.M l l. Miltmoch uln !5. InlUler 1862 Die „kaibacher Zeitung" erscheint, mit Auöu«lhnlt der Eonn- und Feiertage, täglich, „ud lostet sammt dlil Beilagen im V«mptoir gnnzjäliriz 11 ft., tz«Ub-jährig 5 fl. 5,0 lr., mit Hreuzbaud im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. « fi. Flir die Zustellung ill's Haus sind halbj. 50 fr. mehr zu entrichten. Mit der Psst portofrei ganzj., untn ztreuzband und gedruckter Adresse 15 st., halbj. 7 fl. 50 lr. Inftrtio»»gebVhr fllr eine Garmond - Spaltenzeilc oder den Naum derselben, ist für 1 malige Einschaltung a lr., fur 2mc>lic,t»tr., für »malige 10lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der InlrrtionS-Stempel per 30 lr. fllr ein« jedesmalige Einschaltung hinzu zn rechne». Inserate ln« 10 Zeilen tosten 1 ft. W lr. fllr 3 Mal. 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und W kr. flir l Mal (mit Inbegriff bcs Inserlionestempel«). ^Kaibacher Zeitung. Amtlicher Cheil. Veine k. s. Apostolische Majestät haben mit der Aller. )öchsten Entschließung vom 2. Jänner d. I del, nsooniblcn k. k. LandcSmedizinalratb Dr. Adolph ^>ollün zum wirtlichen Rathe der königl. ungarl-chen Statthalterci und zun, Landesprotomedikus fur Ungarn allergnädigst zu ernennen geruht, Der Staatsminlster hat den Gyllmasial.Supplen< len Michael Markowicz zum wirklichen Lehrer für )as Gymnasium in Tarnow, und den griechisch. ka< lholischen Priester und Gymnasial « Supplcuten in l!e>nberg, Philipp Diaczan, zum wirklichen Lehrer fur das Gymnasium iu Vrzezany ernannt. Das Finanzministerium hat den Finanz Sekretär bel der Stencr.Dircktion in Salzburg, Ignaz Wanke, zum Finapzrathe bei derselben ernannt. Hur Situation. l. VÜieu, 12. Jänner. Die ..Trent" Affaire trat diese Woche noch ein Mal in den Vordergrund. Hu den finaiizirllrn Kn'i« sen hat die friedliche Lösung der englisch . amerikani-schell Frage allerdings jene Wirkung nicht gehabt, die man mm ihr erwartete. Es ist dieß eine Thatsache, die an und für sich wohl richtig ist. und durch Zahlen aus dem Kursberichte erwiesen werden kaun. Doch darf in Beziehung anf dieselbe Zweierlei nicht über^ scheu werden. Vorerst darf der Einftuß der Fricdcns-nachrichten nicht einfach dadurch bezeichnet werden, daß man sagt: die Staatsfonds haben sich im Durch-schnitte um 1 Pcrzcnt, die Devisen verloren cbcn so viel am Kurse, die Spiclpapierc blieben unberührt Damit ist nur bic Ncuersscitc dieses Einflusses gc-kennzeichnet. Man darf aber auch die Aversscitc nicht unberücksichtigt lassen. Man darf nicht unberücksichtigt lassen, wie Staatsfonds, Devisen und Spiclpa' picrc heute stehcu würden, wenn die Friedensbotschaft aus England nicht eingetroffen wäre. Man erin< ucre sich hierbei der Panique, welche die erste Nachricht von dem englisch' amerikanischen Konfitt'lc auf allen Börsen bcrvorricf, lind man wird finden, daß das hier berührte Moment keineswegs leicht in die Wagschnlc fällt. Aber auch abgesehen davon, darf zweitens nicht Übergängen werden, in welche Zeit diese Besserung von Staatspapieren uud Devisen um 1 Perzcnt fiel. Sie fiel in eine Zeit, welche selbst den Sanguiniker kaum an cin Erhalten der bestehenden Kurse, wie viel weniger au eine'Ausbesserung derselben glauben liest. Höher und freudiger wurden diese Friedcnsnach. nchtcn allerdings m den nicht'fwanziellen Kreisen auf' genommen. In denselben findet ,„an sz^ wenigstens momentan von einen» partiellen Alp befreit Der englisch.amerikanische Konflikt, als solchrv, lag denselben wohl zu ferne, um ein besonderes Alpdrücken zu verursachen. Aber man hatte sich von vornbcrein daran gewölmt, diese Frage als cinc keineswegs lokale zu betrachten. Man hatte sich daran gcwöbnt, die. selbe als den Ausgangspunkt unabsehbarer Konflikte für den Kontinent anzusehen. Diese Plätter haben mel,r als ein Mal Gelegenheit genommen, hierauf binzu. weisen. Sie haben es in der vollen Ueberzeugung gethan, dafi hierm eigentlich für uns der Schwerpunkt der ganzen Frage liege. Obwohl diese Ansicht gleich 'lach den ersten Berichten über die ..Trent"' Affaire, natürlich nur l'ypothctisch, hingestellt werden konnte, w wurde diese Hypothese doch im gauzen Ver» laufe jener Angelegenheit nicht im Mindesten, auch nur auuäherungswcise dementilt. Im Gegentheile, sie erfuhr so manche wenigstens indirekte Bestätigung. Ja anch der Schluß, die Lösung, dieser brennenden Frage weist immer wieder auf diesen Punkt hin. Von dieser Ansicht ausgehend, findet »nan die Pariser Nachricht sehr glaubwürdig, nach welcher die friedliche Beilegung dieser Differenz in drn Tuilcricn eine mehr als kühle Aufnahme fand. Pian findet es sehr glaub< würdig, daß man eö ln dt)' maßgebende,, französischen Kreisen kaum zu verhehlen vermochte, wie dieser unverhoffte Ausgaug der „Trent" .Affaire dort so manchen Plan alterirt, so manche Konjunktur uer-nichtet habe. Da. außer einigen Hypernationalcn, an den französischen Plänen uud Konjunkturen hier Niemand seine Freude hat. so wird es dadurch begreiflich, wie angenehm diese Andeutungen allgemein berühren mußten. Man ist hier keineswegs so sanguinisch, in dcr Veilegnng des englisch amerikanischen Konfliktes eine volle Garantie des allgemeinen Friedens zu sehen. Aber man hofft doch. den allgemeinen Wirren einen Ausgangspunkt genommen, den gefurchtsten Planen und Konjekturen eine Handhabe entwunden zu haben.! Dazu trat noch ein neues Moment. Es war dieß die Erklärung des „Journal dc St. Peters«! bourg". Die BcglHckwiliischillla SewardS wegen der Gcrlidhcit mW Vcrslä»di,^eit seiner Politik hat liier einen ganz Eliten Eindruck gemacht. EH war dieß ein Eindruck, welcher selbst durch die Spezialisirung dieser Beglückwünschnng nicht abgeschwächt wnrde. Man hält diese Bcglückwünschung Seward's im Be-sonderen für eine Befriedigung über die friedliche Beilegung der ganzen Affaire 'im Allgemeine»,. Was man hofft, das glaubt man gerne. Und so fühlt man sich, durch jene lands zn dem Glaubeu an die allgemeine Friedens« liebe dieser Großmacht veranlaßt, So weit die „Trent" - Affaire selbst. So weit dic unmittelbar hierauf bezüglichen Thatsachen, uud die auf diese Thatsachen unmittelbar sich beziehenden Anschauungen nnd Stimmungen. Hiermit aber ist nnr der Vordergrund dcr Situation erschöpft. Dieser Vordergrund mußte an die Spit/e gestellt werden, weil in demselben die Thatsachen überwiegend, die Kom> bination nur beiläufig ist. Anders bei den« folge,," den, dem Hintergründe dcr Situation. Hier ist die Thatsache nnr Eine, die Kombination sehr vielseitig. Der Zusammenhang zwischen Ansang und Ende erscheint nichtsdestoweniger so einfach, ungezwungen und natürlich, daß derselbe roohl von Jedermann akzeptirl werden darf, ohne sich dem Verdacht auszusetzen, rcinc Konjekturalpolitik getrieben zu haben. Die Thatsache ist, daß Graf Rechberg seit drei Tagen am kaiserlichen Hofiagcr in Venedig sich bc> findet. Die Erklärungen dieser auffallenden Erschei-Nling seht alle lithographirten Korrespondenzen in Be. wegung/ Die Einen bringcn vor: es handle sich hier um einc Konferenz mit dem in Trieft erkrankten Fürsten Pctrulla. wegen dcr Anwesenheit des Königs Franz in Rom, und einen bicraus resnltircudcu Vortrag au den Monarchen. Nach Anderen wären wichtige De> peschen aus Paris und St. Petersburg dic Ursache dieser diplomatischen Reise. Die Börse will wissen: die militärischen Vewegnngeu in Piemont, welche von Oesterreich nicht ferner ignorirt werden könnten, hätten den Grafen Nechbcrg zu dieser Reise bewogen. Noch Andere behaupten: Graf Nechberg sei gar nicht in ftilier Eigenschaft als Minister der äußren Angelegenheiten, sondern in seiner Eigenschaft als Minister des kaiserlichen Hauses in Vcncdig. Sie bringen diese ihre Version mit einem vor Kurzem angekündigten Besuch Ihrer Majestät dcr Königin von Ncapcl am kaiserlichen Hofiagcr ln Verbindung. Man sieht, diese Erklärnngcu gehen ziemlich weit auseinander. Doch ist eö eine Eigenthümlichkeit der Situation, daß jede derselben ziemlich leicht und ungezwungen mit einer oder der anderen verbürgten Thatsache in Verbindung gebracht werdeil kann. So die Konferenz mit Pe-trulla mlt dcr bekannten Forderung l'avalettc's; die Depeschen aus Paris und St, Petersburg mit der allgemeinen Wrltlage; dir mililärischen Bewegungen in Picmont mit dcn großen Inspektionen und Manövern unserer Trnppcn, dic als ein Vorspiel kommender Ereignisse angesehen werden; endlich die Ankunft Ihrer Majestät der Königin von Neapel mlt den französischen, italienischen und englischen Bench» ten, welche dieselbe in der That in Aussicht stellen. Nichtsdestoweniger sind es nicht dicsc Erklärungen, welche hier den allgemeinen Glauben für sich haben. Im Gtgeutheilc. Man wendet sich hierbei wc-uigcr dem Süden, Westen und Norden, als dem — O st e ll zn. Mau hat es hier nicht übersehe»!, daß in eben dem Augenblicke, als aus Frankreich die er-steu Nachrichten über die „Trent"'Affaire eintrafen, vou eben dort auch dic ersten Nachrichten von einer bevorstehenden Krise im Osten auftauchten. Es wird gewiß Niemandem brifallrn. dic Lage deö Orients als cinc solche zu schildern, welche ganz und gar nichts zu wünschen übrig ließe. Abcr es mußte doch auffallen, daß nach französischen Berichten birsc Lage eben in jenem Momente zu einer — Krise drängte, wo Hoffnung vorhanden war, England, einen der wichtigsten Faktoren im entscheidenden Augenblicke, in übcrsee'schen Händeln cngaglrt zu schen. Es ,nußte auffallen, daß gerade in jcnrni Momente, cin Krawall in Konstantinoprl Statt yallr. Es mußte auffallen, daß scithcr jcncr Pntsch sich nicht mrhr wieocrholl' nnd jcne ctwaS stark gefärbten Berichte aus Stambul schwiege,,. Es mußte dieß anch in London auffalleud befunden werden. Möglichcrwrisc waren dicse uno ähnliche Bemcrklingcn nicht ohnc Einfiuß auf dic Hai-tnng des englischen KabinrtS in der Frage des Tages, nicht ohnc Einfiuß auf die Erledigung dieser Frage selbst. Zugleich aber tauchten in auswärtgcn und in« ländischen Journalen Korrcspondrnzcn lind Andcutnn« gcu auf. welche eine, wcnn auch nicht ganz ucue, so doch neu befestigte Gruppirung dcr verschiedenen Groß« mächte in Aussicht stellten. Ein inmgrs Zusammengehen Oesterreichs und Englands wurde immcr mehr nnd mehr betont. Die von dem „Botschafter" und der «Rcform« nahezu gleichzeitig ventilirte Frage übcr dir „Alliirten" Ocslrrrcichö sollte ihrer Beantwortnng entgegengehen. Dieß ist dicjrnigc Erklärung dcr Reise dcs Grafcn Rcchbcrg, wclchc,hicr dic meiste Würoi-gnng findet. In dieser Beziehung ist cs wirklich bcmcrlcns« wcrth, wcnn dic sonst gut untcrrichtctc „Wiener (5or< rcspondcnz" schrcibt: Es dürfte bcl Beurtheilung der momcutancn po« litischcn Sitnation die Thatsache — denn es handelt sich hier um einc Thatsache — stark in'S Gewicht fallen, daß Lord P a lm crsto n in dcr jüngsten Zeit cinc Rcihc von Schritten untcruommeu hat, um dem Wiencr Kabinct seine Geneigtheit iu gcwisscn Eventualitäten mit Oesterreich zusammcnzu-gchcn, zu bewciscn. Da unläugbar dic wcst-mächtliche Allianz ihrcm Endc cntgc« gcngcht. im Oriente abcr einc Krise bevorzustehen scheint, wclchc die oricutalische Fragc wicdcr iu den Vordergrund der Politik stellt, so bedarf cs wohl nicht crst dcr Hinwcisling auf dic möglichen Konsequenzen cincr Annäherung zwischc,, Ocstcrrc i ch und Oro ß -l, ri ta nni c », das will sagcu, ciner Wicdclheistcl' lung von Beziehungen, dic für bcidc Staaten stcts scgcnsrcich wirkten, und sicherlich auch cinc Vürgschaft für die Beruhigung Europa's enthalten. 42 So weit erscheint die Sache wohl akzeptabel. Wenn aber andere Korrespondenten dem kwznfügen. England habe sich bereit erklärt, auch in den in-neren Angelegenheiten Oesterreichs mit seiner jetzigen Regierung Hand in Hand gehen zu wollen, so muß dieß eben so als unstatthaft zurück« gewiesen werden, wie die vor Knrzem zirkulirendcn Andeutnngen über eine angebliche, ähnliche Er-llärung Frankreichs. Korrespondenz. FNagensurt, 7. Jänner. ^ Die gestrige Gencral'Versammluug des Kla< gcnfurter «Gewerblichen-Anshilfs »Kassen. Vereines", welche wie gewöhnlich sehr zahlreich besncht war. bot ein crhödtes Interesse dlirch den Umstand. daß derselbe an diesem Tage zugleich sein zehnjähriges Vestehen feierte, und durch die Thatsache des über» aus glücklichen Gedeibcns des volkswirtlischaftlichen Gedankens, welcher diese Association — die erste in Oesterreich — in's iiebcn ricf. — Von der nrpsrüng> licken Zabl von 16 Mitgliedern des Gründungs« jabres l8°»l hat sich dcr Kreis derselben auf 218 (um 23 mcbr als im Vorjahre) erweitert, aus dem Vereins Kapitale von 69 Gulden ist die ganz respel« table Summe von 30.723 fi. (nm Nl00 st, mehr als im Vorjahre) geworden, und statt der l('02 st., welche dcr Verein erst im zweiten Jahre seines Bc« stcbcns als Darlehen vergeben konnte, hat er jetzt 1l)7,ttl)l; fi. (um 100.336 st. mehr als im Vorjahre) dieser Bestimmung zugewendet. Die Gcschäfts-Bilanz für das abgelaufene Jahr ergab an Darlehen 32.000 st . Wcrtl, der Kassen - Geäthschaften 210 st. nnd Par« Kassc l.',03 st., womit dic Passiven : Einlagen 2!».72!i st., vierprozentigc Interessen i)i)7 st. und dcr Rcservcfond 3lll st. ihre Bcdcckung finden, — Auch während dcr abgelaufenen Geschäfts - Pcriodc hat dcr Vcrcin kcincn Verlust erlitten, nnd sowohl die Eröffnungs-rcdc dcs Hcrrn Vercins-Direktors, Posamentier Ha-derer, als dcr Rcchcuschaftsbcricht dcs Hcrrn Buch-führcrs, Cbololadcn > Fabrikant F u ch s. konstatirtcn ein schr erfreuliches Wachsthum dcr Wirksamkeit der Association, trotz dcr mißlichen öffentlichen Finanz« Verhältnisse, anf dcnen in Kärntcn noch übcrdicß dcr Mangcl ciucr Eisenbahn in Vcrbindnng mit dem erschwerten Orts «Verkehr als ein Alp mehr lastet. Alls den Verhandlungen hebe ick dic Beschlüsse dcr Versammlung hervor, daß die Rcchuungs-Revisoren von nun an berechtigt nnd verpflichtet sein sollen, auch dic Kasse von Zcit zu Zeit zu rcvidircn (womit übri« gcns durchaus kcin Mißtrauensvotum gegen dc», um dcn Vcrcin hochvcrdicntcn nnd mit Akklamation für das nächste Jahr wieder erwählten Hcrrn Kassierer. Uhrmacher Martinis, ansgcsprochcn werden wollte) und daß die Kredillisten, nach dcncn. sich dic Höhe dcr zu vergebenden Darlehen normirt, in ihrer bis« hcrigen Verfassung aufrecht zu haltcn seien, wogegen jedoch daß Marimum dcs übcr die Einlage zu vcrab« folgenden Darlcbcns von den, bisher festgestellten Betrage von ->00 fi. auf 000 st, erhöht wurde, ohnc aber dem Vcrwaltnugsratbc das Rccht zn beschränken, erforderlichen Falles, anf Grundlage der Krcditlistcn und jc nach dcm Kasscnbestandc auch eine noch grö< pcre Summe zn bewilligen. Dcr Antragsteller battc ^000 st. als das prinzipielle Marimum übcr dic Ein« lagc festgesetzt, wovon man daher im^ausc dcr Debatte ab-ging. — Bei dcm schr ancikenncnswerchcn Ergcbnissc, welches dic Vcrwaltnng des Vereines auch im abgelaufenen Jabrc zu erzielen wußtc, war die Wicdcr-wähl des Direktoriums (Direktor Hadcrcr und Pizc^Dircktor. ^'cdcrfabrikant Iancsch). so wie mit geringen Modifikationen dcs gcsammten Vcrwaltungö« ratbcs nllr cin gan; natürlicher Akt dcr Wicht und Ancr« kcnnung Seitens dcr Versammlung, wclchc dcn Wie« dcrgcwäbltcn für dic Fortführl>ng dcr oft schr zeit« raubenden Adminisnationö'Geschäfte in dcr That zum höchsten Danke verpflichtet bleibt. Dcr Gcmeinderath nnserer Stadt hat den Bc-wohncrn dcrsclbcn dllrch die Einführllng cinrr Hllndc< Ncucr. wclchc >nit dcm !. d. M. in's ^'cbcn getrctcn ist. eine wahrc Wohlthat erwiesen, denn die Bclä-stignng dcs Publikums an öffentlichen Orten dnrch die Koter batte bereits des Maß dcs Glaublichen überschritten. Sclbst im Theater machten sich dicHunde hörbar und vor Knrzcm wohnte ein Pudel, welcher auf einem Sperrsitze der Nobcl-Galleric Platz genommen hatte, ganz ungestört und nut großer Aufmerksam' kcit dcm ersten Akte einer Possen-Vorstellung bei. Jetzt mnß für jeden Hund eine jährliche' Taxe von 2 fi. gezahlt werden wofür dcm Eigenthümer dcsscl. bcn cinc, dem Thiere anzuhängenden legitimations« Marke ausgefolgt wird. Die nicht angemeldeten Ko-ter verfallen im Betretungssallc dein Freimann. In zweien nnscrcr Kassehhäuscrn wird jctzt dcr Schwarze von Schwarzen kredenzt. Nachdem der Knffel)d 130 Tausend Gulden für das Hof'Opcrnthcatcr. sondern 84.000 fi, für das erstere und 210.000 st. für das zweite, — Summen, dic eben dem unerläßlichsten Bedürfniß entsprechen, um dic bcidcn Anstalten in ihrer hohen Stellung und weitreichenden Bedeutung zu erhalten. Hierin ist bis jetzt lcinc Aenderung eingetreten Wenn man jene Beträge vergeblich unter dcn Aus' lagcn für das Oberstlämlucrerantt oder sonstwo gc< sucht hat, wärc mall vielleicht zu cinein bcsscrcn Er-folge gelangt, sofern dic Nachforschung bis auf die Rnbrik „Hofzahlamt" ausgedehnt wordeu wärc. Wir dürfen weiter auch die Gerüchte von einem vorhandenen Defizit als grnndlos bezeichne». Das Hof» Bnrgthcatcr wie das Hof-Opernthcalcr sind im I. 1801 mit ibrcr Dotation ohne Defizit durchgekommen — ein Ergebniß, welches rbcn so schr der ökonomi» schcn Verwaltung wie der im Iahrc l80l durchge» führten Maßregel eincr billigen Erhöhung dcr ^ogc»' Abonnements zuzuschreiben ist. Mit aller Anetten« nung dcr verdienstvollen Umsicht und Gewandtheit dcs artistischen Leiters dcs Hof-Burgtheaters ist hier dic Bemerkung zn verbinden, daß Hcrr Dr. ^,'aubc leinen Theil an der ökonomischen Verwaltung nimmt, daß mitbin, ohnc das Verdienst Anderer zn vcrlürzex. nicht ausschließlich ihm dcr bcfricdigcudc finanzielle Abschluß zugeschrieben werden darf. — Ucbcr dic am 2. d. M. in Verona abgchal. tcnc Revue entnimmt dic «Presse" einem Privat» Schreiben Folgendes: „Punkt l l Ubr ertönten dic Salven, Sc. Majestät dcr Kaiscr sticg bci Porta Nuova zu Pfcrdc uno besichtigte das fünfte Armeekorps. Nach dcr Be-sichtigung traten alle Offiziere ans dcr Front vor dic Aufstellung, wo Sc. Majestät folgende, beinahe wörtlich also lautcndc Ansprache hielt: «..Dir heute vor Mir ausgerückte Truppe hat Mich sowohl in ihrer Haltung, sowie in dcm guten Ansschcu voll> kommcn befriedigt, wofür Ich Ihnen, Meine Her< rcn, Meinen Dank anssprcchc. Fahren Sie fort. dcnsclbcn Geist, sowic dicsc Disziplin in Ihrcn Ab< theilungcn zu erhalten, von dcncn Mcinc bravc Ar. mcc stcts bcscclt war; cö stehen uns noch schwere Kämpfc bevor; — wann diese sein werden, weiß Niemand, bereiten Sic die Trnppcn hierauf vor, daß wir sic bestehen; Ich verlasse Mich auf Euch."" Als Se. Majestät geendigt, ritt Bcnedek vor und sprach (beinahe wörtlich): «Erlauben Eure Majestät, daß ich das reglcmcntmäßigc Schweigen breche, um Eurcr Apostolischen Majestät, als unserm Kaiscr, König und Allerhöchsten Kriegsherrn, jene Gefühle anzusprechen, wclchc mich und mcinc untcrstchcnoc Armcc für Sic, Enrc Majestät, lind Ihr crlanchtcs Haus beseelen. Frci von jcdcm Vorurthcilc. ohnc Unterschied der Nation«lität, Geburt uud Religion, wollen wir Allc — Allc bis zum lctztcn Soldaten, ein großes, freies, mächtiges und gcfürchtctcs Ocstcr-reich mit Eurer Majestät'glorreicher Dynastie; bereit gegen jcdcn Feind, wer es auch immer sei. sind wir Eurcr Majestät trcue Soldaten; kcin Ungemach, keinc Gcfahr scheuend, wollen wir unsern lctztcn Tropfen Blut verspritzen, nm Eucrcr Majestät ein großes Oesterreich — um unser Vaterland zu erhalten. Möge dcr Allmächtige Sie, Ihre hohe Fran und Sohn erhalten, möge er Sie glücklich sein lasse»; dicscs ist nnser Allcr heißester Wunsch. Nehme» Eure Majestät hier vor meiner Armee den feierlichsten Eid, den ich im Namen meiner Soldaten Eurer k. k. Majestät, als unserm Allerhöchsten Kriegsherrn, wiederhole: Ohne Unterschied der Nationalität. Ge< bnrt und Religwn, wollen wir für Eure Majestät leben, ja l^ben, um zu siegen, und wenn wir fallen, mit Ehrc sterben, uuo siegen werden wir. so wahr uns Gvtt helfe. Amen."" — (Befehl: Die Adjutan-tcu reiten zur Truppe, und lassen die Volkshymne spielen.) .»Eure k. k. Majestät! Die zweite Armcc ruft lebend nnd sterbend im Siege: «Hoch dem Kaiser von Oesterreich!"" — Ein nichtendenwollendes Vivat in allen Sprachen, ans mehr denn 20.000 Kehlen, alle Säbel und Hüte wurden in dcr iwft geschwenkt. Wien. Zum Generaldirektor dcr Südbahn-Gesellschaft an Stcllc dcs verstorbenen Hcrrn v. Lapeiryere wurde dcr Geucraldirektor zu Straßburg. Hcrr Michel, elnannt und wird in einigen Tage» hier eintreffen. Deutschland. Vonn, 8. Jänner Karl Schurz, der, als er wcgcn Betheiligung am badischen Anfstand steckbrieflich verfolgt wnrdc, nach Spandau rciste, und dort Kinkel aus dein Zuchthause befreite. gehört zu den politischen Flüchtlingen, die noch ,miner von dcr Am-ncstic ansgcschlosscn sind. Um ilnn indessen dc» Be, such seiner Heimat zn ermögliche», hat der Minister dcs Inncrn folgende Verfügung erlassen: „Der jetzige Gesandte der Vereinigten Staaten von Nordamerika in Madrid, Karl Schurz, beabsichtigt, dnrch die preu< ßischc» Staaten sich nach Ncw'^ork zurückzubegeben. Ew. Erzellcnz setze ich hiervon mit dem ergebensten Ersuchen in Kenntniß, die Polizeibehörden und Be« ainten dcr dortigen Provinz gefälligst schleunigst an« weisen zu wollcn, dcr Durchrcisc des :e. Schurz kein Hindcrniß in dc» Weg zn Icgcn. Berlin. 28, Dez, >80l. Dcr Minister des Innern (gez.) Graf von Schwerin, An dcn kgl. wirklichen geh. Rath und Obcrpräsidcntcn, Hrn. u. Pommer - Esche Erzellcnz. zu Eoblcnz." Mittheilung dicscs Schreibens soll allen polizeilichen Bchördcn dcr Rhcinprovinz zugehen. — In Prenßen sind fcit einigen Tagcn bedenkliche Gerüchte über das Befinden dcs Königs in, Umlauf. Es wird dabei ausdrücklich bemerkt, daß dcr König zwar Vorträge entgegen nehme. Audienzen ertheile nnd sogar an eixcr Jagd Tbeil ncbmcn werde, allein nichts drstowcniger sich unwohl befinde. Demnach scheint dieses Unwohlsein ganz rigenthümli« chcr Natur zu sei» und möglicher Wcisc mit den vi-l« fachen Affcktionc» im Zusammenhang zu stehen, die in neuester Zeit auf dcn König eingrwirkt habcn. In politischer Bezichung ist von Thatsachen wcnig ;n mclocn. es sei denn dic erfreuliche Neuigkeit, daß Graf Bernftorff im schriftlichen Verkehr mit dcn in Berlin beglaubigten fremden Gesandten die dcntschc Sprache statt dcr französischen eingcführt hat. Schleswig, Holstein. Die i» Hambnrg cr< scheinende ..Presse" erfährt über dic Schanzen im Hcrzogthum Schleswig ans anthcntischcr Quelle, daß cncsclbc» das Terrain von Bollingstcdt, westlich von Schleswig bis Eckernfördc. beherrschen, nnd daß dic mcistc» dcrsclbcn bereits vollstä»dig armnt sind. Am Tage vor Weihnachten trafen in Schleswig allein 40 schwere Geschütze (24-Pfünder uno 84cil der anwesenden Gesichter drückte tiefes Erstau» ,i aus. Man hatte allgemein den Krieg erwartet, l unserer Börse brachten dieselben ebenfalls eine ivaltigc Störung hervor. Man hatte dort fast aU» »nein die in den offiziellen Kreisen verbreitete An-,)t getheilt, dap der Krieg zwischen England und nerika ausbrechcn müsse Was die Depesche, die otbschild empfing, betrifft, so hatte dieselbe ihre llständige Begründung. Sein amerikanischer Agent, r im Voraus wußte, was tic Washingtoner Rc. erung thnn würde, hatte sie ihm a,n 26. Dezent, r zugesandt Rothschild war also be>icr unterrich» t, als die Regierungen Englands und Frankreichs, »er Eindruck, den hier die Friedensnachrichten her« erbrachten, ist ein getheilter. Die Einen geben merika Necht, daß es nachgegeben bat, die Andern nden, daß es nicht mnthig gehandelt hat. .'cr> steht sich von selbst, bap der Prinz inkognito reist. Portugal. Einem Privatbricf ans Vissaban, welcher der «N. Pr, Ztg." von Paris aus mitgetheilt wurde, entnehmen wir folgendes: ..Die Traner ist allerdings gwß hier, aber der Schrecken ist noch größer, und hat eine so eigenthümliche Färbung, daß er sich selbst dlnrn mittheilt, die sonst furchtlos sind,- es ist ein aberglanbischer Schrecken, welchen Voltaire schon den ansteckendsten genannt hat, und, wie man mir sagt. M der Schrecken über diese R^ibe von Todesfällen auf dem platten Lande noch größer als hier. Das Volk fürchtet, daß die ganze Nachkommenschaft der Konlgln Dona Maria da Gloria dem Tod verfallen sei; man spricht von dem Tode des Königs Lmö wie von emem nnvcrmeidlichen Ereigniß; es ist eine Najerci unter den Menschen. Diejenigen aber, welcbe mcht abergläubisch sind, zeigen sich niederträchtig oder Is'chtsinnig, indem sie von «Vergiftungen" 'sprechen Sie streuen eine furchtbare Saat aus, dic eine blu >gc Ernte bringen kann. Als Ludwig XlV. ein hl'chbetagtcr Greis war, starben seine Söhne und Ellkc« um ihn her: «Giftmord" rauute mau sich in öle Obren, und deutete mit den Fingern auf Philipp yi..", , ^' ^" ""ch""ligcn Herzog.Regenten, ick^?. b"'" "'"" ".it Fingern auf einen Mann; me O e!'s' n's^ .^" l" W"d'.s ist wie Miguel wledcr der nächste, und s^bst me, m^>. > seiner Persönlichkeit würden sich seine D^^" ^llen lassen Andere reden von dem ^äff r ^, Brasilien; aber Dom Pedro „. kommt erst "1^7 M'guel. und bat zwei schöne Prinzessinnen ab lcmc männliche Nachkommenschaft. Mg s^,,,' ,^ wolle, mir ist unheimlich unter all diesen bleiben "Achter,, mit den glnbendrn Augen, aus denen aber-glaublicher Schrecken stiert." Türkei. lNllN» > wirb a^-^ Finanzverlegenheiten in Kmistantinopel wno ge,chuel,en: ^m ^..,.>.:mi.n^.'..... kalten eigens dazu berufene Bankiers, Kaufieüte, Offiziere und andere Fachmänner täglich Sipungen. um die Grlo-notl? zu beschwören und die Bankgeschäfte zu reguli« reu; allein bis jrht hat dieß noch wenig gefruchtet. Um die finanzielle,! Verlegenheiten noch zu vermeh» reu, strömen bereits schon rie nach den Provinzen versandten Kaime's in Gestalt von l00. und 50. Piasterscheineu nach der Hauptstadt zurück und werden von waghalsigen Spekulanten — natürlich mit Vcr-lust — cslomptirt. Die Regierung hat mm diese Manipulation verboten und mackt bekannt, daß die-ses Papiergeld nicht vor dem Monat März in KurS gebracht wcrdeu darf Troh oer Finauzklcmmc werden die Rüstungeu i»u groß.nligsten Maßstabe fort« geseht. Die angeordnete Rekrutirung stößt häufig auf große Hindernisse, u,w in mehreren Provinzen soll es bereits zn wirklichen Emcuteu deßhalb gekom-men sein. In der Provinz Kharput mußte der Gou> verneur mit cineill Bataillon Infanterie, zwei Schwa dronen Kavallerie und zwei Kanonen umherziehen, um die Truppen - Aushebung bewerkstelligen zu können. Vermischte Htachrichren. Am 9. Jänner Nachmittags, >0 Minuteu vor i Uhr, verspürte man in Karlsbad einen nicht un» bedeutenden Erostoß, der beiläufig >0 Sekunden an» hielt uud seine Richtung vou Südost nach Nordwest nahm. In den höher gelegenen Theilen der Stadt, vorzüglich in den Häusern des Hirschensprnngcs, wnrde die Erschütterung am stärksten wahrgenommen. Das Barometer zeigte keinen besonders tiefen Stand (27 Zl'll 5 Linien). Die Temperatur war milde, uud es trat Abendo Thauweltcr ei» — Der letzte Bericht des Direktors des königl. meteorologische» Observatoriums in Neapel, Herr Palmieri, zeigt an, daß seit zwei Tagcn der Rauch uud das Auswerfen vou Asche bedeutend abgenom« men habe, daß dagegen die Moufelten iu der um» liegtudeu Gegend zugenommen nnd bereits mehrcrc Meuschen und Thiere gelödtcl haben. Znglcich be> üätigt er rin nene^ Pbänom, das in Torre del Greco wahrgenommen wird, nämlich das Erscheinen eines warmen Mineralwassers mit einer Temperatur von A» Centigrad. Ferner gibt er nach einer genauen chemischen Auseinandersetzung der ausgeworfenen Asche den Gartenbancru den Rath. wo möglich die Erde vor dem Eintreten des Regens umzugraben, weil nach einer alten Erfahrung die Asche des Vesuvs verhin-dere. daß das Wasser in die Erde eindringe, daß aber auf diese Weise der Bodrn an Fruchtbarkeit bldl'utlnd gewinne. .«—^-. „^^- N " ch r r a ft. ,,, . ??""' D"" Vernehmen nach werden Seine Majestät der Kaiser Donnerstag Abends von Venedig m Wien eintreffen. Der Belriebs-Direltor Meißner welcher den Zug führen wird. ist bereits dabin abgereist. , Dic ..M D. P.« meldet: Den, Vernehmen nach wird ^c Majenal der Kaiser die Rückreise von Vc-nedig nach Trieft nicht mittelst Eisenbahn sondern znr See zurücklegen, und bei dieser Gelegenheit einige der Kustenbeseslignngcn besichtigen. Wien, 14. Jänner. Der „Pester Lloyd" rr< hielt eine Verwarnung. Die „Wiener Korresp," behaupte^. Graf Rech. bng sei wegen Angelegenheiten, welche die Marine betreffen, nach Venedig berufen worden. (Nach ei< "cr Wiener Korrespondenz der ..N, P. Z.«, handelte es sich bei der Reise des Ministers um einen Sr. Majestät zu erstatsrnden Vortrag in einer Angele« grnheit, welche Fragen des dcuts ch eu B >lndcs betrifft.) Es heißt. Baron Bach werde sich nach Venedig und von dort nach der Hauptstadt begeben. Am 20, d. M. wird das Herrenhaus eiue Siz. znng halteu. Ncucüc Nachrichtc« uud Tclcgrammc. Bern, !3. Jänner. Heute wurden die Sitzungen des Nationalrathes eröffnet. Der Präsident sagte: )ie lehten Jabre lehrten nns. daß man nicht mehr weder auf die bestebenden Verträge, noch auf das gegebene Wort unbedingtes Vertrauen sehen darf. Der einzige Schild ist die Zuversicht auf die eigene Kraft und das Festhalten des eigenen Rechts. New'Aork, 20, Dezbr. Die Zurückgabe der Südslaaten.Kommissäre bat einen güustigen Eindruck hervorgebracht. In Kentucky ist eine Schlacht bevor-stehend. Den Fluß Green, wo sich die I5 0UU Mann starke Avantgarde des Vundesaenerais Hindmann be» findet, haben 6N.000 Mann Föderirte überschritten. Turin, 12. Iäuuer. Die »Opinionr" meldet: Die Bande von Alatri scheint zerstreut zu sein. Die Bande von Gen« Maria am See von Peilo und Au» letta wurde vernichtet. Es wurden 2ti gelödtet und 18 gefangen. slom, 12. Jänner. Monsignor Ebigi ,,l „ach Paris gereist. Eingesendet. Die i» Mll'lllln Plovin^n ser Ml'n^rchie a«>s» a/lltiens Vildseuche dal a^i'»wäi>ls Klonüüß des Pnl'likülns uxv manches ^anlwl'll). l»efl,n Vlsihbum c»ft ^inn ..irößien Tbl'l in seil!,m VN!0l l',ft,bt. wirt» dülch dirs, uxlän,,' blne Kal^nnläi mit schwel,l 'U,solg»iß llfüllt. w^i! di, läll^ere Fl'ill'liülr der Seuche auch noch mit »m« pfint»!l.1)f» Vellüll,» bel'll'dt. Es lävl si.d zwar «nchoffen. daß durch genaue Bsl'ftachlllll.i t>sr silsf'illö l'lbördlich elnrfoblsi'sn Vor» Ü>1)l^!l,alfll)!^, endlich durch sl'r^s.i'iif Füllenm», u»0 Nren^e Vomliftliiig t»er Ull'tnünellmg, es„, »v»,l Seuche alimalich yestsuerl. «üb il",!» vlrblerellssll Folge« El>>ba!l as>l)»m wtlde; allein ,s ,>il'l auch ,i» piophylakxschss Mil!,!. dl> lvli!dü»a l!«ich !»ll!!,i! oulch eioe Reihe van Jablln t>.ill>il asmachlen Erfahsung^« »uich gsnauer B«l'b<>ch« l»»g der oblil ,l»räl)l!ll» Volsichlsmaßseasl». blün Auflöten t!n«r solche» Sniche rie wohühäligsle Wi>» kung ausnbi. —»ä'i'lich d.is.,^0lNs>'l'nr,!sl V>tbp»!vlr<« Ws»i^!'tens i!) m>l lväbrsül' i^»el Plril't'tli. il'l' e>,r i.'axc'l»,'!!!! »is^s» ssuchs,>t»e Eü'fil'lsse ss>"sn V'sb^inlt' zu vsrirU'ss» slichl. keil, F.ili ul'lgsko«»'men, t'.'li l» lllill» SiaUs. wl' di,s,s Pxloer kooslausnl ^sl'xnichl wlir^l. disse böi>alti»ic Kiaükli,!! ;»!» A»s-l'>»chs aesommfü ist. Es Ii'ß» sich l'i,ll'ibsr l'ie schlagnsslt» Btlspille c,»fübl,ü. D.i nun ser rsgslnläß'ge u»d sl'lla,s,t)t, Gc> l'i.nlch ri,s,s Pülverö. ivif e'», ,1fil,»^ell, Vieli die Tbali^ssil der Vsr^auilxas. Oi« a>nls erböbt. lir Abionderlü!^ t'sr Ellr,'i!l»le ssleich. lelt und diliturch j,t>ll Siörnu^ ^er no.'malsN Fiixk» tioils» ,n5g!i.1.'>l ^!lvoll<."l!!»l. so eibäll l'll hlrischll,, de» Seuchfii t'as Kolüsübur^r Vilbpl'locr sine dop« pllie Wichtigkeit, und s.,l,n daber »»selll Olsl'nc>» men i„ Sial^t und ^'anl» als ein l».>väbrl,s Vosben« gimazmills! >,ur auf das Besle empfohl,» w,lc>,»l. Brü"», 24. Nl'u,ml'sl 1«l»l. ^/^ '^ <^in mährischer Landwirth. MM-AnMc. Morgen, den Itl. Jänner, wird das Streich-Orchester vom Inf.. Regimcnte P. Mamnla Nr, 2-'i. unter der Leitung des Herrn Kapellmeisters Brunetti im Gasthofc „zum Elrslinten" einige Tanz-Pieceu vortragen. Der Anfang ist um 7 Uhr. Der Eintritt frei. »»MW. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. ________________________^ l'dli;nt__________^________ l "I Pc>r,sll 5'imen >>. Iäimcr 6 Uhr Mg. 324.7^ ->- l , 6 Gr. 5>V. schwach bkwijltt 8 „ Nchm. 324. ll -j. 4.5 „ 5^V. dfllo Sonilsiisch. l) . W detto bewöllt '2. „ 6 Uhr Mrg. 323.50 ^-2.0 Gr. 8N. schwach bewllsst 2 ,. Nchm. 323.47 ^-5.2 ,. sVV. dctto heiter 0.00 ltt ,. Abd. 323.99 -^0.4 „ Wmdslille Ncbel ^^"^^^«'«^^ Anhang zur Laibacher Ieitung. N^rl^nl^sl^t Wien, fMitiaq« «'/. Uhr.) . dit auch in Gti,tl,n zu 5"l» ^ H»lI^l»»Vl^»«/»» iz. Iäu»,l. ul» >"/, lieber t>ez.,h!t U'>lll>en. U,l>>lliq>!,< u«d Tt,u,r ^lolthe», fest. da>^^,il Utalional'H»!,!)»» >,»d lionvlrlirt, iu öst,rrtichisch,r Wäl:lu»g elwas billiger, (i»rlinde>!t!>lstu«!l« - Ol'ligationo, zjllichf^Hs gl!»ll>t. Bans- n»e ^>)htl . ll'.os»» ss^rl Lu^vig - V^h» > Altien u»> circa < >1. l'ejs>r »oürt. ^. >t< Hl««l„ (für 100 ft.) In dstcrr. Wül,n»,g . <« 5'/. «iX' «.! ö'/, A»!lh. vl'„ «^«l mit stllitj. lw l.', ^2., Nalil'»c>l ' 'A»I,l)e» mit Iäiinlr-Cl'»». .... 5 « «i^U l»2 50 National > Änlehcn >'>>l Apnl - Uou». .... , 5 „ >2/»0 82<0 Mtl^lli^u,«......» i « »<, «?,!<, ditto mit M»>i - Cl'Up. « >> „ Ü7>>5 »i?.)0 127.- „ , 1><5» . . »l,l7., j»7 — .. >. <«<»'» i« , ^ ju l lw,1. l«2 .,« l<^ — Cc,no-3t,ntensch j» 42 l., »u»l>-. »«...<» 17. - «, »er Sl«»lü»»ll (sür lUU st.) el>tla^uu^<'Öl»!i^»lt>o««!, Ni^»,r'Ol!^lreich . . ju ^'/, ^«. - ^8,-U O>. Oeü, und G^lj, , ,. j» .. 87.- '7.',<> Vl'h»>„!......H .. ».7H « ! 7.» 2l,ier,»>lvl.......„ ö „ M -- ftX i» ^lälir.n u, Schlesi,» . „ ü .. l.— 69 tl>lj,a>» .... « .', . <>« - «»'.« - !,»> V^»., ^tru. u. Glav, „ 5 „ «,7 '^.'» »i? ?'i Glllizic».....«5„ 67 l ' «>7'ö>> Liibllll'. u. Vull'w.. .. ö . va.i« »l6 ?.' Aen,lia,,isch,« Anl. !8Ks ^ 5 , — . - .— Aktien (pr. Stück). 9lat!en.,!l>auf......77« — 77ö — Kr,rit-?«»s!^lt lu ^!N fl. ü. W. l^,,3, « >1 i. W. »!0« — «><>« 2i.H> l2tz,.»0 Gn>! Gt^lN'!»l>.I u. Hellt, ital. ,^ ,>l. 6. M, m>st) ii. (lj0'/.) llinj. !D.!ml'!>ch <^,», Da!:>ps,ü,-'.>ls»,-(j!cs '^V ^'^.i ^ü'».— P.sih,r ,U— 40^- Volim. WeM'alm zu ^tttt i«. . ,»!::.— !f !U„ t>,tt^ , 6„ ilil^l) U7. (i, Ü>.. verlo^arl ...',., 8!i — s» 2.'» '.'^,t!»,'».,ll'. < ... « 5„ ^ v» 6.'».-- au, üst W. ("""".» vvfe l»' «Austalt f»l Hant>el u, isl1».,l^ . 2>» .. . . 2<»5»l» 2'.— W.,lt^!>', ., 2U , , . 22.-i^ 2«.7.i ,ss.^!i o » ., te Weld Vrift «uq^us,,. slir 'lw ft. ,»!l>v. W. . <'» 75» , »9 -- ^l>i„f!!l>t .,. Vi,. ^tt«, . l>«. >t».l.> Hamburg, iür »0« H'iais Äanle - >0^..U »04><1 «l'U^'N. i»s !t) Pf. Zt^riing . liN.— »40 »0 ^.,li<» Fr.iüs, , . . ^'».35 iü.^V (sours der Geldsorte». (j»,l> War, '»«i.Dul.,t«n l tt l',', lr. « il «4 Mr. r««u . . . ll» , 2? , l« .30 N..ftvlt»,!,<»r .,!., 2» ^ l« ^ it »uff Imserial, . »« .. »5 . l l . 4? V,r,i«,t^!lr 2 ^ U „ 2 „ tt'/, « Affekten- u,,^ Wechsel-Ziur» an der t. k. öffentlichen Vorse in ZVie«. Dl„ l4. I^»„,l 1862. <5sselte„. -Wechsel. 5'/, M.ll^lüiqu^ ^ >a ^ Silber , . . !3^,i>N 5'/. ^at.'?l»I, 8i.8<» ! Vl>!!^'» . . ,4«, B.,,,l.>! . . 77!» — >ss, l. D„sal^>, «02 Kitdilalllc,, lttl 70 F v emden A «zeige. Hs. u. Gl!lMlil,s!l)»il. G»!sl',sip,r, l.'0!> Tlllst. — Hr. Dr. Tliomm,. ^Id^c's.'t. vl',, 5^idn>.,!!»srorf. — H». Sclillüdl. Vrl^ullwnllsr. von SaM. — Hr. ss»»l. F>il)l,lHl'.«. on, KaiMerüoHcli, Mail. und loron. Sal ami. Moptadelli, HrauiiMcliweisei* Würste; franz., eiiffL und Kremser Senf, IHalag-a-Trauben, Datteln, Pei-«•en, Maroni, fresrhiiltcs Görzcr Obst, franz. Früchte weich und hart knndirl in kleimn rl<'|runl<-näcliuclit(.-lii, Dunstobst in Glasern, Mo-»tarda, Iruch^al^'n, Koiinen, Wein-bi'i'ron, Mandeln* Pignoli, Orangen, ' Umoiiieii, «»ranatä pl'el, mehrere Norlen C«razer unura - Maraschino, russ. Dopix^Ikiim-nicl, die l)rli<:l>U\sleii Sorten von «chl franz. und inland. Champagner, Original O<>*t<>r-reiclier-, linear-, Ntoiror-, Illioin- und iWom<>1 - U cino , Tafel - und iWagcu - I.i-(|ii(>ur*t, i\\U: Sorlrn von Tarok-, W 4O kr. Hvcidlinger „ „ „ - ^^ " Klofterueubursser Prälatcnwcin l fl. — „ Qfner ..... ^tttv. Vöslauer.....litt „ Bci Abnahme von lo Bout. l Äout. »msunst, bci Znriickgabc der Flasche 6 tr. Vergütmla.. >>«ut >4uut< e« 3 „ t^»»»«»pHßs»»<»ls . 3 , V lu!l> >>lm llüi loloiix!»; V«,»»<»lli^ . .^l!ii (!l>n< liino, ^'ullc ^ll,^>»ri, .>','. 0007: ^««lOVl», l'l!!«7.X<), l'i'O'lil, llVl.lll iillü lll> n<«l< Ilo ; ^<»l><»,»i». .^<»!!<»,lV!l ^!-. 120ll, und «tovizso. bci dcr Gasanstalt dcd Gefertigten. B'i ?lbnal)me einer größeren Pcnll)ie lM Betrage vo>, lNNN Gülden, werden hinsichtlich dcr Zahlung sehr annehmbare Betingnnc;en gestellt. Eine WlsttWMll, der edelsten englischen V ollblut-Ra^e, einfarbig, glatt, 9 Monate alt, ist zum Verkaufs Näheres in der Krakau - Vorstadt Nr. :l8. 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