pla!»» V KM v«chvni»««l, «arw»»^ 7Äqch—». o«,us»p?eks»» Mcho^ «matSch vlii 2»^ Zu»ey« . « . . vmch Post . » « » 2^ ^ ow t ^ o«l v-»»«»», »« s««»»« » »» »w?» »«»lutibtlkMG W» M ftm« «t»>»M«i>>t,«>P> >hs^ k>e »„« co—» ^ 0r<-t»ad»»a>ar»>«««dM» »tch» »«EMiWl» l»w«w—«-»«» w a»««^ »M »» Napallo und Locarno. Vön unse?:" Berliner K—Mitarbeiter. Der Minister des Aeußercn S t r e s e -w a n n hat bei seinem Stuttgarter Streks-zug in die Weltpolitik betont, dasi die Verhandlungen mit Rußland noch in der Schwell seien. Das ist allerdings eine sehr vorsichtige Darstellung; denn wie wir hören, ist das deutsch-russische Abkommen zwar noch nicht Mterzeichnet, aber es darf ini wesentlichen als perfekt gelten. Im übrigen kann festgestellt werden, daß die künstliche Aufregung, vie durch die Darstellung Londoner Blätter erzeugt worden »v«r, sich unterdessen gelegt hat. Meselben „Times", die zuerst die russi-Ische Politik Deutschla^idZ so scharf angegriffen hatten, berichten jetzt, daß der Außenmi-ilister Chamberlcrin der Reichsregierung mitgeteilt habe, das englische Auswärtige Amt stehe d?m ?lbschluß eines Vertrages zwischcil De-utschland und Sowjetrußland nicht un-gililstig gej^cnül^et. Und gleichzeitig erkennt der „Ten,PS", der als das Sprachrohr des Ouai d'OrsaY anzusehen ist, an, daß der deutsch-russische Vertrag grundsätzlich nicht im Widerispruch mit dem Geiste von Locarno stehe. Stresemann konnte sogar in seiner Stuttgarter Rede darauf hinweisen, daß der Vertrag mit Rußland die natürliche Ergänzung zu Locarno bilde, wie ja der Reii^rtei wiinsche un^ daß er nichts daaegcn liabe, wenn er selbst bei der Rekonstruktion der Regierung Nzuus-oit^ übergangen werde, hat in Ne^iernugs-kreisen einen itefen und guten Eindruck ge, macht. Besonders llzunovit^^ ist damit zufrieden. Die Radikalen rechnen bereits damit, daß es in kürzester Zeit zur Erneuerung und Festigung der Koalitionsregierung NR kommen werde. Radi<< verlangte den Austritt der Minister Dr. SNki<^ und Snperina. ^n-teressan ist jedoch die Tatsache, daß heute vormittags Niki«; mit einem Delegierten des Herrn Radi«^, mit Kraja«;, eine längere lln-terredung hatte. Nach der Ueberzengnng der politischen Kreise gilt diese Unterredung der wieder zn bildenden RR-Koalition. Der verdängnisvolle Zweikamps im Radikalen Klub Rikola Voile über die Vusfaire Ävvanovlt'. Beograd, 2I. April. Der »onslikt zwischen dem Ches der radikalen Partei P a 8 i <; nnd Ljuba Jovanovi«! nimmt immer schärfere Formen an. Es herrscht allgemein die Meinung vor, daß es anläßlich der Sonntag stattsindenden Sitzung zu einer Abrechnung zwischen den beiden Rivalen kommen wird. ES ist nicht aitsgeschlosien, daß Jovanovi^ aus der Prirtei ausgeschlossen wird. Die heutige „Politika" bringt ein Interview Ihres Mitarbeiters mit Pasis, der erklärte, daß er die Briefe des Herrn Jovanovi.nvis-jelis. öelekrenci! Interessant! Zpgnnenell Numvristisck k ^«ut« I^vuta lork ! bis Brüssel 203, Anisterdam 1?275 bis S285, Wien 8.l)0s»3 bis 8M53, Parg !('.^.i25 bis l(;'.).l25, Budapest 0.N793 bis 0.07i>7, Vertin l:^1.50 bis lW.5>0, Mai-land 228 bis 22N.20, Zürich ll)95.57 bis. l090.57. «>»» ?cumm^ !ZZ iiM 5Z. Upr:l 1?s?S Massenmord an der eigenen Familie. B e r l i n, SS. April. (5>ne furHHare Familientragödie hat sich im Norden B e r-l i n S in loer Winsstra^e ereignet. Tort s'al der Schlosser Leopold Pol^^nish seine Tochter und seine Schiviegermutter erschossen, seine Frau und semen Schwager durch Schüsse sck^wer verletzt imd ist dann aus de-.n iviertsn Älioc! des Treppenhauses hin^iihlze» sprunqen. Polzcnios wiir fürzlich wsgen Un.zil^<>t, die t»r an seiner dreizchnjäihriqen Tochter veriib! 'hane^ zu ei^cr Ggfängmsstrafe von sechs nnti'n nerureilt Wehrden. Vor einilien Ta-^en wurde er aus dem GefänMis entlassen, ltoch nahm ihn seine ^aMie ni6>t wiie^er in der Woihnunst auf. .stellte früh, iM sieben Uhr schlich sich Pol^zenios in das >^aus unid lauer' te seiner Frau, die sedon Mi?raen die nunq verüisit, um ühre Arbeitsstätte aufzusuchen, auf. Als die s^rau in den Tresipen-slnr hinaustrat, schritt '!;^zen>.os auf sie zu, ^og einen Rt^wlver unid schof? nw^irinal? a'.:f fie. Frau Pol.^enios, die dilrä? mehrere Streif schüsse ain Äopf und Oberkörper fietrM'en war, flüchtete in 'eie Ä^o^nung. P^lzcn^os drang hinter iihr ein und schvf; auf die ande« ren in ^der Mchmmq anwesenden Fa-milien-mitglieder blmdlinqs lo^. Sei,10 drei.^e^.n» jährlge Tt>chter Else erf''e!t einen ?chuß in den Hals und w?r auf der Zs^'sse tot. dii? Schwiegermutter wurde durch ein'.'n Kopfschuß getötet, sein 'j'reisiigsli'hrigc'r ^ckwaqer e,Hielt glei>5?fasls inchrere Schüsse in den Hals und wurde leI'en^?!^ef-Airl^-ch verlesks. Ä.i' die Schüsse eilt^'n die Naiu/barn zu 5'>isfe und auch die Poli,^ei wurde alarmiert. ^Z?is zu.r Änfunft der Poli^^eil^ic^mten >bielt sich Po^^e^ n-ios alle Leute, die iiiin sestnc-rgien Sommer wird in V e 0 g r a d ein 5^o,?g.'es', der Pl-'vatiinsiestl'slten und -V'^ain-ten de>? slattsinden. bei dem über die (^rüiidnusi einer gemei^?slnn<'n s^-r-ganisation und die StelsuugnalMe gegen die Syndikat>?.bl.'w.'gul?g beraicn wiid. t. Bsstrasunq megen Steuerl^intekjVehunst. Tic Tirektion der Veof^n^der Standard Ci>mpa?N, winde heute von der Bevqri^der (^enn'inde wegen .^Hinterziehung ven Steu" ern nnd gaben zu einer l^^i'l^'straie von Tinar nernrteist. Tie Prüfung der Bü6?er der l^^esessschlift bat ergeben, das^ die lUesellschast in ihrer Z^ilanz einen Neinge^ winn au'^wieS, der um 17 Millionen Dollar niedriger war att der tatsächlich erzielte Ee-^standen ihm Vereit4 derartige Mittel zur >u»,. l5nmtiant,. Verfügung, daß er die Aktien seiner Gesell- schaft zurückkaufen konnte und Akleinbesitzer winn der Standard Oil Company. t Sin Schmuggler erschösse«. In der Nacht a»tf Samsag wurt«? bei Repoca an der l)stec-rcichischen Grenze ein Schmuggler aus Sla-neee in Prekmurje von der jugoslawischen 2^'ache erschossen. t. Tie Tlipserkeitsmedaille sür Mussolinis Tochter. Der 5^önig von Italien wird dieser Tage ein T.'kument unterfertigen, demzufolge Fräuleiil d'dda M u s s 0 l i n i, der Toch ter des Premierministers, die bronz^ene Tap--ferkeit^medaille verlielien wird. Fräulein Mussolini bat nämlich im vorigcn Jahre auf dem Strande von (^^attolieo. wo sie die Ferien verbrachte, ein Äind vom Ertrinkung'?--tode gerettet. lt. Panik in einem Veogredcr Darietee. B e 0 g r a d, 22. April. Bei der hewi-ien ^^orstelsung in: Harietec „!^1liiiin>l.i" ka'n e^'' zu einem Zwischenso^ll, der eine fnr^s'ti^^re ^^'inik ^ur F>>l^ge bat. Ter indiche Fakir T«; Nam^i nmchte ve7schi!'^^.ene t^-rperMente, bei denen er einen i^^-wen. ei^'n Vtrofo!d!l und eine Sl'bsanae hypnotiiiierte. WiMrend seiner Vor-fübrungen, lgie gelangen, 5rach ein^ l^ewin, o^hne d^7ß m-i'N es bc^inerkte, fliis ihrem au'Z und lief durch die (^^zrderoibe in den Zuschaiierrmlm, wo sie plötzlich in d^'n LlXien erschien. Die Tmne. neben der sie au?--tauckUe, sties^ einen gellenden Schrei au'5 nnd wurde obnnuichiiss. ^in alcic!s)<'n ^li'genf^licke schrie ein Herr „Nelttet Ter Li'^nie ilr (5s entstianden wi'lde Schresleir-^s^.enl'ii, al/e^ svürzte deini Ai«<>(?a.nfle zu. Tie Menge ris; si.'li gegenseii'ig die ^t'leile^'r vr^w Le'?be, um i'n <^cdi.-änge voriwärt'5 zn t^minen. Unterdessen hatte Tu ??a^ma sich znr Löwin begeben, die sich eben znin Sprnl'ge dnclte, ilnd fas-'le das Tier in^' Auge. E? crl.!?g bald der :Wa^cht se'n^5 Wi-kes und fluZ? in den !'1ä>ig /zurück. 'Ter P-ortier de«? Bi'..rsetee'^ wolste nnn da'?> Publi^knun einil^iden, 't-er Vorstellung weiter lvi.^iuw^Iinen, allein es statte niem^^nd U7ebr Lust dazu^ Tic Polizei verbot weitere Voi'^teslungen. t. Die Memoiren des „Atttok?ini<^s" Ford. „P^'lit Parisien" begann mit der Perösfynt-Ü'^'/Ung der Memoiren deS Antokönig? F 0 r d. Im ersten Artitel wird die 5sa' ''ic'v? des ganzon Unterneduiens wurde. Von da an nahm das Unternehmen eine kolossale Vntwicklnug. Im Iabre !l)14 produzierte er bereits 78.^ und im Jahre 1913 78^.000 Wagen, im Jahre 1919 1 Million und im Jahre 1U2l feierte Ford seinen sünsniillion-sten Wagen. Seit dem Jahre baut jede der großen Fordfabritcn täglich mindestens 8000 ^agen. t. Eine Ehrenretwnq der schlechten Hstnd» schrift. Dr. Wi'ssia.in T. R 0 0 t voll der PittÄurger Unwersidät veriilffentlicht eine psychologische Untersuchunig über die .^Handschrift, worin er zu dem Schluß ko-unnt, das; im allgemeinen nur bei intelligenten Pers:?-nen eine schlechte .^and^chrilft zu finden ist. Der intelsigente Mensch denkt ^nwnzigi'ial schnelle'' nl'? er schreiben kann, ^nso^ge^s'essen ist d^e 5)l.u-zkelll^,ewegutl!g so beihindert durch die (.i^'vhirnanspannung, d"if; das Nesulnat d'es».^r Divergenz eben eine schlechte. .'!)andschrift ist. Wer wenig n,- ,''!se bait. sagt Dr. Nott,. Hit infcKlgedessen Zeil genug, seine Buchstaben 'nach Lorschrift zu nicllen. t. Tie Dame n?it .5ios5pSraqern. Die Ber-männl-ichmig der Frauenkleidung l^at seht ihren 5^>öbepun?t erreicht mit den neuesten Pariser Modellen, die den 5.^osentrüger in die Fr.i'^nenkleidung einführen. Ein solches Frül)l'.ngskostüm besteht in einem engcil Nock, der in der Milte eine Falte lzat, wodurch der ^'-indruck ei.'ies Beinkleides hervorgerufen wird. Ilm den !?>als trägt die Dame einen gestärkten Leimnandkragen mit geknotetem Schlips, der auf ein gestärktes Oberhemd lierabsällt. Da? Kleid bat vollkommenen Herrenschnitt. Die ,Lrönung" der Toilette aber besteht in richtigen .Hosenträgern, die vorn und hinten mit silbernen Knöpfen bc« festigt werden. Die silbernen !^tni)pse haruio-niercn mit einer silbernen Crbualle, die den etwas tiefer liegenden schuwlen Gürtel des 9.leides Allsammenhält. t. Tie Attentliterin auf Mussolini kommt ins Irrenhaus? „Informatore della Stam^ va" meldet, dak in den Gerichtskreisen verlautet, man werde mit aller ^wahrscheinlich--keit Mis; G i b s 0 n in einer.^riminal-Ir-renanlstalt internieren. Die Verteidiger der Angeklagten haben um eine Beurteilung deS Geisteszustandes ihrer Mandantin ersncht. Auf ^diesen ^eitpu«ikt hat au6) der Bruder der Attentäterin Mussolinis seinen Beisuch in Noul verschoben. t. Die.Heilkraft der Musik. In ^toi^iolm wurde dieser Tge von vielen dMülxiren Patienten der Geiburt^üsig l^es Leiter? d?s ^a'b«biiit'?berg'^!'Uvnkenhause«, Dr. Saimuel 5) Y b H i n e t t e, gsfeiert, der allgemein alci der „siuPnde Doktor" berülvnt ist. Der Ar^t der j'lber eine wundervolle Tenorstimme verfügt, verwendet diese Kuinist zum Segen der Mttn^chheit nnd singt den Patienten, ^'e zur Operati^oin «voi^^bereit werden, Opernarien, ja er ent^^ückt sie sogar durch feine Ännst, wenn er bereits dg'.' 'Messer ansetzt. Er glaiM, sein Gesang die Furcht der Kranken verscheucht nnd zu ihrer 5>'i'lttng beiträgt. Nnd daf^ dieser Glanibc nicht bloHe Einbikdnnsj i^st, beweisen die Violen Wückwünzche und Danksagungen, die er zu seitnem Ge^bur^^a^^e erhalten hat:. ' - AaKriAten aus Marlboi'. MarIb 0 r, 23^ Aprils LedZtS Atmmerschleßen der W-flgen HaupM'iale des Jagd-Vereines. Veraaivienen D 0 n n e r t a g nm Ä) de'5 ainerikanischen ^^.'illiai'därs kurz gi's'l'il^! Wr ve.riustil.tctc die Schiestsetiion der h!! si-dert. 'Danack! verlic^ Ford bereit?, ntit 17 Iahren gegen den ?i'issen seine^? ?^c?terZ d,iA '^lternbau?, un? Mecl,iniker zu weiden. Im Jahre fand er l>ei der C'lek!rizi"ät'?>ae-scl>jch.7?t t^disen^ eine Anstellung ab^ Arbeiter. In den roenigen freien stunden, die ibu? zi'r Verfügung standen, baute er sein erste? ?ll'to. Später kaufte er ficb eine kleine ?^^'rkstättc und begnlnn mit dem Bau von Autouiobilen. Da seine Wagen bei einem Rennen großen (frsolq hatten, so konnte er, nlicsidem dadurch sein Nanle in dieser Branche bekannt ge^rorden war, bereits im Jahre 18W an die G'ündung einer ?lktiengesell-schaft schreiten. Von diesom Zeitpunlt^e an begann er '?tutymobile im grossen herzustellen. Ununterbrociipu arbeitete e'' an der Ver^ besserung seines Modells. In, Jahre l00K gen .'^?>au^ufi'iiale 'ces Iag-dvere^ncs unter der i'i'lirigen Leitln?^ il^re^ ^chüt^enmeiilers. de»; .^^^errn ?^au?direkt'orö K l 0 b n i: a r, i'.n grossen Z'5'Äe de«? Gaistit>aiusee! P e «1 n i f,br letztes heurige'^ ,^'i,nuner'S6?ießen, niivbei für die besten S^iut^en recht nette Preise zur Verteilung gelangten. Die Veranstaltung war vci''hältni'?nnihig gut besucht; u. a. beteiligten sich auch die l^^erren Bzeirkl-t^nuptmann Dr. P 0 lsanec Banfd'rckt.or P i ? e k. Priimariu'? Dr. (Z e r« n i ? nnd Priiumrii"? Dr. R 0 b i t^, die lehi^e-ren NN iihren Ge.nvaililinncm, an dem Best» scbies^en. Ails Teilne'si'^nerin n>ar anch die l^wti'in de'5 hiesigen Photographen Herrn Vla ^ ie erscl>ienen, die sich spii'ter al^ bester w e i b l i 6) e r Schütze erivies. Das Prei-^schieken an für sich naihm die-Z-mal einen sehr spannenden Verlauf. Die Schützen wetteiferten miteinander lwch Kräften u Verf der Net^nng. Die drei l5ivgeschlossenen wurd>'?7 ras6i befreit. In kurzen Worten teilte ihnen der Türmer s-'inen Plan mit. s5r wnrde non allen gutgelK'is'ien. In der kleinen Tnrnistube Hegann k>araufhin ein e.msiges Tun und Treiben . . . Noch war eS nicht völlig dimkel, da f'ubr ein kleiner Bauernn>agen, geführt voll zwei Elvlidaten der ^evplution'wnnee, gegen die Grenze zu. Wurde er auch mehrmals angehalten, so genügte doch ein kurzer B^ortwech-um dem Gefälirte wieder freie Bahn zu scbasft'n. lancipp an der Grenze aber hielt der Wagen. Dort morsen pliitzlich die b''iden Wagv»isül?rer ihre ^oldatenkleider vom Leibe nnd es zeigte sich, dast sie unterhalb russische Bauernkittel trugen: der Ti'irmer nnd der treue Niko! Dem Wagen, nnter dessen Temisch von Dechen und allerlei Fetzen sie wohlversteckt gelegen l)atten, entstiegen nun such die beiden Dali!.'wski! Der Türmer und Niko l^atten die betrnn-jknei; Soldalotl entkleldet u?lÄ in ihre llniwrm geworfen, und dann ging cs auf gut Glück bis zur Grenze. .s'tier gab es nur einen kurz<'n, ab.'r Herzlilien Abschied vom braven ^urn^cr, der ne-lxubei eine ausgiebige Belohnung für seine edle Tat erhalten hatte. Diefer zog nun rasch wieder eine der Iwifornien an und verbe-rg die zweite im ?>iagen, dann sagte er wiod>'r znrück. Ilnbehelligt langte er in der Stadt an, denn sein Gefäbrt unterschied sicb nicht von den anderen, die zu jeder Tageszeit die Straßen belebten. Wagen und Pserde Überstab er dem Eigentümer. Die Uuisormen -nahm er unter dem Arm und s6?rilt seinem.^eime zu, das er auch wohlbehalten erreichte. Na6) einigen Minuten war die alte Situation wieder bergestellt — die schnarchenden Soldaten steckten wieder in ihren Kleidern. Erst am Morgen erwachten sie mit schweren ltopfcn. „Brüderchen, das war dock) ein bistchen st«rk, was du uns d-a vorgesetzt hast!" srk^mnn zelte der eiue. „Was war das für ein Gesöff?" „Ein tüchtiger, heißer Grog, mein Lieber! So, wie mir ihn inkmer trinken, ich nnd meine Alte, wenn uns — besonders kalt ist! — Ihr habt eben zu rasch und zu viel getrunken --" „Na. geschadet hat er nnS ja auch nicht!" Bald darauf wurden die beiden abgelöst, nach einem Tage die Wache aber überhaupt einge^gen.--- Für uu!iere Flüchtlinge standen noch i'inige stunden aefährliKt^r Wanderung' ' ' .r. Die Grenze in jener Gegend war un: diese Zeit stark besetzt, wa«^ nicht zu verwu-ndern war, denn Geld und Schmucl'sachen wurden in unaebeurem Äderte aalsjer Landes geschmuggelt. Deshalb konnten die drei Wanderer nur mit äußerster Vorsicht ihren Mansch fortsetzen. Doch uuermt"'dli6i, uud aus den guten Stern vertrauend, der sie. bislier geleitet, schlängelten sie sich dur6) die Postenketten, und als sie die nääiste Uinaere Nait dielten, befanden sie si6) bereits auf deutsckzem Boden — sie waren gerettet! Allerdings mus^ten sie k>le peinIilMen Ne« Visionen über sicti ergehen lassen; aber auch dies wurde überwunden. Bei der Gattin A^liowstis. die so lange und so ulutig alle Qualon und Eutbebrun-gen ertragen batte, trat nun der Rückschlag ein: unter konvulsivischem Schluchzen warf sie sich an des Gatten Brm't und n^r nicht wegzubringen. Eine Nervenkrrse stellte sick) ein und Frau Woliowska sank auf das .Äran-?e.nlc,ger, an das sie einige Woüien gefesselt blieb. „Nuu, Maria, da du wieder gefund biift, kön uen wir noch einmal dc^m .Hinlmel dauken, dast er uns so gnädig beschützt und durch alle Not geleitet bat. Wie viele andere büstteri auf der Flucht Freiheit und Leben ein. — Vor uns liegt nun ein nenes Leben. Wir wollen es genies^en in deni Belvußtsein, stets wahr und gerecht gelvesen lein. sei weiter s nit uns!" ! IelU crA ^ Blick d»'^ bint^p ihm. stehenden Niko, der die Szene mit tränenden Augen mitangesehon hatte. „Ko-inm näher, du treue Seele," sagte Wa-liowsti zu ihm. „Du baft bewiesen, daß du nur mit deinen^ Herzblut treu und ergeben warst; ick» weist nicht, wie eS um mich und Maria stünde, bätten wir dich nicht zni^ Seite gehabt. Bon heute ab entlasse ich dich ans mi'inem Di.'ns^e: du bift nicht mehr mein Diener, sondern mein Freund! Willst du?" Niko brachte nur einige unartikuliert? Laute hernus; er siel auf die ^nie und küßte Watiowiris .Hände ... Eine von ?enen unentwegt trenen, bis .in den Tod trenen Seelen, die d-aS russische Volk überhaupt in seiner großen Mehrheit aufzuweisen hat. Im Lanf der Wirrnisse, die in Europa vor herrschten, waren wsch Mei Jahre ins Land gegangen. Walilwska wachte die scb>'ecklilhe Ze^t des Umsturzes und der deutschen Nevolution nttt. Schlecht nnd recht schlug er sich durch alle Scbwieriakeiten nnd nahm dann in B.. dauernden Wohnfitz. Schnell fand er sich in di-» neuen Verhältnisse und da er die deutsche Sprache fließend beherrschte, fand er auch eine austönlmliche Stellung, die er heute noch bekleidet. Er ist mit seinem Schictsale ausge-sSbnt. Aber was er nicht überwinden kann, dnv ist die Sebniucht nach seiner teuren Hei» UllU, und er sehut den Tag berbei, der ihm die gejahrlose Rückkehr dorthin ermijglicht. — E n d e. ^ Nummer «S V«« H4. iSSA Dr. R o b i L die zweite und Frau Dr. Oe r-n ie die dritte Preisträgerw. Nach der dar-auffv'lgenden Berteilunfl der Preise nahm die sthöne Bcrcinstaltung ihr Ende. m. Todesfall. Donnerstag den 22. d. um 14 Uhr ist nach längerem Leiden die Gattin des bckanntcqi Clmvisten Herrn Davorin 2 u n k o v i L, Oberstlciltnant i. R. und Direktors der hiesigen Ctudieubibliothek, vermieden. Un^cr innigstes Beileid! m. Ein neuer Gtrasverteidiger. Herr Jakob K o e s, ehemals Notar in Adelsberg, geglmwärig Substitut einer freigewordenen Notarstelle in Maribor, ist in das Verzeichnis der Etrafverteidil^er aufgenommen wor-'den. m. Finanzdelegat Dr. S a v n l k in Maribor. Dieser Tage weilte hier der Delegat, findet diese ' Kopftracht doch intmer mehr Anbängerinnen. selbst unter den Studentinnen. Von Stu-.dontinnen der hiesigen vier Anstalten tragen bereits IlV? kurze ^aare. m. Der Schulschluß an den hiesigen Mittelschulen. Nachdem die ini Porjahre einge-^führte „kleine Matura" (T6?luf^pri'lsnng nach Bollendung der unteren vier Klassen) abgeschafft wurde, finde Heuer an allen Mitiel-^ schulen der Cchlust des Unterrichtes bereits am l4. Juni statt. Die Neifeprüsnngen beginnen am 1. Mai. m. Die Studienbiblwthek bleibt wegen des 'Begräbnisses der (V.attin des Direktors der lStudien'bibliothek CamStag den 24. d. M. ge--' schlössen. m. Der Tterschutzverein in Maribor gibt bekannt, daf^ die l^enerall^rsa'nnnlnng am ,29. d. M. uul w Uhr im l^asthause B i r-'t i e, Ob brodu 2, mit folgender Tagesordnung stattfindet: 1. Ber'lesung des Protokol--les der letzten l^eneralversammlnng: 2. Be« richte: a) des Obinannes, des Sekretärs und des Kassiers; b) der ^echnungsprü^fer; 3. Genehmigung der Iahresreckmung und Befchluf; ilber die Erteilung des Absolutorinms? 4. ^s^esbsetzung der Beiträge für das Jahr Aenderung der Statuten; 6. Allsälliges. >5^alls die Keneralversamuilung zur festgeseh-ten Stunde nicht beschlußfähig sein sollte, findet dieselbe ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden eine halbe ^stunde später statt. iZu zak^lreicher Teilnahnw ladet der Aus-ischuß. m. yrweiternnq der Weberei in der Lin-hartova ulica. Die Weberei in der Linhar-tova ulica 7l, Eigentum des .^^errn Z e l e n-lk a, soll sich im Laufe der Zeit für zu klein evwiesen haben, weshalb eine lZrweiterung der Bet/iebsräumlichkeiten geplant ist. Ber-'yangenen Dienstag hat eine Kmnmisiion be-!re!ts an Ort und Stelle die Pläne besehen !und genehmigt. Die Bauarbeiten hat das Hiesige Bmnmtern^men KiffmanK übernommen. ! m. Auflösung der WirtschastSgenossenschast ^„Gamoponloö". Die (^jeneralversanmilung lder Wirtschaftsgenossenfchast der Gsenbahn-^lbediensteten „C^mopomi^" findet ani 14. Mai um 20 Uhr inr Gasthause „Pri Trigla-Isu^, Frankopanova ulica, mit folgender Ta-geSortp^img statt: Auflösung des V e r b a n d e s. R. V u?er, P. I a n e. m. Der Dmi des Gemeindehauses in der Smetanova ulica schreitet rüstig vor. Das ^Erdgesckioß ist bereits fertiggestellt. Der Auf-»bau des l. Stockwerkes"ist nim in A-ngrisf genommen worden. Die Arbeiten werden je-jdoch durch dc^ herrschende ^>Ieaenwct-r stark beeinträchtigt. Gleichzeitig wird auch «m der Regulievung der Vrtna ulica gearbeitet. Die durch die Verlegung der Straße in den bisherigen Hof des Sägewerkes ausgegrabene Erde wird weggeschafft und die neue Straße entsprechend angeschottert. m. Znr Einführung einer ReinlichkeitSpo-lizei. Zur Bekräftigung des vor einigen Tagen gebrachten diesbezüglichen Vorschlages sei noch festgestellt, daß eine solche Polizei, die auf die Reinlichkeit und Ordnung aus öf-fentlic!^n Plätzen und Straßen zu forgen hat, mit 1. April auch in Z a g r e b eingeführt wurde. Die Organe sind mit Strafzettelblocks, auf 2 Tin. lalltend, versehen und seder Passant, der beim Wegwerfen von M-fällen n. dgl. ertappt wird, wird an Ort und Stelle bestrast. Will der Ertappte diese Strafe nicht bezahlen, wird er der Polizei üiberaeben. wobei er die übliche Ctraftare von 50 Dinar und die qjebnsacbe Neinlichkeitsstralfe. «lso statt 2 Dinar 20 Dinar »u bezahlen hat. In München wird die Verunrei^iignng von Straßen auf dieselbe Weise mit einer Meld^« büße von 2 l^oldmark sungetäbr 27 Dinar) geahndet. Um der schier nnase sein. Der Bed«n»ernlswerte wurde in die städtische Versorgungsanstalt überführt. m. Ausruf! Am 1?^. Plai lW wurde ich am (^lavni trg von einem Pferde nmg<'r!'nnt und schwer verlestt. Ich bitte dringend asle P.'T. Zeugen, die das Pferd am Vodnikov trg sSchmidplaß) saben, als es scheute, bei mir ibre Adressen abzugeben. Rosa Pfingstl, Trstensakova ul. 2?. m. Vetterbericht. Maribor. 2.'^. Avril. Uhr früh: Luftdruck 727, Barometerstand Thermehvgroskop 4-14, Marinmltempe ranr 4 M MinimaltemP^ratur -^9 -^i, Dunst druck 10 5» n'm., Win-drick,tnng ON. Beivöl-kung ganz, Niederschlag: Negen. * Gasthaus Tscheligi ieden Sonntag ^rüh scboppen- uud Abendkouzert de? Nichterauar tettes. 4021 * Opernabend am Freitag in der Velika kavarna. Klub-Bar neueS Programm. Ms) Spott. : Perschiebung der Meisterschaftsspiele. In der Siatische Motoenks'sten-Klub zu Zagreb besu6>t mn 1. ulid 2. Mai den Mot^oklub Miaribor. Zlim Empfang versa'mmeln sich die Miitailieder und Freunde des Moto?lu«bs Maribor alm 1. Mai um 1?^ Ubr ann .k^nulptplat^e und fahren dem 1. M. K. bis Polföane entgegen, wo im .?^otel „B>aumainn" die Begrüßung stat-tfinder und von'wo ^ie gen:einsan?e Rückfaikirt nach Marilbor angetreten wird. Abends findet eine gemütliche Znsaimmenknnft i'M (Gasthaus „Zur Linde" in Radvauie statt. Zur na^ieren ^rörternng findet Montag, den 2lV d. M. PilNktlich um halb 21 Uhr im l^a^-hause P en i k am Raibanspliatz eme Mit-gliederbesprechnng statt, zu der sämtliche Mitglie'k^er uud von diesen eingeWhrte l^äne himnüt hlMicbst eingeladen werden. — Die Auä!sckirei!k»untvn zum inernntionalen ^tra» ßenrennei? Sa-mobor—Sam<»>bor (.''»O km), da>ß der Aute'klub des Wniig^eiiches S.dS, Sekion l^reb gemeinsainr mit 'c^m 1. M. K'. vevairstaltet, niud eingetro-ffen und sonnen im Auwgeschäiit Ro>nram Pelikan in der Aleksandrova cesw 19 behoben werden. : TSK. Merkur, Generalversammlung. Die IahreshanjTtversammlnng findet am 24. d. M. NM 20 Uhr im Saale des .Hotels „Pri zmuorru" mit folgender Tagesordnung statt: 1. Berichte der Funktionäre, 2. Neuwahlen, ?. Allfäll-igeS. Im Falle diese Versammlung wegen zu geringer Teilnahme nicht befchluß-fähig sein sollte, findet dieielibe bei jeder Be- Lin>ve!el»on mit l»v?aus>vasc1isn mit sucheranzahl eine Stunde später im gleichen Lokale statt. Da verschiedene Reorganisations Vorschläge zur Beschlußfassung vorliegen, ist es Pfliäit aller Mitglieder, bei der Persammlung zuverlässig zu erscheiuen. Nachrichtm aus Vtus. SportUthe Gensi^Nvn. Der Meister von Slowenien in Ptuj! Wie wir bereits bericlileteu, ga'tiert heute Samstag S.^. Iliriia, der Meister von Slowenien, in unserer Stadt, uiu mit den, biesigeu . Sportklub »»itt Freundschaf!?.sviel auszutragen. Das iuter«'ss>into Malch siudet bekanntlich um halb 18 Ulir auf dem Eport-pla^e hinter der (Gasanstalt ftatk. Es braucht ivobl nicht hervorgelioben vi werden, daß sich der Besuch dieses B^ttspiels fi'ir ioden Sportfreund lel>neu wird. Tic tt^äitemauuschaft steht, was Technik lnid Taktik au>I>elangt, aui einer hohen Stufe und wird daher den ver-wl>hntesten Sportfreund befriedigen müssen. Pons) aufgefübrt. Bei der letzten Aufführung der Oper Uuirdeu den ^'eistungen der Frau M itroviL viel Beifall gezollt. Cs ist der Be'Ush der l^eutigen Vorstellung besonder'? z^u einpfehlen, da die beiden Gäste wabrschein-lirl) zum lekten Male iu dieser Saison bei dieser Oper mitwivken werde»:. p. Der Antsreifer des Pfarres von Vurperk verurteilt. Wie wir bereits berichteten, wurde der Pfarrer von Vurperk .^err Kokels von einein Bauenbnrsck'en namens Anton KolariL aus Rache von rückwärts angeschossen. Der (benannte l'jatte sich nlm vor dem Kreisgerichte in Maribor zn verantworten nnd wurde zu 18 Monaten s6)wereu Kerkers veri,rteilt. p. Verstärktes Konzert, .^"^eute Sain>taa und luorgen Sonntag kouz' rtiert im- biesi-gen Eafe „Europa" eiue verstärkte .Capelle, die mit ihrer beliebten Stiunniingsmusik die Besucher gewiß befriedigen wird. Nachrichten aus Gelse. c. Mieterversammlung. Sonntag den 2?). d. M. um 9 Uhr vormittags findet im großen Saale des „Narodui dom" eine öffentliche Versammlung der Mieter statt. s. «MM Tdeoter. Freitag den 23. d. geschlossen. Samstag den 24. d. mn 20 Uhr: „Tosca", Ab. C, Coupons, Gastspiel der Krau und des Herrn Mitrovi^. Sonntag den 25. d. um 20 Uhr: „Gräfin Marien", Ab. A. Eoupons. „Tosca" mit den beliebten Gasten, der Frau und des Herrn Mitrovi^«, wird Samstag den 24. d. kür das Abonnement E (Cou- Apollo - Kino Vi^'ui ??.. bis 20. d.: „Der Flug um den lZ^rd» ball", I. Teil: Paris,— Ceylon. Grnsi-nlu, ersten Ranges, ein Werk der Usa. --Belehrend, interessant, spannend, hochk>il-uioristisch. Sensation! .<^eute begi-nnt ini Apollo-Üiino die Vorführung de'5 ersten heiles de>i? her^iorragen-den Filmschlagers „Der Flug um den Erd, ball", worauf wir uochmals aufmerksam uia-chen. Eine reichbewcgte, mit humoristischem Einschlag gewürzte .'('^audlung führt uns in fast alle Teile der Erde, wodurch der Film auch eiueu besonderen exotischen Reiz erhält. Der erste Teil wird bis eiuschtießlich Mo«i-tag den 2t>., der zweite Teil von Dienstag den 27. H'? einschlieszlich Donnerstag den 29. d. liorgeführt. Vura-Üsino. Von Donnerstag bis einschl. Sonntag den 2.^. "April: „Robin .Hood", erstklassiges her-Vorrageildes Filmwerk mit spannender .^'>and!ung. Der berühnite Amerikaner Douglas Fairbanks in der.^"laupt-rolle. Eine Packende und bunt-lebensoolle Epi» 'ode ans den Zeiten Richard Li^nvul^erz, de? tapferen englischen i^'i^nigs und ^Kreuzritters, ist die Geschichte von R o b i n H o o d. Graf .'^>o>untiugdon, ein edler und tapferer Ritter, wird voin rachsüchtigen und liinterli-stigen Bruder Richards, Iobann. angefeindet, weil er beim lettten Tnrnier als alleiniger Sieger bernorgegaugen ist und sich dabei die Liebe der schönsten und edelsten Jungfrau ini Lande. Ladt) Marian, errungen l?at. .^'»onntingdon ichliestt sich dem Zuge .^^önig Rick>ards nach Palästina an; unterwegs erbält er durch seinen Junker die Nachricht, daß der Landesverweser Johann die Alnveienljeit des Königs dazu benützt, die Macht an sich zu reißen, das Volk zu tpranni-siereu und auszusaugen. England muß zu-gruudeaeheu. .^>ountingdon bittet den König, zurückkehren zu dürfen, ohue dafür die Gründe zu nennen. Er wird durch die Intrige des Werlzeuges des Prin^zen Johann als Feigling behandelt uud in den .Kerker geworfen, durch ^.'ineu rieient-aft ftarken Junker aber befreit. Er kehrt nach England zu«-""'ck uud jchließt sich dvrt den Unzufriedenen an. die.^ich gegen Prinz Johanns Bluthertt« ^KmiiMr vö« 23. AprU Ä. schaft auflehnen. Nnter dem Namen „Robin Hood" beschützt er die Armen und straft die Schuldigen. Eeino Person umgibt eine mystische Unnahbarkeit, er kanu von den Häschern nicht erreicht werdcn. Unterdessm geschieht jtönig Richard ein Mordan-jchlzg, dem jedcch der Hofnarr de« Königs zum Opft^r fällt. Richard kehrt w DerNeidung zurück, schließt sich Robin Hood an und verhilft der G^'r>.'chNstkeit zunl Siege, indem er seinen ?ruder Johann Vesttaft. Hounkingdon ist der Held des TageS, und endlich führt er die Brairt heim. Ernft und vackend ist die 5^andlunq; man H5rt förmlich die Spieße und l?ch)vertc»r der Ritter aneinanderklingen; ein wahres Massenaufgebot an Mann und Roß macht den Eindruck der Ritterszeit zur lel^diqen Wahrheit. Vl)r allem ist cZ das Cviel Douglas Fairbanks als Hountinqdon und Robin Hood, das zur Bewunderung hin- reißt, nebn ihin glänzen noch Wallace Bcrry als König Richard und alle übrigen, (smen märchenh^ten, von Gnomengestalten durch-lebten Eindruck machen die Tzenen im Walde; sibcrhaupt ist die ganze Ausstattung und Inszenierung ein ivahres Meisternxrk und kann es nicht verwundern, daß dieser Film auch hier in MMbor einen Bombenerfolg hat. Trotz der ernsten Handlung gibt es an sri'chem Humor keinen Mangel, und das Publikum wird unwillkürlich zum Lachen hingerissen. Weltpanorama. Adrkatische Küste. Die Bilderscrie, die jetzt im Weltpnnora-ma ausgestellt ist (vom 15. bis 26. April), führt uns an das sämige Gestade der blauen Adria. In einer skulle prachtvoller Land'IeS ewig fröstelte. In seinem alten, skvmpf» schaftsbilder und herrlicher Strandpartien, die für den Beschauer eine wahre Augenweide bilden, se^n wir unter anderem Fiu-me mit allen seinen Cet)enswürdigkeiten, Volosca, Maktuglie und Umgebung, viele Ansichten von Äbbazia, da?rv Jka mit der herrlichen sii^dlichen Vegetation und endlich auch, das idtillische Lovrana. Die Schönheit her Adriaküste hat immer mächtige Anziehungskraft, und so dürfte auch diese Serie ob ihrer Pracht und Schönheit einen starken Besuch zu verzeichnen haben. Witz «ab Humor. Gröheuwahn. Es war ein Hünidchen, groß wie ein Handschuh, mit Froschmigen und auif dünnen Beinchen, die es läppisch hob, als ob sinnigen Schade! ging nichts anderes hinein als der Name Putzi und daS Bewußtsein^ daß ein Lackevk zu machen eine strafbar« Sache sei. Emuml ^zerriß 'ucker Donnergechöse dvÄ HÄnrmelKgewi^lHe unt» ein? schwere, brait-sende Regenfbult rann in massigem Gtrom zur Evde nieder; im selbigen Augenblick verwandelte sich der sanidige Hofraum des Hauses in einen gelben See. Da tappte daß Hündchen die Treppe hinunter; und als eS unter sich diese verhüngnisvolle Überschwemmung gewährte, begann eS zu zittern und duckte den mageren Rücken Mt dei Demut eines bußfertigen, bekennenlden Sünders: „Herr, o Herr, beistrake mich: ich An's, d'er ldieses gwße Lackerl gemacht hat." Kleiner Anzeiger. »ersthw»«»« Weinschan? „Stajerska klet". Na» rodni dom. Erstklassiqe Weine, kost, erniedrigte Preise, unterirdische Kegelbahn. _3V38 Kind wird in ciute Pflege ^ nommen. auch 1 Jahr alte?. Anfragen Veno. ' 4y?S lYitarre-Birtnose erteilt erstklassigen Unterricht in Gitarresolo, Lautensftiel und Kelanfl. Anträge unt. ..Spanische Schule 2175" an die Verw. <1M »«lUille« l^ntqchende Greislerei wegen Al'refzse sofort zu vcrpnchtcn. — Zlilfr. 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