Nt.3?. Montag, 16. Februar 1891. litt. Jahrgang. Zeitung. ''''>U'°'>'««vr««^7-------^---------'------------------------------------------------------------------------ ^''"' '»"ik'^ ^'biihK^ °A °,N »« r, e nbu „ g : »,nij«!,r<« fi. «. halbjHhri«, ft, ? «n. Im T ° mPt ° lr : ^^^ '^ bi« ,u 4 «eii„. ^'. sn dk« ^^""9 vom 6. Februar d. I. den <>caN°uratb/" wn Für st er in Wien den ench °^^^ "er Taxe aller. Mchtamtli^er'Meil"^ ^ ^b!sH""briel der Bischöfe. >H'uch A' l""^ ^'^' von Oesterreich ^^«hl.„ "^. ""lässlich der bevorstehende» ?!^' 'N lvelH , ^"" geme.nsamen Hirtenbrief ^7""er emv7, lchen Bevölkerung die Wahl ^b'l Kirche" ^/" "ud. welche filr die In-«° ^ el>n?f.°« "' "lien Gebieten der staatlichen ^> !'.die so "s' Z" Hirtenbrief behandelt die »^lnt d r Ä^"9l' betont nachdrücklich die 2'^V'^ g^n ^Ä". "«b wendtt sich zum >>i ^ilze,, ,n^'^' ben conftss.onellen und "z «^' kn H^Mlt den bürgerlichen Frieden ber hochbedeutsamen Knnd^ " k d'^ ^ih7^°^nde wesentliche Stellen: ^" L/"°>e ss^ Mntllchen Fragen steht heut- 5>°hl^ «^ dudelt sich bei derselben ^l^^tet^N^er Aufgaben" von welcher l° 5"' d^lellsN^''">se. ja die Ruhe der ^hi t^ "a Mchen 9^, ^ gedeihliche Fort. ^^n Vetr^t ^kn2 abhängig sind. Es ^^-^ «m„ ^ Verhältnis zwischen Arbeitern und Arbeitgebern, der Schuh des Lebens, der Familie, der Sittlichkeit; die Hilfe im Alter und bei Unglücksfällen. Die Ordnung dieser und ähnlicher Verhältnisse im heutigen Erwerbsleben erfordert vielfach gesetzliche Maßregeln. Zwar können wir mit freudigem Bewusstsein darauf hinweisen, dass unsere Reichs- und Landesgesetzgebung in dieser Hinsicht keinem anderen Lande nachsteht, ja vielfach einen Vorsprung hat. wenn auch bei der Durchführung der gesetzlichen Bestimmungen noch manche Schwierigkeiten zu überwinden sind; trotzdem aber darf die Gesetzgebung nicht ruhen, weil täglich neue Verhältnisse und Anforderungen hervortreten, welche gesetzliche Regelung erfordern. Hier gerade ist eine gute Berathung nothwendig, und es muss der Regierung Sr. Majestät erwünscht sein, die Anschauungen und Erfahrungen verständiger, charakter» fester, von Menschenliebe und Patriotismus beseelter Männer kennen zu lernen. Eine weitere Schwierigkeit in unserem staatlichen Leben ist die Verschiedenartigkeit der Interessen der! Völker Oesterreichs. Es handelt sich dabei um die^ Lebensfrage des Reiches! Gewiss haben die Unterschiede! der Völker in Sprache, Sitte und Lebenkgewohnheiren im göttlichen Weltplane ihre Berechtigung, und soll ihr Wettstreit miteinander die Entwicklung und den Fortschritt der Menschheit fördern; deshalb ist auch der Anspruch auf Schutz und Schonung dieser Volks« eia/nthümlichkeiten völlig gerechtfertigt. Allein dieser Anspruch mnss die R^chtseinheit zur Voraussetzung haben und die Lebensbedingungen des gemeinsamen Vaterlandes achlen. Von der friedlichen Vereinigung der Völker Oesterreichs, von der vertrauensvollen Nnsgleichung ihrer gegenseitigen Beziehungen hängen Oesterreichs Stärke und Weltstellnng ab. Alle im Reichsrathe vertretenen Völker sollen die Größe und Macht des Reiches als nächstes Ziel aller ihrer Bestrebungen nnerlennen. sich ftst aneinanderschließen und im gemeinsamen Rathe einhellig die Maßregeln erwägen, welche zur Wohlfahrt des Gesammtreiches zu ergreifen sind. Das ist die Aufgabe Eurer Vertreter l Noch jüngst haben wir Euch, Geliebte im Herrn, darüber Mittheilung gemacht, was wir bisher in einer der wichtigsten kirchlichen Angelegenheiten gethan haben, in der Schulfrage — leider bis znr Stunde ohne den gewünschten Erfolg l Wir wollen Euch darum noch einmal hier kurz an d»e Mängel erinnern, die wir an unserer Schulgesetzgebung beklagen: Die Religion ist ! nicht die Grundlage und leitende Regel unserer gegen« wattigen Volksschule, sondern nur einer von den vielen Lehrgegenständen und noch dazu mit einer unzureichen-den Zahl von Lrhrstunden. Die Religion ist in der< selben auf ein so geringes Maß religiöser Uebungen bschränkt, dass die religiös»' Gesinnung erlahmen und erkalten muss. Die übrigen Lehrgegenstände sind von der Religion ganz unabhängig gestellt und werden nicht selten so behandelt, dass sie der Religion und einer katholischen Erziehung feindlich erscheinen. Die Aufsicht der Schulangelegenheit ist der Mitwirkung der Kirche gänzlich entzogen, ja nicht einmal in dem Religionö'Unterrichte und den ReligionsUebungen der Leitung der Kirche unbehindert überlassen. Auf die Ausbildung und die Anstellung der Lehrer, auf ihr Wirken und ihren Wandel hat die Kirche gar keinen Einfluss; wären auch dir Betreffenden andersgläubig oder glaubenslos, so können sie doch als Lehrer katholischer Kinder angestellt werben. Und somit können wir Euch nicht mehr die volle Gewähr geben, dass Eure Kinder in unseren Schulen katholisch erzogen werben, und Ihr darüber vor Gott und Enrem Gewissen ruhig sein könnt. Darum rufen wir Euch angesichts der bevorstehen» den Neuwahlen von neuem zu: Thut Eure Pflicht! Trefft eine gute Wahl! Wählet treue österreichisch ge« sinnte Männer, die es mit Kaiser und Reich treu und ehrlich meinen und deren Gesinnung über allen Zweifel erhaben ist! Wählet katholisch? Männer! Oesterreich ist ein katholisches Land, die große Mehrzahl seiner Bewohner ist katholisch; warum soll seine Vertretung diesem Verhältnisse nicht entsprechen? Warum soll das katholische Volk Oesterreichs sich nicht auch von Katholiken vertreten lassen? Besitzt es denn nicht selbst Intelligenz genug, um die wahren Interessen seines Vaterlandes zu erkennen? Wir sind weit davon entfernt, die andersgläubige Minderheit zurücksehen oder kränken zu wollen; wir wünschen auch ihre Vertreter mit uns im Reichbrathe vereinigt zu sehen zu gemeinsamer Arbeit für des Reiches Wohlfahrt und Größe. Aber das katholische Volk hat das Recht und die Pflicht, durch katholische Vertreter die Rechte der katholischen Kirche zur Geltung bringen und die Regierung seines Kaisers darüber ausklären zu lassen. Die katholische Kirche erkennt die einzelnen Völker in ihrem gesonderten Bestehen als eine Einrichtung der göttlichen Vorsehung an und erblickt darin die Verech« d^3 b^Fund in Steiermarl. ^ ^?^"lhale " festlich von Cilli liegt im V"l>H"dorf. °er nach Laibach führenden kleinen Wohnortes h' >f' n ° i20H^"l°ge rines neuen Hopfen-'^<>gen von ^lT'lsr «us "„e Schichte. ^> dem^'bnete c>?,^ge" Wtern offenbar von >«^Ve Epu^" ""s Thonerde zeigte. ^Ni°" her'^" vor a " ^"gchabter Verbrennung ^e gellte ^kn. wdem mehr als hundert 16 Centimeter Höhe > ges^tt M^be'ter dcn Fund nicht > ^ ^''eten ^'' leider 5"" lamen, und so bekam spat Kenntnis. An ei^r 'litt ''," cyV"i. au« tt 1^ von der berührten l°,HVch^ NniögMitbln her- ^«r> d^^chm^7 50 ^"Nnuter Durch. 3^lilo^'b. allein über 80. kennt. ^' Ü'lte^tssrr e" ''"em Hügel von circa ^ ^^>stellt?z "'"ischec. durchweg« ans 3H l^b""tun ^Z'ab nachgewiesen worden 'h l>n >erer i)>?. ^" «mn zuerst zu ^ ^'dt/umi" ö" Podzemelj 3""de "U'u,eum zu Lmbach mit jenen von Dreschendorf eingehend verglichen habe und die eine unleugbare, auffallende Aehnlichkeit zueinander zeigen. Von dem Funde zu Dreschendorf wurde gerettet und sind derzeit im Localmuseum zu Eilli aufbewahrt:. Virr Schwerter, deren eines unverkennbar das Vorhandensein der Scheide zeigt. Dieselben fanden sich zweimal abgebogen vor. Da Schwert wie auch Scheide die beiden scharfen Krümmung?«, ohne Schaden zu nehmen, mitgemacht, lirgt die fachmännisch gerechtfertigte Ge-wisiheit vor, dass beide aus sehnigem Schmiedeisen bester Qualität angefertigt sind, dass schon das Rohmaterial, das Eisenerz, ein srhr reines, gutartiges war, dasü aber namentlich die Bearbeitung eine vollkommen fachgerechte, mit einem Worte, dass das Volk. welches bereits solche Waffen zu 'chmieden verstand, im Be. sitze vorzüglicher Eisenerze war und einen hohen Grad der Entwicklung der Eiscnbearbciluna., vor allem der Schmiede-Eisenerzeugung erlangt hatte. Alle vorgefundenen Eisenwasfen sind stark, und zwar stärker vom Roste angegriffen, als jene zu La Tene und mich jen^ der krainischen Funde, was dem Umstände zuzuschreiben ist. dass zu Dreschendorf die schützende Decke des festen Lehmbodens g/gen die Ackerkrnme zum großen. Theile fehlt, der oxydierende Einfluss der Atmosphäre hier m, sehr starker war. In der Form gleichen die Schwerter vollkommen jenen der ebrn berührten übrigen Fundorte, ihre Länge schwankt zwischen 86 und 88 Centimeter, wovon circa 11 Centimeter auf den Griff entfallen; sie sind zwei« schneidig, anffallend schwach, ihre Breite (von 45 bis 55 Millimeter) nimmt vom Griffe aus nur sehr langsam ab und verlauft erst im untersten-Drittel rasch in die Spitze, 'die Scheiden bestehen aus Eisenblech. — Die vorgefundenen Messer, gleichfalls Schmiedeeisen, von circa 34 Centimeter Länge, gleichen Faschin-messern. zeigen bedeutende Stärke der Klinge; ihr kurzer Gnff, nach innen. d. h. gegen die Schneide, gekrümmt und mit wulstförmigen Verstärkungen versehen, zeigt, dass sie für wuchtigen Hieb bestimmt waren. Von ganz vorzüglicher Arbeit zeigen sich die gleichfalls schmiedeeisernen Lanzenspihen, deren Länge von 11 bis 17 Centimeter schwankt, und es zeigt sich die äußerst sorgfältig gearbeitete Verstärkungsrippe noch hente sehr scharf. Reste von Wehrgehänge-Bestandtheilen auS Schmiedeeisen und Bronze. Eine wohlerhaltene, aus schwachem Eisenblech zierlich und doch ganz praktisch angefertigte halbkreisförmige, 53 Millimeter breite Spange dürfte wahr< schmllich Bestandtheil der Armierung eines hölzernen Schildes sein. Bronzefibel, den Uebergang von der Prähistorischen Zeit zur Römerzeit kennzeichnend; vorzügliche Arbeit. Ein Bronzering, der mit seiner rohen Ausführung in ausfallendem Gegensatze zu der Bronze-fibel steht. Eine Oellampe aus gefchlemmtem, lichtbraunem Thon schr nett und scharfkantig hergestellt, mit eigenthümlicher Deckeloerzierung allsgestattet. Ein Salben-fläschchcn aus grünem Glas, sehr ähnlich dem römi-schen. Eine der vielen in ganz gleicher Größe vor-gefundenen Aschenurnrn und eine Schale, beide aus lichtbraunem Thon. Fasst man die zu Dreschendorf erhaltenen Funde zusammen, so stehen dieselben, bis auf den Armring, der älterm prähistorischen Zeit fremd gegenüber, hin« gegen nähern sich dieselben der Römerzeit. Von hervorragendem, ganz besonderem Interesse, und zwar sür Laibacher Zeitung Nr. 37. 286 11). Febnlar^ tigung derselben. Sie befeindet kein Volt und bevorzugt keines; aber sie verwirft die heidnische Absonderung und Trennung der Völker. Die Kirche achtet und ehrt die Liebe und Anhänglichkeit an die eigene Nation; sie achtet und ehrt die Sprache, die Rechte und Eigenthümlichkeit einer jeden; aber sie muss es entschieden missbilligen, wenn diese Liebe und Anhänglichkeit ausarten würde zu Ungerechtigkeiten gegen die Rechte an« derer, zur fanatischen Beseitignnq jeder fremden Volkseigenthümlichkeit. Mit eiuem Worte, nach katholischen Grundsätzen darf die Liebe zur eigenen Nation nicht wider das Gesetz der Nächsten- und Bruderliebe sich wenden und zum heidnischen Rassenhasse herabsinken. Ja, geliebte Diöcesanen. das ist ja die bedentsame Erscheinung unserer Zeit, dass in dem Maße, als die heutige Welt von den christlichen Anschauungen sich entfernt, der heidnische Nationalitätenhass wächst, und dass diejenigen seine lautesten Prediger sind, welche sich vom christlichen Glauben und Leben am weitesten ab> gelehrt haben. Wie Ihr aber immer wählen, welchen Gegnern Ihr bei der Ausübung Eures Wahlrechtes immer gegenüberstehen möget, vermeidet alles, was den gesellschaftlichen, bürgerlichen oder nationalen wie reli« gio'sen Frieden stören könnte. Weil aber in einer so wichtigen Angelegenheit die Erleuchtung von oben das Nothwendigste und Wichtigste ist, so verordnen wir, dass an einnn der nächsten Sonntage vor den Wahlen in jeder Pfarrkirche vor ausgesetztem Allerheiligsten Sacrament eine Betstunde stattfinde, um von Gott dem allerhöchsten einen Ausgang der Wahl zum Segen Oesterreichs und zum Wohle unserer heiligen Kirche zu erflehen. Die Onade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit Euch allen! Amen.» Politische Uebersicht. (Aus Böhmen.) Nachträglich wird authentisch bekannt, dass der Obmann der Laudtagscurie des böhmischen Großgrundbesitzes, Graf Friedrich Karl Kinsky. gelegentlich des Landtagöschlusses bei Besprechung der politischen Situation Ricger gegenüber erklärt habe, der reichsräthliche Altczechenclub sei nur dann aufrecht zu erhalten, wenn einbezüglich der czechi-schen Abgeordneten aus Mähren und der Vertreter des ^ conservative» Großgrundbesitzes aus Böhmen der Club! mindestens dreißig Mitglieder umfassen würde. Sowohl Graf Kinsky und Rieger erkannten damals bereits, dass bei den Reichsrathsneuwahlen uubedingt die Iung-czechen den Sieg davontragen werden. (Steierma rk.) Der «Sonntagsbote» ver-^ öffentlicht die Liste der clericalen Cntdidaten für die Landgemeinden Steiermarks. Die Candidate« der cleri- ^ calen Partei sind: Grundbesitzer Mathias Kaltenegger' für Graz. Pfarrer Urban Offenluger für BruckLeodcn, Erundbesitzrr Blasius Herk für Iudenburg, Grund» besitzer Franz Hagenhofer für Hartbcrg. Baron Franz, von Morsey für Feldbach. Prälat Alois Karton für Deutschlandeberg. (Erzherzog Franz Ferdinand.) Man telegraphiert uns unterm Vorgestrigen aus Petersburg: Erzherzog Franz Ferdinand reiste gestern abends um 10 Uhr nach Moskau ab und wurde zum Bahnhofe begleitet vom Kaiser in der österreichischen Uniform mit dem goldenen Vlies sowie von sämmtlichen Groß-» fürsten und Würdenträgern. Von der Kaiserin und den Großfürstinnen verabschiedete sich der Erzherzog im Anittoo - Palais, wo ein Diner stattfand, wobei der Kaiser einen Toast auf das österreichisch«! Kaiserpaar und den Erzherzog ausbrachte; die Musik intonierte die österreichische Hymne. Der Erzherzog erwiderte mit einem Toast auf das rnssische Kaiserpaar und die kaiserliche Familie. Der Erzherzog steigt in Moskau im Kreml als Gast des Kaiserhofes ab Bei der letzten Truppenschau befahl der Kaiser, den Rapport dem Erz» Herzoge zu erstatten. (Der Kärntner Großgrundbesitz) can« didiert den bisherigen Abgeordneten von Klaqenfurt, Leopold von Moro. für den in der Stadt Dr. von Rainer aufgestellt wird. Der St. Veiter Städtebezirk stellt den Landtagsahgeordneten Anton Elbl gegen den Candidate« des Wolfsberger Bezirkes. Herbert-Kerch-nawe, auf. Elbl vertritt das Programm Steinweuders. (Der deutsche Schulverein) hat das nachstehende Dankschreibm vom Reichs-Kriegsminister Frei« Herrn von Bauer erhalten: «Laut dem Berichte des neunten Corpscommandos zu Iosefstadt vom lOten Jänner l. I. erfolgt die Uebergabe der vom Schulverein dortselbst errichteten Volksschule an die öffentliche Unterrichtsverwaltung. Der Schulverein hat diese Schule in richtiger Erkenntnis eines empfindlichen Bedürfnisses gegründet und durch fast ein volles Iahrzent mit größter Sorgfalt behütet. Er hat keine Mühe und kein Geldopfer gescheut, um die Entfaltung und das Gedeihen dieser Schule zu fördern. Viele Kinder von Heeresangehörigen haben den Segen dieser Schule ge« nofsen, deren Bestehen nunmehr gesichert ist und die noch berufen sein wird, den gleichen Nutzen weiter zu verbreiten wie bisher. Ich sehe mich daher verpflichtet, dem deutschen Schuloerein i» dem Augenblicke, da er nach Sicherung seines Werkes für die Zukunft von demselben zurücktritt, im Namen aller jener Heeresangehörigen für die Gründung und bisherige Erhaltung der genannten Schule wärmstens und verbindlichst zu danken, welche iu ihren Kindern die Wohlthat des Be-standes dieser Schule bisher genossen haben, genießen und noch empfangen werden. (GrafPininski) erklärte sich in einer Wähler-. Versammlung in Tarnopol für die Bildung einer großen Coalitionspartei aus den Deutschliberalen, Altczechen, ^ gemäßigten Couservatiom und Polen, welche den radi« calen und extremen Bestrebungen entgegentreten soll. ^Ein Zusammengehen der Iungczechen und Antisemiten erklärte Pininski als unmöglich. («Führer durch die Politik..) Im Verlage von Leopold Weiß. Buchhandlung in Wien, I., Tuchlauben 7. ist erschienen: «Kleiner Führer durch die Politik». Alphabetisch geordnete Zusammenstellung der wichtigsten im politischen Leben Oesterreichs vorkommenden Ausdrücke, allgemein verständlich erläutert von einem Fachmanne. > (Aus Brunn) wird telegraphiert: Samstag mittags fand im Sitzungssaale des Gemeinde-Aus-schusses unter dem Vorsitze des Obmannes der Parteileitung, Herrn Dr. August Weeber, eine sehr zahlreich besuchte Versammlung der Vertrauensmänner der deutsch» mährischen Partei statt. Nachdem der Vorsitzende in längerer Rede die gegenwärtige innerpolitische Lage uuter lebhaftem Veifalle der Versammlung besprochen hatte, verlas Dr. Füller als Berichterstatter t>e«^ Wahlcomite's den Entwurf eines Wahlaufrufes, im allgemeinen an das Wiener Parteipro^ schließt, jedoch einzelne Parteiprincipien lv ^, führt. Der Wahlaufruf wurde einstimmig 9^^' (Das jungruthenische Versüy^ Programm) Die Vertrauensmänner der -0 ^ z, Ruthenen haben in einer jüngst in ^"» gl»^ gehaltenen Versammlung dem VersöhmMg^>^ des jungruthenischen Führers NomancM i - (Trieft.) Der «Osstruatore Triestiuo' ^, licht eine theilweise Aliänderung in den -^ ^ . allgemeinen Reichsrathswahlen für die ^ ^ und das Gebiet derselben. Die Wahlen/ ^^ Wahlkörpers werden nämlich vom 5, M^i ^ 8, März, die der Handelskammer vom 8. »""' 12. März verlegt. «<,,'. (Sanctioniertes Gesetz.) ^ ^i,!!' dem vom Tiroler Landtage beschlossenen ^ ,,^ betreffend die Erhaltung der Etsch R^"'"' ^ Mrliorierungsbauten von der Passer- b's i Mündung und des anschließenden rechtsst"^ dammes, die Sanction ertheilt. . ell^. (Die altczechischen Organe)^^ innerhalb einer Majorität, welcher tue 77 M^. angehören würde, wäre kein Platz für ^ ,^ da sie nicht das fünfte Rad am Wage« >^^ (Das ungarische AbgeordN« ^ , genehmigte Freitag den Gesetzentwurf, ^lippek^ Einquartierung bosnisch'hercegouinischer ^M^! dritter Lesung und berieth hierauf ^<' ^ei> z>' treffend die Verfolgung der Militär-"' ^t^ .Waisen. Dieselbe wurde nach länger" ^OL welcher sich auch der Landesvertheldigu^ ^ Fej^roäry betheiligte, unverändert angeln <^F^ (Zur Situation.) Wie aus No"'^ z^ wird. hat der Ministerpräsident Marche!^^^ in seiner vorgestrigen Antrittsrede in bel ^ ^ klärt, dass das Programm des neuen 2°°'" ^ s'5 Linie in der Herstellung des Gleichgewicht" ,,'' Hallshalte durch Einführung von Erspar» " ^ In diesem Bestreben werde die Reg'"''" a> Durchführung politischer Reformen um sich dem finanziellen und wirtschaft'/ Ai-werke vollständig widmen zu können, ^l" ^^ in dieser Richtung werde bloß betreffs ^ ^^. Aufhebung des Listenscrutiniums Platzgre'se'' ^, die Regierung die Wahl des Z"tP"lmes ' k«. scheidung dieser Frage der Kammer iiber^^, der äußeren Politik hat der Mimsterpra,,' ^i,> dass das neue Cabinet entschlossen s", ..„hei',,, Friedens und der Erhaltung des GeM ^l^ eine wertvolle Garantie der Sicherheit l" >,>" der Ruhe für ganz Europa bilde, fortM" ^i< es der Tripelallianz, welche den 3"^' >M bleiben werde. Zum Schlüsse bemerkt " ^^. rede, dass das Cabinet einer Frist Xn<,r< ' Wochen für di< Vorbereitung der ^^^ zur Verwirklichung des Regierung«^ AM und dass die Regierung sofort nach oe hell-mentr.tte der Kammer eine AbstimM""^ wird. um festzustellen, ob sie über o.r _ Kammer verfügt. „,.^e ^ ,„>! > (Frankreich.) Der franz K^ beschloss, die Ginladuug der Ulno^^-^ die Geschichte der Eisenerzlagerftätten und des Eisenhüttenwesens der österreichischen Nlpenländer aber sind' die hier vorgefundenen Eisenwaffen. > Bekanntlich kennzeichnen sich die eben berührten Erzlagerstätten von Steiermark, Kärnten und Krain durch das Vorkommen eben so leichtflüssiger als reiner, für die Eisenerzeugung sich vorzüglich eignender 2i-monite (Brauneisensteine), die das Material für das' norische Eisen boten. Die Funde, die wir wiederholt in ^ den alten zechenartigen Grubeurä'nmm des steirischrn wie des kärntnerischen Erzberges an Gezähen (Werkzeugen) gemacht, sprechen unzweifelhaft dafür, dass diese Baue sehr lang bereits im Betriebe waren, ehe die Römer in diesen Ländern Fuß fassten, und dasselbe M für die zahlreichen Spuren von Eisenerzeugungs«' statten, die sich in der Umgebung aller unserer größeren ^ Erzlager finden und auf Zeitperiodeu hinweisen, die! offenbar weit über die Römerzeit hinausreichen. ! Und mit Recht dürfen wir hier die Werstätten suchen, von wo aus die vortreffliche» Waffen und Werkzeuge der La Tone-Zeit aus Stahl und Eisen und der ihr vorausgehenden Hallstatt-Periode über ein großes, bis jetzt noch nicht umschreibbares Gebiet verbreitet wurden. Es möge die prähistorische Forschung nur kurze Zeit noch auf dem früher arg vernachlässigten, jetzt um so fleißiger betretenen Wege richtiger Wertschätzung jedes Eisenfundes fortschreiten, und es wird die Annahme, dass unsere heimischen Eisenwerkstätten ber-v°rrac;.udru Antheil an der Erzeugung jener Waffen ^s^" Tl'ne-Perwde nahmen, die wir weit nach Westen v.rso^n wmru. ch« volle Vestätiaung finden. ! Besgrach Riedl. ^ Nachdruck verbot««. Soll ich, soll ich nicht? Roman von Max v. Weißenthurm. (2. Fortsetzung.) Warum musste denn ihre Stimme so spöttisch und wehmüthig zugleich klingen? Weshalb hatte sie seine flüchtige Bemerkung so ernsthaft aufgefasst und anatomisch zergliedert? Er hatte ja von Frauenliebe gar nicht gesprochen und musste doch so von ihr in wenig Worten gleich eine Sittenpredigt zu hören bekommen, wie man sie effectvoller sich nicht wünschen konnte. Glänzte an dieser kleinen Hand am Ende doch schon jener verhängnisvolle Goldreif, der in den Augm einzelner Tugendhelden jeden flüchtigen Scherz zum Sacrilegium macht? Jetzt erst recht wollte er mehr wissen. «O, mein fchönes Fräulein,» entgegnen er mit spöttischem Lachen. »»»»»»»»>.^__ - .„ Liebl^ widerstehen, die kann auch die wa^ ^ch 5 kennen gelernt haben, mag sie '""' h tt",. wort gebunden sein; ihr ist die echte ^^^ , zensreligion nicht geworden; sie '>' ^ « „m>! . «Entweder das Geplapper "" esp,cl <, Kindes, welches das Leben "^ Id.e" '^', oder die tief empfundenen Worte elner^^ 1 den Frau!» dachte Doctor Vrand, ' ^„. ^, bestrebt, die Züge der Dame 5"/^^.^, «Töchterschulenweisheit. «mn o. „„l <-er. «Was wetten wir. dass. wenn < ^„ . gefangen wird, auch Sie sich erwe'" „,,d " «? Stündlein des Verlobten zu vergii ^W" ^, losen Huldigungen eines Fremden «,. ^ Abenteuer mit in den Kauf z" "')' M^ili H Und von der Eingebung d" ,^ A gerissen, vergaß der gute Doctor U ^,l °->H banaler Form anzudeuten, er w"' lM^B ' wenn die Nacht, die sie umhüM' ^ slst" ^ möchte und es ihm vergönnt warr, ^ ^ ?^ Nacht will Ihnen w^ ft'' ", denn -was gibt es Erfreu K6 ^< Zügen einer i^chzigjährigen 3^ ,^ ^,^, Er war wie vom D" '" ^ st^h. ,ft > Frau so rücksichtslos ihr Alte ^ ,^ sie längst jede Spur "">' «e „t " s'' dachte er. nnd unwillkttrllch ^ ^l^ das fesselndste Gespräch mtt " , leH^ ,s seinen Reiz. wenn er sich dali" ^„n> glühende Wangen, üppiges P" M ^°««^un^37. 287 16. Februar 1891. w'hmm.1.^ der Ausstellung in Chicago °n- N lV ^erreicht'^"ps' "'"bet aus Rom: Bischof V^fen und U« bem Papste «ine von mehreren ^"' Erll run^ Deputierten der Rechten unter- ^blik m?d^'". °uf die Unvereinbarlichkeit . ^'fllrchtun " ^ Katholicismus hingewiesen und in'? des?vublif5^'^'" wird. 'dass das Pro- Cardinals Lavigerie '^"n könnte b" französischen Kathol.ken herbei- d!^" Arbe" er^?' ^ timmrecht.) Das von der °" den Episkopat zu Gunsten wn? 'ei ein m? ^?'^s ,?esendete Manifest er- ->^"k Borsches? «!^ Pr'v'leqium und ein Unrecht tt ^ Per ^ ^1 l°^°UW" Glaubens, dass «' öderen " " " i"l sein sulle. unbeschränkt r.?'^fe auf .^"^"' Das Manifest fordert 2"' u" w,^,' da« allgemeine Stimmrecht ein-3' ^eoöl "" "^ ""' Kundgebung an die ge-^'^ en. ""ung oder durch solche in den einzelnen P«,/ "s Vers' iw.^gan der ^'^.^'^ ^bruar. wird gemeldet: ^ ^ute auf .^" 'motratie «Vorwärts- ant-2 ""s'r h^ Veröffentlichung des Ar.efes von ls2" «tbeile^r^s? c7 '" ^^ande lebte, die ^ Ne So?i^ "'^'^ N'cht richtig beurtheilen d^'^ssi "Demokratie konnte und kann nicht ^b c ^°s von W """« '" das Ausland verlegt ^ts.""" Zwsck "iiil,^'^^ Ein.gungsprogramm ^chtdenEi^ ^ä""g. des «Vor- b«,^"« Cbis^ m ^ """ argen Verlegenheit. b°^^°dtePi".^« Berichten °"« Chile wur-^"« der A.^" ""d ^mque infolge des Vom-^^^^Wandlschen in Arand gesteckt. ^ Ee. V^. .^^esneuigleiten." z^> melde "der Kaiser haben, wie die «Linzer ^"berg Vezirksvereine ^Ä lwtfi ^ d's im laufenden Jahre zu ^'N , ^iüchter d/« « Zuchttrabfahrens für bauer-'^"den g^Kronlaudes Oberösterreich 20 Du- Stiftung.) Die >.,l' Excelled >, "'sch '" ^"ern verstorbene ^l?^n Genp.«^ - ^"pscommandanten und com->'^. B "-n"^^ 3^. Freiherrn von ^'> in ihrVm , ?"^"' Schönfeld, geborene ^iil. Gerten ^.n Unterlassenen, vom 9. December ^0!? lL.ooo'"""^ dem Militärcommando in ^'lck' ^>>e Sl.f.. bar kosten, und stempelfrei 7'^ ^fficiers w?° '" ""chtet fiir verarmte öster-'! ^ti'."" zwar s' "l"c ""d Waisen weiblichen Ge< d°t d>berech'^' das» die jährlichen Zinsen hievon U^^ ^bjährig aus- ?'''eH""sses wi.^ c ^dlngung des Erlangens des ^bt,^'°e °der «n.?^.^^ dass die betreffende ^^habe ,t>" W°.se .hr beständiges Domicil in ^D^^^sobald sie in den Stiftung«- ^>ls!sb"g° Bra.,^« ^^l" vermögen sie einen ?l zu?Ug galt 7« ^ war, nicht mehr. ^!'?^!?then. h', zu" Rückzug zu blasen, um !?^h, ksten g°"'s dle w.tzigsten Geistesfunken. k>>n ^kN n»r „^"düngen, die beststilisierten >tz> hell', K^prochen wurden in dem ^ ^ a,z si'7"nnenlchein durch einen bewun- ^ ^lln . ^ldem?" ^"' durch ein unmuthiges V ll feb!'^"e daf^7"'""»d belohnt zu werden. "eile fort, ^!'^ tlat^'igen an , "ß!'"ll ^zu, so dass end« «l. d . De? ^ "n d.e Stelle der frilhereu Red-K> ?te stch^tor hüllte sich fester iu seinen <^n 7^ernhs" l"''e Wagenecke wünscht der ^>t">fen ' ?^^ ""d spickte sich an. zu ^>'^w "e dem°^ l"gte " sich aber doch Ä>"s ?? kannte?"^l nur sein mochte, dass V'>sz' b's seine ,l/" kam über die Frage 'll !!' ^ >'it wF"ch»nijßigen Athemzüge ver-^^hz"^"ktt abgeschweift war von der ^^l^""d aller" '/"^ wohlthätige Vergessen , pichen >e Vlatur , ^'"' "'lches der größte ^ bi.' l^ ^ lllam n ?-^ ^rliehen hat und dem ^l^l d^ungslos. , ^ben und Vmegung in H?' U>lle3de'^'bliche Gestalt an seiner ^!^ sick b°tl t),^Zleler wurde in die Höhe ... D """ UN "H'tel der Nacht gesHH >!, ^ ^sztf s '^"^ h'""ber gkgen den öd^'We V lehnte sich dann ihrerseits °ber kein wohl. ^^«7l<"llkr n/a' s s" ihren qualvollen Ge- ^" " "nd fröst ,5^lussen. E.sblumen be- lhre ss5"d z,g hie Frauexgestalt die genuss tritt, beziehe, allwo sich auf dem dortigen k. t. Militär.Friedhofe die Grabstätte des im Jahre 1883 verstorbenen Sohnes der Baronin, Friedrich Frhrn. von Schönfeld, k. und k. Oberlieutenants im 6. Dragoner-Regimente, befindet, in welcher Grabstätte auch ihre irdische Hülle zur ewigen Ruhe zu bestatten war. Der in dcn Stiftungsgenuss tretenden Person soll die Verpflichtung obliegen, aus dem Stiftungsgenusse das bezeichnete Grab jederzeit pietätvoll instand zu halten. Das Verleihung^ recht steht Sr. Excellenz dem Herrn FZM. Anton Freiherrn v. Schönfeld, nach dessen Ableben aber dem höchsten activen k. und k. militärischen Befehlshaber in Tirol zu. Nachdem das gewidmete Capital per 12.000 Reichsmark kosten« und abzugsfrei aus der Verlassenschaft der Stifterin einbezahlt worden ist, so tritt diese Stiftung nunmehr unter dem Namen «Stiftung der Feldzeugmeisters-gattin Georgine Freifrau von Schönfeld für verarmte unterstützungsbedürftige Officiers-Witwen und -Waisen» ins Leben. — (Ueber die Athmung der Blumen) hat der Franzose Georges der rechten Hand verloren, erhielt eine 20procentige Rente zugewiesen. Endlich wurden die Arbeiter des l. und l. SeeArsenals in Pola Thomas Voncina und Clemens Tomassich mit ihren Entschädigungsansprii« chen abgewiesen, und zwar ersterer, weil wie aus der Mittheilung der Nrsenalsdirection zu entnehmen ist, die infolge des erlittenen Unfalles zurückgebliebene Schwächung des linken Auges ihin b^i seiner gewöhnlichen Arbeit nicht hinderlich, letzterer, weil die eingetretene Er-werbsunfähigleit nicht auf Betriebsunfall, vielmehr auf Vetriebelranlheit (chronische Bleivergiftung) zurückzuführen ist. Inbetreff der von dem Verbände der Anstalten angeregten Einführung neuer Titel ins systematische Ver« zeichnis der versicherungspflichtigen Netricbe uud deren Gesahreiu'lassification wurde der Beschluss gefasst, dieselben in der nachstehend verzeichneten Art vorzuschlagen: Freischurf a) über Tag Gruppe IV a. Gesahrclasse IX, d) unter Tag Gruppe IV d. G/f. Cl. X; Anstreicher und Zimmermaler Gruppe XIV e, Gef. Cl. VI; Bleistift fabriken, Kohlenstistenerzmgung Gruppe Vile. Gef,-Cl.IV; Kunstwollfabrilen (Skode, Mungr, Reinigung von Woll' abfallen und Scherhaarfchneidereien) Gruppe IX, Gefahr» Classe IV; Zünbholzdraht- und Holzwollerzeuguug Gruppe XI 2, Gef.-Cl. VIII; Torfstreu» und Torfwollerzeugung Gruppe IV. Ges.'Cl. III; Seidenfpinnerei ohne Motoren Gruppe IX», Gef.'Cl. I; Seiden» und Seidenfloret» spinnereien mit Motorenbetrieb Gruppe IX », Gefahr-Classe III. — Anläfslich der Berathung über den Titel Zimmermaler einigte sich die Majorität der Vor« stands°Mitgliedern dahin, das« die Unfallversicherung auf alle in einem Hause vorgenommenen Neparatursarbciten auszudehnen sei. Der in der zweiten Verbandssitzung ge» fasste Beschluss, die bei Uebungen von Fabrilsfeuerwehren sich ereignenden Unfälle als Betriebsunfälle anzusehen, wurde vom Vorstande genehmigt. Nachdem aus dem hiebei erstatteten Berichte über den Vermögensstand der Anstalt hervorgieng, dafs die disponiblen Bargelder der Anstalt sich auf 50.000 fl. belaufen, wurde beschlossen, diesen Betrag durch Anlauf von Wertpapieren, und zwar 30.000 fl. an Triester Anleihen, 10.000 fl. an gemeinsamer österreichischer Papierrente und 10.000 fl. an lrainischen Landesanlehen ox 1888, anzulegen. — (Slovenisches Theater.) Das Schauspiel «Deborah» von Mosenthal, ein seinerzeit oft gegebnes Repertoirestück deutscher Bühnen, ist von dem gesunden realistischen Hauch unseres modernen Geisteslebens fast gänzlich hinweggeweht worden. Und mit Recht! Denn das genannte Schauspiel bietet uns fo recht die Verkörperung des falschen Idealismus sammt seinen unwahren Charakter» gestalten, die jeder gesunden Logik spotten und die uns das bei den Haaren herbeigezogene «versöhnliche Ende» noch beflemolicher erscheinen lässt. Es lässt sich jedoch nicht verkennen, dass der Ausbau der Komödie den gewandten Bühnentechniler verräth und viele theatralisch effectvolle und für den Darsteller dankbare Scenen birgt. So ist insbesondere die Partie der Deborah eine Paraderolle ersten Ranges, die auch von Frau BorHtnil bei der gestrigen Ausführung mit Routine und schönem Ge» fühle wiedergegeben wurde. Etwas mehr Pathos in der Rede und den Geberden hätte allerdings diese Rolle noch wirksamer gestaltet.Die weiteren Hauptrollendes «Josef» und der «Anna» wurden von Herrn Da n i lo und Fräulein Nigrin recht verdienstvoll gegeben. Herr Ienic als «Vater Lovre» gefiel durch maßvolles und natürliches Spiel, welches stellenweise allerdings zu phlegmatisch war. Die übrigen Partien waren entsprechend besetzt. Die Volksscenen, so insbesondere der Brautzug, fanden infolge der geschickten Inscenesetzuug vielen Beifall. ^. * («Llovouäko üluätvo.») Der jüngst ins Leben gerufene «Slovenifche Verein» hielt gestern nach. mittags im Saale der hiesigen Titalnica seine erste, zahl-reich besuchte Versammlung ab. Der Vorsitzende k. k. Notar Gogola stellte den Regierungövertreter Magistrats' Official Rob id a vor, begrüßte die erschienenen Mit' glieder und machte die Mittheilung, dass dem jungen Vereine bisher über 300 Mitglieder beigetreten seien; sodann ertheilte er Herrn Dr. Tavöar das Wort zu seinem Vortrage über die bevorstehenden Reichsrathswahlen. Der Redner skizzierte kurz die gegenwärtige politische Lage und erklärte, dass der Verein nur solchen Candidate, seine Unterstützung leihen könne, welche an dem in der Abgeordneten'Conferenz vom 2. October 1690 festgestellten Programme festhalten. Dr. Tavcar empfahl schließlich folgende Resolution zur Annahme: «Der slo« ueniiche politische Verein erwartet von den sloucnischen Reichsrathsabgeordneten, dass sie im Neichsrathe womöglich folidarisch mit anderen slavischen Abgeordneten vorgehen und unverbrüchlich festhalten werden an dem von den Reichsraths« und Landtagsabglordneten im Vorjahre in Laibach festgestellten Programme sowie dass sie nur einem solchen Club beitreten werden, welcher das erwähnte Programm in Verhandlung zu ziehen geneigt ist und verspricht, die slov.nischen Reichsrathsabgeoronclen in dcr Realisierung dieses Programmes loyal zu unter« stützen. Weiter« erwartet der Verein von den slowenischen Abgeovdnclni. dc^K sic mi! i')rcn Wähler» stctö in FWung bie^n und in Wnhicruerscmnnlunaen über ihre Thätia- berichten werden, welche W zur ^w>rwch„,,g de« erwähnten Programm« gethan haben. Der slovenische politische Verein, obwohl überzeugt, dass in unserem Kronlanbe die gegenwärtige Schule alle Garantien für die confessionelle Erziehung bietet und bei uns daher das Bedürfnis r,ach irgendwelchen diesbezüglichen Reformen nicht vorhanden ist, erwartet von den slovenischen Neichsralhsabgeordnelen, dass sie jeder Aenderung der Schulgesetze, welche die confessionelle Erziehung unserer Jugend beeinträchtigen könnte, entschieden entgegentreten werden.» Nachdem noch Heir Kunc den Wunsch ausgesprochen, dass das ausgestellte Programm mit Bezug auf die Nothwendigkeit social« politischer Reformen erweitert werden möge, wurde die von Dr. Tavcar beantragte Resolution einstimmig angenommen. Dcr Vorsitzende Notar Gogola theilte mit, dass der Verein sich wieder versammeln werde, sobald die Candidaten vom Centralwahlcomite' aufgestellt sein werden, und schloss hierauf die Versammlung. — (Deutsches Theater.) Nach unserer Berechnung wurden seit der Elöffnnüg, d. i. seit dem Iten December, nicht weniger als 15 Operetten, mid zwar 5 von I. Strauß 4 von Millöcker und 6 von anderen Comftonisten aufgeführt. Rechnet lna» noch die Reprisen hinzu, so ergibt sich die stattliche Anzahl von 27 Operetten» inscenierungen. Abgesehen von einzelnen missglückten und einzelnen schwächeren Aufführungen, kann der Durch-schnittsersolg sowohl bezüglich der Durchführung als der Inscenierungjals ein befriedigender bezeichnet werdcn, und wir können sowohl der Direction als auch dem tüchtigen Per« sonale sowie dem Orchester unter der Leitung des Militärkapellmeisters, endlich auch dem Theaterlapcllmeister die Anerkennung nicht versagen, dass sie alle unter den schwie« rigen obwaltenden Verhältnissen das möglichste geleistet und nicht Mühe und Fleiß gespart haben, um der Ge« schmacksrichtung des hiesigen Theaterpublicums Rechnung zu tragen. Die wenigen Schau« und Lustspielaufführungen versammelten eine sehr geringe Anzahl von Besucher,,, und es mussten diesbezügliche Versuche des finanziellen Misserfolges halber aufgegeben werden. Wir behalten uns vor, bei nächster Gelegenheit auf diese so befremd' liche und doch fast eingewurzelte Lässigkeit der Theater-besucher mit Rücksicht auf das künftige Landestheater zurückzukommen und wollen dieselbe einer eingehcnd:rcn Besprechung unterziehen. — Die Operette «Eine Nacht in Venedig», von Johann Strauß, war mit Fleiß und Sorgfalt insceniert und studiert und zählt zu den gelungenen Vorstellungen. Nachdem an dem Erfolge das ge« sammle, uns nun schon wohlbekannte Darstellerpersonale participierte, so bemerken wir nur, dass das zahlreiche Auditorium durch reichen Beifall feine Befriedigung kund gab. Wie wir erfuhren, dürfte die Gesellschaft noch circa zehn Tage hier verbleiben. ^. — (Todesfall) In Hermannstadt starb am 10. d. M. nach längerem Leiden der Holzindustrielle Herr Franz Xav. Scholl mayer, Ehrenbürger der Gemeinden Mannsburg und Goto in Krain und langjähriges CentralausfchusSmitglied der krainischen Land-wirtschaftsgesellschast. Es mögen zehn Jahre dessen sein. dass der nun Verblichene unser Land, welches ihm zur lieben, zweiten Heimat geworden, verließ, und noch lebt sein selbstloses, verdienstvolles Wirken um die Hebung der agricolen Verhältnisse Krams, sein büderrs und menschenfreundliches Wesen voll in unserer Erinnerung. —a— *(DieLaibacherFleischhauer genösse n-schaft) hielt am vergangenen Freitag unter dem Vorsitze ihres Obmannes Herrn Kopac im städtischen Rathhaussaale ihre diesjährige Generalversammlung ab. Die.Genossenschaft zählt gegenwärtig 24 Fleischhauer, 9 Selcher und 63 Meinviehstecher. Das Vermögen der Genossenschast beträgt 1070 st. (und zwar jenes der Meister 556 fl., jenes der Gehilfen 534 fl.), welcher Betrag in der Sparcasse fruchtbringend angelegt ist, Die Vcrfammlung genehmigte die vorgelegten Iahresrechnungen und beschloss die Gründung einer eigenen Genossenschafts' Krantencasse. Dem Gründer der Genossenschaft Herrn Franz Strulelj wurde der Dank der Versammlung votiert. — (Laibacher Gemeinderath.) Morgen abends 6 Uhr findet eine Plenarsitzung des Laibacher Gemeinderathes statt, deren Tagesordnung wir in der nächsten Nummer veröffentlichen werden. — (Der Laibacher Bicycle.Club) hielt am 14. d. M. in seinem Clubzimmer beim Perles in Gegenwart von 31 Mitgliedern die diesjährige Hauptversammlung ab. Nach Eröffnung derselben durch den Obmann Herrn A. C. Acht schin wurden die Berichte des Schrift., Fahr- und Säckelwartes zur Kenntnis genommen und der Voranschlag pro 1891 genehmigt. Bei der daraus staltgefundenen Wahl des Gesamnitausschusses wurden folgende Herren mit überwiege„der Stimmenmehrheit theils neu-, theils wieder gewählt: zum Obmann des L. B. C. Herr Dr. O?tar Gratzy; zum Obmaiili-Ztellvertreter Herr Iofef Moro; zum ersten Fahrwart Herr Adalbert Damaeko; zum zweiten Fahnoart H^r Josef Schautet; zum ersten Schnstwarl H^rr Walter Hudabiumgg; zum zweiten Schristwart Herr Alexander Vusic; zum Säckelwart Herr Rudolf Bayer; zu Rechnungsicvisoren die Herren Victor Gallö und Heinrich Ludwig. Nachdem noch einige Anträge gestellt wurden und di. Tagesordnung er- schöpft war, wurde die Hauptversammlung " ^, sitzenden, bisherigen Obmannstelloertreter All ^ O, Gichy, geschlossen. a/l» — (Vom Wetter.) Da der hohe ^,s dessen Kern im westlichen Mitlel'Europa lieg', ^> dauert, ist in den nächsten Tageu in «"sere" noch meist trockenes Frostwetter voraussichtlich^-^ Neueste Post. ^. Briginal-Tclcgramme der „Lailmchcr ^ .^/ Prag, 15. Februar. Der he.ili^!' " ^F mäimer-Vetsammluüg der altczechischen P" Ml>? über 400 Repräsentationspersoncl, aller »eo^ ^ classen, darunter Fin st Karl Schwarzenverg,^ Versammlung nahm einstimmig dab vo" .^ verfasste Wcchlmanifest unter lebhafte" /"^ ' kundgebungen für denselben an und ^.„^ ExeclltiuconM mit der Aufstellung der 7.^ Dr Rieger warnte das Volk, sich auf gefayl ^ zu begeben; Piof. Dr. Nanda verurteilte ° -^ lismus der Iungczechn,. Glaf Harracl) "" ^ böhmisch-deutschen Auiqleich ein. Ca"0"' '^ erklärte namens des Clerus. dass die laltM > die Mczechen unterstützen wolle. . „,»"' Berlin, 14. Februar. Dcr «R^chsa'iM ^ Zweihundert Millionen der dniftrocem'li ^ anleihe und 250 Millionen preußisch l Co"! ^> am 20. Februar zur öffentlichen Zeich"""" Der Z ichnungipreis belrägl 84.40. _ „. ? Mosluu, 14. Februar. Erzherzog A^,z c ucmo bewohnt im Kreml die Appartement ^ fürsten-Thronfolgers. Nach dem Dejeuner m ^ Erzherzog die Kathedrale im Kreml U"0 g,F Palais. Gegen 7 Uhr abends fand ""'^ l?' Gouverneur zu Ehren des hohen Oas"" diner statt. ^lB"'^' Newyork, 14. Februar. General SY" > storben._______ Allsselonlmclle Fremde. . ?lm 12. Februar. „,, l.gvih, N Hotel Elefant. Heymaier. Kaufn,., und Pl""«^.^U Schmidt. Clberfeld. - Delieljal, Psxrrcr. V"' ^ ^,5 Orkonom, Nenz. - Eisen stätter. Säiladm"'^ , Regiments-Schneider: Kraut und Stem»" Wien. — Koftper, Kaufmann, Zwickau. gl.e>^K^ Gasthof Kaiser von Oesterreich. Vadnov, «"". ^ ^ Hotel Bairischer Hof. Kautz, Privatier, Ksm., Aillach. ^--^^/ Meteorologische ? u Ma. 744-8^ —5 8 OTniäß'g I heilet . 14.2 . 3l. 747 5 ^ —28 O. heftig ^ heitt^.' ___ii . Ab. ^ 749 9 l —6 0 O^heftH^^sjel ü" ' "7 U. H)ig""?50 ^ —84 O. Nläb'g Ait" . 1b, 2 . N. 748 3 -3'2 O. mäh«!, hc^.,^ 9 . A. 748-4 -3 2 ! O. »Mg ' ^ch,^ Den 14. Februar vormittags einzelne ^hc>^ Morlicü. taqsüber meist heiter, die WpcN ^ ^,g ^ Mittel der Temperatur an den beiden T^en , Poc>^ beziehungsweise um 2 4« und 4-2° u"^^"<7s ^> -----------------------------------------"^"^» Nas!!^^ Nerantwortlicher Nedacteur: ^^.<<^^W> Gott dem Allmächtigen b"t es ^,^l ,^ s' in, ««. Lebensjahre nach l"»^" I .ci't"'' > versehen mit d/u heil. Sterbesa.ra ^ besseres Ienjeits abz»ber.l,en, Vcrbl^n'i'K Die irdische HMe der lhc w' ^^ ,ss ,^!> Dienstag, deu 17. Februar. ' " l) a" uom Trauechause S.'lenderg'' »e „ u»l> ^, Friedhof zu St. Christoph ^el^u ^^^c Erde bestattet werdeu. ^cN "' .^ Die heil. Seelenmessen »"' ^p ^.^ Kirche» gelesen werden. <.-.„..lcki cd ""'s?" ^ Die u.werges.l.che Dah'H .lnd"' fromme» Oebcte und f"'U"° ,^hlc,'. Äerwandteu und Velanuten ci"^ ^ ^. » Laibach am ib. F^uar' ^^p^ Die trauernde» ^^^^^ -^^5'.»«« N.. 37. 289 IS. F«ll»»l 1891. Course an der Wiener Börse vom 14. Februar 1891. «»«>>«>, »«ic««-« TourW»... ^Nalm i^W - lw 75 11175 ' ^ ^ahn I bor , 117-75 11872 MW ß«^ ^-M^nte z°/' - . . 105.. 105 L0 . di?^«Nl.iuFff. - - 101-1012. —------------------------- Geld Ware Grundentl.'Gbliglltionen (für 100 ft, LM,), l>"/n »alizische...... 104 5^> 1N4'75 5"/„ mährische...... —'— —'^ 5"/„ Kram und Küstenland . . —'— ^'^- 5"/„ nieberestcrrcichlsche . . . 109 — 110 — 5"/„ steirische...... —'— —'— 5"/„ kroatische und slavonische . 104-25 104-50 5"/n slebenbüraische .... —- - —-— 5"/„ Temeser Nanat .... —— —'— 5"/„ ungarische...... 91 »0 9^-50 Andere iissentl. Anlehen. Dunau-Ueg-Üosc 5>V„ 100 st. . 121 — 121 75 dto, Nnleihe 1878 . . 106-25 —'— Anlelien der Stadt EZ« . . 111— — — Nnlcycn d, Stadtgemeiude Wien 105'25 10l>- Pläin,-Aul, d, Stadtzem, Wien 148 - 148 50 Aörsenbaii'Anlehen verlos, 5«/<, 98— 99'— Pfandbriefe (für 100 si), Vodencr, allg. öst. 4"/„ O. , . 113 — 114— dtl), dt°, 4>/,«/° . . . 100-6.) 10150 dtll, bto, 4°/o . . . 97 40 97-90 dtu. Präm-Schuldverschr. 3«/, 10s!75 110-25 Oest. Hypotlieleubanl inj. 50°/„ 10050 — — Ocst,',!!!«, All»! verl. 4>/,°/, , 10130 10190 dctto » 4"/« . . 99-70 100-15 dctto 50jHhr, » 4°/a . . 99-70 100-15 Priositllt«-Vbligatlonen (fl!r 100 fi.), sserbilillnds'Noidbalnl ltm, 1886 100 — 100 90 Galizlsche Karl»Ludwig Äahn Em. 1881 300 fl. S. 4'/,"/, . 99-SN 10020 Gelb Ware Oesterr. Nordwestbahn . . . 10625 107-25 Staatlbahn....... 19175 19250 SübbllhN il 3°/«..... 153'5l< 154-5» ' ^ 5°/„..... 118-20 119 — Ung. »galiz. Bahn..... 1U2«0 10310 Diverse x«se (Per Stück). Crebillose 100 fl...... 183 — l«3s,0 Llaru-Luse 40 st...... 5ü — 57 — 4"/„ Doüml'Dampssch, i»0 fi, . 125— 12«-— Laibacher Präm,-Anleh. 20 fi, 2150 2225 Ofcner Luse 4«) ss..... 5775 5^-75 Palfs» Luse 40 si...... 55-75 56-25 «othe» Kreuz, «st, Ges. v,, 10 fl. 1870 19--0 Nxdolph Luse 10 fl..... zo 50 21-50 Salm Lule 40 fl...... 59-ho 8050 St,-GenoisLuse 40 fl, , , . 6l'50 — — Waldstein Lose 20 fl, ... 8750 38-50 Windiich Gratz-Lose 20 fl, . . 4850 49-5» Gew,-Sch, d, 3"/„Pran!,.TchuId' verschr. der Nobencredillliistalt 27— 2»-— Dank'Hclien (per Stück). A!!gloöst,Va»l2N0fl,60«^E. , 167- 167-60 Vanlvcrein. Wiener, 100 fi, , 11825 11875 Bdcr.Mnst, «st,, 200 fl. T.4«"/« 344 — 345- Lrdt, A»st, f. Hand, u. G, lN0 fl, 30875 3N»-25 Lrrbitbaül, «llg, ung,, 200 fi, . 34525 84«-- Depositculiani, Mg,. z><„, fi. . 206'2ö 207 — Escompte Ges., Nbröst,. 500 fl, 620-—680 — Wir»'«, Lassen!,,, Wiener200fi. 211-— 21!i — Geld War« Hyp°thele»l>,, öst, 20N fl, 25"/<,V- 71— 72 — Länberlianl, öst. 200 fl, V, . . 219 — 219-60 Ocsterr,'ii»n, Aanl 600 fl. . . 988 — 990 — Unlonbanl 200 st.....245'5>> 24b — Berithrsbani, «lllg., 140 . . 159 — ibO-— Actlen von Transport» Unternehmungen. (per Stück), Albrecht Aal,n 200 st, Silber , 85-50 8ü- Älföld-Fiuiiiaü, Vllhn 200 st, S. 20^ — 20225 Bühm. Nordbahn 150 fl, . . 201 — 203 — » Westbah» 200 fl. , , ,338—339-50 Vuschtiehraber Eis. 500 fl, CM, 1240 12,6 bto, Nit. N,^> 200 fl. , 487-- - 489- - Donau - Dampfschisssahrt»Ees„ Oestcrr. 500 fl, CM. . , . 284— 288 — Dräu Cis, (Ä,^Db,-Z,)2N0fl. S, 199 -- 200 — Dux Node»b,^is,-A. 200 fi. S, —'— — — sscrbiuailds Nordb, 1000 fl. CM, 2780 2790 Gal, Carl-Lubw, V, 200 fl, LM. 211-95 21240 Lemb. - Czeruow. - Iassy' Eisen» bahn Veselllch, 200 fl, S. . , 234— 23475 Ll°l,b.öst,-ung,.rrlest500st,EM. 3b8'— 372-Ocstcrr, Nordwestb. 200 fl.Silb, 215- - 216 — dto, (lit, «,) 2.. Egybier Eisen- unb Stahl-Inb. in Wien 100 fl.....78'— —-.- Eisenbahnw-Üeihn., erste, 80 fl. 97'5<> 99'— 'Elbemulil» Papiers, u. V'G- 45'50 4650 lkesinner Vrauerrl «00 st. , . 90'5N 91 — Montan Gesell,, llsterr, alpine 9580 «640 Prasser Eise,, Ind,'Gcs, 200 st. 386-50 388'50 Lalno^Tarj, Steiulohlen «0 fl, 465'—470-«Schlüsselmuhl.. Papiers, 200 st, 197 — 199 — «Tteyrermül)!',Papiers,u,A,'V, 131-5» 132-50 Trifallcr Kohlenw.Ees. 70 fi. . 153 — 15350 Waffenf.-E,.Oest.inWien1nofl. 407 — 471 — Waggon'Lelhanst., Allg, in Pest 8» fl.........8975 90-50 Wr. Ballgesellschaft 100 fi. . . 74b0 75 50 Wienerberger Z>egel'Nctien-Ges. 191 .-1»»-— Devisen. Deutsche Plilhe......b« 1«, 5« «5 London........114-30 114-60 Pari».........45'30 45-U7. Valuten. Dncaten........ 54» 544 20-Francs-StNcke..... 90? 909 Deutsche Reichsbanlnoten . . 5S-12. 56 )i0 Papier-Rubel...... 1 35,^ 1 34« Italienische Vanlnoten (10H 2.) 44-»^ 44-»o ^oteuUnd Verka"f aller im Coursblatte notierten (3?6. , Untl Saluten empfiehlt sich bestens die V ^00—130 Wechselstube fles Bankbauses Sclianer 4 Sclaitera WIEW, I., Kärntnerstrasse 2O. ***• »??.?*• des Infanterie-*** **a ln Zara sucht Yl^^eae perfeote °ne vi n,a St-122 kata" '"> «C jV» 'Harja „ln.e v roke draž- ^¦^JekSSl0*'"' cenitveni ^^^6 dražbe- :*Äl *v Kosta- L " p°a to vred- Dražbeni pogoji, vsled katerih je posebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10°/0 varšèine v roke draž-benega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek Iež6 v registraturi na upogled. G. kr. okrajno sodišèe v Kosta-njevici dne 13. januvarja 1891. (572) 3—3 St. 272. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Mokro-nogu naznanja, da so vložili fožbe: 1.) Anton Stariè iz Radne Vasi št. 9 proti Jožetu Pleskovièu iz Bitinje Vasi, neznanega bivališèa; 2.) Janez Gregorèiè iz Gorenje Vasi št. 14 proti Mariji Gregorèiè od tam, neznanega bivaliäca; 3.) Janez Andrejèiè iz Jelendula št. 5 proti Mariji Železnik, neznanega bivališèa; 4.) Marija Rugelj iz Vrha proti zamrlemu Francetu Sovanu iz Po-ätajna; 5.) Miha Gorenc iz Zburov proti Antonu Duschagu, že davno zamrlemu, oziroma njihovim neznanim pravnim naslednikom, in sicer: ad 1 za dovoljenje odpisa parcel št. 45, 415 in 416 od zemljišèa vložna žt. 12 katastralne obèine Ornuška Vas; ad 2 za priposeslovanje zemljižèa vložna št. 223 katastralne obèine Go-renja Vas; ad 3 vložna št. 290 katastralne obèine Dule; ad 4 vložna št. 440 katastralne obèine Sent Rupert; ad 5 vložna št. 255 katastralne obèine Krsin Vrh. Vsem tem neznano kje bivajoèim tožencem in njihovim neznanim de-dièem in pravnim naslednikom po-stavili so se ad 1, 3 in 4 Jožef Weibl iz Mokronoga; ad 2 Stefan Gvelbar iz Gorenje Vasi in ad 5 Jurij Kle-menèiè iz Dula pri Klevevžu skrb-nikom na èin, da jih zastopajo pri o tožbah na dan 3. marca 1891. 1. ob 8. uri dopoludne tusodno doloèe-nem naröku. V Mokronogu dne 29. Jan. 1891. (463) 3—2 St. 183, 186. Razglas. Neznano kje v Ameriki odsotnima Ivetu Stezniskemu iz Metlike in Miku Karlovièu iz Zeleznika stev. 7 imenuje se gospod Leopold Gangl iz Metlike skrbnikom na èin ter se mu vroèijo dotièni zemljeknjižni odloki st. 9339 in 8969 de 1890. G. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 10. januvarja 1891. Tüchtigen Reisenden oder Agenten für Krain, sowie auch für Steiermark, Salzburg, Karaten, Kroatien und Slavonien iuchen gegen hohe Provision (657) 3—1 BurÜLd-er ISa,:ri:ri.eToerg:er vorm. Steck <& Wolf Litzen- und Bandfabrik, Weipert (ßöhmen). „THE GRESHAM" Lebensversicherungs-Gesellschaft London. Filiale für Oesterreich: Wien 1., Giselastrasse 1 im Hause der Gesellschaft. Filiale für Ungarn: Budapest Franz-Josefsplatz 5 u. 6 im Hause der Gesellschaft. Activa der Gesellschaft am 30. Juni 1890............ Frcs. 111,610.613 — Jahreseinnahmen an Prämien und Zinsen am 30. Juni 1890 ... » 20,084.349-— Auszahlungen für Yersicherungs- und Rentenverträge und für Rückkäufe etc. seit Bestehen der Gesellschaft (1848)...... » 284,804.082-— In der letzten zwölfmonatlichen Geschäftsperiode wurden bei der Gesellschaft für..................... » 55,985.276-— neue Anträge eingereicht, wodurch der Gesammtbetrag der seit Bestehen der Gesellschaft eingereichten Anträge sich auf... » 1.666,812.555'— stellt. — Prospecte und Tarife, auf Grund welcher die Gesellschaft Polizzen ausstellt, sowie Antragsformulare werden unentgeltlich ausgefolgt durch die General-Repräsentanz in Laibach, Triesterstrasse Nr. 3 __________bei Cm Uido Zeschko. ____(462) 12-1 (6Ü4) 3—3 St. 669. Oklic. Z tusodnim odlokom z dne 14ega oktobra 1890, št. 14.887, dovoljena druga izvršilna dražba Francetu Jur-manu lastnega posestva zemljeknjižna vložna štev. 115 katastralne obèine Cerina vršila se bode pri tem so-dišèi dne 28. februvarja 1891. 1. dopoludne od 11. do 12. ure. C. kr. okrajno sodišèe v Kosta-njevici dne 24. januvarja 1891. (552) IPS Mr. 963. «aw. SBom f. f. [iäbt. * beteg. 99ejirf«gerid)te ßaibacf) würbe bent ©efsaqten grails ^ßresern auS S3rejott)t|j, nunmefjr im* befannten Slufent^olte«, rücffic&t(id) beffeit unbcfannten @rben itnb $Redjtgiiad)fosgern, ^)err %x. 3oan ^ufteršiè, Slböocatiir«» Soncipient in Siaibad^, ^um SlctScurator bestellt unb biefem bie $(age bež ^o^ann Ärem^or iu 23refomjL pcto. SSerjä^rt' unb (Srsojc^cnerflärunq einer L>t)pottjefar= fotberimg per 420 ft. \. %. de praes. 26. Sänner 1891, 3-963, worüber bte Sogfaijrt jut fummorijdjen OJerfjanbtung auf ben 2 0. ftebruar 1891, oormittag« 9 U|r, hiergerictjt« ongeorbnet roorbeu ist, be^änbigt. üaibac^ om 25. Sänner 1891. (553) 3—3 Nr. 657. Curatels-VerhälMMg. Vom k. k. städt.. beleg. Bezirksgerichte in Laibach wird über die znfolge Be« schlnsses des k. k. Landesgerichtes in Lai< bach vom 20. September 1890. Z. 7248, gemäß § 273 a. b. G. B. für blödsinnig erklärte Iofefa Papez, Fassbiuders« gattin von Laibach, die Curatel verhängt und zum Curator derselben Josef Koutny, t. k. Strahenmeister von Laibach, bestellt. Laibach am 13. Jänner 1891. (575) 3—2 St. 277. Oklic. Z odlokom z dne 17. marca 1887, St. 1934, ustavljena zadnja izvršilna dražba Nacetu Repovsu iz Suhe Gore lastnih zemljišè vložne št. 82, 249, 287 in 297 katastralne obèine Cirnik s priliklino cenjenih na 415 gold., 320 gold., 110 gold, in 150 gold, za-radi Antonu Flantarièu iz Mokronoga vsled odsfopnice z dne 10. novembra 1888 dolžnih 100 gold. 80 kr. s. p. ponovi se s prejšnjim pristavkom !na dan 18. marca 1891. 1. dopoludne od 11. do 12. ure pred tem sodisèem s pristavkom, da se bodo zemljišèa pri tej prodaji tudi pod cenilno vrednostjo oddala. G. kr. okrajno sodišèe v Mokronogu dne 17. januvarja 1891.