461 Fmwl'latt Mr Lailmcher Zeitung Nr. 63. Montag den 1«. März i8«8. Grkenntniß. Das l. t. Kreis, als Preßgcricht i>, Feldlirch hat mit dem Erkenntnisse vom 12. Februar 1868, Z. 225, die Beschlagnahme der Nr. 10 des Vorarlbcrger Volls« blatte« vom 4. b. M. bestätiget und nlcichzcitig uach 8 ll> des Gesetzes über das Strafverfahien in Preß. lachen das Verbot der Wciterverbreitung und die Vcr. uichtlmg der mit Vlschlag belegten Exemplare nach tz 3d des Presigesehes ausssesprochen, weil durch den Inhalt des Attitclb Wien, 14. Jänner (Noch ein Urtheil über j die neue Acra) der Thalblsland deS Vergehens der Auf. witgelllng nach tz Iimncr 185>8 auf cine Verbcsscruuci durch Auw'N-^"ig cincr bisher nicht beachteten Säure das Rudöl >^ da,zustellen, daß eö reiner, diwnsliissigcr uno zum Jänner 185^ au' die Erfindung eigenthümlicher '""ster> Jalousien, ,... 4. Das Privilegium deS geldiuand Fuchs vom "- Auner 1801 auf die Erfindung einer mechanischen P"mpen-Vos,ichtuug. ''. Da? Privilegium !)tS James Coole vom 23sten Jänner 1801 auf eine Verbesserung im Sengen von Geweben, Filzsloffc» und Gespimiste». 6. Das Privilegium t es Juda Wähle vom 28sten Jänner 1861 auf eine Verbesserung in Vorbereitung "r deinen-, Schaf. m,d Bauulvollsloffe zum Filibli, ">'d Drucken. 7. Das ^rloileginm des Michael Janschegg vom 10. Jänner 1862 auf die Crsmduua lineö Thürschloßc«. 8. Das Privilegium dcS 5lail Poxti o<»m Uten Jänner 1802 auf die Hlfiudlmn «ine« sogenannten „AletoScvftS". U. Das Privilegium deS Cugen Alexaildrr Rou. vine vom N), Jänner 1862 auf die Erfindung einer Wasseihebmaschinc mit Diffcrentiallolben. 1s). DaS Privilegium des Muli; Kohn vom 2iisleu Jänner 1862 anf eine Verbcssciüng der clecllo-maa,»» listen Glockensiulial'Aftpallltt. 11. Das Privileg'um deS Karl F. G. Mayer vom 21. Jänner 1802 auf eine Vclbesscrung in der Cnt-säuerung dcS NlibolcS mid der Bcrcllu-ig dc«< Fabols. Maschinen.Schlmerölee und Salon.BiclinölcS. 12. DaS Privilegium des Anton Rlchiir vom 24slen Jänner 1803 auf die (5>fiuoul,g, Thouplatleu von be« liebigcr Gi oßc mil veischiedcuen Zcichünng Privillgium des Heischlnann L., dann ^'vvmcmn und Simon Saar vom 24. Jänner 1803 °lif die Crfindlwa. einer Maschine znc (trueucrung, Be» lebnng und Reinigung der Bcltsedern. 14. Das Privilegium dh° e d' ^mizw.rue und Garne so »zubereiten, daß sie ,un Verwebe,, mn Spihenslnhle geeignet werde., ^ ' ^""' ^nner i^" ^''vileginm deS Alfred Lenz vom 0ten von Ehromsal? "'" ^"besser.n'g bci dcr Darstellung 23. Das Privilegium dcS Joscf Anton Tremeschini vom 9. Jänner 1805 auf r!»e Vsi bcssernng an Lampen zum Brennen von Petroleum, Solar- oder sonstigen flüchtigen Oelen. 24. Da« Privilegium des Charles Smith Bradley vom 11. Jänner 1865 auf eine Verbesserung der Appa< rate an Maschmenwebstühlen zum Einführen des getheil» ten Einschlages und zum Weben von Haartuch und der» lei Stoffen. 25. Das Privileqinm des Arthur Anthoni Voruz vom 14. Jänner 1865 auf eine Verbesserung der Per» cusstonSbrander oder Zünder für Kugeln. 20, DaS Privilegium des Eugen Alphons Cotelle vom 13. Jänner 1865 anf die Erfindung eines Apfta« rates zum Concentriren und Destilliren von Säuren. 27. Das Privilegium des Heinrich Schütz und Christian John vom 20 Jänncr 1805 auf line Verbesserung der Hackcrl'ewegung an Krumpeln nnd Con» tinueS für Schaf- und Baumwolle. 28. Das Privilegium dlS El>. ?l. Page« vom 27sten Jänner 1865 auf Vcrbess.-runa.en a» Wcdstühleu. 29. Das Privilegium des Moritz Her;oq uns> Eduard HartmannSgruder vom 20. Jänner 1805 anf die Erfindung rineS BrleiichlnnaSsyslemcS. , 30. Das Privilegium tes Cd. A.Pagct r>om 28sten, Jänner 1865 anf Verbesserungen der Pumpen. 31. Das Privilegium dcS Charles Nho^cs.Oood. win vom 15. Jänner I860 auf die E>findung eines NähmaschinensyslemS. 32. Das Privilegium deS Friedrich Wiese vom 17. Jänner 1866 auf eine Velbefferung der sogenann» ten Stiftcnschosser. 33. DaS Privilegium des Simon Schlesingcr vom 17. Jänncr 1806 auf dic Erfindung einer Erzeugung«« art verschiedener Oalanlerieglsienstandc auS Filz. ^ 34. DaS Prioillgimn des Johann Uiblcin vom, 18. Jänner 1800 auf die Erfindung in der Stearin« lerzen-Fabrication. 35. DaS Privilegium dcS Karl Kronig vom 18len^ Iä'uncr 1806 auf dic Erfindung, eiserne Zuckerformeu durch Fütterung mit Llinenstoff rostfrei z» machen und zu erhalten. 36. Da? PiivilcgulM der Mathilde tÄrusi „>,d Theresia Schcilhauer voiu 18. Jänne,' 1866 anf die! Erfindung einer Flisiboden-Glarizmassa. ^ 37. DaS Privilsgium deS Moriz Spitz vom 18ten,^ Jänner 1^66 auf dir Erfindung fines VeifahrenS znm Bedrucken von Schafwollwaarcn. ! 38. DaS P>i"!l,gil!in dcS Oslar Hclnr'ch Kratze^ vom 17. Jänner 1860 auf eine Verdesscinng an Eis.! schliltschuden, , 39. DaS Primllainm dcS Wenzel Rudolf Müllerz vom 20. Jänner 1800 auf die Erfindung, wie immer, geartete Sioffaewtbc mittrlst liner eigcnlhümlichcn Me« lhodc zn tcssinirex, 40. DaS Privilcaium deS F. L. Blumrich vom 20. Jänner 1800 auf die Elfindung ,ineS Apparates sammt Priwarlilen sür gcruchloie Pissoirs. 41. Das Pl'vilcgiun, dcS Josef Tta»ll v^m 2<5stcn Ap,il 1804 auf dic Eifindunc, tiner Mchlinisch« und Faßlnoich'ne, 42. DaS Pliuilegmm des Johann Gaplist Manß oom 28. Februar 1^5)5 ans die Cl'ldcclnng nnd V5c, daS Aron,a auS allcn V^e» llibilicu, F,üchlcl> n. dcil, behufs der Erzeugung von Parfü'ncrie Alllleln auszuziehen. 43. Da« P-ivillftinM deS Franz Wojlech vom 8. Frbluar 1857 auf die E'findung, die zu M'linn'. Kiichcil' u„d andcrcn Fahnen rrzeliutl» Stofse mit Sc'de, Gold und Sübcr in rigsulhiimlicher Weise zn brochncn. 44. Das Privilegium dcS Josef Nubesch vom 20slen Februar 1857 anf die Enldcckm'a. vlulonijche Gesteine, Äasall, Phonolilh u. s. w. zu schmelzen, um daraus alllllci Gegenstände zu formiien. 45. DaS Priuilcginln dcS Josef Tobias l^oldl'cr-gcr vom 0. Februar 1859 auf dic Erfindnng eincr Be- Kollncr. Wassers. 40. DaS Privilegilliu or» Joses Tobias Golbber» gcr vom 10. Februar 1859 auf dic Erfindung dcr Zu« sammcosstzuug und Bcleilnng coll wo möglich an der Eisenbahn, , o^er nicht zu weit von derselben in Steiermark, ! Krain oder liärnten gelegen und in einem solchen Zustande sein, daß die Adaptirung zu Arrestzwcckcn nicht mit zu großen Kosten verbunden, und Naurn für wenigstens 120 Häftlinge vorhanden wäre. Dicjcnigen Besitzer von Schlössern oder andern großen Gebäuden, welche geneigt wären, dieselben zu dem gedachten Zwecke in Miethe zu überlassen, wollen sich binnen längsten«? 14 Tagen entweder schriftlich oder mündlich an das gefertigte wenden, und wenn es sein lann, eine Planslizze des Gebäudes zur Einsicht vorlegen. Graz, am 9. März 1868. VsmPräsidium desk. K.Vberwndesgenchles. 462 (86—1) EHFtz Nr. 1038. Kundmachung. Von dem Landes-Ausschusse des Herzogthums Kram wird hiemit der Concurs für die Theater-Ilnteruchmuug zu Laibach für die Saison vom Monate September 1868 bis zum Palmsonntage des Jahres 1869 ausgeschrieben. Der Entrepreneur wird im wesentlichen die Verpflichtung einzugehen haben, ein den gerechten Ansprüchen des gebildeten Publicums entsprechendes Schau- und Lustspiel, so wie Posse und Operette beizustellen. Doch wird auf jenen Bewerber vorzüglich Rücksicht genominen werden, welcher auch Opern-vorstellungen und Darstellungen in slovenischer Sprache herzustellen sich bereit erklärt. Alle aufzuführenden Stücke sind in entsprechender scenischer Ausstattung zur Darstellung zu bringen, daher dem Unternehmer die Pflicht obliegt, für eine anständige Garderobe und, soweit das vorhandene Scenarium nicht ausreicht, auch für neue Decora-tionen zu sorgen. ! Dafür wird dem Unternehmer außer dem Rechte zur unentgeldlichen Benützung der Bühnen- ^ ra'ume, zuin Bezüge der Eintrittspreise, zur Ver-' mietung von 5 Logen und der sämmtlichen Sperrsitze, zum Bezüge der üblichen Entschadigungspro-cente von Seite durchreisender Künstler und Schau-budeninHaber und zur Veranstaltung maskirtcr Theaterbällc im (Karneval, überdies eine Subvention zugesichert, welche je nach dem Maße der übernommenen Verbindlichkeiten mit dem Unternehmer vereinbart werden wird. Die näheren Bedingnisse können täglich Hieramts eingesehen werden. Bewerber um diese Unternehmung wollen ihre Gesuche mit der Nachweistmg der bisherigen Leistungen, des Besitzes der nothigen Bibliothek und Garderobe, belegt mit einer Caution von 800 fl. im Baren oder in Obligationen nach dem Tages-curse, bis 5. April l. I. beim krain. Landesausschusse einbringen. Laibach, am 13. März 1868. Vom krainilchen Lnndes-Ausschusse. (87—1) Nr. 170. Concurs-Ausschmbung. Bei dem k. k. Bezirksgerichte in Radmanns-,dorf ist eine sistemisirte Kanzlistenstclle mit dem Iahresgehaltc von 367 fl. 50 kr. zu besetzen. Die Bewerber haben ihre gehörig belegten Gesuche bis 2. April 1868 bei dem unterzeichneten Präsidium im vorgeschie-benen Wege zu überreichen und darin ihre Eignung zu der angesuchtcn Stelle, insbesondere auch die Kenntniß der slovenischen Sprache in Wort und Schrift nachzuweisen und anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit einem Beamten oder Diener des k. k. Bezirksgerichtes Radmannsdorf verwandt oder verschwägert sind. Auf geeignete disponible Bezirksamts-Kanz-listen wird besonders Bedacht genommen werden. Laibach, am 11. März 1868. Vom k. k. Landeogerichts-Priisloium. (84—1) Nr. 113. Kundmachung. Behufs Sicherstellung der mit dem Erlasse des hohen k. k. Justiz-Ministeriums vom löten Februar 1868, Z. 1615, genehmigten Baureparaturen an dem Kreisgerichtsgebäude zu Rudolfs-! werth wird zu Folge Auftrages des hohen k. k. Oberlandesgerichts - Präsidiums vom 21. Februar 1868, Z. 676^Pr., eine Offertverhandlung ausgeschrieben, welche am 3 0. März 1868, i von 8 bis 12 Uhr Vormittags, unter Intervention des k. k. Bezirks-Bauamtes beim k. k. Kreisgerichte zu Rudolfswerth abgehalten werden wird, bei welchem auch die schriftlichen Offerte, und zwar vor Beginn der Verhandlung zu überreichen sind; später einlangende oder mündliche Anerbieten können keiner Berücksichtigung unterzogen werden. Oiegcustand der Verhandlung sind: I. Maurerarbeiten sammt Matcrialc im Fiscal-preise von .... 456 fl. 94 kr. II. Tischlerarbeiten . . . 50 „33 „ III. Schmiedearbeiten . . 478 „27'/^,, IV. Malerarbeiten ... 87 „ — „ welche uni die Gesammt- summe von .... 1072 fl. 54'/, kr. ausgeboten und unter den hieramts zur Einsicht aufliegenden allgemeinen administrativen und speciellen Baudcdingnisscn, denen daö C'insichts-Prcis' Verzeichnis? und der summarische Kostenvoranschlag als Detaildarstelluug des Hiutanzugcbenden beiliegen, an den Mindestofferircnden vorbehaltlich der Ratification werden überlassen werden. Zur Verfassung der diesfalligen schriftlichen Offerte dient nachstehendes Formulare: Ich Endesgefcrtigter, wohnhaft zu .... .... erkläre hiemit, die in der Kundmachung des k. k. Krcisgerichts-Prä'sidiums zu Nudolfswcrth vom 12. März 1868, Z. 113/Pr. erwähnten Baubedingnisse, so wie das Einheits-Preisverzeichniß und den summarischen Kostenvoranschlag eiugcschcn und wohl verstanden zu haben, und verpflichte mich, die in diesen Documentcn dctaillirten Baureparaturen an dem dortigen k. k. Krcisgerichtsgebäude genau nach diesen Bedingnissen um den Betrag von .... st. ... kr. (hier kommt der Betrag mit Ziffern und Buchstaben deutlich geschrieben, auf< zuführen) zur Ausführung zu übernehmen, zu web chem Behufe ich das 10"/<> Radium pr. 107 fl. 25 kr. ö. W. in Barem beifchlicßc. Name des Wohnortes, am....... Name und Charakter des Offcreutcn. DieAdressc von Außen hat zu lauten An das k. k. Kreisgerichts-Präsidim.l in Nudolfswerth. Anbot für die Ausführung der Baurepara-wren an dem dortigen k. k. Kreisgcrichttlgebäude. Die unter dieser Adresse einlaufenden Offerte werden der Reihenfolge nach, in welcher sie cm- langen, nummcrirt, die Eröffnung derselben findet ^ aber erst am Tage der Berhaudlung im ^aufe der ! bezeichneten Stunden statt. Bei gleichen schriftlichen Offerten wird jenen! , der Vorzug gegebcu, welches früher überreicht wurde. Jedoch bleibt es dcin höhcrn Ermessen vorbehalten, im Falle die Garantie für eine entsprechende und schnelle Durchführung der in Rede stehenden Arbeiten es nothwendig erscheinen lassen sollte, von dieser allgemeinen Ordnung abzusehen und selbst einem höheren Anbot den allfälligen minderen bei der Ratification den Borzug zu geben. Rudolfswerth, 12. März 1868.' K. k. Kreisgerichto-Präfidium.