Nr. 5«. Mittwoch, 10. März 1886. 105. Jahrgang. Mibacher Zeitung. --—._____---- ^^«""«»«»»sprtiS: Mit P°s»velsenbung: ga»»In fl, ,5, hall^ähri», sl. 7.50, I»> «lomvtoil: f,V F .^' "' hn'bjährjq 5.50, Yi>!, n.i«,j, — InsertlonsytbNr: ssiir »emc vinlerale bis zn 4 Zellen 2ll tr.. gvößcvc pr. '^ellc « li.! l>>,, ijstci^i Wicdccholniigcn pr. Zeile « lr. Die „Laidachcr Zeitunss" erscheint täglich ml< Nuenahme dei Vonn» und ffeilitage. Die «dmin«ft,n»«°U bcftnbct flch V<,hnhosstratze ,5., dic Med»ltio» Wicnelstlaße 15, — Unsl»nlicr?M g^.,iht - die Ueberuahiuc des Viec-Admirals "ms Ritter von Potorny. Hafen - Admirals und Miuigscommandanten in Pola. anf sein Ansuchen in "l wohlverdienten Rnhestand anzuordnen und dem« 'wen bel diesem Anlasse in Anerkennung seiner vicl-",^'^n, m, Kriege wie im Frieden vorzüglichen Dienst- MMss d^g Commandeurkrenz des Leopold-Ordens (5ml ä" ^"leihen; — ferner anznbcfchlcn, dass der ^ Admiral Maximilian Freiherr von Pituer, des ? s marine technischen Comite's, mit der Führnng w^^^u-Admiralatcs nnd Festuugseommaudos in ^°lc> Provisorisch betraut werde. ' Als^s^-^ ""d k. Apostolische Majestät haben mit drr b V ' ^'tfchlicßuug voni 4. März d. I. jedem bul,' ^iinisterialräthe im Fiuauzministerimn Karl 'Nina "^ ^' Maximilian Chiari in Anetten, ^^^l^ezeichneter nnd erfolgreicher Dienstleistung dins/ ^"'z des Leopold-Ordens taxfrei allcrqnä-"ll't zu verleihen gcrnht All^/' ""d f. Apostolische Majestät haben mit ')l2 ^^"' Entschließung vom 2. März d. I. dem 6rcck !" ^^ Landesgerichteö in Trieft Anton dm l,s's "'^ Anlass seiner angesuchtcu Versetzung in Anim» . "om Ruhestand in Anerkennung seiner vicl-^crd.. s.. ""' u"d belobten Dienstlcistnng das silberne ^^Mreuz M^ä'dW zu vcrleihcu geruht. Nichtamtlicher Weil. Vom Tage. ">lch ^ ^ usglcichsverhaudluugcn sind, da lzH^""^g bezüglich des Rohpctrolenmzolles keine tm z>, V^l werden konnte, vorläufig als gcschei-I Nh/^^achtcn. In einer Sonntag von 11 bis Hiiaiesl^">""oett Ministcrconferenz unter Vorsitz Seiner noly/^ des Kaisers, welcher die Minister Graf Kal-Tisz'a W l °^' Dr. von Diluajewski. Varon Pino, wurden '- ^apary und Graf Szechenyi beiwohnten, die Ditt "" die «Nud. Corr.» berichtet, ausschließlich ^ ''"enzcn bezüglich des Petroleumzollcs bespro- chen, und da diesbezüglich keine Vereinbarung erzielt! werden konnte, wurden die Besprechungen bezüglich der anderen, obzwar geringfügigen Differenzen gar nicht in Angriff genommen. Damit sind die Ausgleichsver-handluugen abgebrochen, und es ist infolge dieses unerwarteten Resultates nicht mehr abzusehen, wann die Ausgleichsvcrhandlungen wieder fortgesetzt und beendigt, respective den Parlamenten die hicranf bezüglichen Vorlagen unterbreitet werden Wunen, Ministerpräsident Tisza coufcrierte nachmittags noch längere Zeit mit dem Minister des Acußeru, Grafen Kaluoky. uud reiste mit deu Minister» Gras Szaparv/, Graf Szcchcuyi, Baron Orezy uud deu Miuisterialräthen. Wckerle und Ludwig nachmittags mit dem Courierzugc nach Budapest zurück. Wie man dem «Fremdeublatt» mittheilt, scheiterten die Verhandlungen au der Schwierigkeit, die Basis zu finden, von welcher ab die Definition des eigentlichen Rohöls beginnen foll. wenn man auch darüber einig ist, dass eine stufenweise Steigerung des Zolles je nach dem Gchalt von Photogen einzutreten habe. Die divergierenden Interessen der beiden Rcichshälftcn, welche hiebei in Frage kommen, sind folgende: Auf österreichischer Seite der Schutz der galizischen Reproduction uud der Import des amerikanischen Oels über Trieft; auf imgarischer Seite die Zulassung des russischen Oels für die ungarischen Raffinerien und die Einfuhr über Fiume. Der Nudget - Ansschnss hat seine Berathungen über das Nndget abgeschlossen. Die nächste Sitzuug des Budget-Ausschusses findet morge,' statt, an welchem Tage der General-Berichterstatter Dr. Mattn ö seinen Bericht vorlegen wird uud hierauf die Ziffern des Finanzgesctzcs festgestellt werden. Die Budgetdebatte wird in der zweiten Hälfte der nächsten Woche beginnen. Fast sämmtliche Abgeordnete haben über die letzten Faschingstagc Wien verlassen. In der letzten Plenarsitzung des dcntschen Bnndesraths wurdeu einige nachträglich auf die Tagesordnung gesetzte Gegenstände von Wichtigkeit er< ledigt. Zunächst ein Gesetzentwurf, betreffend die Herair-ziehung von Militärpersunen zu deu Gemeinde Abgaben. Wie verlautet, werdeu die darüber auf Grund einer Vcrorduung aus dem Jahre Itttttt bestehenden Vorschriften, soweit dieselben für das außerdienstliche Einkommen der Ofsiciere in Activität und zur Disposition in Betracht kommen, aufgehoben und die Bestimmung über Heranziehung der Officiere mit ihrem Privat« vermögen zn den Gemeinde-Abgaben der Landesgeseh» gebung überlassen. Es ist als zweifellos cmznsehen, dafs der Nundcsrath dem Gesehentwurfe zustimmt, der auf die Uutcrstützung des Reichstages sicher zu rechnen hat. Damit wären denn die Schwierigkeiten beseitigt, welche bis jetzt dem Zustandekommen des Pensionsgesetzes für Reichs-. Civil- uud Militärbeamte entgegenstanden. Die Pcnsionsgesetze werden nun wohl hoffentlich noch in diefcr Session zustande kommen. Der Pariser Gcmcinderath hat am Freitag die Summe von 10000 Fraucs fik die Striken den in DeeazeviI,je votiert. Die Communtlrden wollten, dass Man in dieiem Votum förmlich constatiere, dass die Zusage dieser Summe dic Solidarität der Pariser iilit dln^ Slrikenden in Dcmzcville in ihren Forderungen gegen die Bersswerksgesellschaft bedeute. Dies wurde jedoch vou der gemäßigten Majorität nicht zugestanden, und die Summe soll dem Maire vou Decazeville zugestellt werden, damit er die infolge der Arbeilseinstel-luug Darbenden unterstütze. Der Seincpräfect hat gegen den Beschluss des Muuicipalrathes Einspruch gethan, und es dürfte, wie die «Eorrespondance Havas« schreibt, «wohl geschehen, dass das Votum von der Regierung annulliert würde». In Decazevillc selbst hat die Nach' richt vou dem Votum des Pariser Gemeinderathes dm Stritendcn, die theilweise bereits die Arbeit wieder aufnehmen wollten, neuen Muth zum Ausharren eingeflößt. Auch die von der Nergwcrksgesellschaft angeworbenen Arbeiter aus den umliegenden Dörfern haben im letzten Augenblicke sich geweigert, in die Schachte hinabzusteigen. In England beherrscht die irische Angelegenheit die politische Lage vollständig und ausschließlich ; alle politischen Fragen, welche anf die Oberfläche gelangen, werden nur aus diesem Gesichtspunkte betrachtet, »md man deutet auch das dem Oberhause so freundliche Votum in der Unterhaussitzung vom 5. d. M. als eiue an die Adresse der Pairs gerichtete Verwarnung. Während so in London an der Verwirk« lichung der Homerulc gearbeitet wird, meldet aus Irland der Telegraph zur Abwechslung wieder einmal eincu Agrarmord. Patrick FarreN, ein Gerichtsvollzieher in Diensten Sir Henry Vurke's, in Woodford unweit Galway. wurde am 6. b. M. erschossen aufgefunden. Ziemsseton. Ein humoristisches Potpourri. ^auftt. sH^e ein Unrecht gegen die Menschheit über-"Mlen Dem,,, ^" gegen die Damen, wenn in diesem Melte. Es " !l)rit. unk ."""l'ch mlch ciueu Gipfel der Ver-werden s^ "das Beispiel, welches hier augeführt k?«!!s able«? ^ die Wahrheit diefer Aehauptuug , .l Mensch w>' ^'stiert doch keiuc Tollheit, deren 37^bsond^"' " verliebt ist, nicht sähig wäre, , °r nicht z,p?c ?oee, anf welche er in diesem Zu-3""l keine N^ ' « Die Phautasie des Verliebten frecher. ^^Ä"'i s" 'nacht deu Menscheu znm Mne riss di'",'3""n. zum — Dichter. Heinrich Mte sie l, ^le Tanne aus Norwegs Wäldern, ^b Mit uM, Aetna's Mhenden Schluud uud '^ Hi,,,' ^" fruergetränltcr Niesenfeder an die ... Ei,,e7l .^ -'lgnes, ich liebe dich!-m?b «^ugch /''K Anekdote, deren Heimat Wim ist. "^ es ie, "^ "^ ^l welchem Gipfel des Scharf-Ä"ich da ,„^lch bringen kann. Es handelt sich ^"nen . ""'z.W GeschO der - Ohrfeigen zu U"^" und v?^'. s 5W." ge.niithlichc Wicucr beim 2" ""d Me ^"' l'ch die Zcit mit dem Anf-«'Wissm S! """ allerhand Räthseln. Splitts CH"" Na du." " ^"ar is? - Ratengruber^ ^">huber: S^^ " .^ndl und a Weibl! -«7? ^l"er a N'/^'' ^ber jetzt sagen S' amol: ^"uu da^ N.^ Watsch.., kriegt, welche davon — Ratengrubei'. welcher das Räthsel nicht lösen kann, kratzt sich in seiner Verlegenheit hinter dem Ohr. — Splitterhuber: Sehgn S', dass Sö nix wissen! Von a Paar Watschen is die-jenige das Weibl, die mehr — klatscht! Dieser Kalauer wird jedoch noch durch einen anderen übcrtrofsen, welchen man ans Berlin berichtet. Ein sechsjähriger Sprre'Atlieuer soll dieseu Gipfel er-llummeu haben. Das knldnl, Kü'i-il^ gieng nämlich allein zn einer befreundeten Familie nud bat, ihn doch einmal den Teppich hören zu lasscu, der so schreicud sei. wie Mama gesagt, dass man davon seekrank werden köune. Wenn der Hoffuuugsvolle damit noch nicht den Gipfel der Kalanerer erreicht hat, wird er es gewiss demnächst. Natürlich findet man ihn anch im Iägerlatciu. Die edle Zuuft der Nimrods aller Natioueu that sich ja vou jeher dadurch vor den übrigen Sterblichen hervor. Was wir hier erzählen, wollen, möchten wir den Gipfel des Instiucls neuueu. >Sie können doch den Förster Kneifeuberg? Deuleu Sie. was ihm neulich passiert ist! Sie wissen, sein Revier wird viel von Wilddieben heimgesucht. Weuu er nicht seinen «Eäsar» hätte, wusste er sich vor den Schuften nicht mehr zu helfen. «Cäsar» aber stellt ihm jeden Wilddieb. Auf deu unglaublich feiueu Iustintt diesem Thieres lauu er sich gauz vcrlassru. «Cäsar« hat noch uic gefehlt. Am vorigen Freitag nun fasst er. drübeu am Hirschgraben eine'Fährtc anf. Sofort hört ihn der Förster bellen. Er weiß, «Cäsar» ist einem Wilddieb auf der Spur. Natürlich eilt er hiuzu uud steht, wie der Hund eiuen alten Haudelsjudeu stellt. Dfr Förster fährt ihn au uud sagt ihm den Wildsrevel auf den Kopf zu. Der Alle l'elhl'uerl sciue Nuschuld, Kmisenberg abev vcv traut auf seinen «Cäsar». Der Jude muss ihm alle seine Päckchen aufbinden, alle seine Taschen umkehren. Es findet sich nichts von Wild vor. Er betheuert und klagt, dass es einen Stein erbarmen könnte. Immer heftiger fährt der Förster den Inden an: «Donnerwetter! Sie müssen etwas von Wild bei sich haben oder gehabt haben. Der Hnnd hat Sie gestellt. Der Huud irrt sich nie!» . .. Vergebliches Betheuern! .. . «Das wird sich zeigen!» rief Kncifenbcrg und will den Alten vor sich hertrciben. Der halbtodt Geängstigte will in Wehklagen ausbrechen. Aber alles Bitten und Beschwören prellt an dem Förster ab. Auf einmal scheint dem Händler in seiner Herzensangst ein Licht auszugehcu. «Herr Förster!» ruft er, — «Wa« soll sein?» — «Sollte Ihr Huud vielleicht meinen — Namen gerochen haben? Ich heiße Hirsch!» Den Gipfel der Ordnung findet man selbstverständlich beim Militär, wie folgender Fall beweist. Sergeant Nrennecke hatte lauge Zeit in der Kanzlei eines höheren Militärbeamten gearbeitet und glaubte überzeugt zu seiu, dass er sich' die Zufriedenheit desselben erworben habe. Als er deshalb in Familienangelegenheiten eiue wichtige Reise unterilehmen musste, erschien er bei seinem Vorgesetzte!, uud bat "M Urlallv. Allein dieser schnanztr ihn an nnd sagte: st" ^e deuu nicht, dass es Vorschrift ist, mir gelegenheit ein Gesuch vorzulegen?'.^ ^"""'«^ und sich Sergeant Är.'.mccke erhob, sagte der strenge Vorgesetzlei «So! Das wäre uuu in 5>du»ug' Aber Laibacher Zeitung Nl. 56 460 !0. März 1886. Verhaftungen im Zusammenhange mit dem Verbrechen sind noch nicht erfolgt. In der Nachbarschaft haben neuerlich Pächteraustreibungen stattgefunden, woraus man auf das Motiv der Mordthat schließen kann. Nach einer Mittheilung d,s «Manchester Guardian» sollen die Londoner Polizeibehörden eine bcuuruhigeude Warnung aus Irland erhalten haben. Es wird allgemein erwartet, dass, wenn Parnells Forderungen von dem Unterhause oder der Pairskammer zurückgewiesen werden, eine Zeit furchtbarer Ausschreitungen in Irland beginnen wird. Es scheint jedoch, dass auch ein Plan besteht. Repressalien in England auszuüben. Die Ausschreitungen sollen diesmal nicht durch Dyuamit bewerkstelligt werden; es ist im Plane, in verschiedenen Theilen Londons sowie in den bedeutendsten Provinzial-städten gleichzeitig Gebäude iu Brand zu steckeu. Durch dieses Mittel hoffen die Brandstifter vermuthlich, die Thätigkeit der Feuerwehr zu lähmeu. In Belgrad spricht man seit einigen Tagen von einer latenten Ministerkrisis. Wir verkennen die Ursachen dieser Gerüchte durchaus nicht, halten aber die Meldungen einer Neubildung des Cabinets jedenfalls für verfrüht. Nach der serbischen Verfassung muss die Skupschtina vorerst den Bukarester Frieden rati-ficieren. und da zum Rücktritt Garaöanins kein acuter Grund vorzuliegen scheint, so wird derselbe vor der erfolgten parlamentarischen Rechenschaftsablegung kaum erfolgen können. Tagesimtigleiteli. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das ungarische Amtsblatt meldet, für die freiwilligen Feuerwehr-Vereine in Egyhazgelle und Holics je 100 fl., für den Fellerwehrverein in Baän 80 st. ans Anlass des für wohlthätige Zwecke heuer veranstalteten Balles des Pester Comitates 150 fl. und für den Ofner israelitischen Frauenverein gleichfalls aus Anlass des heurigen Balles desselben 100 fl. zu spenden geruht. — (Hat daS menschliche Lebensalter durchschnittlich zu« oder abgenommen?) Oder anders ausgedrückt, hat sich die Dauer des menschlichen Lebens mit dem Gange der Civilisation und unter günstigen historischen Umständen erweitert? Man sollte meinen, die mannigfachen Verbesserungen in den meisten Lebensverhältnissen der Menschen müssten eine sehr bedeutende Verlängerung des menschlichen Lebens herbeigeführt haben. Das scheint jedoch nicht der Fall zu sein. Marc d'Espme, der die genauen Listen von Genf mit mustergiltigem Fleiße bearbeitete und die Alterszunahme in früherer Zeit feststellte, schrieb schon 1847: Das mittlere Alter scheint hier in den letzten 30 Jahren feinen Gipfelpunkt erreicht zu haben und weiterer Erhöhung nicht fähig zu sein. Am wichtigsten sind in dieser Hinsicht die Arbeiten des preußischen statistischen Bureaus, bei welchem das Alter der im ganzen preußischen Staute in der langen Zeit von 1816 bis 1860 Gestorbenen in Betracht gezogen ist. Darnach war das Durchschnittsalter aller Gestorbenen in dem Abschnitte 1816—20: 27,57, in 1821—30: 26,39, in 1831—40: 28,34. in 1841—50: 27.23 und iu 1851—60: 26,40 Lebensjahre. Man versuchte, ob sich ein günstigeres Ergebnis herausstelle, wenn alle unter einem Jahre gestorbenen Kinder aus der Rechnung ent- ferut würden. Das Ergebnis war jedoch nicht besser, denn die über ein Jahr alt Gestorbellen hatten iu den genannten Zeitabschnitten folgendes Durchschnittsalter erreicht: 37,14, 38,37, 37,23, 36,27 und 35,91 Lebensjahre. Nach den genauesten Berechnungen, die man mit dem reichhaltigsten Material anstellen kouute, ergab sich somit keine erweis-bare Verlängerung der Lebensdauer, souderu eher eiu Rückschlag. Die französische Akademie behauptet, der nor« male Zeitwert des menschlichen Lebens sei 100 Jahre, und wenn wir selten oder nie das Ziel erreichten, so hätteu wir dies Umständen zuzuschrcibcu, welche historisch uud willkürlich die Orduuug der Natur unterbrochen hättcu. Boerhcwe berechuet die Möglichkeit zu leben auf 150 Jahre, uud Nuffon behauptet dasselbe, indem er sagt, die Thiere leben sechs- bis siebenmal so lauge, als sie zu ihrem Wachsthum gebrauche». Flourens bestreitct dieses. Das Kamee! wachse 8 Jahre lang uud lebe 40, das Pferd wachse 5 Jahre uud lede 25, Der Meusch wachse 20 Jahre, folglich müsse er uach Maßgabe der beiden mitgetheilten Fälle 100 und nicht 120 bis 140 Jahre alt werden. — (Die Goldräubcr von Zalanta.) Vor einigen Tageu brachten wir aus Budapest die Meldung, dass eine Räuberbande, die aus 30 bis 32 Mänueru bestaud, in die Zalantaer Bergwerts-Colonie eindrang und eine Kiste mit einer größeren Quantität Gold uud einem Narvorrath von 4000 st. raubte. Wie man nuumehr telegraphisch berichtet, wurdeu bereite 18 Buesumer Wa-lachen, die an dem Raub bctheiligt gewesen, verhaftet, Director-Stellvertreter Diterlin, welcher auf der Flucht vor den Räubern in einen Bach stürzte, ist an den erlittenen Verletzuugen gestorben. — (Zu viel auf einmal!) In Beverley beschenkte am vorigen Mittwoch die Frau eiues Bereiters Namens Gould ihren Ehemann mit vier Töchtern, die sämmtlich leben und munter sind. Die Fran ist jetzt Mutter von zwölf Kindern. — (Ins Meer versenkter Schnupftabak.) In Dublin begab sich am vergangenen Donnerstag der Schleppdampfer «Integrity» mit einem seltsamen Auftrage in See. Er hatte nämlich 48000 Pfund Schnupftabak an Bord, welche die Zollamtsvehörden in die Bai werfen ließen, weil die Eigenthümer sich geweigert hatten, dafür den Zoll zu entrichten. — (Die niedrigste Temperatur), welche bisher in Norwegen mit controlierenden Instrumenten beobachtet worden ist, war am 1. Februar in Karasjok in Finnmarken, nämlich — 51,4 Grad. — (Im Eifer.) A.: «Aber warum denn so kreuz-fuchtig?» — A.: «A, was! Da soll mau nicht zornig werden! Behauptet mein Nachbar, dieses Rindvieh, ich sei nicht seinesgleichen.» Local- und Provinzial-Nachnchten. — (Der k. k. Landesschulrath für Krain) hielt am 18. Februar eine Sitzung ab. Dem Sitzungsprotokolle entnehmen wir Folgendes: Nach Eröffnung der Sitzung durch den Herrn Vorsitzenden trägt der Schriftführer die seit der letzten Sitzung erledigten Geschäftsstücke vor. Dies wird zur Kenntnis genommen und sodann zur Tagesordnung geschritten. Betreffend den Neubau der Voltsschule in St. Michael bei Rudolfswert und die Errichtung einer Schule in Wirtschendorf werden wegen endgiltiger Feststellung der bezüglichen Schnlsftrengel. ban» in '^zug auf die Eröffuuug der Schule der Schulschwestern in St. Michael mehrfache Weisungen an den Ve-zirkes hulrath beschlossen. Die dritte Lehrstelle a» der Volksschule in Wippach, die zweite Lehrstelle an der Vo s-schule in Ratschach, die vierte Lehrstelle an der Voltsschule in Gurkfeld, die Lehrstelle iu Icsseuiz, die zwe'te Lehrstelle iu Gutenfeld nnd die vierte Lehrstelle an der Knaben-Volksschule in Stein werden dcfinitiu besetzt. Das Gesuch eines Abiturienten um Zulassuug zur MaturitM Prüfung im Ostertermine wird abgewiesen und dem Gesuche eines Professors um Zuertennung der dritten OliM-qucuualzulage Folge gegeben. Der Halbtagsunterricht >» der ersten uud zweiten Classe der Volksschule in Dobrova, dann in der zweiten Classe der Voltsschule in DraaM nnd in der ersten Classe der Mädchenschule in Oberlal' bach wird bewilligt. Dem Antrage eines VezirtssaM rathes auf Einstellung der Disciplinaruutersuchung w>^' einen Lehrer wird Folge gegeben, in der Discivlinao angelegenheit gegen einen anderen Lehrer aber die ^ theilung eines schriftlichen Verwcifes unter Androhung strengerer Behandlung im Falle wiederholter Pflicht»"' letzuug beschlossen. Den Gcsucheu zweier Schüler um ^' willigung des Fortgenusses der Schulgeldbefrciung w"' Folge gegeben. Ueber Anzeige einer Oynmasialdirectlo», dass ein Professor bereits das 70. Lebensjahr zurückgeW hat, werde» die diesbezüglichen Verfügungen beschlösse"' Ueber Gesnche mehrerer Voltsschullchrer um Verleihung der Franz Metelto'schcu Gcloprämicnstivendien ^ 42 ! > wird die Namhaftmachung von sechs Lehrern an b" hochwüroige fürstbischöfliche Ordinariat behufs dessen Zustimmung zur bezüglichen Verleihung beschloß Ein Gymnasiallehrer wird definitiv im Lehramte bestaus und ihm der Titel Professor zuerkannt. Mehrere Recife und Strafnachsichtsgesuche in Schulversäumuis-Fälle>l, ' wie Remunerations' und Geldaushilfs'Oesuchc werde» "< ledigt. ^ — (Personalnachricht.) Dem Statthaltere:"^ und Referenten für die administrativen uud ökonowM Schulangelegcnheiten bei den Landesschulbehörde» > Trieft, Görz°Gradiska und Istricn, Franz Ritters Schwarz, ist der Titel und Charakter eines Hoftatye verliehen worden. — (Fastenpredigten.) Die Fastenpredigten " der hiesigen Domkirche werden heuer von den ho^ > digen Herren ?. Maximilian Klinkowstroew " I>. Johann E. Stare gehalten werden, und zwar ^ jeden Mittwoch und Freitag um 6 Uhr abeuds und 1^ Sonntag um halb 10 Uhr vormittags eine deutsa)^ jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag um 4 Uv nachmittags eine slovenische Predigt statt. „ — (Aus dem Gerichtssaale.) Der am v" gangenen Samstag zum Tode durch den Strang " urtheilte Mörder seiner Stieftochter, Johann Kralj, ^ bekanntlich bisher hartnäckig leugnete, den Meuchelt an Johanna Tastar begangen zu haben, hat nun reumüthiges Geständnis abgelegt und den vegans^ Mord durch seine ungünstige materielle Lage "»oliv' ^ Mit geringelt Abweichungen stimmt sein Geständnis den Aussagen der Zeugen. ^ — (Vichmarlt.) Der vorgestrige monatliche ^ markt in Laibach war ziemlich gut besucht. Es »"" nach dem amtlichen Ausweise des städtischen Verzchrunö steuerpachtungs-Amtes 935 Stück Pferde, Kühe, ^' was den Urlaub betrifft, so kann ich Ihnen denselben nicht gewähren, da augenblicklich zu viel zu thun ist!» Der Gipfel des Vergnügens, behauptet ein Ehe« mann, bestände darin, dass man seine Schwiegermutter los wird. Der Gipfel des Geizes soll es sein, wenn jemand, um sein falsches Gebiss zu schonen, durch die Nase spricht. Den Gipfel des Brotneides hat ein Fabrikant in München aus mehreren Fällen, welche ihm kurz nacheinander passierten, kennen gelernt. Früh morgens kam der Lehrling aus einem Conditorgeschäft, um eine angeblich zu einer Hochzeit bestellte Torte zu überbringen. Am Abend stellten sich mehrere Frauen aus Blumcnhandlungen ein, um Todtenkränze, welche sie anfertigen gemusst, abzuliefern. Natürlich hatte man die Annahme beider verweigert. Zur Nachtzeit faud sich nahezu jede Stunde eine Hebamme ein. welche angeb' lich gerufen war, und alarmierte das ganze Haus. Am nächsten Morgen rückte eine große Anzahl Droschkenkutscher an. um Brautleute sammt ihren Gasten zum Standesamt und nachher zur Kirche abzuholen. Die höchste Leistung aber war die des nächstfolgenden Tages. Zuerst stellten sich Sesselträger ein. um einen Irren abzuholen. Als auch diese mit Entrüstung zurückgewiesen waren, präsentierte sich dem verblüfften Fabrikanten die gesammte Pfründnerschar vom Heiliggeist- und Iohaun-spital unter Führung einer Kloster schwester. Sie waren von einem Unbekannten Hieher bestellt worden, um an-lässlich dcr Hochzcitsfeier des Fabrikanten ein Frenuahl in Empfang zu nehmen. Sämmtlich hatten sie sich mit mächtigen Schüsseln und Löffeln bewaffnet. Aber dieser, welcher schon längst ahnte, dass ein Concurrent all diese Streiche spielte, zog sich diesmal sehr klug aus der Affaire. Ohne sich im mindesten zu ärgern, drückte er. verbindlich lächelnd, jedem der Pfründner seine Ge« schäftskarte nebst Preiscourant in die Hand und com-plimentierte sie einfach hinaus, Das Land der Extreme ist aber Amerika, lind darum ist es selbstverständlich, dass unser Potpourri eben dort seine ergiebigste Bereicherung findet. Vor allem in der Reclame. Den Gipfel derselben enthielt neulich eine Zeitung von Texas. Sie theilt Naturgeschichtliches vom Mastodon mit und fährt fort: «Die Fangzähne eines solchen Geschöpfes, welches man vor kurzem in Illinois fand. wogen jeder 175 Pfund. Welche riesenhafte Zahnschmerzen musste solch ein Mastodon haben! Die heilt bestimmt nur Browns Iron Bitter.» Auch für Gaunerstreiche aller Art bleibt Amerika noch immer das Eldorado. Der Gipfel derfelbeu mag jedoch durch folgenden Vorfall erreicht worden sein. Steigt da in Philadelphia ein Fremder, welcher von den häufigen Tascheudiebstahlen auf der dortigen Pferdebahn gehört hat, in einen Wagen derfelben. Um jedoch den Langfingern einen echten Streich zu spielen, steckte er eine geldleere Brieftasche zu sich, in welche er zuvor einen Zettel gethan mit den Worten: «Diesmal bist du angeschmiert, Spitzbube!» Während der Fahrt gab er sorglich acht, dass er nicht bestohlen würde. Beim Aussteigen fühlt er nach seiner Bricftafche — sie war noch da. Auch der Zettel war d'rin. Aber unter dein von ihm geschriebenen Satz standen in anderer Handschrift die' Worte: «Das ist ein fauler Witz. und Sie sind ein dummer Junge!» Bei Tisch sagt ein Herr zu seiner noch recht jugend' licheu Nachbarin: «Aber. mein gnädiges Fräulein, warum nehmen Sie nichts von diesem ausgezeichneten ttuchen? — Dame: «Oh, ich mag ihn nur nicht cmschneA ' — Herr: «Ich denke, der Aberglaube vom^". heiraten gilt nur vom Butteranschneiden!» '".^ «or-«Ja, wissen Sie, heutzutage kann man darin nicht sichtig genug sein!» ' ,. ^ Wenn uns dies als dcr Gipfel der VorslY' ^ scheint, so darf folgender Fall als derjenige desH^ qefühls gelten... «Sie haben meinen vier ^"^^ in der auffallendsten Weise die Cour gemacht. Hel ^ Sie jetzt doch einmal eine!» — «Aber ich bltte ^ das wäre ja ein himmelschreiendes Unrecht gea.e drei anderen!» ^„» Der Gipfel der Lüge ist es ohne Zweife, '" jemand ruft: «Kellner, ich möchte gern zahlen.» ^. Den Gipfel der Aufmerksamkeit Mdert "U " ^ kanischer Reporter in einem Bericht über eine » .^ same Sitzung des Parlaments. Als eiu hervorrag ^ Redner das Wort ergreift, wnrde es nach ^""3^hle» sicherung im Saale so still, «dass man datz ^ eines Taschentuches hätte hören können». . ^„B Eine allerliebste Anekdote, welche Ludwlg " ,^ in seinem interessanten Buche «Aus dem Ek"» ^„^' bezeichnet wohl den Gipfel dcr Höflichkeit. Der" ^, Waadt in der Schweiz hatte einst einen eig"' ^ch sandten iu dcr Person seines Bürgers MollN^ «^ Paris geschickt. Derselbe war bald wcge" '"w .^,' lichteit. zugleich aber auch wegen seines durcyor ^,„t. Verstandes und schlagfertigen Witzes allge,m'l" ^„e Als er nun einmal einen' Salon besuchte, "u» / ,^t Da,»e der höchsten Aristokratie, welche ae"" , ^„. mehr in der ersten Jugendblüte stand, bei 1 ^ ^.,. blicke in dc» vernehmbaren Ausruf aus: «V" ^^nay («Welch ein Menschenfresser'..) Worm«, M -" Lailincher Zeitung Nr. 56 461 IN. März ilW. und Kälber aufgetneben. Der Handel mit Hornvieh war "n zleilllich reger, wenn auch nicht bedeutender, da ans-Artlge Händler nur in geringer Anzahl anwesend waren. Pferde waren in schönen Exemplaren nicht aufgetricben, w Handel daher sehr flau. ^" (Der Maskenball des Vereines «Solot».) ""e alliahrlich, hat der Turnverein «Sokol» auch gestern, «npp dor Faschings-Thorschluss, seinen schon seit Jahren womnnürten Mastenball abgehalten. T)er große Erfolg, " " dem dieses interessante Vallfcst alljährlich begleitet etw ^ ^^'" ""^ diesmal treu geblieben — was es /"" "' Zahl der Besucher eingebüßt, hat es an Eleganz ^r -"tasten gewonnen, welche sich in den Schießstätte' di ?. ""^ jener Nonchalance umhcrtummeltcn, die, ohne le ^llkette zn verletzen, eben nur auf Maskenbällen mög- "1 'st. ^„tcr den eleganten schönen Kostümen hat 'nmentl.ch ein «Ljubljansti Zvon» durch die Ori- unalltat der Idee und den Chic seiner Trägerin all. ucinemes Aufsehen erregt; sehr hübsch waren drei «weiße solck L> -^ es wäre schön, Maus zu sein, wenn es nur ch, ^ ^" ^' recht duftig waren drei «Rosen»; eine ra, 3l ^p"'""in fand viele Bewunderer, sowie uns ein l ""Wscher Edelmann in anziehendster Weise das Kostüm vergangenen Jahrhunderts veranschaulichte. Es würde ', z," weit führen, all die hübschen Masken hier na- , m^'" Gipf,?^"icht bringen!. " Par,s ^ln der Weisheit hat ein Friedensrichter ^./rscheiilt ein <3' "s er folgendes Urtheil fällte: lr^7!!"ensein scs' h'^"^ "m sich nach zehnjährigeul , s^b" N>ch.?^n zu lassen. «Haben Sie Kinder?. sele?> ^ V". ^Merdincis. mew.herr!- - «Wie ^' baz ist ^"«, ^"" Knaben und ein Mädchcu! m.^! Wada,, ^nd, weshalb wir zu Ihnen ko,u-,^ch!» - "'M"dmlg .^'frieden gebeu?. - <^)m, ^"'" beide K"-^ Zlcichzeitig. - «Wohlan, Sie V ^n I/,,.,, "". wertes Kind kouilut! Dauu kauu V""men, w ' si^ " ^"cher erhalten, und ich werde v.^?" iiqt ick' "?hcilt werden sollen.- - Das 3" demselb n' i?^^^'' dichter hört nichts wieder I^'et er zufällt ^'^ "^) mehr als zwei Jahren. "''"Treunu,!7,, -'' ^ '?ch' Herr Richter, von '>ch nicht?. ''dt noch nicht die Rede sein!. ^.^Frml bat j^,s ^""'' " «Weshalb?. -^rw"' 'W^7^ Nun sind es wieder fünf " ächter. ""'" warten wir »och!- sagte lächelnd Sylvester F r e y. 8 der Lungenschwindsucht, 2 der Altersschwäche und 13 sonstigen Krankheiten, 1 Person erlag einer zufälligen Beschädigung. — (Wie man inNadkersburgDiebc fängt.) In Radkersburg kommen häufig, ganz besonders aber während der Jahrmärkte, Dicbstählc vor; diese zu verringern, haben fich die Radkcrsburger einen ungarischen Juden gcnlictet, der alle Diebe Translcithaniens zu kennen vorgibt; so oft nun in Radkcrsbnrg ein Jahrmarkt abgehalten wird, wandert dieser obbenanutc diebs-tuudigc Mann durch die Stadt und »nacht mit Kreide jedem ihm bekannte» Diebe eiu Zeichen auf dem Rücken, worauf der nachkommende Gendarm oder Polizist den Bekleideten erfasst und in Gewahrsam bringt. Dieses Mittel soll sich bewährt haben. — (Der Hektograph verpönt.) An sämmtliche Gerichtshöfe ist eine Verordnung des k. k. Justizministeriums ergangen, nach welcher uuter Berufung auf den !; 417 der allgemeinen Gerichtsordnung die Weisung ertheilt wird, in Hinkunft hctwgraphicrte Eingaben unbedingt zurückzuweisen. — (Vom Theater.) Die Direction des Klagcn-furter Theaters hat sich an den Gcmeinderath von Eilli mit dem Ansuchen gewendet, im dortigen Stadttheatcr vom 12. bis 20. Juli Vorstellungen geben zu dürfen. Es wurde beschlossen, diesem Ansnchcn gegen Erlag einer Eaution vou 50 Gulden und Uebcrlassuug der halben Einnahmen von sämmtlichen Logen und Parkctsihcu stattzugeben. Uouefte Post. Original-Telegramme der Laib. Zcitnng. Wien, 9. März. Wie die «Neue freie Presse» meldet, übergab die armenische Colonic in Wien dem Grafen Kalnöky eine Bittschrift des Inhaltes: Oesterreich möge mit den übrigen Großmächten bei der Pforte intervenieren, damit die Reformen in Armenien verwirklicht würden. Trieft, !>. März. Erzherzog Karl Stephan und Erzherzogin Maria Theresia haben das Protcc» torat des Zwcigvercins vom Rothen Krcnze in Lussin Piccolo übernommen. Berlin, 9. März. Wie die «Norddentschc allgemeine Zeitung» meldet, hat sich der Gesnndhcitsznstano des Fürsten Bismarck wieder verschlechtert. Die rhcninati-schen Schmerzen haben sich erheblich verschärft. Venedig, 9. März. Alls einem Lloyddampfer hat gestern ein Cholera-Todesfall stattgefunden. Im Bezirke Rovi>i0 ist seit 27. Februar kein Cholera-Anfall vorgekommen. Paris, 9. März. Die Journale richten einen warmen Aufruf an die Oeffcntlichkeit zur Subscri-bierunq von Beiträgen behnfs Errichtung eines Institutes für Pasteur,'dessen Project vou der Akademie der Wissenschaften angenommen wurde. Das Institut soll der Wuthkrankheit vorbenqen und sowohl Franzosen als Ansländer anfnehmen. Paris, 9. März. Einer Meldung aus Saigon zufolge tödteten die Rebelleu in der Umgeonng Turane's einen Capitän. Etwa zehn Soldaten drangen bis Quin-hone vor. London, 9. März. Das Unterhaus hat nach sieben-stündiger Debatte ohne Abstimmung die schottische Klein-bauerubill in zweiter Lesung angenommen. London, 9. März. (Reuter-Meldung ans Rangnn:) Die britische Garnison in ^emethcn. 300 Mann stark, ist von 9000 Aufständischen umzingelt. General Prcn-dergast rückt mit einigen hundert Mann Verstärkungen heran; es wird ein heftiger Widerstand erwartet. Madrid, 9. März. Die Cortes wnrden anfgelost. volkswirtschaftliches. Nudolfswcrt, «. März. Dic Durchschmtts-Prc.se stellten sich aus dem henlinen Marlle wie folql: Weizen per Helwlitcr 7 4» Eier pr, Stück , . . — ! 2 ttovn .---------! Milch pr, Liter . . . — , 8 Gerste . — - Rindfleisch pr.Klw . - i 44 Hafer . 2! W Kalbfleisch ' - — «^ Hall'frucht . — — Schweinefleisch ' ' , — Heiden . 4 23 Schöpsenfleisch ' " ' " Hirse . li 4 Hähudel pr. Stucl . . - 6U Kuluriiz » 4 55 Tauben » . . ^^ Erdäpfel pr. Meter Clr. li 40! Heu pr. 100 Kilo . . — — Linsen pr, Hektoliter . — — Stroh 100 » . - -- — Erbsen . — —> Holz, hartes, pr. Cubll- — — Fisolen » ^ —> Meter. - , - ^ " Nind«!schl!la^ pr. Kilo — 80 Holz.weichcö,pr.C»b!l- , Schloeineschlnalz » — 80 Meter..... ! Spccl, frisch, » — W Wein,roth., pr.Heliolit. Ul^~ Speel, aeräuchert. » — 80 Wein, weißer, » ^! ^ Angctommeuc Frculde. Am 8. März. Hotel Stadt Wien. Ritter u. Ziunnermann, Viceaouoernenr der österr. nnssar. Van!; Gerstendörsrr. Loos »nd Neulich, Kanf leule, Wien. — Schwager nnd Vrhosschch, Kausirute, Linz. — Slnola. Gutsbesitzer, Stauden. ' Hammerer, Kaufn,., Trieft. — Contr Äorelli, Privatier, und Mainmer, l. k, Oberst, fammt Familie, Zara. - Fasan, l. l. Lieulrnanl, Maseru. ^ ssiirst. .Mufm., Mnischa, Deperio. l l, siegierungs-Con ceplopraNicanl, Htein. Hotel Vairischcr Hof. Valcntinuzzi Peter, Kausm., Ubine. — Ma^unja nnd Provisani, Kaufleute, Udinc. Gllfthof Siidbahnhof. Pollat E,. Kausm., Wien. — Melzer, l. l. Lieutenant. Trient. — Schmitt Johann, Privat, Pola. — Hirschler Arnold. Buchhalter, Sissel. Kaiser von Oesterreich. Tinlcl, Buchhalter, Wien. — Schindler, Bahnbramlcr, Trifail. Sternwarte. Hudoocrnit, Notaiiatscandidat, Labina. — Mali, Etationsleitcr, sammt Familie, Ccrovglie. -- Brdaus, Besitzer, St. Veit. Mctcorolossischc Bcollachtullszeu in laibach. TU, Mg, 737.8Ä -4.6 'M mWss bewölft ' U. ii . N. 737,15 - 0,2 NO, heftiss bewölkt 0.00 9 » Äb. i 738,45 — 3.0 NO. mäßig halb heiter ! Tagsüber leicht bewölkt, stürmischer Nordost, abends theil weise heiter. Das Tagesmittel der Wärme — 2,6", „m 5,4" unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Nag lit. Tic iiriicste Behandlung dcr Ftttlcibigtcit sdrs Dickwerdens) geschieht in dcr neueren Zeit durch Entziehung aller leicht Fett bildenden Substanzen (Vrot, Kuchen, Mehlspei-sen, Kartoffeln ?c.). sodann darf während des Essens nichts, im allgemeinen wenig, Bier gar nicht, getrunken werden. Von größter Wichtigkeit für alle, welche zu Fettansatz neigen, ist es aber, dass sie für tägliche ergiebige Lcibesöfinung sorgen, und werden hierzu von den Aerzten die Apotheker N. Brandts Schwcizcrpillen (erhältlich k Schachtel 70 Kreuzer in den Apotheken) als das beste Mittel empfohlen, da sie sicher und angenehm wirken. Man achte aus das weiße Kreuz im rothen Felde mit dem Namenszuge R. Brandt. (571) In unserem Verlage ist soeben erschienen: Vie lanMrWaMllttn Ochhe unll VeMllnmWN Für 5'a«d- und Forstwirte. politische senmte. Gemeindevorsteher, zunächst für die krainische« Lehrer uud Lehramts-Iöglinge. Mit einigen Erläuterungen herausgegeben von Prof. 'sslik. länkart. 6 Bogen »". Preis broschiert 50 lr., mit Postzusendung 55 lr. Dieses Büchlein enthält die sämmtlichen landwirtschaftlichen Gesetze und Verordnungen für Krain: Das Vogelschutz, In sectenvertilgungs-, Feldschutz-. Kleeseideuertilgungs-. Fischerei Gesetz ?c., mit entsprechenden naturgeschichtlichen nnd landwirt-schastlichen Erörterungen. Auch die beigefügten Abhandlungen über «Vogelschutz», «Klreseide». »künstliche Fischzucht». «Neb» lans» ?c. enthalten uiel Belehrendes und Anregendes. Ein An-hang behandelt den Wert des Waldes und die wichtigsten Br stiliimui'gen des Forstgesetzes. Da eine Verbreitung der Kenntnis der landwirtschaftlichen Gesetze gewiss sehr zu befürworten ist, eine Sammlung dieser Gesetze bisher jedoch nicht vorhanden war, so hilft dieses Büchlein thatsächlich einem dringenden Bedürfnisse ab. Wir empfehlen dasselbe allen, die ein Interesse an der Land' wirtschaft haben, insbesondere aber der lrainischcn ltehrerwelt. Laib ach, Ansang März 1886. (Ul5) 3-3 Jg. v. Kleinmanr sl Led. Bamberg. ! Danksagung. Allen Verwandten, Frennben und Bekannten bringen wir für die vielen Beweise innigster Theil« nähme und für die prächtigen Kranzspenden, dann für die zahlreiche Begleitung zur letzten Ruhestätte uuseres unvrrgesslichen Gatten, respective Vaters, > des Herrn I Moriz Wagner ! den innigsten Dank dar. > Laibach am 10. März 188«. Dic trauernden Angehörige». bestes Tisch- «.Erfrisclinngsgetrünk erprobt be! Husten, Halskrankheiten, Ma«6n" ____________und Blasenkatairh. Heilrieb Isitflii, Karfttefljnfljlia^ (4») 48—10 Laibachcr Feitung Nr. 56 462 1l). März 1886. Course an der Wiener Börse vom 9. März 1886. Na« d.„ off. icum C°ursbla«e Staats'Nnlehen. Notenicntc .......8« 20 8« 4u Eilberienl« .......8« en ««'«l» l854er 4°/<> Etaatslose 250 sl, Ii!«'ö5i2» — l»SU« 5°/,i ganze 500 „ I4U'5> 141 - !800ei 2«/n Fünftel !N<> „ 140-50 Kl' — l8« «lomo-Rentcnscheine . , vcr St. l>2'— ^'— 4»/, Oest. Volbrente, steuer sicbenbürgische.....ji04'7b 105L0 ! Gelt ! w.,re 5"/u Temcser Nanat .... !l04'?5!i<>5 50 5<"<> ungarische......,04 ?5!i«5 50 Andere öffentl. Anlehen. Tcuau Reglose 5"/„ I>,0 ,'l. . 1l7'25117'?5 dto. Anleihe 187«, steuerfrei . ll>5 — —^- Nnlehe» d. Stadtgcmeinde Wien 104'50>O5 — Aülchcn d, Stadtgcmeindc Wien (Eilbc, und Oold) .... —'- — ^ Prämien-Anl. d. St.,b»gem. Wien 125 7L12h 25 Pfandbliefe lsür INU si,) Nodencr. allg.öslerr,4'/,n^Oelt'. l«a 7512?ül, dtc. iN 50 „ „ 4>/, °/» 1U12510175 dlo. in 5« „ „ 4"/° . l»<>«> "7 — dlo. PräniicixSchuIdverschl.»"/«, U!»5u iou - Qest. Hypcthelcnbanl iNj. 5'/,«/, 10N 50 101 - Oest'ung. Vaul Verl. 5"/„ . . il>2'20 102 50 dto, „ <'/,"/« - l«2'4b1O2?5 blo. „ 4"/,, . . 98-80 9N»0 u»g. all«. Notencredit-Nctienges. >n Pest in I. l»KU vc»l. 5.'/,"/<, l0,f.0l02- Prioritäts-Obligationen ^ (sill 100 sl.) Elisabeth . Wefibahn I. Emission ,,8--------'— Ferdinands-Nordbahn in s ilber !io8 70109 — Frauz^Ioscs-Bahn.....«<; — 96'ßO Galizischc Karl >-Ludwig» Nahn Em. 1881 300 fl. E. 4>/,"/n . 101-50102'— Oesterr. Nordroeftbahn . . . i«5 cu io6'-^ Siebenbllrgcr.......!i01'2z!i01 75 Gelb Ware Staatsbahn 1. Emission . .201—20175 SÜ'dbahn k 8"/°.....158 75 15s» 2N l^ 579?5>80i!5 ^l»rl?0Ost, . >i«25liu — Laidach« Prämlen'Nnlch. !iu si, 22— 22-25 Ofcncr ^,'ose l, >< «'> 14^0 Nubols-Lose iu fl..... 20 «.'< 20 ?5 Ealm^'ose 4!» sl...... ! 5,» — 5« 5u St-Genoiil-Lose 40 sl. . . . s.:»25 54- Waldstein-rose 20 fl, . . , 3« 50 8.'! 5 N>indischgräy-i,'ose 20 sl. , . 15. — 45-5(1 Banl-Actic« lper Slilcl). «Nstlo'Ocslcrr.T'anl 200 sl. . li7?«li»^ Banlvercin, Wiener, 10a fl. . ni-5Uii>«u Bdncr,-Vl„st.,Qcst.z!OUfl.T.«/'/., ü.,2— 24250 «lrdl.'Anst. s Hanb.u.G.!,!«!!. iü,',—2»,!'^'' Ereditb.nil, Allg Ung, 20« sl. . iw«25M!50 Dcposilenvant, All»;.2<«> sl, , ,9«—198 — EöconlUtc-Ges.,Niederes».50Usl. 5««— 571 — Hypclhelenb., os».^0iI.ü5"/„E. «1 00 62— Länderb,, ost. ^0Usl.O.5>0"/u 40 sl, . jibi, 50,i5<>-— Geld > Warc Actien von Traü^port» ! Unternehmungen. (per Stück). Nldrecht'Bahn 2N0 fl Silber . --— — — «lsöld-ssium.-Vahu 20„ fl. 2i!l>. üN-?^ lNü 25 «ussig'Trpl, Eisenb. ^osl,<2Vi,--------------- Äöhm, Nordbah» ,,10 fl. , >81 5.,, >«i! — Westbalm 200 sl. . , . 2«!»—ü?o-. «uschtichrader Eisb, 5«l> s!. (^M. ?',»0 — 7!!2 — Mt,«) «00 fl, , !!>!»«-50 Dona» , Dampsschif<,,hit« ' Ges, Oesterc. 500 fl. 2U. , . . 494—«?3 ^!<»U fl,2. 207 50 2»«' Yeldülands-Norob. 1000 sl, ÜM, «372 237? ssra»zcgoscs>«ahn 20« sl, Silber 2>«—2>«5« Fünslirchcnsb,2uusl.sö, .'0l!-5U2N4 5» G,i!iz,Karl-i!!!dw!g-V.2U0fl.CM. 2l0-50!lli — Graz ,ssöflllchcl' - !!!»50 gaschl«! Odcid.Eiscnb,20u jl,S- I557Ü 15N25 ^'culbcrg Ü'cruowitz'Iassy Eise»« liahn.Olijcllschajl i!0U sl, 0. W, 235—2^5-25 klcyd.öst. »,!<,,, Trieft5«u sl.(lÄl, »üg. «25 — Oesteii.Nordwcstb. 200 sl. Sill». 174—174-25 bto. (Iit.Il) 200 sl. Eil!,« . !i«»-—i6l!l,o Prag-Dufer Eisenl». i.'.c, sl. Eilb. > 2550 2« 50 Rudolf».'ah» 200 fl. Sill'er . lui-75 iU2-25 Siebenbiilger Eisenb. 20a fl, . !i:,o 75191-— Staateeiseubah» 2. W, 255 80 25« 20 --------------------------------------------'Oelb üüa" Südb,.hn 200 sl. Silber . > „ "« A >2^ S,!b>Nor^,'Verb.' ".20«fl.»^ Ung. «oidoslb.'l.», 2»0 sl. Sllbc',7!«?. «" Ung,Wcs»b,(N,,,,d.O»-a,)20Usl,S, >?>!?''" Indnstric Acticn lperStü'l). ligybi und Nindbcrg. Eisen« und Slabl^Ind. i» Wien l«0 sl. . "'^ ^,,z «tisenbabuw.^'eiha, I, 80 sl.4«",» «'1° °"^ „Elbcmiihl". Papicrs. u, «.'G- ««f' '' ," Mont»» (yesell!«.. öste«.»alvine öl-<" "' Prag« ^isen^tud,.l»cs. 200 fl, 17»»"''' Salno-Tan, Eiscnraff. ION sl- ,- «s^,^.. Waffenf..!»«» ^ Silbcv.........—'^ <>«) Deutjche »teichsbanlnoten . - «l ^ ° Bei C. Karinger in Laibach sind die bewährten Hellfrisoh' Vaseline - FalirikatB stets vorräthig, und zwar: Touristen-Wundsalbe, 1 Blechbüchse 40 kr. Weisses Vaseline, 1 Blechdose . . 30 » Leder-Conservierungsfett, 1 Blechd. 12 » Waffenfett, 1 Blechdose.....10 » Vaseline - Maschinenö'l, feinstes und wasserhell. 1 Flasche......50 » Ferner: (477) 6—4 Touristen-Pflaster (gegen Schwielen und Hühneraugen)...... 60 > Guttapercha - Papier, gegen Gicht und Rheumatismus, 1 Blatt ... 30 » Touristen-Laterne, ganz flach, in Etui...........1 fl. 60 - Bipier-tii # Dieser feine und guto Burgunder stammt von französischen Reben, die in Ungarn cultiviort wurden. Die Curan-stalt Linrlewiese diese» Wein seit mehr als 15 Jahren und empfiehlt ihn besonders als stärkend in der Reconvalescenz. Von vielen berühmten Aerzten wird er mit ausser-ordentlichcm Erfolge angewendet bei Majcen-leiden, Blutarmnt, SchwächezuHtänden, Diarrhöe etc. (24i; o Alleiniges Depot für Krain Apotheke Trnköczy neben dem Ralhliause In Laibach. Eine grosse Boutellle 80 kr., 10 Bouteillen 7 fl. Tlgliobtr Versandt. —Per Post mlndoateni 5 Raschln. Pferde-Fluid. Dient als Einreibung zur Stärkung der Glieder. Eine grosse Flasche mit Gebrauchsanweisung nur 1 fl., 5 Flaschen nur 4 tt. 1st seit violon Jahren von erfahrenen Thierärzton, Sportfreunden und praktischen Landwirten in der Wirkung als ganz vorzüglich erprobt und für heilaam und kräftigend bostons anerkannt. Es erhält das Pferd ausdauernd, verhindert das Steifworden der Glioder und dient als Stärkung vor und zur Restitution ("Wiederkräftigung) nach forciertem Dienstgebrauch. , ,.. ,. (««) <• „ t Wird verkauft und täglich per Post I versendet von der ( Apotheke Trnköczy // neben dem Ratlihuuse in Lalbncb. ' Ein yerüeirateter ttrloser Mai in gesetztein Alter, mil guten Zeugnissen, sucht aufs Land eine Stelle als Meier oder Hausbesorger. Nähere Auskunft heim Herrn Josef Förstner, Kaplan in St. Cantian bei Nassen-fuss. U051) 3—1 Die Filiale der Union-Bank in Triest beschäftigt sich mit allen Bank- und Wechsler-Geschäften a) verzinst Gelder ino. Oon.to-Correixte und vorgütot liir Banknoten 3'/4 Procent gego» ötügigo Kündigung 4 * 12 „ 41 < „ auf 4 Monate fix, liir IVtvpolcoiifei d'or 31/* Procont gogon 2ütügigo Kündigung 3»/. „ „ 40 „ 3a/4 „ „ Smonatlicho „ 4 „ „ 6 „ im. O-lro-Conto 3 Prooent bis zu jodor Hoho; Rückzahlungen bis 20 000 fl. a vi&ta gogon Cheque. Für grössere Botn'igo ist dio Anzeige vor der Mittagsbörso orfordorlich. Dio Bostätijjungon erfolgen in oinem so-par.aton Einlagsbüchel. JgtT' Für alle Einzahlungen, die zu immer welcher Stunde der Bureauzelt geleistet, werden die Zinsen von demselben Tage angefangen vergütet. fit?" Den Inhabern eines Conto-Cor-ronts wird dor Incasso ihrer Rimessen per Wion und Budapest franoo Provision vermittelt und ebenso ohne Provisions-belastung Anweisungen auf diese beiden Plätze erlassen. Es steht don Horron Com mitten ten frei, ihre Wechsel bei dor Cassa der Bank zu doniicilioron, ohno dass ihnon hiofiir irgend wolcho Auslagon erwachsen. b) übernimmt Kaufs- oder Ver-kaufs-Aufträge flir EfTocten, Do-visen und Valuten, besorgt das In-oasso von Anweisungen und Coupons gegen */« Procont Provision; r) räumt ihren Committenten die Facilitation ein, Effocton joder Art bei ihr doponioren zu können, doron Coupons sio boi Vorfall gratis oincaafiiort. (927) 12—2 (1021—2) Nr. i:^94. Dritte ezec. Feilbietung. Poll! l. k. Bezirksgerichte Steill wird mit Vezllg auf das diesqerichtliche Edict vom 14. November 1885, Z. 7578, bekannt gemacht: Nachdem zur zweiten execiltwen Feil-bietung in der Rechtssache des R. Mi-klanc in Laibach (durch Dr. Sajovic) gegen Maria Ocepek von Kreuz kein Kauflustiger erschienen ist, wird zur Vornahme der dritten mit Äescheid vom 14. November 1885, Z. 7578, auf den 13. März 1886 angeordneten execntiven Feilbietung der Realität ^<,! Catastralgemeinde Kreuz Einlage Nr. 115 geschritten. K, f. Bezirksgericht Stem, am 22sten Februar luutt. Herrn G. Piccoli, Apotheker iu ^aibach. Die Flasche von Ihrem I»odort.Qrn.2! "H Nr. 13 der Catastralgelueinde 6^ ^ von der beabsichtigten lastenfreien ^ Nllng der Grnndparcelle Nr. 77!1, ""H. bereits im Catastcr Nr. 779/2 wA?' p den unbekannten Erben nach W «h Kopöe, Maria nnd Anton K'ouac '^ Matthäus Groöelj von Sairach y' . bekannt gegeben, dass für dieselb^ ^ Wahrung ihrer Rechte Herr N""^ Naglic von Sairach als Cnrator^ lis:lum bestellt nnd demselben ^ hfl gerichtliche Äescheid vom 28. ^ '1885, Z. 3678, zugestellt worden "'^.„ K. k. Bezirksgericht Idria, ""' Dezenlber 1885. ^^^^ (1034^1) Nr.^' Executive Feilbietunge^ Vom k. l. Bezirksgerichte 2a"v!' wird bekannt gegeben: hes Es sei in der Executionsführn^ ^^ Anton Iugovic von Onrkfeld ^ ^ Dr. Mencinger) gegen Fra» " M-Globocuik aus Großdolina, uu" "^ ^. njalllka ill Bosnien, Mo. 7 fl- ^is s. A. die execntivc Feilbietung ^ ^,^ den Realitäten des Gnstav Ml'la)" .„hc Einlage Nr. 35 ad Catastra^c ' ^z Großdolina nnd Einlage Nr. 40 N' ^ all Catastralgeineinde Koritno i,n " ^4 des Schllldscheines vo,n 5. 3^"" ^l zll Gllnsten der Fran Amalw Gi" ^ haftende», niit exec. Afterpfa"^^ ^' legten Fordernng im Mstb"^ ^. 3000 si. bewilliget und hiezu M> mine auf del« 31. März und 14. April 188b, ^ jedesmal von I I bis 12 Uhr "">' .^t, hiergerichts nnt dem Beifüge" aM ^il' dass diese Forderung bei der ^ ,„i,ett, bietung nur um oder über d" -" sMl> bei der zweiten aber auch «"" " .^.M gegen bare Bezahlung des ^ 'M'" dem Meistbietenden hintangegc^' i 26. Jänner 1886.