Nr. 6. Plllnumlrati» nsplti« : Im Comptoir ganzj. fi. li, balbj, st. N'50. Yilr die Zusttllung w» H»u« h«Ibj. 5N lr. Mit b«r Post l!»nzj. fl. lü, halbj. fi. ? k«. Dienstag, 9. Jänner. 4 Zlilen «5 lr.. »lHtlt pr. gtilt « lr.: t«l lft««» lvi«d«yo»ngt» Pl. Zlr druljcheu Ausgabe, ausgtgtbcn und versendet. Dasselbe enthclll unter Nr. 1 da« taisrillche Patent v,m 4. Jänner 1877, betreffend die Hlnblsusung deß i'^ndtage» von Dalmazien, (Wr, Zt». Nr. 4 oo« k. Iänn« 1877.) Ütichtalntllchel Theil. Las Nothstauds-Auleh:u uno dessen Verwendung. In der lctzlen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde von Sr. Efcellei,z dem Herrn Finanzuliilliler oer Central'RechnungSubschluß über den Slaalshaush«lt der im Rcicherathe verirelcneu Königreiche und Münder fur oas Jahr 1875 und gleichzeitig die Rechnung über die Verwendung des Nolhilanosaülehen« von 80 Mil» lion en Gulden eingebracht. Wir entnehmen der letzteren folgendes: Mit dem Gesetze vom 13. Dezember 1873 wurde «>e. Oxccllenz der Herr FinanMinister ermüchllgt, zur Förderung be« Oijenbahnoams und für Errichtung von Vorschußlassen cinen Belraz von höchstens achlzlg M»l-conen Gulden ö. W. durch ein ttnlehen in effective! Sllbermünze oder durch Begebung von Obligationen der cinheillichln Renlenschuld millelsl e»ner den Staatsschatz möglichst wenig belastenden Krediloperation aufzubringen. In Durchführung dieses Geletzt« wurden zu den crwähnltn Zwecken durch Inanspruchnahme des öffent» llchen Kredlies ausgebracht, und zwar: ^) durch Begebung von 00 Millionen Notcniente 40.43d.tt97 st. d6 kr., d) durch Begebung von 12.?12,9ü2 fl. 50 kr. Silberreme 9.507,452 fl. 41 lr., c) durch Begebung »on 25 Millionen Schatzscheine 23.875,000 ft., in Vumma also 73.818,131 st. 97 lr. Außer diesen Annahmen durch Kreditoperalionen sind noch in der Zeitperiode vom 1. Jänner 1874 bis Ende Februar 1876, als dem Zeitpunkt« der »nfiüsnn, der SlaatSvorschußlassen, an Rücker,atzen »uf die an diese Kassen erfolgten Vorschüsse «w Vetrag o,n 4.733.866 fi. 60 kr., ferner an Zinse»nt«« t»n j«lch«n Borschüfsen ein Vetra« d»n 1.454,537 ft. bit'/, lr. eingegangen und es war i»»it zu den in de» Gesetze tzo« 13. Dezember 1873 bezeichneten Zwecken iln zanzeo ein Vclrag von 80.006.536 fl. U'/, lr. dispenibll. Aus diese.nl Betrage wurden vom 1. Jänner 1874 bis Ende Juni 1876 beftritten: a) An Auslagen zu Slaats.Eisenbahnb«uien: für den Vau der Istrianer Bahn 9.642,08V fi. 83 lr.. fur den Vau der Bahn Tarnow.^eluhow 11.201,527 ft. 42'/, lr., für den Vau der Vahn von Gpalato nach Siverich nebst einer Abzweigung nach Sebenico b.575,058 Gulden 54'/, tr., für den Vau der Vahn Ralonitz-Pribram-Protioin 14.838,572 fi. 34'/, lr., zusammen 41.257,247 ft. 14'/, tr.; li) an Eijenbahnoorschüssen: für den Vau der Strecke Pilsen.Klaltau-Cisenslein «u» die Eisenbahn Pilsen-Priesen 0.999.8^9 ft. 9 lr^ für den Bau der Strecke 3allenau«Graslitz an die Vuschüe-hraocr Eisenbahn 1.500,000 ft., für den Bau der Eisenbahn kcobcrsdorf''St.'Pötten sammt Nebenlinien 2.500,00^ fl., zusammen 10.999,899 fi. 9 tr., d»her M Förderung des Eisenbahntiaues bis Ende Juni 187s ein Betrag von 52.257,146 ft. 23'/, lr. zur Verwendung gelangt ist. Außerdem wurde in der Zeitperiotx vom 1. Iänn» 1874 bis letzten Februar 1876, als dem Zeitpunkte der Auflösung der Staalsoorschußtajsen, zur Dotierung diesU Kassen ein Bruttobetrag von 18.587,065 ft. 7V lr. i«l Anspruch genommen, wonach sich die bis letzten Iunl ^876 aus dem Nolhst«ndsanlehen beskitlenen AuslaD» mit 70.844,212 st. 2'/, lr. beziffern. Werden diese Auslagen den vorerwähnten Einnahmen aus dem Nothslandsanlehen und a«s der er>prechendcn Angaben über den Stand du Konferenzoerhaudlungen den eigentlichen Kern der Git nation hcrauezujchäle:'. Mll einiger Gewißheit geht aus den bisherigen Mittheilungen hervor, daß die Pforte das ihr mitgetheilte Projekt der Borlvnferenz, vhne dasselbe Feuilleton. 2er Fremdenverkehr in Oesterreichs HlMländern. Von Franz Fr,»htrlu v. M y r b a ch. X. 4. In einzelnen Gegenden ganz klaglos, im ganzen ^?tr noch ziemlich ungenügend ist das Führerwesen in ^llol eingerichtet. Wol sind schon in vielen Bezirken frisierte B:rgführer mit filierten Tarifen aufgestellt, " «"deren aber ist dieser wichtige Dienst noch nicht .Mlijsicrt. Bei vielen sonst ganz verläßlichen und weg' s^d'sen Führern ist der Uedelsland sehr fühlbar, daß ^ im günstigsten Falle nur über die allernächste Um» , °"n» ihres Rayon«, hüchsl jelten aber über die Bc-H"ung entfernterer Hüyen »uslunft ertheilen lünnen. ^It auch für größere und gefährliche Bergpartien der Mrer unentbehrlich und im Inlerlsse der ^cbcnssicher. ^" ein Ixstilul, welchem besondere üufmerliamlett zu« ^wendet werden soll, jo wäre es anderseits wünschen«. "th, den Fremden bei Besteigung von niederen und "»eführlicheu Höhen von der ziemlich kostspieligen Ber« 5 "?ung von Führern unabhängiger zu machen, was "lch die in Tirol sehr vernachlässigte Anbringung von ""gweisern bei Theilungen und Kreuzungen von Wegen 5" »eichthen hätte. Wenn es im Interesse des Bandes ""Mn sein muß, den Fremden den Aufenthalt im ^ande n»tnehm zu machen und die Bewegung in demselben so " " als möglich zu erleichtern, so ware diesem m lultl. '"«n Mündern sehr bcrücksichlialen Gegenstände eine Uioßere Vcachlung zuzuwenden. , 5. lHin Gebrechen, das einer Abhilfe sehr bedarf, ft der Zustand der Bade-Anstallen in Tlrol. Da« «and 'st zwar mit sogenannten Bade-AnslaUen überfüllt, die meist auf sehr hohen Berglehnen angebracht sind und gleichzeitig als Sommerfrischen für die ^andeSmigehörigen dienen. Die Bäder in diesen Anstalten find aber, mit sehr geringen Ausnahmen, hüchst primitiv und werden wol nur vom Randvolle benützt. In den Hauplorten des Hremdenbesuche« befinden ftch fast nirgends (die llimali. jchen Kurorte Mecan und Grles bei Bozen zahle ich nicht tzieher) Nadelalten übereinstimmten. 6. Endlich muh ich noch einen Mißstand lurz be» rühren, welcher darin besteht, daß für die DeSlufeclion der Aborte selbst in den grüßten Gaslhösen nicht Sorge getragen wird. Es sind mcle Hauser von den Miasmen aus den Senlgruben formlich verpestet, was in fanilärer Beziehung von großem Nachtheile »st. Bei dem Mangel an Kanälen in den Tiroler Städten u„d Ort>chaslen ist eine häufigere Reinigung der Senkgruben und eine er gicbige Desinseclion derselben eine dringende Nothwen» digleil. Die Section „Austria" des deutschen und iisterrel. chischen Alpenoereins hat sich, angeregt durch den sehr interessanten Borlrag de» Freiherrn o. Schwarz.Senborn in der am 29. März o. I. abgehaltenen Monalsver l ammluna. über die Urjachen des auffallenden Umerschle» des im Fremdenverkehre zwischen der Schweiz und dm öst«rreichischen Alpenländern, veranlaßt gesehen, die Fraae über die Mittel zur Hebung dcS Fremdenverkehres in unseren Alpenländern behufs der thunlichjlen Mitwirkung ihrerjellS zur Hebung dieses Verkehres zur Aufgabe einer eindringlichen Forschung zu «achen, und «i< den Vorarbeiten hiefür und mit der Erstattung oo» zweckdienlichen Antrügen ein eigenes Comi<6 betraut. Der deutsche und österreichische Alpenverein hat ftch in der Zeit seines Bestandes sowol in wissenschaftlicher als in praktischer Richtung um das Ulpemvesen überhaupt und insbesondere um die deutschen und österreichischen Alpen namhafte Verdienste erworben. Was in diesen in neuerer Zeit an Fortschritten in der Kenntnis der Alpen und ihrer speziellen Gruppen, in der Vu> bleilung dieser Kenntnis und der gesammelten Orfah-rungen, in der Zugänglichmachung aller bedeutenderen Punkte, in der Verbesserung von Einrichtunaen für alpine Zwccke gclelsw wurde, ist das Nesullal der, vo.1 anderen hiezu milberufexen Facloren noch ungenügend unlerslühlen unermübelen Thätigkeit des deutschen und österreichischen Alpenvereins. Die Popularität, welche dieser Verein sowol in seinem Oa»zen ale wie in sei« nen einzelnen Seclionen sich erworben hat, setz» ihn in die Vage, bei Verfolgung seiner Zwecke auf bereit«M-acs löl'luegcnlolnmcn von allen OesellschaftSkreisen rech, nen zu können. Dits macht den Perein zunächst lleeianet und berufen, auf die mit dem in feinen Statute« ausgesprochenen Zwccke: .der Erleichterung der Bele»su«s der Alpen", im Zusammenhange befindliche Hebung dl» Besuche« der österreichischen Alpenländer, welA d« überwiegend grüßten Theil der deutschen und österreichischen Mom ausmachen, einen bedeutenden mission völlig unberücksichtigt lassen. Absolut verweigert werde: Begnadigung der bulgarischen Gefangenen, Er-»ennung der Gouverneure auf fünf Jahre und Bestätigung derselben durch die Mächte, die vorgeschlagenen finanziellen Vorkehrungen und eine Anzahl anderer wichtiger Maßregeln. Die Pforte erwähne ferner gar nicht die Ga. ranlien. Einige der Bevollmächtigten hätten darauf scha, f erklärt, sie könnten nicht weiter mit der Pforte verhan-deln. Sollte letztere die Annahme der Vorschlüge oer« weigern und bei ihrer gegenwärtigen Hallung bezüglich oer Garantien beharren, so würden nach Angabe des „Daily Telegraph" alle Gesandten Konstanlinopel verlassen. Indeß scheint die Krisis in den letzten Tagen eine elwa« mildere Wendung genommen zu haben. Die letzten Nachrichten aus Konstantinopel scheinen nämlich zu bestätigen, daß die Konferenzmitglieder ihr früheres Prc-gramm infolge der wiederHollen Einwendungen türkischer Staatsmänner wesentlich modificiert und in vielen Punk» ten den Bedenken der Pforte Rechnung getragen haben. Freilich ohne dadurch bisher auch die Zustimmung der türkischen Bevollmächtigten zu erlangen. Bekanntlich zerfällt das Programm in die Bedingungen des FriedensfchlisseS zwischen der Türkei, Ser-bien und Montenegro und in die Vorschläge zur Pacification der insurgierlen Provinzen. Bezüglich der Ab. machungen mit Serbien kam man wieder auf den reinen MtuZ quo 2,uts zurück und ließ die Forderung wegen Klein.Zwornit fallen. Auch die ursprünglich für Montenegro in Aussicht genommenen Gebietsabtretungen wurden wesentlich restringiert und namentlich die Abtretung der Grenzgebiete, welche sich von der österreichi,chen Kri-vosje au bis über Nilsit hinaus erstrecken sollten, fallen gelassen. Auch im Südnsten, an der albauesischen Grenze, würde es sich nur um kleine Rectificalionen handeln. Von Abtretung eines Seehafens war nie die Rede, wol aber sollle den Montenegrinern freiere Schiffahrt auf dem Slutari.See und der von diesem zum Meere führenden schiffbaren Vojana gesichert werden, was, da die Vojana die Wasserstraße aus der montenegrinischen Seebucht bei Riela zum Meere bildet, praktisch wol eifrissfte Unterstützung des Gtsammtoereines und seiner Sectionen, sondern auch die dankbarste Mitwirkung aller Alpenfreunde und der Bevölkerung dieser Alpenländer hoffentlich nicht fehlen wird. Es ist ein unbedeutendes Scherflein, welches ich zu diesem Zwecke mit diesen Aufzeichnungen beizutragen be« müht bin, deren Veröffentlichung zuvörderst die Adsichl verfolgen soll, zur Vorbereitung des Terrains, auf wel-chtM die Section Austria ihre Thätigkeit entwickeln will, einigermaßen mitzuwirken und anderen, gewandteren Fe» dern und berufeneren Fachmännern zu gewiß vollstimdi. geren und verwendbareren ähnlichen Mittheilungen nicht nur über das Land, daS ich hier zunächst zum Gegen, stände meiner Bemerkungen gewählt habe, sondern auch über die anderen nicht minder naturherrlichen Gebiete unserer Alpen zu provocieren. ES fehlen mir statistische Daten als Substrate für die unmaßgebende Meinung, welche ich bezüglich der Mittel zur Hebung des Fremdenvertlhrs in Tirol an die vorangeschickten Beobachtungen reihen will. Verläßliche und alle Theile der Alpenländer behandellide statistische Aufzeichnungen dürften überhaupt jetzt noch nicht aufzubringen sein. Nach meinem Dafürhalten handelt es sich aber vor allem um die Lösung von Prinzipienfragen, welche jedem praktischen Eingreifen voranzugehen hätte. Es handelt sich aber auch darum, daß die Erörterung und Beantwortung dieser Fragen leinen Aufschub erlei» den, weil eS um jeden Moment schade ist, welcher für die Verwirklichung eingreifender Thätigkeit verloren geht, denn ein solcher Aufschub kann bei der Natur des Zweckes, den Zuzug von Fremden nach unseren Alpen, lindern durch Verbesserung der Anstalten für die Auf. nähme derselben zu fördern, durch Verzögerungen der letzteren mit der Gefahr verbunden fein, den Zug der Fremden eine andere Richtung einschlagen zu sehen. werthvoller ist, als der Seehafen Gpizza, den unwegsame, 6000 Fuß hohe Bergrücken von Montenegro trennen. Bezüglich Bosniens und der Herzegowina beharrt man auf der Ausführung der von der Pforte bereits acceptierten Reformen der bekannten Andrassy'schen Note. Für Bulgarien wurden aber selbst diese maßvollen Forderungen restringiert, namentlich in Bezug auf dle Vcr. Wendung einer im voraus fixierten namhaften Quote der Steuereingänge für Provinzialzwecke. Bezüglich der Spitze der Administration in den drei insurgiertcn Provinzen wurde der Plan, die Gouverneure unter internationaler Approbation auf längere Dauer ernennen zu lassen, wie im Libanon, ebenfalls aufgegeben. Die Garantiefrage erlitt auch in anderen Punkten eine öinfchiäntlmg; die fremde Occupation metamorphosierte sich in eine ein> gebornc Gendarmerie, welche auch christliche Elemente enthalten und in der anglo-lndische Ossiziere angestellt werden sollen; die Ueberwachungs-Kommission in eine. Konsular-Kommission wie jen: von Mostar. ! Die Huldigung in Delhi. Ueber die am 1. d. M< in Delhi in feierlichster Weise vor sich gegangene Proclamierung der Königin Victoria von England zur Kaiserin von Indien geht in Ergänzung der in unserer gestrigen Nummer bereits veröffentlichten Nachrichten dem Reuter'schen Bu> reau aus dem kaiserlichen Lager in D e lhi unterm I.d. noch folgende Depesche zu : „Die kaiserliche Versammlung (Ilnpyria! ^gymblaF«), die von Lord Lytton, dem Vizekönig von Indien, zu dem Behufe einberufen worden, um den neuen Titel Ihrer Majestät: „Kaiserin von Indien" zu proclamieren, wurde heute in Delhi abgehalten. Die Gouverneure, Vize-Gouverneure, die Staatswürdenlräger und 63 regierende Fürsten, begleitet von ihrem Gefolge und Standartenträgern mit den prächtigen Erinnerungsbanncrn, waren in einem Halbkreise vor dcm Tlirone gruppiert. Hinter demselben war das geräumige Amphitheater mit den ausländischen Ge-sandtschaften, dem eingcbornen Adel und den vornehmen Ständen, die Einladungen erhalten hatten, gefüllt, und weiter hinten befand sich eine ungeheure Zuschauermcnge, die erschienen war, um Zeuge der Ceremonie zu sein. Das Ganze bot eine Szene von beispiellosen. Glänze und Pracht. Im Süden des Thronhimmels waren 15,000 Mann Truppen ill Waffen aufgestellt, darunter Continyentc der Armeen von Madras und Bombay und der Grenztruppen von Pendschab. Im Norden standen die untergeordneteren Häuptlinge mit ihren Truppen und Gefolge. Der Vizelönin kam im Lager gegen 12^/, Uhr an und bestieg sofort den Thron. Sr. Excellenz Ankunft wurde durch Trompeten-Fanfaren und einen Tusch der vereinigten Kapellen der verschiedenen Regimenter, die zugegen waren, signalisiert. Hierauf wurde ein großer Marsch gespielt, dem sich die Voltshymnc (Oocl savs tds Huesu) anschloß. Major Barnes, der Oberherold, verlas sodann die Proclamation. Vor und nach dieser Ceremonie ertönten Trompeten Fanfaren, worauf die kaiserliche Standarte aufgehißt wurdc. Der Verlesung der Proclamation folgten 101 Kanonenschüsse und eine Freudcnsalvc der Infanterie, während die Kapellen dic Vullshymne intonierten. Der Vizetünig hielt hierauf eine Anrede cm die Versammlung. Se. Excellenz wies auf die in der Proclamation dcr Königin vom November 1858 enthaltenen Versprechungen hin und bestätigte dieselben. Die Fürsten und Völker hätten unter der Herrschaft Ihrer MajMt volle Sicherheit gefunden. Zunächst erklärte der Vizelönig die Gründe für die Almnhme oeö Kaisertitels, der dazu bestimmt sei, den Fürsten und Völkern Indiens als ein Sinnbild der Einigkeit ihrer Interessen zu dienen und Anspruch auf ihre legale Lchensvflicht zu machen, da die kaiserliche Gewalt eine Bürgschaft für einen unparteiischen Schutz biete. Dcr Vizctönig hielt dann der Reihe nach Ansprachen an dle Zivil» und Militärbehörden, die Offiziere und Soldaten sowie die Freiwilligen, ihnen sagend, wie herzlich Ihre Majestät ihre Dienste hochschätze und ehre. Er zeigte auch a>:, daß Ihre Majestät zu dem Zwecke, öffentliche Dienste und Privatocrdienst zu ehren, eii'.e Vermehrung der Zahl der Mitglieder des Ordens vom Sterne von Indien genehmigt und einen neuen Orden, den „Inoijchen Reichs-orden," gestiftet hätte. Die Fürsten und Häuptlinge hieß der Vizekünig willkommen und sagte, er betrachte deren Anwesenheil als einen Beweis ihrer Anhänglichkeit an die kaiserliche Herrschaft. Zunächst wendete sich Se. Excellenz an die Eingeborneic im allgemeinen, anerkannte ihren Anspruch auf einen großen Antheil an der Verwaltung des Landes und empfahl ihnen die Adoptierung derjenigen Erziehung, welche allein sie befähigen würde, die Praxis sowie die Prinzipien der Regierung der Königin zu begreifen. Mit Bezugnahme auf die Möglichkeit einer Invasion iicmcrlte dcr Vizelünig, daß kein Feind das indische Reich angreifen könnte, ohne das ganze Reich anzutasten und hob hervor das die Treue der Verbündeten Ihrer Majestät hinlängliche Mittel gewähre, um Angreifer zurückzuschlagen und zu züchtigen. Der Vizelönig schloß seine Rede mit der Verlesung folgender telegrafischen Depesche der Königin: „Wir, Victoria, von Gottes Gnaden Königin des Vereinigten Königreiches, Kaiserin von Indien, senden durch unseren Vlzekönig allen unseren Zivil- und Mililärbeamten, sowie sämmtlichen gegcnwärlig in Delhi versammelten Fürsten, Häuptlingen und Völkern unseren königlichen und kaiserlichen Gruß und versichern sie des tiefen In» teresses und der ernsten Zuneigung, mit welcher wir das Volk unseres indischen Reiches betrachten. Wir sind mit inniger Befriedigung Zeuge des Empfanges gewesen, den es unserem gellebten Sohne bereitet hat, und wir sind durch die Beweise von seiner Loyalität und An» hänglichleit an unser Haus und unseren Thron tief gerührt worden. Wir hoffen, die gegenwärtige Gelegenheit möge dazu dienen, die Bande der Zuneigung zwischen uns und unseren Unterthanen noch enger zu knüpfe,,, damit alle, vom Höchsten bis zum Niedrigsten, fühlen mögen, daß ihnen unter unfcrer Herrschaft die großen Prinzipien dcr Freiheit, Billigkeit und Gerechtigkeit gesichert sind, und daß die Förderung ihrer Glückseligkeit, das Wachsthum ihres Gedeihens und die Erhöhung ihrer Wolfahrt die steten Ziele und Zwecke unseres Reiches sind." Der Rede des Vizetümgs folgte allgemeiner und anhaltender Applaus, und nachdem die Truppen drei Hurrahs ausgebracht, erklärte der Vizelönig die Versammlung für aufgelüst. Die Ceremonie der Proclamation wurde von dem Oberhcrold Major Garnes und seinen Assistenten mit großem Pompe vollzogen. Die ganze glänzende Versammlung war von einer ununter» brochenen Linie von prächtig geschirrten Elefanten um< geben, und die ungeheuren Zuschauermassel, boten ein herrliches Schauspiel. Das Weller war prächtig. Dit meisten Lagerzelle enlfalteten neben ihrem andern Schmucke die dänischen Farben zu Ehren dcr Prinzessin von WalcS." Aus Calcutta wird unterm I.d. telegrafiert: „Die Proclamierung der Königin zur Kaiserin von Indien fand heute hier in englischer, bengalischer und hlndostanischer Sprache bci einem Durbar stall, der nachmittags auf dem Maidar abgehallen wurde. Mr. E. E. Buckland präsidierte der Feier im Auftrage de« Vize - Gouverneurs der Präsidentschaft Bengalen. Nach i der Verlesung dcr Proclamation feuerten die anwefenden Truppen eine Freudensaloe ab, und deren Kapellen spielte» die Voltshymne. Dann wurde eine Rede in drei Sprachen gehalten und 51 Eingebornen wurden Ehrendiplome überreicht. Ein Parademarsch der Truppen brachte die Ceremonie zum Abschlüsse." In ähnlicher Weise ging die Proclamierung des indischen KaisertitelS auch in Bombay und Madras vor sich. Zur Feier des Tagc« wurden Truppenparaden, glänzende Illuminationen, Feuerwerke und Bankette veranstaltet. Volitische Uebersicht Latlmch, 8. Jänner. Der Landtag von Dalmazien wurde mittelst lalserlichen Patentes auf dcn 15. d. M. einberufen. Die Session desselben dürfte voraussichtlich nur eint kurze sein. Der „Preußische Ttaatsanzeiger" veröffentlicht die königliche Vorordnung, welche die Einberufung der beiden Häuser des preußischen Landtages auf den 12len Jänner festsetzt. Die Sessions-Periode wird jedenfalls nur cinc sehr kurze sein. Das Arbcitsprogramm enthält nur cine wichtigere Gcseheövorlage über dic Vorbereitung für den höheren Verwaltungsdienst, eine Vorlage, welche bereits in der vorigen Session zur Debatte kam und inbetrcff der Vorbildung der Landrülhc prinzipielle Differenzen zwischen der Regierung und der Majorität des Abgeordnetenhauses auswies. Die diesjährige ordentliche Session der französischen Kammer wird am 9. d. M. in Versailles er-öffnet werden. Einer Botschaft des Präsidenten steht man diesmal nicht entgegen. Zur Verhandlung dürften im Laufe der Session gelangen: die Amrägc der Herr" Menter, Gambelta und Rouvier auf Reformierung der direkten Steuern sowie das Gesetz, betreffend die Reorganisation des Generalstabcs. Endlich wird voraussichtlich auch die äußerste Linke sowol in oer Deputiertentainmcl als im Senat den Amnestieantrag aufs neue cinbrin^n. In Italien scheint man mm ernstlich entschlösse" zu scm, dcm namentlich in letzterer Zeit mit lirsonderec Frechheit ans Tageslicht getretenen Räuberunwesen auf Sizilien mit vollster Energie zn begegnen. Man telegrafiert diesbezüglich der „N. fr. Pr." unterm 5 d. aus Rom: Der neue Präfect von Palermo, Hcrr Malusard, bezieht nunmehr seinen Posten, nachdem die Rraicruna in den vier heimgesuchten Provinzen Siziliens einet vollkommen einheitlichen Leitung der Operationen gege" das Brigantenthum seitens der administrativen militärischen und gerichtlichen Behörden sicher zu sein glaubt. Zum Kommandanten des Mililärdrpartements Paler,"" wurde General Manrlzio de Soimaz, zum Kommandanten der Mültärzonc Palermo Oberst Gmdotti de« zweiten «ersaglleri-Regiments ernannt. Die Energie beider lst bekannt. Hundert auserlesene berittene Cara-blnlerl^mlt zehn bewährten Offizieren gehen nach Siji' llen. ^ruppenoermchrungm fanden bereits früher statt) umfassende Veränderungen im Personale der PräturtN sind bevorstehend. Der Minister des Innern ist ent' schlössen, leine Ausgaben zu scheuen. Dic materiell" Lage der Präturen in Sizilien wird aus seinen Fonds s»fo" verbessert; die Carablnieri und Truppen, in Verwend"^ l gtgeil das Brigantcnthum, erhalten ihrem anstrengende" 45 Dienste entsprechende besondere Zulagen. Malusard hat »sozusagen ekrt-6 diauolis rücksichtlich der Spesen und ist ermächtigt, in besonderen Füllen für mnlhvolle Thaten Titel, Auszeichnungen und Eulschädigungen jeder Art zuzusichern. Gegen die höhere Maffia wird strenge verfahren werden; ebenso ist die gründliche Ausmerzung aller schlechten und verdächtigen Elemente auS dem Corp« der Niliti u okvkilo beschlossen. Von diesen sowie von den Mafftosen werden nicht wenige ins zwangsweise Domizil auf eine Insel wandern, woselbst ihnen jede Verbindung mit der Heimal abgeschlossen sein wird. Au« Russlsch-Polen und dem nördlichen Rußland werden jetzt, zuverlässigen Verichlen zufolge, aber, mals ftärlere Truppenmassen, Munition und Militär. Equipierungen nach Klscheneff transportiert. Fast sammt-lichee ttandfuhrwerl wird zu Militärzwecken in Anspruch genommen. Einer Mutheilung des ..Pester Lloyd" zufolge herrscht in ganz Rumänien und speziell in Bukarest große Aufregung wegen der Antwort Savfet Paschas an den rumänischci, Spezial«Delegierten Bratiano, betreffend die Reclamationen der türkischen Posldirection wegen angeblicher Mißbrauche beim Telegrafenamt-, in Itzlany in der Moldau. Savfet Pascha erklärte auf den Protest Rumäniens, dasselbe sei wol im Besitze der Autonomie und von Privilegien, aber trotzdem ein inleg'inender Theil des ottomanischen Reiches. Deshalb verlange die Pforte die Anerkennung, Proclamierung und factische Einführung der türkischen Eonstitmion in Rumänien. Demgemäß betrachte sie auch das Telegrafenamt in Itzlai'y als ein ottomanisches. — Di> geheime Kammersitzung blieb beschlußlo«. Die Majorität verlangte ein sofortiges Ultimatum, respective Kriegserklärung an die Pforte. Die Gemäßigten wünschen dagegen eine Unabhüngigltils.Erllärung, Nichtigerklärung der Rumänien betreffenden Pariser Vertragspunkte und Stellung Ru. Miwiens unter ausschließlichen Schutz Rußlands. Alle Truppen erhielten Marschordre, sogar die letzte Reserve wurde einberufen. Laut fürstlichem Erlasse wird die serbische Slupsch'ina auf den 30. Dezember (alten Style«) ein. berufen, gleichzeitig aber auf sechs Monate, bis 24. Juni, vertagt. Aus Shanghai kommt die Nachricht, daß der dor« Uge spanische Gesandte die Beziehungen zu der chi. nesischen Regierung abgebrochen habe. Die spanische Aotle erhielt Befehl, sich nach Ehlna zu begeben. Die Ursache des Bruches ist noch nicht bekannt. Man glaubt jedoch, daß vermuthlich die Nichterfüllung einer spanischen Forderung seitens der chinesischen Regierung die Veran» lassung zum Bruche gab. Oagesneuigkeiten. — ( Lin Vutschafter als Lebensretter.) Au« Vcrlin wird geschrieben: Der hiesige französische Volschasler, Aicomle de Oontaul-Viron, Hal lurzllch bei miern Spaziergange im Thiergarten dem durch da« Geräusch der Dampframm-Maschine scheu gewoldcncn Pferde eiuei Droschke in die Zllgel gegrifftll und dadurch sowol die Insassen de« Wage,:«, einen deulschen Offizier mil seiner Frau, wie anch den von seinem Sitze auf die Deichsel geschleuderten Kutscher aus Lebensgefahr gerettet. Dieser Humauililtlalt war anch zu den Ohren de« Kaiser« gelallgt uud dem Polizeipräsidenten Herrn v. Madai die Abstatlung eine« genauen Verichte« hierüber besohlen. Äl« nun am Neujllhislage sämmtliche hiesige volschasler Sr. Majestät «raluliert halten, wurden »ll<> ki» auf den Vicomte dc Oonlaul» ^irc>„ tnllassen und diesem dann von Sr. Majestät eigenhändig b>e Rettung«meda>llt Überreicht. — (Europäische Staatsschulden.) Rücksichllich der ^liihe der Staatsschuld reihe» sich die europäischen Staaten, wie f°I»l aneinander: Frankreich (Alisang 1876) ilöKO Millionen Gulden; Ärobbritanniel: und Irland (31. Mkz 1«75)7784 Millionen Guide»; Spanien (30. Im,i 1875) 4343 Millionen Gulden; Italien (Ansang 1875) 3U53 Millionen Gulden; russische« Reich (Anfm.g ,87s)) ^!^l< Vi'llioiilu Giilden; öslelreichisch-ungarische Atonalchie (Ondc 1875) 3766 M,ll>o,len Gulden; TUrlei (April ^^5) ii009 Millionen Vuldcn; deulschc« »icich 1740 Millionen ^Mdc»; Holland (1875) 796 Millionen Gulom- Portugal (1875) ^ Millionen Gulden; Velgien (Mai 1875) 3«1 Millionen Gul. ^n; Rumänien (1. Juni 187«) 248 Millionen Gulden; Griechen. l"nt» (Anfang 1875) 153 Millionen Gulden; Dänemail (Mär, ^5j 105 Millionen Gulden; Schweden und Schweiz je 75 Millionen Gulden; Norwegen (Ende 1875) 29 Millionen Gul-de«. —. In ßranlreich entfallen auf I Einwohner 259 fl.; in England 24'i fl.; in Spanien 284 fl,; in Holland 211 ft ; in bonugal 177 ft.; iu Italien 147 fi. ; in Griechluland 105 fl.; '" Oesterreich'Uugarn 104 ft.; in «elgien 68 ft.; in Rußland ^fl.; in Deutschland 40 fl,; in der Schweiz 28 N. ,c. ,c. ^- (MUnzsorlier. Maschi «e. j Vei Gelegenheit der '"fttllung iu Phlladelphia h«t auch eine Vranche de« ilNerreichi-lchen Maschinenbaue« einen Triumph baoougelragen. Wer je die «ant von England besucht und ihre E.urichlungeu gemustert hat, ^»ld sich „inntln, mit welchem «Lohlgtsallen ei der «llnz. l°ltierung«.M°schine zusah, welche aulomalisch die leichteren von "n schwereten Goldstücke« ausscheidet und i„ einen besonderen Behälter fallen läßt. Wie groß war dayer l»»« Erstaunen öfter« "»chischtr, mit diesem Verfahren bekannter Technil.r, al« sie auf "r ?^Ln,e ,u Philadelphia diese Arbeit durch die fein? H«nd von »r»uen verrichten sahen, während in OcMrlich ein, Munzsonier. ^tasch'ne hergestellt wird, welche noch manche «orzUg« vor der 'N»Uschen zu bieten scheint, denn dieselbe ist nicht blo« in «L.en in Gebrauch, sondern auch ons den MunzflUlten zu Verlin, Ham« burg, Dresden. München, Vrltssel, Kopenhagen. Stockholm nnb Vern eingeführt. Obgleich die Amerikaner in manchen Zweigen der Mechanik die Lehrmeister der Europäer stud und etwa« doch» milthig uns dieselben herabzusehen Pflegen, so s«nd sich der Director in der Mun;r zu Philadelphia, nachdeni man ihm seiu Elftaunen an«gtdlUckt, doch veranlaßt, nähere Vrlundigungen einzul»ehen, und die Folge derselben war, daß beisit» in diesem Augenblicke in der dortigen Vlünze eine österreichische Maschine functioniert. Dieselbe besteht im wesentlichen au« einer Anzahl neben einander angebrachter sehr empfindlicher Goldwngen, deren Fnnclionieren durch die Transmission der Dampfmaschine automatisch eingeleitet wird. — (Die Ausgrabungen zu Olympia) sind trotz der solldauernbel, Ungunst des Wetter« in der Woche vom I4ten bi« 21. Dezember rüstig sortgeschrillen. Die hauptausbeulung be» stand in der Gewinnung dreier großer Marmorlopse. Der eine flammt au« der Oftgiebelgruppe und wird dem illnige Oino» mao? zugeschrieben. Der zweite ist vor der Westfront gefunden und stammt vou der Figur eine« im Kampfe unterliegenden La» pilhenjungling«. Der drille — leider nur zum Theile erhalten — gehörte «iner Ehrenftalue an, die an der Nordseile zwischen dem Zsuslempel und dem Pelopion ausgestellt war. Nie au« Athen geschrieben wird. sind die Schätze von Mylenä vor wenigen Ta-gln daselbst angekommen. Sie füllen dreizehn Kisten, die einll» wlilcn in ein unterlrdlsches Gemach der Nalionalbaut gestelll wur» dc», zu dem der Lnltusminister den Schlüssel Hal, wie er der Kammer millheillc. Die aufgesundene Leicht, nach Herrn Schlie» mann die de» Agamemnon, konnte nicht nach Athen geschafft wer» den. Sie wurde einstweilen in einem Dorfe in der Nähe der Nusgrabungeu uniergebrachl. fokales. Aus der Handels» und Gewerbelammer für Krain. Aus dem Protokolle über die am 29. Dezember 1876 abgehaltene ordentliche Sitzung der Handels- und Gewerbelammer für Krain bringen wir folgenden Auszug: An dieser Sitzung nahmen unter dem Vorsitze des Präsidenten Alexander Dreo und in Anwesenheit des landesfürstlichen Kommissärs, RegierungSrathes Rudolf Grafen Chorinsly, folgende Kammermitglicoer theil: Albin Achtschin, Ferdinand Bill na, Leopold Bürger, Franz Dekeuz, Binzenz Hansel, Josef Kordin, Josef Loren zi, Karl ^ uckmann (Vizepräsident), ^uhann Malhian, Ianaz Seemann, Peter Tho-mann, M. Treun, Thomas Wernig und Baron Michael Angelo Zoi«. Der Präsident constalierte die Beschlußfähigkeit der Kammer, erllärle die Sitzung für eröffnet, gedachte sodann deS mit Tod abgegangenen KammermitgliedcS Herrn Karl Tambornino und ersuchte die Versammlung, ihr Beileid durch Ausstehen von den Sitzen zu bezeigen, (letzteres geschieht.) I. Das Prolololl der Sitzung vom 17. November 1876 wird genehmigend zur Kenntnis genommen. II. Der Sekretär trägt den Geschäftsbericht vor. Nach demselben gelangten an die Kammer seit der letzten Sitzung 110 Ocschäflbstücke. Bon den Erledigungen «erden erwähnt: 1. Das an die l. l. Landesregierung geleitete Prä-liminare der Kammer 1877. 2. Das Danlschreiben an den steiermärkischen Lande«-Ausschuß für den übersandten Jahresbericht de« Ioan-neums ill Graz pro 1875. 3. Die Gutachten an den krainischen iiandesausschuß: 2) über die Errichtung eiuer Wegmaulh an der Rela- Stiaßc; d) über die Einreihung der von Iezica nach Vizmarje führenden Gemeinocstraße in die Kategorie der Bezirls-strnßcn. 4. Die Verlautbarung von Lleferungsausschreibungen durch die Gemeinde-Aemter. b. Der Bericht an das l. l. Handelsministerium mit dem Antrage, dahin zu Wirten, daß die neuen er-höheten Frachttarife der Eisenbahnen außer Wirksamkeit gesetzt, daß in der Folge vor Einführung von Tarifs erhöhungen die Tarife den Handels- und Gewerbe-lammern zur Abgabe ihrer Wohlmeinung vorgelegt und daß erhöhelc Tanfe mindestens zwei Monate vor ihrer Eillführung publiziert werden. 6. Die Mittheilung an die Militärintendanz in Graz über die zu entrichtende Leihgebühr bei Verleihung von Säcken. 7. Das Einberufungsschrciben an Herrn Franz Hren als Mitglied der Kammer. 8. Die Zufchriften an die l. l. Bezirlshauptmann-schaften und den Stadtmagistrat, die Gewerbeveränderungen vom 1. Jänner 1877 an von Fall zu Fall anher bekanntgeben zu wollen, wovon gleichzeitig die l. l. Landesregierung in Kenntnis gescht wurde. li. Die vom hohen l. l. Handclsministerlum herab-gelangte Erledigung über das Gesuch der „Illyrischen Quecksilber-Gewerlschafl in Neumarktl" um Uebcrsen. dung von Unmeldunas - Formularien für die Pariser Weltausstellung nmrde der genannten Gesellschaft im Wege des Gemeinde.Amles Nrumarltl zugestellt.. 1(1. Die Zuschrift an die l. l. Verghauptmannschasl in Klagenfurt um Mittheilung jener Parteien, denen für das Jahr 1877 eine M«ssengebüt)r vorgeschrieben ist. 11. Die Zuschriften er vollzähligen Gemeinde auch der vllrgermeifier der Stadt l!»ib»ch, Herr Negierung«rath kaschan, delwohule. Die heftprebigl hielt der hiesige Pfarrer Herr Sch »ll, nach ,h« tt«l d« zn diese« Feste eigen« von Venedig nach Lnibach gekommene Pfarrer Herr 2 l, e vor den Altar nud richtete eine weihevolle Ansprache an die Gemeinde, der er bekanntlich durch viele Jahre al« erster Pfarrer vorgestanden halle. Ihm zu Ehren sand mittag« in der «»sin»-Restaullllion ein vom Pre«bylerlum veranstaltete« Diner st»lt. Den Schluß be« Festläge« blloele eine »bend« i» Galon del Hot:l« „zur Stadt Wien" abgehaltene Untsrhaltung, »elche gleich-fall« sehr zahlreich besucht war, so daß fich d« Salon nahepl zu eng erwie«. — (Die Khristboumseier) der Lehrjungen be« katholischen VesellenoereiN« sand am HI. Drellbn,g«lage umer Lei» lung de« Vorstände« de« katholischen Vesellenverein« Hern» Hnj, ida stall. Noch Adsingung »ehrcrer Lieder »ucden die Lehljungen mil Spenden velhelll, welche zu diefem Zwecke von Wohlthätern freiwillig geschenkt worden waren. — (Laibacher it a s lnover-,n) Wie wir dem soeben ausgegebenen Mitglieder. Verzeichnisse «er «asiuogesellschafl i» Laibllch entnehmen, zilhlt dieselbe mit Veginn de« Iayre« 187? 197 beständige und 117 nicht beftöublge, somit «» ganzen 8l4 Mitglieder. Die Dlleclion beNel/l au« de» Director Herrn Anton Nitler von Our» bold», dem Dliectoi'Stelloeilretel Hrrrn Dr. Franz S u p p a n l s ch ,«s ch «nd 13 «u»schuß-Milgliebern, den Herren: Friedrich «ndelmann, Otlomar Va«, brrg. Leopold «Urger, Dr. Iuliu« slitter von Vefteneck. I,h»n» «apreh, Anton Lasch»«, Dr. Victor Leilmaier. »,drea» Loger, Joses Lullmann, »ndrea« Malilsch, ltmench Mayer. Vrnß Mlihl» eisen und Mberl Samusf». — In den Lese« nnd «affeehau»-Lolnlilälen liegen im ganzen 44 Zeitungen in 50 Vfe«» plaren zur Lelluie aus; auher ben heimischen und den hervorragendsten österr. Vlllllern befinden sich auch darunter »0 ausländisch e vliltler, und zwar: «Allgemeine Zeitung" lAng»» bürg). „Ausland" («lnllgar«), .Vläller fur ltterarische Unter, hallung" (Leipzlg). „Daheim" (verlm). „Deutsche «oman.viblio-thel« (Verlin). „Deutsche Romanzeitung« (Verlin), „«urop»" (Leipzig), „Fliegende »lätler- (München), „Tartenlaude" (Leip« lig), „Illustrierte« Familleu-Iournal" (L„pz,g), „Illustrierte Zei» lung" ^Leipzig). „Indepeudance belge" (Vrussch. „Kölnische Ze<. lung« (llüln). „Leipziger Modenzeitung« (Le,pz,g, in 2 Efempla-ren), „Nlllul" (halle). „Noiddeutsche Allgemeine Zeitung" (»er-llli), „Opmionc" lMm), ..Polytechnische, Journal" (An,«durl,), ..Ueber land und Meer" (Slullßart) und „Victoria" lverlin.) — (Fasching«chronil.) In der unter obigem lilel in der gestrigen Hummer unsere, vlatle« gebrachten ?iol>, hat fich e,u unbeiusener Lapsu» eingeschlichen, den wir nn« hiermit zu berichtigen bcrllen. Die vom Lalbacher il»si n ovl r ein fnr dcu heurigen Fasching aus den 24. Jänner und 7. Februar anberaumten z«e, välle fallen nämlich nicht, wie wir. irregeführt durch einen un« bei Vergleichung der Dalen fatalerweise in die Hand: gefallenen Vorjahr, gen Kalender »nnahmen, auf zwei Dienstage, soudnn wie seil Jahren auch heuer »ieder auf Mitlwoch'Abende. D»e Bemerkung von einer Aendernng diese« seil Jahren eingeburgerlen Usu« beruht somit einzig und allem aus emem lilendarlschen Mißgriffe der Redaction und ent-behrt lm übrigen „jedrr »halfächlichen Vegrlludung," wa« wir nnt«l Inonspi uchnahme der volle« Vtrspeclabililäl der eben gebrauchten oft«-z'ösen DtMtnt!tlU«g«»ßlo«l,l hiemil seierlichft erklären. (Oedenlfeier fnr Anastasiu«Ornn.) I»-folge ««fforoerung de« studentischen Hrün.Denlmal.«. (.Die Reife um d ie Erd e in 80 Ta g e n" ) wurde gestern zum erstenmale dem erwartungsvollen Publikum bei «««verkauftem Hause vorgeführt. Wir kommen auf die Vorfiel-lung in einem aussuhrlicheren Verichte zurück und bemerken für heute nur, daß die kühnsten Erwartungen, die man an den Abend knüpfte, durch die szenischen Effecte, welche da« Nusfiattung«stüct nn« vorführte, weit überflügelt wurden. Die 14 Tableaux entrollten sich in tlappendster Aufeinanderfolge vor den erstaunten Zufeheln und nahmen nur die gewöhnliche Theaterzeit von siebe» bis zehn Uhr in Anspruch. Heute und die folgenden Tage wird die Vorstellung voraussichtlich unter fortgesetzt lebhaftester Vethei« ligung de» Publikum« wiederholt werden. - (Erfroren.) Der aus Krain gebürtige Holzarbeiter Anton Hosner, der zuletzt in Stei^rmarl al« Holzlnecht in Verwendung staub, ist in den letzten Tagen des abgelaufenen Jahre« daselbst erfroren. Derselbe wurde um 31. Dezember auf der Hijhe der Sölleralpe, im Vezill« Murau, als üeiche aufgefunden. — («Neue illustrierte Zeitung") Nr. 2 bringt folgende III ustratio» en: Linst Keil. - Thee.Verabrei. chung an russische Truppen ,u Kischencff. Nach der Skizze unsere« Spezial.Nrtisten I. Schiiuberg. — lempi p»,«t>. Nach fei« nem Gemälde auf Holz gezeichnet von Han« Ludwig Fischer. — Jänner. Kreidezeichnuuq von G, Gonin. Das Fest der heili« gtn drei Könige in Spanien. - Großfürst Nololaj Nilolaje» witsch. — Texte: Pessimisten. Roman in zwei Vänden. Von F. von Stengel. (Fortsetzung.) — Thee-Verabreichung au ruf« sische Truppe» zu «lscheneff. — Ernst Keil. — Straflose Ver» brechen. Von Ernst o. Wallow. - Da« Dreikönigsfest in Ma> drid. — Uradelig. Roman von N. W. Kapri. (Fortfetzung.) — „lempi p2««»li." — Gloßfürst Nilolai Nllolajew,!sch, — Kleine Chroml. — Schach. — «öilbcnlälhsel Nr. 2. Msselsprung. Ueueste Post. (Ol iq i !,al-Tclegramm drr „Vaib. ^eitun«.") Konftantinopel, 8. Jänner. In der heutigen Konfereuzsitzltng widerlegte der italienische Vertreter Corti die in der letzten Sitzung von Tavfet Pascha entwickelten Argumente. Salisbury unterstützte Corti. Dessenungeachtet verzichteten die Türlen auf die Ablehnung gewisser Pnnlte nicht, betheiligten sich aber an der Besprechung über die Oarantiefrage, namentlich über die Organisierung der Kommission. Die Fortsetzung der Berathung wurde auf Mittwoch verschoben. Man glaubt allgemein, die Konferenz werde nur mehr einige wenige Sitzungen halten. ________ Trieft, 5. Jänner. In der heutigen Handelskammersitzung wurde zum Präsidenten Ignaz Brüll, zum Vizepräsidenten Leopold Goldschmidt gewählt. Die Wieder» wähl Brülls wurde mit lautem Beifall aufgenommen. Trieft, 7. Jänner. (N. fr. Pr.) Gegen die mit dem Lloyddampfer abfahrenden ungarischen Studenten ist eine antitürlische Demonstration gemacht worden. Die Volksmenge pfiff und warf faule Früchte. Der Dampfer mußte vorzeitig die Anker lichten; der Nest der Post und die noch fehlenden Passagiere wurden auf Vooten eingeschifft. Brüssel, 7. Jänner. (N. fr. Pr.) Nach einer Depesche der „Indspendance Nclge" wiro morgen lein Bruch auf der Konferenz befürchtet. Die Verhandlungen werden einfach fortgesetzt. Bukarest, 7. Jänner. (N. Wr. Tgbl.) Laut te-legrafischen Informationen, welche der Regierung aus Konstantinopel zugegangen sind, habe der französische Delegierte auf der Konferenz, Herr von Chaudordy, gegen jede Auslegung der türkischen Verfassung prote. stiert, welche die Rechte Rumäniens beeinträchtigen könnte, dessen Stellung und Autonomie durch den Pariser Trac« tat definiert worden sei. Iassy, 7. Jänner. (N. Wr. Tgbl.) Nachrichten auS dem russischen Hauptquartier zufolge winde slch an das eoenluclie Ausemundergehcn der Koi'fcrenz sofort der Vormarsch der russischen Armee anschließen, wiewol die Hoffung, die man auf den Eintritt der Fröste ue. setzt, nicht in Erfüllung gegangen. Großfürst Nilolaj be» hält da« Oberkommando. An das Emtreffen des Zaren in Kischeneff glaubt man nicht. Galatz, 6. Jänner. (N. fr. Pr.) Der „Romanul" meldet: Die russische Floile erhielt Befehl, sich uuvcrzüy-ilch im Golf von Otschatoff zu concemrierel,. Demselben Blatte wird aus Semlm telegrafiert, daß die Summe, über deren Perwendung Tschernajeff weder Rechnung geben wolle noch könne, i.ttOO.OOO Rubel betrage. Die Unlerfuchung darüber dauert fort. Telegrafischer Wechselkurs vom 8. Jänner Papier-Rente 6125. — Nildrr - Rente K7'2'>, — Gold-Rente 72 60 - I860« Staats-Nulehen IN 20. — Nnnl-Nctiel« 812 -. Kredit-Ncüen 140 60, — London «25 25. — Zilbcr ,14 60. - K. t. Müliz-Dntaten b'97. siapoleoi^d'ol 10'-. — X.0-Reichsmark 6170 Wien, 8 Jänner. 8 Nyr !i^ch:'l'tlll^-. ^ch^li,,,.,) KrebitaCim 140 70. 1860tr ^'ose «N —. 1864er ^u» 132—, österreichisch? Rente in Papier 61 30. Staalsbahn 250 50, Nord, balm 180 50, 20'Franie»stulte 10 01, ungarische Kceditactirl 108 75, vsterreichischs ssrancubanl —-^. üsterrcichischc Angloban» 7475, Lombarden 7775. Nnionnnul 53 50, au!lru-orirut«Iischs ^,,„l ^-_,. Lloudactlen 316- -, anstro-otloniunischr Bank -—. litt^sche i,'ole 17 50 Kammuna/- «uleben 94-—. Egyptijw' —. Colbrente 72 70. ______ Anstekommene ssremde Am 8. Iämicr. Hotel Ttadt Wien. Walle, «ohai und ^'aßner, Kftte., Wien. -- Varon Apfallrern, Gutsbes., Kreuz. — Tentler, Bes., ÄdelS-berg. — Fischer Maria, und Kantal, Oelonom, Aqram. Hotel Elefant, ttetigyel, Ksm, Kanischa, - Gl'ciup, Äes,. Görz. — Kenda, Trieft. Trinler. Vergbeamter, Sagor. - Pibrouz, Bes., Kropp. — Freiherr von Tauffrcr, Weiielduiss - Gärlner, Klaczeufurt. — Weber, Salluch. Hotel Gurova Ianscha, Handelsagent, Fiume. — Vrlvec, Wein- Händler, Samobor. vairischer Hof. l!ederer, Klagenfurt. — Petril, Maqazineur, Uai- bach. — Ivaniiö, sammt Tochter. Trieft. — «atovec, Materia. Mohren. Ievnilar, Reisender, Triesl. Dr. Reifeuberq. Wippach. Kaiser vou Dcsterreich. Dienit, Laibach, Ocharapatla, WlenerNeustaot. Ctadt itaibach. Iqlii, Lederermeister, Stein, DMldel und NlldolfSwerth, 8. Jänner. Die Durchschnitts - Preise stellten sich auf dem heutigen Marlte, wie folgt: Wcizcu per Hektoliter 10 20 Eier pr. stllck . . ll Korn „ — .. Milch pr, Liter . - 8 Ocrsle „ — — Rindfleisch pr. Klloar. - 40 Hafer „ 3 50 Kalbfleisch pr. « — 52 Halbfruchl „ — —, Gchweiuefllisch „ — 48 Hcidlil ,. 5 10 Schöpsenfleisch „ — ... Hirse ,. 5 70 Hähndel pr. St!U1 . -85 ssnturutz ,< 6 50 Tauben ., ... Erdäpfel „ — — Heu pr. lOOKilogr. — linsen „ — — Stroh „ . — — örbsen ,. ' , ^ , H°lz, h°rt,«,pr.Kubil. Fisolen ,. ! —! Meter .... 2 71 . RiubsschmalzpiKilog. -80 —weiche«, „ — Schwelneschmal, „ 89 Wein. roth.,prHellolit. 13 — s;»ect, frlsch, „ — 65^— welfie, (neuer) „ 13 — Svecl. geräuchert „ - — Hasen pr, Stuck . — — Meteorologische Beobachtungen in iiailmch. Z '"Z M !^ Z 3z ^Z ^ 7U.Mg.7741.80" 4. 5,o" W. schwach^ ^heiter 8. 2 „ N. 742.1, ^.Il.z O. schwach Halbheit« 0.o<, 9 „ Nb. 743.7S ^ 6.» > SW, schwach! sternenhell MoigluS heiter, schvne « lcuchümg der Alpen bei aufgehender Sonne; angenehmer, sonniger Tag; NlpeuglUhm. Das Tagesmittel der Wärme -<- 7 ?', um 103° ilb« dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vamberg. > Todesanzeige. > ^ Die trauernd Hinterblirbfneii gel^n den P^- ^ W wandte». Frrundcn und Vekoilnttn die t,es erschlltlelüd? W ^ Nachricht von dem Hinscheiden ihre» geliebte» un> ^ W vergeßlichen Äattrs, des Herrn ^ » Johann Supftanz, » ^ l. l. Vr,nl«uorftll,er» in P«isiou, ^ W welcher am 4. Jänner 1877 nach langen schweren ^ ^ beiden im 68. i'ebelX'jahrc srlig in, Herrn enlschlasen isi, M W Gleichzeitig wird alle» Nürwandlen. Freunden >> M und Vcl>«!n!cn sill die edle liebevolle Thcilnahm? W ^ während d?r ssranlheil sowie auch sl!r di, «egl?itn,ig M ^ der irdischen HUlle znr ewigen Ruhe de> wärmte W ^ Dank ausgesprochen. ^ W Die hintclblicbeue Familie. M > Danksagung. > W Flir dn> vielen «cweisr drr Theilnuhme anläß. W ^ lich des Tode« des Herrn > Matthllus Ioras, D W Realilätenbesitzet«, W ^ sowie f!!r das zahlreiche Geleite zu dessen lehler Ruhe- W ! M slätt« sagen w,r hiemit allen Belreffcl.deu den herz- W ^ lichsten Dank. " n ^ W ^'aibach om 9. Jänner 1877 ^ > Die trauernden Hinterbliebenen. > ^l)ll'(Nl)el'l(!)t. i^d"ll ^ä^n"^' ^' "^ ^" ^"^ entwickelte sich rasch und sühue ,u sehr gllnsligen Resultaten. Der Nculenhanocl stand ,m Hjoldergruude nnd fanden behell' Papitlrente...... 6135 614b Gilberrente . .67— 6? lc, Goldrente.........72 20 72 40 Lose. 1839........27k-- 2?7 - ' 1854........106- 106 50 1380........l1<» 7b 11125 . 1860 (Fünftel) .... 123 - 124 - 18K4........13» k>0 132 — Una Pritmien-«lul......?<>50 7075 Hrebit'L.........."N 50 '«l — Rudolfs.L.........'3K0 18 75 Vrllmlenanlehen der Vtadi WiuaUlNefiNlitlung««i!ose . . 104— 1<^4 50 Domanln-Pfandbriefe .... 13925 »89 ?5 Oefterielchifcht Schahscheine. . 97 60 U7 80 Un» Eliendlihn-Nn!.....8750 i»9»- Ung. Schatzbon« vom I. I874 93-^' 94-«nlehen d. Sladtgemtinde Wien m ». «. - .....l<3 75 V4 25 Vrnnden Tew'ser Vnnat.......7l - ?i sy Ungarn..........7äü0 74 — Astie« »»» v«»le». Nnylo-ilfterr. «»nl . , . 7450 7475 K.-eolinmlllll....... 1405s) ,4» 7.) Depositenbank ...... l'/9 — ,^<),. Kl,lv!lll>iftllU, u»!>zlll...... !t^?5 K> Oefterr. Baulgesellschaft . . . —— ^. ^ Unionbanl ........54 5455) Perlehrsbanl ,......78— 7^5^ Wiener Vautverein . . 57^ 5^^. «ctie« »»« tr«»SO«rt-U»t«r»e»-«»n,e». »eu. «.„ »llöld.«»hn ... . . 94 - 9450 Donau'Dampschisf. «Gesellschaft 35<>— 852-Elilabeth.Wenbubl! .... »3650 137.59 sserdinands-Nordbahn , . , 1795 -ik,y Franz - Joseph - Bahn , 123-75, 24 __ Gallzische llarl-Vudwia.Val)» . 20< 25 ii04 50 Kaschau-Oderbcrger Vahn . . 8i5>» 83-- i.'cmberg:»riefe. Nllg. iist.Vodt.llrcdllanft.(i.Gold) 1 5ü0 106 — ^ (i.V.-V.) 85,-llb ^950 Naticnalbanl ......9685 97 Uug. «odenlrebil-Inftilut(B.l«.) «5 80 b6 - Prl-rttste» Elifabelh-V. 1. Em. ... 8075 91 ßerd-Nordb. w Silb« 10« 106 50 Franz-Iostph-Vahn . f'0«0 91 . ! «al. Kllrl°Vnbwia-V.. 1. Vm. 99 50 1W-^ OrNeri 'itnrdm^NVahn 8>< il5 8^'^ Siebenbuiger Bahn. 559^ ^.,li Stlllltsbahn 1. Vm. . . . ,53 __ ,55.50 «utivuhu k 2lic>hn. I«nne . ^. ^..^ Uug. Ostbahu . . . .7 Vevlse». «luf deutsche Plötze h^7s) —. 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