s MEMME zemuis »LetM«»»«», I>«chr>r«a,»rM vlarbui, ». Lra«, Ldmiuch Schmiedest« < ^-ulS'-ch« «»-»«- »- « 0»;««,pr«a<»» llbhole« M»iuirUch> a. , diertric ll-A«ftellen . . »u«i! B-kr „ » q'^M « H«N»» »>nzel»r»ani,adm«« An Morlmre »>.. SÄ »« »etwa» un^ «- «aist» und ». !U>L->v>. An «ra,: B«t 3. »ienreich, Ssckavs:-. — S« »aacnlurt: »« Eova'l kinchs«. lichauer. -In Wien: «ei allen «njeidnmnnlchnirprll«». V«r1ch!«>bM In vra.r »lasen'««, «Ad Prtta«. »ieibuitz, »Odlersburg. ^ea«r «nre-k, Wilden, W.-gctftri», Kann, «vstitich-Knnrrbnmn, Winöiich-Sirv^ Kpi-Ikld, >i,,re»> Ekab» Unter-Lroubur^,' Kletturm MlerLarlt. PLltlchnch, x-ried-n, Lu!-.^-». D-ntsch-Landebers, »id>»was Ktatnz, SchLnftein, willm«. «k' 'Af. 20 ksr fkieürn:ko»g?eh. Im Schlosse zu Versailles lagt der Friedenskongreß. Bis zn den kleinsten Völkern sind die Feinde dort vertreten, Deutschland, der Besieger Rußlands, Serbiens, Rumäniens, Belgiens, Frankreichs, Englands, Italiens etc., das es zuletzt nur mehr mit stummem Achselzucken ausnahm, wenn wieder einmal ein Staat ihm den .Krieg erklärte, Deutschland f e h l l. Als wir, nachdem wir unter entsetzlichen Opfern das riesige Ringen im Osten beendet, den Frieden von Brest-Litowsk geschlossen, da hat die Welt geschrien über den Siegfrieden, über die Annektionsgelüsle der Deutschen. Aber Rußland war eingeladen worden, die russischen Vertreter haben kräftig reden können, ja sie haben es wagen dürfen mitten im Friedenskongreß Propaganda gegen uns zu machen. Und Jetzt? Die Welt hat kein Ehrgefühl; daß hat sie im Siege gezeigt. Wir haben früher und jetzt nie verhehlt, daß wir vor den Franzosen, vor den Serben, die mit Verzweiflung heldenhaft für ihren Keimatsboden gefuchten, Achtung habe», wenn sie auch unsere Feinde sind. Frankreich aber und alle anderen haben uns, die sie so lange gefürchtet, nur geschmäht und begeifert im Siege. Die Wett hat aber auch kein Gewissen, das sehen wir aus all den heuchlerischen Richterworten der Entente-Staatsmänner, aus all den verhimmelnden Stimmen für Clemenceau, denen sich selbst die Neutralen anschließen. So ist um uns ringsum nichts, auf das chir -uns bei den kommenden Verhandlungen verlassen dürsten. Daß wir uns der Feinde Lügen über uns gefallen ließen durch soviel Jahre, hat die wenigen Erlichdenkenden noch abgeschreckt. Aber suchen wir nicht Verständnis, suchen wir nicht den Urteilssprach bei den anderen. In uns ist ein Richter, strenger als Elemenceau, das deutsche Gewissen. Waren wir die Schuldigen am Kriege? War es Erobe-rungsgelüsl, das uns in ihn hineinge-tncben? Wenn wir uns an die Jahre vor dem Krieg erinnern, war irgendwo im deutschen Volk ein Plan, fremde Gebiete zu besetzen? Ich weiß zu gut, wie jeder Deutsche ernst geworden, wenn die Rede auf die dräuenden Wolken kam, die sich in Europa über uns zusammengezogen. Es ist nicht leicht seine Erinnerung von der Massensuggestion der Entenleblälter frei zu halten. Man grabe aber doch die herrlichen Gedichte «ns, die der Kriegsbeginn hervorgezaubert. Lsi da ein Wort, das van Eroberung spricht? Nein! Nur heiliges Gall-oertrauen, Aechlbewußtsein, Helle Vaterlandsliebe spricht aus ihren Zeilen. 3si es zur Bekehrung aber nicht zu spät? Tausende werden antworten mit „Ja", aber ich glaube „Nein"! Wenn das deutsche Volk in seiner Gesamtheit Marburg, Samstag Sen 2Z. Jänner Franzosen En Neichenberg. (Drahtbericht der „Marburger Zeitung".) Reichenberg. 24. Tänner. Das tschechoslowakische Platz« kommando teilt mit, daß beute mit dem Frühzug eine Kompagnie französischer Besatz ungstr uppen in Reichenberg ankommen werde. Der Völkerbund - Festsetzung der Kriegsentschädigung. (Drahtbericht der „Marburger Zeitung".) Gens, 24 Jänrr-r. Die morgige Sitznng der Ententekonserenz wird öffentlich sei«, »veil Wilson einen Vorschlag zum Volksbunv in Anwesenheit der Presse begründen will. Bourgoi« hat seinen Entwurf mit dem Wilsons vereinigt. In der gleichen Sitzung wird der Ausschutz zur Feststellung der Krieg S-enxschiidigung gewölbt werden Der Ausschutz will seine Arbeiten so b e s ch l e n n i ge p, datz der Vors rieben anfangs Juni möglich wäre Die innere Lage Englands. (Drahtbericht der „Marburger Zeitung".) Bern, 24. Isnner. Die innere Lage Englands gibt der Londoner Presse Antatz zu «ufsaliend ernsten Betrachtungen. »,M v r ni n g p o st" : Die Lage in England war nie gefährlicher. Starke und geheime Feinde arbeiten gegen unseren Frieden. .»Daily News": Die Vorgänge ln der englischen Keimatarmee können nicht länger verborge« werden. In Ser Armee zu Kaufe und im Felde herrscht gärende Unzufriedenheit Die bisher gezählten Stimmen. KB. D erlin» 24. Jänner« Wie der »Vorwärts" auf Truvd der im „Retchsanzeiger" veröffentlichten vorläufigen Zusammenstellung der Wahlergebnisse feststen»» wurden 45,775.174 bürgerliche und 13,298.705 sozialistische Stimmen abgegeben. Frankreich. Das russische «nd polnische Problem AB. Pari s, 23. Jänner. „Ag. Havas". Die Vertreter der Großmächte beendeten am Dienstag die Erörterung der Lage in Rußland. Der Vorschlag Milsons, in die Gewalt teilen. Nach Einvernahme fand schließlich allgemeine Zustimmung, dieser Delegierten wird die Kommission Eine aus einem Zivil- und Militärvertreter bestehchende Kommission der vier Großmächte wird sich nach der Prinzen-Insel bei Konsiantinopel begeben und dort die Abge sandten der »ier verschiedenen Negierungen empfangen, die sich gegenwärtig in Rußland einmal zur Erkenntnis kommt, daß sie uns schändlich betrogen haben mit den Menschheitsidealen, die sie a.us ihren Fahnen trugen — und diese Erkenntnis wird wohl ,nicht lange mehr auf sich warten lassen —, dann wird sich zeigen, «er recht behielt. Sie kennen uns ja recht gut und wissen genau, daß wir nicht so leicht umzubringen sind, und wie man einem sterbenden Löwen nicht gern zu nahe tritt, so macht sich auch jetzt noch eine gewisse Achtnngsdistanz in dem Tempo ihrer Forderungen bemerkbar, wenn sie sich auch gegenseitig zurnfen, daß das Tier wirklich tot sei. Aber: England, Frankreich, sieh dich vor, eh du der Beslie den letzten Streich gibst. Es kann sein, daß sie doch noch lebt. Es kann auch sein, daß du es doch nicht ganz keunst, das deutsche Volk. Ihr habt uns bisher nur in Feindes- land Kämpfen gesehen; den Deutschen kennt ihr noch nicht, der seine Kei-mal verteidigt. Den Deutschen, den der Hunger seiner Kinder, den die drückenden Kesseln zum vollen, wachen Bewußtsein erweckt. Wie die Bayern im Sturme ihre Gewehre wegwarfen und mit den Fäusten dreinschlugen, so kann es sein, baß das ganze deutsche Volk auch ohne Waffen sich zu wehren weiß! Wir wollen uns keisiem schädlichen Optimismus hinzeben;' die Zeit scheint aber jetzt wieder unser Bundesgenosse zu sein. Es hieße blind sein, wenn man nicht sehen, will, daß es lichter um uns geworden. Nicht auf andere, sondern auf uns selbst vertrauend, «ollen wir das Urteil der Friedenskonferenz trotz unserer Ausschaltung nicht mit gebeugtem Nacken, sondern aufrecht abwarlen. ZY. Iahi-xr. ihren Bericht an die Konferenz erstatten uns diese wird in letzter Linie entscheiden. In ähnlicher Iveise werde das polnische Problem dnrch Entsendung einer gleichen Kommission nach Danzig gelöst wer^n. Irland. Die irische Nationalversammlung. KB. London, 22. Jänner. (Reuter.) Die sogenannte irische Nationalversammlung hat heute in Dublin eine geschlossene Sitzung abgehalten. Hierauf wurde bekanntgegeben, daß ein i n t e r i m i st i s ch e r Premierminister, sowie vier andere Minister ernannt worden seien. NuUand. Sie Haben s halt! KB. Amsterdam, 23. Jänner. Dem „Allgemeen Handelsbladet" zufolge erfahren die „TnncS" aus Omsk: Wie bolschewistische Blätter melden, sind in Petersburg und Pensa 14.000 Arbeiter Tag und Nacht mit der Herstellung von Papiergeld beschäftigt. Petersburg liefert neunzig Millionen Rubel täglich Pensa 220 Millionen. Neben ihrer Löhnung erhalten die bolschewistischen Soldaten an der Nralsront 30 Rubel für jede Stunde, die sre im Gefecht sind. Jeder Soldat, der an der Eroberung von Ufa teilgenommen hat, hat 100b Rubel erhallen. Gegen 14 00» standrechtliche Urteile i« einem Vierteljahr. (Drahtberlcht der „Marburger Zeitung".) Berlin, 24. Jänner. Nach einem Berichte der „pravda" sind im vierten Pnartal 1918 durch die russischen Sowjets 13.764. standrechtliche Urteile vollstreckt worden. Der Vormarsch gegen die volschemike«. Stockholm, 24. Jänner. (Korr.-Nnndschau.) General Denikin beherrscht den großen Nordkaukasus und die Küste des Schwarzen Meeres bis Such in. Er verfügt über eine Armee von 185.000 Mann. Er hat überdies einen erfolgreichen Zug in die Krim organisiert. Im Norden operiert die Armes des Generäls Krassno w. Gelingt der Vormarsch Krassnows, s» entstünde eine Einheitsfront gegen die Bols chewiken. Räumen die Bolschewiken den Kaukasus, so wäre dies das Ende ihres Regimes. Großdeulfche NepubM. Strafverfahren gegen Ledeboar (Drahlbericht der „Marburger Zeitung'.) Berlin, 24. Jänner. Gegen L e d e-bour schwcbl ein Strafverfahren wraen Aufruhr und Landfricdensbruch. Er hat sich als Rädelsführer zu vk'antworten. Eine Verordnung gegen Streikende. (Drahlbericht der „Marburger Zeitung'.) Berlin, 24. Jänner. Soeben ist eine Verordnung erschienen, wonach den Gemeinden das Recht zusteht, in allen Fällen der unbegründeten Arbeitsverweigerung die Erwerhelosnninlerslüyurig zu entziehen. Ungarn. Der neue «ntzenmtnistcr. UKB. Gfenpest, 23. Jänner. Oer provisorische Präsident der ungarischen Republik hat den außerordentlichen Ge. sandten und Bevollmächtigten Minister Dr. Franz Harrer mit der interimistischen Leitung d e s M i ni st e r i u m s des Aeußcren betraut. Der südslawische Staat. Eine südslawische Rote an die En ente. Nauen, 22. Jänner. Eine slowenische Meldung besagt: W>e die „T'mes* melden, wird der neue jugoslawische Staat trotz der Füi spräche der serbischen Regierung nichl anerkannt. Demgeaenüb« wird das kleine Montenegro auf »U Friedenskonferenz durch einen speziellen Deputierten vertreten sein. Das jugoslawische Komitee in Paris hat eine offizielle Note gegen die Nichtanerkennung gerichtet und prophezeit einen ernste» Konflikt. Deutschöfterreich. Die Evcreform, (Drahtberlcht der „Marburger Zeitung*.) Wien, 24. Jänner. Die wechselrede über Eherechtsreform in der Nationalversammlung hat den Höhepunkt überschritten. In der Generaldebatte wird je ein Abgeordneter der Sozialdemokraten und der EhriMchsozialen sprechen. Die Annahme der Ehereform ist gesichert. - , Kurze Nachrichten. Da» Geschlecht ArndtS erloschen In München starb, 6b Jahre alt, der Generalleutnant z. D. Richard Arndt. Er war ein Großneffe des Frecheitsdichters Ernst Moriz Arndt. Mit ihm erlosch dieses alte Geschlecht im Mannee stamme, da des Generals einziger Sohn, Leutnant im zweiten Infanterieregiment Richard Arndt,, im Ok tobrr 1915 auf dem Felde dcr Ehre fiel. Berhängnisttolle Wirluug de. Trua enhrit »m 15. Jänner um halb 10 Uhr nachts erschoß in Piäbichl, Gemeinde Windhof, Bezirk Frohnleiien, der geistig «ichi vollwertige BesitzerSsnbri Hans Ham-melhofer seinen Vater. Dieser war ein Trunkenbold und mißhandelte im Rausche »ft seine Gattin. Am bezeichnten Abend kam er wieder betrunken nach Hanse, wes halb die Mutter aus Furcht die Söhne weckre. Hans Hammelhofcr ergriff ein altes Milttärgewchr und schoß durch das Fenster kurzerhand seinen Vater in den Kopf. Dieler sank sofort toi zusammen. Der Täter wurde dem Bezirksgerichte Frohnleiien eingeliefert. Das Tragen von nationalen Abzeichen. Auf Grund des Befehles der tschechischen Regierung ist es den Angehörigen der deutschen Ration bis zur definitiven Entschcigung des (tschechischen) Ministeriums des Innern gestattet, deutschnationale Farben zu tragen. Hingegen verboten sind die deutsch Aster,eichischen Farben. Dis Lausitzer Wenden für einen «igcnen Staat. Aus einer in den tschechischen Tomttagsblältern w'ederg gebenen Mitteilung des Vereines derLausitzer Wenden i» Prag ergibt sich, daß die Wenden nicht de» Anschluß an den tschechoslowakischen Gmat, sondern die Errichtung eines selbständigen Staates nach den Grundsätzen Wilions verlangen. Republik Palästina. Der erste jüdische Arbeiterkongreß in New-Hork nahm einen Republik werden muß, i» der keine Nalio-nalität Vorrang und Sonderrechte haben darf Der Beschluß wurde durch die vertretene halbe Million jüdischer Arbeiter gutgeheißen. Ein Cinbreckerkleeblatt in Wien Am 19. Jänner früh wurden beim Wienfluß drei Burschen betreten, die 87 Felle im Werts von einigen 1000 Kronen trugen. Das Kleeblatt wurde verhaftet; es bestand aus denr 20jährigen Kellner Ferdinand L- cca, dem 24jährigen Kutscher Julius Huth und dem 20>ährigen Kutscher Raimund Steinbauer. Es wurde erhoben, daß die drei die Felle kurz vorher bei dem Lederzurichter Leo Nokitnitz in Nudolfsheim, bei dem sie eingebrochen, gestohlen haben. Die Diebe wurden dem Landesgerichte eingeliefert. Eine Einbrecherin Die vorbestrafte 19jährige Hilfsarbeitersn Marie Guben-schek in Graz stahl in Graz und Abtiffen-dorf Kleider, - Wäsche und Bargeld. In mehreren Fällen brach sie versperrte Behältnisse auf und stahl daraus Schmuck-gegenstände. Sie''ist auch der Landstreicherei angeklagt und wird zu acht Monaten schweren Kerker und zur nachheri-en Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. Ban!»e«,m»rntt'eir« »in BuvapeK Etwa zweihundert Beamte der Budapester Filiale des wiener Bankvereins sind heute in Streik getreten, weil sie die Herabsetzung ihrer Kriegszulogen um 50 Prozent als Verletzung ihres Kollektivverlrages betrachten. Eine ähnliche Bewegung ist in der Filiale der Anglobank zu konstatieren. Dtcbstahl aus einem Auto Als gestern in w-on der Lhauffeur Brandstätter mit feinem Automobil hurch die Siebenbrunnengaffe fuhr, geriet plötzlich das Auto in Brand. Es sammelten sich viele Neugierige ait. Di« Feuerwehr kam und der Brand wurde gelöscht. Dann erst bemerkte Brand stätter, daß aus dem Automobil ein dunkelgrüner pelz mit Astrachankcagen und eine Aktentasche, Eigentum des Unterstaatssekretärs im Staatsamt für Verkehrswesen Ritter von Luderes, gestohlen worden sind. Unausrottbarer Z »vf. Das Staats, ratsdirektorium hat den (Oberinspektor der leutschästerr. Staatsbahnen, Negierungsrat Damelm ayer zum Direktor des Haupt wageuamtes der deutschösterreichischen Staats-bahneu ernannt und ihm gleichzeitig den Titel eines Hofrates verliehen. Hofrat in der demokratischen Republik, wo es keinen Hof m»hr gibt I Ls wirkt wirklich komisch! „Deutschland, Deutschland über alles!* — im Elkaß Aus zuverlässiger (Quelle erfährt der Korrespondent des „Acht-uhrblattes", daß sich in Mühlhausen unter der «ffäffischen Arbeiterschaft eine stets wach sende Unzufriedenheit gegen das neue französische Regime bemerkbar mache, deren Ursprung hauptsächlich in den verschiedenen von den Franzosen getroffenen wirtschaftlichen Maßnahmen zu suchen ist. So demonstrierte vorgestern eine mehrere hundert Mann starke Arbeiiergruppe von dein Rathause gegen „Deutschland Deutschland über alles I* zu singen. Für den Fall, als den Forderungen nicht in weitgehendem Maße entsprochen wird, sollen große Unruhen zu erwarten sein. In Kolmar wehte in den letzten Tagen eines Morgens die deutsche Flagge von dem Rathause, es ist aber den französischen Be-HSrden nicht gelungen, des Täters habhaft zu werden. Errichtung einer italienischen ver. Pflegsstatto« in Salzbnrg.AuS Salzburg, 2i. d, wird telegraphiert: Heute traf hier eine italienische Mission unter Kommando eines Hauptmannes ei« und errichtete im Rangierbahnhof Gnigl aus eigenen Mitteln eure Berköstigungsstation für heimkehrende Italiener. Der Herr „BoltstommissSr* Di« wiener Polizei hat den bolschewistischen Agiiator Jwor Samuelly unter dem verdachte des Mordes verhaftet. Samuely ist 2S Jahre alt. Als Soldat geriet er in russische Kriegsgefangenschaft. Nach dem Sieg« der Bolschewiken wurde ec Sekretär Lenins. Samuelly ist erst »or wenigen Tagen heimgekehrt. Bei seiner polizeilichen Einvernahme gab er an er sei Ucberbringer einer wichtigen Botschaft Lenins an den Budapester Kommunistenführer Kun (Kohn!) gewesen. Samuelly protestierte gegen seine ver Haftung mit den Worten: „Ich bin der volkskommiffär der russischen Volksregierung und protestiere gegen meine Verhaftung*. ErnährungSsmgen. Zuckervevtioilnn« Heute verteilte das Gcmeinde-Wirtschaftsamt in Marburg, an die Kaufleute Zucker, die denselben gegen Abgabe der Znckerkarten, verkaufen werden. Die Zucksrkarten werden am 27., 28. und ^ 29. Jänner in der Llisabethstraße 14, ver-j teilt, und zwar für diesmal noch nach dem ^ alten Systeme, das infolge Kürze der Zeit, s nicht möglich war, das System uinzuäudern.! Bezüglich des Detailverkaufcs von Zucker j an einzelne Personen, wird folgendes bemerkt: 1. ,Die Parteien betommen den Zucker für die Zeit vom 1. bis 28. Februar, von 1. Februar an bei jedem beliebigen Kaufmann«, gegen Abgabe der Zuckerkarten, welche sie in der Ausgabestelle (Elisabeth-straße 14) erhalten. 2. Für alle, bis jetzt ausaegebenen jedoch noch nicht honorierten Zuckerkarten, bekommen die Parteien den Zucker in der städtischen Verkaufshalle am Domplatze. Z. Aerzte und Apotheker bekommen ibr« Anweisungen beim gefertigten Anne am 26: Jänner und den Zucker auf diese Anweisungen sofort in der städtischen Verkaufs-Halle (wie ad 2). 4. Gastwirte und Kaffee-Hausbesitzer bekommen ihre Anweisungen bei ihrer zuständigen Genossenschaft, den Zucker jedoch erst an jenem Tage in der städtischen Verkaufshalle, den die Genossenschaft im Vereine mit dem gefertigten Amte, bestimmen wird. 5. Jene Gewerbetreibende, die' weder zu den Gastwirten »och zu den Kaffeehausbesitzern gezählt werden, müssen sich beim gefertigten Amte mit denr Gewerbescheins für ihren Betriebsbedarf entsprechend wäre. 7. Alle jene, die bei obiger Verteilung be r-achteiligt waren, müssen fick ebenfalls beim gefertigten Amte melden. Jeder versuch, den Zucker in zweifacher Menge zu b«> ziehen, wird der Behörde angezeigt. die Reduktion der Arbeitslöhne und begann, > sowie mit einer Bestätigung der Gewerbe-als ihren Forderungen nicht entsprochen behörde melden, daß ihr Gewerbe tatsächlich Beschluß an, daß Palästina eine freie wurde, auf dem Marktplatz das Lied ^ im Betriebe steht, als auch welche Meng« Marburger und Tage« Nachrichten. Spende. Statt eines Kranzes aus das Grab des Herrn Franz Girstmayr spendeten Herr und Frau Dr. Gustav S ch m derer >« Graz der Kinder Kriegskiiche des Vereins „Frauenhilfe* 5V Kranen. Das HeimkehrerckrSnzchen. das Sonntag den 26. Jänner in den Kasinosälen stattfinden sollte, muß ans verschiedenen Gründen auf den Anfang des Monats Februar verschoben werden. Diesen Sonntag findet daher ein um 5 Uhr nachmittag beginnender Tanzübungsabend mit künstlerischer Tanzmusik statt, von 3 bis 5 Uhr werden Anmeldungen für einen neuen Lanzkurs (Anfänger) entgegengenommsn. Retsepatz-AuSferit-rUng. Die Kompetenz bezüglich der Ausfertigung von Reisepässen und Passierscheinen ist an die neu- ezrichteteSHS-Pol,zeiexpositur übergegangen und werben daher vom Stadtmack-'traie Reisedokumente nicht mehr ausgestellt. Die AuS-fertignngsslelle für Neisedokumente bleibt vorläufig „n Rathause, ebenerdig, Zimmer Nr. 1. Unterschriften für Rc sedokumenle und nähere Auskünfte sind ausnahmslos be- de.SHs Polizeiexpositur Dowplatz N>. 11 elnzlchok'n. konzertiert ? morgen Sonntag den 26. Jänner nach-mittags sowie jeden Sonn- und Feiertag in Hems Gastwirtschaft „Zu den drei Teiche» *. Abends spielt genanntes Duett im Lass „Rathaus". Kerzenin'-ien werden ausgegeben Montag den 27. Jänner i» der Llisabeih-straße 14. Kerzen sind zu haben bei den Kaufleuten: Beldajs, Hartinger, Lotz, Reicher, Sucher, Haber, Gusel, Greiner, weigert, Kaufmann, Gpelka, Vsrtmk, Stieberz, Sirk, Leschanz, wesiak, Sagia. Approv.-Kommission, Primus, Mikaewisich und teinschitz. Der Biel,»«,«!» im Be»«»«- M«rh«, § wie eme Zählung ergab, hat der Viehstand des Marburger Bezirkes vom Jahre 1916 bis jetzt um z». 18000 Stück abgenomme», so daß von nun ab monatlich Morburg nur 150 Stück Vieh bekommen kann. Das Mililär und die Eisenbahner müssen vom Luttenberger und windiichgrazer Bezirk versorgt »verdem. Sp«»venauswets u»«v Bitte Jüc den inioiue Enthebung durch b>e südslawn ae Regierung d rzeit ,,, harte- Not vcfindlim n Postbeamten in Polstrnu erhielten wir bicvec von Frau Dr. Scherbau m 50 K , F-. au Ferner 10 K.. Ungen'awnt 20 K. wofür mir in seinem Namen den herzlichsten Dank s«gen Zur Summe von ZOO K., die der «enanntc dringendst zur Uebersi.-dluwz und Eirnichiung in ste>bnitz benötigt, fehlen Slner Mutter Liebe. Noman von Jos. Lchade-Haedicke. (Unberechtigter Nachdruck verboten.) (S1 Fortsetzung.) Nun s«h sie, wie der Sarg hinabgesenkt wurde, hörte ringsum Schluchzen und ab-gebi ochene laute, sah die Berge von Blumen, die fick neben dem offenen Grabe türmten »nd doch kam ihre Seele über ei» gewisses, feindseliges Verwundern nicht hinaus. Was wollten alle dwse vielen fremden Menschen? — Fühlten sie nicht, wie überflüssig sie waren? — Sie und ihr Kind, ihr Kind und sie: weiter gab es hier doch nichts. Da fiel dumpf polternd die erste Scholle Grde auf den Sarg hinab. Lisa zuckte auf. Wie ein Riß, wie ein scharfer, schneidender Schmerz ging cs durch ihre Seele. .Ihre Lippen bewegten sich krampfhaft. Da aber hatte man sie schon gewaltsam zur Seite gedrängt, um ihr den Anblick des offenen Grabes zu entziehen. Fast willenlos ließ sie sich fartführen. Wie eiu dumpfer Druck lag es ans ihrem Gehirn, so daß sie nicht denken konnte. Und s» blreb es auch, als sie mit ihren Angc. hörigen wieder zu Hause nngelangt war. Eie hörte die Mutter sprechen, aber sie verstand nur Worte Die setzten sich in ihr fest, ohne daß der Sinn ihr im Augenblick bar wurde. Später allerdings wußte sie, was die Mutter erzählt hatte: Rolf Dismann sei zu Hause, schwer krank, sonst wäre er auch zum Begräbnis gekommen Sa batten er und seine Mutter nur Kränze geschickt. die schönsten, die zu haben waren Und weiter sprach sie davon, daß das Sch'ff, aus dem Rolf gewesen. Sch'sfbruch gelitten und Rolf dabei stundenlang im eisigen Wasser stehend, gearbeitet hatte, so daß er nun auf beiden Beinen, wenn auch nur vorübergehend. gelähmt war. Das alles klang ihr weltfremd wie ein Märchen Nols DiSmann. Der Name sagte ihr nichts. Was in der Welt gab es denn überhaupt noch eben neben dem einen, daß sie ihr Kind verloren. Und die Eltern und GFchnnster reisten ab, nachdem sie vergebens versucht hotten, L'sa zu trösten, und ihr wieder Interesse für die Außenwelt,cinzuflößen. Sie nickte zu «Rem. Zuwcilen huschte wohl auch ein bwsses, gequältes Lächeln um ihren M»nd. Ohne Bedauern, ja mit einer gewissen Erleichterung sah sir die Ihren scheiden. Nun störte sie nichts mehr iv ihrem riesen, sossungsloscn Schmerz, und sie wthlie sich darin ein, vergrub sich darin mit der Kr«fl der Verzweiflung. Wenn die Mädchen kamen und den Rat der Hausfrau begehrten, schüttelte sie nur stumm und abwiüend den Kops. Da gingen sie denn in ihrer Ratlosigkeit zu Christine, und Christine kam. Scheu und ängstlich traf sie die gewünschten Anordnungen, tm«er den Blick auf die blafse, stille, junge Frau gerichtet. Als sie aber merkte, daß Lisa weder sah noch hörte, nahm sie ruhig aber -hne die Befriedigung und den Triumph den sie seinerzeit empfunden, die Lei vna von Lisas Hauswesen wieder in die Hand Das brachte es mit sich, daß sie viele Stunden, zuweilen ganze Tage bei L-sa bsieb, und diese gewöhnte sich darin, Christine ft-kl bei sich sitzen zu sehen. Eine große Veränderung war mit dem «clten Fräulein »or sich «egönaen. Sie um. gab L-sa mit der zartesten Aufmerksamkeit, und oftmals, wenn sie die bl'sie Frau, we nur noch ein Schatten ihrer selbst war, jo bewegungslos und in sich gekehrt sitzen sah, füllten sieb ihre Augen mit Tränen. Und einmal faßte sie sich ein Herz. Sie ergriff L'sas Hand. „Lis,!" Bcrwiindert, fast U'willitz sah die junge Frau au?. Christine aber hielt Lssas Hand fest und sireich-site scheu mit ihren dünnen Fingern daiüker hm:' „Laß uns einmal miteinander sprechen, Lisa! Nicht immer j dieses gräßliche, nervenaufregende Schwei- j gen! Sieh, es hat eine Zeit gegeben, wo-ich dich haßte, bitter haßte. Das war damals, > als E-ich dich hier ins Haus brnchte Erich mar mein Vclttr; ich war mit ihm groß > geworden und ganz im stillen hegte ich die Hoffnung, daß er mich eines Tages' zu seiner Frau machen würde/ denn ich wußte, wie er an mir hing. Ich beneidete dich „m alles, um Erich, um die gesicherte Stellung und um das Kind. Alles, alles war dir zugefallcn. für mich aber blieb nichts! Da-rum ve> folgte ich dich, hetzte Erich gegen dich auf, und dieser Haß ist geblieben vis zu dem Tage, der das Furchtbare geschehen ließ, der dir dein Kind raubte. Da sah ich ein, wie glücklich ich im Gcunoe geiv«s>a war. LHör „ich^s besitzt kann nichts tirilieren. In dem Augenblick wo jene Erkenntnis über mich kam, starb mein H,ß und — iw möchte so gern gmmachen, L,a, waS ich gefehlt habe. Wenn du mir »„r die Gelcrenheit dazu geben wolliest . . ." Sie sah die junge Frau bittend an. L-sa war unrich'g gcwochen und hesteie den Blick fest auf Christines Gesicht. An« deren Augen sah sie, daß sie die Wahrheit gesprochen, daß sie es ehrlich mit ihr meinie, wohl zum ersten Male im Leben. Und sie drückte Christine warm die Hand. Die Teil, nähme mt ihr wohl. „Ich glaube dir, Christine. Bleibe bei mir wie bisher, damit tust du mir Guies. Wir beide» Einsamen, wir haben ja so-ttt nichts aut der Welt." Ihre Stimme erstarb in einem Finttcru und müde sank sie ,n ihren Scssel zwack. (Fortsetzung folgt.) demnach roch 180 K. Wir ersuchen die n«< ehrten Leer, »eitere Spenden möglichst bald namhaft zu machen, da jeder Tag dir tage der armen Familie verschlimmert. Sckuyenael Upotüetke, Tegetthoffstraße, Magdaienen Apotvele, Kaiser Wilhelm-plätz nnd Mohreiavothele, Herrenaassc versehen d-cse Woche bis einschließlich Samstag den Nachtdienst. Letzte Nachrichten Die Slowenen gegen Xresic. (Drahtbcricht der „Marburger Zeitung ) Laibach, 24 Jänner. „Slov Narod" schreibt: Aus die Nachrichten, daß der kroatische Abgcoiknete Dr. Tresic als Sekretär des serbischen Ministerpräsidenten Pasic zur Fricd'nskonserenz entsandt wurde, stellen »vir fest, daß gegen diese Entsendung schwer ster Einspruch erhoben werden muß, weil Trcsic den Slawenen keine Gewähr biete, daß er sich für ihre Belange enisetzen wird. Er habe sich an Jahre 1964 bei der Sitzung des Pariser Balkankomitees geäußert, daß Südslawien mit Italien znsammengchen muß. Für die e Hilfe müssen wir, sagte er damals, rin Opfer bringen und dafür den Italienern einen Teil des slowenischen Gebietes abtretcn. Das Opfer ist nicht so groß, kenn die Slowenen sind «in Völkchen, dessen Sprache die übrigen Slawen nicht mehr verstehen. „Elov. Narad" schreiht,, daß Tresic seine Ansichten über die Slowenen nicht geändert habe und fordert die slowenische Politik aas, alles baranzusctzen daß er von Paris wieder abberufen wird. Gin Vulfchversuch der Spartakisten in Spandau. KB. Berlin, 24. Jänner. Der „Lokalanzeiger" meldet aus Spandau, daß dort neuerlich spartacistische Umtriebe »ersucht w»rden sind. Angehörige einer Spandauer Formation spartacistischer Richtung plouien einen putsch auf das Rathaus, stellen zwei Geschütze bereit und schickten nacl rs zur Vorbereitung eine Patrouille ab. Doch wurden d>e Regierungstruppen alarmiert, s« daß der Putschversuch ver «"eit wurde. Die Aufhebung der Blockade. Kopenhagen, L4. Jänner. (Korr.-Aundlcbau.) Die Frage der vollständigen Aufhebung der Blockade ist in Paris formell angeschnitten rsmerika will unbedingt sofort die Blockade aufgehoben Hal en und man könne binnen kurzem mit einem diesbezüglichen Beschluß rechnen. Die Tagesordnung der Donnerstag - Konferenz AB. Paris, 23. Jauner. (Ag. Havas.) Die Konferenz ging heute an die Prüfung der auf der Tagesordnung der Vollversammlung vom Samstag verzeichneten Gegenstände über. Ls wurden in diesem Zusammenhang folgende Fragen erwogen: 1. Internationale Arbeitsgesetzgebung. 2. Verantwortlichkeit für den Krieg und Strafmaßnahmen. 3. Schadenersatzleistungen. 4. Internationale Häfen und Wasserwege nnd Eisen-bahnordnung. Die Versammlung begann mit dem Studium der Methoden, nach welchen bei der Regelung der Gebietsfragen vorgegangen werden soll. Der Oberste Kriegs-rat wird Freitag vormittags zu einler Sitzung znsammentreteu. an der Marschall Haig und General Diaz sowie die in Versailles, anwesenden Vertreter der alliierten und assoziierten Mächte teilnehmen werdpn. Die Gsthen vor Petersburg. (Drahtbcricht der Marbnrger Zeitung.) < Bern.'24 Jänner. Nach einem rsth mschen amtlichen Bericht ist die Niederlage der Bolschewiken voll kommen. Eie esth-nuchen Vorhuten stehen vorPetersbu r g Dir den Verhandlungen mit Bolen besonnen. (Drshtbericht der .Marburger Zeitung".) Berlin, 24. Jänner. Die Verhandlungen zwischen der preußischen Negierung und dein -»huschen Landesrate haben ergeben, daß schon beute die Verhandlungen mit den Vertretern der Polen beginnen sollen Englischer Dank! (Drahtbericht der .Marburger Zeitung".) Genf, 24. Jänner. In pariser politischen Kreise» verlautet, daß England beabsichtige, im Hinblick auf die jetzigen Vorgänge in Portugal über Portugal das Englische Protektorat zu erklären. Die Friedenskonferenz. (Drahtbericht der .Marburger Zeitung".) Basel, 24 Jänner. Die bisherigen Beratungen der Friedenskonferenz haben zeze'gi, daß Amerika und England bei glcichfälligc» Politik den Ticg über Frankreich davon getraue». Wilsvn wird «m 15. Feber nach N«st»iii,kon abrcisen. Sein Vertreter wird Knei,sininlster Baker sein. Wilson. KB. Paris, 24. Jänner. (Ag. Havas.) Dem Präsident Wilson und seiner Gemahlin zu Ehren fand gestern ein Empfang statt, woran ungefähr 200 Personen teilnahmen, u. a. Ministerpräsident Tlemenceau und Minister des Aeußeren pichon und der Schweizer Bxndespräsident Ador. während des Empfanges zog sich Präsident Wilson mit dem Bundespräfi-denten Ador auf einige Zeit in sei» Kabinett zurück. Gi«e Botschaft Nilitas. EB. Paris, 23. Jänner. (Havas.) Der König von Montenegro hat an das Volk eine Botschaft gerichtet, worin er es auffordert, den Truppen, die sich des .Landes zu bemächtigen suchen, keinen Widerstand entgegenzusetzen und versichert, daß das B,lk sich demnächst frei über die politische Form seiner küns t'gen Regierung wird aussprechen können. Die Interalliierten Konferenz hat » der gestrigen Sitzung die Botschaft ent aegenqenommcn und die Ermächtigung' zu ihrer Absendung erteilt. Zugszusammenstoß. Brüss« l, 23. Jänner. In den Personenzug Brüssel—-Alost ist gestern ein Güterzug hi,ieing«fahren. Hiebei wurden drei Personen gelötet nnd eine große Anzahl, darunter 27 schwer verletzt. Bergai-betterstfett lr, Vvttfhlke KB. London, 83, Jänner. (Reuter.) 150.000 Bergarbeiter in den königlichen 8ruben von Dorkshire haben heute wegen Streitigkeiten über die Dauer des Arbeitstages die Arbeit niedergeleqt. Der Streik wird die Arbeiten der Fabriken, deren V»lksresecven ganz gering sind, ernstlich be einträchtigen. Di« Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Sch-ffbau und in der Mw schinenindustrte werden heute in London Zusammenkommen, um den herrschende Konflikt beiz» legen. nnd ungenießbaren Revuen. Die man jetzt >n Köln zu sehen bekommt, heißt: .Dich Wittrngton und seine Katz«". Es ist ein Durcheinander echt englischen Stils, eine Art Revue, eine theaterwirksam'aufgcputztr Mischung von Varietee und Zirkus, von Singsp'el, Operette, Genrebild und Clownerie. »ul mancher Sentimentalität und burlesken Komik. Jg der Groteskkomik liegt ja die Stärke des englischen Schauspielers. Auch den Vergnügungspalast .Groß Köln" hat die Besatzungsbehörde mit Beschlag belegt. Man ist schon begierig, welcher Art englische Kunst man hier zu sehen bekommen wird. Vom Tage. „Englisches Theater" in Deutschland. Aus Köln wird.geschrieben: Die Engländer haben sich hier auch im Theater häuslich iiicdergelossen. Die deutschen BurstrÜnngen oenügen itinc« nicht, sie wollen ihre eigene Kunst haben So beschlagnahmten sie kurzerhand eiue Privatbühne Kölns, das Deutsche schrater, wo vor einem Parterre englischer Lolda'en englische Komödie gespielt wird. Wen» es weiiigstins Stücke von Shaw wären! Aber die Engländer spielen eine ihrer sür das deutsche Publikum unverständlichen Eirre Gartenstadt in Wien Ein erfreuliches Zeichen dafür, daß Wien nicht in stnrnpie Lethargie verfallen will, sondern bestrebt ist, durch ernste Arbeit seine wirt-ichafiliche Zukunft ne« aufzubauen, ist die kürzlich erfolgte Gründung der „Gemein-witzigen deulschösterreichischen Gartenstadt-baugenossenschaft". Sie will in erster Linie durch ihre Tätigkeit der Wohnungsnot und A beitslostgkeit steuern und bezweckt, un-ni ttclbar im Anschluß an die Großstadt nnd doch entrückt ihrem Staub und Lärm die Schaffung lustiger, gesunder, modern gebauter Wohnungen, die dem kleinen Mann zur Verfügung gestellt werden sollen. Lurck Schaffung einer Zentralkonfumgenossenschast und womöglich buch Angliederung der Kcieaerbeimstä'ten soll den Bewohnern der Gartenstadt ermöglicht werden, ihre gewerb lichcn unk agraiiichen Erzeuanisse sich billig in der Kolonie selbst zu-beschaffen. Der Ban einer Künstlerkvlonie, die Anlage von Sport Plätzen, die Giünaung von GeseLigkeitsklubs innerhalb der Kolonie sollen das geistige .und körperliche Wohl ihrer Bewohner für dern. De Gartentiadtbaugenofsenschast hat ihren Sitz in Wien, 6. Bezirk, Maria-hilserstraße 69. Erzberzo« Josef über seine Kom-mandostthxung Aui die Veröffentlichung der militärischen Dokumente, die dargetan staben, 2ciß die österreichisch ungarischen T »ppen unter dem Kommando des Erz Herzogs Josef durch Maschinengewehrseuer von rückwärts zum Holten der Stellungen gezwungen ivurden, bat der Erzherzog Joses einen Redcck eu- deS „Az llisäg" zu sich und äußerte sich wie folgt: Die Nichtigkeit des Inhaltes der Dokumente bestreite er nickt aber er beruie sich auf verschiedene Erlässe, beziehungsweise höhere Befehle und erkläre, daß er über die Vorgänge bei seinen Truppen Tagcbuchnotizen geschrieben habe, die nnhr als elf dicke Bände umfaßten. Diese werden stgt umgearbeitet, aber er wünsche, daß deren Veröffentlichung erst fünfzig Jahre nach seinem Tode erfolge. Nach den Ausführungen des Erzherzogs sollen diese Tagebücher sein Vorgehen vollständig rechtfertigen. E kaubni» für Deutschland »ur Einfuhr v»«> Dekensmittoln Das Neutersche Büro meldet, daß in zwei bis drei Wachen deutsche Handelsschiffe unter der Kontrolle der Alliierten wieder auf See fahren werden, hauptsächlich um den früheren Feinden der Alliierten Lebensmittel zuznführen. Es sei sowohl im Interesse der Menschlichkeit als auch der öffentlichen Ordnung, daß be-stimmien befreiten Gebieten und den feindlichen Ländern baldige Hilfe gebracht werde. Die vom Obersten Kriegsrat ernannte alliierte Lebensmittel- und Schiffahrtskommission habe sich vor kurzem nach Trier begeben, wo sie mit der deutschen 'Abordnung, bei der sich auch Regiörungsbeamte und Vertreter der Schiffahrt befanden, zusammengekommen sei. wegen der nichtc/eordneten Zustände in Deutschland seien die Delegierten der Alliierten im Zweifel gewesen, ob irgendeine stabile Autorität vorhanden sei, um ein Rebereinkominen ver-bindlich abzuschließen, aber die deutschen Delegierten hatten beweiskräftig dargelegt, daß sie in der Lage sind, bindende Verpflichtungen einzugehen. Es sei beabsichtigt. Deutschland zu gestatten, eine wesentlich« Menge Lebensmittel, insbesondere Weizen, Fett und Kondensmilch, z« kaufen und ein- Zufuhren. Die Konferenz in Trier fei als die erste Gelegenheit, bei. der britische und deutsche Zioilisten seit Kriegsbeginn in Verhandlungen" traten, bemerkenswert gewesen. Blutig r Zusammenstotz mit serbischen G»ldate« Aus Kaposvar wird gemeldet: In der Gemeinde Barcs widersetzte sich die Bürgerschaft requirierenden serbischen Soldaten. Ls kam zu einem Zusammenstöße, bei welchem zwei serbische Soldaten erschossen wurden. Di» Serben haben hierauf als Antwort auf diese Tat mehrere Bürger dieser Gemeinde standrechtlich verurteilt und sogleich hinge richtet. Schaubühne und Kunst Stadttheater Heute beginnt die dreißigste Nachmittagsvorstellung um halb 6 Uhr, die Abendvorstellung um 9 Uhr (121. A.). Das große Programm der Theater-Variötövorstel-langen ist bereits bekannt. Sonntag, nachmittags 3 Uhr (Nr. 31), findet das letzt« Auftreten der variötögäste statt. Montag zum letztenmal „Die schwebende Jungfrau", wer herzlich über harmlosen Humor lachen will, muß diesen überaus lustigen Schwank gesehen haben. Dienstag zum erstenmal nach' mehrjähriger Pause .Der Frauenfrefser". KlNV. Stadtkino Auch hier geben alle Anzeigen davvn Kunde, daß das Filmwerk „Die Buben aus der Paulgasse", die große Kindertragödie von Franz Molnar, n!lge-< meines Interesse findet. Der urkomische Lustspielschlager „Sie wird ihn nicht los" wirkt durch hochkomische Situati»nen und glänzend« Darstellung der Petri, des Peukert und Paulmüller zwerchfellerschütternd. Jugendliche (unter 15 Jahren) erhalten gegen Vorweisung ihrer Schullegitimation Samstag den 25. und Montag den 27. Jänner bei den Vorstellungen «m halb 6 Uhr 50 Prozent Ermäßigung auf allen Plätzen. Das Programm „Die Buben aus der Poulaasse" wird Jugendlichen zum Beiuche wärmstens empfohlen. Etngesen-el. Slowenische Sprachkurse. Die An- fängerkurse für Damen und Herren beginnen Dienstag, den 4. Februar 1919, um 7 Uhr abends in der Kasinogaffe 1. keichtfaßliche, praktische Methode. Schnelle Erlernung der slowenischen Umgangs- und Geschäftssprache. 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Dieselben (bis zu 16 Jahre«) erhalten heute und Montag bei den halb 6 >hr-Vvrstellungen eine 50perz. Ermäßigung aus alle» Plätzen. Sie wird ikn nickt los! Schlager-Lustspiel mit Marietta Petri, Leo Pcukcrt u«d Herbert Paulmiiller. Ttglich halb 6 und halb 8 Uhr. Sonntag cinviertel 3, 4, halb K und halb 8 Uyr Künstlcrkonzcrt. Kundmachung betrüsf Reisepässe-Älussertigung. Infolge Lrrichtuug einer Polizei-Expofitur für Mar-bürg, ist die Rompelenz bezüglich der Ausfertigung von Reisepässen und Passierscheinen an dieselbe übergegange« und werden daher vom Stadtmagistrate Reisedokumenle nicht mehr ausgefolgt. Die Ausfertigungsstelle für «Neisedokumente bleibt vorläufig im Rathaus«, ebenerdig, Zimmer Rr. 1. Unterschriften für Neisedokumente und nähere Aus-künfte sind ausnahmslos bei der Polizeiexpositur, Domplatz Nr. 11, einzuholen. Der ptadtmagistrat Marburg, am 24. Jänner 1919. Der Regierungskommissär: Dv. Psütfsx m. p. 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Iänner, 8 Nhr abends im Rüsthanse, Kärninerstratz« Nr. 12 mit folgender Tagesordnung statt: 1. Verlesung der Verhandlungsschrift der letzten ordent- lichen Jahreshauptversammlung. 2. Bericht des Mehrausschusses. 3. Bericht des Säckelwartes. 4. Bericht der Rechnungsprüfer, Neuwahl derselben. 5. Neuwahlen; ») Wahl eines Säckelwartes, b) Wahl eines Schriftführers. 6. Freie Anträge. Gönner und Freunde der wehr sind herzlichst will-kommen Den Mitgliedern einschlt ^lia» Swutzmann» schaft wird das vollzählige und pünktlich« Erscheinen zur Pflicht gemacht. Die Leituus sind wieder zn haben bei Adolf Himmler Blumengasse 18, Marburg. stalenlelle unü 5ck«ei«rdä»tr zahlt am besten 13025 Kärntnerstrabe 13. l'.tieksenderlattllnar - Hlltlsil samt Ronzession in .einem größeren Marktflecken Deutschöstereichs mit sechsjährigen, bereits voraus bezahlten Pachtvertrag, reichem Inventar an Leichen-und priesterrvagen, Metall u. Holzsärgen, Ueberlhaiien. Sargbsschlägen, Kränzen, Aufbahrungsdecken, Wagen-decken, Pferdegeschirr und Pferdeaufputz, Grufiver-senkungs-Apparat und allen sonstigen Inventcn ist preiswert zu verkaufen. — Anfragen au die Alpen-ländische Nealitätc»- und Hypothekeu-Verkehrskanzler Direttor Hugo Bolckmar, Graz. Rechbaoer-stratze s, Telephon 3487 (3S00.) 1330 Brrantwortlicher Schriftleiter i. V. Alotitz Kigl. — Druck und Äeriag von Leop. Kraltl- Erben.