jungen Pu?n''ec über Menzel, den er niit 7:^. 8:l', nach heroischen, l^anipf niederrang, ^uknljevi'' schlng del» ägnptischen Meister P. t'^randguillot mit tt:k?!lje»iil' mit ii:!, znstimlnen. : Cttpspiele der Beograder mid,^agreber iiigoveteine. Die Veograder tlnd ''iagreber Ligavereine haben einen Plan über die Aus tragung von Eupspieleii ausgearbeitet. Die Eupspiele werden nncl? den, zweirnndi.ieit Punktst)stem ansgetraaen. Teilnelnnen tver-den: aus Beograd VS!>t. .^usioslavisa und -^ZA>l, aus Zagreb Gradjanski, Concordia und HAK.A. Das Turnier beginnt am 22. d. M. und wird nach den Porschristen dc^ INE ausgetragen. Da die Aruppenipiele um die Stas'öme'sterscha>> erst a.::- 1.^. beginnen, können di? Cupspiele bis do^ch'n unter Dach gebracht werden. : FJZ'Gkirennen lS3ö. Für die närh-st^ fährigen FIS.-Nennen, derc'n 'Veranstaltung der Tschechoslowalei übertragen wurde, schlägt der Svaz Lp7.ai'N N'l^S. lTsckiechoslo^ vakischer Ski-Verband) nachstehende Terinini! vor: Iii. Februar Staffellauf, II. Febrilar frei, !5. Februar 18 ^jilometer-Langlaus, 16. Februar komb. Sprunglauf, 17. Febru^ ar einfacher Spruuglauf, 1?. Februar ttiloineter^Dauerlauf. Falls aucli die Ab-fahrts- und Slalomläuse zur Ai'stragung g gehen und alle parteipolitisch orientierten Ärbeitersportler vereinigen. Unter diesen haben die Finnen besondere L eistungen zu verzeichnen, während die Dent chen und Oesterreicher, die den grös;ten Ani 'i)wung in den letzten Jahren ait Mitglied ".irn .^n ver'ieiäinen hatten, dnrch die lpt^te»» uolitischen Ereiarrisse zur Untätigkeit venir-leilt wurden. Die Veranstalter ree .'^17.4 P. ii5, M Meter) vor Sörensen .'^s»!).^ P. nnd ^^ohansen 2s)?.3 P. : Weltrekorde ohne t5nde. Auf der Nenn bann von Linas Monthl^-rn bei Paris ver besserte a^ Donnerstag der Engländer Evston auf einen, 1.5 Liter Niley-Wagen den bestehenden 12 «tunden-Nutomobil-Weltretord auf 1,95)2.^2 knt. Er erzielte eine Stundengeschwindigkeit von 162.70 km. : Guds bleibt Europameister, ^^n Nizza verteidigte der Enropaineister inl Fliegengewicht Pranlle 0;ud6 seinen Titel e fvlgreich gegen seinen Landsmann l^abes. E" schlug Gab.^s über 15 Runden klar nach Pun^teik. : Neuer Sportplatz in Graz. Am Ial^.nti-nigürtel in l^^raz, also fast iin -^taiitin.'.i^rn, wurde dieser Tage eine moderne, auch den gröszten Ansprüchen gerecht werdende' Zvvrt-anlage fertigqcstcllt. Die Anlage ist von UD Meter langen Tribünen nms"umt. Die ..'Initiative für deil Vau hat die Siadtgen' ' ^" ergriffen. Gemütlich. ,.5ie dürfen hier mit '^hr.'n? '.'L^ügelchen ni^lu stellen bleiben", jagte ein Wachebeainter znin Veiiner eines .'i'tleinautos. „Wenn ich wieder znrnclkomme und 5?e hier antreffe, stecke ich das Auto in meine Ta-'che." Sie: ..Vor 2!', fahren hoben nnr geheiratet. E.^ ist nicht zn glauben." _ Er: „Anl liebsten inöchtc ich eö auch nicht glauben." SamAtag, den ?. Up?»! l«i. .MarWorer Zeitung" Nummer 7V. Anttoo d«i ». Apkil Fortschritte unserer Fischerei Aus der Jahresbilanz des Mariborer Fischereivereines wk schon l>erl6>tet haüeit, stand auch üic dil.'sjährigc Veneralver'ainnllnit;^ des '))! a r i b o ». e r F i s ch e r c. i r ^ r e i ii e ö IM Zeichen der grofzstn aufbauenden Äi.b.:it, die unsere liraven Petrijüncier auch i«, gangenoii 7^ahre zuin ^'cttl;cu iins^r^r Fischerei leisttiten. Tie Bereinök'itunz '.var sich ilirci wlchtik^en ".'luMbeu stcts vvll dcwus'.t und unterließ tciu Mittel, wenn cs galt, einlir c^edeihlichell Eullviälunq unseres Fischerei» wssens die Wege zu ebnen, ^n ^'r ^.'eituilg de)t und a» seine Itellc wählte die Vereinsleitung den erproZ?-ten Petrijünger uidd bisherigen Bizcobmann Herrn Priinararzt Dr. D e r n a v e k, der die ?^creiN'.'geschäfte bis zur heurigen l^e-ueralversmnmlu^lg mit grosser Umnchl ulid Liebe s^i r die Zache leitete. Zum neuen Vereins tibmann wurde aber, wie schon berichtet, Herr Prof. Dr. F l u d e r n i t geivähl!, der uns als anerkannter Fachmann in Fischereiange-legenheiteu dafiir gutsteht, das; unser Fischerei l^erein auch weiterhin seinen ihm gestellten Aufgaben voll gerecht werden wird. Die Tätigkeit des Bereines tonz!.'ttlrierte sich, wie wir dem Bericht des rührigen Schrlftführers Herrn siontrollor Gnj ^ ek entnehmen. au6) im letzten l^eschäftsjahr in den Bestrebungen zur endlichen Dnrchfüh' rungi der von allen wahren Petrisüngern schon so sehnsüchtig erwarteten Re ui e r-e i n t e i l u n g, ohne die nne.'<^ege unserer I^is6)gewässer zwecklos erscl?eint '^^enn z. B in einem Fischrevier .gleich IV bis M Fischer mit allen möglichen Mitteln ihr lNücl versuchen, dann kann beim liesteu Willen an eine Hebung unserer ??fischerci wahrlich nicht gedacht loerden. Die unermüdlichen Bestrebuns^en unserer ^rschereivereine wurden endlich v-^n einem Erfolg gekrönt. Im Flußgebiet der Zan n wurde die Reviereinteilung bereits durchge» führt und im heurigen Frühialir sollen die Fluftläufe der D r a u und M u r an die ^Xeihe kommen, loomit dann unsserL ^lsch<^lei endlich eine gesunde b'»ruildlagl.' erhalten würde. Einen zweiten grossen Erfolg stellt sie Tatsache dar, das; die F i s ch e r e i v e r o r d-n n tt g dL'^ ^^andcs ^irain durch l>as heurige Fiimnzgcsetz auf das l^ebiet des eh^malil^eil Preises Maribor au'^gcdehnt wurde, was einem neuen Fischereige'eh gleichtom.nt. Im Porjahr wurde der r b a d r F l s ch e r e i v e r e i n e de>5 Traubanats gegründet und damit die Möglichicit eines engeren .Kontaktes der <'in/,elnen «'^ischerei-vereiue geschaffen. Da.^ nen^v^schasfene B e r-b a n d s li r g a n^ dessen erste ?nt halb srendig errvflten, hall^ ängstlicl> ern'artunas'l.islen (V)c!sichtern zur Zchnle triv^'eln. Bald locweii au6i diese uleinsten sel-bständig genug sein, um ohne Be.sieitnng. nur in ^^esellschäit der .Kameraden. t>en 5chnlmeg zurückzulegen. ^^angsaui luird e?. dann in der ^traf;? wie« der itikl. Mit lwm Laufen geri^teton l>iesich-tern kommen nvch ein pa.ii- Nachzügler, dann find all die blonden und branden ^-äivpre in dein Tor verschwunden. Ein paar 5tun !WtÄtr und KuW Natlonaltheater in Martbvr NepertVire: k^rtitag, tt. April. 2V Uhr: „Los Veilchen von Montmarttee". ?sb Gastspiel Erika Lruzooic. Samstag, 7. 'April unr „Die Rosc von Gtambul". Zum letz:cn Zta. k herabgesetzte Preise. Sonntag, 8. April uni l.') Ilh».: „^urcek". Ernläßigte Preise. — Un, 2<, Uyi: „Nasen im Schnee". Zun? ieNteu Mal! 3tatt dei abgesetzte Prei'e. Aino ^lliOn-^onkino. Der tiros',^' ^'iebessil'.n „Seitenwege des Lebens", ein Fiiii, v!)n s-'l^ lener Schönheit nlit John Bolles und ?nnne in deutscher Sprckche. Ein saubere^-s^'hr gut gemachter Filnt. Jede Zzcne i' U'anitend nttd s6)au>prclerisch erstklassig g.' staltet. Tie .vandlnng ans dein ^'el>en en' nomwen, dav Pnt'tiknm wird iiiitsierisien. Alles in allen? ein Filw, ime man ihn nu'. selten siebt. Burg-Tonkino. Ereignis: '^lisabeili Bergner in? grizsjten aller Filme „Zarin Kn- .^... .V Iviiine uer^ " I>. V^UI ^,^un tharina". .^tliiserin ^tatl)annti und ihre l' schärft und den Fischdieben wird keine Rube '^'^^ -^l'as'.e loie au/^^<"'torb'.'n, bis ^^iebhaber ist das gr^is;te Meisterwert, das iir ..... d. Filnlindnstrie geschafieii wurde. Mülioneu und Millionen ha! die (sittstehunq gestattet. Ter .^^ampf gegen den TrallPe r wird fortgefeht und gehen nutl die diesbezüg-licheit Bestrebungen dahin, das Fischen mit denl Traupcr für eine güwisse Atizahl von Iahrcu überhaupt zu verbieten. Der ^.^crein stellte ferner den ?lntral^, für den e ch t eine Älzonzeit für die 5)iottate März und April und für die B a rbe eine solche für April und Mai. d. i. währeitd der Laichzeit, einzuführen. Im Vorjahr verschaffte sich. der Berein lSl.lXX» 5tüct Forellenlaich ttZ.sttD 'gtürk ^itngbrut wnvden in die Bereinsbäche nnd is>.lXX> t^tück in verschiedene Privatgewässer eingelegt. Ferner wurden W.0Y0 Ztiict Iung-hllÄietl i!l die Drau gebracht. Das BrnthauS fand in '"/n. Rom, daH Heilige Jahr (verlängert bi^ .'i1 Mai): 5l)v/i»:ge Fahrprei^rmäßigung. Mailand, Mustermesse, und Turin, Mode» auSstellung: 7s>°/»iger Fahrpreisnachlaß in Italien. Italien: naÄ) allen Stationen nach !echs-täglgem Verweilen halber Fahrpreis auf italienischen Bahnen. Tunis, Industrie- und Landwirtschafts-.nefse vom 1^1. April bi«^, !. Mai: Fahrpreis-nacl^lässe auf Bahnen und Ichiffen. Elns6)lägige Informationen erteilt das Reisebüro „P u tn i k", Maribor, Aleksan-drotia ccsta 35,, Telephon wo auch alle Fahrkarten, zu Originalpreiscn, ausländische 'jahlungSmittel. Legitimationen usw. erhält« lich sind. Der Schulweg Jeden Morgen um dieselbe Zeit .irivacht ein Heller, lustiger Lärm in der stillen stra ße, in der das schulgebäude liegt. Unzählige trippeln daher, aufgeregte ^ :Uc°ulchei, plappern chm Pau'e. manchmal lltugt ein lautes Lachen oder ' in kleiner' / erlassenen Bestimmung tritnen d?e , n oon IN ,le„.er Apparate nur mit Ablauf eines i.-den Bicr- AnmeldungsvfiWt stlr Nadtoapparate Abmeldung nur vierteljährlich mitglich. In der lettten Zeit sah nch die Postdirrl-tion genölig!. nueder '!!nige nicht angeniel-dete Radil^ap,iarale zu lieschlagnahiue:?. Tie Besitzer derselben gaben vor, di«^ Empwnger hätte ihnen der ^ttadiohändler zur Probe installiert und das'^ sie diesell,en erst dann hätten anmelden wollen, weun si>.! sich für i.'jtte bestimmte Marke entschlossen hätte,l. Da nach den geltenden Bestitnmungen probeineise In stallationen von Radioapparaten nicht geftat tet sitld, können solche Ausreden nicht bc-rüclsichtkgt werden. Jeder Empfüilger, ob er nun definitiv getauft wordeu ist oder nicht, ist tior der Installierung detn zustä-ndi.ien Postanit anzumelden, wobei die vorgeschriebene Abonnementsgelmhr von 75 Di.-iar für jedes Bierteljahr zu entrichten ist. Nach Ablauf des ersten Biertelsahres kann die liühr auch in monatlichen Raten zu 25 Diu. erlegt werden und w:rd dieselbe von Organen der Pvstveuvaltung ein'iehoben. Ferner macht die Post- und T^elegraphen-dirct'tion auf die neue Berfüaung des Ber-kchrsministeriums mifmerksam, wonach die Abnieldung der Apparate nur viertelsährkich »erfolgen kann. Nach der neueti, Ende des - ....... .,1 diesl.''^ Filn'es gekostet. Fabelhafte Aussuntuna. herrliche Bilder, wundcrblir^' Ailfl,al)uicu. glänzendes Tpicl und entzil^iendc Oandlunq zeichnen diesen Film ganz besonders aus. Ein Triumph, eilt Ereignis, cii, Erleliuis! Elisa-beth Bergtter, die größte deutsctx' Filmkünsi lerin, war nou) in keincnr Film so lieruorr.i gend wie eben in^ herrlichsten aller Film > „Kaiserin Katharina". näcbsl tmch Athen und weitei nacli ,''>ai'!i TeUAniiw. Port Za^d, ^^taire. .'ileraiidr'eil und loieder über Athen und .^aloniti -^le l^wamltl'steu kommen je na^, der 'tat. goric auf -Mx» liis.'X>st(» linar pri, Perjon ^>u ftelM. Einzellieiten g.di ^as ^l^ciiebiul' Putnil", '.'lleksandrvua cesta belaiinl. wo auch bis zum 7. ü. dic Ä.nmel.^nn.,en eni gegengenonnnen werden. IN. In Mota ani Murseld verschied di-iel ^age die angesetieile .öesi,,eriii ,>lau Mari Ras l> im hohen Alter von d7 Jahre,-. Die Berbllchene ist die Mutter des Oberst.' i .'c^crrn Mirko R aj h und die ^chwiecier mutter des Ztupschtinaabgeordueten Herr» ^ovro P t 0 v a r. Friede ihrer Ascbe! Freudonjauchzer au?, daß die Mauern der stillen Häuser ividerhallen. „Untergehakt" kommen die Mädchen d!e Strasje -.'ntlang, zu z,veien und zu vieren, manclje mit kurzen, windzerzausten Haaren (ivenn das die Mutti sehen lmirde, die sie so lieb-voll gchürstct ^tk), andere mit steifen Zöpfchen, an denen sich große, lustige Schleifen schaukeln. In o,e,em Alter tragen sie ,wch stolz den Lchul. ranzen auf dem Rücken, der später der Ak-tentÄch^ oder dem Kof'crc5ien uvichj^'n uiuß. teljahres abgemeldet werden. Tie Abmeldun gen sind init einer schriftlichen, mit e'nem ^-Dtnarstempel ver'ehenen Eingabe bis spätestens 31. März, 30. Juni, 30. 5epteulber oder 31. Dezeinber beiiu zuständigen Psst-amt vorzunehmen. Erfolgt die Abmeldung zu einem anderen Zeitputlkt. so ist die Abon-i:ement-gcbühr bis zum Ablauf des betreffenden Kalendervierteljahres zu entrichten. ""b simaei, Mkttern ver. i« ..!^ran,.Ioles"-'^utcr>v W qer.geltcr Mayen, und ?armtäl':^kcit ^'^i' ^ neuzeitlichen -r-rauentteilkund? das ..?tzranz-^oses-??asser in ?.rk'r sehr Zahl von psöNen als rasch. ,iir.erlasi-o '^.'khme^lvs mtrkl?nd erprobt. Das ,,Franz-Joses",:^^itterwass»r ist w Apotheken Trogerien und Spczcrei!).i:ldlu,!. gen erhältlich. nt^Evangelisches. Die in der letzten Folge ^tl lmm damit „orwactisener" aussieht. Am - ^ Schulterriemen schlenkert die Frühstück«ta-' l"r Samstag abend angekündigte Zingswnd^' sche, derett Inhalt nicht selten schon unter^ Plötzlicher Verhinderung des Wegs untersucht und begutachtet wird. I Rathenberg ausfallen.— Und dann die Größeren: Aus dem Trip- ^^^br vormit- peln ist ein flottes Marschieren gsworden > "! Ehristuskirchc ein l^emein- ab-r gelacht. g«schw°»t. geruf«, wich 'wttfindcn. Viel nne bei den Kleinen. Unendlich wichtige' ^kauung. In der Dom- und ^tadr-Dmge sind es. die in den Köpfen der ?Nä'd- Pfarrkirche wurde der Beamte der Zeiden-chen kreisen: wie die „Neue" aussehen wird, labrik Thoma Herr Franz H a a s mil Frl. ob man für morgen viel „aufbekommt", was R a L t ö, einer Tochter der bekann-da.^ vergötterte Fräulein zu Hilde B. gesagt Restaurateurin Frau Raöik, getraut. Als hat und vieles inehr. Hin un^ wieder hört 'beistände fungierten die Herren Kaufmann X! . ____________I? » k ^ ^____ man aber auch die Erörterung ernster Berufsprobleme, das sind die „Grss^cn", für dic? setzt das letzte Schulsahr beginnt. Man bel^mt Achtung vor diesen sungen M>?n-^chenkinderit, die mit ernsten Äesicht^'rn, in dmen sich bereits ein fester Wille nnd frohe Zuversicht malen, von dem Beruf precheir. t»en sie erwählt haben. Sehr oft hört man aber auch erregte Debatten ü!ber neueste Dporteroignisse. und hier Weiler u,rd Buchhalter Leopold Scharne r. Dem iieuvermähllen Paar unsere herzlichsten Glüclivünsche! m. Exkursion nach Palästina und Ägypten. Der Fremdenvertehrsverein „Pntnik" ver-aulstaltet anliw in der vom 21. April bis l6. Mai eine große Exkursion nach Palästina uiü» Aegt»ptetl. Die Fahrt geht über Beograd und Saloniki zu- ' m. Aus unserer grünen Gilde. Die F, liale Maribor des >tliil.is der P o r ll e h u n d e l i e b I) a t, e r in Lsi,bli^in>i lii-'s? gestern abeilds im Iagdsalm, ix-s „Orel ihre zweite Iahresk)aiiptversamnl luug ab. Aus den B-ericiiten der Funktionäre warentnehnien, daß die I^-iliale Marid>'-INI vergangenen s^schäftsial)r ihren Aufga den voll und ganz gerecht wurde. Bei den ^Neuwahlen wurde der bisbericie Ausschus' "üt .Herrn Dil-ektor l o b u (- a r an der 'spitze wiedergewählt. An, l.^. d. findet ei-^ üh iahr s z u cht suche stall. Das Revier ,vird rechtzeitig bekanntgegeben werden. Tie einzelnen ^ e k t i o n e der Maribo^r I a g d v e r e i n s f i l i a l e haben si6> dieser Tage wie folgt kousti tuiert: Z ch i e ß s e k t i o n: Obmann T: rektor Tr. ^wvak^ee, Obmannstellvertreie, Oberst i^ P. Margetic', Schriftführer Ml? ter utid Älmi,en-lneister Vukmanic. — .P r Vagandaaus » 6) u s',: Obmann Tirek !or Lterger, Obmannstellvertreter Ob^r't' leut,,ant ^mmlungen. Unter Leitunsi des Ariliivars Herrn Prof. Bas findet so,lnlag, deic „Mariborer Zeitung^ Nummer 79. 8. d. uol halb 11 Uhr am hiesigen Museum ein Rundgang statt, der fich vor allem auf die prähistorischen Fund« in der Koroßöeoa ulica beziehen wird. m. An der VoltSuniverßM findet heute Freitag, um S0 Uhr der englis^ie Vortrag d«s Londoner Professors Mr. F. L. E d-wards statt. Ter Vortragende wird die englische Architektur an Hand zahlreicher s?ioptischer Bilder beleuchten. m Geinen 9V. Geturtttag begeht Sams-tag in Llov. Bistrica der ehemalige Kaufmann und Direktor der Bezirkssparkasse Herr Hermann S t r a ß g ü t t l. Der allseits geschätzte Jubilar stammt aus der Heimat Peter Roseggers, mit dem ihn auch eine innige Freundschaft verband. Schon vor vielen Dezennien kam Straßgüttl als junger Handelsangestellter zu uns^ Im Jahre 187k erwarb er in Slov. Bistrica das Geschäft Komyary. Im Laufe der folgenden Jahre wirkte Straßgilttl bei vielen Korporationen erfolgreich mit. So >var er längere Zeit Feuerwehrhauptmann und durch 18 Jahre bekleidete er das Ehrenamt eines Direktors der Bezirkssparkasse. Zu dem schönen Wiegenfeste auch unsere herzlichsten Glückwün. sche! IN. Aus der Geschüstswelt. Der Ävufmann HtZrr A^irko F e l d i n ist aus seinen bisherigen Geschäftsräumen nm Grajski trg I, infolge Demolierung des Hauses auf die Ale-ksandrova cesta 13, in die bisherigen Geschäftsräume der Firma ZoStariö übersiedelt. m Aenderung de» Theaterrepertsires. Aus technischen Rücksichten mußte die für Samstag anberaumte Operette „Rosen im Schnee" auf Sonntag abends verlegt werden. Für diese Borstellung gelten stark herab ^setzte Preise. — Eanlstag abends wird statt dessen der Fall'sche Operettenschlager „Rose von Staulbul" ausgeführt. Auch i>ie-ses zugkräftige Ztück gelangt zum letzten Mal in der Saison zur Aufführung und gelten stark ermäf;igte Preise. m. SWV Dinar fiir den Glückliche«. Die -onntag, den 8. d. stattfindende Sokoltom-bola bringt h<'uer ein erlesene Auswahl von lvertvollen Preisen. In« Mit:elpunkt des lebhaften Interesses stehen die namhaften t^ldbeträge von .'Ml) und 2000 Dinar. Ausserdem sind noch weitere zehn große Tonl bolalireise sowie über llXX) sonstige Beste m. Todessturz aus dem dritten Stockwerk. Gestern früh ereignete sich im Hause Tatten-bachova ulica 19 ein entsehlirl^r Unfall. Die schon seit längerer Zeit kränkliche Pensionierte Handarbeitslel^rerin Marie I g l a r stürzte kopfüber über das Geländer des Balkons ihrer im dritten Stockwerk liegenden Wohnung in die Tiefe und blieb auf der Stelle tot liegen. ' m. LebenSmiide. Die 10jährige in der Br-banova ulica wohnhafte Fabriksangestellte I. M. trank eine ziemliche Dosis Lysol. Die Rettungsabteilung überführte sie unverzüg» sich ins .««trantenhaus. Das Motiv der Ber-zweislungstat ist unbekannt. b. „Zugoslavija". Märzhest 19.^1. Verlag in 5plit. Im Jahresbezug Din IVO.-. Diese äußerst geschuiaclvoll ausgestattete Zeik-schrist zeichnet sich wieder durch einen gewähl len Inhalt aus. Reisebeschreibungen und Auf sähe in verschiedenen Spraci?en. Eine hervor ragende Propagandazeitsrift zur Hebung und Neugestaltuitg unseres Fremöenverkelirs b. Gletscher und Vulkane, Bon Dr. Ernst Herrmann. Wegweiser-Verlag. Berlin.Char-lottenburg S. In H^rlbleder Mk. 2.90. Der grosse l^^edankenkreis, der die bewen Elemen--tarl>egriffe „(Gletscher" und „Vulkane'^ umschließt, ist Gegenstand t^ieses neuesten Werkes .'!>errmanns, der als Geologe an zahlreichen wissenschaftlichen Gletscher- und Vulkan expeditionen teilgenomnien hat. Seine vielseitigen persönlicj^'n Erlebnisse in jahrelan-ger praktischer Forschertätigkeit ergänzen seine fesselnden Ausführungen. Der Lebens-Prozes; des Gletschers ist eben'o Mckend geschildert wie die unterirdischen Zusammenhänge der manigfaltigsten Vulkanausbrüche. Eine Arbeit, welche lveiteste Beachtung verdient. l^lite>'5tüt?et äie flMubes!r, der Mndergottesdienst um N Uhr in der Kirche, falls diese aber geschlossen ist, im Gemeindesaal des Pfarrhan-ses statt. c. Trauung. Dieser Tage fand in Ljutomer die Vermählung des Herrn Mirlo L o n» r e c, Rechtsanwaltsanwärters in der .^^nnz-lei des Herrn Dr. Zkalan in Celje, mit Frl. Dessa Fin ^ gar aus Celje statt. Veisiän-de waren für die Braut Herr Slnvko R o-P a s, Fabrikant in Medlog bei Celje, und für den Bräutigam Herr Pec S e g u l a, Musiklehrer in Celje. Dem neuvermählten Paare unsere herzlichsten Glüctwiinsche! c. Aus dem Eisenbahndienst. Die Herren Anton R e p n i t, Josef V orbach und Anton B r e k o in Celje sind zu Eisen-bahnlontrolloreil ernannt worden. c. Aus dem Forstdienst. Herr Alfred M a j z e n o v i e, Unterförster 1. )>Uasse der 7. Rangstufe, ist von der Bezirksl)ai,Pt-Mannschaft in Gornji grad an das Fovstanil nach Celse versetzt worden. c. Strenge Hundesperre! In Medlog bet Celje ist dieser Tage die Hundetollwut ausgetreten. Dies veranlaßte unsere Stadkver^ waltuug, sctiarse Masjnahmen zu ergreisen. In diesem Zusammenhange teilt uns die Rathauskorrefpondenz mit, das^ svrtab bis auf Widerruf alle Hunde so gehalten werden niüssen, daß sie weder Meiisch noch Tier durch Beißen verletzen ki^nnen; sie inüsscn gut angebunden und mit einem Maulkorb versehen sein. Hnnde, die nicht angebunden sind, müssen an der Leine gefiih.t werden. Jede verdächtige Krankheitserscheinnng an Hunden und Katzen ist sofort der Stadtverwaltung zu melden. Hnnde und Katzen - auch Katzen dürfen nicht frei umherlausen! — die eine Person durch Bisse verletzt ha-ben, find sofort aus Kosteil ihres Besitzers dem Amtstierarzt abzuführen. Frei herumlaufende tlÄtzen und Hunde werden rücksichtslos vemichtet. Roch nicht angemeldete Hunde find sofort anzumelden! c. Merkur" tagt. Die Zweigstelle Celje des Bereines der Handels- nnd Privatangestellten Jugoslawiens wird am Freitag, den 6. April um W.3V Uhr im Speisesaal des Hotels „Europa" die vierte Jahreshauptversammlung abhalten. c. Trauriger Osterbesuch. Frl. Ainla R i h-t e r ö i ö aus Äjubljana kam zll Ostern zu ihrem Batcr, dem Schulverwalter i. R. Herrn Rihter^iv in Celje, zu Besuch. Am vergangenen Dienstag bekam Frl. RihterLiL einen Herzschlag und verschied. Frl. Rihter-8l6, von Beruf Postbeamtin, stand im 57. Lebensjahre. Am Donnerstag nachmittags fand am Umgebungsfriedhof das Begräbnis statt, an deni sich viele Freunde und Bekannte der Familie beteiligten. Blumengebinde zierten das Grab. c. Aus den Fluten gehalt. Bergangenen Mittwoch gegen 0 Uhr früh stürzte sich die 27jährige Tischlerstochter Hilde M. auS Ga-berje bei Celje nächst der Ortschaft Lisce in selbstml>rderischer Absicht in die Fluten der Sann. Der Gärtner Herr Richard I a k o-P i n aus Lisce hat dies zufällig beobachtet. Sofort sprang er ins eiskalte Wasser und rettete das Mädchen vor dem Ertrinken. We nige Minuten später brachte der Rettungswagen die Lebensmüde in das elterliche Heim. Der Beweggrund zur Tat ist nicht be» kannt. c. Blutiger Streit. Am Ostermontag geriet der Maurer KoSir aus Loöe niit dem 23jährigcn Besitzerssohn Alois A p o t e-k a r aus B' ezova bei 8martno im Rosental in Streit. Kdkir zog ein Messer und sties; es dem wehrlosen Gegner nnterhalb des linken Armes in die Brust. Der Verletzte musjte in das hiesige Krankenhaus gebrackit werden. c. Verbrüht. Am Ostermontag hatte die siebenjährige Marie Dolin ar aus Re-öica an der Sann das Pech, zllr Mittagszeit einen Suppentopf umzuschütten. Die siedendheiße Suppe rann dem unglücklichen Mäd-chen über Gesicht und Rücken uitd b achte ihnr schwere Verbrennungen bei. Das Mäd^ chen sucht im hiefigi'n Kranktnhaiise Heilung c. Laßt keine Wohnung offen! Die Haus-Meisterin Marie Blazina ließ dlejer Tage einen Augenblick lang ihre Wiil)ttttng am Detkov trg unverschlossen Und schon war ein Dieb zur Stelle, schlich sich ein, stahl eine silberne Damenuhr im Werte von 100 Dinar und verschwand spurlos c. Ein Fahrradwidltng hat an« Ostermon^ tag auf der Straße bei Rimske Toplice die Beamtin am biefigen Bezirksgericht Frl. Janja ^ m a h e r so heftig angefahren und zu Sturz gebracht, das; sich die Bedauernswerte stavke Berletzungen im Gesicht zuzog und in Krankenhanspslege gehen mußte. Aus Dttlznje Auch die Gemeinde Bitanje hat unter der Passivität ihres Autobusunlernchinens. das zweimal täglich den AutobuZvevtehr aus der Linie Bitanje — Celje versieht, schwer zu leid>.'n. Die Gemeinde Vitanje trägt sich dtiher mit denl Gedanken, den Autobnsver--kel)r einzuschränken oder ganz einzustellen, natnrlick» ini Interesse der Oeffentlirs>-teit llnd des Frenidenverkehrs sehr bedauerlich wäre. —it Die Einweihung des OsterbroteS vollzieht sich hierorts alljährlich teils in der Marienkirche „Ra hriberniri", teils in der Margarethenklrche am Loschberger Sattel. '1/ach einem alten PolkSbrauch verlassen die Trägerinnen des geweihten Osterbrote^' s6)leilnigst die Kirche und eilen im Lanfschritl narb Hause. Diejenige Trägerin nämlich, die als Erste il)r Domizil erreicht, soll noch ini Vause des s)enrigen Zahres m den Ehcstcind treten. —ik. Armenbeschenlung. Wie alljährlich, so fand auch Heuer am Gri'mdonne.stag aus i.nserer Gemeindestube die Peschenkung der 7>rtSarmcn mit verschiedenen Lebensmitteln für die Osterfeiertage statt. Infolge der Hebung unserer Marktgemeinde zur Großge ttleinde uiusite der Säckelwart derselben zit^m lich tief in den Säckel greifey, um alle Ge- SamStag, den 7. April 105^ ^ meindearmen zu befriedigen. Dies gelang ihm trotz der Krise zur vollsten Zufriedenheit aller Vittsteller. —ik. Ankauf von Schafen. Anläßlich der herarmalienden ortliodoxen Osterfeiertage wurde von Bertretern der Garnison in Celje dieser Tage in unseren Umgebungsgeniein^ den größere Partien von Schafen aufgetauft und nach Celje instradiert. —ik. Eine Gauklertruppe suchte während der Osterseiertage unseren Ort auf und gab Ml hiesigen Sokolsaale am Ostersonntag und am Ostermontag abends zwei Vorstellnngen. Dieselben waren jedoch sehr schwach besucht und kamen die Beransialter hiebei nicht auf ihre Rechnung. Radio SamStag, 7. April. «jubljana l>?.15 Schallplattcn. 18 Schall-Platten. 18.20 Lustige Ecke, l!) Philosophie. 19.30 Anhenpolitisches. 20 Orchesterkonzert^ 20.15 Violoncello-ttonzert. 21.1ö Volkölie-der. — Beograd l2.'!5 Geistliche Lieder. 20 Hörspiel. 20.M Vorträge. 21 Rcli.qiösc Lieder. — Wien 11.A) Mittagskonzert. UV15 'Italienischer Sprachkurs. 15.40 Rokokolie» der. 10.15 Mensch nnd Briefe. 16.40 Man-dolinenkonzert. 17.10 Altwiener Porzellan. 17.50 Lied und Canz entlang der Donau. 19.35 Konzert. 20.50 Wein, Weib und Gesang. Lv«tsihland?ender 20.10 Aprilivet-tor. — Daventry 21 Music Hall. 22.35 Militärkonzert. — Warschau?0.0.3 Früblingskon zert. 21.20 Chopin-Musik. —^ Budapest 20.30 Aus Wien. 22 Zigeunernlunk. — Prag 20.ii0 Bunter Abend. — Rom 17.55—21 Schallplattcn. Nachrichten. 21 Oper. — Miinchen 20.15 Aus guten alten Zelten. — Leipzig 1?.25 .il^onzert. 19.35 Tourniere und Ritter-spiele. 20 Operette. — Gtraßburg 21 ^^^resse-'ckiau. 21.30 Elsässi'cher Al'cnd. — Breslau 20 Die lustißen Weiber von Windsor. Oper. Sewndl^ettspfleae d. Heiltrilfte in einer FrÄhlingSpflanze. ^^owohl in den jungen Blättern des Löwen-.^ahns als auch in seinen Wurzeln sind Stoffe enthalten, deren Heilwirkung schon seit Jahr-«tunverten geschätzt wird. Nach den Feststellungen von schwarz in der Zeitschrift „Heil-und Gewürzpflanzen" hängt die Zusamuien-setznng in der Pflanze enthaltenen chemi-s6)en Bestandteile iinnier eng mit der jeweiligen ^''^ahreszc'it zusamnlen, indem die °l3nrzel im Frühjahr mehr Natron und Cho-lin — einen Stof^, den man auch bei der Bekämpfung von ^tr!.'bs angewendet hat enthält, in, August das uieiste Inuliti. dem die Wurzel ihre Eignung als zIaffee-Crsatz verdankt, nnd ini Herbst besonders viel Tararain^ dein nian eine heilsame Wirkung bei Leberleiden zuschreibt. Infolge des reichen ?katrom',ehaltes, der blutreinigend wirkt, weil er die in den Geweben ents^al-tene Kol^lenstiure zerteilt und auS dem ^tör-Per entfernt, ist die ?öivenzas)nwurzel gerade im Fri'lhjahr besonders kräftig. Auch die an Mineralsalzen reichen lungen Blälter, die namentlich in ?^rankre!ch gern al-Z Sa-lat gegessen werden, üben auf den Stoffwechsel des Körpers einen fördernden C:n-ilusz aus; man soll sie al^r, wenn man sie itt der .^^üche verwendet, nicht mehr als fünf Zentimeter lang werden lassen. !?n die Heilkräfte der LcWenzahnpflau.^e setzte uian krnher so grosses Vertrauen, das; sich der Leibarzt des englisÄ>en Kl^n'q-^sio'es. Dr. Zimmermann, erbot, den an Wassevsncl't erkrankten s^riedrich den Groszen allein mit Li)ivenzahnarzneien zu heilen. d. Voran erkennt man schwi?chsinn!ge Kinder? Meist ist deren Aussehen schou anders als das nornialer Kinder. Schwachsinnige blinder sind ruhig, teilnahmslos, liab.'n einen stieren Blick, schauen stumpssiinng drein. Aber nicht iutmer sind die Zeich.'u io att'?l'.e-sprochen, oft benierkt nian nur, das'. di< .blinder wenig Freude anl Spiel hatvii, trod allen Mahnungen das Bett besch!n'li.?en. s^'ät gehen und allein essen leriien. Sie ler.'.en sehr spät sprechen, nnd dann ist es meist nur ein Lallen. Cs ist iv!chtig. den Scf'wach"un >o bald als Ml^silich zn erkennen und der 'ache nach^nforschen. .Y^^nfig sind 'el)ler rorbanden, die, rechtzeitig .'rkannt, ''eseitigt nn't^en können. ZamStag, den 7. ApÄl löÄ. „Wanborer Nummer 7?>. ^wirtschaftliche Rundschau llGA auf dem Wege zum Außkndandelsmonopol? Rooicvelts Vollmachten und ChiIVS handelspolitische Mission ! auch die Adresse k>cs Empfängers und iia6i j Möglichkeit auch dir des Absenders zu tragen hat. V Vräsiüenl R o o s e n e l t, der im Zuge' seine.? nationalen Au^bauProqrammS schon mit so mancher für nnantastkar qehclitenen amerifani'chen Tradit:c>n g^chrochsn Iiat, geht letzt offenbar dazn libcr, ail'ch in «die Handels poUtik der Bt!rein igten Staaten neue M^.tho-den einzuführen. Er hat sich zunäckist vsm Repräsentantenhaus die n^tiqcn Vollmachten ertcil^'n lassen, nni mit anderen i^'ändern auf (^caenseitiqfeit beruhende Handeleabkommen ad.zujchliesten. Tie Vslsttiachteit sind zwar auf die Tauer von drei Iahren beschränkt, das vorsichtige Repräsentantenhaus hat anj^er--denl die -sUausel hineingearkieitct. das», der ^^^räsident sie nicht benutzen t^arf, um srenide Ztaatc'chulden csegen-über den Vereinigten Staaten herabzusetzen cider zn annullieren, und schliesslich eli'trecken die Prillmachten sich nicht soweit, das; sie auch zu einer Erlveite-runy der Liste der zollfreien Produkte aus i^eichen, aber inilerhalb dleser Grenzen ist Roosevelt nunmehr auch Diktator der au?e-tiüanlschen .^^ndelspolitis. Man mug sich daran erinnern, welch bedeutende Rolle qcrnde die ^Handelspolitik in der anierikan!i'6)en ParlainentSgeschichte gespielt hat, wie sehr daS Repräsentantenhaus gerade auf diesem Gebiete seine Rechte und seinen Einflug wahrte und wie vor allem die grossen Jndustricnmchte des Landes auf dem Wege über die ihren Wiini'chen gefügigen Politiker jene handels^politische Linie durchzusetzen verstanden, die ihmn die fast unumschränkte .^lerrschaft über den amerikanischen ^nnennlarkt sicherte. ,^u dieser grund sä^l'chen Linie der amerikanischen Handelspolitik, die hochschu^zöllnerisch eingestellt war, gehörte auch die unbedingte Ausrechterhaltung der Zollautononlil'. Tie bereinigten Staaten haben Awar mit 4h Ländern Meist-begünlstigungsvcrträge abgeschlossen, aber sie haben bisher jede Aollbindunq, wie sie in d.'n üblichen zweiseitigen Handelsverträgen den Kvrn der Bereinbarunr^en ausmacht, vev.vei-gort. ^ür die an der Einfuhr nach den Bereinigten Staaten interessierten Länder blieb also trotz aller vertraglichen Abmachungen ein llnsicherheitsiaktor bestehen; diZnn in Ka shinglon konnte man seder^eit die Positionen des Zolltarifs erhi^hen und dadurch die ausländ 'che Industrie gegenüber der inlänoi-jchzn völlig tvettbewerbsunfähig machen. Die fetzt Roossvelt erteilten Bollmachten lauten ab«r ausdrücklich da^bin da^ er „auf Gegenseitigkeit beruhende .'».v'tndelsabkom-men" abschließen können soll. Ter Präsident wird in der Zukunft also in der Lage 'ein, unter Umständen auch Zugeständnisse zu machen, wenn sie notwendig sind, um ein ihm im übrigen vorteillM erscheinendes .'Sandels abkommen mit einem anderen Staate zu er-nröglichen. (^n dent Bolluiachtsgesetz ist aut-driu^lich ausgesprochen, das; sich seine Bt^fug-nis aucki auf die Erhöhung oder Ermäßigung der Siive des ^^olltarifs innerhalb einer Menze vonnach oben niid lmch unten erstreckt. '5chon das bed<.'utet eineil benier-kenswerten ?Kandel der l)iind^'lspolitischen Prinzipien Ainerikcs. Die lvirt'chiltliche Notwendigkeit, dem eigenen stark ^uriickge-gangonen Erport neue Märkte zu eröffne,t und alte zu erweitern, hat zur Anerkennung des handelspolitischen fair Play geführt. .^^nzwischen tomnit aus London eine Meldung. die dentl'ch erkennen läßt, nach wel» cher Riäituni^ hin der Präsident seine Vollmachten auczunnlzen gedenkt. Bor ungefähr Tagen ist a>ls persönliltier AbgesaMer Rooscvelts W a i h b u r n (5 h i l d in London eingetroffen, nach den urspriingllchen Ankünd!gungeil nur um ans dieser ersten Station seiner beabsichtigten Eilro'^mreis'.- wie nnf den weiteren Studien /.n utacl'eil und (^indrürte von der wirtsckia'tlich^'n La.ie d>andlnngsfreiheit der ainerifanischen Wirtschaft, der er schon für Art und Umfang ihrer Tätigkeit iin Lande in manniqfacber .loittficht feste Regeln durch seine NJRA-Erdes gegebeil hat und die i»u>l auch in ilnen Außenhandelsbeziehungen P l a n w i r t» ch a f t l i ch gesteuert iner-den soll. Die Durchführlinq einer Austauscb-regelung iin Außenhaildels^erki^br, wie sie das von Cbild vorgelegte Pro!^ekt vorsieht, luacht es notlvendig daß alle Aus, und Ein-fuhrgeschäste durch e'ne ,^ntralorgani,'ation eingeleitet und abgeschlossen iverd?n. Nnr soweit sie dia e W?schäftsab'chlitsse, was ^vten-ge, Preis und ^^ahlun^^s^edinaungen anbe-' langt, >uläßt, können sie zustaildekc'ininell. D?r Zck'ritt von dieser Kontrollorganisation zlnn Aui^enhandel'?ln'!'nopol russischer Art ist nickt mebr groß, ul'd wen,! nian liest, was inn-n't nrch den im soaenannten „(Gehirntrust" vereiniateu Beratern Rooscvelts an sozialist pchen Wirtsck'astsaedanken nachgeiaat wurde, dann kiinnte man iich denken, daß dieser leftte Schritt eines Taaes auch noch r?etan wird lvellil R.'!^>evelt seine Wirtschzkts diktatur zii Ende zn führen vermag. „Made w PuaoNavia" Ursprungsbezeichnunfi für Varen!end»«gen nach Amerika. Das Washingtoner 5^inanzamt erließ all schriftell über die Bel)andlung der eingeführten Waren. Beiin Export nach den Ver. die untergeordneten Behörden strenge Boreinigten Staaten ist vor allem darauf zu sehen, daß jede Sendung mit der genaue,» Vezeichllnng des .'»Herkunftslandes versehen sein muß, da die Zollbestinlinungen eiil besonderes Gewicht darauf legen. .Hiebei ist zu beachten, daß die Bezeichiluug des (Gebietes, wie Provinz, Stadt uslv.. aus dem der eingeführte Artikel staniint, llicht genügt. Der mnerikanische Ausdruck ,.coun-trh", von dem die Zollbestiinnlungen sprechen, ist als politisches Territoriuln, d. h.! StlNlt zu verstehen. Entspricht die Ursprung? bezeichnung nicht den verschärften Bestimmungen, ist als Strafe ei,l ZoUzuschlag von zu entrichten, den natürlich nicht der Importeur tragen will, sonderil auf den Er-porteur fällt. Um jedeln Zweifel zu begegnen und nuse re Erporteure vor einem empfindlichen Scha bell zu bewahren, empfiehlt es sich, sedeil nach den Bereinigteil Staaten voll Nord ainerika ausgesnhrtell, im Jnlande erzeugten Artikel mit der Bezeichnung „Made in Augoflavia" zu lierseheil, lvobei nicht nur jeder Behälter (.^iste, ??aß, Alasche uslv.), sondern nach Möglichkeit auch jedes Stü^i der zu versendendeil Ware die erwähllte Be-zeichnung zu tragel, hat. ES braucht nicht besonders hervorgehobell zil tverden, daß jedes !itoli lleben der Ursprungsbezeichnung X Aiickganq der Gilter» und Platinpreift. Anfangs März belief sich ain Wielier Markt der Preis für ein !^ilo Silber auf durch-schltittlich Schilling. Dann fiel der Preis i>l et,r>a einer Woche auf Ge. gen Monatslnitte besserte siäi der Preis lvie-der auf um jedoch hierauf abermals zu sinkell, so daß am 2:i. v. M. das Silber zu W Schilling gehandelt wurde. Seitdein besserte siäi der Preis abermals, wenn au6i in geringein Maße und festigte sich anfalig? April bei !.!«». Der Preisrückgang betrug somit binnen eineln Moliat Schilling. — Allch das cheinisch reine Platln ließ inl Preise etwas ilach. Während es anfangs Mörz auf der Basis 7.A» Schillillg pro (^rainm gehandelt wurde, notiert es gegen« wärtig nur noct? 7 Schilling. X «ohlenlieferuttge» für die Staatsbah' nen. lleber Antrag des BerkehrsministerS faßte der Ministerrat den Beschluß, daß die Bahnverlnaltung im Monate April von den priliaten Berglverken dieselbe .Äohlenmelige beziehen wird, ,vie bisher. Deuinach liegt für die.Äohlenbergwerksgesellschaft Drbovlje keiner Veranlassung vor, ?lrbeitseinschränkun-gen vorzunehmen, ^'^m Laufe deS April lvird der Staat mit den in Betracht koinmenden (^rllben ein defillitives Abkoinnien über die Kohlenliefernligen für das laufende Budgetjahr treffen. (5s sind noch gewisse Schwierig, keiten zu beseitigen, da die Bahnverwaltung eine Senkung der siohlenpreise fordert, lvo-gegen sich jedoch die llnternehnlnngen lveh-ren. Der Vkenfchenfresser von Khanpur VW Tiger tStet 7S Menschen. Bon Mmor LvallT. Alden (Maoura). Es hat in ^ndieil schon Ulallchvs Tier ge-gcbelt, das infolge eigenartiger Schicksale oder besonderer Bösartigteit bekannt gen'.udeil lst Aber das berühmteste Tier der Nach!rieg- ' zeit war in Indien doch der lnellsch..'ufre>sen» de Tiger von .Ähalipur, der nicht jehr groß war — er inaß von der Nase bis .^ur Spii.^e des allerdings kurzen Schlvanzes nur 2 Meter 80 Zentimeter — aber ungeheuer schlau, und dem es gelang, iö Menschen das Lebeil zu rauben, ehe zlvei kühne Dger. der Ti-striktförster von (5hatlra und der junge Engländer Rawdon Malet, ihn nach langer, mühevoller Jagd erlegten. ^Nlals ivar gan^ ^hanpur ii, unbeschreib licher Aljfregung. Aus Angst vor dem Tiger hatten die Inder ganze Ortschaften verlassen. und eine Zeitung, die ..Central Provin-ces Kvzette". hatte eilte Belohnung ron sie-benhundertfilnfzig Rupien, al'v nohezn zivanzigtausend Dinar, auf tien K^opf des i5i-gers ausgeschrieben. Als aber der Tiger u-nes ?lbends den englifcheli s'^iehilfell dci> Hörsters keine fünf Minutell vom >>aus entfernt riß, erreichte die Erregung ihren V'^öhevuntt. ^eu» selbst bei den älteften nlenscheilfressen-den Tigern koinnit es selten vor. daß sie ei' nen Weißen a,lgreife,l. Ter Oberförster 'chrieb sofort seinenl freund Malet, i-r wäre entschlossen, entweder de>ll Tiger den i^nans zu lnachen oder sich voll ihnl fressen zu lassen. Da das letztere ihln aber nicht sonderlich an-genehln wäre, sollte ieiil !^reulld init ihnl an«» die Jagd gchen. Malet sagte begeistert zu. nahm Urlaub und wollte eben abfahrell, da kam eiil Tele--kiramm: „Zkomm sofort! Ein ileues Opfer!" ^s vierundsiebziDe des Tigers. Er hatte eine alte Frau gerissel, ulld >l>ar dann verjagt worden. Ter Mrster baute in der Nähe der Leiche einen .'ooMilz und »vartete die gan ze Nacht auf die Rückkehr der großen ^tahe. Aln itächstell Tag ging er, da das Warlen vergeblich goli>esen, auf die Pirschjagd. Und als er todlnüde llach .^^ause kanl, berichtet mall ihln, daß der Tiger sich seill Opfer doch geliolt hatte. '.'lls Malet ankanl, erll>artete ihn der <^ör- ster, erklärte ihm die Situation und schlug vor, man sollte „das Kasscr t^uftvärts <^c-l)ett", um !^n Tiger zu erledigen. Der Tiger, der gefressen hat, gelit niwrlich ilnmcr an eine Tränte, um zu saufen, dann schläft er gewöhnlich den ganzen Tag lang i,l eilu'iii Dickicht und erlvac^ erst abends, um.tl? seiner Beute zurückzukehren und eine nme zu schlagen. Geht man nuu die halb ausgerrlick-neten Wasserlänfe hinaw, so hat nian viel Aussicht, d^'n Tiger zu find<'n und zu erle gen. Man ist ullgeschükt ulid und darunl ist .,das Wasser ailfivärt.> gehen" die gefährlichste Jagdart, die es gibt. Distrikt waren aber weit nnd breit tein^.' Ele-lanten aufzutreiben, und die Eingev^''reneu waren so verschüchtert, daß ne nicht waiisn. die Büffel in den D-iännigei zu sagen, uii» den Tiger auzustöbern. olieti keine andere Jagdart übrig. Der Aärster und Malet fanden «'ndlM) zwei Eingeborene, die mn weuignen 'ciii loaren, Mangal und Äarilll, und zollen loi'. In grauenhafter.ar loieder da! Er l'.attc er-n'n ali^'n Mann der die Büffel von der h^iui^' trieb, getötet, war aber versagt v^ird.'n Tie ^ L'- ichü lag ungüllstig. denn in der NHe inor kein Bauln. auf delu inan einen gnlen vioch sitz hätte crrick?ten könllen. Beriüire!, dnr^U' man den Toten aber nicbt. .v.^il er T:>i» r soim Perdacht geschöpft hätte und ni^u rilttgekomincn n'äre. So ulußte man den '.'In. stand in einer nur vier Meier iioiien ''lnqn bel bauen, während erst eine sieben Meter hohe Plattforul Sicherheit gewähri. Aber die beiden freunde wollten dei' gcr unl teden Preis erlegeli. Sie beslici^i, die Plattform und n'achiei, ab'.nechselnd di.' gallze Nacht hindurc!,. Der Morgen graule ^ fast schon, da erwachte Malei von <»''>».i iie' ^ tigen .«»t',lallen. Der ^örsler liatte i^ine ^ den Läufe aui den Tiger abgeschossen, üiu elninal gefohlt und einmal zieinlirii weit din tcn getroffen. Malet, dcr sofort hellwach n>ci' iah, wie die rieiige ."^tatzte zlun Svrung an j sehte, genau aui den .v>oie Jäger rochen die scharfe Au'dünstung des ^'ger.v saheu seille glühenden Augen, den wiitig ösfneten Ractieit nlil den mächtigen ihnen Malet legte die l^elvehrinündung fasi iin mittelbar an den i^opf des Tigers und driict te ab — aber es lllackte nur leise, d^nn die ^l-wtrone nersagte. der Sctnlß ging nicht l"s. Der Tiger glitt vom Bauin uiid verilDiv^in.'' ilil Dsck)ungel. Uul die Mittagsstunde des nächsten Ta^ie.' dmngen die beiden Jäger gaiiz allein in deil heißen IlrlMld eiil. Sie lictn'rteil liorn htig nach allen Seiten, und warfen Steine .,oi sich in deil Dschungel. Sie sah^u Schweiß,vllreii auf dem Weg und lioftteii. das; sie den Tiger irgelldlvo verelidei ini (>>cl>üsch sindeil ,'nir-den. Plöl.;lich hörten sie wütendes Änilrre'i. das stärker wurde, je näher si? dem Berite,/ kalneu. Und vlöklich sah Rawdoil Malet e'-was fchlvarz und gelt, (^Gestreiftes. Die Tiger-Pfote! Leise erkletterte er eitlen Bauin. Da lag der Tiger netkiil einenl schuialen Pfad und lauerte auf seine beiden ^eindl». un7 ilell hinterriicls deil (daraus zu Nlacheil. Ma» let legte leise aii, zielte sorgsältig und sctios^ den Tiger iil sein liu-kes Auge, .ntiallvur war von seiller größten Plage l>efreit! Die Nachricht vo,n Tod des Meniäx'iiirei-sers rerbreitete sich mit Radiosclinelle. Äns allen Otegendell tainen Inder hertiei, nn, den beiden Weißen zu dmiten. Man^-lie gul gen so weil, vor ihnen niederzufallen nlid ihre I^ns^e zu küsselt. In Nagvnr. der Vro Uinzhallptstadt, ivuvden sie cils ''^ldeii des Tages gll'eiert. .Nlnworer Zewmß^ 7V. ZamStag, den 7. April 193^ Lopvrledt oz^ A^artln feucdtvsneef, Nsite (8sa!e). G „Dreißigtausend. Es ist zum Verzweifeln, Haddorfs. Was waren uns vor ein paar Iahren drei^igtausend. Tin? Bagatelle! (Sil! Nichts! Wer mir da gesagt hätte, datz wir , ns wegen dreißiqtauiend Mark Auf»enstönde Sorge machen willden, den hätte man glatt ausgelacht" „Damals »vare?i die i^eiten auch andere, Herr l^oninnssions rat. Damals n>ar uns Marynski vielleicht bis zu einer halben Mllion gut. Heute würde ich doch sehr raten, die Außen-stnnde auf alle Fälle hereinzuholen." „Ilttd wcnn er nicht gutwillig zahlt?" „Dann eben nnt l^tvang, Herr K^omimssionsrat. Wenn sich Z1?arymki nnstrengt. bekommt er das Kapital wohl iraendwie Nüssig." „Und der Neubau des gro^n Sägewerks au der Grenze, Handlirff — denken Sie daran gar nicht? Zie wissen, ich ^be nlit t»em Austrag für den Bau fest gerechi«t. Da diir-fen w:r uns Marynski nicht verärgern. Mahnen Sie w'ch einmal, aber höflich! Schließlich »nus; doch Marynski oätten ausdrücklich die Rechnungen auf Wunsch der ?^rau ÄevmmisslonSrat an deren Privatadresse geschickt. D.i bisher keine Regulierung erfolgte, wenden sie sich nun an uns." „Sofort erledigen!" Die Stimme Stenzels klang belegt. „Sicl^er nur ein Beriehen meiner ?srau, sie vergisit derzlei-chen Dinge leicht. Aber wir wollen ihr nicht sagen, dah die Leute gemahnt haben, dann ärgert sie sich — nicht >:,ahr, Handorff?" „Gttvik nicht. .Herr .^ommissionsrat; ich werde also die Sache bald in Ordnung bringen." Handorff fühlte eine richtige Wut in sich aufsteigen. Da arbeitet der Chef von friih bis abends, kämpste mit allen Kräften gegen die drohende Wirtschaftskatastrophe — und statt der Frau gegenüber nun endlich einmal auf den Tisch zu schlagen und zu erklären: So geht es nicht weiter!, statt dessen fürchtete er sich noch vor ihrer schlechten Laune. Das hätte seine Krau sein sollen, diese leichtsinnige Pu^liese! Der hätte er schon gezeigt, wer der Herr im Hause wäre. Na, gottlob, seine Anna, das n>ar ein alÄ>erer T6>lag. sparsam. nur aufs Haus bedacht. Imnier zufrieden und uernunflig. selbst als der groke ^^haltsabban kam, hatte sie den ^^iopf nicht Hüngen lassen. Gegenteil, sie hatte ihn NDch l^e-tröstet. „Was lvillst du denn, Alter?" hatte sie gesagt. ,.'^!ir haben unser kleines Häuschen, das Gärtchen, das uns seinen Teil für die Küche unt den steller liefert, wir haben keine schulden. Nun, und gibt's eben !m Monat ein Drittel weniger, na, dann richten wir uns nrit den übrigen zwei Dritteln ein — geht auch! Verhungern werden wir deshalb ni.ch lange nicht. W'-e viele arme Menschen heutzutage Mrcn froh, sie hätten einen Bruchteil dessen, was wir haben. „Aber wir iverden nicht zum Sparen kommen", war sein bekümm-?tcr Einwand geml?sen. „Dit weiszt, Anna, was wir uns milhsam zurückgelegt hatten, hat de 7^nslation verschlungen. Dann kam deine lange Krankheit, dann die Ausbildung für den Zungen. Gerade das Drittel, das nnZ nun genommen wird, sollte den Lpargroichen vergri?si>.'rn. 5'l> ein paar Tausender auf der Bank zu haben, das ist do5> ein tröstlicher Gedanke fürs Alter und Sterben." Aber Anna hatte nur gelacht: „Tust gerade so, als ob wir gar nichts hinter uns hätten und nicht mal das Geld für ein ehrliches Begräbnis. Vergißt wohl ganz, das; wir die ^'ebensversicherung haben? Also fürs Schlimmste sind wir gerüstet. Wer weis;, ob wir freiwillig so Mark sür Mark gespart hätten, wir loir's durch den Zwang der Versicherung gemußt. Wir werd's ja hofsi?ntlich noch lange nicht brauchen. Siehst du, aber wenn's mal kommt, das Fortgehen von die'er Welt_wir können ohne zu gro^e Angst daran denken. Für unseren Jungen ist einmal gesorgt. Und wenn du mich überlebst, na dann —" „Warum soll ich dich denn überleben. Mutter? ;'^mmcr bist du vergnügungssüchtig. DaS könnte dir so Passen, dich so klaniM'heimlich fortznschleichen und mich hier allein sitzenzulassen! Nee, nee, so woNen wir das nicht machen. Du kileibst da und sorgst für den Jungen. Dafür habe ich doch die Le-t'ensversicherung abgeschlossen. Und nun gibt'S nichts dage-gen zu reden. Basta!" Damit gab '».'^err .Handorff seiner Frau lachend einen derben Knß und langte sich die Abendzeitung vom Tisch. Frau Handorff sehte sich mit ihrer Näherei ihmn Mann gegenüber unter die Hängelampe, sie mußte lächeln. ,^a, wirklich, was sollte ihr Mann ohne sie anfangen? Komisch lvar das mit den Männern. Im Beruf konnten sie so tüchtig sein, wie sie wollten; aber im Hause ohne Frau, da >mven sie hilslos wie ein Kind. Da wußten sie nicht weiter odcr machten die gri^kten Dummheiten, -zum Beispiel der Öerr «tenzel. Hätte der es nötig gehabt, nach seiner gnten Fran noch einmal zn heiraten? Das Mädel, die Inge', hätte ihm sicher sein Heim zum Paradies gemacht. Aber nein, es mns'te noch einmal gefreit sein. Medizinisches d. Gesichtsmassage oder nicht? Zeit Iah« i^'n wenden viele Fraueu, denen an einem frischen, fugendlichen Aussehen liegt, die ^Gesichtsmassage an. Sie lverden »richt »venig einseht sein, wenn sie jejzt hören, daß Fach-verständige der Meinultg sind, daß die Mas. ilige durclxius nicht günstig ist, sondern nur die Haut schlaff niacht. Will nian wirklich eine Verbesserung erzielen, so darf nu,n nur die lci6)te ^tlopsmasiage mit den Fingerspitzen durcliführen. Es ist also zu beachten, daß nmn jede Creme nicht durö» str..'ichen auftragen soll, sondern durch leichtes feil Nlit den Fingerspitzen. Die größte Schädigung aber, die ivir uns selber zufügen. siich die Grilnassen. Ienland, der dauernd die Stirn runzelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn Plötzlich häßliche Falten und Runzeln vorhanden sind. Also wollen wir vor allen» achtgeben, unsere Gesichts-ttmskeln nicht dauernd zu verzerren. Da? istf ein sehr einfaches und auch billiges Schön-heitsrezopt. d. Wie heilt man Rervofität? Die erste Bedingung ist. daß nian alle Schädlichkeiten lneidet. die Nervosität hervorrufen. Eine Änderung der Lebensführung genügt schon oft, um das libel zu beseitigen. --übermäßiger Fleisch, und Ttweißgenus; ist abzustellen, auch Altohol und Nikotin sollen nicht zu reichlich genossen werden. Hestigen (Gemütsbewegungen soll man nach Möglichkeit answeichen. Manchinal ist es die Umgebung, die schuld an der Nervosität ist, manchnml ist die Arbeitsleistung zu gros;, inanchmal ist man der Berantlvortung nicht geivachsen. Tie Berineidung all dieser Schäd« lichkeiten wird oft schon genügen, um die Nervosität zu bessern. Aussehen der gewohnten Arbeit, Wechel der Umgebuiig. Luft-, Sonnen- und Wasserbäder sin!) sehr zu empfehlen. Manchmal ivird die Psychoanalyse, das heißt die Erforschung des Zeelenlebens den gewünschten Erfolg bringen. Wo all dieS versagt, wird nian zu Medikamenten greisen, die beruhigend auf die Nerven wirkeu. Kleiner /^nieiser imN RltzßWQssy »inö » in örivi- marken dei^ulegan, Ii>edtkA8teii. l ku-clienkrcclonzi. ^ LlnÄttze. 2 ?tfickma5cliinen. /cli, l dtvrviortisc:!!. b Stiiiile, ? fsutoutlH. preis vi!:. l?.Svv. k'rlvllvl. lViä- t,oltt»eklorci. St- llj. 8lov. «or. .?S?7 RIS»0Z«FSF» SM l.anäe. mit de-sonäerer llele«enticzit .ür Lme (^ärtnervi, j:jt sciiort unter eUnstiLen öeälNLunLen 2u ver pscliten. ^ntrütze sinä ?,i rlcli-te unter l^snäks.'itdau«« sn ciie Verv. .19Z6 Llskanto» lUnmvr mit zepar.j l^inLLNk vormil-ten. lUavni tr« 2Z/III. 395?^ Lcbüne«. »onniLv«. mvbl. mvr 2u vlirmjoten. event. sn :i^vei Personen. LvetliönA ZI/I — lür Z. R58 Scddn mödl. Vlilvnrimmor.l »trone separ.. IrSsSka cos;ta' 5^, p.-^rlerre, link», icu verinie.' ten.___Z951 Xvei leere Ämmor. lüi- alles LeeiLnet. bi« l. 7» ver» mivten. v^tlr. Verv. Z97l LleLuntes Ämmvr mit .^ivpur. LinLüNlk. vlelctr. I..ietlt, psrkot' tien. (jle xrölZte I?einlle:ilieit.l ^virtl mit IS. ^pril au cinc «tl. ?woi «olicle porsc)«»:» vermietet. Vrszova ul. k. Part, linlls. Z83K R»tr» rei>zr»«U k«ttke«lsrii ItoLll»»re Vsttv WVVVVV» VlolinLedulen v. fran/ Letiön-livrr. Nekt? unci 3. in der k^w-.'ZikAlIenilaillllune Nöker. (lsssenseltlxe» Ammor an ücie Person sl,?u«edon. /iilln-ul.7/l. 2 mölil. Ämmor?ismt Xiiede 7.U vermieten. l^rankopAnovs ul. ltt/l. .?9S7 Kante 8(il0rt i?ut erlmltene^ Setiroldmssoklnv. eontlnentsl bevorz^ukl. ^nträse unter »Lclircilimasciiine« sn va!tttne._ Z843 L!al>iledueli cier ^»äruZna »lo» sipoclarskit banka zn ksuion ee iiuclit ketien Kar. linter »^^tiili-tliee Stelle« an äle Ver>v. .?K8l WWW»UG»W>,>,>»^WWV tßOrreatsdrr««! >vir6 cetan^elit kür vamenwlirracl. >^c!r. Verv.' 38Z9 Wir 8ueden einen KLsoor/eu» I«s (Speziialisten ktir kiäsmer. l^mmentaler) nncl »ller dl.55e. reu Küse^orteii). ^utritkL mit ^NLutiv (ler (^etialtsaii.'iliriiclie SN -»l^Ieksrns 1^ri?l-iv«. diu-Iiiznopolje. ^«>54 NMsmelster unU verielitci-^ Xetteneinlezzcr lür eine I^unt->veberel ?um smorti^i. l^iiitiitt Lesuckt. /^nträlle unter «lllmt-veberoi« sn div Verv. Z96Z fel«!.8»msn: Klee. 8toirlse!,«r l.urerne. flittor-I^oknvn mutli), rote Lekvnäorlvr lver-besserte «elke ffntter-l^ul^o), (ira>»8amvn kür vergcdlecleno WiekiLn nnll parl<8. 8c:!iWL!nki-zicliorie nsv. Vlumvn.8»nien lkiüedstvr Kelmkädtxkett) krlxek 7.U lluben liei .?9?3 Io»lll» 5k»»» 0l»vnt tr« l^. vuedtttittoi'. Luter Osiüuiis ltvr, erliiilt !>tsnc!i?e stelle mit 8cl>öueni (^elislt un6 pravl^Ion bei l<0nlVallnunk sakvrt 7U vennieten. <>tuävn-ci. ^lelisanärnva 45. .?93? 8clit)ne IVodaunlk. ?immcr u. Xlictiv. Xontrum. ?u vermie-ten. ^virti 8»k:?rt eut-Kttnommon. Vollxi nl?er. I l'rsnkopanovs 17. .^938! 8climer^erjül>t «eben vir sllen Ver>van(!-ton. freunclen unä IZeksnnten clie irauriz^i'^ I>Iaciir>ciit. äalZ unsere innlL^tLelickti.'. unvci-«elZliede Osttin, !>^uttcr. 8Ll»ve5ter frau am 5. ^pril l9.j4 uin 14 l^lir. verselien mit clen l'röstunkien äer t>I. livli«ic)tt. im S5. Ken8jalire «citterLeben vvrscineäen i8l. Ds5 l^eiclienkekänxni« c!er tniverkeglielieii NaIiInxL5cdiecIenen kinclet äcn ,>flrll um 16 lllir. vom 1'rauertiau5e. pn-l're^Iis 2l) (Ksiinilnics). su?; stiitt. Die lil. Leelenmestie vvir^ uin 9. um 7 l^lir in ^er 8t. i^lax^lulena-ptarrki^clie e?ien verävn. a r i d l' r. NM .^yril I9Z^1. fgmlllo Ksnlö. Llielraäsllteur un6 lUr cZie l?eäslrtlc)n verant^vc)rtlicli: l/6o K^8PLK. — Drnek cler »l^arlbcirska tislisrna« in I^srilior. — ffllr cZen t1erau8LeIier nncl cZen Drucic veruntwortiieb: l^irl'ktcir ?t:,nl