^t. 265, Samstag, 19. Novcmbn 1892. 111. Jahrgang. kmbacher Zeiwng. ""3n!et«e b z".^a st-,?50, FNr d!r Zustellung in« Ha»« «,an,jührl« fi. l, - Inser und sseiertaar, H>te »dm»«<»?»tt»» befindet ftch »ongre!«plllh Nr, l», die Nttzaett«» Vahnhosgasse Ni. i5. VpiechNlinben b« Redaction täalick v r7ie k" Pälffy - Daun Fürsten vonTeano ein ^ h?m Grafen Maria Johann Blanken- leihen g^"ll"ererswürde taxfrei allergnädigst zu 5"l,üchst ,""° k. Apostolifche Majestät haben mit MkstaHe« ^, Mnetem Diplome dem Obersten des '"" des ^? Kirchner von Nentirchen als »n ^ninkl>^ "s ^r eiferncn Krone dritter Classe ^ädlH. l>" Ordensstatuten den Ritterstand 'a" tu verleihen geruht. höchster l?^c/ Apostolische Majestät haben mit vom I I. November d.I. dem in Wien Wilhelm Dinstl das ^'hen g^^lluz-Ioseph.Ordel,s allergnädigst zu c„ ^elfc>. ' "--------- i^Men' 'F'"""zdirection für Krain hat den Finanz-^lx.z^2 Konscheg zum Steuerinspector ^^^^lasse ernannt. ^ichtanMcher Weil. "^ndlilnsseu des Neichsrathcs. ^. ^ zn ' --Wien, 17. November. ^^!>ist3^ b" heutigen Sihnng beantwortete ^s P ^te„ q^l. Steinbach die Interpellation der ^si?"t>ttliH","" U"t> Genossen wegen Gewährung H>,g^n Schn^s si,, hie Verzehrungssteuer-V' ^ Neck, bcchin. dass es zur Klarstellung des ^hins^??er Steuer-Abfindungsvereine, ins-^^l>e N °rr Fleischsteucr. die Verfügungen ^w/" fch^s. ^"^lgh'n in den Solidarabfiuduugs-<« ^^llt werde, dass der Abfinduugs-<75. mit w?^ zustehe, anch die Gesellschafts-^ge > zutn M"' "" gegenseitiges Uebereinkoinmen ^,.M zusia?. ""«spllnfchale zn leistenden Aei-^Vlirei,' "^°e komn.t. die tarifmäßige Besteuerung ^?tio!i k./^, '"ister beantwortete ferner eine !?'e« ^li!,t)s."^ "bgrordneten Lnbich und Genoffen l»h'M die m "Gleichung, indem er darauf hin-^.3 entschMenlng '"' gegenwärtigen Zeitpunkt ^Mo^^netzen könne, auf diese Angelegenheit Die Abgeordneten Schle singer und Genossen richteten folgende Anfrage an den Finanzminister: «Welche finanzielle Vorsorge ist für die Versorgung ! der Familien der mobilisierten Militärpersoncn für den Fall eines Krieges getroffen, und wie hoch und nach welchen Voraussetzungen berechnet stellt sich das eventuelle Erfordernis dar?» Sodann wurde zur Tages-j ordnnng übergegangen, das ist zur Fortsetzung der Ge-! neraldebatte über das Bndget. Der erste Redner. Abg. Dr. Slavik, klagte über die Zurücksetzung der Czechen bei der Besetzung von Aemtern und über angebliche Uebergriffe der Polizei und der Gendarmerie. Redner besprach hierauf die Reichsraths-Wahlordnung, welche eine derartige fei, dass die eigentliche steuerzahlende Bevölkerung im Reichsrathe fast gar nicht vertreten sei. Er beklagte die Versumpfung des Parlamentarismus in Oesterreich, durch welche das Recht der Antrag-stellnng seitens der Abgeordneten illusorisch geworden sei. Werde einmal doch im Abgeordnetenhause ein der Regierung unliebsamer Beschluss gefasst, so werde er im Herrenhause wieder annulliert. Der Reichsrath sei keine Volksvertretung, kein Parlament, welches alls die Volkesstimme hört, sondern nur dcr Regierung diene. Redner erklärte schließlich, seine Parteigenossen werden unentwegt eine Regierung bekämpfen, welche dem Volke feine Rechte vorenthält, und sie werden stets für die Interessen des böhmischen Volkes eintreten. Abgeordneter Dr. Zncker bemerkte, dass die Gelegenheit, über öffentliche Angelegenheiten zu sprechen, immer mehr verkümmert werde. Die leidige Cholera habe der Regierung Gelegenheit geboten, verschiedene Versammlungen in Böhmen hintanzuhalten. Redner will vor allem die Interpellation des Abgeordneten Dr. v Plener inbctreff der Freisprechung des Tischler» gehilfen Bosäk besprechen. Dieselbe habe große Ver» breitung gefunden und die Folge davon seien ungerecht' fertigte Urtheile über Prag nnd eine wirtschaftliche Schädigung dieser Stadt durch die Schmälerung des Fremdl'nveikt'hres. Redner erörterte hierauf eingehend den Fall Bojäk nnd vertheidigte das Urtheil der Geschwornen, für welche der Schwachsinn und die Trunkenheit des Angeklagten genügende Gründe zur Freisprechung gaben. Redner beklagt es, dass dem böhmi» sch.n Volle Hindernisse entgegengesetzt werden bei seinem Bestreben, seine nationale Cultur zu heben. Und trotzdem würden die Resultate dieses Strebens bei jedem unparteiischen Beobachter Bewunderung hervorrufen müsseu. Es sei ciue außerordentliche Entwicklung, welche die böhmische Nation auf allen Gebieten der Kunst und der Literatur aus eigener Kraft zu erreichen wusste. Man erschwere den böhmischen und slovenischen Kindern die Erlernung ihrer Muttersprache, und doch sei die Erhaltung dieser Sprachen gewiss nicht vom Nachtheil für die anderen Nationen. Er besprach sodann das böhmische Staatsrecht und die böhmische Königskrönung und erklärte, dass das böhmische Volk daran festhalten werde. Abg. Dr. von Plener trat den Ausführungen des Vorredners entgegen. Es sei nothwendig gewesen, den großen Eindruck, welchen der Fall Bosäk in der ganzen deutschen Bevölkerung hervorrief, zu constatieren. Redner würde es begreiflich gefunden haben, wenn auch von czechischer Seite ein Ausdruck des Unwillens über die Affaire laut geworden wäre, und es wäre dies gewiss für die Interessen Prags nur vortheilhaft gewesen. Dass der Fall bei den Deutschen Entrüstung verursachte, sei wohl selbstverständlich. Redner erörterte sodann die Sprachenfrage und wies hin auf die Nationalitäten-Conferrnz im Jahre 1886. Wenn dieselbe auch resultatlos verlaufen sei, so dürfe man doch hoffen, dass ähnliche Bestrebungen schließlich noch von Erfolg begleitet sein könnten, wenn von beiden Seiten Nachgiebigkeit herrsche. Man dürfe an der Löjung der Sprachenfrage nicht verzweifeln, denn sonst wäre jede Ordnung in der Administration und im öffentlichen Leben Oesterreichs unmöglich. Aus die Frage des böh» mischen Staatsrechtes wolle er sich jetzt nicht einlassen. Man könne nicht verlangen, dass die Czechen diesen Programmpunkt, für den sie stets so lebhaft eingetreten sind, feierlich aufgeben. Aber er müsse sie fragen, ob sie sich denn einen Erfolg verheißen, ob sie überzeugt sind, das Staatsrecht zu erreichen. Redner betont, dass das böhmische Staatsrecht niemals verwirklicht werden könne und erklärte, dass er sich eine Cooperation seiner Partei mit brn anderen Parteien auf gewissen politischen Gebieten recht gut vorstellen könne. Seine Partei sei auch stets bereit, zu einer derartigen Action die Hand zu bieten und unter den entsprechenden Cautelen mit den übrigen Parteien zusammenzuwirken. Schließlich bemerkte Redner, dass die gestern gemachten Ausführungen, als ob die Partei sich geändert habe, unrichtig seien. Abg. Dr. Geßmann bemerkte, dass der Ursprung seiner Partei sie darauf hinweife, politifche Fragen vom wirtschaftlichen Standpunkte zu betrachten, dabei aber auch die religiöse Frage mit Rücksicht auf ihre Bedeutung für die Lösung der socialen Frage im Auge zu behalten. Mit Freude sei seine Partei dem Rufe der Allerhöchsten Thronrede zur wirtschaftlichen nnd socialen Reformarbeit gefolgt, allein das dritte Feuilleton. - ÜtzV^ora w ^" Legionär. ssUlelbs^ Neapel ist die Uneigen- > 3?t gebla«^ ""er ihrer, von Neugier oder V^ sie nV" Pensionäre auf einen Tag über . ^"übriaten nl""'" den, dnrch den Tabled'hotc- >?/eg^?' Gewmn schMe in die Tasche. X^N ZH ,?"'" füllt sie eines ihrer, zu "l^sV/te^ breiten Bastkörbchen bis zum « h harten Eiern, Brot, d ?> Hund Puffer dazu vergisst ein stroh-^sV "ns d u "ibenrothen Traubensaftes nicht t°. «°! ^ qlilcks.^" ?"s Ganze mit den besten « t n ^ Ache in die Hand. I^ltNcken, ""' «"abhängig von allen Restau< «n ^'^idw/5^"^''. wenn bei aller idealer Nagen laut knurrend jeine ^i i^'^i^ "?"' zu stellen beginnt . . . . ^""'"^ V"euf^m 'fl"We ein. diese Allerheiligen- >h»,7 ^? sensor " ^'"cm'tender zerlumpter Junge ^KMchkrit "n !"" " mich geflissentlich ^ EiH °M , ?U's Irdischen erinnern, was !»l>^ ^ ^ ^"h^.,"ucli l"s von dem wildklopfen- um gleich daraus, mein ^scki'^n Vn.M", den meterhohen Macca- 'YN'"en ^o tl^s und den unheimlich starren Verculunum dem aus tiefer Versunkenhcit zutage geforderten Pompe,! der Stadt der Todten, znzudampfen. Ein freundllcher Coupi-aenosse wusste durch seine gediegenen Erläuterungen d« ohnedies nicht lange Fahrt angenehm zu kürzen, und schon wollte ich mich von dem suhen Glanben an die Aadezu antike Selbstlosigkeit dieses Sohnes aus dem Uilrnnenlande umaarnen lassen, als er nur kurz vor P pej ^ n^7is dahin tückisch in der Brnsttasthe ve?boraen'« G gmstand entgegenhielt und - losdruckte, ihm entweder em Korallen- !M)ängsel als unanfechtbaren Talisman gegen den !bö n Blick oder einen Mnschelschmuck abzukaufen. Me ick, diranf stand dcr Zug, und ich emp ahl .nick, u in Paa heuer erstandene Lavahemd nopfe Hch^ a f Nimmerwiedersehen von dem a.nbu anten Ein Sonntag m Pompeji hat den Mr ulV ohne den sonst behördlich be.gegebenen Nr mit den spannenden Empfindungen emes » ^ / ki Straw der im Banne Plntos ruheudeu SW t in kre?z m Pier durchwandern darf. Was l.egt ^ran w nn man mitunter irregeht, d,e bernhmte Tuckival" "i sucht und in die Gladiatorenkaferne ge-^ode ni ^ weihevollsten Empfindungen nach ^ - ^, .rn'n schärft Älick und Oiientierung^abe,, und «der Maske», hiebei jene «der Skelette», «des Erkers» und andere fchneidend, ins «Faungüsschen» und bis ans Capuanerthor durchtappen. Diese, uns dem Klänge nach in eine ganz moderne Stadt versetzende Gelehrtentaufe ist natürlich eine willkürliche, nach bemerkenswerten Fundstücken vollzogene; nicht minder sind dies jene Gebäudebezeich' nungen, die, wie: Haus des Narciss, Mercur, Orpheus, der Tänzerinnen, des verwundeten Adonis, bestraften ! Amors, von dort gefundenen Wandgemälden stammen, die mit dem einstige»: Besitzer und dessen Gewohnheiten aar nichts gemein haben, aber auf den Besucher in ihrer realen Charakterisierung entschieden tiefer wirken, als die nüchternen Ziffern, durch die man sie neuerer Zeit zu verdrängen sucht. .^ „, Für den phantasielosen Menschen ist Pompeil überhaupt nichts. Die rauchgeschwärzten Trümmer irgend ! eines beliebigen, soeben abgebrannten Landstädtchens daheim bereiten ihm mühelos ganz denselben Eindruck. Höchstens dass er hier, wenn ihn sein Latein nicht auch uoch im Stiche lässt, umherschlendernd die vielen, schuljungenartigen, sehr interessanten Kritzeleien an den kahlen Mauern zu enträthseln sich bemüht, die übrigens einen altpompejanischen Nergler veranlassten, ärgerlich hinzuschreibeu: Wand, ich wund're mich, dass du nicht hinsinkst in Trümmer. Die zu tragen verdammt su vieler Hände Geschmier! Gewiss. Nur wer aus diesen durchwegs dächerlosm Häuserwürfeln, den ihres Marmors entkleideten Säulen und Sockeln, leeren FischberMern und Was^yMrn Lxibacher Zcilung Nr. 265 2310 19 Novembers. Jahr gehe bereits ins Land, und es sei wenig oder nichts geschehen. Das Volk sei darüber höchst unzufrieden. Was geschehen sei, wie die Subvention an den Lloyd, die Äörsesteuer, die Handelsverträge :c., seien eine Caricatur von einer richtigen socialen und wirtschaftlichen Reformarbeit. Die Gewerbegesetzgebung sei nicht geregelt trotz der vielen Anträge, die. wie der Antrag des Abg. Prinzen Liechtenstein, nicht einmal zur ersten Lesung gelangten. Die Erlassung einer Dienstespragmatik für die Staatsbeamten s>i nicht erfolgt und noch viel weniger die Gehaltsregulierung oder die Sicherung des Avancements vollzogen worden. Ebenso schlimm stehe es mit der Agrararreform. Für den Bauernstand geschehe nichts; nur wenn der Lloyd etwas brauche, dann sei das Haus rasch bei der Hand. Die Maßnahmen für das Kleingewerbe und die Arbeiter seien Halbheiten, die eine Wendung zum Bessern nicht herbeiführen können. Mit diesen allerseits unbefriedigenden Verhältnissen, welche die herrschende Partei verschuldet, könne der Staat den kommenden schweren socialen Kämpfen nicht ohne Besorgnis entgegengehen, und darum müsse seine Partei die Stimme erheben, um wenigstens vor der drohenden Katastrophe zu warnen. Abg. Dr. Lueger schilderte in ironischer Weise die früheren Budgetdebatten, die viel lebhafter gewesen seien als jetzt. Wenn man das Budget so nebensächlich behandle, so sage man dem Volke damit: wir sind! eigentlich unnöthig: wenn bei so wichtigen Debatten,! wie z. B. über die Wasserstraßen, fast das ganze Haus theilnahmslos bleibe, so müsse es in der Achtung der Bevölkerung sinken. Die parlamentarische Situation findet Redner nicht erfreulich. Damit Graf Taaffe rechtzeitig sein Budget habe, beschneide das Parlament ^ selbständig seine Rechte und schränke seine Freiheiten ein. Redner besprach nun die einzelnen Abgeordneten, welche bisher in der Budgetdebatte das Wort ergriffen. In Bezug auf die Affaire Bosak gibt Redner zu, dass der Wahrspruch der Geschworneu bedauerlich sei, be-, merkt jedoch, dass von gelehrten Richtern mitunter noch ^ viel ungerechtere Verurtheilungen ausgesprochen wur- ^ den, wenn es sich um Politik handelte, während hier doch nur Freispruch erfolgte. Alle Nationalitäten, alle Parteien mögen sich hüten, das Institut der Geschwornen ^ zu bekämpfen. Was das Budget selbst betrifft, so zeige das- ^ selbe eine steigende Tendenz in den Ausgaben bei der absoluten Unmöglichkeit, die Einnahmen zu erhöhen. Und doch seien der Forderungen so viele, die zurückgedrängt werden müssen. weil sich größere Einnahmen nicht erreichen und namhafte Ersparungen nicht erzielen lassen. Redner besprach hierauf die gemeinsamen Auslagen und berechnet eine jährliche Ueberlastung Oesterreichs mit 10 Millionen Guldeu; er nennt dies einen Tribut, den Oesterreich an Ungarn entrichten müsse. Er bedauerte ferner, dass so zahlreiche Individuen, die auf der Balkan-Halbinsel eine Rolle spielen, allerdings nur in schlechtem Sinne, sich als Angehörige unserer Monarchie ausgeben und damit deren Ansehen schädigen. Die Krone von Ungarn dürfe nicht mehr und nicht weniger sein als der Erzherzogshut von Niederösterreich; der Glanz aller dieser Kronen aber müsse dnrch die Krone der Monarchie überstrahlt werden. Sei dieser Zustand wieder hergestellt, dann brauche Oesterreich keine blutigen Eroberungen, es werde von selbst wieder jenen Einfluss auf der Balkan-Halbinsel gewinnen, den es ehemals besessen. Abgeordneter Peric begann seine Ausführungen in kroatischer Sprache und setzte sie dann deutsch fort. Redner beschäftigte sich mit den nationalen Fragen und deren Lösung. Diese könne nur erfolgen, wenn man auf die Staats-Organisation, welche in der pragmatischen Sanction inarticuliert ist, znrückgreise und sodann di? Staatsgrundgesetze stricte durchführe, besonders den Artikel 19, welcher jedem Volke das Recht gebe, seine Sprache zu pflegen und für seine Nationalität zu sorgen. Es gebe zwei staatsrechtliche ungelöste Fragen: die böhmische und die kroatische. Würden diese gelöst, so würde dies das größte Hinder-nis für jedes centralistische Gelüste bieten. Vor der Lösung dieser Fragen gebe es keinen Frieden, kein Prosfterieren. Redner polemisierte sodann gegen eine seinerzeitige Rede des Abgeordneten Grafen Wurmbrand und erklärte, dass die Incorporierung Dalmatiens in Kroatien eine berechtigte Forderung des kroatischen Staatsrechtes sei. Die nationalen Bestrebungen der Kroaten stehen in keinem Widersprüche mit den Existenzbedingungen der Monarchie, sie seien im Einklänge mit den Interessen der Dynastie und des Reiches, mit den Staatsgrundgesetzen und dcm gesammten Verfassungsleben. Abgeordneter Hoch sprach czechisch. worauf die Verhandlung abgebrochen wurde. Im Verlaufe der heutigen Sitzung brachte der Abgeordnete Dr. Promber eine Interpellation ein. betreffend die Unterstützung der drei untersten Bmmten-Rangsclassen bis zur dauernden Systemisierung höherer Gehalte. Abgeordneter Prade interpellierte wegen der Maßnahmen des Regierungs-commissärs in Reichenberg über die Neu-Uniformierung der dottigen Sicherheitswache. Die nächste Sitzung findet morgen statt. Politische Ueberficht. (Das Sub com it <5 des Vudgetaus-schusses) des Abgeordnetenhauses hat beschlossen, diesem Ausschusse vorzuschlagen, es sei in den Staatsvoranschlag für das Jahr 1893 ein Betrag einzustellen, um die Büsten der Parlamentarier Dr. Herbst, Gro-cholsti und Graf Heinrich Clam-Marlinitz für das Atrium des Hauses anfertigen zu lasten. (Aus Prag) wird gemeldet: Die nationale, die internationale und die unabhängige Fraction der böhmischen Socialdemokraten berufen für die Weihnachtsfeiertage ein großes socialistisches Meeting zur Berathung eines gemeinsamen Programmes nach Kladno ein. Die christlich-socialen Demokraten wurden von der Theilnahme am Meeting ausgeschlossen. (Ungarn.) Die ungarische Presse beschäftigt sich mit der erfolgten Neubildung des Cabiuets und insbesondere mit der Person des zum Minister des Iunern ausersehenen Karl Hieronymi. Der regierungsfreundliche «Pesti Hirlap» bezeichnet ihn als den einzigen, der für diesen wichtigen Posten würdig und den seiner harrenden Aufgaben gewachsen sei. Die Besetznng dieses Ressorts sei von ausschlaggebendem Einflüsse auf das Schicksal der liberalen Partei und der neuen Aera. Die Wahl Hieronymi's sei ein Beweis, dass Dr. Wekerle die richtigen Männer zn wählen wusste. (Börsen. Stempel marken.) Mit Neujahr tritt bekanntlich die Börsen- oder, wie sie officiell heißt, «Effectenumsatzsteuer» iu Wirksamkeit. Zur Eutrichtung derselben werden, soweit dieselbe nicht durch amtlichen Stempelaufdruck oder unmittelbare Zahluug erfolgt, eigene Stempelmarken in den Verschleiß gesetzt, die zu anderen Zwecken nicht verwendet werden wnen^ ^ sowenig kann die nene Steuer, die "H ^ Börsenverkehr, sondern jeden Umsatz von ^Vz M auch den Ankanf oder Verkauf eines kleinen "> ^, eines Nententitels von 50 fl. trifft. omH ^ giltigen Stempelmarken entrichtet werden. ^ Börsensteuermarken werden für die Betrage ^ ^ 5, l(), 20, 50 uud «0 kr., dann 1, 2, » " ausgegeben. ,<.«a)^ ' (Galizische Landesausstellung Präsidium der galizischen ans deni Fürsten Adam Sapieha, dem ^"'. Mgel' laus Aadeni. Herreuhausmitglied GormM m» ^l' meister von Lemberg, Mochnacki. und °'' ^ meister von Krakau, Dr. Szlachtowskl, M ^ ^ vllin Kaiser in Audienz empfangen. Fulsi ^l pieha trug dem Monarchen die Vitte v°'^„g B möge das Protectorat über die Uandesaus," ^ nehmen und dieselbe mit seinem Besuche 0"« ,,^ Kaiser hat in huldvollster Weise das Prote' ^ nommen und versprochen, dass er GaM» > ^, Jahre 1893 anlässlich der großen M.M" ^ und dann im Jahre 1894 anlässltch A. PcpB ausstellung das zweitemal besuchen werde- " ^M tiou wurde sodann von sämmtlicheu Mm!!" ^, >" Obmanne des Polenclubs. Ritter von ^ Audienz empfangen. ., WfB^' (Zur Situation.) D,e ^M,>, ü welche der russische Thronfolger wird von Petersburger Blättern, wie oie " ^i> Berichte zeigen, als ein Beweis der slen^ p! Beziehungen, die zwischen den beidechMe" ^ ^ schen, mit Genugthuung constatiert. Ander, ^ ^B man auch in 'Deutschland dieses "frem ^^F, mit Befriedigung, und die Blätter, die A M!< weisen auf den'hohen Wert eines g"^ <"„ V< zwischen OesterreiclMugarn und Russia"» 1 .^ M Beurtheilung findet sich auch in der "«!'"'' ,^, dl So sagt die .Italie. am Schlüsse ewes " ^ sie dem Besuche des Großfürsten MM""^ M dieser Besuch und der Empfang, den man ^ ^ Gaste bereitet habe, könne von Ital"'"""^^ liches Ereignis bezeichnet werden, da " "M ^ schaft der friedlichen Gesinnungen des ^" .chtl« Ueberzeugung von der Möglichkeit der uu ^ V bester Beziehungen zu Oesterreich - U"^ ^g' lange diese Situation dauern werde, >el , Europa nicht möglich. ,^aeN^^ (Die Panamacanal-Angel^ ^ ^ Nach allem, was über den AnklagebesMI^ Panama-Angelegenheit verlautet, dürften o r ^ Angeklagten infolge der Verjährung g^ ^ W Folgen gedeckt sein; nnr für die m'H. f^cn ^., gescheiterten Anleihe begangenen Geleyww"^cfs., die Verjährung noch nicht eingetreten. ^ ^ anderen Fälle dürfte der Sch"^"« <^ O^" den Obligationsiuhaberu die machung ihrer Ausprüche 5"/"'^'^ M Less. Ps ist übrigens seit drel Monaten , ^ > dass m.f sein Erscheinen vor Gericht tan ' i hie , (General Arialmont) " "Zplä''e, ,,; ihm dem Snltan unterbreiteten ForM'"! " ^isf" s^ allgemeines europäisches Interesse, d^Mn'ich 'A< die Türkei gegeu einen russische" s^ ,.al>^,.F strllen würde. Ueber die E>'t"icklmlg ^ ,^^riis> ^ dem Fürsten Ferdinand und dem M>"^ ^iB^ Stamliulov sprach sich Vrialmont m ^^ götterlosen Altären, der alles durchsetzenden starren Masse von weißgrauem Bimsstein uud schwarzer, vulkanischer Asche ohne Anflug augeuerfreuendrn Grüns sich ein prunkvolles Gemeinwesen gestalten, es mit den entsprechenden Figuren in der uns geläufigen Tracht des Alterthums zu bevölkern vermag, wird in diesen Steinen zu lesen verstehen, welche uns Mutter Erde, die große Erhalterin. aufbewahrt als Zeugen früherer Tage. Nur dadurch, dass Pompeji eben so untergieng, blieb es der Nachwelt als unerschöpfliches Buch des Wissens erhalten, dessen Blätter nur erst wieder allmählich, wenn ihr Inhalt Gemeingut der ganzen gebildeten Welt geworden, aufs neue.' und zwar diesmal wohl für immer, verwittern, zerfallen, verwehen . . . . Da liegen sie vor uns, im kleinen Museum, hart am elyptischen Ringwall von Lava. der die Stadt umschließt — jene tausenderlei fast unverändert gebliebenen Gebrauchsgegenstände: Flafchen mit eingedicktem Weine, Bronzeschalen mit Speiseresten und Eiern; halbgare Brotlaibe; endlich als Ergreifendstes die starren, schmutzig-grauen, nur durch das Sparrenwerk einiger übrig gebliebenen Knochen zusammengehaltenen ausgegipsten Menschenleiber, bald mit entsetztem, bald mit ängstlich lauschendem oder flnchtbereitem Ausdrucke in Miene und Geberde, ganz so wie sie an jenem schrecklichen 24. August 79 n. Chr. der Tod ereilte. Nebenan der schmerzgekrümmte Hund. den nur die Kette am noch vorhandenen, apfelgrün oxydierten Halsbande ab« gehalten haben mag, vor dem bösen Aschenregen von seinen vier Füßen ausgiebigsten Gebrauch zu machen. Doch weiter! Ist ja unser heutiges Ziel ein anderes und führt zwischen Mauerschutt und Bimssteinhügeln hindurch geradeswegs zum Hecrulanerthor. Dort ist Pompeji's stillster Ort - sein Friedhof. In langer Straßenzeile, weit hinaus in die elyseische Landschaft, dehnen sich in wahllosem Durcheiuauder die blinkenden Denkmäler römischer Krieger wie pompejanischer Lebemänner, ehrsamer Matronen wie reich gewordener griechischer Hetären im Schatten tiefernster Cypressen. Wie lauschig ist's doch gleich in dieser Nische, hier, links vom Thore, förmlich dazu geschaffen, auf ihrem Steinsitze rastend, seinem Gedantenspiele nachzuhängen ! Doch - halt! Erzählt nicht Bulwer iu seinen herrlichen «letzten Tagen von Pompeji» gerade von ihr die schauerlich schöne Geschichte jenes wackeren Legionssoldaten, der, auf seinem Posten ausharrend, später darin als Gerippe mit herabgelassenem Visier, den Speer in geballter Knochenfaust, aufgefunden worden sein sollte? Wohl hat man später' dieses schöne Bild von Pflichttreue bis in den Tod mehrfach als Fabel erklärt, aber — warum gerade dieses? Es flattern viel feistere Enten in der' Weltgeschichte umher, welche die Stahlfeder des Kritikers uuaufgespießt lässt . . . Solchen Betrachtungen folgend, strecke ich mich auf der Marmorbank des erwähnten «Schilderhauses» zil behaglicher Ruhe, zumal jetzt, wo die uutergeheude Sonne in grellen Blitzen durch das verschiungene Geäst der Lebensbäume leuchtet und — aber, beim Mars! was haben wir denn da in der Tasche? Ist's nicht der Imbiss, den uns die vorsorgliche Padrona ^ ^ ____ -.^ ^e?O?!" zu Neapel für alle Fälle "" «" "'" ^ gH ^ Und wahrlich! Man .nag s'H "A^ngllH llf diesen gewaltigen Bilderu schaueu', endlich erfolgt doch der W'^lM'"^ schlaq man bekommt Hunger, /Mi ^ sofol'H>'l anf den willkommenen Fund begm" '^ gol ^ Gesellschaft einiger neugierig ^'"^j. delN ",H<>'' Eidechseu in Angriff zn nehmen und "' M ^ in strohumflochteuer Flasche gle,'chf"""HM,,>^ kommenden Feuerwein Campamens ^„ M h,< fenchten. Wie, denke ich dabei, we elM!M Schlage diese Stadt in früherem Mci'i ,„^ ^, Todten hier vor mir, die Gy"^" ^„heM sich belebten, aufstünden, wandelten,», ^ welch ein Einfall? ^. ^cklige H< Müde lehne ich mich an die b ^ ^z' ^ um diesen drolligen Gedanken b"1> " ,^I- " mit geschlossene.. Ängeu, da g^^ ^, y-^ ^ biss fällt mir dabei unversehens an ^Z g" ^ Butterbrot. . . Doch nein! Das 'st , Vete^ z ^ deres: eine Wachstafel, durch die" SA'^« Julius Musca von dem eh«nw " ^, r 5 / Nummer Vier der Cousularstraße aM 5 ^ des altrömischen «Allerseelen'. ^.7. e! >' ^ z'<. .... wie ich das nur vergessen k°nM ^r ^^. Ich springe auf, ".« f^ p ^ A^ K an zwei ans der Fechterschule "" z, ^^ entkomme aber gelenken 3"^ sofort '^^ geschwungenen Fäusten am Foru '«Alch ,lh!l)^ Menscheugewühle untertauchend. ^ ,0^ Sclaven in dnnkler Tunica, n"ß ^'"^^siw^Nr. 265 2311 18 November 1892. ^e dem ""^dauerte nur, dass die russischen Um- '" ben Wea^l ^'" 3mtschritte Bulgariens Hindernisse /<> 3 legen. ^Ulnal/^.^^) D'e gemäßigten republikanischen ^elsikn ^? "'^ dem Verlaufe der vorgestrigen lung an^?' "°ss die Pressqesetzvorlage der Regie-^der ?^" ""ben dürfte; die überwiegende ledoch den K?^ " "'^ monarchistischen Blätter halten (Vom? Cabinet, s für unvermeidlich. >°g,) In k 1" " " l d c m o t r a t i s ch e n P a r t e i -!'^n Van.!, ^^kstrigen Sitzung des socialdemokra-"W de H? '" Berlin wurde eine Resolution ^ °ec>e ^swtngen Arbeitsruhe am 1. Mai mit '"slaltliM ^ ^lmmen abgelehnt und nur die Ver-, Mun/!^"""' Feierlichkeiten gebilligt, ^lge. n,^' ' He Anleihe.) Die «Independance 3^e von^^.^ "eue oierprocentige russische ?^r aba s^s « Billionen durch die Rothschild'schen ""gc ^ '^lossm worden sei. Der Uebernahmicours Se«» Tagesneuigleiten. ^ Tirol m3"^ Kaiser haben, wie der «Bote Mll j,,^ ^^'"lberg. meldet, der Gemeinde «um Schulbau 100 fl. zu spenden geruht. >'!t°zs ^ llerzbischof Dr. Koh n.) Vorgestern 7>.in lu^.b" Fürsterzbischof von Olmiitz, Dr. Oracle dp. c^ ^ ^s Dompropstes von Olmilh beim ^eginn do. «^"6 vor. Der Fürsterzbisckof wurde 1 "z cmvfa« ""gemeinen Audienzen vom Kaiser in ??'" ins?" ""^ lehrte hierauf in sein Absteige-?Msch,s "°"'U"canertloster zurück. Heute reist der 3h" Tag n«^, Olmiltz ab. kehrt jedoch in den . Treue s^w'eder nach Wien zurück, um den Eid megen. den Papst ;„ die Hand des Nuntius ab- !3'^d//^üttet.) Am vergangenen Mittwoch 2 Laroii '^»"Abendblatt, berichtet, die Wcbers-^^>>'bruH, °lomon mit ihrem Knaben in den K°k ^" daseN l'. """"' «m Sand zn holen. Während ter ^bina l» ', beschäftigt waren. rollten von oben I^>be »am" ^°b »ud begruben Mutter und Kind. H? Steine - '"^ bulck) ein Wunder durch sich vor-^ck ^"er M ,, ""^ fohlen Raum und hörte die l'<, 'Ichls W '. ^ '" ihrer Todesangst zu ihm bttei Vei ^^7' Sieh nur. hier müssm wir l,^ tcht °en Nachgrabungen würd? die Mutter ^n,e,?"dcn, während der Knabe in dem H'e ^lEin "? ^"'o angetroffen wurde, ^m l)ies^ "^"Wchung nach 25 Jahren.) ""'er Deichs ^ "'"deten, dass in einer Ortschaft ""leck. " Verk?. ^'^ ^^ pensionierter Briefträger >>°ch?ühi °°chte, sein respectables Vermögen auf ^V°" 8eb2°"l"°lben ^ haben, verhaftet und ^ie^" n,it? '""^' Man dachte daran, dass der ^«en 67 in? ^" Postdicbstahle vom 2. Sep-!^ k!" ^bu„, "bindnng stche. Nach eingehendst ge-°ls ^ b«ft s.,./"' 'ft jedoch der Briefträger vorgestern '°"! ^ "sten ^'"' worden. Es zeigte sich nämlich, "i ^hre 1857 ?»"' " Wne Sparcassenbücher schon ^. ^>liche ^""°n. also um zehn Jahre früher, geschah. °V? zu ben,''^ Pettenloser) in München !>i>^ ^mm«s '. bass die Cholera-Infection nicht V^en u,^ """s abhänge, fondern auch von Ü?b^^'"aba i^"l°«lichen Disposition, eine große ^ "^ bezn. ^°" "ner frischen Cultur, die er ^" ^^3"' "'«genommen. Denselben Versuch machte Professor Emmerich mit. Bei vorzüglichem Appetit war lediglich Diarrhöe die Folge; die batteriologifche Untersuchung des Stuhles ergab Unmassen von Bacillen. — (Marschall Mac - Mahon.) Aus Paris wird geschrieben: Marschall Mac-Mahon ist neuerdings einer der fleißigsten Besucher der Nationalbibliolhek geworden und beschäftigt sich dort unausgesetzt mit den Urkunden über die kriegerischen Ereignisse, bei denen er selbst betheiligt gewesen. Die Notizen und Auszüge aus diesen Schriftstücken, welche die Frucht der Arbeit des alten Kriegers sind, sollen bei der Vollendung seiner Dentwürdigleiten benützt werden. — (Ein Zopfabschneider.) In verschiedenen Städten in Baiern wurden in letzterer Zeit Mädchen mit Gewalt Zöpfe abgeschnitten. In München wurde der Attentäter in Na^innti erwischt, und man fand bei ihm eine größere Anzahl abgeschnittener Zöpfe. Er ist ein 27jähriger Buchbindergehilfe aus Eichstätt und hat sich der Zöpfe in gewinnsüchtiger Absicht bemächtigt. — (Ein großes Erbe.) Aus Brunn wird mitgetheilt: Das Vermögen des verstorbenen Freiherrn von Offermann beträgt gegen fünf Millionen Gulden und lvird unter die drei Kinder gleich getheilt. Die Güter Schrattenthal und Deinzendorf in Niederösterreich erhält der Sohn Victor. — (Baronin James Rothschild) in Paris. Witwe nach dem im Jahre 1881 verstorbenen Freiherrn James Eduard Rothschild, ist zur katholischen Kirche übel getreten. Die Baronin, welche Mutter zweier Söhne im Alter von 18 und 20 Jahren ist. steht im 45sten Lebensjahre. — (Murmelthiere in Oberst eier.) Herr Karl Schreiner hat, wie wir in dem Organe des deutschen Iagdschutzvereines, «Der Waidmann», lesen, den vollständig geglückten Versuch gemacht, in einem Jagdrevier bei Aslenz Mnrmellhiere zu colonisieren. — (Aus dem Jesuiten-Orden.) Sonntag hat in Rom unter dem Präsidium des Papstes eine Sitzung der Riten-Congregation stattgefunden, in der zehn Jesuiten canonisiert wurden. Dieselben hatten alle als Missionäre in China gewirkt. — (Ein Trost.) Untcrofficier (zum Relruten): «Mcyer, Sie sind ein riesiges Kameel; aber verlieren Sie den Muth nicht, Napoleon 1. ist auch nicht gleich als Gefreiter auf die Welt gelommen!» Vocal- und Provinzial-Nachrichten. — (Aus dem Reichsrathe.) Das Abgeordnetenhaus hat gestern die Generaldebatte über den Staatsvoranschlag noch nicht zu Ende geführt. Der Handels' minister überreichte einen Gcfetzentwurf, betreffend die Beschaffung der Geldmittel zur Uebernahme der Telephon-netze in den Städten Graz. Prag. Trieft, Lemberg, Czernowitz, Pilsen, Reichenberg, Vielitz-Biala, Brunn und Linz in das Staatseigenthum. In fortgesetzter Generaldebatte über den Staatsvoranschlag sprachen vier Redner. Am Schlüsse der Sitzung kam es anlässlich einer Aeußerung des Abgeordneten Dr. Menger zu stürmischen Scenen. Die nächste Sitzung findet heute statt. — (Per Verein der Aerzte in Krain) hielt am vorigen Mittwoch in Gegenwart von sechzehn Mitgliedern und zwei Gästen eine Monatsversammlung ab. Nachdem der Vorsitzende, Regierungsrath Dr. von Valenta, die Versammlung aus Anlass der Wiedereröffnung der Sitzungen freundlichst begrüßt hatte mit der Aufforderung, zur Förderung der Fachwissenschaft und zur Wahrung der bedrohten Standesinteressen, wie bisher, einig wirken zu wollen, wurde das Sitzungsprototoll vom 30. März d. I. vom Schriftführer Dr. Prossinagg ver-lesen und allseitig genehmigt. Hierauf theilte der Vorsitzende den Beitritt der Herren Dr. Pregel und Doctor Schiffrer als Mitglieder mit, brachte zur Kenntnis, dafs dem Vereine vier Mitglieder, die Herren Lutan, Pavlin, Treitz und Greguric sen., durch den unerbittlichen Tod entrissen wurden, und forderte die Anwesenden auf. durch Erheben von ihren Sitzen ihre Theilnahme kundgeben zu wollen. (Geschieht.) Infolge Domicilswechsels verlor der Verein in der Person des zum Director der Landesheilanstalten in Salzburg ernannten Primararztes Dr. Dornig ein eifriges und um den Verein hochverdientes Mitglied. Der Vor-sihZnde las hierauf ein Dantschreiben des Ehrenmitgliedes Hofrath Dr. Villroth vor, als Erwiderung auf den telegraphischen Glückwunsch des Vereines aus Anlass seines 25jähr. Professorjubiläums an der Wiener Hochschule. Der Vorsitzende brachte weiters zur Kenntnis, dass Frau Materne abermals zwanzig Gulden der Löschner-Stiftung gespendet habe, wofür ihr die Versammlung den Dank durch Aufstehen votierte. VereinSsecrctär Dr. Prossinagg theilte mit, dass zahlreiche Büchergeschenke für die Vereins« bibliothek eingelangt sind. nämlich von den Herren Director Dr. Dornig. Primararzt Dr. Bock, Schriftsteller P. v. Radics. vom landschaftlichen Secretär Pfeifer, durch Testament die Bibliothek des verstorbenen Mitgliedes Treitz in Gottschee. von der Arztens-Witwe Ruprecht, von den Vereinen der Aerzte in Steiermark und in München, dann von Herrn v. Mattoni, welcher auch zur Vertheilung unter die Mitglieder eine Anzahl der neuesten Publicationen über den Gießhübler Säuerling eingeschickt hatte. Diese Mittheilungen wurden dankend zur Kenntnis genommen. Vorsitzender Dr. von Valenta ersuchte um die Zustimmung zum Antrage, ein seit dem Iah e 1694 bis auf die Neuzeit (1852) geführtes Verzeichnis der in Lai« bach approbierten Wundärzte, welches vom bekannten barmherzigen Bruder Faustus herrühren soll. dem Landesmuseum Rudolfinum zu schenken. Der Antrag wurde angenommen. Nun demonstrierte Prof. Dr. von Valenta 1.) den praktischen geburtshilflichen Atlas von Doctor Schäffer, welcher bei dem Preise von 4 Mark 98 Tafeln umfasst und 2.) einen sehr zweckmäßigen Diätblock, welcher für die hauptsächlichsten Kranlheitssormen die Diät pi-o ot «onwu, aus abzutrennenden Blättern enthält und so zur bequemen diesbezüglichen Richtschnur für den Ordinarius und Kranken benützt werden kann. Primararzt Dr. E. Slajmer demonstrierte einen durch Knochen-transplantation geheilten Fall von Nvnin^ooulo »puria traumatici bei einem 6jährigen Mädchen. Der Fall, welcher insoserne beachtenswert ist, als er der erste zu sein scheint, wo auf operativem Wege bei dieser Krankheitsform ein Verschluss des Defectes im Schädelbache erzielt wucde, wird demnächst ausführlicher veröffentlicht. Derselbe Arzt demonstrierte weiters einen Fall von corticaler Epilepsie (durch temporäre Knochenresection mit Freilegung eines cystischen Raumes unter der weichen Hüllhaut des Gehirnes geheilt) und hierauf einen Fall von Blasenectopie bei einem Knaben mit kurzen Erläuterungen der Symptomatologie und der herrschenden Anschauungen über die Entstehung der Missbildung, Bei Zustimmung^der Ungehörigen wird eine Heilung auf operativem Wege jedenfalls versucht. Weiters demonstrierte Dr. Slajmer noch ein von ihm extrahiertes — ätiologisch interessantes — Oorpu» »liormm vL»ien,s urinui-mo, zwei durch Resection gewonnene Rippenstücke, welche durch die starke Knochen« auflagerung auf der dem Thoraxraume zugewandten Seite neuerdings den Beweis lieferten, dass auch die Rippen das ihrige beitragen zur Verkleinerung der Empyemhöhle. und endlich zwei pathologisch-anatomische Präparate, über welche ausführlichere Autoreferate in der nächsten Nummer der «Oesterreichischen ärztlichen Vereinszeitung» erscheinen werden. Reicher Beifall lohnte die ebenso interessanten als lehrreichen Demonstrationen; der noch auf der Tagesordnung stehende Vortrag des Primararztes Dr. Bock musste wegen vorgerückter Ttunde auf die nächste Versammlung verschoben werden. * (Vom Tunnelbau bei St. Mar ein) Die Vahnbauarbeiten vor St. Marein nehmen das Interesse der dortigen Bevölkerung noch ziemlich stark in Anspruch, denn eine Bergdurchbohrung ist für den Landmann kein gewöhnliches Ereignis. Die Richtstollen durch die beiden Bodenerhebungen sind fertig, und nun geht es an die entsprechende Erweiterung und Ausmauerung des Ganzen. Dabei interessiert besonders, dass oberhalb des Rlcht-stollens ein Parallelstollen hergestellt wird und aus d,esem Oeffnungen in den unteren führen. Unter d.efe werden Materialwagen geschoben, und nun fliegt und fallt Schutt und Gestein von oben unmittelbar in dieselben. Der obere Stollen vereinigt sich auf diese Weise, insbesondere durch Beseitigung der Zwischendecke, mit dem untern, und das eraibt dann den entsprechend weiten Tunnel. Der an-fänqlichc und der Schlusstheil der Nergdurchbohrung läuft durch Kalkgestein, das Mittelstück durch thonigen Schiefer. Diefe Stelle ist selbstverständlich auch ziemlich nass. Vom ersten Tunnel gelangt man nach einer schwachen Viertelstunde in den etwas kürzeren zweiten, und hat man diesen verlassen, so steht man unmittelbar vor St. Marem. Das neue Bild, das so plötzlich auftaucht, wirlt überraschend. ^ ^tt^">del ^ Senftcnträqer, griechische Vlumcn-L< lpiel'en /"'/hudeln ihr beliebtes «Gerad'-^ltbl ^ blllw'is^ schreiende, Fischkörbe schleppende °< Zi'chL ^"?pper der an den Slraßeuecken , ^dl' ^tnen ^"^" GksMg. aus den um- ^ Töpfer" S„ °" der Hausthür und bewege den f"r. Kl"n? ^n Köter ^ ist es nicht jener aus MF habe d « " ""l beim Eintritt an die !°>er " überl.'s.. tarnende c^ aunem! im ^Un""" ta,?l . ^ber schon geleitet mich der >i.>de K "d Entschnldiqnnqen durch das V^M" ko,"? "°F des Gebieters Empfang« X '", Pen m °"ch soeben aus dem säulen- ^^l'statt ich' ^'lcht schmollend über mein » Ks -^ ^ die Dame allein bedient sich VTisM um ."leuduftenden Triclinium auf ^^?^""d da« ün"" "«er Silberplatte ge-^ ^ 'ft küs li^l beginnt. Wozu es be-U" Und '. k'nes ",? ""b durch Herbeikommen noch V "Nr "^s sckm« Centurio von der zwölften V'^a>l all ^brnden dienten, recht belebt. '^'' ^^rlist, ^aufgetischten Fasanen. Hasel- "rslößeu. sobald ^lun. d,?"v Eben lauschen wir ge-u oes ttnegsmannes. der kürzlich der Zerstörung Jerusalems beigewohnt, als sich das barte Auftreten ^»es Soldatenstiefels auf den Steinfliesen hören lässt. Der Purpurvorhang rauscht auseinander und ein Legionär mit herabgelassenem Vifter. Speer in der Rechten, tritt ein. Es ist der Posten vom Herculanerthor «Eine eisengepanzcrte Schlange nnt feuerspeiendem Rachen, wahrscheinlich dem Krater des Vesuvius ent-krncken sei soeben vorbeigerasselt . . ... meldete er rmt iiem Beben der Stimme seinem Vorgesetzten. «Aber das^st ia - will ich aufklärend emfallen. werde jedoch vom Gastgeber unterbrochen, der mir eine fette Muraue zuschiebt: .Eme von Men. die man drüben, .m Vo il v mit Sclavenfleifch mästet.', meint er wohl-w^lle?d und tippt mich dabei unter behaglichem ti.se Stille ringsum. Vor mir aber steht einer der Mäckter dcr soeben seinen Nachtdienst angetreten und . .ni^' beim Au blitzen der dunkelrothcn Glut des Hm ss^e» völlig geleertes Fläschchen r sch berachte.ch. ernstlich zur Eile wenn ich nicht aa und qar den letzten Zug verschlafen wolle ^ . . . U ^ck, folae dem freundlichen Wmke u»d komme >. ?^l im, dampfbrflüqclt in kaum einer Vl.'rtel- Kunde Z P°«po w MW, wieder nach Ne°pr,, der ««Men St°d. der Welt zu »e!°n«n, , ^ Laidllcher Ze<: ng Nr 365 23 2 19 Nsvembtt^. ^ (Deutsches Theater.) Wenn es auch sehr bedenklich erscheint, verschiedene Begriffe von Ehre aufzustellen, abgesehen davon, dass die kühnen Lehren von den Arten der Ehre unsere gesellschaftlichen Anschauungen sammt nnd sonders über den Haufen werfen würden, so muss doch anderseits zugegeben werden, dass dic halb realistisch, halb romantisch gezeichnete spannende Handlung des Schauspieles von Sudermann mit feiner Satire so manches unserer gesellschaftlichen Schäden, allerdings in zu greller Weise, geißelt. Mit drastischer Realistik sind insbesondere die Ehrbegriffe des Hinterhauses, mit schneidendem Humor die brave» Arbeiterfamilie Heinecke geschildert, deren Ehre mit einem kleinen Capital rchituiert wird. Die Figur des unglückseligen Idealisten Robert erinnert lebhaft an jene Weltbeglücker, die Ibsen in der »Wildente», in den «Gespenstern» und anderen seiner großen Werke so unübertrefflich an den Pranger gestellt hat, während Graf Trast, eine Abart «Monte Christo», mit Ausnahme seiner Schule für Ehrbegriffe, der romantischen Richtung entstammt. Die Wiedergabe des Schauspieles stellt große Anforderungen an die Darsteller, daher es uns zum doppelten Vergnügen gereicht, von dem durchschlagenden Erfolge der Novität (die Aufführung im Inteiimstheater des Re-doutensaales kommt doch nicht in Betracht) berichten zu können und dies bei einem Stücke, das, mit starken Mitteln arbeitend, anch starte Schauspieler verlangt. Den Chrsophisten Trast spielte Herr Schwarz, dessen Verdienste als Regisseur nicht minder Anerkennung fordern, mit ruhiger Noblesse und jener ansprechenden Mäßigung, die den gebildeten Schauspieler kennzeichnet. Herr Deutschinger stand als idealer Sohn auf der Höhe seiner Aufgabe und fand auch den richtigen Ton für die Ausbrüche der gemarterten Seele. Das naive Verderbnis, die unbewufste Wurmstichigkeit, die der Dichter in der Gestalt der Alma zu verkörpern wusste, gab Fräulein Linzbauer, die unser bisheriges günstiges Urtheil neuerdings bestätigte, mit zu liebenswürdiger und feiner Mädchenhaftigkeit, die das Häfsliche dieses Charakters zu wenig hervortreten ließ, anderseits denselben jedoch sympathischer gestaltete. Den braven alten Heinecke, eine mit genialer Satire gezeichnete Figur, individualisierte Director Fr inte mit gewohnter vielseitiger Virtuosität; Frau Heinecke fand in Fräulein Mi tola eine routinierte Repräsentantin. Den schneidigen Reservelieutenant brachte Herr Straßer, dessen schauspielerisches Talent auch hier am rechten Platze war, die ideale Commercienrathstochter Fräulein Müller, die übrigen Nebenrollen Frau Dudet, Fräulein Stehle und die Herren Weiß, Hopp, Pfann und Thalmeiner bestens zur Geltung. Pas Theater war fehr gut besucht, das Publicum brachte dem Stücke anhaltendes Interesse entgegen und spendete der Darstellung großcn, wiederholten Beifall. Der schöne Erfolg dürfte die Direction veranlassen, wöchentlich ein classisches oder modernes Drama in Scene zu setzen, was nunmehr umso leichter zu bewerkstelligen sein wird, als das Ensemble durch einen Charakterdarsteller und eine erste Liebhaberin completiert wird. .1. — (Die Resultate der letzten Volkszählung.) Die Ergebnisse der Volkszählung vom Alstcn December 1890 und der mit ihr zugleich durchgeführten Zählung der häuslichen Nutzthiere bilden den Gegenstand einer drei Bände umfassenden Publication der statistischeil Centralcommission, deren l'lstes Heft foeben der Oeffent» lichteit übergeben wird und auch durch die Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr <.< Fed, Aamberg in Laibach bezogen werden kann. Dieses Elaborat, welches aus einem etwa 200 Seiten starken Tabellenwerke und einer uom Vice-secretär Dr. Heinrich Rauchberg verfassten, dic wichtigsten Details des Buches beleuchtenden Einleitung be-stcht, besasst sich mit der Zahl der Ortsgemeindcn, Ort> schaften, Häuser nnd Wohnpartcien, mit der Gliederung der Bevölkerung nach dem Geschlechle. der Religion, dein Bildungsgrade, der Umgangssprache :c. - kurz mit den summarischen Ergebnissen der Volkszählung, die reich an interessanten Einzelheiten sind. Auf diese ausführlicher zurückzukommen, würde hier zu weit führen. Es fei alfo nur der Hinweis auf einige besonders markante Momente gestattet. Bekanntlich ist seit 18«0 die ortsanwesende Ve^ völkerung von 22,144.244 auf 23,805.41-j gestiegen, so dass auf jedes Quadratkilometer Cisleithaniens — bei einem Gesammtflacheninhalt von W0,026 Quadratkilometer — durchschnittlich 80 Bewohner entfallen. Doch gibt es in Tirol allein 9 politische Bezirke, in denen keine 20, und in Böhmen wieder 23, in denen 140 und mehr Bewohner auf jedes Quadratkilometer entfallen. Wohngebäude gab es 1890 3,339,750 gegen 3,147.902 im Jahre 1880, worauf im Durchschnitte je 15 Wohnparteien oder 7 1 Einwohner, das ist 4-75 Einwohner per Partei zu rechnen waren. Das Verhältnis der beiden Geschlechter stellt sich gegewärtig in Cisleithanien so, dass beiläufig um 4-4 Procent mehr Weiber als Männer vorhanden sind. Dies fchließt jedoch nicht «ms, dass dasselbe in Görz und Gradiska, in Istrien, im Küstenlande, in der Bulovina und in Dalmatien im socialen Sinne zugunsten der Weiber verrückt erscheint, da sich hier die Männer um 07 bis 77 Procent in der Ueberzahl befinden. Unter den Consesfionen zählt selbstverständlich der romisch katholische Glaube mit ! 8.^,34,10s. Genossen die meisten Anhänger — die nächst zahlreichsten Religionsgenossenschaften sind jene der unierten Griechen und der Israeliten, deren 2,814.072 und 1,143.305, hievon jedoch 2,790.449 und 772.213 in Galizien allein zu zählen wäre«. Fast unglaublich llingt es, dass nicht viel iibci' die Hälfte der Bevölkerung de4 Lesens lind Tchioi bens kundig war, während 9.005,337 Personen >ued<'r lcsen noch schreiben tonnten. Dieses Verhüllxis stellt sich am ungünstigsten in der Bulovina und in Galizien. Dort sind 79 88 Procent der männlichen und 86-17 Procent der weiblichen, hier 71 04 Procent der männlichen und 76 49 Procent oc>r weiblichen Bevölkerung als Analphabeten ausgewiesen. Eine ebenso traurige Sprache sprechen die Ziffern über die körperlichen und geistigen Gebrechen. Man zählte 19,204 Blinde, 30.870 Taubstumme und 51.822 Geisteskranke in ganz Cisleithanien, so dass auf je 10.000 Einwohner 8'1 Blinde, 12-9 Taubstumme und 21-7 Geisteskranke entfielen. Das vorliegende Hest bringt schließlich einen Vergleich zwischen der Militär- und Civilbevülkerung. Letztere zählte 23,707.906 Seelen, active Militärs gab es 187.507. — (Confiscierte Sensen.) Aus Graz wird telegraphisch gemeldet: In den letzten Tagen wurden im Auftrage des Handelsministeriums durch die Bezirks-haufttmannfchaften Brück und Indenburg in den der St. Egydier Gewerkschaft gehörigen Sensenwerken com-missionelle Durchsuchungen vorgenommen, da die Anzeige erstattet worden war, dass darin große Vorräthe von Sensen, die nicht mit der Fabriksmarke versehen seien, vorhanden wären. In den Iudenburger Sensenwerlen (vormals Forcher) wurden 300.000 Stück, in den Kind-berger Werken (vormals Tranzl) 40.000 und in dem Mürzzuschlager Werke (vormals Aigner) 30.000 fertige Sensen ohne Zeichen confisciert. Diese Massen-Confiscation stützt sich auf die Ministerial-Verordnung vom 16ten April 1890, wonach Sensen, Sicheln und Strohmcsser nicht in Verkehr gesetzt werden dürfen, bevor fie nicht mit der registrierten Marke versehen sind, welche auf die noch im glühenden Zustande befindlichen Waren aufgeschlagen, beziehungsweise aufgeprägt werden muss, ehe sie die Erzeugungsstätte verlassen. * (Prüfungserfolge im Ursulinnen-kloster.) Die k, t. Prüfungscommission hat gestern nun auch die Äürgerschulprüfungen, denen sich vier Ordensfrauen unseres Ursulinnenconvents unterzogen, zu Ende geführt nnd somit ihre diesjährigen Arbeiten vollendet. Das Resultat dieser außerhalb der NildunMnstalten für Lehrer und Lehrerinnen abgehaltenen mehrtägigen Prüfungen kann als ein sehr günstiges bezeichnet werde-!, denn alle vier Vürgerschul-Candidatinnen bestanden dieselben, davon drei sogar mit Auszeichnung. ^ — (Der Laibacher Casinoverein) wird im Lause diefes und des folgenden Monats zwei Familien« abende veranstalten. Wenn auch in dieser Saison nach längerer Unterbrechung wieder das Theater mannigfache Genüsse bietet, so werden es doch die Mitglieder des Casinovereines mit Befriedigung vernehmen, dass darob die gemüthliche und anregende Geselligkeit, die in den Kreisen des Vereines herrscht, nicht eingeschränkt werden soll, und namentlich die junge Welt wird sich freuen, demnächst wieder in den gewohnten fchönen Räumen dem Tanzvergnügen und fröhlichen Verkehre huldigen zu können. — (Fischotternfang.) Aus Rudolfswert berichtet man uns: Kaum jemand in Krain, ja auch in anderen Ländern, dürfte im Fischotternfange größere Resultate erzielt haben, als der gräflich Margheri'sche Fischer und Jäger Michael Rataj, welchem es bisher gelungen ist, 49 dieser der Fischzucht so schädlichen und äußerst scheuen Raubthiere im Gurkflusse in der Nähe des Insel-schlosscs Wördl zu sangen. — (Hymen.) In Illyrisch-Feistritz fand am vergangenen Mittwoch die Trauung des Fräuleins Fanny Domlad is, Tochter des dortigen Realitätenbesitzers I. Domladis, mit Herrn Dr. Andreas Stanger, Advocat in Volosca, statt. — (Die erste Locomotive.) In Gonobitz ist am Montag abends die erste Locomotive der Localbahn Pöltschach-Gonobitz eingefahren, welches Ereignis von der Bevölkerung freudigst begrüßt wurde. — (Seltenes Wild.) Bei Ferlach in Kärnten wurde Dienstag eine große Raubmöve erlegt, welche sich von der Küste der Nordsee bis zu uns verirrt haben dürfte, — (Panorama.) Die Glasphotographien-Aus-stellung in der «Tonhalle» bleibt nur noch heute und morgen geöffnet. Wir können den Besuch derselben bestens empfehlen. ^lenefte Post. drillt,,!,l'Celcgramnn- 0rr Laitmcher Ieiwm,. Wien, l8. November. Der ungarische Ministerpräsident Wekerle conferictte heute niit den hier mi-getroffenen ungarischen Ministen, worauf derselbe von, Kaiser in halbstündiger Audienz empfangen wurde. Fiume, 18. November. Der Dampfer «Stefanie» der Gesellschaft «Adria» stieß in der Nähe von Mol-fctta >nit d>'M Dmnftf«'!- "Argm zusammen und san unter. Der Capitän und 19 Matrosen lM rettet, 5 Matrosen werden vermisst, ,s..MW Krakau, 18. November. Infolge »^^ Verfügung der Statthalterci wurde ftit ^ ' ^ ^ nitärc Revision der Passagiere und b^'^^ srllxn i:, der Grenzstation'Oswimm Berlin, 18. November. Infolge voiiHa>"'^B' bei anarchistischer Tendenzen wurden anarchistische S riften i und ^°" ^ vel mit Beschlag belegt. Mehrere Personen nm haftet. ' ^tielie d" Paris, 18. November. Die Kammer °" ^ dringliche Behandlung des Pressgcsetzcs " " M mit 829 gegen 228 Stimmen, in die Vp' ^ ^ einzugehen, nachdem Ministerpräsident i>oiwr trauensfrage gestellt hatte. , ^et. ^ Paris, 18. November. Gerüchtw"se vew', ^ der Urheber der jüngsten Exploswi, beta"" > ,^, i5 selbe befinde sich gegenwärtig ""f "nem H^ z» sei der Befehl ertheilt worden, ihn bei oei verhaften. , >, hie^ Madrid, ,8. November. Der Kön'g "'" A ^ wärtig sein Bruder, der Großfürst Georg^^ - («Tirol und Vorarlberg.')^ ^pB s;. best des Bandes «Tirol und wertes befasst sich ausschließlich mit der ^"H^M^ Tirol aus der gewiegten sseder des bela^nten,^> ^'"^f Dr. Josef Eg« er in Innsbruck. DerMtor^^^^, Hefte die Landcsgeschichle seit d^m Erlösche" de« " „zF^ ^ tenhauses und gelangt bis zum Schönbrunner l^ KM ^> Napoleon. Zahlreiche Abbildungen, an deren „M^ Rudolf Beritt, Professor Wilhelm Hecht. M" ^i , andere betheiligtru, schmücken das Heft: "I"" m^M ,„, Heft eine Reihe wenig oder ganz unbclann " ^ M beiden Bildnisse: Erzherzog Ferdinand »nt» M> ^ ^M Alle in dieser Rubril besprochenen Vücher ^ st, können durch die hiesige Buchhandlung^» mayr H Feb. Baml> era bezogcnwero^—^ Vtrst«ri°ne. «/. Den l 8. November. Maria P'se>". «6 I., Kuhthal N, Tuberlose. Im Spitale: ^lM""K Den 11. Noveml, er. Maria Lesnov", v> ^ I„ Erschöpfung. - Alois!« Vidergar. Kaischlersw'" ' ^ schwäche. Lottozichung vom lli. November. ^ Prag: 89 7li ^^^--^ ^ ^^ Z.2-3 Z- ^^'^^^^ ^ 7U7Mg.'M 0'"M'7'i>1chwach theillv? „ !1.Ab. 739-5 -2-2 Morgens bcwöllt. nachmittags M'Y ^ „„, 1 Nach! - Das Tagesmittel der Temperatur ^ ^/ dem Normale. __ > _________________________^—--------——^ 9)ü8^ ^^ Verantwortlicher Redacteur: ''^^-^^ Die heil. Seelenmesse "«5 ^" "^UA^ Dob'lilar. ttoromotivfülircr, '"rd ""!"„ herD"'"^ lobslirche »m « Uhr nnd am 22. v. >"- gl»>^ um 7 llhr gelesen werden. ^^ Dobttil^^- ^,, »ür unsere »iudcr das leine leichtzerbrechlichcn Spielsacheu <,,,,„ wi«> >"^!°F' wer sich mit den Kindern a»> SMl " '" -u Y" M'^ Wort das anerkannt Beste für 'e'M " ^/?ilustl'" ",. '^.s dem empfehlen wir die Durchsicht der l sMe "" ^F' w» F. Ad! Richter k Cie.. jeder Mntter vor den. Einlans eme^"^ ^se,.° ^, merlsam gelesen werden, umsomeyr, ^^^i!l und franco erfolgt.___________^M^^F' 75.0W Ululde» ist der Lotterie. Wir machen nufere geehrten ^^^l'^?^ dass die Ziehung unwiderruflich am - im heuriaen Jahre wieder '^ d"p,^ den AuZstelluugen in : Vraunau /f"" ^s (^ F' preis), jkrems a. d. D. (Ehr."ld'plo" ' ^„he". ^» ^ Philippopel whrendiplom) ""^^!5'sz.sch,«'cd" ..hsl .s «O« Schaller'sche Blasbalss-, Feld,y ^„e- ^l< Mzeussfabrif. Wien ll./l" ^mec'"" ^ Carl F. Schalter, f. u. k. Hos-' " Lieferant- 265 2313 W.November 1892. Course an der Wiener Börse vom 18 November 1892. «««^m «Mea«, l°ur-bwtte '"°°>'Wbr,k l»n n "^ '««N,8!» l.0 ^Hr^'^wersre! 114.. 1:.,. , N^'-M« »'«»'> l«'3^lW^ ^^ «^0,1. «,«j !89->,,9 75 «eld Wo« Grundlnll.-VbttaaNllnen (für ,00 fi. «W.). 5°/« „°li,ische...... 104 tt> K'6 20 5«/n mähliche...... — — — — 5^ «Tain >l»d ttiistrnland. . — — — — »»/„ niederttfterreichische . . . 109 ?li —'— .V/« strlrüchs...... -'- -'- s>"/n lroatische und slavonische . v« 50 9? 60 !>«/„ siebeubürgische , . . .-------— — ü"/n 3rmc!^r H'anll! .... —'- —'- 5>"/s> »„„arische...... 94 3b »5 3^. Andere ässentl. Anlehen Dm,a»'Reg.'L°lt f,»^ 1U0 fi. . ,34 «5 i»t> ^!> dto. Nnleibc 1878 . . 10« . . — — -'- «nlehen d. Vtadlaemeinbe Wen 105'- IlXl — Prüm.'«»!. d. <3> xdlgem. Wien 1«3 188 l>0 Vörjenbau «nlel,, verlo«. b°/, <0<.— l>^» ».'> Pfandbrief« (für l st.). Oodencr. allg. »st. 4"/, V. . 118'—KV- dto, dtl,, 4'/,°/,. . 100 40 101 4',< blo. bt». 4°/n . . . W»s' »7- bt«. Prüm.Nchultwtrschr. 3°/, ll» 75 ,13 50 Ocft. Hypotbllenbnnl lOj. 5N°/o »8«" 99-?" 0eft,°ung, Vanl »eil. 4'/,°/<> . IM 5« 1^? 50 dettll » 4°/n . 8» 7» IC! 80 dcttc, üujähr. » 4°/„ . . 9970 100 i»<» Prlorität»«VbIilllllilln»n (für 10« ft.), Ferdinand« Nordbahn '«, 20 »alizische Kar!. Ludwig «ahn !t^>, ,»«1 »W ft O. 4>/,«/„ , —'— — - Veld War» veslerr. Norbwestbayn . . . 107 »" 10» ül» 2ta°t«bahn ......'»?2^ -^ Lübbllhn i.. 3«/«.....1b" 30 lb,90 llnss.^lll V Vllyn.....108 45 103 45 Diverse z«s» (per Stück). lrobi,'°!e il)N fi......«,75 lg»',!' llart, !mLoIe4«fi...... ß!« 11^ 3» «rno!« «ose 40 fi. ... ?» 75 «4 »!ö lljalbftcii, Lusc Wfi..... »« -^ 29^- W»!ibNch-Grllh°Losl 20 fl. . . »^'- ^ °« ' »cw..Vch.b.»°/„PrHm.-Schuld« verschr. derVodmcrebitanstlll» ««, »lo s«mk»Actt»n (per Ttücl). I»a!oüsl.«anlL00fl.«0«/^». . 1b»'öO lö3' »antverrln. Wiener, llX» fl. , ll8 !,0 114 — Mr. Anst. «st., L00si. E. 40°/„ 87U -- »77 - irdt.-Nnst. f. Hand. u. . lS0fl, 3lK - »<» s-, freditbanl. «llg. ,mg., »00fi. . 8«l 5> »«»'- 0cp!>fi«enoanl, «llg., »00 fi, . »0« - «09 - 5»iomptt>«,!.. Nbröft.. b«0 ft. Sli - 6»ü — XiroüLaffl-nv., Wiensr«00fi, - ' - ^-' «eld »are Hypothtlenb., «st. »00 fi . lllbrecht-Vabn »00 fl. Vilber . 92 60 9« L<> Mföld-Fiuman. Nahn »00 fl. E. «n"-»b 200 !." V«hm. Nordbahn 150 fi. . . 17» ,5 179 75 , W>'l,vahn »00 ft. . . 84« t>l» 342 50 Vu!ckt Ges., Oefterr. ü<»0 ft, EVl. . , . 818 - ü«l — Prau.H^,(Ä,'D!i,->),)800fi. E. 199 75 i"«< 2!» D!!l'V°dsNb,'G>l.-V, 200 fi. 3. -'- — - sserblimlidl-Hiordb. IN00st,«M. «78« »'/90 Kul, liarl'LudW. 6. »00ft. VVi. »lb l<0 2«« L0 «f'Til,' «zer-no».»Iafsy' Eisen a!,wN V. . . »44»!» «44«, ,yoM..ung.,tr8 Otst«:.Norb»enb, LlXi fl.Vtlb. »1<> 7u z>'l 7» dto. l>«, U.> 200 fi. L. . . »29 - - iWi-5<> iiiaa-Dlll" Visenb. llo fi Gilb. „d^. »<ü ?^ Zl°at»eiltübabn 200 ft, Lilbtl 292 75. 293 2, Liwbahi! ««' fl. Silber . . 9K — 9b ä'> Lud Nortl,,Vti-h,'V,»00fi,IM. 191' - IS^KO Illl»iwa2Kcl,,Wr.,l7!!!l, »W, »38- «b» — nlus«3^.,P?i?r<'al». <> st. Silber 19» ?5» ,»7 25 Ung.Westb.(Naal>.Vr2^20!,fi.S. 19v 2b !99ü(» Indulllie'Aciien (per Stück). «augel., «llg. Ocft., 100 fi. - '"» ü" 109 »z Egydier Visen- und Etahl-Inb. in Wien 100 fl...... ?<>'' ' <Ü'- «tiwlbahnw.-Ueihll. erste. 80 fl. »^>^ »» ?'^ »«tlbemuhl' Vapiers. u. V,«V. ^^ 2"> 49'»0 Lieslnqer «rauerei U«> fl, . . 1<" »0 l»8 ül, Montan' Gelell., vftrrr. - alpine b5 4), ^.N — Pr»grr «tisenInb-Ve!. 200 st, ^ ^ ^ - 40« l»0 Sülgo larj, Steinlohlrn 80 fl. «'« - ei9-- «sckwgelm'ibl», Papiers. »00fi, '^ ' ^-^' ' .Lte^srmichl.^llolr^ c,«,.V, '^" ö" '41'50 Tsifui^Ooblen'? Ves ?<>ss. '^9 - l«!'-- «llfsenl.G.Oest WMen100fi, ü"2 " «s ' Hjcigaon Leilianfl., Allg. l.i Pcst f!(» fl......... K'»'- 10l'— Nr, Ballgesellschaft ,00 fi. . . Vb — 91 — W ^ —^^^^—^^—-''^ ^'lb°n^".^"ö den ^(). November "'^^7) Ungerader Ta^ > i»^^°""t"aotind. ^'Bauer ^"«<> "°" H- Witlinaxn und ^tnsil von C. Millöclcr. ^ieŽelno gledišoe v Ljubljani. V nedeiin . - Dr- Pr-493- K elJMne20.novembral892 Nj«a j Naša kri "JiSlav C,VDeS»li-"I .deja"Jik Èeaki sPisal ^^^ oder ^fa ^orcLlh. alle. llWkn'fl^^tag und Sonntag ^?9i le letzten Tage JgJJ* «nil Jerusalem • ^ÜJjkr. kr> Militär, Studierende und p^—-^ ___ (6108) &>- ftehWohnung {H'e? au« ^ - Hauptsabrik gelegen. '•Kbeii.h .eine r"lliK« paslei Zli 'a S>id mehrere ¦"%L•«« Fässer > Und ein sehr großes Y^Wkt aheves »>oi Ferd. Plautz, W816) —-—__ (5041) 3-3 T ^ Ein ~ ^Ti~ ^hrjunge ^^-ÄBit^V^Sp^rei-Geschäste I, ^^L^talbaoh, Kuhthal. ^Swein ^i!°?T X W™ V./2. „ Ut^«,feS: Bt*J" Cholera, Ä1 i« nst •¦•to"- ""^8*1"- "j^"^ *ay«. Apotheke n fcT"~^—-— (420ö) 10~10 K ?>?> ^M?6rals Luftverschluss a<>b«*U" *lt Planoll- ^^altl den Fllß tacken aile°, und dergl. vieles. I Novitäten des Büchermarktes: r\ (s>'217) 'd—'A Nach auBwttrtd: pv Julius Wolff, Der fliegende Holländer, eleg. geb. . fl. 3'— fl. 3 1Ü K Herrn. Luders, Unter drei Kaisern, 2 Bde., brock . » 4'80 > 49ö «; AnBlon-Hasatty, Verschiedene Geschichten ...» l'2O > 130 y Nataly von Esohitruth, Comödie, 2 Bde. ...» 480 » 4-9f> 9 Wilh. Jensen, Astaroth. Mentha.......» 2-40 > 2-45 Ö Sophie Junghans, Die Brautschau, Roman ...» 4"50 » 460 E) W. Kirohbach, Miniaturen. 5 Novellen . . . . » 2-40 » 2 50 rt Fritz Mauthner, Lügenohr. Fabeln und Gedichte K in Prosa..............» l"80 > l'So 3'60 » 370 < Josephine Gräfin Sohwerin, Einsame Wege, Ro- 0 man, 2 Bde.............» 360 > 8-75 D J. V. Widmann, Touristennovellen......» 240 » 250 y geb. » 31— » 310 5 W. Laokwltz, Der Opernführer, ein Textbuch der ^ 'IYxLbücher. ri-d............» l"20 » V30 S Die Dioskuren, Literar. Jahrbuch des I. allg. Beamten-IS Vereines d< r östcrr.-ung. Mon., XXII. Jalirg. . » 2'— » 2*15 R R. Schroft, Bureau und Bureaukraten, humoristische < Ski/.z(Mi aus dem Beamlenlehen.....> —#80 » —'85 y Joa. Czerny, Führnr durch 1-80 » 1*90 S Monient-WÖrterbuoh. Ein Handbucli des Deutschen, 5) Englisclien, Französischen und Italienischen in s einem durchlaufenden Alphabet. (1200 Seiten. < Vollständig in 15 Heften a 24 kr.) Heft I . . » —-24 » —27 C Paul Dobert, Frauen-Erwerb, eine Antwort auf die P Fragen: Was können unsere Töchter werden? D und wo und wie erwerben sie die nothwen-J digsten Kenntnisse? . . •.......» 1-20 > l'3O \ Medicinische Neuigkeiten: 5 Dr. F. Ježek, Umsturz der Harvey'schen Lehre vom J Blutkreisläufe, mit Abbildungen im Texte . . . fl. 1-20 fl. 125 5 Dr Con. Kaufmann, Handbuch der UnfaHverletzungen > 360 » 370 ^ Dr. Jul. Bohwalbe, Grundriss der speciellen Pathologie S ' und Therapie, für Studierende und Aerzte ...» 8-40 > 8ön N Froderik Treves, Handbuch der chirurgischen Ope- ( < rationslfihrc, 1. Band, II. Halbband......, 7-20 » 7'35 ' Dr. Jul. Lang, Hygiene für Lungenleidend« (Brust- ) ' kranke), genieinverstäncllicli dargestellt . . . . » 1-20 > 125 ' ) Dr. med. Waiser, Neue Naturheilmethode . . . . » 3 — » 3'15 ' ) ,' , , Kräuter-Apotheke........—-96 » 1-— I ) Dr med. Mensinga, Das Frauenleben von der Wiege I \ ' bis zum Grabe, arztlich beleuchtet...... , 1-08 > 113 ( \ Dr F A v Ammon, Die ersten Muüerpflichten (Neue ( C ' Volks-Ausgabe, hgß. v. Dr. Norbert Auerbach) . . »—-90 » 1-— ( ) Vorräthig in der Buchhandlung: I | IO.Y. Kleinmayr & Fefl. Bambero in Laibacö i COG1VAC Czuba-Durozier & Co. franz. Cognaofabrik Oeneral-Repräsen^.B^^Bloo^rnn,BuSt.i J. Hafners Bierhalle ______Petersstrasse 47.______ Morgen Sonntag. 20. November Eröffnung > sämmtlicher ganz neu restaurierter Localitäten. > Grosses I lii-Cierl > ausgeführt von der Kapelle des k. u. k, > Inf.-Reg. Nr. 17. \ Anfang halb 8 Uhr. Entree 20 kr. ) Ausgeschenkt wird das allgemein an- > erkannte Export-Märzenbier (ganz wie < Pilsner) aus der Bierbrauerei Th. 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