^H.___________________Fmtag, 2I.FcblU»l 1902.______________121. Jahrgang. Nlmcher Mma. Hii, zz ^«°!,«vr«r i»l« zu 4 Zrtlen 50 li, gröhere per Zeile l^ k^ l>ri oftrren Wicber!)olu>igc>i pci Zeilr 6 l>. Hie «Lalbacher Zeitung» erscheint tänlich, mit Nulnllhmr der Zonn- und Feiertage, Dle «dmwiftration befindet slch kongres,platz «r.'^, ble Medallion Nalmatin-Gasse «r, L, Lprechstuüden der «ebaltwn von 8 bie 10 Uhr uormittagö, Unfranliert? Briefe »u.'rdm »ich! angenommen, Manuskripte nicht zurüclgesieNt, Amtlicher Teil. si^^e k. und k. Apostolische Majestät ^lloffp ^' ^ ^^ lrilh von Budapest in Wien ein» ^t^? k' und k. Apostolische Majestät geruhten ihle!?"6lt das nachstehende Allerhöchste, Befehl- ?^i" erlassen: 5riLd """^ Seine königlich Hoheit Eitel Ii«ll^^^ch Prinz von Preußen zn,n Ober' ^Uts^ "" Infanterie - Neginleilte Wilhelm I.! Mr Naiser und König von Prerlßen Nr. 34. "bapest, am 11. Februar 1902, Kranz Joseph m. p. ß>. »„^»»_^^»». illl^3° k. und r. Apostolische Majestät haben mit ^ ^'f" Entschließung vom «. Februar d. I. ^^/essor der Akademie der bildenden Künste sei^^buard Peithner Ritter von Lichten-^est "x '^^^l feiner Versetzung in den bleibenden ^G? . ^" ^rden der eisernen Krone dritter ^ksrei allergnädigst zu verleihen geruht. ^.?.e k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^^Mer Entschließung von: 8. Februar d. I. ^ ^" ^itel eines Professors bekleideten Maler ^:,- v^chmid in Wien zum außerordentlickM ^>l all lM.oer Akadenne der bildenden Kiinste in Hc>N5 ). gnädigst zu ^'rneunen und dem Bildhauer yr^^ttorlich in Wien den Titel eines außer° ")kt! Professors huldvollst zu verleihen geruht. Hartel m. p. Mltll^?'^luar 1902 wurde in der l. l. Hof- und Staats' Ili^be b« ^^' ^tiicl der böhmischen und slovenijchen ^, ^tiilt d' "^«tsetzblattes vom Iayre 1901, jowie das ^'vtiicz t>» ^"llchen, das V. Stück der rumänischen und das "l ^ " ,loveiuschen Ausgabe des «eichsgesetzblattes vom ausgegeben und versendet. Q' l'^w ^"blatte zur «Wiener Ieitun«. vom 19. Fe. ^ztUllnill ' ^^ wurde die Weiteroerbreitung folgender ijii^M verboten: »ii » '^lloler Tagblatt» vom 14. Februar 1902. 3ir 7'^" Lcherei. vom 23,Hoiuuttgs 201b (Febr. 1902). h ^^. 85' ."l« deutsche geitung. vu,n 1ö. Februar 1902. "^Nnef .' . ^ "Üb 42 «kurjor lwo>v»ki» vom 2b. und ^ir.lu"di1. Feoruar 1902. ^^^ '^«"u i,ol«5i«. vom 2b. Jänner 1902. Nr. 608 «Wi«1c XX» vom 11. Februar 1902. Nr. 34 «rrLsäsnit» vom 11. Februar 1902. Nr. 44 «5f»pr2<5<1». Nr. 37 «<3tc>» naruäu». Nr. 6 «vubrovnill. vom 9. Februar 1908. Nichtamtlicher Teil. Die Erklärungen des Ministerpräsidenten. Unter dem Eindrucke der im Abgeordnetenhause abgegebenen Erklärungen des Ministerpräsidenten ^ Dr. v. kloel'ber werden in den Wiener Vlättern die Triester Vorgänge besproäM. Das „Fremdenblatt" drückt volles Mitgefühl für die Stadt Trieft aus, für welck)e die Sympathie in Oesterreich nie verlöschen wird, auf deren Entwickelung man in Oesterreich stets mit Sorgfalt und Stolz geblickt hat, die zu den verwöhnten Lieblingen des ^ Neiä)es gehört — aber die staatlicl)e Autorität dürfe nirgends straflos herausgefordert lverden. Trieft selbst ^ könne nur deni Staate dankbar sein, wenn Elemente ^ niedergehalten n>erden, welche die Stadt mit anar- ' chistijäM Zuständen bedrohen. Die „Neue Freie Presse" vermutet, daß Trieft vom Ausnahmszustande früher befreit sein wird, als der Ausschuß über die UrsaäM, die ihn herbeigeführt haben, ins Klare kommt. Einen Nutzen aber werde die Untersuchung nur dann bringen, wenn die Ncgio rung daraus lernt, wie Unruhen zu verhüten sind. Daß sie unterdrückt werden müssen, wenn sie einmal ausgebrochen sind, werde Herrn v. Koerber von nie° mandem, vielleicht mit Ausnahme des Abgeordneten Ellenbogen, bestritten werden. Das „Neue Wiener Tagblatt" ertlärt, man handle nicht nur in: Interesse der öffentlichen Ruhe und Ordnung, fondem vor allem im Geiste der Menschlichkeit, wenn man jedes Wort vermeide, das in die Diskussion über die traurigen Ereignisse von Trieft Zwietracht trägt, und wenn man dem Wunsche Ausdruck gibt, daß diese Angelegenheit so rasch als möglich aus dein Gebiete der Aktualität allsgeschaltet werden möge. Die „Wiener Morgenzeitung" billigt es, daß das Abgeordnetenhaus vor allem sachlich Prüfen und dann ersl urteilen wolle. Die „Reichswehr" betont, es dürfe darüber ni> glands Zweifel herrschen, das; Trieft eine österreichisclx' Stadt ist, heute und für alle Zeit, Die „Deutsche Zeitung" bemängelt, daß dem Ausschusse eine zu kurze Frist gegeben wurde. Trieft verdanke heute alles Oesterreich, seine Bevölkerung erfreute fich seit jeher der erdenklichsten Nücksicht« nahmen. Also muß sie auch österreichische Pflichten auf sich nehmen. Das „Vaterland" ironisiert die „Fallsucht" der deutschen Gemcinbürgschaft gegenüber den Alldeutschen und erklärt, der Ministerpräsident habe die Sache der Autorität lind der öffentlicl>en Ordnung mit Würde aufrechtgehalten. Das „Deutfche Volksblatt" hält daran fest, daß Sozialdemokraten, Anarchisten und In-edentisten zusammen unter einer Decke steckten. Die „Ostdeutsch Nundschau" fährt fort, Volt Fehlern der „Triester Regierung" zu fpreclM. Das „Neue Wiener Journal" ist auch hellte der Ansicht, Dr. v. Koerber habe nicht vermocht, aus» rcichende Gründe für das Verhalten der Triester Be» Horden vorzubnngen. Die „Oesterr. Volkszeitung" erachtet mit der Rede des Ministerpräsidenten das Urteil über die un» heilvollen Tage von Trieft für noch nicht abgeschlossen. Das „Illustr. Wiener Extrablatt" weist die An» schanung auf das energischeste zurück, als sei das Vorgehen der Regierung gegen die italienische Natio-ualitnt gerichtet gewesen. Das fei nationale Ver-hetzung jener Sorte, die nicht streng genug verurteilt werdeil kann. Die „Arbeiterzeitung" ist der Ansicht, die Aus-nahmsverfügungen könnten fchon morgen ohne jede Gefahr zurückgezogen werden. Das englisch-japanische Abkommen. Aus St. Petersburg wird geschrieben: Bei der Beurteilung des englisch - japanischen Uebereinkom° mens legt man in den hiesigeil politischen Kreisen dem auf Korea bezüglichen Teile diefer Abmachnngen nicht geringere Wichtigkeit bei, als der vertragsmäßigen Verpflichtung Englands und Japans zur strengen Beobachtung des von allen Mächten anerkannten, ins» besondere aber von Rußland in mehreren Kunogebuw gen betonten Grundsatzes der Erhaltung der Unabhängigkeit und Integrität Chinas. Das St. Peters-burger Kabinet hat feit dem chinesisch-japanischen Kriege alle Bemühungen aufgeboten, um den un-versehrteu Bestauo Koreas gegen jede Eventualität Feuilleton. "l Zanberwald am Wintersenster. ^°n 3»r. Vlolfgang Osterroth. . H (Nachdruck verboten.) j^n Und"^ ^l- wannen Sonne des Südens ge« ^schi y.""saewachsm ist, für den sind, auch wenn ^' ^ l,n? ^ ^"lcr in nordische Gegenden führt, ?^' ;,, "'-' Gegenstände des Abscheus und der ^t- ,'n 5 l"br ill derselben Weise wie auch die !5l schonf >" '"vm nie das Land der großartigen ^' in d> ^ sondern nur unwirtliche Gegenden dii^"" ^ '^'U nichts zu holen war. l"le l)nt s^"lie zu diesem nackten Utilitätsstand» '>>^^ w!- ^ Naturanschauung des modernen ^ in ei^^'"tlich geläutert und veredelt, und wir k l^gchl> ?^ltlven Freude an vielen Dingen der V^ ol ^"wr fähig, ohne dabei jedesmal s l'che'd w"^ "" materieller Nutzen oder ein ^ ^z h,>s ^chag^ll dabei herausschaut. ^5^< die k b"''' lNll dies voll den Naturerschei. ^l!"' ^>N v? ^"ter mit sich bringt. Wir freueil ^ ^rbi^,""^k0!l Aussehen, das der winterliche ^>!^ dar .^"" ""^ einem reichlichen Schnee» ! ^"l ,^lgrnder Kälte die weichen, weißen ^ld^Unw'! königliches Hermelingewand auf den ^ ^. >v^^ ^ VallNlgestalten hängen, und an den ^ da'' ^ "us den Milliarden Eiskrystallen, " ^lßtz Bahrtuch der Natur übersäet ist. blitzt und glitzert, wie aus den funkelnden Gazetten kostbarster Diamanten, und wenn über die spiegelblank gefrorenen placken der Flüsse, Teiäie lind Seen der anmutige Reigen kunstgewandter Schlitt-schuhläufcr und -Käuferinnen dahinschwebt, wie „Ullers Tanz auf Meerkrystalle". Der phyfikalifchen Vorgänge, deren Kenntnis doch eigentlich erst ein rechtes Eindringen in die Naturerscheinungen ermöglicht, gedenkt man dabei wohl fehr selten, und es soll dies auch t'oin Vorwurf sein' denn die flüchtigen Bemerkungen, mit denen vor langen Jahren gelegentlich im Schulunterrichte in wenig allregender Weise diese Gebiete gestreift wur> üell, find nicht unverdientermaßen längst vergessen, übrigens auch nach dem heutigen Stande der Natur-ezkenntnis längst veraltet. Viel besser hastet uns vielleicht im Geoächtnissc oie Erinnerung an jenen Wintering, als wir, mit der Mutter beim Sinken der kurzen Nachmittagssonne am Fenster des heiniisch > warmen Zimmers sitzend, z.im erstenmale beobachteten, wie sich die Scheiben des Toppelfensters mit einem feinen, in rosa und grünen ^nterserenzfarbcn fchillerndem Schleier überzogen, wie fich dann, von unfichtbarer Gewalt getrieben, bald lner balo da in spießiger Bajonnetform oder in den Texturen zarter, gefiederter Farnkräuter und Sela-gineen Eiskrzstalle bildeten, aus denen zur staunen» den Bewunderung bis zum nächsten frostigen Morgen ein wahrer Zauberwald von Palmen und Bananen emporgewachsen war. Oder wir denken an jenen Tag bei Beginn deö Wmtcrsrostes. al5 unk zum echenmalr oer Vater aus die wunderbar zierliche Gestaltung der Schneeflocken aufmerksam machte, die langsam aus oer ruhigen Luft des grauen Winterhimmels herab» fielen und fich vom ounklen Tuche des Rockärmels in ihrer prachtvoll regelmäßigen Gestalt abhoben. Daß die Krystallbildungen von Eis und Schnee, wenn wir ihnen ausnahmsweise einmal unsere Auf» merksamkeit schenken, uns als etwas Neues u. Fremd» artiges erscheinen, liegt vielleicht gerade daran, daß der Stoff, aus oem fie entstanden sind, zu den größten Alltäglichkeiten gehört, mit denen mall fich nur feiten beschäftigt. Obendrein ist Wasser für uns das univer» sale Lösungsmittel und die Flüssigkeit, mit der diü sckö'pferische Minacht — wenigstens auf der Erde — die Universalsnppe uno Ouintessenz aller Stoffe kocht, aus deuen mit geheimnisvoller Kraft die Gestaltun» gen des Lebens aufkeimen. Es wurzelt in unferer Vorstellung als das Sinnbild des Flüssigen, nnd wir N'rgessen darüber, daß es eigentlich ein Mineral, wie jedes andere, ja streng genommen ein Erz, ein Me» talloxyd ist, infofern es die Sauerftoffverbindung des Wasserstoffes ist, den, obwohl er uns gewöhnlich nur iil der Form des leichtesten aller Gase entgegentntt, der Chemiker und Physiker aus Verschiedellen Grün« den, deren Erörterung hier zu weit führen luü'rde, den metaUartigen Elementen zurechnen muß. Gehell wir nun von der Vorstellung des Wassers lils Mineral aus, so erscheint es mw teinesmeas mehr wunderbar, daß dasselbe unter Umständen tne Herr-lichsten Krystallformen annimmt, obwohl w,r danut dkm eigentliche Grund« dieser Erlchemung auch Laibacher Zeitung Nr. 43. ' 342 21. Febwar190^ einer Schmälerung zu sicheni. Eine Reihe von Vei> einbarungen hatte zum Zwecke, diesen Grundsatz für die gegenseitigen Beziehungen zwischen Rußland und Japan in unabänderlicher Weise festzulegen, und das Kabinet von Tokio hat erst kürzlich wieder der russi» schen Negierung erklären lassen, daß ihm jedes Ab-weichen von dieser Linie fernliege. Wenn Japan es^ nun für Zweckmäßig erachtet hat, sich England gegenüber vertragsmäßig zur Respektierung der Unabhängigkeit des koreanischen Staates zu verpflichten,' so kann dieses Uebereinkommen nicht im entferntesten den Argwohn der russischen Regierung erregen, son» dern derselben im Gegenteile nur eine neue Bürgschaft für die Behandlung Koreas seitens Japans imi bl-zetchnetcn Sinne bieten. Das St. Petersburger! Kabinet, das in Bezug auf Korea keinerlei, politische' oder militärische Erpansionsgelüste hegt, ist nunmehr in der Lage, Japan hinsichtlich einer Angelegenheit/ auf welche Rußland großes Gewicht legt, in zwei-' facher Weife durch vertragsmäßige Abmachungen ge-»' bunden zu sehen. Mögen auch nicht wenige Elemente' der öffentliäM Meinnng Japans eine politische und^ militärische Aktion dieses Staates bezüglich Koreas' als eine Notwendigkeit darstellen, so hat man doch^ keinerlei Grund, an der Aufrichtigkeit der von der^ japanischen Regierung feierlich vei-tündeten Inten^ tionen zu zweifeln. Die Ruhe, mit welä>er Rußland die gesamte Situation in Ostasien betrafen kann, hat übrigens auch die Sicherheit zur Grundlage, welckie es hinsichtlich des Schuhes seiner Interessen aus der Vollendung der großen transsibirischen Eisenbahn schöpft. Politische Uebersicht. Laibach. 20. Februar. Der sozialpolitische Ausschuß hat den Gesetzent« Wurf, betreffend die Ausdehnung der Ar° beiterschutzbestimmung en auf Eisenbahnen, angenommen. Das „Pilsner Tagblatt" hält die parlamentarische Erledigung des autonomen Zolltarifes im heungen Jahre für nicht wahrscheinlich. Ohne den autonomen Zolltarif gebe es aber keine neuen Handelsverträge. Um diese zu ermöglichen, müßte nicht nur der Zolltarif noch heiler erledigt, sondern auch mit Ungarn ein neuer Vertrag geschlossen werden: eine Aufgabe, der das gegenwärtige Parlament nicht gewachsen sei. Es zeige sich eben, daß die ssol gerrank-heiten der furchtbaren Verfassungsl'rise jetzt auch die gesunde Entwickelung für die Zukunft hemmen. In einem Artikel anläßlich der festlichen Begehung des fünfundzwanzigjährigen Jubiläums desPapstes schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.": „Wir' verstehe:: die Gesinnungen unserer katholischen Mit-! bürger beim Anbruche des seltenen Jubeljahres der' Regierung des Papstes und dessen Anspruch auf einen' glänzenden Platz in der Kirchengeschichte: wie seit langem kein Vorgänger verkörpert er die geschichtliche Idee des Papsttums. Dieser Idee steht der neue Deut« sä>e Reich, das nicht mehr in: mittelalterlichen Sinne nach Weltherrschaft strebt, unbefangener gegenüber, als das ehemalige heilige Reich deutscher Nation, und Kaiser und Papst finden seit Jahrzehnten ein Interesse darin, miteinander von Souverän zu Souverän zu verkehren. Der jetzige Träger der Tiara unterhält eine weise Pflege der Beziehungen zur deutschn Groß. macht. Das Entgegenkommen, das er hierin bei dem Kaiser fand, ist dem internationalen Ansehen des Papsttums nur förderlich. D-er Kaiser hegt auch persönlich für Papst Leo eine Sympathie, die über das Maß der zwischen Souveränen herkömnüichen Hof-lichteit hinausgeht. Unter den glückwünscheiioen Abordnungen wird gewiß eine spezielle des Kaisers nicht schien." Wie das „Fremdbl." meldet, bringt die letzte Nummer des amtlichen „Glas E rnogorca" aus Cettinje an leitender Stelle eine höchst interessante Charakteristik der Mission des nach Belgrad entsandten montenegrinischen Mnisters des Aeußern Gavro Vukoviö. Der Artikel wendet sich gegen die Aufwerfung einer Thronfolgerfrage für Serbien, betont die warmen Gefühle Montenegros für Serbien und schließti „Dieses Gefühl der serbischen Solidarität ist in Eettinje tief begnindet, und man weiß es hier fehr gut, wie viel noch zu tun bleibt in Scrbien und Montenegro für die allgemeine nationale Sache, welä> in erster Linie gegenseitige Unterstützung und gegenseitige Liebe erfordert. Und daß man in Eettinje wie in Belgrad heute den Eharatter und die Stärke dieser Solidarität richtig erfaßt, das bezeugt am deutlichsten die Ernennung des neuen Ver» trctcrs des Königs Alexander in Cettinje und die Reise des montenegrinischen Ministers des Aeußern nach Belgrad." — Der „Glas Ernogorca" ist bekanntlich das Leiborgan des Fürsten von Montenegro, und der erwähnte Artikel stammt, wie man in Eettinje weiß, in den Hauptzügen ans der lveder des Fürsten selbst. Nach einer Meldung aus Kabul dürften dein Emir Habib Ullah von seiner Stiefmutter, deren Sohn Mohammed Umar Khan ist, Schwierigkeiten bereitet warden. Es heißt nunmehr, die Stiefnmtter hätte fich nur widerstrebend in den Willen Abdurrliamans, be-treffend die Nachfolge, gefügt und mit dein jetzigen Emir bereits häufig Auseinandersetzungen in gewissen Angelegenheiten gehabt, bezüglich deren sie meint, daß sie nach dein Willen des vei-storbenen Emirs hätte inn Rat gefragt werden müssen. Auch zwischen dem jüngeren Bruder Nasr Ullah Khan. und dem Emir sollen Meinungsvel1chiedenl)eiten bestehen. Die Aussichten für die Krönung Habib Ullahs werden fomit nicht als hoffnungsvoll angefehen. Tagesneuigleiten. — (V i l t o r H u go a ls sch le ch t e r E he m a n n.) Nlten den vielen Lobrednern Vittor Hugos, die ihm angesichts der bevorstehenden Hundertjahrfeier erstehen, meldet sich jetzt ein braver alter Mann zum Worte, der cmf Grund seiner persönlichen Erfahrungen weniger günstig über den ^ Dichter urteilt. Zur Zeit. als Viltor Hugo das berühmte ^ Haus an der Place des Vosges bewohnte, gegen 1830. war der heutige alte Uhrmacher Roret Lehrling bei dem Meister, der im Erdgeschosse des Gebäudes wohnte. „Der Dichter",! erzählte er, „hatte einen großen Salon, der ü 1u doliön« möbliert war, mit einem tleinen Alkoven und einer ganz kleinen Nüche. Seine arme Frau. die sehr reizend loar, brachte ihre Nächte damit zu. seine Manuskripte abzu-schleiben. Und wissen Sie, was er tat, wenn er heimkehrte? Er schlug sie! Ja, mein Herr, er schlug sie. und zwar so sehr. dc.ß man die Polizei holen muhte- ich selbst, der ich ein ganz kleiner Kerl war, bin einmal dorthin gegangen!" Und der alte Uhrmacher fügte hinzu: „Er hat außerordentliche Bücher geschrieben, er ist ein großer Dichter geworden, er hat ein na'ionales Leichenbegängnis erhalten, aber nichts wird mich dies vergessen lassen. Sehen Sie. ich lann ^,,',, wchl sagen, ich, der ich ein Junggeselle bin: ^..F d?r seine Frau schlagt, der mag ein großer Dicker!? er ist ein Taugenichts ..." i' — (Rigos erstes W i e b e ra u f t rete' . Pllris.) In den Folies-Vergöres gab es am lchte" ^ ^. tag cine Art von Premiöre, die in den Kreisen, in ^ >-F sich nicht langweilt. d.>n Anstrich einer kleinen ^ .^, hatte. Nigo. der allbekannte ehemalige 3'^'"^,, l" nveister, zeigte sich nach langer Pause den MM ^, großen Pariser Etablissements in seiner früheren ^, schaft, Da man Demonstrationen besorgte, wurde ^ gcunermusit an» Ende des Programme» geseht. Al»^ ^: blaue,n, qoldvcrziertem Kostüm erschien, nicht ^^f» von der Ex-Prinzessin sehr energisch ermutigt ^^F sein. regte sich schüchterner Beifall, der sogleich vM ^i und einer riesigen Kälte Platz machte. Rigo y<" ^ Stücke zu spielen. Während des eistm verhielt ^ Publikum zuwartend. Vcim Beginn des zweite» ^, lx-einzelte Pfiffe, denen die Fremde Rigos nicht e"^ zutieten wagten. Sie erwiderten mit verlegenem '^ Das Stück näherte sich dem Ende. und in deirft d^ ^ nahm das Pfeifen zu, in welches sich nun anch '^" ^ >-mischten. Die Ex-Prinzessin stand unterdessen >'"" h^ Hintergrunde. Die Demonstration dcs Publikums v ^ einen Skandal auszuarten; es mußte rasch ^<>ul! Vorbeifahrende Radler ftelltm mit Erfta" F' >daß die anwesenden Schutzleute die Manifest""".. ^ o?wahren liehen. Die Sache klärte sich bald am, ^ Tilrgerineister von CourcelleS, der Lempereul ^M zum Oelonomisrate ernannt worden und seine - ^ brachten ihm deshalb eine kleine Ovation bar. ^ — (Fern im Süd. das schöne Sp ^ Seit 40 Jahren hat sich in Spanien kein s"'? Z^ 5 Winter eingestellt wie jetzt. Madrid ist förmlich '^/^ > vergraben. Die Fernsprechdrähte sind durch die ^>' nildergtrissen und hängen von den Dächern h""',^el,^ ! folge des Glatteises 'sind unzählige Straßen^ F ! Schaden gekommen. Die meisten Iügc haben ^a ^ erreicht, sondern sind unterwegs stecken 9^'^ l'l^ Droschken- und Strahenwagenvertchr ist ganz ""^s^ >Im Senat fand leine Sitzung statt. Die Th<° s«' leine Vorstellungen. Ganz Spanien ist eingesch"'^»»" Schmelzen bes Schnees bürste es zu Uebersch»" l kommen. ., l li" - — (Ein schneidiger Pedell) wane , Universität Würzburg seines Amtes. Dort soll "" ' yi>',, Brette folgender Anschlag zu lesen sein: „Den ^ ^ ^ Damen, die die öffentlichen Vorlesungen .^'"?^^ lctannt gegeben, daß sie vor Eintritt in die '" ^a^, H'.ite abzunehmen haben, widrigenfalls sie >j" ^. haben, daß sie ihnen gewaltsam abgenommen >" > Unwersitätspedell." ^^^' noch nicht um Haaresbreite näher gerückt sind. Sie hängt in ihren letzten Gründen mit der Gestalt der kleinsten Teile der Materie, ncnnlich der Ntome und Moleküle zusammen und, wenn auch noch kein Mensch diese mit leiblichen Augen gesehen hat, so lassen sich doch aus den Physikalischen Eigenschaften fämtlicher krystallisierenden Substanzen, besonders aus deren optischein Perhalten folgende Schlüsse über den Vorgang der Krystallbildung ableiten. Wenn durch Wärmeverlust gasförmige Stoffe in den flüssigen Zustaud übergehen und flüssige Körper fest lverden. so beruht dies nach physikalischer Aetrach-tung auf nichts anderem, als daß die Moleküle hin-sichtlich ihrer Verschiebbnrkeit gegen einander eine Veränderung erfahren. Hefte Körper fetzen dem Ver-suche, ihre kleinsten Teilchen gegen einander zu vei> schieben, einen mehr oder minder erheblicl>en Wider-stand entgegen. Vei steigender Wärine erfährt diese Eigenschaft der Härte nnd festen Konsistenz aber eine Herabsetzung: dic Wrper erweichn, und zwar die einen langsam, die anderen bei einer bestimmten Tem> peratur ziemlich plötzlich. Die früher fest zusammen-backenden, Atome, lassen sich nun schon durch ganz geringfügige iiti-nfte gegen einander verschieben und vermögen nur noch in dcn kleinen Mengen von Tröpfchen und Tropfen ihren Zusammenhang mit einander zu bewahren. Wird die Erwärmung noch bedeutend gesteigert, so tritt eine weitere, ganz eigen-tümlichc Veränderung mit dm Molekülen ein. («chluh lolzt.) Gine Hamburger Patriziertochter. Roman aus dem modernen Hamburg von Ormanos Sandor. (41. Fortsetzung.) „Jawohl!" ergänzte die Senatorin, die neben beide getreten war und nun durch ihre Lorgnette das Äild musterte. „Eine grenzenlose Taktlosigkeit übn gen5 von dem jungen Menschen, ein Porträt seiner Schwester an einen Hremdeu zu verlaufen!" „Aber ich bitte Sie, gnädige i^rau!" widersprach Struth. „Die hochgestelltesten Persönlichkeiten müssen os sich gefallen laisen, daß Meißel und Pinsel sie ver-ewigen und ihre Bildnisse dem ersten besten Kimstlieb' Haber verkauft werdeu!" Frau Elsbeth zuckte die Achseln. Der Einwand de» Amerikaners überzeugte sie keineswegs, aber sie hielt es nicht der Mühe wert, weiter darüber zu sprechen. Auch Judith schwieg: sie tonnte der Mutter nicht un recht geben: Rudolf hatte das nicht tun dürfen. „Man kann einen Künstler eben nicht mit dem. selben Maße messen wie gewöhnliche Sterbliche", fuhr Struth mit ungewohnter Wanne fort. „Die Kunst geht nach Arot. Wer weis;, vielleicht befaud der junge Maler sich damals gerade in sehr bedrängten Verhält-nissen, als er das so überaus gelungene und deshalb leicht verkäufliche Vild aus den Händen gab. Auch k^r.nte er nicht ahnen, daß das Vild jemals den Weg in scinc Vaterstadt zurückfindcn und von Bekannten sm,N' GöMstn ychhm ;mrdm wurde." „Nein, das tonnte er nicht ahnen", >u ,«!l^ ein, „sonst hätte er es sicher nicht Herges ^ während ihre Mutter sich in die Betrachtl"^^H interessanter Kunstwerke vertiefte, setzte s^ ^" gernd hinzu: „Dürfte ich eine grohc V" ^ richten, Mr. Struth?" ^e^ „Die im voraus gewährt ist!" ^"^„1^, Amerikaner mit einer chcvaleresken Verily ^ ^ „Es betrifft dieses Aild", fuhr Iud'lh "^ < Geschlvister Meeder und ich sind Nachbar ,^ ^, ehemalige Gespielei,. Gisela Meeder, "c''^ ^rrundin, ist ihrer auffallenden Schönh^t ^ ^,, jo stadtbekannte Persönlichkeit, daß ^d"^l'^' Zimmer betritt, sei es ein Hotelbedienst"^ ^^, wer, sofort erkennen wird, wen dao Poi'U" ^c!^ ftellt. lind Sie begreifen, daß es für inclw ^^ sehr Peinlich wäre, wenn es herauskann', >> ^/ sich im Besitze eines fremden Herrn bef'""^.t i^ Zimmer es hängt und der — lvenn ich "^'^ scgar einen gewissen Kultus mit dem ^^^ ^ ^ Es ist ja auch wunderschön! Trotzdem "',.stc"',„ das Vild dort fortzunehmen und es, >"'",W''' .' im Hotel, den Vlicken Unberufener z» " ^.lH In Struths ^iigen machw sich ein ^ 5" hao,en bemerkbar — doch nur für Setm ^« verbeugte er fich zustimmend. . ^ Fc<^! „Ihr Wunsch ist nur Vefehl, gMdia^^Ij > Noch heute werde ich das Porträt " « lessen." l -^HrZeitung Nr. 43. 343 21. Februar 1902. ^tine^chlaflranlheit bei ben Negern.) ^ ^" darf ^.^^ürbigsten Erscheinungen bei den Neger- ^ i^tlick . Schlafkrankheit bezeichnet werden, welche , ^ >^en, ?^ bestehen in tückischen Fieberanfällen, die '^ unk ' ^^^^^^"^ ^ Gestalt eines angenehmen !^"Le> '^^ unmeirllichen Schläfrigleit annehmen, so ^ 7'>. dir <2t"^ ^ ^°"M beachtet. Aber die Schlaftrunken- ' -^n s,il, "^l)cit der äußeren Sinne und das Fieber ! ^l n^s^n Tag zu Tag, der anormale Schlaf wirb ? ^. dti y/.""l und tritt immer häufiger und anhaltender ' '^lchlvi^. ^ "'"^^ stufenweise ab und das Bewuht- ' ^ Vion . ^""l)lich ganz. Nachdem das Uebel während ü ^«Nl ^s " vorgeschritten ist. erwacht das von ihm be- " ?^Äua? si'"" °^ zwe, Stunden, und imme s .^ immerhin, daß die Weißen, welche doch '^lheit k - ^^^ angewiesen sind. niemals von dieser ?^n, 9?"'^" weiden. Der Schwarze dagegen ist ihr ^^tusf, '^^" ausgesetzt ^ namentlich sind es die ^ i^f " ^^' bis zum 25. Lebensjahre, welche die ^lal. und Prouinzial-Nachrichtcu. !l, ^ Philharmonische Gesellschaft. "nirnermusi labend am 16. Februar AIs ^^"2. " ^eift°, "°^^e Aeußerung künstlerischer Anerkennung '^'bal, " unserer Kammermusik-Vereinigung mag '^lbiiW !^ ^^ Quantum ihrer Darbietungen viel zu ^ bie l/. l""ch nicht nur die Freunde der intimen Kunst. Ä« ^ "">Uer leiden durch die Enge der Grenzen. In-'-^ ^"'nigfaltigen Rücksichtnahme, welche den ver--^l^^ 5? hoch»vichtige Tätigkeit quantitativ vermehren 3"3 a«« >^ """' Anspruch auf die liebevollste Unter-r ^ll bn/ "llltoren erheben können, erscheint im Hinblicke s^stt,^" ^ert ihrer Leistungen, auf ihr jahrelanges, /l'8!; y,^' ""eigennütziges Wirten wohl ganz gerecht-!^.' ^ ^ ^"" l^och nicht außer acht gelassen wer-,>»g' ""u) andere Kunstinstitute sehr auf die Unter-,^ ^üüe. c ^^luch des nicht allzu zahlreichen Publi-"ten ni?i "' ^"'^' "'^ ^b der Aufnahmefähigkeit des >.^k 7 ^^ zu viel zugemutet werden darf. 3">tt si >, "^ boshafte Behauptung Dingelstedts : !- >v!d l ^" notwendiges, Konzerte ein unnotwcndiges " °llen n^ ^ ^'^ ^"be Anteilnahme des Publikums, die ^ ^Vernehmungen auf dem Gebiete der Kunst ent-^ tine ""^ kräftigste. Der Zufall fügte es. >hei„^!Msehnliche Zahl getreuer Anhänger der iu ^<>n n ^ sä)nurrgerade am vergangenen Sonntag >»g , °"zertsaale ins Theater begab.'um der Auf^ V ^'tlte"" ^Patten-Novität anzuwohnen. Wie lehr-^lenif^ .!"m da der Eindruck nach dem Gmusse einer "l°dit„ >, " '^usil. im Vergleiche zu den flachen, schalen l', ^ ,- 'ächten Muse! ii. 5 in li-nioll) von Robert Äollmann. Dae Franz Liszt gewidmete Werk interessiert durch die große Anlage de» Largo, das reizvolle Allegretto, das feurig ba-hinströmende ^Iic^i'o aon brio und die eigenartige Verbindung der einzelnen Sätze durch Rezitative und Kadenzen. Das Trio bietet den Interpreten reiche Gelegenheit zur musitalischen Auslegung, d. h. in die Absichten des Komponisten mit Geist und Verständnis einzubringen. Frau K uschar sowie die Herren G e r st n c r und Csavo -jücz wußten in diesem Sinne dcn eigenartigem musilali-scken Stil des Quartettes interessant auszuführen- es klang alles bestimmt, rhythmisch klar und poetisch schön. Das Publikum nahm das Quartett mit großem Interesse aus ehrte die Ausführenden durch reichen Beifall. Beethoven war durch das Streichquartett in ^-<1,n' aus oil. 18 vertreten. Es ist ja bekannt, wie unsere Künstler die Kammcrmusilwerle des Unsterblichen spielen, und es genüga, wenn wir berichten, daß die Wiedergabe seitens der Herren G e r st n e r, Dr. Sajovic, Wcttach und Csavojäcz mit aller künstlerischen Hingebung in Blcthoven'sche Geiste erfolgte. ^. Ttr, n ^ ^' '" "nr verkaufen?" r„ .^Ul) schüttelte den Kopf. ^^oii—"' S'^' wenn ich Ihre Frage, ans der ^ dirj^'^'uchener Wnnsch klingt, verneine! Ge-^^ liiir ^ s"l' mich persönlich einen Wel"t, >i.°» tr^/'"^)nOm- macht, ^ch würde mich nicht "l)r^'„ tonnen. Mer ich werde, wie gesagt, i^ Tie ^'/ugade verfahren!" ^- St ^"tcn'm hatte noch einige Commissionen ,>,,^l>^ ,!^ än machen nnd drängte deshalb znni "o ''°ch o^'^b "'bat sich die Erlanbn,5, die Ta- ^ ^'cn, ^', Strecke begleiten M dnrfen, wa» ihm ^l>! ^ 'üwns etwas zögernd gewährt wnrde. k'w k'Nli^ ^' ^-' Hmnbnrger Hofeo, wo die Vlei< ^^w»,??' begegneten ihnen einige Offiziere. ^ i>, d^, ^"''te sich von seinen Kameraden ab nnd 5^Us^ ^amm: Graf Horst Nanyan. Nach lnrzer '^sort v ^' er seinen Weg an der Senatorin ^ ll,^ ' ^udith und Strnth blieben etwas znriick. N^ben^'" '" "em ^ärm nnd dem Gewiihle der d>>, ^ii"?^ ^"' An^ritaner eine Art Beichte. Ta5 ^ !^" ^er?"^ "^ seiner Seite flöhte ihm ein nnbe-^i? ^ ihn ""l ^'^' er hatte keine Schwester, aber ^ ^l^ ' NI5 ^>,,,,^' ^,. ^>i,, ähnliches Pertranen eiy^r ^/'^'^''^ dnnt'elhaarigen jungen Tame nnr ^ ^^ "Iwch^. h^„. Ohne Ninschweife und nnt > ,v, 'l)orzigor Naivetät, die. weil sie natür» ^'"PMHisch wirkte, erzählte er Indith, wel» chen tiefen (ü'indrncl das Äild Meeders ans ihn bewirkt und welche Anstrengungen er schon gemacht hatte, nm das Original des Porträts aufzufinden. Anch daß er schon alle Hoffnnng ausgegeben, sie je zu finden, und sie iiberhanpt nicht mehr gesucht habe. weil Meeders Angabe ihm den Glauben beibrachte, daß sie bereits gebunden sei, verschwieg er ebensowenig, wie sein Entzücken über die Anfllärnng, die ihm nun durch Indith zuteil geworden sc-i, und seine grenzenlose Freude, als er die Gesuchte gestern Plötzlich leibhaftig vor sich sah. Struth beobachtete die neben ihm gehende jnnge Dame genau, und da nahm er denn wahr, daß, je weiter er sprach, ihr Gesichtsansdruck immer heller wurde nnd endlich sogar ein geradezu sonniges lächeln ihre Lippen nmspielte. Er deutete das zn seinen Gnnsten. Er konnte ja nicht wissen, welchen Vergleich seine schöne jnnge Ve< gleiterin zwischen Gisela nnd ihm anstellte, und eben-scwenig, welche Nolle ihm von den Schicksalsinächten in dem Leben des Mädchens, das er so abgöttisch liebte, zugeteilt war. Judiths nur zu beredtes Mienenspiel als ein seichen ihres wohlwollenden Interesses an seinen Mit» teilungen deutend, ging der Amerikaner ohne weiteres auf das Ziel seiner „Beichte" loö. (ssartsetzunss folgt.) — (P r o m o t i o n.) Gestern wurde an der Grazer Universität Herr Advolaturs ^ Konzipient Leopold Le-denit, Sohn des hiesigen Kaufmanns Herrn Alfred Le-dmil, zum Doltor der Rechte promoviert. — (Exkursion nach D a l m a t i e n.) Wir er-hc.lten die folgende Mitteilung: Der unter dem Präsidium Sr. Erlaucht des Herrn Grafen Harrach stehende Verein zur Förderung der volkswirtschaftlichen Interessen des Königreiches Dalmatien beabsichtigt eine zehntägige Ex-linsion nach Dalmatian in der ersten Hälfte April d. I. zu vlranstalten. Mit erstklassigem Lloyddampfer werden fol« geube Punkte berührt: Zara, Sebenico (Ausflug nach den Krlafällen), Trau, Sftalato (Ausflug nach Snlona), Almissu (Ausflug nach dem Falle der Cetina, 65 Meter). Gravosa (Rogusa, Lacroma, Bahnfahrt nach Eastelnuovo), Cattaro, Meleda, Eurzcla, Lesina, Lissa (Ausflug nach der Grott' von Nusi), S. Pietro auf Vrazza, Spalato. ,Zara. — Fahr-prcis ab Trieft oder Abbazia samt Verpflegung (exll. Ge-tränte), Wagen für Ausflüge, Bahnfahrten, pro Person »:nd Bett erste, Klasse 350 1<- Bett und Verpflegung für dcn Diener 120 X. Anmeldungen sind bis 10. März an die Kanzlei des Vereines „Dalmatien", Wien, 1. Freiung 3, mittels Korrespondenzkarte zu richten. — (Die neue N e ch t sch r e!i b u n g.j Im !. l. Schulbücherverlage, Wien, I. Bezirk. Schwarzenbcrgstraße Nr. 5. sind erschienen und zu beziehen: Regeln für die deutsche Rechtschreibung ncbst Wörterverzeichnis (kleine Ausgabe). Groß-Oltav, 68 Seiten, Preis broschiert 20 k; ferner: Regeln sür die deutsche Rechtschreibung nebst Wörterverzeichnis (große Ausgabe), Groß-Oltav. 1W Seiten, Preis broschiert !)0 l>, gebunden 1 X. Beide Ausgaben sind vom t. l. Ministerium für Kultus und Unterricht autorisiert. — (Evangelische P f a r r g e m e i n d c.) Uebermorgen entfällt der Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Laibach und wird vormittags '/^11 Uhr in der Predigt-station Neumarltl gehalten werden. — (E'trunken.) Der seit einiger Zeit abgängige Fleischhauer Anton Tr^tan in Studenec wurde in der Save bei Neri6evo tot aufgefunden. Er dürfte in trunkenem Zustande ins Wasser gestürzt sein. " (Verlorene Gegenstände.) Auf dem Wege vom Eüdbahnhofe bis zur Römerstrahe wurde ein Palet mit eimm Muff und einem Damcnhute verloren. — In der Stadt verlor eine Dame ein goldenes Armband in Form eims Panzertettchens. — Weitcrs wurde in der Stadt ein Zwanzigtronenstücl in Gold verloren. — (Silberne Hochzeit.) Man schreibt uns aus Plcmina: Vcn kurzem feierte der Fürst Hugo Winbisch-Graetz'schc Rentmeister, Herr Franz Pechaöel, im engen Familienkreise die 25. Wiederkehr seiner Vermählung mit der Gattin Muria Anna, geb. Wacha. Wir wünschen dem Ehrenmanne eine glückliche Fortsetzung und schließliche Konvertierung dtr Silber- in die Golbrente! " (Von einem Baume erschlagen.) Aus Tschernembl wird uns mitgeteilt, daß am 14. b. M. nachmittags im Walde der Herrschaft Fre^iturn nächst Äojanci, Gemeinde Able«i5e. der mit Holzfällen beschäftigte Ive Fkjnil aus Perubinc von einem fallenden Baume erschlagen wurde. Da der betreffende Baum schon tagsvorher von einem Baume, den Iovo Verhniö aus Bojanci gefällt hatte, ent-wurzelt worden und obwohl er zu fallen drohte, stehen gelassen worden war, wurden gegen Vrhni«!' die gerichtlichen Erhebungen eingeleitet. —i-. — (Gem einbevor sta n dswah le n.) Bei der am 7. Jänner vorgenommenen Neuwahl des Gemeinbevor-standes der QrtsgMiinde Zarz wurden Valentin Kempeile, Gnindbesitz-r in Unter - Zarz, zum Gemeindevorsteher, Anton Fröhlich in Qber-Zarz, Franz Dem^ar in Zalilog. Michael Fröhlich in Dautscha und Franz Ke2ar in Unter-Danje zu Gemcinderäten gewählt. — Bei der am 26sten Jänner vorgenommenen Neuwahl bcs Gememdcvorstandes dcr Ortsgemeinde Draga wurden Anton Lolar. Nesiher in Flld, zum Gemeindevorsteher, Johann l^luscc, Josef Spen-dal und Jakob Potolar, Besitzer in Draga. zu Gemeinde-rälc-n gewählt. — (Sanitäres.) Die in der Gemeinde Hof seit längerer Zeit herrschend gewesene Masernepidcmic ist dem Erlöschen nahe, da der Krankenstand auf 12 gesunken ist. Iin ganzen waren 150 Personen, darunter 85 Schullinder von der Krankheit, welche übrigens einen gutartigen Cha-ratter hatte und nur drei Opfer forderte, befallen worden. Der unterbrochene Schulunterricht konnte nun w'eder auf-genommen werden. —<». — (Zur Volksbewegung in K r a i n.) In? politischen Bezirke Stein (40.210 Einwohner) wurden im IV. Quartale des abgelaufenen Jahres 41 Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 373, jene der Verstorbenen auf 205, welch letztere sich nach dem Alter folgendermaßen verteilen: bis zu 5 Jahren 79, von 5 bis zu 15 Jahren 7. von 15 bis zu 30 Jahren 11, von 30 bis zu 50 Ic-Hren 15, von 50 bis zu 70 Jahren 51. über 70 Jahre 42. Todesursachen waren: bci 16 Tuberkulose, bei je 8 Lungen--7>tzündung und Scharlach, bei 7 Gehirnschlagfluh, bei 19 oiganischc Herzfehler und Krankheiten der Blutgefäße, bei 6 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 3 Personen (1 ver-brcnnt, 2 ertrunken). Selbstmord lain einer vor, dagegen ereignete sich weder ein Mord noch ein Totschlag. — In diesem Bezirlc fanden im abgelaufenen Jahre 218 Trauungen statt; geboren wurden 1432 Kinder, geistorben sind !»49 Personen. Unglüclsfälle ereigneten sich 10. Selbstmorde 4, Morde cd«r Totschläge t'ine. —"- — (Durch oine D y n a m! t e x p l o s i o n getötet.) Dem ..Piccolo" wird aus Nabresinc, lelcaraMeri: Die Minenarbeiter Franz Kova.'i.' aus Nut bc. Gorz und Iostf Lavriü aus St. Peter (Rudolfs) wa«n el d Ladung einer Mine beschäftigt und führten m ben v, r Mt r°^ die Pynam.lpatrom nd auf jenem von Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet hat. erneut in wärmster Dankbarkeit gedenken. Erzherzogin Mari>. die treue, liebevolle Lebensgefährtin des Erzherzogs, hat mit den reichen Gaben ihres edlen, allem Guten und Schönen zugewendeten Herzens stets im hohen Sinne ihres Gemahles gewaltet. So ward das Leben unserer teueren Jubilare ein kostbarer Schah, den sie gegenseitig hüteten und mlhrten. Allseitig ist die reine Freude und der innigste An-tcil an dem Ehrentage des crzherzoglichen Jubelpaares und damit auch unseres Hauses, dessen Glück in der durch geheiligte Bande gefestigten Vereinigung mit unseren Völkern ruht. Was mich und alle Mitglieder meines Hauses und mit l,n<.- das ganze weitc Vaterland heute tief bewegt, fasse ich in die wärmsten Glück- und Segenswünsche für unser ge lilbtes, ehrwürdiges Jubelpaar: Gott erhalte Erzherzog Rainer und Erzherzogin Mari«. Hoch!" Trieft. ^ Wien, 20. Februar. Im Ausnahms-AusM^ verholte Ministerpräsident Dr. v. Koerbe r, die W ^ erlieh die Verfügungen, betreffend Trieft, nicht ohne s ^ Erwägung der Sachlage und werde sie in ocm Ä^ig ^ rückgängig machen, wo sie Zuversicht haben wirb, .^ Trieft normale Verhältnisse rückgetehrt sind. D'< ^ dei abgeschlossenen Eihebungsope>rates »oar bishel ^, ai gtslrengter Arbeit unmöglich. — Die Regierung ha . de>> geringsten Grund, dem Hause etwas vorznen ' oder die Sache zu verschleppen: sie legt vielmehr beii ^ größten Wert auf deren rasche Erledigung. Der ^ ^! Präsident wieberholt, den Verfügungen der Regierung ^ nicht dcr geringste politisch Charakter inne. Unter bt" ^ liafteten befinden sich Personen, die sich bereits al» ^ ^ sten betätigten. Der Ministerpräsident dementiert "l^ lüchte, wornach mit dcr Zeitlingszensur Mißbrauch s ,^ be.i werde und die Wiedergabe der Reichsratsberichte ve ^, werden wäre. betont, daß keinerlei Vereinsauflösung ^ dem Vorwande des Ausnahmezustandes beabsichtigt ^ und teilt mit. dah offenbar infolge der Verhäng""^ Standrecht-s tagsüber in den lc-tzten Tagen allgemeine ^ herrschte, und in allen Etablissements normal ,^° .^ wird. Des Nachts wurdeu lvegen Ordnnngswidl'^ mehrere Verhaftungen vorgenommen. Da das Sta ^ und die Ausnahmsverfügungen einander Wechsels"/'- .^ aänzen, so wird deren Aufhebung naturgemäß 9^, ^ erfolgen. Der Ministerpräsident schließt: Die VeM ^ waren notwendig, ja unerläßlich; ihre Nichterwssun? ,^,, de: Regierung mit Recht den Vorwurf der größten -p' ^ Versäumnis zugezogen. — Ellenbogen beharrt bei ^^ trage auf sofortige Aufhebung dcr Ausnahmsverfug" Die Sitzung wurde ohne Beschlußfassung geschlossn Jubiläum des Papstes. ^, Wien. 20. Februar. Zur heutigen Gratulatio>>^j beim Nuntius Taliani anläßlich des ReMungsjub! ^ des Papstes erschienen Erzherzog Eugen, begleitet vo ^ Großtomturcn des Deutschln Ritterordens. Freid"^ ^ Defin und Freiherrn von Pelichi), ferner Herzog T' ^ und Prinz Franz von Äaiern, zahlreiche Mitglie^ .^ Aristokratie, Bürgermeister Dr. Lueger mit dem P^ai des Gemoinderales und andere Würdenträger. ,< ^ !><' Rom, 20. Februar. Der Papst empfing mM''".^ Mr des 25jährigen Gedenttages seiner I>'th""'' 5 das Komitee, welches Seiner Heiligkeit Erinnerungsw ^ len zur Verteilung an die Pilger übergab. Soda«" ^ eine lombarbische Abordnung empfangen, »oelcht den> ^,-cine aus diesem Anlasse geprägte goldene Medaille reichte. Der Papst dankte in warmen Worten. Unruhen in Spanien. Al Madrid. 20. Februar. Die Rachrichten "lZ ^, relona rufen hier große Erregung hervor. Teleph" ^,,r Mitteilungen zufolge kam es in Barcelona, Babalo" .^ Villa Nueva Zgaeltru zu Zusammenstößen mit 5""^ lichen Gewalt. In Madrid wurde die Feilhaltung ^^ü« tl-.ngen verboten. Das Rote Kreuz wurde angew'«!^'. ^ gesamten Materialien bereit zu halten. Man befülchl ^ Uebergreifcn des Strikes auf die Provinz Saragoi!" ^> den baldigen Ausbruch eines Geneialstriles in Spanien. hie« Barcelona. 20. Februar. Die Mehrzahl °^ ^ , eingelaufenen Schiffe ist wieder ausgelaufen, ohne di ^ drng zu löschen. Die Slritcnden fahren fort, die Wa" ßj zufangen, beuor sie die Verzehinngsstcuerlinic pass'"/^ hcrrscht bereits Mangel an Ledensinitteln. In Carac^ ^ Sabadell kam es zu Zusammenstößen zwischen Tnlpp Stillenden, wobei einige Personen verletzt wurden, ^cl Barcelona. 20. Februar. Die StrilcndeN ^, drei Arbeiter, die die Arbeit wieder aufnehmen'"^ sowie einen Bäckermeister, der die Brolpreisc erhöh' ^, Der Tramwayverlehr tonnte nicht aufgenommen !,.^ Am Markte macht sich Mangel an Lebensmitteln s""^ die Ausständigen verhindern das Schlachten von MY' ^h Trnppeiwerstärlungen sind eingetroffen. Es steht >^stp oie Ruhestörungen anarchistischen Charakter tragen- " und Arbeit ruhen vollständig. ^ M adrid. 20. Februar. Die Agencia .Fabra " ^s, «nan glaubt allgemein, daß eine Ministcrlrise a»» ^ ivtide. sobald das Detret betreffs Aufhebung ^ ^ sassungsgarantien in Spanien unterzeichnet sein '^,M^ .rhält sich das Gerücht, dah die Kammern heute i'^' / geschlossen weiden. Kriegsminister Weyler hatte ^ h^" oe, Königin-Regentin und heute mit den Militärv" hl" Besprechungen. Die Truppen der Garnison Madrids ^ mit Munition versehen und stehen marschbereit. ^h^ Barcelona. 20. Februar. Die „Agenci" H^ .neidet, die Stritenden beweisen die nach Frankreich >^ a^ Eisenbahn mit Steinen. In der Stadt wurden h"", ^ dt'' druckte« Plakate verbreitet, welche die Bürgerschaft > ^„l äußersten Repressalien bedrohen und erklären, ^^' ,i!!v^ Dynamit würden das Feuer der Mausergeweh« ^liv^ tcn. Strilende plünderten einige Werkstätten und ^zl> Wohnungen, wo die Arbeit nicht eingestellt war. D" fahndet nach bekannten Anarchisten. Der Krieg in Südafrika. „hi^ London. 20. Februar. Lord Kitchener leleg^chl^ aus Pretoria vom gestrigen: General Hamilton M daß er gestern, während er sich auf dem Marsche "" ^ i^ b<.>c,nd. bei Klippau ein Gefecht mit dein Feinde 1 ^ dessen Verlaufe ein Teil seiner Kavallerie nach ^ ^ Flügel detachiert, umzingelt und abgeschlossen wur ^ ^ Offiziere wurden schwer verletzt, zwei Mann getot"'^ ft Veb!r ^c^"^r, Maler, Bar, Lauterstein, Bünzl, Flan« ' - ^,". KM ^V"'l1g. Lahn. Printz, Hahn, Hllhenberg, Purs- f°!>nla iN."?^'! Griinhut, l. l. Oderingenicur, Wien. — ^M°rs ^' ^slte,, Prag. — Vaunissarlner, Otto. Nflte., ^ °"ller. ji '«.^^"tlirb, Saysr, Reisende. Nürnberg. — Mooß« .^ ^dtts^ l Innsbruck. - Hazs, König, Reisende, Budapest. l°chler l! /« ^"- Nnsende, Viimn. — Güderer, Private, 7 Gul>i»^'^l>e. — Vruutiganl, Aarbarich. Reisende, Eger. f!l!e,i Pgu! ^U'°ll, Kflle., Leoben. — Katz. Sannwald, Tenner. ?bk. ^lla^'. Beamter, Salzburg. — Strobl. Spitz. iNei« Ws>°dt """dors. ^_ Reuß, Heiß. Badiowich, Private, Wiener« ' Nceslll ^^"schneider, ltfm., München. — VernlM, Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ^^H^06-2 m. Mittl Luftdruck 736-0 mm. ^s»^' ^^ 4b S. schwach ! oewoltl ll,i7^^40^^8-7 3lW. schwach bewiilll ^__ " !?400j 20! NO. schwach Nebel s0 0 "»Il!O°z^°g«mittel der gestrigen Temperatur 3 0", Nor- ^^"antwoitlicher Redakteur: Anton Funtel. Verstorbene. Am 19. Februar. Maria Proßman, Stadtarme, ?8 I,, Iapeljgasse 2, Lungentuberlulose. Fuhbodenlack Farbe und Glanz in einem Strich, rasch trocknender, dauerhafter Anstrich. Erhältlich bei «rüder Vberl, Laibach, Franzitz. lanergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (U2«) 11—11 Danksagung. Für die vielen Beweise der liebevollen Teil« nähme, die uns anläßlich des Todes unserer innig« geliebten Mutter, der Frau Fanny Loiar Hof« und Gerichtsadvolatenswitwe von nah und fern zugekommen sind, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Danl. ! Wippach am 20. Februar 1902. (671) Die tieftrauerndcn Mizzi, Anna, Olga. Soeben erschien: €s lebe das Leben Drama in fünf yflrten von ^ermann SuDcrmann. 11 Bogen. Oktav. Geheftet K 3 60. In Leinwand gebunden K 4-80. Das neue Suderraann'sche Stück spielt unter Menschen der heutigen Gesellschaft, aristokratischen Parlamentariern und ihren Gegnern. Sein freudig klingendes Thema ruht auf ernstem Hintergrande; bis zu ergreifender Tragik steigern sich die Konflikte, die dem Kampfe um das Lebon, das vermeintlich höchste Gut, entspringen. ' (628) S—3 Sudermanns Knnat der Mensohendarstellnng zeigt sich auf ihrer Höhe. Eine bunte Reihe scharf markierter Gestalten, die sich dem Gedächtnisse mit Notwendigkeit einprägen, zieht an uns vorüber. Ihre Charaktere und Geschicke erhalten den Hörer und Leser bis zur endlichen Lösung in wachsender Spannung. Vorrätig in lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambsrgs Buchhandlung in Laibach. Kurse an der Wiener Börse vom 20. Februar 1902. N°« tx°, ofsiMm KurM««« Die notterten Nuise verstehen sich in Kronmluähruug. Die Notierung l^mintlicher Altien und der »Diversen Loic» versteht sich per Stück, ^"" Zt°a'°schuld. «"' '"<"' ">'V^l", Kelch». ^/°?"'"'s'fr,.10«sl.. ^ll»bll!> ' ^'^° ^N'lü »025 Hz?.?^^......Iib'bo------- «ilisabcthbah». 400 u, 2000 M. 4«/«......... IIS 2U 11» 70 Franz Iose^B., Lm, 1884 (biv. St,) Sill,,, 4°/n..... 80 10 100— Glllizische «arl Ludwig - Uahi, (bid. St., Gilb, 4«/o . . . 98 b0 W 5U Vorailbergrr Bahn, Vm. 1S84 (dlv. St,) SOb. 4°/„ . . . 99 — 100 - Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4«/<>ung. Goldrente per irasse . tiia-iü 1«0'3Ü dto. dto. per Ultimo .... i^o lü 180-35 4"/u btu, «e»tc in »roncnwähr., ftruersrei, per »asje . . . 9?'— 97-2U 4°/» dto. dto, dlu, per Ultlino . v? — 9? ^u U»g, St,-ltis,'ilnl. «old 1UU fl. 120-10 il!i-iu d>o. dto. Silber 100 fl. . . . iou-75 lUI 75 dto. «taals'Oblig. (Ung. vstb.) v. I. 1876....... l20—1»U«>> blo. Schanlrcgal.'NblüI'Oblia. iu<> 75 101-75 bl«. Prüm,»A, tl 100 sl. - ^U<» K 187 — 189 — otli. dto. l^ 50fl, — ilX'Ii 18?—189— Theih'Reg.-Losc 4"/« .... 15« — ii>? — 4"/o ungar. Orundenll, > Oblig, bu«5 97 65 4"/<> lroat. und slavon. betto 9»-— —-^ Andere össentl. Hnlehen. 5°/u Donau-Meg.-Anleihe 1878 . 10a KV —- Aulcden der ütadt Gürz . . 99ll5 9975 Milchen der Nlad! Wien . . . iuL-i>0 10? 5« dto, dto. (Silder od.Gold) lilILU >^4(i0 bto, dtll. (1fti»4) , . . . 97— 97»!! dlo. dto. (1UW). . , , 9? 7ü 98 7ü Vüriebau-Anlehr», verlost,. 5°/,, l<,i50 I0l!-— 4°/o ltraincr ^andesMnlehen . 9«— 9? — Veld Ware Vsandbriese etc. «odli,allg.ösi.in b0I,vcrl,4°/<> 9« 85 9?-»ü 3l,-österr. Landes.Hyp.'Anst. 4°/« 99 — lOü — Oest.-ung. Vanl 40>/Mr. verl. 4"/,......... 100— 1U1-— bto, dto, bajHhr. Verl. 4°/« 100 - 101 — Sparkasse, i.öst.,li«I.,vcrl.4''/<> 9925 9950 MtnbahN'Vrioritätll. Gbligalionen. gcrbinands'Norbbahu Lm, 188S 100 — 100-90 Oesterr. N°rd!oesll>ahn . . . 10?-50 10850 Staatöbahn....... 441—443 — Südbahn k !i"/yverz.Iänn.«IuI< 319 — 3^0 50 dto. k 5«/o..... t«1— 12« - Ung.'galiz. Bahn..... 10880 —-— 4"/° Unterlrainer Äahneil . . 99 b0 100 — Diverse Kos» (per Stücl), «erzlnsliche Lose. 3°/i> UllbtNllebit.Lolt ,,v, IN fl. 54— 55 — « UN«. „ „ 5fl. 29-50 30-üv «udoIf°Lose ,0 fl...... 80- 90-- Salm^uje -<0 fl..... 280 — 240 — St.Oeiioi^ Lofe 40 fl, . . . 270-—29U-— Wiener Cvmm..U°!e v. I, 1874 414— 41? — wewinsllch, d. 8"/<>Pr,'Schuldi,. b. «odenvrebilanst,, 00 fl, KM. . . .882 — 884 — Dux Äodrnbacher L.-Ä. 400 X 540 — 543 — Yerdinands vtordb.ilXwflitM. 5Ü80 5690-Leinb, - ltzernuw. Iassh-Eisenb.» Gclcllichafl 200 fl. L. , , , 570 — b?2— Lloyd.Oest,, Trlest, 500 fl,ttM. 846— 8ö0— vefterr, >>toidwestbahn 200 fl, S. 4tll,— 468-— dto. dto. (Ul, U) 200 fl. <5. 478 — 474 — Prag Duxcr Oijenb. 100fl. abgst. 19» 50 <95-— Ntaalüeijenlial,» 200 fl. S. . . 677 2ü U?« 25 Südbllh» 200 sl. L.....72 75 7375 Lüdiwrdb. Verb.'«. 200 fl.IVl. 398 50 43050 Iralnma!!-G>s., NeueWr,, Prio- ritätö^lltien 100 fl, . . . 177 — 179 — U»g,-galiz, Eisenb. 200 fl. Vilber 426 — 429 — Ung.Westb(Rllllb'Oraz)20«fl,S, 4U5-. 440 — Wiener UolalbahneN'Mt.'Gef. — — —-— Danken. AngloOest, Van! 120 fl, . . 2«i> — 286— Vanlvereln, Wiener, 200 fl. . 462—463— Vodlr,°Äüst., Oest., 200 fl.V. . 958— LK4-- Krdt.-Anst. f. Hand. n. G. 160 sl. 696-25 «97 25 dto. dto. per Ultimo . . 696 75 697 75 Krebitbllnl, Mg, ung., 20« fl. . 715 —?i?-— Deposilendanl, Allg,, 200 fl. . 426 — 428 — Eslompte-Gef., Ndrüst., 500 fl. 498-— buo— Giro- u. »afjenv., Wiener 200 fl. 485 — 495 — Hhpothslb., llest., 200fl. 30"/»Leihg,.Erste, iWfl. L89- —^»y — „<5Il>en,!!l»I". Papiers. ». !«,-G. 152 b0^158i>0 Liesinger Äranerei 100 fl. . . »86 —l^o— Montan OejeNsch,, Oest.« alpine 104 5U 4<>5 50 Präger Eür» Ind.'Gei, ^00 fl. ,520 ii»A>- Salgu Tarj. Slcinlohlen 100 fl. 576 — 580'— „Lchlüglmuhl", Papiers. 20!» fl. 235 — 24b — „Steyrerm.", Papiers, u. «.-O. 860 — 3Ni 50 Trifailcr Kohlen»»..Gesell, 70 «l. 43U— 4»«— Waffenf.-G,,Oest,i»Wlcn,100fl. 33? 50 53b'— Wagglln.Lcihanst,,Allg.,inPeft, 400 li........ 770 — 780— Wiener Vaugesellschaft 100 fl. . 176—«80 — WiellelbergerZiegelUlticn'Oes. 707 — ?1O'— Devisen. Kurze Sichten. Amsterdam....... IN? 87 19805 Deutsche Plätze...... II? 2? il? 42 London........ 239«!, 24005 Pari«......... y5 40 95 5^ Lt. Petersburg...... —— _-^, ßaluten. Vulaten........ 1136 11-40 20-6lllnc«-2tncke..... 1905 190» Deutsche «elchülianlnoien . . «17 27 117-42 Itallenlfche Äanlnoten . . . 9305 93 2b Nudel Noten...... 253,,, 2-b4>« -----------^ _________ I v°« He«. El»-- ia.3ü.a. "Verlca.ia.f I rir.. L,.f.U> '"'«"»abriefen, FrlorltAt«n, Aktion, ^10) ""»««n etc., u«TUen und Valuten. *>^^^ Los-Versicherung. Ba.aa.3c- -a-aa-d. 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März 1902, vormittags 11 Uhr, bei dem unten bezeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 1, die Versteigerung der Realitäten E. Z. 84, 55, 120, 156, 185 der Katastral-gemeinde Door. E. Z. 86, 113. ö26 Katastralgemeinde Podoorst. E. Z. 276 und 80 der Katastralgemrinde Kal und EZ. 14? und 284 der Katastralgemeinde Cerovec sammt Zudehör, besteh >nd aus Fässern, einem Bottich und einer Presse, statt. Die zur Versteigerung gelangenden Liegenschaften sind auf 10 276 k, das Zubehör auf 64 k bewertet. Das geringste Gebot beträgt 6894 k 67 li -. untcr diesem Vetrage findet ein Verlauf nicht statt. Die V^steigrlungsbedmgungen und die auf die Liegenschaften sich beziehenden Urlunden (Grundbuchs-. Hypotheken- auszug, Katasterauszug, Schätzungsprotokolle usw.) können von den Kauflustigen bei dem unten bezeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 2, während der Geschäftsstunden eingesehen werden. Rechte, welche diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im anberaumten Versteigerungstermine vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens si> in Ansehung der Liegenschaften selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten. Von den weiten Vorkommnissen des Veisteigerungsverfahrens werden die Personen, für welche zur Zeit an den Liegenschaften Rechte oder Lasten begründet sind oder im Laufe des Äerstngerungs-verfahrens begründet w.rden, in dem Falle nur durch Anschlag bei Gericht in Kenntnis gesetzt, als sie w der im Sprengel des unten bezeichneten Grichtes wohnen, noch diesem einen am Genchtsortc wohn» > haften Zustellungsbevollmächtiglen nam-haft machen. K. l. Bezirksgericht Ratfchach. Abt. I, am 31. Jänner 1902. « (588) Cg. 1.14/2 Oklic. Zoper Martina Krašovca iz Bušinje-vasi št. 14, sedaj v Anaeriki nezna-nega bivalisèa, se je podala pri c. kr. okrožni sodniji v Rudolfovem po Francetu Tome, posestniku iz Bušinje-vaai, zastopan po dr. Zitku, odvetniku v Rudolfovem, tožba zaradi 2924 K 8 prip. Na podstavi tožbe doloèil se je prvi narok pri podpisanem so-dišèu na dan 28. februarja 1902, ob 9. uri dopoldne, v razpravni dvo-rani St. 25, I. nadstropje. V obrambo pravic Martina Kra-šovca se postavlja za skrbnika gospod dr. Jakob Schegula, odvetnik v Rudolfovem. Ta skrbnik bo zastopal to-ženca v oznamenjeni pravni stvari ! na njegovo nevarnost in stroäke, dokler se isti ne oglasi pri »odniji ali ne imenuje svojega pooblasöenca. C. kr. okrožna sodnija v Kudol-fovem, odd. I, dne 11. februarja 1902. Laibacher Zeitung Nr. 43. 346 21. February, (66t) 3-1 I. 253 B. Sch. R. LehrfteUe. An der vierllassigen Volksschule in 2e-nosetsch ist eine Lehrstelle mit einer männlichen Urhrkrast definitiv zu besehen. Die gehvng instruierten Gesuche sind im vorgeschriebenen Wege bis 2 0. März 190 2 hieramls einzubringen, K. l. Bezirksschulrat Ndelsberg am 19len Februar 1902. jr. Klnuers reiner Alpenkräuterliqueur „Triglav" prämiiert Paris 1898 angenehmster Appetiterreger. Haupt-Depot: (584) 7 Edmund Kavèiè, Laibach. M Lefts! aus gutem Hause, lebhafte Burschen, werden sofort aufgenommen im Manufakturwarengeschäfte des Miroilav Bobiö, Pogacarplatz. (660) 2-1 Kompagnon gesucht znr Ausbeutung: einer Erfindung (hygienischer Massenartikel für Zahnpflege). Ein Patent bereits angemeldet zur Sicherung der Priorität. Großer Absatz sicher. Offerten unter „Massen-Artikel 1OOOU hauptpostlagernd Laibach. (624) 2—2 Mühle und Säge mit 80 PH Wasserkraft, anbei großer Garten mit 300 Obstbäumen, 20 Minuten von der Bahnstation entfernt, für jede große Unternehmung passend, ist aus Familienrücksichten (411) 4 — 4 preiswürdig zu verkaufen. P^^* Ebendort werden auch 100 Meter-centner ÄLd«5l.lm«5wm abgegeben. Anzufragen beim Eigenthümer Bobnabl in Stein. Naznanilo. V zmislu § 26. zakona z dne 15. no-vembra 1867. 1., diž.]zak. 3t. 134, se na-znanja, da se je druätvo (667) „Oürtna zveza za tanisko" prostovoljno lazšlo. V Ljubljani, dne 19. februarja 1902. Franc Šturmv biväi predsednik. Frid. Pauer, bivöi tajuik. (665) k'ism. 39___ ^ln^. ll. 6-j/l. Eingetragen wurde in das Register für ! Einzelsirmcn: > Stein, Sladl, Kram, Hubert Galle. Holzhandel. — Laibach. 18. II. 1902. JOHANN JAX & SOHN Mähmaschinen- u. Fahrräder-Fabriksniederlage, Laibach, Wienerstrasse 17. JOHANN JAX & SOHN Nähmaschinen- u. Fahrräder-Fabriksniederlage, Laibacb, Wienerstrasse 17. ZU jeder meiner Familien - Nähmaschinen wird auf Wunsch der neuartige Stlokapparat mit nur einer Aufzahlung von 6 fl. ö. W. geliefert. MU diesem Apparat kann man jede Art Bunt-, Schnur- und Monogramm-Stickerei sowie Hohlsaum- und Durchbrucharbeiten sehr schön und leicht fertigstellen. (666) 3—1 Der Unterricht wird für diese Arbeiten im Geschäftslokale umaoniit erteilt. K. k. österr. $L? Staatsbahnen. __________g. k. Staatabahn-Direotlon in Vülaoh.__________ .Ajti&zugr o/u& clem ITnlii-plfine giltig vom I. October I90I. Abfahrt von Laibach (S. B.): Rlohtung-nach Tarrii. Um 12 Uhr 24 Min. n»oht§: Pe.ioaomng nfcch Tanrii, ViUmh, Klaguufurt, Krauaon« feste, Innitbruek, MUnohon, l>eobon ; über HeUth»l naoti Aussee, Halzburg ; ttbor Kleiu-B«iUiiig nach Hteyr, Iiiui; Über Amstetten naoh Wien. — Cm 7 Uhr 6 Min. früh : Per- ' loneniEug nuoh Tarvi«, Pouta/ol, Villaoll, Klagenfurt, Fransongfosto, Iieubon, Wien; Ober Solethal nach Hals- j borg, Innsbruck; Über Amstetten naoh Wien. — Um 11 Uhr 51 Min. Tonn.: Persononcug naoh Tarvi«, Pontafol, VtUiwh, Klanonfart, Lieoben. HeUthal, Wion. — Um 8 Uhr 66 Min. nachm.: Pornouonaug nach Tarvii, Vülar.h, Klagenfart, ifranzsnsfeito, Innobruck, München, Leobun ; über Helrthal uaoh Sal »burg, Lend-Uaiteiii, Zoll am Be«; Innibruok, Bregwn/., Zürich, Guuf, Parii; nhor Klein-Rniflinp Mach Stpyr, lilu», Hudweis, Pilsen, Marienbad, Eger, Kranetmibad, Karlsbad, Prag (dlrocter Wagen I und II. Clause), Lolprig; aber Amstotteu naoh Wien. — Um 10 Uhr naohts: Perionenzug naoh Tarrli, Villaoh, Praucensfeste, Innsbruck, Mtinohen (Triest-Münoheu director Wagen I. und II. Classe). — Kiohtung uaoh K udo H» wort und üoltiohec PerHOneusüge: Um 7 Uhr 17 Min. frtlh und mn 1 Uhr 6 Min. naoh in. uaoh Rudolfiwert, Straioba-Töplita and Gottsohee; um 6 Uhr 66 Minuten abends naoh Rudolfswert und OottBohne. Ankunft in Lnib&ch (S, B.): Richtung to u Tarvii. Um 8 Uhr 9b Min. frftb : Personensn« »i a Wien ftbcr Amstitton, MUuohen, Innsbruck, Framousfeste, Salzburg, Linz, Stoyx, Aussee, Laoben, KUgen-furt, Villach (München-Trieat diraotor Wagen I. und II. Classe). — Um 7 Uhr 12 Min. früh: PoreoneiiBug von Tarvii.— Um 11 Uhr 16 Min vorm.: Pomuuenrog uus Wien Ober Ani«tnUou, Karlsbad, Kger, Marienbild, Pilsen, Prag (directer Wagen I. uud II. Classe), Budwois, Salzburg, Lin», Stsyr, Pari«, Genf, Znriah, Bregen», Innsbruck, /eil am Hee, üend-Gaitein, beobeu, Klagonfurt, linrmagor, Pontafel — Um * Uhr 41 Min. nachm. : Personenzug aus Wien, lieobeu, HelUhal, Villaoh, Klagenfurt, MUnohun, Innsbruck, Franiensfesto, Pontaful -Um ö Uhr 61 Minuten abends: P*noueniug aus Wien, Loobou, Villauh, Klagoufnrt, Povtafn) — Rlohtmff TOD RudolfHweit und (Jottachen Personen nttup: TTro 9 XThr 41 M.ii>. fmh aus Rudolfswort und Gott-sohee; arc % Hhr 83 Min nachm. aus 8trasoha-TöpliU, Rudolfiwert und GotUohee; um 8 Uhr 36 Min. abend« aus ritrancha-TAplltz, Rudolfswert und Gottsohen. Abfahrt von Laibaoh (Staatsbahnhof). Richtung naoh Btein. Gemisoht« Zug«: Um 7 Uhr 88 Min. früh, um 8 Uhr 6 Min. naohm., um 8 Uhr 50 Min. abends und um 10 Uhr 26 Min. naoht» nur an Bonn-und Feiertagen und nur im October. Ankunft in Laibach (Staatabahnhof). Blohtung ton 8»oin. Gemiiohte Zttg«: Um ß Uhr 4* Min froh, um II Uhr « Min ronn , um 6 Uhr 10 Min. abends und Um 9 Uhr 66 Min. naohts nur *o 8ms- und Feiertagen und nur im October. (8*8) 88- 4 Razglas. Podpisana volilna komlilja je bila z ukazom c. kr. dezeine vlade z . ^ nuarja 1902, St. 1666, po doloèbah § 8. zakona z dne 29. junija 1868, dr2. ** '^ in § 7. volilnega reda trgovske in obrtniäke zbornice v Ljubljani postavljeo*'. ^jJf in izvrši volitve. Sestavila je volilske imenike za trgovski in obrtni odsek, lD j treh volilnih kategorijah ten odsekov. ^' Imeniki bodo od 20. februarja do vitetoga 6. maroa 1003 _z» ^ t.f ugovorov, ako bi jih kaj bilo, v Ljubljani pri mestnem raagistratu, v o*™ ^j Ljubljane pa pri c. kr. davènih uradih javno razpoloženi. v*0 ' Pri le-t*h uradih je tudi volilni red na vpogled. . .^I; Ugovori zoper volilske imenike se smejo v omenjenem roku za kju ^n^J mestnem magistratu, v okrajih zunaj Ljubljaue pa pri c. kr. davènih ur&(^ Ldiis'i1; ali pismeno prijaviti, smejo se pa tudi vložiti neposredno pri volil"» * re t^ Ljubljani. Na ugovore po roku vložene so ne bo oznalo. Po roku za u^VoVeljj(!i imenovani uradi volilske imenike vrnili volilni komisiji, ki bo razsotlila konöo (§ 7., odstavek 7. vol. reda) o ugovorih in razsodilo nsiznanila ugovarjalcem. ^,p Volilci, ki imajo volilno pravico v veè volilnih kategorijah, so vpisani v ^,.^1 imeniku liste kategorijo, v kateri plaèuj^jo viäji davek. Izjavo v zmislu §4., ll je med reklamacijskim rokom vložiti pri volilni komisiji. ^v-' Na podstavi veljavno popravljemh volilskih imemkov bo izdala volü0* ^ izkaznice in glasovnice za volitev ter jih bo razposlala volilcem z razpisoni .^'„s Popravke naslovov smejo volilci vložiti pri podpisani volilni komis'J1 trgovske in obrtniäke zbornice v Ljubljani¦•. .jjt1 Olede zlorabo davönlh podatkov, obaeženlh vvolllnih iDa®"1 j#j opozarja na kazenske doloöbe § 246. zakona % dae 25. oktoD'* drž. zak. št. 320, v neposrednlh peraonalnih davklh. V Ljubljani, dne 15. februarja 1902. u C. kr. volilna komisija za trgovsko in obr*111* zbornico v Ljubljani. ; Das lanatäfliche Gut „Schrotteneg" und die angre^e' „Micheu-Realität" sind preiswürdig zu verkaufe^1 Ersteres besteht aus ma- siv gebautem Schlosse uad gewölbte^ "'r^i.,, gebäude, 140 Joch Grundstück .n, einer Brettersäge, Kalk- und Falzziegel-B''13" .$$' j D;e zweite Realität bestelit aus neugjbautem Wolinliause uad Wirtscü»»1*» , ( Hausmühle und 80 Joch Grundstücken. vtf^i j Beide Besitzungen sind arrondiert, und gehören da/.u Prima-Wiesen, MVjeU^ | gärten und Wald, eignen sich besonders zur Heugewinnuug und Viehzucht, bdfii||e5'j in der Nähe eines Kurortes und sind uur eine Gehstuud : von dor Siidbahn'^l y' Gutenbtein (Kärnten) entfernt. (°° ' Näheres beim Eigentümer Johann fifettarnlg, Post Köttelach, Kä^^y (682) ___Firm. 30 Zadr. II. 47/4. Razgla». Vpisalo se je v zadružnem re-gistru pn tvrdki: Drustvo I. Ijubljanskih postrešèekov \ vpittana zadruga z omejenim poro- žtvoiu : 1.) izstopila ata: naèelnikov na-mestnik Lavrenc üaberäek in od-bornik Franc Slivar; 2) vstopila sta: naèelnikov na-meainik Bar Franc, Marije Terezije ce-stii St. 11, in oübormk Fei jan Jakob,: Fionjanske ulice öt. 32, uba v Ljub-ljaui. G. kr. deželna sodnija v Ljubljaui, odd. Ill, dne 10. februarja la02. llugten wiro ^rrr ^rorg Perz ,n Gott« schre zum Kmator bestellt. Dieftr Ku. rator nmd die B^iagteu in d.r bezeichneten Rlchtsjache uuf deren Gefahr und Kosten io lange oertr.ten. bis diese entweder sich bel Gelicht melden oder einen Bevollmächtign namhaft machen. K. l. Bezirksgericht Grttschre. Uht. II, am 16. Februar 1902. (662) &Y Oklic. * Zoper Francela Jerse, V°L^ iz Smih-Ij;* a. 1, katereg» v < 8odn»ji ali ne lmenuje po0" ^ C. kr. okra;na sodnija ^' Odd. I, dne 18 februarja W3*'/ (589) S^X Oklic. ^ Zoper Janeza Krasoyna, ^ nika iz Businjevasi flt. %..^ $\ Amenki, neznanega D'val'S^dnlJ'^ podala pri c. kr. oki'O^ni ^c. f. Rudolfovem po Francetu .^pn*1 J. ^estirku iz Bu^iimevasi, l**AoP*\. Dr. 2itku, odvHniku v Büaß^ tožba zaradi 13('O K s pr«P- • / stavi tozbe dolo^il se je P pri podpisanem sodisöu n* .qqI' dan 28. februarja l^ / dopoldne ob 9. uri, v ra'f^ rani 6t. 25r prvo nadstropJ6'^ ^ V obratnbo pravic J*0^ f'h ^ovea «e postavlja za skr»'«»' v ^ dr. Jakob Schegu.a, odveio"1 pjl i fovem. Ta skrbmk bo ^ i^, ženca v o/namenj«m Pr.a rft0^ •m njegovo nevarno^t l0 ¦ {st j dokler «e iBti r.e og)»81 ^\i$ ., ' ali ne imenuje svojega P° piji fovem, odd. I, dne U f^r^X I Vruck unb V«rlag «on Iz. v. Kleinmayr ck Feb. Vambcrg,