80. lahrgang Erscheinl w ..chenllicli scclis: .. (mit Ausnahme der Feiertag.;. Schriftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-07, 25-68. 25-60, Maribor, Kopališka ul. 6. Kr. 184 Dormorsteg, ders 15. August 1940 Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis: Abholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24.—. für das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v gotovini. PfGŠS Olff Mariborer Heilung ma Der Krieg gegen England tritt in seine entscheidende Phase Ununterbrochene deutsche Luftangriffe auf das britische Jnselreich ^ englische Flugplätze zerRSrl / Berlin meldet: Deuüche Luftwaffe beherrsch! Sen Raum zwilchen Rarwik und u'Ntz / Skepsis Der amerikanischen OeffenUichkett Wer Die Lage Gngianöö / Zwei englische Minensucher versenkt New: terichtety0n-k’ Um August (Avala.) DNB beit verfolg6 amerikanische Oeffentlich-dic Kämnf^ groBer Aufmerksamkeit raum • t ‘ sich im englischen Luft- ginnt «."- .etl* breitesten Kreisen be rum die^ntr51 .die Frage vorzulegen, wa-lichkeit fi :r> Regierung der Oeffent-Verheiniiicht La”des den Emst der Lage *N«w v'"1, *-^r Militärfachmann der bgkeit n ° r ^ F ° s t« bezweifelt die Rieh daß auch rt,!”|lischen Angaben und meint, der er„jj , hundertprozentiger Annahme noch imm zffforn der deutsche Erfolg Kommun* bewiesen wäre. Die britischen Drei Piloten sind Ltickenni<ßUees enthalten offenkundige Kriegt,’Achten nichts von dem in den, obwoh; Fand ungerichteten Scha daß jJ-”“.“1 es jedermann klar sein muß, gen diir ,e'nCni An5riff von 200 Flugzeiten. o UCht Stunden hindurch irirend. eip be Schaden Stunden hindurch irgendentstanden sein muß. 14. August. (Avala.) — DNB berichte'/, v, AUgU5L (Avaia.) — dinb erhöhte • , den neuesten Mitteilungen Schoscp SiC*1 d‘e Anzahl der gestern abge-JpW- nen Oder zerstörten englischen den 3U^ Maschinen. Davon wur-dem K ohinen in Luftkämpfen über gesc.0a,!a! und der britischen Insel ab-den ppifen’ englische Flugzeuge wur- nisciip -Entlieh des Angriffes auf die dä-^aschin» Aalborg abgeschossen. 13 piät?P„ 211 wurden auf englischen Flug-ferfoljr *"*«*■ Es ist dies der größte einem T: ‘e? d-e deutsche Luftwaffe an lischen pvigen Tage im Kampfe mit eng-deuts"U * "ern zu verzeichnen hat. Die Maschin*1 ' erFj£;te beziffern sich auf 24 konntp„ Cn‘ bünf Bemannungsmitglieder Ben geretiet werden, meldet- r,n’ 14‘ August. (Avala.) — DNB War op Cr F*u§P'atz Detling in England der dem das Ziel heftiger Angriffe gars wurd 6n Bomber- Zwei Rroße Har>-Pcher Han wurden zerstört. Ein im Bau befindet Dip“ufar WL!rdc vollkommen vernich-den Ju Verkstätten und Baracken wur- Maschinen retten, verwundet. Malta, 14. August. (Avala) R e u-ter meldet: Anlässlich zweier Luftangriffe im Mondenscheine wurde auf Malta durch feindliche Flugzeuge eine bestimmte Anzahl von Explosiv-und Brandbomben abgeworfen. Berlin, 14. August. (Avala) DNB meldet: Auch die heutigen deutschen Morgenblätter widmen in selbstverständlicher Weise den ununterbrochenen deutschen Luftangriffen auf England grösste Aufmerksamkeit. So schreibt die „Berliner Börsen-zcitung“ unter der ganzseitigen Schlagzeile „Luftangriffe auf England ohne Unterlass“ u. a.: „Nun hat sich den Engländern die längst erwünschte Gelegenheit geboten, die Iso viel gepriesene Ucberlegenheit der englischen Luftwaffe sowohl im Hinblicke auf Material als auch im Hinblick auf die Mannschaften mit der Tat zu beweisen. Nach vollen drei Tagen ununterbrochener deutscher Luftangriffe, die die schwersten britischen Material- und Menschenverluste nach sich zogen, wäre es unserer Meinung nach schon einmal an der Zeit, dass die Engländer ihre vielgelobte Ucberlegenheit nun sachlich beweisen müssten. Wir müssen schon sagen, dass die Ruinen so vieler britischer Flughäfen und Seestützpunkte bei gleichzeitigem ständigen Absinken der britischen Tonnageziffern ein genügend ungünstiger Ausgangspunkt für die „mächtige Offensive auf den europäischen Kontinent“ bilden, von der Höre Belislla gesprochen hat, indem er hinzufügte, dass die Offensive, in welcher „Deutschland seinen letzten Schlag erhalten wird“, von Millionen britischer Soldaten zur Durchführung gelangen würde. Die britischen Verlu- daß die Wjn?k.en Bomben belegt, so ste sjncj aiIcp keine günstige Basis chen Sfpii ande bzw. Mauern an zahirei-den. 7 .lin ,zum Einsturz gebracht wur-zwischen !’eiChe Flugzeuge, die vor und Vernichtpf a Hangars standen, wurden Maschin " diesem Rollfeld wurden 20 zahl hinrro ^Ernichtet, eine weitere An-Beri'- ßCn 'n Brand gesteckt, meldet- r!\14, August. (Avaia.) — DNB zen, die rri fr den zahlreichen Flugplät-kräften i m, von deutschen Luftstreit-auch die pfCgrafen wurden, befinden sich die^ Flugplätze Odiham und Farnbor-nben haber Präzis gewirkt. Eine größere An LL?° bu; zahl von erriuf. Hangars und haben dortselbs! be- B hin den und unzählige Volltref Erggi^nig1 Jengars und Bauten waren das Rollfejfjp uer Untschen Luftangriffe. Die hichtet \v ,Cr.,F‘ugplätze wurden versande r>pC! is.‘aBen und Wohnhäuser am Zerstört ^ * ugplätze wurden teilweise L°ndo_. _ teilt Bas Luftfahrlministcri ter i4' August. (Avala) Reu Ta mit. :rium für eine Expansion grossen Stiles, wie sie der Blockademinister Dalton durchführen möchte, indem er sich von einer solchen Aktion Englands Beherrschung der Wolken über Deutschland verspricht. Dalton durfte sich beim Blick in die Wolken über England an seine Worte noch erinnern. Wir glauben, dass sich die Redaktion der „News Chronicle“ sehr ungern eines seiner Artikel erinnern wird, in dem es hiess, deutsche Flieger müssten öfteren England besuchen, da sie ein jeder solcher Versuch schwere und allzu schwere Verluste kostet. Nun ist der Wunsch des »New Chro nicle« i,n Erfüllung gegangen. Aber nicht nur den Herren in dieser Redaktion, mit der Zeit wird es allen Engländern klar werden, daß die Ergebnisse solcher deutscher Besuche ganz anders ausfallen, als man es in den Erwartungen vorgedacht hatte.« Die »Deutsche Allgemeine Z e i t u n g« verweist auf den englischen Versuch eines Luftangriffes auf Dänemark der unter schweren Verlusten für die Engländer zurückgeschlagen wurde, und schreibt: »Der Aktivitätsbereich der deutschen Luftwaffe ist unermeßlich. Die Einheiten unserer Luftmacht beherrschen fak tisch den ganzen riesigen Raum von Narvik bis Biarritz. Während man in Süd-und Siidostcngland ohnmächtig den deutschen Bombern zusehen muß, die das Land in geringer Höhe überfliegen, sind alle Länder, die sich unter deutschem Schutz befinden, von starken deutschen Luftstreitkräften geschützt. In der Zwischenzeit erhalten die Engländer neue u. immer greifbarere Beweise von der Offensivkraft der deutschen Wehrmacht.« London, 14. August. (Avala. — Reuter.) Amtlich wird berichtet: Im Laufe des gestrigen Tages wurden 69 feindliche Flug zeuge vernichtet. London, 14. August. (Avala. — Reu ter) Die britische Admiralität teilt mit Der Sekretär der Admiralität bedauert mitteilen zu müssen, daß die beiden Minensucher »Tamarisik« und »Pairor« im Verlaufe eines Angriffes der feindlichen Luftstreitkräfte versenkt worden sind. — Die nächsten Angehörigen der Opfer sind verständigt worden. London, 14. August. (Reuter.) — In den Grafschaften Kent und Essex wurden ix'VAC- Morgen ungarisch-rumänische Verhandlungen in Turn-Geverin UNGARISCHER DELEGATIONSLEITER IST GESANDTER ANDREAS DE HORY. — GRAF TELEKI UND GRAF CSAKY WERDEN DEN VERHANDLUNGEN VORLÄUFIG NICHT BEIWOHNEN. Budapest, 14. August. (Avala. — Stefani.) Die ungarische Regierung hat den Vorschlag der rumänischen Regierung, die direkten Verhandlungen zwischen beiden Ländern zwecks Regelung der Transsylvanien-Frage in Turn-Seve- ges o-/"1'?5 ™ Laufe des gestrigen j rin zu beginnen, angenommen. Zum Füh SchoSSe„ dCUtsche ~ ttiascHn Wllrden-i-~ hmeti gelten Flugzeuge abge- rer der ungarischen Delegation wurde der ko: nuten sich die 13 englische Jagd-als verloren, doch Piloten von zahn Gesandte und bevollmächtigte Minister Andreas de H o r y, der Ungarn seinerzeit in Warschau, Rom und Beograd ver- trat, bestimmt. Die ungarische Delegation wird noch im Laufe des heutigen Tages nach Turn-Severin abreisen, sodaß die Verhandlungen bereits Donnerstag beginnen können. Den Verhandlungen, soferne sie außerhalb der ungarischen Staatsgrenzen vor sich gehen, werden in ihrem ersten Teil weder Ministerpräsident Graf Teleki noch Außenminister Graf Csaky beiwohnen. von deutschen Flugzeugen Bomben auf zahlreiche Punkte abgeworfen. Mehrere Flugplätze der Royal Air Force wurden unbeträchtlich beschädigt. Durch Bombenwürfe wurden einige Gebäude u. Privatgüter getroffen. Die Verluste waren im erwähnten Gebiet sehr gering, doch gibt es einige Todesopfer. Die britische Flugabwehr trat an sämtlichen Punkten stark in Aktion und fügte dem Gegner Verluste bei. Ungarns Ackerbauminister nach Berlin Budapest, 14. August. (Avala-Stc-fani) Ackerbauminister Graf Michael Teleki wird sich am 19. d. M. nach Berlin begeben, wo er mit dortigen landwirtschaftlichen Fachleuten Besprechungen führen wird. Heute spricht Eden. London, 14. August. (Avala.) — Reuter berichtet: Wie man erfährt, wird Kriegsminister Eden heute um 20.15 Uhr im Rundfunk sprechen und eine Uebersicht der Lage geben. Ungarn zieht diplomatische Konsequenzen Budapest, 14. August. (Avala-MTI) Die ungarische Regierung hat die Gesandtschaften in Lettland, Estland u. Litauen, die vom ungarischen Gesandten in Helsinki geführt wurden, geschlossen. Gleichzeitig wurde auch die Liquidierung der Ehrenkonsulate Ungarns in Tallinn, Riga und Kaunas angeordnet. Nationales Schachturnier in Lelze Šorli u. Jerman an der Spitze der Tabelle. Celje, 14. August. In der gestern gespielten vierten Runde des 17. Nationalen Schachturniers in Cclje errang Jerman über seinen Gegner šmigovec einen Sieg. Gottlieb und Berner einigten sich auf ein Remis. Mlinar wurde im Kampfe gegen Šorli wegen Zeitüberschreitung kontumaziert. Mišura erlag seinem Gegner Marek. Die Partie Pavlovič : Popovič wurde unterbrochen, desgleichen brachen Drašič und Majsto-rovič das Spiel ab. Auch die übrigen Partien (šiška : žuk, Savič : šubarič u. Prof Grašer : Medan) wurden abgebrochen. In Austragung einiger hängender Partien gewann šubarič über Marek die Ober hand. šiška und Popovič einigten sich auf ein Unentschieden. Die beiden übrigen Partien Šmigovec : Berner und Gottlieb : Šubarič wurden abermals unterbrochen. Stand nach der vierten Runde: Šorli und Jerman je 3lA, Berner 2x> (1), Mišura 2X, Majstorovič, Gottlieb und Drašič je 2 (1), šubarič 2X (2), šiška und Popovič 2X (1), Šmigovec und Marek je IX, Savič 1 (1), Mlinar 1, Medan, Pavlovič und žužek je X (1), Prof. Graser 0 ,(1) Punkte. Der Kampf raumes um die Beherrschung des Luft' über England hat begonnen Güöengland wird ununterbrochen von wahren Schwärmen deutscher Bomber heimgesucht / Vortsmouth zum Zw-H Mate angegriffen / Erbitterte Känwse Im umstrittenen Luftraum über Dem Kanat und der Inse! / Englands Omi erblickt in der Verschärfung des Luftkrieges den Beginn der deutschen Offensive Berlin, 14. August. (DNB.) Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht erließ gestern mittags den nachstehenden offiziellen Heeresbericht: Im Laufe des 12. August haben Forma, tionen deutscher Kampfflugzeuge Häfen und Fluganlagen an der englischen Süd-unti Siidostküste angegriffen. Hiebei war. de der Kriegshafen Portsmouth mit zahlreichen Bomben belegt. Die große Kraft-zentrale in Woster brennt. Die Bomben trafen auch mehrere Docks und Hafenanlagen sowie ein Wachschiff im Kanal. Im Laufe dieser Angriffe kam es zu heftigen Luftkämpfen, in deren Verlauf 43 feindliche Flugzeuge abgeschossen wur den. Auf den Flugplätzen in Manston, Can terbury, Hawkins und Lydnew gelang es, Werkstätten, Hangars usw. teilweise zu zerstören bzw. in Brand zu stecken. In Manston wurde eine Formation britische Jäger beim Start angegriffen. Drei HurrL cans wurden in der Luft abgeschossen, weitere vier hingegen noch am Rollfeld vernichtet. An anderen Stellen wurden 8 weitere Flugzeuge am Boden zerstört. In Dover wurden zwei Sperrballons abgeschossen. Ueber diesem Gebiet wurden im Kampfe 30 feindliche Maschinen abgeschossen. Auf der See östlich von Southend haben unsere Stukas einen stark geschützten Konvoi angegriffen. Trotz des heftigen Flugabwehrfeuers und des Einsatzes feindlicher Jäger wurden zwei Schiffe mit mit einer Gesamttonnage von 5500 Tonnen versenkt. Auf einem weiteren Schiff ist ein Brand ausgebrochen. In der Nacht zum 13. August wurden Bombenangriffe auf Schiffe bei Swansea und Cardiff durchgeführt, ebenso auf die Flaik- und Scheinwerferabteilungen bei Plymouth und an der Humber-Mündung. Die Vernichtung britischer Häfen wurde planmäßig fortgesetzt. Britische Flugzeuge sind in der Nacht zum 13. August in Nord- und Westdeutschland eingeflogen, um Bomben abzuwerfen, ohne jedoch erwähnenswerten Schaden anzurichten. Die deutschen Flakbatterien haben über deutschen Gebiet 4 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Die gemeinsamen Verluste des Feindes betrugen gestern 92 Flugzeuge. Davon wiui'den 12 am Boden zerstört, vier durch Flak und die übrigen in Luftkämpfen abgeschossen. 24 deutsche Flugzeuge sind nicht mehr auf ihre Stützpunkte zurück-gekehrt. In der Nordsee kam es zwischen einer Gruppe deutscher Minensuchboote und einer Gruppe feindlicher Schnellboote zu einem Zusammenstoß, der für die Unsri-gen erfolgreich schloß. Es ist damit zu rechnen, daß mindestens ein britisches Schnellboot nicht mehr in seinen Hafen zurückgekehrt ist. Unsere Schiffe aber sind unbeschädigt geblieben und konnten ihre Tätigkeit wieder aufnehmen. Berlin, 14. August. (Avala.) DNB berichtet: Wie an zuständiger" Stelle erklärt wird, haben deutsche Kampfflugzeuge gestern abends den Flughafen bei Portsmouth noch einmal angegriffen. Meh rere Gebäude wurden zerstört. Es ist ein großer Brand tausgebrochen. Die britischen Flugzeuge sind nicht rechtzeitig auf gestiegen, um den Nachtangriff der deut. sehen Bomber zu verhindern. Zürich, 14. August. Alle Berichte, die aus London und aus Berlin eintreffen, zeigen, daß die groß© deutsche Luftoffensive gegen England auf der ganzen Linie eingeleitel worden ist. Täglich entwickeln sich von frühmorgens Ws abends über Südostengland sowie über der Themse Luftkämpf© von ungeheurem Ausmaß. Die Deutschen greifen immer wieder wellenartig an, und zwar in der Stärke von mehreren Hundert Flugzeugen. Auch die Engländer strengen sich außerordentlich an und senden dem Gegner Hunderte von Flugzeugen entgegen, so daß es Stunden gibt, in denen eintausend und noch mehr Flugzeuge in Kampftätigkeit sind. Die englischen Flugabwehrabteilungen verfeuern Tauser.de von Granaten, aber auch die britische Flotte hat schon in diesen gigantischen Kampf eingegriffen. England ist im Zustand äußerster Nervenanspannung. London, 14. August. (United Press.) Nach englischen Informationen haben in den Formationen, die am 12. d. Städte und Objekte der britischcen Insel angegriffen haben, etwa 500 bis 600 Flugzeuge mitgewirkt. Die deutschen Luftaktionen. die gestern morgens über der Grafschaft Kent eingesetzt hatten, wurden im Laufe des Mittags über das gesamte Ka- Fischfang wie in diesen Tagen. Es ereignet sich manchmal der Fall, daß die Fischer mit Tonnenlasten von Fischen heim kehren. Berlin, 4. August. (Stefani.) Die Luftangriffe auf zahlreiche Punkte der britischen Insel und auf Schiffe im Kanal wurden gestern morgens intensiv u. planmäßig fortgesetzt. Ganze Geschwader von Kampf- und Sturzkampfflugzeugen gingen unablässig zu Angriffen auf feind liehe Objekte vor. Ueber dem Kanal entwickelten sich immer wieder neue Luftkämpfe, die nur dann abflauten, wenn der Wellenwechsel vollzogen wurde. Den deutschen Angreifern ist es gelungen, auf Deutschlandreise des bulgarischen Arbeitsdienstes nalgebiet erweitert. Die deutschen Bomber haben über den Aermelkanal die britische Insel wellenartig angeflogen. Die einzelnen Formationen setzten sich aus je 50 Bombern zusammen. Kaum hatte die eine Formation ihr Zerstörungswerk beendigt, folgte in einem Intervall von nur einigen Minuten ein zweites Geschwa der und dann das dritte, vierte usw. Die deutschen Flugzeuge sind in England durch eine dreifache Sperrmauer des englischen Luftschutzes durchgebrochen. Die se Sperrmauer sind die englischen Jäger, die Flugabwehrbatterien und die an unsichtbaren Drähten hängenden Sperrballons. Ungeachtet der eigenen Verluste stießen immer wieder neue deutsche Ge. schwader über den Kanal vor. Berlin, 14. August. (Avala.) DNB berichtet: Die englische Presse reagiert auf die deutschen Luftangriffe des Sonntags und betont, daß die große Schlacht um England begonnen habe. Die Blätter versuchen auf die englische Oeffentlich. keit Einfluß zu nehmen. Fast alle Blätter sind sich einig darüber, daß die deutsche Offensive nunmehr begonnen habe. Die Deutschen — so heißt es in den Blättern — seien bemüht, die wichtigsten Stellungen Englands zu vernichten, bevor der Hauptangriff erfolgen werde. Die »Daily Mail« spricht die Meinung aus, daß der Zusammenstoß zwischen den beiden Luftwaffen die Entscheidung bringen könnte. Der »Daily Express« betont, die Zunkunft der Engländer entscheide sich an der Schwelle Englands. S t o c ck h o 1 m, 14. August. (Avala.) Stefani berichtet: Die Fischer haben an der Südwestküste Schwedens in den letzten Tagen ungeheuren Segen. Es zeig te sich nämlich, daß die Fische in ungeheuren Ausmaßen das Seekreigsgebiet um England verlassen haben. In Schweden erinnert man sich nicht an so reichen Der Kommandeur des Bulgarischen Arbeitsdienstes, Oberst Ganew (vom, Mitte) weilt in Begleitung von Oberstleutnant Rogosarow gegenwärtig zu einer längeren Besichtigungsreise durch die Lager- und Einrichtungen des Reichsarbeitsdienstes in Deutschland — Unser Bild berichtet von dem Besuch der bulgarischen Gäste in einem RAD-Lager im Gau Nieder-Do-tiau. — die englischen Flakstellungen und andere Objekte ganze Serien vom Bomben abzuwerfen. Die englische Flugabwehrartillerie versuchte die deutschen Bomber um jeden Preis aufzuhalten, doch war dieses Bemühen vergeblich. Die Engländer haben schon in den Morgenstunden eine grö ßere Anzahl ihrer Jagdmaschinen verloren. B er! i n, 14. August. "(Avala.) — DNB berichtet: Deutsche Bomber* von Stuka-Typ griffen gestern frühmorgens das südenglische Küstengebiet an. Nach diesem Angriff kam es an zahlreichen Stellen über der Insel wie auch über dem Aermelkanal zu einer Reihe von Luftkämpfen. Den deutschen Fliegern ist es gelungen, die englische Luftsperre in der südenglischen Küstengebieten zu durchbrechen u. Bomben auf befestigte Objekte abzuvv noch nicht bekannt, weh ' englise11 fen. Es ist Objekte getroffen wurden. Die Flakartillerie bemühte sich vergeblich, ^ deutschen Bomber abzuschießen und e« üurch weitere Angriffe ab zu weisen. ^ London, 14. August. (United Pre£^ Aus London wird berichtet: Deutsche = ka-Verbände unternahmen gestern neu liehe heftige Angriffe auf zahlreiche F“ te der britischen Küste. In den Nachm-tagsstunden war eine klare Uebers* über die von den Deutschen bombardi ten Ziele noch möglich, es kon»; erfährt East' nicht möglich, es jedoch in Erfahrung gebracht werden, vor allem die englischen Lu-ftstützpüU ’ in Südengland aas Ziel der deutschen _ griffe gewesen waren. Wie man sind insbesondere die Flugplätze church an der Themse sowie die beio Flugplätze Aldershot und Portsmou_ bombardiert worden. Diese Flugplu wurden fast vollständg vernichtet. London, 14. August. Reuter det: Das Luftfahrtministerium bericht Am 13. d. M. frühmorgens begann d große deutsche Luftangriff auf engl>sc t Flugplätze und Schiffe. Die Luftschla dauert ununterbrochen an. Die deutsch Bomber greifen in riesigen Wallen an, sich von Stunde zu Stunde erneuern. Je^ Minute treffen von englischen Flieg6 Berichte über dramatische Kämpfe 6 Eine Spitfire-Gruppe verfolgte eine Gr P pe deutscher »Dorniers« über den A mel-Kanal und schoß fünf von Flugzeugen ab. Ein anderer Fliegern zier berichtet, bei einem Angriff auf v deutsche Bomber drei von diesen Ma$c . abgeschossen zu haben. Von nen „ Seiten, von der Süd- und Westküste wie aus dem Landesinnern kommen richte über Luftkämpfe. Bei den Ang ^ fen auf England haben wir insgesamt ^ feindliche Flugzeuge abgeschosssefl-englische Maschinen müssen als v betrachtet wrden. Es ist anzunehmen, . bei den gestrigen deutschen Angriffen England manchmal bis zu 500 dem5 Maschinen beteiligt waren. Moskau, 14. August. (Avala.) ^ berichtet: Alle Sowjetblätter ver*°rZn, die Berichte über den deutschen Luft griff auf England und über die LuftkämP^ ‘f nrr/VRto«- AllflPC 11» Ei' SO' Be- UCl Ult AVW*“' y. fe über dem Kanal mit größter Aufme^ samkeit. Die Berichte darüber werden ter dicken Schlagzeilen veröffentlicht, nige Blätter weisen darauf hin, daß amerikanische Presse auch die deutsc Charakteristik* ist ferner, daß die Sowjetblätter die de Berichte veröffentlicht. sehen Berichte an druck bringen, während die Berichte über die Luftkämpfe an Stelle gebracht werden. erster Stelle zum ^ Immer noch Beulesammlung in Frankreich Bück auf einen Kraftfahrpark einer Beutesammelstelle in Frankreich. Zu Hundert6^ sind hier Kraftwagen und Motorräder aller Typen zusammengestellt worden. Eröffnung eines deutschen Gymnasiums in Zagreb AUCH im BANAT KROATIEN MEHR DEUTSCH- UND ITALIENISCH - UNTER RICHT. Ä.r 6 b,’ 14. August. Das Zagreber ser Angelegenheit bereits in den nächsten rgemblatt« berichtet: DiP vnm Za »M o Untprrvhri • oencnrer: Die bereit ?TlStV angekündigten u. vom „ -----O-— — nun muno-pn erlassenen neuen Bestim- unterripht &T d-6" Deutsch- und Italienisch len sinrl 311 •!uSosIawi'schen Mittelschu-enktärt wb-H W‘6 7°" maßgebender Seite in keiner 1' l.r das Banat Kroatien Kroatien ^ bindend.. Da das Banat autonom a.U, dem Gebiete des Unterrichtes Banus ri ’ Wlrd über diese Frage der selbstän^eS anats Kroatien vollkommen Wie ■« ZU entscheiden haben, runn v" enkahren, wird die Banalregie-a'greb ihre Entscheidung in die- Tagen treffen und zwar wird diese im wesentlichen ähnliche Bestimmungen enthalten, wie jene des Unterrichtsministers. Einer Information aus gutunterrichteter Quelle zufolge dürfte im Zusammenhänge mit dem zu erwartenden Erlaß bereits in der allernächsten Zeit in Zagreb auch ein deutsches Gymnasium eröffnet werden. Der wiederholt betonte Standpunkt des Banats Kroatien, demzufolge das Land mit seinem großen Nachbarn die lebhaftesten Kulturbeziehungen zu pflegen gewillt ist, wird dadurch deutlicher zum Ausdruck gelangen. italienischer Sieg in Britisch- GomaManö MELDET: HAUPTMACHT DES BRITISCHEN HEERES IN SOMALIEN GESCHLAGEN, STADT ADALEH EROBERT. 0 M, H R Das Ohpri/*" August- (Avala - Stefani) Wehrma , mmando der italienischen Senden Berich? Dienstag vormittag fol-»Der 2 ausgegeben: kindlichen mit der HauPtmacht des Britisch q ,res» das die Aufgabe hat, Sann 1 and zu verteidigen, be- Aneriff August um 11.05 Uhr. Die im unserer Streitkräfte führten noch KämnfPne nes vormittags zu heftigen Auf Hpm v6' KamPf wird fortgesetzt, weh“ m, „ampfP,atz konnten Luftab-des r”escllütze ein feindliches Flugzeug ^Blenheim« abschießgn. Im ab-Leiph°SS^nen Flugzeug fanden wir die e eines Piloten, Im Verlauf des Kampfes verloren wir ein Flugzeug. Ein italienisches Bombengeschwader unternahm einen erfolgreichen Angriff auf die Petroleumlager auf Malta. Durch Bombenabwurf wurden große Brände verursacht. Dienstag nachmittag hat das Oberkommando der italienischen Wehrmacht den vormittägigen Bericht folgendermaßen ergänzt: »Nach den ersten Kämpfen mit der Hauptmacht des britischen Heeres, das Britisch-Somaliland verteidigt, gelang es unseren Truppen, d. Feind bei Adaleh zu schlagen. Nach blutigen Kämpfen besetzten italienische Truppen Adaleh« DwZxWx ilalienisch^griechische Spannung t a n '1 n n -a’ 14. August.. (Avala.) S t e-ke' berichtet: Die albanische Bevöl-furchth bkbt unter dem Eindruck des an d arefi politischen Verbrechens, das übt w" ^eehisch-albanischen Grenze ver-SchemU7re‘ Jn Ciamura wurde auf albani-Territorium in der Nähe der Gren- . o^d Griechen begangen, die den Kopf land ^o^defen md: ^leh nach Griechen- 14. August. (Avala.) DNB be- ZG fl A UU1 111 ermorn ?Ibanerfl>hrer Daut Hodscha auföpt 6 B'e Kelche wurde ohne Kopf Morn U7den' Wie man erfährt, haben den J-d Griechen ' land deten _____________ hatten3*1™611" B‘e gDchiSchen Behörden Preis dcn Kopf Daut Hodschas einen v0r . gesetzt. Der Albanerführer mußte nipn o-Zem “her die Grenze nach Alba-!e_n Büchten. richt°tm’ U." ?U8uai' an 7 Anläßlich des politischen Mordes kläre/ 7r'echisch-albanischen Grenze er-se ri; x? Zus1ändigen italienischen Krei- Al’ba i"6 .hficht habe in Italien und in her»/611 e*nen Sturm der Entrüstung ben ,r^.erukn. Die amtlichen Kreise ge-schrä e'erIei.Erklärungen, sondern be-dessp0 6n S*Cb au1 die Wiederholung enthaltend inq-der Mitteilung Stefanits daß a • verweisen nur darauf, ze or °r der alban>sch-griechischen üren-frühpO 7 Bpanung herrsche, die schon eehaki. a „iche Zwischenfälle zur Folge die it v tte" Bas neueste Ereignis habe bp,„a:enischen zuständigen Kreise nicht hahp^ B'e feindliche Propaganda daß onntag die Nachricht verbreitet, schwer/ vder albar|isch'2n Nordgrenze d-R o k bammenstoße vorgefallen und „g 1 al|enische Offiziere, welche die aul-wollp 6 ^enge hätten beschwichtigen Seie n’r,VOn den Albanern getötet worden erk/ römischen zuständigen Kreise o,, ^en, daß diese Nachricht vollständig It/ Luftgegriffen sei. nisch t n’ 14‘ August. • Avant.) Die Athe-dp / Agentur gab eine Mitteilung über lu d naordung Daut Hodschas aus. rieht6 Teilung der halbamtlichen Nach ]u enagentur heißt es, vor etwa zwei naten hätten zwei Albaner die griechi sehe Grenze überschritten und beim Verhör gestanden, bei einer Schlägerei Daut Hodscha erschlagen zu haben. Die griechische Regierung habe die Weisung gegeben, die Verbrecher festzunehmen, und ein ordentliches Gerichtsverfahren angeordnet. In der Mitteilung heißt es weiter die italienische Gesandtschaft in Athen habe am 25. Juli 1. J. dem griechischen Außenministerium zur Kenntnis gebracht daß das albanische Justizministerium ln kürzester Frist die Auslieferung der beiden Verbrecher verlangen werde. Die griechischen Behörden warteten nun auf dieses Auslieferungsbegehren und hielten die beiden Albaner in Haft. Demzufolge sei Daut Hodscha nicht von griechischen Emmissären, sondern von Albanern im Verlauf einer Schlägerei getötet worden. Die Athenische Agentur dementiert auch entschieden die Angabe, daß der Kopf Daut Hodschas in den Dörfern gezeigt worden sei. Prinz Alexander in die jugoslawische Armee eingereW Beograd, 14. August. (Avala.) Am 17. Geburtstage 8. K. H. des Prinzen Alex ander fand um 10 Uhr vormittags ein Dankgottesdienst in der Schloßkapelle in Dedinje statt. Am Gottesdienst beteiligte sieh die zivile und militärische Suite 8. M. des Königs. Das »Militärverordnungsblatt« enthält einen Befehl des Kriegsministers General Nedič, demzufolge Prinz Alexander auf Wunsch seines Vaters, S. K. H. des Prinz regenten Paul, im Sinne der Traditionsver bundenheit des Hauses Karadjordjevič mit der Wehrmacht in die dritte Fahneneskadron des 7. Prinz-PauLKavalleriere-giments eingereiht wird. Abschaffung der politischen Kommissäre im sowjetrussischen Heer Moskau, 14. August. (Avala.) TASS berichtet: In Moskau wurde folgende Mitteilung ausgegeben: Der Oberste Rat der SSSR hat mit Rück sicht darauf, daß die Einrichtung der politischen Kommissäre beim Heer und bei der Regierung ihre Aufgabe erfüllt hat, beschlossen: 1. Die Verordnung über die politischen Kommissäre beim Sowjetheer, die am 15. August 1937 der Zentralvollzugsausschuß und der Rat der Volkskommissäre erlassen haben, außer Kraft zu setzen; 2. bei den Kommandanten der einzelnen Einheiten und Militäranstalten die Stellen von Gehilfen von Kommandanten zu schaf fen; diese Gehilfen sind in erster Linie für die politische Arbeit zuständig; 3. Bestimmungen zu erlassen, denen zufolge die Militärräte der Armeeinspektions kommandanten und der Armeekomman-den regelmäßig die Aufsicht über die politische Tätigkeit bei den Corps, Divisionen und Brigaden ihres Amtsbereiches führen. Der Heeres- und Marine-minister gegen anonyme Anzeigen Beograd, 14. August. Das Heeresund Marineministerium erhält in der letzten Zeit eine vom Tag zu Tag anwachsende Menge von Anzeigen ohne Unterschrift. Die bisher vorgenommenen Ueberprü fungen derartiger Anzeigen ergaben, daß die Tatsachen, die in ihnen enthalten waren, fast ausnahmslos übertrieben und zum Großteil ungenau und erfunden sind. Nur drei Prozent der überprüften Anzeigen ohne Unterschrift waren stichhältig. Daraus ergibt sich, daß es sich größtenteils um bösartige oder tendenziöse Verdächtigungen von Einzelnen handelt, da sonst die Anzeiger keinen Grund hätten, sich anonymer Mitteilungen zu bedienen. Im Art. 61 des Gesetzes über das Verfahren des Militärgerichtes in Strafsachen ist vorgesehen, daß für die Einleitung der Untersuchung Anzeigen ohne Unterschrift nur dann als Grundlagen dienen können, wenn sie über Beleidigungen oder Verleumdungen des Königs bezw. seines Hauses berichten, wenn sie über Bedrohung der öffentlichen Ruhe und Ordnung Bericht erstatten, oder wenn die Anzeige den Mißbrauch des Staatsvermögens mel-det.Das Heer und die Marine haben ihrer Organisation und inneren Einrichtung gemäß kein Bedürfnis, sich problematischer Dienstleistungen von Leuten zu bedienen, die sich hinter anonymen Anzeigen verbergen. Infolgedessen wurde alles Notwendige unternommen um künftighin nur jene Anzeigen und Mitteilungen zur Kenntnis zu nehmen, die mit Unterschrift versehen sind. Auf Grund von anonymen Anzeigen werden Strafuntersuchungen nur in jenen Fällen eingeleitet werden, wenn dies vom Gesetz vorgeschriben ist, Diese Mitteilung wird veröffentlicht, um die Anzahl der Anzeigen ohne Unterschrift entsprechend zu beschränken. Die interessierten Personen werden angewiesen, ihre Denkschriften dem Ministerium mit ihrer vollen und richtigen Unterschrift einzureichen. Schweres Flugzeugunglück in Australien, Canbera, 13. August. (Avala — Reuter.) Ein Flugzeug, das aus Canbera nach Melbourne hätte fliegen sollen, ist a:m Flugplatz bei Canbera abgestürzt u. verbrannt. Zehn Personen fanden den furchtbaren Verbrennungstod und wurden karbonisiert. Man nimmt an, daß sich im Flugzeuge Kriegsminister Brigadegeneral Street, Luftfahrtminister Fa irb u n und der Vizepräsident des Regierungsexekutivausschusses Sir Henry G a 1 1 e t befunden haben. Die für gestern abends anberaumte Regierungssitzung Ist aufgeschoben worden. * Es ist Pflicht einer jeden Frau, durch täglichen Gebrauch einer kleinen Menge natürlichen »Franz-Josef«-Bitterwassers, für regelmäßigen Stuhlgang zu sorgen. Das echte Franz Josef-Wasser wirkt mild und angenehm, prompt und sicher. Reg. S. br. 30.474.35. Nanking fordert Öen Abzug amerikanischer Truvpen aus China DIE CHINESISCHE FORDERUNG ÜBERSPANNT DIE BISHERIGEN FORDERUNGEN DER JAPANER. — SCHARFE JAPANISCHE PRESSKAMPAGNE GEGEN DIE AMERIKANISCHE EINMISCHUNG IN DIE ANGELEGENHEITEN JAPANS. — Schanghai, 14. August. (Avala.) — DNB berichtet: Die Regierung in Nanking hat durch den Botschafter die Zurückziehung der in China stationierten amerikanischen Truppen angefordert. Die chnesische Regierung erklärt, daß der Auf enthalt amerikanischer Truppen in China ebenso illegal sei wie der Aufenthalt englischer Formationen. Die Forderung der Nanking-Regierung hat in allen politischen Kreisen Sensation ausgelöst, da die Japaner bis jetzt nur die Zurücknahme der Truppen kriegführender Staaten gefordert haben. Tokio, 14. August. (DNB) In einem Kommentar zu den Bemühungen des ame rikanischen Botschafters, von Außenminister Matsuoka Details über die japani-nisch-französischen Verhandlungen über Indochina zu erfahren,, stellt »Hotschi S c h i n b u n« fest, daß die Bemühungen des Botschafters Grews eine Einmischung in innerjapanische Angelegenheiten darstellen, die im Widerspruche zur Monroe-Doktrin stehe. Japan werde sich von USA in der Durchführung seiner Pläne und Absichten nicht abhalten lassen. Hauptziehung der staatl. Klassenlotterie 4. Tag der Hauptziehung der 40. Spielrunde. Din 80.000.—: 38519 59266 64986 86928 Din 60.000.—: 6165 76120 Din 50.000.—: 5065 98955 Din 24.000.—: 29014 37846 54037 Din 20.000.—: 13645 18357 Din 16.000.—: 12734 40764 49157 58101 63660 69443 70700 79114 Din 12.000.—: 13146 25021 Din 10.000.—: 611 15748 20026 29093 47622 62892 71144 78044 79139 82421 Din 8000.—: 3897 6032 6306 7293 7938 17476 19756 23526 27947 53537 56997 57257 60787 68755 73560 Din 6000.—: 2073 4291 4509 6960 8931 13078 26505 35160 36205 38788 38798 41693 46236 49716 52766 53866 57781 63891 64696 65029 68383 83634 89365 Din 5000.—: 3751 6336 17784 33187 33827 45392 48294 48737 54428 57213 679. J 72510 78576 80210 87331 90773 93310 93392 93572 93591 98374 Din 4000.—: 87 901 2170 2765 7918 8324 11319 11853 17715 27333 31039 33257 33716 3405,3 36566 36337 37213 39219 49007 51699 55393 59604 59711 60055 61308 63511 68294 75375 75442 78611 81785 87042 88836 88868 89809 89798 93450 94701 95771 97050 98777 (Ohne Gewähr). BANKGESCHÄFT BEZJAK, bevollm. Haupt-kollektur der Staatlichen Klassenlotterie, Maribor, Gosposka ul. 25, Tel. 20.97. Die bei uns gekauften Lose Nr. 3.897, 78.611 und 97.050 gewannen 8.000, 4.000 und 4.000 Dinar. /v »Herrliches Wetter heute, meine Dame!« »Gewiß — aber ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, daß das junge Mädchen an meiner Seite nicht zu mir gehört!« Aus Stadt und Umgebung Maribor, Mittwoch, Sen 14. August Dos Programm des „concours hippique“ EINIGE EINZELHEITEN ÜBER DAS REITTURNIER AM 15. UND 18. AUGUST IN TEZNO BEI MARIBOR. — DIE REITER, DIE UNS MIT IHREN VORFÜHRUNGEN BESTEN SPORT ZEIGEN WERDEN. Wie bereits berichtet, veranstaltet der Mariborer Trabrenn verein am 15. und am 18. ;d. M. In Tezno im Rahmen seines Traber-Meetings auch ein großes H ü r d en s p r i n ge n. Das Programm des ersten Tages umfassen ein Einlei-iungsspringen und ein Glücksspringen. Der parcours des ersten Wettreitens setzt sich aus zehn Hindernissen bis zu einer Höhe von 1.10 Meter zusammen. Im Falle der Sammlung der Punkte bei zwei oder mehreren Wettbewerbern entscheidet die bessere Zeit. Das Glücksspringen hat in seinem parcours 12 Hindernisse mit 13 Sprüngen bis zu 1.30 Meter. In diesem Springen werden die Hindernisse so lange genommen, bis der Wettbewerber den ersten Fehler gemacht hat. Die bestimmte Zeitnorm ist 2 Minuten 30 Sekunden. Der Reiter, der im Verlaufe dieser Zeit die größte Anzahl fehlerloser Sprünge absolviert, ist Sieger. Es handelt sich also nicht nur um fehlerloses Springen, sondern auch um die Führung des Pferdes in möglichst starkem Tempo. Für das Rennen hat der Trab-rennverein außerordentlich schöne Hindernisse bzw. Hürden anfertigen lassen, die uns in ihrem dekorativen Aeußem an die parcourse der großen internationalen Reif turniere erinnern. Es folgt dann die nächste Sensation: Frl. Maria von Reisner aus Zagreb. Die genannte Dame wird zwei vortreffliche Springer reiten: »Kockar« und »Sa-rafa«. Frl. Maria v. Reisner ist zweifelsohne die beste Reiterin Jugoslawiens. Es sei an ihren großen Erfolg 1938 anläßlich des Turniers der Reitschule Zemun erinnert, als sie auf der Stute »Dunavka« im Glücksspringen 44 fehlerlose Sprünge absolvierte. Aus Zagreb wird ferner der Kavallerieleutnant Ferdinand Papst Mitwirken, ein guter und herzhafter Reiter. Das Hauptinteresse bildet die repräsentative Staatsmannschaft für internationale Reitturnierbewerbe, die die Zemuner Reitschule in Stärke von 4 Mann mit zehn Pf er den nach Maribor entsendet hat. An der Spitze der Mannschaft steht der Chef der Schule und Häuptreitlehrer Oberstleutnant Milan D e s o v i č, Absolvent der berühmten italienischen Reitschulen in Pi-nerollo und Torre die Qui'nto. Die Mannschaft bilden ständig vier ausgewählte Hindernisspringer unseres Landes: Major Alexander Pugovočnikov, Hauptmann I. Kl. Alexander Jakovljevič, Hauptmann I. Kl. Josef Klobučarič und der gentleman-Reifer Michael D u -d i š k i n. Anstelle des dienstlich verhinderten Hauptmanns Jakovljevič ist ein junger, sehr fähiger Reiter, Leutnant Alexander G j u r i č, eingesetzt worden. Wenn sich für die concours-hippique-Vorführungen beim Publikum das nötige Interesse zeigen sollte, wird der Trabrenn verein Anfang Oktober des 1. Jahres noch ein großes Reitturnier veranstalieai, wobei die zuständigen Faktoren gebeten wer den, die Teilnahme der Zemuner Reitschule zu ermöglichen, die mehrere Vorführungen aus verschiedenen Zweigen der Reitkunst zeigen wird. Die Jury für den »concours hippique« bilden: Oberst i. R. Wladimir S e u n i g aus Ljubljana, ehemaliger Hauptlehrer der Kavallerieschule, Absolvent des Reit-lehrinstiituts in Wien, der Kavallerieschule in Saumur und Repräsentant Jugoslawiens auf zahlreichen Internationalen Prüfungsveranstaltungen auf dem Gebiete der Dressur. Oberst Seunig vertrat Jugoslawien auf der 1924 in Paris stattgefundenen Reiterolympiade. Der Jury gehören ferner Oberstleutnant Milan D e s o v i č aus Zemun und Kavalleriehauptmann z. D. Richard W o 1 f f, Inhaber der Za-greber Reitschule an. Letzterer ist einer der Veteranen des jugoslawischen Hindernisspringens, der 1930 gemeinsam mit Frau Margot v. B a 1 o g h, geb. Gräfin Draškovič und Michael D u d i s k i n unsere Farben erfolgreich auf dem Turnier in Graz vertreten hat. * Zu den bevorstehenden Trabfahren Erläuterungen zu den Fachausdrücken Trabfahren können einspännig im Sulky (Zweiradwagen), einspännig im Buggy (vierrädriger Wagen mit Gummibereifung) und zweispännig (in einem vierrädrigen Kutschierwagen) zur Durchführung gebracht werden. Im Ein spännerfahren gibt es verschiedene Arten von Rennen, und zwar: a) Rennen, die auf den Gewinnst-summen der einzelnen Pferde aufgebaut werden, und zwar so, daß die Pferde für je einen bestimmten Betrag ihrer bereits erzielten Gewinnstsumme Zulagen bekom men, und zwar wie das nachstehende Beispiel zeigt. Ein Pferd hat beispielsweise 8000 Dinar gewonnen. Bestimmt die Rennausschreibung für jede 2000 Dinar eine Zulage, so erhält dieses Pferd mit 8000 Dinar Gewinnstsumme vier Zulagen a 20 Meter — 80 Meter usw. b) Handicap-Ren n ee n sind die Rennen, bei denen die Zulagen der einzelnen Pferde von Handicaper (Ausgleicher der Distanzen) auf Grund der bereits erzielten Schnelligkeiten einge schätzt werden. Auf Grund dieser Schnelligkeiten werden dann die entsprechenden Zulagen errechnet. c) Heat-Fahren, auch Stichfahren genannt, sind jene Rennen, in welchen die konkurrierenden Pferde die vorgeschriebene Distanz so oft durchlaufen müssen, bis das eine oder andere Pferd zwei Mal Sieger war. Werden drei Heats gefahren und ist jedesmal ein anderes I Pferd Sieger geworden, dann laufen diese drei Sieger noch ein viertes Heat und I Die Bühn en-lieb habergem e in de des So-kols Ruše wird am S o n n t a g, den 18. d. M. abends ihren zwölfjährigen Bestand durch die Aufführung einer geglückten Dramatisierung von August š e n o-as Roman »Bauernaufstand« feiern. Die Dramatisierung besorgte auf Grund des Originalromans der bekannte Amateurdarste 11 er und Spielleiter der So-kol-Bühne in Ruše Herr Franjo Somi Je. Die Regie dieser Aufführung des Volksstückes »M a t i j a G u b e c« übernahm in bislang traditioneller Weise der aus Ruše gebürtige Opernsänger Herr Vekoslav Jamko aus Ljubljana. Die Handlung spielt vor Susedgrad an der Save bei Zagreb. Sie zeigte uns einen Abriß der Bauernaufstände gegen die feudale Willkür jener Tage. Wir werden in die historische Zeit zurückversetzt, in der die Bauern durch Beschwerden zu ihrejp. Recht kommen wollten, die aus dieses entscheidet den Sieger und die Reihenfolge der placierten Pferde. Bei den T rabfahren werden des weiteren einzelnen Pferden bestimmte Erlaubnisse und Zulagen gewährt, und zwar wie folgt: Bäuerliche Erlaubnis. Dieselbe wird Pferden gewährt, die sich im Besitz bäuerlicher Züchter befinden. Maiden-Erlaubnis. Es ist dies eine Erlaubnis, die Pferden zugesprochen wird, oie noch kein Rennen gewonnen ha ben. Sieger Zulagen werden jenen Pferden eingeräumt, die bereits Siege errungen haben. Meetingszulagen. Diese Zulagen erhalten jene Pferde, die am Tage der Rennveranstaltung in einem bereits vorher gelaufenen Rennen einen Sieg errungen oder zumindest einen Geldpreis gewonnen haben. Ein Men es Lebens- UNS VrbeilSjubiläum Dieser Tage feierte der weit und breit bekannte Angestellte der Großfirma Anton M a c u n, Herr August Winkler, ein wohl sehr seltenes Lebens- und Arbeitsjubiläum. Mit seinem 75. Geburtstag ist nämlich gleichzeitig auch sein 60jäh-riges Dienstjubiläum in ein und demselben Geschäftshause verknüpft. Als 15-jähriger Jüngling trat Herr Winkler als Lehrling bei der damaligen Vorgängerfirma Grubitsch in die Lehre ein und blieb dann als Gehilfe bis auf den heutigen Tag in dem Hause in Diensten, in dem er das Manufakturfach ausgelernt hatte. Er diente vorher bei Grubitsch, dann bei Wor-sche und nun seinem dritten Prinzipal. Trotz des hohen Alters steht Herr Winkler noch immer rüstig hinter dem Verkaufsfisch. Jeden Freitag stellt er im Kegelklub seiner Standgenossen seine Rüstigkeit immer wieder unter Beweis. Der Jubilar scheint sich fast keine Ruhe zu gönnen und ist als Vorbild eines Arbeitsmenschen ein leuchtendes Beispiel für die jüngere kaufmännische Generation. — Möge dem Doppeljubilar biis zu den äußersten Grenzen menschlichen Lebens alles Gute begegnen! m. Aus dem Zolldienst Der Zollbeamte Albert Kocbek wurde von Virovitica nach Maribor und der Beamte Slavomir Jurkovič von Gornja Radgona nach Ljubljana versetzt. Slov. Konjice an Kaiser Maximilian ^gerichtet wurden. Es folgte neuer schwerer Druck, der da und dort lokale Bauernaufstände auslöste. 1573 war das Maß des Bauernleids voll. Die Bauern aus Kroatien und den slowenischen Gebieten die®- und jenseits von Sotla und Kulpa erhoben sich gegen die feudale Willkür, die im ungarischen Edelmann T a h y verkörpert war. An die Spitze des Aufstandes wurde Matthias Gubec gestellt, der Oberbefehlshaber war Ilija Grego-r i č. Das Ziel des Aufstandes war eine ständige Bauernregierung in Zagreb. Da die historischen Ereignisse sich in der Nacht abspielten, entschieden sich die Veranstalter für eine Nachtvorstellung, um auf diese Weise die schicksalhaften Geschichtsmomente noch wirksamer nachzugestalten, die das Bauernvolk vor 350 Jahren erlebt hat. Die kleinen HarmomMMeM Wnzmseren an der Staatsgrenze heute Konzert 1,1 Rogaška Slatina Die kleinen Harmonikaspieler vcr anstalteten unter der Leitung ^irCS Dirigenten, des Fachlehrers Šušter.m, vergangenen Sonntag einen Aust us nach Ojstrica an der Staatsgrenze, sie anlässlich der Kirchenweih 01 Konzert gaben. Die Zuhörer spendete den kleinen Künstlern stürmische Lob. ' Heute begaben sich die kleinen H monikaspieler mit einem Autocar de Sladtgemcinde nach Rogaška Slatin■> wo sie abends vor dem Kurpublikn ein reichhaltiges Programm, best ' hend aus Musik-, Gesang- und Tan ^ stücken, zum Vortrag bringen wer* den. Zur Unterhaltung der Kinde ^ wird im Autocar 4er eingebaute K dioapparat lustige Weisen erkling01 lassen. Gerichtssaat Bor Ben Augen Ber »rauf gelötet Vor dem Dreiersenat des Maribof°r Kreisgerichtes standen gestern drei Ba ernburschen, die sich wegen Totschlag zu verantworten hatten. Es sind dies . 21jährige Jakob Petek und der 25)a' rige Ivan Žnidarič aus Bratislave! s ' wie der 21jährige Franz Kuhar aus lenci, die beschuldigt waren, am 18. 0 ber d. J. in Savci den Besitzerssohn J ' nez Janžekovič getötet zu haben- Nach der Anklageschrift sind die dr Burschen als Raufbolde bekannt, die nige Tage vorher sowie vor zwei Jah°°^ in Rucmanci und Bresternica mehrere a santen anscheinend aus purer KauUu überfallen und schwer mißhandelt habe • Am kritischen Tage, dem 18. Feber d. )•’ befand sich der Besitzerssohn Janžekov in Savci im Hause seiner Auserwähl0 und begab sich abends heimwärts, ihn die Braut bis zum Hofzaun begleit6 und sich dort von ihm verabschiede > fiel plötzlich aus dem Dunkel ein Schn und der Angegriffene stürzte, in den La' terleib getroffen, zu Boden. Die ^nSreI ’ die Angeklagten, stürzten dann über d° am Boden Liegenden her und begänne ihn vor den Augen der Braut, die sie z Seite gestoßen hatten, mit Messern u° Prügeln zu bearbeiten. Janžekovič erfve mehrere schwere Verletzungen an 6 Brust und am Rücken, davon zwei tö liehe, und starb bald darauf infolge BW' Verlustes. . Die Angeklagten führten verschieden Ausflüchte an, die jedoch widerlegt vV° ' den konnten. Petek wurde zu fünf Ja ren und einem Monat schweren Kerker» Kuhar zu vier Jahren und drei Monaten und 2 n i d a r i č zu zwei Jahren stre gen Arrest verurteilt. m. Die nächste Nummer der »Marit#* rer Zeitung« erscheint wegen des morgigen Feiertages erst Freitag, den 16. d. zw üblichen Stunde. m Trauung. In der Wallfahrtskir ehe Maria v Puščavi (Maria in de Wüste) haben heute der Privatbeani und bekannte Sportsmann Herr J°' sef Barlovič und Frl. Mia B ru' der mann aus Marenberg den Run fürs Leben geschlossen. Als Trauzeu gen fungierten der Privatbeamte Her Adolf Klemsclie aus Maribor ful den Bräutigam und der Besitzer Herr Franz Bruder mann aus Maren-berg als Bruder für die Braut. De weit und breit bekannten und allsei geschätzten jungvermählten Fhepaa auch unsere herzlichsten Glückwun sehe! m. Heute Militärkonzert im Stadtpark. Im Falle günstiger Witterung konzertie ^ heute, Mittwoch, den 14. d. die Miütärka pelle unter der Leitung des Kapellmeisters Hauptmann Ji ra nek von 20.30 bis 22 U im Stadtpark. — Wie bereits gestern nu geteilt, veranstaltet die Militärkapelle 1 auf weiteres Abendkonzerte im Stadtpar jeden Mittwoch. m. Aufnahme der Bahnarbeiter. Nach den geltenden Bestimmungen werden d Bahnarbeiter von den Bahnerhai tun gsse ' Hin „VON NARW1K BIS PARIS“ kommt In Grajski kino!!! unuDBDEDUDBöaasoBOBOBouaHnH □ □ uaHD0oaoBDsnaaBn»ö®nfflouDBOT Gommertheater in Rase VOLKSSTÜCK »MATIJA GUBEC« VON FRANJO SORNIK NACH AUGUST ŠE-NOAS ROMAN »BAUERNAUFSTAND«. — tionen Stationsämtern, Heizhäusern und1 Werkstätten aufgenommen, falls hiefür Bedarf herrscht. Deshalb werden die In-tosenten eingeladen, die Aufnahmsge-, e nicht an die Bahndirektion zu rich-K. -lG&0Tldern sich bei den angeführten Ein- nomme^werkctomiSen’ * ***** Herrenwäsche =- eXnf I. Babii ^ 1 ~~ — Gosposka ulica 24 Marihf‘nen Monat von Frankreich bis dpr V7*~i. *n der Draustadt traf gestern der r 1 nSe Bogdan P e t r i č i č aus ein H6^enbor dauerte dem-perr--as* e'nen Monat. Unterwegs mußte verkClf ^en ^^ößten Teil seiner Habe sich Um den Lebensunterhalt für ten n'6 U und den Sohn zu bestrei- der cta® SOnderbare Gefährt erregte in "wurdp >i al,Semeines Aufsehen. Abends 16 Fahrt gegen Süden fortgesetzt. siehj E6”ärztlichen Inspektionsdienst ver- Arbeiiter .Etgiieder des Kreisamtes für rige a;mVerSich.ermg und deren Angehö-de Ar?t Morgigen Marientag, den 15. d. Maribor i' Andreas Korenčan in 0r; Jurčičeva ulica 8. merkst*6 *au®eute werden darauf auf-Versan m.T gemacht, daß die Jahreshaupt-teinnn m ® des Verbandes der Kaufleu-GVu,; ngen Sloweniens morgen, den 15. d. vormit/1 ’uNovomestoumS Uhr Dele»- 3fS deg'nr,t- Die Vorkonferenz der mit-tD ‘st ^r heute, Mittwoch nach nags um 17 Uhr angesetzt. Frau Der Ingenieursgattin Hier i ai an wurde aus dem Vorzim-9 P;CCr Wohnung in clcr Vrtna ulica mph,.nCi dunkclrotc Handtasche mit m ^ JOOO Dinar Inhalt entwendet, fe d» ree*ler verscheucht. Im Lau-unt>pi-S gestrigen Tages versuchte ein tličn aii“ter Langfinger in der Cve-die vv i Ca mit einem Stemmeisen toili . mungstür des mit seiner Fa-Qpt,.c, m Logaška Slatina weilenden brepi'n ':0flizia*s Ardon Vre 8 aufzu-yn , len) er wurde jedoch verscheucht Staube1130^6 eLigst aus dem de? p’"n herrenloses „Waffenrad“ mit le wdenznummer 26184 stand vol-jl0f Wci Wochen beim Autobusbahn-das p11, l,Ptplatz. Der Besitzer kann Naoh arrad onf der Polizei abholen, dem durchschlagenden Erfolg WarP!ade!!0stüme — Strümpfe — Strick-cn — Wäsche! — OSET, Koroška 26. sehenSeereisen. Um den inländi-staltpt i!femdenverkehr zu heben, veran-glied Jadranska straža für ihre Mit- v0n o" Wahrten zu ermäßigten Preisen Damnf rlac^1 Lotor und zurück. Der län»^er ’n aüen größeren Orten Orts?6 sodaß die Teilnehmer die de "C, ,aden besichtigen und im Meer ba-auch °nneri- Seebäder können übrigens gesph'1111 ,^cbiff genommen werden. Vor-zu ri'6? S'nd| f®1"5 »ich Interessenten hie-usw n-’ au°h Ausflüge nach Cetinje Näriit- 16 Pauschalpreise für die Fahrt, niedriL81?8 Und Verpflegung sind sehr u mcssen- Da die Zahl der Fahr-die % M Chränkt isf’ empfiehlt es sich, Alf. j Cl'nahme rechtzeitig anzumelden, »p,,* ? ormationen erteilt das Reisebüro Hl,fnik« in Maribor. oersl aSUlaUS Mand1' Radvanje. Don- Soh Stimmungskonzcrt. Prima hühner Und Libisclwein. Billige Back- denl, Arbeltsvergetyung. Die Stadtgemein-die i a-l '.hör hat für den 3. September st R IZI‘ation für den Bau der Zufahr-Melip611 ZUm.neuen Zollamtsgebäude in fvpr Und dle Kanalisierung derselben ^ Summe 1,410.458 Dinar) für ri;„der„F'ieferung des Pflastermaterials sc ei:de2 ß0. d. die Lizitation für den Bau n r Brücke i .anabstraße in Sodna vas bei P o d -r J e k ausgeschrieben. Die veran- Äuch hier bin ich unentbehrlich! Bei Sport und in Loft und Sonne, x ist es nötig, Ihre Haut mit Nivea zu kräftr ^ gen. Nivea verrin- ^ gert die Gefahr des Sonnenbrandes, und Sie bräunen schnell und schön. Durch N ihren Eucerit-Gehalt wird Nivea gänzlich von der Haut absor-biert. Darum erkälten Sie sich, auch bei —____ plötzlicher; Abküh- ' ltmg, nicht so leicht 220 Wenn der fleischlose Tag auf einen Feiertag fällt... Notschlachlung bei Futtermangel in gewissen Fällen gestattet lon-Küw Im Zusammenhänge mit der teilweise bereits gestern veröffentlichten Bestimmung über den Fleischgenuss am morgigen Feiertag erliess der Banus des Draubanals eine Verfügung, die die erwähnte Bestimmung erweitert. Darnach gilt die von der Regierung erlassene Verordnung über die fleischlosen Tage am morgigen Marientag, den 15. August, in ganz Slowenien nicht, bzw. er wird um zwei Tage verschoben. Nach dem Erlass wird bestimmt, dass wenn ein fleischloser Tag (Mittwoch, Donnerstag und Freitag) auf einen Festtag fällt, an diesem Tage der Fleischverkauf und -Genuss gestattet ist, doch wird der fleischlose Tag am nächsten Samstag eingeschaltet. Ist auch dieser Tag ein Festtag, so gilt als fleischloser Tag der darauffolgende Montag und, falls auch dieser ein Feiertag sein sollte, der nächste Dienstag. Als Prinzip gilt, dass im Rahmen der Bestimmungen über die Einschränkungen des Fleischgenusses durch den Feiertag keine Aus- nahme ein treten darf und dass dieser durch den nächsten „freien“ Tag ersetzt wird. Im gegenwärtigen Falle gilt demnach der kommende Samstag, der 17. d. M., als fleischloser Tag. Dasselbe gilt, wenn an einem fleischlosen Tag der Jahrmarkt abgehalten wird, an dem Fleisch genossen werden kann, weil dies schon seit jeher üblich ist. Auch in diesem Falle ist der Fleischgenuss am nächsten fleischfreien Tag verboten. Ferner bestimmt der Banus, dass Notschlachtung auch dann eintreten kann, wenn die weiblichen Kälber, falls der Besitzer nur eine einzige Kuh hält, nicht genug Futter zur Aufzucht erhalten und wenn ein älteres Rind oder das weibliche Kalb ohne schweren Schaden für den Besitzer nicht verkauft werden kann. In solchen Fällen stellt das Gemeindeamt die entsprechende unentgeltliche Bestätigung aus, worauf die Bezirkshauptmannschaft die Bewilligung zur Notschlachtung erteilt. zoanfflnBDsneoBDBDBnHDBoe □ □ ■didhdidbdbdbdbdbdedhdhcbidb schlagte Bausumme beträgt 593.092 Di- nar. fy. .. — —viciurig ues riiasiermaienan schrlpK56 Straßen (764.781 Dinar) ausge-für 1 Cn" — Die Banatsverwaltung hat ein=reR.-°" dl die Lizitation für d'en Bau 'ücke und der Rekonstruktion der m. Wetterbericht vom 14. August, 9 Uhr: Temperatur 15, Luftfeuchtigkeit 85 Prozent, Barometerstand 740.8 mm, Wind richtung O. Gestrige Maximaltemperatur 20.5, heutige Minimaltemperatur 13.6. Aus fette c. Schwimmsport. Wie im gestrigen Sportteil unseres Blattes berichtet wurde, war am vergangenen Sonnabend und Sonntag der Blickpunkt nicht nur der aktiv Beteiligten und Zuschauer, sondern weitester Kreise auf die Schwimmsportveranstaltung im Mariborer »Inselbade« gerichtet. Die besten Schwimmer aus Ljub ljana, Maribor, Murska Sobota und Jesenice waren am Start erschienen. Das 50-Meter-Freistillschwimmen der Jungmannen gewann leicht und überlegen Ljubo Knop aus Celje. Diese Leistung ist bewundernswert, da Knop in Celje mangels eines Schwimmbassins keine entsprechende Trainingsmöglichkeit hat. Knop, der für tien Mariborer Schwimmklub gestartet war, erhielt als bester Mariborer Schwimmer eine Sammlung von ausgewählten Büchern, eine Spende des Sek-tionschefs A. Ribnikar. c. Todesfall. Am Sonntag hat die Südbahn - Oberrevidentenswitwe Antonie S t e h 1 i k ihre Augen für immer geschlossen. Sie starb im Alter von 85 Jahren. Heute wird sie zu ihrer letzten Ruhestätte hinausgetragen. Die Verewigte war eine stille und tüchtige Haus- und Familienmutter. In geistiger Regsamkeit nahm sie bis zuletzt noch an allen Zeitereignissen lebhaften Anteil. Sie hinterläßt ihrer Tochter und ihrem Sohne, denen allgemeines Beileid entgegengebracht wird, ein ausgezeichnetes Andenken. Ihr Sohn Dr. Anton Stehlik ist ein bekannter und beliebter Arzt im steirischen Teil der Ostmark. Auch wir wollen der Heimgegangenen immer ein ehrendes Andenken bewahren. Die Erde sei ihr leicht! c. Kino Metropol. Mittwoch und Donnerstag (Marienfeiertag) die herrliche Filmposse »Ihr Privatsekretär« mit der ausgezeichneten Starbesetzung Theo hingen, Rudolf Carl, Maria Andergast, Gustav Fröhlich und Fita Benkhoff. Wer wieder einmal herzlich lachen möchte, versäume nicht diesen Film in deutscher Sprache! LEIPZIGER 6O°/0-ige Fahrpreiser-mässigung auf den deutschen Staatsbahnen 33%-iger Hach lass in den Transitlänäern DER mESSEBESUCH LOHNT SICH! HERBSTMESSE uom 25. BIS 29. HUBUST 1940 AUE AUSKÜNFTE aurch a«= Leipziger Messeamt in Leipzig oder IN MARIBOR; Bankgeschäft BEZ7AK, Gosposka ul. Z5 Tel. 20-97 IH L7UBL1RMR: Ing G. T0DD1E5 Tyrseua cesta 33 SS47 Burg-Tonkino. Bis einschließlich Frek tag der berühmte Film »Heimat« nach dem Roman H. Sudermanns mit Zarah Leander, Paul Hörbiger und Leo Slezak in den Hauptrollen. — Ab Freitag »Die Nordbrigade«, ein Technicolorfilm in wunderbaren Naturfarben. — Es folgt die Filmreportage »Von Narwik bis Paris«, Esplanade-Tonkino. Noch einige Tage die Reprise des besten Luistspielschla-gers »13 Stühle«. Ein Film voll Humor u, Komik. In den Hauptrollen Hans Moser, Heinz Rühmann und Rudolf Carl. Es folgt der große orientalische Film »Aixa« (Die Tochter der Wüste) mit der weltbekannten Künstlerin und Sängerin Imperio Argentina. — Achtung! In kurzem bringen wir die Ereignisse aus dem europäischen Krieg 1939—1940 »Von Danzing bis Paris«. Union-Tonkino. Bis einschließlich Freitag der unterhaltende Abenteuerfilm »Rosika in Paris« mit Dolly Mollinger und Albert Prejean. Die abenteuerliche Liebesgeschichte einer schönen Ungarin in Paris. Herrliche Zigeunermusik Es folgt der spannende Kriminalfilm »Das Todesschiff«. Bodlü-Praflnunni Donnerstag, 15. August Ljubljana: 9.15 Gottesäienstübertra- gung, 10 Schrammel, 10.15 Vokalkonzert, 11 Radioorchester, 13.02 Vokalkonzert, 14 Operettenfragmente, 17 Landwirtschaftliche Stunde, 17.30 Militärkapelle, 19.20 Nationale Stunde, 20 Tamburaschenkapelle, 20.45 Slawische leichte Musik, 22.15 Radioorchester. — Beograd: 12 Funkkapelle, 13 Volksweisen, 13.50 Schall platten, 18.30 Funkkapelle, 19.40 Volksweisen, 20 Heiteres, 21 Volksweisen, 22 Gesangskonzert Ursula Stefanovič. — Sofia: 19 Volksmusik, 19.50 Leichte Musik, 21 Schallplatten, 21.20 Leichte und Tanzmusik. — Großdeutscher Rundfunk: Unterhaltungskonzert, 9 Kammermusik, 10 Unterhaltungskonzert 11 Orchester, 12.15 Deutsch-italienisches Austauschkonzert, 13.15 von Hamburg: Musik nach Tisch, 14.10 Unterhaltungskoinzert, 16.10 Konzert, 19.15 Virtuose Solisten, 20 Abendkonzert, 21.30 Musik am Abend, 23.15 Nachtkonzert vom Deutschlandsender. — Italienische Sender: 18 Chorgesang, 18.35 Schallplatten, 19.30 Sinf. Konzert, 20.45 Leichte Musik mit Gesang, 21.30 Mailänder Madrigalchor, 22 Nachrichten, 22.15 Vermischet Musik. — Budapest: 14 Zigeunerkapelle, 14.15 Salonkapelle, 18.40 Funkkapelle, 22.10 Zigeunerkapelle, 23.25 Tanzmusik. Freitag, 15. August Ljubljana: 12 Schallplatten, 13.02 Opernmelodien, 20.10 Konservierung von Obst und Gemüse, 20.30 Gesang- und Orchesterkonzert, 22.15 Tanzmusik. — Beograd: 12 Volksweisen, 12.45 Funkkapelle, 13.50 Schallplatten, 17.45 Volksweisen, 18.20 Tanzmusik, 19.45 Hawai-Quartett, 20.10 Schallpl. — Sofia: 19.50 Leichte und Tanzmusik, 20.05 »Madame Butterfly« v. Puccini, 22 Tanzmusik. — Großdeutscher Rundfunk: 7.20 Unterhaltungskonzert, 8 Volkstümliche Kammermusik, 9 Unterhaltungskonzert, 11 Mittagskonzert, 13.15 Musik nach Tisch, 15 Nachmittagskonzert, 16.10 Volkstümliche Opernmusik, 19.15 Unterhaltungskonzert eines Kleinen Orchesters, 19.15 Bunte Musik, 20 Konzert der Berliner Philharmoniker, 21.30 Musik am Abend, 23.10 Kammermusik. — Italienische Sender: 18 Sinf. Konzert, 18.30 Etsenbahnerkapelle, 19.30 Salonmusik, 20.50 Blasmusik, 21.25 Violinkonzert Scaglia, 22 Nachrichten 22.15 Vermischte Musik. ApotHekennachtdienft Bis 16. August versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mr. Ph. Vidmar) am Glavni trg 20, Tel. 20-05, sowie die Magdalenen Apotheke (Mr. Ph. Savost) am Kralja Pe tra trg, Tel. 22-70, den Nachtdienst. Das Wetter Wettervorhersage für Donnerstag. Anhaltende Bewölkung. Keine Temperaturzunahme zu erwarten. lOlftsduiCtlute Bundsilmii Ruhige Kurs^age WOCHENBERICHT DER BEOGRADER BÖRSE Effekten : In den Kursen der Staats Obligationen sind in der letzten Woche keinerlei Veränderungen eingetreten. Das Angebot isc noch immer für alle Obligationen sehr gering, was zur Stabilität der Kurse beiträgt. Der Umsatz war noch geringer als in der Vorwoche. Eine etwas festere Tendenz weist nur die 7%ige Blairanleihe auf, deren Kurs um 1 Punkt gestiegen ist. Die dalm. Agrarobligationen und die 7%ige Stabilisationsanleihe sind um Vs Punkt gefallen. Die übrigen Papiere sind im Kurse unverändert ge- Kriegsschadenrente 7°/o Investitionsanleihe 4% Agrarobligationen 6% Beglukobligationen 6% dalm. Agrarobligationen 6% Forstobligationen 7% Blairanleihe 8% Blairanleihe 7% Seligmananleihe 7% Stabilisationsanleihe Aktien : Die Aktien der National bank wurden zum Ende der Woche zu 7800 gehandelt. Die Aktien der Privilegierten Agrarbank haben sich etwas im Kurs gefestigt, aber in diesen Aktien wurde kein einziger Abschluß getätigt. Die übrigen Aktien wurden im Laufe dieser Woche nicht notiert. blieben. Die Nachfrage nach Aktien der Nationalbank ist noch immer gering, wäh rend das Angebot beträchtlich zugenommen hat. Für die Aktien der Privilegierten Agrarbank hat sich die Tendenz etwas gefestigt, aber im Laufe der ganzen Woche wurde kein einziger Schluß in diesen Aktien getätigt. Im folgenden geben wir einen vergleichenden Überblick der zu Ende der letzten und der vorvergangenen Woche notierten Kurse: 2. Aug. 9. Aug r+oder 440.— 440— 98.50 98.50 52— 52.— 76.50 76.50 — 69.50 69— —1/2 69.— 69.— — 93.50 94.50 :+1 99 99— — 100 100.— — 95.50 95— —Vs Devi sen: Die CI wurde im Laufe der ganzen Woche zum unveränderten Kurse 1480 gehandelt. Für Termingeschäfte bestand kein Interresse. Sofia wurde zu Beginn der Woche zu 90 und Ende der Woche zu 91 gehandelt. Saloniki-Bons wurden zu Beginn der Woche in der Nachfrage zu 42 notiert, sodann zu 42.50 43 gehandelt. Börsenberichte Ljubljana, 13. d. Devisen: London 175.48 bis 178.68 (im freien Verkehr 217.02 bis 229.22), Newyork 4425 bis 4485 (5480 bis 5520), Zürich 1109.84 bis 1019.84 (1247.90 bis 1257.90), deutsche Clearingschecks 14.80 bis 14.90. Zagreb, 13. August. — Devisen : 214% Kriegsschacfen 442—0, 4% Agrar 49.50—0, 4% Nordagrar 50.50—0, 6% Begluik 0—77.50, 6% dalmat. Agrar 69— 70.50, 6% Forstobligationen 0—70.50, 7% | Stabilisationsanleihe 94—0, 7% Investi- ** ilonsanleihe 96—0, 7% Seligman 100—0, 7% Blair 92.50—0, 8% Blair 97—0; Nationalbank 7800—7900, Priv. Agrarbank 0—195. suchte sich diese begehrten Waren dadurch zu sichern, daß man durch starke Kapitalbeteiligung die Produktion in die Hand zu bekommen trachtete. Das Ergebnis war eine starke Ueberfremdung der Produktlonsgesellschaften in den einzelnen Ländern mit all den abträglichen Fol- gen für deren Volkswirtschaft. Durch den deutschen Sieg ist die Lage geändert. London ist für immer aus dem Balkan ausgeschaltet, wie überhaupt aus dem ganzen europäischen Kontinent. Die Salzburger Besprechungen sind ein Zeichen dafür, daß sich die Lge geändert hat. In dem Verhältnis zu Deutschland tritt nur insofern eine Veränderung ein, als die bisher noch vorhandenen Hemmnisse des Warenverkehrs in Wegfall gekommen sind. Diese bestanden in der Hauptsache darin, daß die Regierungen der Südostländer auch auf die Entwicklung des Warenverkehrs mit den Westmächten größten Wert legten. Allerdings ist das in der Vergangenheit infolge der mangelnden wirtschaftlichen Ergänzungsmöglichkeiten niemals recht gelungen. Jetzt ist es praktisch unmöglich geworden.. Die natürliche Folge ist, daß der Wirtschaftsverkehr mit Großdeutschland steigen muß. Die Möglichkeiten dazu sind noch außerordentlich groß. Alle Südostländer haben Ueberschtisse an Getreide, Schlachtvieh, viehwirtschaftlichen Produkten, Gemüse und Obst, nur Griechenland muß eine gewisse Menge von Getreide einführen. Ungarn besitzt große Ue-berschüsse an Bauxit, Jugoslawien an Holz, Mais, Kupfer, Blei, Zink und Bauxit, Rumänien ist Ausfuhrland für Erdöl, Holz, Mais und Weizen, Bulgarien kann Obst Gemüse, Oelsaaten, Getreide, Quecksilber, Vieh und Häute ausführen. Griechenland exportiert Tabak, getrocknete Trauben, Olivenöl, Wolle und Erze, die Türkei Tabak, Wolle, Rohbaumwolle und verschiedene Erze, wie z. B. Chrom. Alles dies sind Waren, die Deutschland gut gebrauchen kann. Andererseits kann Deutschland den Südostländern die industriellen Erzeugnisse liefern, die ihnen fehlen, insbesondere die Produktionsgüter zum Aufbau von Industrien, die auf ihren natürlichen Gegebenheiten beruhen, also Das Tmmswmer in Wed Die Achsenmächte und der Südosten (Vvn unserem Berliner Mitarbeiter) Dr. Fa. Berlin, August. Der Kampf um den Südosten zwischen den Achsenmächten einerseits und den Westmächten andererseits hatte bereits vor dem Kriege eine zunehmende Verschärfung erfahren. In den Zielen der Politik dieser beiden Mächtegruppen bestand jedoch ein Unterschied. Deutschland verfolgte in den Südostländern lediglich wirtschaftliche Absichten. Die großen Ergänzungsmöglichkeiten zwischen der hochindustrialisierten deutschen Wirtschaft und den agrarischen Ueberschußländern des Südostens machten für Deutschland die Sicherung dieser seiner Zufuhren aus dem Südosten zum Ziel der Politik. Es liegt in der Natur der Sache, daß diese Sicherheit nur gegeben war, wenn auf dem Balkan Frieden herrschte. Die deutsche Politik mußte daher zwangsläufig auf die Bewahrung des Friedens in Südosteuropa ausgerichtet sein. Anders gelagert war das Interesse der Westmächte an den Südostländern. Der Warenverkehr Englands und Frankreichs mit dem Balkan war von jeher nur schwach entwickelt. Die über dem Weltmarktniveau liegenden Preise der dortigen Agrarprodukte boten dem Einfuhrhandel der Westmächte, denen ja die billigen Weltmärkte offenstanden, wenig Anreiz. Das wirtschaftliche Interesse an den Erzeugnissen des Südostens beschränkte sich daher in der Hauptsache auf die wichtigen Bodenschätze wie Erdöl, Kupfer, Blei und sonstige Erze. Man Das heurige Tennisturnier um die Meisterschaft von Bled, das soeben seinen Abschluß fand', brachte erstklassigen Sport. Im nachfolgenden bringen wir die einzelnen Resultate, die uns u. a. auch die Stärke der Teilnehmer aus Slowenien zeigt: Die Resultate Single: A. Škapin—Dukič 1:6, 6:2, 6:3, Kansky E.—Bojovič 0:6, 1:6, Dr. Smerdu—Kovač 6:4, 6:1, Bogdanovič— Milavec 6:4, 6:2, Blanke—Jankovič 6:0, 6:1, Kumanudi—Urbanc 6:1, 6:1, Blanko —Balini 6:1, 4:6, 6:1, Brnovič—Gogala |6:4, 6:2, Smerdu—Jagodič 6:2, 6:0, Tončič—Perles 6:3, 8:0, Kocijančič—Kansky A. 6:1, 6:3, Luckmann—Radovič 6:3, 6:3, Gogala—Urbanc 6:1, 6:1, Korenčan—Ban ko 6:3, 6:3, Jagodič—Šivic 6:0, 6:1, |Vaupl—Balint 6:2, 6:3, Tončič—Jankovič 6:1, 6:4, Luckmann—Slana 6:3, 6:2, Pirc —Šivic 0:6, 1:6, Markovič—Gogala 0:6, 7:5, 6:0, Albaneže—Vampi 6:2, 6:2, Ton-čič—Dr. Smerdu 6:3, 6:4, Luckmann— yŠkapin 2:6, 6:2, 7:5, šivic—Barbis 6:2, 6:2, Markovič—Perles 6:1, 6:4, Dukič— Korenčan 2:6, 6:4, 6:1, Albaneže—Tončič 6:3 ,6:2, Markovič—Dukič 6:1, 6:4, Ši vic—Albaneže 3:6, 5:7, Albaneže—Mar-ikovič 6:1, 6:3. — Finale: Branovič— Smerdu 2:6, 6:2, 2:6, 6:1, 6:4. I Double: Dr. Smerdu-Albaneže— Vampl-Slana 61, 5:7, 6:3, Milavec-Perles —Markovič-Kocijančič 2:6, 6:3, 6:1, Smer du-Bogdanovič—Tončič-Korenčan 6:1, 6:1, Bojovič-šivic-—Lukič-Radovič 6:2, 4:6, 6:3, Luckmann-Berta—Dr. Smerdu-! Albaneže 1:0, 6:3, Radanovič-Branovič— Milavec-Perles 7:5, 6:1, 6:0, Smerduji Bogdanovič—Bogovič-Šivic 6:3, 6:4, Bra novič-Radanovič—Luckmann-Berta 6,4, 6:2. Finale: Smerdu-Bogdanovič—Ra-dovanovič-Branovič 5:7, 7:5, 7:5, 6:2. Damen: Hercog—Novak 7:3, 4:6, 6:3, Mitič—šulmon 6:1, 6:1, Parin—Hercog 6:3, 6:0, Jovanovič—Mühleisen 6:0, 6:1, Mitič—Parin 6:0, 2:6, 6:0, Jovanovič-— Sernec-Maire 1:6, 6:2, 6:1. — Finale: Jovanovič—Mitič 6:3, 6:2. Junioren: Lučk m ah—šivic 6:2, 6:0, Jo-kič—Fabiani 6:1, 6:4, Kansky A.—Ive-zič 7:5, 6:2, Perles—Jagodič 6:3, 4:6, 6:3, Urbanc—Juvane 6:0, 2:0, 6:1, Koz-bovšek—Slana 6:4, 3:0, 6:8, Kansky E. —Kozbovšek 6:0, 7:5, Balint—Bogataj 6:3, 5:7, 6:1, Milavec—Milenkovič 6:1, 6:0, Luckmann—Jokič 6:1, 6:1, Perles— Kansky A. 6:2, 6:1, Razbovšek—Urbanc 6:2, 6:3, Milavec—Balint 7:5, 6:1. F i -n a 1 e: Luckmann—Milavec 6:1, 5:7, 8:0. Mixed double: Mitič-Bogdanovič— Preis-Luckmann 6:1, 6:1, Parin-šivic— Luckmann-Dukič 6:3, 6:1, Jovanovič- Radovanovič—Mühlelsen-Dr. Smerdu 6:1 6:0. Mitič-Bogdanovič—Parin-šivic 6:0, 6:3, Jovanovič-Radovanovič — Sernec-Smerdu 13:11 W. O. — Finale: Jova-novič-Radovanovič — Mitič-Bogdanovič 6:4, 4:6. in der Hauptsache landwirtschaftlichen Verarbeitungs- und Veredlungsindustrien und Bergbaubetrieben. Die Tatsache, da, Deutschlands Anteil an der Gesamtaus-fuhr Jugoslawiens von 8.5 vH. im Jahre 1929 auf 21.7 vH. stieg, bei Bulgarien i° der gleichen Zeit von 29.9 auf 43.1 vH-bei Griechenland von 23.2 auf 36 vH., bei Ungarn von 11.7 auf 24.1 vH. und bei Rumänien von 10.1 (1933) auf 20.0 vH-, ist der beste Beweis dafür, daß der deutsche Markt auch noch größere Mengen auch noch größere Mengen aufzunehmen vermag. Wenn dabei der Ausgleich von Ein- und Ausfuhr nicht immer sofort zU erreichen sein wird, so ist dies ein Schönheitsfehler, den die Südostländer angC' sichts der Sicherung ihres Absatzes füf lange Zeit sehr wohl in Kauf nehmen können, zumal der von ReichswirtschaftsnU' nister Funk angekündigte Ausbau des Verrechnungsverkehrs zu einem multilateralen System die Gewähr biete, daß in1 ringförmigen Verrechnungsverkehr dieses Ausgleich leichter zu erzielen sein wir als bisher. Sperrt KoreluH In Maribor In Maribor traf gestern der bekannte Zagreber Tennisjunior Frančišek Kože-1 u h ein, um hier als Gast des ISSK Maribor für einige Tage Aufenthalt zu nehmen. Koželuh, der neben den jugoslawischen Davis-Cup-Spielern zu den spielstärksten Tennisrepräsentanten Zagrebs zählt, ist der Sohn des ältesten der berühmten Brüder Koželuh, demnach ein Neffe des ehemaligen Weltmeisters Karel Koželuh. X Marlborer Viehmarkt vom 13. d. WV Zugeführt wurden 80 Ochsen, 6 Stiere, 333 Kühe, 10 Kälber und 7 Pferde, zusammen 436 Stück, wovon 334 verkau wurden. Es notierten: Mastochsen 7 bis 8, Halbmastochsen 5.75 bis 7, Zuchtoch-sen 6.50 bis 8, Schlachtstiere 5.25 bis ", Schlachtmastkühe 6 bis 7, Zuchtkühe 5-2 bis 7, Beinlvieh 4 bis 5, Melkkühe 5 bis 8, trächtige Kühe 5.25 bis 7, Jungvieh 6.50 bis 7.75, Kälber 6 bis 7.50 Dinar per Kilo Lebendgewicht. — F 1 e i s c h p r e s e: Ochsenfleisch I. 14 bis 16, II. 12 bis 14, Stier-, Kalbinnen- und Kuhfleisch 1 bis 16, Kalbfleisch I. 12 bis 16, II. 10 bis 14, Schweinefleisch i4 bis 18 Dinar Pr0 Kilo. X Die Kohlenbergwerksgesellschaft Tr bovl je hat mit ihren Arbeitern Verhandlungen zwecks Lohnerhöhung aufgenom-men. Bisher wurde vereinbart, daß den Arbeitern ab l. d. der Zuschlag zum BrU tolohn um weitere 9% auf 25% erhöh wird. Außerdem werden gewissen Arbeiterkategorien noch besondere Zuschüsse gewährt. X Die Mastschweine sind nach einer erlassenen Bestimmung bis 15. d. der D1' rektion für Außenhandel anzumelden, Betracht kommen Schweine im Gewich-von mindestens 160 kg Lebendgewich, und sind nur waggonweise Mengen an zuführen. Es können sich auch mehrere Interessenten vereinigen und einen volle0 Waggon lieferbare Schweine zur Anme düng bringen. X Der Banknotenumlauf Jugoslawien-hat sich in der ersten Augustwoche u 57.5 auf 12.121.7 Millionen Dinar verringert. Vor einem Jahr betrug der Notenumlauf der Nationalbank 7375.3 Milb0' nen Dinar. Gleichzeitig sind die Verbin lichkeiten auf Sicht um 153 auf 2093-Millionen Dinar angewachsen. Die De kung beläuft sich auf 25.90% gegenübe ,25.89% eine Woche zuvor. X Der ständige deutsch-jugoslawisch Wirtschaftsausschuß tritt im nächste-^ Monat zu seiner regelmäßigen Herbstkon ferenz zusammen, um die Frage des gl° ten Ablaufes der Exportkampagne zu 1 sen. Bis dahin werden schon die Endzi fern des jugoslawischen Ernteergebnisse bekannt sein und es wird dann mögl|C sein, die zur Verfügung stehenden Expo mengen festzustellen. Der Ausschuß tri diesmal in Beograd zusammen. Bikkmsekm b. Zeitschrift für Geopolitik (Nr. 7)-In der letzten Nummer der »Geopolib < steht an einleitender Stelle ein Art! e von Colin Roß unter der Ueberschri »Amerika und Amerikanismus als geis * j seelische Phänomene«. Anschließend fo & eine Betrachtung Otto Mucks: »Die Han des Schicksals«. Ueber »Imperialismus u-Kolonialpolitik« schreibt Karl H. Ditze-Einen aufschlußreichen Bericht über 1 Khaksarbewegung und ihren Führer Indien bringt Abdur Rauf Malik. Die ü rigen Beiträge in diesem Hefte befasse sich mit dem Vertrag von Waitangi, NU dem Ursprung der polynesischen Ras > mit den Selbständigkeitsbestrebungen e Kelten usw. Aden - das Wachtor am Roten Meer ßrftfjÄrte Machtpositionen des britischen Imperiums / Die strategische und wirtschaftliche Bedeutung des Golfes von -uoen / Der italienische Vormarsch in Britisch-Somaliland gefährdet Englands Schiffahrt durchs Rote Meer Berlin, August, Pressi der . - In der deutschen _ o!uen dieser Tage aus der Fe- Ui von sten Kr; e‘n A-ufsatz über die jüng- dem Artivg!°iera'tioncn in 0stafrika. In fei vn *r ®t e9: Am östlichsten Zip-1 änder im , / Kartierten sich die Eng-Umgebunr, / ^ bin. In der weiteren schon län» al.;erdings fühlten sie sich von Adfer eimisch- Denn der Golf Zipfel Vn 6 J!’ der diesen ostafrikanischen lecher rL ^3rfien trennt- wurde eng- 183Q dort v 3 ein britischer Kreuzer hißte N-, ,a . * und' die britische Flagge hatten / emer Besitzzeit von 18 Jahren Aden« Ie Engländer die Bedeutung klar erk S ^achf°r am Roten Meer so Steliun£ra ’ da*^ sie beschlossen, diese setzte« ,n°eh zu verstärken. Darum be-einer fr/6.. ?57 Per im, kamen damit wenige 'r°Slsc^en Flottenexpedition um auch nn r. 3®e ZUvor und dehnten sich m 1 aui dem Gegenufer von Aden, 1887 ä7^on D8chibuti aus. das sie hatten si ra. e*ch abtraten. Vorher aber Mal ero/ .S1Ch efnen Raum, der etwa 15 sichert n *" War* *n der Nachbarschaft ge-1 a n rf' • 35 War ein Stück von Somali ter 176.000 Quadratkilome- Somalil7n/ Um s,ind die Engländer nach Grunri , gegangen? Der eigentliche d e l m War der ab essin i sehe Han-sPra’ch Cn aU^ero.rdlentliche Verdienste ver besten" 6r Stritt zu Abessinien war am reichp« a'rf dem Somalilandstreifen zu er-und d " n. Eritisch-Ostafrika heme«61" cng,i®che Sudan waren noch dort WC^S 50 erschlossen,, daß man von chpn iaUs Geschäfte mit Abessinien ma- WferÄ ,tali = " 5 J="r= Zeit achbar im Somaliland. Zu dieser lienisp/1" auch Abessinien ein ita-glüpki; Z Protektorat, das mit der un-iin i , verlaufenen Schlacht von Adua NaeL Te 1896 sein Ende fand. Mit der eieentrl0'13^ Italiens beginnt sich der hem 1C i ^ert von Britisch-Somaliland Land •Stallisicren- Denn weder das lockt an ?'C*1 war begehrenswert, noch des Cn ^'e Bodenschätze des Somalilan-dad,,S°, S^arh> daß eine Besitzergreifung SotiiaHla *d ° Aussc*llag erhalten hätte. In Viehzucht. besteht gewiß eine große Die Handelsgeschäfte waren ein angenehmer Beigeschmack, den Ausschlag aber haben sie nicht gegeben. Diesen gab vielmehr der Wunsch, dem italienischen Vordringen in diesem Raum einen Riegel und einen Wachposten vorzulegen. In diesem Sinne hat das britische Somaliland für die englische Stellung im Golf von Aden seine hauptsächliche Bedeutung. Denn Italien besaß vor dem abessinischen Feldzuge nur zwei Kolonial räume im östlichen Afrika, einmal Er'i-t h r e a im Norden von Abessinien und Italienisch-Somaliland im Süden von Abessinien. Beide hatten miteinander keine Verbindung. Franzö-sisch-Erithrea schob sich mit dem guten Hafen Dschibuti dazwischen und weiter legte sich trennend zwischen die beiden italienischen Kolonialbezirke Britisch-Somaliland, dessen Küste allein 640 Kilometer mißt. Britisch-Somaliland' wurde immer mehr der auf das Gegenufer vorgeschobene Vorposten von Aden. Im abes sinischen Feldzuge kam das besonders kraß zum Ausdruck. Denn in dem Augenblick, in dem Italien diese Aktion begann, wurde eine Verstärkung der britischen Macht im Somaliland bemerkbar, wie auch Kriegsschiffe in jenen Monaten stän dig den ganzen Golf von Aden unter Bewachung hielten. Es ist leichter, einen Punkt in Besitz zu halten, wenn man auch die Gegenküste kontrollieren vermag. Diese Rolle hatte Somaliland für die Engländer zu spielen. Dabei vernachlässigte es die Wohlfahrt dieser Kolonie und ihrer 350.000 . Einwohner außerordentlich. Es tat nichts, um die Bedeutung der Hafenplätze, zu denen neben Bulhar, Las Cho-rae, Las Durch, Zeila und Berbera gehören, wesentlich zu steigern. So war der Umschlag in Berbera, dem größten Hafen, auf ganze 40.000 Tonnen gestiegen. Der Gouverneur des Protektorats unternahm kaum etwas, um einen Bahnbau etwa mit Anschluß an das abessintsche Harrar durchzusetzen. Der Raum von Britisch-Somaliland', der von den Somalis, einem ungefähr 2 Millionen zählenden Mischvolk der hamitisch-semitischen Rasse, mit etwa einem Sechstel bevölkert wird — von denen die meisten Hirten und Nomaden sind, während der Handel sich ausschließlich wie sehr oft in Ostafrika m arabischer oder indischer Hand liegt — wird gekennzeichnet durch eine sich gegen die Küste erhebende Höhe, die mit ihren 2800 Metern über dem Meeresspiegel den Charakter einer ausgesprochenen Hochfläche hat. Auf diese Hochfläche setzten die Engländer in diesen Tagen ihr ganzes Vertrauen. Sie hofften, daß die Schwierigkeit ihrer Überwindung den italienischen Vormarsch aufhalten würde. Das Vertrauen auf die Hochfläche war nicht gerechtfertigt. Die italienischen Kolonnen haben sich in einem dreitägigen Vormarsch auf sogenannten Pisten, befahrbaren Steppenwegen, mit ihren motorisierten Einheiten schnell vorwärts gearbeitet. Nach englischen Meldungen befinden sich die Italiener in einer erheblichen Überlegenheit. Die Engländer wollen wissen, daß die Italiener mit 30.000 weißen und 125.000 eingeborenen Truppen in drei, etwa je 100 Kilometer voneinander abgesetzten Kolonnen den Vormarsch gegen Zeila und Berbera angetreten haben. Wahrscheinlich ist diese englische Behauptung weit übertrieben. Sie soll vor der Welt dazu dienen, die Unmöglichkeit eines englischen Widerstandes zu unterstreichen. Denn über Truppen verfügt England in Britisch-Somaliland kaum. Es bestand zwar in Friedenszeiten ein sogenanntes Me-ha-risienkorps. Es setzte sich aus einer Kamelreiterkompagnie, einer Schwadron und einer motorisierten Kompagnie zusammen. Daneben verfügte dieses Meharisten korps noch über eine schwache Reserve. Außerdem bestand ein Polizeikorps von etwa 600 Mann. Möglicherweise hat England einige indische Bataillone im Somali land gelandet. Aber alle diese Kräfte sind nicht befähigt, modernen Kolonialverbänden, wie sie die Italiener eingesetzt haben, Widerstand zu leisten. Denn darüber sind sich die Engländer sicherlich klar: der nicht aufzuhaltende Verlust des Somalilandes bringt eine weit größere Gefahr mit sich. Adens Stellung wird ernstlich bedroht. Mit Aden aber würde die letzte Kontrollstation am gleichnamigen Golf fallen. Nichts wäre einfacher, als aus der starken Garnison von Aden Verstärkungen an die Gegenküste von Somali- land herüberzuwerfen. Aber das kann sich England in diesem Augenblick nicht leisten, da die Bevölkerung im Hinterland von Aden, im Protektorat Hadramaut, in starke Unruhe geraten ist und offensichtlich die Absicht hat, eine der gefährlichen südarabischen Aufstände zu inszenieren. Eine solche Entwicklung würde Hden im Rücken bedrohen. Den Eindruck hat man überall in der Welt: das italienische Imperium ist dabei, die Offensive gegen die englischen Stellungen im östlichen und im nordöstlicher, Afrika vorzutragen. Nicht nur Somaliland sondern auch Kenia, der Sudan und vor allem Westägypten sind heute Brennpunkte des afrikanischen Geschehens. In London sieht man schwarz. Man erwartet massive Angriffe auf den ägyptischen Raum. Man munkelt dort von einer" italienischen Armee unter Marschall G r a z i a n i, die sich gegen die ägyptische Westgrenze in Stärke von einer halben Million Mann in Bewegung gesetzt habe. Man befürchtet einen Vorstoß auf das wichtige Khartum am Zusammenfluß des Blauen und Weißen Nil und auf den Roten Meerhafen von Port Sudan. Ja, man denkt mit Schrek ken an die Möglichkeit einer gefährlichen Offensiventwicklung auf Kairo. Diese für England äußerst peinlichen Umrisse einer möglichen Entwicklung werden im Augen blick überdeckt durch die Tatsachen des italienischen Vorstoßes gegen die Somaliküste, die bereits erreicht wurde, ohne daß englische Kräfte zu Abwehr an traten. Italien hat Übung in Unternehmungen durch Wüstengebiete. Seine Truppen sind in der Lage, jeden afrikanischen Höhenzug zu überwinden. Der abessinische Kriegsschauplatz war ein gutes Bewährungsfeld der italienischen Kolonialerfahrung. Das, was man hier lernte, wird nun auf die Verhältnisse eines größeren Krieges übertragen, in dem es auch für Italien um nichts Geringeres geht als um die Befreiung seines Interessenraumes in Europa und Afrika von der ständigen eng fischen Bedrohung. Als Beispiel für alle diese Sätze kann im einzelnen der Fall von Britisch-Somaliland gelten. über die heide Weht der wind ROMAN VON PAUL HAIN Urheber-Rechtsschutz: Drei Quellen-Verlag, Königsbrück (Bez. Dresden). strafft ^Lann Lebt die Hand. Seine ge-ken rf talt scheint sich noch zu rek-de ’ as scharf geschnittene Gesicht mit feine RV-+lbten’ klugen Stirn überloht eine den M Din karges Lächeln spielt um ten ' 7^' Una d'e schmal gekerbten Fal. ln den Winkeln vertiefen sich. nicht*1' T ^U.nß *st der Mann doch wohl nnzuTu r’ der in einem einfachen Reise. tjer dasteht und jetzt die Augen mit besch t+nd ^egen die Nachmittagssonne läute/ ^US dem Kirchturm im Dorf den Tön6^611 Oloeke mit schwingen der ?" ^?ann groift nach der Mütze und Kru? aU Ds wird bald Zeit sein, zum den = ^Urhckzugehen, — die Tage werde S(? °n kurz, und er ist nun schon wie gen -S Undenlang herumgebummelt. Morgen o- /,Uctl ,noch ein Tag, und übermor. ende S wieder heim aus dem Wochen diene 'Z ~7 was für ein herrliches Wo-selber** 6 diesmal«, sagt er laut zu sich Schult UtlC* hangt sich die Laute um die er- Wie ein seltsames Aufleuchten MatlnCS hher sein Gesicht, das einem gewoh/Cien Dreißigern gehören mag, der den T 1S-’ e‘n Sattelt Maß Arbeit je. mano/8, hinter sich zu bringen und mit « "eherlei Gedanken ferti ’S zu werden. hinter der Stirn Während er den Berg mit leichten, wan dergewohnten Schritten nach unten steigt streicht er mit den Fingern klimpernd über die Saiten der Laute — schrumm, schrumm. Und dann lacht er so ein bißchen fröhlich vor sich hin, das Klimpern geht in ein paar saubere, pohlklingende Akkorde über und wird zu einer straffen Begleitung zu der Melodie, die er nun laut und herzhaft in den Nachmittag hinein singt. Ein Lied — ein Heidelied. Und vielleicht weiß nur der Sänger selbst, wie alt dieses Lied schon ist. »Es steht ein Haus zwischen Heide und Moor, . Drin hat mich die Mutter geboren, Zweisilberne Pappeln rauschen davor, Birken und Erlen wachsen empor, Wacholder träumt still und verloren. — Hier war ich zu Hause, hier war ich Kind, Hier blühten die Träume aus Ginster so lind, Wenn über die Heide, Wenn über die Heide, Wehte der Wind. — So hell scheint nirgends das Sonnenlicht, So klar stehn nirgends die Sterne, Und haben doch immer den törichten Wicht Genarrt und gelockt wie ein Irrwischlicht In die endlose, flimmernde Ferne. Und die Ferne war dort, wo viel Menschen sind Und das Leben sich dreht, so bund und geschwind, Daß du nicht spürst, Daß du nicht spürst Die Blumen im Wind. — Es steht ein Haus zwischen Heide und Moor, Das werd’ ich wohl nimmermehr sehen,, Und die silbern rauschenden Pappeln davor, Und im Zaum das knarrende, alte Tor, Das sollte wohl alles vergehen. _____ Doch manchmal in Träumen seh ich ein Kind, Und es weht übers Herz mir leise und lind, Wie über die Heide, Wie über die Heide Einst wehte der Wind.« — * Fräulein Ilse lehnt sich auf ihren leichten Feldstuhl zurück und betrachtet mit etwas zugekniffenen Augen das Bild, das vor ihr auf der Feldstaffelei steht. Sie nickt zufrieden. »Es wird«, sagt sie vergnügt zu sich selben, »ein feines Kuhlenkampbild. Feines Motiv.« Ja, seit Stunden sitzt sie hier im Kuhlenkamp. Am Vormittag hat sie im Fluß gebadet, froh, daß nach dem nächtlichen Sturm wieder ein schöner, warmer Tag heraufgestiegen ist. Dann hat sie das immer kräftige und gutschmeckende Mittag essen bei Föllmers eingenommen, hat ein Glas kuhwarme Milch getrunken, mit den Hofhunden herumgealbert, die Kälber im Stall gestreichelt, sich im Liegestuhl eine Weile in den Obstgarten gelegt, was auch zu den besonders vergnüglichen Ferienfreuden gehört, und plötzlich hat sie den Entschluß gefaßt, zum Kuhlenkamp zu gehen und — ja, da hat sie nun richtig das Bild schon in der Farbe angelegt. Kein Mensch hat sie hier gestört all die Stunden über, die sie hier gesessen und gemalt hat. Gar nicht gruselig ist es hier, aber wundervoll romantisch und ver träumt. Ein starker Geruch von Kraut und Ginster ist in der Luft. Feldlerchen flöten fern unterm Himmel, Kiebitze kollern über den Wiesen, als hätten sie sich aus den Wolken fallengelassen. Das Fräulein bindet sich den weißen Malkittel ab, nimmt vorsichtig das ungefangene Bild von der Staffelei und legt es in eine Wachstuchhülle. Sie wird alles, Farbkasten und Bild und Staffelei, hier im Kuhlenkamp lassen, versteckt unter einigen Steintrümmern. Morgen wird sie ja doch wieder hergehdn und Weiterarbeiten. Als sie alles sorgfältig versteckt hat, hockt sie sich noch einmal auf einen Stein. Nicht lange, dann wird die Sonne untergehen. Wie ein großer roter Ball steht sie schon dicht über dem Horizont, rotes, purpurnes Licht strömt über die fernen Wiesen. — Plötzlich horcht das Mädchen auf. Die blauen, klaren Augen weiten sich jäh, und der Mund öffnet sich ein wenig. Eine Stimme klingt nah durch die Luft. >Es steht ein Haus zwischen Heide un^ Moor, Drin hat mich die Mutter geboren, Zwei silberne Pappeln rauschen davor — —« Das Lied — das Lied, das sie gestern nacht noch hörte. Die gleiche Melodie_________ Singt es wirklich im Kuhlenkamp? Unwillkürlich streifen die Augen des Mädchens wie suchend im Gewirr des Strauchwerks und der Bäume, die hier so dicht stehen. (Fortsetzung folgt.) 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