» Intelligenz-Blatt zur Laibacher Zeltung M" 87. ^ Dinstag den i. November »ä25. Gu bernial - Verlau tb arungen., Z. i3oi. C i r c u l a r e Nr 17306. des k. k. illprlschen Landes-Guberniums zu Laibach. (2) Betreffend die Vereinigung der beyden im Laibacher Kreise gelegenen Benrke Kreuz und Münkendorf unter der gemeinschaftlichen Lettunq der Bezirkbherrschaft V^ünkendorf. ^ ' « / > ' Die hohe vereinte Hofkanzlip hat mit Decrct vom 1/,. l. M., Z. 3,072, dle Zuweisung und Vereinigung des Bezirkes Münkcndorf mlt dcm Bezirke Kreuz unter einer gemeinschaftlichen Bezirkbverwaltung, welche lhrcn Sitz zu Münkendorf haben wird, anzuordnen befunden. s'6 wird demnach die lnshcr von derHervschaftKreuz abgesondert besorgte Be-zirksserwnltung des Bezirkes Kreuz mit e v st c n 3^ 0 v c m b ? r d. I. aufhören, und es wcrdcn von diesem Tage angefangen, a5e Verwaltun^geschafte, welche dlc gegenwärtig abgesondert bestehenden Bezirke Kreuz und Münkendorf betreffen, lyrc.n ganzen Umfangenach, von der in Münkendorf vereinigten,, den Hcrrichaftcn Münkendorf und Kreuz in der Art landebfürsillcher Delegation anvertrauten Bezirksverwaltung besorgt werden. — Vo^n dieser Verfügung der hohen vereinten Hofkanzlcp werden alle in dem ganzen Bereiche der biß nun bestehenden beyden Bezirke Kreuz und Münkcndor.f gellgmen Dummen, d»e Gemeinden, und dle in diesen Bezirken bcsindl. Insassen verständiget, und vom ersten November l. I. angefangen, an die für die gcnann« ten zwcv Bezirke zu Münkendorf vereinte delegirte Bezirksobrigkelt gewiesen. Laibach am 20. October iL^n. Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, Gouverneur. Franz Ritter 0. Iak 0 mini, k» k. Gubernlalstcretar, als Ncfcrent. Gudernial - Verlautbarung e tr. ^> 1.^00. Currende des k. f. lllvrischen Gubcriuums :n ^aibach. Nr, 1725a. Bereinigung der -beyden Bezirke Ncustadtl lind Nuverishof unrer ßie Verwaltung der deleglrten,Herrfchaft Rupertshcf nnt dem bcznkllobrl^kcitllchen Amtssitze in NcussadU. . l2) Das k. k. Gubernium hat als eine p ^ 0 v lso ,' i sch e Maßregel bMlos-!en, dle damahligen zwcy Bezirke Neussadtt und Ruportshof in elnen Be-zu'k zu ve»c,N!g«?n, und die Verwaltung dieses veicmien Bezirkes dcr Herrschaft Nupertshof in der Art lanvesfürstllcher Dcleganon zu üb^rtrageli, ,n«glolch aber zum Amtssitz fü« die künftige Bezirssobvlgkm der vereinten Beiirke Ncussadtl und Rupenshof die k. k. Kvelstsadl Neust ^dtl zu bestimmen. D-c Wlrk'am-^ealtn ""eutten Bezirkes wnd mil ersten November lauftndcn Jahrs Diese provisorische Verfügung wird mit dem Bcvsatze zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß vom i. November d. I. an, alle ln den bisherigen beyden Bezirken Neustadtl und Rupcrtshof gelegenen Dominien und die Insassen dieser Bezirke an die in Neustadtl befindliche Bezirksobrigkeit der Herrschaft Rln pertshofgewieftn werden. Laidach am 20 October 1625. Joseph Lamillo Freyherr v. Schmidburg, Gouverneur. Franz Ritter von Iakomini, ka7> . Verlautbarung. Nr. y6)3. (1) ^aut hoher Gubernial, Verordnung vom 6. Erhalt i3. d. M., 3.' l56g8/ hat die hohe Hofkanzley mit Decret vom 1. d. M., Z. 25363, den von der yo-hen Landesstelle angetragenen Erweiterungsbau an der Brücke über den Hubelbach bey Haydenschaft, an der Gränze zwischen Krain und dem Küstenlande, in dem von dem Hofbaurathe mit 3l5a fi. 35 kr. richtig befundenen Kostenbeträge genehmigt. Da diejaus öffentlichen Fonds zu bestreitenden Baulichkeiten nach den a. h. Directiven im Wege der Versteigerung hmtan gegeben werden müssen, so wird .der Tag zu dieser Versteigerung auf den 12. November b. I. Vormittags um 9 Uhr in diesem k. k. Krclsamte festgesetzt. 3s werden daher alle jene, welche den Vau dieser Brücke zu übernehmen wünschen, aufgefordert, am festgesetzten Versteigerungstage nut dem 10 percenti-gcn Vadium und mit dem Bewelse über die Fähigkeit zu der mit hohlm Hofkanz-ley-Decrete vom 28. April 1820, Z. H439, unter §. 3 geforderten Eautions-ltistung versehen, in der hierortigen Amtskanzley zu erscheinen. Indessen kann der dießfallige Kostenüberschlag bey diesem k. k. Kreisamte taglih eingesehen wevden. K. K. Kreisamt Adelsberg a« 22. October l625. Z. 129/,. Kundmachung. Nr. 9604. (3) Bey diesem k. k. Kreisamte ist der Dienstposten des ersten Amtvkanzclllsten, mit d?m damit vcrbund:nen Gehalte jahrlicher ^oo ft>, in die Erledigung gekommen. Welches zu dem Ende anmit kund gemacht wird, damtt diejenigen^ die sich um bezeichnete Stelle zu bewerben gedenken, ihre gehörig documentirtcn Gesuche längstens bis 3«. November 1825 bey d'iesem Krnsamte einzureichen wissen mögen. Krcisamt Neustadt am 18. October IÜ25. Stadt- und landrechtliche Verlautbarung. 3. >2g5. (1) Nl. 61 ,o. Ä5on dem k. k. Stadt« und 3andrechtc in Krain wird bekannt gemacht: OK fty von diesem Gerichte aufAnsuchtn des Dr Johann Oblak, (^r-nor lisci tes Pfarrer Stephan Viretitsch'schen Verlasses, wider die Fr^u Aloysia Nuperstorfer, wegen schuldiger, äoo st- — 233/ -- «-».<:., in die öffentliche Versteigerung deS der Exequirtcn gehörigen, auf ?45 fi. 10 kr. genahten, am deutschen Platze fub Conscr. Nr 204 hier zu Laibach gelegenen Hauses gewilllget, und hlezu drey Termine, und zwar auf den 26. November, 19. December 'U25 und 3o. Jänner 1L26, und zwar jedesmahl um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. ^tadt. und Landrechte mit dem Beysahe bestimmt worden, daß, wenn die Realität weoer bey der ersten noch zweyten FeilbiethungS - Tagsayung um den Schätzungöbetrag, ooer oaruber an Mann gebracht werden tonnte/ ftlbe bey der dritten auch unter dem V^ayungSbetraae hintan gegeben werden würde. Wo übrigenS den Kauflustigen frey '"", d,e dleßfäNigen Licitationsbedingnisse, wie auch die Schätzung in der dießlandrecht-.lwen Registratur zu den gewöhnlichen Amtsfiunden, oder bey dem GxecutisnKführer Dr. IohanT! Odlak einzusehen und Abschriften davon zu verlangen. _____Uio^dem t. k. Stadt« und Landrechte in Kram. Laibach den »0. October i8,5. Z. 12^ " ^ Nr?L27" )iion dem f. s. Stadt, und 3andreä)tc inKrain wird durch gegenwärtiges Edict alle« ^enienlgen, denen dciran geKgen, a»,mit bekannt gemacht: Ei scy von diesem Gerichte n, dic (Krossnung det Conculsei über das gesammte im Lande Krain befindliche, beweg. Nche und unbewegliche Vermögen des Hilden Handelsmannes Johann (Zarl Oppih ge-junget worden. Daher wuo Jedermann, der an erstgedachten Verschuldeten eineFord» An^,^ ^^"' berechtigt zu seyn glaubt, anmit erilinert, bis zum 22. April 1626 die aen 5w ^"6 scmcr Fordclung in Gestalt eine? förmlichen Klage widrr dcn zum dichfälli. chael c^t """" aufgestellten Dr. Johann Oblak, unter Substituirung des Dr. Mi. Nickt,?,'!', ^ bey diesem Genä'te fogewiß einzubringen, und in dieser nicht nur die ss.^""ll>elner Forderung, sondern auck das Reär, kraft dessen er in diese oder jene be^im . ^" ""den verlangt, zu erweisen, ali widrigenS nach Verfticßur.g des eist. l?il ^^ - "6cs Niemand mehr angehört weldcn, und diejenigen, die ihre Forderung cken n ^t angemelder haben, in Rücksicht des gesammten im Lande Krain bcfindli' wicsens "^"ö des ein^angsbenanntenVerschuldeten, ohne Ausnahme auch dann abge« ss ', .'^." soNen, wenn ihnen wirklichem Compcnsationö.Recht gebührte, odcr wenn run^. ""eigenes Gut von der Masse zu fordern hätten, odcr wcnn auch ihre Ford», lung aus ein liegendes Gut dcs Verschuldeten vorgemerkt wäre, daß also solche Glaubiger, wenn sie etwa in die Masse schuldig se»n sollten, die Schuld ungeachtet deS 6om« Kanons-Eigenthums oder Pfandrechtes, daS ihnen sonst zu Statten gekommen wäre, abzutragen verhalten werten würden. . Übrigens wird den dicßfälUgcn Gläubigern erinnert, daß die Tagfahung zur Wahl ^.'"6 "euen, oder Bcstätiaung deö bereits, in der Person des hiesigen Handelsmannci iä ?^ Paulitsch. aufqeftellten VermögenSverwallei-s, so wie zur Wahl eines Glau. ^acr-6 Kundmachung. Nr. 9762. U) In Folge hoher Hofkalizley-Verordnung vom 27. Aug. t>. I., Nr. -^655, und hohen Gub. Intimaces vom 5. d. M., Nr. 2^4ä5, kömmt nun die Bür-sermelfterftelle bey den, orgamsirten Magistrate der l. f. Kreisstadt Ellli, mit ^elchl>r «in jährlicher Gehalt von Eintausend Gulden M. M. verbunden ,st, zu Zur Besetzung dieses Dienstplatzes wird ein sechswöchentlicher Concurs zu 2 * dem Ende bestimmt und öffentlich bekannt gemacht, damit alle jene, welche sich um denselben bewerben wollen, bis längste 5. December d. I. lhre diebsalllgen Gesuche, die nebst den vorgeschriebenen Wahlfahigkeitödccreten aus demHIustiz-, Criminal- und politischen Fache, mir dtn Zeugnissen der bisherigen Verwendung, Moralität und der Kenntniß der windlschen Sprache belegt seyn müssen, bey dlesem k. k. Krcisamte überreichen können. K. K. Kreisamt Cllly am 2^». October 1825. .Vermisckte Verlautbarungen. Z. I2II. L icita tlo ns . E d ict. Nr. 6Z4. (3) Von dem Bezirksgerichte Radmannsdorf ^rird b'cmit allgemein besannt aemacht: Gs sev auf Anlanqen dcs Hrn. D. Johann Oilak, (5uratoris des Ioftph Hafncr'schcn Verlasses, gegen Maria Ral'ouz vulqoKuchar, verwitwet gewcsene Finscdiuger, ais Vor» münderinn der Joseph Finschinqer'schen nünderjährigen Kinder und Erben zu Podnartt, und Primus Stuller, deren Mitvormund, wegen richtig gestellten 5l,^> ft. ,4,j2 kr. 6. M. c. 8. c., in die executive Versteigerung der, zur Joseph Finsännger'scken Verlaß« massa gehörigen, zu Podnardtsub Consc. Nr. 4 "5 gelegenen, d«r herrstdaft Ra5manns-dorf sud Rectif. Nr. 6od dienstbaren, mil Pfandrechte l' 4" "s. gerichtlich geschabten, aus z^co gemauerten Wohnbä'.'sirn, einer Madl» und Stumpf-Mühle, einer verfallenen Bsetcrsaqc, einer Husschmieoe, V'irthschaft^gcbäutzcn Äckcrn, und vorzüglich guten Wiesen bestehenden Realttäten ge^illiget, und es se^en zur Vor. uahme dieser Feilbiethung dreu Taqsahungen, auf den 5. Oktober, 3. November, und 3. December d. I., jederzeit Vormittag von 9--^2 Uhr in loco 'Podnaidt Nr. 5 mit dcnl Anhange festgeseftt worden, daß diese ReaÜtäten, ^ falls sie bey der ersten odcr zrrcoten Feilbicthungstagsnhung nicht um oder üdcr den Schähungswerth angebracht werden lönn» -ten, bey der dritten Tagsayung auch unter dtmstlben hintan gegeben werden. Die Realitäten liegen eine Vieltelstunde von der Wurzner-Commerzialstraße, dicht an der Bezirksstraße, welche von. Krainburg in die Bergwerke Krorv und Gteinbüchl führet, und vor« und rückwärts viele Dörfer passieret, daher diese BcNhung, welche ron jedem Kauflustigen besichtiget werden mag, in jeder Rücksicht sich emMchlt. Die Lici» tationödedingülffi:, vermöge welchen jeder Licicant vor dem Anboth 233 fl. im Baren oder sideijussorisch zur Commission zu erlegen hat, liefern üdrigens billige Zahlunqsf^« sicn, und tonnen sowohl in dieser Gcrichtskanzley, als bey dem klagenden Hrn. Curator eingesehen, und werden bey tcr Licitation vorgetragen werden. Es werden demnach »u diesen Licirationen alle Rauftuftigen, und insbesondere die intabulirten Gläubiger Matthäus Novak von 3^iuze, Maria Rakouz, verehelicht gewesene Finschinger, und Bartholomä Finschinger von Podnardt. und die Franz Oranischen Kinder von Habach, Bezirk Kreuz, durch ihre Vormundschaft zur Verwahrung ihrer Rechte , hiemit eingeladen. Bezirksgericht Radmannsdcrf am 19. August 1625. Anmerkung. Bey der ersten Feildiethung hat sich kein Kauflustiger gemeldet. ^ 2" ,2q2. Feilbietdungö. Sdict. Nro. 683. (») Vom Bez. Gerichte der Staatsherrschaft Michclstätten wlrd hlem'tt bekannt ge- macht: Gs sco auf Ansuchen des Alex Burgerschen Ioncursmasia. Verwalters , Herrn Joseph Iabornig. in die öffentliche Versteigerung der zur benannten Gantmassa g" hörigen, der Pfarr« und Kirchcngüll Zirklach sub Urd. Nr- »3 dlenstbaren, zu Grad g<« ^lcgen«n, gerichtlich 2^,962 fi. 5a lr. M. M- geschähten ganzen Kaufrechtshude sammt An. und Zugehör, dann der gleichfallö zur gcdackten GoncurS. M'zssa gihörigcn dsl Herrschaft Kreuz zinsbaren, auf 53 si.?K. M. gcrichnicb geschätzten Wicft, genannt >, ^<.^", OewiNi^et, und sind »u deren Vornahme zwey Feildiethungstagsahungen, und zwar d«e erste auf den 17. November, die zwerte auf d»n 20 December l, I , i'cdcsmchl Vormittags um 9 Ubr in hiesiger Gilichtslanzleo mit dem Bcos^»e dtlnmmt wo,den, daß, wenn besäte Realitäten weder beo der ersten noH zweyten Fei'bicthunq um dcn Sä'a-hrinaswerth oder darüber an Mann gekrackt werden sonnten, solche lis nach ve:fahter ClHsslftcation und ausqctcagenem Bo?re<5t beo der Massa rer?lliben nüri c. . Wovon die Kausiuftigen und insbesondere die intadulilten Glaubiqer mit dcmAn° bangc verständiget werden, daß die dießfäkligen Licitütion^bedingnlsse täglich unter den Amtsftunden in hiesiger Gerichtskan^ley eingesehen werden können. Bez. Gericht Sc. Herrschaft Michelstättcn den l5. October i«25. ^ Z. 1^9. (,) Nr 9Z5. Bcm dem Bczirls^richte Kaltendrun zu Laibach wild kundgemacht: M !ey auf 2lnlargin des Jacob Koratschttsch von Laidach, in die executwe üeUdlclhung der, dem Flvmz Mayer »onThomatschon geholigen, der öcrrfchast Sonnegg sud RccNf. 3^ro. /»27 zir,sl'aren, zu Tdomatscheu gtl/gencn halben Hübe, wegen schuldigen 4^4 ft- ^. 5. <-. ge» billigt, und zur Vornahme derselben die T^gsahung auf dcn '?.5. September, 21. Actoder und 21. November d. I. Pormittag um 9'.Ibr im Dorf« Thomatsäou mtt dem "eysatze angcordnct worden, daß tue feil^cdotttn? Hute, wcnn sie wcdcr bcv der elften "^ zwe»lcn Tagsahung um den Schäduna^w^ih pr. i5»3i st. ,o k>. oder darüber an "lann gedacht werden tonnte, bey der dritten auch unter demftlbcn hintan gegeben werden würde. Wozu die intabuUrten Gläubiger und die Kaufluftigen mit dcr Erinnerung vorgeladen werden, daß das Schäyungsprotocoll uno die Licitationsbedingn'sse entweder ,n dlefer Gerichtskanzley, oder beo dem Herrn Dr. Ioscrh Piller einqeschen werden können, "nmertung. Bco der ersten und zweyten Ltcttationötagsahung ist teln Kauftulu« ^ . üer erschienen, «a^dach am 1. August »625. ^ Z. 1290. Amortlsalions-Edi ct. aä Nr. 576. (2) Vom Bezirfsaerichte Radmantisdorf wnd hiemit allgemein bekannt gemacht: Es seye auf Anlanqen der Frau Maria Pototschmg, ehegatrllch^Potolschnlgichen Universalerbinn von K'-opo, als^aygliublgennn des seel. Lucas «Vchavl, gewesenen Besitzers des der Herrschaft Radmannsdorf dienstbaren, zu Kropp sub Conscr. Nr. 12 gelegenen Hauses, m die Amortlsirung des, «uf eben diesem Hause am 5. März 17^3 intabullrten, von Luc«s Scharl ausgehenden, an Georg Iallen lau. tenden und angeblich in Verlust gerathenen Schuldbriefes ddo. 26. September 1792, über eine Wcinschuld pr. 3/,2 st. ?- W. sammt 5c)^c, Interessen, welch« aber laut vorgewiesener, von den Erben des Georg I«llen, am 11. April l. I. ausgestellten und gerichtlich corroborirten Qutttung vollkommen bezahlet lst, gewilliget worden. Es werden demnach alle jene, welche «uf diesem Schuldbriefe aus was ,mmer für einem Rcchtsgrunde irgend einen Anspruch zu haben vermeinen, aufgefordert, ihre dießfälligen Ansprüche binnen einem Jahre, sechs Wochen und drey Tagen hurorts sogewlß anzumelden, als widngcns auf ferneres Anlangen der Frau Maria Pototschniy, dieser Schuldbrief «ls nus und nlchtig erklart und m dessen Extabu-latlvn gewilliget werden würde. Beznks-Gericht Nadmannsdorf den i5. Iuny 1826. Z.' »3o». G d i c t. (l) Von der Bezirks» Obrigkeit Prem im Adelsberger Kreise werden die hier verzeichne, ten Genscriptions, Reserve- und Landwehrmänner, dann dieohncPaß, Abwesenden als: ^Nahmen ^ - § und Wohnort. Pfarr. ^. ^ H tz Anmerkung. A. Zunahmen. ^ Z G Z » Anton Frank Zhelle Hruschiha iö 26 ^ Eonsc Flüchtl. 2 Johann Tcauer Sagurje Koschana 7,. .26 ^andirchrm. 5 Anton Iento Schembije Dornegg 6 27 (Zonsc.Flüchtl. 4 Lucas Pototschnig Terpzhane detw 7 54 detto 5 iiucas Eterle Ianeschouberdu hcuschltza i5 52 "ekrut Fl. 6 Lorenz Wuttara Dorneg Dornegg ,55 " oetco 7 Michael Weniger detto detto 64 2q Aservemann. U Johann Semen Feistrift detto 2^ 5^ ^ "elr. Flüchtl. 9 Ioh. Schniderschitsch detto detto 5g 24 " l Rekru» »o Andre Gustm Schillertabor Koschana 2 35 s tirungS« »> Joseph Gustin detto deno 2 27 " ^ Flüchtlinge. »2 Joseph Ludwig Waatsch ' Dornegg H5 26 ) »3 Lucas Kraschovih Tomigne detto 2 27 ^ s tZonscrip. 14 Thomas Kraschoviz detlo dctto 2 z5 " " z' tlons» »5 Johann Krafchovitz detto detto 4 ,3 ^Flüchtlinge. >6 Martin Kraschouz detto detto 4 2^ - ^ ,7 Ioh. Bostiantschitsch detto detto 27 2« l Rekrut. - ,6 Mathias Skrab harie detto 4« 54 ^ /Flüchtlinge. »9 Johann Dougan Kleinbuksviß detto 2 z^ <. ssonsc.Flüchtl. 2« Mlchael Batista Sarlbiza detto '^ 26 Rekr. Flüchtl^ 2! Anton MaSlu Wittigne detto ^> 3/, Oynfc.Flüchtl.' 22 Steph, Vallentschilsch Sarezhie dctto '? 3^ >^ SonfcFlüchtl^ »5 Joseph Tschekada Iaßen detto 2 5, Rekrut, detto 24 Michael Thomschitfch Koritenze detto 4 22 ^ ^ -» Consrip« 25 Thomas Thomschitsch detto detto '» 26 /llonK-Flücht' 26 Georg Knafelz detto detto '2 zz ^. ^ ^^^^ 27 Lorenz Gchein Iurschitsch decco 3 20 2^ Jacob Tonz Tomigne detto »5 ,5 29 Johann Logar detto detto '. 2» — 30 Blas Krulz Koritenze detto 9-24 ^ 3t Gregor Knafelz detto detto '9,27 32 Barthel.Laurentschitsch Harie detto ^o 27 n Alle Re» 23 Johann Kuß Sarzhiza detto ^27 / serve 24 Mathias Sloßu Kleinbukovlß detto 22 23 ^ l ^^^^ 35 Lorenz Sterl Untersemon detto 5, 33 ^ l6 Joseph Schein Iurfchitsch detto »7 33 H 2? Johann Thomschitfch Waatsch detto 2o 25 , 3r^»7ä?l^""«^"""^^ "^"br und Tag in dieser«AmtSkanzley um so aewis. ftr persönlich z« fin gegeben p-erden. Ts w.rdcn dcmnach die Kaustussigen und die intabuli'ten Credttoren zu dieser ^ilbietduna«'ngclad«n , welchen ftey stebet, die Schätzung und iLicitationibedingmsse l»l dieser Gcricbtösanzlcu einzusehen odcr Abschriften zu verlangen. B^irsöaericht Genosetsä) den »2. October »L25. ______ , 3-^,2^6. O d i c t. Nr. 256. /2) Pon dem Beziltsgerickte der Fürst Auerspergischcn^'6eicoinmi5. Herrschaft Selsen« lrg lvird hicmit allgemein bekannt gemacht: G< seo auf Ansuchen des Gregor Radunz ">-'n Scisend?rg leider Franz Iatschitsch voll eben daselbst, wegen schuldigen 10c» st. c. 5. c., ln die Feilbiethunq der dcm Lctztern gehörigen, im?^artte ^eiscnbcrg sub Oons. Nr. 60 l'eqendcn, dei-Hcrisch. Seisenbcrg dienstbaren auf 2^0 ft. gerichtlich geschätzten Hauses, dabey befindlichem Obstgarten und dazu gehörigem Acker (^idniouliÄ) genannt, gewiNigct worden. Hiezu rrerdcn nun dr^Vtlsteistcruligstagsahungen, und zwar die erste auf den 26. September, die zweyte auf den 26. October, unb die dritte uuf den 26. November l. I-, leiesmahl Bormittage ron 9 bis 12 Uhr in dieser Amtötanzleo mit dem Anhange anberaumt, daß, im FüN besagtes Haus sammt Angchör bey einer der ersten zn-ey Tag« lahungen nicht wcnigstenS um den Schähungsrrertd an Mann gebracht werden sollte, bey der dritten und lchten Licitation auch unter demselben hintan gegeben werden, würde. EammtllcheKaustustigen werden dcmnach hiezu zu erscheinen m,t dcm Beyfügen c,nae!a. den, daß die dichMigkN Licitationsdedingnifse am Tage der Licitation delannt g»» malbt werden. Bey der ersten abgehaltenen Licitation hat sich kciu Kanflustiger gemeldet. ^.^Hi^Gericht Seisenberg am 26. September 1625.________________________^ Z« »284. Feilb iet hu ngs < Gdict. »ä Nr. »ib^. (3) Von dem Bezirksgerichte Senosetsch wird hiemit kund gemacht: M werde übre Ansuchen des Hrn. Franz Bostiantschitjch ausScnofctsch, das dem Andreas Blaschcg vonlPrawald am 22. August d. I. im Executions «Wege veräußerte, von dem Martin Kossou zu Präwald um den Betrag von 35i ft. (5. M. erstandene, zu Präwald gele» gene Haus sammt StaN, wegen nicht zugehaltenen Licitationsbcdingnissen, bey dcr mit dlcßgerichtlichem Bcschide vom heutigen Tage auf den i5. November o. I. frühe um 9 Uhr im'Orte Präivald angeordneten FeilbiethungStagsahung um was immer für einen Mciftdott) gegen geich bare Bezahlung veräußert werden. Die Schätzung und Ll« cttationscedingnifse erliegen in dieserAmtstanzley zur Einsicht, ^.^^zirts^ciicht Senssetsch den »4- October 162b. 2-^86. Feilbiethungs. Sdict. (2) - /i°m Aezirksg. Staatsh. Lak wird über executivls 7lnsuchcn deö Martin Kchuich, »n« von ^al die dem Mathias Hartmann gehörigen, zu heil. Geist H. Z. g liegende/ der Gtaatsh. 3ak, fub Nrb. Nro. 23^7 zinibarc, gerichtlich sammt Zuacbör auf 660 ii. ge« schätzte, bcy der am 23. April 1U18 abgehaltenen Licitation ersäufte Ganzhude, lvcgcn nicht zugehaltenen Licitationsbetingnissen, deo der einzigen auf den 24. Nvvembcr l.^I. festgescvtcn Fcilbicthunüstagsatzung auf dev Gxecuten Gefahr uud Kosten um wes ilnmer für einen Mcistdoch verkauft. Bezirtsgericht Scaalsh. Lak am »6. Octsber zL25. 3.^295- ^ (^) Mathias Valcntschitsch, vulgo Iergcß in Narcin, wird als Verschwender erklärt. Von dcm Bezirksgerichte der Staatshcrrscdafl. Adclsberg wird anmit kund gemacht: Es seoc Matbias BaÜentschitsch, insgemein Icrgey zu Narein, wegen seines de'/iatcn Hanges zum Schuldenmachcn und zur Versrlitrerung seines Vermögens, als Veifchwen. der erklärt, und zu seinem Cu>ratorMatthäus Kaluscha, vulgo ^-cavor inNarein, besteklt worden, weßwegen mit demselben von nun an keine auf sein unter dcr Euratcl stehen» des Vermögen Bezug habende Verträge gültig mehr eingegangen werden tonnen. Bezirksgericht Adelsberg am 20. Octobcr iL25. Z. 1277. ^3) Es werden zwey wohlgesittete Mädchenin die halbe Kost, allenfalls auch in ganze Verpflegung aufgenommen; das Nähere erfährt man im Zeitungs-Comptoir. Auch werden bis i3. November einige zum Kirchen-Gebrauch ftrtiae, gestickte und genahte Arbeiten um äußerst billige Preise zu haben seyn._____________________ Z. 12^9. Verlornes P a r a p l ü e. (Z> E'ln gl unseidnes Paraplüe ist dieser Taqe hier in kaibach verloren gegangen; der redliche Finder erhalt gegen Zurückgabe desselben im hiesigen ZelrunFs-Eomp-toir e«n angemessenes Recompens. _________ Z. 1298. Ergebenste Anzeige. (5) Martin Spieler/ Mannerkleidertnacher aus Grah, empfiehlt sich gegenwärtigen Elisabethen . Markt mir cinem besonder« großen ünd aut assortlricn Waarenlager, als franzblaue Rad- und Venetianer-Mtliuel, franzblauc , draofarbine und stahlgraue Schläfer - Mancel, Oberröcle, Gchröcke und Fracks, schr schön und^wodern gcmacht, mittel und ganz feme ^on allen mo« dcrnen und Ne wall, Ehawls u, drgl. Er hossc, daß Jedermann an s^nen gut tln^'gan^ncn Waaren, sehr billigen Prelsen, dann besonders gefchmaclooller und guter Arbett Zufriedenheit finden wlrd. Gubernial-Verlautbarung: ^ 8» 1289.. Eoncurs'Ausschreibung Nr. i663i. zur Wlederbcsetzung der,, durch den Tcdfall des Franz Nappler, bey dem Laibä- chcrCameral, Zahlamte erledigten Eameral'Cassierstelle. (3) Durch den Todfall des Franz Wappler lst bey dem hiesigen Camera!-Zahl-«mte die, mit einem Gebalte jahrlicher 800 ft. M° M., und mit der Verbindlichkeit zur Erlegung einer Caution von i5oo fi. C»M, verbundene Esmeral-(as-fersstelle, in Erledigung, gekommen», Diejenigen, welche diese Stelle zu erhalten wünschen, und' schon bey einer k. k. Casse angestellt sind, haben ihre, mit den Beweisen der blsherigm Diensilei. siung und Eautionsfahigkeit decumentirten, übrigens ihr Nat^nale, ^tand, Alter und sonstigen Eigenschaften angebenden, «n diest kandesstelle lautenden G>« suche bis letzten November laufenden Jahrs an, das Cameral-Zahlamt hler, einzureichen; jene aber, wllche nicht schon bey einer landesfürstlichen Casse angestellt sind, haben außerdem, in eben dieser Zeit, die mit hohen Hofkammcr-Decreten ^0« 3. September und 17. December 1819, Zahl 3/3^ und 52896/ gefor-^t,te Prüfung abzulegen, und sich über dle sonst noch in jenen hohen Hofdecr»-t«n geforderten Eigenschaften auszuweiscn/ und im Falle sie bey einer andern Casse ^^ Prüfung abzulegen wünschten, sich gehörigen Orts zu verwenden, daß das Plüfungsoperat noch vor letztem November l. I. anher gelange«. Vom kaiserl. königl. illpr. Gubernium. Laibach den i3. October 1825. Benedict Mansuet ». Fradeneck, k. k. Guberniol-Secretär. O _^ ,«. »ci Nr. ,85. 3..I268.. (2), St-G.V.. K unVmach u n g der. Versteigerung einiger, dem Ze- henten des vormahligen Augustiner-Klosters, nebst den Zehentantheilen des Staatskastenamtes in Wien, dann der ebenfalls dem Religions-Fonds gehörigen Grundherrlichkeit, zu Kimmerleinsdorf. Nm 28. November 162S, Vormittags um !o Uhr, werden die nachfolgenden, dem Religions-Fonde gehörigen Zehenten des vormahligen ' Augustiner Klosters, nebst den Zehentantheilen deS Stnatskasten-amtes in Wien, ferner die ebenfalls dem Religions-Fonde gehörige Grund-Herrlichkeit zu Kim merl^ei nsdorf, in dem Rathssaale der k. k. Nieder-Oesterreichischen Landesregierung, zu den beygesetzten Ausrufpreisen, zum Verkaufe ausgedothen werden: lZ. Beyl. Nr. 87. d. i.Novcmber yzö.) B Ausrufpreise in Nr. Colw. Münze. ft. > kr. 1 Der ganze Körnerzchent von 162 Joch Aecker zu Groß-Enzersdorf im Kreise unter dem . Manhartsberge . . ... . 3^4 35 ! 2 Der ganze Körner- und kleine Zehent zu Ied le- se e im Kreist unter dem Manhartsberge, von i36^3 Joch Aecker, wovon 21 5^3 Joch zu i Häusern und Gärten verwendet sind, Hinsicht- lich deren ein jährlicher Zehent-Neluitions- Betrag entrichtet wird .... 334? 60 3 Der halbe Feldzehent am Steinh 0 f bey In- ! zersdorf im Kreise Unter-Wiener-Wald, von 3oi Joch 355 Quadrat-Klaftern Aecker . 4627 »5 > 4 Der halbe Feldzehent zu Strebersdorf im ' Kreise unter dem Manhartsberge, von 3542^4 - ' Joch Aecker......5i8c> 45 > 5 Der ganze Körnerzehent zuIedlersdorfim Kreise unter demManhartsberge von 605^8Ioch i835. 25 / 6 Der fünf Achtel Zehent zu Parbasdorf im ' Kreise unter dem Manhartsberge, von i53g ij2 Joch Aecker und 19 Viertel Weingärten (nach der Joseph in ischen Steuer-Regulirung), oder von 1294^8 Joch Aecker und von 19 > Viertel Weingärten (nach dem in den Grundbüchern vorkommenden Ausmaße) . . 11704 55 7 Die Grundherrlichkeit zu Kimmerleinsdorf j im Kreise unter dem Manhartsbcrge, über 1 acht unterthanige Häuser und über vier und « zwanzig Ueberländgründe, nebst den ganzen, mit ! > jährlichen 54 fi. im Gelde reluirten Kornerze- ^ z hente von 18 Joch Hausgrünoen und von i3 1 ! Joch Ueberländgründen . . . . 1^4 1^ Als Käufer wird Jedermann zugelassen, der hicrlandes Realitäten zu besitzen geeignet ist. Denjenigen, die nicht landtafelfähig sind, kommt hierbey für sie und ihre Lcibeserben in gerader absteigender Linie, die mit der Regierungs-Circular-Verordnung vom 24. April 1L18 kundgemachte allerhöchst bewilligte Nachsicht der Landtafelfähigkeit und die damit verbundene Befreyung von Entrichtung der doppelten Gülte zu statten. Wer an der Versteigerung Antheil nehmen will, hat als Cautlon den zehnten Theil des Ausrufpreises des Gegenstandes, auf den er mit zu biethen gesonnen ist, bey der Versteigerungs-Commission bar, oder in öffent-llchen, auf Metallmülne und auf Ucberbringer lautenden Staatsvapicrcn, nach ihrem cursmäßigcn Werthe, zu erlegen, oder eine auf diesen Betrag lautende, von der k/k. Hof- und Nieder-Oesterreichischcn Kammer-Pro-curator vorlausig geprüfte und als bewährt bestätigte Sicherstellungs-^lcte beyzubringen. Die Hälfte des Kaufschillinges ist von dcm Ersteher vier Wochen nach erfolgter Genehmigung des Kaufes, noch vor der Uebergabe des, erkauften . Gegenstandes, zu berichtigen; die andeke Hälfte aber kann der Kaufer gegen dem, daß er sie auf dem erkauften Gegenstände in erster Priorität ver-s'chert, und mit jährlichen fünf vom Hundert in Conventions-Münze, in halbjährigen Raten verzinset, in fünf gleichen jährlichen Raten, von jenem Tage an gerechnet, an welchem der erkaufte Gegenstand mit Vortheil und Lasten an ihn übergehet, abtragen. Die Beschreibungen der Zehcnten und der Grundhcrrllchkcit, dann die zur Würdigung ihres Ertrages dienenden Rechnungs-Daten können, nebst den ausführlichen Kaufbcdingungen, an jedem Montage, Mittwoche und Sonnabende, Vormittag von 9 bis 12 Uhr, in dem Präsidial-Bureau der k. k. Nieder-Oesterreicbischen Landesregierung, außer dem aber auch, in Ansehung der Grundherrlichkeit zu Kimmer-lcinsdorf und des Gentes zu Gr oß-Enzcrsdorf, bey dem Verwaltungsamte der k. k. Staats-Herrschaft Groß-E l.zersdorf, und rücksichtlich der übrigen Zchcnten, bey dem k. k. Staats-Realitäten-GrundbuchsamteinWien, im Iacobergaßchen, Haus-Nummer79s, eingesehen werden. Wien am 2.5. September i335. Von der k. k. Nieder-Oester. Staatsgüter-Veräußcrungs- Commission. 2/ ^ 23Z6 " ^^^^^^^^^M ^^^^^^^ Aemtliche Verlautbaruungen. Z. i3c>3. Elementar-Schulen-Anfang. (2) Die Schulen für die gesammteIugend männlichen und weiblichen Geschlech« tes, vom 6. bis zum 12., und vom i3. bls einschlüssig 15. Altersjahre, fangen in dieser Provinzial-Hauptstadt Anfangs November wieder an. Die Aelternund Vormünder sind nn Gewissen verpflichtet, für die Ausbildung der, ihnen von Gott anvertrauten Kinder durch einen zweckmäßigen Unterricht, und insbesondere für die Rcligionskenntnisse derselben zu sorgen. Die öffentlichen Schulen geben ihnen dazu die schicklichste Gelegenheit, welche nicht unbenutzt gelassen werden darf/ ohne sich vor Gott schwerer Sünden, und selbst auch im Staate bürgerlicher Strafen schuldig zu machen. Letztere hat die fromme Sorgfalt unsers Kaisers gegen die Kleinen, rücksichtlich aller jener Aeltern und Vormünder, durch eigens dießfalls erlassene Gesetze verhängt, welche ihre Kinder vom angetretenen 6 bis zum vollendeten i5. Altersjahre am öffentlichen Schulunterrichte nicht Theil nehmen lassen Wenn Umstände erfordern, daß die Aeltern ihre Kinder zu Hause unterrichten lassen mussm, so darf dieses nicht durch unbestätigte, nach der Strenge der Gesetze zu bestrafende Winkcllehrer - und Lehrerinnen geschehen, sondern derley Personen müssen sich den Aeltern über die Befugniß, den Privatunterricht zu ertheilen, mit ihren Lchrfahisskeits, Zeugnissen ausweisen, und die Acltern sind verpflichtet, die zu Hause unterrichteten Kinder halbjahrig zur Prüfung aus der Religionslehre vorzuführen. Man sindet diese halbjahrig zu erfolgende Vorführung der zu Hause unterrichteten Kinder männlichen und weiblichen Geschlechtes, vorzüglich auch darum allen Acltern und Vormündern einzuschärfen, weil die Ueberzeu« gung, ob den Kindern die Religionskenntnisse früchtlich beygebracht werden, eine , Neligionspfiicht der Aeltern und Seelsorger ist, und weil sie durch ein kaiserliches Gesetz dergestalt anbefohlen ist, daß man zugleich auch angewiesen wird, diejenigen Aeltern und Vormünder, welche ihre zu Hause unterrichteten Kmder zur Prüfung aus der Religionslehre alle halbe Jähre vorzuführen unterlassen, den weltlichen Behörden zur verdienten Bestrafung anzuzeigen. Die Eröffnung der öffentlichen Schulen wird an den folgenden Tagen erfolgen : Am 3o. künftigen Sonntag Vor- und Nachmittags und am Allerheiligen-Festtage den i. November Vor- und Nachmittags müssen alle jene Mädchen, welche vom 6. bis zum 12. Altersjahre die Madchenschule bey den hiesigen Wohlchr« würdiqen Frauen Ursulmermnen voriges Jahr noch nicht besucht haben, bey dem Klosterbeichtuater im Klosterfrauen-Curaten-Hause zur Einschreibung angemeldet werden. Die Madchen, welche schon voriges Jahr die Schule besuchten, werden als schon angemeldet angesehen. Donnerstags den Z.November wird früh um 9 Uhr der Gottesdienst zurAn< fichunq des göttlichen Segens für das Gedeihen des Schulunterrichtes zum Heile der Madchen in der Klosscrfrauettkirche abgehalten werden, wohin fromme Mütter ihre Töchter zu führen hiemit angewiesen werden. Die Schule selbst fangt Freytags den 4. November um 8 Uhr ftüh an, und dauert mit Inbegriff der Schulmesse taglich Vormittags bis halb 11 Uhr, und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr. Der Unterricht in den weiblichen Handarbeiten wlrd den hiezu fähigen Mädchen in besondern Stunden ertheilet werden. Für die Anmeldung der Knaben zur hiesigen Musterhauprjchule sind die Tage vom 1. bis 6. November bestimmt. Vom bischöflichen Konsistorium. 'Laibach den 22. October 182b. 3« lZo^. Sonn- und Feyertagsschulcn-Anfang. (2) Sonntag den i3. November werden die ^onn- und Ferertagsschulen ihren Anfang nehmen. Zum Besuche derselben sind nicht nur die Lchrjung^n der ver-sch'edenen Meisterschaften dieser Hauptstadt, sondern alle und jcde der schule Entwachsene vom i3. dis zum i5. Altersjahre, wenn sie nicht Gymnasial-Schüler sind, und alle diejenigen verpflichtet, welche vom 6. bis zum 12. Altersjchre aus erheblichen Ursachen die alltägliche Schule nicht besuchen können. Die vaterliche Sorgfalt Seiner Majestät des Kaisers befiehlt, diejenigen, die sich weigern, ihre Jugend m diese Schule zu schicken, sogar mit sehr empfindlichen Strafen dazu zu-verhalten Dieses Mittel ist jedoch nur für jene Lehrherrcn, Vater undVormünder vor-behalten, welche selbst mcht gebildet genug sind, um einzusehen, wie nützlich und nothwendig der Unterricht ;m Lesen, Schreiben und Rechnen für alle, im Zeichnen hingegen, in der Geometrie, Mechanik, Baukunst und Wemle, wenigstens für einige Handwerke ist, und wie pflichtvergessen cs ist, die Lehrjungen und die am wachsende Jugend in der Ncligionslehre mcht auch in diesen Allevsjähren unter-echten ;u lassen. Die Stunden zur Abhaltung der Sonntagsschulen sind theils Vormittags von 10 bis '12 Uhr, theils Nachmittags von 1 bis 4 Uhr. Der Unterricht im "sen, Schreiben, Rechnen und den Geschäfts-Aufsätzen wird immer-Nachmittags von 1 bis Z Uhr, und der aus der Religionslehre von 3 bis 4 Uhr ertheilet werden, worauf man die Jugend zu dem öffentlichen Gottcsdienste m der Dom-kirchc führen wird. , . ' , Um kein Mittel zu unterlassen, die Lehrjungen, diese sonst roh heranwachsende Classe von Menschen, zu guten und ordentlichen Handwerkern zu bilden, werden die ärmsten derselben mit Federn, Tinte, Papier und Büchern durch die wohlthatige Fürsorge des löbl. k. k. Stadt, Magissrates versorget werden, und am Endc des Schuljahres wird man den steißigsten,und gesittetsten unter denselben Schulprämien verschaffen; auch wird gesorgt werden, daß man von Schulfreunden Sparcassebüchelchen für sie aufbringe, indem dieErfahrUng lehret, daß durch diese Veranstaltung schon manches Gute bisher crzweckt worden ist. Alle jene Aeltern, Vormünder und Lchrherren, welchen die zur Sonntagsschule geeignete Jugend anvertrauet lst, so wie auch alle jene Grellen, Werkfuh-rer, oder Andere, welche die zweyte Abtheilung der Sonntagsschule, odcr die Ge-werbs-Industrieschule, worin die nützlichsten Kenntnisse für manche Handwerke erlernet werden können, besuchen wollen, haben sich heut über acht Tage, Sonntags den iI Nachmittags, zwischen 2 und 4 Uhr in der Kanzley der k. k. Mu- 2393 sterhauptfchule zur Einschreibung, welche vom Herrn Bürgermeister selbst vorgenommen werden wird/ gehörig anzumelden. Vom bischöflichen Konsistorium. Laibach den 22.Octobcr 1626 3- i3o5. L»cita t?7 n s-A n kündigung. Nr. Y67. (2) Von der f. k. Tabak- und tz5tampelgefallcn-Admmissration zu kaibach imKönig-relch ^jllyrlen wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß bey ihr im Amtsge-baude auf dem^chulplatze Nr. 297 lm zweyten Stocke, den ic>. November 162Z Vormittag um 10 Uhr die Llcitatlon zur Lieferung des, für das hierortige k. k. tzdtampelamt auf ein Jahr, nähmlich vom 1. November 1825 bls Ende October 1826 erforderlichen mittelfeinen Kanzleypapiers ,.,on Dreyzchnhundert zehn Ricßen, welche «n zwölf monathlichen gleichen Naten lranoo Laibach geliefert werden müssen, mit Vorbehalt der höheren Natification abgehalten werden wird. Wozu die Lieferungslustlgcn mit dem Beysatze vorgeladen werden, daß der Bestblether gehalten sey, eme Caution mtt 10 Pcto. von der gan;en ^cferungs-summe, entweder bar in M. M., oder in öffentlichen Staatsobliganonen nachdem fur Gefalls-Caunonen bestimmten Eurswerthe, oder mittelst Bcvbrmguna eine,, auf den5autlonsbetrag 'n Eonventlonsmünze ausgefertigten, pragmaticalisch versicherten Cautlonsurkunde zu leisten. ^ > ^ , ^ u "v Hiebey wird noch erinnert, daß sich über die Fähigkeit der EauUonsleistuna vor der Llcttatwn bey der Eommiss.on legal ausgewiesen werden müsse, und daß nachträgliche Offerle der bestehenden Vorfchn-ft gemäß nicht angenommen werden dürfen. Uebr,igcns können die Contraetsbedingmsse, so wie das tneßfassiqe Papiermu, ster zu den gewöhnlichen Amtsstunden bey der Aommlstranon eingesehen werden. Lalbach am 25. October 1825. Vermischte Verlautbarungen. ^ "" Z. 1297. Pränumerations-Anzeige. l5) Neu der t. f. OberpostamtS > Zeit. Oxp. in Laibach/ dann deo allen resp ct. Postamlern dcs In. und Auslandes, wird vom ,. October bis Ende December >L25 mit l fi. 55 kr., und vom i. Jänner fortlaufend hl.Ubj^hriq mit 3 fl. »o tc. Eonv. Münze Prä. numeration angenommen aul die Zeitschrift: Jagd- und Forst-Neuigkeiten herausgegeben von '<-. ^ , F. G. R i e t scb. ^ene Herren Pranumeranten, wclche diese Zeitschrift unter eigenem Cou-vert zu beziehen wünschen, zahlen nebst dem oben festgesetzten Preis, halbjahrm 20 kr. 3. M. ^ , / » Mlt ersten October d.I. erscheint die erste, dann fortlaufend jede Woche eine Nummer, welcher, so wie sich Stoff hiezu findet, eine Beylage oder Abblldun> gcn verschiedener für den Waid, und Forstmann interessanter Gegenstände lugegeben wird. ' Beytrage ;u diesen Blattern werden unter Addrcsse der Redaction der Pca-gcr Zettschnft für Jagd« und Forstfreunde, eingesendet. ........ — 2Z99 — WW^^^^^M Z. 1282. ' .^^^M^('i) Anzeige der ersten zur Ziehung kommenden Lotterie der beyden Häuser am Graben Nr. 1122 und 112Z, bey welcher für den Haupttreffer die Summe von 2rn.fi. Zuoocw, oder fi. W. W< 7600^0 als Ablösung angebothen wird. Am 17. November dieses Jahres wird die erste Ziebung dieser ^.ottcne bestimmt und unabänderlich, in dem Saale der Nied. Oest. Herren Stande, unter Aufsicht der Abgeordnelen der hochlöbl. k. k< Hofkammer und oer k. k. Lottodirectio n vorgenommen. Die so ansehnlichen Gewinnste dieser ersten Ziehung, welche dem Gesammt- Gewinnstbetrag mehrerer anderer Lotterien gleichkommen, ia manche der frühern mit Einschluß der Haupttreffer übersteigen , bestehen m der so bedeutenden Summe von 299002 ft. 5 kr. W. W., nähmlich 1 Treffer zu .... W. W. fl. 50000 1 do. - . . . . „ ^, 10000 1 do. - . . . . „ „ 5000 ^ do. ? 1000 st. . . n „ /i000 5 do. - 500 « > . . „ „ 2500 ^c> do. - > 200 „ . . ^,7, 200a 10 do. - i"0 „ . . « „ 1000 2c> do. - 5o„ . . „ « 1000 ^^^^1000 do. - 20, . . „ ,, 20000 1 Treffer zu . iQooSt.Duc.W.W.fl. 11260 —kr. ' 1 do. - . 300 „ « " „ 33/5 — „ ^ do. - . 200 » « ,, « 225o — „ 5 do. - 100, 5o0 „ ^ „ ,. 5625 — „ ^ do. - 50, 500 « ,, , „ 5625 — « 12 do. - 20, 2/»0 „ « " « 2700 --- „ 25 do. - 1l), 250 „ ^ „ „ 2812 30^ ä5 do. - 5, 225 „ « « „ 25Z1 i5 „ ^00 do. - 2, 800 ^ « „ « 9000 -- « 95o0 do. - ilsSouveraind'or, _________^______ 9500 i^Souver.W.W.fi.,53,^33 20 » ^?^____^^^ W.W.fi. _____203502 5 kr. "^ WW.fl. ^ 299002 5kl. i't«^- Treffer,.- W. W. fl. 299002 5 kr.. Die zweyte oder Hau ptzieh^u ng sammt der Prämien-Ziehung, welche am ä.Iännerk.I. bestimmt und unabänderlich, vorgenommen wird, enthält eine Gewinnst-Masse von 671000 fi. W.W., nähmlich 2.Treffer die zwey, Häuser, Nro., 1122 und 1123, oder 300,000 fi, C.M. d. i.. W.W.fl.. 750000 1 Treffer zu,.. °. .. .. « ,, 20000. 1 do.. - «. . . .. « « 10000 1 d0. - . » « . », « 5000 6 do. -loaofi.. . . ^ „ 6000 10 do.. - 500 „ .. .. ^ ^ 5000 10 do.. ' 200 „ . . ^ ^ 2000 00 do. - 100 „ . . w « 3<700 40 do.. - 50 „. .. ^, ^. 2000 ______2^00 do., - 20 „ ., «. n « ^8000 2S20. W.W.fi.. " 851000 —kr. ^_______20 d0. -.1000 «, ,. «. «^ «. 20000 —tt. 13572 Gewinnste. W. WlsiT 1,170002 5kr7 Demgemäß biethen die beyden Haupt- sammt der Prämienziehung einen Gewinnstbetrag von Einer^Milli0n.Einma hlhundert Sie-oenzig Tausend zwey Gulden 5 kr. W^W. dar; ein so außerordentlich bedeutender Betrag,, daß derselbe bisher noch von keiner andern Lotterie mit alleiniger Ausnahme jener des Wienerthea-ters, erreicht wurde, und die reelen unbestreitbaren Vortheile hinlänglich beweist/.welche.dieses Spiel denverehrlichen Theilnehmenden verbeißt, daher auch bey diesem jede weitere Auseinandersetzung vollkommen über-fiüßig erscheint, nachdem, die,Sache hinlänglich für sich selbst spricht, und man hier mit einer Einlage von l5fi.W.W. auf eine Gewinnstmaisamite spielt, die derjenigen mehrerer anderer Lotterien zusammen genommen gleich kommt. Bey Abnahme von 10 Losen erhältnran das eilfte 5^5. Wien den i5. October. 1825^ Dl,.C oith's Söhne Das verehrliche Publicum wird hiermit verständiget^, daß bey mir Unterzeichneten bey Abnahme und Bezahlung von 10 Stück Losen zu 6 fl. Conv.Münze obiger beliebten Ausspielung>> noch rothe Gratis-Gewinnstlose zu haben sind. Laibach den 24. October ^825. Ioh. Ev. Wutscher.