EINZELPREIS: wocbent«^ IMwittif-Soeelii !• iPi IS iS Warbuigtr Btuutio Amtliches Organ des Vwlag gnd Schhttlellunff: Marburg a. d. Uriu, Badgaise Nr, % Pernruli 25-c< 2M0, 25-(iÖ. — Ab 18 Oh* (ö Uhr abertdt) ist düe i:>chrittte}tiift|f nur au) Hefnrui Nf. 2S'07 erreichbar. ühverlangta Zuschriften werden nicht rückgesandt- — Bfi Anfrage» Rückporto beilegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.603. Steirischen Heimatbundet erscheint wOchenthch aechsmil als Morgenzeitung (mil Ausnahme der üönn* n. Feiertage) Bezuj^sp'eis (im voraus xahlbar) monatlich RAI 3.10 einächl. Zustellgebühr; bei Lieferung im Streifband zuzüglich Porto; bei Abholen in der üi* schäftsstelle RM 2.—. — Anzeigen- und Betugflbestellungcn ja der Verwaltung. Otr 322 Titan&ttrd a. 0. Drau, 0itiino64), n. iDt^tnidtr 1941 81.3aiyrgong Um das Schicksal der ganzen Welt Sondvrtagung d«i )a|MMiitch«A R*ichtt«fl«s — UnerschUtttrlkh« SiegMiuv«rsicht Botschaft des Tenno lriilSning«ii dm MlMlM«t|Hatld*nl*li tind dM Auis«nHiln!tt«ti Tokio, 16. Dezember. Dir MmiüscIm Reloftstax* dtr am MMHac tü thmr Sondcrtagttns tusam-Bian|ttr#ltii lArar, Um wlclitiia BtsehMlise Uber (Ha rUh^Mnic des KHaxcs Im Pa-sHIk Iii faatan, vartamiiiflta sicli am Dianstaic zu elfter lelerlteheti Sitzung. Der Tafiild aNeMen persönlich — Mi der Uniform def jafuMscIien Ai-mee —. um die Eröffnung VOrmifMimen taid eine Boiscfiaft zu varleaeii. Dann nahmen Mlnister-prlsldem Td)o tftid AUBenmlnlster Tofco diis Wört zu bedetttsamen Erklähinxta ibar dait Yarteldlicuniislirleg Japans gegen die Imfierlalstlschen PHttokratien. tfM AiMillti MHl loglaiaxiiiii Krkp pnrmm Der Tenno stellte th sehtet- Botsobalt last, es sei sein Wüttscit, elHe ffeuord-nurik In Ostasleti zii schaffen. »Aber Eng-lAtkl und Amerika haben versucht, diese MIsskNi JaiKMift tu verMuderrt. Htordiifch wurde Japan zum Krtege gezwllHK#n. Ich bedaiire dit ealeiOMd^Nlluli, alMr andererseits bin Ich glücklich, featalallefi au können, daB sich die Zusammenarbeit mH dln b#lf#urtd#telt, um das genannte Ziel durch diplomatische Ver-handlMen zu erreichen. Die USA aber haben Japans Geduld und Zurflcltbaltung für Scnwlche gehalten» Sie haben es nicht allein abgelehnt, auf Japans gerechte Argumente zu hören, sondern darUber hinaus Ihre ursprUngt^hen Vor-^hlMge zurückgezogen und Im Einvernehmen mit QroBbrHannlen Japan neue anmaßende Vorschläil^e üf)errelcht. nie Einzelheiten der USA-Vorsciiläge wnrd^ von selten der Regierung bereits der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht Drei Punkte des afnerikanischen Vorschlages. die Japan auf keinen Palj annehmen konnte, waren die folgenden; 1. Zurik:kziehung aller Japaoischeu Armee-, See- und Luftstreltkriifte und der Polizelkräfte aus China und ^ aus Französisch-Itidochlna. 2. Die Unterstützung — mititilrischer. polltisclier und wirtscliaftlicher Art — sollte jeder Regierung oder jedem Regime in China entzogen werden, nur nicht dem Tschungklng-Regime. Es wurde ferner eine Zusage verlan^jt, daß kein mtt einer dritten Macht bereits abgeschlossenes Abkommen in einer Weise ausgelegt würde, die die Schaffung und Rfhaltung des Friedens im gesamten Pazlflk-Rauni beeinträchtigen wUrde. Mit anderen Worten, die Vereinigten Staaten forderten, .hpan soMe seine gesamten Streit-kräfle aus China und FranzÖsisch-lndochiiia zurückziehen, die Nanking-Regierung fallen lassen und den Dreimächtepakt kütidtgen. Es wurde also klar, daß die Vereinigten Staaten durch den Abbruch der Wirt-schaftj»beriehungen und durch die militärische Einschüchterung Japan herausfordern und auf die Knie zwingen wollten. Hätte Japan die amerikanischen Forderungen angenommen, so wären gestsllt worden. Darüber hinaus wäre das Vertrauen zu Japan verforengcgan-gen. wenn es sich herbeigelassen hätte, sein den Verbündeten gegebenes Wo. t für die Mitarbeit bei der Wiederaufrichtung des Weltfriedens zu brechen. Derartiges war für Japan unter keinen Umständen tragbar. Als die Dinge diesen Verlauf nahmen, blieb fUr Japan trotz seines glühenden Frledens^unschcs kein anderer Weg ollent als die Waffen zu erheben, um sein Prestige und sein Bestehen zu sichern, nies Ist der nrund für die Ausgabe des Erlasses des Tennos vom 8. Dezember, mit dem den Vereltiigten Staaien von Amerika und dem britischen Empire der Krieg erklärt t^urde. ARlüilMitaclw BlBknisyngsIrml iricM iiuamMN Sogleich nach Eröffnung der Feindseligkeiten unter dem Bel^l des tennos haben tapfere Offiziere und Mannschaften unserer Sireltkräfte in weniger als zehn Tagen die lelndUchen Schlüsselstellungen schnell durchbrochen. Die Hauptmacht der USA-Flotte, die Ihre Basis In IIa wall hat, Ist vernichtet; die Hauptmacht der britischen Fernost-Flotte ist zerschmettert; die Einkreisungsfront gegen Japan, deren Stärke vom Feind übertrieben wurde und der um Japan einzuschüchtern, breiteste Pu-bMzftät verliehen wurde, Ist an verschiedensten Stellen bereits angeschlagen. Die antilapanlsche Einkreisungsfront befindet durch nicht allein die an«esfKuinten .... strengungen Japans vieler Jahre zur Sta- i "i ":-------- biiisierung des größeren Ostasiens zu-iv W*®" Wege zum nichte gemacht, sondern es wäre dadurch Zusammenbruch. Diese groiJen militäri-auch die Existenz Japans direkt In Frage' (Fortsetzung auf Seite 3) iitinMliiHiHiifiiiiiiftitniiiiifHifmifimniiiiHifliiiiHiiiHHtiiiiiiiiiiiniiiminrniiniiiiiiiiiininfniiiiiniiniiiiiininHtiiiiiiiiiiiiiiiiii^ laiHier an! Bonn» gelandet ^ Dezember 1 Die Landung erfolgte in den frühesten Das kaiierUcfie Hauptquartier gab am Morgenstunden trotz starken Sturmes t R Ii deuts^er angesichs des Feindes. Angaben über zeit) J^kannt, daß die Japaner auf Bri-! den Ort der Landung wurden vom tisch-Bomco erfolgreich gelandet sind. 1 Hauptquartier noch nicSt gemacht. BnillsclMr Rückzog in Redah Stadt Mild FluMilati Victoria In SUdbarma garMumt Bangkok, 10. Dezember Aus Singapur wird atn Dienstag ein weiterer Rückzug der Briten Im Gebiet der Provhiz Ki^ah (ungefähr In der Mitte der Malayischen Halbinsel), gemeldet, wo die Kämpfe als »verwirrt« bt' schrieben werden. Engliscfierseits wird femer ein heftiger Luftangriff auf Ipoh an der Eisenbahnlinie nach Singapur zugegeben. Gleichzeitig wird aus Rangun die vollständige Evakuierung der Bevölkerung und der Garnison der Stadt sowie des Phigplatzes Victoria, am südlichsten Punkt von Burma, gemeldet. Die Westküste Malavas enviclit Singapur itilt d«n Straltt Saltlamantt vom Fattland •bgarlegalt Schanghai, 16. Dezember Einer Meldung aus Singapur zufolge sind schwere Kämpfe Irtt Kedah-Oebiet ah der Westküste der Malayischen Halbinsel im Gange. In hiesigen Japanischen Militärkreisen wird dies« Meldung als Bewelis dafür gedeutet, daß den Japani- schen Truppen, die Anfang letzter Woche an verschiedenen Stellen der Ostküste der Malayischen Halbinsel gelandet sind, der Durchmarsch bfs an die Westküste gelungen ist, womit die Straits Setti^ents mit Singapur abgeriegelt sein würden. aoir llem rä mit rreichen Ende zu bringen. Japans Aufgabe ist es, die Unruhe im größeren Ostasien zu beseitigen und die USA und das Britische Empire, diCvSe rnächtigen Gegner, niederzuringen. Wir sind auf einen langen Krieg vorbereitet. Wir müssen uns stets vor Augen halten, daß unser Land später noch vielen Schwierigkeiten zu begegnen haben wird. Daher müssen wir uns bestreben, die glänzenden Siege zu Kriegsbeginn durch verstärkte Anstrengungen zur Vernichtung der feindlichen Streitkräfte fortzusetzen und gleichzeitig edn großes Aufbauwerk in Angriff »u nehmen, indem wir verschiedene Gebiete im Süden, die sich neuerdings unserer Aufgabe amge-5!chlossen haben, in die Struktur eingliedern. Der eigentliche Krieg muß erst noch ausgefochten werden. Wir, das Volk, .wllten uns nicht niederdrücken lassen. Wir müssen uns gegenseitig helfen und uns vor bösen, von außen kommenden Einflüsterungen hüten. Ich wünsche, hier Mandschukuo und Chhia meine besondere Würdigung auszusprechen, zu denen Japan untrennbare und immer herzlichere Beziehungen unterhält. Diese beiden Verbündeten haben seit Beginn des Krieges unserem Land auf das Verschiedenste ihre Mitarbeit zur Verfügung gestellt. Es ist auch ein Grund besonderer Genugtuung, daß Japan vor einiger Zeit ein Übereinkommen über die gemeinsame Verteidigung mit Französisch-Indochina abgeschlossen und auch eine Übereinstimmung der Ansichten mit Thailand hinsichtlich des Abschlusses eines Schutz- und Trutzbündnisses mit diesem Land erzielt hat. Japans Vorgehen in den südlichen Gebieten hat kein anderes Ziel, als die tyrannische Politik der USA und des bri- tischen Empire zu beenden, allen Gebieten des größeren Ostasiens ihre ursprüngliche Art und Form wiederzugeben und ein Aufbauwerk großen Stiles in Angriff zu nehmen. Wir hoffen fest, daß die mehrere hundert Millionen zählenden Völker des größeren Ostaslens die wahren Absichten Japans verstehen und ohne unriötige WUerstände, vielmehr als unsere Partner, an der Auifgabe der Errichtung der groß-ostasiatischen Wohlstandssphäre teilhaben werden. Es ist sehr bedauerlich, daß das Tschungking-Regime auch gegenwärtig immer noch seinen Widerstand fortsetzt. Sollte es darauf bestehen, auch in Zukunft weiter Widerstand entgegenzusetzen, so wird Japan seinen Druck gegen Tschungking nicht im geringsten vernrindem. Es ist jedoch eine Tatsache, daß die Urquelle seiner Widerstandskraft jetzt dem yoUk<^menen Zusammenbruch nahe ist. Die Beilegung der Störungen und der Un-ruhe in China ist, davon bin ich überzeugt, nicht mehr sehr ferne. Es ist ein Grund jmsenseitifKer Gemf-tuun«, daB unsere.VerbMiideten. Deutschland und Italien, sofort nach der japanischen Kriecserfclirung ebenfalls hi den Krfex eingetreten sind und daB sie zusammen mit Japan Ihre unbeufsame Entschlossenheit veri(ttnd«t haben, alle geeigneten Mittel einzusetzen und niemals die Waffen niederzidegen, bfe der Sieg über den xemeinsamen Feind des Weltfriedens errungen Ist. Sie shid auch mit .fpiran darin fibereingelcomnien, daB kein Waffeifstnvstand od^ Frieden weder mK den Vereinlilee Staaten noch mk dem brkischen Empire oiun voHstindife Übereinstimmung zwischen den dräl Lindern gescliiossen wird, daß sie in Zukunft noch enger mit dem Ziele der Verwirklichung ekier gerechten Neuordnung zusammenarlielten werden, so daB sich |etzt eine wehere Festigung des Bündnisses zwischen Japan. Deutsdiland und Italien ergeben hat Ich möchte hier die feste Entschlossenheit des Japanischen Reiche» zum Ausdruck bringen, niemals die Waffen niederzulegen, bis nicht die Vereinigten Staaten und dt» brltlsclie Weltreich ntedergeriuigen sind. Ich möchte diese Gelegenheit auch benutzen, um meine herzliche Anerkennung für die begeisterten Beweise vaterländischen Geistes auszusprechen, die unsere Natk>n seit Beginn der Feindseligkeiten erbracht hat.« Me AHmrancii Toiss AuBenmMster Togo bezeidmete dies Bündnis zwischen Japan, Deutschland und Italien als efai Ereignis von ailer-gröBter geschicAtÜclier Bedeutung. Es könne nicht der geringste Zweifel daran bestehen, daB die Zusammenarbeit zwischen den drei Staaten vom höchsten Erfolg gekrönt sein werde. Als besonders erfreulich müsse angesehen werden, daB auch andere befreundete Nationen Europas sich den drei Mächten angeschlossen htttten zum Kampf gegen den gemeinsamen Feind. Der Krieg werde hi engster Zusammenarbek mit Deutschland und Italien sowie den anderen Ver-bllndeten bis zum Endsiege geWhrt werden, nicht allein um die Gerechtigkeit durchzusetzen, sondern vor allem auch um ekie neue Ordnung zu schaffen und damit einen dauerhaften Weltfrieta si-cherzttsteNen, der durch die Machen-sdmften Englands und der USA bteher dauernd gefährdet worden sei. Vom Auscang des gegenwirHfen Krieges, so betonte der AuBemnkdster, hinse nicht nur der Aufstieg oder Niedergang des Japanischen Rei<Äes und Ostasiens ab. sondern das Schldcal der gesamten WeH. Um das groBe Ziel zu erreichen, sei es nötig. Im Innern iedes Opfer auf sich zu nehmen und nach auBen die Bande zwisdien Japan und seinen Ver^ bündeten und den behneundeten Staaten noch eng#r 3911 lciläP^6Sle ntv«nicM sM nttnoMHIvricli. Die zerscblagene PazifikflQtte SfolB«r RMh«iitthalttb«rlclit lapsnltdi«!! MartMminitltB dmm ll«fclistag vor Tokio, 16. Dezember Marineminister Admiral Shimada hielt vor dem Reichstag eine Rede, in der er hauptsächlich die bisherigen Erfolge der japanischen Wehrmacht, vor allem der Kriegsmarine, hervorhob. Es war für Japan entscheidend — so erklärte der Manneminister — in überraschendem Angriff auf allen Fronten die Vorherrschaft zur See und in der Luft herzustellen, was auch gehingen ist. Mit Kriegsausbruch griffen In den frühesten Morgenstunden starke japanische fHotten-einheiten Pearl Harbour an, wo acht Schlachtschiffe und andere schwere Einheiten versammelt waren. Drei schwere Schlachtschiffe wurden versenkt, vier weitere schwer beschttdigt. Desgleichen wurden vier Kreuzer schwer beschädigt. Außerdem wurde wahrscheinlich bei Honolulu ein Fhigzeugträger versenkt. Hiennit, so erklärte Shimada, ist die Kampfkraft der Pazifikflotte zerschlagen. iiiiiiiwiwifwtiiwimitHtinfmiHHiiiHintiiiiMiiiiiiniiiiiniitiiiiniiiiiHiitiiiiiiiiiiiiiiitHiiimiiniiiiiHfiiimnfiwHiffliftimiHWiliiHiiiHHW Britenicreuzer versenict Doutfchos Tauchboot vor Akxandrlon orlolgroich Teile des Gegners. Hierl)ei wurden mehrere Hundert Gefangene, darunter ein Brigadegeneral» eingebracht und eine größere Anzanl Panzer und Geschütze erbeutet oder vernichtet Deutsche Kampfflugzeuge warfen Kaianlagen des Hafens von Tobnik in Brand. Weitere Angriffe richteten sich gegen den wichtigen Bahnemipunkt Abu Schaidan in Nordägypten. Ein Unterseeboot unter Führung von Kapitänleutnant Paulssen griff im östli-4,^ ... ^ , MA MM 4. chen Mittelmeer vor Alexandrien einen ■ ,* u S schwer britischen Kreuzerverband an und ver- getro^n. im hohen NordCTbe eK.cn Sturz- jurch Torpedofrelfer einen Kreu- kampHlugzeuge Elsenbahnilelc der Mur- „r, der nach gewalllKer Explosion In der Fuhrerhauptquartier, 16. Dezember Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: , Bei örtlichen Kampfhandlungen an mehreren At>8chnitten der Ostfront erlitt der Feind auch gestern hohe Verluste. Die Luftwaffe bombardierte Ziele bei Sewastopol und im Raum um Woroschllow- frad und griff mit starken Kampf- und turzkamp^erbänden in die Erdkämpfe ein. Im Wolchowgeblet sowie auf der Eis-Straße des Ladoga-Sees wurde der feind- manstrecke, Flakbatterien und Baracken lager der Sowjets mit Bomben. In Nordafrika kam es im Raum westlich Tobruk erneut zu schweren Abwehrkämpfen. Im Gegenangriff zerschlugen die deutsch-italienischen Truppen starke Mitte durchbrach und Innerhalb weniger Minuten unterging. Bei Einflügen schwacher britischer I.uftstreitkräfte in die Deutsche Bucht und die besetzten Westgebiete verk>r der »n Feind ein Bombenflugzettg. Bei gleichzeitigen Angriffen auf die Inseln Wake, Midway und Guam wurden zahlreiche Flugzeuge zerstört und ein Minenboot versenkt. Durch diese Operationen sind alle strategischen Verbindungen zwischen Hawaii und Ostasien unterbrochen worden. Am 10. Dezember iiegann die Landung auf Guam, das am 12. Dezember vollkommen besetzt war. Hierbei wurde ein Tanker erbeutet und es ist ziemlich sicher, daß bei Palau ein USA-U-Boot versenkt wurde. Shimada sprach sodann über die Operationen bei und auf Malaya und sagte, daß zu gleicher Zeit großzügige LandT^ und Luftoperationen im Südwestpazifik erfolgreich durchgeführt wurden. Am 8. Dezember morgen konnten starke Armeeeinheiten ohne Verluste auf Britisch-Ma-laya gelandet werden, während Flugzeuge bereits in der Nacht in und um Singapur Flugplätze und Kasernen mit größtem Erfolg angegriffen hatten. Ebenfalls am 8. Dezember begannen stärkste Luftangriffe auf Flugplätze der Philippinen, wo sofort 100 Flugzeuge zerstört wurden. In den folgenden Tagen wurden die Angriffe wiederholt und Manila und Cavite stark mitgenommen. Am 10. Dezember erfolgten Landungen in Nordluzon und am 12. Dezember m Süd-luzon. Die gelandeten Truppen sind Im Vormarsch. Mit dem Verlust von einem U-Boot und 228 Flugzeugen ist der größte Teil der USA-Kampfkraft auf den Philippinen bereits gebrochen. Zusammenfassend erklärte der MiTine-minister, daß mithin die ersten Tage ,in jeder Beziehung erfolgreich waren. Am 10. Dezember erlitt die britische Asienflotte schwerste Schläge durch Versenkung des Flaggschiffes ^Pri^ce of Wales« und der »Repulse« sowie eines großen Zerstörers an der Ostküste von Malaya. Druck und Verlac: Mnrburcer Verltis- und Druckerei« i Oe«. m. h. H. — VerlastleltunK; Tcon Baiimiartner.' HauptRchriflleiler: Anton Oerdchtck: all« in Marburi I______fi. _ . ' Zitr Zeit fttr Anreiten die Preisliste vrtm 1. Juni Wl lliltip. Ausfall der 1 iff^rime de« Blatte* hei hMierer I Gewalt oder Bfirleb««tftriim iibt ketni»n Anarriich auf ' Rlickratrltine d*s Nummer .V2 »Autrhui-Ker Zci^unj;« 17. Dezember 1911 Seite 3 Abschied von Reichsminister Kerrl F«i«rlichttr Staatsakt im Marmorsaal d«r Nauen Raichskanxlai Berlin, 16. Dezember Am Dienstag wurde der so plölzlich aus dem Leben geschiedene ReicliMiii-nlMer SA-Obergruppenführer Hanns Kerrl auf dem Waldfrieclhof in Dahlen zur letzten Ruhe gebettet. Zu Ehren des Verstorbenen fand auf Bctehl des Führers im Marmorsaal der Neuen Reichskanzlei 'C'iri feierlicher Staatsakt statt. Zahlrriche führende Männer des nationalsozialistischen Deutschlands, Reichsminister, Reichsleiter, Gauleiter, höchste üfUziere der drei Wehrmachtsteile, Diplomaten der uns befreundeten Mächte, Mitarbeiter, Mitkämpfer und Freunde erwiesen Reichsminister Kerrl durch ihre Anwesenheit bei dem Staatsakt die letzte Iihre. ' Im- Marniorsaal ,der Reichskanzlei, auf Stufen erhöht, vor def rückwärtigen, mit d«£W Hakenkreuz geschmückten Wand, war der Sarg aufgestellt. Die Farben des Reiches deckten rhn. Darauf lag die SA-Mütze, ein Zeugnis dafür, daß der Verstorbene schon in frühester Kampfzeit zu den-Getreuen des Führers gehörte. Mattes Licht der Deckenbeleuchtung und der Schimmer flackender Kerzen, vielarmige Leuchter, • zur Rechten und Linken der Bahre aufgestellt, erhellten den Saal, Ehrenposten aller Gliederungen der Bewegung^ hielten die Ehrenwache. Die SA-Standarte Peine, wo der Verstorbene in den ersten Kampfjahren der Bewegung für- den- Führer Zeugnis ablegte, ein'j StMrmfahiie der SA und eine Fahne des Reicbsarbeitsdienstes hatten neben den Stufen Aufstellun:g genommen. Roicher Blitjuenschmuck und wundervolle Grün-pflanzcn vollendeten die ^würdig-ernste Zier des Raumes, Auf den' Stufen lagen ungezählte Kränze führender Männer des nationalsozialistischen Staates. Kurz.vor 15 Uhr werden die Kränze dc^ Führers und des Reichsniarschalls 'n den Raum getragen. Die Trauergäste habe)} inzwischen Platz genommen. Staats-m^nisten Meißner führt sodann die Angehörigen des Verstorbenen in den Saai. Siu zu grüßet!, erheben sich die Trauergäste. I^urz darnach erscheint Reichsmarschall 'Höring zusatunfen niit' dem Staätssekre-täi*'T!)r. Mlitrs, Er begrüßt die Angehörigen und ntrtmf'al'il^ dtr'Seite der Witwe des Verstorbenen Platz. - ... Die weihevollen Klänge des Vorspiels '/u »Parsivak, vorgetragen ,voni Staats-opefitorchester tiliier ;Leitung von 'Pro-' fessoh HcRcr, erfüllen den Raum. Sodaliii erhebt sich Reichsminister Rust zu Wor.-|en ,der Würdigung und des Gedenkens an 'Rcichsminister' Kerri, dem getreuen' und nimmermüden Kämpfer für die Idee Adolf. Hitlers. Reichsminister Rust führti* u. a. aus;, • ' . . »Wir stehen an der,Bahre eines Kämpfers und Siegers. Darum soll die Stunde des .Ebschieds vom Reichsminister Hanns Kerrl, dessen überraschender Tod uns so lief erschüttert hat, uns, die ihm in» Kampfe nahestanden, und .alle die, die von dem kämpferischen Mut dieses Mannes einen Hauch verspürt haben,, erheben durch einen Blick jluf sein Leben«. - Redner schilderte sodann die Verdienste des Verewigten um den Aufbau der Partei und den Sieg der Bewegung. Er schilderte, wie der Verstorbene als Kreis-leitpr in Peine, als Abgeordneter im preußischen Landtag und später als Landtagspräsident den Boden für den Führer erkämpft hatte. Er erinnerte daran, daß Kerrl nach der Machtübernahme a's preußischer Justizministcr das preußische Erbhofgesetz schuf und auch als Chef der Reichsstelle für Raumordnung ein fruchtbares Arbeitsfeld erhielt. Als Leiter des neugegründeten Rcichsministeriums für kirchliche Angejegenheiten führte er sein Amt. mit jener Verantwortungsfreudigkeit, die den echten Nationalsozialisten kennzeichnet. Daran schließen sich herzliche und sehr persönlich gehaltene Worte des Staatssekretärs Muhs, der dem Minister Lebewohl namens aller Gefolgschaftsmitglie-jjcr iles Reichsministeriums für die kirchlichen Angelegenheiten sagt. . Nun ejhebt sich der • Reichsmai'schall, der bei diesem Staatsakt den Führer vertritt.. Unter den Klängen des L'edes vom guten Kameraden legt er »zu Füßen der Bahre den wunuervollen Kranz des Fiih-rer.s nieder. Der Reichsmarschall tritt zu den Hinterbliebenen, reichi der Witwe und den übrigen Angehörigen die Hand. Inzwischen intoniert das Staatsorchester den Trauermarsch von-Beethoven. Unter seinen Klängen werden zuerst-die Kränze ues Führers und des Reichsmarschalls, sodann der Sarg mit den sterblichen Überresten des Reichsniinisters aus dem Raum getragen. Die Fahnen senken sich zum letzten Mal zum Oruß. Die Hände der Anwesenden-^ enheben sfi?h. Drnußen im Ehrehhöf ist eine Kompanie der Leibstandarte Adolf Hitler zur Trauerparade angetreten. Als aer Sarg im Portal erscheint, präsentiert sie, bis der Sarg, der auf den "Wagen gehoben wird, den Hof verläßt. Zahlreiche Wagen ' mit den Hinterbliebenen und Trauergästen folgen im Trauerkondukt. Auf dem Wilhelniplatz entbieten noch einmal Tau-sentle dem verstorbenjn Reichsminister ihren Gruß, über uie Wilhelmstraße durch das Brandenburger Tor und cfie Ost-W'est-Achse entlang, durcli Cliarlot-tenburg nach Dahlen hin führt der Weg zum Waldfriedhof, wo Reichsminister Hans Kerrl seine letzte Ruhestatt fand. Rbox Dbef die Schlacht von Hawaii Wer Uägl di« Schuld? — Natürlich dl« Fünft« Kolonn«! Berlin, 16. Dezember ' »Eine fünfte Kolonne hat den Japanern j bei ihrem Angriff auf Hawaii geholfen«, j AAit dieser Behauptung versuchte der USA-Marineminister Knox die schweren Verluste der Amerikaner in der Schlacht; von Hawaii zu »erklären«, wie aus Wa- i shington berichtet wird. . Daß Knox nach so vielen Tagen verlegenen Schweigens über die schwere Nie-1 derlage keine bessere Ausrede gefunden ' hat, überrascht sicherlich auch die Ame-1 rikaner selbst. Sie werden mit Recht fra-1 gen, wie es möglich gewesen sei, daß | sich die märchenhafte fünfte Kolonne, vor i deren »Tätigkeit« Roosevelt und seine} Trabanten, darunter in erster Linie der- selbe Herr Knox, bei jeder nur möglichen Gelegenheit ändere Staaten gewarnt haben, um sie gegen die Achsenmächte aufzuhetzen, ausgerechnet auf USA-Gebiet, zu dem doch Hawaii gehört, breit machen konnte. Aulierdem bezifferte Knox nach dem Washingtoner Bericht die Verluste der USA-Flotte an Menschenleben auf 2729 Offiziere und Mannschaften, 656 Offiziere und Mannschaften wurden ferner verwundet. Knox gestand dann noch ein, daß bei dem japanischen Angriff auf Hawaii sechs weitere USA-Schiffe verloren gingen, itnd zwar die Zerstörer »Cassin«, »Downes« und »Shaw«, das Flottenzielschiff »Utah«, Pin früheres Linienschiff, und die beidien Minenleger »Oglala« und »Lark«. Der Anibaa des Relchsganes Rämten Raichsministar Dr* Frick ffOhrt satn n«ms Amt K I a g e n f u r t, 16. Dezember Reichsminister Ür. Frick führte am Dienstag vormittag 10 Uhr Gauleiter Dr. Katner in sein neues Amt als Reichsstatthalter des Reichsgxiues Kärnten ein. Der Minjster wies in seiner Ansprache zunächst dai-auf hin-, daß der neue Gauleiter und Reichsstatthaller fn Kärnten bisher-über'Zwei Jahre das Amt dej; Reichsstatthalters in dem nördlichen Nachbargau Salzburg innegehabt habe und dankte Dr. Rainof ^iir.'ciie verdienstvolle 'Tätigkeit, die dieser dort geleistet habe. Jetzt habe ihn 'der Führer zu einer größeren. Aufgabe-,berufen. Als Sohn, der Kärntner Erde werde er die Lösung der mannigfachen Probleme im Reichsgau Kärnten tatkräftig in Angriff nehmen. Nachdem Reichsminister Dr. Frick Pg. Kutschera a|!j dem Chef der Zivilverwaltung für die besetzten Gebiete Kärntens und Krains sowie als stellvertretenden Gauleiter für seine erfolgreiche Tätigkeit und Regierungspräsident Pawlowski in Klagenfurt ftlr die vertretungsweise Leistung des Anites des Reichsstatthalters gedankt hatte, wandte er sich an Pg. Rainer und umriß In größen Strichen die Aufgaben, die der neue Reichsstatthalter und Gauleiter im Reichsgau Kärnten zu unternehmen haben werae. »Ihre wesentlichste Aufgabe«, so führte Reichsminister Dr. Frick u. a. aus, »wird es sein, die neuen Gebiete Südkärntens und Oberkraiiis restlos einzugliedern und sie zu wertvollen gleichwertigen Teilen Ihres Gaues zu machen. Die Rechtsangleichung der befreiten Gebiete an den alten Gau Kärnten wird besonders sorgfältiger Prüfung bedürfen. Der Verwaltungsaufbau ist mit der Schaffung von drei lebensfähigen Kreisen bereits zu einem gewissen Abschluß gebracht worden. Die äußere Angleichung an das Reich ist schon soweit vorangeschfitten, daß die formelle Eingliederung der besetzten Gebiete in das Reich demnächst erfolgen kann. Nach der Eingliederung wird es Ihre Aufßnbe sein, auf den vorhandenen Gründlagen au-fzubauen und das bisher Erreichte zu vertiefen und mit frischem Leben zu erfüllen. Aber alle diese Aufgaben treten zurück hinter den letzten lindes entscheidenden Fragen ijer völkischen Fjngliederung ih?s Landes südlich der Karawanken. Diese Aufgabe muß stets die Richtschnur Ihres Handelns sein. Denn ohne die Schaffung eines Walles von deutschen Menschen in diesem Lande Raichsstatthaltar Dr. Rainar in in Kiaganlurt ain J und ohne die politische Aktivierung di^-! ser deutsche« Menschen wird jtdes nocii so schtine Verwaltungsgebäude mehr oder minder bald zusammenbrechen. Die völkische Wiedereinverleibung ist erst im Werden. Trotztlem liegt etwas in diesem Lande und in dieser Bevölkerung, was^ sie für Volk und Reich' wertvoW macht. Es ist dieis nicht aHein die' Ähnlichkeit mit deutschen Erscheinungsformen und das. Hinausragen über andere Gebiete in kultureller Hinsicht, über öie einstige Reichszugehörigkeit und die fortwirkenden Formen gemeinsamer Lebens-otdnungen . hinaus ist das slowenisch-windische Volk in Oberkrain rassisch mit dem deutschen Volk eng verbunden. Deutsches Blut ist seit über einem JahrtaMsend in erheblichem Umfang fortlaufend, hjer versickert.« Dumme Lfigen RooseveNs Der Freund Stalins und der Juden sprach über Freiheit Berlin, 16. Dezember. Aus .Anlaß des Jahrestages der Annahme der nordamcrikanischen Erklärung über die Bürgerrechte am 15. Dezember 1791 hielt Roosevelt c'ne lreitet er sich über eine Zeit der nord- amcrikanischen Geschichte, die mit englischer Unterdrückung, Sklaverei und Indianerausrottung noch wesentlich mehr zu tun hatte als mit Menschenrecht. Diese historischen Ergüsse mag er mit sich und seinen Geschichtskundigen abmachen. Wenn er aber das Loblied noroamerikani-scher Freiheit auch auf die Gegenwart t'usdehnt und insbesondere mit frommem Augenaufschlag nach Südamerika hin-überblinzelt^ so kann das Echo nicht ausbleiben. Der brüderliche Freund Stalins, der Bannerträger der Wallstreet, aas hörige Sprachrohr der Juden, muß sich dann an die an Marksteinen so reiche Geschichte aggressiver, dollarimperialisti-scher Politik gegenüber Südamerika erinnern lassen, das von niemand anderen wirtschaftlich und politisch bearoht ist, als von den USA, die Südamerika als strategisches Vorfeld und zukünftiges Eigentum betrachten. WHe heute bereits das aufgeklärte Europa und Asien, erkennt man gewiß^aucli hier den von England übernommenen Reklametrick über Freiheit und Menschenrechte, mit dem Qas satte Empire alle Kriege der letzten hundert Jahre bestritt. Wer denkt hier nicht an die vernichtende .Abrechnung, die der Führer in seiner letzten Rede mit diesem Heuchlertuin hielt und an das Wort von Q'em Friseur mit dem, kahlen Kopf, der ein ,untrügliches Haarwuchsmittel empfiehlt, über cias die ganze Welt gelacht bat. Heute sprechen Tasachen, wie zum Beispiel die USA-Slützpunktpolitik in Südamerika, die durch Dokumente nachgewiesene jahrelange Kriegshetze der Roosevell-Clique, die Besetzung Grönlanos und Islands, die versuchte Einkreisung Japans, der Schießbefehl, die unterstützte Hungerblockade gegen Europa usw., beredter als die verlogenen Reden Roose-vclts über Menschenrechte. Noch beredter aber ist die Sprache der Waffen, aic Fiuropa und der Welt endlich mit dem Sieg der Achsenmächte wahrhafte Freiheit und Gerechtigkeit geben wird. 1k ieUek Tagung des Internationalen Landwirt. schaUsinstituts in Rom, Der ständige Aus-sthuli des Internationalen Landwirtschaftsin-stitiits in Koni trat unter dem Vorsiz von Baron Acerbo zu einer Wintersession zusani-rnen, an der 24 Länder teilnahmen. Der Vorsitzende gab hei Beginn der Sitztmg den Beitritt Kroatiens und der Slowakei zlim In-ter-nationalen landwirtschaftlichen Institut bekannt. Ein kroatisches Freiwilligen-BataiUon für die Ostfront, Der kroatische Staatsführer vlt-abschiedete ;utf dem historischen Markiis-Plat? in Venedig ein kroatisches Fre.iwilüg'en-iJatailloii, das im Rahmen italienischer Ver. bände an der Ostfront kämpfen wird. »Typisch englische Heldentat«. Das norwegische Küstenschiff >Topasvs' (142 brt> wurde am Sonntag mittag etwa fünf Kilometer nördlich von Haugesund von einem englischen Flug/eng durch Bombenwurf versenkt. Das norwegische Telegrammbiiro spricht von einer neuen, typisch englischen j-HcIdentat.^'; hei der sechs norwegische Seeleute hingemordet wurden. Das Schiff befand sich auf friedlicher Küstenfahrt zwischen Stä-Vanaer und Oslo. UdA-Kanonenboot »Tatara«. Das kaiseriiclio Hauptquartier gab am Montag bekannt, dali das ans ersten Kriegstage von den Japanern in Schanghai erhentete USA-Kanönen.boot »Wake« am 13. Dezember von der japanischen kaiserlichen Marine unter dem Namett »Tatara« in Dienst gestallt wurde. »Tatarat ist der Name eines Küstenörles auf Kinschiu USA kauft keinen türkischen Tabak mehr. Aut dem in Izmir eröffneten diesjährigen türkischen Tabakniarkt sind alle nordamen-kanischen Einkäufer aiiSRebliebcn. Offenbar verzichtet man. von seitcn der USA auf den türkischen Markt, da angesichts der Entwicklung im Fernen C>sten keine Tonnage zum Abtransport nach den Vereinigten Staaten mehr zur VertUgnng steht. Indischer NationalistenfüHrer verhaftet. Sä-rat Tschandra Bose wurde am Drtnnerstag-abend in Kalkutta von der britischen Polizei verhaftet.. Seme Verhaftung rief in «Bengalen und ganz Indien große Empörung und Auf rcßung hervor. Sarat Tschandra Bose ist Führer des indischen »Vorwärts-Blockes und Führer der Opposition im bengalischen Provinzparlament. tiber 500 Tofe in der peruanischen Stadt H^araz. Ein Erdrutsch und eine dadtirch ver-ursnchte ÜbersehwemmUng haben in Peru eine verheerende Wirkung gehabt. In der M.iuptsfadt der Provinz Ancacha, Huara/, V örden bereits über 50(1 Tote geborgen, über ■K"K> Personen werden darüber hinaus noch vermißt. Bolschewisten und Geldmächte wollen Deinen Untergang Seh nicht tatenlos zu. wie andere für Deine Zukunft ringen. Opfere bei der Strassensammlung am 20. und 21. Dezember! Seite 4 »Marbui'ÄCr Zeitung« 17. Dezember 1941 NuirijTier 3J3 VOLK und KULTUR tlltlllllllllllllllllllinilllllllllllllllltlMlllllllllllltlllllllillllllllllllllllllMllllllllllllllllllltMlllltlllllillllillllllllllllllllitllllllltlllllllllllllllllllllll Johann Philipp Palm Zu seinem 175. Geburtstag Am 26. August 1806, einem hrutheißen Snnimertag, war Braunau nm Inn 'n üic-berliafter Krregung. Vor dem Salzburgcr Tor der Stnclt, die damals noch Festung iiiul im Besitz der Franzosen war, hatten sich die dreitausend Mann der Garnison im Karree formiert und erwarteten ein incn alles eher denn ungefährlich war. In Bayern waren die Franzosen die Herren, in Münchon saß Marschall Berthicr, in Ansbach Marschall Bernadette und in Nürnberg selbst hatte General Le Fr^re das Oberkommando, Die Einquartierungen in der Stadt verstärkten sich von Gefährt, das von der Post.stallgasse her- Woehe zu Wochc. auch an Ausschreitun- Buchhändlermessen jonctien. Auf dem armseligen Gefährt j zu Leipzig und München hatte Palm den lehnte, ue Hände mit Stricken umschnürt, Uröftten Teil angebracht. Aber mit dem der Buchhändler Juhnnii Philipp Palm aus' " .Nürnberg, den ein französisches Kr-egs-gerlcht erst vor drei Stunden zum Tode verurteilt hafte. Hr hätte statt der drei Stunden noch auf vierundzwanzig An- Firfolg stieg auch die Gefahr, unci Palm konnte es nicht mehr wagen, den Rest der Auflage in st-'iner Buchhandlung zu belassen. In tlunkler Nacht versteckte er ihn in e'nem Brunnenschacht seines Ho- ^pruch gehabt. Aber ninn schien es eilig i fcs. für hatte gut daran getan. Wenige /u haben, und djn Braunauer Bürgers-j später erschien bei Palm ein Herr iraucn, ciie beim Fesiungskommandan'en ! der Geheimpolizei und durchstöberte den .^t. [1'airc kniefällig um Aufschub der Kränzen Laden. Der Verdacht, daß d'e M nrichtung gebeten hatten, wurde der i Schrift von der Winklergasse in Nürnberg Hescheld zutc:!, es licgj strengste Ordre aus ihren Flug ang:tre*en habe, wurde vor, das Urteil soglcich zu vollziehen. i minier stärker, die Spur, die zu Palm r^ie Ordre wurde belolgt. Auf der! führte, immer deutlicher. Es fehlte n'cht Richtstätte hatte Palm noch zu der Volks-1 an Warnungen und guten Ratschlägen, menge sprechen wollen, die ihn nm-i Freunde legten dem Buchhändler nahe, drängte, nicht aus Neugier, sondern aus Nürnberg wenigstens für einige Wochen Mitgefühl und Empörung. Aber die fran /r)s;schen Tambourc standen bereit, um jedes derartige Vorhaben im Lärm der Tromme'ii sofort zu ersticken. Mit ver-lninden:ii Augen kniete F^alni im Sande, die Salve krachte, se'n Leben war verlöscht. E n französischer Kapitän, der der E.KCkution beigewohnt hatte, soll später geäußert liaben, er liebe seinen Beruf und r)egcn, aber er wolle lieber den Abschied c bitten, als sich noch einmal zu solchem unw iird'gen Henker.'^dicnst konimand'eren lassen. Was hatte Palm getan, daß er auf solche We'sc se'n kurzes Leben — er war am IH. Dezember 1768 in der württeni-bergischen Stadt Schorndorf geboren und also noch nicht vierzig Jahre alt — en-«'en mußte? Er hatte eine Flugschrift vcrbre'tet, die ohne Angabe ues Verfassers, dcs Verlsgers und Druckortes er-sch'enen war und den Titel trug ••DciilschlaiRl in se'ner tiefen l'.rn'edri-gmKjA:. In ihr wurde der Übermut Napoleons, d:s >AlleszerniaIniers«, ebenso wie 'r deutsche Kleinmut mit schärfsten Worten gegeißelt. Johann Philipp Palm war Schwabe, hatte in l-'rlangen bei seinem Onkel den Kuchhandel erlernt und war dann nach Xiirnb.rg gekommen und Inhaber der nlten Buchhandlung Stein in der W'nkler-gassc geworden. Die Tochter Anne des iriiheren Besilzers wurde seine Frau, Pie schjnkte ihm drei Kinder, >;Blondhär-I hen« nannte er sie. .\'s im Winter 180(5 i n fremder Herr bei ihm erschien und i'im das .V\anuskript jener Flugschrift t'berreichte. trug er keine Bedenken, sie herauszugeben, obwohl dies Unternjli- zu verlassen, um die Schnüfflernasen von sich abzu'enken. Für entschloß sich, nach Erlangen zu fliehen, das auf preußischem IJoden lag. Dort las er in c'ner Pariser Zeitung, daß man ihn nun ganz offen für den Verbreiter der Flugschrift halte. Also war er vogelfrei. Gle'chzeitig verzehrte ihn aber ein solches Verlangen nach Frau und Kindern, eine solche Unruhe nach Hause, daß er vor dem waghalsigen Schritt, nach Nürnberg heimzukehren, nicht mehr zurückschreckte. H'er versteckte er sich nach einem kurzen Wiedersehen mit den Seinen in der Johann's-vorslad'. Sein Schwager hatte dort ein Gartenhäuschen, und darin verbarg er sich. Wenige Tage später hatten die Spione, die das Haus umlauerten, seine Anwesenheit festgestellt und verhafteten ihn. Nach einem kurzen Verhör bei General Le Frtre. der in Palm vergeblich drang, ihm den Namen des Autors zu verraten, wurde uer Häftling nach Ansbach zu Marschall Bernadotte gebracht. Halb Nürnberg stand auf djn Straßen, manch patriotischer Bürger drückte dem Buch-(länd er noch d'e Hand. In Ansbach befahl Bernadotte, daß Palm nach Braunau zu bringen sei. In Braunau war noch ein zweiter Verhafteter einge'iel'ert worden, t.cr Wein-handler Joseph Schoderer aus Donru Wörth. Der hatte wider Willen den Stein ins Rollen gebracht. Er hatte d e Flugschrift dem Pfarrer in Möttling:n gegeben. und bei diesem war t'in franziisi-scher Offizier einquartiert, der sie zu Gesicht bekam und sich mit ihr zu dem in ()tlinsen kommandierenden General Da-vout begab. Dann ging es rasch von In- stanz zu Instanz weiter bis zu N.ipo'eon, der am 12. Juli eigens eine Militärkom-nrss'on ernannte »zur Untersuchung und Aburteilung des in Deutschla'nd begangenen Verbrechens, Schmähschriften gegen Seine Majestät den Ka ser verbreitet zu haben.« L):r Prozeß war kurz und einfach, so wie nachher bei Andreas Hofer. Wie schon in Nürnberg suchte man Palm auch hier zu bestimmen, den Namen des Verfassers zu nennen. Hätte er es getan, wäre er wahrscheinlich ganz frei davon gekommen, denn sein Verbrechen war, besonders wenn man oen damaligen Buchhandelsbrauch berücksichtigte, kein allzuschwercs. Aber Palm tat es nicht. Er wußte sehr gut, wer aer Verfasser war. Lieber opferte er sein eigenes Leben dem Vater'ande und der Ehre. Lieber ließ er sein Blut verrinnen, als daß er Verrat geübt hätte. Die Stelle in Braunau, wo Johann Philipp Palm eschossen wurde, liegt nur wenige Schritte vom Geburtshaus Adolf Hitlers entfernt. Die deutschen Buchhändler haben oort einen Gedenkstein errichten lassen, und in dem öffentlichen ParJ< bei der Spitalskirche, einem schon längs aufgelassenen Friedhof, in dem Palm begraben worden war, steht unter hohen Platanen d'e Erzfigur des Helden und Märtyrers. Das Grab selbst liegt auf dem stäotischen Friedhof. Hugo G r e i n z „Dealscbland in seiner Helen Brnledriauno" Wer war der Verfa.sser der von Palm verbreiteten Flugschrift? War der Buchhändler Johann I^hilipp l'alm selbst der Verfasser jener Flugschrift, die »Deutschland in seiner tiefen Krniedrigung« betitelt Ist, die er drucken lief], die er verlegt hat und für die er sterben nuilite? Diese Frage ist nach seinem Opfertod immer wieder gestellt worden, aber sie zu bejahen, dafür fehlte jeder Beweis. Spätere Forschungen schrieben die Ur-lieberschait der patriotischen Schrift vor allem zwei anderen Männern zu. zunächst dein Kannneras.sessor Konrad von .lelin aus Ansbach und später dem Frankfurter Bankier Jakob von Willemer. dem l'reunde (ioethes. Nun ist durch langjährige Arbeit des beim Archiv der Stadt Nürnberg tätigen Bibliothekars Dr. Hans Wecker festgestellt worden, dali der \'erfasser dieser Anklagesclirirt gegen Napoleon der Nürnberger Jurist Dr. .loh. G. Leuchs gewesen ist. Dr. Wecker hat das Ergebnis seiner Forschungen soeben in der November-Folge der vom Oberbürgermeister der Stadt der Reichsparteitage herausgegebenen »Nürnberger Schau« veröffentlicht. + Eine Ausstellung steirischer Künstler in Hartberg. Nach den erfreulichen Erfolgen der beiden llerb.st-Ausstellun-geii der Kameradschaft Steirische Künstler in (iraz und Leoben veranstaltet die Kameradschaft nun auch eine Ausstellung steirischer Künstler in Hartberg, die vom 17. bis Dezember stattfindet, gl!::------------- + Verleihung der Goldenen Mozart-niedaille. Die Stiftung Mozarteum hat dem Professor Dr. Schlederniair (Bonn) hl Anerkennung seiner großen Verdienste um die Mozartforschung als Anlaß seines 6vS. Geburtstages als sechstem Träger die Goldene Mozartmedaille verliehen. + Tod des ältesten deutschen Landschaftsmalers. Der Nestor der deutschen Landschaftsmalerei und älteste Bürger Darmstadts, Professor Melnrich Richard Kröh, Ist im 101. Lebensjahr gestorben. Kröh. am 7. Mai 1841 als Sohn des Malers Friedrich Kröh In Dannstadt geboren. wurde im Sommer von seiner Vaterstadt zu seinem 100. Geburtstage mit einer Jubiläums-Ausstellung geehrt. Der Meister war bis zuletzt in seinem Atelier tätig, wo er einen Unfall erlitt, dessen Folgen er erlag. '4- Peter Feddersen gestorben. Der Altmeister der Schleswig-Holsteinischen Künstlerschaft, Professor Dr. h. c. Peler Feddersen, ist im 94. Lebensjahr auf seinem Marschhof bei Niebüll gestorben. Der Künstler ist Ehrendoktor der Kieler Universität und wurde zu seinem 90. Geburt."»-tag vom Führer mit der Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet. Feddersen siedelte sich vor über einem halben Jahrhundert im Kleiseer Koog an. Die eigenartige Welt seiner nordfriesischen Marschheimat, die Seele der Nordsee und des Wattenmeers siiid die Quellen seiner Kunst, aus der vor allem seine Landschaften, daneben Tierstudien und Bildnisse, hervorragen. '+ Salzburger Trachtenspiele in Sofia* Die Salzburger Trachten- und Voll(s-kunstgruppe Tobias Reiser ist nach einer erfolgreichen Gastspielfahrt durch Bulgarien nunmehr in der Hauptstadt Sofia aufgetreten. Sie gab vier Veranstaltungen vor Angehörigen der deutschen und bulgarischen Wehrmacht, vor Sofioter Werktätigen und der allgemeinen Öffentlichkeit^ Außerdem hatte der deutsche Gesandte zu einer Vorführung geladen, zu der fast alle bulgarischen Minister, die Diplomaten der befreundeten und verbündeten Mächte und zahlreiche Persönlichkeiten des Sofioter öffentlichen Lebens erschienen waren. Lieder, Bauerntänze, Jodler und Darbietungen mit alpenländischen Musikinstrumenten wechselten in bunter Folge. Die Gruppe konnte sich für warmen Beifall bedanken. + Der Wiederaufbau der Löweoer Bibfiotheit. Die Wiederauibauarbeiten an der Löwencr Universitätsbibliothek, die beim Rückzug der englischen Truppen am 17. Mal 1040 von enghschen Soldaten in Brand gesetzt und fast völlig ein Raub der Flammen wurde, sind in vollem Gange und schreiten rüstig fort. Auch die Auffüllung der neu^n Bücherei luacht dank der zahlreichen öffentlichen Spenden in Form von Barmitteln und auch an Büchern aller Art gute Fortschritte. Bisher konnten bereits 200.000 neue Bücher aufgebracht werden. Diu Spenden haben den ansehnlichen Betrag, von über einer Million Franken erreicht, von den 900,000 Bänden, die die Univer-.sitat früher zählte, konnten nur 150.00t* vor der englischen Zerstörungswut gerettet werden. 1 DIE GELBEN PERLEN! I EIN ABENTEUERLICHER ROMAN | ülllliltllllMllllI VON HANS RABL im.............. by Verla; Knorr & Mirüi. Mimchen IV'iÜ I (31) Furtsftiiung) • E> ist natürlich nicht genau das. was i.'li mir gcwünsclit hätte, aber ein Mann IM meiner Lage iiiul.1 alles annehmen.' as sich bietet. Jedenfalls bin ich froh, dali ich nicht auf einer dreckigen Prau fahren niulL wie ich dachte, sondern auf einem sauberen Schoner.« ! Herr Takknr antwortete nicht gleich, hami meinte er: »Das habe ich in der Tat nicht gewul.lt. Kapitän. Ichjiätte Ih-, ncn Besseres gewünscht.«' Er blickte wachsam die Bar entlang. Etwas schien ihm zu niihiallen. »Entschuldigen Sie' mich eine Sekunde«, murmelte er und glitt davon, gab dem Mixer flüsternd ein paar Weisungen unJ setzte sich schließ-! lieh in seine Schreibecke. | Ji.n hob sich halb von dem hohen liok-Ker. Als Takk"r zu schreiben begann.' flüsterte er hastig auf Pieter ein: »Du gehst nachher hinaus. Ich wette: in ein Pfsar .Wnuten kdiiimt er aufs Dach mul «startet eine Taube. Ich werd' dafür sor-, ucii. dal.» er keine Zeit hat. ihr nachzuschauen. Du knallst sie ab. Da kannst du 1 mal /e'ven. ob du wirklich so gm triffst.: du immer heluniptesi.« l'icter. ;:e\s ülint. olmc Fracrc r.u irc-• horchen, trank rasch sein Glas aus und fällte unwilrkürlich nach der Pistole. .lan wartete, und dabei versuchte er. logisch seinen spontanen Einfall nachzurechnen. Immer tiefer hatte sich in ihm seit Hetjes spurlosem, geheimnisvollem Ver-.'^chwinden die Überzeugung gefestigt, jene Zeitnngsleute. die das .Mädchen hergeschickt hatten, hätten richtig geraten. Irgendwo in der Banda-See gab es den Schlupfwinkel einer mysteriösen Macht, die sich mit allen Mitteln dagegen wehrte, aufgestöbert zu werden. Diese Macht hatte ihm Betje entführt. Sie hatte Girund dazu: allzu unvorsichtig hatte Betje, gerade in dieser Bar. von ihrer Suche gesprochen. Takkür hatte sie mittels seiner Taubenpost gemeldet imd der (ieheimnisvolle hatte prompt und treffs'cher zugeschlagen. Takkur würde auch diesmal Verschiedenes in Erfahrung bringen und seinem Meister melden — mehr als gut. Wenn indessen jetzt — Jan verschwor sich, dal.l Takkür in diesem Augenblick nichts anderes als diese Meldung schrieb die Taube vernichtet wurde, erfuhr der (ieheimnisvolle nichts voii Jans Auszug, blieb mi-gewarnt. Takknr j'ber war sicher, das Seine getan zu haben, und hatte keinen Anlalj. seine Depesche zu einem unkontrollierbaren Zeitpunkt zu wiederholen. Jan drückte seine Zigarette aus. Er glaubte, gut gerechnet zu haben, vorau*--gesctzt. dal.i Pieter nicht vorbeischoll. Nun fuhren s'r los. morgen schon, in die nimiittclbarc Nähft jtncb Menschen und seiner (iesellen. Es war prachtvoll, dafi Brodle gerade auf Tuku Negoro gesto-üen war. Der malaiische Pirat war genau der richtige Mann, um den Dämon der Schildpads zu vernichten. Jan brauchte nur einen ZusammenstoU zwischen den beiden Gruppen zu provozieren. V\'ahrsclieinlich gab es dabei Tote. Jan zuckte die Achseln. Weder um Tuku Negoros noch um die Leute des (ie-heininisvollen war es schade: wenn sie sich gegenseitig auffralien. um so besser: so sparte man den staatlichen Gewalten Arbeit und Opfer. In diesem Augenblick verliefi Herr Taivkür seine Schreibecke, sagte im Vorübergehen höflich: »Jetzt bin ich gleich wieder zu Ihrer \'erfügung. Kapitän!« und ging hinaus. Jan gab Pieter einen Rippcnstoü. So unauffällig wie möglich schlängelte sich der Steuermann durch die Vordertür aus dem Lokal. Jan wartete zwei Minuten. Dann stieli er einen rauhen Schrei aus, rifi den Hemdkragen auf. packte eine Flasche und schmill sie in den grolien Spiegel. der den Mittelpunkt der Rückwand bildete. Die Scheibe zerklirrte in tausend Scherben. Der Mixer hatte plötzlich einen Revolver in der Hand und fuchtelte hedrolilich. Ein paar Männer warfen sich auf .lan und rissen ihn zu Boden. Im Eifer verletzten sie sich gegenseitig, fluchten und brüllten. Der Mexensabhai wahrte, b's Herr Takknr hereinstürzte, in den tobenden Mcnsclienknäiiel fuhr und Jaii. einigermaücu angeschlagen. ans Licht förderte. »Man überfällt Sic. Kapitihi. in meinem Mause?« rief Herr Takknr wütend. »Ich werde alle diese Burschen —« Während der Mi.xer hastig auf seinen Chef einredete, strich sich .lan unsicher über die Stirn. Herrn Takkür eine Komödie vorzumimen, wäre schwierig gewesen; jetzt indessen brauchte er nicht zu spielen: sein Schädel dröhnte wirklich, verschiedene Körperstellen schmerzten empfindlich. ^>lch weifi nicht —«, stammelte er blaf.l. »Ich weift wahrhaftig nicht —« Herr Takk"r betrachtete ihn teilnehmend. »Ich kenne das. Kapitän. Sie sahen irgend etwas im Spiegel, wie? Böse Erinnerung an den Schiffbruch oder dergleichen Die Nerven wcifler Männer vertragen in unseren Zonen keine übergroßen Belastungen. Nun. Ihr Freund wird Sie nach Hanse schaffen, und der kleine Trip mit Brodie. Ruhe, Seeluft, eine schöne Frau — das wird Sie wiederherstellen. Er wandte sich leiser zu Pieter Lens, der fast gleichzeitig mit ihm wieder im Lokal aufgetaucht war und mit verständnislosem Grimm der Szene folgte. »Koimlen Sie das niclit verhindern? Wie unangenehm! Wußten Sie nicht, daß van der Stappen —?« Pieter zuckte die Achseln. »Natürlich wußte ich*, knurrte er. «aber konnte ic'i ahnen, daß er losgeht, kaum daß ich zur Tür hinaus bin?« ^ Nummer .^2? »MarTiurger ZeKunjr* 17. Dezember 1941 Seite 5 AUS STADT UND LAND Eitolgreiche Arbeit in der lugenderziehnng Große Kreisappclle der gesamten Erzieherschaft In den Kreisen Pettau und CilH Mn Ophr Hr im Sic|! Am Itommenden Samstag und Sonntag ruft das Kriegswinteriiilfswerk des deutschen Volkes abermals die Untersteirer zu einem Opfer auf und wir sind gewiß, daß auch diese beiden Tage wieder ein Bekenntnis der gebefreudigen Heimat sein werden. Unsere Soldaten kämpfen in den Un-hilclen der Weite des europäischen Ostens, in den Schneefeldern des hohen Nordens, in den Sandwüsten Nordafrikas und auf den weiten Meeren für das Reich und seine Zukunft. Wir In der Heimat setzen uns für ein gesundes Volk ein. das die Aufgaben nach dem Sieg unserer Waffen kraftvoll übernehmen kann. Der deutsche Mensch sagt ja zu diesen Aufgaben, die ihm das Leben stellt und in weit größerer Zahl noch in der Zukunft stellen wird. Mit allen Deutschen im Reich steht auch der Untersteirer voll und ganz auf dem Platz, der ihm nach der Befreiung seiner Heimat zugewiesen wurde und den er nun einzunehmen hat auf Gedeih und Verderb. Sein Wille, mit d^m ganzen deutschen Volk den Weg des Schicksals für alle Zeiten zu gehen, ist hart, sein Herz aber fühlt die besondere Aufgabe, die ihm in der Heimat er-• wachsen ist: die Befreiung dieses deut-•schen Vaterlandes, von dem er ein unzertrennliches Glied ist. von sozialer Not und die Sicherung der Gesundheit, insbesondere unser Mütter und der heranwachsenden Generation. ^ Heute weiß jeder Untersteirer, daß der ^>trag dieser Reichsstraßensanunlungen Abertausenden von Volksgenossen auf irgendeine Weise hilft, irgendeine Not nimmt. So fahren erwerbstätige Mütter /u einer dringend notwendigen Erholung, Hunderttausende von Kindern auf das Land, Wöchnerinnen erhalten eine Hilfe. Kindergärten nehmen die Jugend auf, in den Hilfsstellen für Mutter und Kind und den Mütterberatungsstunden wird verantwortliche Arbeft für die Zukunft des Volkes geleistet. So greifen das Kriegswinterhllfswerk und wir mit unserem Opfer am kommenden Sonntag abermals mit ein in das Leben der gro-Pen sozialen Gemeinschaft des deutschen Volkes mit ihren tausend Segnungen. Für all das geben wir am kommenden Samstag und Sonntag unser Opfer, erwerben die zehn schönen bunten Krei-selfiguren und wissen, daß jede Snende. dir wir in die Büchse werfen, ein Schlag ist gegen unsere Feinde. Ks gilt anch an diesen beiden Tagen der Reichsstraßen-samnilung für die Untersteierniark das Losungswort: Dein Opfer für den Sieg! R. K. 7>(rlangt QOerall Me „•iOiQrburaer Hi mmss^ ms msrn Di« Stunde Von Otto Anthes In einer kleinen Stadt war ein Bürgermeister, der rackerte sich tagsüber redlich ab in seinem Amte, mußte aber trotzdem jeden zweiten Abend in Gesellschaft gehen, weil seine i"rau doch auch etwas vom Leben haben wollte. Er fügte sich um des Friedens willen. Aber wenn es elf Uhr war, stand er allemal auf und sagte: »Komm, Frau, wir wollen nach Hause gehen. Jetzt ist meine Bürgerstunde.« Eines Abends nun erhob sich ein mächtiges Gerede darüber, daß die Stadt zur besseren Beförderung der Schafzucht einen Schäfer anstellen müsse. Und daran schloß sich eine langwierige Erörterung, ob der anzustellende Schäfer auch Bürger werden müsse. Denn die Bürgereigen-schaft mußte damals noch besonders erworben werden. Der Frau Bürgermeisterin, die an diesem Abend mit am Tische saß, war das alles überaus gleichgültig, sie langwellte sich gründlich über das Gespräch und schlief innerlich ein, wenn sie auch nach außen hin die Augen mühsam offen hielt. Darüber entging Ihr der Inhalt des Geredes gänzlich, und sie faßte nur ein Gemengsei von Worten, die ihr träge und schläfrig im Kopfe durcheinander liefen. Als es nun aber elf Uhr schlug und das Gc-schwätz immer noch kein Ende nehmen wollte, stand sie plötzlich auf und sagte: »Komm, Mann, wir wollen nach Hanse liehen. Jetzt ist meine Schäferslunde.« Von da an Iranle sich im Kreise der Bekannten keiner mehr um elf Uhr aufzubrechen. weil sich dann allemal ein Gemurmel und Gekicher erhob und sicherlich ein freches Maul fragte: »Bürger? Oder Schäfer?« Obwohl der Schäfer inzwischen längst Bürger geworden war. Ginse-Soslav hiiiet den Weilmaclits-bralen In Frankreich, Mitte Dexember. Wenn die ganze Kompagnie ihn seit 14 Tagen nur noch »Gänse-Gustav« nennt, so ist das kein Spott-, sondern ein Ehrenname, denn Gustav hat das wertvollste Gut anvertraut bekommen, das es im Augenblick überhaupt in der Kompanie zu verwalten gibt: 24 Gänse, die in wenigen Tagen, schön knusperig gebraten, das Prunkstück auf der Weihnachtsspeisekarte abgeben sollen. Bis dahin aber müssen sie noch etliche Pfund Fett ansetzen. Daß sie diese Aufgabe treu und brav erfüllen, dafür ist Gustav verantwortlich! Gustav nimmt seinen Auftrag so ernst, wie er es verdient. Es hätte niemanden in der Kompanie gegeben, dem man ein so delikates Amt hätte besser anvertrauen können. Wie der Spieß die Kompanie, so hat Gustav die zukünftigen We'hnachtsbraten im Auge. Alle Tage läßt er sie antreten und dann geht es — »Reihe rechts!« — auf den Dorfanger hinaus. Gustav weiß aus eigener Erfahrung, wie appclitanregend so etwas Von der Arbeit des Lehrereinsatzes in i der Untersteiermark wird wenig gesprochen, was jedoch nicht heißen soll, daß auf dem Gebiete des Schulwesens weniger als auf anderen Gebieten geleistet wird. Im Gegenteil, das bisher von der Lehrerschaft Geleistete übersteigt bei weitem jede Vorstellung, die man sich von der Arbeit und der Leitung der Schule macht. Unermüdlich sind die Lehrer am Werke. Sie haben außer dem Unterricht, in der Schule fast täglich noch mehrere' Stunden Sprachkurse zu leiten. j Freitag, den Ii. Dezember fand im Festsaale der Hauptschule in Pettau der Kreisappell der Frzielierschaft des Kreises Pettau statt. Der Schulbeauftragte Erich Brandl begrüßte 180 Erzieher und Erzieherinnen sowie die Amtstriiger der Kreisführung des Steirischen Heimatbundes. Der Appell gewann durch die Anwesenheit des Kreisführers und Politischen Kommissars Fritz Bauer, des Reglerungs- und Schukates Karl Ur-' r a g 2 und des Studlenrates Dr. Schal-b e r g e r besondere Bedeutung. | Dr. Schaiberger fesselte die Zuhörer durch seinen Vortrag über die Bedeutung des Ostens in der deutschen und europäischen Geschichte der Vergangenheit und Gegenwart. Besonders hob der Redner hervor, daß durch die Sendung des Führers das. was tausendjähriger Wunsch und Drang der europäischen Völker war, die ständige Gefahr im Osten zu bannen, jetzt seine Erfüllung findet. Er umriß dabei im besonderen die Aufgaben, die dem deutschen Erzieher Im Rahmen dieser weitschauenden Ostpolitik gestellt sind. Der Kreisführcr und F'olitische Kommissar Fritz Bauer wies auf die Schwierigkeiten hin. die von jedem Erzieher im Landkrciso gemeistert werden müssen. Er betonte, daß es daher umso dankenswerter ist, wenn die Kameraden trot<^ erhöhter Anforderungen vorbildliche Arbeit leisten, wie dies Im Kreise F'ettau der Fall ist. Der Konnnlssar klärte einige grundlegende Fragen, die das Wirtschaftsleben im Kreise betreffen und schloß mit der Feststellung, daß alle Wünsche und Notwendigkeiten vor der wichtigsten Grundforderung, dem endgültigen Siege unserer Waffen, zurücktreten müssen. Schulrat Urragg sprach über den Leh-rermanges und über die bevölkerungspolitische Lage unter Hinweis auf die Aufgabe des Erziehers in bezug auf die Auslese für die Berufswahl. Ferner behandelte er grundlegende Fragen nationalsozialistischer Weltanschauung und die Stellung des Erziehers zli ihnen. Der Schulbeauftragte dankte den Erziehern für die geleistete Arbeit und übergab jedem die vom Amt Schulwesen in der Bundesführung des Steirischen Heimatbundes herausgegebene Schrift »Der Aufbau des Schulwesens in der Untersteierniark«. dem eine Widmungskarte des Bundesführers Steindl beigelegt war. Der Appell wurde durch Musik-vortTäge des Pettauer Lehrer-Streich-nuartettes verschönt, das Werke von Josef Haydn zu Gehör brachte. Der Gruß an den Führer und die Lieder der Nation beschlossen den Krcisappell der Fr-ziehcrschaft Samstag, den 13. Dezember fand auch im I>cutschen Haus in Cilii ein Großappell der Lehrerschaft des Kreises Cilli statt. Die Begrüßungsworte sprach Schulbeauftragter für Cilli-Ost, Robert T rötscher. Es folgten musikalische Darbietungen des Lehrerquartetts, dessen Kön- nen allgemein auffiel. Die Solistin Hedi H i n k e r sang, begleitet von Franz Pratl, einige Lieder, für die herzlich gedankt wurde. Pg. Trötscher erstattete einen zusammenfassenden Leistungsbericht über den umfangreichen Schulaufbau im Kreis Cilli. Besonders verdiente Kameraden, die an schwierigen Posten wortvolle Arbeit leisteten, wurden durch Namensnennung und durch Vorlesung der Anerkennungsschreiben des Gauleiters und des Bundesführers für die Leistungen der Einsatzlehrerschaft geehrt. Abschließend richtete Pg. Trötscher an alle Stellen einen Appell zur Förderung des unterstci-rischen Schulwesens gemäß dem Grundsatz: Die deutsche Schule ist der Garten, in dem Deutschlands Jugend heranwächst. Es folgte ein Vortrag von Prof. Schaiberger aus Graz über das Thema: »Der deutsche Osten als Aufgabe und Verpflichtung'^. Die ausgezeichnete Vortragsweise riß alle Anwesenden zu Beifallskundgebungen hin. Mit der Führereh-rund und den Liedern der Nation wurde der Großappell der Lehrerschaft geschlo«;-sen. Peppo WlDferhal'ers letifer Weg Unter zahlreicher Beteiligung der Marburger Bevölkerung wurde Dienstag, oen 16. Dezember, Peppo W i n t e r h a 1-t e r zu Grabe getragen. An deni Begräbnis nahmen unter anderen Kreisführer K 1 i n g b e r g , Ortsgruppenführer W e-siak sowie eine Abordnung der Wehrmannschaft des Steirischen Heimatbundes teil. Stark vertreten waren ferner auch seine Kameraden vom Sportklub Rapid, seine Musikschüler und Angesteite des Gastgewerbes. Am offenem Grabe sprach Abschiedsworte sein greiser Gyninasial-direktor Dr. T o m i n s c h e k , Rechtsanwalt Dr. Blanke wies mit zünoenden Worten auf die vorbildliche deutsche Einstellung des Verbl chenen h'n, der seinem Volk auch in den schwersten Tagen immer die Treue gehalten hat. Im Sportklub Rapid zäh'te er zu den ältes(cn und hilfsbereitesten Kameraden. Ein Spielmann-zug der Wehrmannscliaft umrahmte wür-Qig die Trauerfeier. Tanzalmml Im Marborger Stadtlheater Wie bereits berichtet, findet heute Mittwoch, 17. Dezember, um 20 Uhr, ein Tanzabend der Staatstänzerin Erna Mo-char und des Solotänzers BoriiN Pilato statt. Das Programm ist sehr reichhaltig und sorgfältig von Pilato, der auch diu Kostüme entworfen hat, zusammengestellt. Die Tänze sinu auf einer Ausdrucksbasis aufgebaut und haben einen dramatischen, lyrischen oder heiteren Inhalt. Eine der erfolgreichsten Darbietungen der beiden Künstler ist »Valse triste von SybcHus, der die letzten Stunden der > Cameliendame« behanüclt. In der Agonie erlebt sie noch einmal die schönsten Stunden ihres Lebens und in dem Tod vermeint sie ihren Geliebten zu sehen. Rachmaninoffs »Prelude« wird von Pilato ausdrucksvoll getanzt werden. Ebensolches Interesse wird der Tanz üer Salome f:nden, den Staatstänzerin Erna Mochar tanzen wird. Er ist eine ihrer Glanznummern, mit der sie in Italien bei den Festspielen in Triest heuer Triumphe fc erte. Einen besonderen Genuß werden die »Spanischen TänzCs^ bieten, die Pilato besonders sorgfältig einstuuiert und auf originellen spanischen Schritten aufgebaut hat. Er lernte während seines Engagements in Par's bei der berühmten spanischen Tänzerin Dolores Moreno echte spanische Tänze aus dem Volk. Außerdem bietet das Programm noch eine Fül'e anderer Tänze nach der Musik von Gluck, Gounod, Brahms, den »Frühlin'Tsstininicn-walzer von Johann Strauß, die y-Faran-do'a«. >'Pastoralc« unu den Zigeunertan/ aus der Oper »Carmen« von Bizet — um nur einige Nummern der Vortragsfolge zu nennen. Nach dem Tanzabend am Mar-burger Stadttheater, uer allen Tanzbe-ge'sierlen sciiöne Stunden bereiten wird, reisen Erna Mochar und Boris Pilato in ihr neues Fngagenient nach Wien. h. a. über 1700 RM opferte PSItscbach .Anläßlich des zweiten Opfersonntags spendete die Ortsgruppe Pöltschach des Stcirischcn I leimatbunclea den schönen Betrag von 1.708,65 RM. Mit diesem Aufkommen wurde das Ergebnis des ersten Opfersonntags in dieser Ortsgruppe weit ülierschritten. — In Lapriach und Stude-nitz fanden in den letzten Tagen zwei sehr gilt besuchte Versammlungen dc^ Steirischen Heimatbundes statt, bei denen Kamerad Gaischek zu aktuellen Fragen Stellung nahm. firosser Dienstappell in Wiitmannsberii üci dem unlängst abgehaltenen gro-ücn Uienstappell der Ortsgruppenführung Wittniannsherg des Steirischen Heiniatbundes. zu dein sämtliclie Anit>-träger und liilfsanitsiräger erschienen waren, j^ab Ort-sgruppenführer Anton Ilabcrle" grundlegende Richtlinien für die gesamte Arbeit im Steirischen llci-matbund im Kriegswinter I94I/4J. Er betonte besonders die politisclie Füii-rungsaufgabe des Blockführer^. der in Frühsport ist! Mit einer langen Gerte «-Gänseliesel in Feldgrau — dirigiert er seine Schar, ud sie gehorcht ihm auf den Wink! Wenn er so, seine Weihnachtsbraten exerzierend, an der zum gleichen Zweck angetretenen Kompanie vorbeizieht, dann schlagen alle Herzen höher. Ein vergnügliches Schmunzeln läuft über die Gesichter der Männer. Sie wissen, daß sie nicht alle das Glück haben werden, über Weihnachten bei den Ihren daheim zu sein. Die Wacht am Kanal muß auch während der Feiertage gehalten werden, und dies doppelt gut, da der Feind vielleicht mit einer verminderten Aufmerksamkeit unserer Truppen an der Küste rechnen könnte. Der Dienst wird über Weihnachten also erhöhte Anforderungen an sie stellen, doch darum werden die freien Stunden, die der Dienst ihnen läßt, um so festlicher begangen werden. Dafür ist der die Festtagsbraten spazierenführende Gänse-Gustav ein lebendiger Beweis. AAan kann es sich leicht an den fünf Fingern ausrechnen, daß der Kompaniechef bei 24 Gänsen jedem der Nichtur-lauber ein rundes Viertel solch eines: sympathischen Vogels als Festmahl zugedacht hat. Das ist — neben all den geheimnisvollen Vorbereitungen, d e sonst noch getroffen wurden — immerhin schon ein ganz handfester Trost dafür, daß man die Weihnachtstagc, diesmal fern von den Lieben daheim, an der normannischen Küste auf der Wacht gegen England verbringen muß Kriegsberichter Martin Hey (PK) I Akekäele j Was ist ein Wunder? f Der bekannte Pr^Dfessor Schanz an der Universität in Breslau hatte im Kolleg über Wunder gesprochen. Am SchlulJ der Vorlesung trat ein Student zu ihm und bat um die Erlaubnis, ihn noch einiges über ein Wunder fragen zu dürfen, da er sich darüber noch nicht genügend klar sei. Es bedürfe noch ehiiger Auskünfte, da er die Ausführungen des Professors nicht vollständig verstanden habe. Der Professor, der die Absicht, ihn zu verulken, sofort durchschaute, sagte dem Studenten, er möge mir in der Vorhalle warten, bis sich alle Anwesenden enl-fenit hätten. Der Student nahm an der ihm angewiesenen Steile seinen Stand und beschäftigte sich in Gedanken damit. wie er den Professor mit seinen Fragen in die größte Verlegenheit bringen könne, als er plötzlich imd ganz unerwartet von rückwärts her eine schallende Ohrfeige erhielt. Hinter ihm stand der Professor und fragte den Studenten in freundlich sanftem i'onc. was er eben gefühlt, ihm Schmerz verursacht habe. »El. das will Ich meinen!« erwiderte der Student wütend. »Nun. sehen Sic. mein l iebere, entgegnete der Professor, -das wäre ein Wunder gewesen, wenn Mo keinen Schmcrz verspürt hätleü.'< Seite 6 »Marburjrer Zeitunff« 17. Dezemher t941 Nummer seinem Block nicht nur Hoheitsträger ist, sondern ihn auch wie ein Vater seine h'amilie zu betreuen hat. Mit groBer Befriedigung konnte der Ürtsgruppenfüh-rer ieststellen, daM sich das Krgehnis des zweiten Opfersonntags gegenüber dem des ersten erliöht hat. Einen be-deutend-en Teil des Appells nahmen die Weisungen für die Errichtung und Führung der Haushaltskartei ein. Der Dienstappcll fand hierauf mit der Füh-rerehrung seinen Abschluß. Von der Kreisslelle Marhnrg des Deutschen Holen Krenzes Am Samstag fanden sich im Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Marburg, das würdig ausgeschmückt war, die Mitglieder der Kreisstelle Marburg des Deutschen Roten Kreuzes zu einer Julfeier zusammen, die einen sinnigen Verlauf nahm. Nach kurzen Begrüliungsworten an die Erschienenen, u-nter ihnen Landesstellenarzt Dr. Bouvier und Oberfeld-führer Landrat Fritz Knaus, durch den Wachführer Tschertsclie, der die dunklen Jahre der Vergangerilieit kurz streifte und das große Ulück unterstTich, nun im befreiten Marburg diese Feier abzuhalten. ergriff Kamerad Hodbot das Wort und zeichnete in klaren Ausfüiirungen den liefen Sinn der deutschen Julfeier als eines schönen deutschen Brauches, der seit Urväter Tagen begangen wurde, in dessen Feuerschein Freiheitsfeuer iej.ich-teten und der gerade in dieser großen Zeit, die uns unseren Führer schenkte, zum Symlwl der Deutschen geworden ist. Der Dank für das Befreiungswerk durch den Führer und die tapfere Wehrmacht, das die Untersteierniark heimführte ins Reich, kann nicht besser abgestattet werden, als daß die Männer und Frauen im Deutschen Roten Kreuz auch in Zukunft getreu ihre Pflicht erfüllen. Nachdem dem W'achführer Tschertsche seitens der Bereitscliaft ein schönes Ue-schenk überreicht war, fand dieser Worte des Dankes an die gesamte männliche Bereitschaft Landesstellenarzt, Primarius Dr. Bou-vier ergriff am Schluß der Feier das Wort, richtete den Appell an die Bereitschaft, auch im kommenden Jahr kameradschaftlich zusammenzustehen und einsatzbereit zu sein im Dienst für den Nächsten. Nach weiteren Ausführungen der Vertreter der Hauptwachen aus Win-dischfeistritz, Seriantz und Jilg, sowie des Verwaltuiigsführers der Marburger Kreisstelle, (liber, fand der Abend einen überaus kameradschaftlichen Ausklang. Mil Colin ROSS in Cilli In diesen Tagen wird im steirisclien Unterland der Colin-RoU-Film »Das neue Asien« gezeigt. Aus diesem Anlaß schreibt uns unser Cillier h. p.-Mitarbei-ter: Colin Roß. der berühmte Forscher, der das Olück hat, »üeopolitik« als Wirklichkeit zu erleben, die Räume und Rassen der Erde unmittelbar auf sich wirken zu lassen, war am 23. März dieses Jahres, einem Sanntag, in Cilli. In einer Fensternische des Kaffeehauses »Merkur« saß er in Begleitung seiner Gattin und vertiefte sich in die »Marburger Zeitung«, Ich war dahn mit Colin Roß durch die Sannstadt und" ihre nähere Umgebung gewandert und es war bestrickend zu sehen, wie der große Forschungsrei-sende alles Naturdascin mit dem Geiste de-r Kultur zu verbinden wußte. Auf dem »^Friedrichsturm« im Burggemäuer Ober-Cilli waren wir auch auf 'den jüngsten Film des Forschers, »Das neue Asien«, zu sprechen gekommen. Diesen Film hatte ich wenige Tage zuvor hi Agram Die Binerin—Rämpferin der inneren Front SchukifiK ^hrenamtlkiher Mitarbeiter des ErnähninK^amtes Um ehrenamtliche Mitarbeiter des Er-nährungsamtes Pettau in ihrem Aufgabenbereich einzuführen, und sie in ihrer Zukunftsarbeit zu schulen, wurde in der vorigen Woche eine Schulung der Orts-sachbearbeiter für die Abteilung Betriebsgemeinschaft durchgeführt. Stabsleiter Dr. Lattmann, der die Tagung eröffnete, konnte bei der Begrüßung feststellen, daß sämtliche vorgeladene Mitarbeiter erschienen waren. Über die verschiedenen Arbeitsgebiete der Mitarbeiter gaben Stabsleiter Dr. Lattmann, der Leiter der Arbeitsbuchstelle des Arbeitsamtes, Pg. Starkel und der Kreisgefolgschaftswart Pg. Mayer Aufklärung. Am 12. Dezember 1941 wurden erstmalig auch die Mittirbeiterinnen des Ernährungsamtes zur ersten Schulung zusammengerufen. Der Kreisbauernführer konnte unter den Erschienenen auch Frau Dr. Scholz von der Landesbauernschaft Südtnark, Frl. Putz vom Amt Frauen des Steirischen Heimatbundes. Abt. Mütterdienst aus Marburg und Frl. Molitor von der Kreisführung des Steirischen Heiinatbundes Amt NSV, Abt. Mutter und Kind, begrüßen. In treffenden Worten erklärte er bei der Einleitung die großen Autgaben der Bäuerinnen auf dem Hof. Stabsleiter Dr. Lattmann, der die Tagung leitete, gab zu den Ausführungen der verschiedenen Vortragenden besondere ausführliche Erklärungen. Frl. Putz gab ehi für alle Frauen leicht verständliches Bild über den Aufbau und die Aufgaben des Amtes »Frauen im Steirischen Heimatbund« und gab ihrer Freude Ausdruck, daß auch Bäuerinnen in jedem Ort zur Verfügung stehen, um die große Aufgabe des Steirischen Heimatbundes restlos durchzuführen. Frl. Molitor erläuterte ihr Arbeitsgebiet und bat die Anwesenden, in engster Zusammenarbeit mit den Hilfsstellen-Leiterinnen der NSV die Betreuungsarbeiten durchzuführen. Frau Dr. Scholz sprach über die großen Aufgaben der Landfrau und kam auch auf die Pflege des Hausfleißes, der bäuerlichen Wohnkultur und Lebensgestaltuiig zu sprechen. Besondere Sorgfalt, so führte die Rednerin aus, muß der Gesundheitspflege auf dem Lande gelten. In klaret! Worten umriß sie die (irutid-arbeit, welche in dieser Richtung durchgeführt werden muß. Die Wrrtschaftsberaterin des Ernäh-rungsanites Pettau, Frl. Stecher, sprach von den großen fachlichen Aufgaben, die in dieser Zeit den Bäuerinnen goaiellt sind. Nicht nur der Bauer hilft die Erzeugungsschlacht schlagen, auclr die Bäuerin ist an erster Stelle Soldat bei der Erzeugungsschlacht und Käinp-ferin an der inneren Front. Da die Rednerin sehr viel eigene praktische Erfahrungen hat, verstand sie es sehr gut. den Bäuerinnen klar zu machen, auf welchen Gebieten sie iti erster Linie durch Aufkläfutig und Schulung ihrer Kameradinnen zu wirken haben. Nach den eindrucksvollen Schlußworten des Kreisbauernführers wurde die Tagung beendet. Die anläßlich der Tagung durchgeführte Winterhilfssammlung ergab RM 44.19. gesehen. Mit dem Blick über den Walfischrücken des Bachern lihiweg sagte damals Colin Roß zu mir; »Wir erleben im Herzen Asiens eine Entwicklung, wie wir sie bisher nur in Amerika für möglich gehalten. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten liegt heute in Asien!« Der earDpüiscüe Osten Ein Vortragsabend d«ir Cillier Volks-bildungsstätte Im Ralmien der Vorträge der CiHier Volksbildungsstätte im Amt Volkbildung der Kreisführung CRH des »Steirischen ^ieimatbundes« sprach Prof. Dr. Schalberg e r aus Graz im großen Saal des »•Deutschen Hauses« über »Osteuropa, der Kampfplatz zwischen nordischem und asiatischem Staalswillen«. Den Zuhörern sollte in diesem Vortrag die Frage nahegelegt werden, was geschehen wäre, wenn der Führer nicht dem drohenden Vorstoß des Kommunismus zuvorgekommen wäre. Wo fäYigt der Barbarenstaat der Sowjets, dieser Zwitter aus mongolischer Wildheit und byzantinischer Entartung, eigentlich an? An seinen einstigen Grenzen gewiß nicht! Denn von der Brandung des Nördlichen Eismeers bis zu den Orangenbäumen, den Dromedarhcr-den und Moscheen der Kritn vernahm man die Sprachen aller Völker: Deutsch, Lettisch, Estnisch. Finnisch. Polnisch, »Jiddiscli«, Französisch. Auch Russisch; aber nur neben den andern. In der Ukraine sind die Bauern Ruthenen, des schönen Scheins halber bisher von Moskau »Kleinrussen« genannt, weil es eben keine Russen sind ... Die enge Interessengemeinschaft Sta-lin-Lazar Mosessohn Kaganowitsch (denn nicht Stalin ist der eigentliche Diktator im »Sowjetparadies«, sondern sein Die Deotschß lagend im Dienste des Winterliil!swerl(s * Werl(ausstetlunKen in Es ist von der Werkarbeit der Mädel und Jungmädel nicht nur gesprochen und geschrieben worden, sie haben sie auch wirklich geschafft und viele Ausstellungen in den Städten und kleineren Orten der Untersteiermark der Öffentlichkeit gezeigt. So fanden große Ausstf'Ihmgen in AAar-burg, Cilli, Pettau, Luttenberg und Tri-fail statt, sowie Ausstellungen kleineren Stils in vielen anderen Orlen der Untersteiermark, Wo immer sie veranstaltet wurden, überall konnte man aus den Gesichtern der Besucher lesen, daß sie mit Staunen und Bewunderung die vielen Spielsachen betrachteten, die von fleißigen und geschickten Händen aus einfachsten Mitteln hergestellt wurden. Da gab es eine Unmenge von Tieren aus Holz und Stoff, Puppen und Hampelmffnner in allen Größen, Wiegen und Puppenzimmer, seihstgezeichnete Bilderbücher und Legespiele sowie viele praktische Arbeiten aus der Untersteiermark Stroh, wie Hausschuhe und Täschchen. Alle_dicse Dinge sind so sauber gearbeitet, als ob sie direkt aus einem Spielwarengeschäft kämen. Die Mädel, die in der Ausstellung Dienst haben, erklärten mit Begeisterung den Besuchern, von wem die verschiedenen Dinge gemacht wurden. Ihre Augen leuchteten voll Stolz und Freude bei jedem Wort der Anerkennung, das man ihrer Arbeit zollte. Es ist eine Freude, durch so eine Ausstellung zu gehen und zu sehen, mit welcher Liebe und Ausdauer die Deutsche Jugend des Steirischen Heimatbundes am Werke war. Die Arbeiten werden am Schlüsse der Ausstellung der Volksvvohl-fahrt übergeben, die sie dann an viele kleine Buben und Mädel verteilt. Die Mädel und Jungmädel der Untersteierniark aber sind stolz und glücklich, daß sie zum ersten Mal ihre freudige F.ifsatzhe-rcitschaft im Dien'^te' des Winterhilfs-werks beweisen durften. jüdischer Schwiegervater Lazar Mosessolm Kaganowitsch, der Beauftragte des W^eltjudcntums für die bolschewistische Staatsfülirung) war das Symbol des russischen Schicksals: Kaukasier und Jude beherrschten im Bunde den russischen Menschen. Die Zeit der einstigen mongolischen Fremdherrschaft fand in dieser Diktatur ihre Fortsetzung. Die Bevölke-rungs-»Unisiedlungen« der Stalinschen Zeit hatten die Aufgabe, den Widerstand des russischen Blutes ein für allemal unmöglich zu machen. Rußland mußte unter dem Bolschewisnnis zugrundegehen, es mußto dahin kommen, daß es durch Ras-senmiscliung sich endgültig der Fremdherrschaft der Kaukasier und Juden beugt, endgültig sich dem nordisch-europäischen Kulturkreise entfremdet und eine Welt für sich wird, die in der vorläufig noch gewollten Isolierung die letzte Kraft zum entscheidenden Schlag gegen den Westen, gegen die abendländische Kultur, gegen das reichbevölkerte, blühende Europa, gegen das nationalsozialistische Deutschland sammelt. Diesen tödliclien asiatischen Eis-Sturm aber hat das große Deutsche Reich von Europa endgültig abgewendet. Mehr noch; es ist dabei, ihn gänzlich-zu brechen und niemals mehr aufkonnnen zu lassen. Der Vortrag, der auch in Sachsenield gehalten \\urdc, fand gespannteste Aufmerksamkeit. Die Ausführungen wurden mit dankbarem Beifall aufgenonnncn. h. p. Naclirictilen ans Prasslmg In der Ortsgruppe Praßberg des Steirischen Heimatbundes fand- Freitag, den 12. Dezember, ein Dienstappell statt, bei dem alle Mitglieder des Ortsgrup-peiistabes und die Zellen- und Blockführer anwesend waren. Der Ortsgrup-penführer wies in seinen Ausführungen unter anderem auch auf die deutschen Sprachkurse und Sprechabeiide hin. Auf der Tagesordnung standen Fragen organisatorischen Charakters. In der vergangenen Woche fand in Praßberg vor 270 Menschen vom Cillier Ernähruiigsamt ein Sprechabend statt, an dem ausschließlfch landwirtschaftliche Fragen zur Erörterung kamen. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag, der die kommende Ernährungsschlacht 'zum Inhalt hatte. Erläutert wurde die rationalisierte Maschhienbewirtschaftung durch die I>orfmaschinengetneinschaften. Der zweite Teil befaßte sich mit der zeitgemäßen Haushaltsführung, der Gartenwirtschaft, der Geflügelhaltung, dcrj Milchwirtschaft, der Jungviehzuclit und der Vorratswirtschaft. Die Ausführungen wurden durch einen guten Film veranschaulicht. Anfang Dezember wurde Hi Praßberg eme Nebenstelle des Arbeitsamtes Cilli eröffnet. Die Leitung hat Oberinpektor Max Görtier inne. Gleichzeitig nahm in Praßberg eine Annahmestelle der Kreis-sparkassc Cilli iliren Betxi&b auf. Kleine CkroniK m. TodesfäHe. Im Alter von 58 Jahren verschied im Marburger Krankenhaus nach längerem schweren Leiden die Private Christine Novschak aus Marburg. Die Verstorbene war ihren beiden Söhnen eine gute Mutter und eine vorbildliche Frau. Ferner starb im Marburger Krankenhaus im Alter von 62 Jahren der Bergmann Anton Trunkl'aus der Umgebung von Cilli. In ihrer Wohnung in Drauweiler (Pobersch) ist im hohen Alter von 87 Jahren die Private Maria S c h n i d a r i t s c h gestorben. In der Suppanzgasse 19 in Marburg ist im Alter von 74 Jahren der Hausbesitzer und Dienstmann Franz V o r s c h i t s c h und in der Magdalenengasse ^>5 in Marburg der 71-jährige pensionierte Dreher der Reichsbahn Eduard K r a ni a r s c h i t s c h verschieden. m. VolksbeweKunjt in MarbiirK. In der ersten Dezemberhälfte wurden beim Standesamt angemeldet: ,^4 (64) (iebur-ten, hie von 36 (39) Knaben. 18 (25) Mädchen: 44 (50) Sterbefälle, hievon 26 (31) Männer. 18 (19) Frauer.. Geschlossen wurden 17 (25) Ehen. Die Ziffern in Klannnern beziehen sich auf die letzte Hälfte des Vormonates. m Das Kriegswinterhilfswerk dankt. Anstelle eines Kranzes für den verstorbenen Peppo Winterhalter stifteten für das Kriegswinterhilfsvverk l'ranz Brodnik, Restaurant-Hotel »Zum Mohren« 30 Reichsmark und Rudi Cihal 20 Reichsmark. m. M'etziiiSrcgelunK für Wohnungen Ii/ der Untersteierniark. Eine im Verord-nungs- und Amtsblatt vom 11. Dezember erschienene Abordnung des Chefs der Zivilverwaltung regelt den Mietzins für alle Wohnungen in der Untersteiermark. Wir weisen alle Hausbesitzer und Hausverwalter auf diese .Anordnung hin. m. Kurse des Amtes Frauen Im Kreis Marburg-Land. In einigen Ortsgruppen des Kreises Marburg-Land fanden in der letzten Zeit abermals Kurzkochkurse statt. Bei dem in der Ortsgruppe Jakobstal abgehaltenen Kurs nahmen 130 Frauen teil. Desgleichen war in der Ortsgruppe Weitenstein der Besuch ein überaus guter. Außer den Kochkursen wurden in den Ortsgruppen Rast und Rottenberg auch Patschenkurse durchgeführt, die über 200 Frauen besuchten, hi allen diesen Kursen des Amtes Frauen he-rrsclit großer Eifer und mit viel Interesse lernen die Fraiien das zeitgemäße Koiihcii und das Herstellen von.Hausschuhen aus Stroh und Stoffresten,. m Zweite Ausstellung der Nähstuben-arbeit in Oberradkersburg. Line zweite und noch größere Ausstellung ist nun in Oberradkersburg von Kameradin Hcrnia Bouvier mit weiteren Beweisen der eifrigen und geschickten Nähstubentätig-keit veranstaltet worden. Kleidchen, Wäsche, Mützen, Patschen aller Art prangen hier in sauberster Ausführung, m. Morgenfeier in Erlachstein. Sonntag, den 14. Dezember fand^ in der Ortsgruppe Erlachstein, Kreis Cilli, vor über 600 Volksgenossen eine Morgenfeier statt, bei der auch eine Gruppe des Rcichsarbeitsdienstes mitwirkte, die der Feier durch Sprüche und Lieder einen weihevollen .Rahmen gab. Ortsgruppenführer Vogl hielt eine Ansprache. Nach der Feier fand ein Appell für den Zellen-und Blockführer statt, bei dem der Ortsgruppenführer Weisungen für die in Aussicht genonmienen Arbeiten gab, Schulleiter Dr. Adam sprach eingehend über die deutschen Sprachkurse. ni. Barbarafeier in Rötschitz. Sonntag, den 14. Dezember, fand im Bergwerk Rötschitz, Kreis Cilli, eine Barbarafeier statt, zu der die Bergknappen in ihren schmucken Bergwerksuniformen erschienen waren. Betriebsführer Ing. Eduard Sa trau hielt eine. Ansprache, in der er auf die nationalsozialistische Auffassung der Arbeit hinwies und die Notwendigkeit der Zusannnenarbeit und der Kameradschaft im Betrieb betonte. Abschließend spielte die Kapelle des Steirischen Heimatbundes die Lieder der Nation. , m Entsprungener Verbrecher gefaßt. Der am 9. Dezember in der »Marburger Zeitung« liiit Lichtbild ausgeschriebene Verbrecher Viktor Zadrazil, geboren am 6. Nov. 1001 in Wien, der auf einem Transport zwischen dem Wiener Süd-und Ostbahnhof aus dem fahrenden Zug sprang, konnte in. München wieder festgenommen werdend rasche« Verbindsn HonioplailGloslischl Nur «InenStrei. Kieme t /äTuUßlX obichneiden. Goze »ntfornen Iv und den Verbond ouflegen, schon ul ^ Wunde hygicniich verschloisen. e'üst'fch dan NomtnMt^Wd-ploii odiwU »Marburjrer ZeHun«:« T7. Dezemher T94T Seite 7 ...»•SCHAFT nicfetnt dm asfta mi SMosfn Europas wichtigste Faserpflanze Dje wichtigste europäische Faserpflanze ist ohne Zweifel der Flachs. Flachs ist für das europäische Klima besonders gut geeignet, da die Vegetationszeit verhältnismäßig kurz ist und infolgedessen rauhe Lagen und härteres Klima keine Hindernisse für das Gedeihen des Flachses darstellen. Aus diesen Gründen findet sich def Flachs vorwiegend in den nordöstlichen und östlichen Gegenden Europas. Die Hauptanbaufläche liegt im europäischen Gebiet der Sowjetunion und in den baltischen Provinzen. Schon das zaristische Rußland hatte rund drei Viertel der auf dem Weltmarkt gehandelten Flächsmenge geliefert. Die Sowjetunion hat ^l^nn den Anbau dieser wichtigen Spinn-stof^flioze weiter verstärkt und verfügte Qlw |Hne Anbaufläche von rund 3,3 Mill. WtiliF?fnem Flachsertrag von rund 546 TaitSMd Tonnen. Das übrige Europa er-(dcM.c dHgCgen nur 343.000 t. Durch die 'Biiebunfif feines Teiles von Polen und der baltlscheit Staaten beherrschte die Sow-jetqnion den größten Teil der europäischen Fiachserzeugung. Die Flauptanbau-gebifte für Flachs waren die nordwestlichen Gebiete, besonders die Gegenden von Kallnin und Smolensk, Gegenden, die heute schon in deutscher Hand sind. Die wichtigen baltischen Gebiete stehen auch wieder der europäischen Versorgung zur Verfügung. In Südosteuropa konnte der Flachsanbau in den letzten Jahren auch eine erhebliche Zunahme aufweisen, da durch die Verstärkung der Handelsbeziehungen zu Mitteleuropa und insbesondere zu Deutschland sichere Absatzmärkte für die dortige Erzeugung zur Verfügung standen. Früher diente der Flachsanbau fast ausschließlich dem persönlichen Bedarf der Bauernfamilien, die Flachs bauten. Flachs war immer die Textilpflanze des Bauern. In den letzten Jahren wurde in steigendem Maße Flachs für den Markt erzeugt. In Rumänien wird die Flachsanbauflä-ctie heute mit 20.000 ha angegeben, währen sie noch im Vorjahre erst 14.000 ha betrug. Kroatien gibt eine Anbaufläche von MOO ha an, in Bulgarien sind es bereits 7000 ha. Bei dem starken Interesse, das Deutsch-lind dem Flachsanbau entgegenbringt, siml neue Methoden für den Anbau und «H€ Ernte dieser Faserpflanze entwickelt worden. Durch ausgewähltes Saatgut können die Erträge gesteigert werden. Der Umbau der Industrie für die Verarbeitung von Flachs ist in Deutsahland ebenfalls energisch in Angriff genommen worden. WMicMISBOilim X RMchtrechtHche Oewerbevorschriften in iar Untersteiemiark. Auf Grund einer Verordnung des Chefs der Ziviiverwaltung rc\-ten in der Untersteiermark eine ganze Reihe rticHsrcchtlicher Vorschriften über die Orga-fiiutiofl der gewerblichen Wirtschaft. Nähe-res int Verordnungs. und Amtsblatt Nr. 54 vom n. Dezember 1941. X Prtiabildung Im untcrsteiriflcheii Hand-Im Verordnungs- und Amtsblatt des Chefs der Zivilverwaltung in der Untersteier-marlf Nr. 54 vom 11. d, erschien eine An- setreten ist. Sie gilt auch In den eingegliederten Ostgebieten, den Gebieten Elsaß, Lothringen. Luxemburg, Eupen, Malmedy und Moresnet, in der Untersteiermark und in den besetzten Gebieten Kärntens und Krains. X Das kroatische Forstwesen. In einem Vortrag über die kroatisclie Waldwirtschaft gab der Rektor der Agraincr Universität, Ziffern über das kroatische Forstwesen bekannt. Danach nimmt Kroatien liin-sichtlich seines Waldreiclitums in Europa den vielen Platz hinter Finnland, Schweden und Rumand ein. Vom gesamten Flächen-ausmaB Kroatiens entfallen rund 4 Mill. lia, das sind etwa 40%, auf Waldungen. Von dem Gesamtwaldbestand entfallen 67% auf Hochwälder, 22% auf Niederwälder und II % auf Buschwerk. X HerabsetzuniE des ZinsfuUes für Kleindarlehen In Ungarn. Durch eine Regierungsverordnung ist in Ungarn der Zinsfuß für Darlehen von (ieldinstituteo an Kaufleute und Gewerbetreibende, die über keine bankmäßige Deckung verfügen, mit Wirkung vom 1. 1. 1943 von 6Vs auf 5Vj% herabgesetzt worden. Darüber liinaus dürfen für derartige Darlehen in Zukunft keine Nebengebühren mehr angerechnet werden. Die ungarische Regierung verfolgt mit dieser Regelung den Zweck, das Kleingewerbe und den Kleinhandel in Ungarn auch in finanzieller Hinsicht wirksam zu unterstützen. Kleine Sportnacbrichlen : In der Kärntner Fußballmeisterschaft besiegte der LSV Klagenfurt bei seinem Spiel in Krainburg die dortige Sportgemeinschaft knapp 3:2 (3:0). : Das erste Ostmarit-Skir^nnen wurde in den Wölzer Tauern im Steirischen gestartet Unter rund 50 Teilnehmern gewann den Langlauf der Donawitzer Markus Zahn, und im Abfahrtsrennen vom SchönbergKipfel mit .3500 m Strek-kenlänge bei 450 in Höhenunterschied war der Klagenfurter Franz Miller mit 4:.^5,8 klar der Beste. Das Frauen-Rennen auf gleicher Strecke fiel an die Dona-witzerin Cilli Mayer (7:15.3). I : Die sk>wak]sche Fußballauswahl ^ wurde am Sonntag von einer slowakischen Soldatenmannschaft mit 3:2 Toren i geschlagen. BtUk Mtk Südasitk o.. Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Bukarest. Kürzlich traf in Bukarest der Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Deutschen Studentenwerkes für Ausländer, rf-Gruppenführer Generalleutnant a. D. Dr. Massow, ein. Er wurde von Vertretern der rumänischen Regierung und der deutschen Gesandtschaft begrüßt. o. Bulxariens Innenminister eröffnet eine VortraKsreihe »Neues Europa«. Freitag nachmittag wurde durch Innenminister Ga-browski unter stärkster Anteilnahme der Bevölkerung Sofias eine Vortragsreihe »Neues Europa« eröffnet, die, wie der Innenminister ausfüiirte. der bulgarischen Bevölkerung den richtigen Blick dafür geben soll, wie sie sich an dem Aufbauwerk der Gegenwart beteiligen könne. Gabrowski sprach zunächst über die Politik Englands und Frankreichs der Vergangenheit, die die Einheit Europas verhindert habe. Ein Instrument dazu sei der Völkerbund gewesen, sein Liberalismus habe sich aber zum Aufbau als ebenso unfähig erwiesen wie der Kommu-nisjnus. In der Gegenwart herrsche der Nationalsozialismus, der auf sozialer Gerechtigkeit und dem nationalen Bewußtsein be^ ruhe. Den nationalen Eigentümlichkeiten jedes Landes angepaßt, gebe er jedem Volk die Möglichkeit, sich der geistigen Revolution anzugliedern. Den heutigen Weltkrieg habe England gewollt. Seine i-asten werden von Deutschland getragen, und Bulgarien wisse das Opfer seiner deutschen Kameraden zu würdigen. o. Rekrutenvereidiaung in Anwesenheit des bulgarischen Königs. Sonntag vormittag wurden in Sofia in Anwesenheit von König Boris die Rekruten der bulgarischen Armee vereidigt. _ SPÖ^ Die MtltB-EH gegen OslMrk Für das Zwischenrunden spiel des AUS ALLER WELT a. Ameisenschlaclit im Urwald. Im August ü. j. brach der brasilianische Forscher Dr. Fernando Quiquerez mit drei Assistenten und drei Indianern zu einer Expedition nach dem oberen Rio Para auf, um dort nach einer seltenen Orchideenart Ausschau zu halten. Am fünften Page ihrer Reise wuchs am Waldrand eine dunkle Maße aus dem Boden. Als die Sonne durchbrach, beleuchtete sie ein Schauspiel des Grauens: soweit das Auge •blicken konnte, war der Boden mit Millionen und Abermiliionen von Ameisen bedeckt. Die Erde begann in vielen hundert Metern Umfang zu leben. Ganze Armeen der schwarzen Tiere krochen übereinander weg und schoben sich reihenweise vorwärts. Nur ein schmaler Fluß trennte die sieben Männer von den heranmar-schierenden Scharen, von denen sich Tausende ins Wasser schoben, damit ihre toten Leiber eine Brücke bilden sollten. Doch die Strömung riß die Brücke fort. Da bildeten zehntausende von Ameisen lebende Kugeln, die langsam ins Wasser rollten. Am anderen Ufer zerplatzten die Kugeln und eine Flut von Insekten ergoß sich aus ihnen: Millionen waren ertrunken, aber viele Millionen strömten über den Fluß hinweg. Die Expeditionsteilnehmer ergriffen jetzt die 10 Kanistei' Benzin, die sie für ihre Lastautos mitführten, und begossen damit das Ufer. Flammen loderten empor und ein entsetzlicher Geruch verpestete die Luft, der Geruch von hunderttausenden verbrannten Ameisen. Aber die schwarze Armee marschierte vorwärts, über die verkohlten, rauchenden glimmenden Massen. Sie wich dem Feuer nach rectits und. nach links aus und begann das Lager der verzweifelten Menschen von drei Seiten her anzugreifen. Sie schloß die Männer ein, schnitt ihnen die Flucht ab und begann bereits an den Wagen hochzukriechen. Ein beherzter Indianer wagte den Durchbruch durch den lebenden Wall. Er wollte Hilfe holen. Aber erst nach fünf qualvollen Stunden, in denen sich die Männer ständig mit Benzin einrieben, um sich ein wenig gegen die Bisse der Belagerer zu schützen, nahte endlich die Rettung. Farmer, von dem Indianer alarmiert, rückten mit 300 Kanistern Benzin an und fielen den Ameisen in die Flanke. Eine Feuerwalze hielt die lebende Walze des Urwaldes auf und vernichtete zwei Drittel der Ameisen. Die Überlebenden wichen zurück. Die Expedition war in letzter Minute gerettet. a. Durch Arger xesund geworden. Ein (jeichrter, der Ende des vorigen .lahr-hundcrts lebte, war so hochgradig hypochondrisch, daß er sich zu Bett legen rnufite lind ernstlich sein Ende nahen fühlte. Er befahl, daß man auf dem benachbarten (jlockenspiel sein Sterbelied spielen solle. Nun war er selbst sehr musikalisch und hörte mit größtem Ärger, wie schlecht der Spieler seines Amtes waltete. Wütend sprang er aus dem Bett, lief auf den Turm und zeigte dem Kerl, wie er spielen müßte. Durcii die Anstrengung geriet er in heftigen Schweiß und kroch wieder in sein Beti, um auf das Ende zu warten. Aber die Schwitzkur wirkte so vorzüglich, daß er binnen Kürze wieder gesund war. TUNGSRAM ATIN/ i 2^ ..........-.60 8 Oblatonlcsptaln 24 Obtafankapsein . 3._ .........1.74 10 N«ekratin«H*n.........— liikratli, Ihn Hilft Iii tofeairm fUMMMnir iit _Wtif Iii DIE BEKANNTE W E LIMA R KE Ordnung über die Preisbildimg im untersteiri- nj.. *7 , ^wiNcnenTunoens.] 9chen Handwerk. Für handwerkliche Leistun-' •v^'^n'^bundpokal-Wettbewerbes gen dürfen höchstens Preise nach den in die-lar Anonjnung enthaltenen Bestimmungen gefordert und bezahlt werden. X älcberttellung der Belieferung mit Elten» nnd StahlmateriaL Aus Berlin wird berichtet: Im RA Nr. 292 vom 13. 12. 1941 ist ein vom Reichst>eauftragten für Eisen und Stahl erlassene, erste Durcliführungsanord-nung der Reichsstelle für Eisen und Stahl auf Anordnung 3 des Generalbevollmächtigten für die Cisen- und Stahlbewirtschaftung (Sichersteflung der Belieferung mit Eisen-und Stihlmaterial im Umfang der Verarbei-tungsmftglichkelten) vom 13. Dezember 1941 veröffentlicht die am 14. Dezember in Kraft zwi" sehen den Bereichen Mitte und Ostmark am konnnenden Sonntag in Halle/S. haben jetzt auch die Mitteldeutschen ihre Auswahlmannschaft namhaft gemacht. Mitte sipielt in folgender Besetzung. Senftieben (SpVg Erfurt); Schüßlcr, Schipphorst (beide 1. SV Jena); Weißenborn, Gehlert (beide Dessau 05), Beckert (I. SV Jena); Werner (1. SV Jena), Wollenschläger (1. SV Gera), Oräbsch (MSV Wittenberg). König (I. SV Jena). Nehl-sen (Dessau 05). Prsatz: Hoffmann, Werkmeister (beide VfL 96 Halle). Richert (Wacker Halle). Briefmarken Jugosl. Wohlfahrtsmarken u. größere Sammlungen gesucht. Zuschriften an Roveda, Graz, Ägydigasse 8. 9785 Achtung, Musikerl Die Firma MEINEL & HEROLD hat noch eine größere Auswahl in Saiten und Bestandteilen für alle Musikinstrumente. Deckt euren Bedarf beizeiten! Btomel A Herold, Warbargt Herrenyniaf 90 Di Altelsen Marburger Zeitunfl gebort im /mtfm fmmiHm dmm Untmriendi 9512 von Industrie und Zubrin^r-handel ^emäß Anordnung 53 l'eder Art. Anbote an: Karl Waltner & Co., Graz, Finken-, e L ... Alteisen-Großhand- lung, Schrottzerkleinerungsbetrieb, Abbruch- und Abwrackbetriebe, Erstklassiger Welngärten-FachiiiaHi wird für Weingutsbesitz mit 70 Joch Rebgrund als Verwalter gesucht. Anfragen an die Verwaltung unter »Weingutsbesitz 70«. ^854 m mit Mexeftten aas W9lhncichtistn>zPriaisioiietcdinik raatlo* hsher entwickelt. 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'Udackki Salla ^i€ piäaAfn ttn'oeharl nfrrotbtn iinb. Itnt man flc 1-2 gan« au bic I ¥ « • •' " «' «• i « K i» " ' » « »• - * « ■• • • ' « M #.