Nr. 218. Freitag, 24. September 1909. 128. Jahrgang. Mbacher Zeitma ^ «-".""atlonSprels: M!t Postverlrndün«: ganzjährig »0 «, lialbMrin 15«, Im Koittor: s,an,iälinss "' Oalbjulinn n X, ssiir die Zustrllmig in« Ha»« nll„ziähli„ 2 X. - InserttonSntbühr: ssür llcuir Inlciale b!s z„ 4 Zl'Ile» !>0l,, nrösirrs vei ZrNs illdi bn öfteren Wiedrrholungrn per Zeile 8 k. Dir «Laibachrr Zeitung» erscheint tanlich. mit Änenabmr der Sonn- und sseirrtage. Die Nbminiftlation befindf! sich Milloöiöstraße Nr, 20: die «rdaltlun Milloiicstrllne Nr, LN. Sprechstunden der Medallion vo» « bis 10 Uhr vormittags. Unfrankierte Vrirse werden nicht angenommen, Manuskripte nich! zurucllls<x. Stück drr ..^'"fchen, dns I.XII. Stück der lroatischen und rnthenischen ^/'' das I.XIV. Stüct der kroatischen Ansgabe des Ncichsgcsch-"lanes des Jahrganges 1W!» ausgegeben nnb versendet. . Nach dein Amtsblaitc zur «Wiener Zeitung» uom 22. Sep' irmber ,Wl) sNr. 2,7) wurde die Wcitcrverbreitung folgender ^"tzerzeugnissc verboten: ^lr. 21 l «II Coi-rior« I^inl-^nc,» ddto. Mrz, Ki, Sepl. 1909 "r. A4 .11 'I'i-nntino c-ii« ri vom 26. 'Angnst 1909. Ar. 23 «öonk)? V)'8t<'lwv!>I,» voin 18, September 1909. Ar> 4 .c!l>,«s,7n,:r» vom 15. September 1909. ^,, "r, 71 «I'l-v», i>«n»!vl8^ lilzt pr^gk^cn pre58 «^l,,r> vom l l, September 190'.». -"r. 74 «:1I Dillin^w. vom 15. September 1909 Nichtamtlicher Geil'. Der Besuch des deutschen Reichskanzlers in Wien. ,, ^ie „Neue Freie Presse" bemerk! zu der au,t-lyen Miueilung über die Unterreduugeu znuscheu ^w Grafen '.'lehrenthal und den, deutschen Reiche >M? ,^'"" Velhma»»-Hollweg: Das Wort „curo-im> '" ^^'"' Komiuuniqu^ verdient vielleicht bc-^"0ers unterstrichen zu lverden. Es erweitert den ^"oen des von gleichen Grundsätzen geleiteten Wir->n ^ " verdündelen Mächte nuf alle in Europa lslnuch^nden fragen. Anderseits wird man dliran ..'Ü^'ll^das', Deutschland und Italien auch iider-^>,— Interessen haben. (5s wird betunt, das^ die ^<1'eyuncien Deutschlands und Österreich.Nnsiarus l'irli ? ^^liten sich in normaler und freundschai> ^l^Weise entwickeln. Damit ist ^eslW, das', die marokkanische Tache zwischen Delllschland und ^ranlreich keine scliarsen Differenzen schafft und das; das Verhäliuis zwischen Deuischland und Eiuv land sich qemildert hat. Dieser .Hinweis ist sehr oe-ruhigeud und i^ibt der Versicheruu^ daf; die beiden Ttaatsmänuer allen ttrund haben, der wetteren Ge-stalluiui zuversichtlich entqeqenzujeheu, eine besondere >iraft. Das „Neue Wiener Taa.blatt" schreibt: Die Aussprachen^ lvelche Herr voi, Pethmann->>ollwea, mit dein Grasen ^'lehrenthal pfloq, cilichen in ihrem Verlaufe und ihren Tchlus',solqerui,a,en erneuleu Tie^elu auf das alte Dokument, und wenn der deutsche Kanzler einen, Redakteur des „Neuen Wiener TaMatt" liea,enüber erklärte, der Kurs sei der alte Ablieben, so kennzeichnete er seine Politik ^e-uau so, lvie die Öffentlichkeit iu beideu ^teicheu es von ihm erwartete. Die beiden leitenden Minister dislutierteu, aber sie verhauoelteu nicht: denn bei den sonnenklaren Beziehungen, die nun durch ein Menschenaltcr, und von Jahr zu Jahr sich intimer gestaltend, zwischen Deutschlaud und Österreich-Ungarn bestehen, gibt es nichts zu verhandeln, hier ist in allein und jedem reiner Tisch. Das „Neue Wiener Journal" sagt: Das offizielle >lommunia,u<' präsentiert sich als ein Manifest des Friedens. Die vollständige Nuhe in der internationalen politischen ^!age nnd die nach den letzten Ttl'irmen wiedergewonnenen normalen und freundschaftlichen Beziehungen erfülle», den Grafen Aehrcn» thal und den deutschen Reichskanzler mit Zuversicht für die weitere (5n!wicklung und geben die beste Hoffnnng auf eiue Periode uugestörter '.'lrbeit der Völker. ' Die „Östcrr. Poltszcitung" uuml, ^,,e Entschiedenheit, mit welcher in dem klommuuiqu^ die ^lufrechthalnmg des gegenwärtigen staatlichen Zustandes auf dem Balkan betont wird, müsse dämpfend auf den Tatendurst jener Kreise Wirten, die die Krise im Orient nicht für abgeschlossen halten und im Trüben fischen zu köunen glauben. Innere Anssclcqcnhcitcn. Das „^remdenblali" führt in einer Besprechung des deulsch^zechischen Tireites aus, es gehe nicht an, das', unter dem Drucke dieses endlosen xiampfes nnser Parlamentarismus verkümmere. Die Parteien in, böhmischen Landlage nagen eine schwere Bürde von Verantwortung vor den, Volte, dem sie angehören, und vor allen Völkern dieses Ttaates, deren Parlamentarischer Gemeinbesitz nicht länger durch den >ionfliki zweier Völker bedroht und gefährde: werden darf. (5in Mitglied des Kabinetts äußerte sich einem Nedatteur des „Neueu Wieuer Tagblatt" gegenüber über die Vorgänge in Prag dahin, es flehe, wenn dort eine Besserung in den Beziehungen beider Völker vereitelt werde, zu befürchten, daf'. sich der Zwist mit Gefährlichkeit auch ins Zenlralparlament verschlägt. Vielleicht aber haben nicht so sehr die Negierungen, als das Neich und die Völker noch selten geordneter und rnhiger Parlamentarischer Zustände so dringend bedurst, wie gerade jetzt, da die ungarländischen Angelegenheiten in eine entscheidende Phase treten und das völkergemeinsame österreichische Interesse mit vollem Erfolge nur dann gewahrt werden kann, wenn dafür nicht bloß die Minister, sondern mit uugemindertem Gewichte auch die Volksvertretung eintritt. Die „Zeit" erklärt, die Deutschböhmen seien im Necht, wenn sie für die Ansgleichsfragen eine Dringlichkeit, die alles andere ausschließt, verlangen. Ganz Österreich versteht und billigt diese Dringlichkeit, nnd auch die Ezecken sollten sich gegen diese Wahrbast historische Tagesordnung nicht recht haberisch auslehnen. Das „III. Wiener Eitrablall" erklär, .^ Friede wäre sofort geschlossen, wenn die czechischeu Führer die Politik der Abenteuer aufgeben und die Diuge eiusach so uehmen, wie sie liegen. Das „Deutsche Vollsblatl" führt aus, daf', wir durch unfere innere Schwäche uud Uneinigkeit es den Elementen jenseits der Lcithn. die die Zweiteilung des Reiches und der ^lrmee anstreben, wirklich leicht machen. Wir fördern ihre Bestrebungen uud ermöglichen es, daß sie immer mehr Boden gewinnen. Feuilleton. Der Zanbertünstler. Novcllctte uach dem Englischen vm> 3. >'l^>np>!. sssortschnng.', Ncössl^ ^'>l'm ''lugenblick wurde ein Wagenschlag Ncn ^ "'^ ^"' besuchte machte Mieue eiuzustei und ^" ^'^ ^^ l''M' kleiue vaud aus seiuen >'lrm der ^ "^!^>chl's Tlimmcheu fragte: „Tind Sie lüchelt^"^^ mein »err?" Professor Doremi M'ad^','"^' in her i,^'„ Lauue, deuu er hatte d^- ili/''.""' ^'li^ güustigeu Koulralt uuterzeichnet, ^n s^ !ch^U'll zum reichen Mann machen mußte. ^'Undli^ 2limmuug ist ,l,au geneigt, gegen jeden ^") .^l fein. wollet"' ^" ^'^ '^' lleiuer Mann," sagte er wohl' ^ ' "U'as hast du auf den, HerzenV" erkllM^'^ ^"^' I^üchternen, abgerissenen Worten halb.'w^'^'^' '"" ''lnliegen, das der Professor -^lwtzt, halb nutleidig anhörte. "^ ,n>^ ^"linen ganz nahe," schloß der Kleine, Ulwl!.. >i. ^'^' "'^^ lange aushalten. Mutier ist so ihn,'' 7' N''t der Onkel bei uns lebt- wenn Sie dl'n ^ ' l"uen könnten, würde sie wieder froh wer-'' ^>c tonunen doch, lieber Herr, ja?" schüttelte lächelnd den Kopf. sanfs ^'V,ou nicht, lleiuer Freuud," sagte er hilf,','. ^'!^. >" "lles nur ein Spiel. Meinen Ge- caun ich verschoiuden lassen, weil er bei mir angestellt ist, aber mit deinen, Onkel liegt das anders, ^'luf deu Hai meine >tunst keiueu Eiufluß." Diese Erklärill,g >var deu, kleinen Bnrschen zu hoch. „O, wenn Sie nnr ivollen, können Sie ihn verschwinden lassen," beharrle er eigensinnig. „Bitte, bitte, tun Sie es." Er schluchzte, und der Professor war eiu Gemütsmensch. „Ich lönnle ja mit dir gehen," sagle er langsam, „aber ich fürchte, helfen kann ich dir nicht." Diekie lachte glückselig. Wenn er den großen Mann nur erft zu Hause halte, würde das audere sich finden. Gleich darauf saß er in den, Wageu, und der Zauberer rief dem Kutscher die Adresse zu. Warum er dem Kinde nachgegeben, wußle er uicht rechl. Vielleicht hatte der Ausdruck iu den, Gesicht des Junge» ihn in seine Jugend zurückversetzt, wo ihm die ^iebe gelacht, die dann so schnell wieder aus seinem Lebeu gewichen war. jedenfalls befand er sich nuu auf dem Wege zu Dieties Heim, während die lindlichen klugen voll bewundernder Verehrung auf ihn gerichtet waren. „Hier ist uuser Haus," rief der >lleine »ach lurzer Fahr'., „Sie lasse» ill» doch verschwinden, nichl wahr?" „Es wird wohl kaum möglich sein," seufzte der Zauberer. Dielie wandte sich uud hielt die Haud vor die >'lugeu. Die Bewegung war so einfach, aber sie ging dem gutmütige» Mann zu Herzen. „Na, na, wei»e »ich», kleiner Kerl." sagie er, ihn alls die Schulter klopsend. „Ich will deiner Mutter gnien ?ag sage» und mir dabei de» O»kel au-sehcn. Vielleicht kann ich später meme >lu»s< a» ihm doch versuche»." Schnell getröstet, führte Diekie den Wunder-mann in das düstere Haus. „Wie, die Haustür ist offengelassen?" fragte der Professor. Diekie nickte. „Das tut der Onkel immer," sagte er schnell. „Muller Hai es ihm schon mehrmals verboten, aber er kommt oft i» so komischer Laune uach Hau" ""^ vergiß: es daun wohl." „^'lrme Fran," dachte der Zauberer, dem cue ganze Sachlage klar wurde, „es wäre nicht so übel. ive»» dieser O»tel John verschwinden könnte." Diekie stürmte die Treppe hinauf in ein kleines Zimmer, wo eine noch junge Frau mit einen, hübschen, aber verhärmten Gesicht saß. „Mutter," rief er. „ich habe dir einen Herrn von, Theater mitgebracht, der Onkel John verschwind den lassen wird." Mi'j einen, leisen Ausruf erhob sich Mrs. Trent und wandte sich dem Künstler zu, der verlegen den Hut zog. Aber als er Diekies Mutter erblickte, »nhr er zurück uud stammelte: „Helene, du?" „Jack, Jack!" . , , Das Erkenne» war gege»>enig. Vor ^abren halten diese beide» einaud'er in hingebender Liebe angehört, waren aber durch widrige Verhällnisse getrennt worde». Jetzt führte die Ha»d eines Kindes sie aus de» gewundenen Pfaden des Lebens wieder zusammen. Nach der ersten Überraschung erklärte er. was ihu in ihr Haus geführt, und Mrs. Trenl nickte „Diekie," sagle sie sanft. „Gehe ins andere Zmimer, ich muh nnt diesem Hcrrn allein sprechen." lTchlnß folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 218 1950 24. September 1909. Tic „Reichspost" weist auf die Gefahren hin, welche ein durch den deutsch-czechischen Streit lahmgelegter Reichsrat für den Staat nach sich ziehen müßte in einer ^eit, wo ungeheure Entscheidungen auf dem Gebiete unserer gesamtstaatlichen Existenz bevorstehen. Tie „Österreichische Volkszeitung" meint, es sei schon genug, wenn der 21. September in Prag nichts verdorben hade. Fast mikroskopisch dünn spinne sich der Faden der Annäherung, aber er sei am ^1. o. nicht abgerissen. Tas „Vaterland" betont, daß in Prag über Fragen verhandelt werde, an denen in hohem Maße die ganze Monarchie interessiert ist. Bleiben die Parteien dessen eingedenk, dann wird vielleicht doch an jene freundlichere Stimmung angeknüpft werden können, die sich bei den Besprechungen in Nien gezeigt hat. Tas „Neue Wiener Journal" fordert die Parteien in Prag zu rascher Einigung auf. Will man Österreich an Ungarn nicht ausliefern, will man die Aufnahme der Barzahlungen nicht, dann heißt ei' schleunigst sich besinnen. Tic „Arbeiterzeitung" sagt, das Unrecht, das die böhmische Landesverfassung den Tentschen tue, wiege gering gegenüber der schreienden Unbill, daß in dem industriereichsten >tronlande die breiten Schichten des arbeitenden Volkes von jeder Teilnahme an der Gcsetzgebnng und Verwaltung des Bandes angeschlossen sind. politische Uelierllcht. Laibach, 23, September. Tas Ungarische Telegraphen-Korrespondcnz-bureau meldet aus Agram unter dem 22. d. M.: Tie in Agram erscheinende Leitung „Novosti" vcr-öffentlkitte gestern die Nachricht, daß Erzherzog Leopold Talvator gelegentlich seines jüngsten Aufenthaltes ill Agram den ehemaligen Vizebanus Niloli'- besucht, an einer Konferenz der Leiter der kroatisch-serbischen Koalition teilgenommen und daß sich Banus Baron Rauch auS diesem Anlasse an die ,^abinettslanzlei Seiner Majestät mit der telegraphischen Anfrage gewendet habe, was er ill dieser Sache tun solle. Tas Blatt behauptete ferner, die kroatisch-serbische Koalition habe dem Erzherzog ein Memorandum für Seine Majestät übergeben, welches der Erzherzog dein Monarchen überreicht habe und das nachher dein Banns zugestellt worden sei, damit er es denjenigen zurückstelle, die es dem Erzherzog eingehändigt hatten. Tiesc Nachricht wird von kompetenter Stelle in ihrer Gänze wie auch in ihren Einzelheiten als tendenziöse Erfindung bezeichnet, die lediglich den !^weck habe, den gegen das heutige Regime in Kroatien gerichteten Bestrebungen der kroatisch-serbischen Koalition zu dienen. Ebenso unwahr ist die Nachricht hiesiger kroatischer Blätter, daß Banus Baron Rauch bei den Walilen in den Gemeindeansschnß von Martinec unterlegen sei. Tcr Banus hat bei diesen Wahlen überhaupt nicht kandidiert, hingegen ist es Tatsache, daß der kroatische Bauerngcsangsvcrein „Star-'"evi<'", der bisher eine oppositionelle Organisation war, den Banus einstimmig zum Protektor wählte, nachdem er vorher den Namen Staröevi^ abgelegt hatte. Wie man aus Sofia schreibt, weilt dort seit einigen Tagen der russische General Volodimirov, der vom „Slavischen Bund in Rußland" einsendet wurde, die Politischen Verhältnisse in den siid-slauischcn Balkanstaaten im Hinblick auf eine enge Annäherung unter denselben zn studieren. General Volodilnirov hatte Unterredungen mit namhaften Politikern, in welchen er dem Bedanern über den unbefriedigenden Eharalter der Beziehungen zwischen Bulgarien und Serbien, sonne über zu geringe Freundlichkeit der Haltung Bulgariens gegenüber Rußland Ausdruck gab und mit Eifer für die Pflege eines warmen Freundschaftsverhältnisses zwischen den slavischen Balkanstanten eintrat. Ter Besuch des russischen Genrals in Sofia wird als Vorlänfer des slavischen Kongresses betrachtet, der im nächsten Jahre in der bulgarischen Hauptstadt stattfinden soll. Wie aus >vonstanlinopel gemeldei wird, kündigen 'Nachrichten aus Perlepe im Vilajel Monastir an, daß die Terben neuerdings Liegenschaften, die bulgarischen Klöstern gehören, überfallen und Plündern. Tas bulgarische Erarchal hat bei der Pforte Schritte unternommen, um Tchutzmaßregeln gegen solche Gewalttaten zu erwirken. Tas dänische Landsthinq hat sämtliche Landes-uerteidigungsoorlagen angenommen. Tie Vorlagen über die Befestigung und über die Hecresordnung, in denen einige vom Verteidigungsminister gebilligte Abänderungen vorgenommen worden sind, werden einer neuerlichen Lesung im Follething unterworfen werden. Alle übrigen Vorlagen sind endgültig angenommen. Im australischen Bunoesparlament brachte der Verteidigungsminister die Verteidigungsvorlage ein, welche die Aufstellung eines Geschwaders, das im Stillen Ozean Tienst machen soll, vorsieht. Tiefes Geschwader wird aus einem Panzerkreuzer vom Indomitable-Tlip, drei ungeschützten Kreuzern, sechs Torpedobootzerstörern und drei Unterseebooten bestehen und eine Vemannnng von 2-M) Kopsen aufweisen. Tie Vorlage stellt weiter den Plan der obligatorischen Dienstpflicht auf, welche, wie der Minister sagte, eventuell 20l) gut ausgebildete Soldaten als kriegsbereite Streitkraft schaffen soll, während für die Reserve 115.000 Mann zur Verfügung stehen sollen. Tie veranschlagten Kosten sür das gesamte Militär- und Marineprogramm werden auf jährlich 2'/> Millionen Pfund Sterling geschätzt._____________________________________________ Tagesneuigleiten. — lDer (5ngcl des Markusturmcs.j Man schreibt der ,.^-rff. Zeitung" aus Venedig: Der Enge!, der auf der Spitze des Martnsturines thronte, wurde nnter oein Schutt in eiliein elenden Zustande aufgefunden, ^r stammle aus dein Jahre 1822 und war ein Wert des Bildhauers Andrea Monticelli, der t849 an der Cho-lera starb. Munaretti hat den Engel jetzt restauriert. Der ^ilienstengel, den der Engel in der linte» Hand hält, ist 1 75 Meter lang und wiegt 9 Kilogramm. Z»r Herstellung des Gewandes wurde'die alte'Nronze be» nützt. Der Eilgel wird ganz mit echtem Zechingold ver-goldet, was 2<)l»«i Lire beansprucht. Im ganze» wiegt die Statue 6l» Zentner. Wahrscheinlich wird der Glocken turn: von San Marco, an dem man unablässig sorlarbeitet, im Jahre !9II vollendet sein. - lDer Nordpol in der Tchule.j Die Geschichte der Entdeckung des Nordpols wurde i» den englischen Volls» schulen allen Schülern von ihren Lehrern erzählt, lind im Anschlüsse daran sollten die Jungen und Mädchen einen Aussatz über dieses altnelle Thema schreiben. Wie sich das große Ereignis mm in den köpfen der AVC> Schützen malle, davon gibt der „Evening Standard' einige ergötzliche Proben. In Richmond schrieb eine zehn« jährige Schülerin- „In diesen Tagen wird nur von der Entdeckung des Nordpols gesprochen. Es schien, als ob der Dostor Eoot dorthin eher als jeder andere geloni» men wäre — aber sanm war er dort eingetroffen, als der Kommandant Peary cms einer Ecke vortrat und sagte: Ter Pol ist mein. Zuerst wurden beide ansein^ cinder wütend »nd singen schrecklich an zu schreien, wobei sie die cimerilanische flagge im Winde schwenlle»' aber dann entschieden sie sich einmütig, den Pol dem Präsi» dente» von Amerika zu schenken." Eine andere Ech»' leri» schreibt: „Eine Menge Personen haben schon vei» sucht, den Pol zn entdecken, aber wenn sie dorl ankamen, starben sie. Ihre Gebeine sind von dem Dr. Eoot und von dem Commandanten Peary gesnnden worden. Der Dr. Euot lind der Kommandant Peary starben »licht, »veil sie Amerikaner waren." Das Meisterwerk einer Achtjährigen aber lautet: „Nach so vielen Anstreng»»' gen sind endlich der Dr. Eool' lind der Kommandant Pearl) zum Pol gekommen' aber der Dr. Cool war del erste. Am Pol ist es furchtbar kalt, es schneit immer nnd man sieht nichts als Schneeselder. Darum heißt er der Nordpol. Der Leutnant Shackleton versuchte dahin zu gehen, aber er irrte sich in» Wege. Mama sagt, daß bald die ^lngmaschiuen znm Nordpol fahren werden/ Schließlich versichert ein Nenn>ähr!ger mit ernster Miene, daß Peary znm Nordpol auf einem Schiff äl)N' lich dem Dreadnought fuhr, „weil ans dem Meere das Reisen sehr viel Nieniger tostet als mit der Eisenbahn". Und er schließt: „Die Entdeckung des Nordpols ist einc schöne Tache, weil der Nordpol das Ende der Well isl." Mord durch Radium?j Ein ungewöhnlich" ^all, bei dem die Kviminalpolizei noch nicht weiß, "b es sich nm eine» »»glückliche» Zufall oder um eiuc'» beabsichtigten Mord handelt, Hal sich jüngst in M-lich zngelragen. Ter Vorfall erscheint dadurch noch inter» essanter, daß das Werkzeug, dnrch das die Tötung "< folgte, Nadium war. Vor wenigen Tagen wurde mii»' lich die deiche eines Reittiers namens Pailin in seiner Wohnung aufgefunden. Pailin, der seil längerer Ze>l leidend war, lebte ziemlich zurückgezogen, so daß es »nl)t aussiel, als er einige Tage seine Wuhnuug nicht ver-ließ. Schließlich aber wurden die Hausgenossen besorgt u»d brachen i» sein Heim ei», lim seineil Tod lonsta' lieren zu können. Die Leichenbeschaner konnten zunächst keine Todesursache feststellen und nahmen an, daß Pa>' lin einem Cchlagansall erlegen sei. Verdächtig erschien ihnen lediglich eine sehr starke Erkranlnng der Kopl-haut' diese war zum Teil sehr gerötet, zum Teil fehlte Zirkusleutc. Roman von Karl Mnusmann. Einzige autorisierte Übersetzung. (8. Fortsetzung.) sNachdruck verboten.) Tas Gebäude war von aussen nicht besonders imposant. Es war von dünnem Wellblech aufgeführt und init einem halbkugelförmigen Tach bedeckt, das ihm eine gewifse Ähnlichkeit mit einem Observatorium gab. Harald Foß schritt erst dnrch den langen Eingang. Seine Neugier war wach geworden, er erwartete indessen nichts Grosses. Als der Vorhang zur Seite geschlagen wurde nnd er den geräumigen Zirkus betrat, fühlte er sich aber von der Eleganz, die fein Auge traf, fast überwältigt. Tic Gänge, Treppen und der Fußboden waren mit dicken weichen grauen Brüsseler Teppichen belegt, in denen der Fuß förmlich einfank. Alles Inventar war in grauer Lackfarbe mit silbernen Verzierungen gehalten. Tie Stühle waren mit blauem Sann gepolstert und die Wände uud Eingänge mit schweren seidenen Traperien bedeckt. Über dem Stalleingang erhob sich ein Baldachin in schwerem blauen Stoff, der oben von einer mächtigen Fürstenkrone zufammengehalten wurde. Tie Logen, von denen es nur eine beschränkte Anzahl gab, waren mit einem eleganten Publikum angefüNt, nnter welchem der Offiziersstand vorherrschte, während die Tamen in ihrer Kleidung mehr überladen als vornehm wirkten. T^e Musik begann mit dein Soldatenchor aus dem „,>ausr. Zwölf Stallkuechtc in glänzenden blauen Uniformen mit silbernen knüpfen stellten sich auf der einen Seite des Ttalleinganges auf. Auf der anderen Seite standen zwölf junge Balletteusen in hellgrauen seidenen Trikots und kurzen blauen Samtblusen init Aufschlägen. Unter einem Tlisch des Orchesters und dem mit Bravorufen untermischten Beifall des Publikums trat cine Fran ein. Sie war schlank und elegant, lrng ein eng anschließendes graues Rcitkleid mit einem Veilchenbukett air der Brust und einer weit leuchtenden blauen Agraffe. Ihr ganzes Auftreten verriet großes Selbstbewußtsein nnd Anstand, während sie sich höflich vor dem Publikum verneigte nnd die vielen Blumen in Empfang nahm, die von den Dienern hereingetragen wurden. -Harald Foß saß schweigend da. Er tonnte sich von seinem Erstaunen nicht erholen. Hier war kein Zweifel möglich. Es war Do-linda Elark, jetzt Fürstin Natefski. Während Harald Foß fast wie im Traum da-gefesfen und der Vorstellung zugeschaut hatte, deren Programm in jeder Beziehung fein nnd ausgesucht war, reifte in ihm ein Gedanke. Nach der Pause, in der er Gelegenheit gehabt hatte, die Ställe init den echten Vollblutpferden in vorzüglicher Kondition und das elegante Airtus-restaurant zu bewundern, schrieb er einige Worte ans feine Karte und sandte sie mit einem der Kon-trollcnre der Tirektricc. Ter Mann, der sie entgegennahm, überlegte eineil Augenblick, als sei er im Zweifel darüber, ob er den Auftrag ausrichten dürfe, desto höflicher war er aber, als er mit einer anderen Karte zurückkam, auf der nur stand: „Kommen Sie nach der Vorstellung in meine Garderobe. Es wird mich freuen, mit Ihnen über alte Tage und gemeinsame Bekannte zu plaudern. Tolinda." Harald Foß war so ungeduldig, daß er kaum ruhig auf seinem Plah fitzen konnte, bis das Pi'»' gllimm zu Elide gespielt war. Sobald das Publikum aufbrach, begab er sich um den mit Blumen und Spiegeln geschmückten Reitgang herum auf den Tattelplatz. Ein Tiener in Livree öffnete mit einel Verbcnguug eine Tür, auf der sich ein Schild m>l dem einen Wort „Direktion" befand. Harald Foß betrat erst ein kleines Bureau, >n dem ein Mann, mit dem Nucken ihm zugewandt, über ein Pnll gebeugt stand Tarauf wurde er in ein kleines längliches Zim-mer geführt, dessen eine Wand vollständig mn schränken bedeckt war, die offenbar Kostüme m sich bargen. Auf der auderen Seite hing ein mächtiger venetianiseher Spiegel, der von der Tecke bis zum Erdboden reichte und in dem man sich unt Leichtigkeit in voller Figur spiegeln tonnte, -lus jeder Seite des großen, dicken geschlissenen Gla>ev waren zwei aus Spiegeln bestehende Flügel angebracht, die an silberneil A»igeln hingen, so daß derjenige, der vor dein Spiegel stand, sich mehrnml-gleichzeitig von allen Seiten sehen konnte. Ein eleganter Toilettentisch mit ausgesnchl kostbaren Requisiten stand in der Nähe des Spiegels, und mn Tisch saß eine Frau, die gerade die letzt«' Hand an ihre Toilette legte. Es war die Fürstin Tolinda Ratesski. . Als Harald Foß in der Tür erschien, erho" sie sich und trat ihm freundlich mit ausgestreckt^ Hand entgegen. Sie trug eine einfache geschmackvolle Seioe»' robe, die ihre schlanke Gestalt eng umschloß nm ihre schöne, geschmeidige Eleganz noch weiter lM>. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 21«. 1951 24. September IW9. stc bereits vollständig. Ein Arzt, der den Renlier z» Lebzeite» gelailill >,»d behandelt halle, lonslalierle, daß diese merlwürdige Erscheinnng ersl in den letzten Wochen »ur seinen, Tode eingelrelen sein nlnßte, da er vor» den, den Palieillen behandelte mW »lichls Verdächtiges beinerll halle. Die Annahme eines Fachnialilles, daß die ^opHauterl'ranlnngen von Radininftrahlnng herrühreii »mßlen, führle zn eiiler eingehenden U»lerf»chn,ig nnd cine»« Verhör des Hansperfonals. An diesem Tage ver^ ^iiWnd ein junger Lehrer, der bei Pailin in Aftermiete Wvohül halle, imi den Frageil der Gerichlsbehörde zn ^Ugehen. Eine Untersnclinng seines Zimmers bewies, daß er sich ziemlich viel mit chemische» Er'perilnenlen ^'schäftigl helle, nnd schließlich sa»d mall anch ail den ^herben einer vernickeilen Schale Spuren mm Radium. Pummel». Da Paili» überans verschlossen war, »vnßte 'Ul'Mdul) über seine Vermögensverhältnisse Bescheid, so ^>ß vorderhand »ichl z» !o»staliere» ist, ob Geld oder Nl'ldeswert abhanden gelomme» isl. Das; die Radi»,», "l'llrahlimq ^ns Anfall erfolgt ist, ist keineswegs anzn-!'chme», dn belannllich eine lnrze Bestrahlung »icl,< Ichadel. Es »vird daher angeiioinmen, daß eiil Mord ^'l.n'ssl, bei dem sich der Mörder dieser nngewöhnliche» -^nffe bedienle, indem er die Nopshanl deS Greises, wahrscheinlich während dieser schlief, andanernd mil ^adiul» bestrahlte. Die Sachverständigen meinen, daß b>s dadurch hervorgernfel,e »opferkrailknng im Verein !>ut dem allen chronischen Nopsleide» de» Tod des lchwnchlichen Greises znr Folge gehabt haben lann. ^ lIn 11^ Jahren zwei Lclircr.j Die La,ld° Wneinde Schlote»ik, ^.lreis Pyrit,'., errichtet im Jahre ,^?"^hat seit der ^eil nnr z»vei Lehrer gehabt. In ^ Jahren nnr zwei Lehrer! Der erste Inhaber der ^lelle Hal sein Ann 72 Jahre verwallet, bis er im M)re I8l>9, 92 Jahre all, gestorben ist. Sein Nach. lulM, der in demselben Jahre als Schnlanltskandida! ?U' Stelle übernahin, blickt am I. Oktober d. I. nnn anch lchu» ans eine vierzigjährige Amtstätigkeit zurück. Der-«rllge Erscheinungen sind rar geworden in den letzten Jahrzehnten- es ist doch vorgekommen, das; an einer "»Nassigen Landschnle im ,'',eilranm von 5i<> Jahren 22 "HN'r geluirtt haben. ^ Wne Hcirats-Höchstleisu»el!> Tode heiratete sie den bayrischen Baron von ^niunge». Der dritte Mann, den sie an sich zn fesseln l,We, war ei» griechischer General, »nd jetzt hat sie me» Araber, eine» gewisse» Midjouel, znm Galle» ! >r,ahlt. Wenn sie Glück Hal, kann sie sich »och dnrch ver» >M'dene andere Nationen dnrchheirate». l!olal- und Provinzial-Nachrichten. Rrainischer tandtag. Neunte Sitzung am ^3, September !!»<>!», >»,d ^"^chl'uder- ^di,deshanplinan» ?sranz v. !^ n l l j e »i.„. «.""bcshanplmnnn.Slellvertreler Leopold ^reihecr ""' ^"chlenberg. ->. .'"l'slil'rnngsverlreler- k. l. Landespräsident Theodor < ^,^'N von Schlva rz nnd k. k. Be.',irlshal,pl»>ann '«U^raf ,^, ü i, i g l. Schriftführer: Landesselrelär ^ranz U i ^ i un Weileren Verlause'bespricht er'die Ans. t'ie N' ^'^ ^"ndlages harre», so i» erster Aeihe ^n s^^,">'^ ^^'^ ^'"'" La»desa»sschusse ansgearbeite-Di«„s. !ch"^sl,uo»»»g siir de» Laxdtag nnd der lrucl < ^vnalil s''^ ^'c Landesbedienstelen. Er be-lruk>! '^'l"s die finanzielle Lage des Landes, die >9l>8 l ^'"'""'",su« richtigen Nechnlingsabschlnsses pro "»,cli> " "ngünsti^,, bezeichnen sei.' Das im Vor->>nai, ?^ ""sl^'lviesene Defizit »verde angesichts der llil^O . """ Ersordernise «Schnüvesen. Wohltätig. MNun? "'' "lnnkenhans, Irrenanslaltj noch erheblich gen lr,'^' "^' s"'""> die Allslage» für Wasferleiln». 6 M - !2 Millioneni nnd für die Straßen lrnnd werden "^ ^"^ d" Landivirtschasl müsse gefördert lchasllil-l, '""« "" "^"" ^"rch Schassnng eines land-^Ufttnia ^""sinstilnles geschehen würde. Der Landes, gese^ .," lnndigl »veiters die Vorlage eines Straße,,. '^Isch./,'"^ ^^"^'^'s für die Schnle'in Standen, eines s'chl, s^'^'ll'l'.es nnd eines Gesehes »ider die Echnlans-des ^>i, ^' vorlagen, belresfend'die Landesversicher»»g >rale s>„ , ^ s"'?^' ^'r >a»dschaftliche elelivische ^e». ^ruszl^,,,,!''^ schließt mit einen, an die Vertreter des '"Men 5 >'bes »Vrichleten Appell, sich in der gemein-"Ipries/lii '^''!'^' "'it den übrigen Abgeordneten znr ^'l, !>,!.. ?u" ^"ligleil des Landtages znsammenznsin. C^"U segnen möge. >«. ^..., '."'^ ^ Protokoll der 8. Sitznng vom ^l'schn.s, >7^ ^' ^''' ^ " 'IPt m a n n leill inil, daß der ^dsknn^ i ^""„schen Landtages, betreffend die Bei. ^' ^rdbebenopfer in Kalabrien, rung ,.„ N' ^"'l hiefür von der italienischen Negie- '^lt in ^to.?^"'/' l- "sl"reichisch.ungarischen Bol- ^'" sei M.. ^'" ^"»diage der Danl übermittelt wor- ^sliesim'!,' I ,^''" ^r Landeshauptmann mit, daß ' "" """desger.chl das Begehren ans Ausliesernng ter Abgeordnelen Tr. Lampe, Tr. Pegan, ^nrl »üd Dr. ^ilnil znrüctgezogen habe, »vohingegen es da^ Aus» liefernilgsbegehren hiilsichtlich des Abgeordnelen Supan-<"i5 ausrecht erhalle. Die Angelegenheil wird dem Disziplinaransschnsse zngewiejen. Der Land e s h a u P l m a u n bringt ferner deni Hanse eille Anschrift der krainischeil Handels. n»d Gewerbefammer des Inhaltes zur Kenntnis, daß diese »aminer de» Abg. Dr. Aovat und Supam-i''' als ihren Vertretern im Lanolnge das Mißlranen ausgedrückl l)abe. ^'jivifchenrnse der national.forlschrittlichen Parlei.j Infolge »veilerer Milleilung des Landeshanplmanues sind die Abg. Snpaix'i«' ans dem Verwaltlingsalisschnsse, Dr. Lampe a»s dem Sc!inlan'5sclinsse niid Dr. .^lrel alls deui Ausschüsse siir Landesuniernehmlmge» ansgelreten. Die nengelvähllen Abgeordnete» Vi ^ nifar nnd P e r h a v e e leisten die Angelobnng. In Erledigung der Tagesordnung wird nnnmehr znr Wahl eines Mitgliedes des Disziplinaransschnffes nnd des Verifikalionsansschnsses ans der .^urie der Slädte und Märkte nild der Handels, nnd Gewerbe» lammer geschritten. Nachdem der Landeshanpl» ix a n » die Bestiminnngen über den Disziplinaransschnß verlesei, hatte, wird i» diese» Ansschnß Abgeoroneler Dr. Novak »nd in den Verifilationsausschuß Dr. Triller gewähll. An Stelle der ans den oberwähnlen Ansschüssen ansgelreleneil Mitglieder iverden gelvähll: Dr. 3 av <' a r in den Verwallnngsansschuß, P e rha -vee in den Tchnlnnsschnß nnd Dr. Lampe in den Ansschnß für Landesnnlernehmmlge». Der La » d e s h a n p l m a n » beantragt, die Be-richte des Landesausschuffes, betreffend oie allgemeiileil nnd die Ergänznngswahlen fiir deil Landlag smvie über die Wahl eines Landlagsabgeordnelen für den Land. gemeinden.Wahlbezirk Wippach.Idria und über die Wahl eines Laudtagsabgeordnelen für den Städte-Wahlbezirk Nndolwwerl, Weichselburg, Tschernembl, Mötlling, Landstraß, Giirkfeld nnd Neifnil-,, deui Veri-silaliousansschusse zuzulveiseu, »oohingegell Abgeordneter Dr. Tav'^ar de» Aillrag slell«, daß dieser Ausschuß l'iunen 48 Stunden über die Wahlen zn berichten halle. Der Antrag des Abg. Dr. ?av«'ar wird, nachdem ihn Abg. Dr. !^ u st e r ^ i ,' nnlerslüNl hatte, einhellig an. genommen. Betreffend den Nechenschaflsberichl für oie ^eit vom I. Jänner bis Ende Dezember !9<>8, wird über Aillrag des Abg. Dr. 6 u st e r ^> i <' ein zehilgliedriger Ausfchnß gewählt, dem folgende Abgeordnete angehören: G aIl 5 , Vi ^ nik a r ^ P e l' l) a v ee, >.i odi, T r o b n i <', M a il d e l i, Dimnif, Dr. 7. i < nik, Dr. Vilf a u u>ld Freiherr voil N e cl, b a ch. Die lveilere» Beilagen lverdeil den einzelnen Ans» fchüssen zngelvieseii, bezw. voii der Tagesordiluiig ab. gesetzt. Der Landesha li p l m a il » leill mil, daß ihm verschiedene Dringlichkeilsanlräge zugekommen seien, die chronologisch zurVerhaudlung gelangen sollen. Als ersten Tringlichleitsanlrag stelle er den des Abg. Dr. ^ n -st e r ^ ,'<"- uiid Geuossen, betreffend die H»dern»g der Landlagsgefchäflsordnnng niid Einsetzung eines sechs-gliedrigen Ansschnsses, der darüber mündlichen Bericht zn erstallen halle, ans die Tagesordnung. Dein Antrage des Abg. Dr. ^nster>n'- wird die Dringlichseil zuerkaiml, woraus der Antragsteller Dr. !^ n sl e r ^ i <' in desfen Negriindnng vor allein ausführt, daß die gegenwärlig iii Gellnng sleheiide Geschäflsord-nnng schon 4<» Jahre all sei lind daher den henligen Verhältnisse» nicht mehr entspreche, ^ndem werde dem Landtage von der ^entralregierung nichl immer die er» forderliche ^eit eingeräumt, um sein großes Arbeils» Programm bewältige» z» löiinen. Einige Bestimmungen, wie beispielsweise die Verlesung des Protokolles, seien überflüssig nnd hemmen nnr die Tätigkeit des Land-lages. i ^ >vird die Dringlichkeit des Antrages mit den Stimme» der Mitglieder der Slovemsche» Vollsparlei nnd des Großgrundbesitzes angenommen, ^ür einen zehnglied-rigen Ansschnß stimmen dann die nalional-sorlschrill. lichen Abgeordnelen nnd die Verlreter des Großgrnnd-besitzes, für eiiie» sechsgliedrigen Ausschuß die Mil-glieder der Slovenischen Volksparlei. In den Ansschnß werde» sohi» knrielllveise die Abgeoronelen Gras B a r b o , Dr. Triller, Dr. K r e l n>ld Dr. P e -g a n , ans deili Plenum die Abgeordnelen P o g a <" n i l nnd La v r e n <"-i«'- gewähll. Landeshauptmann - Stellvertreter Freiherr von Liechte n b e r g übernimm! den Vorsitz. Landeshanptmaii» v. ^ullje bringt solgenden Driilglichkeitsantrag ein: Der Landlag des Herzogtums 5,lrain erhebt aus das entschiedenste Einsprache gegen die in den Erlässen des k. l. Aclerbauminisleriuins vom 2!j. nnd 28. Juli I9<»9, ,z. 17.881 und 17.963, znm Ansdrncle gebraclile Interpretation, wornach das Gesuch um Gelvährnng eines Beitrages ans dem staatliche» Melioralionssonds sür die ^ördernng der Projekte zum Zwecke der Wasserversorgung ans Grnnd der Regnlie» rnilg dnrch die LandeSgesetzgebung abgelehnt lvurde. Er erhebt Einsprache insbesondere mit Rücksicht auf die bisherige, über 15 Jahre alle Praris nnd mit Rücksicht aus die unabsehbaren, äußerst schädlichen Folgen einer solchen Interpretation. Daher fordert der Landtag kategorisch, daß es in dieser Hinsicht bei der bisherigen Praris bleibe. Gleichzeitig erjncht er die l. k. Regie» :nng dringend, die staatliche Hilfsaktion, wie sie schon siir Talmatien nnd das Küstenland ausgeübt werden, auch ans die krainischen Karstgebiele anszndehnen. sWir kommen anf die Anssührungeu des Landeshanplmannes sowie anf die znm Gegenstande abaegebene Erllärnna des Landespräsidenteii Freiherrn von Schwarz noch des näheren znrück.) Abg. Freiherr von T ch w e g e l lonflaliert, daß die Ansprüche des Landes vollkommen begründel seien. Es sei daher Pflicht des Landtages, auf der Forderung zu beharren, daß ihnen in gleicher Weise wie bisher in Hinkunft Rechnnng gelragen werde. e- Laibücher Zeitunq Nr. 2I<8. 1952 24. September 1909. spricht sohin die Aesetzuug der Lehrstelle für klassisch,.' Philologie am Gyulnasium niil deutscher Uuterrichls-spräche ill Laibach sown' die Ullterrichtserteiluilg im Slovenischell an dieser Anstalt durch den hiefür uuge-prüften Aiistallsdirektor, lvas alles als Beweis des antislavischen Regimes zu betrachten sei. Er erklärt Weilers, das; die Schreibweise der deutschen Presse an» läßlich der anticzechischen Ermesse in Wien, des Aus-flua.es oer böhmischen Touristen in die Wachan und der Sperrung der böhulischell Schlllc in Unter-Themeuau die Stimuluug schaffen wollte, um die Le^ Kolisko zur SauktWi vorlegeil zu können. Tr. Lueger habe erklärt, er wolle sich durch Festleguilg der deutschen Unterrichtssprache ill Niederösterreich vor nationalen dämpfen schützen; Rektor Twoboda hiilgegen vertrete den Standpunkt des deutschen Besitzstandes und erkläre, das; das, was historisch entstanden sei, auch weiterhin gefestigt werden müsse. Tollte die Ler Kolisko sanklio. nierl >verdeu, so stehe ohne Zweifel auch dem kraiilischen Landtage das Recht zu, die Uulerrichlssprache in Kraiil festzulegen. iZustimmung.) Außerdem sei es eine Ehren» Pflicht des kraiuischeu Laudlages, die Solidarität mit den Czechen in Niederöslerreich zn bekuudeil und deil slouenischen Charakter des Landes zn doknmenlieren. Geßmanu zähle z>var Krain zn den ziveisprachigen Läildern, aber dem müsse enlgegengehallen werden, daß es in Wieil relativ uiehr Böhmen i" ^<) als in ganz strain Teutsche <5'-:^) gebe. Werde Niederösterreich als rein deutsches Land bezeichnet, so könne füglich Krain als ein rein slovenisches Land angesehen werden sZu-stimmllng), wobei aber festzustellen sei, das; der stove-uische Charakter durch die deutschen Sch»lgrn»dunge» »veil mehr bedroht werde als der dentsche Charakter Niederösterreichs durch die böhmischeil Schulen. Tie Slowenische Vollsparlei hege keinen Chauvinismns; sie wolle nur durch systematische wirtschaftliche Organisation das Volk emanzipiert sehen. Aber wenn die Teutschen den lamps' haben wollen, so seien auch die Schwerter der Eloveuischen Volkspartei geschliffen. «"Lebhafter Beifall.) Abg. Tr. T a v . September v. I. noch verschärft. Temonslralioneu, könnten als solche verurteilt werden; aber seitdem den! Schüssen der deutscheu Soldaten Menschenleben zum Opfer gefallen sind, könne es keinen Sloveneu mehr geben, der die Septemberdemonstratiouen verurteilen würde, zumal militärischerseits noch nichts geschehen sei, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen. (Beifall bei den National.Fortschrittlichen.) Abg. Dr. Trille r erklärt, daß über das Schicksal dev beiden Anträge kein Zweifel obwalte- nichtsdesto-! weniger sei es notwendig, diese Angelegenheit gleich in der ersten Sitzung zn erörtern, zumal die Wogeil des deutschen Fa»alism»s bis ans Meer schlügen. Er wolle nicht von dem Uurechte sprecheil, das den Czechen in Niederösterreich widerfahren; wohl aber müsse man sich die Verhältnisse in den Nachbarländern vor Altgen Hai» ten. Redner gedenkt der Lärmszene anläßlich der im steirischen Landlage eingebrachten slovenischen Inter-pellation des Abg. Vrslov^el, der Verlegung der slove-nischen Klassen der Lehrerbildungsanstalt alls Capo» ^ distria nach Görz, in welcher Frage sich die Deutschen j an die Seite der Italiener gestellt hätten. Die slove-! nischen Hochschüler in Graz und Wien seien nur „lästige Gäste". Man brauche kein freund der Retorsionspolitik zu sein, um die Remonstrierung des kraiuischen Laud-tages gegen solche politische Verhältnisse zu fordern. Die Czechen in Niederösterreich seien zudem defensiv, während bei uns das dentsche Element aggressiv vor-gehe, wie aus den deutschen Schulgrüudungeu an ver< schiedeilen Orten erhelle. Sollte den Vertretern des Großgrundbesitzes die heutige Debatte nicht sympathisch scin, so mögen sie es als ihre Ehrenpflicht erachten, zu erklären, daß sie das Vorgehen ihrer Konnalionalen gegenüber den slavischen Minoritäten vernrteilen. u st er ^ i <> sagt, es berühre sehr eigen» tümlich, daß die national'sortschrittliche Partei das System Vienerth in der Person des Landespräsidenten Freiherrn von Schwarz bekämpfe, während >ie doch im Reichsrate das gleiche System uuterslütze. ^Widerspruch.) Aus die Ausführungen des Abg. Dr. Eger reagierend, bemerkt Dr. 5>uster>i^, daß kein Redner der Slovenischen Voltsparlei hellte den Landespräsidenten verteidigt habe; es sei anch vor dem Abg. Dr. Triller heule lein Angriff auf den Landeschef erfolgt. In der Angelegen-heil der nenesten Ernenuung ans Gymnasinm mit dent-scher Unterrichtssprache scheine Abg. Tr. Eger zn glau» beil, daß dahin nur geboreile deutsche Lehrer bernfen werden mußten; indes seien nach dem Gesetze allen Staatsbürgern unter den gesetzlichen Vorbedingungen alle staatlichen Auster gleich zugänglich. Allerdings werde mit vollem Rechte, öei der Berufung au krainische. Gymnasien der Vorzug heimischen Bewerbern gegeben; denn die wenigeu Stellen an den krainischcn Mittel-schulen müßten angesichts des schwierigen Uuterkommens der Slovene» außerhalb des Landes sür die engeren Landsleule reserviert bleibeu. — Die Slovenische Volks-partei werde für die Dringlichkeit beider Anträge slim, men, ganz im Sinne Geßmanns, oer ertlärl habe, daß ein solcher Autrag das Terrain der nationalen Fehden einschränke. — Abg. Tr. Triller habe an die Einigkeit der beiden slovenischen Parteien appelliert, unmittelbar vorher aber die Slovenische Volksparlei leidenschaftlich angegriffen. Damit halle er wenigstens bis zur nächsteil Sitzung warten sollen, denn die heutige Manifestation liüge ein bei weitem schöneres Bild, wenn deu nalio-nalen Gegnern uichl der nationale Hader aufgerollt werden würde. lZustimmuug und Widerspruch.) Unter lebhaften Zwischenrufen, die bis zum Schlüsse seiller Ausführungen anHallen, hält Abg. Dr. «uster,^ der national-forlschrilllichen Partei das Abkommen mit dem Großgrundbesitze sowie das Verhallen deren Gesinnungs-genossen bei der Abstimmung gegen den Fmcmzminisler im Abgeorduetenhause vor. Was den Landeschef als Träger des Systems Bienerth anbelange, so sei fest» zustellen^ daß der gegenwärtige Landespräsident bereits vom Freiherrn voll Gautsch nach Krain berufen worden sei; würde er von seinem Pusten scheiden, so käme eben dessen Nachfolger als Träger ganz Bienerthscheil Systems. Durch die stete Forderung nach dessen Ab» lxrufung werde ähnlich wie beim Freiherru von Hein seine Stellung nur gefestigt, wie fie bereits durch das Vorgehen des Laibacher Bürgermeisters gefestigt worden sei. Wider die Slovenische Vollspartei als die Verlre» terin der erdrückenden Mehrheil des slovenischen Volles werde übrigens kein Landeschef seines Amtes wallen können. Im Jänner sei gegen den Landespräsidenlen im Landtage die Anklage erhoben worden, daß er das Mili-tär auf die Straße berufen hätte; indes habe dies der Bürgermeister von Laibach getan und trotzdem werde er uon seiner Partei gehalten. Die national-forlschrillliche Partei »löge überhaupt uichl zu viel von den September» ereiguissen sprechen, den» diese bildete» eines der trau-rigst'en Kapilel in deren Polilik. lBeifall bei der Slove-nischen Volkspartei.) Abg. I are berichtigt in seinem Schlußworte gegell, über dem Abg. Tr. Eger lalsächlich, daß Pros. Iauler nicht für die deutsche Sprache, sonderil mir sür Ge> schichte, weiters Tirektor Pnesl/. für die slovenische Sprache nur als Unterrichlsgegenstaud geprüft sei; im übrigen bedauere er, daß Abg. Tr. Triller einen solchen Mißattord in die Debatte gebracht habe. Abg. Dr. Tav^ar berichtigt lalsächlich, das; sich seine Partei uicht für den Ministerpräsidenten, sonderil nur sür den Finanzminister eingesetzt habe. Im son-stigen gehe es nicht an, eine» Man» lVürgermeister Hribar) in die Debatte zu ziehe», dem heule sei» Sohn gestorben sei. Abg. Tr. >; n sl e r > i <"- erklärt hieraus, daß er von diesem Todesfalle nichts gewußt habe, sonst hätte er trotz aller Hera»sforder»nge» gewiß nicht von der Person des Laibacher Bürgermeisters gesprochen. Er drücke im Namen der Tlovenischen Vollsparlei der Familie Hri-bar öfseullich das Beileid aus. lAeisall.) Tie Dringlichkeit der beiden Anlräge sowie deren Meritum wird sohin mit den Tlimmen der stov. Abge-ordnelen beider Parleieu angenommen lind die Allträge selbst dem Schulansschusse zugewiesen. lTchluß folgt.) — <> Uhr vormittags cmberaumt, worauf der Lanoeshanplmau» um l/^8 Uhr abends zum Schlltsse der Sitzuug schritt. -- lVom Postdicnstc.j Seine Exzellenz der Handels» minister hat die Postlonlrollore Antou Stol und Ari-slides Braechetti in Trieft, den Poslverwalter Alfons Schlechter in Capodistria nnd die Post-kontrollore Gregor B a r t u l und Johann Zandi-g iaco m o in Triest zu Oberpostkontrolloren in Trieft ernannt. — iHoni politische» Dienste.) Der k. l. Landes» Präsident im Herzoglume strain hat den l. k. Landes' regiernngsossizial Franz G r e b e n z über sein Ansuchen in den dauernde» Rnhestand versetzt. " lAus dem Voltsschuldienste.» Der k. k. Bezirks-schnlral in Adelsberg Hal den provisorischen Lehrer und Leiter der einklassigen Volksschule iu Maulersoorf Herr» Franz Star m a n in gleicher Eigeüschaft an die eillllassige Volksschule in Kulexevo versetzt und d/n absolvierten Lehramlskaudidaten Herru Marimiliaü 5t a l a n zum provisorischeil Lehrer uud Leiter der ei»» llassigeu Volksschule i» Mautersdorf erilanul. — Tcr t. l. Bezirlsschnlrnl in Gurlfeld hat den gewesenen pro-visorischen Lehrer an der Volksschule iu St. Martin bei Littai Herr» Albi» Lajovee z»„l provisorische» Leh> rer an der a»s fiins Klasse» erweiterte» Volksschule >'» Cerklje eriiailut. — Der k. f. Bezirksschulrat i» Adels-berg hat die für den Unterricht in den weiblichen Hano-arbeiten und als Kindergärtnerin befähigte Lehreri» Fräulein Cäeilia Stubie zur Arbeitslvanderlehreriii mit dem Standorte in Adelsberg »nd die desgleichen besähigle Lehrerin Fräulein Karolina Zehrer zm' solchen mit dem Slaudorle ill Wippnch bestellt. — Der k. k. Bezirksschulrat iu Littai hat den bisherigen Aus-Hilfslehrer au der Zweiten städtischen Knabenvolksschule i» Laibach Herrn Rudolf Poljauee zum proviso« rischeil Lehrer an der vierllassigeu Volksschule in Sanll Martin bei Littai ernannt. — Die provisorische Leh> lerin u»d Leiterin der einklassigen Volksschule in Kok'-vral Fräulein Marie Ieleoe hat aus ihre bisherige Stelle resigniert. —^r. lHoher Besuch.) A»s Rudolfslvert wird uns berichtet- Am vergangene» Tieiislag traf hier ganz uu» enuarlet Seiue Durchlaucht Fürf! A n e r sPerg . Her» zog von Gollschee, zum Besliche des Herrn Propstes Dr. Elbert ein. Nachniiltags sah sich der hohe Gast die Stadt, die Kirche und das Kloster der l'1'. Fran« zislcmer an nnd besuchte den Slaatsmuslerkeller. Herr Wembailinspellur Skalieky informierte recht inter» essant Seine Durchlaucht über den Weinbau in Kraiu, dessen Furtschrill und Absatz, die Prager Ausslellu»^ und dere» Erfolg »sw. A»wese»d lvare» auch Herr Be» zirkshailplma»» Baro» R e ch b a ch ,,»d der auf einel Sludieilreise begrisseue Herr l. k. Weinbauiuspektor Ozani^- aus Talmalien. Abeilds suhr Seine Durch» lanchl nach Schloß Ainödl. Heule lFreilag) kehrle er nach Rndolfswerl znrült nnd machte u,il dem Herrn Propste eiileil Aussliig iil die schöne Knrla»se Pleller-jach, woraus er »achmillags »ach Sleiübrüll absährl. lBeim k. k. Vcrwnltilliqssscrichtsliofcj wird cnn !i<>. d. M. ei»e öffentliche mü»dliche Verhandlnilg über eine Beschwerde der Baumwolls/inuerei und Weberei Ed. Glanzman» H And. Gaßner in Neumarktl nüder das k. k. Millisterillm des Innern wegen Aufhebnng der zn Zwecken einer Eisenbahn-Zusahrtstraße alisgesproche' uen Eilteignuilg stattfinde». — lTobcsfall.j Gefteril starb hier der Advokat Herr Tr. Iva» Mila» ,H r i bar, Soh,l des Herr» Bürger< Meisters Iva» Hribar, »ach la»gem, sch>verem Leide» im A5. Lebensjahre. Tas Leichelibegängnis des Ver-bliche»e», der sich i» seiue,» ausgedehiileu BelanuleN' kreise großer Beliebtheit erfreute, sindel morgeil »acl>' mittags »m 4 Uhr vom ^ralierhause, .<->e:le»gas!e Nr. 12, aus statt. — iGcncralvcrsammllinq.) Ter Musikverei» „Gla^" be»a Malica" hall am 28. d. M. »m 8 Uhr abends im Hanplsaale seiner Vereinslolaliläte» in der Vegagalie eine außerordentliche Generalversammlung ab, deren Tagesordnung die Umgestaltuilg, bezw. Enveilerung der derzeitigen Vereinsmusikschule i» ei»e Lehranstalt höhe» rer Orduuug zum Gegen>lande haben wird. , ,. — W»e neue Hallssralionschlllc in .Krain.) 2^ uns uiligeleill >vird, soll »ach dem Muster der bewähr» le» Oberlaibücher Hanssranenschnle ein z»veites del-artiges Institut ^u Vodiee für den Steiner Gericht^' bezirk vom lraiüische» Landesallsschusse ins Lebe» sie» ruseu ü»d mit dem 15. Oktober l. I. erössoet werde»-Mit der Leilimg der Schule sollen, wie in Oberlaibach, oie Tchnlschwestern betrau! lverde». ^,. — lUnfuss il, den Knstanicuallecn Laibachs.) ^'^' Roßkaslanielisammler habe» i» de» Allee» Laibachs oe» rcils ihre Tätigkeit, »»d z»var mil dem Schü<>^ v>ngega»ge» wird »»d die Bälime i» geradezu barlw' rischer Art beschädigt werdeu. Ebeilso lvird das Gr^^ a»f de» Wiesen und Rasenplätzen zertreten uud so "" Stadtgeuleinde, die ohnehin mit großem Kostenaufwand ihre Alleen erhält, empfindlicher Cchaoe» zxgefügl-. ^'^ Sicherheilsorgane habei, 'de,l strengsten Anflrag, diele» Uilsuge z» steiler» und die auf frischer Tat Erlapplc zur Anzeige zn bringen, eventtiell z» arretiere». Geg^ sie wird niil e»,pfi»d1ich>,'» Geld- oder Arreststrase» v>,"' gegangen »verden. >" '' Laibacher Zeitung Nr. 218. 1953 24. September 1909. ^ !Von dcr (frdbebeuwarte.j Nach den Meldnnqen der Taqesblätter sollen in den jnnqsten Ta^en an >neh. rcren 5>ten Süden ropas sehr starle, zum Teile ^er-störende Erdbeben anfqelreten sein. Tiese ?iachrichlen müssen als übertrieben bezeichne! lverden, da, »ach de» ^Us^eichininqen unserer Warte zn schließen, die jiinqsten Veben an der Herdstelle sann, die Starte des 7. Grades lStala Rossi.^orel! erreicht haben dnrflen. Die stärlsle ^Ns,',em)N!lnn "solqte ain 22. d. M., herriihrend von eniein ^ernoeben, oas seinen Ursprung luahrscheinlich ln Asien halte. Nachrichten über dieses starte Fern-»M'en sind bisher noch ausstehend. I'.. ^. ^- sDas »indolfowertcr l^ymnasiumj zählt heuer ^,'8 Schüler — eine bisher noch nicht erreichte ^ahl, o>r ans die Hebung des Vulfsschnlwesens znrüclznsnhren . ^- onrde 'Wn vor ^eraunier ^eil der Vau einer neuen Kirche, M'es Psarrhofes nnd ^riedhoses in .^i^ta beschlossen. /^"3 ^oinitee U'ird sich nun heute nachmiltaqs nnter ^>n Vorsitze seines OlnnanneS, des Herrn Aloio Z ajc, ^lUndliesi!^erS und C>)rosiN'einhändIers in Unler-^l'a, ^»gehend mit den, Aanprojetle beschäsliqen. Ter Van !»Il Dein ^ernelnnen nadj lialoiqst in Än^risf ^enoinnlen ^ ^ ^,..^. ll. !>—<>. , ^' lTchadenfeuer.j !^n der Nacht aus den 21. d. M. ^"ch ^us bisher nnansqellarle Weise im Wohnaebände "^ ,^euschll>rin Maria Kuruis in Tnpali^e, ' Äe,',irl Nrambin'^ ein ^ener ans, das die K'eiische sann allen ^mrn!,li,n Versicherunqssnmme belräqt n»r l4W i< c^^. h^icMeille ^enerivehr von Hoslein "uifne sich a„f h^> ^^,fli!isiernnq des 7^'uerS beschränfen. . leinen l^lloknudelaber »icdersseraunt.I Vorgestern u-'lute ans der Erjaveestraße ein Fuhrmann ,^vei anein-""der angebundene Lastwagen so »»vorsichtig, daß er "neu l^astandelaber niederrannte. 21 ^ <^pfcrstoltbiclistalll.j In der Nachl a»>s den ^-d. M. >I,1,^!X> in den ilpserslock nnd in eine blecherne '^».'Istngbiichsc der versperrten Pfarrkirche in ^omi^elj «'"^'brochen lind ans beiden ein Betrag von gegen s. ,^ s^'swhlen. Nach de» gepflogeue» Erhebungen mußte ! l) der Dieb beim rückwärtigen offen gestandenen ^en->U'r ,» di^ Kirche ei»gesch!iche» habe». Etwa 15 Tchrilte l,n der Ttraße aus einer abgemähten Wiese wurde eine ^i!e ansgesimden, die der Dieb verwendet haben dürste. ^" 1u> »>it Wachs betropfl ist, arbeitete er vermnllich "l''' Nachts bei Kerzenlicht. -o- - ~ uit siecht (^ege». ^ ^^^^ Hcinpiiüleresses der Astronome», denn a>» ^ ' ^eplember erreicht er seine größte Erdilöhc in der ^M""nnten Opposition, d. h. in der Stellnng, in der dl>> >^^ !^'rcwe .'.unschen Tonne nnd Mars steht. Teil Ais< ^"^^' ^'^ 'st ^"' ^^ars nicht ans so geringe» »/^,.'" ^'n Bereich nnserer Fernrohre gelangt. ^ > ^lebstähle.j Heule nachts wnrden vieren in einei» ,'Molaie i» der Bahnhosgasse über»aclile»den Passa-'^ ',."!' ""^ ^""^ de», Besü'.er ,V'han» Pajl aus Ta»!l ^iil, ""'^'^ "" <"l'ldbeirag vo» U<» X, eine silberne ^ nieiiuhr »ebsl solcher Klette' »nd ein schwarzes Milel. ei, ' '^"'!'"er Joses Tarabol ans ^lo-axa l!» K Geld, tr,. "! , "ue Taschenuhr n»d silber»e Kette, dem Arbei-l4i'^i^"" '^'^'" """ ^^'atien ein weldläschchen mit Nca^ ^' ^'^ ^^"' Arbeiter Johann ttrmee ans Tai,lt b»! ,^"l", >>i Unlerlrain eine Hose, ein griiner Pliisch-^ies','^"" .^^bläscl,c!,en mit 4 K 50 !> gestohlen. Der aus V^ ""l dem ^alorle ei» zerrissenes (Geldtäschchen, Sln's?^ ^ ^^ ^'^ enlnoiniuen hatte, serner ei» Paar sind ' ' """' '^'^ '"^ """' '^^ 'inrücl. ^alverdächtig alt s''^""^.^b"ler, vo» de»en der eine bei 4<» Jahre ^^!'"'?urfte, von großer Statur ist lind einen rötlichen vm, . ""l- D'.'r Meile ist bei !8 Jahre alt, barllos und N" llerer «vöße. ^^f ,''"adfnhrcrplaqe.1 ^cher» »ach»,iltags fuhr ei» dak ? - '^"' de»'.<,iralauer Damm so unvorsichtig, Nmd s^'"' ""»»jähriges Mädchen niederrannle. Das ^unliei^ "'" ^'"^'" Ellbogen niehrere Hautabschür- tags !^!'eber ein ^alirraddiebstahl.» (bester,, vorm><° des >>(, >','^^' ^''u unbelannler Dieb ein im Hansslur Grn'^is ^'^. ^' '^ ""' ^odnisplatze gestaodenes Fahrrad ^ ""!«, ,rlnn,-.i,^ lackiert, in, Werte von !ü" K. Telegramme k- k. Teleglaphen-Korrespondenz-Bureaus. Türkei. der '^^^"^nllpel, 2^. Teplember. Die Nachricht vo» fnihl'^'!'"""'"^ ^"glands zur ^ollerhöhung ist ver-N"l erN^V ^ worden. Nach den heutigen Erlnndigu»-Easier .', > ^'""tsselretär Gray deni^ tiirlischen Bol-d'geno/ A. . "''^ ^"^ '""' "^. September eine besrie-übrigel.s d '"- ^'"' ^' können. Die Pforte erhielt l"" fast ai!'.,'Ä' !"''''" >'"^ prinzipielle» ^nslimmnng s'immu ^,7^^<"l. Nur Italien lnüpsle leine ^n-" "" du Negelnng verschiedener Privalaffären, (>ieruchl>veise verlantel in jnnglürfische» Miniftertreife», der C>)roßwesir solle dnrch den Justizminisler erseht werden. — Die Reise des ^aren durch den Bosporus soll aufgegeben worden sein. Mcrschwcmnmng und Gewitter. i.loustllnti,lopcl, 23. September. Die Blätter be-richten über eine Überschwemmung in Homs in Syrien, bei der etwa !<><> Personen ums ^eben gekommen sind. Paris, 23. September. Ein furchtbares (Gewitter Hal in Südfransreich, namentlich in den Departements ^ar, Herault und Gard, große Verwüstungen angerich. »et. Dem (Gewitter »varen in einzelnen (legenden leichte Erdstöße vorangegangen. Die Flüsse traten aus den Usern und verhinderte!, jeglichen Verkehr. Die noch nicht eingebrachte Ernte wurde durch die fluten ver» nichtet. Hwei grauen lvnrden lvn den Wassermassen mitgerissen nnd ertranken. Ncuoltc in einem (Hefnuguissc. Ttobelev, 23. September, l^ergana.Gebiet.) Im Gefängnisse zn Qß haben Sträflinge während eines Spazierganges drei Mann der Wache nnd zwei Ans. scher verwundet. Die Wache machte von der Schut,-wafse (Rebranch, wodnrch neun Sträflinge getötet »nd ebensoviele verwnndel wurden. Ein Auschlnss ssesscu dcn Präsidenten Taft? Nelvyort, 23. September. Nach einem telegram», ans El Paso in ^ei'as ist gestern nachts in der El Paso gegenüberliegenden mexitanischen Stadt Juarez eine Bombe im Bereiche des nur wexige ^nß nmsassen-den Beiles der Nriicke über den Nio wrande gesunden ».'ordei,, aus dem Präsident ^asl an, 16. Oktober eine Begegnung mil den, Präsidenten von Mexiko haben >oird. 2<» Personen sind vechaslel »vorde». Verantwortlicher Redakteur: Anton F u n t e l. EINE ERKALTUNG öffnet in vielen Fällen allen ernstlichen Krankheiten die Tür. Scotts Emulsion jedoch verhindert erfolgreich ihre Weiterentwickelung. Die Reinheit ihrer Bestandteile, ihre Leichtverdaulichkeit sowie ihre Nähr-f kraft, haben unter Ärzten, Hebammen. Eltern und Patienten für Scotts Emulsion den Ruf als zuverlässigstes Mittel gegen alle Arten Brust- und Ilalskrankheiten erworben. (8211) 4-1 Scotts Emulsion wird allerseits als unübertreffliche Kein nur mit diosor ]\f usteremulsion bezeichnet. Marke — dem Fischer als Garantiezeiche» P|fBj$ (J^ Q PJ Q! H Blf I SSCti ß Z K SO It. des SCOTTwihen Verfahrens ! I" allen Apotheken käuflich. Verstorbene. Am 23. Neptembei. Vlao Nremzar, Schuhmachel» uehilfe, 34 I.. illlstellnasse 7. — Olga Matlo. Schulmädchen, 14 I.. Vlllvasorplatz 5>. Im Zivilspitale: Am 21. September. Johann Carman, Arbeiter. 2« 55. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehvhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. y« 2 ü. N. . : -ia. ^ ^Lss Parser Mk $Iiss Everift \l ifm., Graz. — Spitzer, Rsdr., Brunn. -- Tschcrnich, Rsdr., Haida. — .Nalt, Nsdr., Raab. — Taußin. Njdr., Gablonz. - Ribschel. Nsdr.. Lilli. — Oria. Pfarrer. Sempas, — Gold« berger. Nsdr., Iagcrndorf. — Piber, Landtagsabgeordneter, Woch.-Feistrih. Am 22. September. Baron Born. Gutsbes., Neu» marktl. Lnbenik. l. u. t. Major, Essegg. — Urbantit, Orosz« grundbes., Schloß Thurn. — Pogatnik, Landtaqsabgeordncter, Podnart. — Kumer, Pfarrer; Preus, Direktor, Gürz. — Traunwicser, Kooperator, Winsbach. — Schlichsleder, Ko-opcrator, Frantenburg. - itestranel, Inspektor, Passau. — Prochasla, Kommissär, Olmich. - Setof, Pfarrer, Weißcnstcin. — Znidersic, Pfarrer, Weißlirchm. — Hladnik, Pfarrer, Trebrlno. -^ Ttubic, Pfarrer, Aßlmg. — Dr. Hohnjec, Prof., Marburg. ^ Rovtar, Mral, Pfarrer, Idria. — Dottoric, Hotelier, Wocheiner-Feislritz. — Bencdicic, Pfarrer, Schwarzen» berg. — Gauler, Ing., Prerau. — Golia, Prio., Rudolsswert, — Bartol. Kosat, Bes,, (^ros;!upp, — Hcsselbersscr. Hanseli, Talais, Wcren, Kfltr.; Nnnmer. Wijjchcr, Wercn, Roientyal^ Wetzler. Ullmann, Thein, Rsde,; Wll, Ing., Wien. — P^lzer,, Baumeister; Noßmann. Hoffmann, ktfltc,, Trieft. ^- zfouda, Bes.; Michclic. Pfalrcr, Mottling. - Vehrlin. Ing,. Berlin. — Ringer, Ing.; Szalaj, Nsdl,.; Wclisch. Kfm.. Graz. -^ Sicherl, Organist, Rcifnitz. - Warger, Nsdr., Innsbruck. — Bobasch. Nsdr., Prohnitz. — Sweiger. Rsdr., Agram, -^ Wein, Nsdr.. Budapest. - Käsebier, Nsdr,, Hamburg. -^ Franlfurtcr. Nsdr,, Wich. Sitsch, Bahnlommissär. Lembcrg. Hinweis. Unserer heutigen Nummer fStadtauslage) liegt cin Pro» spelt über die Propylam-Ansgabe uon «jöthes sämtlichen Werten in 40 Bänden bei; man wolle sich dcr beigegebenen Bestelltarte freundlichst bedienen. Kurse an der Wiener Dorse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 23. September l909. Die notierten Kurle verstehen sich in Kronenwäbruna. Die Nutieruna sämtlicher Ältlen und der ..Diversen Lose" versteht stch ver Stück Gelb Ware Allgemeine Staats» schuld. Einheitliche Rente: l«, lonver, steuerfrei, Kronen (Mai Nov.) per Kasse . . 94 7b »4 9b detto (Iänn.-Iuli) per Kasse 94 ?b 94 9b 4»°/„ ö. W. Noten (Febr.-Aug.) per Kasse......97 «5 S8 sb »-2«/„ ö. W. Silber (Upril-Olt.) per «asse......«7 9« 98 in «»«Oer Gtaatslose bN0 ft. 4"/^S3 bo l«? b«> l«K0«r „ too fl. 4°/„2»ö - - — l«S4er ., 100 fl. . . z>)L-3l2 - l8«4«r ., ba fl. . zc« — »12— kom.-Pfandbr. ^ 120 fl. b",„2«8'2b2Ul'2b Vtaatsschuld d. i. Reichs» rate vertretenen König» reiche und Länder. i)sterr. Voldrente steuerfr., V uld per »asse .... 4°/„ iis 95 «17 ib ONerr. Rente in Kronenw, stsr., per Kasse.....4°/» 94 «n 95-- betto per Ultimo . . . 4°/» ,4'lw 9»--ÖN. Investition«-Rente, stfr., Kr. per Kasse . . »'/,°/, »4 20 »4 40 »iftnbll>,n.z>t°a<,sch»l». »tlschleibnngtn. tlisabeth«ahn l. «., steuerfr., zu 10.0N« st.....4°/,----------------- /franz Ioseph-«ahn in Silber ldiv. Et.) . , , . 5>/°/, ,i8-li»>--«aliz. Karl Ludwig-Vahn (d,v. Slücle) Kronen . . , 4°/„ 94 «5 9b 8« Rudolf Äahn in Kronenwähr. stcuerfr, (div. Et.) . . 4»/„ 94 3l> 9b 20 «lorarlberger «ahn, stfr,, 400 und 2000 Kronen . . 4°/« 94 Sö 9b sb ^n Hl»at»>chnlö»»l>chl»lbuuglN »tgtftemplltl Gis»nb»!!N'Akttl» «liwbeth-V. 200 ft. KM. 5'/.°/, von 400 Kl.....4l>4 2b4dß2o detto i'inz Vudwei« 200 fl. ». W. 3. b'/<°/, .... 42? 7b 4,1-7b deito Ealzburg-lirol 200 fl. ». W. O. 5°/„ . . . .422'-424--»> remltal Nahn 200 u, 2000 K^. 4"/„.........«91—198- Gelb Ware D«« zl»»ll zur Zahlung 2b«> no«««« GlstnbahU'PliorNLt»- Gblig»li»ntn. Vöhm, Westbahn. l17-c!ü «lisabeth-Bllhn 400 u, 2000 M, '4"/n........,1b'75«1« 7b ffcrdinands-Nordbahn <3m. 1888 97 L0 9» «o detto Em. 1904 9«-2» 97 20 Franz Ioseph-Vab,l «alizische Karl Ludwig - Bahn (div. Et.) Tllb. 4"/„ . . , 94'75 »b 7b Ung.-galiz. Bahn 200 sl. E, 5"/„ 102 b<> !03bu det/i"/s, «?4b »8'4b Vorarlberger Bahn Em. 1»S4 tbiv. Gt.) Tilb. 4»/„ . . »e-!5 9? 1b Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/„ ung, Golbrente per Kasse . H3-—liI'20 4°/„ detlo per Ultimo 115-—N»-20 4"/^ ungar. Mente in Kronen- währ. stfr. per Kasse , . 91 90 82 10 4°/„ detto per Ultimo 919« 9210 5V,"/<> detto per Kasse 81-80 82 - Ungar, Vrämien.NnI. ^ 100 fl. 210—214 — dttto b 50 fl 210 - 214 - Theih-«eg.-L°!e 4°/„ . . . .I46b0l5(i bo 4°/i> ungar. Grundentl.-Obllg. 9l-Ub 9^ 8b 4«/° krollt, u. slav. Grdentl.-Obl. 94-— 9b- Uudere öffentliche Anlehen. Vo«n, LandeS-Nnl. (div.) 4°/„ 92'8<> 93 8« Voin.-Herceg. Eisenb. -Landes- «nlehen ^dlv.> 4'/,°/« . . 9890 9»20 5"„ Donau-Reg.-Unlelhe 1878 «01-5>00 Wiener Verlehrs-Nnl. . , 4«/„ 850b 9« 0b detto 190U 4°/« 9b «>5 9Ü05 Nnlehen d«r Stadt Wien . ,i«l b0l«2bo detto (B. oder G.) 1874 120-- <21 — betto (1894).....92'75 93 7b detto (Va«) v. I. 1898 . «4-ib 9b üb detto «Vleltr.) v. 1.1900 95 ÜU »e-b« detto (Inv..«l.)V,I,1902 3S-50 97 3« Börscbau-Nnlehen verlosb. 4»/„ 9« 7b 97 75 Russische Staatsanl. v. 1.1S0« s. 100 Kr. p, K, . , 5°/° —'- ^'^ detto per Ultimo . . b"/» »9-8bl003b Vulg, Staat«-Hypothekar Anl. 1892......«o/n «21 90122-90 Veld Ware Vulg. Ltaat« - Golbanleihe 1807 f. 100 Kr. . . 4>/,«/<, 93 b<> 94bU Pfandbriefe nsw. B°dentr.,alla.öst. i.50I.v!.4"/s, 84-75 9b'7!> N«hm. Hypothelenb, verl. 4«/„ 97-10 97-bO ^cntral-Vod.-Kred.-Vl., üsterr.. 45 I, verl.....4>/,'>,„ ini'bn 102 b!» detto «5 I. verl. , . . 4°/« 87 — 98--Krcd.-Inst., osterr., s.Verl,-Unt. u. öfscntl. Arb. Kat. 4. 4"/n »b40 9«-40 Lanbcsb, d. kün. Galizien und Lobom. 57>/, I. rnllz. 4°/« 94-4« 9b-4<» Mähr. Hupothelenb. verl, 4"/^ 9»-«5 9^-35 N.-östcir. Lanbc3-Hi,p,-«nst,4"/« 8V-50 S7-b» detto iiill. 2«/s, Pr. verl, 3'/i°/„ 8?'b0 «8-bo dctto K.-Echuldich. vcrl.3>/,°/<> 8?b0 88-b« dettu verl......4"/» 9«-2b »7-25 Osterr.-nngar. Bank bo Jahre verl. 4°/„ ö. W..... 8?-bt 98-90 dcttu 4"/<> Kr...... 9« tb «!»«0 Eparl., Erste»«.. 60I.verl. 4°/» l>8-2b i,»v-2b Eisenbahn-Prioritäts-Obligationen. Österr. Nordwcslb. 200 fl. O. , 103-10 104'«0 Eiaatsbahn b<»0 Fr..... 388— 390>— Eiidbahn ^ »"/„ Jänner-Juli 500 Fr. spei St.) ... — >— — — Tiidbahn k 5"/<, 200 fl. S. o. G, 119'- 120-- Diverse Lose. ßkiz»u,l!chl fost. 3"/<> Vodenlrcdit-Lo!« En,, «880 283-b« ^'88b0 detto !tm. 1889 271-25 277 2b 5"/» Dona» Rtgul,-Lose 100 fl, 27N-- 2?t,-— Serb, Präm.-llnl.p. 100 ssr.2°/„ üb 59 «Ul-bNt-- bii'- Clary-Lose 4«) sl. KM. . . . 1?b-— 1^'- Offner Lose 4« fl...... ->— --— Palffh-Losc 40fl. KM. . . . 215'— 22i- «otrn Kreuz, üst, Ges, v, 10 fl. b?-- 6,-- Ruten Kreuz, ung. Ges. v. 5 fl, 35'2b «9-25 Rudols-Lüse 10 fl...... 67— 73'- Salm Lose 40 fl. KM, . , , 26b— 27b--Turk. E.-Ä.-?lnl,-Präm.-Oblig. 400 Fr. per Kosse . . . 201— 2<>2>- detto per Medio . . . 2OU»2l, 2012t, «eld Ware Wiener llomm.-Lo!c v. I, 1874 b24'— b34 -Gcw.-Ech. b, 3"/„ Präm. Echuld b. Vodcnlr.-Ansi. Ein, 18«9 «7-- 8!-- Aktien. Hilln»p«rt»Dnltrnt!imnngtn. AilW-Tepliyei Eisei'b. 500 sl. 2220'- 2230- Böhmische Nordbahn 150 sl. , —-— - -— «uschtiehrader Eisb, 500 sl, KM, 2700 — 2720'- bctto (!>», N) 200 fl. per Ult. 9?»-— 984 — Donau - Dampfschiffahrt«-Ves., 1.. l. l, priv.. 500 sl, KM, «N18-— 1026- Dux-Nobcnbacher L,«. 400 Kr. b80-— l>8«-- Ferdinands-Norbb. «000Il,KM, b34O>- b«5'-Kaschau - Oderberger Eilrnbal)» 200sl. S....... 3«o--- zsi bO Lemb. - Ezern,- Iassy-Eiscnbahn- GeleUlchllft, 200sl. O, , , b58— bS0b0 ^loyd, üst., Trieft, 500 fl.. «M, b«^--- 50«-- Osterr, Norbwestbah» 200 sl, S. — — —-— detto (!>t.U) 200 sl. S.p. Ult. —-— —-- Pran-Duzcr Eisenb, «0<>f!,abgst, 223'b0 224- Etaatseiscub. 200 fl, E. per Ult. 75b - 75«-- Lüdbah» 200 fl, Silber per Ult, 124 7b 12b ?b Tüdnoiddeuische Verbindungsb. 200sl,NM...... -- —-.. Transport-Vcj,, iuiern,, N.-V. 200 Kr........ 9b- lib — Ungar. Westbahn (Raab-Vraz) 200 sl. S....... 410— 41»-- Wr. Llllalb.«lltien.Ves. 2<>0 fl, 22b — 2»l>-- Vanlen. Anglo - Österr. Äanl. 1^0 fl, . 3«9 7b :n>>?b Bankverein, Wiener per Kasse —-— —>— detto per Ultimo b4ot0 b41in Äodenlr,.A»st. «s!,, »00 Kr. . 118?'- 119»'- jjcntr,-Vod.-Nredbl, öst,, 200 fl. b79'— b81'-Nrebitanstalt sür Handel und Gewerbe, 320 Kr., per Kasse —' - —' - betto per Ultimo eeL-2t> ««3-2^, Kreditbanl, ung, ally., 200 fl, 7»;«-- 7Y7-- Depositenbank, all«., 200 sl. , 4ö7>- 4b8>— (tikompte - Gesellschaft, nieder- üsterr., 400 Kr..... S2? — «30 — Giro- u. Kassenverein, Wiener, 200 sl........ 4i!b'- 4«!!-" Hhpotheleubanl, öst.200Kr. ü"/„ ,08-- 31»-— Länderbanl, üsterr,. 200 fl., per Nasse....... --- ...» betlo per Ultimo 490 — 491'— „Merkur", Wechfelstub.-Aktien- Gesellschaft, 2lx» f>. . , . «23— »2? — «tsterr. -ungar. Banl 1400 Hr. 1757»— 1777— Brit» Ware Unionbanl 20»fl, , . . b?0-70 b7l7l» Unionbanl, böhmische «0« «. . 24» bo 249'50 «erlehrsbaul, allg, 14« fl,. , »47- »4s'— znd>ftril»zlnlemt!i«nn>tn. Vaussesellsch,, alln, üst., 100 - 218 — Moniau-Mes,, list, alpine 100 fl, 73« - 72«'-^ ,,Poldi-Hütte". Tiegelgußstahl- ss.-Ä,-O. 200 fl..... b«e— b<2— Praner „Lchlünlmühl", Papicrf.,200!l. »0«'— 322'^ „Schodüica". »!,-«, f. Petrol.- Industrie. 500 Nr, , . . b63'- 573- „S>e!,rer!!,ül,l",PllpierI.>l,V.G. 448'- 452" Trifailcr N!)hle»w,-O, 70 sl. . 3il>— 3lllbO Turk. Tabalregie-Gel, 20» Fr. per Kasse..... '— —'^ detto per Ultimo . . , 3S« — 57l° -^ Wasfs!!s,Gl-s, ijsterr,. 10« fl. . «77- ««0^— Wr, VllUsseslNschaft, 10« sl. . . IS«— 173'— Wienrrberae Z,egel!,.«!».-««!. 744-- ?bt'^ Devisen. Kurz« Klchlkn unb Kcheck». Amsterdam....... 18820 »»«4« Dlxtschc Äanlpläye ... li?-4b ,1?'«?^ Italienische Banlplahc . . , 84-^> i»l> «2' London........ 239-80 240-20 Parii......... »b 3i »bb!» St. Petersburg...... 2üb — 256 — Zürich und Basel..... 9b27> ?b'<2> Valuten. Dukaten........ il-38 >1'4' 20-Franlen-Ttülle..... 1» «2' I9«s> 2»Warl Stücke...... 2«-48 25-b4 D,» 85 »<> Rubel-Nulen....... 2'bb 2b6 von RentenE,lnpfanndbrirfcn"fprloritftten, Q Js. C IVI^^CM^ÄPrivat-Depots (Safe-DepOSlts) I Aktien, Loien etc.^evl.cn und Valuten,. "J- Bank- und Wechslergeschäft T «nter eig.nem VmohluO d.r Pir««i. I