K RTT. Donnerstag am S. Juni R8B3 3» di,st„ W.lmlnt,, ,!l »ach w>> „provisorische,, Vesche Vo,» rt,o,,sst.i,,,!',," >wch ,0 lr. ,,,v e,,,e ,ed.sm,i,,qe !5,,,sch>,,!,,,,,, i,i,,j,, ,„ „^,,,,, MmMcker Tbeil. «^e. k. f. apostol. Majestät habeu mit aller« höchster Entschließung vom 19. Mai d.I., dem Oberst; l>eutenaut v- Körbcr die ihm bisher provisorisch übertragene Stelle cineS Directors der orientalischen Academie definitiv allergnädigst zn verleihe» gernht, .__________ Se, k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster E>ttschliesim,g vom 19, Mai d. I. alle,gnädigst zu befehlen geruht, daß dem i» den Muhestand tretenden ^berfinanzrathe der steiermärklsch - illyrischen Finanz: ^andesdirection, Joseph Frciherrn Pino v. Friedeu-lhal, bei seinem Dienstantritte die allerhöchste Zu-^ledcnheit mit seiner langjährigen, treuen und gnten ^>enstleistl,»g zu erkenne» gegeben werde. Se. k, k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Schließung vom 23, December v. I, zu gestatten ge-'^> daß der Finanz-Intendeut, Dr. Gustav Klncky. / ^N'land den ihm verliehenen kaiftrlichen russischen StanislanS-Orden zweiter Classe annehme» und ""öln dürfe. DaS k-k-Finanzministerium hat dem Amtsofficial bei der Szegediner Fmanz-Bezirksdirection, Johann Dotter, eine Nechunngs-Nevitentenstelle im Bereiche ^ serbisch-banaler Finanz-Landesbchdrde verliehen. Der Minister für Cultus und Unterricht hat den ^«Polente» au der Pragcr böhmischen Ober-Neal-schule, Anton Mayer, znm wirklichen Lehrer an b'°s" Lehranstalt ernannt. Die Oberste Polizeibehörde hat den Prätnrs- -^Nmcteu, ^„ton Smolcich, znm Kommissar bei ^ Polizeidirectio» i» Zara, und den Plaß-Oberlieu- ^"a«t, Carl Sikorski, zum Commissär bei de»i "^>zcicommissariate zu Laltaro ernauut. Die Oberste Polizeibehörde hat eine bei der Lem-lrger Pol,zeidirectio» erledigte Ober > Commissars-'"e dem Krakaner Polizeicommissar, Johann Bryn^ °wski, verliehen. Nichtamtlicher Theil. Oesterreich. ^ VZien, 9. Mai. Einer Uebersicht der Ergeb->!e der Straftechtspssege in denjenigen Kronländern / österreichischen Kaiserstaates, in welchen das Straf-^^ vom 3. September 1803 in Wirksamkeit ist, blend des Jahres 1849 in Gegenhalinng der Er< ß ^sse vom Jahre 1848, entnimmt die „Oesterreich, n, ^sftondenz" folgende wesentliche Ergebnisse: Die ^'"'""tzahl der in den Jahren 184!» „nd 1848 im ^"lzoglhnme Oesterreich n»d Salzhnrg untersnchieu g,,^^che,, h^^,^ ^7<)^ l,„h 4(i24, in Steiermark z^ ""d 1039; in Karnte» 18« und 18«; in Krain 3z< "' ^l)U; j„ priest, Görz »nt? Istrien 31.'i n„d » '/" Böhme» 4677 ». N4l; in Mahren 1399 ^ ^2; i„ C^,^^>„ ^19 u„d 723; Tirol »nr tzl3°^''a ^'" »>,d 711; in Dalmalic» «2!^ n»e ' '" Galizie» und der Bukowina 4ii33 u. öii34; Lomdartie: 1!iU3 u. 1ü28; im venetianischen Gebiet 1449 und 1347. Die Gesammtzahl der in deu Jahren 1849 und 1848 vorgekommene» erfolglosen Anzeige» betrug in Oesterreich und Lalzbnrg 3296 und 3332; in Steiermark 61« l,ud «66; i» Kärntcn 120 und 94; iu Kraiu 2l0 u. 194; i» Triest. Görz und Istrieu 243 u. 196; i» Böhme» 1»68 und 1988; in Mahren 437 u. 506; in Schlesien 8» und 98; in Tirol und Vorarlberg 911 u. 890; ,„ Dalmatien 1469 und 1280; in Galizien und der Bukowina 393 u, 42! ; in der Lombardie 80Ü1 u. Ü942, im ueiielianische» Gebiete 47ll« u. 3101. Im Ganze» verhalt sich die Zahl der untersuchten Verbrechen zu den erfolglosen Anzeigen wie 22: 20, jedoch bezüglich der einzelnen Kroulandcr ergibt sich eine große Verschiedenheit. Mit dem Verhalt« „isse im Ganze» an» meiste» übereinstimmend sind die für Karnten, Krain, Triest, Görz und Istrien ansgl-wiesene» Zahle». Die Zahl der im Ganze» verüble» Verbreche» bclänfc sich in sämmtlichen hier betrachte-ien Kronländer» anf 42,633 , wornach 189 Verbreche» anf 100.000 Seelen, oder Ei» Verbreche» auf 528 Personen kommen. Die höchste Zahl der znr Uiiterftichnng gelangten Verbrechen ist in dem Ausweise für dao Erzherzogihum Oesterreich ersichtlich, in welchem im Iahie 184!», lüi, »»d im Jahre 184«, 194, also dnrchsch»ml!ch i?.'i untelsnchtt Verbrechen auf 100.000 Seele» entfallen. Zunächst bedeutend ist di: Zahl der uuiersnchteu Verbrechen iu Schlesien, in welchem durchschnittlich 143; dann in Dalmaiieu, wo 136, in Tirol und Vorarlberg, in welchem 130 untersuchte Verbrechen auf 100.000 Seelen kommen. Auffallend gering ist die Zahl der Verbrechen, welche znr Untersuchung kamen in der Lombardie uud im Nenetiamschen, dafür übersteigt die Anzahl der erfolglose» Anzeigen die uiueisuchten Verbreche» fast um das Vierfache, woruach sich keineswegs der günstige Schluß anf eine etwa geringere Anzahl der verübte» Verbrechen üdeihaupt ergibt. Da in dem Erzherzog-thnme Oesterreich die volkreiche Haupt' und Nesireuz-stadt des Kaiserreiches liegt, so wird die oben be-merkte bedeutende Zahl der untersuchte» Verbreche» durch die zn allen Zciten wahrgenommene Erfahrung begreiflich, das; jede mehr volkreiche Stadt jene Momente, welche auf die Vermehrung der Ve>brechen vorwiegende» Einfluß nehmen, in einem höheren Grade und i» deu vielfältigsten Formen in sich birgt. Was Schlesien, Dalmatieu, Tirol uud Vorarlberg anbelangt, so muß die dießfallig bedeutendere Zahl rück-sichtlich des Ersteren dem Eluslnsse der drückenden Ärmnlh, bezüglich Dalmatiens und Südtirols aber dem Hange zn geseploser Gewaltthätigkeit uüd der in Dalmatien fast als Ehrengeseß geltenden Blutrache zugcschliebeu werde». Von allen untersuchten Verbrechen fallen fast «/,„ und von deu erfolglos angezeigte» mehr als ^/,, auf ans Gewinnsucht verübte Verbreche». I» Oe-sterreich, Steiermaik, Karinen, Krai» , Böhme», Mahre», Schlesien und in Galizien, ist diese Art von Ve,brechen am häufigsten vorgekommen, da hiefür "/,<, ansgewiesc» erscheinen. Eine geringere Zahl der Verbrechen aus Gewinnsucht ergibt sich für K>ai», das Küstenland n»d das lcmba,disch-ve»etianisch< Königreich, i» welchen Landern für diese Gattnüge» von Verbrechen '/,, e,nfa!ls» ; has giwstizstt Vcihalluiß ist in Dalmatic» mic "/^, ersichtlich gemacht. Wer» dc» die Neibrechensgattniigen einzel» in Anbetracht gezogen, so zeigt sich, daß der DiMahl die erste Stelle «lnnimmt. indem iu Oesterreich, Böhmen, Mähren, Schlesien und Galizie» «/,^, i» Steiermark '/,<>. im Küstenlande und in Tirol bei '/,„» in Krain uud in den veneliauischen Provinzen über "/,, und l» Dalmatie» '/,„ aller Verbrechen aif den Dil'bstahl i» Anschlag kommen. Von den untersuchten Veibrech,» des Raubes ergabt» sich für die Lombardie durchschnittlich (8!! von 1000), fur Krain (61 von 1000), für Kärnle» (32 pon 1000) , für Dalmarien (!>2 vo» 1000), für die venelianischen Provinzen (4? von 1000), endlich für Steiermark (39 vo» 1000); für die übrigen Länder erscheinen 13 bis 33 Naul'fälle aufgeführt, die wenigsten sind in Mähren und Oesterreich (13 und 14 von 1000) vorgekommen. Bezüglich der öffentlichen Gewalttha» tigkeit ist für einzelne Kronländer eine bedeutende Zahl der dießfaUs nntersnchtt» Verbrechen ersichtlich, da i» Böhmen diese Verbrechen 10 Percent, in Kärn-ten mehr als 8. in Oesterreich, Sieiomark, Dalma« lie» mehr als 7 Percent aller Verbrechen ausma^ chen. Nothzucht nnd andere Unzuchtsfülle kameu am häufigsten, und zwar fast im gleichen Verhältnisse in Tirol und in den venetianische» Provinzen, daun im Küstenlaude, in der i.'ombc»die, endlich in Steiomark >,'or. Werde» die untersuchten Verbrechen des Mordes uud Todlschlagea naher betrachtet, so erscheint Dalmaiien mit 13 Percent aller Verbrechen am ersten Plaße, dann komme Krai» mit 12, und das Küstenland mit 11 Percent zu erwähnen. In den übrige» Kronländern erscheint dieses Verbrechen mit 3 bis 8 Percent. Am geringsten ist die Zahl in Oe, sterreich. In Betreff der untersuchten Verbrechen der Verwundung und schweren körperlichen Verleyuug ist die größte Zahl für die venetianischen Provinzen nachgewiesen, welchen zunächst sich die Lombardic, daun Dalmatie» , Krain, Tirol (bezüglich Südtiro!) nnd das Küstenland anreihen. Die wenigsten Untersuchungen wareu in Galizieu und iu Oesterreich. Die meisten Brandlegungen kamen in Dalmalien, Schlesien und Krai» zur Untersuchung, die wenigste» im lombardisch-vcnetianische» Königreiche uud in Oester» reich, in lthterem nur 7 von 1000 aller Verbrechen. Bezüglich der untersuchten Verbrechen von Versal« schnugeu öffeullicher Creditspapiere, welche in den Jahren 1848 uud 1849 sich um 3 Percent vermehrt habeu, ist uicht unbeachtet zu lassen, daß die größere Leichtigkeit der Nachahmung der während des Dranges der Zcit in Umlauf gebrachte» Werthzeichen zur Verübung dieses Verbrechens wohl den nächsten Impuls gegeben haben dürfte, welcher Umstand »atür« l,ch in gleichem Maße l» Betreff der iu größerer Anzahl vo» mehr als 7 Percent vorgekommenen erfolglose» Anzeigen volle Gelinng hat, wobei nur noch z» erwähne» >st, daß das wiederholte Vorkommen solcher gefälschter Werthzeichen nicht auch die häufigere Wiedcrholnng des Verbrechens selbst vorauesez-zeu laßt. " Wien, 30. Mai. Gestern Nachmittags 4 Uhr enllud sich über Wiener - Neustadt und Umgebung ei» sehr heftiges Gewitter uo» Hagel begleitet, welches, von starkem Westwind begünstigt, durch 18 Minuten autauerce, uub eine» g^ße» ThMjl> 1832" znm Unterrichtsgebranche a» magyarischen Obergymnasie» empfohlen. — Die k. k. Statthalter«! in Linz hat über eine Erledigung des Handelsministeriums der dortigen Handels- und Gewerbekammer eröffnet, daß das Erscheinen des neuen Börse- und Se»salgesel?es bevorstehend sei. — Die Prager Handelskammer hat dem Han-delsministerinm für die Erzielung des mit Preuße» abgeschlossenen Zoll- und Handelsvertrages den Dank der Kammer ansgesprochen. — Als Pendant zu der wichtigen, in der k. k. StaatSdruckerei gemachten Entdeckung des Naturselbstdruckes, ist so eben eine neue Erfindung in der weiteru Entwicklung stehend. Dieselbe besteht darin, die Photographie znm Bedrucken von Seiden- und Wollstoffen zu verwenden. Nach den bisherigen Versuchen sind zuM Drucke von 30 Ellen Stoff nur einige Minuten erforderlich. — Das eben erschienene 23. Heft der Berichte derLeopoldinenstiftuug im Kaiserihume Oesterreich gibt ein sehr erfreuliches Zeugniß über die umfassende und segensreiche Wirkung dieses Institutes. Es ist aus einer Reihe in diesem Hefte veröffentlichter Berichte zu ersehen, mit wie vielem Erfolge auch von Wien aus für die Ausbreitung der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten gewirkt wurde. Sehr interessant ist der Bericht über das erste Nationalcou-cilium der katholische» Bischöfe iu Nordamerika. Aus den übrigen Mittheilungen zeigt sich, mit welchem Eifcr, heilige» Liebe und Ausdauer von glaubensstarken Priestern in diesen fernen Landen für die Cache der heiligen katholische» Kirche gearbeitet wird, und welche segensreiche!! Früchte die durch die Leopoldineii-Stiftung gewährte Unterstützung diesem Streben zu sicheru vermag. Die Resultate, welche dieses Heft bietet, siud völlig geeignet, in den katholischen Kreisen Oesterreichs neue Theilnahme für die so schone Aufgabe der Leopoldinenstiftung zu wecken. Noch ist ein großes Feld der Thätigkeit offen, Tausende umherirrender Stämme von Indianern erwarter. die frohe Votschaft der ewige» Wahrheit, und in vielen katholischen Gemeinden ist der Eifer größer, als die Mittel und die Möglichkeit, ihn zu bethätigen. Selbst gegenüber der zahlreichen Confession,'!! anderer Art nimmt tie katholische Kirche i» Nordamerika eine stetS vortheilhaftere Stellung ein, welche zu befestigen nur wünschenswerth sein kann. Es liegt darin wohl eine große Genugthuung für alle echt katholische» Herze», welche in Gegenwart und Znkunft der heilige Glaube zu fruchtbringender Thätigkeit anspor. nen wird. — Am 24. Abends um 9 Uhr verspürte man m Nagusa «ine heftige Erderschütterung, welcher zwei leichtere Bewegungen vora»gcgangen ware». Die Bewohne geruhen darüber iu die größte Vesorgniß, da mehrere V°>z,.che„ i^» «z,,, W„d„holung »er Catastrophe lachte« li.ße« . «„^ M^s« im I. 1848 heimgesucht hatte. Der Fürst Damlo von Montenegro langte gestern Mittags an Bord des k. k, KriegödampferS „Tau-rns" (Commandauc Schiffslieuteuaut Liitrow) hier an, nachdem er sich einen halben Tag in Nagnsa aufgehalten hatte, wo man ihn» zn Ehren eine» Ball gab. Eine Deputation von 39(1 Montenegrinern war von den schwarze» Bergen herabgekommen, um ihre» Herrn zu empfange». Der Fürst hatte die Absicht, sich 2 Tage iu Cattaro aufzuhalten. Das ununterbrochene Zuströmen der Czernagorzen, die schon am Nachmittage zu 709 angewachsen waren, bewog ihn, heute Morgens in seine Residenz nach Cettinje zurück zu kehren. Interessant war der Zug, der ihn begleitete, und sich mit den ersten Strahlen der Sonne in Bewegung scßte, iudem die Schaar langsam den Schlangenweg, der auf das Gebirge führt, im vollsten Schmucke ihrer Waffen emporstieg. Die Nival-rufe nahmen kein Ende, und weit in den Bergen wiedeihallte das Echo der Freudenansdrücke, welche die Rückkehr des Fürsten in der Mitte seines Volkes verkündeten. Der Fürst, der nun eiue Reihe von bewegte», auf das Angenehmste zugebrachten Tagen hinter sich hat, nimmt eine Erinnerung m,t sich, die ihn in der Einfamkeit seiner Berge mit allem Zauber eines Tianmes umschweben muß, Gerührc und mit glänzenden Augen erwähnte er sehr oft während der Reise seines leyten Aufenthaltes nnd der verklärte» Tage, die er in Wien zugebracht hatte, und war sichtlich ergriffen, als die Militärmnsik in Vattaro unter seinen Fenstern eine» Marsch spielte, den er iu Wie» geHort hatte, uud dessen Äccorde wieder tausend schöne Bilder vor die Seele zauberte». (Triester Ztg,) — In Amsterdam wird für die nächste» Jahre, 1834 oder 18ö3, eine große Indnstrieansstellnng, nach dem Vorbilde jener in London, vorbereitet. — Die Legung des unterseeischen Telegraphen zwischen England uuo Irland ist endlich, nach mannigfachen, mißlungenen Versuchen, glücklich bewerkstelliget worden. Es ist nicht ein, sondern es lind sechs, curch Guttapercha isolirce Drähte, die iu eine gemeinschaftliche starke Hülle eingeschlosseu sind und je!)t die Verbindung von Do»aghadee mit Poripalrik hergestellt habe». Es kostete viele Mühe, der Strömungen des irischen Cauals bei der Legung des Drah-teö Meister zu werden, und wurde zu dieser Arbe,t die vereinte Kraft von 3 Dampfern verwendet. Die erste telegraphische Depesche wurde unmittelbar nach der Landung auf der englischen Küste dem Gouvc>° ueur nach Dublin gewidmet, und enthielt die Nachricht vom Gelinge» des Unternehmens. — In Ulm fuhr am 23. v, M- Nachmittag ein dortiger achtbarer Bürger mit zwei seiner eigenen und uoch einem andern Knaben die Donau aufwärts, um im alten Ziegelstadel Kalk zu hole». Als er durch die Interimsbrücke schiffen wollte, glitt das Nuder aus, das Schiff kam zwischen zwei Pfähle, wurde dadurch uuter das Wasser gedrückt und ehe man sichs nur denken koi'nte, war der Manu mit den drei Kuabe» uuter den Wellen verschwunden. Ersterer, ei» sehr guter Schwimmer, hatte sich jedoch schnell wieder auf das Wasser gearbeitet, einer der Knaben seyte sich auf seiueu Rücken, den zweiten, als ihn die Wellen emporbrachten, nahm er unter seinen Arm und so beladen schwamm er dem Lande zu. Ganz erschöpft erreichte er daS Ufer. Einen eigenthümlichen Anblick bot der dritte und jüngste der Knaben dar. Derselbe stand vorn im Schiffe; als eS nnn zu sinken begann, schwang er sich auf einen der Pfähle, von wo aus er seinen Vater, Binder uud Camerade» mit dem Tode ringen sah. Ein Arbeiter befreite denselben nachher mit einem Nachen. Von der steiiisckeu Gränze. 30. Mai. Am 27. l. M. Nachmittags stürzte die 7jährige Tochter der Inwohnerin Vicioria Steinacher zu Nenberg in Sleiermark znfälliger Weise in den Mürzfluß. Ein Fleischhauergeselle eilte dem Kinde zu Hilfe, doch die reißenden Wellen des Flusses ließe» ihn das Rettungewerk nicht vollbringen, uud sein eigenes Leben sichernd, mußte der Maun an daö Ufer zurück Taö Kind war somit dem sichern Tode preisgegeben. Der Zuseher H'lferuf führte cbeu im gefährlichsten Momente den in der Nähe befindlichen Gensd'arme,! Franz Fil) drö 12. Genso'armerie-Regiment? rasch zu dem Unglücksorte. Ohne einen Moment sich zn bedenken, nnd sein eigenes Leben muthig wagend, stürzle sich der brave Genso'arm i» die reißende» Fluchen. Knrze Zeit darauf »ach kräftigem Kämpft gegen das reißende Element legte er das bereits besinnungs-lose Kind in die Arme seiner Angehörigen, worin eS in Frlge der angewendeten Sorgfalt zum neue» Lebe» erwachte. Se, Maj. der Kaiser, ebe» auf ei»em Iagdans« stnge zu Neuburg befindlich, hatte» kaum von der herzhaften That deö GenSd'armen Knnde erhalte», als Allechöchstoieselben anch nähere Informationeii hierüber sick erstatten ließen, Am 29. d. Mcö. Sonntags Früh aber winde Gensd'arme Fil) über Allerhöchste,! Befehl vorgerufen, und Se. Majestät hatten die Gnade, demselbe» nicht nur eigenhändig daS silberne Aerdienstkreuz z» übergeben, sondern anch dessen That in huldvolle» Worten zn loben, und so den Werth der ertheilte!! Auszeichnung noch zu erhöhen. Gensd'arme Fiy wird dnrch diese ihm geworden« Allerhöchste Auszeichnung gewiß die höchste Aneife-rung finden, anch fernerhin sein eigenes Leben dort nicht zn achten, wo es nm die Erfüllung der Pflicht als Mensch nnd Soldat sich handelt, — die Ein' wohner NeubergS aber werden stctS jene» Tag >» freudiger Erinnerung behalten, der ihnen offen dar« gelegt hat, wie sehr der erhabene Monarch seine U»-terthanen liebe, indem All^rhöchstoiesclben jenen Die»!?, der einem ihrer Kinder galt, anf huldvolle Wcise Selbst zu belohnen sich herabließen. Mailand, 28. Mai. Daß sich die Symptom« der Tranbenfänle, ein Uebe!, an dem bekannMch »»' sere Weinssocke im vorigen Jahre sehr stark gelitten» leider anch heuer, wenn nicht in noch größerem, !" doch iu gleich beunruhigendem Umfange bei nnS zeigen, ist schon bekannt, allein wohl weniger die Neuig' keit, daß i» der Pcrson eines gewisse» Herr» Luigl Maspero »on Senna, Prouinz domo, ims der Wundermann erstanden ist, welcher fnr den festen Preis von 30.000 Zwanziger der Welt sein Geheimniß d^ Heilung aller vo» jener Krankheit befallene» Nei^ verkaufen w,ll, doch, wohl verstände»: eS braü^ ihm diese Summe, die durch Snbscriptioueu zn sicher» ist, erst dann bezahlt zu werden, wenn sich die ^ ihm angezeigte Heilmethode durch den Erfolg auch wirklich bewährt habe» wird. Sämmtliche Handelskammern der Lombardei ha' beu Aufrufe uud Anzeigen in dieser Angelegenheit er' gehen lassen, und sich bis zum Monat Juli bereit erklärt, die Bewerber um diese Wchlihac in eigens eröffnete Listen einznreihe». Der Snbscribent per> pflichtet sich für eine gewisse Quantität des von W zu erzeugenden Nebensaftes und zahlt nach der Wei»' lese n Vrenta einen Zwanziger. Eine Commüs>^ vo» Sachverständigen »nd Betbeilgte» wird in lelM Instanz über den Werth der Heilmethode entscheiden-Das vorgeschlagene Heilmittel soll äußerst billig »" leicht anwendbar sei». Das lombardische Institut f"^ Knuste und Wissenschaften, dem unter dem S>^ der Verschwiegenheit die Masperonische Entdecklws zur Prüfung uud Begutachtung übergeben wo^'" ist, hat sich sehr günstig über dieselbe auSgespro^^"' Dic Eisenbahnbauten zwischen Verona u»d caglio (Ort, der 8 Miglien hinter Brescia 6^ Mailand zu liegt) wären den» endlich so w"l ^ diehen, daß wir mit aller Sicherheit hoffe» ^" ' noch vor Ablauf des uächsten Herbstes je,>e ^"„. der großen Eisenbahnlinie Venedig-Mailand dew fentlichen Verkehr übergeben zu sehen: eine H^u^ deren Verwirklichung uns schon im nächste» ^ Monate hätte zu Guten komme» müsse», we»n ^ nicht bei den vorgenommene» Probefahrten "" gen Stelle» der genannten Strecke gefährlich« ^ gel herausgestellt hätten, und wenn nicht j""^ ^ ,n der Linie zwischen Nivoltella und P" ^^^ ziemlich bedeutender Riß durch Einsturz "" ^„ eingetreten wäre. Die Länge der nen zn e.on ^ Bahnstrecke beträgt 14 deutsche Me'l"'. 2V ^. aus gnter Quelle erfahren, wird l»e <^"M> '' Bahn von Cnccag.w nber G),a^i »ach ^"^, ,v° bekanntlich schon seit 0"» Jahre ^' "' ^.h.» der lomb.-venet. Ferdinanden biS Ma.la d^ mit vorläufiger Umgehung Bergamo'S, erfolgen. ^ 3l3 ö>ese Maßregel wird dem allgemeinen Bedürfnisse Ul'd vielseitige» Interessen gewissenhafte Beachtnng äeschenkt, den» der Umweg von Cnccaglio über Bergamo würde alle» Benutzern der Screcke von Brescia »ach Mailand eine erhebliche Mehrausgabe an 3>acht- und Fahrgebühren verursacht und dem Staate ein Aulagecapital von 3 — 4 Millionen, ohue Berechnung der Vortheile, die aus dem schneller erzielten Betriebe eines so wichtigen Schienenweges dem Ae-rare erwachsen müssen, gekostet haben. Nur individuelle Rücksichten oder Privatgewinne könnten unter beschränkten Geloverhaltnissen die Mehrauslagen für »m hat den, von der Kreuzgemeinde erwählten, früher oft erwähnten Pastor Steinacker nicht znr Prü-f^!g eingeladen, sondern die vom Magistrale bean-tragie Bestätigung verweigert. Dessau, 2!!. Mai. Die Verhandlungen über die inseitigen Verhältnisse der anhalt'sche» Herzogthü-^'^hen ihren Abschluß in den kürzlich veröffentlichten ^schviften erhalten, welche das Patent für die Hec-°Äch/i,„er Anhalt-Dessan und Anhalt-Köthen über Ent-l!lli^ h^ heizogüch A,,hc,lt-Ki>ilie,!'schc,i Staatsange-^rige» ans ihrer UntN'chanenvflichs gege» Se. Hodcis den regierenden Herzog zu Anhalt'.Vci'ül'm'c,, ferner ras Patent für die Herzogchümer Anhalt-Dessan und Anhalt-Kdtheu wege» Vereinigung der Herzogthümer Anhalt-^essau und Nnhalt-Köthen zu einem Herzogthume und °^lich die Vekanutmachuug des Vertrages wegen der Bereinigung der Herzogthümer Anhalt-Dessau und ^"dalt-Kötheu i« Einem Herzogthume für die Herzogtümer Anhalt-Dessa» uud Auhalt-Kölheu umfasse». Frankfurt a. M., 20. Mai. In diesen letzten ^"gen haben, dem Vernehmen nach, zwischen meh-lere» VnudeStags - Gesandtschafte» Commuuicatiouen ^N'glich eines Antrages Statt gefunden, welcher e>N»ächst in Vczug auf das Auswanderuugswesen vor ^ Bundesversammlnug gebracht werde» wird. Es ^° sich dabei übrigens nicht, wie in eiuigeu Kreise» /Nnnchet wird, darum Handel», eine ceutrale oder ' lrhaupt eine Leitung der Auswanderung von Seilen " Regierungen selbst anzubahnen. Eö sollen vielmehr ^ gemeinschaftliche Maßregeln in den verschiedenen u»desstaate» getroffen werde», um die AnSwandeier °^e» Uebervoriheiluuge» und Täuschungen durch Agen-^» uud dergleichen Geschäftsinstitute, welchen sie ^ zu häufig zu ihrem große» Schaden allz» viel grauen, zu schufte» u»d insbesondere die heimliche» ^Wanderungen, vornehmlich Conscriptionspflichtiger, .^erhi„dern. Wie man vernimmt, sind die dieß. ^ 'gen Vorschläge zuerst oon der württemberg'sche» ^^eruug in Anregung gebracht worden. S ch w e i z. h Nern, 2,'!. Mai. Der Vern'schc große Nach beute einige sehr wichtige Geschäfte erledigt. Dahin ^ '"^ »amentüch die Ermächtigung der Regieoing, z/ ^"leihe lug ^,„„ Betrage von 1,300,000 Fr. st^/'^'^n, u„d zwar Behufs der Deckung der beoor-^, ""^>> außeroidenilichen ÄnSgaben. Gleichzeitig i,^°°" sämmtliche Deficits ft't ^^i bis Ence 1851 »e>> "^ "°" über .'!,200.000 Fr. vom StaatS-t>„,'"^" "beschrieben. Zur allgemeinen Verwunde-ge>^, ^'"^ diese Maßregel einstimmig und ohne die üch^ ^>'eibung der Parteien durch. In der „äm-5l>»^^''Ung wnrden d,e Präsidien deS großen Rathes und der Regierung neu bestellt und an die erstere Stelle der gewesene Landammann Simon, au letztere der Regiernngörall) Fischer berufen. Neide, um die letzte Amtsdauer dieser VerwaltungoPeriode zu erfüllen, da im Frühling 1834 das Bestehen der gegenwärtigen Behörde» aufhört. Der Vern'sche große Rath hat den zum Rade verurtheilt gewesenen Wirth auf dem Hospiz der Grimsel, Peter Zybach, begnadigt, indem er das Todeönrihei! in 20jährige Kettenstrafe umwandelte. Derselbe zählt 62 Jahre und hat sieben Kinder nebst einem ordentlichen Vermögen. Italien. Neapel, 10. Mai. Iu der Pfarrkirche zu Monleroduni (Provinz Molise) ist in der Nacht vom 14. auf den 1!>. ein frecher Kirchenranb verübt worden. Kostbare Monstranzen waren entwendet und der Inhalt mit frevelhafter Hand verstreut worden. Der Behörde gelang es, des Räubers uud auch der entwendete» Gegenstände wieder habhaft zu werden. Frankreich. Paris, 26. Mai. Der Kriegsminister hat in einem Rnndschreibeu den iu den Departements com-mandirenden Generalen freigestellt, ob sie sich mit den unter ihnen stehenden Offizieren »nd Soldaten an der Feier deS h. Frohnleichnamstagcs belheiligen wollen und sie zugleich wisseu lassen, daß Se. Majestät M't Vergnügen eine Betheiligung der Armee bei den religiösen Festen sehen würde. TaS Lager von Helfant (nuweit St. Omer) ist am 23. von dem Oberbcfehlohabcr, General Canrobert, mit einer Nevne über die versammelten Truppen eröffnet worden. Der „Monittnr" veröffentlicht eiuen Artikel zur Rechtfertigung der für die Bahn von Lyou uach Geuf gewählte» Linie; er hebt besonders hervor, daß die Schweiz ihre- völlige Zustimmung zn dem Projecte durch eine» Znschnß von 2 Millionen bekräftigt habe. Was die Frage der Eisenbahnen betrifft, welche Frankreich mit Piemoin und Sapoyen verbinden sollen, so fügt der „Moiiilein'" »ach Hinweisnng ai,f die Nothwendigkeit gründlicher Vornntersnchungen bei, dasi letztere noch nicht beendigt seien. Der „Moniteur" wiederholt einen Artikel der „Morning-Post," in welchem erklärt wird, daß die beiden Cabinete von England uud Frankreich, so wie ihre Vertreter in Constantinopel mit der vollkommensten uud herzlichsten Eintracht gehandelt hätte», handelte» uud Handel» würde». Die Regierung beschäftigt sich gegenwärtig mit der Prüfung einer neuen Organisation deS uneutgelt^ lichen Krankendicnstes. Man hat berechnet, daß zur vollständigen Versehung dieses Dienstes 18W Hospitäler mit ungefähr 160 Betten nothwendig sind. ES bestehen jetzt in Frankreich 1340 Krankenhäuser; eS handelt sich also noch um die Errichtung oen 460, Paris, 27, Mai. Der gesetzgebende Körper, dessen Session heute zu Ende giug, hat noch mehrere Gesetzvorschläge volirt, von denen nur einer, anf Hypothekar-Creditgesellschafien bezüglicher, zu einer einigermaßen erheblichen Discussion Veranlassung gab, AuS Marseille meldet die „Indcp. belg,," daß die Forderung der Vereinigte» Staate» an tie griechische Regierung sich auf nicht weniger als anf !i00,l)00 Fr. Schadenersatz für ce» amerikanischen Missionär King belaufe, nnd daß nberoicß noch di-plomatische und p>cuniäre Genugilinung für eine» amerika». Consularagentcn verlangt werde, der wegen PropagandismnS zu >4tägiger Haft und sooa»n znr AuSweisuug vernriheilt wurde. Die mit Abfassung des Bericht« über die Wie-dereiiifichrmig der Todesstrafe bei politische» Vogel),'» beirantc Commission des gesetzgibcnoe,! Körpeio Hai diese» Berich! veröffenilicht „,,h jchlägt, i» Uebereinstimmung !nit dem SlaatSraih, „achstehcnde Mooifi cation der Art. 86 »,>o 87 vor: Art. 8<». Ein Atteiuac gegen die Person oder baS Lebe» des Kaisero wird mit der anf Vammord gesetzte» Strafe bestraft. Ei» Attentat gegen das Leben cer k>ns. Faniilie wird mit dem Tode bestraft, Ei» Altentat gegen die P«so» d^ Mitglieder o,r ^ kais. Familie wird mit Deportation nach einem befestigte» Play« bestraft. Jede öffentliche Beleidigung der Person des Kaisers wird mit «monatlicher bis Kjähriger Haft und einer Geldbuße von 50N—10.000 Fr. bestraft. Der Verbrecher kann überdieß ganz oder theilweise der im Artikel 42 erwähnte» Rechte für eine Zeitdauer, die der seiner Haft gleich kömmt, verurlheilt werde». Diese Zeit wird von dem Tage an gerechnet, an welcher er seine Strafe angetreten hat. Jede öffentliche Beleidigung gegen die Mitglieder der kaiserlichen Familie wird mit 1 monatlicher bis 3jahriger Haft und mit einer Geldbuße von 100 — 3000 Fr. bestraft. Artikel 87. Ein Attentat, das den Umsturz oder die Veründermig der Regierung oder der eingesetzte» Thronfolge, oder Anfreizung der Bürger znr Bewaffnung gegen die kaiserliche Autorität bezweckt, wird mit Deportation »ach einem befestigte» Platze bestraft. Großbritannien nnd Irland. London, 26. Mai. Der „Mor»i»g Herald" änßerc, daß er über das Dilemma, i» welches das englische Cabinet Rußland gegenüber gerathen ist, ein mumphirendes Hohngelächter aufschlagen mochte, wenn die Sache nicht so traurig wäre, — Die „Times" behauptet, daß sie die jetzige Verwicklung deutlich vorausgesehen, indem sic vor einigen Tagen die Nieder» berufnug Ntschid Pascha's als ein Zeichen türkischer Elmamnmg ausgelegt, und sucht die Lage der Diuge so darzustellen, als ständen sich bloß Rußland und Frankreich drohend gegenüber, während England den unbeiheiligten Znschauer und den friedliebenden Vermittler spiele. London, 27. Mai. Die „Times" theilt eine Depesche aus Malta mit, der zu Folge Admiral DundaS in Kenntniß gesetzt wurde, daß die znr Verstärkung seiner Flottille bestimmten Schiffe ,» Malta am 2!i. l, M, eintreffen wnrden. Auö Plymouth wird vom 23. gemeldet: die Canalffottille, bestehend a»5 dem „Sanö-Pareil, London, Prince-Nrgenl, Im-perienr, Amphion, Leopold nnd Highflyer" wird sich, dem Vernehme!! nach, »ach Gibraltar begeben, und Lissabon nebst Cork berühren. Vsmanisches Reich. Aus Smyrna, 18. Mai, schreibt die „Allg. Ztg.: DaS gester» Abend von Constantinopel .inge-kommene Dampfboot „Osiris" halle einen türkischen Offizier au Bord, der an den Dardanellen an's Land stieg und Ueberblinger eines Fermans war, wornach die englische uud die französische Flotte freie Durchfahrt habeu solle». Halil Pascha, Schwager deS Sul-lanS und Statthalter von Brussa, ist mit Tod abgegangen ; er und ClioSrew Pascha waren bisher die Führer der russischen Partei: ra se,n Tod so plöp-l,ch erfolgt ist, glaubt man allgemein, er sei vergiftet worden. Telegraphische Depeschen. * Trieft, 3l. Mai. Gestern Vormittags ward von Sr. k. k. Hc>h. dem Erzherzoge Ferdinand Mar der Giundsteiu des neuen LloydarsenalS gelegt. Der t. k- Iiilernnntius Freih. v. Brnck hielt eine passende R>de, welche mit enthusiastische» Lebehochs für Se. Maj. den Kaiser von den Tausenden der Anwesenden schlosi. Vierzehn Lloydkampfer aabe» Kaüonensalven. Der Herr Bischof cclebr,rte die Messe und segnete de» Stein. " Turin, 28. Mai. Der Senat hat die Au« leibe füs die Lombcnoe» »nnm<'dr a»ch angenomm,n. Das Monument «Ziccardi wild baldigst inaugnrirt ireroen. Die Devutirtenkammcr hat das Recruli-rnngSieseß mit 8!) a/gen 22 Stimmen genehmiget. * Ancona. 30. Mai. Die spanische Flottille bestehend auo 4 Segelschiffen und 2 Dampfern, ist hier angelangt. * Vrussel. 3>. Mai. Gestern cowmunicirie der Minister der auswärtigen Ana/kgend-iten den Kam. mer» die beoorssehende Hei^s Er. k. Hrh. de^ H^r-^ogs von Vrabanc mit Ih.er s, s. Hoheit der Erz« ^herzoqi» Marie Henrietie Anua. ""d Verlag voi, I. u. Klcinmayr uud F. Bamberu iu ^aibach. Verauiworcliche Herausgeber uud Heoacieule: H. v. Klclnmayl und F. H ««.berg. ^ Telegraphischer Eours«Veri6)t der Staatspapiere vom l. Juni l853. Staatsschiildvcischrcibungcn zu . 5 pEt. (in CM.) 93 7/8 detto v.J. t85« - . ,5 „ „ «37/8 del!».......4 nser Ferdinands «Nordl'ahn ,u <«ua ff. C, M........Ü220 il. <»«,, M. Acticn der Vudweis-Lmz-Gmundner Vahn zu 25« fi. C. M........2?3 fl.in C.M. , Attien »er üsterr. Donau - Dampfschifsiahrt ! z« 500 N. C. M. . . . . 773 ff. i» E. M. Wechsel- Cours vom l, Juni 1853. Amsterdam, für lN9 Thaler Current, Nthl. lüi l/4 2 Monat. Auqs „^, für l<>0 >^, ^,n,, U>'u!d 1N8 5/8 Ufo. Franff,!rt„,!l>!., (f,,r!2»si, ,ud!>,'Zel ) ri„^währ. lm 2i !/i ll, F»s,, <«>,,b,1 107 5/8 Bf, 3 M,'„l>t, Hamburg, ft',r ,,w T!>>'><> Äl,»c», Nts>>, i6N:V4Vf. i M°,»K. Lo„d°„, für l Pfimd Gl,, O„lde» IU-^5 3 Mona». Mailand, fiir 8UU OcNerreich. i!i,e, G»!d, 108 5/8 2 Vlcn> t, Marseille, für 3U<» ssranfe», . !«„!> 128 7/8 2Mu».,i. P.ris, für 3«!0Fraulen . . Guld >2« 2 Mm,,,!. Gold- und Silber-Course vom 3l, Mai lk!.^, Vri,! G,!d. K«is, Münz.Dncat,,, «gi« .... l53/^ 151/2 detto Nani- dto ...... l2 l/2 151/4 ü°!ä ,1 °>»r«<> ...... — l4!^ Nllp^le°n«d'°r's „ . . . . -^ s.38 Gouuerainsd'or'« ...... — 13,2 Nuß. I„N'eri!,l......— 8-52 Friednchsd'or's ...... - !>, Tnq!. Soueraing« ...... — !N48 Eilberagio ........ 8 3/^ 8 r>chte die drei Feildietuügs.Tagsatzuügcn auf den 28. Juni, auf den 2U. Juli und auf dcn 29. August 1853, jedes mal Vormittags von 9 bis >2 Uhr mit dem iln> hange bestimmi worden, daß diese Realität nur bei der letzlen, auf den 29. August l853 angedeuteten Feildictung bei allenfalls nicht erzieltcm oder liberbotencm Echatziingswerthe auch unter demselben an den Meistbietenden hintangegeben werde. Die Licitationsbetingnisse, das Echatzungspro-tocoll und der Grundbuchseriract können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. Senoselsch am 28. März 1853. Z. 752. (I) Nr. ,791, Edict, Von dem k. k, Bezirksgerichte Seisenberg wird bekannt gimachl: Es hade Johann Mauer «anior, von Alllack Nr. 12, wider Johann König, von ilangenlon, i,w. »62 fl. c. 5, c, die Klage überreicht, worüber die Tagsatzung auf den 19. August I. I. um 9 Uhr bestimmt worden ist. Da der Aufenthalt d«s Geklagten Johann Kö nig unbekannt ist, so ist ihm ein dui-glor 26 »clum in der Person des Johann Fink, Bürgermeisters in Langenthon, aufgestellt worden, mit welchem diese Rechtssache verhandelt und nach den bestehenden Gesetzen eolschieden weiden wird. Dessen wird der abwesende Johann König mit dem Anhang« erinnert, daß er zu tiefer Tagsatzung erttwcder ftlvst zu erscheinen, oder einen andern iäe-voUmachNgic» zu wählen, anher namhaft zu ma> An. und >hm die Behelfe an die Hand zu aeben I"' '""ü'' w'dngens „ sich d>l nachlheiligen Folgen ,eldst zl,zu,chrciben hätte ^' 185^°"^"^^ Seisenberg am 23. April Dcl k. k, Bczutsnchi«-. O m a ch e n. Z, 758. (l) Nr. 274l. Edict. Vor dem k. k, Bezirksgerichte Sittich haben ^ alle Diejenigen, welche an die Verlassenschaft des den 6, April l. I. verstorbene» Antun Podobmk, Realitatenbesitzer in Sittich, als Gläubiger eine Forderung zu stellen haben, zur Anmeldung und Dar-thuung derselben den 5. Juli I. I. Vormittags 8 Uhr zu erscheinen, oder bishin ihr Anmeldungegesuch schriftlich zu überreichen, widrigens diesen Gläubigern an die Veilaffcnschaft, wrksgerichte II, Liesse zu Sittich wird in Folge hohen Iust.z - M>ni>lerial-Erlassis vom 4, März I. I,, Zahl 28^0, hiermit bekannt gemacht: I Es sei über die zu Schalna «ü!) Const. Nr. 2 oesintllche Ganzhube, welche in don Sprengel dieses Gerichtes liegt, und früher in den zu Sonn-cgg geführten und im Monate März «848 zerstörten G>u»dbüchern eingetragen war, mittelst Erhe-bung des Besitz- und Belastungsstandes au> Grund» läge der, von den jactischen Besitzern ausgewiesenen ! Eigenthiimstitcl,!, dann der ^atastralopcrate und der zum Theile unbekannten, zum Theil im änuli-chen Wege erhobenen alten basten, die neuen Interims Grundbuchseinlage,!, welche nach Weisung der kaiserl. Verordnung vom >6, März l85l, Nr. 67, dcs Rcichsgcsetzblaltes indessen die SteUe des Grundbuches zu vertreten haben, angefertigt werden. Dieselben erliegen zu Jedermanns Einsicht bei dem Grundbuchsamte dieses Gerichtes. Auch kann das Verzeichnis) der eingetragenen Besitzer m,t ihiem Besitzstande nach den Urbars-- und iiiectificalions' Nummern des vormaligen Grundbuches bei den Ge--mcindevorständcn eingesehen w^dcn. 2. Es werden demnach diejenigen, welche gc° gen die erfolgten Eintragungen der iüesitzer odrr beü Besitzstandes eine Einwendung erheben zu töiuxn glauben, so wie alle in den vormaligen Gmndbü. chcrn eingetragen gewesenen Gläubiger, deren Hor° , derungen entweder noch nicht, oder nichc in der gehörigen Rangordnung in d,e neuen Interims.-Ein-lagen übeitragen worden sind, hnmu ausgeiorden, längstens bis am l. December I. I. ihre Einwendungen und Mechte, und zwar die Gläubiger bei sonstigem Verluste der, durck die frühere Intadula-lion oder Pränotation erworbene Priorität dei diesem Gerichte mündlich oder schiifllich anzumelden und glllcnd zu machen. 3. Die dieß!äll>gcn Gesuche und AmlshandluN' gen genießen die Gebühren- und Scampclfieiyell, in so ferne sich di^seldm lediglich aus die Wiederherstellung der zerstörten Grundbücher beziehen. Sitlich am 17. Mai 1853. R A Z G Ii A S. C. k. okrajna sodnija druziga reda v Za-ticni da rnled razpisa visoce^a pravosodnoga minislerstva 4. merca t. 1., si. 2840, z nazocini naznanje : 1. Zastran celega v Zatièni pod h, .st. 2 le-žeèega grunta, kteri v tim sodnim okraju leži, in je bii popred v gruntnih bukvih zapisan, ki so bile ria Igu mesca inarca IÖ4Ö razdjane, so po izvedbi posestev in brumen na tajistih, 11a podlagi vlastninskih naslovov, klere so djanski posestniki izkazali, potem na podlagi kataster-skih izdelkov in starih brcmen, ki so bile de-lorna napovedanc, deloina po uredili izvedene, so bile nove zaèasnu gruntnu bukve iiapravljenc, ktcre imajo vsled ccsarskcga ukaza 16. rnarca ib5i» St. 67, deržavncga zakonika nicd tem gruntne bukve namustovati. Tajisti su znajduju pri uredu gruntnih bu-kev te sodnije, kj<;r jih zamure usak prcgle-dati. Tudi spisck upisariili posestrnkov z njili-niini posestvi po urbarskih in rektifikaci jskili številkah poprejsnih bukcv se more pri županih pruglcdati. 2. Pozovcjo se tadaj vsi tisti , kteri niisli-jo, da se zamorejo v èim zoper upise poscst-nikov ali posestev pritožili , kakor tudi vsi up-niki, kteri su bili v prejšnih gruntnih bukvah zapisiini, in kterih terjave v nove zaèasne gruntne bukve ali se niso prepisane ali pa lie po pravi versti najpozneje do 1. grudna t. 1. svojt: pritožbc in pravice pri tej sodniji ustno ali pa pisano naznaniti in veljaxne. stotiti, upriiki pa he sicer, kcr bi drugac svoje predslva zgubih, ktere so jx.prejznill in'aLulacijah all prenola-i cijah dobili. 3. Dol.iènc prošnjfi in uredskfi djanja niso riav.sini in kolku (.štompoljnn) podvuržene, ako se sarno na razdjanu grunlnc Lnkve nana.sajo, ki se irnajo ponoviti. Zalièna 17. velkiga travna i853. Z. 689. (2) Nr. 2234. Edict. Von dem k. k. Beziiksgerichte Guttscbee wild kund gemacht: Es habe über )!nsnchc» des Ereculionsiührers Johann Pcrz, duich seinen Machthaber Andreas Hnttcr von l!icnfc!d, die mit Bescheide vom 2. ^März 1853, Z 113^, auf den 6, Mai, 6, Juni und 6, Juli ,853 a»l'er,,nmte executive Feilbietung der, dem Malhi.is Ruppe gehörigsn, im Gnnd-buche 5uk :>,ectf. Nr. !»<>5>,(. ourkommenden, laut Protucolles vom 13 S'ptemdfr 1852, Z, 5398, auf 400 fl, bewerthetln unl'ehansten ^/^ Urn, Hul'e, wegen aus d»m Uitheilc vom 4, Ianmr »85!, 3> 4593, annoch schuldiger 2l fl, 45 kr, c. z. c., auf den 6. August und auf den 6 September !853, jederzeit Vormittags von 9 bis 12 Uhr in luco OI>er> musel mit dem Änh,mge übertrassen, daß die R«< litat bei der dritten Fcilbietung auch unter deM Schätzungswerlhc hintanqegcben werden wird K, k, Bezirksgericht Gotischer am 2,'j. April 18Z3. 3. 769, (!) I>i Obcrschischka, zu Orlibelibrunl', sino Wohliungen mit oder ohne Emlich-tling, lino ein Weinkeller täglich zu vergeben; dann eine zwnmahoige Wiese iw !'<>!!i<>,',l> alif ein odcr mehrere Iadre in Pacht zu überlassen. Alizufragen^aselbst- 3, 77U. (,) Zur Nachricht. Indem ich mich bestimmt habe, in meilN'm Gasthauje zu Doi^oku, vi^Ä-viü 0er Eisenbahn Station ^aase, den Au^ schank mit Bcspeisung der Gäste ein^ weilen nickt betreiben zu wollen, so briN' ge ick dieses hiermit zur gefalligen Kennl-nißnahme. Dousku am 3>. Mai >«53. Ursula ^enzhek, Gastgeberin. Z. 735, (2) Wohnungen zu vermicthen. Im Hause Nr. W, nächst der Schusterbrücke, sind für Michaeli im ersten Stocke 5 Zimmer, Alcove, Küche, Speist' und Dachkammer :c., ferner tm dritten Stocke eben so viele Bestandtheile zu ve^ miethen. Das Nähere lst beim llN' terzeichneten zu erfahren. Gustav Heimat"!- Z^ 75 >, (» ., III! Verlage vo» A. D. Geisler in B,ew«" ' ^ ebe» erschienen und bei Ign. V. Kleinlnayt s» "' Vamberg in Laibach nunächig- Das große Geheimniß sich bewegenden Tische Aetle>M!Mnl.i menschlicher Hände. Von I>. v. Z>. ^^ ß,,. Mit ei» er Abbildung. 8- s^' ^e, such« Obiqe Schrift gibt die Res.lmce d^r >>">e ^^„, „cbst d.m,ichc. Anweisung c Lichtbi,cke ant den Vnmd d,e,es h ä ^ ^ , A,..e,,ka bewegende,, „Geist°rv«e.chr" b ^"N ^.,,.,g m,d ihm ei» Berichi nber d.e e>st.nn»chst' ^'l auf diesem F