Sdjriftleituna: 9(atbslU«aa{Te Nr 5 2'lfyim Nr. tl. '»terit-do». e M t«)l »n»»: iiflliö «mit tWnoSmr >n So»»- » Utitr-!t.|< t'ttt 11—1> niii vom. H«dichrrld.i, »Rte* nidjt i»ti(!j«qrbfn, »- »ich! tirriltffütiat «nTliRDi^aaaea ■131 ri d>« ü>g ge (■ >mch»»»g 0(1 hnifi'l ftfl- uif ÖrtiHiti« »»>»-»»». - f i ü&Utcrboisitjin ^r;i*- T'.r Satt- ctfftriut t<*(5 ViitlnMi ki,6 £ßat'!ag •beul«. foiliV.Italic -Äjsttp so inqunu>» lurtfi o« Vost b'jjjcB! Vtnfcljäfciiq , . .1 IN . . . . K » «o Ä»I«>l hll« . . . . K 12 SO Kik «Sttlt im! in* VJd* : m . . . . K l'lo • K S— H'I jöHrtn . . K ii'— la» . . . K lf— SS » Aufliinl) «tl)L'b«R j»ch dir i't ' ,j»$tl'Utir <11 31 •' DM tlbfe-TCH tRK fiin^»-<.^(fcäi|r(n. filtgtiutrtr 8b«« rate II • cltcu M* ja» *-btfleElung. Ar. 79 Gillt. Wittwock, 23 September 1908. 33. Jahrgang. Gebührende Abfuhr. Der 20. September — als Sokolfeft geplant — Kot als deutfcdes Sieges-fest geendet. Cilli hat sein Hausherrenrecht wieder einmal zu wahren gewußt! Jetzt, nachdem daö großangelegte slovenische Hetzsest so jämmerlich geendet, und die Arrange,:»e oor uns und vor ihrem eigenen Bolke bis ans die Knochen blamiert dastehen, bemühen sich slovenische PreßkuliS im Schweiße ihres Angesichtes die Sache so zu drehen und zu deuteln, als ob es ihnen nicht im Traume eingefallen wäre, av eine Friedensstörung zu denken Ach! was haben die Herren doch sür ein kurzes Gedärm! Die eigene Presse steht wider sie als Kronzeuge -uf und wir verweisen hier nur ans jene markante Stelle eines hiesigen Wenden-blatte«, die wortwörtlich also lautete: „Slovenen erscheinet in Massen und rechtfertigt so die ^nrcht der killier D eu tschtu in l er." Die Deutschen konnten gar nicht «nderS, als auf einen ihre ManneSehre so schändenden Appell an dir Furcht aus dem Pllin zu erscheinen und vollkommen gerüstet die Tmge an sich herankomm»n zu lassen. Nicht sie hibkn diesen Kamps gcsuchl, er wurde ihnen »ulwillig von Leuten aufgedrängt, die wohl ihre zu Allem fähigen Kreaturen m das Treffen «ciglschickl haben, selbst aber feigerweifc hinter kr mohlgedccklen Schanze blieben. pie Hischfitten der alten Hermann. Von Professor Dr. H. Fische r. Ueber die Tischsitten des täglich«» Lebens er« fahren wir begreiflicherweise kaum etwas und werden St uns auch nicht viel anders als späterhin vorzu-jtdlfit haben. Bei den Schilderungen, die die Alten vo>i dem übermäßigen Zechen der Deutschen machen, daß damit immer bestimmte, dem Fremden besonders mtgezelltrelende Kreise der Gesellschaft und auch bitic bei besonderen Gelegenheiten geschildert sind, solcher Gelegenheiten gab es allerdings nicht ganz nxnizc und die Römer mögen sie. wenn sie irgend rnti Zweck erreichen wollten, auch wohl herbei-Mhrl und dabei den Wein, der den Barbaren mchl minder unwiderstehlich war als den Indianern fco« Feuerwasser, nicht gespart haben. In heidnischer 3«t boten die Opferfcste und Totenmahle. in christlicher die Kirchenfeste Anlaß znr Bewirtung, ebenso Kmchts- und andere VolkSversaininlnngen. In alter M bestanden die „Gilden" wie zu andere» Zwecken, i» auch zur Veranstaltung von Schmäuse»; sie wur-den wegen ihres heidnischen Beigeschmackes amtlich «ttndrücit. Unbegrenzte Gastsreiheit ist in allen Ztani, die »och keine Wirtshäuser kennen, selbstver-tätlich, „(is gilt sür Sünde", saqt Tacitus nbacher vertu tztni windische» Janhagels darin besteht, daß sie eben Tentsche sind. Das Bild, das man von den Laibacher Tagen wird der Fisch nnd der Gast nnwerl." Bei solchen und ähnliche» Gelegeuheite» inochte es ge-legentlich so zugehen, wie im angelsächsischen Bevwnlf. wo die Gäste deS Königs jeden Abeud i» so tiesem Rausche auf dem Boden der Halle liege», daß der Uiihold Grendel allnächtlich von ihnen dreißig als Raub mitnehmen kann. Das tägliche Leben des ge-meinen Mannes wird so nüchtern gewesen sein wie heute, zumal es keinen Schnaps »nd auch kein Wirts-Haus gab. Die Zahl der Mahlzeiten am Tage hat nach Zeit, Ort, Rang und Anlaß geivechselt. Tacitns gibt an (Germ. LL), daß jeder seinen eigenen Stuhl und Tisch gehabt habe. In späteren Zeiten ist aber immer von gemeinsamen Tischen die Rede, an denen man aus Bänke» oder Stühlen sitzt. Der Hansherr hatte seinen Ehreiiplatz in der Mitte und konnte einzelne Gäste auszeichne», indem er sie neben sich setzte. In fränkischer Zeit tafelte, wie in Frankreich noch später, der König allein oder mit einem bevor-zugten Gaste an einem eigenen Tische. Eine der-artige Wahruehnmng kann eiwa Anlaß zu der A»-gäbe bei Taeit»s geworden sein. In Skandinavien wnr es bei Festessen üblich, daß Manne? und Frauen zusammen speiste«; man loste auch wohl die Paare ans; die Frauen gingen dann fort, wenn an das Essen sich das Trinkgelage anschloß. Dagegen ist es in De»tschla»d einheimische Sitte, daß die Männer und Frauen in verschiedenen Lokalen speise», nur etwa die Haussra« mit den Mä»»ern; so wird es im Nibelungenlied geschildert, wo, nachdem man genug gegessen nnd getrunken hat, die Damen herein-geführt werden. Aus Frankreich gelangte dann in der ritterliche» Gesellschaft die Sitte zum Siege, in bnnter Reihe zu tafeln. Bon der Ausstattung einer mittelalterliche» Tafel geben die Bilder der Zeit einige Vorstellungen. Der Tisch ist mit einem, Schreckenlszencn gewann aus Grund von tele-graphischen und brieflichen Mitteilungen, inSbe-sondere aber auf Grund der Schilderungen von Personen, die den Händen dieses berüchtigt« Mobs nur mit Müh und Not entronnen waren, mußte selbst das Blut des friedfertigsten Charakters zum Wallen dringen und fein Inneres revolu-tionieren. Und was als das Böseste on den Laibacher Borfällen empfunden wurde, ist, daß der Gegner in seinem bis zum Wahnwitz auf-gestachelten Hasse selbst vor Frauen und un-schuldigen Kindern nicht Halt machte. In den Ohren dcr Cillier lag noch das Augstgekreisch, die schrillen Hilferufe fchwergeängstigter Frauen und Kinder, die von diesen wildgemachten Hussitutscharen Alles zu gewärtige» hatten. Aus diesen seelischen Momenten setzte sich die Stimmung der Cillier an dem denkwürdigen Sonntage zusammen; sie glich etticr Pulvertonn« und dem Gegner blieb eS vorbehalten, in diese Tonne die Brandfackel zu schleudern- Die offen zur Schau getragene Bereitwilligkeit verhetzter und mit heimtückischer Berechnung der versteckten Regisseure trunkengemachter Kreaturen, mit den stets locker gehaltenen Messern zuzustechen, die Blth islung eines deutschen HochschülerS, der von einem Sloveueu verwundet worden war und zum Utbeiflnß von Polizisten der slovenischen Gemeinde Umgebung Cilli auch noch eingekerkert wurde, vor Allem abrr da« direkt angriffölnstige Ber-halten dcr vor dem Narodni dom angesammelten windischen Menge, mußt.n mit zwingender gelegentlich anch mit zwei Tüchern bedeckt; Servietten kommen vor. Das Tischgeschirr, nach dem Reichtum deS Einzelnen vcrsct>ieden, ist von Ton, GlaS oder Metall; denn Porzellan oder Steingut kommen erst später ans. llnningänglich notwendig sind Schüsseln zum Alistragen dcr Speisen, Trinkgesäße sowie Löffel aus Bein, Holz oder Metall zum Essen der flüssigen Gerichte. Dagegen scheinen Teller für die einzelne» Gäste nickt nötig gewesen zu sein; das Wort ist erst »n XI V. Jahrhundert dem Italienische» ent-lehnt worden. Man legte die sesten Speisen auf ein flaches Brot; Suppen und Brühen mag man ans der Schüssel gegessen haben. Äieffer waren notwendig, Gabeln diente», wie es scheint, mehr zum Trauchiere» als znm Essen, man führte die Brocken mit den Fingern znm Munde. Nebe» solcher Pri-mitivttät konnte große Pracht in der Ausstattung einzelner Geschirre hergehen. Eine Festtasel wurde, wie noch heute, gerne mit Blumen geschmückt. Das Trinkgeschirr war aus Glas, Holz, Ton, edlem oder unedlem illietall. Die Formen sind im Mittelalter schon etwa dieselben wie später. Die von Cäsar geschilderten silbcrbeschlagencn Trinkhörner aus dem Hörne des llrs dienten bei großen Gelagen und gingen von Mund zu Mnnd. In Skandinavien sind sie mehr üblich geblieben, auch in anderen Stosse» nachgebildet nnd mit R«nenschriften ersehen ivorden. Von größcrem Interesse ist der alte Gebrauch, aus Menschenschädeln zu trinken, die in Metall ge-faßt waren, was der exzentrische Lord Byron nach-geahmt hat. Am bekanntesten dnrch die Geschichte des Langobarden Alboin, der seine Frau zwingt, aus dem Schädel ihres Vaters zu trinken, ist dieser Brauch schon weit früher nnd auch bei nichtgerma-nischen Völkerschaften bezeugt, bei solchen deS Ostens, aber auch bei keltischen; man scheint ihn nicht nur an den Schädeln erlegter Feinde, sondern auch an Deutsche Wacht venische Landbevölkerung gegen ihre deutsche Mit-bewohnerschast aufzustacheln und zn verhetzen. Es widerstrebt mir. Proben aus diesem Auf-rufe wiederzugeben nnd will ich mich mit der Fest-stclluug begnügen, daß derjenige, welcher vermeinte, es sei mit dieser gedruckten Brutalität das höchste an widerlicher Beschimpfung und gleisnerischer Verhetzung erreicht, eine arge Enttäuschung erleben mußte, denn bald daranf wurde der Record des „Slovenec" vom „SloveuSki Narod", dem Organe dcr sloveuiich-liberalen Intelligenz geschlagen. Namentlich waren es die Deutschen Laibachs, über die sich damals die Jauche des nationalen Hasses ergoß. Doch auch schon vorher wurde vom „Slovenski Narod" gegen deutsche Aerzte und Geschäftsleute Laibachs unter Nennung ihrer Namen Stimmung gemacht, weil sie sich erkühnten, von Neujahrswünschen zu Gunsten des Deutschen SchnlvereineS sich loszukaufen. Auch die den Deutschenhaß in nicht wiederzu-gebenden Ausdrücken schürende Schreibweise des „SlovenSki Narod" nahn, ich znm Aulaß, um im Zuge der letzten Budgetdebatte die Oeffentlichkeit und die Regierung aus die Gefährlichkeit dieses dem Anstande nud der Sitte, wohl auch dem Gesetze hohnsprechenden Unterfangens an merksam zu machen. Bci dieser Gelegenheit hob ich hervor, daß es aiige-sichts dieser systematischen Verletzung der Massen, die andere slovenische Winkelblätter noch zu überbieten suchten, nicht zu verwundern sei, wenn es neuerlich zu Ausschreitungen käme, wie wir fre seiuerztlt in Laibach. Domschale, Cilli und an an-deren Orten erlebten. Die Ansrage wnrde bis heute nicht beantwortet und fand man es allem Anscheine nach nicht der Mühe wert, sie einer Erwäguug zu unterziehen. Hätte man maßgebenden Ortes dies getan nnd den Verhetzuugsvcrsnchcii mehr Ansmerksamkeit zu? gewendet, so wäre vielleicht — ich glaube dies als Kenner dcr nnterländischen Verhältnisse behaupten zn können, ohne nnbescheiden zu sein -- manches unterblieben, ivaS nunmehr als Glied jener Kette von Ereignissen anzusehen ist, deren trauriges Ende die blutige« Vorsälle i» Laibach bilden. In der erwähnten Anfrage wnrde die Regierung gefragt, ob sie geneigt sei, derartigen Versuchen, die slovenische Bevölkerung zum Haß und zur Verachtung wider die in den gemischtsprachigen Landesteilen wohnenden Deutschen aufzureizen, Einhalt zn tun? Vielleicht wäre man denn doch einmal von dem VcrlegenheitS-prinzip der stillschweigenden Duldung abgekommen. So aber durfte auch weiterhin in öffentlichen Ver-sammlnngen und Blättern der Deutschenhaß gepredigt und die ärgste Volksverhetzung betrieben werden; so konnte es kommcn, daß aus durchsichtigen Gründn! Pettau zum Orte einer die Bewohner beunruhigende,» und heransfordernden nationalen Massendemonstra- Nummer 77 tion erwählt ivurde — daß die Vorfälle in PeNa« vom „SloveuSki Narod" zum Vorwand einer wüsten Hetze gegen die deutschen Bewohner Laibachs genommen wurde», daß endlich in einer öffentlichen Protestversammlung von Führern der slovenisch liberalen Partei und Stadwätern Laibachs zur Ler-geltung sür Pettan ansgesordert wurde. Was Wun> der, wenu die »rteilslvsc, systematisch verhetzte Masse das unternahm, wozu sie ohne Unterlaß in nicht mißzuverstehender Weise aufgereizt wurde, zumal ja diesem Elemente das Besudeln des AnastasiuS-Grün-DenknialeS, das Bombardieren deS deutschen Kasinos uud ähnliches zur süßen Gewohnheit geworden zu sein scheint! Jedem auch nur notdürftig Eingeweililca mußte es angesichts der öffentlich betriebenen na» stillschweigend geduldeten Verhetzung nnd nach den bisher gemachten Erfahrungen klar sein, daß es z» deu gewohnten Ausschreitungen kommen iverde. Dies mußte wohl auch dem Bürgermeister von Laiblich, der doch dem „Slovenski Narod" sehr nahe stebt nnd dem die unter seine» Augen betriebene Hetze unmöglich entgangen sein konnte, zum BeivuN-sein gekommen sein. Sein zur Ruhe mahnenver Aufruf kam zu fpät, die aufgehetzten Massen ließen sich uicht mehr beruhigen. Mau hatte sich insoferue getäuscht, als der Mob sich mit dem, was er bis-hin unternommen, nicht mehr begnügte. Und i» mußte bedauerlicher Weise Blut fließen, nm den widerlichen Ausschreituugcit Einhalt zu tun. Mnßte es dazu kommen, mußten Menschenleben geopsert werden? Nein und abermals nein! Wer trägt die Schuld daran? Diejenigen, die vermeinten, daß ihrer Berhetzungsknnst keine Grenzen gezogen seien, sie sind es nicht allein, die die schwere ita« antwortung für das Blntopfer vom 20. September zu tragen haben. Mögen die traurigen Ereignisse, die sich m Laibach abgespielt haben, endlich dahin sühren, vaj mit dem System der ängstlichen und stillschweigende« Duldung gebrochen nnd dem ungezügelten Predig» des Hasses wider Alles, was deutsch ist, dort wie da Einhalt getan iverde. Schon im Leime müssen die Versuche, die deutschen Bewohner des gemischt-sprachigen Gebietes als Fremdlinge, als Eindrrag-linge nnd demnach als schütz- nnd rechtlos hinz»-stellen, unterdrückl werden. Dies hat man diesmal wieder versäumt und eS hat sich bitter gerächt. Diejenige» aber, die ti wider ihre natürliche nnd gesetzliche Psticht verabsäumten, trifft ebenfalls die Verantwortung für da« Geschehene. ReichSratSabgeordneter Marckhl. Seite 2 Notwendigkeit die Entwicklung der Dinge, wie sie nun kamen, heraufbeschwören. Der aufgestapelte und sich nun elementar entladende Volköunwille nahm aber im Vergleiche zu den Laibacher Ausschreitungen harmlos zu nennende Formen a«. Die mit der Mutter-milch eingesoqene Gutmütigkeit und kulturelle Mehiwcrtigkcit verhinderten bedauerlichere Ge-schchnisse. Einzig, daß die Scheiben einiger slovenischn itionalcr Anstalten und der Häuser einiger sich besonders hervortuender Hetzer daran glauben mußten, sowie einige politische Belehrungen mit ungebrannter Asche erteilt wurdeu: daS war aber auch Alles'. Doch im grelleu Kontrast mit dieser wahrlich mit harmlosen Mitteln arbeitenden Demonstration stand das Ungestüm und hie Brutalität, mit der sloveuische Soldaten ihren Datendrang bekundeten. Aber, eS gibt einen Schlüssel zu diesem Rätsel, der dariu besteht, daß diese Leute sich schon früher in der Kaserne durch das Absingen slawischer Hetzlieder als Partei zu erkennen gegeben hatte. Noch kräftiger als acht Tage vorher in Pettau bekundete sich auch in Cilli die neu-erstandene Gemeiubiirgschast der untersteirischen Städte uud Märkte. Alle größeren Orte Unter-steiermarks hatten freiwillig Mannschaften gestellt und besondere tatkräftig griffen Marburg und Pettau mit ihren Hundertschaften in den Laus der Dinge ein. Sie haben sich werktätig zu dem schönen Spruche bckannt: „Den Brüdern im bcdrohtcn Land WarmfühlcitdeS Herz, hilfreiche Hand." Die Laibacher (preigniffc. Schon in einer am 8. Mai l. I. eingebrachten Ansrage habe ich die Regierung auf einen Ausruf aufmerksam gemacht, dcr in dem von der slor>«»isch-klerikalen Partei herausgegebeneu Blatte „Slovenec" veröffentlicht wurde. Zweck dieses AusruseS war, einerseits die deutschen Bewohner in den gemischt' sprachigen Gebieten aus das empörendste zu be-schimpscn und zu verunglimpfen, anderseits die slo- denen eigener Eltern geübt zu habe», die man da-mit ehre» wollte. Aus deutschem Boden spielt noch die Sage vom Schmied Wielaud darauf an. Bei Gelagen der fränkischen oder späteren Zeit ist nie die Rede davon gewesen. Im ausgehenden Mittel-alter bekam man,' besonders zur Heilung vou Krank-heilen, aus Heiligenschädeln zu trinken ; ob und wie das damit zusammenhängt, ist schwer zu sagen. Vor nnd nach dem Essen bekam man Wasser znm Hände-waschen. In Sammlungen sind schöne Gesäße, be-sonders in Zierform, aufbewahrt, die solchem Zwecke dienten, die sogenannten Aquamanilicn; sie sind aber größtenteils oder vielleicht alle kirchliche» Ursprunges. Bei den Küchenzetteln, die aus dem späteren Mittel-alter und dem XVI Jahrhunderte stimmen, erstaunt man über die Menge von Gerichten, die bei fürst-lichen Hochzeiten nnd dergleichen Anlässen ansge-tragen wurden. Sie alle zu essen wäre völlig unmöglich; eS kam eine ganze Reihe von Gerichten znmal aus den Tisch, wie es in Norddentschland noch vorkommt, aus denen jeder auswählen konnte. Die Bedienung bci Tischc war nach Größe des Gelages und Stellung des GastwirieS verschieden Aus Schenken. Truchsessen und ähnlichen Tafelämtern sind hohe Hofämier und kurfürstliche Würden herausgewachsen. Man liebte beim Essen die Unter-Haltung, sang gemeinsam und einzeln oder ließ sich von Musikanten, Pnppcnspiclern. Ionglcnrs nnd dergleichen etwas vormachen, wie sich das auch bildlich dargestellt findet. In den geistlichen Anstalten dagegen wurde während des Essens vorgelesen, was anch einzelne Weltliche nachahmten. Nach dem Mittag» essen gingen die Gäste auseinander; nach dem Abend-essen blieb man beisammen und unterhielt sich bis zum Bettgehen, zn dem man dann noch, anch die Damen, einen Schlaftrunk ans die Kammer bekam. Die Ritterzeit war in Beziehung aus den Trnnk mäßig. Ihr Ideal stammt aus dem nüchternen Frankreich. Nach dem Niedergänge deS Rittertums kam aber das Zechen in neu höheren Kreisen wieder sehr auf, und zwar jetzt in dem berauschenderen Getränke des Weiues. Wie daun dcr jranzöfifche Einfluß wieder mächtiger wurde, hörte es wieder aus hoffähig zu sein; ein Beispiel dafür können die württembergische» Herzoge Ludwig l-j- 1593) nnd sein in Mömpelgard ausgewachsener Nachfolger Friedrich gebe«. Die Damen, die noch keinen Kaffee oder Tee kannten, tranken vom Weine ihr beschei-denes Teil mit. Bei Sachsen und Skandinaviern reichte die Fran des Hauses das Trinkhorn herum. Eine Art Trinkkomment ist schon alt; man trinkt einander zu oder läßt das Gefäß herumgehen. Wenn Scheffels Ekkehard auf dem Hohenkrähen einen regel-recht geriebenen Salaniander antrifft, so ist das poetische Frciheit dcs Erzählers; in dcr alten Quelle steht davon nichts, und jene stndcntische Sitte ist noch im ersten Drittel des XIX Jahrhunderts ganz unbekannt gewesen. Dagegen war es üblich, göttlicher oder menschlicher Personen „Minne", daS heißt Gedüchtuis zu trinken; in christlicher Zeit wurde besonders die der Heiligen Johannes. Stephan und Gertriid getniukeu. _ Per tzholerabazi l»s. Es sind jetzt gerade 2:"> Jahre vergangen, seit Robert Koch znm erstenmale eine Reinkultur des EholerabazilluS oder, wie er mit wissenschaftlichem Namen heißt, des Vibrio clwlerae. erhielt, der seitdem unbestritten als der Erreger der asiatischen Cholera gilt. Das wäre ein Jubiläum, das wohl begangen zn werden verdiente, abcr lieber nicht mit einer Choleraepidemie, sondern mit dem Triumphe der durch diese Ent> deckung ermöglichten Abwehrmaßregeln, die zu er-proben jetzt leider wieder Gelegenheit gegeben ist. Der Cholerabazillns findet sich in den Abgang» jedes an echter Cholera erkrankten Menschen vor und wird dadurch alS der eigentliche Träger v« Infektion gekennzeichnet. Seine Verbreitung ist im« durch aber nicht erschöpft, denn bei jeder Cpive»ie werden Personen festgestellt, die den gefährliche« Keim in sich tragen und damit auch aus andere Menschen zu übertragen sähig sind, ohne daß « ihnen selbst etwas schadet. DaS ist die ungeheuer wichtige Frage der größeren oder geringeren lim-pfänglichkeit der verschiedenen Menschen gegenüber einer Krankheit, deren Studium zu einem der wefnii lichhen und erfolgreichsten Mittel in den moderne» Fortschritten der Heilkunde und Hygiene geworden worden ist, indem man die bei einzelnen Personen von Natur vorhaudene Unempsänglichkeit (Jmmuui tät) bei anderen künstlich zu erzeugen sucht. Taz« ist eS aber an erster Stelle nötig, den Erreger dcr Krankheit zn erzeugen. Dazu ist eS aber a» erster Stelle nötig, den Erreger der Krankheit nicht nnr zu kennen, sondern auch in allen seinen Leben«-und Eutwickluugsphascn zu belauschen. Ehe tie Rüstkammer des Naturforschers durch das Mikroskop bereichert rvorden war, wären solche Forschungen gar nicht anssührbar gewesen, denn der Cholera bazillus znm Beispiele erreicht eine Länge von nur I'/, Tausendstel Millimeter, und seine Breite beträgt gar nur den vierten Teil der winzigen Länge. Die eigentümliche Form, die ihm auch den Namen tfürnma-bazillus «getragen hat, zeigt sich namentlich bei irischen Kulturen; genauer wäre sie als ein?u«< schnitt aus eiuer Spirale zu bezeichnen. Fügen fiA zwei dieser Kleinwesen aneinander, so entsteht Form eines S nnd noch größere Gruppen aus vielen Individuen vermögen lange Spiralen zu bilde«. Nummer 77 Keuische Wacht eeite 3 Welchen Dank erntet das deutsche Volk? Von geschätzter Seiter geheil uns die solgenden durch das Cillier Sokolfeft gewcctte» Betrachwngen eines alten in der Fremde lebenden CillierS z»: Jahre und Jahre lang hat es ein Hausiern ehrsüchtiger windischer Streber, die in ihrem Volte planmäßig den Größenwahn züchten, darauf ange-gelegt, das denische WirtSvolk, welches dem armen, m durstigen Verhältnissen sich abquälenden Volke der Windifche» sein Wissen nnd seine Kultur anfgc« psropit, nm jeden Preis »n schmähe» und herauSzu-fprbevn, imeingedenk der iclbftlo* erwiesene« Wohltäte», die diese»! Volke seit viele» Jahrhunderten schon von der deutschen Nation — die eher z» viel als z» wenig mit Empfinden für sremdvölkisches Dlend ausbringt — z» erfahren gehabt hatte. Sowie es dem Vater u>el) tut, weuu sei» Kind dem Lehrer, wenn sein Schüler sich undankbar er-weist, so muß c« unserem Änltnrvolke naliegehen imv wehtun, daß man undankbar seiner zahlreichen Wohltaten vergessen will nnd sich auflehnt gegen unser Volk, das im reichste» Maße sei» «miue» und sei» Wisse» über einen ans doch sehr »iedere» Lulturstuje iiehende» Stamm ausgeschüttet, der sich heute anmaßt, uns eine Helotenrolle zuweisen zn bürsen. Das Kind mag »»dankbar sei», der Vater, der Vormund, der Lehrer wird es, wenn es anch schmerzt und kränkt, verwinde»!. Anders aber, ivenn sich zur Undankbarkeit Auflehnung und Frechheit gesellt: Daun muß das Kiud ebeu gezüchtigt wer« tai; lauge, lange hatte man mit ihm Nachsicht nnd Geduld, endlich aber mnß znni Beispiel anderer im» gezogenen Sinder die Nute i» die Erscheinung treten. Lauge, lauge hatten wir Deutsche Geduld und Nachsicht bis zur Langmut; Geduld hatte» nur, als dies nngeberdige, erst ans die rachitischen Seine gestellte .«»Itnrkind plärrte nnd zeterte n»d «ach Dingen Verlangen trng, die einem ttinde eben mchi zukommen; Geduld hatten wir, als Gras Hohe«-»an das Lutschelkiud als Volk der Sloveue» er-litte; Geduld hatten wir, als matt in Laibach ioitüthr, das Denkmal eines der größten deutsch-Herrcichischeit Dichtet ntit Tinte und uoch an- Gealterie Cl,oleraberzilleu sind a» ihrer Form kaum noch z» erkenne», da sie Die Gestalt dicker I 2'.iibchen oder gar die von Engeln annehmen. Der | Skitiuiu] »ach gehört dieser Keim, wie der Name fkfcril besagt, zn den Bakterien, du mit einer Geißel [ begabt sind, das heißt mit einem langen sadensör-«ge» Änhaiig, der an einem Ende des Stäbchens es kommeu auch Bakterien mit zwei, vier nnd ivpr jedi* Geißeln vor. Diese Anhänge dienen de» Bakterien zur schnellen Fortbewegung im Wasser I tid Koch hat das mikroskopische Bild eines mit «>io!erabazilleu erfüllten WassertropseuS mit einem Miketischwarme verglichen. Mit dem Alter der Ba- > jtUctt ivird ihre Beweglichkeit in hohem Grade ge- > schwächt. Im Wachstnme ist dcr »leint an gewisse Saiilgnngen gebnnden, die aber leider ziemlich weite Sttnzeti haben. Obgleich er in den Eingeweiden i« Mensche» sich entwickelt »ud sortpslanzl, ver-laiigl er bei künstlicher Kultur Lnstttahrnng. Die ! Wie Temperatur ist ihm eiue Wärme von 30 bis W ®rab, so daß ihm die Temperatur der Mensche» znade zusagt. Die Auffindung der Cholerabazillen lit durch die Forschungen von Koch so sehr er-'.sichten worden, daß sie beute ein sehr einsaches nnd dirchml? zuverlässiges Verfahren darstellt. In , iwttigcn Stunden kann dieser Nachweis ersolge». J Cfyleich ein Zweisei nur feite« obwalte» kann, z>b> es noch ein besonderes Mittel, sich über das Äesm des Cholerabazillus zn vergewissern, nämlich durch Impfung mit einem künstlich hergestellten ilzilicholeraseruni. daS beispielsweise im königlichen Institute sür Infektionskrankheiten in Berlin stets in bestimmter Stärke nnd in trocknete»! Zustande aufbewahrt wird. Die Behandlung mit diesem Sernin äußert aus i« iZhvlerakeime eiue Wirkung, aus andere Bakterien »it. Noch ein drittes Prüsungsmittel besteht in dim sogenannten Pseisferschen Versuche, ivobei einem i^ftschiwincheit ein Anticholerasernni gleichzeitig mit den verdächtigen Bakterien eingeimpft wird. Zlyi das Serum eine Schutzwirknng, so liegt sicher etfcte Cholera vor. Glücklicherweise hat der Cholera» deren, aber unnennbare« Dingen z» besudeln; Geduld hatten wir imitier noch, als unsere Turner in Laibach einen solch schlimmen Empfang zu erfahren hatten; Geduld hatte« wir, als man in Laibach der Dankbarkeit vergaß, die man den Deutschen anläßlich der Erdbebenkatastrophe von >895 für die Sammelgroschen, ivomit sie sich eine ganz nene Stadt baue» sonnten, zu zollen hatte. Diese Geduld hat nun ihr Eude, sie ist vollkommen erschöpft, nachdem ma» uns selbst in unserer eigenen Häuslichkeit aufsucht nnd unseren Nacken unter ein terroriftisch-pauslavi-stisches Joch beugen will. Kein Mensch von Selbst-gesnhl mit uoch aufrechtem Malinesin»! wird sich gutwillig in die schmachvolle Rolle schicken, die uns ein paar hergelauiene. durch deutsches Suade»-brot durchgesresseue und also eniporgekommene ehe-malige Bettelstudenten zugedacht habe». In ihren Blättern haben sie eS ja uns oft nnd oft gedruckt gegeben, daß wir »nS tvie Hunde in die Winkel zu verkriechen haben, daß ttttfere Städte erzittern sollen, wenn sie in dieselben als siegestrunkene Sokolschareu ihren Schritt setzen. Aus der Not der Zeit ist den deiitschen Uutersteirer» ei» reitender Gedanke erstandenen: Die Ocmeinbürglchaft! Und die dcntsche Treue, sie ist doch kein leerer Wahn! Bisher jedoch war die Hilse, die sich die unter-steirifchen deutschen Bürger bei Bedrohung ihrer Heimstätte» gegenseitig geleistet habe», »nr eine spontaner Negtiitg entsprungene »tid vollkommen ungeregelte gewesen. Ä hindern will, daß ihre ^ lagen i» die Welt hinausdtingen. „Slovenski Narod" richtet an angesehene deutsche Bürger der Stadt ein offenes Sch»eibe», in welchem in unvet hüllt drohender Sprache, uuterjpickl mit de» dankbar ordinärste» Lästerungen »nd ^chmühungen jedes HJort der Berichterstattung an deutsche Zeitungen unterlagt wird. Das Blatt erklärt offen, jeden deutschen Bürger Laibachs als Geisel für die Berichte der deutschen Blätier betrachten zu wollen. Und dieses wüste Schreckensregiment vermag fast eine volle Woche hindurch in unvermindeter Stärke anzudauern, weil die Regieeung sich i» Liebe-dienerei vor einem Hribar und Genosse» erschöpft gelangt, der ausschließlich im Dünndarm liegt. Es ist sicher festgestellt worden, daß durch die Atmung, also vermittelst der Lungen, oder durch Wunden eine Ansteckung mit Cholera uicht erfolgen kann. Eine» Wohnort des Cholerabazillus, wo er außer» halb des menschlichen Körpers dauernd lebe» und sich fortpflanze» sann, kennt man bisher nicht, so daß hier noch ein Rätsel vorliegt. Da sich auch das Wasser allmählich selbst von den Bazille« reinigt, so muß, wenn dessen Ansteckungskreist er-halte» bleibt, immer wieder von neuem eine Ans» nähme von Bazille» erfolge», und diese kann wieder »ur »»mittelbar oder mittelbar durch die Abgange von Cholerakranken eintreten. Da . it find die Vorsichtsmaßregeln gegen eine Verbreitung der Cholera bereits vorgezeichnet. Dets Waschen von schmutzigen Leinen oder das Bade» im Waffer, das später aus irgendeinem Wege zur Wafferver-sorgn»g in die Hänser gelangt, kann zu Ausbrüchen von Cbolera führen und hat es tatsächlich getan. Besonders gefährlich ist in dieser Hinsicht selbstverständlich die Bevölkerung der Flußjahrzeueje. Hier kann die Vorsicht gar nicht weit genug getrieben werden, denn selbst Mensche», die vo» der Cholera genese», berge» e»twickl«»gsfähige Keime noch bis z» 48 Tagen in sich, und detzu kommen die Bazille», die in den gegen die Krankheit gefeiten Personen wohnhaft find. Ist die Bekämpfung des Bazillus wegen seiner Anfälligkeit gegen Trockenheit. Hitze und Säure im übrigen erleichtert, so wird sie durch diese Um-stände doch bedeutend erschwert, und die Cholera-epidemieu auch der jüngsten Zeit haben immer wieder gezeigt, daß eine Injektion der Wasserwege, weit» sie einmal begönne» hat, fast unaufhaltsam fortschreitet. Sonst aber kann »ur immer wieder betont werden, daß die Mittel zur Abwehr der Cholera hente eilte so hohe Entwicklung ersahren haben, daß ein Atilaß zur Besorgnis auch dann noch nicht vorliegen würde, wen» die Cholera in Rußland z» einem ungewöhnlich großen Umfange auSwachsen würde. _ Seite 4 und vor dem Newapilger aus dem Bauche liegt. Die Leute, die anläßlich deS Streite« mit Ser-dien ihre hochverräterische» «elüste so unverschleiert zur Schau trugen, denen kein Schimpfwort der Gosse zu unflätig war, um eS nicht auf den Habsburger Staat und die Wiener Regierung zu münzen. Diese Leute können heule schalten und wallen wie in einem Pafchalik mitten in dem unwirtlichsten, kulturabge-schlossenste» Teile Albaniens. So unerhört eS auch klingen mag: Hribar ist wieder unumschränkter Ge-dieter über Leben und Eigentum der deutschen Be-völkerung LaibachS. Und, um die Guadenbeweise noch zu erhöhen, schickl man >>ch an. aus seinen Wunsch hin slovenilckre« Militär nach Laibach zu entsenden. Wahrlich es lohnt sich, mit Rußland und Serbien zu konspirieren! Die Haltung der Deutschen Abgeordneten einer solchen Regierung gegenüber ist ihnen durch ihr Gewissen in klaren Bahnen vor. gezeichnet. Zum Schutze der Deutschen Laibachs und zur vollsten SiUme sür die dort begangenen Scheuß-lichkeiten muß zu den äußerste» parlamentarischen Mitteln gegriffen werden und allenfalls daS Tischtuch zwischen den Deutschen und der Regierung zerschirlte» werden! Wir erhalten aus Laibach die folgenden Einzel-berichte: Laibach. 22 d. Mls. «Z» ganz Laibach ist keine deu ische Aufschrist mehr zu sehe» — ausgenommen die Straßentafeln. Die Slovenen haben im Lause des gestrigen TageS sämiliche deutsche Firmentasel» nsw. herabgenommen oder überstrichen, ohne daß sie daran irgendwie gehindert worden wären. Einige Kausleute habe» unter dcv> Drucke der Ereignisse selb'! die deutsche» Wörter beseitigt, so daß nunmehr — wie gesagt — kein deutsches Wort mehr zu finden ist. La i dach, den 2ü SipUmber 1908. Hier holt man dazu auS, mit einen, schlage das Deutschtum wirlschaftlich zu erdrosseln. „Slo vensti Narod" veröffenllicht täglich ProskriptionS-listen deutscher Geschäftsleute Gestein verschwanden im Handumdrehen sämtliche deutsche Aus-schuften an nichtöffenlliche» Gebäuden. Mit Drohungen uud offener Gewalttat wmde die Herab-nah »e Beseitigung. Uebci malung, Ueberklebung jede» einzelnen deutsche» Woites erzwungen. Aus-drücke wie Restauration, Casv, Friseur sind hier nicht mehr geduldet, weil sie dem „deutschen" Sprachschatze angehören. Auch die Gasthäuser, die doch überall sonst andersspi achige Ä.usschiistc» trage», sind diesem TerrorismuS unterworfen worden und tragen nunmehr nur noch slovenische Aus-schristen An einer Auswandererfiima beim Bahn-Hofe inußle daS Wort „Geldwechsel" beseitigt werden, während daS>elbe Wort in mehreren an-deren Sprachen, als gerade dcr verhaßten deutschen Sprache, geduldet wird Genau wie in Ungarn! Noch mehr: seit gestern sind eine Reihe deutscher Firmeninhaber gezwungen worden, die tiSherige deutsche Schreibweise ihres Familiennamens >n eine slavische umzuwandeln, mit einem Wort, sich an-dere Namen beizulegen. Dies aber geht »och über Ungarn; dort kostet eS 1 K. hier besorgtes der Pöbel völlig taxfrei unter hochobrigkeitlicher Aufsicht. Schilder, an denen eS nicht geschah, wurden herab-gerissen und in de» Laibachfluß geworfen. Die reichSdeutsche Maschinensirma Piafi ist hier umge-wandelt in .Pfaf". Eine sizilianische Vesper der Aushungerung. Terrorisierung ist über unsere Ge-schästSleute hereingebrochen. Und da ist kein Licht-strahl mehr! . Laib ach, 22. September 1908. Die slovenische» Rädelsführer erlasse» die Kundmachung, daß auch keine doppelsprachigen Aus schristen im Gebiete der Stadt geduldet werden Selbst die Trafikanten wurden gezwungen, sogar die gesetzlich vorgeschriebenen deutschen Aufschriften zu entserne». Durch Drohungen >vus,te man eS zu erreichen, daß Einzelne ihre Einlagen aus den deutschen Geldanstalten zurückzogen. L a i b a ch, 22. September 1908. Die slovenische» Blätter verlangen, daß be-züglich der wegen der Gewalltat Verhafteten nur slovenische Untersuchungsrichter eingesetzt werden. Wie verlautet, ist diesem Verlange» bereits in vollem Umfange statigegebe» worden Sechs der Verhastelen sind bereits aus freien Fuß gesetzt worden, darunter auch Ingenieur PrelovSek. L a i b a ch, 22. September 1908. Unter den verhafteten Slovcnen befindet sich auch ein Gymnasialschüler, den Zahre hindurch ein Deutsche Wacht deutscher Fabrikant verköstigte und ihm alle mög-lichen Wohltaten erwies. Man fand bei dem Slo-Venen einen Revolver, den der Fabrikant als sein Eigentum erkannte. Laib ach, den 22. September. Die Postverwaltnug hat fünf Korrespondenz, karten beschlagnahm», i» welche» deutsche Soldaten des 27. Jnfanterie-Rcgimcntes über die Schreckens, fzenen nnd die Abwehrmaßregeln nach Hanfe be-richteten. Politische Rundschau. Steirische Landtagswahlreform. Der von der dentschsreiheiilichen LandtagSmehr-heit ausgearbeitete Wahlresormvorschlag sür Stein-mark ist nunmehr in seinen Grnndziige» der Oeffent-lichkeit mitgeteilt ivorden. Derselbe sordert in verschiedenen Punkten znm schärfs'en Widerspruch heraus und werden wir uns mit ihm noch eingehend besassen. Die Grundzüge des Entwurfes sind folgende. 1. Vermehrung der Virilstimmen durch Einbe-ziehung der Rektoren der Technischen Hochschule in Graz nnd der Montanistischen Hochschule i» Leoben. 2. Beibehaltung der Knrie des Großgrundbe-sitzes in der bisherigen Forin nnd Zahl. 3. Beibehaliung der bisherigen Vertretung der Handels- und Gewerbekammer. 4 Ve> mehrung der Mandate in der Wähler-klasse der Stäole und Märkte um 7, in jener der Landgemeine» »m 4 und in der allgemeine» Wähler-klasse um 2. 5, Vermehrung der Landes uSschußstelte» vo» bisher 6 auf 7 mit einer neuen Austeilung in der Art, da. die Kurie des Großgrundbesitzes, wie bis her, l Mitglied, die Kurien der Slädle und Märkte (einschließlich der Handelskammei n) und dcr Land-gemeinden, statt wie bisher je 1, nunmehr je 2 Mitglieder erhalte» und auS dem ganzen Hanse statt wie bisher 3, nunmehr 2 Mitglieder entsendet werden. Die Abgeordneten der allgemeinen Wählerklasse wählen hiebe» teile mit der Kurie der Slädle und Märkte, teils mil jener der Landgemeinten und zwar: die Abglordneten der 4 die in die Wähl«klasse der Städte und Märkte eingereihten Orte umfassenden Wahlbezirke mil der Kurie der Städte und Märkte, die Abgeordneten der übrigen 6 Wahlbeziike mit jener der Landgemeinde». 0. In die Wählerklasse der Slädle und Märkte werden außer den bisher eingereihten Städten und Märkten noch weitere Märkte und OrlSgemeinden eingereiht, welche nach der ReichSratSwahlordnung in die Wahlkreise der Städte und Märkte aus-genommen erscheinen. Die Aufteilung derSiädte und Märkte-Mandate. 7. In der Wählerklasse der Städte und Märkte werden statt wie bisher 17 Wahlbezirke (mit zu-sammeu 19 Mandaten) 19 Wahlbezirke gebildet, Hievo» erscheinen als neu auch ein auS Teilen der bisherigen Städtewahlbezirke Pettau und Cilli unter Einreihung neuer Orte gebildeter Wahlbezirk. Mit mehr als einem Mandate sind bedacht: die Wahlbezirke Graz, i»ne>e Stadt (wie bisher), Mar-bürg. Leoben und Brück mit je 2 Mandaten und Graz Vorstädte (bisher 2 Mandate) mit 4 Mandate». D ie L a n d g e m e i n d e n. 8. In der Wählerklasse der Landgemeinden werden, statt wie bisher 19 Wahlbezirke (mit 23 Mandaten), 22 Wahlbezirke gebildet, wovon die Wahlbezirke Umgebung Graz, Feldbach (mit Fehriug, Fürstenseld und Kirchbach). Leibnitz (mit Arnsels, EibiSwald nnd Wildou), Marburg (mil Sankt Leonhard und Windisch.Feistritz) und Cilli (mit Franz, Oberburg und Tüffer) mit je 2 Mandaten bedacht sind. Von diesen 27 Mandaten entfallen aus daS Ober- und Mittelland 18, auf das Unterland 9 Mandate. Auf der ganzen Linie. Die nationalen Gegner der Deutschen haben auf der ganzen Front mobil gemacht. In Böhmen markierten die Tschechen die hohe Stufe ihrer Kultur durch die blntigen Uebersälle in Bergreichen, stein und Schiittenhosen. während sie gleichzeitig es es versuchte», in der Frage der Ansschriften auf der Lokalbahn Trautenau—Weckelsdvrs Recht in Nummer 77 Unrecht zu verkehren nnd trotz der Genehmigung der einsprachigen Ausschristen durch den böhmische« LandeSansschnß die Anbringung doppelsprachiger Ausschriften durchzusetzen. In Steiermark brachen die Slvvenen in deutsche Städte ein nnd da ma» sie gebührend heimgeschickt hat, rächen sie sich durch bnitale Angriffe auf die deutsche Minderheit in Laibach! Tschechen und Slvveue» sind also aus der ganzen Linie in der Offensive und das ist Grund genug sür alle Deutschen in Oesterreich fest zusam-menstehen und von den deutschen Ministern nicht nur z» verlangen, daß sie im Rate der Krone mit der durch die Verhältnisse geboteneu Rücksicht«-lvsigkeit die deutsche Sache verteidigen, sondern sie auch wie ein Man» zu unterstützen. Was man bei Einführung des allgemeinen gleichen Wahlrechte» befürchtet hatte ist eingetreten. Es hat die natio* nale Spannung nicht gelöst, sondern noch erhöbt; nnd wenn damals, als man sich aus die neue Ordnung der Dinge vorbereitete, der national« Zusammenschluß als wünschenswert erschien, so rst er jetzt zur unbedingten Notwendigkeit geworden. Die Deutsche» haben keine Zeit zu häuslicbe» Zwist, wenn man ihnen das Haus über dem Kovie anzündet; daß dies aber geschehen ist, daS ver danken sie nur dem, daß sie über den Wahrmund-Handel und ähnliche» Nichtsnutzigkeiten einander m die Haare gefahren sind, um ihreu nationale» Gegnern das Bild innerer Zerrissenheit gezeigt haben. Nicht daß die Deutschen Vertreter im Ministerium sitzen habe», ist Schuld an diese« höchst unerfreulichen^ Zustande der Dinge, sondern daß diese Minister sich nicht aus einen iestge-schmiedeten deutschen Block stützen können a« dem alle Hoffnungen der Slaven aus eine Regierung ohne die Deutschen zerschellen würden. Bei bet Zerfahrenheit im dentschen Lager ist es ganz de> greiflich, daß Tschechen und Sloveuen immer heftiger aus die Deutsche» einstürmen, haben sie doch allen Grund anzunehmen, daß, wenn die Dinge aus der deutsche« Seite sich uicht ändern, der Tag nicht mehr serne sein kann, wo eine Ae gierung ohne die Dentschen nnd gegen die Deutschen regieren wird. * Auf der am letzten Sonntag in Graz abgt-halteneu Tagung deuifchfreiheitlicher Abgeordneter wurden die Abgeordneten Sylvester, Pach er uud W v l s damit betraut, deu Entwurf für emni organischen Zusammenschluß der deutschsreiheiiliche» Parteien auszuarbeiten. Hoffentlich ist damit end-lich der Ansang zur Herstellung einer alle deutschen Abgeordneten umfassenden nationalen Organisation gemacht, die in die deutsche Politik in Oesterreich Stetigkeit »ud Folgerichtigkeit bringt. Dr. Fiedler. Die Erwartung, daß aus dem dentschirnhett lichen Parteitage in Graz die Amtstätigkeit des Handelsministers Fiedler einmal einer einge-heudeu Kritik unterzogen werde, hat sich nicht er füllt. Es heißt, daß „mau" den Minister doch nicht angreisen konnte, nachdem er zum Besuche der Handarbeitsausstellung nach Graz gekommen sn Seltsam! Wie leicht zn befriedigen doch deutsche Abgeordnete sind! Daß der gegenwärtige tschechische Handelsminister seit dem ersten Tage, wo er rai Handelsministerium gebietet, an allen Ecken nnd Enden tschechisiert, daß er das Handelsministem» bereit» zu einer Filiale des tschechische» Parteien?«, baudes gemacht hat. daß er das staatliche Aufsicht recht in der Frage der Prager AssanierungSarbeiicii nicht gehandhabt und der Verschleuderung »n Steuergeldern an das Ausland ruhig zugesehen hat. das alles soll durch den Besuch der Grazcr Handwerkerausstellung durch diesen Minister ausgewogen werden? Als einmal eine Wiener Firma ein mehrbändiges Werk im Anslande herstellen ließ, regnete es Beschwerden, Drohungen, 0"!fr pellationen nnd Anträge, der Bleiftiste gar nicht zu gedenke», die einmal von einer amtlichen SieQc aus Deutschland bezogen wurden und darum i nsm Parteien iu hestige Erregung setzten. Die 'JMiran aber, die unter den Auspizien des gegenwärtige, HaudelsministerS anläßlich der Prager Wasin röhrenbefchaffung i»S Ausland wandern sollen, die sollen keiner Besprechung wert sein? Ist Senn Dr. Fiedler ein so ausgezeichneter Hantelt-minister, daß man ihm solche schwere PflichiRt-uachläfsiguugen verzeihen muß, um ihn im «tut j« halten? War es seitens der deutschen Parma seinerzeit eine Torheit daS Handelsministerium den Tschechen zu überlassen, so wird die Nachsicht, die fy Beilage zn sie gegenüber dem gegenwärtigen tschechischen Hau« delSminister bekunden, obgleich dieser täglich zeigt, waS eS für die deutsche und die österreichische Industrie bedeutet wenn die Leitung eines Mini-steriumS mit einem so umfassenden Wirkungskreise in den Händen eines tschechischen Agitators richt, nachgerade zum Verbrechen. Aus Stadt und Land. Beerdigung des Grafen Montecuccoli. Unter massenhafter Beteiligung seitens der Bevöl-kerung wurde in Hofgastein Sonntag früh die Leiche de« Cillier Bürgers Herrn Maximilian Reichs-grasen Montecuccoli degli Erri, k. u. k. Kämmerers, zu Grabe getragen. Die vereinigten Musikkapellen von Badgastein und Wildbad Gestein schritten vor dem über und über mit Kranzspenden und Blumen geschmückten Sarge, dem die Söhne des Verblichenen, die Herren Ernst und Moriz ReichSgrafen Montecuccoli, ferner die Brüder Herren Admiral Rudolf und Generalmajor Alfons Reichs« grasen Montecuccoli in tiefer Ergriffenheit folgten, «n der Spitze der barmherzigen Schwestern fchritt Alice ReichSzräsin Montecuccoli, jetzt Schwester Elisabeth; ferner folgten die Vertreter der Gemeinde und der Feuerwehr- und Veleranenvereiiie und viele andere Trauergäste. Während der Trauerzeremonie über dem Grabe ertönten drei Kanonenschüsse als Hhrensalut vom Iustizdienste: der Rechl«praktikant Mm hiesigen Kreisgerichte Herr Dr. Katzianischitsch wurde »um k. k. Auskultanten für den Oberland««--gericht«lprengel Sra, ernannt. Evangelische Gemeinde «m kommenden Sonntag vormittags findet in der Christu«kirche die ilngelobung »«eier neugewählter Herren Prespiter statt. Deinolierungsnachrichten. Der Latbacher Sleinlchrecken mit feirer fanatischen Zerstörungswut, jieift seuchenartkg unter den Slovenen nun sich und hat ftch nun auch steirische Orte zum Opfer erkoren. So «ird UN» aus Ciditenrnald drahtlich gemeldet, daß wt in der heutigen Nacht die veutlck,e Sckrule mit schweren Steinen bombardiert wurde, so d»ß fie heule einer Ruine gleicht. — Auch die Fenster tel veutlck>en Uaule« in 5ck>ön»leln fielen heute »ich, der Wut »indischer Fanatiker zum Opfer. — T-iesen Nachrichten brauchen wir nicht» mehr zuzusagen, s« sprechen Binde! Das Vorgehen der flovenischen Soldaten am Sonntagabend findet unter den Deutschen nur ungeteilte Verurteilung. 6« ist in allen Kultur und Rechtsstaaten die Pflicht de« Kommandanten 1011 bei Unruhen ausgerückten Truppen, vor Gebrauch der äußersten Mittel mit einer eindringlichen Mahnung iu>d Warnung an die demonstrierende Menze vorzugehen. Hier war dem aber nicht so. Der tkompagniekomman ■ kul lieh, ohne den nötigen Auftrag abzuwarten, nur auf da« bloße Klingen der Scheiben am Narodni dom fa, die Truppen im Sturmlauft und mit gefälltem vayoaett vorrücken, in diesem Falle ein unnStige« und fchr, sehr gefährliches Mittel. Die Folge war, daß ei» Frau, die Gattin eine» Eisenbahnhedienstelen p einer erheblichen Verletzung kam. Ein Unteroffizier, »efien Ramen unS bekannt ist, lief der flüchtenden ?uu tn einer förmlichen Berferkerwut noch nach und schlug fie mit dem Gewehrkolben zu Boden. Wie wir htnen, befindet sich dieser roh« Mensch bereits »n «Ilitärgertchlllcher Untersuchung. Da« Absingen slove« »lscher Hetzlieder durch die Mannschaft in der Kaserne hrbea wir schon an anderer Stelle in die richtige Be-leuchtunz gesetzt. Die Mittel der Gegner. Als Bahnsrachi-(it langte hier in Cilli ein an den »Narodni dom" ikkssierle« uud falsch deklariertes Paket an, da? UM» aber mit Prügeln gefüllt erkannte. Dir Gegner, diese unschuldigen Hascherln, würden draus eine Staats-isfalre gemacht haben, wenn die Sendung an Deutsche »erichle! gewesen wäre. Wir denken darüber anders: Z» Sticken gehören auch Leute, die den Mut finden, sie zu gebrauchen — und den werdtn wir bei unseren Oegnern, die un« nicht Aug gegen Aug entgegentreten Nwien, vergeblich suchen, fie haben aber wirksamere heimtückische Waffen, da» Messer, sie haben die scheußlichste aller Waffen, den mit Curar« vergifteten Pfeil, »ie Denunziation! — Eine nahezu fürchterlich« Waffe s«d »an im Wartesalon I. Klasse des hiesiges Bahn-hose«. Der betreffende Meuchler mußte sie in Ansehung ihrer hohen «esährlichkeit und in der Angst in ihrem vefitz« getroffen zu werden, im Wartesaale versteckt haben. Diese Waffe besteht in einer Drahtfeilschlinge ,«» 15 Millimeter Durchmesser, zum Zusammenhalt Rr. 77 der „ und besseren Handhabung mit dickem Jsolierdraht um-wickelt. Die ganze ErzeugungSart bekundet ziemliche Fachkenntnis und Sorafalt. ganz besond «rS aber die Liebe, mit der ihr Schöpfer dcr Deutschen gedacht haben muß. Warnung Vor windischen Naderern! Deutsche Volksgenossen! Vehmt Euch in Acht! Sprecht nicht auf der Strafte, nicht in den Gasthäusern, anch nicht in Enren eigenen llHch-nnngen von den Vorfälle« in der Sonntagsnacht. Deutsche Volksgenossen! Es ist weil gekommen mit uns durch unsere unbegnifliche Duldsamkeit uud Gutmütigkeit! Die siivenischen tjeher dürfen es wage», uns mit einem ganzen Netze von Äushorchern und Naderern zu um-geben; sie haben in ihren heimlichen Beratungen beschlossen, ein ganzes, richtiges Spihellyllem zu organisiere»! Sie werben Spitzel, zu welchen sie sich hauptsächlich die sogenannten .Halbpelzer' auserlesen! Noch einmal! Erzählet nichts, schweigt!!! Der Gegner hat es darauf abgesehen, anch selbst solche Deutsche in abhängigen Stellungen zn denunzieren, die man anch nur auf der Straße gesehen hat. Ein Echo in Graz? Wir erhalten auS Graz folgende Zuschrift, die wir aus anderen unS schriftlich zugekommenen Anerkennungen Ichon darum herausgreifen, weil sie uns die erfreuliche stunde bringt, daß in Graz, aus daS die Augen von ganz Untersteiermark mit gespannter Erwartung gerichtet sind, die Sturmflut i» Laibach und der erregte Wogen-schlag im Unterland ein Kräuseln der Wellen hervor-bringen wird. Wenn das Herz Sloveniens, Laibach, bei allen Geschehnissen an der Peripherie so leiden-schastlich mitschlagen kann, so ist wohl auch zu er-warten, daß auch in Graz, der deutschesten Stadt Oesterreichs der Pulsschlag des öffentlichen Lebens e>n rascherer ist, wenn wenige Meilen südlicher deut? sche B.üder in harte Bedrängnis geraten. Das Schreiben lautet mit Hinweglassung aller persönlichen Noten wie solgt: . . . Gleichzeitig nehme ich Ber-anlassung sür Ihre unerschrockene Verteidigung des uiitersteirischen Deutschtums herzlichsten Dank und vollste Anerkennung auszudrücken. Kein einziges glatt hat die erbärmlichen Vorgänge in Laibach fo genau und voi trefflich geschrieben, wie Ihr geschätzt» s Blatt. Damit für Laibach Vergeltung geübt werden kann, beabsichtige ich einen Ausrus an sämtliche Vereine in Graz zu richten, um in einer großen Ver-sammlung eine mächtige Kundgebung deS Mitgefühls mit unseren so hart bedrängten Stammesgenossen, zu veranstalten. Außerdem soll auch eine Sammlung eingeleitet werden, deren Reinerträgnis je zur Halste dem deutschen Schulvereinc und der Südmark zu gute kommen soll. Halten sie auch fernerhin so unerschrocken, so mutvoll, so beispiellos die „Deutsche Wacht" an den äußersten Gemerkungen, dann braucht uns um unser Deutschtum im Unterlande. um unser deutsches liebes Cilli nicht bange zu sein. Heil Cilli deutsch und immerdar! Eine Gegenrechnung. Leider hat unsere Warnung in dcr letzten Nummer der „Deutschen Wacht" bei dem unglücklichen Temperamente des DomovinamacherS nichts genützt: Er fährt fort, den Kampf ausschließlich gegen die P e r s o n des Geg-nerS zu sühren, ihn zu denunzieren. Die windischen Blätter haben seit jeher immer nur aus unsere noble Gesinnung hin gesündigt und ihre Spalten zu sörm-lichen P r o s e r i p t i ö n s l i st e n gemacht, in der Wacht". "MI sicheren Annahme, daß wir uns einer solchen per-sönlichen Kampsesweise gegenüber nur aus sachliche Erwiderung beschränken werde» Wir sind aber fernerhin nicht mehr gewillt, unsere Volksgenossen »»gesühnt den unbändigen Veruaderungsgelüsten dieser Presse zu überlasse» und werden uns an das Wort hallen: „Aug um Aug, Zahn und Zahn." Äus diese Weise hoffen wir es zu erreiche», daß die eigenen Konnationale» eö demZ Artikelschreiber einmal beibringen werden, die Person aus dem Spiel zu lassen und nur iu Ansehung der Sache den Kampf zu führen. Die Slovenen haben sich sogar dahin verirrt die gehässigste Mittelschul-Angberei zu treiben, sie, für die gerade die größte Vorsicht geboten war, u»s gegenüber einen solchen Kampf zu eröffne», den», waS die slovenische» Gymnasiasten am vorigen Sonntage getrieben habe», schreit nach strengster Ahndung Die Rücksicht auf unsere studierende Jugend, welche durch ein geradezu geregeltes Denunziantenwesen a» ihren» Fortkomme» heimtückischer Weise gehindert werden soll, drückt uns die Gegenwaffe in die Hand, zu der wir uns sonst nicht verstanden hätten. Den viele» sowohl bei der Gymnasial-Direktion wie auch durch öffentliche Namennennung denunzierte» deutsche» Gymnasiasten setze» wir folgende Liste von slovenische« Schülern des Staatsgymnasiums gegenüber, die sich am vorigen Sonntage in den Reihen der Gegner belätigl haben: Der Quintianer H a f a j konnte sich nicht geuuglu». mit herausforderndem Minenspiel gegenüber deutschen Windischgrazern, der Sextaner Anton Grub er wollte sich die ersten nationalen Spore» bei der Sparkasse verdienen. Desgleichen seine Kameraden Josef « i l i h und Johann P l a h u t a; außerdem find zu nenne» die Sextaner Philipp Omladik und Stanislaus P e r c. Insbesondere sei auf letztere» aufmerksam gemacht, der von „deutschen" Lausbuben sprach und gegen die Deutschen drohend die Fäuste schüttelte. Von Septaner» waren in und vor dem ..Narodni dom" zu sehe» Johann H o n \ i i, Johann itorun und Michael Turf. Ihr Benehmen vor den, Narodni dom war ein derart aufsälligeS, daß sich die Leute gegenseitig draus aufmerkiam machten. Die meisten flooenifch nationalen Kämpe» stellte» ober die Oktavaner. Ferdinand E e p l a k tat sich bei der Sparkasse hervor u. zw. bei jenem Trupp, der infolge verschiedener Herausforderungen verscheucht werde» mußte. Desgleichen.>ranzRadej. Bemerkt wurden noch Josef Eobal und Franz G o r es o », sowie Konrad S k o f l e k. An der Spitze eines Rudels angriffslustiger Bauern bursche» schritt Franz « r i z a n i i. dem auch nachgesagt wird, daß er verschiedene seiner deutsche» Kollegen anrem-pelte. Unser Regi er ist noch nicht erschöpft, wir werden aber abwarten, ob die von uns dargereichte Gegenrechnuiig unseren Gegner genügt oder nicht. Wie du mir, so ich dir. Eine schier UN-ersüttliche Rachgier tobt heute in der windischen Presse. Jede einzelne Ztitungsspalte wird diesen Rachegelüsten dienstbar gemacht. Eine Uiizabl deutscher Beamten und GewerbSleute, die sich auch nur auf dcr Straße blicken lieben, wird in heimtückischer Weise veinadert. Man geht sogar soweit, Beamte bei ihrer vorgesetzlen Behörde zu denunzieren, deren noch schulpflichtige «inder sich au» Reugier auf der Schwelle de« eigenen Hause« zeigten. Darau« macht man dem Bater dieser «inder ein nationale» Verbrechen Ebenso will man deutschen Postbeamten an den Leib rücken und beirühi den Umstand, daß der Schriftleiter unsere« Blatte« sich au« dem Fenster der Telephon,entrale lehnte, zu einer ebenso gehässigen wie lächerlichen Denunziation. Wtr sinnen sehr wohl die Leute, die sich zu einer solchen Erbarm-lichkeit hergaben. Um nicht zu s:hr in der Schuld unserer Gegner zu bleiben, wollen wir un« heule mi» der nachsolgenden Gegenliste einigermaßen erkenntlich er weisen, obwohl wir sehr wohl in der Lage wären, dieser kleinen Liste ein« sehr lang« FoNsehung zugeben. Der BezirkSgerichtSbeamte Pogaear befand sich unter jenen flovenischen Demonstranten vor der Sparkasse, die wegen ihrer herausfordernden Haltung verscheucht werden mußten; ebenso der bekannte Gerichltoffizial Apich, der sich auch den Sokolist'» im .Narodni dom" zugesellte. Im .Narodni dom" ward ferner auch ge sehen, der SteueramtSbeamte ^uj», deSgleiten dcr k. k. GerichtSauSkultant Dr. T o m d a ch Der t. k. Post-beamte Kral, der zu später Stunde unter Genedaimerie-Bedeckung den „Narodni dom" verlieh, ivard auf dem Hauplplade erkannt uud wegen seiner Beteiligung an einem den Frieden der Stadt untergrabende» Hetzsest« zur Rede gestellt. Oberlande«gericht«rat Dr. Gregor in versuchic in den „Narodni dom" zu gelangen, sand ab«r di« Zugänge durch Militär bereit« versperrt. Wie un« Augenzeugen berichten, machte sich im ..Narodni dom' auch der k. k. Gerichl«au«kultanl Dr. ZdolÄek Deutsche Macht sehr bemerkbar. Die» ein kleiner AuSzug auS unserer Liste. ES wild an unseren Gegnern gelegen sein, ob dieser persönliche Kampf auch in Hi ikunft weiter g.-führt werden soll. Wir sind entschlossen, dieser Kampfe«-weise mit eiserner Rücksichtslosigkeit an den Leib zu rücken und dies könne» wir nur, tvenn wir dem Gegner mit der gleich«» Waffe begegnen. Auch der Gemeindesekretär Perc von der Umgebungsgemeinde sah sich bemüßigt, in rührender Uebereinstimmung mit seinem Sohne StaniSlauS Perc, den wir anch an anderer Stelle erwähnen mußten. die teutschen die als Fremde unseren schöne» Siadlpark besichtigen wollten, zu provozieren. Perccns gebildeten sich wie verückt und während er sich bei dem Alten mit seinem roten Läppchen sehr possierlich ausnahm und zum Gelächter herausforderte, gewann man von dem Jungen den Eindruck eines wilden FauatikerS; er schüttelte die vor Wut geballten Fäuste ununter» brachen gegen die Dentschen und rief ihnen ununterbrochen Beschimpfungen zu. 'Jiur der Besonnenheit der Deutschen hat dcr Junge es zu danken, daß er nicht gebührend gezüchtigt wurde. Offenbar durch die aufreizende Worte aufgestachelt, schleu-derlei, Bauernbursche» Steine gegen die Deutschen. Da ein deutscher Hochschüler von de» Steinwürfen am Kopfe verletzt wurde, gingen die Deutschen wieder über die Brücke vor, allen voran der deutsche Hochfchüler. um den heimtückischen Stein-Werfer hoppzunehmen. Während die Umgebungs-Polizei den letzteren seelenruhig laufen ließ, nahm die Verhaftung des Hochschülers vor. Erst als die Deutschen mit Recht die sofortige Freilassung des unschuldig Verhaftete» forderten, sah sich ein politi-scher Beamter der Bezirtthauptmannschaft veran-laßt, die Enthaftung des Hochfchüle>s zu verfügen. Der Friseurgehilfe Resar» der Sohn der als Mautheinnehmerin im städtischen Dienste stehenden Witwe Resar konnte eS nicht unterlassen, das Hetzsest im »Narodni dom" zu besuchen. Um ein Uhr nachlS gefragt, was den» er drinnen ge-macht habe, meinte er, geschäftlich im Narodni dom zu tun gehabt zu haben. Hat N e s a r etwa die Arrangeure des Festes, die sich nicht auf die Straße zu Rapus getiaute», rasiert, oder war er vielleicht als Bader in Verwendung? Gschaftelhuberei der Wach- und Schiefzgesellschaft. Von mehrerer Seite wird Klage gesühit, daß ein Angestellter der Wach- und SchließgeseUschast es sich jüngst heiansiiahm, Sicher-heitswache zu spielen und einem Mann durch die Stadt mit dem Gummiknüttel nachzulaufen. Am vergangenen Soi'niage waren zwei Organe der Ge-sellfchast namens H a l l e r und Stern, welche für die Nachtwache beim Senec'schen Besitz aufgenommen worden waren, so unvorsichtig und vo, eilig, mit Revol-vern zu schießen, weil sich ihnen offenbar schon die gtwisfensmarlkrnde Angst aus dein Sernec'schen Hause mitgeteilt halle und sie das Haus von ver-dächtigen Gestalten dedrrht meinten Die Beiden bedachten nicht, daß sich die Stadt durch die gehörten Schüsse sehr leicht eine noch höhere Erregung hätte bemächtigen könne». Nlkol vef! oder „Knlggc's Umgang mit Menschen«, oder „Der gute Ton In allen Cebens-lagen«. Eiu kräftiger Hasser alle« Deutschen ist der hier zugeteilte Siidbahnbeamte B n n. Der 20. September hat es ihm völlig angetan; er dankt fortan auf einen deutsche» Gruß nicht mehr. AIs er einen hiesigen dentschen Herrn ans einen freund-lichen Grus, den Dank schuldig blieb und ihn dieser darob gebührend zur Rede stellte, sprudelte er in seinem heiligem Zorne mik kreischender Stimme und auf die „iiasn 7« mlj»" strampelnd die abweisenden Worte hervor: „Nein, »ikol vef!" Sie wollen gar schon rempeln. Al» d«r Schriftleiter ,'nsereS Bla'teS sich am Sonntag an dem Narodni dom vorbei nach Hanfe b geb«» wollte, sah «r sich plötzlich von dem Sobn« deS Dr. Br « ek 0, d«r zwri Gardisten »ur Seite hatte ang«r«mpelt. Dem jungen H.rrchen schwoll in fo sicherer Begltitung der Kamm und er bedroht« mit dem Herabreißen der Kornblume aus dem Knopiloche. Auf die freundliche Einladung, dies zu versuchen, zog er «S vor, sich samt Kampanen um die Ecke ,u drücken. Sie schmähen weiter. Die slovenisch« Presse gtsällt sich auch seinerhin in den gemeinsten Beschimpfungen der deutschen Bewohnerschaft unserer Stadt. So wurd«n unter ausdrücklicher Hervorhebung der einzelnen Berufs- ] stände die Kaufleute, Hände lSangestellttn und Hochschule? unserer Stadt als Deutsch« Fakina» bezeichnet. Gegendieschändlichen Beschimpfungen deutscher Hochschüler. Die Persidi«, mit der das hiesig« slovenische Hetzblatt die deutschen Hochschüler angreift, ist sondergleichen. Die Studentenschaft wird nur al» Diebsbande und Gesindrl bezeichnet! Ist das die billige Rache für das ehrenvoll« Ansehen, daS die gesamte slavisch« Studentenschaft sich in deutschen Hoch-fchülerkreiftndurch ihr jahrzehntelanges ehrenhafte« Auftreten, so ritterlich und so elegant, daß jeder deutsche Hochfchülez eS als moralische Pflicht betrachten mub solche Akademiker, die sich nicht ent-blöden zu solchen Mittelchen zu greifen mit dem ge« bührenden Danke zu belohnen. Einer sür Alle. Ungleiches Maß. Die slovenische Presse hüllt sich und die Veranstalter des Sokolsestes heuch-lerisch in einen Tugenemantel und will die Schuld an den sonntägigen Vorfallenheuen der „Deutschen Wacht" zuwälzen. Die Pharisäer treiben die Heuchelei soweit, sich als die unschuldig verfolgten Lämmer hinzustellen, denen es nicht eingefallen sei, ein Wäfferchen zu trüben. Sie haben fcheinbar ganz aus die ..nassen Fetzen' vergessen, mit dem sie uns „wie Hunde" in die Winkel treiben wollten. So unerhört es auch klingen mag, so ist es doch Tatsache, daß dieselbe slovenische Presse, die vor dem 20. September sich in den ausreizendsten Schmähe ungen und Drohungen widte die deutschen Bürger unserer Stadt erging, heute nach dem Staatsanwalt ruft und von ihm die Unterdrückung unseres Blattes fordert. Die Wiedergabe der Beschimpfungen unserer Gewerbetreibenden und Kaufleute i» einer deutschen Uebersetzung soll wegen ihrer aufreizenden Wirkung mit der Beschlagnah e geahndet werden. Die Welt soll also nochmals daS Schauspiel erlebe», daß die Staatsanwaltschaft die unflätigsten Be-schimpsungen ruhiger und geachteter deutscher Bürger passieren läß, die deutsche Uebersetzung aber unter-drückt. Höher geht's nimmer l Eine heimtückische Herausforderung. Hinter den Lunettefenstern des Kollei'z'fchen Ladens im Narodni dom war bis zum Sonntag« eine große Menge vo» Pappschachteln mit Eyrill und Methudzünder» aus-gestapelt, welch« die braune Kehrsritt gegen die Strahe zejglen. Am Sonntage aber erschienen die Schachteln umzedreht, so daß dieJenster mit weib-blau-roten Bignetten ausgefüllt erschienen. Die« dürste der ohnedie» furchtbar erregten Menge .in Grund mehr zum Einhauen der Scheiben gegeben haben. Vom Arbeiterunwillen. Der sattsam ^kannte Feldhos-Kandidat; dem das Schreiben von Wühlartikeln im „Arbeitswille" zur Passion geworden ist, speit auch in der letzten Nummer dieses Lügenwisches Gift nnd Galle gegen die «ntersteierischen Deutschen. Er befindet sich hierin in rührender Uebereinstimmung mit deu in Graz sitzenden geistigen NSHrvätern des Blattes, die für die Laibacher Scheußlichkeiten ein ganzes Schock von Entschuldi« gnngen aus Lager hatte», für die deutsche Abwehr im Unterlande aber nicht nur kein Verständnis, sondern nur die rüpelhaftesten Schimpfworte übrig haben. Im scharfen Gegensatze hierzu stand die stramme Haltung einzelner hiesiger Sozialdemoiraten. Schaudermären. Die Gegner wollen j«n — nach ihr«m schäbigen FiaSco — sich dadurch einigermaßen Kühlung zufächeln, dah sie Schreckenberger in Umlauf sehen, um so die Bevölktrung inS Bockshorn zu jagen. Bei ruhiger Ueb«rlegung müssen sie sich aber selber sagtn, dab Rachef«ldzüg« zu ein«r Schraub« ohne End« führen würden und daß si« damit ihren Volk«, genossen in den Städten d«n allerschltchttstku Dienst erweisen. Schließlich bleibt ja auch ihr Können um «in Erhebliches hinter ihrem Wollen zuiück, deun die Bauern-fchaft, di« für die eigentlichen Hetzer di« Haut zu Markt« tragen solle, ist sich dcr fruchtbaren Wechselbeziehung«» viel zu sehr bewußt. Spielet nicht mit Schießgewehr! Un- fere Gegner greift bereits zu wirklich kindischen Mitteln, sie wollen durch Schreckschüsse der Bevöl-kerung imponieren. Von solcher Schießerei wird uns aus G m ü n d (Savodna) berichtet, desgleichen siel ein Schreckschuß aus der Insel; in beiden Fällen zogen es die Rewolverschützen vor, weit weg vom Schuß zu bleiben, bqw. nur auf dem Boden der Gemeindeumgebung Cilli zu knallen. Spenden für das Sokolfest haben gewidmet-der hiesige Kaufmann Jvan Ravnlkar, der sehr viele Deutsche zu seinen Kunden zählt, und die .Linde»-Wirtin jung und schlankFrauAgneSin Neukirche« an der Straße nach Weitensteia, welche hauptsächlich deutsch« Gäste zu bewirten hat. Sie hat zum Sokokfette bezeichnender Weise eine Flasche Schnaps gespendet. Die teutschen Ausflügler werden hiermit auf diese» Akt krassesten Undankes gegen di« deutschen Getdb^nger aufmerksam gemacht. ?\ Ueberfall auf Deutsch« in Sachsenfeid. Ein hiesiger Arzt, d«r sich gestern in ««lellschait, sei.« Gattin und einiger and«rer Deutscher in Lach!e«i«ld befand, wulde in der Dunkelheit »oa MärMtr» it«r» fall«» und g«g«n ihn ein Bombardement mit Steinen eröffnet, von denen jeder imstande gewesen wäre, eine tötliche Verletzung herb«izuführ«n. Die U«b«rsaU»e» ließen mit Rücksicht auf die allgemein« und gt«ei.stitig« Erregung davon ab, von ihren Waffe» Gebrauch zu machen, auch war — wie gewöhnlich — der heimtückisch« Gegner zu feige den Deutschen direkt an den Leid zu rücken. Erfreulicher Aufschwung der hiesigen Landesbürgerschule. Seit dem itt'jähligen ««» stände der steiermäikischen LandeSbürgerschul« Eittl hatte dieselbe noch nie einen so starken Besuch aufzuweis» wie im jetzigen Schutjahie. nämtich 157 Schüler, wovon auf di« I. Klasse 74, aus die '2. Klaffe .»2 und auf die 3. Klasse AI entfallen. Mit Rücksicht »ui de» steigenden Besuch dürst« in d«r Zukunst dir Euichtung «in«r Paiallel« sür di« 1. «lass- not»endig weiden. Sechs Sokolisten fahren zur Leichen, feier nach Laibach. Ganze sechs Cillier Sokolisten sichre» gestern vormittags zur Leichenfeier der beim Ausruhr Erschossenen nach Laibach. Sir suhreu jedoch incognito un» ihre Judiinertracht war in den bescheidenen Kosseichen wohlversteckt. Sie erschiene,» uns sehr niedergeschlagen und legten daher auS-nahmsweise ein gemäßigteres Benehme« an de» Tag. Unter ihnen ragte die Figur d«s Uhrmachers S a l in i i hervor mit seinen unvermeidliche» Jazd» gamaschen und deu scheelen Seiten Blickeil. Äic erwarteten das gewöhnliche wilde „2iDio", eS scheml ihnen jedoch seit Sonntag in der Kehl« stecke»-geblieben zu sein. Briefmarkenheftchen. Im Mai d. 3. hat die Postverwaltung insbesondere zur Bequemlich-keit des reisenden Publikums Briesmarke»» h e s t ch e n zur Ausgabe gebracht. ZedeS Heftchw. dessen Verkaufspreis l K 52 h beträgt, enthält 1H Stück Briesmarken zu 5 Heller und 6 Stück Bries-marken zu 10 Heller. Die mit einem mit de« Doppelbdler geschmückte» Umschlage versehene» Heft-chen sind derart ausgestattet, daß sie bequem in der Brieftasche unterzubringen, das oft so lästige Aneinander-klebe» der Briefmarken, das leichte Verstreuen »er-selben u. a. m. verhüten. Dies« Einführung hat in. Auslande bereits seit längerem außerordentlichen klang gesunden, wie dem beispielsweise iu der Schweiz im >5ahre 1907 nicht wenig« als 1,350.000 solch» Heslchen an das Publikum abgesetzt wurden. So dürste sich denn auch bei un» dieser praktische ÖW* brauchsgegenstand deS PostverkedrS bald der ver. dienten Beliebtheit im korrespondierel^eu PiMfnrn zu ersreueu haben, zumal hiemit eine große Bequemlichkeit geboten wird, die gewiß in mehrfacher Siich-tung angenehm empsunden zu werden die Eigmug besitzt. - «rMirt "ST." ausereS TchutzvereineS „Südmark- bei Spiele» »ad Wttttü, bei Festlichkeiten u. Testamenten, sowie bei uax»erhofften Gewiilllstea! Deutsche Volksgenosse«! fördert da« Deutsche Haus durch Spenden, Mitgliedschaft uud regen Lefuch. 77 DnS Lokal-Museum. Zlvler au Eriunerungen au di« Vömerzeit so Überreiches Wulevm ik a« Donnerstagen und Sonntagen von S—l Alhr geöffnet, an andere« 5«cm der Woche von 10—12 ?lhr. vi« Kin trittsgevüvr beträgt 2V Keller, Deutsche .Zolksgenosseu! Noch ja'ir langer freudig geleisteter Arbeit und Dank d-i rpferw uigilen Beihilfe national bewubler Boltsgenoffen »! der Bau ei Deutschen Hauses Hl zur Vollen'ung gkdiehen Tie piäidiigen Räume dt» tzolzen ?M 'J sind ihier Bestimmung übergeben worden. Zreigeiriu-», sri'che». völkisches Lede» ist in da» Hau« ein g'Men !>«* sür da« ganze d utiche Cilli und alle Freunde dieser £lor>t, für die deutschen Vereine, sür alle Schichten d» deu> »den BevSk.rung bestimmt ist. al» H«im»atl deut-loen geistigen Linden« und deutscher L^bensfreud«, als i!A«geiiäl>e deulirben Wesen? in den Lüdmarken des deut« ichtn Ä.bieie». Ta> Haus in erstanden durcL rükmenswerte Leistungen an Öi'tri und Gut und Arbeit, b i drnen deutsche Einig-fei: Uns Bri derlichkeil herrlich zu T-tge traten. J-tzi g'Il tt das Geschaffene zu erhalten alv stolze» Lild Dttitischfit L den«, a » Sammelpunkt aller Teutschen «ii» i ah nn» fern, so dab jeder deutliche Volksgenosse mil «uirichliger Freude und mit Begeisterung die herrlichen hallen bet'it« Ta« Deutsche Hau? so zu erhallen, daß es unser «ller Sioti und Freude ist. da« Leben im Deutschen Hause fo zu gcftsl ten, daß ti da» völkische und wirtsitastliche Sedeihen Teutsch Cilli» in b d?uiung vollem Maße söid«>t, da» ist -ine Ehr«, ausgab« für die Deutschen Willis und «»er Deutschen, di« »reu zu Cilli sieden! In eister Linie odliegl diese Ehrenpflicht den deutscher Leivohnern Cilli^. Es gidl wenige Städie aus deutschen Erd«, i i welchen die nationale Opierwilligkeit so sehr die ®»(an>il>Mt t eiecll. wie unser ta«>pfumto»e», allezeit sieq-Xfiiti Cilli, wo in bewu n derungs wu Idiger eise arin und ii'ck hoch und nieder freudig die schwersten l.pser bringt «» Ällaie t«s deuisch>n Bolk?Iums und auch !ür da» Sxutrd-c Hau» Cpstr gebracht rout en, di« der Bewur.« derung und kauernden Tanke» ivert sind. Teutsche Cilli»! An diese bewäh'ie Opierwilligkeit >?< iii frrcr Stobt so v!«l Legen ^«bracht und ibc in allen V.iri-eii Landen einen ehrenvollen Namen gemacht hat. «ncellieien wir Ta» Teuisch« Hau» bedarf dringend Euerer Opfer, es ilellt an Eure Leistung?sähigkeil. an Eure Hruutlir c Mb Euiin gefu»den nationalen Sin» hohe Anforderungen, hitzerr. als n« j« an Euch deiangeirelen sind. Wahret und heget Euer schönstes Kleinod r Das Deutsche Haus l Leid in diesem hehren Ziele ein einig Volk von fcüdetti ! Troge jeder nach leinen Kräften sein Scherslein hin pn» Teuitchen Haus«. Weidet Mitglieder, Giünder, Stifter d k Vereine» TeulsciieS Hau» strdmt in Schaien in die Mot'ii Slmm« - kurz vereinigt Euch in liebender Sorge na diese» stolz« We>k, das unserer Siadl und dem ganzen ?«u> gleicht einer brennenden Stadt. Viele Männer iragei» Holzbündel hinein. Es sind Schnllehrer nnd ihre Presse sorgt für das nötige Petroleum." („Fränkisches Volksblatt" 1878, Seite 8.) „Es ist eine traurige Tatsache, daß Verrohung uud Ver-wilderung mit Riesenschritte» zunehme«. I« aller-erster Linie trägt hiesür unsere moderne, ans athei-stifche» (!), freimanrische» Gr»»dfätzen ausgebaute Schule die Verantwortung. Wenn man nicht bald von de» überspannte« Forderungen moderner Schulmeisteret (8. Schnljalir z»> nüchternen »nd christliche» Grundsätzeu iii Unterricht und Erziehmig z«rückgeht da«« wehe deui einzelne», wehe dem Staate, wehe de»t König." („Münch Frenide«-blatt" >892 in 400/7.) Welches die nüchterne« tiild christlichen Grundsätze» sind, wissen ivir ja: möglichst wenig Schuljahre, die Masse des Volkes, zumal des ländliche», möglichst dumm erhalte», damit der Klerikalism»s frei herrsche» könne. Eiu schönes Diktuni nach dcr Mchtrnig bringt Hämmer in seinem Werke „Rom, VolkSschnle nud das all-gemeine Wahlrecht", Leite <>8: „Die Kinder branchen nicht soviel lernen. Mein Bruder, dcr Pastor von Hohenbndberg, anch Lokalschalinspektor, spricht es offen a»s: „Oie dümmste» Ehristen sind die besten." «Pfarrer und Lokalschulinspektor Schmitz in Bochum.) „Die Dorskinder kommen mit Religion, Lesen »nd Schreibe» vollständig ans; was darüber geht, ist von Uebel." („Jllustr. Bayerische Volkszeitung.") („fiellner eine Portion Ka>»el!") Dieser Ruf wird binnen kurzem in den eleganten Restaurants der Pariser Boulevards gehört werden. Eine große Revolution der Speisekarte steht bevor. DaS Kamelfleisch wird ans dem Pariser Markt eingeführt. Eine großer Pariser NahrungSmivelfirma ist mit zwei algarische» Schlächtern in Verbindnug getreten, die ihr einen größere» Posten dieses Fleisches lieser» sollen. Eine besondere Leckerei steht un» den Feinschnteckern bevor, denn das nützliche Tier dcr Wüste leistet nicht nur im Leben treue Dienste, sonder» es liefert auch noch im Tode eine a»sgezetch»ete Mahlzeit. DaS Fleisch ähnelt im Geschack dem des Rindes, aber eS ist zarter nnd kräftiger. Die größte Delikatesse ist der Höcker, nnd der Kops schmeckt prächtig in Essig eingelegt. (Schmngglerschisfe i» den Lüften.) In einem nahe bei Washington gelegenen Fort unternimmt gegenwärtig Kapitän Thomas S.Balwin Versuche mit einem von ihm ersnndenen lenkbare» Lnftballb». Die Erfindung des Lustschiffer», mit dem auch die amerikanische Kriegsverwaltung wegen Anianses des Ballons in Unterhandlungen steht, be> gegnet nicht bloß in den Kreisen der Armee- und Marineoffiziere lebhaftem Interesse. Einer der-jenigen, dieden Probefalirten Balwins niit gespannter Ansmerksanikcit folge», ist Hilfsschatzanitsfekretär Beekinaun Winthrop, der dem Zolldienste vorsteht. Der Sekretär meint, daß es keineswegs a»sgcschlofse» sei, daß »ach Vervollkommnung der Luftschiffahrt sich die Regierung aus der Jagd nach Schmuggler» «»d beim Abpatronilliere» dcr Küste« nicht mehr ausschließlich der Zollkutter zu bediene» braucht, sondern auch Luftballons in Aktion stellen kann. Wiuthrop hegt nämlich jetzt schon die Befürchtung, daß sich die Schmuggler zum schnellen Fortschaffen kostbarer Waren vo» leichtem Gewichte des Lnfk-fchiffes bediene» würde». Allerdings glaubt er selbst, daß es mit der Einrichtung der Zollpolizei in den Lüfte» vorläufig noch Zeit hat. (D i e Z e n g e n a u s s a g e i n d e r H y p n o s e.) Äus New-^jork wird eiu interessanter Fall berichtet, i» dem die Hypnose die Aufklärung eines Verbrechens ermöglichte. MrS. Charlotte Hitchcock wnrde am 20. November schwer verwundet neben ihrem er-schossene» Gatten im gemeinsamen Schlafziinmer aus-gefnude». Sie gab au, den Gatte» erschossen uud dann einen Selbstmordversuch verübt zn haben. Allein der Ortsbesnnd »nd die Art ihrer Verwundungen weckten Zweisel, die nicht geklärt werden konnten. Vor kurzem trat eine Kommission znsam-men, die darüber entscheiden sollte, ob die Angeklagte in eine Irrenanstalt überwiesen werden solle. Die Leiter des pathologische» Bureaus vom Gesundheits-amte beschloß, durch Hypnose einen Versuch zu mache», dic Mordszene zu reproduzieren. Er versetzte Mrs. Hitchcock in hypnotischen Schlaf. Auf die Fragen schilderte sie Einzelheiten der Mordnacht. Ihr Gatte hatte sie gezwungen, sich bereit zu er-klären, die Tat ans sich zu nehme», falls sie ih« überlebe» sollte. Dann beschrieb sie alle Details des Vorganges; ihr Mann hatte ans sie geschossen, sie schwer verwundet und dann Selbstmord be-gangen. Diese Angaben klären die Widersprüche, die sich zwischen ihrer früheren Aussage und dem OrtSbesnnd ergeben hatten, ans; in der Tat waren ihre Verwundungen derart, daß es nach Ansicht der Sachverständigen unmöglich war, daß sie sie sich selbst beigebracht habe» konnte. Die Aussagen in der Hypnose greise» lückenSoS ineinander und klären alle Rätsel ans. Als Frau Hitchcock später er-wachte, wußte sie nichts davon, daß sie im Schlafe vennommen tvorden war. MrS. Hitchcock hat bereits früher unter dem hypnotischen Einfluß ibres Gatte» gestanden. Nachdem die Hypnose so Licht in das Dunkel gebracht hat. wird die Anklage wegen Mordes oder wegen Totschlages salle» gelassen werden müssen. _ A « S tt' e i S über die im stadt. Schlachthause in der Woche vom 14. bis 20. September 1908 vorgenommene» Schlachtungen, fowie die Menge und Gattung des eingeführten Fleisches. Name «chl<>ch»i»iic>i d,i». in flainrn Gtüitw eingeführtes Fleisch in Kilogramm d-'s Fleischers Hfl &» c * c io | B •H a ■S c .S L B e C Ä £ c •0 a> 3 1 •O n s B -0 •e c ? 10 U * •35 öS W co CO iS) U co co Butschek Jatc-b .... - 2 1 — » 5 - — — - — — — - - — - 2 - — ü 1 — — — — — — - töreula Johann .... * 6 — - " — - — — - - — — — Janschet Mailin . . . — — 2 'i - — — — — — — — — — «»es . ...... - 1 — — 'i 5 Kojsär Ludwi.1 .... 1 tt 1t Lcskoichek Jakob. . . . 2 — 6 — — — — — — — — — Payrr Samuel .... - — 4 — 5 — — • — — — — — —* Plaiiinz Franz .... — Ä — - i<; 1 2 — — — — • — 1 - — - — — — — — — — Redeuiche^g Josef . . . - 8 — - 0 — —- — — —- 8 7 Sellat Fran^..... — 2 — 1 t» — Seutfchniqq Anton. . , - 8 — - » 8 — — - — Slelzer........ > 5 1 - — 3 4 — — — — Umegg Rudo f .... — 2 2 l 1 Bollqruber Fran; . . . - 1 J -- 4 2 - — — 1 — — — — — Gastwirte....... — — - 2 4 — — — — — — — — — — 4 •- — — — -- — 1 — — — r — — — — l "" 1 Seite 6 Deutsche Wacht Oiuittij.tr 11 FRITZ RASCH, luetMiung, CILLI.; jrrtirifltmn. Wer stellungspflichtig wird. — und tu jedes Menschen« und Familienleben schneid« die allgemeine Wehrpflicht über kurz oder laug sehr bedeutungsvoll ein, — der oder dessen Eltern, An-gehörige oder Vormünder können gar nichts besseres um, als sich mittels eines soeben erschienenen, ge-radezn allwissenden Führers über die den Meisten unbekanule Welt des bevorstehenden Militiirleben» mit seine» la»seudsäl«igen neuen Erfordernissen nnd Einrichtungen zn orientiere». Durch de» Besiv des soeben bei Karl Fromme in Wien heransgekonin'cnen Buches „Der Asseutpflichtige »ud Rekrut" von Rudolf Hvjler, Preis * , sichert man sich nn-sehlbtir alle nach deni Willen deS Gesetzes erreich-baren Begünstigungen oder Erleichternngen, Mit seiner Hilfe vermag man säst die Ergebnisse der Assentiernng, welche über Soldat sein oder nicht sein die Würsei wirft, vvransznbestimme», ihm ein« uiinn» man eine durch humorvolle Schilderung schall« haiter ttafrrnengebränchc anmutig gewürzte, doch straffe uud sachliche Darstellung des MililarlebeuS, über das so viele gänzlich verkehrte Anschauungen kursiere«. Es ist geradezu zum mrwuudern. daß es ein ähnliches, auf Grund der bestehende» amtlichen Voist!.ri>!en lud nach praktische» Cr'ahrnngen zu« samniengestellttS Buch bisher nicht gegeben bat! Dem HeranSgeber gebührt der Dank aller, die sich nn« an seiner Hand leicht »nd sicher über die ge« saune Assentierung, welcher ja jeder gesunde Stiwt«-bürger »»lerworse» ist, orientiere» können. Zu be« ziehe« ist dcr „Ässeutpflichlige und Reknil", welcher auch 40 amtlich geprüfte Muster aller erforderlichen Eingaben nnd Gesuche enthält, durch alle Bnchland-l»»ge« nnd Kolporteure, oder von der VerlagSbnch-Handlung direkt. _ Gedenket 2£dl. ii und Legate«! des Llllier L»ladtrcr'»> run^overeines bei Jti.rl.i (CffhierSretfc in t „Tbalia"). Die nächste Ver-g»ügurg?sayrt de' de^ Oefterreidiifcben £Io»b ab Trieft v m 8. bi* 2-). Oliober in tt Peluch von Rciiu. Malta. Tuni». Algier, Tanger, Gbialar, öag'iari u»d Trilft wird den E aiatler eine, Pergiiltguna^- »nd Studienreise sür Lffiiier« badet'. dn eine größere Anzahl derselben an dieser Falzn teilnimm'. Mil Rliltsicht aus die eben stattfindenden Manöver ist der Aiim.ldung»termin fflr Cffij'etre bis »um 30. September erifedt trorm. den sür die Herren LUiitere publiz crten ermävig'en Pret'e» sind die Land auvflüae inb.gr ssei . P>opelie u»!> Anivrldungen bei der Jnieri ationnlen Ti.in^po.tg'eNschait. Wien. >. Bezirk, Walsiichjtasie > 5 in"* bei d>r General Agtniut des Oeüer reichlichen L>oyr>. Wie l Bezirk. Oärninerring K E4 sollst ab Tri st vom 10. November bi# 4. Dezember eine.Aer^'iid e Eludienrei'e über Abba)io. Crawia. Lattarv Malta, SyratU'', Meffi-a, Paleuuo, Neapel. Civiiaoecchia, Ajaccio, Pilletaeiiche. Genua Trie». Anmeldungen bei ?> Hu<>o Siatt. Karlsbad. A»-lünsic und Profite bei der General Agentur de-? Oe»«rr«ich>>cken LIvy', Wien. !. N z>il. «räininerrin > «l SARG WIEN. I BESTE hn4REME Parkett und Linoleum 1'XwLilZ'.'?" hfilt nur «li»» steil 1*0" gtinzenil d« obte „Cirine"-Oelwachswichse. VerHrurh e'fifjir' uns «pAomm. Zu haben in färb!«» hell u d •Jnnfcelirrlt! \ 01111 I rl AitsnM »h* TuBl, Ma burjj II lt llerhcrk, Lrbitifce f« Kci^hr, l'ct>*u M M-lljn Wlhr . All« i«»^ J. I nri fti A ' Kffr I /R lisnä was, nur den Äopf nicht hiingen » lassen M OC oo oo So Sie — ich worfle mich vor derSommerieiie imm > ordenili ki » II 6o enein und kann Ihnen scho» oo > T'e werden morg'N wieder ganz wohlauf sein U' d die Tour w't »»^ machen sönnen wenn »>e »>Ui ein halb T»Y«nr> «chien Loi>e»er Mineial» Pastille» i» b>iv>> M lch »clim n. Tann können Lie ja auch noch n paar tuschen aber dann sind S> -morgrn a>ch wilder vrllig in Or »u»g. Danedme-i ein paar ablassen. Einz bbtigen^ gar nicht leurr dir 3dsttUtcl tostet nur Jtt i.2"., und ma» fetiü sie ;ti al'en Apoltiii. ii'ii und Tl in«TIIIM »wer iMindMIlui''!. hrhen Nachal»mt!Nge> jcMOetei Art iveiie m n «rtch.bfn Ul lief - W rftal'fti'ürn.| rnii tilt OrM*i-vrt< h - UhCKi n: tt, 1 i, Gn tmi V <••• lv/i, > > »ke mj>n« :« bebebt Rohitscher „Styrioquell-' iMedi inalwaffer). ?u Wein. Ko^nak'c _ ist Tempelquelle" o.irjmieSn. VfftretuibutIacf eignet sich vorzüglich zi!» Moieinisienn von Tamenftiobbüten. — bUan, ichnarjer, >oter und g üi.er Strobbutlad ist bei iSuSji» Stieaer und bet Bit vr in Cilli. in Jflattt iiüfl bei And El»bacher, in Mohitich bei Josef Beili-g. i« »L Ma em bei Ertachstein bei Joh. Lsfchnigg. in Lauien l« Zian, Xaa Petet. in Franz bei i^canz Cstet erhaitlich. X>sr iTc.«ae voa Scliici.Vs Waschextrakt .. ,.i.'ranenh»b*k Ka Ist >1 s itllprUoste Seifenpulvi^ zu » Kimv« iihei» der W:i*<:h« und bi«ti«> riüitlud gen Ei »atz stir Rnueuli!« ii-' v ■ XJ"e"toera.ll z"u. i •« ^;Von unsagbarem Ochmerze beseelt, geben wir hieiuil allen verwandten, freunden und Sekannlen die Tranerkundc von dem Hinscheiden nnseres lieben, nnvergclUichen Vrnders, Schwagers und Enkels, des Herrn Volt ^ Sttdbahnassistent in St. peter in Krain welcher an, Samstag den li). d. W. nachmittags l Uhr im 2V. Jubct,»jährn sanft im Herrn entschlafen ist. Vie irdifche tznlle des teuren Verblichenen wird von Kdelsberg nach Cilli überführt und am Vienslag den 22. September um 3 Uhr nachmittags vom Bahnhöfe aus auf dem Friedhofe zn Tüchern in der Familiengruft beigesetzt. Vie heilige Seelenmesse wird am Mittwoch den 2». d. M.. um Uhr früh in der Ventschen Iiirl!>e in Cilli gelesen. Cilli. am 2l. September 1Ü0H. <»dnard Tctany. »I« Vr«drr. ttarl Ltraust. k. >>. I?vlt.igiltcitl ,u» Schlv««e>. «»iuidobaldinc Strauß, geb. Tclan^ Alfred Oochcr Wilhelminc Tetanv Sramler der Firma Orrinlh vessen »I» Kchiiirllern. «t» ziiliiinNiser Si!iil»qe>!. ^annq Tckaut) »I» SchniSgevi». «arlclto Strausj Heinrich Tckann al« U.-ffen. Nummer 77 Deutsche Wacht Seite 7 ver Gememdeausschuss der Stadt Cilli hat iu seiner I Sitzung vom 4. September 1908 auf Grand der g§ 3. 29, 38, 138 und i n , 8t*iermärlci* hen Bauordnung für Städte und Märkte vom . Februar 185« L. G. and Vdgs. ßl -Nr. 5 die Widmung dur Kultui-»rzellfn 326. 327/1 und 329 Wiese, südlich der Lindwehrkaserne un der Giazerstrasse in Cilli zn Bauplätzen beschlossen und zwar unter nach-wehenden Bedingungen: 1. die Grazerstrasse hat au dieser Stelle die Breite von 16 Meter, jeder andere Strassenzug die Breite von 12 Meter zu erhalten. 2. an jeder neuprojektierten Strasse incl. der Grazer Reichssfrasse ist ein Vorgarten in der Breite von mindestens 5 Meter »n» verbaut zu belassen, » 3. in diesem Ortsteile werden, die Grazerstrasse ausgenommen, nur Häuser mit villenartigem Charakter rnr Erbauung zugelassen werden, 4. der Abstand eines jeden neu zur Aufführung gelangenden Objekks \om Nachbarobjekte h?t mindestens 6 Meter zu betragen, 5. bei geschlossener VWbanung dürfen nur je 2 Objekte und diese nur mit einheitlicher Fagade und nur dann zur Aufführung Ire-langen, wenn die Frontlänge 22 Meter nicht übersteigt, 6. vor jedem Objekte ist unter Ausschluss von Vollmauern eine ge-sä l.ge Einfriedung (Eisen- oder IJolzgitterzaun aus gehobdten Latten, auf einem gemauerten, bis 1 Meter hohen Sockel stehend, in Ausführung zu bringen, 7. die Irottoirs, wenn nichts anderes bestimmt wird, haben 2 Meter Breite zu erhalten und müssen mit zuerkannten Bau - Konsens sogleich als Kieswege, mit Granit- oder Betonleistensfceinen umrandet, zur Herstellung gelangen, 8. aus dem Innern der Baustelle dürfen nur die Üachtrauf und Meteorwässer unterirdisch auf die Strasse geleitet werden, 9. bis zum Zeitpunkt« der erfolgten Strasacn-Kanalisierung dürfe» Versenkuugsgrubeii (Sickergraben) zur Aufnahme der aus dem V\irt8chaltsbetriebe stammenden Schmutz und Alifallwässer zur Ausführung gelangen, 10. an ailen Strassen ist für Schatten durch Auspflanzung von Bäumen nach Massgabe der Verbauung bezw. der Strasseneröffnung zu soigen, d. i., die Strassen sind als Alleestrassen anzulegen, 11. Risalite, im Höchstmasse von 0 6 Meter vor die Qauptmauerflucht tretend, werden zugelassen, demnach darf vor diesen die minimalste vorgartenbreite auf 4'40 Meter reduziert werden, 12. bei vollkommen im Schweizerstile erbauten Objekten ist die Anwendung architektonischer Formen aus Holz, mit flammsichereii Hokfarbenanstrich versehen, gestattet, hingegen 13. wird die Aufstellung von Lusthäusern in den Vorgärten wegen Beeinträchtigung der Aussicht nach beiden Seiten des Strassen-zuges untersagt, 14. Aschenbehälter (gemauerte) sind bei allen Objekten herzustellen II 15. die Herstellung neuer Dachwohnungen, insoweit dieselben voll- kommen feuersicher angelegt sind, und durch gesicherte Gänge den unmittelbaren Ausgang in den freien Hofraum gestatter, wird zugelassen, f' 16. die Kellersohle darf bis zu 1 Meter unter dem anliegenden Strassen» niveau (Trottoirkante) liegen, I 17. nach § I3u der Banordnung für das Herzogtum Steiermark, siinl neue Wohngebäude ohne Stockwerk nur in dem Falle zu gestatten, wenn dieselben im Parterre mindestens S Zimmer mit Küch». Aboit und dem übrigen Zubehör enthalten, andernfalls müssten die Objekte an der Straßenfront einen Stock hoch über das Erd-gesdios» ausgeführt werden und 18. gleichwie hei den Wohnhäusern muss auch im Acussern der Wirtschaftsgebäude den Forderungen der fortschreitenden Geschmacksbildung Kechnung getragen werden. i 19. Bei dem Umstände, als sämtliche 6 Baustellen einen geeigneten und genügend grossen Kaum für rationelle Verbauung aufweisen, wiid die angeflehte Parzellierung unter der weiteren Bedingung genehmigt, diss der au das Straßennetz auszuscheidende Grund unentgeltlich in das Gemcindeeigentnm zu übergeben ist und die grundbücherüche Einverleibung auf Kosten des Gesuchstellers zu «»folgen hat. Gegen diesen Beschluss kann ein allfälliger Rekurs an den steier-■irkisrbcn Landesausstellung binnen 14 Tageu vom Tage der Kundmachung u beim gefertigten Stadtamte eingebracht werden. Wählend dieser Frist liegt der Parzellierungsplan hieramts während «n AmUstnnden zu jedermanns Einsicht auf. KfudlMuit Cilli, am 11. September 1968. Der Bürgermeister: Dr. V. Juliornr^g; Hrucksorten Vereinsbuchdruckerei u- „Celeja" Cilli Ein gut erhaltenes crvier ist billig zu verkaufen. Anzufragen bei Milan Hoßevar, Hauptplatz 10. I4G5) - l'o^iiac o Medicinal o garantiert echtes Weindestillat. 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