Nr 2 Freitag, 3. Jänner 1908. 127. Jahrgang. Mbacher Zeitung Die «llaibacher Zlituily» erlcheint lüsslich. mil «ulnahmt brr ß«i«ltfHlllh Nl. L, blc «ebaltion Dalmlltingassr Nr. <0. Sprechstunden der Redaktion v°n « di« lv Uhr oo» mittag». Unftanlitlle Briefe »erben nicht angenommen, Manuskripte nicht zurückgestellt. I«l«h»h»«»«r. >«« »«»»ltt«« 258. Amtlicher Geil. Gesetz vom 30. Dezember 1907, beireffend die Heistellung normalspuriger Eisen-bahnen von Nlldolfslvert über Mottling crn die ^ndesgrcnze in dor Richtung gegesmnlkostenbeträgen von 18,400.000 X für die erstere und von 11,400.000 .Kronen fiir die letztere Eisenbahn, welche Aufwen-düngen als Mar.nnalbeträge zu gelten haben, auf Staatskosten herzustellen. Artikel II. Die den Gegenstand dieses Gesetzes bildenden Eisenbahnlinien sind von der Staatsverwaltung in eigener Regie zu betreiben. In betreff des Anschlusses derselben an der st^renze ist nut der königlici)en ungarischen Regie rung ein Übereinkommen zu treffen lmd wird die RegierlMss ermächtigt, in! gleiäier Weise auch die damit im Au famine" hange stehenden Betriebs- und Verkehrsfragen, einverständlich zit regeln._______ Artikel III. Zur Bedeckung des im Artikel I festgesetzten 3rfordcrnisses im 3)iarinralbetrage von 29,800.000 Kronen wird die Negienlng ermächtigt, Oblige ^ioncn der durch das Gesetz vom 2. August 1892, lt. G. BI. Nr. 131, gesoffenen Rente in jenem Vetrage auszugebm. welcher zur Beschaffung der liorgenannteu Sunnue in barcm erforderlich ist. Artikel IV. In Ansehung der nach Artikel 1 herzustellenden Eisenbahnen wird die Befreiung von den Stempeln und Gebühren für alle Verträge Eiw gaben und Urkunden zu in Zwecke des Baues und der Instruicrung der bezeichneten Bahnlinien solvie von der bei den Hrnndeinlösungen auflaufenden Übertragimgsgebilhr gewährt. Artikel V. Mt dem Vollzüge dieses Gesetze», welchem mit dem Tage seiner Kundmachung in Wirksamkeit tritt, wird Mein Eisenbalmminister und Mein Finanz-minister betraut. Wien, am 80. Dezember 1907. Franz Joseph m. p. B e ck m. p. ztleinin. p. ^'ooytowsti «,. j». Bienerth m. i>. Marchet m. p. Derschatta m. i». Fiedler m. i>. Ebenhoch m. p. G eßma n n iu. p. Peschta m. p. P r ü kek m. p. Ab r ahamowicz m. i>. G eorgi m.,». Seine k. ui^d k. Apostolisäx' Majestät l>aben. mit Allerhöchster Entschließung vom 22. D^'ze,nber v. I. den Landesschulinspoktor Dr. Franz 3 w id a in Triest aus Anlaß der von demselben erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand tarfrei den Titel eines Hofrate» alleranädigst zu verleihen geruht. ________ ^eine k. und k. 3lpostolische Majestät haben nt Allerhöchster Entschließung von: 22. Dezember . I. dm Professor am Staatsgynrnasium im 8. Wiener lHemeindebezirke Dr. Franz Perch i n k a zum Landcs-Tchulmspetwr aUergnädigst u ernennen geruht- Marchet m. p. Dm 31. Dezember 1907 wurde in der l. l. Hos. und Staat»« ruckerei das <^XXIX., 0XXX., 5XXXI. und (^XXXII. Stück es Reichsgesetzblattes in deutscher «usgabe ausgegeben und ersendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 29. De. ember 1907 (Nr. 29«) wurde die Weiterverbreitung folgend« Zreßerzeugnisse verboten: Nr. 52 «Uouiwr» vom itL. Dezember 1907. Nr. 260 «U»Mm»ll>» vom 18. Dezember Il<07. Nr. 271 «Dito» vom 1«. Dezember 1807. Nr. 24 «Lorut». vom 27. Dezember 1907. Nr. 1 .Wohlstand für Alle» vom 22. Dezember 1907. Nichtamtlicher Ueil. Die Ermordung Sarafovs. Die Spur Panicas, des Mörders Voris Sa-lafovs und Garvmwvs, läßt sich, wie num aus Sofia schreibt, durch die Aussagen des AMes u?rd dcH! Kanti7,eurs im Nilok/ostor init Sick^erhoit bis an die türkische Gronze verfolgen. Der Mörder soll in dem auf die Vollzicliung der Bluttat folgenden Tage im Nilokloster von dem berüchtigten Banden-ches Scn^danskij erwartet worden und m Begleitung desselben im Tale des Ilina Flusses an tne türtisä^e Grenze geflüchtet sein. die er sodann überschritten hat. Es besteht denmach keine Aussicht mehr, seiner- habhast zu werden. Die durch die Ermordung Sarafovs und Garvanovs ihrer Führer beraubte „Innere Orgairisation" beabsichtigt, in der nächsten ^it einen Kongres; abzuhalten, in ttx"Ichnn Nenwahlen fiir diese Tt<'ttu7,gen statb« finden sollen und über die .Faltung der Organic sation angesichts der zersetzenden Folg ,«<,," .Was zum Teufel schreist du denn so, Junge! sagte N ^^ das waren ern paar entschliche Mensur. Wenn sie Wanken warei, tobten si. umher und wußten selb/"^>t was sw tat,-n. Ii^ .^Z lag Ole Ienst!^ '^/ ^ .^"ber. so hcüten wir Gelegenl)eii ssenug, „e zu beobachten. Ja, ist es nicht schrecklich, daß ein paar ver< heiratete Mensä>en ein solans Lebei, nnteinander führm? Der Pastor vn-suchte zuiveilen ihnen zuzu-reden, aber auch das half nichts. Eines Tages, als.^enebrik im Rausch umhertobte, begegnete der Pastor ihm. Er blieb stehen und knüpfte ein Gespräch mit ihm an: „.hast tm dich schon wieder betrunken, .he nebrik?" sprach der- Pastor kopfschüttelnd. „Du solltest dich doch endllch bessern und ansangen ei?, neues, ehrbares Leben zu sichren." „Geht nun einmal nicht, Herr Pastor," sagte Henebrik. „Was soll das heißen?" sagte der- Pastor. „Es geht, sobald du nur selber willst." „Na, es ist nun zu spät." sagte Henebrik. „Hu spät?" wiederholte der Pfarrer, „es ist nie zu spät." „Wahrhaftig nicht?" sagte Henebrik. — „Na, wenn es nie zu fpät ist. brauch ich mich ja auch noch nicht zn beeilen." Nein wirklich, nn't den beiden Menschen war nicht auszukommen. Sie lebten so miteinander weiter bis ans Ende — d. h. bis Henebrik starb. Ich hatte ihnen etwas Essen gebracht, es lvar am Tage vor.hencbriks Tode. Er lag im Bett und war sehr krank. Rasminc scch neben ihm am Bettrand. Er lag jammernd und stöhnend da — das tat cr — und wie er so da lag. sagte er: „Ja, das kann ich merken, ich habe nur noch kurze Ieit zu lclin,_____bald ist's vorbei nut mir —" und dann seufzte er und sank in die Men zurück. Nasmine wcrr in so milder Ttimmung, daß sie ihn etwas trösten, wollte — uud so sagte sie ermunternd: „Ach was. so rasch geht es nicht, Vater, du sollst sehen, du erholst dick noch wieder." Aber da hättet ihr Henebrik sehen sollen! Er richtete sich halb im Nette auf, fah sie zornfunkelnd an und rief: Halts Maul! Du willst immer recht l)abm, das hast du schon immer alle die Jahre unscrre El)e haben wollen, und so willst du es auch jetzt haben! Aber diesmal" — er sties; einen Fluch aus — „will ich bestimmen, wie es sein soll — verstanden?" Nnd er behielt auch recht! — biegen Abend war der Doktor da. Ole Jensen hatte ihn holen lassen. Der gab ihm noch ein Bernhigungspulver. aber am nächsten Morgen, gegen ft'ms Uhr, starb er. Aber noch lange, nachdem Henebrik tot war, - sah Nasmine nachts und bei hellichstem Tage (Gespenster. Darüber beklagte sie sich bitter. Ole Jensen riet ihr, zum Pastor zu gehen und ihn um , Nat zu frage:,, und eines Tages entschloß sie sich denn auch zu diesem Schritt. ' Der Pastor. Alsing mit Namen — scch in - seinein Studierzimmer, als Nasmine gemeldet wurde; er begrüßte sie freundlich und zuvorkorn- - inend und sagte dann: „Wollt ihr euch denn nicht ! sehen, Nasmine?" — „Danke. ja. .Herr Pastor, das könnte ich wohl." sagte Nasmine, „wenn ich nur einen Stuhl hätte." — So wies er ihr einen Stuhl ! an und nötigte sie zum Sitzen, und sie nahm den » Stuhl und setzte sich dem Pastor gegenüber. ^ Und nun l>egann sie ihre Klagen auszuzählen » — sie war gewiß an dein Tage nicht ganz mich» tern —: „Es ist rein zum Verriicktwerben, Herr Laibacher Zeitung Nr. 2. 1l) 3. Jänner 1908. bitterten Feindschaft zwischen den verschiedenen re^ uolutionären Gruppen beraten werden soll. Die bulgarischen Revolutionäre zerfallen gegenwärtig in drei große Gruppen: 1.) Die eigentliche „Innere Organisation", lvelä^e nunmehr mit Damian Gruev (gestorben l!)()tt», Garvanov und V. Sa-rafov ihre Hauptführer verloren hat. Hieher gehört noch Matov und Dr. Tataröev, der eigentliche Begrimder der Inneren Organisation. 2.) Die Internationalisten unter Sandanskij, welche jede Einmischung der Valkanstaaten in das Vefreiungowerk Mazedoniens aufs entschiedenste ablehnen. Auf diesen Grundsatz ist, wie man meint, die Ermordung Sarafovs und Garvanovs zurückzuführen, da Sandanskij die beiden beschuldigte, mit der bulgarisäM Regierung, gemeinsame Sache gemacht zu haben. Unter den Anhängern Sandanskijs sind die hervorragenden Vandenchcfs zu erwähnen: oernopezcv, Kristo Vulgariata, Pop Arsov, Buj-nov, ('edomir ,^antard/.jev und der Mörder Pa-nica. 3.) Die Verhovisten unter (veneral Con^ev, welche seit INO", ihre revolutionäre Tätigkeit aufgegeben und sich nach Bulgarien, zurückgezogen haben. Politische Uebersicht. Laibach, 2. Jänner. In einem Rückblicke auf das abgelaufene Jahr weist die „Österreichische Volkszeitung" aus, daß die politische I a h r esbila n z keine ungünstige sei. Das neue Parlament habe zwar nicht alle Hoffnungen der Optimisten erfüllt, habe sich jedoch bewährt. Die Aussichten für die Zukunft seien nicht unfreundlich, die finanzielle Lage günstig. Es sei eine glückliche Fügung, das; unsere (^sev' Hebung ganz unbeirrt durch Vorkommnisse der auswärtigen Politik sich ihren Arbeiten hinzugeben vermag. To mögen die Errmigenfchaften, die das Iabr 1W7 uns gebracht hat. sich gedeihlich entwickeln, und die Keime, die das zu Ende gehende Iabr gelegt, im neuen Jahre feste Wurzeln treiben. Äus Prag wird gemeldet: Abg. Dr. Kra-mnr erklärt in einem Neujahrsartikel in seinein hiesigen Blatte: Wir wollen Ruhe in Böhmen und fürchten nns nicht vor einer Verhandlung mit den Deutschen, aber die Deutschen werden es wissen, daß für uns eine gewisse Grenze besteht, über welche liinaus keiner gehen kann. Die Integrität des Landes, die Gleichberechtigung der Nationen im ganzen Königreiche Vöhmen wurde gesetzlich festgelegt. Das Recht, bei den Staatsämtern direkt, ohne Dolmetsch, sein Reckst zu finden, und die Möglichkeit, das; die Minderheiten ihrer Nationalität nach kulturell mrd politisch leben können — das sind Grundsätze, von denen selbst der gemäßigteste Czeche in Vöhmen nicht ungestraft abgehen, kann. In diesen: Rahmen ist es möglich, daß beide Nationen sich frei entwickeln können. Daß wir zu der gesetzlichen Festlegung einer Verständigungssprackfe unsere Zustimmung nicht geben und uns jeder Verletzung der Einheit des Königreiches Böhmen widersetzen lverden, ist selbstverständlich. Das „Vaterland" bespricht das Vorgehen Frankreichs in Marokko und weist auf die Beunruhigung hin, die man in Spanien darüber empfinde. Aus der Rede, welche Minister-Präsident Maura vor einigen Wochen, im S-enate über die Notwendigkeit bedeutender Ausgaben für die Seemacht Spaniens hielt, gehe hervor, das; ihm die marokkanisck)e Frage geradezu als die Lebensfrage seines Vaterlandes erscheine. Die Worte des weitblickenden spanischen Staatsmannes haben einen starken Widerhall in seinem Lande gefundeil, das seine schwererrungene und ihm so notwendige Position in dem afrikanischen Nachbarlande „durch einen unersättlichen Erobererstaat" bedroht, fühle. Aus Petersburg wird berichtet: Bezüglich der in letzter Zeit wiederholt aufgetauchten Meldungen hiesiger Blätter über Tru p p en v er sch i e-b unge n nach F innl a n d wird von autoritativer Seite erklärt, daß Iagdkommanden der hiesigen Garderegimenter nach den finnischen Grenzen abgegangen sind, um russische Terroristen mn Überschreiten der Grenze zu hindern. Es wurde eine verschärfte Überwachung des Gouvernements Niborg angeordnet, um dort die Bildung eines revolutionären Zentrums in der unmittelbaren Nähe von Petersburg zu verhüten. Der persiM Generalkonsul in Tiflis erhielt aus Teheran vom persischeil Minister des Äußern eine amtliche Depesche, worin es heißt, das; die zwischen der Regierimg und dem Volke entstandenen Mißverständnisse vollkommen beseitigt seien. Zwischen dem Schah und dem Parlamente herrsche ein völliges Einverständnis. Der Schah und alle Minister hätten feierlich auf den Koran geschworen, alle konstitutionellen (>lesetze Persiens zu achten. Die .Ruhe und Ordnung seien wieder hergestellt. Tagesneuigleiteu. — (Seit wann beginnen wir das Jahr mit dem 1. Jänner.) Nicht nnmer hat man das Jahr mit dem 1. Jänner begonnen. Die allgemein« Annahme des I. Jänners für den Jahresanfang datiert nicht weit über den Beginn des 18. Jahrhunderts zurück. Lange Zeit hindurch war ber 1. März als Jahresanfang in christlichen Ländern gebräuchlich. Diese Festsetzung hatte jedoch nichts mit dem Umstand zu tun. daß ber März der erste Monat des alten römischen Kalenders war. Die Franken hatten zum Beispiel dieses Datum gewählt, weil sie zu dieser Zeit die große Reichsdersammlung, das Märzfeld, abhielten; kirchliche Gründe waren es, die im Orient zur Wahl dieses Jahresanfangs geführt hatten. Auch in der Republik Venedig war er gebräuchlich und ist dort sogar bis Zum Untergange des Staatswesens (1797) beibehalten worden. Infolge des Marienlultus war der 25. März (Maria Verkündigung) als Jahresanfang sehr verbreitet. Die am 23. März beginnenden Jahre nennt man Marien-jähre und die Rechnung nach ihnen den Annunziationssiil. der zwei Unterarten hat, den Florentiner und den Pisaner Stil, deren Rechnung sich um ein ganzes Jahr unterscheidet. Der Annunziationsstil war namentlich in Deutschland weit verbreitet; in Italien wurde er erst durch ein beso,^ deres Edikt im Jahre 1750 aufgehoben und in Lngland hielt er sich bis zur Einführung des Julianischen Kalenders (1751). In Frankreich war das Osterfest als Jahresbeginn sehr verbreitet. Da aber das Qstersest einen Spielraum von 35 Tagen halte, war dieser „Paschalstil" sehr unzweckmäßig, denn die Jahre hatten nicht gleiche Dauer und manche Tage des März und April fehlten in einigen Jahren und kamen dafür in anderen doppelt vor. Der 1. September als Jahresanfang — der Byzantinerstil — verdankt seinen Ursprung dem Umstand, daß das römische Steuer. jähr mit dem 1. September begann. Dieser Jahresanfang war im oströmischen Reich der allgemein übliche und wird von der griechischen Kirch« auch jetzt noch gebraucht. Im Mittelalter war das Weihnachtsfest ein sehr verbreiteter Jahresanfang; die Rechnung hiernach bezeichnet man als Nativitätsstil. Die erste Festsetzung des 1. Jänners als Neujahrsdatum stammi von Julius Cäsar her: nach dieser Rechnung zählte man überall, wo der Iulianische Kalender eingeführt war, und auch die ersten Christen zählten ihre Jahre auf diese Art. — (Die venezianischen Mondnächte in Gefahr.) Eine Nachricht, die in der ganzen Welt lebhaftes Aufsehen hervorrufen wird, beschäftigt die venezianische Presse in hervorragender Weise: Die berühmten venezianischen Mondnächte, die oft besungen worden sind und die namentlich bei verliebten Hochzeiisreisenden in hohem Ansehen stehen, laufen Gefahr, einen großen Teil ihres Zaubers einzubüßen. Die ehrsamen Stadtväter von Venedig habeil nämlich gefunden, daß die gegenwärtige Gasbeleuchtung nicht mehr den modernen Anforderungen entspricht und sie planen, in der ganzen Stadt, namentlich aber am Canale Grande, Auerlicht einzuführen. Die ganze Künstlerwelt Venedigs, der M die ersten Kreise der Stadt angeschlossen haben, nnnmt gegen diesen Plan in erregter Weise Stellung und veröffentlicht in der „Gazeta di Vene-zia" einen geharnischten Aufruf, in dem es unter anderem heißt: „Das grelle Vuerlicht wird alle Beleuchtnngseffelle des klaren Mondlichtes und den ganzen Zauber der venezianischen Nüchte zerstören, die in de? ssanzen Welt berühmt sind wegen ihrer unsagbaren Schönheit. Natürlich braucht die Bürgerschaft nachts Licht auf den Straßen und Kanälen, aber die Forderungen des modernen Lebens müssen mit der heilige» Schönheit Venedigs in Einklang gebracht werden." Der Protest trägt bereits zahllose Unterschriften und dürfte lanm ohne Wirkung bleiben. — (Das Weih nachts fest der Leben big-begrabenen.) Mit gutem Humor haben, wie au» Newport gemeldet wird. die drei Grubenarbeiter Nailey, Pastor! Als ich gestern abend am Kirchhof vor-überging, sah ich ganz deutlich ein großes, kreideweißes Gespenst, das keinen Kopf hatte, und dem das Feiler aus dein Munde schlug! — Und das wer Seite der Wind kommt. Zwanzig Millionen Krone«. Roman von I. «. LehS. Autorisierte Übersetzung von Mi«n« V«h»s«n. (17. Fortsetzung.) CNachdrus „«boten.) Sie rief nn'ch beim Namen; als sie mich aber dann in Begleitirng einer Freinoen sah, hielt sie inne und wendete sich ab. Unwillkürlich drehte ich den Kopf in ihrer Nichtnng; meine, Begleiterin folgte nieinen Blicken und sah Isabella zum zweitenmal. Ohne ein Wort weiter zu sagen, eilte sie anf das Mädchen zu und ein Strom von leisen, eifrigen Fragen ergoß sich über dieselbe. „Wo lebst du jetzt, mein teures .Eind? Ist dein Vater freundlich gegen dich? Nist du glücklich? O, wie besorgt bin ich gewesen! Aber weshalb antwortest du mir nicht?" „Weil — nun, um die Wahrheit zu sagen, weil ich vergessen habe, wer Sie sind", sagte Isabella lächelnd. „Mich vergessen?!" rief die Fremde im hoch-, sten Grade erstaunt. „Unmöglich! Dll keimst nicht Fräulein —!" Sie hielt plötzlich inne. trat rasch einen Schritt zurück und betrachtete gespannt Isabellas laicht. Ich hörte, wie sie leise vor sich hm< murmelte: „Ich kam: mich gar nicht irren." „Sage mir nur dies eine, und ich will zufrieden sein," sagte sie dann. „Bist du in deinen jetzigen Verhältnissen wirklich glücklich?" „Ich erinnere mich Ihrer nicht im geringsten," sagte Isabella. „Ich habe mir solche, Mühe gegeben, mich Ihres Gesichtes zu entsinnen, und es kommt nur beinahe bekannt vor. Mir scheint, ich habe es oft im Traume gesehen, obgleich ich Ihren Namen nicht mehr weiß. Wie heißt er?" „O, einerlei," sagte die Dame hastig. „Sage mir nur, ob du glücklich bist und ob on gut bo handelt tvirst!" „Nun, da Sie es zu wissen wünschen, kann ich Ihnen ja gern sagen, daß ich vollkoimnen glücklich bm — keiner könnte glücklicher sein. Und Sie sehen selbst, bei welch guten Freunden ich bin." „Das freut mich," sagte sie, lvandte sich zu den: Kutscher, gab ihm leise eine Adresse an, so daß er sich herabbeugen mußte, um sie zu verstehen, stieg in den Wagen und fuhr ohne weiteres fort. Dies überraschte mich nicht weiter. Ich hatte schon überlegt, ivas ich mm tun sollte. Ich wußte, daß sich eine solche (^legenheit, Näheres über Isabella zu erfahren, nicht so leicht wieder breten würde, und war entschlossen, der Dame zu folgen. Das war einfach genug. Der Wagen war in östlicher Richtung davon-gerollt. Hastig bat ich .Wthe, Isabella nach .«pause zu bringen und ging einige Schritte mit ihnen und sprang dann auf einen Omnibus, der in der gleichen Richtung wie der Wagen fuhr. Der Wagen bog bald von Orford Street m eine der Nebenstraßen ab, aber ei' rumpelte so lang« sam entlang, daß ich ihm beqnem zu Fm; folgeil konnte. Ich war nicht weit dahinter, als ich den Wagen anhalten, die Dame aussteigen und zu Fuß weitergehen sah. Ich folgte ihr in einiger Ent-fenmng: sie ging eine Straße nnt ärmlichen, aber anständigen Häusern entlang. In eins derselben trat sie ein. Ich wartete ein kurzes Weilen und klingelte dann. Das Haus war zimmerweise vermietet und es »nachte mir etwas Mühe, das Zimmer aufzufinden, Laibacher Zeitung Nr. 2. 11 3. Jänner 1908. Mc. Donald und Brown, die. wie wir berichteten, seit nunmehr 24 Tagen in der Ely-Grube in Nevada eingeschlossen sind. 1000 Fuß unter dem Erdboden ihr Weihnachtsfest gefeiert. Am ersten Feiertage hielten die drei einen Fest-schmaus; ein kalter Truthahn. eine Flasche Whisky und ein Weihnachtspudding, wurden den Unterirdischen durch eine Luftdruckpresse buchstäblich hinabgeschossen. Schon am Morgen hatten die drei hinaufsignalisiert: „Wir sind wohlauf/aber vergeht nicht, daß Weihnacht ist!" Nach dem Schmause berichtete Nailcy durch das Sprachrohr, es ginge ihnen so gut wie nie, nur über den Whisky wären einige Meinungsverschiedenheiten entstanden, die am besten durch eine zweite Flasche geklärt würden. Die zweite Flasche wurde hinabgesandt, und die Feier nahm ihren Fortgang. Am Sprachrohr wurde ein Phonograph installiert, der allerlei Lieder und Tänze aufspielte, und hin und wieder revanchierte sich einer der Verschütteten durch ein Lied, Mc. Donald und Brown sind unverheiratet. Valley aber ist der Gatte einer jungen Frau und glücklicher Vater. Er verbringt sein unterirdisches Dasein fast ohne Unterbrechung am Sprachrohr, um seiner Frau zu versichern, daß er gesund und guten Mutes set. — (Seltsame S i l ve st e r fe i e r n.) Eine englische Zeitschrift weiß von Silvesterfeiern allerlei zu erzählen. Eine besondere Stellung nehmen die Arbeiter und Bergführer ein. die in den letzten Wochen des Jahres 1905 die neue Schuhhütte auf dem Gipfel des Mont Blanc fertiggestellt hatten. Sie beschlossen, das Jahr 1906 an ihrer Arbeitsstelle in einer Höh« von> 14.000 Fuß willkommen zu heißen. Wenige Minuten vor Mitternacht entzündeten sie ein großes Feuer, und als der 1. Jänner lam, lohten auf dem Mont Nlanc die Flammen hoch zürn Himmel. Vei einer Kälte von 20 Grad unter Null klangen die Glaser zusammen. — Ein eigenartige Neujahrsfeier pflegt seit zwanzig Jahren ein Kohlcnarbeiter aus Lancashire abzuhalten. Am Silvesterabend bleibt er als einziger unten tief im Schacht und begrüßt mit einem stillen Gebet und einem Choral das neue Jahr. — Ein reicher Newyorler Witwer, der durch seine exzentrischen Liebhabereien schon viel von sich reden gemacht hat. feiert den Jahreswechsel in einem Grabgewölbe. Seine Frau war am letzten Tage des vergangenen Jahrhunderts gestorben und seitdem verbringt der Witwer alljährlich die Silvesternacht an der Seite ihres Sarkophages. Er hat ihr ein prachtvolles Grabgewölbe errichten lassen, das am Jahrestage ihres Todes mit ihren Lieblingsblumen geschmückt wird. Dort erwartet er alljährlich die erste Stunde des Neujahrstages. — Nicht loe-niger exzentrisch gewählt ist die Stätte, die vor einigen Jahren ein Handwerker aus Chicago zu ein?r Neujahrs fcicr erkor. Er kletterte bis an den Wettcrhahn eines 100 Fuß hohen Turmes empor und angeklammert an der höchsten Spitze, pfiff er dort droben mit dem ersten Schlage der Mitternachtsglocle „Das sternenbcsäte Nanner", das amerikanische Nationallied. Dann kletterte er unter vielen Mühen wieder herab und erreichte auch glücklich dcu Boden. Eine Wette von 1000 Mark hatte er damit gewonnen, aber trotzdem verschwor er sich. den seltsamen Versuch nie mehr zu wiederholen. — Ein besonderes Neujahrs-vergnügen bereitete sich vor drei Jahren ein Schwimmllub Welches die Dame, die ich suchte, bewohnte, da ich ihren Namen nicht kannte. Endlich nclanq es mir und ich klopfte an ihre Tür. Die Dame öffnete selbst nnd fuhr mit einem Tchrcckcnsschrei zurück, als sie mich sah. Ich trat einfach ein und schloß die Tür hinter mir. „Bitte, wollen loir uns nicht setzen?" sassie ich höflich, „Seien Sie versichert, das; ich nichts gegen Tie im Schilde führe. Ich entschuldige mich auch nicht wegen, der Kühnheit. Ihnen zu folgen, da in diesem, Fall wohl der Zweck die Mittel heiligt. Neshalb ich komme und was ich haben muß, ist ein genauer, wahrheitsgetreuer Vericht von allem, was Sie über das junge Mädchen wissen, das Sie hente in Begleitung meiner Schwester sahen. Ich wieder-hole, daß Ihnen nichts passieren wird, wenn Sie mir die Wahrheit saa.cn. Anderenfalls muß ich der Polizei Ihre Adresse geben und der Polizei mitteilen, was ich weiß." „Nnd was wissen Sie?" „Ich weiß so viel — daß kürzlich ein Verslich gemacht worden ist — ein Versuch, der beinahe gelungen wäre — dieses Mädchen zu morden!" „Sie zu morden! Das ist viel — schlimmer — als ich ahnte!" „lind nuu," sagte ich in ermutigendem Tone, „warum wollen Sie sich mir nicht an oc Granen? Wenn Ihr Gewissen Sie nicht anklagt —" „Aber es klagt mich an, hat mich all diese Wochen hindurch angeklagt!" sprudelte sie hervor. „Und gerade nun, wo ich mir eingeredet hatte, daß cs Isabella gut ginge — zu finden, daß ich mir doch Vorwürfe mackien muß — oh, es ist hart!" Uud sie bedeckte ihr schmales Gesicht mit ihren magere»! Händen und schluchzte bitterlich. (Fortsetzung folgt.) in Lancashire, dessen Mitglieder «ine besondere Prob« ihrer Sporisbegeisterung geben wollten. Sieben an der Zahl versammelten sie sich kurz vor Mitternacht am Meeresufer, und als die Glocken ertönten, sprangen sie unerschrocken in das eiskalte Meer. Nie lange sie darin blieben, wird nicht erzählt,- jedenfalls haben sie am nächsten Silvester den Versuch nicht wiederholt. — (Ein Landstreicher aus Liebhaberei.) Man schreibt aus Paris: In einer der letzten Nachte überraschten Gendarmen in der Nähe einer Hütte im Walde von St. Germain vier Landstreicher, die es sich bei einem Feuer gemütlich gemacht hatten und Champagner tranken. Die Polizei wollte die Leute verhaften, da ihr die Geschichte verdächtig vorkam; aber einer der Landstreicher zog seine Papiere heraus und bewies durch sie. daß er ein ganz hübsches Einkommen hatte. Er war früher em Handler, der sich in Orleans in guten Verhältnissen befand. Eine Liebesaffäre hatte ihn dazu gebracht, all sein Hab und Gut zu verlaufen; er legte dann sein Geld in Papieren an und wurde Landstreicher. Seit zwanzig Jahren hat er als solcher sein Vaterland nach allen Richtungen durchquert. Er schläft niemals in einem Veit, fondein immer unter freiem Himmel oder in einem Stall, und er versicherte den Gendarmen feierlichst, daß er bis an das Ende seiner Tage Landstreicher bleiben wolle. — (Hinrichtung eines Elefanten.) Wieder einmal hat ein Riese der Tierwelt sein ungebührliches Benehmen mit dem Tobe büßen müssen. „Punch", der größte Elefant des Zoos von Agen. halte stets die beste Laune und war friedfertig und folgsam wie ein Lamm. Vor kurzem aber änderte er jedoch sein Benehmen und mißhandelte seinen Wärter, mit dem ihn die innigste Freundschaft verband, so schwer, daß der Mann schwerlich wieder hergestellt wird. Dann versetzte ihn ein Pferd, das in den Gängen des Zoos, wo er zu vielen Hilfeleistungen herangezogen wurde, seinen Weg kreuzte, in einen förmlichen Rasereianfall. Er warf es mit dem Rüssel zu Boden und zermalmte es förmlich mit Fußtritten. Um weiteres Unheil zu verhüten, wurde ..Punch" zum Tode verurteilt. Man legte ihm schwere Ketten um die Füße und ein Tierarzt bezeichnete mit großen Kreidelreuzen die Stellen, wo „Punch" „sterblich war". Eine zur Exekution kommandierte Abteilung Soldaten legte auf den Miesen an und „Punch" stürzte im Heuer — vier Schüsse hatten scin Herz und acht feinen Kopf durchbohrt. Der Wert des lebenden Tieres wurde auf eOva 30.000 Kronen geschätzt. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. — (Das Avancement in der Reserve.) Mit 1. Jänner 1908 wurden ernannt: zu Leutnanten in der Reserve die Rcserveladetten (Offiziersstellver-treter): Arnold Hahn des IR 97 beim b. h. IN 4. Heinrich Slaus des IR 97. Johann Rc2et des IR 17, Josef Tichy des IR 47. Adolf Anderl des IR 7, .Heinrich Po-gatschnig des IR 17, Franz Morsche des IR 7. Josef Michalcl des IR 97, Viltor Rosenzwcig des IR 97. Artur Fachbach Edler von Lohnbach des IR 17. Wenzel Cerni-goj des IR 97. Artur Longin des IR 27. Karl Szillich des IR 27. Adolf .«ohn des IR 87, Johann Schaar des IR 7. Reinhold Witt. Doltor der Philosophie, des IR 27. Anton Gregorig des IR 47. Peter Arabella des IR 27. Karl Sardinschek des IR 17. Josef Hummer des IR 87, Artur Vardorfer des IR 47. Josef Andres des IR 27. Karl Eber des IR 87, Gaudiz Paulin des IR 47. Adolf Hönigschmied des IR 27, Richard Graf Nerghe von Trips des IR 17, Oskar Prato und Guido Kümmerlein von Eichenau. beide des IR 97. August Brunner. Doltor der Rechte des IR 87. Johann Hesse des IR 87. Karl Schejbal des IR 97. Viltor Wutte des IR 7. Johann Nul. Doltor der Rechte, des IR 47. Johann Apold des IR 17. Johann Eckrieder des IR 87, Richard Krause des IR 87, Paul Baumayer des IR 47. Edmund Ziegler. Doltor der Rechte, des IR 7 beim IR 47. Nenno So-bathy. Doktor der Rechte, des IR 27. Johann Kepec des IR «7. August Probst des IR 87 beim IR 47. Ferruccio be Bacho des IR 87. Franz Gor«i6. Doltor der Rechte, des IR 27, Anton Chomral des IR 47. Josef Stalzer^ Doktor der Philosophie, und Robert Zschol des IR 7. beide beim IR 30. Ernst Niederbacher des IR 17, Albert WeNil des IR 7 beim IR 30. Leopold Gartlgruber des IN 7 beim IR 22 (Nordgruppe). Egon Schwab des IR 87, Roman Bernard! des IR 27. Milan kerlo. Doktor der Philosophie, des IR 27. August Sandona des IR 17 beim IR 90, Josef Urbani des IR 47, Johann Lausegger dei IR 17 beim IR 90. Josef Proßnigg des IR 17. Olt° Reibenschuh. Doktor der Rechte, des IR 7 beim IR 30, Bruno Trobej des IR 87, Raimund Zaharija des IR 27^ Ludwig Pauer und Anton Lod5e, beide des IR 27. Johann Kurzthaler des IN 47. Ignaz Steller (der Ersahreserve) des IN 7. Emil Haus des IR 87 beim IR 84, Johann Scheuen des IR 7 beim IR 47. Maximilian Kraßnig des IR 87 beim b. h. IR 4. Franz Krncil del IR 87 beim b. h. IR 1. Franz Schweng des IR 87 beim IR 4, Alois Köchler des IR 27 beim IR 53. Friedrick Deu des IR 27. Franz Wonisch des IR 7 beim IR 47 Franz Libansty des IR 17 beim IR 80. Marius Joe und Josef Rocco. beide drs IR 87. Ernst Klasing und Gottfried Zenari. beide des IR 87, Paul Klasing des IR 87 beim IR 22 lNordgruppe), Ernst Rauter und Johann Malle. Doktor der Philosophie, beide des IR 17. Marius Possegga des IR 87 beim IR 22 s!ssordgruppe), Karl Dreo des IR 17, Ignaz Rutar, Doktor der Rechte. Josef Urbanc. Franz 5agar, Rudolf Eelal. Leo Mencinger. Friedrich Buzzi, Labislaus Trocsanyi, alle sieben des DAR 7, und Edmund Scherl der Sanitätsabteilung Nr. 8 in Laibach; die Reserveunteroffiziere: Ernst Vargason des IR 7 beim b. h. IR 4. Maximilian Stumpf des IR 17 beim IR 90. Otto Freiherr von Volschwing des IR 47. Karl Kuhelj. Doktor der Rechte (der Ersatzreserv«) des IR 27. Ferdinand Tomaxi<> und Cyrill Premrl des IR 27. beide beim IR 95, Johann Schechner des IR 97 beim b. h. IR 4. Nilhelm Bauer des IR 7 beim IR 80, Andreas Patteier des IR 17 beim IR 90. Miroslav Sene-lovi<> des IR 27 beim b. h. IR 4, Georg Ritter von Zimmermann des IR 97. Franz Wendler des IR 7 beim IR 80, Gabriel Verbiß überlomplett im IR 17 (Marine-lommissariatselebe), Johann Perles des IR 27 sdient Präsent). Friedrich Pelritsch des IR 97 beim IR 22 (Nordgruppe)^ Klaudius Nilaffer des IR 97 beim b. h. IR 4. Franz Stelzl des IR 7 beim IR 80. Johann Spanner. Theodor Ritter von Scanabi, Ferdinand Strobl. alle drei des DR 5, Brunno Kern des DR 5 beim DR 2. Oskar Ritter Kaltenogaer von Riedhorst des DAR 7; zu Reservetabett - Offiziers stellvertretern die Rcscrveladetten: Rudolf Voltmann des IR 17. Johann Schroitenbach des IR 7. Josef Barbolani des IR 87, Franz Weiner des IR 47. Raimund Piechl des IR 27, Eduard Verzegnassi des IR 97. Josef Mellich des IR 27. Eduard Viellind des IR 47, Koloman Martinetz. Rup-rt Gruber. Doktor der Rechte, Viktor Steiner. Franz Harb. Giacomo Miorelli. alle fünf des IR 47. Alois Pirtoviö. Franz Gornil, Josef Kreuher. Adam Kosin, alle vier des IR 87. Luzian Vclicogna des IR 97. Hermann Melnihly des IN 17. Wilhelm Weber des IR 27. Ludwig Lerchen-felb des IR 17. Ludwig Gattringer des IR 17. Franz Repi5. Eugen Francovig, Robert Schmid, Franz Kuhcir. alle vier des IR 47. Franz Marvanel des IR 97. Karl Kerndl des IR 27. Johann Zupancich des IR 97. Josef Höfler des IR 27. Alois Mahi des IR 27. Johann NajZer des IR 87. Johann Brand des IR 27. Karl Matzal des I!N 47, Johann Kralj des IR 17, Josef Tuschel des IN 27, Franz Stopar des IR 17, Egon Eisenftädter des IR 97. Johann Nalesira des IR 97. Johann Scopimch des IR 97. Oslar Lerperger des IR 27. Karl Schinhig des IR 7. Christian Pertot des IR 47. Leo Graf des IR 17. Richard Canaval des IR 17. Franz Harter des IR 27. Dominil Nemcc des IR 27. Emil Richter des IR 17, Theodor Hoffrr. Doltor der Rechte. Richard Medwenitsch. Julius Lula. alle drei des IR 87. Anton des Dvminil Marchesini des IR 47, Karl Siiegler des IR 7. Friedrich Äicher des IR 27, Johann Müller des IR 17. Iosei Pirter de« IR 17. Gustav Schwarz des IR 87. Heinrich Zelauth des IR 47. Georg Baumeister des IR 47. Peter Ionle des IR 27, Ferdinand Kralowizer des IR 87, Josef Hannich (der Ersahreserv«) und Armin Kleß, Doktor der Rechte, des IR 7, Aegidius Cerlenizza des IR 97, Otto Kraus des IR 27, Robert Mayer des IR 47. Ferdinand Khiiny des IR 17. Engelbert Lind des IR 7. August Apih. Konstantin Ferjan<'i5, Georg Neißer, Ludwig Slalla, alle fünf des IR 17. Georg Iossel. Adolf Zimmermann. beide des IR 87. Heinrich Kemenaler des IR 97. Hermann Bamberg, Eugen Marquis don Gvzani. beide des DAR 7; die Reserveunteroffiziere: Konrad Kniely des IR 7 und Karl Kodermann. Doktor der Rechte, des IR 97; zu Reserbeladetten die Reserveunteroffizier«: Andrea« Maselj des IR 17. Richard Svetliö des IR 17. Kasimir Mulaöel des IR 17. Josef von Formacher des IR 7. Lino Sariori des IR 87. Karl Spahel des IR 27. Alm» Winller des IR 87. Wladimir Valen<-is, Emil Marsich, beide des IR 97. Josef Fink. Karl Grundmann. beide des IR 27, Emanuel Quantschnigg des IR 17. Franz Jünger des IR 87. Johann Contin des IR 97. Johann Stüger des IR 27, Marius Bändel des IR 97. .Hermann Furlem des IR 97. Anton Mahr des IR 27. Alois Hohenfinner des IR 27. .Hermann Boschnigg des IR 7. Wilhelm Ta-raba des IR 87, Ludwig Strauß des IR 17. Siegfried Hild des IR 97, Alexander Haffner des IR 87. Oswald Zettel des IR 17. Wilfried Groder des IR 27. Guido Kienzl des IR 47. Johann Müller des IR 27. Ferdinand ! Rathei des IR 7. Ludwig Pern> des IR 97. Richard Krepp , des IR 47. Franz Kothmayer des IR 27. Friedrich Fischer , des IR 27. Friedrich Taborsly des IR 87. Johann Sla-, vec des IR 17, Eduard Pernetti des IR 97. Wenzel Bronec des IR 87. Guido Dalpiaz des IR 97. Karl Fasal des - IR 27. Leontin Truhlar. Johann Kuich. beide des IR 87. , Gustav Braun des IR 27. Alois Laufegger be« IR 17. , Stephan Pfeiffer des FIV 29. Robert Frantl des IR 27. ; Rudolf Fister des IR 17. Adolf Pototar des IR 17. ! Joses Spohn des FIN 11. Karl Obereber. Roman Rybar. , Alois Thaller, Rudolf Lapaine. alle vier des IR 27. . Augustin Trojanäel des IR 17. Julius Visintni, Hugo Laibacher Zeitung Nr. 2. 12 3. Jänner 1908. Kofler. Adolf Lang. alle drei des IR 97. Engelbert Mang, Emmerich Lausch, beide des IR 87. Adolf Mangold des IR 97. Albert Benedetti des IR 97. Johann Weiß des Alfred Moder des IR 27. Johann Nerr des FIV 7. Friedrich Vorberger des IR 97, Johann Laurent des IR 97. Albert Venedutti des IR 97. Johann Weiß des IR 27, Herbert Schwarz des IR 27. Johann Knaflw des IR 17. Franz Bizjat. Richard Nordio, Josef Sreberniö. Heltor Palese. Arrigio Bolassio. alle fünf des IR 97. Viktor Streicher des FIV 7. Adolf Stefan des IR 27. Theodor Setina des IR 17. Wilhelm Pechotsch des IR 87. Franz Urwalek des IR 7. Josef Kalasz des FIV 11. Wolfgang Hahn des IR 7. Rudolf Poborak des IR 47 beim IR 18. Franz Ptak des IR 97 beim IR 89. Milan Subic des IR 27 beim b.-h. IR 2. Alexander Szelely des IR 27 beim IR 23. Adalbert Koprivnil des IR 27 beim b. h IR 2. Marius Pettovich des IR 97 beim IR 87. Friedrich Spähet des IR 7. Robert Hauschla. Doktor der Rechte, des IR 7 beim IR 37. Heinrich Valiant des IR 17 beim IR 76, Alois Novotny des IR 17 beim IR 54. Josef Paier des IR 17 beim IR 87. Stanisl. Masiö des IR 27 beim b. h. IR 2. Alois Stranz des IR 27 beim IR 87. Emanuel Grünfeld des IR 47 beim IR 70. Ernst Schwara und Eugen Hofer. Doktor der Rechte, beide des IR 7, Franz Rainer des IR 17 beim IR 48, Alexander Smclal des IR 7 beim IR 87. Gustav Klosse des IR 27 beim b.-h. IR 2. Marius Dobrilla und Josef Depaulis des IR 97. beide beim b. h. IR 4. Johann Seykora des IR 97 beim IR 15. Johann Otter des IR 7. Hubert Braun des IR 7 beim IR 4s. Franz Oehler. Vittor Hosch. Josef Iamusch-lowetz. alle drei des IR 7 beim IR 76. Ialob Stefanöic-des IR 27 beim b.-h. IR 2. Otto Grebenc des IR 27 beim b.-h. IR 2. Michael Hocheqger des IR 47 beim b.-h. IR 2. Ferdinand Knaffl. Johann Guggi. beide des IR 7 beim IR 76. Thomas Schuschnig des IR 7 beim b.-h. IR 2. Rudolf Hausemann des IR 7 beim IR 61. Stanislaus Haluöla des JR. 7 beim IR 36. Franz Klajpah und Josef Malensek. beide des IR 27 beim b.-h. IR 2. Anton Mral des IR 27 beim IR 96. Vronislav Fi3er (der Ersahreserve) des IR 27. Franz Kraja,- des IR 97 beim IR 79. Alois Strobl. Peter Mandelbcrger. beide des IR 7 beim IR 76. Ludwig Kloch. Alois Navrätil. beide des IR 7 beim IR 3. Ludwig Zotti des IR 7 beim IR 87. Heinrich Schigert und Ernst Szal<>. beide des IR 7 beim IR 48. Paul Memeczyt (der Ersatzreserve) des IR 7, Ludwig Prettner des IR 17 beim IR 96. Eduard Czegta. Rudolf Heimsch. Walter Sprenger. Wilibald Pichler. Rudolf Singer. Dagobert Newes des IR 7. alle sechs beim IR 54. Stephan GeiKzler des IR 7 beim IR 48, Vittor Nawrätil des IR 7 beim b.-h. IR 3. Franz Egger des IR 17 beim b.-h. IR 2. Lorenz Wagner des IR 27 beim IR 23. Josef Ienro. Franz Korent. beide des IR 17 beim b.-h. IR 2. Hugo Moschini des IR 97 beim IR 96. Ludwig Liptäl des IR 7 beim IR 5. Gustav Kordin und Johann Za-peönil. beide des IR 17 beim IR 87. Wladimir Golia. Stanislaus Lavrenc-iö, August Stabern« und Valentin Erien dtur«ki!i nrulinilcov 2U, Xrani«ko" mit dem Sitze in Laibach nach Inhalt der vorgelegten Statuten im Sinne des Vereinsgesetzes zur Kenntnis genommen. —<>. — (Verein der Aerzte in Krain,) Weqen Verzichtleistung des gesamten Ausschusses findet am 18. b. um 7^ Uhr abends im kleinen Saale des Hotel „Union" eine außerordentliche Generalversammlung mit folgender Tagesordnung statt: 1.) Bericht des Ausschusses. 2.) Wahl des neuen Ausschusses. 3.) Eventualia. — (Die Generalversammlung des Musealvereines für Krain) findet Freitag den 17. d. M. um 3 Uhr abends im Vereinssaale der «Slovens la Matica" (Kongreßplah 7) statt. — (Laibacher Eislaufverein.) Da die Wahrscheinlichkeit besteht, daß die Eisbahn des genannten Vereines bereits Sonntag den 5. d. M. eröffnet werben kann. so wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Karten für die laufende Saison bei der Firma Kleinmayr H Bam-berg erhältlich sind. Ausgegeben werden Eislaufjahres-lartcn zum Preise von 6 X und Zuschauerlarten zum Preise von 2 X für die Person. Die Tageskarten werden zum Preise von 60 I, im neuen Pavillon am Eislaufplahe ausgegeben. — (Laibacher Sportverein.) Die diesjährige Generalversammlung findet am 7. d. M. um 7 Uhr abends im Kasino. I. Stock, statt. — (Das Panorama International) zeigt derzeit bis einschließlich Samstag in einer ungemein interessanten Bilderserie das kaiserliche Lustschloß Schönbrunn. Man sieht da das Aeuhere des Schlosses, bekanntlich des Sommeraufenthaltes der kaiserlichen Familie, bann die luxuriös ausgestatteten inneren Gemächer, ferner den ausgedehnten Park und die an denselben anstoßende Menagerie mit den prachtvollsten Exemplaren der ausländischen Tiergattungen. Alle Bilder sind naturgetreue und durchwegs gelungene Aufnahmen, weshalb der Besuch der Ausstellung besonders empfohlen zu weiden verdient. — (Sitzung des l. l. Bezirksschulrates in Rlldmannsborf am 31. Dezember.) Nach dem genehmigten Voranschläge für das Jahr 1908 beträgt der Beitrag für die Vezirlslehrerbibliothet 420 X. b« Kosten der Beziltölehrerkonferenz werben auf 620 X veranschlagt. — Die ewtlassige Voltsschule in Steinbüchel wird bereits mit 1. Februar l. I. zu einer zweitlassigen erweitert werden, zu welchem Zwecke ein neues Schulgebäude mit den präliminierten Baukosten von 30.000 X errichtet werben soll. Zur provisorischen Lehrerin an dieser Schule wurde Fräulein Hermil« Bulovic ernannt. — Desgleichen wird die Erweiterung der dreillassigen Voltsschule in Karnervellach in eine vierklasfige, angefangen vom zweiten Semester 1907/1908. beschlossen. — Ternoborschläge werden erstattet bezüglich der Ober- und einer Lehrerstelle in Aßling, desgleichen für die Anstellung einer definitive,, Lehrkraft in Srebnja Vatz (Mitterdorf in der Wochein). — Die provisorische Lehrerin Fräulein Marie Najt in Kopridnil hat auf ihre Stelle verzichtet, an ihre Stelle wird zum provisorischen Lehrer Herr Josef Iocif aus Pred-oslje ernannt. — Dienstalterszulagen werben bewilligt, und zwar die vierte dem Lehrer Valentin Zavrl in Vigaun. die dritte der Lehrerin Ernestine Oman in Vigaun. die zweite dem Lehrer Johann Baraga in Karnervellach sowie der Lehrerin Franziska Pogaönil in Ribno und die erste der Lehrerin Gertrud Zemljan in Wocheiner Feistritz. — Mehrere Disziplinarfälle werden der Erledigung zugeführt. Am Schlüsse der Sitzung wünschte der Herr Vorsitzende sämtlichen Vezirksschulratsmitgliedern ein glückliches Neujahr mit dem Wunsche, daß auch in Hinkunft der Bezirksschulrat so fleißig und gewissenhaft seine Geschäfte zum Nutzen der Bevölkerung und der Lehrerschaft führen möchte, worauf der Senior der Radmannsdorfer Lehrerschaft. Herr Oberlehrer Andreas Gräar. herzlichst dankte. — (Silvesterabendunterhaltung in der Rudolfswerter 5 italnica.) Wie alljährlich, veranstaltete auch heuer die Oitalnica im Vereine mit dem ..Dolenjsko vevsto DruZtvo" ihren Mitgliedern am Silvesterabende eine Unterhaltung. Es gelangteil zuerst vom Salon-orchester und vom Gesangschore einige Piöcen zu» Vortrage, die vom Herrn Jg. Hladnil vorzüglich dirigiert wurden. Sodann wurde von den Dilettanten ein einaktiges Lustspiel mit vollem Erfolge aufgeführt. Daran schloß sich einerseits eine sehr animierte Tanzunterhaltung, die bis in die frühen Morgenstunden währte, während sich anderseits die übrige Gesellschaft in reger Konversation, und der Musik lauschend vortrefflich amüsierte. —H— Lalsmck« Neiwna Nr. 2. 13 3. Jänner 1908. " (Von der Elektrischen niedergestoßen.) < Gestern abend wurde auf der Wiener Strahe der Arbeiter ! Johann Telavec aus Zirlnih von einem elektrischen Straßen- < bahnwagen niedergestoßen und so schtver verletzt, baß er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus überfuhrt wer- ' den muhte. Am Unfall soll der Verunglückte selbst schuld ! sein. ! " (Ein ZwänglingZausflug nach Rosen-' < b a ch.) Gestern nachmittag sind fünf bei der Vaugesellschafi auf der Vrtaöa beschäftigte jugendliche Zwänglinge ent- > wichen und haben die Richtung nach Rosenbach genommen. Das hicvon verständigte Nezirlsgendarmeriekommando in Laibach entsandte sofort mehrere Genbarmen nach den > Flüchtlingen und verständigte von deren Ausflüge sonstige Gendarmerievosten. " (Ein Zw ä n g I i ng au f U l l au b.) Dicsertage wurde in Laas der mn 16. v. M. entwichene Zwängling Peter Ivanas Ansehen der Monarchie mehren wird. Ich fühle mich edrängt. Ihnen für Ihr zielbewußtes, unermüdliches und rfolgreiches Wirken und für die patriotische Hingebung, int der Sie die Verhandlungen geleitet und zum Abschlüsse ^bracht haben, meinen wärmsten Dant auszusprechen und »crleihe Ihnen als sichtbares Zeichen meiner Anerkennung arfrei das Großlreuz meines Stefthansordens. Wien, !1. Dezember 1907. Franz Josef m. p. Ziehungen. , Wien, 2. Jänner. (Kreditlose,) Es gewannen: ' !00.000 X Serie 368 N>r. l'.7. 60.000 X Serie 4135 Nr. 66, ' !0.000 X Serie 174?. Nr. 78, 10,000 X Serie 469 Nr. 19 md Serie 3106 Nr. 70, 4000 X Serie 851 Nr. 59 und ' 3erie 3002 Nr. 24, 3000 X Serie 1333 Nr. 83. Serie N37 Nr. 43 und Serie 3959 Nr. 97. Wien, 2. Jänner. (Donau. Regulicrungslose.) ^ l40.000 X gewann Nr. 166.414. 40 000 X Nr. 108.854. 16.000 X Nr. 70.171. 10.000 X Nr. 108.928. Wien. 2. Jänner. (Viaunschweiger Lose.) Der Haupttreffer mit 45,000 Mark fiel auf Serie 5527 Nr. 35. der zweite Treffer mit 10.800 Marl auf Serie 9937 Nr. 32. Wien, 2. Iännn. (Österreichische Rote Kreuz-Lose.) Den .Haupttreffer von 60.000 X gewann Serie 5866 Nr. 15. Rom, 2, Jänner. Die Blätter veröffentlichen die zwischen dem Minister des Aeußern Freiherrn von Aehren-thal und Tittoni gewechselten Glückwünsche und konstatieren mit Befriedigung die herzliche Aufrichtigkeit, die sich darin ausdrückt. ,,L'Italic", ..Messaggero" und „Carriere della Sera" beglückwünschen die beiden Staatsmänner zu ihrer politischen Friedensarbeit. Frankfurt am Main, 2. Jänner. Die „Fran^ furter Zeitung" meldet aus Odessa: Im Gouvernement Nessarabien herrschen infolge des Schreibens des Ministers des Innern, betreffend die sofortige Steuererhöhung, ernste Unruhen. Es tam zu blutigen Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Bauern, bei denen elf Polizisten und Bauern getötet und viele verwundet wurden, Dragoner sind in das Gebiet der Unruhen entsendet worden. Paris, 2. Jänner, Einem Telegramm des Admirals Philibert zufolge ist der Transportdampfer „Nioc" auf einem Felsenriff in der Nähe der Küste, fünf Meilen von Casablanca, bei hoher Flut gescheitert. Der Panzertreuzer „Desair" ist von Tanger zur Hilfeleistung abgeschickt woi-den. Außer der Bemannung und der Begleitmannschaft von 40 Mann befinden sich an Bord des Schiffes etwa 40 Spahis mit ihren Pferden. Verstorbene. Am 30. Dezember. Marinnna hilaria sremzar, barmh. Vchweft«, 30 I., Sallocherftrahe II. I'uboreul. pulm. te lar^nzi». Am 31. Dezember. Franzisla Vovlo, Hausmeister»' tochter. 3 Non., Nleiweisftraße l, Elllampsie. — Leo Klemm« cil, Bahnbebienftctenssohn. 21 Tage, Petersftrahe 54. t?»t»rrb. iutmtill. — Urs. Vremsal, Arbeiterin, 82 I., Sladehlystrahe II, >l»r«HNw» »«uiU». Im Zivilspitale.- Am 28. Dezember. Leopold Valic, Schuhmacher, 40 I., Nvpbritil, ebron. Am 29. Dezember. Margaret« Nnkovnil, Keuschlers« gattin, 49 I., skreinom» ventncnli. Am 80. Dezember. Johann Di Domenico, Arbeiter. 27 I., Avpluitu» eran Landestheater in Kaibach. 55. Vorstellung. Ungerader Tag. Hente Freitag den 3. Isnner »V08 HaK Wäscher«iivel. Operette in drei Alten von Vcrnhard Vuchbinber. — Musik von Rudolf Raimann. Anfang halb 8 Uhr. «nde 10 Uhr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehohe U06 2 m Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ^"2"U^U. 737^4 ^3 2 SZO. rniihig be»«« 2 9U. Ab. 740 6 -6 b 3l0. z. ftarl 3.> 7U. F. I743-1I -»'s 0SO. ftarl j heiter j 0-0 Da« Tagesmittel d« gestrigen Temperatur -4 0', Vor» male -2 ?'. Wettervoraus, age sur oen ll. o.: HUr »tnn> marl und Körnten: Abnehmende Newöllung, schwache Winde, abnehmende lemperatur, allmähliche Besserung: für Vrain: abnehmende Newöllung, mäßige Winde, abnehmend« Tempe» ratur. allmähliche Vesserung; für Trieft: meift trübt, stürmische Vora, abnehmende Temperatur, allmähliche Besserung. Veiömifche Verichte und Neobachtnngen der Laibacher Erdbebenwarte. (Ort: Gebäude der l. l. Staats'Oberrealschule.) age: Nördl.Vreite 46"03'; Östl, Länge von Greenwich 14' 31'. Beginn ^ ,-^ distanz. «Z ZZ , z§ !.ßK^ "Zz H 2Z ZZ «Z sC-e 6 o ^ lnn IlM»ll»»ll«»!l,Ml»llV» 2. 1000 071500 — — 071850074500 Bodenunruhe:" Dle Bodenunruhe hat ami. Jänner nt 15 Uhr"""* etwas zugenommen; sie ist am 12 Sekunden-nb 4 SelundeN'Pendel «mäßig star!» bei Ausschlägen von 5-5 Millimetern, am 7 Sekunben-Prndel «schwach» bei 18 Milli» icter Amplitude. * Beben aus dem Nachbargebiete: Herddiftanz is 100 Kilometer. Nah beben: Herdbiftanz 100 bis 1000 Kilometer. Fernbeben: Herbdistanz über 1000 Kilometer. ** Die Bodenunruhe wirb in folgenden Vtärlegraden lassifiziert: Ausschläge bis zu I Millimeter «sehr schwach», »on I bis 2 Millimetern «schwach», von 2 bis 4 Millimetern «mäßig ftarl», von 4 bis 7 Millimetern «stark», von 7 bis ll) Millimetern «sehr ftarl» und über 10 Millimeter «anher» »rdentlich ftarl». — «Allgemeine Bodenunruhe» bebeutet gleich. ,eitig auftretende «starte» Unruhe auf allen Pendeln. *" Die Zeitangaben beziehen sich auf mitteleuropäische Zeit und werden von Mitternacht bis Mitternacht 0 Uhr bis l4 Uhr gezählt. Verantwortlicher Redakteur: Anton F u n i e l. ^Ver in »eiuvm vndIver»Umävnvn Int«r<:»»e ^lvbNvr» lev iu »oiuvm 5>iib»tü«:!l»ss«tl-linlc «rvkdlt tmt, virä jmruvr nur lliose »Itbovkbri«, in ^un,Iit.Kt gtvt» glvied »orlüsslielZ« ^rlle bovoriu^ou. ^leüinvr» «nzlinob.« unä rrl<»l><:l,e ^ll8euuu^vli »iua unvrroiebt,. >l»u unt«rl»«»« niedt, «in«» V«r»ueli 2U ln»oll«u. s4168c (5308) ^Firm. HW8 EinzII.21/5 Änderungen und Zusätze zu bereits eingetragenen Ei«zelsir«en. Eingetragen wurde im Register für Einzelsirmen, resp. im Register Abt. X: Ttein ^Peran), I. Opalels Nachfolger, Eisenwarenfabrik in Stein (Perau). Firmaänderung in: Krainische Eisenwarenfabrilsgesellschaft Hartmann H Ko. Eingetreten: Rudolf Faß, Fabriksleiter. Infolgedessen offene Handelsgesellschaft seit 11. November 1907. Vertretungsbefugt: Rudolf Fah allein mit der Zeichnung unter den Firmawortlaut die Unterschrift: «Ru« dolf Faß». Prokura erteilt dem P