1 lnIiNl^wi" '!'. l«3 Pl«numcr»lionopte<«: 3m «omptolr «an,j. fi. ,,, halbj. ft. »»<». Wl dle Zustelluna <««en »5 lr.. gi6ß«re h« .^ell« 6 t».; be» ss««en Nleb«lholnn<,ln p» »l>lwkbmichtslüih bei dem H.uldels- nnd Seegerichte '" "lest Dr. Josef Mosetig lind den Landcsgcrichls. "") be, dem Kreisgerichte in Görz Josef Zencovich °' .^"thcn des Oberlandesgerichtes in Trieft allcr-" '"lligst zu ernennen geruht. Stremayr m. i>> Nichtaintlicher Theil. Laibach, 3l.Mai. , Se. Majestät derKaiser haben den dnrch Brand ^"MMcklcn Bewohnern der Ortschaft Friesach e des bestandenen t. k. Staatsministeriums vom20stel November 1860, Z. 33,803, die Errichtung von Vor-schnsskassen ans Personale edit für kleinere Grund« und Grwcrbsbesitzcr aus den verfügbaren Ueberschüssen des Reservefondes der Sparkafscn als besonders an-strebenswert bezeichnet, und wurde dabei insbesondere darauf Hingewlesen, oafs die Sparkassen nach dem Regulativ vom Jahre 15^4 berechtigt seien, bei ent« sprechendem Anwachsen des Reservefondes einen angemessenen Theil ihrer disponiblen Ueberschüsse zu wohlthätigen oder gemeinnützigen Localzwecken, welche immer zunächst den unbemittelten Theilnehmern der Anstalt nützlich sein sollen, zu verwenden. Solche Vorsäiusekassen sind nicht als selbständige Vereinsgebilde, sondern als Einrichtungen der Sparkassen zn betrachten, wodurch die Mittel geboten werden sollen, um vertrauenswürdige Landwirte nnd Gewerbetreibende, die weder Obligationen zum Pfaude bestellen nochj escomplefähige Wechsel aufbringen, noch anch, sei es wegen Mangels eines Reallirsitzes, sei es wegen der Kosten oder wegen des Zeitverlustes, Hypotheken anbieten können, im Falle des Bedarfes in möglichst einfacher und billiger Weise mit kleinen Darlehen oder Vorschüssen zn bctheilen, ihnen dadurch über eine augenblickliche Nothlaae hinwegzuhelfen, sie aus den Händen wucherischer Specnlanten zu retten, ihrem Stande zn erhalten und vor Verarmung und Ruin zu bewahren. Wenn diese Institntion bisher nicht jene Verbreitung gefunden hat, welche im Inleresse des an-gedenteten Zweckes hätte erwartet werden sollen, so ist dlcs nicht zum kleinsten Theile dem Umstände zn« zuschreiben, dass zur Zeit des Erscheinens des citierten Slaatsmiiiisterlalerlasses die Mehrzahl der damals be. stehenden Sparkassen über hinreichende Reservefonds noch nicht verfügt und eine spätere Bekanntmachung des Erlasses an die Sparkassen, sowie eine fördernde Emflnsslmhlne der Behörden nur in seltenen Fällen staltgefunden hat. Auch die in derlei Angelegenheiten Mlftg wahrnehmbare Apathie und dir Scheu, aus dem Geleise des Gewohnten herauszutreten, sowie das bald daranf erfolgte Emstehen der auf gegenseitiger Has-ung beruhenden Spar. und Vorschusstassen - der spateren Genossenschaften — mögen znr Erfolglosigkeit der damaligen Anregung mitgewirkt haben. Wo jlch jedoch einzelne Sparkassen znr Errichtung von Vorschusslassen im vorstehenden Sinne entschlossen haben, »st deren Wirksamkeit den gepflogenen Erhebuugen zufolge für die Eredilbedürftigen eine äußerst günstige, well einfache und b'lllge gewesen, und war deren Gebarnng, unbeschadet des'Charakters der Gemeinnütziglett der Instltul,on, bei nur seltenen mini- malen Verlusten fogar mit nicht unerheblichem Gewinne für die Sparkasse selbst verbunden. Dies gilt insbe-ondere von der ebenso einfach als zweckmäßig ein« gerichteten Vorschusskasse der Sparkasse in Oberholla-brunn. Nachdem nun die Gewährung von Vorschüssen unter den oben angedeuteten Modalitäten gewiss als ein eminent gemeinnütziger Zweck für die Verwendung von Sparlasse-Ueberschüssen betrachtet werdeu kann. nachdem die Nothwendigkeit derartiger Einrichtungen im Interesse der kleinen Landwirte und Gewerbetreiben« den unter den gegenwärtigen Verhältnissen nur zuge-nommen hat, und nachdem sohin eine größere Verbreitung der gedachten Vorschusskassen noch immer als sehr wünschenswert bezeichnet werden muss, so findet das Ministerium des Innern im Einvernehmen mit den betheiligten Ministerien der f. k. Statthalterei die wirksamste Förderung der Errichtung solcher Kassen ans den verfügbaren Reservefonds-Uebelschüssen der Sparlassen neuerlich auf das angelegentlichste zu empfehlen. Bei der Genehmignng der Errichtung derartiger Kassen, welche der k. k.....im eigenen Wirkungs- kreise zusteht, werden folgende Bestimmungen als Richtschnur zu nehmen sein: 1-) Air Fundierung der Vorschusstasse ist von der Generalversammlung der Sparkasse ein Hlffermäßig bestimmter Betrag, welcher aber bei fortschreitender Vermehrung des Reservefonds im Bedarfsfälle angemessen erhöht werden kann, mit der Bestimmung zu widmen, dass die jährlichen Gebarungsüberschüsse dem Reservefonds der Sparkasse zuzuschreiben seien. Der zu widmende Betrag kann aber nur jenen Ueber^ schlissen der Sparkufsegcbarung entnommen werden, welche die Sparkassen zufolge H 12 des Regulativs zu wohlthätigen oder gemeinnützigen Localzwecken widmen dürfen. Zu dieser Verwrndunqsart wird eine vorgän« gige Aendernng der Sparlassesta'uten nicht erforderlich sein, wohl aber bedarf dieselbe der Bewilligung der Politischen Landesstelle, welche bei mangelnder Sta-tntcnbrstimmnng über die Höhe des Reservefonds zu beurtheilen haben wird, ob und inwieweit die Uebelschüsse zn dem gedachten Zwecke herangezogen werden können, ohne die in erster Linie stets zu wahrende Sicherheit der Sparkusse-Einlagen zu gefährden. 2.) Die Wirksamkeit der einzelnen Vorschusslassen ist zunächst auf den Sitz der Sparkasse und deren Umgegend zu beschränken; sie kann aber, namentlich bei allmählicher Ansammlung des erforderlichen Fonds, anch auf den ganzen Umkreis, aus welchem der Sparkasse Einlagen zuzufließen pflegen, ausgedehnt werden. Feuilleton. Ausgeschlossen. Novelle von Harriet. (Fortsetzung.) slcht ^"^l sah lange schweigend in das schöne Ge> brr^ luiigrn Mädchens, dann meinte er: „Sie Iuap?' b"ch etwas Glück im Leben____Ihre halbe ^"^aü'ng oh^h^g freudenlos dahin." le,„ "Glück?« Linas Lippen zuckten leicht. „Es gibt U j,^"rs Glück im Leben, als das selbsterworbene! be,,'! ^'schick „ach hcs Vaters Tod wird eben kein Lrk,' "wertes sein, dann heißt es, Gouvernante oder "Mn werden." "U»d Ihr Schriftstellerthnm?" den w ^^ vielleicht meine einzige Erholnng bil-liisjz't.«' " ""l überhaupt mein Beruf die Muße dazu "A,Sie wolleu Ihre Pläne aufgeben?" pahier ? "'^' "ber von der Luft, dem Zeitungs-lnilss»,, """ Lobreden lässt es sich nicht leben, denn Sie War ^'''^' b"l6 alle Redactionen meine Arbeiten l>, ^""e aufnehmen, jedoch keinen Heller dafür bic-^benl, ^ 'H höre den Vater nach mir rufen, guten in 2 Herr Doctor. „Mit diesen Worten hnschte Lina ""«Krankenzimmer. ^r 5Ü r"l/^ lange mit dem Arzt gesprochen." sagte "'übsllr. ''^ .'"^ schwacher Stimme, indem er sich b'ese l5 ?°" !^'"" ^"lier emporrichtete. „O, Kind, l"Nn ^"'"ltation war ganz zwecklos, ich fühle es, er "'" auch nicht helfen, ich muss sterben. Das Mädchen wollte antworten, der Kranke hob die abgezehrte Hand empor: „Still, still, liebes Kind. Ich sehne mich nach Erlösung. Es thnt mir nur so weh, dass du durch deine treue Liebe keine Jugend hattest, wie andere Mädchen, wie. . . ." Jetzt war es Lina, die ,hre Hand auf des Professors Arm legte und ihn so verstummen machte. „Soll ich mit Wielands „Anstipp,« das heiht mit dem dritten Bande, beginnen?" fragte sie mit fester, klarer Stimme, das aufsteigende Weh wacker bekämpfend. „Ja, liebes Kind." Der Professor lrhnle sich in die Kissen zurück. L,na beugte sich über seiu schmales, bleiches Gesicht, um die Kissen etwas emporznschiebcn. Da übermannte sie das herbe Gefühl, dass es wohl bald zum aller-letztenmale geschehen dürfte; ihr Auge wurde feucht, sie neigte sich über des Vaters Hand und küsste sie. Diese kindliche Zärtlichkeit siel dem Kranken auf. Er sah dem juugen Mädchen voll in das Antlitz. «Werde ich bald sterben?" fragte er. Lina schüttelte das Haupt. „Ich habe ja nicht über deinen Tod mit Lindner gesprochen — du, du wirst gewiss bald von allen Schmerzen befreit werden." „Ja. im Grabe!" murmelte der Professor, er lehnte den Kopf uoch liefer in die Kissen zurück. „Bitte, beginne mit dem „Aristipp." Bei Frau Romberg war wieder großer Thee-Abend. Die Gesellschaft fühlte sich in den angenehm erwärmten Zimmern recht behaglich, denn draußen stürmte der rauhe Nordwind und pfiff heulend um jede Straßen-ecke, als wolle er alles niederreißen, was ihm in den Weg kam. Dnnkle, schwere Regenwolken hingen tief vom Himmel nieder und hüllten die Residenz in ihr schwarzes Schaltengewand. Anna und Adolphine, die Töchter der Kaufmanns-Witwe, saßen am Pwno; ihre hellen, frischen Stimmen, wie die schwellenden Musiktlänqe übertönten die Klagen des rauhen Gesellen, der ein Vorbote des Win-trrs war. Lina hatte sich in eine der tiefen Fensternischen des Mnsikzimmerö zurückgezogen. Den Kopf leicht auf die Hand gestützt, lauschte sie dem V-sang nnd Spiel der beiden Schwestern. Richard gewahrte das Versteck des jungen Mädchens, er trat in die Fensternische: „Sie sind heule auffallend still, Fräulein," sagte er, „und haben die bissige Klatschrose nicht, wie sonst, durch Ihre trefflichen Antworten entwaffnet." „Ach, Herr Romberg, Sie haben recht, ich bin heute unsagbar traurig, aber ich finde auch Sie sehr verstimmt." „Warnm sind Sie traurig?" forschte der junge Mann; er trat noch näher an Lina H«UM, ohne auf ihre Bemerkung zn antworten. „Sie wissen nicht, was ich leide an Papa» Krankenbett. Der arme Vater wünschte dringend, ich solle der Einladung Ihrer Mutter Folge leisten..'.." „Die trotz der Gegenwart Ihrer Feindin erfolgte " warf Richard ein. Lina bcachlete feinen Scherz kanm und fuhr fort: „Ihr Freund, Doctor Lindner, besuchte uns hrute vormittags, er sagte mir, ich solle mich auf da« Schlimmste gefasst machen." 1032 3.) Als Zweck der Vorschusskassen ist die Gewährung von billigen, in kurzer Frist rückzahlbaren Darlehen auf Personalcredit an vertrauenswürdige Per« sonen aus den Kreisen der kleinen Grund» und Ge< werbebesiher festzustellen. Die Gewährung von Dar» lehen gegen Hypotheken-Bestellung wäre nach dem Zwecke dieser Einrichtung nicht in Aussicht zu nehmen ; doch kann nach Maßgabe der Umstände die Lei» stung einer besonderen Sicherheit verlangt werden, wie durch Stellung eines annehmbaren Solidarbürgen, durch Uebergabe eines angemessenen Faustpfandes in einzelnen Fällen, ohne dass hieraus die Berechtigung zum Betrieb eines von einer besonderen Bewilligung abhängigen Pfandleihgeschäftes abgeleitet werden könnte, und dergleichen. 4.) Die Darlehen sind in der Regel in Beträgen von 10 bis 100 st. gegen mäßige Verzinsung und unter Festhaltung billiger Rückzahlungsraten zu gewähren. Der k. k. Statthalterei bleibe es anheimgestellt, bei Bildung der einzelnen Vorschusskassen mit Rücksicht auf die örtlichen Verhältnisse und Bedürfnisse, sowie auf die Höhe des diesem Zwecke gewidmeten Kapitals, auch die Gewährung von Darlehen bis 200 fl. zu bewilligen. Da diesen Darlehen nicht der Charakter von Almosen aufgedrückt werden darf, sind nur solche Darlehenswcrber zu berücksichtigen, rücksichtlich deren vermöge ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Ver« hältnlsse oder der von ihnen gebotenen besonderen Sicherheit begründete Hoffnung gegeben ist, dass die erfolgten Vorschüsse werden zurückgezahlt werden. 5.) Für die Rückzahlung der Darlehen ist eine angemessene Frist, welche jedoch ein Jahr nicht überschreiten darf, festzusetzen, zugleich zu bestimmen, dass vor vollständiger Rückzahlung eines Darlehens demselben Schuldner kein neuer Vorschuss gewährt werden kann und dass bei Nichteinhaltung der Zahlungstermine binnen acht Tagen nach fruchtloser Mahnung des Schuldners, eventuell Bürgen, das Kapital sammt Zinsen im gerichtlichen Wege werde eingetrieben werden. 6.) Eb ist ferner festzusetzen, wer über die Bewilligung der Darlehen zu entscheiden hat, ob der Sparkasse-Ausschuss, oder die Direction, oder ein eigenes collegiales Organ, das aus Mitgliedern des Ausschusses und der Direction, oder auch theilweise aus anderen unabhängigen und vertrauenswürdigen Personen bestehen kann. Die Bewilligung und Erfolgung des Darlehens hat über mündliche oder schrift^ liche Anmeldung, welche von der Verwaltung in ein eigenes fortlaufendes Anmeldungsverzeichnis einzutragen ist, nach gewissenhafter Erhebung und Prüfung der Creditverhältnifse des Darlehenswerbers in einfachster und kürzester Weise zu geschehen. Die Darlehensgesuche sind in der Reihenfolge der Anmeldung zu erledigen; doch kann bestimmt werden, dass solche Personen vorzugsweise zu berücksichtigen sind, welche in besseren Jahren selbst Sparkasse«Einlagen gemacht und ihren Sinn für Wirtschaftlichkeit bethätigt' haben, oder welche Darlehen zum Ersatze gefallenen Viehes, zum Ankauf von Samen, für Werkzeuge, Rohmaterial u. dgl. dringend benöthigen. 7.) Ueber das gewährte Darlehen und die Modalitäten feiner Verzinsung, Rückzahlung und eventuell Sicherstellung ist ein auf die Sparkasse lautendes Schulddocument auszüstelleu, wobei außer den Stempeln keinerlei Gebüren zu berechnen sind. 8.) Die Verwaltung der Vorschusskasse und die Besorgung der Vorschussgeschä'fte hat abgefondert von der übrigen Sparkasse-Gebarung durch die Sparkasse-Administration unter Eontrole des Ausschusses stattzufinden. Ueber die Gebarung der Vorschusskasse ist jährlich an die Sparkasse Bericht und Rechnung zu erstatten, und sind deren Resultate im Rechnungsabschlüsse der Sparkasse besonders ersichtlich zu machen. 9.) Für die Einrichtung und Geschäftsführung der Vorfchufskasfen wird nach den vorstehenden Andeutungen von der Sparkasse eine eigene Instruction auszuarbeiten und der k. k. Statthalter ei zur Prüfung und Genehmigung vorzulegen sein. Die k. k. Statthalter« wird aufgefordert, hievon sowohl die Sparkassen als die bei denselben bestellten landesfürstlichen Commissure zu verständigen und das baldige Inslebentreten dieser Einrichtung, welche von dem gemeinnützigen Charakter der Sparkassen ein neues Zeugnis geben würde, in jeder Weise zu unterstützen. Ueber die Ergebnisse dieser Einrichtung und die hiebei gemachten Wahrnehmungen und etwa sich als förderlich darstellenden Anträge ist am Ende jedes Geschäftsjahres zu berichten. Vorgänge in Frankreich. In der Freitagsitzung der französischen Kammer interpellierte bekanntlich der Abg. Clc m enceau das Ministerium wegen der Vorgänge am letzten Sonntage. Die Rede des Interpellanten ergieng sich in den beliebten Phrasen von der „Beschränkung der bürgerlichen Freiheit", — eine Beschränkung, die nach dcr Ansicht der französischen Radicalen nur den Clencalen gegenüber statthaft ist. Schließlich beantragt der Redner eine Tagesordnung, welch«' das Bedauern aussvricht, dass die Negieruug „kein Vertrauen zur Einsicht der Pariser Bevölkerung habe". Der Minister des Innern, Constans, erwiderte hierauf, die beabsichtigte Manifestation habe den Zweck gehabt, den Communc-Aufstand zu glorificieren, und dies sci verbrecherisch. „Weil wir — rief der Minister aus — die bürgerlichen Freiheiten lieben, wollen wir sie gegen jene sicherstellen, welche Unruhen in die Gemüther und auf die Straße tragen". Die Rede des neucn Ministers machte einen sehr günstigen Eindruck, die gesammte Linke applaudierte, und die vom Ministerium verlangte einfache Tagesordnung — die Rechte scheint sich der Abstimmung enthalten zu haben — wurde, wie gemeldet, mit 309 gegen 31 Stimmen angenommen. Dieses Abstimmungsresultat bezeichnet emc vollständige Niederlage der Nadicalen. Das radicale Blatt „Mot d'Ordre" veröffentlichte am 29. v. M. ein Schreiben, welches sich in beleidigenden Ausdrücken gegen deu Pulizeipräfecten von Paris ergeht, weil der Sohn Rocheforts am letzten Sonntag angeblich zwei Säbelhiebe erhalten haben soll. Der „Ägence Havas" zufolge sind die in diesem Schreiben Rocheforts enthaltenen Angaben unrichtig. Der Sohn Rocheforts stürzte sich auf die Agenten, welche die Kranzträger verhafteten, fchlug dieselben und versuchte, die verhaftete» Individuen zu befreien. Ein Agent zog den Säbel und gab dem ihm un» bekannten jungen Mann einen Hieb mit flacher Klinge. Der Iustizminister — so heißt es in dem hievon meldenden Telegramme — hat bisher noch nicht in Erwägung gezogen, ob gegen das „Mot d'Ordre" wegen Romberg trat noch näher an die Professorstochtcr heran und ließ sich neben ihr auf die schmale Ottomane nieder. So saß das junge Paar einige Minnten schweigend neben einander. Dranßen düster ziehende Wolken, die wilden Klagen des Herbstes, der um die letzten fallenden Blätter zu trauern schien, denen er das Sterbelied nachsang, — hier Licht, Musik und Gesang. Zwischen dem Duutel und dem Lichte saß das junge Menschenpaar. Der Sohn der Kaufmanns-Witwe ermannte sich aus seinem ernsten Sinnen. Er warf einen raschen Blick nach dem Gesellschastssalon, auf die strickenden und plaudernden Damen, dann zog er den Fenstervorhang etwas zu, so dass er und Lina in ihrem Verstecke für die Anwesenden ganz unsichtbar Waren. „Was thun Sie?" sagte sie, indem sie sich erheben wollte, aber Richard fasste ihre beiden Hände und zwang sie so, auf ihrem Platze zu verharren. „Bleiben Sie, ich bitte, beschwöre Sie", sagte er mit einer Leidenschaftlichkeit, wie Lina sie bisher nie an dem jungen, besonnenen M.nne wahrgenommen hatte. „Mein Gott. was ist Ihnen?" Dieser erschrockene Ausruf zwang ihm ein schwaches Lächeln ab. H,,Sie meinten vorhin, Sie hätten eine Verstimmnng an mir wahrgenommen. O. man will mich mit einem ungeliebten Mädchen verheiraten. Da haben Sie eine aufrichtige, kurze Beicht meiner Seelenqual!" Die Professorstochter wusste nicht, was sie auf das Bekenntnis des jungen Mannes erwidern sollte. Richard stieß einen tiefen Seufzer aus und fuhr dann fort: „Ja, Sie haben neulich nur zu wahr gesprochen: „Das Gold hat den hellsten Klang in der Welt." Das Mädchen, welches mir die verhasste Cousine meiner Mutter zur Frau bestimmte, ist ihre Nichte, das Kind ihres verstorbenen Bruders, eine elternlose Waise, natürlich steinreich. Dieses Geschöpf soll nnn in wenigen Tagen auk einem Kloster, wo es seine Erziehung er» hielt, nach der Residenz zu Tante Klatschrose kommen, und gleich nach Weihnachten soll unsere Hochzeit sein." „Und warum wollen Sie das reiche Mädchen nicht heiraten? Ihr Männer sucht ohnehin heutzntage meist nur das Geld, die Liebe, das Werb sind Nebensachen." Richard fasste mit leidenschaftlicher Heftigkeit nach dem Fenstervorhang. „Warum sagen Sie mir das? — Sie wissen nicht, wie wehe Sie, gerade Sie mir mit solch' einem Verdachte thun! " Er beugte sich plötzlich weit vor, sein Athem streifte ihre Wange. „Ahnen Sie denn gar nicht, was sich in meinem Herzen mächtig, leidenschaftlich regt? Lina, ich liebe Sie! Nur Ihr Besitz kann mich glücklich machen. Ich suche nicht das Gold, ich suche das liebende Weib. Mag meine Mutter und ihre Cousine auch alles aufbieten, mag letzlere mich selbst enterben, ich heirate das Mädchen niemals. Ich begreife überhaupt die Schwäche meiner sonst so klugen, gnten Mutter für die unangenehme Verwandte kaum, die Macht des Goldes mnss sie rein blendeu. Aber ich rede von Gold, wo meine Seele nur Liebe ist und nach Antwort schmachtet. Lina, wollen Sie mein werden?"^ Eine tiefe Innerlichkeit feiner Empfindungen für das > Mädchen lag in Richards Frage. Er fasste nach den ^ kleinen Händen und zog sie unwillkürlich an seine Brust. ^ „Ich hab' dich lieb und grüße dich tauseud —! tausendmal!" — sangen die hellen Stimmen der! Schwestern. ! (Fortsetzung folgt.) ' Veröffentlichung des Schreibens Rocheforts gerichtlich einzuschreiten sei. . Die Bureaux der Kammer wählten cme ^om mission zur Prüfung des Ansuchens um Gestattung des gerichtlichen Einschreitens gegen den Herzog von P ad u a. Sieben Mitglieder der Commission sind gege', vier derselben für die Ertheilung der Bewilligung. Der französische Iustizminister hat an die M«" Präsidenten der Appellhöfe ein Rundschreiben beM lich der Abhaltung von Processionen ge"^ Der Minister benierkt, dass mehrere Präsidenten "" Rath gefragt, ob ihre Körperschaften den ProcesMw in koi'M'l; und in Amtstracht anwohnen dürften. ^ Minister erklärt, dass er jeder Gerichtsperson M Freiheit lassen müsse, doch dass die ersten Prästven " sich nicht gestatten dürften, ihre Corporation auM" dern, sich an den Frohnleichnams-Procefsionen z" ^ theiligen. Ein anderes Verfahren hieße einen AM > auf das Gewissen und die Freiheit machen, ^ve^ betrachtet man in Frankreich die Betheiligung ^ Kinder an den Processionen als eine Gewissens der Eltern und gestattet nicht, dass die Schuluor^ die Kinder zur Theilnahme zwingen. _, ^., Der Vorschlag, dass Phantton semer M"'^ mung zurückzugeben, die ihm durch Decret vom 4. u^ 1791 zugewiesen worden, nämlich die Asche g^, Patrioten in demselben zu bergen, macht in ber»N ^ lichen Meinung Frankreichs große Fortschritte. ^ die „Republique Fran^aise" tritt energisch ba ^ ,j und so lässt sich annehmen, dass auch die ^W^ der Kammer nichts dagegen haben wird, dieser U liefcrung aus der ersten Republik zu ihrem R/^che, verhelfen. Höchst bedeutungsvoll wäre die ^"^z, cine katholische Kirche in eine republikanische NUY" halle wieder umgestaltet zu sehen. , ^,M Wie aus Nonbaix gemeldet wird, ist der MH Strike gänzlich beendet. Sämmtliche Arbeltei ,,^ in die Werkstätten zurückgekehrt, nachdem sie vo" > Fabriken, die sich besonders missliebig gemacht ^a die Znsage einer Lohnerhöhung erhallen y . Juni genannt ^ soll sich, wie allseits verlautet, ausschließlich lw ^ Lösung der griechischen Frage beschäftige ^ soll auch von keiner Seile ein Antrag auf Erlvel ^, des auf diese Frage beschränkten Mandats ^r „d-ferenz gestellt worden sein, und hält man ^"sMiüs punkt aufrecht, dass die Conferenz nur in A"»' H^eü des im Art. 24 des Berliner Vertrages vorgei^ ^ Falles als Mediation der Mächte zur LM">be, türkifch - griechischen Grcnzstreites stattzuftnvel' ^Z Die Conferenz soll gleichsam ein abkürzender ^^' für diese Mediation der Mächte sein, da ei ' ^,t ständiqnng von Cabinet zu Cabinet viel zu "" ^ und Mühe beanspruchen würde. Da somn " del liner Conferenz den Charakter einer Medial'" ^ Mächte haben soll, so werden auch die TUll^ Griechenland von den Berathungen ausgeschWN ^ den, was. wenn eine technisch-diplomatische j„gM mission zur Lösnng dcr griechischen 3^^,^ ^, worden wäre, Wenigstens bezüglich der A.^ siat'" Signatarmacht des Berliner Vertrages nicht Y" finden können. . giMA, Schon vor einiger Zeit zeigte die ^ M Negierung in Wien an, dass die bulgarli^ »> gicrung damit umgehe, der Gesetz'über die Erwerbung der bulgarlschc" ^^ bürgerschaft vorzulegen, welches eine dem islh^ Vertrag zuwiderlaufende und die rumn'^,, v Interessen verletzende Bestimmung enthalte- M That findet sich, wie mittlerweile von der "^M l Regierung bestätigt wurde, in der Gei^ ^a^ betreffend die Erwerbung der bnlga'l^e. ^ o bürgnschaft. die sonderbare Bestin»nuil^ ^,v S" bulgarischen Bewohner „der von Rim'«"!'' ^i'"" bien annectielten Theile des elicmaNge' ^ t>e Vilajets" durch die bloße Uebersied« M""3, Fürstcnthnmc Bulgarien i'l'5() tÄcw d^ ^, ^ Staatsbürgerrecht erwerben. Der m 5?ov ^ ^li tierte serbische Agent hat gegen Wses. ^ ^ rechtlichen Usus zuwiderlaufende ^.^^e"d ^l garischen Negierung s^t prote t'e . ^^l" . Vertreter Rumäuicns sich dieserhalb um ^ ,,g v ' nach Bukarest wandte. Die rumälnscye., 1083 d P l. ?"A mittlerweile energische Vorstellungen gegen b n ?Mlide Bestimmung erhaben. Sie wies darauf ^ dass dieselbe eine indirect- Aufforderung zur ^nngiatwt, enthalte, dass dadurch rumänischen Staat«. °i?I^" die Möglichkeit geboten werde, sich ohne urMlcye Autorisation ihrer Unterthanenschaft zu ent-k?/ ^ ?'^ ^^ "'blich diese moralische Revindication N„. brublcha im Widerspruch mit dem Berliner b/r 1^ '^^' ^"ch mehrere Signatarmächte haben ^ns zu dem Zwischenfall Stellung genominen. Vor ""M hat dle österreichisch-ungarische Regie-? !^ ^^'° "klären lassen, dass sie das Vor-^yen ^lllgnriens als im Widerspruch stehend mit dem "Minn- Vertrag und den durch denselben geschaffen staatsrechtlichen Verhältnissen betrachte, und dass " "wähnte Bestimmung des Naturalisationsgrsetzes >>e Verletzung der Serbien und Numänieii durch den "enluer Vertrag gewährleisteten internationalen Rechte "Mviere. Aehnliche Eltläruugeu wurden von Frank« Mu"o England abgegeben. Wie nun das gestrige e'rl?. """". 'st dieser Zwischenfall bereits als SmV ^ betrachten. Die Vorstellungen, welche in ^py'a von Seite mehrerer Mächte' gegen die be-w,,.,s k Bestimmung gerichtet wurden, haben sich als ">ri,am erwiesen. Der bulgarische Minister Haiikoff M o^>„ Mächten anzeigt, dass die Regierung die "urlage zurückziehe und bestrebt sein werde, die Frage " Urlielsiedlmlg im Wege der Convention mit Nu< '«men und Serbien zu regeln. — Gleichzeitig wird i^. m,^" gemeldet, dass die Nationalversammlung '^ Adelten spätestens bis zum 20. Juni vollenden n^. m," wachem Tage Fürst Alexander seine Reise ""«) 5? ^ Ergebnisse des Verliuer Congresses i,l Pe-den "^ ""b Moskail bekanntlich sehr enttäuscht wor-l ' yegt daher von den Arbeiten der Berliner Con->. "ä M'ch z^ne großen Erwartungen. Eine Haupt-"ge liebet es. auf welche Weise die Mächte dle Ve< ,.1 "lie der Confcrcnz der Pforte gegenüber zur Durch-) ^"'^. briugeu wollen. Der „Golos" meint, das abe l^el sei eine Militär-Execution. Davon könne fa'l^l^ bekannten Gründeu nicht die Rede sein. Er ^ dann fort: „Es muss also unbedingt ein an« s. ^ Mittel gefundcu werden. Wir wollen nicht be-qla i ' ^^ ^ ^'^^ !"' b'esen Zweck zu erreichen. c»uü "^ "b" berechtigt zu sein. das nicht gänzlich H,«" dem Bereich der Möglichkeit zu halten. Die hab? "^"' '"^l> in Berlin zusammentreten werden, Lim? ^.'" lehrreiches Beispiel vor Augeu, wie man Elirm ^"^ b" Balkan-Halbinsel, welche den Frieden in ^ gefährdeten, iu solche verwandeln könne, die siins liens einen furchtbaren Kneg u»,d eine der N^"""""lzuug "' deu gegenseitigen Beziehungeu »"cibi>'^^' "'^ letzt wird dieser Länder in den fort. Mit^., ''^^"^""qen "^"' der Olientfraze nicht der «/'" ^°"e gedacht. Nur ein Vorgehen im Sinne welck, ^'"vl>" ^^ Vertrages von St. Stefano. >vu^.' ." ^"" Berliner Tracts nicht abgeändert banf/^ ^"" au etwas Positivem führen. Der Staats-in 5? ll^ ^lorte liegt auf der Hand uud ist uicht Echun, >'"""' Man mufs dieseu zahlungsunfähigen "i""ner von der Verwaltung seines, von ihm selbst in Unordnnng gebrachten Vermögen« fern halten, l Nur in dem Falle, wenn die europäischen Mächte bei Ordnung der Angelegenheiten auf der Balkan-Halb« insel ganz von der Constantinopeler Regierung absehen, kann diese Frage endgiltig zum Abschluss ge< bracht werdcu." Tagesneuigkeiten. — (Erstes österreichisches Bundes« schießen.) Das Präsidium des Centralcomites wurde Samstag von Sr. k. l. Hoheit dem Herrn Erzherzog Carl Ludwig in Audienz empfangen, um denselben zu dem bevorstehenden Bundesfcste einzuladen und ihn um Uebernahme der Chrenpräsidentenschaft zu bitten. Der Erzherzog hat die Erfüllung der Bitte nach einzuholen, der Genehmigung des Kaisers in Aussicht gestellt. Ebenso hat der Kriegsminister das Ansuchen des Präsidiums, den Officieren der Armee den Beitritt zum österreichischen Schützenbunde und die Betheiligung au dem Bundes-schieheu zu bewilligen, bei dem Kaiser zu befürworten versprochen. Nach den bisherige» Anmeldungen wird die Theilnahme der in« und ausländischen Schützen bedeutende Dimensionen annehmen. Anßer den belgischen, holländischen und schweizerischen Schützen haben nenc-stens auch die neapolitanischen und Mailänder Schützen ihre Betheiligung angemeldet. In der Widmung von znmeist sehr wertvollen Ehrenpreisen wetteifern die Wiener Industriellen. Corporationen. Vereine und Privatpersonen aus allen Kreisen der Bevölkerung mit den Schützenvereinen der österreichischen Län-der. Es docninentiert sich darin eine erfreuliche Erkenntnis der Bedeutung des patriotischen FlsteS. Die Arbeiten auf dem Festplatze (jenseits der Krön. prmz.Nudolfbrücke) nehmen einen so erfreulichen Fortgang, dass sie schon jetzt auf das Publicum ihre An. ziehungskraft »Wen, welches die Entwicklung derselben mit lebhaftem Interesse verfolgt. In der That bietet der Festplatz schon derzeit ein getreues Bild seiner zu-tünftlgen Gestaltung, und ist insbesondere die Ausfüh-rung der Fcsthalle Gegenstand allgemeiner Anerkennung. — Von Seite des Wohnungscomitcs soll an die Bcvül-kcrunn der Stadt Wien ein Anfruf gerichtet werden, in welchem dieselbe von Seite des Centralcomitcs sowohl, als des Wohnungscomitcs um ihre Unterstützung in der Wohnuna-fragc erwcht wird. — (Neue Geschütze.) Nach dem ,.P. Loyd" werden nächstens auf dem Steinfelde bei Wiener-Neu. stadt Versuche mit neuartigen schweren Festungs- und N'istenaeschützen angestellt werden. Ebenso sollen zwei nene Arten do» Revolvern zur Probe gelangen, die eine von Mauser, die nndere von Gasser. — (Die Civil liste des Sultans und sei. l'ü7i^,a,Vs .'i ^ Budget, das die Pforte soeben ^«,? s I '^. 3'nanzjcchr veröffentlicht hat. enthält i 7e/^,/'?' '^/" Mittheilungen über die Civil-C^Mi t! kl n den verschiedenen Provinzen stnd alle wohlvcrsehcn mlt zum Tode verurlheilten Vrr-brechrrn, aber wenn das Ende des Jahres herannaht, revidiert der Instizministcr die Listen derselben und streicht die Namen derjenigen aus. deren Leben er scho-l nen will, Das Document wird dann dem Kaiser vor» gelegt und dieser revidiert nun seinerseits die L'ste und lässt seine Gnade walten. Ist endlich der Dezember da. so cursiert die fatale Liste durch alle Provinzen. Der Gouverneur versammelt seine Gefangenen und hält am Hinrichtungsplatz eine feierliche Revue iiber sie ab. Dann wird das gehörig versiegelte Document gebracht. Die Siegel werden erbrochen u:,d die Liste verlesen. Diejenigen, deren Namen ausgrstrichen sind. erfahren jetzt znm erstenmal ihr Glück; die anderen werden ohne weitere Ceremonien sofort hingerichtet. Für einen Europäer wäre die verlängerte Todesangst unerträglich, aber die Chinesen sind phlegmatisch, «nd da die Mehrzahl der Verurtheiltcn pardonuiert wird. hoffen sie bis ans Ende. Locales. Aus dem SanitiitSberichte deS vsibacher Gtadt« phyftlates für den Monat April 1880. (Schluss.) IV. Aus dem Civilfpitale ßieng für den Monat April d. I. folgender Bericht em: Mit Ende März sind in Behandlung verblieben........393 Kranke, zugewachsen sind im Monate April 309 „ Summe des Gesammtkrantenstandes 702 Kranke. Entlassen wurden .... 260 Kranke, gestorben sind . . . . 44 „ Summe des Abfalles . . . . 304 „ Mit Ende April sind somit in Behandlung verblieben.........398 Kranke. Es starben demnach 6 3 Procent vom Gesammt-trankenstande und 14 5 Procent vom Abfalle. Von den im Monate April im Civilspitale Ver< storbenen waren 7 Laibacher. das ist solche, welche von der Stadt aus krank ins Spital kamen, und 34 Nicht-Laibacher. das ist solche, welche auf dem Lande erkrankten nnd von dort krank ins Spital kamen. Der Krankheitscharakter war folgender: 3.) Mcdi'cinifche Abtheilung: Schwere Lungenentzündungen und Katarrhe der Athmungsorgane. ferner Wechselfieber und deren Kachexien waren die vorherrschendsten Ertranknngen. Die Sterbefälle be< trafen tuberculuse und marastische Individuen. k) Chirurgische Abtheilung: In diesem Monate kamen außer Elysipele leine anderen accidentiellen Wund-lrankheiteu vor. o) Abtheilung für Syphilis: Sowohl bei Männern als Weibern kamen außergewöhnlich viele syphilitische Hautausschläge zur Behandlung. 6) Abtheilung für Hautkranke: Aufgenommen wurden meist Kranke mit Eczcm und Psoriasis. Drei an Blattern erkrankte Männer verliehen geheilt die Anstalt, ein Kind verblieb noch in Behandlung. y) Irrenabtheilung: Neu aufgenommen wurden 14 Kranke, darunter 3 Recidive; entlassen wurden 5 Kranke. 1 Mann geheilt, 4 gebessert der Familien-pflege übergeben. Gestorben sind im Irrenhause und dessen hiesiger Filiale ein Mann an Gehirnödem. ein Weib nach kurzer Aehandlungsdauer an Gehirnhautentzündung, dann in der Studenzer Colonie ein ver» rückter Kranker an acutem Lungenödem. Dermalen befinden sich im ganzen 132 Kranke in der Irrenanstalt, wovon auf die Studenzer Colonie 30 Individuen entfallen. s) Gebärhaus- und gynäkologifche Abtheilung: Häufigere I^di-ieuius Iiu6rii0i-u,w5 erwähnenswert. V. Aus dem k. k. Garnisonsspitale gieng für den Monat April d. I. folgender Bericht ein: Mit Ende März d. I. sind ver- blieben...........58 Kranke. feither zugewachfen .... . . 126 ., Summe . . 184 Kranke. Genesen.......102 Kranke, erholungsbedürftig .... 4 „ zur Superarbitrierung . . 1 ,. vor Ablauf des Krankheits- Processes entlassen . . . 4 „ gestorben.......— „ Summe des Abfalles .... l11 verblieben mit Ende April d. I. . . . 73 Kranke. — (Ovation.) Wie man uns aus Tschernembl telegraphisch meldet, hat die Vertretung der Stadt-gemeinde Tschernembl Se. Excellenz den Herrn Minister» Präsidenten Grafen Taaffe einstimmig zum Ehrenbürger ernannt. Ans diesem Anlasse war für gestern abends daselbst eine Beleuchtung der Stadt in Aussicht genommen. — (Inspicieru ng ) Der Herr LandeKpräsident Winkler, der im Laufe der letzten Ieit bereits mehrere hirsigs Lehranstalten besucht und sich hiebei stets in sehr eingehender Weise iiber die Schulzustände und Unter« richtserfolge iüsormiert hat, beehrte gestern die k. l. Lehrerinnen-Bildungsanstalt und die mit ihr verbundene Uebungsschnle mit seinem Besuche und wohnte vor- und nachmittags in verschiedenen Klassen durch fünf Stunden dem Unterrichte bei. — (Militär-Perfonalveränderungen.) Der Oberlicutenant Nikolaus Tomi«! des 19 Jäger« bataillons wurde aus die Daxer seiner Verwendung im bosnischen Civil«Verwaltungsdienste unter Versetzung in den überzähligen Stand gegen Enrenz aller Geliüren beurlaubt. — Der Oberarzt Dr. Lorenz Huiel des Infanterieregiments Nr. 32 wurde mit 1. Juni d. I. als invalid in den Ruhestand verseht. — (Lail, acher Volksküche.) Vei der kürzlich unter dem Vo» sitze des Herrn Obmannes Franz Heng-thaler abgehaltenen Jahresversammlung des Laibacher VollsküchevereinS wurde», nachdem der vom Herrn ?tt34 Secretär Dr. Josef Star^ und der vom Herrn Kassier Albin Achtschin erstattete Geschäfts«, beziehungsweise Rechenschaftsbericht nebst der vom Revisionsausschusse conftatierten Richtigkeit des letzteren genehmigend zur Kenntnis genommen worden waren, folgende Damen und Herren unter lebhafter Anerkennung ihrer bisherigen, für den Verein bewiesenen unermüdlichen und sehr erfolgreichen Thätigkeit per Acclamation in den Aus« schuss wiedergewählt, u. z. die Frauen: Caroline Ahn, Nntonie Wcinhard und Anna v. Fichtl; die Fräulein: Therese Kellner, Jeanette Recher und Marie Honig, und die Herren: Franz Hengthaler, August Drelse, Albin Nchtschin. Dr. Josef Staru. Georg Freyberger, Kaspar Ahiin. Franz Echantl. Anton Ritter v. Franken und Josef Smoquina. — Ueber Antrag des Ausschusses wurde schließlich der aus Laibach geschiedenen Gemahlin des früheren Herrn Landespräsideütei,, Frau Anna Edlen v. Kallina»Urbanow. für ihre großen, um den Verein erworbenen Verdienste, deren auch der verlesene Ge- ^ schäftsbericht in besonders ehrender Weise gedenkt, der i Dank der Versammlung votiert und dieselbe gleichzeitig unter lebhafter Zustimmung aller Anwesenden zum Ehren-mitgliede des Ven'ius rruannt. — (Schul fest.) Die erste städtische fünsklassige < Volksschule bcgieng am Samstage in Oberrosenbach ihr Schulsest. an dem im ganzen 25,7 Schüler theilnahmen. Das kleine Fest, welches außer vielen Eltern und An« gehörigen der Schüler auch einige Mitglieder des Stadtschulrathes und des Laibacher Gcmeinderathes mit ihrer Anwesenheit beehrten, verlief in heiterster Weise, da der etwas bewölkte Himmel die am Vortage noch sehr drückend gewesene Hitze ganz nach Wunsch gcmiloert hatte. Durch die vom Herrn Bürgermeister »nd mehreren anderen Schulfreunden gewidmeten namhaften Spenden war es ermöglicht worden, auch 1l5 arme Schiller der Anstalt an dem fröhlichen Iugendfeste theilnehmcn zu lassen und sie in gleicher Weise wie ihre übrigru Kameraden zu bewirten. Mit Vergnügen entsprechen wir daher dem von der Schulleitung an nns gerichteten Er« suchen, allen Kinderfrcundeu, die hiezu beigetragen haben, öffentlich den Dank ausznsprcchcn. — (Großes Schadenfeuer.) Die Ortschaft Lausach bei Krainburg wnrde am 20. v. M. von einem schweren Vrandunglücte betroffen, welches infolge des herrschenden heftigen Windes sehr bedeutende Dimensionen annahm und im ganzen 31 Baulichkeiten — Wohn» und Wirtschaftsobjecte — nebst einem großen Theile der Fährnisse einäscherte. Durch den Brand wurden folgende 14 Besitzer mehr oder minder beschädigt: Andreas Ostermann, Matthäus Barle, Johann Pres^rn, Johann Moran, Johann Gretzel, Johann Sajovic, Maria Stare, Johann Barle, Josef Sajovic. Anton Gasverlin, Georg Sennik, Nikolaus Stare, Josef Kern und Franz Maßl Der durch den Brand angerichtete Gesammtschade wird auf 14.200 st. geschätzt. Von den beschädigten Besitzern waren bis auf den letztgenannten Franz Maßl wohl alle versichert, jedoch nur bis zur Gesammthöhe von 8200 st., so dass der Schade noch immer ein sehr empfindlicher ist. Das Feuer kam um 2 Uhr nachmittags in der hölzernen Kaische der Ehe« leute Andreas und Gertrud Ostermann, denen hicbei leider auch ein 13 Monate altes Kind verbrannte, zum Ausbruche, und zwar wurde dasselbe nach den gepflogenen Erhebungen von dem fünfjährigen Sohne der Genannten durch Spielen mit Zündhölzchen verursacht. — (Adjun ctenste ll e.) Beim Laibacher Landesgerichte ist eine Gerichtsadjunctenstelle in Erledigung gekommen, für welche der Lompetenztermin bis 15 Juni ausgeschrieben ist. — (Iah» und Vieh markte.) Im Monate Juni d. I. finden im Nachbarlande Kärnten folgende Jahr- und Viehmärkte statt: Am 7. in Nötsch. Thörl; am 8. in Paternion; am 10. in St. Stefan an der Gail; am 13. in Weißbriach; am 14 in Bleidurg, Hüttenberg; am 15. in Unterdrauburg, Greifenburg; am 21. in St. Veit; am 24. in Waldenstein. Guten« stein. Polling. Sftittal; am 28. in Greifenburg; am 30. in Techendorf. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laib.Zeitung." Wien, 31. Mai. Der Kaiser ist abends 8 Uhr 52 Minuten nach Prag abgereist. Pest, 31. Mai. Der Finanzausschuss vertagte die Berathung der Zuckersteuervorlage. — Der Commu-mcationsausschuss acceptierte die Gesetzvorlage betreffs der Pest-Semliner Bahn. Nom, 31. Mai. Depretis legte das Wahlgesetz vor. Die Kammer beschloss, dasselbe vor den Ferien zu verhandeln. — Ein Artikel der „Voce Verily" sagt, der Papst könne die preußische Kirchenvoilagc nicht billigen, die enthaltenen Concessionen srien nnbedcu» tend und vom Willen der Oberpräsidenten nnd des Ministers abhängig. Kein Katholik könne eine ähnliche Vorlage annehmen, widrigenfalls rr den angedrohten Strafen verfiele. Paris, 31. Mai. Köchlin, Schwager des Polizei« präfecten Andrieux, forderte Rochefort znm Duell. Wien, 31. Mai. Die hiesigen Bnchdrucker-gehilfen agitieren in Befolgung dcs Beispieles ihrer Budapester College» fnr die Unterdrückung der Herausgabe der Montags-Morgenblätter. Wien, 30. Mai. Der Director des Wiedner Theaters, Steiner, ist gestorben. Trieft, 31. Mai. (M. Allg. Ztg.) Im Laufe des Monates Juni steht hier ein Achich der engli< scheu Mittelmeer. Escadre in Aussicht. Es sind Än« stalten getroffen, um ihr von Seite der österreichischen Kriegsmarine einen besonders herzlichen Empfang zu bereiten. Linz, 3l.Mai. (N.fr. Pr.) Die chinesische Negierung hat in der Steyrer Waffenfabrik eine größere Gewehrbestellung gemacht; die chinesische Negiernngs-commission wird in Steyr demnächst erwartet. Prag, 31. Mai. Für die Besuche des Kaisers ist folgendes Programm festgestellt: Dienstag: Ana« tomisches, chemisches nxd naturwissenschaftliches In» stüut,- czechische Oberrealschule, Stadtweinberge, Stadt-park. Mittwoch: Böhmisches Nationalthcater, deutsches Mädchenlyceum, Post« nnd Telegraphengebände, Altstädter Rathaus, neues Künstlerhaus, ncne städtische Volksschule. Donnerstag: Gemeindehans Carolmenthal, Actien-Maschinenfabriken von ehemals Daniek ui,d Ruston. Samstag: Ringhoffers Maschinenfabrik, dent-fchcs Realgymnasium in Snnchow, das dortige Actien-Brauhaus, czechisches Communal-Nealgymnasinm in Prag. Prag, 3l. Mai. (Wr. Mg. Ztg.) Nachdem es zn regnen aufgehört, begann hente morgens die De« coriernng der Gebäude mit Fahnen nnd Draperien in den Landes- nnd Neichsfalben. sowie mit Festons nnd Guirlanden. Das deutsche Casixo auf dein Graben wird geradezu demonstrativ schwarz-gelb decorierl, während das benachbarte czechische Museum umgekehrt nnr die weiß«rothen Landesfarben trägt. Zur Illumination am 2. Inni werden in den Hauptstraßen nnd auf den Hanplplä'hcn zahlreiche elektrische Sonnen aufgestellt. Der Kaiser hat sich für hier und die zu be« suchenden Festungen jeden officiellen militärifchen Empfang verbeten, und es hat hier anf dem Bahnhofe nnr eine Ehrencompagnie gestellt zu sein. Außerdem werden sich nnr die Spitzen der Militär- und Civilbehörden emfinden. Der Fiemdenznflnss aus allen Gegenden Böhmens »st sehr groß; sä'mmlliche Hotels und Gasthöfe sind überfüllt. In den Straßen, welche morgen früh beim Einzng der Kaiser passiert, sind viele Fenster von Priuatwohnuna.cn nm hohe Preise an Schaulustige vermietet worden. Vrünn, 30. Mai. (N. fr. Pr.) Der Gemm'de-Ausschuss beschloss in seiner heutigen außerordentlichen Sitzung, die Leichenfeier für den Bürgermeister van der Straß, welche Dienstag nachmittags 5 Uhr sta»' findet, auf Gemeindekosten in würdiger Weise zu v"-anstalten und dem Vice-Bürgermeister zur DurchM rung ein dreigliederiges Comite beizugrben. Zur ^ chenfeier werden auch alle größeren mährischen «>" meinden geladen. Die Neuwahl des Biirgemeljtel» findet Sonntag, den 0. Juni, statt. ,, Berlin. 31. Mai. (N. fr. Pr.) In diplomat' schen Kreisen glaubt man, Fürst Bismarck wem, wenn er bei dem Beginne der Nachconferenz noch yl fein follte, dieselbe persönlich eröffnen; nachher wem der Vorsitz an den Fürsten Hohenlohe übcrgeW. Falls wider Erwarten das Programm der Nach^M' renz über die griechische Frage ansgedchm wm sollte, würde die Türkei als Mitnnterzeichncr o« Berliner Vertrages zugezogen werden, während a derenfalls die Zuziehung der Pforte und G"eU lands nur zur Erlheilung von Auskünften lieaW tigt ist. , > Paris. 30. Mai. Der König von Griechen " erhielt von Frcycinel die Zusage, dass Frankreich? die genane Durchführung des Berliner Arrtn^ bezüglich Griechenlands einstehe. — Die Iesinte" " Montpellier errichteten in Barcelona ein Meg"'' wo die aristolratifchen Zöglinge aus Sildsra»'"") untergebracht werden. ^.^. Angekommene Fremde. Am 30. Mai. Ttadt Wien. Mullitsch. Kfm., Trieft. — Steinharter. M'" bürg und Harlmaiiu. Kaufleute, Wicu - Stalzcr und"'" Gottschce. — Schlwizlwsseu. Gutöpächtcr. Mödlmg bei '>-> — Hrilicr. l. l.Obcrlielit. und Nealitätcubcs., Ichcm'z- , ,, Hotel Elephant. Eduard und Anna Kastellch. Private. ""^>!> donati, Kaufm., Trieft. — Dr. Stauko und Stera"', "^„, — Slaluil, Gcschnftsleitct. .Klagenfurt. — Dr. Zl'iuW, baicr. Stabsarzt, mit ssrau. Ingolstadt. ^. Mohre«. Ccrer, Diurnist. tVraz. - Jacher, Pros, FcrlalY Nm.'il.Mai. „..te! Hotel Ttadt Wien. Nun«, Vlaschln und GlaS, KaM" Ritter v. Voschmi, Wien. - Ving, Kaufm.. Nürnberg. > Hotel Elephant, v. Wurzbach, l. l, LandesgericWratt), h, Vinhcle. Kaufm, Wien. — Dralla, Nezirkshauptmanü. ^^ mannsdors. — Tschopp. f. s, Neg-Couceptöftralticaitt, ^ ^ -- Schlcsingcr. Siofol. — Walzer. Reisender, (Mi. ^.^.^ Fabritant. Rcichcnbcrg. — Pavich v. Pfauenthal, l.l.v«"'' uiauil. ,, chrou. Stimmritzenkrampses , ^I, Den :l0, Mai. Gustav Kubelfa, Hausbesitzerssohn, Pulauaftraße Rr. 5,7, V^riolll >«rll. ^,ls- Den :i l. Mai. Maria AdolphincFöhn. Bilchsen""" tuchtcr. !< Mon., Kascruplah ?lr. 4, hi»ia.cr Wasserlopf- Im Civil spi talc: ^,. Deu 29. Mai. Johann Ncp. Inwohner, ?s I-, Meteorologische Beobachtungen in LaibaH> ff ^L? 8 . . A3 7 U. Mu 735 07 ^> U'3 SO. schlvach ' bewöllt g?l) :'.!. 2 ., N. 7:^.02 >114 O. schwach Negen Mt" 9 „ Ab 73U0^ >W4 O. schwach bewöltt ^, Trübe, regnerisch. Das Tagesmittel der Wärme -^ um li ü° unter dem Normale. ^-^"" Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Aawbe^ ^. . ,.___^,^,,__,--------------^^ . -------^-------^____________ ....._____ "'"lir^ H^M's^l^'l^t Wien, 31. Mai. ll Uhr.) Die Spcculaiion >uar lueilig animiert, der Ton des Verkehrs etwas herabgestimmt, Eiscubahncffecten behaupteten sich relativ sehr fest, ""^ <^vl, sv^vl-l^l. Vaufpaftiere im allgemeinen matter tcudicrteu. Valuta stationär. ^ «O«!d War« Paplerrente........ 7255 7265 Silberrente........ 73 20 73 30 Voldrmte......... 88'60 88 70 Lose. 1854 . . ..... 122- 122 50 . 1860........ 12975 13025 . 1860 (zu 100 fl.) , 131 - 131 50 . 1864........ 17350 174 - Unz. Pr«mien.«lnl..... 1117k 11225 27.°> Domänen« Pfandbriefe . 146 75 147 25 vesterr. Bchahscheine 1881 rück- zahlbar......... 10050 101 — Oesterr. Schatzscheine 1882 rück- zahlbar . ..... 10, 75 10225 Ungarische Ooldrente .... I0S85 10695 Ungarische Eisenbahn-Anleihe . 127 25 12? 75 Ungarische Eisenbahn-Anleihe, Cumulativstücke...... 12650 12? - Nillehen der Stadtgemeindt Wien in « V...... 102 10225 Vrundentlaftun«« vbllaaliouen. VÜHmen......... 103— l04 Niederösterreich...... 105 - 105 5,0 Galizien......... 97 ?.', 98 25 Siebenbürgen..... 99 75 9» 25 Temeser Vana! , 93 25, 94— Ungarn.......... 94 50 94 75 «ctleu osn vanlen Nnglo.ssfterr. Van!..... 135— 13550 Crekltaustali ....... 276 60 276 80 Depositenbank....... 211 212 Creditanstalt, unaar..... 263 50 2ss:l 75 Oesterreichisch. ungarische Bant 833 83l,— Ullionbank ........ 10775 1l>8— Verlehrsbanl....... 126— 1?6 50 Wiener Bankverein..... 131 25 131 50 klctlen van TransvsrtNnterneh. mnugen «eil« Vaif Alföld-Nahn .......157- 15750 Donau.Dimpfschiff..(»eseUschaft 570 571 — Elisabeth.Wenbahn.....18750 l83- Ferbinllnbs.Nordbabn. . .2450-2455- Franz.Ioseph.Nahn .... 169 - 16950 Galizische Carl.Ludwig.Vahn 265 265,50 Kaschan.Oderberger Nahn . . 126-75 l27 üimberlj.Czcrnowitzer Bahn . 165 25 165 50 Lloyd - Mesellschaft..... «.',« __ 136 75 Ungarische Nordlislbahn , . . !46d0 14? . Ungarische Westbahn .... 14^75 149 25 Wiener Tramway-Gesellschaft . 240 50 241 - Pfandbriefe. Ällg.ösi.Nodencreditanst.(i.Vd.) 11»— 11950 , ^ « ll. N.-V.) 100 75 10125 Oesterreichisch - ungarische Bant 1018') 102 ^ Una. Booencredit-Inst. (Ä,.V) 100 50 10125 PrisrltatbDbllgattsne«. Glisabeth.V. 1. lim.....9850 99- Ferd.'Nordb in Silb,r , , . is6 25 106 75 «eld ^,hg Franz.Iosevh.Vabn .... lA^ ^?^ s^al. Carl.Uudwig.Ä. i E,n. '^^ ,01'< Oesterr. Nordw.s.-V.bn . . l00 50 '^.' Ziebenbiirger Voh» ^^ ,??5> Vtaatsbahn 1. Em ... A ^S»" Züdbahn > ?"/......- 2b^ ^5^ ^5«/..... l^« ' DevUeu. ^js Auf deutsche Plä'ye .... ^A l>^^ London, lurze N'cht - - '7.55 l^.y London, lanae V'chl . - ^«.50 ^' Pari«........, 4v" Ducalen .... 5 ft. 54 lr b st. ^./. , Napoleonsd'or , 9 . »0 » Oilbersittlben . . — , " , 13d ^ Nachtrag: Um 1 Uhr 15 Minuten notieren: Papierrent« 72 50 bi» 72 00 Vilberrentc 73 20 bis 7^)0 Goldrente 83 50 bi« 88 6) Credit 276 60 ki» 276 30 """" I3Ü50. Ulnb"i ll?45 bi« 117 65 Napoleon« 9 36 bis 9 36'/,