PrLrmmeratlouS-Preise: gilt Laibach: 8«»ziLhrig ... 8 f[. 40 ft. Haibjiihrig ... 4 „ 20 „ NlkNiljLhtig . . 2 „ 10 „ Stsnatftdj 70 „ Laibacher Hcčectton: Bahnhosgasse Nt. 132 M i l bet Post: K-«,jiihrtg ... 11 fl. — ft. Hi!fd;«itztig ... 5 „ 50 „ Wsrrefjiihtrg . 2 „ 75 „ §-:« Austrlluvg inS HsuS oicr-rttjjchri, 25 ft., moiiatl. 9 kr. atimSnt 'Jhitnmttn 6 kr. Nr. 267. ^Sirwu Kxpedilisn- & 3#fcret«< Bureau: ^vngretzplax Nt. 81 (Cuch* iianbiung von Jgn. v. Sltin» most & Fed. Cambcrg.) ♦ JnsertionSpreise: Mr die einspaliige Pclil,eiU L 4 ft., bti rweimaligcr 6in» ichoitung L 7 kr., dreimaliaer k 10 ft. JnsettionSstcmpel jebeteo! 30 ft. 8ei qtbfirren Jnseralcn net bftenr Einjchaltiing enlspu -chcnber #?obo!t. Ilnonyme Mittheilungen werberr nicht beriickfichtiqt; SRcsuicnptt nidjt zuriickgefend-t. Donnerstag, 20. November 1873, — Morgen: Maria Opferung. 6. Iahrgang. Die Staatshilse. Mittcn in eincr Weltkrise, welche Oesterreich And Nordamerika am hcstigsten init, ihren Berhce-rungen getrvffen, welche Deutschland nicht verschont hat und jctzt, da sic England heimzusuchcn bcginnt, das sclbstbcwuhte Volk bcr Brilen zu demuthigenden Gcstandnissen zwingt, mitten in einer Weltkrise, sagen wir, darf es nns nicht Wunder nehmen, wenn die hergebrachten und bisher fur ein Evangclinm gehaltenrn volkswirthschaftlichen Satze und Theorien einen argen Stotz' erleiden und zur Rettnng aus der allgemeinen Nothlage Bahnen eingeschlagen werden, welche man biSlang als heiUvse Berirrungen des menschlichen Gcistes zu bekampfen gewohnt war. Und fast hat es den Anschein, datz die socialistischen Jdeen von der StaatShilfe, die zunachst oder viel-mehr ausfchlietzlich den arbeitenden Klassen znge-wendet werden soil, wirklich und wahrhaftig zur Anerkennung gelangt und der socialistische Grund-satz von bcr Organisation der Arbeit oder der wirthschaftlichen Erzeugung von Werthen durch den Staat zum Durchbruch gekommen set. Diejenigeu wenigstens, welche zur socialistischen Lehre von der StaatShilfe, von der Organisation der Arbcil durch den Staat schworen, werden nicht verfehlen, vorkommendenfalls triumphirend auf die Vorlage unseres Finanzministers uber die Anfnahme eineS Silberanlehens von 80 Millionen und die Gutheitzung derselben durch die Majoritat der VolkSvertreter hiozuweiseu. Wie der Titel des Ge-setzes besagt, ist dieses Aulehen dazu bestimmt, urn Borschuhkassen zu errichten und den unterbrochenen Eisenbahnbau zu sordern. Niemand wird lengueu, datz die Staatshilse in diesem Sinne auch mirtel-bar den Jnteressen der arbeitenden Klasse dient, die bei der Fortdaucr der wirthschaftlichen Katastrophe zunachst in ihrem Erwerbe bedroht ware. Jndem die Borschuhkassen den Unternehmern und den in-dustriellen Genosfenschaften, welche die ArbeitSkraft der Massen beniitzen, Hilfe angedeihen lafsen zum Weiterbctriebe ihrer Unternehmungen, wird der Er-werbslosigkeit der Arbeiter gesteuert und vielfachem socialen (žleitb abgeholfen. Ebenso tommt, indem ein namhafter Theil des AnlehenS unmittelbar ;ur ftorderung des Eifenbahnbaues verwendet wird, dieicr insbefondere jenem grotzen Kreise von Arbei-lern und industriellen Unternehmungen zu gute, die an der Herstellung vou Schienenstrahen betheiligt sinb. Das ist nun allerdings ein Zustand, der sich demjenigen nahert, welchen die socialistische Theorie so gern als den gewohnlichen und regelmatzigen hin-stellen mSchte. Aber der Staat unb bie Volksoer-tung find burch bit Decretierung der StaatShilfe noch keineswegs unter bie Socialistki! gegangen nock bekennen sic sich zu berett Lchren. Die zeitweilige Erschiitteru.ig des Derkehrslebens, die vorubergchende Schwcichung der industriellen Production sinb eben Ungliicksfalle, wie nnberc elementare Ereignisse, wie Ueberschwemmungen, Erdbeben, verheerende Fcucrs- brunstc, Hagelfchlag, Misernten, u. s. w. unb erfor-bern, wenn fie ungewohnliche Ausbehnuug gewonnen haben unb zahlreiche Klassen btr Bcvolkerung in ihrer Existen; bebrohen, Abhilfe durch den Staat. Was aber in ben Anschcuiungen bcr Socialiste« Regel, das ist hier Ausnahme. Wenn der Staat zeitweisc das Mcnschenkapital vor ganzlichec Ent-wcrthung unb Bernichtung bcwahrt, wenn er zur Zeit bcr Hungcrsnoth bem Hungcrndcn Brob ver-schafft, so ubernimmt er hieburch keineSwegs bit Verpflichtung, uberall unb zu jebtr Zeit fur Brob unb Fleisch zu sorgcn. Das neuc Anlehmsgesetz wahrt auch strcngc ben Charaktcr cincr tcmporarcn Mahrcgel, in bent es sich ausdriicklich als Vorlaufcr weiterer Vor-lagcn zum Bchufc bcr Regulieruug ber offentlichen Werthzeichen gibt. Die Entwerthung unserer Laluta bauert nun schon cin Picrtcljahrhundcrt unb noch jede Rcgicrung hatte die Hrrstcllung des Glcich-gcwichtcS auf iht Programm gesetzt, aber auch jede ist an bem Umslanbc gesdicitert, datz cs nicht thunlich war, bie Mcngc von Staatsnvtcn zu verringern ober einen genugenben 33orrath von Bargelb in bit Kcller ber Nationalbank zu scbaffen. Die Anlchcn, die eigcntlich nur zu diefern Zwecke hatten gernacht werden sollen, wurdeu ausschliehlich zur Dcckung ber laufenben Staatsbedursnisse contrahicrt. tzin Silberanlehen zu bicscm Zwcckc hatte fruhcr ober 1 pater jcbcnfallS gernacht werden muffcn. Datz cs jctzt gemacht wird, dazu gibt vor allcm die Noth- Ieuill'eLon. Zweimal Braul. , Siovelle von J. B. S ch m i e d l. III. (Schlutz.) Isabella fand bei ihrem Zuhaufekommen seinen Abfchiedsbrief, in welchem er sic hart antlagte, ihr frtic Handlungsweisc einraumtc, bagegeit aber fie beschwor, kcinen Schritt zur Aussohnung mit ihm vorzunehmcn. Sic troftetc sich anfangs, Alexis werbc seine Empfinbungen gegen sic anbern. Sic kehrte bahcr unverziiglich an ben Hof ihrcs Brubcrs zuriick und trug bort ihrc Angclcgenhcit, den wahren Grund verbergenb, zu ihren gunfien vor. Sic hoffte tange auf die Ruckkchr ihrcs Gcmals. Als sic sich aber endlich iiberzeugeu mutzie, datz fie in ihren Hoffmin-gen getaufcht fei, trat heftigcr Hatz an Stellc der friihtrn Liebe fiir ihn, fie vermied jede Erinnerung an ihn, sogar seinen Namen zu nennen, und berniihtc sich, ticf gekrankt, ihn zu vergesscn. Der Herzog. Olyrnpicns Later, der die giin-stigsten Plane auf die Verciuiguug seiner und Lotharios Lander gebaut hatte, fah durch den Tod deS letztern feinen Schachzug gestort und bot alles auf, die Spur des Prinzen Alexis aufzusinden. Er erforschte das Wechsclhans, welches des Prinzen Ein-liinftc auszahlte, auch veruahrn man einen alien Dicncr, der dainals den Fiirsten auf seiner Flucht begleitet hatte, bis zu des Prinzen Tsdc bei ihm gewesen unb bann in seine Vaterstabt zuruckgekehrt ivar. Diefer bcrichtete, nachbem man ihn iiberzeugt hatte, batz es zu gunften ber Sohnc seines gnadigen Herrn wtire, folgendes: ..Prinz Alexis war mit seinen Kindern in die Schweiz geflohen unb hatte bort unter cincm frcm-dcn Naincn ein cinfachcs Lanbgut bewohnt, wo er cinsam, uber sein verlvrenes Gliick trauernd, seine Tage einzig ber Erziehung seiner Sohnc wibmclc. Lcibcr starb ber juugere Knabe schon im zweilen Jahre seines Lebens. Des Vaters Schmcrz war unsaglich, doch )bt)nte ihn bie Bckanntfchaft mit cincm intcreffantcn Rciscndcn, Namcns Saint-Julicn, an den er sich in der Schweiz anschlotz, wicber mit dem Leben aus, baS er fortan fcinern Namenserben wcihtc. Graf Saint-Julicn hiclt sich mehrere Jahre in der Nahc des Prinzen Alexis auf und wurdc sein befter Freund unb Vertrautc. Als bcr Prinz, von einer schweren Krankheit niedergeworfen, seinen Tod vor Augen fah, cntbccftt er bem bcwahrien Freunbe Saint-Julicn feinen Stanb unb sein ehclicheS Misgeschick, bat ihn, feinen kleinen Arthur als seinen eigenen Sohn zu erziehcn, fichcrte bicscm seine Einkiinfle unb brang zugtcich in Saint-Julicn, wenn nicht der Zufall Arthur mit feinen Anspruchen aus seiner Geburt befannt machc, ihm seine Abfunft zu vcrfchweigcn unb ihm cin cin faches Gliick in ber biitgerlichen Gefellfchaft zu be-rcitcn. — Allcm Permuthcn nach muffe Graf Saint-Julicn noch im fublichen Frankrcich, wohin er sich aus ber Schweiz fammt Arthur, nach bem Todc be« prftcn Alexis begeben, auf den Majoratsgutern des letztern leden, obfchon bit jiingsten Nachrichten bahin gclantct, ber Graf Saint-Julicn Habe ben Prinzen Arthur auf bem ©tammschloffe fcincs BatcrS vcr-lasfcn unb sich von bem erroachsenen, nach modernem Geschmacke gebitbeten jungtit Manne mit ber Vcr-sichcrung getrennt, ihn nach seiner Riickkehr in bie Welt einzusuhren." Diese Erzahlung sicherte den glucklichsten Ersvlg. Der Herzog crhiclt die gunftigftcn Bcrichlc auf seine diesfalligen Schreiben. Wenige Tagc, nachdem Olympia in bem hcrrlichcn Thalc Saint-JulicnS Anspriichc auf ihrc Liebe, auf fein Gliick vcrnichtct hatte, Irafen bie Bricfc bcs Herzogs bei bem alteit Graftn Saint-Julicn cin. Dicfcr entbecfte jttzt feintm Pfltgtfohnc seine wendigkeit den Anlatz, die jetzige wirthschaftliche Krisis wirksam zu bekiunpfcn. Nach den Jntentionen dec Regierung haben aber die durch das Anlehen aufgebrachten Mittel einen doppelten Zweck, einmal die wirthschaftliche Krisis zu brseitigen und die fi> nanzielle Sundfluth zu stauen, dann aber, wenn die Besserung eingetreten, soll das Anlehen seine dauernde Verwendung finden, das eingelausene Bar-geld soll nemlich die Grundlage der Regierungs-thatigkeit zur Herstellung der Valuta bilden und der Nationalbank zugefiihrt werden. Wenn irgend etwas an der Matzregel zu ta-beln, so ist eS der Umstand, datz sie vielleicht viel von ihrer Wirksamkeit einbutzt, weil sie zu spat kommt. Der Finanzminister hatte, rechtzeitig mit Energie eingreisend, mit Umsicht das offentliche Jnteresse wahrend, die Katastrophe, w:lche den Geld-markt so surchtbar erschuttert, abwenden konnen; er hatte den Eintritt des Uebels vcrhiitcn, oder doch vielleicht vermindern konnen und er hat es nicht gethan, ja nicht einmal versucht, sondern dem matzlosen Treiben der Borsencligue unbehindert Spielraum gelassen, bis eS zu spat war. In dieser Beziehung hat die Ssfentliche Kritik, welche die Rede, womit der Finanzminister seine Borlage einbegleitete, tine Selbstanklage nannte, das richtige getroffen. Oester-reich laboriert infolge dcssen gegenwartig an einer Finanzkrankheit, gegen welche es kein unmittel-bar helfendes Recept gibt. Die Natur muh die Ge-sundung bewirken; die alles heilende oder das nicht Lebensfahige schonungsloS vernichtende Zeit wird wohl ouch hier ihre Schuldigkeit thun. Die Finanzarzte, welche beim ersten Wahrnehmen der Krankheils-erscheinungen keine Vorbeugungsmatzregeln zu tresfen verstanden, konnen jetzt bet der Heilung nur mehr oder minder rationell mitwirken. Aber es ist cine ansteckende Seuche, welche herrscht, und datz dieser nicht noch zahlrciche Opser ohne Ende fallen, dar-auf ist jetzt Bedacht zu nehmen. Der grohe Fehler liegt nicht in ben gegenwartig vorgeschlagenen Heil-mitteln, sondern in dem Mangel an richtigem Ver-stSndnis, in der Sorglosigkeit, womit man die Krankheit sich zur Epibemie entwickeln lietz. Politische Rundschau. Laibach, 20. November. Inland. In der Dienstagssitzung des Ab-geordnetenhauseS wurde vom Finanzminister der Staatsvoranschlag fur 1874 eingebracht. Darnach betragt das Gefammterfordernis 387*/10 Millionen Gulden, also um 2^ Millionen weni-ger alS im Borjahre. Bis Ende September lietz sich kein Einflutz der Krisis auf die Staatseinnah- wahren Berhaltnisfe. Obgleich betriibt, nicht der Sohn seines edlen Erzichers zu sein, den er kindlich vrrrhrte, empfing seine ehrgeizige Seele die Nach-richt seines hohen StandeS doch mit Freude, hoch-fliegende Plane hegend, um durch fiirstliche Macht vielleicht in den Stand gesetzt zu sein, was trennend zwischen ihm und Olympien lag, zu beseitigen. Er rilte zu ihr, die sein Leben erfiillte und ersuhr nun, wit das giitigr Geschick ihn ihr gleichgestellt. Er wagte damals noch nicht, sich ihr zu entdecken, weil seine Ansprirche noch nicht gellend gemacht waren; tr schied mit schmerzlichem Entzitcken von seiner Holden, von den seligsten Hoffnungen getragen. Der Herzog selbst fiihrte den Sohn in die mutterlichen Arme Jsabellens, welche dem lange ent-behrten, ihr theueren Sohne unverweilt die Regie-rung irbergab. Olympia war unterdessen zurirckgekehrt und horte von dem, was sich in ihrem Lande zugetragen, ohne cine Ahnung zu haben, datz Fiirst Arthur, den man in scinen Staaten fast verhimmelte, ihr gc-liebter Saint-Julien fei. AlS bald darauf der Ver-mahlungSantrag vonseite Arthurs bent Herzoge zugesandt wurde und jener zugleich in etnem Privat-fchreiben die romantische Gefchichte seiner Liebe er-zahlte, wurde unter den Mannern die Ueberraschung fur die Hrrzogin und Olympia verabredet. Alles men constalieren und durfte viescr Erfolg in den letzten drei Monaten nicht wesentlich alleriert werden. Die indirecten Abgaben ergaben bis Ende Scptcm-ber einen Mehreingang von fast drei Millionen gegen das Jahr 1872. Bezuglich ber Bedeckung lietz sich die Regierung angclegen sein, mit Rncksicht auf die vorliegenden Tharsachen in einer moglichst objectiven und niichternen Weise ben Voranschlag aufzustellen. Die bireclen Steuern crschcinm mit 87°/, „ Mill., bemnach um 27/l0 Mill, geringer praliminiert als im Vorjahre; besgleichen erscheinen bie indirecten Abgaben um 77/l0 Mill, geringer praliminiert, als es das factische Ecgebnis fur 1872 ausweist. In Berucksichtigung des Umstandes, datz in ben neun ersten Monaten des Jahres 1873 die Gebahrung mit den indirecten Abgaben gegen 1872 abermals ein Mehr deS Nettoertragnisses von nahezu 41/s Millionen ergab, erscheint der Voranschlag fur 1874 um 12 Millionen geringer praliminiert, alS es die thatfachlichm Eingattge fur 1873 ergebcn. Zu ben praliminierten Einnahmen von 365'/, 0 Millionen treten aus ber Verautzerung deS Staats-eigenthums, durch die Rate der Donau-Dampffchiff-fahrtsgesellschaft, durch den Verkauf der Franz-Jofefbahnactien und durch die bereitS fur 1871 und 1873 genehmigte Verautzerung von Rententitetn, zusammen IS7/,,, Mitlionnn, hinzu; fcrner flietzen auS den Bestanden bet Staatscentralkasse, nach Ab-zug beS fur bin Jannercoupon alS stehenden Kassa-stock refervierten Betrages von 25 Millionen, noch mindestenS 8 Millionen. Die Gefammtbedeckung betragt demnach 389®/,# Millionen, so datz ben Beburfniffen bes Staatshaushaltes fur 1874 ohne eine bcsonbere Crebitoperation genfigt werden und noch tin Ueberschutz von 2*/10 Diillionen fur das Jahr 1875 iibertrngen werden kanu. Die Ausfuhruugen des Finanzministers wurden beifallig aufgenommen. Der Finanzminister legte ferner GesetzentwQrfe betreffs der Forterhebung der Steuern und ber Bestreilung bes Staatsaufwandes bis Enbe Marz 1874 unb fiber bie Bemeffung ber Reifegebuhren fiir bie Mitglieder deS Abgeord-netenhaufeS vor. — Sodann beschlieht das Haus, der Kaiserin die Gliickwunsche des Hauses anlatzlich ihres NamenssesteS zu uberreichen, ferner tiber An-trag bes Abtes zu ben Schotten, Helferstorfer, dem Kaiser anlatzlich des RegierungsjubilaumS beefetben eine Gliickwunschadresse durch eine Deputation zu Lberreichen. Hierauf folgte die A d r e tz d e b a 11 e. Der galizifche Abgeordnete Dunajewski ist zwar mit der Behanblungsweise der einzelnen in der Adrefse be* ruhrten Angelegenheiten einverstanden, wiinscht aber, blieb daher eine geheime Intrigue bis zu Furst Arthurs Ankunft, worauf nach der officiellen Ver> lobung, zum Erstaunen der iiberrafchten Damen, das hochste Gliick die reinste Liebe tronte. Einige Monde spater folgte die feierliche Trauung und Fllrstin Olympia hielt an der Seite des Fursten Arthur zum andernmale ihrttt Einzug in die geschmiickte Residtnz. Von den Armen des Geliebten sanft emporgetragen, schwebte sie die Mar-morstufen hinauf, unb oben stand im hellen Kerzen-scheine bie blasse, freundliche Anna, welche ihr stilles Kloster nochmals verlafsen hatte, um in bie gotbenen Locken ihres Lieblings bie brautliche Krone zu flech-ten. Die frischen Myrthen von einer reinen, jnng-fraulichen Hcutb zum schimmernden Kranze gefloch-ten, prangten auf ber freubestrahtenden ©tirne der fnrstlichen Brant, der Braut zum zweiten male in derfelben Familie. Das brautliche Leben hangt voller Sluten! Aus ihrem ersten, vermeintlichen Paradiese entstand tin zweites wirkliches, wie aus einer Rose cine zweite sprictzt. Die Erde schimmcrtc der Braut entgegen, als ftiinde sie uber dem Boben, ben ber Futz berflhrtunb ftrciftc mit dem Haupte den glitzern-den Saum des blauett Firmamentes, wie in einem rofigctt Traumc. datz die Regelung des Vcrhaltnisses zwischen Staat unb Kirche in feine Matzrcgclung ber Kirchc aus-artc. Kowalski (Rutheiie) spricht fiir bie Adrcssc; bie Rcichscinhcit, bie Sichcrung ber Machtstcllung Ocstcrrcichs fei bie Parole, bie Gcltcnbmachung ber verfaffungsmatzigen Rechte unb Frcihcitcn auch fur ben ruthenifchen Volksstamm bie Ausgabc ber Ru-thenen. Cicnciala (Schlesicn) will Gcsctzc zur L-ichcrung ber Existcnz cinzclncr Nationalitatcn gcgc-ben schcn. Dcmcl bekampft in einer beifallig auf* gcnommenen Rede die Auslafsungen Ciencialas. Graf Hohen wart erklart namens seiner Gesin-nungsgenossen, sich geschaftsordnangsmatzig an der Abstimmung zu betheiligen, jedoch in ber General« bebatte nicht bas Wort zu ergretfen, weil bie Art unb Weise, in welcher die Wahlreform zu Stande qctommen, cine Verletzung ber Rechte ber einzelnen Konigreiche unb Lanber enthalte. Giskra tritt ben Ausfiihrungen bes Abg. Dunajewski ausfuhrlich entgegen. Dr. Razlag wiinscht eine Umarbeitung ber Abreffe burch ben Ausschuh, bamit in derfelben die Gleichberechtignng der Nationatitiitcn mehr betoni wcrde. Hermann spricht gegen, Foregger, Eo-ronini und Haase unter lebhaftein Beifallc fur die Abreffe. Der letztere betont nachdrticklichst die Uit« abhangigfeit dcS Staatcs von der Kirche. Nachdem noch Schaffer, HiSnigSnrnnn und Ryger fur, unb Dr. Vosnjak gegen die Adrefse gesprochen, wurde die Generaldebatte unb Sitzung geschlossen. Noch ist ber ungarifch « kroatifche A u Sglcich nicht vollzogen unb schon rufict man sich in A gram, um bas grotze Ereignis burch eine Hekatombc zu feiern. Die ..Agramer Ztg." kiindigt das Opferfest in einem Artikel an, ber nicht oerfehlen wirb, in ben weiteften Krciscn einen pani-schcn Schrcckcn zu verbrcitcn. Der Artikel procla-miert als bie ,,furnehmfie Anfgabe" ber Regierung, aus bent „Drcicinigen Konigreich burch Justiz unb Verwaltung einen muftergiltigen Rechtsstaat" zu machen, und urn dieses hohe Ziel zu erreichen, milffe cor allem eine grundliche Purification des Bcamtcn-standcs vorgcnontmen werden. Dies ist nun alltr-bings richtig; auch fann nicht geteugnet wcrbcn, bo§, wenn ber Bcamtcnstand unter Rauch seine Pflicht beffcr verstanden hatte, heute in Kroaticn manches andcrs unb cin zweiler ..AuSgltich" gar nicht noth-toenbig gcworben wart. Die Schonungslosigkcit aber, mit wclchcr bie „Agramcr Acitung" ein gan-zcs Fullhorn ber matzlosesten Beschulbigungen uber sammtliche bisherige ..Beamtenkreisc" ausgictzt unb bie Hartc, mit ber sie erklart, batz nun bie Zeit „ber Ermahnungen unb Warnungsrufe" voriiber, bagegert jene ber „unnachsichtlichcn Strcnge" gckom-mcn fei, latzt befllrchten, batz man in Slgratn anbereS meine unb andereS fage unb keineswegs jene Unbe-fangenheit Habe, welche zur befriebtgenben Lofung ber wichtigen Bcamtcnfrage erforbetlich. Man hiite sich in Slgratn, Martyrer ber ncucn Aera zu fchaffen, um fiir bie Martyrer ber Slera auch Platz zu ge-winnen. Das Beamtenmaterial, welches biefe Kreife zu tiefern vertnogcn, ist im Durchschnitt nicht Diet besser als bas gegenwartige unb man wirb ben Fricben im Lanbe nicht baburch fcstigen, batz man zahlrciche Familicn cinfach vom Tischc jagk, bamit sich anbere an bie gebeckte Tafel fetzcn konnen. Ansland. Im pr cutzif then Abgeordneten-haufe hat vorgtsttrn Finanzminister Eamphausen die Staatsrechnungen oorgetegt. Ueberfchuffe unb Ersparnifse bitben von jeher bie beneibenSwerthtn Merkmale bes prcutzischen Bubgcts, unb es man-gelt auch biesmal nicht baratt, denn die Schuld-tntlaftung belauft sich allcin auf achtzig Millionen unb ber bisponible Ueberschutz, mit welchem in bas Etatsjahr 1874 eingetreten wirb, betragt mehr als zwolf Millionen Thaler. Es ist cin gutes Vor-zcichcn fur bas Minifteratiancement Eamphausen'S datz er mit folchcn (Srfotgen seines specielleren Res-lorts vor die Kammcr treten fattn. Nach ben neueflen Mitthcilungcn aus B er -(in hat nun auch der Kaiser endlich seine Ein-willigung zu der Einsiihrung der obligato- rischen Civil ehe gcgcben und ist damit dieser hochst wichl'ge Factor in ber Losung her kirchlichen Frage seiner Cntscheidung naher gefiiljrt. Freilich steht noch das Herreuhaus, das schon einmal in ber neuen Aera dicse Frage zu Fall brachte, dec Einfuhrung drohend gegenuber; indessen ist kaum zu befurchten, dah dasselbc noch einmal eiitcn Conflict herbeizufiihren wagen roirb; rocnigftens konnte es ihm diesmal noch schlechter bekommen. — Die Wahlen zu bem Reichstage sollen Anfangs Januar und in Elsatz-Lothr-ngen Enbe desselben Monats stattfinden. Die Regierung Mac Mahon's hat in ber MontagSsitzung der versailler Nationalver-sammlung endlich offen bit Farbe bekannt. Der Marschall hat cine neue Botschaft erlassen, worm er bic Forderung ber Republikanec, bit Bollmachts-frage nur im Vereine mit ber Verfassungsfrage zu iofen, runbweg zuruckweist unb barauf befteht, bah die Kammer ihn b e b i n g u n g s l o S auf s i e b c n Jahre zum Prasidcntcn, somit zum Dictator ernenne. Jnfolge ber Botschaft rourbeit bic An-trage roieder an die Commission zurnckgelcitet und die Sitzung zu diesem Behuse auf einige Zcit unterbrochcn. Die Thatsache, bah Marschall Mac Mahon tin willenloses Werkzeug tit ben Handen Broglie's unb der Prinzen von Orleans ist, genfigt, um zu beweisen, wie Recht die Republikanec Haben, wenn sic bit Vollmachtsverlangerung nur unter ber Bebingung gtstatten wollen, bah bic Gewalten bes Marschalls mil constitutionellen Garantien umgeben totrbttt. Ein Vorsall, ben ber „Temps" crzahU, zcigt, in welchem Grade dec „loyale Soldat" die Marionette Broglie'S ist. Rouhcr, sagt bas ge* nannte ffllatt, hatle cine Untcrrcdung mit bem Marschall Mac Mahon gchabt unb ihn bei biescr Gelegenheit gesragt, ob cr nicht in cine Erstreckung seiner Gewalten auf suns ober scchs flatt auf zehn Jahre willigen wurde. Dtr Marschall Mac Mahon hattc crroibert, cr fur scinen Theil wiirbe sich mit brci unb sogar mit zwei Jahren begnitgen, aber seine Minister hielten bit Frist von zthn Jahrtn filr schltchttrbings unerlahlich. — Also hat Mac Mahon gegen seine bessert Utbtrztugung in seiner Botschaft cine siebenjahrige Prasibmlschastsbauer geforbert, wcil Broglie unb Consorten es so haben wollten. Einem in London angelangten officiellen Be-richtc bcs britischen Gcncralconsuls in ber Havanna iufotgc haben sich unter ben zu Santiago fusilicrten Gefangencn vom ..Virginius" in ber That fed)* *ehn brit ische Unt er thanen besunben. Die Depcschc bestatigt auch, bah bis auf ficbcn, worunter sechs unmuudige Negerknaben sich besunben, siimmtliche Gesangene ber Kugel verfielen. Deren Gesammtzahl ..foil" sich nach anbercn Nachrichten auf 158 belaufen haben. Allc biesc, mit Ausnahmc bon scchs amcrikanischcn Burgern unb sechzehn National- ober naturalisierten Briten, roarett burch die Rebellenjunta inNew-Aork angeworbene Spanier, respective Cubaner. Unttr btn fusilicrten Aankees bksand sich bekanntlich ber sogenannte General Ryan, tin notorischeS schlechtes Subject, ebenso aber ein gewisser Gratz Brown, welcher seit langem fur bic Jusurgcnten Spionsbienste gethan hottt. Dit amerifantfchc Prcssc verlangt bit Kricgs-erklarung an Spanien unb theilweise, rote bic „New* horf Times," bic Wegnahme von Cuba. Jm MU nisterrathe ber ..Union" fchcint man entschlossm zu ftiti, die Gelegenheit, bas Stcrncnbanner fiber Cuba duszustrcckcn, diesmal nicht unbenutzt vorubergehen iu lasscn. Ffir ben Fall, bah ber spanischtn Rc-Dicruttg ber Willc ober bit Macht zur Genugthuung ti«b ber geforbertcii Bestrafnng ber Executoren in St. Jago sehlen rotirben, hat ber Miniftcrrath bic knergischesten Mahregeln in Aussicht gestellt. Diese Drohungcn gewinncn ledhasten Nachdruck burch bas ^uslausen ber atlantischen Nordescadre, die fur dm auhersten Fall bic Bestimmung haben wtrb, ^Merikanische La n b u n.gs truppen auf Cuba auszuschiffen. Zur Tagesgeschichte. — Der Dteizehnte bei Tische. ES ist ein alter VolkSglaube, bah, roenn dreizchn Pcrsonen bei Tische sitzcn, cine bacon im Lausc bes JahrcS sterbcn mttfse. Es ist bekannt, bah »tete Leute, bic sonst sehr verstanbig stab, mit cintr qeroissen Scheu an biesem Hbcrglaubctt hiingcn, roenigcr befannt bttrste inbes ber Ursprung ber Sage sein. Man will ihrc Enistchung aus bem Buch ber Biicher ablciten. DaS ncue Testament crziihlt unS: ChristuS sah bcim hei» ligett Abenbmahl mit scinen zwLls Jttngctn zu Tisch unb sprach bic Wottc: „Einer unter (Such wtrb mich vcrralhen I" JubaS that also unb ChristuS siarb ale ber Drcizehnle befl MahlcS am Kreuz. — Es laht sich nicht verkennen, bah bicsc sinnige AuSlcgung cini« gen Wetlh unb cine gewifse Berechligung hat. Local- unb Provinzial-Angelegenheileu. — (Anliihlich bes Kai set jubiliiume) rocrben auch fdmmtliche Hanbcls* unb Gcwcrbc tammcrn OcstcrreichS bem Kaiser cine Adresse ttbet« reichen; bet Text becselben wurbe in eincr Versamm-luug berjenigen Mitglieber unb Vertretcr ber Kam« mem, welchc bem ReichSralhc angehoren, bereitS sest« gestellt. Jebc einzelne Kammer erhalt ein Blatt ber Abresie, auf welchem sich siimmtliche Kammermitgliebcr unlerzeichnen; ttbcttcichl soll bic Abresse burch cine gcmcinsame, aus alien Kammern zusammcngcsctzte Deputation werbcn. Der Text gebenft bee Umftanbcl, bah kurz nach bem SRegictungSantritte bcS Kaifcre bic SSerorbnung funbgemotht worbcn ist, welchc baS In« stitut ber Hanbelskammern in Oesterreich begrtinbetc; banu folgeu Versicherungen ber Ergebenheit unb Loya-litfit unb bae Versprechen, bah ber ostcrreithischc Handels« unb Gcwcrbcstanb wie btsher so auch fcrncr ein emfigcr SDZitarbetter auf bem Gebictc be# gcistigcn unb witihschaftlichcn LebenS unb ein forgfamer Pflegcr be* VLlkerfriebenS fein roerbe. — (Das Namensfcst Jhrer Majestiit ber Katferin) wurbe gestern auch im hieftgen Strashausc am Kastellbcrgc burch Abhaltung eitteS solennen HochamtcS gcfcicrt. Am Schlufle dcS GotteS-bienstes wurbe bic BolkShymnc von ben ©trfifltngen abgcfungcn. — (In ber LanbeSauSfchuhsitzung vom 17. b. M.) wurbe tiber Anfuchen ber train. Spatkasie wegen Abtretung cineS ThcilcS dcS Burg-gartenS behufs Erweiterung ber Strahe vor bem neuen Dberrcalfchulgcbdubc befchlofsen: bem (rain. Lanbtagc ben Antrag zu stellen, vom Burggartcn kcincsfalls irgenb einen Grunbcomplex abzutrcten, wohl aber bic Ent-fernung ber stark belaubtcn Baumc auS biesem Garten zu veranlaffcn. — (©pen be.) Frau GrLfin Sophit von AutrS-pcrg-Chortnsky, odcrste Schutzsrau-Stcllvtrtreterin bcs ®Ufabeth«ftinbetfpital0, hat auS Anlah beS a. h. Na-menSscsteS Jhrer Majcstiit ber Kaiscrin Elisabeth, biesem Spitale zwanzig Gulben i). W. gefpenbet. — (Der S a n beSco m m i f f ion zur He bung bet Pfcrbczucht) in Strain wurbe vom Merbauministerium bebeutet, bah c6 flit bae Jahr 1874 nicht mbglich fet, bie crbeietten 5 Hengstc zur Belcgung ber LanbeSftuten abtaffen zu tonne«. — (Das SJlilitdrconcert,) welches gestern im Casinoglaesalon fiattfanb, war rninber gut befucht; eS wurben einzelne Nummcrn bcs Programme«, auS welchem wit ..Carncvalebilbcr" von Strauh, unb bic Duverture zur Operettc „Der ©chmuggter" hervotheben, von ben Auwescnbcn freunbtich aufge* nomuitn. — (WolfSjagb.) Montag ben 24. b. M. wird von ber ffirstl. Winbischgtatz'schcn Hetrfchaste-verwaltung cine grohartigc WolfSjagb veranftallet. — (DaS ncue Oberrcalschulgebiiubc in Laibach.) Die vom hohen Untcrrichisministerium eingcsetzte Commission fUr bic CollectivauSstellung beS Lstetteichischen UnterrichteB hat auS Anlah ber Well-auSstellung einen „Bcricht Uber baS Lstctreichifche Un= tettichtSwefen" (Wien 1873) vcrbffentlicht, welcher in bent vom RegicrungSralhc Dr. Eduard Walfer tebi- gierten Theilc, ber ben Titcl..Schulbauten unb Schul-hygiene" fUhrt, cine liuh-rst gUnfitgc Beurtheilung bei Planes unfcreS neuen burch bie befonbere Munificcnz bes laibacher Sparkasscvercinee erbauten Obcrrcalschul. gebaubee enthdlt. Da sich bicses competent«! Kteifett entftammenbe Urlheit auf ein heimifches, bem wichtiz. st-n aUgemeinen Jntctcffc, bem bcS UnterrichtS, ge* wibmetc Institut bczicht, so nchmcn wit mit Bcrgnii« gen Anlah. ben Bericht Uber biefen, auebtUcklich ate Mustergebiiubc hingestellten Bau wLttlich zu citieren Wit lesen baselbst: ..Krain. K. k. Obettcalschulc m .Laibach, eon Bellon cntworfen (Zcichnungen in ber „Beilagc.) Die tabcttofc Situation schon weiflt auf »cine tunbige Hanb hin, welcher bic Pltine entstammen. ,DaS ctwa 85 Meter lange unb 28 Meter breitc „@ebtiubc mit miichtigem Mittelbau, in welchem sich .Stiegc, Aborte unb Lehrfale befinben, ist von alien .Seiten frci nnb von ©arlcnanlagen umgeben. RUck« „ warts ist cine fchLnc, mit Garberobcn, Abortcn, Piffoire, „Requisilen- unb Zufchancrraume vetfehene Winter'. ..Turnhalle, fcrncr ein Sommer-Turnplatz unb ein „VcrfuchSgarten angebracht. Im Haufe felbft sinb eben« .erbig baS 15 Meter breitc Vestibule mit trefflichen „Trcppenanlagen, Corriborcn, Abortcn unb Piffoire, „ferner 4 L-hrsa'e, ein Mobcllierfal, bie ShemielocaU« ..taten, ein Career unb ©chulbienerwohnungcn angelegt. ,3m crsten Stocke ber Festfaal, burch 2 G-schoffe auf. ..ragenb, 2 Zeichenfale fammt Mobelleabineten, ein .eigener Saal zum Z-ichncn nach Mobellen, 2 Lchr-..zimmer, bas Archiv, cine SchUlcr- unb cine Lehrn-.bibliothef, Gonferenzzimmer, DircetionSkanzlci und „bie DircctotSwohnnng mit eigener Stiege, Corriborcn, .Abortcn rc. rc. DaS zweitc Gefchoh bcherbetgt 5 Lehr. ..zimmer, 2 ZeichcnfSlc fammt kabineten, baS fchLne »phyfikalifchc Cabinet fammt Hvrsaal unb Dbfcrvato. „tium, einen Saal fttr bas Mobcllzcichncn, bae .naturhistorifchc Cabinet, Professorcnzimmcr u. s. to. „3n bem schr gut gelegencn unb hohen Kcllcrgcschossr „ifi ein chcmifchcS Laboratorium, bic Bmnnstubc zur .Wafscrlcitnng fttr bie cinzelnen Stvckwcrkc, Mcitz-„nere Luftheizung, Depote rc. untergebtacht. Die ..ptachtige Faxabe zcigt einen fchbnen Mittelbau mit „bem hoch aufragenben Dbfemtorium. Allc Einzeln« ,h"len bee Planes zeugen von gtoher Sorgfalt unb .vcrbicnt bae in ber That volltom-»ment Haus m it Rccht ben Titel eince .Mustcr-Rcalfchulgebiiubee." Diefern Be« richte ist ber auf feche BlSttcrn gezeichnete Plan bee ©ebfiubee beigefttgt. DiefeS hiichst ttthmliche Urtheil, fowie auch ber befannte Umstanb, bah bitfer Plan bei ber heurigen Wcltauestellnng mit bem Anerken. nungebiplomt auSgezeichnet worden ist, geben erfren* lichcS Zeugnis, bah biefer Bau auch auSwarte bic per-biente Aufmetlfamleit auf sich gczogen hat unb sich aujjethalb ber Grcnzen unfcreS engcrcn BaterlanbeS ale Mufterbau cincr aUgemeinen Anerkennung erfreut. Der Spatfaffeoerein als ©rttnber bicfce PrachtbaueS, ber ein Slolz unfcree Kronlanbee, tine atchitektonifche B«rbe unfercr Stabt ist, hat sich babutch ein wUr-bigee unb bleibcnbeB Denkmal auch flit Ittnftigt Zeiten unb Gefchlcchtct gefctzt. — (Zwei Schabenfeuer.) Im Haufe bee Gregor Trcvce in Preserje, Bezirk Stein, broth am 30. v. M. um 5 Uhr nachmittags, angeblich bnrch Un* vorsichtigkeit ein Schabenfeuer aue, welchce, nachbcm Hilfe fchnell am Platze war, nur einen Theil bee Daches einafchtrte. Der Schaben betrfigt 300 fl. unb ist vetsichert. — Am 12. b. M. um 4 Uhr morgcne ent= stanb aue eincr bisher noch unbefannten Urfache in bet Henfchupfc bcs Keufchltre Johann Bibar in Mi-chaelstetten, Bezirk firainburg, tint Fcucrebrunst, wv-butch biefe Heuschupft, bae WohngcbLube bee Bibar fammt Stalling unb Dreschboden ncbst sLmmtlichcn Vorrcithen unb 140 fl. Barschaft etn Raub berglam-men tvurben. Der Gcsammtschaden bctrtigt 1000 fl., ist aber nur mit 400 fl. vetsichert. — (Lack ober Prebil.) Am 15. b. ttbet* reithten bie kttstcnlandischen Deputicrten Brola, San-brineQi, Nabergoj unb Teuschl in ber taijetlichen (Eabinetstanzlei cine mit 12.000 Untetfthriften vet« fehene Petition um enblithe Durchsfihrung der L acker - oder Prcdilbahn. Dec Minister BanhanS, der diefe Deputation gleichfalls empfinq, erlliirte ihr gegeu-llber, er werde dieSbezUglich im ReichSralh leme Lor-lage eiureichen, die Regierung rotitbe cber nichtS da-jegtn einzuwenden haben, roenn fid) der Reich-raih due eigener Initiative flit cine der beiden Linien ent-fdjcibc* sollte. — (Theater.) G-stern gab die Direction bag allerortS mil Beifall aufgenommene Schweizer.sche Lustspiel „Epidemisch" vor schlecht besuchlem Hause. Wa» nm alk Welt gestern bag Publicum abhielt, tine intereffantc Novilat zu besuchen, ifi uns unklar; sollte ora Enbe bet Titel beS Stvckes zu viel an un-fere epibemrcreiche Gegenwart erinnert unb bic State tin Choleralustspiel erwartet Ijaben ? DaS Sliick bafictt auf ber Spibemie der BLrsenspeculation, jedoch ohne felbe cigentlich zu verurtheilen, sondern vielmehr zu verhimmeln. Ein Madchen ist nemlich in einen Lieutenant verliebt. (Hierauf bezieht sich ber Titel veS Stlickes nichl, obwohl bag ouch epibewisch werden fann.) Der Lieutenant ist in tag Mabchen verliebt, was cigentlich cine epidemische Erscheinung ist. Das MLdchen ist atm, ber Lieutenant noch mehr als bag, tr ist verschuldet. Die Tante beg Mabcheng, bei der basfclfcc lebt, ist in ihren Mann verliebt, wag schon einc mehr sporadische Erscheinung sein dLrfte, der Mann, ein Major, ist — schon ein feltencr Fall — in die gran verliebt. Der Major fjtfjjt bag Borsenspiel, bic Frau spielt Heimlich auf bet Borse. Jnfolge von Lerwechlvng von Briefen nun spielt der Lieutenant anflatt slir die Mojorin, fur seine Geliebte ohne dercn Wisien auf ber Boise, unb geroinnt flit felbe an SSorfenbifferenz die Caution unb fie heiraten sich. Die Majori« abet wird siir ihre Heimlichkeit gegen thten Mann bamit befltaft, dotz sic auf der Borse ihr Geld ver-liert. Man si.ht also bic Moral, Mdtdjen ohne Geld, iie in Lieutenants verliebt find, sullen ’g einmal auf ber BLrsc versuchcn. Die oben erwahnte Beiwcchglung »it den Briefen sUhtt nun zu einer Reihe der drol-ligflen unb drastischsten ©ituationen unb Szenen, so bag bar Publicum ben ganjen Slbenb au6 bem Lachcn iiicht herauLkommt, unb der Erfolg beg SMckcS, trvtz beg schwochen Schlnffes ein dutchschlagender war. Alle Darsteller trugen hiczu reblich bet, Frl. ©olivet; war reizend, Herr Kohler schus in seinem gemllth-Iicheit, bramarbasietenben alien pevsionierten Obeist kturwitz cine kostliche Gestalt, Herr Snpan ale Portep^esiihnrich fpieltc feme Nolle auf tag ergctzlichste, Herr Lakner haitc stets mehr Erfolg, wenn er sich bog Uebersprndeln ber Worte abzewohnen tviitbe. Auch Frl. Brambilla, Frau Gottich, Herr Marie nS unb Herr Miba uer unterstiitzten burch ihr Eingreifen ben Erfolg beg Abends aufe befte.____________ iftngcjcnDet. Allen Kranken Kraft unb Gesmrdheit ohne Atedizin unb ohne Kosten. Revalesciere du Barry oon London. Jttine jkrankheit vermag bet bclicatcn Bevaleeciire da Barry eil ersiehen. unb tcjcitint biefelbc ohne Medizin unb ohne Soften all, >ta.en-, S!erven-, $roft=, 8ungen>, Leber-, Dritsen-, 6. in Wien, Wallftsohgaone Sr. 8, inLalbaoh te: E. Blahr, sotoie in alien ©fatten bei guten ilxvthekern unb Eve-zercihandlern; auch ucrsenbel baS wiener Han« nam oUea ®egenbec neaen Poftanw?iiuna 'Cer Nachnabme. Angekommene Fremde. All! 20. November. Stadt Wien. Vogel, Fabritant, Wackberg. — Stra° her, Rcisender, Wien. — Tender, I. t. Beamier, Jdria. — Jeggcr, Sieifenber, Deutschland. — Prettenhofer, Groz. — Baratty, Agent, Wien. — Juzek, Sagor. — Weiv-fteiner, Director, Graz. Hotel Klefant. ^etfdie, Attenmarkt. — Ulcar, Pfarrer. —• Pleschitz, t. k. Feuerw., Zeyer. — Spitzer. Wien. — Dangl, Waidhofen. — Staudacher, Klagensurt. »Bohre«. Eertl. — Lewicnik, Geschastsmann, Villach. Berstorbene. Den 18. November. Pant Stor, Hntmachcrgefclle, 48 I., Civilspital, Lnngenvbem. Den 19. November. Maria Ziler, Lpinnfabrik-arbeiterskinb, 2 I. 10 M., St. Petersvorstadt Nr. 48, Fraisen. — Johann Zagorc, k. I. Kerkermeister in Pension, 64 I., Stabt Nr. 124, Herzbcutelwassersucht. - Anton Mihevc, Fiakerskind, alt 17 Monate, im Filialsspitale an ber Polanavorstadt Nr. 58, Blattern. Der Ueifmuf von Max Grillo ,«» Graz banert im Hotel Elefant“ Nr. 1, I. Stock, bis SamStag. (605) Gebenktafel Bbtr bic am 22. November 1873 flattfinbcnben Licitationen. 1. Feilb., Bozic'sche Besitzrechte,.Gradische, BE. Wip-pach. — 3. Feilb., Pozlcp'sche Real., PleKivca, Bi8. Laibach. — 1. Feilb., Weber'sclie 3ie.il., Zalilog, BE. Lack. — 2. Feilb., KovaW'sche 8»eal., Ponilve, BE. Laas. — 2. Feilb., Gerl'sche SHeal., Oberseedorf, BG. Laas. —• 2. Feilb., Gra^ blovic'sche Real., Zagorica, BG. Sittich. —• 2. Feilb., Premrn'sche Real., Porotsche, BG. Wippach. — 3. Feilb., Nic'sche Real., Wippach, BG. Wippach. ~ 2. Feilb., @to-jan’fche Real., Lancovo, BG. Radmannsdorf. — 2. Feilb., ffierlovtfjche Real, ad Thurnamhart, BG. Gurlfelb. — 2. Feilb., Tancig'sche Real., Oberigg, BG. Laibach. 1. Feilb., Centa'sche Real., Rupe, BE. Grohlaschitz. 3. Feilb., Zdravje'sche Real., Goric'ica, BE. Laibach. Laibach, Hauptplatz Nr. 313, empfiehlt ihr nett errichtetes Warenlager, als: Herreai-^embtn, Hemd-Einsatze mit langer 11116 £me«= brnst, auch gestickt, Gesundbeits-Leibchen, Sacktiichrr, Hals-kragen, Umleg- unb Stehkragen vou mobernster Fa^on uni jeder Halswcite, Manchetten; liamen-£cmfcen, Unter-hosen, Nachtcorjetten, Unteraimel, Schiirzen uud Unterrocke-(roei| und farbig), Rohhaar-Rocke, Slriimpfe, Balist-Sack-tiicher, Haar-Netze, Haar-Einlagen, Haarziipse, KimleB--Haubchen und Leibchen, Barter! unb Striimpfe. Ueberdies werden alle Arbeiten in Weitzwasche, Kleidern und Hiiten ________aiigeiiommen.______(604—3) Iedes Quantum echten Maliner Kren in Bund i 20 Stiick gebunden a 16 fl. per wiener Zentntr. ofjeriert Y. F. Kiatllek (598—4) in Knttcnbcrg. —BBMB——M Lvurernn». I'aibod), 20. November. NadbtS ftcrnenheU, morgens Nebel bis gegen mittag an . Telegramme. (Orig.-Telegr. des „Laib. Tagblatt.") W i e 11, It). Nvvkinber. (Ab^eord-nctcntjaue.) Der Berickterstattrr »Herb st schlirHt die Generaldebatte fiber die Adreffe mit andrrthalbstiiiidi^er. wit lebbaftem Dei-folle nufflenummnicr Nede. In der Spe-zialdebcitte wird sodanii die Adresse unver-andert onflenommrn. Der President theilt mit, dost die nod) nbwesrude« Ab^eord-neten zuin Ersckeinen im Hanse aufgefvr-dert wnrden. D06 Sultcoiniti* deS vvlks-wirthschaftlichen 2i!mSfdmffce bfontrflflt die SBcfdxiffnnfl der SO Millionen durd) ein Silbernnlehen oder durd) Nentebegrbung und Verwenduii«^ derselben zur Forderung deS 6^iseiibcihnb»iucs, zur 28ed)selescomp-tiernn,; und zur Crthrilnnff Von Vor-scdufsen gegen Verpsandung von Wechseln oder 3S>otcii oder itilnndifd)vr StnatS- oder solcher Werthpnpiere, weld)e gesetzlid) zur frud)tbringenden 2lnlegung von Pupillar-geldern verwendet werden durfen, sodann gegen Derpfandung von dirolitriten oder hierauf einverleibten ^xvrderungen, endlich zur Ertheilung von Dvrschiifsen gegen SBfirgfdmft drittcr Personen. In der 2lbendsitzung des volkswirthschafilichen Aussd)ufses wnrde die beantrcigte Credit-operation unb der Artikel betrrffs der forderung deS Eisenbnhnhanes, dcSglei-d>vtt Lie Resolution angenonirnen: die Ne-gierung Habe fofort fur die Bestellung von Schienen, Mascbineu unb WaggonS fur die Leluchov Tarnower und die istrraner Bahn zu svrgeu. Bei Josef Knringer Niederlage der vuftzttg-Vl-rscblieftnngSmittel aus Baumwolle fur Fenster und Thiiren, wodurch jeder kalte Lustruq vermieden und Brennmaterial erspart wird; fiir Spiclwcckc von 4 bis 120 Siiicke spielend; PraAtwerke mit Glockenspiel, Trommel unb Glockenspiel, Himmelsstimmen, Mandoline, Expression rc. Ferner Spieldosen von 2 bis 16 ©tiicfe spielend, NeceffaireS, Cigarren-stcinder, Schweizerhansche, Photographiealbnms,Scl>rcib-Sciige, Handschubkasten, Briefbesckwerer, Cigarrenetuis, Tabaks- und Ziindholzdosen, Arbeitstische, Flaschen, Bierglaser, Portemonnaies, totiihle rc., a lies mit Musik. Stets das neneste empfiehlt I. >H. Heller, Bern. Preiscourante versende franco. (583—2) Nut wer direct beziebt, erhcilt Heller'sche Werke. Wiener Borse vom 19. November. Staatsfoiids. Sperc. Renie, oft.Pap. bto. dto. dft. in ©ilb. Lose von 1854 ... Lose von i860, ganzc tiofc von i860, ftiinf Pramiensch. v. 1864 Gr undent!. - Obi. Steiermark zu 5 pEt. Lkarnte.l. ftram. n. Mstenland 5 „ tingorn zu. . 5 „ ttroat.u.Slav.5 „ Srekenbitrg. zu 5 * Acticn. Nationalbank . . . . Union - Bank . . . . 6ret itanftatt . . . . Vi. 6. EScompte-Ges Anglo.-osterv.Lank . Deft. Bodencred.-A. . Oeft. Hypoth.-Bank. Steier. Escompt.-Bk. Franco - tiuftria . . Rais. Ferd.-Nordb. . Sttdbahn-Gesellsch. . Sais. Elisabety-L ihn. tkarl-Ludwlg-Lahn. . Siebenb. Eisendahn . blaatSbahn . . . . Kais. ^ranz-Josef-b.. Ktinfr.-lbarcfcr LlfSld-Fium. Bahn . Oeld. 68.40 72.90 v3.bi, l< 1 25 108 -133 50 89.50 s9.50 75 -74.-78.- Ware 68.80 7:t. 10 94.-101 50 109.-134.- 90.50 90.50 75.75 74.50 73.50 Geld 9 5. - 957. 124.60 1*5. 219. 219.50 850. 185'. 143.75 144. Oeft. Hypoth.-Bank. l Prioritats-Obl. Eiidb.-G-s.zu 500 Fr. bto. BonS « piit. Rordwb.ost. CM.> ®ie6.-S.(*00fI. 6 2B.) SlaatSbahn pr. Stiick StaatSb. pr. St. 1867 iKijbotfi). (SOOfl.o.ffi. Kranz-Jos. (200 fl.S. Lose. Credit 100 fl. S. SB. . Don.-Dampsich.-Gcs. ,u 100 fl. im. ■ . Triester 100 fl. CM. dto. 50 fl. S.IB. , Ofenet . 10. si. o.W. W«re 86,— 110.751111,25 looido 10li— 84.— 135 -128 -92.75 103.— 84 2L 136.— 129.— 93.26 103.26 20.- 21.- 40.— 41. 2015 2020. 163.-|164-217.- 2 8.— 2.1.- 2»2.— 386.50 20y.- 89.85 327.- 210.- 144.— Palffy . „ Clary . n St. GenoiS^ Windischgratz Waldftein . Keglevich . RndolfSAft. 40 40 , 40 , 40 , 20 , 20 , 10 , 10 , Wechsel(3$ion.) Kugeb. 100 si. liidd.W. Stantf. 100 ft. , „ London 10 Pf. CterL Paris 100 Fica»cS • Mtlnzen. 163.— 92 50 56!— 23.50 34.— 23. 31.50 23.50 23.— 24.50 14.— 168.5# 93.— 5?!— £4,— 35.— 23.56 32,— 24.— 23.50 25.-16,— 96.75 96.— 95.50 95.8» 113 40 113.5» 44.60) 44.70 91.10 »ail.. ,5.43- jo.44-^ 80.251 80 50 20-KravcSftLS . . .jg.OK 9.0$ —98.50 Preutz. Kassenscheine .1.70- 1.70— >4.50 Silver........................1108.75; 109.^—* Pfandbriefe. «atio». 6.2B. verloSv. Lug. Bod.-Lrevirauft. LLg. Lft.Aod.-«Lrebit. b#o. in 88 I. rLckz. . Telegrapdiscder CurSbericht Haltsni, dann Heitev, Sonnenschein. W a r ui e: morgens Rbeiimatismns oder Gicht Leidende fehj L" emPietjiett. am 20. November 6 Uhr — 6 0", nachmittags a Ubr + 17' C (1872 +1 1 iSDe fiir 1 Fenster 5 tr., siir Thiiren 8 kr. DaS Befe- _ Papier-R-me 68.30—S. ver-Rente 7^,90. — 18^_ 9.0*, 1871 4- 2 0".) Barometer im Fallen 737.75 stigen der Baumwollcylinder gkschiehl^einsach Mlt Gummi Staat0»fflnlebe» 10^, moanlten ^ as Millimeter. DaS gefirige LageSmtttel ter Warme — 19°, und hmdert weder das Oesfiicn noch L-chliejzen. Anf Ver- j —London 113,70^ ^>>lber >08,90. — St. t. MItn;-Ducu nm 5.0’ unter dem Normale. 1 lan gen wird die Berschlietzung anch besorgt. --------so-Francs-stilcke 909 /,. _____________ Dr«ck eon Jzn. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach. Berleger «nd fiir die Redaction vcrantwortlich: Dttomar Bamberg.