^l. 11. Mittwoch, 15. Jänner 1902. Jahrgang 121. N?x"'NN,«" ^Versendung: N°nzWri« 3° li. halbiähri« 1, X. Im Comptoir: Zanz< «u 4 Acikil 50 k, «rohere pcv Zclle lä k^ bei iMrcn Wiederholungen per Zeile 0 k. Dir «Laibacher Zeitung» erscheint täglich, mit «uenahine der 2onn> und ffekrtage. Die «bmlnlstrati«» befindet sich (loiiHrtHplah Nr, «. die Nebactl»» Dalmalin-Gasse «r, ü, Sprechstunden der «edaetton von 8 hls 1» Nh« vormittags, Unfranli«»e Vriefe werben nicht angenommen. Manuscript« nicht zurüllgesttllt. i>' Uichtmntliä?er Theil. ^ der?nN"° '""" Sternkreul.Grdens'Damen, ^ O dens m ? r" K""zlei des hochadeligen Sterntreuz- l. ^roens .m Iah« 1W1 zur Kenntnis gebracht wurde. 5 wwete ^"le> Infantin von Spanien, ver- ! Mari« ^rz°g"' ^°" Sessa. l lich VÄ"^l a Gräfin von Trapani, könig- k VnZ nÄ? ^r Sicilien, geborene kaiserliche ^ Felic?.Ä?c. ^"Herzogin von Oesterreich. D Mari E,?""3^'"s z« Trc„c„f°>d, .«, Gräfin N'ch., «°" ^ ° " °", irchen, geborene Franc,«« ^reU°u s'ch «nd NHsonyleö, ,,, «M" Sz°^ 'y °°« Wenckheim, geborene l/ß Marie Gräfin 5l«'l ^ g/°" l^lexow. ""^ky, geborene Gniewosz "°" ^°'°'»i'n, «e. , c»' ^ NudnyV." U°beiacker, »°borene Fieim von ^ 6i»nci§i^ n>'^ ^ K ^>° ^me/.M/^orene Gräfin Va.thyän» ^ ^DZN^^'Moreno Grafin Wald. Francisca Gräfin Auersperg, geborene Freiin von Henneberg-Spiegel. Gabriele Gräfin Nechberg und Rothenlöwen, geborene Gräfin Bray. Paula Szmrecsänyi de Szmrecsänyi, geborene Szmrecsäny dc Szmrecsäny. Christine Gräfin Arsch, geborene Gräfin Hom° pesch-Vollheim. ! Mathilde Gräfin Segur-Cabanac, geborene Gräfin Vussy. Emilie Gräfin Wicken bürg, geborene Gräfin Vussy. ! Clementine Freiin von Herbert-Ratkeal, erste Assistentin des l. k. Theresianischen adeligen Damenstiftes am Präger Schlosse. Helene Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau, geborene Prinzessin Thurn und Taxis. Anna Gräfin Fcrri, geborene Freiin von Veeßi und Ch rost in. Wilhelmine Gräfin Vscsey, geborene Gräfin Vlantenstein. z Leontine Gräfin Rumerslirch, geborene Les° niowsla von Zimnawoda. Stephanie Gräfin Huyn, geborene Gräfin Tt)urn°Valsassina. Deutsch-czechische Verständigung. Das „Hrcmdenblatt" stellt die Forderung auf, dass vor allem Klarheit darüber gewonnen werd»!, l^ac? dei: Gc^onstand des Friedensschlufses zwisäM ?rutschen und K'zcchcn zll büdon hat. EZ habe den An-schein, oaso alle bisherigen VeunUiungeu des Minister pläiidenteu dieser Seite der Sprachenfraae gelten iriildeil. Es hieße jeder fmieren Friedensabsicht Prä» ludiciereu, wenn mau einfach die streiteuoen Theile eu'berufeu uud sie vor die Möglichkeit des Scheiterns lco Verstandiguugsversuckies stellen würde. Fast jcheiut jede Partei zu fürchten, als könnte ihr mit dein crsten Schritte, die Möglichkeit des Rückzuges abgc-schnitten werden. Und doch werde dabei das Aller-wesentlichste übersehen -^ das fortdauernde Siech-thum des Parlamentes. Die Zeit rückt uäher, wo das Parlament entweder seine Lebenskraft erweisen oder verlieren müsse. Es köuue nicht lange mehr den Schein der Thätigkeit ohue wirkliche Thatkraft fortsehen. Kein schlimmeres Ende der Friedensbemühungen der Parteien könnte ersonnen werden, als wenn diese da" Heilmittel für das Parlament fänden, wenn es b> rettc- zu spät wäre. Die Besprechungen des Ministerpräsidenten Tr. v. Koerber mit den Parteiführern in Betreff der ^'planten deutsch - czechischen Äusgleichsaction sollen, wir das „Neue Wiener Journal" berichtet, nunmehr in linein etwas beschleunigteren Tempo fortgesetz: werden. Von einer Verschiebung der Plenarsitzungen »'.es Abgeordnetenhauses wurde endgiltig Abstand ge-««.'Minen. Olnie die qroste Vedeutunli der Sprachen-frage irgendwie bestreiten ',u welleu, vertreten die maszqeb'.'ndc'n kreise die Auschauuua., dass die ?ln^ Gelegenheit in de»n jetligen Augenblicke nicht zum Angelpunkte der Situation gemaci't werden dürfe, wo es sich um die weit wichtigeren Interessen des Gesammtstaates im Innern und in den Veziehuna.cn M anderen Staaten handle. Die Besprechungen des Ministerpräsidenten Dr. v, Koerber mit den Partei-führern sollen Klarheit darüber schaffen, nb die Ab« geordneten gesonnen find, diese Auffassunss der Ne» ^icrimgstreise zu der ihrigen zu machen. Die „Arbeiterzeitung" weist darauf hin, dass der Ministerpräsident Dr. v. Koerber zur Regelung dev Sprachenfrage bei den staatlichen Behörden zwei Ge° scheutwürfe besitze, die er selbst ausgearbeitet und im Hause eingebracht hat. Diese zwei Gesetzentwürfe seiei-wirklich weitaus das Vernünftigste und Plausibelst?, was zur Regelung der stacheligen Sprachenfrage bis-her vorgeschlagen worden ist. Herr v. Koerber solle die Parteien zwingen, zu diesen, Vermittlungb-dorschlage Farbe zu bekennen. Preußischer Landtag. Anlässlich der Polendebatte im preußischen Land» iage am 13. d. M. führte Ministerpräsident Graf Vülow aus, er wolle feststellen, wie sehr der Vorfall in Wreschen von der Polnischen Presse und auch von ^ Feuilleton. >H «« '— ^?,t. ^""crt am 8. Iilnnei 1W2. " '2! ''"UI do7chrMi^'?.''^ ^'' höchste Kuust nenn!, ^ Hinnnol, w^r ^ Spiritualisiuus sie als einzig dec- „»"' !" liegt oiesc/o^! ^ i'b"'irdisch^ Welt versetzt hat. ,z ^''lil^ di, v,,, ^ m den reiueir ^la.umen des Ge° .F ^"' HUs, dorV7° "' ^'""' ineinanderschlageu. !^ ^'"d. strömend U'3?^ ^'' '" H""^ """ Ml.nd zu -^ ^"s un5 ,r'" f " ^^" '" ben Adern des Lebens MD "'or Loid,ns.i"' "'^ '"^ bochaufstürluendcn Wirbel 5'"t ""ö en r^"' uns über dic-se erhebt und der ^ bcTis trägt- ist " "" ^'^' "lcr "nes schöneren ^e W "llcd Gofül,!^' ^ ."'^ ^'^' Alnsik, die vmu Urquell W slliwebt. ehe ,'. s^'^' '"ustl, die so wie dieses in un<. W des Gedankt '. ^"ndaibt. ehe es in der Gihforn: lW 5n diese y-^"'"'" ""d erstarrt. ''b" den N ^ ^ ^"^" "r""z ^lbzt seine Ansicht !, t'aloit der 9^7 ^elhundcrtjährino mühevoll Thä !t^»> 'inen Nückbli^ ! -'" Mlhannonischcu Gesellschaf' !t '^n E m^'7^f^.""'ueud wahrnehmen, wie sie »1 ^ ^e cn, ""fu welterichütternder Zeiten Trotz böt. " ^"'l'ä w "" ^'" ^'liige die Brandung widrige don d, s ''^?chellte. welche riesigen Fortschritte s> ^' '^Nc^^'d'nm Anfängen derAkad^nie der H H Die Philharmonisä)e Gesellschaft sieht »nit freudi-gttu Stolze hohen Festestagen, der Erinuenma. an die vor 200 Jahren erfolgte Gründung beziehuna.5-wcise Erstaufführuna der .Vcamiu I'nilo -Ilnrmonwni'uin entgegen." Große, uunassende Vorbereitungen werden ge-troffen, um die Festtage der ältesten Musilacsellschafl Oesterreichs zu Ehrentagen für Stadt und Land zu Malten uud der Mitwelt den Nachweis zu erbringen, wie kunstbegeisterte Männer das heilige Erbe ihrer Vorfahren iu Ehren achalten, wie sie das kostbare Kleinod edler Kunst im Laufe zweier Jahrhunderte tiou aepfleat und achütet haben.Wir behalten uns vor. oie Entwickelung der Gesellschaft und ihr Wirken ge' legentlich noch näher- zu würdigen. Die uns in Aus-s^cht gestellte Geschichte der Philharnionischen Gesell schaft, ein wertvoller Nachlass des unverMenri. ^escllschaftsdirectors Dr. Friedrich K eesbacher, wird uns einc neue Handhabe hi^u bieten, uud manche Lücken seiner „geschichtlichen Stigze" ilber-luilcken. Als Vorboten der großen, zu Pfiugsten geplante»: ,"esi>. UN in ^dur. In, Jabre 1^28 in unglaublich kurzer ^eit componiert, wirkte es jederzeit durch seine prächtige Melodik, seine entrückenden 5llo.nawirkuttg.eu. die besonders durch d,e aetstvolle Verwesung von zwei Cellos Auödruck smden. Am l,^'sl stn, wil>l> l>s» l<>k'»,f'Vftlle »rs^e Vntz »wd >>n^ mb Iaibacher Zeitung Nr. N. 94 15. Jänner 1902. dein Abgeordneten Iazdzewski übertriebell worden sei. ^>lan habe ihn benutzt, um uns in internationale Schwierigkeiten zu stiirzen. In Wreschen wurden l'ur die Bestimmungen der Schulverwaltung in An-nxndung gebracht welche sich in den gemischt-sprachigen Landestheilm seit dreißig Jahren generell in Anwendung befinden. Wenn es daher zu den Vor« gangen m Wreschen kam, so lag das nicht cm der preußischen Schuluerwaltung, sondern an der polm« schen Agitation. Die preußische Schulverwaltung. tonnt ebensowenig die Grausamkeit wie die preußische Rechtspflege. (Bravo!) Die körperliche Strafe soll im Religionsunterrichte nicht mehr zur Anwendung lammen. Kein Mensch hindert diePolen, zu reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist- aber die Polen sollen auch deutsch reden lernen lind sollen an der reutsclien Culturarbeit theilnehmen. Der Religion^ u:< erricht soll kein Mittel zur Germanisierung sein. Die Vcdeutung des Unterrichtes in der deutsche«: Sprache liegt darin, dass die Einheit der Sprache möglichst gewahrt werden soll, und dass der gesammtc Unterricht nicht polnischen Lehrern anvertraut wird, die nicht immer ganz zuverlässig sind. Der Unterricht soll nicht dazu benutzt werden, deutsche Kinder zu po> ionisieren. Die Negiernng denkt nicht daran, der ka^ lholischen Lehre zu nahe treten zu wollen. Sie wird ebensowenig protestantische als katholische Politil mc'chen, wie ich weder liberale noch conservative Politik macke. Für mich gibt es nur eine Politik, sowie c5 nur eine einzige, untheilbare Nation für mich gibt. Wenn ich auch sonst liberal denke, in nationalen fragen verstehe ich keinen Spass. Im Osten handelt l'H sich nicht iun confefsionelle, sondern um nationale fragen. Dank unserem Schutze entstand in den Städten im Osteil ein polnisches Äürgerthum, welches jetzt die Führung der polnischen Agitation in fanati» icher Weise übernahm. Dazu kommt die Thätigkeit der polnischen Ansieolungscommission, welche in engster Verbindung mit der großpolnischen Agitation steht. Beklagenswert ist, dass unsere östlichen Provinzen der Schallplatz nationaler Kämpfe sind. Nachdem dieser Kampf uns von den Polen aufgezwungen is, haben wir nur zwei Möglichkeiten: entweder uns tampflos besiegen zu lassen oder uns unserer Hallt zn wehren. Wir können nicht dulden, dass die Wurzeln der preußischen Kraft verdorren. Die Pol eilfrage lst nicht eine der wichtigsten, sie ist vielmehr die wichtigste Frage, von deren Regelung die Entwickelung der nächsten Zukunft unseres Vaterlandes abhängt. Wir hülleil all unserer Politik fest und werdeil eventuell noch mehr staatliä)e Mittel bewilligen, um namentlich dem deutschen Äauel-nstandö aufzuhelfen, die In° dnstriezu fördern und Garnisonen zu errichten. Neben der wirtschaftlichen ist die culturellc Hebung des Ostens die Hauptfache. Wo Ideale fehlen, verkümmert ocr Deutsche. Wir hoffeil, mit den bestehenden Gesetzen auskommen zu können. Wir zweifeln nicht all dcr Loyalität der Abgeordneten im Hause- ich bitte aber dat Halls, nicht zweifeln zu wollen an der Illoyalität der polnifchcn Agitation. Redner verliest Artikel einel,' Lemberger Zeitung, aus denen die Bestrebungen der Poleil klar hervorgehen. Zum Schlüsse seiner Nedc führte Graf Vülow c,us, die Lehrer hätten von ihrem Züchtigungsrechte gelingen Gebrauch gemacht. „Ich will jedoch — sagte Graf Bülow — keinen Anstand nehmen, zu erklären, dass gerade beim Religionsunterrichte Züchtigungs-strafen mir nicht recht angebracht erscheinen. Es ist b^ llits Vorsorge getroffen, dass körperliche Strafen als Disciplinarmittel im Religionsunterrichte nicht mehr Zur Anwendung kommen." (Bravo-Nufe.) Schließlich erklärte Vülow, die Regierung werde unter keinen. Umständen dulden, dass die polnisch Propaganda in Posen und Ostpreußen weitere Fortschritte maäie. Graf Vülow schloss: „Was du ererbt von deinem Vätenl hast, erwirb es, um es zu besitzeil." Die deutsche Regierung luerde das ihm überkommene Land als deutsches Gllt betrachten und demgemäß behandeln. Politische Neberftcht. Laibach, 14. Jänner. Die österreichischen und ungariscl)en Fachreferen-teil habeil Samstag in Vudapest die zweite Lesung des neuen autono m e n Zolltarif e s beendigt. Eine Reihe sehr wichtiger Zollsätze für einige Getreide arten, Vieh und mehrere Industrieartitel ist uner-leoigt geblieben, über welche eine Einigung der Fach-referenten nicht zustande gebracht werden konnte. E5 bleibt nun den Regierungen vorbehalten, über diese Positionen zu einer Verständigung zu gelangen. Dir Verhandlungen der Minister dürften sehr bald statt' findeil und man zweifelt m unterrichteten Kreisen nicht, dass eine Einigung erfolgeil werde. „Hlas Naroda" verö'ffenUicht den Inhalt einer Unterredung mit einem „einflusöreichen czechischen Politiker" über die Lage. Derselbe habe versichert, dai> von czechifcher Seite auch dann keine Unruhe in das Parlament werde getragen werden, wenn die Ver-ständigungs'Eonferenz nicht vor Wiederaufnahme der Sitzungeil des Abgeordnetenhaufes beginnen follte. Vei dem deutsch - czechischen A us g l eichs-versuche handle es sich um so hochwichtige Frageil, dass jede Uebereilung im höchsten Grade schädlich wäre. Die Regierung werde auch kaum ill die Lage kommen, ihre Drohung mit dem Staatsstreich zu verwirklichen, da keine der Parteien des Abgeordneten Hauses die Verantwortung sür die Herbeiführung einer solchen Umwälzung werde auf fich laden wollen. Den Teutschen und den Polen sei an der Erhaltung des Parlamentes viel gelegen, und für die Czeck>en hätte es nach ihrer bisherigen zielbewussten Enthalt samkeit keinen Sinn, plötzlich wieder in radical'.' Bahnen einzulenkeil. Auch die wirtschaftliche Lage verbiete im gegenwärtigen Augenblicke gefährliche b zpenmeute. Im deutschen N eichstage kam der Natio> nalliberale Haafe auf die Ausführungen des un-^arischen Ministerpräsidenten v. Sz<5ll über den Alldeutschen Verband zu spreclM. Er erklärt, dem Alldeutschen Verbände liege es ferne, gegen den ungarischen Staat agitieren zu wollen. Szsll hätte an> gesichts des Vorgehens der ungarischen Studenten w den Tingeltangels am wenigsten Veranlassung, sich über die deutschen Bierbankpolitiler aufzuhalten. ^ Unganl behaupten noch immer, Kaiser Wilhelm hätte i'l der Ofener Burg geäußert, dass das BündM Trutschlands mit Ungarn für Deutschland desto ww' voller wäre, je mehr Ungarn ein rein magyarische! Staat würd?. Eine solche Aeußerung sei unmöglM Der Redner glaubt nicht, dass der Kaiser die M Millionen Deutsche in Ungarn so habe hintansetzt wollen. . An die Eonstantinopeler Mttheilung der „P^ Corr." über den durch das ital i enis ch «f r an 3^ sische Uebereink 0 m m e n in den maßgebend türtisä>e!l Kreisen hervorgerufenen Eindruck knlW der „Popolo Romano" folgende Vemerkungen: ^ Vefürchtnngen, die man in Eonstantinopel hegen A sollen glaubt, find ganz unbegründet. Italien wünsch mit der Pforte die besten Beziehungen zu unterhalt^ Der Großvezier kann das Studium der Frage, b? treffend die Kräftigung voll Tripolis, dem er M wie es heißt, eifrig hingibt, ill aller Ruhe betreib^ Italien hat, da es bezüglich der Grenzlinien, wel^ Frankreich feiner eigenen Cinflussfphäre zieht, u^ , über dessen den italienischen Interessen nicht zuwidel ^ lausenden Intentionen im Mittelmeere nunmehr ^ l rnhigt ist, gogenwänig weniger Ursmlie als friih^ r Tripolis eine besonders gespannte Aufmerksam^ g zuzuwenden. Anderseits werden aber, falls ill dies^ Küstengebiete Eventualitäten eintreten, die Itcill^ zu einem energischen Vorgehen berechtigen würt^z-die neuen Verstärkungen alls Tripolis eine solche ^H t.cn gewiss nicht verhindern. k In Bezug auf die englisch r und deuts ä d< Armee bemerkt die „Franks. Ztg.": In der eM schen Arnlee selbst, die in Südafrika kämpft, besage ein Unterschied. Die Soldateil der regulären slrMs recriitiei-en sich ineist aus Leuten, die im bürgerlich^ Leben Schistbruch gelittell haben, und wie tve"^ Anscheil diese Lellte in England selbst bisher genoss haben, ist doch betannt genug. Etwas anderes ist^ lnit deil Freiwilligen aud England lmd deil ColoN^na dle beinl Ausbruä)e des K^rieges ins Feld zogeil, ^hol hat keinen Grund, anzunehmen, dass die moralist Qualität dieser Leute eine andere ist, als die der 6A" oaten anderer Nationen, bei denen die allaeine^ Wehrpflicht herrscht. Einzelne Gewaltthaten koimA! im Kriege überall vor und lassen sich schwer ganz tf^ iieiden' das Entscheidende aber ist der Geist und!lw, Verhalten einer Armee und ihrer Leitung im gang's und in diefer Vezieynna, haben die englischen VlMuci nichts beizubringen vermocht, Wa5 die Berufung ^ Herrll Ehalilberlain rechtfertigeil und den Protest ^ Grafell Viilow entkräften könnte. ?.^ —----------------------------------, !o^j Tagesneuigteiten. ,<»n — (Anwendung der Kälte zur Heb"'.ufs des Appetites.) Die Appetitlosigkeit bildet fasi'""! allen ltrantheiter. eine schwere Erscheinung, die umso? fährlicher dem Patienten werden muss, je langwicrigel hici Ltiden sich gestaltet. Es ist nun in jüngster Zeit zu den ^au fachen Hilfsmitteln für den Zweck der Hebung des Appier mi: großem Erfolge die Kälte in Anwendung gebracht ^^ den, und dieses Heilversahren wirb in der Weise ausg^ ^ dass man eine ganz ungewöhnliche niedrige Tempts. ^ zuckende Andcnlte geschätzt, denen gegenüber der letzte Satz abfällt. Unter Führung des Concertmeisters Hrn. G erstner (I. Violine) spielteil die, Herren Dr. Nu> dolf Saj ovic, Theodor Christoph, Heinrlch Wettach und Fr. Csav 0 j li c z das schöneWerk lnit der ihnell eigenen künstleriscl>en Hingabe unter leb hufter Anertenilung der Zlchörer. Die herrliäMl Variationen aus dnn ^. äur. Quartette von Veethovm wurden vom Streich l.uartette der Kamniernlusik - Vereinigllng mit edler Einfachheit und inniger Vertiefung vorgetragen. Den alünzenden Veschlllfs inachte Johannes Vrahm.s' Clavierquintett, voil den Herren G e r st ner, Doctor «^«.ijovic, Christoph, Csavojücz nnd ^»'usikdirector Zöhre r gläilzeild ausgeführt, mld mit bogeisterlenl Veifalle aufgenonunen. Frl. Vilnia Sebrian, die gefchätzte Sängerin der deutfchen Vühne, erfreute sich auch als Lieder fängerin eines schönen Erfolges. Die Künstlerin trug Lieder von Grieg, Schubert und Schumann vor; von di.11 Zugaben, welche sie über stüriniscl)es Verlangen gewährte, fand das anmuthige Wiegenlied eines un-garischen Komponisten großen Anwert. Frl. Sc» brian besitzt Stimme und Temperament, zwei künst» lyrische Haupteigenschaften, welche stets das Publicmn. gewinnen und gegenüber denen andere Mängel unter» geordnet erfcheincn. Besonders besteclMd wirkt das schöne Hll.'2Xl«,-Vu<^ der Sängerin, dn5 sie geschmackvoll zu verwerten weiß. Die „göttliche Länge" des Kmnmermusik»Abendes nahm die Theilnahme des Publicums diesmal stärker als sonst in Anspruch, doch die treffliche Ausführung des interessanten Pro. nlammeö fesselte daL Interesse bis zum Schlüsse. («Lchlus» folgi.) Line Hamburger Patriciertochter. Roman aus dem modernen Haulbura, von Ormanos Tandor. (10. Fortsetzung.) Gerade als sie die Thür hinter sich schloss, er> schütterte ein starker Donner die Luft. Das Wetter brach alfo schon früher herein, als man gedacht hatte. Und die Luft war noch schwerer, dumpfer, drückender als vorhin geworden. Wie die Empfindung davon dem das stille Haus durchschreitenden Mädchen sich aufdrängte — ganz wunderbar! Ach, nie ill ihrem Leben sollte Gisela diese Stunde, diesen Abschied von ihrem Vater vergessen! III. Die Lampe alls dem Schreibtische schwelte ein wenig, aber Wilhelm Meeder achtete nicht darauf, er merkte es kaum. AIs Gisela zur Thüre Hincni5 war, brach er unter einer unsichtbaren Last in sich zu» sammen. Ein Seufzen, das beinahe wie das Aechzen eines tödlich verwundeten Thieres klang, entrang sich seiner breiten Vrust, dann war es minutenlang ganz still in dem prunkhaften Naume. Draußen fuhr ein Wmdstos; durch die Luft, rauschte in. den Vaumzweigen und peitschte die Nosen-ranken, welche diese Seite der Villa umklammerten, gegeil die Fenster, so dass es sich anhörte, als ob eine unsichtbare, gespenstische Hand an die Scheiben pochte. Das brachte deil Mann im Lehnstuhle wieder zur Besinnung. Er richtete sich auf; sein gequälter Blick urte über die Papiere und haftete auf der Photo« graph« in dem billigen Mhmchen vor Hm. Das Vild passte gar nicht in die fürstliches gebung. Aber er nahm es in die Hand und beirttOh die stillen, freundlichen Züge des Porträts so ^ und eingehend, als sähe er sie heute zum ersten^ ^ seine heißen Allgen schienen sich förmlich festziis"H an dem Äildä)cn, bis er es endlich wieder, tief ''jj zend, auf feinen Platz zurückstellte. a. Seine Gedanken tauchten unter in die V^r, gellheit, sein ganzes Leben zog an seinem Gedääi"n vorüber. /1 Die Meeders waren keine eingesessene H^.n ger Familie. Sie stammten aus Bremen. Ou>ü Meeder senior war der Inhaber einer kleinen ^^> Korn- und Getreidefirma gewesen. Seine FraU.it flüh gestorben lind hatte ihm zwei Söhne hinter^.! von denen Wilhelm — der gegenwärtige Inha^ >e, Hamburger Hauses, der jüngste und der Lieblin^r Vaters war. Veide Söhne ergriffen den kanfl'^. c schen Beruf: der älteste follte später das Geschah',h< nehmen — so wenigstens hatie der Vater, der 3 ^ l recht dachte, um über das Herkommen hinweg >^ld Liebling zu bevorzugen, es bestimmt. Es lav' be anders. . ^l Veide Söhne absolvierten ihre Lehrzeit w ^< großen hannoverschen Hanse' der ältere w^«^ fest angestellter Correspondent, als Wilhelm c" ^ lontnr eintrat. , ^ Zwei Jahre später geschah das Fnrchw^c^ für möglich Gehaltelle. Karsten Theodor, del .' ^ Bruder, wurde der Wechselfälschnng überMH hatte auf den Namen feines Chefs Wechsel A/ und die Beträge eingezogen. Als die Sache^ rc,ni, war es zu spät. um noch etwas zu veN^i Tor SwaMnwalt hatt? bneitk Wind von ^ ^ Laibacher Zeitung Nr. 11.__________________ „. ^ ,^^ tlnwiri,n l'' .. " Se?,em,^U? ^/'" .«"" "ach vier bis fünf Tagen die y' ge N^N des AMt.tes ein. Die durch die Kälte herbei-^ ^ de?St ffw ^^^^ ^' N°2ens führt zu einer Steige-5 "°"urch die im Magen noch zurück I pftnduna des Ä ""^^^' ""baut werden und die Em-^ __ ,y H""«"^ hervorgerufen wird. ?»i "°n Klaae^ !/«," ss e re g i b t n a ch.) Gewöhnlich hört ^ Gmnd^ih" M.^""""' "°ls Mieter aus irgendwelchem ' Staube aem«^ ?"^ ^""'lich verlassen und sich aus dem " 'ft vor eini^ !> ^."' ^" '"" ^^" Mitteldeutschlands ^' wiss selt n. sssl .^" umgekehrte Fall eingetreten, eine gell" wüthiger f iedsÄ"""!!3' ^'" Hausbesitzer, ein sehr gut-tt' gcnomn 'n^di^^ ^"e eine Mieterin ins Haus ie! Da er fich dur^ . Ä.^ "^"^ ""^ ^reit mit ihm suchte, f contract aber ^' "'^^ ?"^ verschaffen lonnte. der Miets-5^l Packte s''^'" ^°^r lief. machte er kurzen Process. 3^°rii<^ in ein von ihm gemietet ^ ^lieterin n.cb ? , '^:7 ^«se. Als seine unverträgliche Nekr in wn e^ '^" ^"""° ""Ueh. zog er s l",den war ^ Haus. aus dem er rausgegrault wor- 'st^ebenhe'it^ w"«^ b e r ii h m t e r M ä n ..«r.) Die Ne- r-ftlhen nicht betreffend. i^oIcher Artfts ges^h'n sein >n?^ !^V^" ^"btentapelle des Fried-ali'^TXr Ar^t p^'" ' 7^""^^ ^"b ausgemauert wurde. s"nem Kästen ^b^^l und verwahrte ihn in ,^Polw. ^ ,U L^che N«^^."^ schwarzsammtenem .standen. Dr. G^rh7r 'v^Breu?'^'"« "^lten vo" 3«thovens. Primararzt Dr <2? ^"2 ^W den Schädel ^"' '""a Tage in Ver^h ,'nk 7^"'" '"'en Schuberts 'cttmayer dieselbe .! ,"^"ng. wahrend welcher ^eit ^ V '«N" die Abgüss "mVV^' "" Nildsauer^A Witt- e b"'ufs Ueberführun^n b , ^ ^ ^beine Beethovens be- faft^rden (21. Iu,i 1««^ ^"ngrab nochmals erhumiert ,'s, "^---------^ ' ^^ ""'"- "^,,,..... der anthro- v">f. M.N^'/"«d das Verhängnis nah:n snnen '7> "arst^ ,^ "d vor mn.:n Räthsel. N.omm.d. ^>"bon. )t^^" lannt.. wollt, an seine Schuld " >"nto^ "3 fassen, daso der bis znr ^'^''cokn^^"l'v".^ ^wissenhafte. der bi. ^ .in mN"^?^uNnislose junqe Mann. der ^ ächzte, der ab er d ^ "', "" ^ranügunMocal bo-'""l^ d'" °n" l,w^ "«"mäßiaer in die Nirckie aion^ "L" s°Nte. m"57^"breck^s schuldig gemacht ha-"5>//°"°s auf^ ^4'? ^'' ^ Ehof den Verdackt H.^ aus. dass" ^^^ " sprach es ganz tte!' Uhelrn Boeder " ?"' ^" fingeren dei- Vriider. ?5)"'^b^ ^^' Mchemmis, dass di^'er ein k> dc.ä'"n steckt.. Auch w/'^.bls iib^ die Ohren in Schul- - /^U° "" ^"schäfte wenig ^u- Ä 3?' )"^rra^/'"^^ "ne hohe Intelligenz und Ä^'n nitt/s",^ ka'Nlnannische Begabung para^ n ^bmen ^iqensch^ ^'"'u hohler und seine unange^ 5r"'>r<- ann^ "'^" "in: konnte man es ohne< nt"7^ und seine ^än?^ "' ""' ^ch G'ld zu verschaff U)abl.en^ so^ '.000 Lire als einmaliges Varhonorar und das Recht auf 40 Procrnt der Tantiömen im Laufe von 90 Jahren. — (Zwanz iglausend Pfu nd) in guten. blan. len englischen Sovereigns in den Nil geworfen zu l>aben. wird dem Lord Kitchener nachgesagt, und dies soll sich als^ zrgetragen haben. Wir citieren nunmehr eine engliscke Wochenschrift: „Als nach dem Falle von Chartum im Jahre 1885 der Sudan von den Engländern geräumt werben musste, war man genöthigt, gros;e Vorräthe zu vernichten da man genügende Transportmittel für ihre Mitnahme nicht zur Verfügung hatte. Unter jenen Vorräthen befanden sich auch einige Millionen Gewehrpatronen. und diese warb Kitchener instruiert, in den Nil werfen zu lassen. Die Procedur wurde bei Ehemdy vollzogen, und es ergab sich bei dc Revision, dass zwei Kisten mitversenlt wurden, die anstatl jener Geschosse je 10.000 Pfund in Sovereigns enthielten." E5 Ware bei der ingeniösen Methode gewisser Citygründer oor nicht verwunderlich, wenn demnächst eine Rettung«,-gesellschaft für diesen versunlentn Schah inü Leben träte. Ran Hai jedinsaM schon auf sehr vul grundloserer Vasi' sl«f in dn Hily zu ymnled. ?5mpnn!,z zus«mm' Local- und Provinzial-Nachrichten. Laibacher Gemeiudelath. Der Laibacher Gemeinderath hielt gestern abends unter dem Vorsitze des BUrgermeisters Hribar eine außerordentliche Sitzung ab. an toelcher 18 Gemeinveräthe theilnahtnen. Nach Eröffnung der Sitzung widmete der Vorsitzende zunächst einen warmen Nachruf dem verstorbenen Präsiden--ten der hiesigen Handels- und Gewerbetammer, Josef K u -Zar, der eine Reihe von Jahren auch Vertreter der Stadt Laibach im Abgeordnetenhause gewesen und von 1s62 bis 1834 auch dem Laibacher Gemeinderathc angehört hat. Eben» so warm gebachte der Vorsitzende des am vergangenen Sams« tag verblichenen Josef N o l l i. des Begründers des sloveni-schen dramatischen Vereines, beziehungsweise des sloveni-schen Theaters in Lalbach. Die Gemeintxräthe hatten sich zum Zeichen de,r Trauer von den Sitzen erhoben. Bürgermeister Hribar verlas sodann eine Zuschrift dt? t. t. Landesregierung, wornach Seine Excellenz der Herr Handelsminister mit dem Erlasse vom 21. December 1901 die Auflösung der Handels- und Gewerbetammer in Laibach verfügt und die unverzügliche Einleitung der Neuwahlen nach der Handelslammer-Wahloidnung vom 24. December 1101 angeordnet hat. Im Sinne dieser Wahlordnung wird der Gemeinderath eingeladen, ein Gemeinberathsmitglieb in die Wahlcominission zu entsenden. Ueber Antrag des Gemeinderathes Dr. Starö wurde der dem Handelsstande cn.gehörige Gemeinderath Franz Terdina in die erwähnte Wahlcommission entsendet. Schließlich machte der Bürgermeister die Mittheilung, dass die vom Gemeinderathe beschlossene Regulierung des l'.erdöstllchen Theiles der Stadt (jenseits des Südbahnhofes) die Genehmigung der l. t. Landesregierung erhalten habe. Nach Uebergang zur Tagesordnung berichtete Gemeinde« rath Dr. Starö namens der Finanzsection über das Nn° bi't des Gasttvirtes Jelenie in Ubmat in Betreff Abrretung beü neben dem Leoninium gelegenen, zur Regulierung der Sallocherstraße nothwendigen Dreieckes an die Stadt-» gemeinde. Herr Itleniö verlangt fiir das erwähnte Dreieck 9160 X. Drr Berichterstatter bezeichnet diesen Preis als übertrieben und stellte den Antrag, ^errn Ieleniö für die Abtretung des Dreieckes den Betrag von, 2540 X anzubieten. Der Antrag des Referenten wurde zum Beschlusse erhoben Gemeinderath Dr. Poiar referierte über eine Zu-schrlft der Krainischen Sparcasse in Betreff unentgeltlich« luberlassung des ehemals Czerny'schen Hauses in der Schustergasse zu Stadtregulierungszwecken. Bekanntlich wurde seinerzeit das Project ventiliert, den Häuserblock von b^r Hrabetzlydrücke bis zum Rain, im ganzen somit vier Häuser, zu demolieren und dortselbst tiue Parlanlage zu schaffen. Mit Rücksicht darauf erklärt sich die Krainische Eparcasse bereit, der Slaotgemeinde das ihr eigenthümlich« ehemals Czerny'schc Haus in der Schustergasse Nr. 3 zur scfortigen Uebernahme unentgeltlich zu überlassen, wenn diese sich verpflichtet, binnen längstens zehn Jahren das erwähnte Project zur Ausführung zu bringen und jene Häuserreihe gänzlich zu beseitigen. Für den Fall aber, als dieses Project in der bezeichneten Frist nicht zur Ausführung ge-lm'.gen sollte, hätte die Stadtgemeindc für das Czerny'sche Haus den jetzt als Kaufpreis erzielbaren Betrag von, 12.000 X sammt 4 5 H, Zinsen bis längstens 1. Juli 1912 zu bezahlen. Der Referent hob hervor, dass dieses Project in den allgemeinen Stadtregulierungsplan nicht aufgenommen wurde, weil die Realisierung desselben zu große ma» teiielle Opfer erfordert hätte und aus Vertehrsrücksichten auch nicht dringend sei. Das Anbot der Krainischen Spar«-casse wurde daher mit Dank abgelehnt. Gcmeinderath Dr. Starö berichtete über den Recurs des Besitzers Franz Bremc gegen die magistratliche Entscheidung, womit ihm die sofortige Demolierung einer an b: der zweiclassigen Voltsschule in Zirkle, der Lehrer Johann Bern 0 t in Hl. Kreuz bei Luttenberg zum Oberlehrer an der dreiclassigen Voltsschule in Großdolina und die provisorische Lehrerin an der zweiclassigen Volksschule in Jauchen Rosa M e z, v a zur definitiven Lehrerin unter Nelafsung auf ihrem bisherigen Dienslftosten. Der Lehrer Alois üuz -n i l in Qberlaibach wurde über eigenes Ansuchen in den , dauernden Ruhestand versetzt. — Dem Recursc eines Ober-lchrers inbetreff des Zeitpunktes der Zucrlennung einer Dienstalterszulage wurde Folge gegeben und über den Recurs der Gemeinde Selzach, betreffend die Bcitragsleistung zu den Kosten des Schulhausbaues in Qvsi^-e, entschieden. Der Gymnasiallehrer Anton D 0 ller in Krainbuig wurde unter Zuertennung des Professortitels im Lehramte bestätigt. Mehrere Uebungsschüler und Uebungsschülerinncn an der Lthrer-, bezw. Lehrerinnen-Nildungsanstalt. sowie mehrere Besucher des zugehörigen Kindergartens wurden von der Zahlung des Schulgeldes befreit. — Weilers wurde über daü Gesuch eines Oberlehrers um Bewilligung einer Re^ numeration, ferner in einigen Lehrpersonen betreffenden Disciplinar- und Ptrsonalangeltgenheiten und in der Frage dt>, Elthtillmg bts Hcmdferiigltii«un!e?rich!«« an Volls, schulen Beschluss gefasst. — Endlich wurden Beschlüsse gefasst inbetreff des Zeitpunktes der Enthebung von Lehr-plrsonen an Volksschulen anlässlich eines Wechsels des Dienstortes und inbetreff der Evidenzführung der vacanten Lehrstellen sowie der Lehrpersonen, die eine provisorische Anstellung im Vollsschuldienste anstreben. — (Beginn der Hebammenschule.) Am 1, März beginnt in Laibach ein Lehrcurs für Hebammen mit slovenischer Unterrichtssprache, für welchen Lehrcurs 9 Stu< dienfonds-Stivendien von je 105 X mit den normalmäßigen Reiselostenvergütungen zur Verleihung gelangen. Die näheren Aufnahmsbebingungen enthält die bezügliche Ver-lc.utbarung im Amtsblatte. — (Tombola.) Das t. t. Finanzministerium hat im Envernehmen mit dem t. t.Ministerium des Innern der freiwilligen Feuerwehr in Nassenfuh die Bewilligung ertheilt, im Jahre 1902 zu Gunsten des Veremsfondes eine Effecten-tombola mit 400 Karten zu je 20 k bei Ausschluss von Gewinsten in Geld, Geldeffecten und Monopolgegenständen zu veranstalten. —c — (Vom Artillerie-Schießplätze in Gurlfeld.) Für das Winterschiehen der Probebatterie wcrden ans dem Artillerie-Schießplatze große Vorbereitungen getroffen. Das Schießen soll in der Zeit vom 17. bis 22. d. M. stattfinden. —c:. — (Leichenbegängnis.) Unter ungemein zahl' reicher Betheiligung seitens aller Gesellschaftskreise unserer Stadt wurde gestern nachmittags der Präsident der trains schen Handels- und Gewerbelammer, Herr Josef K u 5 a 1, zu Grabe geleitet. Den Leichenzug eröffneten die Zöglinge der Handelslehranstalt mit Herrn Director Mahr; hierauf folgten der Sololverein> der Veteranenverein und nach einem eigenen Kranzwagen landschaftliche Diener, prächtige Kränze tragend. Dem Leichenwagen folgte ein langer Zug der weitverzweigten Verwandschaft des Verblichenen und nach demselben andere Leidtragende, unter denen wir namentlich nachstehende Herren bemerkten: Seine Excellenz den Landes-Präsidenten Freiherrn von He in. Landeshauptmann von Detela. Landeshauptmann-Stellvertreter v. Liechten-berg. die Hofräthe Dr. Graf S ch af f g 0 t s ch. Doctor Ra 5 i 5 , d. Ruling und Schaschel. Regierungsrath Marquis Ludwig v. Gozani, Oberforstrath Goll. Vicepräsibenten Pajl. die Oberstlieutenante Lavric und v. Lulanc. Landesgerichtsralh Wenger, Post-director tzorli, Lanbtagsabgeordnete von nah und fern. die Landesausschussbeisitzer G r a s s e l l i, Dr. S ch a f f e r und Dr. Taviiar mit landschaftlichen Beamten, Bürgermeister Hribar, den Handelskammer - Vicepräsidenten Baumgartner mit Kammerräthen, den Präsidenten d<: lrainischen Sparcasse L u cl m a n n. den Präsidenten de^ städtischen Sparcasse Petri 6 i 6 , den Präsidenten der Abvocatenlammer Dr. Ma jar on mit Mitgliedern de<- Addocatenlammer. den Präsidenten der Notariatstammer Plan tan mit Mitgliedern der Notariatstammer. den Präsidenten der Aerztetammer Dr. Ritter v. Blei we is m't Mitgliedern der Aerztetammer, die Directoren Levec, Senetovi« und Kubic, Magistratsdirector Von-« ina mit Magistratsbeamten. den Präsidenten des Handels-Kranlenvereincs Treun, Bürgermeister lais. Rath ßav < n i l aus Krainburg :c> :c. — (Neubau.) Die Brüder Pogaönil in Lai-bach gedenken auf den zum früheren Civilspitale gehörigen Gründen zwischen der Dalmatingasse und der Gerichtsstraße ein neues Zinshaus zu erbauen. Die darauf bezüglichen Arbeiten haben gestern mit den Erdaushebungen begonnen. 0. — (Ca si n 0 - V e rei n.) Der gestern abgehaltene erste diesjährige Gesellschaftsabend war zahlreich besucht und überaus animiert. Die Musikkapelle des Infanterie-Regimentes Leopold 11. König der Belgier brachte unter persönlicher Leitung des Herrn Kapellmeisters C h r i st 0 p h ein reichhaltiges Programm zum Vortrage, nach dessen Abwickelung die Faschingslust mit einem kleinen Tänzchen zum Durchbruche kam. — (Faschingschron i t.) Das am 12. d. M. von del Adelsbeiger freiwilligen Feuerwehr veranstaltete Tanz-lränzchen nahm einen ungemein gemüthlichen und animierten Verlauf. — Das Kränzchen beehrten die Vertreter sämmtlicher dortiger Aemter mit ihrer Anwesenheit. — Die Iux-lotterie fand vielen Beifall, der Cotillon, allgemeine Anerkennung. Erst der frühe Morgen machte dem fröhlichen Reigen ein Ende, welcher auch der Vereinscasse einen schönen Reinertrag zuführte. — Der Turnverein „Solol" in Adelsberg veranstaltet am 8.Februar in den Localitäten desHotels „Zur ungarischen Krone" seinen alljährlichen Maskenball. —e!i. — (Verein sbi lbn n g.) In Gottschee hat sich zum Zwecke der Ausgestaltung der neuen Kirche ein Verein gebildet, mit dem jeweiligen Dechant als Obmann, dem ein mehrglieberiger Ausschuss zur Seite steht. Der Jahresbeitrag ist aus 12 X festgesetzt; außerdem wirbt der Verein Stifter, Förderer und Theilnehmer. für welche besondere Bestimmungen gelten. — (Schadenfeuer.) Am 11. d. M. vormittags lam am Dachboden der der Aloisia Rivc in Pugled gehörigen Mühle ein Feuer zum Ausbruche, welches an einer Stelle bereits das Strohdach durchbrach, als die Nachbarn und die freiwillige Feuerwehr von Nassenfuh an Ort und Stelle erschienen. Diesen gelang es, das Feuer rasch zu localisieren und den übrigen Theil des Gebäudes zu retten,- selbst der Schaden am Dache war lein großer. Das Feuer war im Rauchfange infolge Ueberheizung des Ofens gelegentlich des Brotbackens entstanden. Der Schaden wird auf 200 Iv bewertet; das Object war auf 1000 X versichert. —«. — (Selbstmord im Krankenhause.) Im Spitale des Deutschen Ritter-Ordens in Friedau wurde am 4 d. M. nachmittags der besonders in Steiermarl bekannte Vesper eines lleinen Pauornnias und gewesene Forstemfs»her Franz Hi net aus Nassenfuß in Krain aufgenoB" <5 Hinet äußerte sich, dass er wahrscheinlich noch in der ^ tr , sterben werbe, weshalb er auch weitere Angaben machte» -habe beim Bürgermeister in Stubenitz bei Pöltschach sei"' u stament zurückgelassen und es sollen sich daselbst auch ntt^ 9 Fahrnisse (Pferd und Wagen) seines Eigenthums beM s' Hinel starb wirklich in der Nacht, allein — wie aus °^ leeren, an seinem Bette vorgefundenen Giftfläschche^ 1 constatieren war — an Strychnin-Vergiftung. Unter se^ ^ Effecten befand sich ein Barbetrag von 301 X 64 «.', < silberne Nemontoiruhr sammt Kette, ein goldener R>^ ^ ein goldener Zwicker. Die Ursache des Selbstmordes dü'lss " einem unheilbaren Herz- und Lungenleiben zu suchen! — (Ostern in Venebi g.) Seit mehr als ^ m Decenuium übt der „Oesterreichische Touristen-Club ^ ?! Brauch, die Reisezeit mit einer Osterfahrt nach der nB' reichen Venezia zu eröffnen. Auch heuer wird biesel flug stattfinden und sind damit die Besichtigung der A^ berge 1 Gr 0 tte sowie der Besuch von Trieft, M'"^ Pola und Lussin piccolo verbunden. Die Abfahrt von" erfolgt am Charmittwoch, den 26. März, mit Sepals, zuge der Südbahn und von Trieft mit Separat-^ dumpfer des „Oesterreichischen Lloyd." Ankunft in ^ dt Dienstag, den 1. April, morgens. Ausführliche Prog^ C und Auskünfte in der Kanzlei des „Oesterreichischen ^ V sten-Clubs" in Wien I.. Näckerstraßc 3. tl — (Todesfall.) Vorgestern starb in ^ ur 78 Lebensjahre Frau Gräfin Louise Hohenwa^ ^" war die Witwe nach dem am 26. April 1899 vers!^ da Präsidenten des Obersten Rechnungshofes Grafen ^' Hohenwart. Gräfin Hol^enwart, ein geborene Fr^ Weingarten, hinterlässt drei Söhne und eine Toch^' ^ — (Die neue Kirche in Velbes.) ^ dem „Slovenec" aus verlässlicher Quelle mittheilt, !^ Ministerium bereits die Bewilligung zum Aufbau neuen Pfarrkirche in Veldes ertheilt haben. Theater, Kunst und Literatur. ^ — (Aus der deutschen T heaterla"< ^ Zum Besten des Regisseurs und Charalterlomile^. ,-^ Karl Thiemann wird heute die lustige Posse ^ ^ gcrln von Wien" mit dem Äeneficianten in der '^ „, Hutmachers Strodl aufgeführt werden. — Herr ^ lneister Karl Schober trifft morgen hier ein, un> ^ ^ Tanzproben zur Operette „San Toy" zu beginnen. ^ ^ aufführung des vollkommen neu ausgestatteten O< diej ani nächsten Mittwoch stattfinden. ^re " (Concert B u r m e st e r.) Als großes ^ No schcs Ereignis kann ohne jegliche Uebertreibung da< ^bt Concert des großen Geigentünstlers Willy Äul ^ei bezeichnet werden, und der jubelnde Beifall, der ih^, ^'ic, des Publicums zutheil ward. erhärtete das einstig Dp theil der Kritik, dass er einer der größten, wenn ^ größte Künstler der Gegenwart ist. Indem wir "^ aus näheren Bericht über die großartigen Leistungen ^, An vcrbehalten, bemerken wir, dass er an dem Piaiu^ Ao! Mayr-Mahr einen congcnialen Partner h^ >',u Spiel gleichfalls bewundernde Anerkennung fl"'. Mei mäßig gut besuchte Concert zeichneten durch iyre ^ lvui Scine Eicellenz Landespräsident Baron Hein ^ nin Hein, Hofrath Dr. Graf Schaffgots" Gemahlin, Landesausschuss-Beisitzer Dr. Schafl' gadier Generalmajor von Valbass, Finally Hofrath Ra <> i « sammt Gemahlin und andere H^ «us aus. dass — („Der Stein der Weisen".) 2)a« Bah gilommene 18. Heft enthält außer einer Dars^' !»s», Neuheiten auf dem Gebiete der Astronomie und ^ zur der Physik und Chemie, der Volanit und der Erbl^ einem ausführlichen, durch Abbildungen eiläutc^. über den ..Sammelapparat des Philatelisten",, ^, benannten größeren Abhandlungen: „Die ^ ^ Veih assyrischer Fassung (mit 2 Kcilschriftterten), „^ d^ > der Münzen" (mit « Abbildungen), „Vom 6'« Asia", „Heinrich von Sybel und die deutsch^ >ner schreibung" (mit Porträt), „Die Herstellung g^' -^am tcfcln" (mit 12 Abbildungen), „Die Insel Pal'"' dem verschiedene Notizen und eine große Anzahl". Dep< btsprechungcn. „Der Stein der Weisen" (Ä- ^ starke Hefte) 3 X. ^ — („D as Wissen f ii r A l! e.") ^, Verträge und populärwissenschaftliche RundsO >' halt der 8. Nummer des II. Jahrganges ist fA ^ >___ tleilungen. — I. Abtheilung. Vottöthüinl'H Docent Dr. Gustav Walter: Die rechtlichen^ ^ über den Arbcitsvertrag und die ArbeiteH Nl!l Oesterreich. — Docent Dr. Karl Camillo S^ ß^^, Flugproblem. (Mit erläuternden Ieichiulttg^'^ iiz^, — Prof. TH. Achelis:Die Hauptströmungen '" . "^'«'s Literatur des XIX. Jahrhunderts. (SclM^5 tkeilung. Populärwissenschaftliche Rundscha"' / Die Am»!st„. ^ Notion. — Vom Vücherl's" _JAfrt Seituna att. a._____________ 97 15i 35nnet im "' w'»'Tchu.« d.r «!»!l).m°.i! zum T.Ibstun erricht ? Ll.f ,'»- W NuM».« "^"^ ssl «ll'°, Wien, I„ Tchulerstraß. .!,^ L ssiV . '«. < ^ "ber bit i)auplversammlung. 3.) Fr. ''h.! ^ ° ^ ^ Feb. Vamberg in Laibach zu beziehen. 1^ Telegramme ^ des K.K.Eelegraphen.Eorresp..Zureaus. ^ Grubenunglück. ^ ' dts Einst^e^.^"""< ^"^ ^^" ^'"°5 'st infolge tUebsle?t«r ^n5 '^^" ^ ^"'"'^t, darunter der Ve- M und zw H^"" ^inder^ der Obersteiger Seemann all wegen HochH ^7ls . '" "I"piter"-Schacht dürft- >rst^ das Cchiclwl der in . ^ <^"'" ^^nglich sein. Ueber ^ bestimmtes belannt "^ Eingeschlossenen ist nichts 2 >var ein?NeNnn'?"."""' ^"^lge des hohen Wasserstandes M d,ss "," ven "°^°? bisher unmöglich. Man bef irchtet. M^ "en 4. vermissten Arbeitern alle verloren smb. HF ' --------- ^ Der Krieg in Südafrika. . 2ohannes"ura unt^^?"'?^ ^°^ Kitchener meldet aus "' slnd 20 Nu eVg lie " ? n ^'" ^" '"' ^ 3°""" '- I- ,^i ^"Itngenmnmn? > Nvernwacht g gen Ob st 3 ^""'"^"^'' ^^. um bei „ l "'°sse desFeindes im mÄs 3 ^" vorzugehen. Die Haupt- " , 'ich von Nu nber di ^'^" ^heileTransvaals stehiloest- "V ^"ie-F,eist^ dcr Buren 'in ^ l'>w'^Verschieden e>w i^? ^^"^ ""b s"blich von Net- " d.ese Co.nmand°s in Y ^ Truppenabtheilungen halten . W'W' durch ba! Dre ^'.^u'no. Lovat 3nd HoUet v North und Ladygrey "ie^v^"'. I""estown. Aliwaal- d°! '.b Hebungen stehen. I, We^7'?'"' "" l"ne Nuren- . l ^e,nd nach dem Nord n z^ck /^ ". ^'p"lonie. wo der .h ^"tbepots errichtet, welch/ ?^5'!^ '°""e. werden Pro- "" ^peratwnsbasts der ne en Nl.^ "^"""' ^" die tünftige l" ,^°nbon. 14 ^nn^ 5^lum dienen sollen ^ °U" Johannesburg u.tte d,m ^°^ .^^"er telegraphiert s Viuce Hamiltons gea " . ?^^c'2'^ Der Streitmacht "s ^otha heranzulommen w Ü, ""^ ^" Meilen an Louis ^ zu Wagen entlam Di Vm /" ^" ^" „„ „. ^. M. l°5 Me,Ien weit. bis bre Nf ^^'" verfolgten Aothn sieben ^ "urden gefangengenommen ' "^°>ft waren. 32 Buren ^ ^ Eine russische »ah« nach Peking. '^ "" Petersburg^'^' D" ..Kölnische Zeitung" meldet ^ bass die GesellsH.s. ^^ ?' ^^ '^ nunmehr entschieden. H Bahnlinie A/ ^ Mch-chinesischen Eisenba nen die 'K ''"ndschurisch n^s, ' ^el'ng baut. Der Ingenieur der ., "r Vornahme d7r^^ '^ ^reits mit zahlreichen Leuten '^ " ^"" Tracieiungsarbeiten abgereist. , I '------------» 3i Verhandlung a5l°^"""' clw» 3cdl»l2!mmvr un6 3pei8«ximm6s) 8>uä ve^el» ^oloiti^r ^l»rei8e dlI1l^»t »n vorlc»ns«u. «iil,«re» Ne»8elutrllüe I^r. 16, parterre. (204) , ^ -'"?5--^ -^L.i^ ^?2'? ^,.,. 2u bexioken äurck äis Nuekkl^n61unß lg. v. «lsinma/l- H ssy(i. Lambsrg I.»ld»ol», Ooner«»»v1»t, 2. (Hl.) Vln billiges Hausmittel. Zur Regelung und Aufrecht« Haltung einer guten Verdauung empfiehlt sich dcr Gebrauch der seit vielen Jahrzehnten bestbelannten echten Nachnahme durch Apotheker N. Moll, l. u. l. Hoflieferant, Wie», Tuchlaubm 9. In dm Äpo-thelen der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. (185) 6—1 Kutschen., Westell« und Tchleislacke, Marke WI Harland 6 Sohn, London. Unter allrn Lacken, die in England fabriciert werdrn, wird diese Marke einstimmig alö die beste bezeichnet, weil diese Lacke im Sommer wie im Winter gut trocknen, einen prachtvollen Glanz haben und ganz unverwüstlich sind, auch nicht flecken oder weiß werden. Zu Original Preilen zu haben bei Nrüder Gbcrl, Laibach, Franciscaner« gasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (923) 11—10 40.000 Kronen beträgt der Haupttreffer der Wärmegtuben - Lotterie. Wir machen unsere geehrten Leser darauf aufmerksam, dass die Ziehung unwiderruflich am 16. Jänner 1902 stattfindet. Bordeaux- u. Marsalawein Vorzügliche alte Weine, besonders für Kranke und Recor.valescenten geeignet, welche stärkende und kräftigende Mittel benöthigen. — Eine DreivierleUiter-Flasclie 2 K. (4513) 10-6 Apotheke Piccoli, Laibach, Wienerstrasss. Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. Antikatarrhalische Pastillen des Apothekers Piccoli in Laibach werden angewendet bei katarrhalischen Affoctionen der Athmungsorgane, Husten und Heiserkeit. 1 Schachtel 50 h, 10 Schachteln 4 K. Auswärtige Aufträge werden prompt gegen Nachnahme des Betrages estectuiert. (4013; 11 ''X > Taulsagung. W Allen Verwandten, ssreunden und Bekannten, die W während der Krankheit und onliisslich deö Ablebens W unleres theuren, unveraesslichen Vaters, beziehungsweise W Vruders, Onkels und Schwagers, des Herrn > Josef UM W Opernfängers, Regisseurs und Redacteurs des «Slo» W vensli Narob» M ihre aufrichtige Nntheilnahme in so großem Maße W dem Dahingrschicdcncn bewiesen, ferner allen jenen ! W die den Verewigten so zahlreich zur letzten Ruhestätte ! W brgleitet haben, insbesondere aber der hohen Geistlichkeit. ! W dem hochverehrten Hcrrn Bürgermeister, den geehrtm W Vertretern der verschiedenen Vereine für die corporative W Netheiligung, allen geschätzten Mitgliedern des Landes. ! W theaters, den lieben Spendern der vielen schönen ' M Kränze, den geschätzten Herren Sängern für dcn herz. W ergreifenden Gesang, sagen wir hiemit unseren tief« W gefühltesten Danl. ^^^ W Laibach »m 14. Jänner 1902. W Die trauernden Hinterbliebenen. Zahvala. I Vsem ljubim sorodnikom, prijateljem in H zoancem, ki so nam ob nenadni bolezni in smrti H naäega nepozabnega oèeta, oziroma brata, svaka ¦ in strica, gospoda H Josipa IMolli-ja I opernega pevca, režiserjn in urednika tSlov. H Naroda> H tako prisrèno izkazali svoje iskreno in tolažilno H soèutje, kakor tudi vsem onim, ki so preljubcmu H nam pokojniku s toli mnogobrojno udeležbo na H tužni poti k veènemu poèitku izkazali poslednjo H cast, osobito veleèastiti duhovoèini, spoštovanemu H g. županu ljubljanskemu, velecenjenim gg. za- ¦ stopnikom raznih drufltev, korporativno nasto- H pivSim slavnim èlanom deželnega gledaliaèa, H ijubeznivim darovalcem prekrasnih vencev in H vrlim gg. pevcem za ganljive žalostinke, izrekamo H iz dna srca svojo najiskrenejSo zahvalo s proSnjo, H da blagemu rajniku ohranijo prijazen sporn in. H Ljubljana, dne 14.januarja 1902. H Žalujoèi ostali. I Galloschen i J. S. Benedikt Laibacher Zeitung Nr. 11. 98 15. Jänner M^ Course an der Wiener Börse vom 14. Jänner 1902. "««v««, oMeuen Cou«-^ ^ Die notierten Course verstehen sich in KroNtnwHhrung. Die Norierun« sämmtlicher Nctien und d»r «Diversen Kose» versieht sich per Etücl. ^^ Allgemeine ztaatofchuid. "'" ^"" «nlM. Ntnte w Nuten Mal-N«d«mb« p ie ,, „ «prtI.«Oct.pi.E,4-2«/2 99 95 100-ie i»64er staalslos» »« st. ««"/<> 190 50 192 äti ISSOer ., 500 sl. 4»/„ 145-50 14« 50 I8kuer „ loo l. ü°/, 1?» —175 — 18S4er „ tuo l, . . 2,9 — 222'— dto. ^, bv l. . . »!»-—2Ä0-— Noni.'Psandbr. ll 120 sl, ö°>« . »9« — 301 — Slaatoschuld dee im Kelch»- rathe vertretenen König» reiche und zänder. vestcrr, Goldnnte, stfr., 100 sl,, per «lass».....4°/, 120 4« 120 uo bto. Rent»! inKronenwühr,, stfr., per Cassa.....4°/„ 9S 55 9« 55 bt«. dto. bto. per Ultimo . 4°/« 9/<°/° 120-70 121-70 Nubolsebabn in Kronenwahr, steuerfrei (dlv. St.) . . 4°/« 9750 S8'bO Vorarlbergliahn in Kronenwähr, steuerfr., 40« Kronen . 4"/, 97-— y? go Zn Vtaatöschuldverfchreibun« gen nl>geftemp..'«ctit». Von A)0 fl.......492 50 49? 50 bt«. Linz.Vuo». »00 fl. b. N. 2. bV.°/°.....W - - 454-457- bto, Salzb.'Tll. W0 ft. b. . S. b»/<>.........444 — 44? — «al. «arl'Uub».«. llOO fl.sw. b°/° von »mmn« «lsenb.'Pr<,r. vbllglUW»»»». Elisabetdbabn 000 u. l«X>0 M. 4°/, nb iü°/o......Nü— —-- Llilabethbahn, 400 u. «000 M. 4«/,.........118-75 —'— Franz Joses»«., <5m, 18S4 (dw. Lt,) Gilb,. 4«/,,.....9?-?0 98-70 Gallzlsche ltarl Ludwig-> Nahn (biv. Gt,) Sllb, 4°/» . . . 9?'- »7-«a Vorarlberger Vahn, Em. 1884 (biv. St,) Silo, 4-V, . . . 98'— 38-6U Staat»schuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/o ung. Volbrcnte per Tasse . 11980 119 8« bto. dto. per Ultimo .... 11Ä eo 119 »0 4»/n bto, Rente «lnlehtn, verlosb. ü°/, l00 — 101 — «"/» Kralner Aanbes-«nl«hen . »4 50^ 9ü «> Gelb Ware Pfandbriefe etc. Vobcr.nlla,ist,W50I,veil,4«/« 949« 05'5l H..üft«r.Hp.'Anft.4°/» 97 20 9» «c veft.'una. «nnl 40>,^ähr. o«l. 4"/»......... 99 25 100 «l dt«, dto. bvjähr. verl. 4"/o »9 25 100 2! svarcasse, 1. Ost., U0I., veil. 4°/u 98 22 W «i Eisenbahn-Priorität«« Gbligationen. sserbinanbs'slordbahn ltm, 188« 99S5 100'bö Ocsterr, Norbwestbahn . . . 10?-50 108-50 Staalslxchn....... 438 — 439 — Sudbahn il 3«/<,verz.Iänn.'Iull »23 75 »24 75 dto. il ü»/<, ..... 120 50 121 50 Ung.>°allz. val)!l..... 106 „ „ ltm. 1889 250 — 251 50 4"/« Nonau'Dampfsch. 100 fl. . 500 — 540 — 5°/» Nonau'Regul.'Lose . . . 2«9 — li?l — Unverzinsliche Lose. Vudap.Basilica (Dombau) 5 sl. 1? 50 18 50 Crebltlose 100 fl...... 400- 402 — Llary Lose 40 sl. llM. . . . lllü - 1«» — vfener iiose 40 fl..... 180-190 — PalM-Lose 40 fl. EM, , . . 178-18»- «o'henKreuz, vest. Ges., v, 10sl. 50 75 5175 ,, UN«. „ „ bfl. 2«50 2?50 Rudolf.Lofe 10 fl...... »4-— 90 — SalM'Lose 40 sl..... — — —— St,'G^Nol«'V«s« 40 fl, . . . »35 — 345 — Wiener (lomm.'Lose v. I. 1874 —- 40«>— «ikwiiistsch. d. ««/, Pr. »Schuld». b, «ooencreditanst., Em.1889 55— 5S — Laibach« Lose..... ?» —^ ?» — Veld jWare Uetten. Transport »Vnkr« nehmnngen. «ussig-Iepl, Msenb. üvo ll, . . W10- «SW-Vau. u. «etrieb«-««l, für siäbt. Ttrafirnb, in Wien Lt, ^. . 2»»'- ««» - bto dto, dto. lit, U . 276 50 279 50 V0l»m, Norbbat», 150 fl, . . »?» - l"0 ^ Vuichtiehrad« Eis. 500 , LM. k<:5 — 870- Oesterr. Nordwestbal!» ltvu sl. S, 440 — 441-— bt«, bto. (!it. U)200sI,S. 446 50 447 50 PiaaDuxcrOlssnb.ioosl.abgst. 1»4-- 1«« - Staatseismbal)» 200 fl. 2. . . 65l 25 Ul>2 25 Sübdahn 200 sl. G..... 74-50 75 50 Vübl,°rdd.«ert>..V. 200 sl,TM, 3«« — 381 — Tramwali'Ves., «eueWr„Prlo- ntülöActisn 100 fl. . . . 177 — 182- Ung.-Miz, Eisenb. 200 fl. Silber 423 — 425- Un8.Westl>.(Naab-Gl fl,S. . »^'^ «»«"^ «rbt.Anst. f. Hand. u. V. 180 fl. «« 75 Ü44-7Ü dto, dto. per Ultimo . . U" N 645 25 Crtdltbanl. Nll«, ung.,200sl, . 661 —6». Lassend,, Wiener WU fl, 410 — 475 — hypothelb., Oest.. 200fl.30"/««. l»6 - 130 — Landerbanl, Oest., 200 fl. . - 4lA 0cst«lr..lmg»r. «ant, 000 fl, - li"^ Unionbaul l«X) fl..... »4»^ «erleyribanl, «a«,, l40 fl. . ««»^ !« Industrie »Vnter« nehmungen. ^ «llllges., «Mg. öst.. 100 fl. . . l««^' «tlydier Eisens und Elahl-Inb. <» Wlen 100 fl..... l»^ lFi>enbal)nw,'^cihg,,Erste. I00fl. «0?-« ..lildcmlW". Papiers, u. V.'V, 1l>s^^ iiieslngrr Brauerei 100 fl, . . »l«^ Muiuan Hrscllsch,, vest..alpine 4l«^! Pvagel ljl»»-»'I»d.'Ve!, -00 jl, i4?« ^ ^algo-Tarj, Llcinluhlrn 1U0 >l, «!0^ ..Schlöglmül^", Papiers, U00 fl. ^i"! ..Steurerm,", Papiers, u. >ü, G, »4«^ Trifailer «ol,lenw.Gesell, 70 si. M-' Waffeuf.-V,.0est.inWi^ ilonbo»........ »3«-^ Paris......... 95H? St. Peter»bur«...... -"i Daluten. Dulats,!........ ill^ ü0'tjranc«°Stücke..... i»«i lXutsche «elchibanlnoten . . n7»!, Italienische Vanlnoten . . . 9«^, «übel. Noten...... «»>> ___>