»t. 273. Mittwoch, 27. November 1889. 108. Jahrgang. Mmg. "Ml!«!, ?"?""' «lit V°N»>»r^ ">««»« bt« ,, ^ feilen »»l,, ar»!h«^ t>^ ,^e>^ >' 'r »"" ^»tl>,^ »»«»'«rboinn.is!! ^', .^«llt « lt. Dlt „«„»bach« ^,lN,n," »l bestnbtl sich ltonglcsSplay «> >>lt »it»actt»» Nllhnhosgclfie 2«, Gpllchftunben bn «ebactton tigKH von ill bl« 1l llhl ««lmittag« — Nnfl«nlt«t«U»>tts »«br^i ?><<>» »nge»omV«n „nd Wtannfcrtpt« »l<»zl»»s^«ft«Ut. Mit 1. December eginnt ein neucs Abonnement aus die Laibacher Zeitung. ^bei'« ^lÜnunlerationS.Bedingungen bleiben °"°ert und betragen: WM ^°^"lcndung: filr Laibach: ^lbjH ' ' ^ ll. - lr. ganzjährig . . N fl. - lr. ^NellZi.' ' 3 " 5" " halbjährig . . 5 „ 50 „ °"">°!lich " ' ^ „ 75 „ vierteljährig . 2 „ 75 „ 3ü ' ^ " ^ " muuatlich . . — „ 9ii!,l>i.° °" Eanitätsgesetzes entspann sich eine mehr-^l zs. "bhaste ^^batle. Als elfter Redner sprach ^itiit^'s ""' b" die Organisierung eines eigenen ^ "Wctfz ^ Pöllander Thale. dann eines "»dh Men Districtes in Suchen oder Laserbach 'l'lict w^egung des Amtssitzes für den Sanitäts-^ eine ^ "°" Nieg nach Banjaloka befürwortete ^ c>, ^sbcziigliche Resolution beantragte. Nbgeord-Me^'wr von Schwegel führte in längerer Me m '6 b" N.isschussantrag. wornach der vor->>^^ucl)t bloß zur Kenntnis zu nehmen sei. mit dem frühern Beschlusse des Landtages in Wid^r. spruch stehe. Redner bestritt die Rechtsgiltigteit der von der Landesregierung kundgemachten Dienstinstruc« tion und des Gebürentarifes für die Dlstri.tsärzte. welche dem Landtage nicht zur Genehmigung vorgelegt worden seien. Auch in materieller Hinsicht sei die Dienstesinstrnction in einzelnen Punkten verfehlt: die Districtiärzte würden geradezu den Oezirlsärzten unter» stellt, was dem Gesetze widerspreche. Die Bestimmungen des Gebürentarifes seien unklar und für die Gemeinden srhr drückend. Er warne vor der Annahme des Ge-bürentarifes. zumal dessen Aenderung später nur schwer zu erwirken wäre. Redner beantragte, die Dienstes» instruction und den Gebürcntarif an den Ausschuss MÜckzuleiten, welcher dieselben eingehend zu prüfen und sodann dem Landtage zur Genehmigung vorzulegen habe. Der Landespräsident Freiherr von Win kl er verwies auf den Wortlaut des Gesetzes, wornach die Dienstesinstruction nur zwischen der Landesregierung und dem Landesausschusse zu vereinbaren und eine weitere Genehmigung nicht erforderlich sei. Auch der betreffende Landtagsbeschluss spreche nicht von der Genehmigung der Instruction dlirch den Landtag, sondern nur von der Vorlage derselben an den Landtag. Anbelangend die Stellung der Diftrictsärzte, so sci deren Beaufsichtigung durch die landesfürstlichen Ve< zirksärzte im Reichs-Sanitätsgesetze begründet. Der Herr Landrspräsident erwiderte auch eingehend aus die gegen den Gcbürentarif gmußerten Bedenken und empfahl schließlich, den Antrag des Barons Schwea/l abzulehnen, und zwar umsomehr. nachdem auch das l. t. Ministerium die Instruction bereits gemhmigt hat. Abg. Dr. Vosnjak polemisierte grgen Schwegel und empfahl eine Resolution, der Landesausschnss habe über den Erfolg des SanitätSgesches in der nach. sten Session zu berichten, übrigens die mittlerweile nothwendig erscheinenden Aenderungen der Instruction und des Gebürentarifes im Einvernehmen mit der Landesregierung zu treffen. Freiherr von Apfal-trern sprach für den Antrag Schwegels und bemerkte, die Publication der Instruction durch die Landesregierung sei eine Ueberschreitung ihres Wir» kungskreifes gewesen. Landespräsident Baron Win kl er bedauert, nochmals das Wort ergreifen zn muffen. Eine Unrichtigkeit des Vorganges gemäß § 13 gebe er zu. aber diese Ueberschreitung des Wirkungskreises sei keine solche, dass hiernach das Vorgehen der Landesregierung ernstlich zu rügen wäre. In anderen Punkten spricht das Gesetz die Kundmachung ausdrücklich der Landesregierung zu. und um die Beznkseintheilung und die Instruction als Ganzes zu behandeln, sei die Kundmachung in solcher Weise erfolgt. Redner ersucht, den Antrag Schwegels abzulehnen und. wenn erforderlich, lieber später eine Novelle zum Gesetze einzubringen. Abg. Klun erklärte sich mit dem Antrage Schwegels einverstanden, es müsse awr der Ausschuss auch bwustragt werden, den Bericht noch in der heurigen Session vorzulegen, damit der Gegenstand keine weitere Verzögerung erleide. Redner beantragte einen ent« sprechenden Zusatz. Es sprachen außerdem noch der Abg. Kavcie für die Verlegung des Amtssitzes für den Adelsberger District von Ädelsberg nach St. Peter der Abg. Dr a goö für die Bildung eines eigenen Sanitätsdistrictcs in Alt^nmarkt bei Pölland, Pfeifer für die Anstellung eines Districtsarztes in Vurkfeld. Berichterstatter Abg. Ker 3 nik empfahl die Ablehnung des Antrages des Abg. Schwegel und die Annahme der vom Abg. Vosnjak beantiagten Resolution. __ Bei d^r Abstimmung wurde der Antrag des Abg. Schwegel nebst dem vom Abg. Klun befürworteten Zusätze mit 16 gegen 13 Stimmen und hierauf die Resolutions-Anträge betreffs Aenderung des territorialen Umfanges einzelner Districte einstimmig angenommen. Sodann referierte Abg. Vturnik namens des VerwaltunaMlsschusses über die Petition der Unter« gemeinde Oberfeld um Trennung von der Gemeinde Wippach und Constituierung einer selbständigen Ge» meinde mit der Benennung Oberfeld und beantragte, diesem Begehren stattzugeben und dem zu diesem Be-Hufe vom Landesaubschusse vorgelegten Gesehentwurfe die Zustimmung zu ertheilen. Auch Abg. Lavren cic befülwortete den Antrag des Ausschusses. Der vorgelegte Gesehentwurf hat folgenden Wort- laut: Gesetz vom.....betreffend die Ausscheidung der Steuergemeindkn Obeifeld und Sanabor aus der Orts« gemeinde Wippach. Ueber Antrag des Landtages Meines Herzogthumes Kram finde Ich anzuordnen wie folgt: § 1. Die Steuergemeinden Obcchld und Sanabor werden aus der Ortsgemeinde Wippach ausa/schieden und als selbständige Ortsgemeinde Oberfeld constituiert Feuilleton. I Schrullen. ^t, aen^!?^ Zeit sind zwei merkwürdige That. lt Ua,w " ""den. E.ne überspannte Gräfin hat. Mttt y''' verkleidet, ein Mädchen geheiratet; eine !^ltt ei.^ ""leugnet ihr Geschlecht, um sich als ,?" lir,t gottgefälligen Lebenswandel zu widmen. ^Htr l«„n "ch"'"l von Frauen, denen es gelungen 3 zu A 5 "'s Männer bis zu ihrem Tode auf. >TM?7"'- So günstig war dai Geschick dieser H eindr^ p'chen '"cht. Ihre Launen wurdeu bekannt. !m>l>3 gliche Cleriler und der weibliche Gatte. d^Nte . w°r Grundverschiedenes angestrebt: die eine ez der U ^"echw. des schönen Gcschlrchtt. um h' Min» - "bschled zu uehmen, die andere, wie o. " °ber "' ?" entgegengesetzten Absicht. Beide 5" Hs«"Wles g^,^Die seltsame Wesen tz.>>i '?"W der Weiblichkeit Lebewohl, sie ent-5» ^°>". w^ bile überspannten Frauen bcu-egen. die hw >s /.. ^'h""' die Natur augewichn. jo tun„en >y l°»gt "bcrschrciteu? Mit dem Wotte Verrückt->T "lz N^ 1'" "icht aus. Wenn ein Mib n.cht ^^et,7r!^ten will so ist dieser Wnujch ll ?"f V^' "su vernünftig; er blicht s'ch 'h l rücksichtigung der von denselben geführten Warengattun» g/n von Fall zu Fall zu bestimmen. Es lann jedoch Per« foi'en, welche in einem der erwähnten Gebiete ansässig und zu einem andern Gewerbe unfähig sind. nach Einvernehmung der Ortsgcmeinde eine auf die Feilbietung gewisser Waren auf der Straße oder in öffentlichen Lo-calen innerhalb des Gebietes beschränkte Hausierbewilli-gung ertheilt werden; als Uebergangsbestimmung für den Hausierhandel hat zu dienen, dass Personen, welche beim Eintritte der Wirksamkeit des Gesetzes im Besitze einer Bewilligung zum Hausierhandel sich befinden, der Betrieb desselben gegen Beobachtung der Bestimmungen des gegenwärtigen Gesetzes bis zum Ablaufe der LegilimalionSdauer gestattet bleibt, und es darf ihnen, wenn sie auch den Bestimmungen über das Alter nicht genügen, die Verlän' gerung ihrer Legitimationen bewilligt werdeil. Personen, welche auf Grund der bisherigen Vorschriften zum Hausierhandel mit Waren zugelassen wur« den, deren Verbot in diesem Gesetze ausgesprochen ist, können diese Waren noch ein Jahr lang nach Eintritt der Wirksamkeit dieses Gesetzes führen. Politische Uebersicht. (Böhmische Akademie der Wissenschaften.) Vorgestern ist der Erlass des Unterrichts» Ministeriums vom 22. d. M. in Prag eingetroffen, mittels dessen das Statut der Böhmischen Akademie der Wissenschaften genehmigt wird, deren Gründung bekanntlich der Abgeordnete und ehemalige Wieuer Baurath Hlavka durch eine Spende von 100,000 fl. veranlasst hat. Da der Laudesausschuss sich gegen die Ntraquisierung der Akademie ausgesprochen hat, erhält dieselbe einen czechischen Charakter. Ein Viertheil der Mitglieder hat der Landesausschuss zu ernennen, und ist die Zahl der Mitglieder eine ziemlich beschränkt,. Die czechische Akademie der Wissenschaften wird biumn Jahresfrist activiert fein. (Bischofs - Conferenzen.) Cardinal Graf Schönborn, welcher bei den jünst abgehaltenen Bischofs-Conferenzen den Vorsitz führte, kehrte erst vorgestern nach Prag zurück, da er mit dem hiesigen Nuntius wegen der Durchführung der Beschlüsse der Vischofs-Conferenzen mehrtägige Berathungen pflegen musste. Ende Jänner werden die Bischofs « Conferenzen fortgefetzt. (Landtagswahlen in Böhmen.) Für 68 Abgeordnete, welche im böhmifchen Landtage ihrer Mandate verlustig erklärt wurden, wurden Neuwahlen ausgeschrieben, und zwar am 30. December 1889 für die Landgemeinden, am 2. Jänner 1890 für die Städte und Industrie-Orte und am 4. Jänner für die Handelskammern. (Die Budapest er Vlätter) begiuneu be» reits von der Nothwendigkeit einer Aenderung der parlamentarifchen Geschäftsordnung zu sprechen. Der «Pesti Hirlap» fragt, ob es angesichts der zunehmen« den Verwilderung der Oftposition und angesichts des Umstandes. dass dieselbe selbst gegen denH^. renitent ist, nicht angezeigt wäre, in die WH > ^ nnng einige neue Bestimmungen aufzun^^ ^. selbst in den freiesten Staaten^ wie England uno Amerika, zu Recht bestehe, nämlich AestimmM" ^ Schluss der Debatte und über den AuW"'» Abgeordneten. . . s^te (Im kroatischen Landtage) becj'NM^.. die Budgetdebatte. Nach den in dm versch'^'"' ^^ lagern vorherrschenden Dispositionen dürfte M ^, wt'der allzu lauge noch allzu bewegt g^ ' ^, Oppositionellen jeglicher Couleur haben ^<^>M lä'islich der Debatte über das finanzielle UebmUM ^ mit Ungarn sowie bei der Verhandlung ^,f^^ A' Incorporierung Dalmatiens ihsen staatsrechtnV ^,^ deuten Ausdruck verliehen und dürsten auf ^ ><^ debatte. namentlich auf drn Dispositionsfond, das^ gcwicht legen. .z.Kei' (Die italienische Pa rlament^ ^ sion) wurde vorgestern vom König elössl>et. ^ auswärtige Politik betreffende Passus der ") ^ lautet: Die Deputierten haben im Wettbcwe ^ allgemein.'!! Thätigkeit die italienifche P"dlic" ' ^ fördert, aber der Schutz drr heimifchen Prod""" ^ nicht Misstrauen und Verdacht einflöße», w^ ^ Völker, ohne Vortheil zu bringen, entzweien, M^ Reformen verhindern, die den Austausch H. -.hM" niffe erleichtern und die internationalen ^ezi ^ frenndfchaftlicher gestalten. Die Regierung n"..^ Antrag unterbreiten, dcn Differential «TansS,^ Italien nnd Frankreich bchlifs Erzirlnng """' hel Handelssystems anfzuheben. Dank den RatM^ ^. Großmächte sowie meiner und meiner ^^M iB>' strenqungen, erscheint der europäische Friede ^ ^M je gesichert. Die Fraqen, welche ihn stören ^ sind aber nicht alle gelöst, und werden wir ^ mit wachsamer Sorgfalt, ohne das Budget ^e zu belasten, fortfahren, für die Bedürfnisse o^ ^ und Marine vorzuforgen, welche die Verthe'0« " ^. serer Einheit und Unabhängigkeit bilden, ^^Wl doch die Ueberzeugung, dass man. Dank der ^ ^ der Regierungen und der Einsicht der Von", ^„ allen bereit gehaltenen Waffen nicht werde 3'^ muffen. Wir haben sie in Afrika niedergelegt. ' ^ den Erfolg unferer Politik uns weitere Aejlß" "^e sichert sind. Die afrikanische Politik, welche e« ^ der Humanität und Civilisation ist. wiro Nutzen gereichen. ^ «, Wtlt (Französisches Heerwesen.) Dt farbigen Initialen zu versehen. Die Äe« malling richtete sich nach der Stimmung, welche ein Romancapitel iu seinen Gemüthe hervorrief: Die lei« den'chaftl'ch geschriebenen Scenen begannen mit hoch» rol>n. die gefühlvollen mit himmelblauen, die dämonischen mit dunlelgelben. Solche Schrullenhastigkeit is eine geheime; es lässt sich schließlich nichts gegen sie einwenden. Anders aber verhält es sich mit den Einfällen Charles Nodiers. Nodier fand unseren gewöhnlichen Druck zu einförmig. Er wollte, dass dersrlne durch Stärke und Stellung der Buchstaben seinrn Worten besondere Wirknng verleihe. In seinen Novellen wurden Liebesgeständnisse nur fett gedruckt, fehr heftige Reden erhielten hohe und dicke Buchstaben. Schwankende Gemüthsstimmungen drückten sich in einer mä« andrischen Linie aus, ein tiefer Fall der Stimmung wurde durch eine Zeile angedeutet, welche stufenförmig abwärts lief. Die Initialen des Varbey d'Anröuilly erinnern übrigens an eine Grille Wagners. Er liebte es, je nach der Siiminung, welche er m seiner berauschrnden Musik v^rsinnlichen wollte, sich mit a/wlssen Farbrn zu umgeben. Er breitete in seinem Arbeitszimmer Atlasstoffe von einer gewissen Färbung ans, kleidete sich in Atlasschlafröcke, ja sogar auch in Atlashusen. Er soll solche Kleidungsstücke thatsächlich in allen Farben besessen hiben. Nicht weniger schrnllenhaft sind oft Philosophen, Kant hatte einen alten Diener, welcher ihn terrorisiert''. Schließlich sah sich der Känigsbergcr Denker genöthigt, fein Factotum zu entlassen. Nach dem Tode des Weism f^nd man in feinem Nachlasse einen Attel. in dem er sich selbst ermähnte, nicht mehr an den Unentbehrlichen zu denken. Schopenhauer hatte eine andere Excentri« cität; der Verächter des Lebens, dem das Dasein als eine Quelle unzähliger Leiden galt, er fürchtete sich in seltfamer Weise vor Ansteckungen; feine Tabakspfeifen hielt er demgemäß hinter Schlofs nnd Riegel, er bangte vor dem Gedanken, ein Unberufener könnte sich erdreisten, sie zu benutzen. Allein alle diese Bei- spiele würden müßig sein, wenn sie "N» Einblick in das Wesen der Schrnllen eröffn^ M Die Schrulle ist eine grundlose """ ^eii. ,^ kann nur ihre zwei Formen auseinanver« ^c emeu Falle ist eine Vorliebe vorhanden, ^iebe.^ Grund hat, im anderen Falle ist eine " M Handen, deren Grund in keinem Verhalt 's,e^.«^^ Maße steht. Es gibt Leute, denen es"« ^de ist, Tabak zu schnupfen; sie weniger Tabaldosen, also emen von welchem sie keinen Gebranch machen . M/",, Schrulle fällt in die erste Classe. ^ /o^ l^, Schimpfer, welche Tabakdofen fannnein. ^1^" mir ein derartiges Behältnis benutzen, au ^^fall» den ein wohlgeordnetes und M't groß ^, hegtes Museum. ^rnande'^i"! Hier überwiegt der Erfolg den ^ .^,st wegqrund. Die eine Dose. die un ^0""" .chafj^st Schrulle. Alle anderen sind gul"d"'5 nmel'v'l.ne gewesen, sie sind somit Schri:llen^ ^e ^^^ilH überhaupt ein weitverbreitetes Uevel. ^ . ^n,' ^j, Form derselben dürfte die Markenfammel ^0 sich Philatelie nennt und eigene Clnvs ^ tuna/n besitzt. .„ „zcht 5" ' A Wo die Schrulle endet? Das '^ "^.M ^ Wir leben in einem Zeitalter der ^M'" .h^e weit w,r nm uns blicken. Schrullen, ^ ^h-Schrnllen! Der cme hat die Schr"Ue. '^„M ^, zu schreiben, der andere die. sich " ^' ^ K^ge len zu lasst... der drilte hat es ''ch ' ^i!'e^>" seht. ein anständiger Mensch zu selN. ^ ^t, d"' hat, der werfe auf denjenigen, der el, Stein. ,. » «on 2"b"' IullUs V0l! ^wachrr^cttuny ^l. ^73. 2341 27. November ^8". «. lilr die nach Serbien cinwaiidcrndm Montcne» ^ ^ Sammlung«»!, veranstaltet nnd solche ailch in t»na ^^'" eingeleitet. Die montenegrinische Ncgie-e.?, ^lltc noch eine weitere Emigration nach dell? "^ ^l""b dieser rnssischen Wohlthätigkeit«-^ Migun^ einleiten, doch musste dieses Ansinnen von ?m^" Regierung znriickgewiesen werden, solo k ^ Madrid) wird q» meld,t. dass dort i»-N»'" ^"^ianischen Revolution die republikanische Au» " ^"^ z»"llime. In den Straßen werd.n re-Vu>"s''?ci" Flugblälter vertheilt. Die Regierung ordmte IMmaßregeln in verschiedenen großen Städten an. H .lDer Mahdi) sammelt nm Omdnrman eine sliitt /^' "'" ^ Stellung von Dongola zn ver. l>si!^'> " glaubt, er beabsichtige einen neuen Ein-^?"ber die cgyptische Grenze. ' Tagcsueuigleitcn. ^.^ Majestät der Kaiser haben, wie die «Trop« h^s, ,^'wng» meldet, der Gemeinde Zarzicz zu den ittnei !"^" "" ber Pfarrkirche lind am Psarrbause. ^.. "'r Gemeinde Nleder-Liudewiese zum Schul» "lerlmgbbau je 300 fl. z.l spenden geruht. ay I',(Neues au« Afrika.) Mehr als wie von tz^ ^l«it ift ,„ diesem Augenblicke da« Interesse der ^ '" beidln Hemisphären von den in den letzten Tauber ">/°^ Aufeinanderfolge eingelangten Nachrichten Valz »"etletcn Asrilaforscher Stanley, Emin ^ele d . ""^ Peters in Anspruch genommen. Was G k ^"""" an Ausdauer nnd Energie im Inter« di^l . ^lssenschast bishcr geleistet haben, reiht sich °»^ ' ^^'"" Kriegszügen ei„cs Hannibal und Alex-dicht °"' ^"" Welchen die Historiker des Alterthums !Wz,/""N Rühmliche« der Nachwelt zu überliesern like,,,,"' ^"' Interrssanleste. was Stanley über die Xieih !" >rew^ ^ ^" Mahdislen.Heer vor Wadi-Halfa zer. ">lb»n ' ^ ^°^^' ^l« die Engländer zur vollen Au«, lein U Hlf« Sieges vorrücke,, würden, wa« auch zu »ehG '^^"ng hätte führen müssen. Er hat vergeblich llil,." ""d sah sich gezwungen, seine befestigte Position "'ochle U"d sich der Oftlüste zuzuwenden. Im März ^inwls," ^ ""s deu Weg. konnte denselben aber nicht z»tn^" ">'d lehrte darum in seine verlassene Festung »Osz^ . T'asür gelang es Stanley im August, zu Emin «1 be. s^en. Vereint bereiteten uuu Stanley und Emin ^lcher ^ ^"" ^^^ Manu den Zug nach Osten vor, licht,, ^ 6- October angetreten wurde. Von einem feind-H, "egerstamme '" ^er Stärke von 4000 bis 5000 l>°c^ "gegriffen, hat Stanley Talente eines Feldherrn tilh^."k". um die ihn so manche militärifche Ve< über^' . ^»lropa's beeiden darf. Er verblüffle den e^ ?^en Gegner durch eine tollkühne Offensive und ^illul ^burch den Weg, den er weiterhin unbehelligt ^in l>^" ^fft. Stanley hofft mit dem geretteten ^'b>Non '"""" M'lle December mit einer ihnen von Hlich.," kntgegengrsandlen Colonne zusammenzutreffen. l»»lh ;'^ mit diesen Nachrichten von Stanley liegen >«^^ichten aus Zanzibar vor, welche Günstiges über Peters melden, welcher sich dazu rüstet. Stanley und Emin zu erreichen und sich mit ihnen zu vereinigen. — (Semmeln i m Ga st ha use.) In den Gast» und Kaffeehäusern ist eine abscheuliche Gewohnheit man» cher Gäste, das auf dem Tische stechende Vackweik erst zu betasten und zu bedrücken, ehe sie cin Stückchen auswählen. Dergleichen ist nicht bloß eine Rücksichtslosigkeit, soüdern manchmal sogar gefährlich, wie ein Fall aus Berlin zeigt. Dort hat sich eine Verkäuferin in einem Bäcker» laden eine bösartige Krankheit zugezogen, weil sie Backwaren in die Hand nahm, die vorher eine mit einem Ausschlag an den Händen behaftete Käuferin betastet hatte. Dieser Fall konnte genau festgestellt werdeu, weil sich beide Plllientinnen in derselben ärztlichen Behandlung befinden. — ( DieStiftung einer Oesterr e i ch e r in) Aus Zürich wird geschrieben: Eine österreichisch? Dame hat testamentarisch eine Stiftung von 6000 st. zu Gun» sten des Frauenstudiums an der züricherischen Hochschule gemacht. Die Zinse» sollen in erster Linie als Stiprn» dium für eine Deutsch.Oesterreicherin verwendet, eventuell kann anch eine nichtdeutsche Dame berücksichtigt werden. Die Regierung hat die Stiftung angenommen. — (Weltausstellung in Newuork.) Be-kanntlich findet im Jahre 1892 zur Feier des vierten Ccntl'nnariums der Entdeckung von Amerika durch Co> lumbus eine internationale Ausstellung in Newyorl statt. Es empficlilt sich, insbesondere die Aufmerksamkeit der österreichischen Kunstgewerbe auf diese Au»stelllmg zu len» keu, weil einerseits auf dem Gebiete der Kunstgewerbe dem Imftorte fremder Albriten »ach Amerika noch sü> lange Zcit die Wege offen stehen und weil anderseits die österreichischen Waren sich in den Vereinigten Staaten be» rrits einer sehr günstigen Beurtheilimg rrsreuen u„d der gegenüber n„deren etwas höhere Preis unserer lunstgewerb lichen Erzeugnisse — wofern er nur. was in der Regel der Fall. durch Solidität der Arbeit und feinen Geschmack motiviert erscheint — bei dem amerikanischen Käufer leinen Anstoß bildet. Da unsere Production aus lu„st» gewerblichem Gebiete bekanntlich in vielen Zweign, sine vorzügliche ist. die Absatzverhällnisse dagegen sehr viele« zu wüi'schrn übrig lassen, so scheint sich hier eine erwünschte Gsllgenheit darzubieten, sür die verdienstvollen Leistungen unserer Kunstgewerbe, und zwar nicht bloß vorübergehend, günstige Verwertung zu fiuden. — (Geschenke des Sultans.) Ueber die Geschenke dcS Sultans an das deutsche Kaiserpaar wird gemeldet: Der Gesammtwert beträgt 40,000 Pfund oder eine Million Francs. In 24 gewaltigen Kisten verpackt, wurden die Geschenke von der ottornanischcn Hafenbehürde an Bord der «Danzig» gebracht; drei hohe türkische Po> lizcibeamle überwachten den Transport. Abgesrh-n von dem kostbaren Ehreusäbel und dcr wundervollen Agraffe sür die Kaiseriu, bestehen die Geschenke vorzugsweise aus prächtigen Shawls, Seidl'ngewcben und Teppichen, welche sämmtlich eigens zu diesem Zwecke hrrgestellt wurdeu. — («Die Antwort Alfred Meißners») ist der Titel einer Schrift, die Robert Byr soeben gegrn Hedrich veröffentlicht, der bekanntlich die alleinige Autor« schast aller Romane Meißners für sich in Anspruch nimmt. Byr deckt vor allem das Ende Alfred Meißners auf. Derselbe hat, von Hldrich verfolgt, thatsächlich eiuen Selbstmordversuch unternommen — er wollte sich mit dem Rasiermesser den Hals durchschneiden. Dies gelang ihm aber nicht, und er ist nicht an seiner Wunde ge-storbcn. wohl aber an einem Gehirnfieber, das eine Folge der Aufregunge« war, welche ihm der Fall Hedrich bereitete. Vyr führt Meißner in seiner Schrift mit Selbst» belemltnissen ein, die er in der Stunde ablegte, da sein Selbstmordversuch gescheitert war. Und in diesen Bekennt» nissen gesteht Meißner eine gewisse Mitarbeiterschast Hedrichs zu. — (Großer Brand) Montag nachts ist in Philippopel eine große Feuersbrunst ausa/brochl'n. Mehr als fünfzig Magazine, welche zum größten Theile Ilrae» liten grhörten, find zerstört. Die Verluste sind beträchtlich. Um Mitternacht wüthete der Brand noch mit unvermin» delter Heftigkeit. — (Kaiser Dom Pedro) erhielt gleich nach dem Bekanntwerden seiner Absehung von drm berühmten Tenoristen Stagno in Florenz, der sich der besonderen Gunst des Herrfchers zu erfreuen hatte, ein Vrileids-Telegramm. Der Kaifer erwiderte sofort i„ einer Depesche: «Mein Schicksal steht in Gottes Hand. Das Reich der Kunst, in welchem Sie leben, ist dauernder als das meine.» — (Gattenmorb und Selbstmord.) Der in Gödöllö domicilierenbe staatliche Wegmeister Karl Ujsalussy hat in der Nacht zum 23. d, M. in einem Budapsster Hotel auf seine Frau einen Revolverschnss ab-ll/ssuert und sich dann selbst erschossen. Die Frau ist in lioffnungslosem Zustande. Ujfalusfy wurde todt aus-gefuuden. In hinterlassenen Briefen gibt Ujfalussy an, dass er 30 fl. Staatsgelder defraudierte. — (Ein dankbarer Patient.) Der Compr-nist der Oper «Ellehard», der Hoslapellmeistcr Abert, litt vor einiger Zeit an hochgradiger Nervosität. Linderung suchend, gieng Abert in diesem Sommer nach Wöris-Höfen, wo Pfarrer K n e i p p seine berühmten Wassercuren macht. Nbert lehrte vollständig geheilt nach Stuttgart zurück. Aus Dankbarkeit hat er eine Messe in N»-cIu^ für die Kirche in Wöriihosen componiert und dieselbe mil eleganter Einbaxddecke und Dedication versehen an Pfarrer Kneipp gesandt. — (Falsche Gerüchte.) Die Bewohner von Markllsevac in Kroatien haben die Zahlung der Militär» befreiungstaxe entschieden verweigert. Die Leute stützen ihre Weigeruug auf ein Gerücht, welches in unerklärlicher Weise nach Marku5?vac gedrungen und dahin lautet, dass der Landtag die Aushebung der Militärbesreiungstaxe beschlossen habe. Drei der Rädelsführer wurden verhastet. — (Die Dampfyacht «Miramar») ist vorgestern früh von Corfu in La Gouletle eingetroffen. An Bord soll sich Kaiserin Elisabeth befunden haben, welche incognito das Museum in Karthago besucht. — (Zeiteintheilung.) Präsident: «Wie kommt es denn, dass Sie in einer so belebten Straße den Einbruch am hellen Tage vollführten?» — Dieb: «Weil ich den Abeud schon anderweitig vergeben hatte!» «achbruck verlöt«», °us dem Englischen vo„ Hermine Fralllensteiu. "!'b qri"" schütt sie mit Otto die Terrasse entlang, ^ N' ä" lenem Theile des Hanse«, der einst e>W w Klosterban im ganzen Lande berühmt ^"tholli, ' der aber jetzt nur mehr eine malerische. ^Mlk,Ä "^ Now übersponnene Ruine bildete. 't gew c.e'W'ttste ^^ ^^^, ^ eine alte Halle. > Ml/lü'^"2 als Nefectorinm gedient hatte und ^ Asches Dach noch qanz gut erhalten war, ^ °b°.l, <^'"crungen von den hohen Fenstern kRch^^lt ,^^, ^ ^ y^w der Schlmg- .,, Ndri^. v gemacht hatten. , lpraH ^ war noch nie zuvor daselbst gewesen i" Nh^ d.e Absicht ai»s. durch die Halle hindurch ^!t^"'' Sie da« immerhin.» versetzte Otto, desse', ^l ^ a" entgegengesetzten Eudc die Gestalt ?>9ll «°"* "späht hatten und der durchans kem >s^n ?U'"ch trng. ihm zn begegnen. «Ick möchte >?,^ Men Reitknecht anfinche!, der es iiber-^' ^ ?" einen Jagdhund abzmichte,,; sobald l)abe. '<"""" ich Ihuen nach.-. t? in d W""dte « sich sf.twärt«. und Mrmme ' "i n'e 5""e hinlin. Llonel» Nähe erst bemer-"»z '^d^ 9,"'ts in die Rninen eingetreten war. Ä sl.^'N'ood!. rief derselbe höchst überrascht !tz,.^e t^,^''le"d nnd ihr die Hand drücleud. ^/^az U' 'hm den Zweck ihres Konnuens und ^ ^ vcrlsge.. nh^r die Vegegnuug «« d.esen. «Es ist zum erstenmal, dass ich diese Ruinen sehe.» bernetkte sie. sich umschaneud. «Wirtlich? Das wundert mich, denn wir sind sehr stolz auf diefen Th»,l von Kings-Deue und zeigen ihn nnscren Hasten gewöhnlich sofort. Erlauben Sie mir, Sie auf einige architcktonifche Schönheiten aufmerksam zn machen, die noch hentc Zcugui« ablegen für den Geschmack uuserer Ahnen.. Er lieh seinen Worten die That folgen; sein Be. nehmen war dabei etwas verlegener als sonst, und sein Herz schlug uugemein heftig. Das Bewusstsein, dass er sie liebte, war mit fast elementarer Gewalt über ihn gelommeu; aber gleichzeitig war er sich anch klar darüber geworden, dass die Liebe die alles umfassende, einzige Leidenschaft seines Lbens sei uud dafs w^der fein Wille noch die Zeit die Macht haben würden, dieselbe auszutilgen. Er liebte sie. wie mau eben nur einmal in seinem Leben liebt, uud obgleich er wusste, dass srine Liebe ohne alle Hoffnung s?i. so machte er doch keinen Versnch, dieselbe zn besiegen, wcil er gar wohl überzeugt war, wie nutzlos jedes derartige Beginnen sein würde. Sein Herz gehörte für Zeit und Ewigkeit un-widerruflich »mr ihr allsin. Der einzige Weg, den er einschlagen konnte, war der. für den er sich bereits entschieden hatte — nilmlich gleich nach Nat üie's Hoch-zeit nach Indien zunickzukehreu und dort zu bleiben, bi« die Jahre ihr W^rk vollbracht haben würden, bis sei» Haar gebleicht, das fieberhafte Klopfen s. in^s Hr. zens ruhiger geword n und er imstande sein würde, seine Leidenschaft unt r der ruhigen Außenseite d,r Freuudschaft zu verbergen. Bis dah>u aber musste er sie mit dem ganzen Aufgebot seiner Kraft nnd Selbst' beherrschung bezwingen, um von ihr nicht überwältigt zn werden. Nichtsdestoweniger waren der Anblick Adri,nne's, das Gefühl ihrer Nähe nicht ohne Wirkung auf ihn. Das Blut begann rascher durch seine Adern zu kreisen, uud er hatte viele Mühe, die Aufregung, die sich sei« ner bemächtigt hatt', vor Adrieune zu verbergen. «Haben Sie über die Ihren Großonkel betreffende Prophezeihung der Zigeunerin nachgedacht?» fragte Adrienne lächelnd. «I>i.» erwiderte er ernst, «ich habe viel darüber nachgedacht, und mehr als das. ich habe Hosf.mng, dass sie sich erfüllt.» «Wirklich!» rief sie aus und verrieth ein solches Interesse, dass er sich ernnllhigt fühlte, ihr zn er-zählen, wir er sämmtliche Urkunden nnd Pläne, die sich auf die V rgaugcnheit dcs Hauscs bezogen, seither voll E,fer durchforscht hatte. «Denn.» fügt? er hinzn, «es schien mir sehr wahrscheinlich, dass Cyrus Egeiwn ein Versteck hatte, wo er seine Schätze verbarg und zu welchem man durch unterirdische Gänge gelangt, wie es ihrer in solchen alten Schlössern so häufig gibt.» «Dann glauben Sie. das» die Zig-unerin meinte, seine Gebeine wurden in Kina>Dcne selbst verborgen?» fragte die junge Frau ihn voll Eifer. «Ja. da» glaube ich. und heute Morgen fand ich einen Plan von der einstigen Abtei, worin ein von keinem bither beachteter unterirdischer Gang bezeichnet ist, uud die Thür. die zu demselben sichrt. nms« hi,r in diesem Nefectorinm sein. Ich suchte sie eben, als Sie kamen.» (Fostsehmig folgt.) Valdnchel Zeitung Nl li?3. 2342 27. November lM^. Local- und Prouinzial-Nachnchten. — (Die Kaiserin in Afrika.) Am 25. November langte Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth auf der Dampfyacht «Miramare», von Corfu kommend, in der tunesifchen Hafenstadt La Goulette an, um das innerhalb der Ruinenstätte von Karthago liegende An' tiquitäten-Museum zu besichtigen. An demselben Tage brachen sämmtliche Bagnosträflinge in La Goulette aus ihren Gefängnissen, und die grüne Fahne des Propheten entfaltend, empörten sie fich gegen den Bey und die fran» zösische Schuhherrschast. Doch scheint die hiedmch verursachte Panik unter der friedliebenden Bevölkerung des herrlich gelegenen Hafenortes nicht lange gewährt zu haben, da sich zwei Compagnien Zuaven in der die Stadt beherrschenden alten, noch von den Spaniern erbauten Citadelle befinden. — (Deutsches Theater.) Der Cyklus deut' scher Vorstellungen im landschaftlichen Redoutenfaale wurde gestern in recht befriedigender Weise eröffnet — «Die berühmte Frau», eines der besseren Stücke des deutschen Repertoirs, fand auf unserer Interimsbühne eine Dar« stellung, um die uns manche größere Vühne beneiden dürste. Von den Darstellern, die sich übrigens ihrer Rollen durch» wegs zufriedenstellend entledigten, möchten wir in erster Linie der Frau Thomas'Söld erwähnen, die als Paula Hartwig eine vorzügliche Leistung bot, sowie auch Fräulein Keller und die Herren Soudek und Exel zu dem schönen Erfolge wesentlich beitrugen. Das Publicum war denn auch — freilich wegen des abscheu-lichen Wetters nicht zahlreich genug — offenbar sehr befriedigt von der Darstellung und zeichnete sämmtliche Darsteller durch lebhaften Beifall aus. — Heute gelangt die Posse «Drei Paar Schuhe» zur Aufführung, und trete» in derselben Fräulein Poldi Pitsch vom Theater an der Wien und Fräulein Ida Boose' vom Armonia-Theater in Trieft zum erstenmale auf. — (Militärische Ausrüstung« st atio« nen.) Die Kriegsverwaltung hat eine neue Einrichtung getroffen, welche sich auf das Einrücken der Mannschaften im Kriegsfalle bezieht. Während bisher den Urlaubern bei Einberufung im Kriegs« oder Mobilisierungsfalle der Ort, wohin sie einzurücken haben, erst im Einberufung«» Certificate bekanntgegeben wurde, soll nach der neuen An» ordnung der Kriegsverwaltung jeder einzelne Mann schon in Friedenszeiten in Kenntnis gesetzt werden, nach wel« cher Garnison er im Kriegsfalle einzurücken habe. Diese Orte werden als «Ausrüstungsstationen» bezeichnet und wurden schon bei den letzten Controlversammlungen in den Militärpass der zu denselben erschienenen Urlauber und Reservisten eingetragen. Jeder ErgänzungSbezirl erhält mehrere solche Nusrüstungsstationen, zumeist in jenen Orten, wo sich Truppenlörper oder Abtheilungen des jeweiligen Ergänzungsbezirles in Garnison befinden. — (Wohlthätigteitsconcert in Gott« schee.) Wie bereits gemeldet, veranstaltet ein zu diesem Zwecke eingesetztes Eomilli am 1. December zu Gunsten der von einer Feuerebrunst heimgesuchten Ortschaft Unterlag im Festsaale «Zur Post» in Gottschee ein Wohlthätig, keitsroncert mit nachstehendem Programm: Prolog; Marsch, Orchester; Ouvertüre aus «Orpheus», Orchester; «Ein Mann ein Wort», Männerchor; «Im Wald», gemischter Char; «Meine Königin», Walzer, Orchester; «Die Zigeuner», Männerchor; Dopveloariationen für zwei Flügelhörner mit Orchesterbegleitung; «Glockentöne», ge< mischter Chor; «Still ruht der See», Männerquartett; «Fahr wohl, du schöner Maientraum», Männerquartett; Arie aus «Nida», Clarinettsolo mit Orchesterbegleitung; «Liebesbrief», Polka franyaise, Orchester. — Beginn um halb 8 Uhr abends. Entrse 50 kr. per Person. — (Ein neues Werk von Iagil'.) Wie wir den Jahrbüchern der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Petersburg entnehmen, wird soeben ein neues Werk des Holrathes Prof. Dr. Vatroslav Iagic gedruckt unter dem Titel «Ii^28ui(löni,j a juino 8>av^n3lloj i rusg-koj glaring a corkovno-slHvjHngkom jHl?!<5» (Urtheile der südslavischen und russischen alten Schriftsteller über die lirchenslavische Sprache) In diesem Werke werden ent» wider zur Gänze oder in Auszügen die betreffenden Echriiten aller jener slavischen Schriftsteller reproduciert, welche übcr die sogenannte altslovenische Sprache geschrie« ben haben. Bei jedem Schriftsteller wird Prof. Iagic seine hiftorisch-lritischt'n Bemerkungen hinzufügen. Iagic gelangte rücksichtlich einiger altslavischen Schriftsteller zu Folgerungen, die von den bi«herigen Ansichten abweichend sind. Schließlich veröffentlicht hier Prof. Iagit zum erstenmal zur Gänze die Grammatik des Philosophen Konstantin, eine? Bulgaren, welcher in der ersten Hälfte des 15. Jahr« hu derts am Hofe des serbischen Fürsten Stefan Lazare-v c lel'te. Sä on aus diesen Angaben ersieht man, dass da- Werk, welches die russische Akademie der Wiss,n-sch.'sten herausgeben wird, für Slauisten von großem Interesse sein wird. — (Vertra uensmclnner-Conferenz der Rechten.) Auf nächsten Sonntag, 1. December, hat Ee. Er/eN.n; Graf Hohen wart eine Vertrauens» männ's.Conf'renz der Rechten >ach Wien einberufen. C,nss'laden sind die Club» Obmänner der Rechten und je ein Clubmitglied, dlssen Auswahl dem Obmaune über» lassen ist. Für die Berathungen sind zwei Tage in Aussicht genommen. — (Promotion.) Wie man uns mittheilt, wurde an der Grazer Universität vorgestern Herr Victor Ko-cevar, der zweite Sohn des Herrn Landesgerichts' Präsidenten Kocevar, zum Doctor der Rechte promo» viert. — (Der erste Schnee.) Die Bewohner unserer Stadt wurden heute früh durch den ersten Schnee überrascht, welcher nachts Dächer und Straßen, Wald und Flur in eine weiße Drcke hüllte. Nachdem es gestern ohne Untellass geregnet, gewährt heute die Landschaft einen winterlich -- freundlichen Anblick, der allerdings nur denjenigen willkommen ist, die im behaglich geheizten Zimmer sitzen. — (Gemeinde Wahl,) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde P odsemel im politischen Bezirke Tschernembl wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher Mathias Kambic von Krasinz, zu Gemeinderäthen Peter Klepec von Krasinz, Mito Tomc von Slril, Martin Sugel von Dobrawitz und Mito Klepec von Krasinz. — (Aufgeld bei Zollza hlungen) Der österreichische Finanzminister hat im Einvernehmen mit dem ungarischen Finanzministerium das Aufgeld für Zollzahlungen, bei denen statt deS Goldes Silbermünzen zur Verwendung kommen, für den Monat December mit 18'/, Procent festgesetzt. Aunst und Aiteratur. — («Unsere Kunst in Wort und Bild.») Dieses prächtige Kunstwerk schreitet rasch seiner Vollendung entgegen, und sehen wir heute schon die 5. und l», L cferung des Wertes vor uns. Das schöne Buch braucht leine andere Empfehlung, als dass wir ganz kurz die Namen der durch prächtige Beiträge ver-treteneu Künstler erwähnen, unter denen uns so mancher Be-lanute begrüßt. So finden wir hier das Schauspielerpaar Josef und Olga Lewmsly, Pauline i!ucca, Ludwig Martinclli, wohl der beste Interpret Anzengrubers, Herr und Frau Mitterwurzcr, ein herrliches Bild von Michael Munläcsy «Im Versatzamt» mit wahrhast rührenden Gestalten, ein von Adolf Müller vertontes Lied von Vaumbach, Franz Ondricel, die berühmte Ilka Pal» may, Rosa Papier, ein Waldinterieur, gezeichnet von L. E. Pc» trovits, Gedichte von Emerich Ranzoni und Oslar von Rrdwil) und schlnßlich Theodor Reichmann und den Liebling der Wiener Oper Marie Renard. Wir wissen lein Buch, das eine ähnliche Reichhaltigkeit aufweist, und können daher «Unsere Kunst in Wort und Bild» als schönstes Weihnachtsbuch dieses Jahres wärmstens empfehlen. Dasselbe ist gebunden zum Preise von 5 fl. oder auch in 10 Lieferungen i», 50 lr. durch alle Buch« Handlungen zu beziehen. Neueste Post. Original'Telegramme der «Laibacher Ztg.» Graz, 26. November. Wie verlautet, ist der Zusammentritt des steierischen Landtages nach Weihnachten in einer kurzen außerordentlichen Nachsession zur Fina-lisierung der Angelegenheit des Lanoes'Eisenbahngesetzes in Aussicht genommen. Prag, 26. November. «Hlas Naroda> theilt mit, die Weqlassung des Namens huß auf den Gedenktafeln des Musenms sei geschehen auf dringendes Bitten des katholisch gesinnten Adels. Budapest, 26. November. Die Generaldebatte über das Vndget erreichte heute ihren Höhepunkt, da Iökai nnd Graf Apponyi das Wort ergriffen. Iölai hatte wiederholt gegen die Unduldsamkeit der äußersten Linken zu kämpfen, die ihn des öfteren durch Zwischenrufe unterbrach, als er die Ergebnisse der Regicruugsthätigkeit anführte. Namentlich aber am Schlüsse, als er dem Herrn Minister'Präsidenten Tieza die Vollendung des großen Werkes der Tisza-Epoche anzuvertrauen erklärte, erschollen seitens der äußersten Linken die bekannten Hoch-Nnfe, während die Majorität demonstrativ in Eljen»R>lfe ans-brach. Dann sprach Apponyi, dessen filnsoiertelstündige Rede heute ganz kalt ließ. Dieselbe enthielt nichts Nenes. Der wiederholte Refrain lautete: «Tisza muss,» gehen». Der Ministerpräsident machte eifrig Notizen, nnd man erwartete schon b/ute dessen Antwort, die jedoch wegen vorgerückter Stunde unterblieb. Fiumc, 26. November. D»r vom Goiwelnenr Glasen Zchy zn Ehren des deutschen Geschwaders ver. answltete Festabend nahm einen glänzenden Verlauf. Das gesammte Osficicrscorps des deutschen Geschwa« ders mit dem Herzog non Mlcksenbnrg. der Corps-commandant mit dem hiesia/n Osficierscorpz d^r Land->l»d dlr Seemacht, die Consnln lc. waren erschauen. Die Quais waren elektrisch lielenchtct. Heilte uormit» taqs btsichtiqten die deutschen Osficiere die Torpedo-fabril. Paris, 26. November. Ans La Goulette nächst Tunis wird gemeldet, dass die «M>ramare» mit Kaiserin Ellsablth an Vord heute die Fahrt nach Malta fortseht,. Der österreichische Consul in Tlinis hatte der Kaiserin seine Anfwart'ing gemacht. Collstautinopcl, 26. November. Die Verzögerung des Amnestie-Erlasses ist deshalb eingetreten, weil er in feierlicherer Form mittels Fermans erfolgen full, der dnrch einen besonderen Abgesandten nach Kreta gebracht nnd dort verkündet werden soll. Athen, 26. November. In der Kammer dea^ wortete Trikupis die Interpellation betreffs oer ^ w.derung des Kronprinzen anf dessen ^ wünschung seitens der Berliner Mnnicivalltat: ^ Kronprinz übe keinerlei officielle Function "'«, habe das Ministerium keinerlei gesetzliche ^ranl tnng für das Schreiben des Kronprinzen. Die ^ > des Kronprinzen sei ein einfacher Höstichkensa" "^ politische Bedentni'g nnd ohne die Absicht, «5 ^ reich zn verletzen. — Delyannis forderte s"'" 6...^ anf. die Antwort befriedigend zu finden. Der ^,"/ fall wnroe damit geschlossen. .^^»- Angelülllilleul' Fremde. Am 24, November. ..«k Klei», Hotel Stadt Wien. Nosenthal. Latom. Ebert. Sp'tzer un" ^ Kaufleute. Wien. — Geutilomo. Kaufn,,, Trich. Klagenfurt, «^„ll Hotel (s-lefant. Ritter u. Lippai s. ssrau. Palermo«. ^,^ ^ und Töpfer. Kaufleute. Wien, - Vene. Ml'°'5 "/und ssecher. Paris. - HauSner, Reis., Wien. - Podl,'"" Äaucr, Privat, Gürz. y,,^, ^ Gasthof kaiser von Oesterreich. Dudcl. Bildhauer, ^'l< Verhimc. Kanfm,. Krainbing. - Wenzels. Steuera,"" i- tifmtt, Adclsl'crg. — Suron. Pisinu, ainn»^ Hotel Vaicrilchcr Hof. Primoz. Hausierer, Gollschce. -7« ^l, mann, Monteur. Budapest. — Pinzger. VieM'""'^, ^, Holt! SiMahuhof. Landojs, Bohen. — P"'ö' jsicicc, Miss Chavclan. London. - Gatli, Rechnungs-Unt"",, Brixen. — Nwzic. Kaufn,.. Trieft. Am 25. November. ^.«.»inlMel' Hotel Stadt Wieu. Popper. Deutsch, H°"ä' „^ «>.„ M"' Herlina. und Lupini, Kaufleute: Schdnmann, i«e»en^'^. - Kozmitsck, Privatier, und Serrawalle. Ing"""'^ gle- — Steffan, l. und l. Hauptmann, Olmütz. — "" > staurateur, Marienbad. stutM, Hotel (5lefant. Schulz. Beamter, und Schmid, W"«. ^c, Vau.N.'chmmasofficial, Trieft. - LiPpaY, b"rWI^ ^. Paternion. - Scharz. Maschinist, ssiume. ^^MslN«""' zarim und Hieber, Kfm., Graz. — Spn'opnlo, ^e,°i«, Trieft. , -I, ssa"l' Hotel Siidliahnhof. Silmz. Viehhändler. Udine. - ^"'/^rlj, mann. Trieft. — Gango, Oelonomie.Verwalter, VW^^. Äieteorolosslsche VcobachtlM^ 7lI,Mg"^l-2 5 6^sNÖ7schwäch bew^ ^. 2l! ^! . ?i, 729.3 6 4 NW. schwach bc'"", Zch"" " . M'. 728'? 0>« , NW. mähig ^ ^chU"^' Den «anzcn Tag Regen mit geringen Unter' ^, abends ziemlich starler NW., nachts erster Schnecsau. ^ ^^K Mittel der Temperatur 4 3«. um 1'8°, itder^oem^^' Ve^Mwortlicher Redacteur: 3- Naglli. ^^^ A ll s w e i s über den z,sHlll>^' Geschäftsstaud der k. l. prili. wechselseitige» Bralll» Versicherungsanstalt in Graz mit 31. October 1689- I. Gebäude-Abtheilung: Gulden 54 lr. SchadrnvergiUung, pendent,« fälle 3307 st. 24 lr. Schadensu.nme. «^»15,^ st. II. Mobili(N-Ab 17 lr. Schadenvcrgiltuug, pendent fiir SRa&ftab 1:75000. $rei» per Sfott &0 Jr, <>' fl 3fl. u. /Umimngr. &• Jrit. ßamsirc98 m" ^-------"-------"------------------------- , sv.tlo JS {Lrffl V nafiom založniStvu jo i«lS01 # M H drugi, vomnožcni nat.s= | p Poezije S. Wor»'?; I fijj Elegantno vezane in z zlatlm obre« ^ ^j |[y nejo 2 gold., nevezane I g'"- gffl 1 I,,.». Kleinmayr S Fed. Ba"-^rJ | T1JI knjigotrinica v Ljutlj^- ^^4 l^________..- -.^-^r^-niS^fP11^ 2343 Course an der Wiener Dorse vom 26. November 1889. ^ ^ 0^.^ «°ursbl«tte K, «eld Ware l!«''ll>e »lk»!> ^«i« «. '..... »^70 «l.»l> »Atl /" ' «anze 50N st. 139 4»,I»«!- , ^«°«>°ie , , ,<>s>sl l7H«5i7s.«i> " ^!bbl, b 12«, ft, . . ,4U75Is>^.0 ^^">"e. fteütrsrel . K'8 ,n 108 L!, ^iiz^,"''' w Nstruersrei . 1ü3 40 ,24 - ^°w U^'">Marl . Ii0?l>iii/.', "«bf^V^n Em, ,»»4 , «6 7U «7 3» ^ °"°" Ä«h„ ^,^ ,^ . ^,^ ' ^'«''l,!iNfi,«,W,E. N4'«. „4!... ^" ^°'l "'« 1 sisl>c»bi!lg!!che ... l»4ü0 wü'ic 5"/» lemcscl Vanat .... —--. ------- k"/n uiissnrischr...... 8»-— 8L'5l Andcre iisscnll. Nnlchcn. Do»a» »ir,,, Lose 5"/« ll)U fl. . 123 .. 123 50 Klo, Äi-.leihe l»7« . . wn 5>» w? bc «lnlehsn der Etadt Vör/, . . llD — — — «nlchs» d, Eladtyrmrwde Wie» 1W ^ Plan», «»!, d. Etadtnrm, Wle» <4» 55» 14« 9<> «»rleüba« «»lehen verlui, 5"/« W'2b !»?'- Pfandbriefe (fül lNU ft), Uobeix-r, allg. »ft, 4»/„ V, . . N8— N8 iü' bto, ' 4'/,"/» . ' . U'N 40 lNl in btu, . 4°/„ . . . 8» 2<» 9« 75 dto, PrHm.-Ochlllbverschl, »°/« »08 L5 il'8 7b c?,st, HyMhelrnbanl 1H, b0°/, .-.- 108— vest.ung, Uanl verl, 4'/,«/» . wl> «9 l betto » 4"/, , , l»9 «n IN« it» ds«o üNjähi. » 4"/, . . »0 80 iü,> Priorttats-Oblinntiouen fl). sscrdinanbs Norbbal,» (tin. 18»« 9!>?o l/,"/n . i»l» bl> »00 L« <»elb Ware vesleri, Nurdweftbahn . . . l. u. «. 1«»fi. !31«'?z 313 »z Irebltba»l, «llg. unu, ^l>0 fl, , !83» Ü0 »34 — DepoNte»ba»l, Nllg, 2>»<» fi, , z^3 50 L«i4 5» «tscompte Ves.,Nbrusl. !><»» fl, . b6» — 584 — Virl». u. llasleno,, Wiener llnofl. 2lb — »17 - Hlipothelenb., i5N, »oo lt. 25°/»«. ?l>'— 71 — V»lb War» Länberbanl, öft, »on fl. V. . . 218 80 219 3U 0esterr,.u»anr, Van! «0» fi. . 9?1 - »94 - Unionbanl 20N fl...... »4l> 2^ 24l) 50 Verlehrsbanl, M«. «4N fi. . . 159 75 1S(/ »,-» Ncticn von Transport-Uuterurlimullgen. (per Blültl, «lbrecht'Vadn L»0 fi. Silber , — - - - «ls0 Bohm. ')iorbbllhü 150 fl. . . , 21» 50 114 5<> » Wtstbahl, 200 fl. . . .833-33^. Vuschtiehraber V!s. 50N fi, LM, i:»«5 103« dtll. (lit. 8) 200 fl, . 38S - 388 — Dona»«Dampf!chissfabrt ^ Ves,, veslerr. 5l»< st, «M. . . . »81'- »82- DraU'El!. iV. Db, Z,)2!X»st. 3, 19« — 1»li 7l» Dux Äobeiib. Eis.-Ä, liON fl, T, - - ------- Ferdinand« >>lordb. 1000fl,5 «5 Prag Diiler lkissnb. 150 fl.Eilb. SS' - «« 5:i «»dolphValin 2!X> fl. Sillier ,----------------- Ltaalsnleobllhn Ü00 fl, Silber 288 ü<) «9 Südbahn 200 fi. Silber . . . l«8 — 128 <"> Lüd'Norbb.«erb,'V.20Nfl. fi. Silber 185 «0 180l(i Una.Wes fl, . 85 50 »S <»0 «tzydier ltisen- und Stahl Ind. 00 fi, . . V9' - li»^'-. Muiilaü^rlell. üslerr..alpine «8 70 99 20 Praner (tiwl ^»b, «es. 200 fi. 410 — 412 - - Lalgo laij, Stemlohlen 80 fl. »9<< — 89« - «Gchlüglmühl», Papiers. 2W fl.-------L,»«>.. «Eteyrermilhl'.Papiers.u.V.««. 136-1»', — Trisaller »ohlenw'Vel, 70 fl. . l8l» H» 13? — waffenf.'G, Oest,in Wien laofl. 445 - 45« — Waggon Uelhanst., »llg. in Pest 80 fi......... 8i-50 8» «, Wr. Vaugesellschast 100 fl. . . ... — — Wienfsb,r«er^iegel'«ctien°»e!. ie>j -. ISS'b» Dcvifen. Deutsche PlÜH,...... 58 - «>il< London........ l l8-l,b l l» 50 Pari«......... 4«»,. 46X» Valnten. Ducaten........ 5 »4 bss 20-Franc« Stücke..... »39. »4l Dentlche Usich«banlnottn . . Ü8 -. ^8x7, Papiei-Nubel...... i »5 i'»5 Ztalltnisch« lvanlnoten (ll»u L.) 4» »0 4« 40