M V«V Montag am RH November «GH« Dlt „Laibacher Zcitimq" erschrint, mit «»s»ah>m d.r Smoi-imi' Fcisrt.ige täglich, »„d foitctsanm.t dm Vcilaqn, >,» Comptoir ganzjährig 1, ,!., halbjährig 5 sl. 3N fr mit Kreuzband m> wt»ir ganzjährig >2ss.. hall'jc>hr,g . ft Fur o.c Znst.ll.mg in's ^n.s ,l»o haü'iähr.g 3<» fr mehr z» nttricht.». M i t der Po st ^r to> frei aan z iä hri l/ »»ter Kni^luino »»b gedrückter Adre„c >> ss., h al b,a hr>g 7 st. Z<> fr. - In lerat, oiKqebuk r für elne H-Paltmzeüt oder dc» 3imi.» derselbe« fiir e,n-«.aliqc «i»sch.i!tu»q .'t fr., s>,r . November >85N sir e»,e )edeg>»lil!qe (z,!,,chali ^,i rechne!,. Amtlicher Theil. <^Ve. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 11. November d. I., dem Finanz^ und Haudelsmiuister, Andreas Ritter von Ban m gartner, als Beweis der allerhöchsten Zufriedenheit mit seinen uerdienstlicheu Leistungen in den beide» Verwaltungszweigeu, den Orden der eisernen Krone erster Classe tarfrei zu verleihe» geruht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Eutschließnng vom 10. November d. I., von den der Obersten Polizeibehörde provisorisch aus dem Personalstaude des Ministeriums des Innern zugewiesene!, Beamten den Hofraih Carl Ludwig Maln v. Malte nan, den Sectiousrath Joseph Clannern von EngelShofen, dann die Hofsecretare: Carl Ober-leituer und Dr. Ignaz Kraus in dieser Dienstes-stelluug definitiv zu bestätigen; feruer den Sections-rath Carl Lewinsky zum Hofrathe und den Hof-secretar Johann Horuuug zum Sectiousralhe, dann M der rom Chef der Obersten Polizeibehörde beantragten Rang-Ordnung deil Hosconcipisten Hclnrich . Edlen v. Hayek, den Polizei-Obercoinmissär Melchior Nay ei, hofer, die Hofconcipisten F»a>,z Hell uud Carl Fidler, so wie den Bezirkscommissar Carl Hiersch zu Hofsecretäreu, nnd den Hofcouci-^ pisten Franz Hell zugleich znm Prasidialsecretar bei der Obersten Polizeibehörde allerguadigst zu ernennen geruht. Das k. k. Finanzministerium hat die bei der tirolischen Finauz - LandeSdirection erledigte Finanz-Secretärsstelle dem Cameral-VezirkScommissar erster Elasse, Jacob Merkl, verliehen. Der k. k. Minister fm- Cultus uud Unterricht hat die Suppleuteu an, Gymnasium zu Znaim, Libor Bahr, Carl Steyskal und Wilhelm R ö s u e r, zu wirklichen Gymnasiallehrern an derselben Lehranstalt ernannt. Die k. k. Oberste Polizeibehörde hat die Stelle eiues Polizeidirectors in Essegg mit den systemisinen Bezügen dem k. k. Infanterie-Hauptmanne erster blasse, Ludwig Harnischer v. Harnbnsch, nach dessen erfolgter Versepung in den disponiblen Armeestand verliehen. Veränderungen in dcr k. s. 2lr,«ee. V eförde r u u g. Oberstlieuleuant Carl v. Riebet, Commandant deS 8. Geusd'armerie-Regimeuts, zum Obersten, mit Velassung dieses Regiments-Coinmando's. P e n s i o u i r n n g e n. Oberstlieutenant Emanuel v. Semsey, des Infanterie-Regiments Prinz Wasa )ir. lll), „ud Haupt-wann Anton v. Belossevich, des Infanterie-Regiments Baron Tnrszky ?ir. <'2, als Major. Nichtamtlicher Theil. Der(Hesctzvvrsclil.,st wegell der Presse iu Volfticu * Der Iustizmimster des Königreiches Belgien hat emen GesepeSvorschlag eingebracht, wonach fremde Regieruugsoberhaupter vor Beleidigungen, möge»: diese iu der Presse oder auf andere Weise verübt werden, sicher gestellt, und derartige Angriffe äuge-inesseu bestraft werden sollen. Ein altes, noch vom I. 1«l« her dort bestehendes Gesch soll dadurch lebensfähig und wirksam gemacht werden, eme Absicht, welcher wir unsere vollkommene Beipflichtung uicht versagen können. Die fragliche Maßregel scheint zunächst auö dem etwas gespannten nnd eigenchümlicheu Verhaltuisse der belgischen zur gegenwärtigen französischen Regierung hervorgegangen zn sein. Wie dem auch sei, die Sache au sich verdient, abgesehen von allen nntcrgeordneten Bezichnngen, die Blllignng aller Derjenigen, welche die ungestörte Fortdauer freundlicher Beziehungen zwischen den Machten einer zügellosen Freiheit der Presse nnd Rede vorzuziehen einsichtsvoll genug sind. Der Bestaub freundlicher-Vezichungen zwischen selbMndigen Regierungen schließt so zn sagen selbstverständlich die gemäßigte und whrdevolle Besprechung ihrer höchste», wechselseitigen Indessen iu sich. Es ist eine gauz und gar uuzurelchende Emschuldignng, gewisse Institutionen und Gewohnheiten vorzuschiebe», uud »»zulässigen, feindseligen, mitunter sogar anfwieglerischen Agitationen dadurch eine» Schirm zn leihe», de» sie kcmesfallö beanspruchen können. Die vo» dem belgischen Ilistizmiliister vorgeschlagene Maßnahme scheinc zunächst durch ein Buch veranlaßt, welches Haß, Wntl) , Anfreiznng gegeu das Oberhanpt des französischen Staates athmet. Gchc aber eine Freiheit, so unerhörte Dinge zu sageu, uud sogar über die Nachbargranzeu hinaus zu verbreiten, nicht offenbar weiter als sie gehen darf wld joll? Nicht bloß zwischen Privatpersonen uud Familien, anch zwischen Nationen gelten die Megeln der Ehre und besonnener Rücksichtnahme. Eine Gesetzgebung, die für derlel uugemessene Ausschreitnugeu kein Mittel der Abhilfe ausfindig zu inachen wüßte, würde sich selbst richten, und ihre Mangelhaftigkeit vor de» Augen aller Welt bloßlegen. Denn wir sind üherzeugt, daß überall eine vernünftige, geregelte Freiheit, welche daS Wahre mit einer Mäßiguug, die nicht verwunden nnd beleidigen will, ausspricht, Nichts gemein hat- mit der Tobsucht zügelloser Schriflstnm, die keine Schranken der Autorität anerkennen, nnd eben so fest halten wir au der Meinung, daß solche von einem zügelndeu Ge-sel/e gezogene Schranken der Freiheit deS Worts, so weit sie Anerkennung und Berechtigung verdient, nnr zweckdienlich sind. Jede ll'xgcbildrte Kraft, die sich selbst nicht zu meistern vermag, muß erzogen werden. Welches Maß oer Freiheit in dn Besprechung innerer Fragen uud Augclegenheiten eiu< Regiernog ihreu Unterchauen gewähren solle uud dürfe, darüber steht uatürlich dem Auslande keine Stimme zu, auch dürfte selbst ein Marimum dieser Freiheit schwerlich je zu irgeud einem äußeren Conflicte Veronlassuug bieteu. Das Geräusch, welches die lebhafteste Discussion iuucrer Frageu bewirkt, dringt uur iu seltenen Fallen über die Gränzen des eigenen Landes. Anders verhalt es sich bei großen, internationalen Fragen, anders bei der Besprechung solcher Verhältnisse, wobei die Oberhäupter der Negierungen selbst wesentlich betheiligt sind. Daö practische Bedürfniß hat in dieser Hinsicht schon an manchen Orten zu ernsten Erwägungen geführt, und namentlich in Deutschland wird von Al» len, welche die Gemeinsamkeit der Bundesinteresseu nach Gebühr schäyen und würdigen, schon lange die Nothwendigkeit erkannt, in geeigneter Weise vorzukehren, damit nicht ungestraft und gewissermaßen zum Höhne deutscher Einheit uud Vuudesfreundschaft an einem Orte gelästert nnd rücksichtslos in den Staub gezerrt werden dürfe, was anderwärts mit dem Ansehen des Gesetzes und Unantastbarer Heiligkelt um« geben erscheint. Deutschland ist aber dnrch seine Bundesverfassung in der Lage, diesen Keim innerer Zwietracht im Wege der Bundesgeschgebuug auszuscheiden. Auch in Piemont hat schon das vormalige Ministerium sich veranlaßt gefunden, mit einer ähnlichen Maßregel hervorzutreten, uud es lttg^ demnach dem Vorgauge des belgischen CabinetS jedenfalls eine tiefer gehende, in der allgemeinen Natur aller geordneten internationalen Verhältnisse wurzelnde Rücksicht >zum Grunde. DaS nene Cabinet beweist durch diesen Schritt, daß es, weun auch der sogenannten liberalen Schattirnng angehörig, gleichwohl seine A»f-gabe in einem verständigen Sinne zu erfassen bemülit ist, uud wir können nur noch wünschen, daß das angeregte Gesei) bei einer practischen Durchsühruug m der That wirksame Garantien in der bezeichneten Dichtung darbiete. Den belgischeu Kammern aber, deren Fractiouen nicht verfehlen werden, dem Ministerium «neu deklamatorischen Widerstand unter fleißiger Benilßlmg der Lieblingsworte „Nationalwnrde" und „Freiheit" c»t-gegenznsche», empfehlen wil eine sehr einfache Erwägung. Schi große und mächtige Staaten können sich ungestraft manche Beleidigung und manche Be-einträchtignng anderer Staaten, theils von Reg^ruugs-wegeu erlauben, theils die einzelntzn Bürger zu solchen Angriffen auwrisiren, eben weil stt mächtig sind. uüd weil man nicht wegen jeder Sache Krieg anfangs. Solche große Staaten sind, weil mächtig, in der Lage, fremde Regierungen, die sich über Schmähnn-gen und Beleidigungen in der Presse beschweren, mit der Hi»weisuug auf Verfassung Md Gesepgebung. welche eiu Einschreiten nicht gestatte, abzuweisen, obwohl die fremden Staaten bloß vo» der erlittenen Beleidigung uud uicht rou der iuneren Gesepgebnng dieses Staates Notiz zu nehmen haben. Ein kleiner Staat ist nicht in der privilegirten Lage, andere Regierungen nugestraft zu beleidige» oder beleidigen zn lassen; denn diesem sagt man mit Erfolg, es Oi seine Pflicht, seine inneren Umichtungeu in solcher Art zn treffen, um seine N«chbarn vor Angriffe», nnd Beleidigungen innerhalb seiner Gränzen schnürn zu können, sonst sei er überhaupt in einer Veifas-snng. die das gute Vernehmen bloßstelle, sonst mache er seil« Eristenz nnd seinen Frieden von dem Gutdünken eiingei' Zeitnugsredattionen abhängig. -^ Wenn also die belgischen Kammern patriotisch denke», so werden sie die wahre Lage des Landes in's Auge fassen, die weisen nnd gerechten Bestrebungen der belgischen Regierung nnterstilpen, »»d somit anch den Wünschen jener Mächte entsprechen, die an der Eri-stenz und Wohlfahrt Belgien's warmen Antheil nehmen. «aibach, 14. November. * Die „Triester Ztg." brachte kürzlich auf Grundlage einiger ihr, wie sie versichert, von befreundeter Hand zugemittelter Ausweise und Haudelsbewegnngo-cal'elleu eine Parallele deS Triestiner und des Ha,n» burger Berkchs. 1120 '''^'^ 'Seit dem Inslebentreten des neuen Zolltarifes "^ M^en Kaffeh aus Triest in einem Quantum '''"öon 1.973.988, aus Hamburg und Holland von 2,466.467 Zollpfund eingeführt, WF In big o lieferte Triest 64.33ft, H a m b urg u. 5^) ollaud 646.163 Zollpfuud; von Baumwolle Trieft 'W49.l63, Hamburg 2.740.923 Zollpfuud :c. -Bezüglich des rohen Zuckermehles wird allerdings lnichgewieseu, daß der Bezug desselben aus Hamburg »ach Oesterreich seit den leftteu Monaten zngeuom» Men habe. Nückfichtlich der übrigen, verhällnißmäsiig ^wichtigeren Artikel ist jedoch ei»e derartige Nachwei-' sung nicht erschöpfend geführt worden, und es bedarf, wie die „Austria" mit Necht bemerkt, eines gründlicheren Eingehens in das Detail, ob die nordischen Seeplätze ueuestens deßhalb mehr nach Oesterreich abseyen, weil Tliest weniger abseyt. Anch wir müssen uns der Ansicht anschließen, daß mnthmaßlich die EonsuMtionsziffer in ganz Oesterreich gewachsen sei, nnd dasi darum eine Zunahme der beiderseitigen Con-"clirrenz äls ein natürliches Ergebniß der Verhallnisse, und nicht als eine Gefahr für den Wohlstand uud ' bie Blüthe unserer bedeuteudsteu Sechaudelsstadt angesehen werden dürfe. - . ^Mit Necht bemerkt die „Triester Zeitung" in dieser Hiüsicht selbst: Ist Triest einmal auf dem Puncte angelangt. wo seine Commuuicationsmittel dem Transporte der Waren keine Hindernisse mehr in den Weg legen, so wird es die (5oncurrenz mit den nordischeu Rivalen siegreich fortseyen und gewiß den ihm seine Lage, seine Stellung m dec Monarchie, die Thätigkeit, Kennt« niß und der Unternehmungsgeist seiner Bewohner - WeM"' Ist einmal die begonnene Besserung unserer Valutaverhältnisse bis zu fesser Orduung im Geldwe-seu gediehen, so bietet Triest uuseren Industriellen jedenfalls den vortheilhaftesten Markt für ihre Einkaufe, und sie werden, außer bei uugewöhnlichen Con-jnnctnren, sich in der Nahe billiger versorgen können, als in der Ferne. Diesen triftigen Erwägungen finden wir nur noch hinznznseyen , dasi, wenn die Vervollständigung des deutscheu Eisenbahnnetzes den Bezug der Colo-malwaren in den nördlichen Provinzen Oesterreich's erleichtert, dieß als ein Vortheil für die Gesammtheit muß. Was dem Ganzen zu Guten kommt, froMMt, wenn auch nicht unmittelbar, doch ' später auch den einzelneu Bestandtheilen. Eine ver- '"^ddlfeilte Eonsumtiou verfehlt nie, belebend auf die industrielle Erzeugung eiuzuwirkeu, uud es ist sicher, ^däß Triest vor allen Städten und Hafeuplayen, nicht ^Ma allein der österreichischen Monarchie, sondern " ^es adriatlschen Küstengebietes überhaupt berufen ist, '^ tt^eu'M^i, äuf Wechselseitigkeit gegründeteu Verkehr Mit der Levante nud sämmtlichen Küstenplcchen des '> Mittellaudischeu Meeres zu uuterhalteu. ' >^'"D« größte Beachtung verdienen gerade in dieser Hinsicht die Bemühungen des k. k. Haudelsmmi-sterilims, die Hindernisse, welche bis jeyt dem Handel Oesterreich's mit der Levaute im Wege standen, zu beseitigen, uud einen möglichst lebhaften Verkehr zwischen beiden hervorznrufen. Es ist dieser Gegenstand sümmclichen Handels- uud Gewerbekammcrn der Mon-' Ärchie zur sorgfältigsten Erwägung uud zur Erstattung fördernder, zweckdienlicher Vorschlage zugenuttelt ^ 'worden. Wir wolleu hoffen, daß diese Absicht der Regierung werde erreicht werden; die österreichische Industrie, die iu so vieleu Zweigen jeyt schou als e»ne vollkommen coucurreuzfahige auf dem großen Nelteumarkte sich darstellt, wird einlge Anstrenguu-geu nicht scheueu, um festereu Fuß, als bisher, im Oriente zu fassen, uud Triest wird zunächst in der ' - Lage sein, hieuon den ergiebigsten Vortheil zn ziehen. Ucbrigens ist auch der Zeitpuuct nicht mehr ferne, wo die jeyt noch unfercige Strecke der Wie»>Triester Eisenbahn vollendet sein wird, und dann wird es, ' -anf gleiche Stufe mit Hamburg und den nordischem HaudelSplayeu gestellt, keiue Ursache haben, sich über die Concurreuz derselben zu beschweren, nnd jedenfalls befähigt sein, dieselbe mit Hilfe der begünsti- ' - senden Bedingungen seiuer Lage nicht nur siegreich zu bestehen, souderu sogar zu überstügelu. (Oest. C.) G c st c r r e i ch Triest. Am <.d. M. erfuhr eine Gensd'armerie-Patrouille zu Verteneglio, Bezirk Triest, daß iu Valle Turina ein Todtschlag verübt worden sei. Dje Patrouille beggb sich sogleich dahin nud fand den Anton Turina, Sohn des Hieronymus Turina, durch eineu Steiuwurf getbdlet am Boden liegen. Ein gewisser Anton Turma, Sohn des Johann Turina, hatte die That verübt, nachdem der Todtschlaaer und der Ge-tödtete wegen angeblicher Entwendung einer Kuhglocke auf der Weide in Streit gerathen waren. Anton Turina wurde verhaftet uud dem Bezirksgerichte Bnye übergeben. ^ ^^ Wien, 11. November. Se. Majestät der Kai> ser hat augeordnet, daß die sogenaunteu Rateiuvechsel, in welchen die zu zahlende Summe in einzelnen Theil-betragen aufgeführt, uud für jeden derfelbeu eiu verschiedener Zahlnngstag festgesetzt wird, nicht als giltige Wechsel anzusehen siud, da dieselben hinsichtlich der Vorschriften der Verfallszeit, Acceptation nnd Protestation emes Wechsels abweichen. " Die Regeluug des HaudelsageuteuweseuS ist nun erfolgt. Zur Ausübung der Haudelsagentie für Iu- und Auslander ist, wenn der Agent nicht uumit--telbar im Dieuste eines inländischen Industriellen steht, eine behördliche Bewilliguug erforderlich, welche bei Auslauderu den Zeitraum eines Jahres nicht überschreitet, und sich auf eiu oder mehrere Kronläuder bezieht. Für Erlheiluug der Ageutiebewilliguug wild eine Gebühr eingehoben, die für Wien auf die Dauer eines Monats 4 st., für die Kroulander je nach der Ausdehnung 4, 6 und 6 st. C. M., für mehrere Kronländer 20 st. C. M. betrügt. Ein Haudels-ageut ist nicht berechtiget, Geschäfte anf eigene Nech-nung zu führen, auch uicht, die bestellten Waren abzusenden ; er darf nur mit Handels- und Gewerbo-leuteu, daun Fabrikanten Geschäfte anknüpfen. Mustervorlagen, Preislisten mittheilen und muß über die gemachten Geschäfte ein Hauptbuch führen. — Wie man hört, beabsichtigen die Religiösen, welche das berühmte Hospiz auf dein großen St-Bernard versehen, dasselbe au den Col de Menoure zu verpflanzen, sobald dort der oft besprochene Tunnel zur Ausführung kommt. — Nach eiuer nunmehr erfiossenen Anordnung sind alle Consularbeamten, welche in die Calhegorie der Staatsbeamten gehören, bei allen feierlichen Aulassen die k. k. Scaatsuuiform zu tragen verhalteu. — DaS Fiuauzmiuisterium hat zur Vemessuug der unmittelbaren Gebühren von Rechtsgeschäften, Vermögensübertragungen und Amtshandlnngen die Aufstellung selbststandiger Aemter, uuter dem Nameu „k. k. GebührenbemessnngSänuer" augeorduet, welche iu eiuigeu Kronlandshauptstädteu seit dem 1. d. bereits iu Wirksamkeit getreten siud. Diese Aemter werdeu, mit Ausuahme der Geldeiuhebuug, alle Amtohandlun-geu vollzieheu, welche bisher deu Cameralbezirksver-waltungeu uud Steuerälmeru oblagen. — Die „Pesther Z." berichtet: Da in Erfahrung gebracht wurde, daß in dem Temeser Bauate der vormarzliche Sprachzwang aus den Schuleu noch uicht überall gebannt ist, und iu eiuigeu deucsch'sla-vischen Lehranstalten die Zöglinge gegen den Willen ihrer Aelcern, in der magyarischen Sprache unterrichtet werden, erinnerte die Landesschulbehörde iu Folge höherer Anordnnug die Directoreu der Lchranstalteu, daß in allen Volksschulen die Muttersprache der Zöglinge die Unterrichtssprache bildet. Der Unterricht in eiuer anderen Sprache ist nur in der zweiceu Gasse, weuu es die Gememdeu ausdrücklich wüuscheu, zu gestatten. Bei gemischten Nationalitäten entscheidet hinsichtlich der Unterrichtssprache die Mehrheit der Schü-z ler, der Lehrer ist jedoch verpflichtet, mich die billigen Ansprüche der Minorität zu berücksichtigen. — Der vom hnsigen Gcmeiuderache gestiftete Radeyky-Invaliden-Fond besteht nach der lepten Knnd-machuug aus 68 Stiftplayeu, in denen die Slifclinge mit eiuer jährlichen UnterstülMig von 6U fl. betheilc werden. Neuerlich zugeflossene Beiträge macheu die Vilduug eiuiger neue» Stiftpläye lwchig. — Die Freiherr v. Welden'sche Iuvalideustift tuug besiyt gegenwärtig die Snmme vou li;«..'l<14 st. C. M., wovon jahrlich 7647 st. Iuteressen entfallen. Hievon wurdeu Iuvalideustiftungeu mit ^2l fl., 86 und <>0 st. gegründet, und 86 Invaliden jahrlich be theil f. — Das botanische Wochenblatt bringt iu eiuer seiner leftteu Nummcru die erfolgreicheu Versuche zur Sprache, welche Dr. Hoborsky, Kreisarzt zu Taruow, Mit einer der am häufigsten vorkomme» den inländischen Pflanzen in Beziehung a»f ihre Heilkraft gegen Wechselfieber angestellt hat. ES ist diese Pflanze die bei nns allenthalben reichlich verbreitete (ii^IIll No»!! l' (Hirteobüschel). — In der Kapelle des KircheüsprengelS von S. Sebastian (Madlid) stand kürzlich die Leiche einer Frau a»s, welche in ihnm 114. Lebensjahre gestorben, nie krank geiveseu uud bis zu ihr und Wa-reubörse in Wien uud deö Baues derselben aus Pri-vatmitteln. Ermnntert durch die von Sr. Erc. dem Herrn Haudelsminister der Kcmnner ertheilte Ermächtigung uud zugesicherte Unterstüyuug zu der im Wege eines AttieuvereineS zu vollführeudeu Realisiruug dieser nicht bloß die Localinteressen, sondern den gesammt?" Handelsverkehr des österreichischen Kaisel-staates berührenden patriotischen Idee. habe das Comit«': srine wichtige Aufgabe eif.igst verfolgt. Fül'f Entwürfe der Modalisate>, n'»rt>en ausgearbeitet, unter welchen das Unternehmen im Privatwege durchgeführt werdeu könute, mit steter Festhaltung des gerne auerkaunten Grundsatzes, das; die Prärogative der hohen StaatSverwal-tung, so wie ihr unverkürzter Einflnß «»f die Ge« barung und specielle Organisation des neuen k. k. Böl'se-Il'stitntes, als solchem, vollständig nnd stets unverrückt aufrecht erhalten bleiben. Die erwähnten fünf Entwürfe, obgleich sie zum Theile ziemlich ausführlich und ziffermäßig bearbeitet seien uud ihre Ausführbarkeit kaum bezweifelt werden köune, wären dennoch nnr als erste Skizzen zn betrachten, deren weitere, genauere und sichere Detail-lirnng voil der Erledigung der wichtigen Vorfrage abhängig ist, welche die definitive Bestimmung deS Playes für das projectirte Börsegebäude und die Bedingungen z» dessen Acquisition betrifft. In ersterer Beziehung sei daS (5omit beantragt demzufolge: „Die Kammer mö,,e a„ das hohe k. k- Handelsministerium die ehrerbietige A"ft"ge ^llen, ob das hohe Miuist.rinm die geschilderten Bestrebungen der Kammer uicht auö dem elwa inzwischen gefaßten Entschlüsse, die Wiener Fonds- und Warenbörse uuverzüglich aus Staats-miuelu zu errichten, erfreulich zu unterbreche» bead- It2» sichtige, und im verneinenden Falle, ob uud unter welchen Bedingungen und Vorbehalten die h. Staats' Verwaltung geneigt sei, einer sich zu Erbauung einer allgemeinen Geld- nnd Warenbörse mit allerhöchster Genehmigung constituirenden Association, den auf beigeschlossenem Situationsplane verzeichneten Plal), im Ansmaße von 1.200 Quadratklaftern, von der Area des disponiblen k. k. Zeughauses in der innern Stadt zn überlassen? Dieser Antrag wird einstimmig genehmigt und in Folge der Erörterungen des Kammerpräsidenten beschlossen, in der Eingabe die großen Bortheile, welche das projectirte Börs.-Iustitut für den Geschäftsverkehr und den damit in innigster Verbindung stehenden Wohlstand des Kaiserreichs erwarten laßt, ausführlich zu beleuchten, um hiermit die von der hohen Negiernng für das Unternehmen in Anspruch genommene huldvolle Förderung und Begünstigung überzeugend motiviren zu können. (Lloyd.) Wie«, 12. November. Herr Dr. Adolph Schmied! erstattete in der Siyuug der k. k. geologischen NeichSanstalt am 9. d. seinen Dank für die von dem hohen k. k. Ministerium für Laudescultur und Bergwesen dnrch Vermittelung der Direction der k. k. geologischen Reichöanstalt ihm zn Theil gewordene abermalige Unterstichung bei seinen rießjährigeu Untersuchungen der Höhlen des Karst, indem ihm der k. k. Vergpraclikaitt, Hr. I. Rudolf, und zwei Bergleute a»s Idria beigegcben wurden. Er legte die von Hr. Rudolf uach seinen maikscheiderischen Vermessungen verfaßten Plane von Lneg und der Pi»ka Iama bei Adelsberg vor. Die Höhle von Lueg ist interessant dnrch 6 Stockwerke obet einander nnd vier Mündungen zu Tage. Die Länge der Hauptgrotte betragt 400 Klafter, mit allen Verzweigungen aber halt die Ausdehnung der Lueger Höhlen über 800 Klafler. In der Pi„ka Iama würden neuerdings ''t'»l> Klafter von dein nnterirdischen ^'aufe des Poik-flusses entdeckt, so daß bis jel)t schon 2lj30 Klafter aufgefunden wordeu sind. Ansirrdem wurden die Grotte von (5orgnale und die AdelSl'.rger Giolte untersucht, dir Umgl'lmngeli des ZiikniNer See's recognoScirl und der unterirdische Lanf der Necca etw^S weiter verfolgt. Hr. Dr. Schmidt behielt sich einen ans-sührlicheren Vortrag über die dießjährige Erploration vor, nach erfolgter Zusammenstellung der gewonnenen Materialien. D e u ! s ch l n u d. Mainz, 7. November. Von den Festungsbehör-den nnd einem zahlreichen Generalstabe eingeholt, ist heute die Ergänzungsmannschaft für das österreichische Infanterie-Regiment aus Böhimn hier eingerückt, zugleich ,st eine Grenadier-Dwision ,nitgekommen. iVldenburss, 6. )l^orember. Dllrch eine vom l>. November dalirte Verordnung ist die Daner des gegenwärtig versammelten allgemeinen Landtags des Großheizogthums bis zum 20. d. M. verlängert. U n r w ege n. Stockholm, li. November. Das gestern ausgegebene Bulletin lautet: „In der Krankheit Lr. Majestät des Königs ist im Laufe des gestrigen Tages keine Veränderung eingetreten. Auch die verflossene Nacht verstoß ziemlich ruhig; doch war der Schlaf oft nnterbrochen." Der Züstaod Ihrer königl. Hoheit der Priuzessiu Eugenie hatte sich gestern velschlimmert, so daß in den leftten Tagen über ihr Befinden ebenfalls Bulletins ausgegeben worden sind, aus deueu hervorgeht, das; sich bei ihr Symptome eines schweren Leberleidens gezeigt haben. Auch Se. köiiigl. Hohcit Prinz August war einige Tage lang nnpäßlich gewcsen, ist indes: wieder so weit hergestellt, daß er heute schon sei», Zimmer wird verlassen können. Das heutige Bulletin über die Krankheit des Königs lautet etwas günstiger. Nachdem in demselben berichtet worden, daß sich gestern gegen Abend e>n warmer, jedoch nicht allgemeiner Schweiß eingestellt uud er darauf ein Paar Stnnden hindnrch fast uuunterbrocheu geschlafen und nach Mitternacht und ein schwaches Nasen- bluten gez«igt hatte, schließt das Bulletin folgendermaßen : „Beim Aufnachen am Morgen befindet sich Se. Majestät allerdings matt. aber sonst in emem Znstande, der zufriedenstellender ist, als an dem nächst-vorangegaugenen Vormittag. Die Krankheit kaun inzwischen noch nicht für völlig gebrochen angesehen werden." V c l g i e n. Lüttich, 7. November. Die Blätter kündigen den. den hiesigeu Kammern dnrch das neue Ministerium vorzulegenden Gesel) - Eutwnrf in Betreff der Presse an. Dieser Entwurf wird sich, wie mau versichert, begnügen, das Gesetz von 1816, kraft dessen die Ver-folguugen gegen das „Bulletin Franyats" und die hiesige „Nation" Statt fanden, zu erlänlern und dessen un-uuterbrocheue Giltigkeit zu bestimmen. Weitere Vestim-muugeu des Eutwurfs zieleu darauf, das besagte Gc-sel) mit deu veränderten grundgeseylichen Verhaltnissen des Landes in Einklang zu bringen, zugleich aber die strafbaren Angriffe gegen die fremden Slaats-Ober-häupter uäher auzugebeu uud resp. die Eiuschränkun-gen zu verscharfen. So wird die Besprechung der Legitimität des Ursprungs der fremden Regierungen unter Anwendung der Strafbestimmnngeu fallen. F r a ll k r c i ch. Paris, 7. November. In der heutigen Siyuug des Senates wurde der von der (5lmmission ameudirce Entwnrf des Senatnoconsülces wegen Gründung des Kaiserthiims angenommen. Nnr eine einzige Stimme, die des greisen Viellard, war dagegen. Die Artikel 4 und ll des SenatnsconsulteS lauteu jeNt: Art. 4. Ludwig Napoleon Bonaparte bestimmt durch ein an den Senat gerichtetes und in dessen Archiv hinterlegtes organisches Decret die Reihe zur Thronfolge in der Familie Bonaparte für den ssall, das? er keine directen, legitimen oder adoptirte» Erben hinterließe. Ait. ll. I» Ermamiluug eiues tirecten oder adop- sti^keit mit den Vereinigten Staaten »regen der Fischerei eiledlgt werden wird; der Handelsverkehr beider Nationen sei im WachSthume begriffen. Die im Einvernehmen m,t dem Präsidenten von Frankreich an die argentinische Konföderation entsendete Mis« sion sei herzlich aufgenommen worden, das provisori» sche Directorium habe bereits Ströme, die bisher dem Welthaudel verschlossen gewesen, eröffnet. — Vondon, 12. Nov. I„ der Unterhaussiz-zung gestriger Nacht forderte VillierS eiue klare Aus-. eiuauderseftung der miuistcriellen Politik. D'Israeli erwiedert, die Thronrede spreche daS System der Mi, nister aufrichtig und ohne Vorbehalt auS. Lord Rüssel, Gladstone und lZobden unterstilpten Pilliers, Lord Palmeistou bemerkte, der Freihandel sei ein Princip und keine Verwaltungsmaßregel. Die Adresse ward schließlich angenommen. Druck und Verlag von I. v. Kleinmayr und F. Bamderg in Laibach. Verantwortliche Herausgeber uud wedattenre: I. v. Kleinmayr und F. Vamberg. Telegraphischer Euurs«Vericht der Staatspapiere vom 13. November 1852. StaatSschuldverschrell'ungen zu 5 Mt. (in EM.) 94 5/16 detto .»l/2 . « 8^1/2 dctto .,4 .. .. 751/2 Staatsschulducvsch. v. Jahre 1850 mit Nüchahlung .,4 „ . !»- NmeS Anlchcil ^itt«r-t ä........ 94 5/8 57« 1852......... ... 941/1<> st. C. M. ...... 22A) il.'" C. M. Nctien der österr. Donau-Daiiwsschiffsahrt zn 500 ss. C. M......^ 7i5 l/2 fl.in C.M. Wechsel.(iours vom >3. November l«52. slmsterda»,, sür 100 Thaler l6»na»t, Rth!, >6< l/8 2 Monat, «ugsl'urtt. silr l0» Oxiden («>ir., Gold. N6Vf. llso. Fra»ss»vt.,.M., (f»r!2<»f!. sndd. Ver-) ei»S-Wnhr. i>»24 !/2 st. Fusi. G>l!d.) 1 > 5 l/2 3 Muuat. Han.blnss, sür !<»<> Thaler Va,«», Ät,)!. 172 l/2 O. i Mo»at. Livorno, f„r 300 Toscauische Lire. G»!d, l «A Vf. 'i M»!,a». km.d»», fnr l Psund Tterli», Gnldcn ^ !II!/2G^Mo"a/.' MaÜ.ind, f»r !i()0 Oesterreich, ^ire, G»Id, t. Vllkarest für l Gulden . . . paw 2lj7 l/2 .il T.Sicht, Gonstautinopel, für l Gulden . vara 402 ZI T. Sicht. K. K. Münz-Ducaten.....22 Pr. Cent.Agio. Gold- und Sill, er-(§o»rse vom 13. Vi.ov. l852. Brief. Geld. Kais. Münz-D»cate» Agio . . . . ^ 22 dctto Rand- dto ...... - 2l 3/4 (x<^l stcmdcnen Herrschaft Pfalz iiaibach 5i,I) U>b. Nr. 129 ct, Urd. Nr. 104 zinsbar gewesenen, glicht/ich auf 406l st. 10 kr. geschätzten 2 Halbhuben, im Gesammtflächenmaße von 22 Joch 549 lü Klafter, sammt allen Wohn. lind Wirtschaftsgebäuden, serncr des ganzen Mobilars, als: des Viehes, der stehenden lmd bereits eingebrachten Feldfrü'ckte und der Meierrüstung lc. bewilliget, und hiezu die Tag-satzung . aus den l8. Novnndrr l. > , Vormittags um 9-Uhr in toco der Realitäten bestimmt worden sei. Hxzu werden alie Kanftustlgen mit dem Beisätze velstäühigtt, daß die ^cilacionsbediiigniffe, worun ter ieors des E'lages des l0",„ Vacuums, und »as Schatzuügsprotocoll hier.nnts zu Jedermanns Einsicht ber.it'liegen. K.k. Bezirksgericht Umgebung Laidachs am l2. November l852. Z. 159». (>) Nr. 365l. Edict. Vom k. k. Bezirksge,ichie I. lZlassezu Tue,,en .nls dem gerichtliche!, Vefgleche vom 7. December »850, 3. 1^24, schuldige,» !0U fl-, der 5«,^ Einsen uno Oenchtskosten, in die erecus. Feild,e,ung der, dem Erecuten gehörige», im Gru-'dduche der vm-maligei, Heirsch^st Seilenberg «uk R.'N^.635, vor. kommene,', laut Schal?um;5plrtl coll vom 13. ApliI 1852, Z. 14Ü9, auf 996 si. (^. M- oewer'delen Hudreq,litac zu Verlaische, gewilligt und „ll deren Vornehme die Termine auf den «3. December 185 2, den 15. Jänner und l?. zelnuac 1853, jedesmal um 9 Uhr Vormittag am Orte der iiiealiial aub-geschrieben worden, wc'zU die Kauflustigen mit dem Beisätze eingeladen werden, daß diese !)iealiiat bei der l. und 2. Fcilbielu^gstagsatzuilg nur um oder über, bei der 3. <.ber auch unter dem Echaz zungswerlhe hintangegeden werde, dann das Schaz-zun^sprolccoll, der G>u>»dbuchserlralt und die Feil' bielungsbedingnisse hiergeiichls eingeschen werden köl,-lien. Zugleich wird d,m unbekannt wo befindlichen Tabular^laudigel Matlläus Oz'mk hiemit e-öffim, daß man ihm zur W.ihrung seiner Nechle be, der Xcildiemiig den Grundbesitzer Anion Te»Im lHutiitor bestellt habe, wclchem auch der Feilbietungsdescheid zugestellt wuidc. K. t. Bezilksglricht Treffen am 30- Sepl m. der 1852. Z. 1546. (3) Nr. 5105. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Reism, wird bekamu gemacht: Es sei mit Bc>chcide von !8. Occobel 1852, Z. 5105, in der execnl. Feüt'ietung der, sür Maria Pirnalh, vcrehelichie Tanko, ob d»r i)»e^l!!ai des Fr.niz Tanko Urb. i^ol. «84? zu Sapoloc ll!la> bulirten ^)eilall)sallfprliche pr. 500 fl., wegei, der Agnes Pmialh von iiieisniz schuldigen 400 fl. c. «. c. gewllliget und zur Vornahme die I. Tagf^tzung ans den l?. November, die 1l. auf den 1. Dccembec 1852, die III. an, den 14. December l852, jec>es m.U uin die l0. Früystunce in der Amiscan^lei deb gesenigien Bezilkögellchtcs mit dem -l^cifai^e ana/, ordnet, d^,ß odige Forderung e>st del der lil, Tlgfahrt auch u»ier d(»n ^lonlilialwerlhc pr. 500 fl. wild hiüicmgegeden wercen. K. k. Bezirksgericht Reifniz am 18. October »852. Z. 1547. (3) Nr. 5089. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Ncisniz wird bekannt gemacht: Es sei in die exec. Fcilbletung der, dem Anton Schega von Sigisdorf gehörigen, im vorbe-standenen Grundbuche der Herrschaft Neifniz z,^) Urb.Fol. 1403 vorkommende», gerichtlich auf757fl. 40 kr. geschätzten Realität zn Sigisoorf, pt«. schul, diger 225 fi. gewilliget, und zu deren Vornahme die Tagsahrten aus den 22. November, 2l. Derem^ der 1852 und den 20. Jänner 1853 im Orte Si-gisdorf mit dem Bemerken angeordnet, daß die iiiealität bei der III. Feiloietungstagfahrt auch unter dem Schätzungswerthe wird hintangcgeben werden. Das Schätzungsprotocoll, ,der Grundbuchscxtract und dieLicitationsbedingniffe können Hiergerichts eingesehen werden. Neifniz am 21. October I852. Z. l584. (3) Nr. lO5l)?. Licitalions- Edict. Von dem k. k. Bezirksge.ichie iiaibach^l. ^cc-twn wi.d bekannt gemacht, daß am 22. Nouembi, d. I., und aUens.ills den darauf sollenden Tl,g verschiedene in den Verlaß des Hrn. Ferdinand We>scb gehörige (^fftcleii, b.stehend >n Wische, Kleidung, ^lnrlchiung und sonstigen Fahlnissm, oersteigerungs-weise gegen gleich bme Bezahlung hiniangeglbei, werdeli. Kauflustige haben am obigen Tage i" den ge wohnlichen Licisalwiisstunden i>n Hause '^ir. 5U c,i> cer Truste,str^ße zu erscheinen. Laibacd am 7. November 1852 Z. 1592. (2) N. l0^«3^ Licitations - Edict. Von dem k. k. Be^lrksgerlchtc Lalbach l- Section wlrd bekannt ge macht, daß am 20. November d. I. Hrül) 9 Uyr die ln den Verlaß der Fcau Gertraud Hiiarlintsckitsch ge-hörlgen Welne verschledener Gattung, lm Schäl^ungswerthe von 3^1t) fi., nebst Geschirren, im Werthe von Ml st, 6 kr., an der Wienerstraße HauS-Nr. ^, im Wege der öffentlichen Versteigerung werden veräußert werden. Hievon werden die Kauflustigen mit dcm Anhange verständiget, daß die Llcltatlonsbedmgnlsse vorläufig hiergenchts eingesehen werden können. Laibach am 7. Mai 1Ü.N. Z. 1596. (1) Kundmachung. Das im guten Bauzustandc befindliche, am Hauptplatze gelegene / zu jeoer Speculation geeignete Haus, Consc, Nr. ?5 ni Neustadtl, bestehend aus einem Stockwerke, ebenerdig aus einer Wohnung und emem Gewölbe, nebst einer Stalling auf /» Stück Viey und einem Garten, lst aus freier Hand gegen annehmbare Beoingniffe zu verkaufen. Nähere Auskunft hierüber ertheilt der Hauseigenthümer daselbst auf frankirte Briefe. Z. 150«. Anzeige. Da in diesem Jahre schon cinc Versammlung der Landwirthschaftgcscllschaft unter dem Vorsitze Se. kais, Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Johann, und bei Gelegenheit der Prüfungen der Ackerbauschüler auch eine Zusammenkunft der Gescllschaftömitglieder Behufs der plactischen Ackeibauversuche Statt gefunden hat, so wird nach dem Wunsche vieler Herren Mitglieder die nächste allgemeine Versammlung in die günstigere Jahreszeit im Monate M a i übertragen. Vom Ccntrale der Landwirthschaftgescllschaft in l'aidach, am I. November ltt52. Z. I542. ^2) "^ ' Moßhtnnnler's Gasthaus in Liezm in der obern Steicrmark ist cnis freier Hand zu verkaufen oder auch zu verpachten. Diese in dein besten Betriebe stehende Realität, in dem wegen seiner NatUsschönheiten berühmten Ennslhale, im Mittelpunkte der mit vielen Reisenden uuo Fnhrwerken belebten Hauptstraßen nach Ober-österreich, Salzdurq, Steiermark und Karnten gele' gen, l?ictct dem Besitzer zn allen möglichen Unternehmungen im Sp.ditiuns., Productcn, und Wein. Handel, verbunden mit der Oeconomie, die güüstiaFe Gelegenheit, lind besteht ans ») dem sehr besuchte» und mit viele,, Bequem, lichkeiten versel,e»en Gasthalise sammt mehreren Ne, bengedäudcii, St.,lllli,gc„ auf «0 ^tück Pferde und ,00 Stück Hori'visl); l),czu gehören beilällsia <;<) Joch im dcsten (Zulturzustande befindliche A.cker und Wiesen >^dst dcm qwßen, mit einem Glashause ver. sehencn Obst-, Witthschasts. und Wur.zq,rten > k) deln ganz inn ^ufged.niten, , Stuck h'^hes' l"!t 10 Zimmee» velfthene» Hul'rnbcnhofc, worin gegenwärtig das k. k ^c»sd'armerie.(6ommando lin. tergebracht ist, nrbst Vl^llunqen ?e. ?c.; hiczu qehö. ren 'Uj Joch Wiesen und AectVr, die sich ebenfalls !M besten G,It!irzüst.nide befinden; c.) der kaum zwei ötuüden ocm O>te siezen entfernten großen Alpe, geeignet zum Auftrieb von mindestens 80 Stück Hurnviel) und versehe« mit 63 Jock gröstteütheils gut bestockter schl.igb.irer Waldung, worin sich auch ein a/manertes Wohnhaus Nüd die nöthigen Stallungen befinden; (I) dl in Weidc,echte a» der Gaminger ^ Alpe auf 30 Stück Hornvieh. Nähere Auskunft ertheilt auf portofreie Anfragen Herr D. Dattel a in iiaibach. Z !5!'). (l) '^" Vc> A. M. «oldih i» ^ciftziss i>1 so cben crschie. nen und bei >^,«. v. Z4l«-«»»««»»^5«' ««? >'>«»«,» «»,,»»l»«»«»^ ,n itail'slch, so >v>c >» allen sclido, Blich« nanoilüi^eü Oeutschlanos z„ habe» : Vollständiges Wörterbuch der deutschen Sprache, wie su> in der allgemeinen Literatur, der Poesie, den W>ss»nschafttn, Künsten, Gewerben, dem Handelsverkehr, Staatsund Gniä>tswesen lc, gebräuchlich ist, mit Angabe der Abstammung, der Rechtschreibung, der Wortfmmcl,, der v.rsäuedem'n, sowohl eigentlichen als bildlichen Wortbedeutungen in den einzelnen Ausdrücken und besonderen Redensarten, des grammlUischen (Hcbrauchs, so wie auch der Sinnv^rwandts<1>c.ft der ähnlichen Worte, nebst ein r Sprachlehre und einer besonderen vollständigen Uebersichtötafel aller unregelmäßigen Zeitwörter mit den gebrauchlichen und vcr» ulteten Zeitformen bearbeitet und herausgegeben von »V,>. Wilhelm Hoffmann, ttcx'- con-8. Erster Band, A — D, oder H'tt 1 ..... »0, 5 27 kr. Das so edc,l erschienene ;eh,tte H^ft > "'^ ^" ^'' erste N.n'd !)cg Wönerducho v^Il'n.'cl 'st' ^we,, t von »euem. daß dieses Werk i» !c.>elmast g"^ ^oisis n,h,^ fortschleifend, sich durch Vollstä''d'Nt"// ",rch ,o>^fa,-!.,e faßl.che u»d mnfajsenoe D"v < M'g de. ^ ftebrauclies i., .^r.,, und G"st, «... o.rch Re.chhal- Hvrache u»o cin vorz>,ssllchcb. pra.t.sch br.nchliarcs Wl>r "arnbcc etwael g,n; del!!! es erw rbt sich dlll'ch s l»e Gedic^cndcit c!.,ei, Ehrenplatz IN der deutschen Li' le.atl'r, uod ^"nag 5a6 Bedürfniß nnd g.reedte Äüsplüche Aller z» dcfrie'iqen. Außerdem cmpsie^t es sich durch Billigkeit bei schöner Ausstattung.