Vreis ver fteuNam aintzewummts DIN < so Nr. t4. Marlbor. Mittwoch den tS. ISnner t92S Sch?M»«wWg. V«rvatt«»er un-auVtsam von dort weiterqew<^ndert nach Osten und befindet sich seht aerade dort, wo er im s^nteresse Europas keinesfalls sein sollte. ?)ie politisch unreifen, in streben wie in ibren Zielen unslaren VZlker des ..n-ais'en Ostens", wie dieses ^^ebi<'t ^n der grossen Politik beis^t, sind umso weniaer geeignet, in dieler eine aktive Rolle spielen ,als dort äbnli'cli wie in ei'vova — d>ie Interessen der Gros^mnchte hart aufeinander'kt^s^en und diese — wiederum wie im Cssdo^ten — in sedem dieser Länder und Liwdchen ibre e^^^ene P^oli^^if machen, d. h. s^kiden und spinnen, Etr?mnn><'en nnd schaffen, die el'n- arider an^ie'^en und ab'ktl'f^en und damit neue Unru'be in ieni» verwirrten, a/^r('nd<'n (^biete tvaaen. M' l'.te nnd muf; diese unheilvolle Metbode in den weit rnl'I'^^ren, albaekl^rten Vcr'siä^ti'iss'.'n ^üld^'/ropas n denen auf diese ??eise ^r/ifte aeweckt und flestörkt werden, an deren ?l"'^s-^'liltung ganz ein vit-^^e^ Dieser k>lrz.sichtigen Politik der Mc^chte allein haben es !? i t a u e n un^ ^ olen zn danken, da^ sie b'''s>^''r eine Rnlle stielen konnten, die ilbnen we',s,'?i>>>»„ b!'reit<'n "nd Vor dem Ende der radikal- demokratischen Koalition? Bemerlenswerie Deograder Vressestimmen - Die heutige Sitzung des Nnanzausschufses o. B e o g r a d, 17. Janner. Die „Prav« da", das demokratische Organ des Außenministers Dr. Marinkovi .?5ls.172 Dinar. Die Deb.itte eröffnete der agrarische Abgeordnete Posa L a z i 6. der sich in einer heftigen Ks^itik an der Tätigkeit des Mini-kteriitnis eraing. Discont Sota Die Srdschast unserer Königin o. B u k a r e st, 17. Jänner. Gestern wurde die Erbschaftssumme des ^?5nigs ^er dlnand an seine Erben verteilt. Tie jugosla wische Kümigin Maria erhält nach einer letzten Perfiignng des verstorbenen Ztöni^^s 70,095.335 Lei. Vi. vanamerika'^isGes Kongreß g. H a v a n n a, 17. Jänner. Die Stadt steht im Zeichen des tt. panamerikanischen Kongresses. Den Mittelpunkt des ganzen Zu teresses bildet die Anwesenheit des Presidenten der U. S. A. C o o l i d g e, der gestern an Vord des Kriegsschiffes „Te^aS" eingetroffen ist. Coolidge wurde von einem riefigen PubZikum und perföl^lich vo?n kub.i-nischen Staatspräsidenten Machado be-Ju allen Strasjen bildete das Publikum während der Dttrchfallrt Coolidaes u. Machlldos dichte Spaliers. ?!bends gab der kubanische Staatsprkifident zu Ehren des hohen Gastes ein Bankett. Coolidge ist der dritte Präsident, der den Bedcn der ttuion mährend seiner Fnnktions Periode verlassen hat Der erste war T a a f t, d?r an der t^inwe^hung des Pa-namasl-^nalZ t?il5''na''imen hatte, der Meite M i l s o n. der an der Z^riedens?-»«-serenz t<'ilnal'M, nrd der dritte ist set^t (5 o o l i d a e al«^ ^eil"''^:^n'r am paname-ri?a :U<,'n Konq''e^^. sr in ?^eIle!tung cha^^s ««"n Prz''^'i>entenpalais zum Natia-naltl^eate? war ein Trinmvh. D^e Strafen ebenso dlie BemsBnnigen Frankreichs, sich im nab»n Osten mit Poln'kcher einen Vüick gefügiger Vasallen zu schaffen, ^'entscki land und Nnl.lsmd aber fanden sich trotz der rkiimli^' n ^.vennung ' vsr ind wüih- waren von .Hunderttauscuden übersiillt. Die ?eute Marsen vor Freude ihre Hiite in die Luft und riefen „Viva el prefidente!". Im .^ougres? wurde lsaolidge. nachdem ihu Nachado vorgestellt hatte, minutenlang unter rissigen Ovationen beirki' t. sprach in en"s'-scher Sprache. ?lm ^innres; nahmen F9W Personen, dar'?' r das a^^nie diylap^ntische Korps und die fnbauisch? Gc-'^^lschnst teil. Machado nnd Caolidge b?-r^i'^r^-n in ibreu R-'den in keiner Vcise die "Lclitik der Union in ??icaragna l^nolidge snrach vornehmlich über den ??nj;en oer .amerikanischen Sta^tenkanneratian. Börsenberichte Zü r i rki, 17. J^nnner. iDevisen.) Beo-arad 9.1Nf^75, Pari? 90.10, London 25.^,0, Newyork 5Is^, ^.^ai'^and ?7.11'>, Prag !5.3?, Wien 73.1 ?5, B'idaveit 9s).7'i, Berlin 1S.-i.l',?5, Warschau 58.15,, Vnkarest 3.21, Zofia 8.74. « Z a g r e b, 17. Jänner. l(5fse?t^ns'?rse.'> Devisen? ??ien 7.s>^^ bis ?^erlin NV.')'?.') bis 13.'i5.'>, Budapest 9.0',.'^ l>i§ ^.s,85. Mailand SM.W bis 9ond>'n !?7"'73 bis 277.^2. Newsiork 5,«.^.') bis ! Paris b?.? ?2'1 10. Vrag j bis IK^.NS, 5m ich Is>!N bis - Staatswerte: .s?ri'.'a''»ch-iden Kalsa 422 bis ^21, Feber er bis er bis 400, De'.el'isier s'js » ""lei^e bis ?l''rarsch''sd .'»2.7!'> bi? — ??ankw«'^t— bis ''.'^grar^'an? i8 bi^ 18..^0, .^''^vothekar 5>7.!^l^ bi? ^roatis^'^'e ^r^dit ^0 Juao« rend der Konferenz von Genna "-nd ae^'t^l-teten Kir Einvernelimen — soweit ein solches sibe-^k^aupt mSalich ist — seitim hindern konnten. Die -'"len Japan will engere Beziehungen mit Deutsch» lund und Rusjlaud aukniipsen Biscont G o t a, der soeben mit der ^owjetregierung ilber die Gewährung ausgedehnter Landkonzessionen in Ostsibirien zum Zwecke des Neisanbeaues verhandelte. Vi-^cont Gota wird auch na Verl in kommen nnd versuchen, engere Vezieheungen zwischen Japan und Teutschland anzuknüpfen. dank VC,25 bis s)k..^0, Erste kroatische 87ä liis 880, Serbische l3s^, Nataoual-bank .')')30 bis 5540, Laibacher Kredit 135. — Industrie- und Handelswerte: Gntmann 220 bis 227, Claveks 105, Cla-vonisa 14, Trisailer 485 bis 400, Vevke 1-10 bi? 142.50. Union 2M, Osiieker Zucker .530 bis 535, Trava 505 bis 570, Vroder Waaaon 30, Osijeker Eisen l00, Dubrovaö- ka 125 bis 450, Daniea 1tZ0 bis 165. « w. Z a g r e b, 17. Janner. In hiesig'.'N "^i^rsenkreisen verliin^et. dast der T^ertreter des Finanzministers den ersten Teil seiner Abändernngsvorschristen über den Devisenverkehr znrnckge'^egen bat. Der zweite Teil I'leil't dem Vcrnehnlen nach in Geltung. Ei ne Bestätigung dieser Nachricht fehlt zurzeit noch. » L i u b l I a n a, 17. Jänner. (Devisen.1 Berlin 13.54, Zürich 1004.50, Wien 801.30, London 277.2l^, New'iork 5s>.77, ?^rag1k8.52 Mailand 300.25, Varis 224 — E s f e k-t e n ikcden Koooresies ln Habana (Lubz) C o o l i d g c, Präsident der Ncrcinigteii Staaten. M a ch a d o, Präsident von Cuba. ^yreiheit, dit? man ihneil ließ, um sie auf den ihimi M!^e>a6)ten Beruf vorzubercitc'n. Kaum hatte der Vertrag von Euwalki !vln mchen Osten einiqeiinaf^en L)rdnunst sie-schaffen, da überfielen die Polen u.nter Ge-neval Z e l i q o w S k i im tiefsten Frieden die litauische 5?auptftadt Wilna und er' klärten das gesamte neubesetzte Gebict als Bestandteil Lires Reiches. Nicht ailders machten es die Litauer ini Jabr Iv?.'; mit dem unter internationaler Verwaltung stl.henÄen Memelsjebiet. Ter Pöllerkiund sanktionierte alles und machte daniit die Nechtlosilikeit in diesen Gebieten .^nm obersten Gesetz. Nzch mohr: er venvies diojeni-gen, die non Hilic erhofften, durch sein tläc>.li6-leS '^cisaqen direkt au-f den "Mg der Ecll.sthilfe, d. Ii. der Lösung der ungel.lär-ten Fragen mit Politischen und uiilitäri-schen Maöitmitteln. Und die Mächte sahen ruhig zu, wic im nalien Osten Zündstoff ittber Zlindstoff angehäin't wurde, inie Litauen die Mrechnung mit Polen im Ral)-»nrn eines gros;en Pötlerlo^ifliftes vorbereitete und dieses wieder Anstalten tr^nr, den kleineu Nachbar einsach ein^^intecken und si6) so einen zweiten Korridor nach deui Meere zu schaffen, wie Lettland mit Rus^--lond kokettierte -- und wie alle die neuen Osvstaatcn in ibrer allzu eifrigen politischen 'Betätigung, die einzig :iotwendige Politik Ivergasten: die ge-meinsame Neiämpfung des MolfchewiÄuu'5, der dort in den letzten Iiahren geradezu erschreckende T^'l^^tschritte gemacht k>at. Eine wirksame Vekäuipülng lind ^ndg'iltige Ueberwlndung dieler Gcsabr ist jedoch nicht Ml?glich, solange im nahen Osten die 1918/w geschaffenen PerWltnissc iherrjchen. Damals wurde das deutsche Ele-imenl?, dessen überlegener Kulturkraft diese Läuder alles, aber auch alles verdanken, gewaltsam ausgeschaltet und aus Angst vor der „AnzichungSlrast der germanisäien Rasse" in den baltischm Staaten ein künstliches Valuum hergestellt, das Mockau seither gut zu nnl^en wu^te. Polen a>ber, das ei>:!^ige Land, das diesen Völkern nun noch Anschluß an europäisches Tenken ulld an die abendländische Kultur schaffen sonnte, fchaltete sich durcki seine Politik selbst aus. So blieben die Staaten des nassien Ostens auf sich selbst or.gcwiescn und entwickelten sich ininier mehr zu dem, was sie heute sind: zum Gcfahrenzentrttm in Osteurk'pa — aber nicht allein fiZr '!^steuropa! im Jahre ls>?7 griff der Völkerbund ein und besfahl den Polen und Litauern, sich zu vertragen, d. h. ihre ^Dv^se.renzen im Vcrhandlun'gsivege aus der Welt zu schaffen. Tas war aber alles, lind weil besag! Völkerbund weder den ernstlichen Willen noch die Macht hat, diesen ?!i'^nnsch r.ücksick)ts-los durckW'sesten, können und werden ^iese Nerhalldluuffen, die in dep nächsten Zeit ginnen werden, der Unruhe ün Osten kein l5nde niachen. Denn Polen wird, wie der „P rz e g l o n d W i e c z o r n y" halb-aiutliä) mitteilte, die Wilnafrage überhaupt !?>icht berühren unb Litauen laut Mitteilung der ofsiMsen „L i e t u v i s" auf seiner ^-lorderung nack) Rü^gabe Wi^nas und Zählung von Schadenerstitz beharren. Man wird also verhandeln, well der Volkerbund es wünscht -- und diesen? nach dem unver-nieidlichen Abbruch der Besprechungen mit dem üblichen Vedanern mitteilen, daß eine Einigung nicht möglich war. . . Uiid dl'e Mächte? ??vankreich, das den Raub Wilnas durch Polen seinerzeit zuerst guthieß, toibt nun gegen Litailen und fordert Vatsgvrtsch, voß dltese» endlich auf Wilna verzichten solle, um eine Entspanrmng der Beziehungen zu Polen zn ermöglichen. Tatsächlich bat Frankreich an ewer Besserung des polnisch-litauischen ^erhi'^stnisles keinerlei Interesse, vielmehr würde man eben in Paris eine Austragung des Konfliktes mit Freude begrüßen, weil diese eine Ver-größcri.'Ng Polens und damit eine Stärkung des französischen Einflusses im Osten ermöglichen würde. Auch England, d-as Polen als Bollwerk geg''n Rußland braucht, wünscht einen polnischeil Erfolg, ebenso idessen igetreuer Basichtlinien des Parteikongresses als der ^zibersten Instanz umstoßen kann?). Man kann von diese/nl Kongreß saqen: Viel Lärm um nichts! Gesler »urtlAgetretm F Xauket Lisealislln kskr-karten im kskrlcsrtellbSro io Illsribor, ^le-K»sll6rov» eesti» Z5! rit»ti rrZOl? o »z ............. Reichswehrminister Dr. G e s l e r hat den e^gültigen Beschluß gefaßt, von seinem Amte zurückzutreten und sich aus dem poli« tischen Leben zurückzuziehen. Mit persönlis chen Gründen, vor allem mit den schweren Schicksalsschlägen, die ihn in der letzten Zeit betroffen, begr-ündet Dr. Gesler das Demis. sionsgesuch, das er vor mehreren Tagen übe» reichte. Der Roman dreier junger Mädchen. 24 Bon Karl Heinz Runeck. Lop^izlit dz^ feucktvinxer. NsNe ». «I. S. Er wandte sich al^ und seinen beiden .Kameraden zu, die zu seinen Ausführungen stununen Reifall genickt hatten. „So, angefaßt, Jungen-^, daß wir die beiden hier, das Frauenzimmer und den Herrn Francois, zur .'^loje bringen! .Völle und Tod, wie dii-se blonde Bestie dransschlug. Ein Wunder ist's, daß der Schädel nicht zerplatzt ist. Ich hätte den Schlag nicht haben mögen. Na, seht kann sie Meerwasser saufen, soviel sie Lust hat, und häjt's doch so schön haben kennen! Brauchte nur verni'nis-tig zu seilt und sich das „Neinsagen" abzugewöhnen. .Hahalia!" Er lachte dröhnend über seinen rob?ll Scherz und hob dann mit eineul andern den Franzosen auf, während der Dritte die gänzlich bewußtlose Martina auf d.m Arm nahm und mit ihr der Treppe zuschriit. l?. K a p i t e l. Deck der s6?lanken, trotz iki^er ^fein-keit äußerst seetüchtigen und wettcrfeften Dampffacht „Die Meerhere" stand deren Ngentümer, ein vielleicht siebeuundzwai^zi^i-iähriger ?.1(ailn, an der Seite eiiles jungen Paares, dem jeder einigermaßen geschäftskundige „Ober" sofort das HochzeitSpärchen angesehen hätte. „Er" zählte etwa dreißig, und „sie" mochte anfangs der zwanziger Jahre sein. Beide blond und blauäugig, dazu groß und an-scheineild kerngesund, wie auch der Schiffs-Herr, der seine Gäste sogar in der Größe noch uul eine Kleinigkeit überragte. Alle drei trugen zuin Schutze gegen den ?lebl OelMantel und Wetterhut, was der rei»enden iungen Frau ein eigenartig an-zieliendes Anssehen gab. Eben lachte sie uild zeigte hinter den korallenroten Lippen zU'ei Reihen blendend weißer Zähne. „Mit Ihren Ailsichten, Herr von Ton-dern", sagte sie, zu deul sungen Schiffsherrn gewandt und lnis^billigend den Kopf schüttelnd, „diirsen Sie sich nicht wimdern, wenn Sie dereinst einsam und uilbewußt in die Grube sahreu werden. Wie kann man mir so schleclit ve- l den Frauen denken! Pfni! Herr von sondern, schänlen Sie sich!" Das vorbin ebenfalls lackende Gesicht Harald von Tonderns war Plötzlich ernst gewordeil. „Ich bitte, gnädige Frau", gab er zurück, wobei ein seltsam verlorener Blick seiner braunen Angen an ihr vorbei in die weiß-v''rbüllte Ferne zu schweifen schien, „beur« teilen Sic inich nicht falsch! Wenn ich lientc mich nicht ttiehr an den Gedanken gewökincn kann, dereinst ein weibliches Wc-sen als meine Frau heimzuführen, so bin ich dazu durch die traurigen, niederschmetternden Erfahrun gen, die ich niachell mußte, vollauf berechtigt. Damit ist aber nicht, wie Sie anzunehmen scheinen, eine allgemeinc: Kritik des weiblichen Geschlechts oerknüpft, zu der ich wohl auch" — fügte er mit einem ganz leichten Lächeln hinzu — „mit meinen sieben undzwanzig Jahren noch keine Berechtigung besäße." „Sie hassen uns also nicht?" fragte Ruth Behrends, halb erleichtert, halb aber auch mit noch deutlich erkennbarem Unglauben. „Und?" wiederholte er, „Sie meinen die Frauen im allgemeinen," „Ja". „Warun: sollte ich sie hassen? Ich hüte mich nur vor ihnen nach dein alten Wort: Das gebrannte Kind fürchtet das Feuer." „Und gehen dainit unrettbar einer einsa-inen, freude- nnd liebeleeren Zukunft entgegen, Herr von Tondern", mahnte sie ernst. Er zuckte die Achseln. „Ich kann's nicht ändern, gnädige Frau. Wenn nicht der Himmel ein Wunder tut, so werde ich allerdinas mein Leben allein weiterleben bis znm Ende." „Ein Wunder?" Sie sah ihn groß an. ^ „Welches Wnnder könnte das wohl sein?" Arno Behrends, der frischgebackene Ehemann. lachte in seiner frischen, ungekünstelten Art. ' - . . „Das ist eine Frage, Liebste! Natürlich müßte ihm der Himmel seine Zukünftige so ungefähr vor die Füße werfen, ihn direkt lnit der Nase darauf stoßen: da, hier, Herr von Tondern, greifen Sie zu. Nicht wahr, inein Lieber, dann würdest du nicht länger zaudern." Harald von Tondern ging auf des Freundes Scherz ein. Dann allerdings nicht mehr, denn dann müßte ich doch glauben, daß . . Er sprach nicht weiter, sondern starrte Plötzlich mit weit geöffneten Augen in die weiße Nebelwand, die vor dem Schiff lag. Unwillkürlich zog die schreckhafte Ueber-raschung, die sich in seinen Blicken malte, auch die beiden andern herum, und das Blut gefror ihnen in den Adern vor dem furchtbaren Anblick, der sich ihnen bot. Unmittelbar in der Fahrtrichtung ihres eigenen Schiffes zeigte sich in nebelhaften, halb noch verschleierten Umrissen das Heck eines anderen Dampfers, und wie ein Höllenspuck oben auf dessen Reeling ein Bild das kernen Zweifel zuließ, ein Kampf auf Leben und Tod. Ehe noch einer von den drei Zuschauern sich recht dessen bewußt wurde, was sich dort drüben abspielte, hatte das Drama bereits sein Ende gefunden. kFortsetz. solgt.Zl ,M«s?Uk»?? GkfUO« U Äum so. Jahrestage der Befreiung ^ ulgariens ->?4 ' ^^HiS Der Äurgvrmeifter von Sofia. Vlad. Vazon, feiert in ttZeqenmart der Negierungsmitglie' der und des diplomatischen tiorps die Befreiung. Der 5t). Jahrestag der Vt'freiunsi Vulssi' riens von dt'r türkischen Oberberrschnft durch den Zaren Alexander den Zweiten wird m sianz Vul'zarien mit qrc''',en Feierlichkeiten begangen. I»»« MI NaGrichten vom Tage 120 Eiuntkn lebtNb !m Grab Ein neuer Erfolg des Fakirs T0'Kha. Aus Verlin wird gemeldet: T'er ^akir To-Li'ha hat am SamSta^ um 5^!^. Uhr den Sar^, in dem Lr 120 stunden gelegen hat, vi?rlassen. Als er am Sam^^tag nach dem fi'mftn^isien tode?äl)j,li6ien Schlaf 0'/swachte/ lieb er eine Alarmglocke, die er vom Grabe au? i«, Bewe'gnnss set?te, ertönen. Schon kurz vorher hatten Arü^'itcr begonnen, d!e Crde bom (^rabe wegzuschaufeln. Als der Fit, erklärte er: „Bevor ich nl>ich in den Sg hineinlegen ließ, hmer zwei Stunden Imig angestvensit aui den langen Schlaf konMtril'rt. ^vtli '?ake die 120 Stunden, die ich lb'^end im Grabe verbringen wollle. in- 1?9 Mnuten zergliedert und mir dabei fest suggeriert, das; der beyorstebende Sckil ging, ich im Trcrum ^ durch einen lana.en Tunnel, an dessen ^nde ^ ich einen schwachen Lichts'-l'k'sn sah. Mnn l ei-ster Ge^danke war, dast e§ schade sei, wie-^ der wach zu sein.'" Bas EnSe der M M ' Der sizilianische BerbriS'cherbund der Maffia, der Jahrzel^nte hindurch das Land tn Schrecken gesetzt hat und i): den itali^n.isch.'i'. Räubergejchicht.'n eine so große Rolle spielt, ist jetzt durch die Tattraft Mussolinis unt.i.-driickt worden.' Die Schl>iMeiie diezes langen Dramas voll ?.Itord uud Erpresfuag spielte sich, wie wir bereits Freitag kurz 'gerichtet haben, in dem klc'inen Gericht von Terulinl ^merese in der Mi)e von Palernio ab, wo über 900 Atitglieder der Wasia <'tn-geterkert waren und zu langen Strafen ^er« urteilt wurden. Wie italienische Blattet erzählen, sind Erhebungen gegen den geheimnisvollen Bund soit zwei ^^ahren iul Gange und. es. war ausserordentlich schwierig, die Belveisstücke zn erhalten, uin die Schuldigen zu nberfl'ihren, denn die Angst vor d?r Rache der Mafia ist in der Bevölkerung tief ein gelmirzelt. Bisher war es keiner --»ierung geluugeu, die Macht zu brechen, uiit der die Mafia Sizilien 1n Schach l)telt. Der Ursprung der Mafia verliert sich Dunkel der Iabrbvnderte Ursvrüuglicki lus 8edSn« sf^n«se trat? 6«s ^»«isfdeit Oie m// u/n- Ae/ie/i «n llNt/ //ou/. emen ,n«/ »<>vea>erem« einer „Maffengemeiuschaft" entstanden, die als eine Art Pollvpolizei diente, blieb der Äeheinlbund nach seiner offiziellen Aufli)-snng durch Garibaldi besteheu und entwickelte sich nun zu einer Organisation von Banditen, denen aber noch iminer etivas von der alten Autorität anhaftete ^'is in die l?ech-sten GesellschastSkreise reiclite ihr Einfl-ilz uud sie verfolgte den Zwe.?, ihre '^'eni^^sen zu schil'^en, von den Reichen Geld zu erp'.'es-sen nnd die Schwa-'^ien sich di^nstl'ar zu nia-chi^n. Die Reihe der Ver^'reck^en hat. bis in die let'.tc "'^eit fortgedauert. Wahrend Cata-nia und die Abhälige des Aetna den .at- te; manche von ihn.'n w'.iren richtige Lab-i-rinthe. ^Ziun Schlüsse u-!l--d'' di'. "auiilie des ' 'Vls'cer..'^ Nicel^ A'ldalora ver-^'aftet und jeder Ansaana strena bewacht. Nicolo selbst hatte sich in die Ki'iche an den Herd znrnckgezogen. Er wnsite, dafz er von einem Anbänger verraten war, sonst hätte '->ie Poli.^ei ni-lit den unterirdischen Gang « ' fuuden, 'dnrch den sie eingedrungen war. kannte den Verräter nnd N'ollte sich räch?'' Er machte seiner Mutter ein geheimes Zeichen und diese erhob sich rnbig uud bat den /sichrer der Polizei, ob sie sich nickfi ein we nig. Wein aus dem Schrank über dem Herd heransholen dürfe. Als ihr dies gestatt»'! wurde, stellte sich Giuseppina, eine sehr ltart liche Fran, vor den Herd, verdeckte so ihren Sohn, der hinter den, .^erd kauerte, und als sie rvieder zurücktrat, war Nirolo ver-icki^vunden; er mi'f'/e nock» eiuen AnKg.rno gekannt haben, von dem nian nichts nulsite Sofort wurden die Trup^'en im Dorfe be nachrichtiat; mau uabm d'^ Zs^erfolguna alii nnd fand Nicolo. nachdem eben mit eine,'.: sicheren Dolchstos^ den Verräter in^> .?>erz ae-troffen liatte. Als alle wichtigen Mitglieder hinter Schlos; und Niegel sak^en, konnte ^'^an gi nach mehr als ZO Iahren znm ersten Male anfatmen. Die aanze Stadt stand im Tri--bu.t der Malia. Dil? reirnen Bi'rger muf'.ten bestimmte Summen ?nen Vieh nnd andere Werte in der Höhe der Summe geraubt. In einen» Buch, das »nan in ?sndal?'ras H.iii.)! macht fand, wln'en seine Ränber^'ien genau ner-'eichuet und nn fedein Tage war wenigstens ein 1^iei>slahl ang^geb.!n. Auch die Gi't der, die v0n.jede,n eiuv''it"il erhi'^eu ?vilr-den, standen in seiner ^''st>': sie schwalitten ^niisrhen Talist^uden, die reiche Gut'^'besilier t'rlegen mufften, und ganz geringen Summen, die arme Banern zu entrichten batten. Wer sich zu zablen w''ig'rte, wnrde se^'nge gel^ruaelt. bis nur noch schwach" ^'eben^nei-chen in ibm waren. ?"an b"!t'te sich, die G«'-brandscha'^teu zu ti^teu, um sich nicht der 6in nahn:.an.'ll.'n zu berauben Wer iu den ?^er dacht des ^^'errates aeri^t, konnte sich bereits kllr l'inen toten Mann bellten, d'nu der Räch«' d<'r 'li'.-.s!,-, n?e"',ipd 'nt« rinl^en. Diesem Treil'eu^ s?' ^!ef iin s'-^-^ianisch'"! ^''^lisf's''sien w"''"'ste, i^t nun d"r'b ^ie ^t'^rke ^-'and der !^l'gierung ein Ende bc-reitet. lausl. ^^on :.Ie. )c.ic» bef^rllt'il, n. )ctr-anfhin die c jchi^le ?crau dei> ^ttilsonschen -"taat-^sekeetär'^ '.^oü'n ein ' a^iverk über die '^'^esiluden i e "i liunt'? ers >)eineu. Da ni'ch diesnial d'r ? -ricls,- ' nicht ans blieb, verull ')te ein.' ei.ns?igt' Freundin Wilsons, eine n''^t ll^ngen vielseitige Lie-besle^en W'UVn " ,^nlnn^i N' Ta g''i^f denn die ''.^'itme i »l'N-? in d^n Skandal ein ilnd kaukte dao Buch ^u eineiu Rekordproi? im Mani's? -i'>t an, rnn ^^eke" n^rnichten zu las-ssu. Co hat ai ch die l^'Ue der Zkandalro-manschriflftel'erlunen il)r GesMitchen k^e- Amkrjkai?s>^? S.andatromane t. Attsi?kchnttnqen. Der «Ik^nig hat dem flo'.i'enifchen 7icht>'y !^ton u v a n L i ö den Orden de-' Weis'.en ','ld'er? 5>. Klasse verliehen. — Vcit denl gleichen Orden 1. Nasse wurde der Sti'lloert'-^il'r de'? Hosinar-schal^'^, Major '''^rinko P o gaö n i k anZ-gezeichnet. t. Aus der D'plymati?. 5?nm Gesandten in lrana ist der bisherige Legation.-rat bei der Berliner Gesandscha^t Stanoie M i « h a j l o v i ernannt worden. Der bishe« rige Gesandte in ^^.ishinilon, A n t o n i-i e v i <5, ist 'nr '^isvoliNc'u aes^ellt worden. t. Vclimir Prelie seinen VerleZ'ungen erlegen. Ter in Sloplje von der Atlentaterin Maria B u l j e ni niehriuals angeschossene Recht'^referent des .'^Ireises Skovlje, Belinnr P r e l i e, i't, wie aiis Beoarad berichtet wird, seinen ^'erletziingen erlegen. Ter Tod des genannten Beamten in sämtlichen Bevolkerilngc'kreisen til^ . 5 Bedauern ausgelöst. t. Erkrankung des kroatischen Bauernfiih« Aus Chicago wird geschriebeu: Durch die! Wie wir dem Zagreber „Narodno Dje. ^elliallon-.^!)ajch-.'r..'i eiulir geivisseu '^rejje, die ungeniert in privatl.' 75aulilieuaiig'.'leg.'n iieiteil eindringt und ivahlloo alle^ö pul^'i- lo" entnehmen, ist Stefan .R a d i ä an einer latenten ^^^ervellsckiwäche erkrankt, die auf Neber^^rbeitnng z'irückulfj'ibren iit. Der Bau- «)iert, was ihr iu die Hände gerut, ist der eruführer ilt in den letzten Tagen sogar auS schniack der groszen '.l.ilajse de^.' alu.riianislh.n' !^'e>epubliliiins grnuduch verdorben worden. Ls fligt den Blättern durchaus? keilieu Schaden zu, das; in dlNl lueisten ^^ällen aus die Pu^'lil'.u!0i!.'u da^.' Deiucuti folgt, und 'tUls) nach Ab/^ng der verlorenen Schadeners.rlz-yro^esse bleibt noch inirner ein groszer Rein-geunnn ülrig. D^e neueste Mode besteht darin, in Bnchsorin das Aildenlen verstorb.'uer Staatö'.nänner zu 1 erlinglilupfeu. Der llu-fug begann uiit einent Roman von Samuel .Ho"kiu-^ Adanio. Der Schlüsse'.r^inien richtete sich gegen den verstorbenen Präsidenten Hardlng, der al>^ l^^en'ohubeil<>tritt-ker, ^lartenspieler. Börseuspieler uud schlie'^-li.h sog'-'r als Selbstns^"'der liinaestellt wurde. Tie bekan'i!" Tatsi'.che, das^ Harding einer ?>!eischv^!fl''na erlegen ist, wurde ans 1?ni'^'t, UN? bösartige ^'er!"'ch>e zu fabrinc-reu. Ter Erfi^la 5'>ovkin'7' A>'a'ns lii's^ 'ine ^reniidin Hardina-' ni ht rnl?eu und sie trat mit einem „Meln^.nrenwerk" b'rvor, das rech! veri'fss'ntlicht u. ein grns^25 Gennsch von Tichtung "nd Wi^ r ^eit d-i«? Buch au^' ^>?iebesbr!efe entb'elt nnd das anaeb^iche ?or 's'andensein eine^' S^'>rö"^ina? bebl^nvtete, wa ren binnen knr^er «"»ber ein'' Million Ere"!''>fare ^u Tollar das Stilek ver- Bett gefesselt. In agrarischen .s!reisen Herr« schen Befjirl-sNnnaen i'iber eine eventuelle ?ilata!''r '"''le, die für die weitere Aktion des dauern','a'^>"''ich-d:' ''va'»'^'en Blocks oon schwersten ?l'ol.gen sein könnte. t. Grauci»hl«i»e Tat einer Mutter. Zu ei-nenl graneil.^ls durchschnitt. Tie furchtbare Tat nu'.rde erst so spät entdeckt, daß der berbeigernsene Arzt bei allen drei llnglück-lilhen unr n^ehr den Tod seststellen konnte. Den. Anlas', zn dieser Tat gaben häuslichc? Zlviuigke.tl'n. Die beiden Ehegatten standen vor der Scheidung. Kathederbliiten. Professor im Eifer des ?'orlrages: .,Mari-uiilian stand nnt einen: Z^.is^ iin Mittelalter und !nit dern andern winkte er der konlmen» den Neuzeit entgegen. — Ein andermal? 'jawohl, ich habe gesehen, wie Sie bei der Jungfrau von Orlean'? schliefen, mir machen Sie nichts vor, aber die folgen werden Sil? »eben — in einigen Monaten!" Die Eröffnung der französischen Kammer W . :^enterkeuswert ist die M-'nge der Polizist.:« an' Portal, die nach sten ^oulmunljten s, h»,-I det. gegen die ein Hcistbefebl erlassen tsl. Ge.K. Martbor als Sremdensiadt Beim hiesigen Polizeikommissariate wur-den im Iahrc l9..^7 Reisende gcmc?l- de!, die slch auf folgende Etaaten verteilen: Oesterreich Italien Teulschlllnd 44l>, Tschechoslowakei Ungarn l-'l'», 'Rumänien 14, Bulgarien li, (Griechenland Albanien (Schweiz Z5, u q o s l a-Wien Frankreich 26, Bellten 7, Spanien ji, Holland 7, Elandinavicn 1, En.^-land 15, Rußland 31, Polen 16, Auierila !^o, Asien 1. » In ständicicr ö'Uidenz werben bei der Polizei 2102 in Maribor wohnende Fremde geführt und zwar aus: Oesterreick, ^78, Italien Teutsckiland 6^, Polen It, An^erika 7, (!?nsiland ?, Griechenland 1, Tschechoslowakei .'^85, Richlind 72, Unszarn .U, Cck?wciz 2«1, Rumänien 5), Frankrei6) 2. protestversommlung der Lokomotivführer (Gestern l7bt'ndZ faird ini l^asvhofe Änderle eine sehr .zahlreich besuchte Versainnilunl^ der Lokonrolitiführer statt, t»ie den Bericht des Olxuannes der Provinzucrl'i^ngunst, R o d i des Vertreters der Zentrale, De^u^an, und des heinnsckien Vertreters Oman entqegennalim. Die Versammlung^ beschäftigte sich mit den verschiedensten ?ln-sioloc^enheiten der Lokoin^tivWrer swie z. V. Uebernalhme in den Staatsdienst, Nicht-cilchaltung deiü Achtstundeutages, .Viredit-mangel !n den Hei.z^liäuseru, ferner Nicht-flüssiguiachung der Tisfereuzzulagen, !>tilo-metcrqelder usw.). Tie Tituatioil der ?o-fo-motivfuhrcr ist durch die Nichteiichaltunq der soAial-polikische,i Verpflichtilnszen von feiten der StaatSbnhnverwaltilnq eine derart in^iserable l^eworden, das? sc^liar wegen Personalnianflel'? alle, auöfsedieute ^oromo^-tivführer 5>ei^^erdienste verselicn müssen. Tie Vcrsaunnluna nsie^en Kl Dienstdlä^^e srei ivaren. Arbcit erhi-'ltcn 15 männliche und 17 wei.b« liche Personen, au^.er Cvide-nz wurden IsX^ qcj.'ttt und 2^ Personen reisten auf Ärbeite-suckie a.b. » Durch d'ie Arbeitsbörse in Mari^lior er« s'alten Arbcit: .1 Knechte, .W Waldarbeiter, 2 SchuH^inackter, 1 ^^^gner, 7 WcrkzeuzS-schlosser, 3 Äerflleute, 1 Zu^^erbm-ler, 1 Diener, 1 ^äger, 2^ Steinbrecher uud meihrere Le.'irlinge (Völler, ?ischler, Schmiede nnd !>icllner), fenier -1 Wirtschafterinnen fürS Laild, Köchinnen, Z Dienstmädchen, 1 Zahlkellnerin, 2 Äcllnerinnen fiir Siidser-biLN und 6 Weisjnahcriqulen. Dallkalenber Der 7vasching hat sich im heurigen Jahre schon mit einigen Bällen und Beranstaltiir-gen bei uns gut eingefilhrt, aber ein altes Sprichwort sagt: das Beste kommt zulegt! Wenn dies auch ni6?t wiirtlich ,^u nehm-^n ist, so sind die noch im Programm vorgesehenen Bälle und Unterhaltungen doch noch eine Steigeruug der Saison. Wie uns Prinz Karneval mitteilt, stehen uns noch folgende, bis jet)t festgesetzte Bälle bevor: Am 21. d. M. a u f m a n n s b a l l, am 2?^. d. Ball der H a n d e l S a n q e st e l l-t e n, 1. Februar B e r.g f e st, 4. Februar Ball des Vereines l u g r a d", 11. Februar u g o s l o v e n s k a M a t i» c a", 18. ^-ebruarS. S. K. M a r i b o r, 21. Februar Napid-Rcdoute und am 3. März M ä n n e r g c s a n g v e r e i n. Sämtliche oben angeführten Beranstaltun« gen finden im Prachtsaale der Brauerei „Union" statt. Also gewis', genug Tanzgele-genheiten in: heurigen Fasching! Wegen Blutschanve wurde der t>7-jäbrige Gabriel K. und dessen geistig miniderwertige Tock?ter dem l^erichto cingcliclfert. Die Tochter hatte sich schon vor längerer Zeit zu Nachbarn nnd '^ienv-andten geäussert, daf^, sie sich daS Leben nehn,en werde, da sie der Vater wrt-U'ährend belWge; sie hielte dieses Verhältnis nicht mehr aus. Zur Polizei gebracht, verantwortete sich der Alte mit Trunken-heit und gab zu Proto?oll. daß er sich mir einuial mit unsitll^ichen Anträgen seiner Tochter genähert Habs. Wie aber die Nachforschungen ergaben, bestand das sträfliche Verhältnis bereits längere Zeit. Beide wur den nach erfolgtem Verhöre dem (Berichte eingeliesert. »fanden, aus freien Fuß gesetzt, da der bisherige Gang der Untersuchung in dieser Angelegenheit, in die kein klar^ Licht gebracht werden konnte, den Beweis erbrachte, sa^ sie zum Diebstahl in keinerlei Beziehung standen. IN. Der Mietel^schvtzverein jiir Martbor und die nächst« Umgebung hält Sonntig, den 29. d. M. um l).30 Uhr im Saale der „ZadruZni gospodarska banka" feine Generalversammlung ab. A^f der Tagesordnung befinden sich u. a. die Berichte der Vereins-funktionäre und die Wabl des neuen Aus« schusseS. Zutritt haben nur Mitglieder, die den ganzen Mitgliedsbeitrag für das Jahr 1927 bereits beglichen haben. Bei dieser Gelegenheit ersucht der Ausschuß die Mitglie. der, den VcreinSüeitrag (12 Dinar jährlich) regelmäßig zu entrichten, da sonst der Verein angesichts der geringen Einnahmen seine Tätigkeit bedeutend einschränken oder gar einstellen und die Mieter ihren: Schicksal überlassen müszte. nt. Selbstmordversuch. Gestern nachts versuchte die verheiratete R. in selbstmörderischer Absicht in die Drau zu springen, wur de aber durch einen Wachnrann rechtzeitig daran gehindert. Das Motiv der Tot glaubt man in einem Streit mit dem Gatten erblicken zu können. n^. Rauferei. Der Bäckergehilfe B. und der Hilfsarbeiter P. gerieten am Grajski trg in eine Rauferei. P. hatte seine Begl^l-tl!rin P. zu Boden geworfen und bedrohte sie mit deut Messer. Da kam B. zu .Hilfe ilnd versetzte dem P. einige Ohrfeigen. Die inzwischen herbeigeeilte Wache verhaftete b^i-de. Bei der Vinvernalime gab P. an, in der Notui?hr das Messer gezogen zu haveit. nl. Polizeichronik. Gestern wurden von der Polizei zwei weibliche Personen wegen verbotener Rückkehr und drei wegen gehei« mer Prostitution verhaftet. m. Gefunden — Verloren. In der Zeit vom 1. November bis 31. Dezeinber wurden folgende Sachen gefunden und im Polizeikommissariat abgegeben: l goldene Brillant-brosche, 1 Shawl, l Bestellschein, i Frauen-Hemd, 1 (5ute, l Schlüssel, I Fell, 1 Handtasche, enthaltend 1 Taschentuch und 1 Spiegel, 1 Huhn, I Fahrradglocke, 1 hellbraunes Huhn, 1 Handtasche unt einem Rosenkr-inz und Spiegel, 1 Herrentaschenuhr, ! Handtasche mit 2 Schlüsseln, i Uhr mit Sport-kette, 1 Geldtasche mit kleinerem Gelbetrage nnd einen? Schls'iss,'ss,„nd. 1 Reaenschirnt, 1 Handtasche, kleinere Geldbeträge. — Als verloren wurden genieldet: I goldener Her-renbrillantring, 1 silberne Uhr, 1 schwarze Brieftasche mit 200 Dinar, 1 Wagenplache im Werte von 1s>00 Dinar, I Lederbriefia-sche Ulit 330 Dinar, 1 goldenes Ohrgehänge, 1 schwarze Pelerine, 1 silberne Damenuhc, ? braune Brieftafche niit 10W Dinar, i schwarze Geldtasche mit 10tt0 Dinar und eine Dameuhandtasche init 800 Dinar. m. Kranzabläfe. Herr Franz Travisan spendete als 5tranzablöse ftlr den verstorbenen .Herrn P l a tz e r 100 Dinar für die Freinnllige Feuerwehr und deren RettungS-abteiluug. Herzlichen Dank. m. Wetterbericht vom 17. Jänner 8 Uhr früh. Luftdruck: 72!)i Fcüchtigkeitsmesssr: 5; Barometerstand: 73k: Temperatur: l.5; Windrichtung: schwacher Nordwestwind: Bewölkung: ganz; Niederschlag: Schneefall und Regen. m. Mittwoch, den 18. d. M. beim Kaba-rettabend in der Velika. kavarna findet das t^astspiel des Herrn Prof. (?. dt^ C o m e l i statt, der unter anderen! auch die ungarische Rhapsodie „Träumerei", Gavotte Nr. 2 am Cello zum Vortrag bringt. Lü9 * Gegen Schnupfen und Verktthlung gebrauchen Sie keine Arzneien sondenr wasserdichte Kar o-Schlche, da sie mit trockenen Fiis'/'n sede Verkühlung vermeiden. K3l -171^ Aus Gelje c. Die nächste ordentliche Sitzung des Ge-melnderates ist sür Freitag, den 20. d. M. UN, I5..^0 anberauuit. An der TageSordnmia steht der Boranschlag fiir 1928.' c. Der Hausbefltzeroerein in (<^elje hiielt ani Donnerstag abends in der Restauration „Narodni doin" eine Hauptversainlmlung ab. Nach den Berichten der Ausschußmitglieder wurde der bicherige Vereinsansschuß wiedergeuiählt. Der Obinann des Landes-verkiaisdes der Hausbesitzer in Lsublsana Herr F r e l i h, berichtete über versckne- dene, die Hansbefitzer betreffend« Fr«gen, worauf zwei Resolutionen anyenominen nur den. e. Stadtcheater. Am Donnersbag, den 19. d. M. um 20 Uhr findet e'ine Aufführung des LuftfpieleS „Ehescheidung" (Cyprienne"") von Victorienne Sardou statt. Als nächstes Stück wird zur Jahrhundertfeier L. N. Tolstojs sein Ronmn „Auferstehung" in der Dramotiiierung des französischen Schriiit-stellers A. Bataille aufgeführt. c. VergistunA. Am Sonntag vt J.; Johann G r a s i Winzer, 76 J.; Franz Lebe u, GastwirtS-sohn; Andreas P l a tz e r, Pavierhändler u. Buchbinder, 83 I.; Zlatica K l o k u ü o v-n i k, Privatierstochter, 3 Monite: Henriette R e t t e n b a ch e r, städtische Arine, 80 Jahre und Rosa K o k a l j, Private, 10 I. m. EntHaftung. Seinerzeit berichteten wir in unserem Blatte, daß der hiesige Kaufmann Alois K o v a o die Wahrnehmung umchte, daß in seiner Geinischtwaren-hlin'u:ng seit längerer Zeit Warenabgehen, uwdilich er einen Schaden von vielen Tausenden Dinar hatte. Damti im Zusamuu'n-wurden nenn Personen verhaftet, unter denen sich auch Bedienstete der Firma befinden, .^urz darauf wurde ein älterer Herr, der beschuldigt war, die verschwunde-neu Wareu getauft zu haben, wieder auf freien Fuß gesettt, da die Untersuchung seine völlige Unschuld ergab. Jet^t wurden auch die nbriaen acht Personni, die sich wegen Diebstahls in Untersuchungshaft ve- N Vi»'« lS. sSSst.' Aus Dravoarad o. Todesfall. Am w. d. ist nach langem, schweren Leiden lm 72. Leben ^lahr der hiesige Besitzer und Schneidermeister Herr Johann Frühaus verschieden. Der Verstorbene war durch volle b3 Jahre Mitglied der hiesigen Freüvilligen Feuerwehr und war auch mit der goldenen J-lbiläumSmöd^iile sür üOjährige Feuerwehrdien'tL ansgezeich« net. Das Leichenbegängnis fand QM l2. d. unter grosser Beteiligung auf dem Ortsfried Hof statt. Ehre seinem Andenken! Den Hin-terbliebensn unser innigstes Äeilcidl d. Bau des AoLgebäudes. Im heurigen Frülhisahr läf;t die Gsmeinde Otii^ki vrh neben dem B daher das Befahren mit ^Wjrwerken gera« dezu lebensgefährlich ist. Diese Brücke wird nun im lammenden Frühsaihr vom Staate ausgebessert werden. Bei dieser Gelegen?!?srt wäre es schr zu empschlen, wenn die Brücke wenigstens teilweise Msenkonstruktion erhielte, damit die forvnährenden Ausbes» serungcn endlich einmal aufhören und auch die Ltssten für die Erhaltung der Brücke ver ringert würden. d. Feuerwehrboll. Am 1. i^eber veranstaltet die hiesige Feuerwehr in den Räuinli h« leiten des Hoteliers Herrn Jakob B e r-nard einen Ball, für din großes Interesse herrscht. d. Tanzschule. Am 11. d. M. eviüffnete der Tmrzlehrer Herr S>inkoviö aus Maribor im Hotel „Kowban" in Dravograd eine Tanzschule, die zahlreich besuicht wird. Aus Bttanje o. Todesfall. In Bojnit starb am Ii- d. im hohen Alter von 83 Jahren vie Finanz-wachrespizientenswitwe Frau Marie P r i-b.i l. Die Dahingeschiedene war die älteste Person in dee Pfarrgemeinde. v. Bürgermeiperwahl in SoZtanI. Be- kanntviich erhielten bei den letzten Gmneinde-. vatswahlen in der Stadt AoZtans die Deutschen c^t, di<^ selbständigen Demokraten sechs und die Sozialisten drei Mandate. Bei der dieser Tage stattge^undenen Bürger-m^terwahl wurde Herr Franz Bre « ko ffelbst. Dam.) wiedergewählt. In den Ael-tcstenrat wurden drei selbständige Demotraten und zwei Sozialsten entsendet. v. Besitzwechsel. Der seinerzeit dem Groß--kndustrieven Stewbeis ge'^Srige, vor etwa drei Jahren von .Herrn A. PuNL käuflich erworbene und seit geraumer Zeit gerichtlich beschlagnahmte Grobgrundbesitz „FuSine" bcüi Vitanse wurde bei der vor einigen Wochen stattgefundenen Zitvangs-Versteigerung von der Städtischen Sparkasse tn MaMor erworben und setzt Äber,wm-men. Auker grossen Waldkomplex«, befinden sich beim Besitz eine Kraftanla^, die das Dhermalbad Doibrna mit elektrischem Licht versieht, ferner ein elektrisch betrisbe-nes Sägewe^ und ein größerer Gebäudekomplex mit meist leerstehenden Wohnungen. v. Volksbewegung im Vorjahre. In der Pfarre Bitanje, die fiinf Ortsgemeinden um saßt, wurden im abgelaufenen Jahre 1927 Kd Personen geboren. Die Sterbeziffer weift L3 Todesfälle aus. v. Grotzer Geldverlust. Dieser Tage verlor ein Holzhändler a-uif denn Wege von Konjice bis Bitanje seMe Geldtasche mit über 9VM Dinar. Die bisher eingeleitete Ausfindigmachung des Finders dieser hohen Simnne blieb ergebnislos. Autounfall. Am 13. d. nachmittags lvi' derfuhr dem Auto des Besitzers Herrn A. K. aus Dobrna bei der Rückfahrt von Bitanje ein Unfall, indem der Kraftwagen das Ge-länder der Bezirksbrücke einranute und es erheblich beschädigte. Hiebei geriet das Auto in den Wassergraben der Hudinja und mutz« te mit Pferden aus dem Wasser gezogml lver den. Nach etwa einer Stunde fuhr der Besitzer mit seinem nlir leicht beschädigten Auto weiter. In der Mhe der Ortschaft So^ka fuhr er neuerdings in das Straßengeländer der Bezirksstraße. Der Kraftwagen wurde h«jMdigt, der Lenker kam gllicklicher- » » « » weise nur mit leichten Verletzungen daool^ Straßenunkenntnis und starker Nebel, der an diesem Tage im ganzen Bacherngebietc herrschte, sollen die Hauptschi:ld am Unsall tragen. Spott Termine der MelfterfchostS' und Polalsplele Auf der letzten Sitzung des M. O. wurden nachstehende Termine für die Meisterschafts-und Pokalspiele ausgelost: 12. Februar: „Ptuj"^,/^elezniear" in Maribor, „Rapid"—„Svoboda" (Meister-schaft). 19. Februar: ,Svoboda"—,Ptuj" in Ptuj, „Maribor"—„Z^elezniLar" (Meisterschaft). N. Februar: „^elezniLar"—„Svoboda"; „Ptus"-„Rapid" in Ptuj (Meisterschaft). 4. März: „Maribor"—„Svoboda"; „Ra-pid"-„^elezniöar" (Pokal). ll. März: Finale der Pokalkonkurronz. 18. März: „2elezniöar"—„Rapid"; „Ptuj"-.,Maribor" in Ptuj (Meisterschaft). 25. März: „Maribor"—„Tvoboda'. 1. «prU: ..Rapid"—„Maribor". Die Termine der Meisterschaftsspiele der Reservemannschaften werden noch bekanntgegeben. SNweUbewerb in Kranjsio gora Auf einer 2(1 Kilometer langen Strecke in Kranjska gora (Oberkrain) veranstaltete gestern der Wintersportverband ein Auswahllaufen für die Olympischen Winterspiele. Die Schneeverhältnisse waren überaus günstig und beschleunigten die glatte Abwicklung des Bewerbes; die Resultate lauten: l. I. JauSa (Jlirija) 1:31:28; 2. Jng. JauZa (Jlirija) 1:33:M; 3. NeSek sJlirija) 1:.3ö.ö3: 4. Dr. Kmet (L. S. K.) 1:40:15 .3/5; Kla-wora (Jlirija) 1:41:28. Für die dcfinitine Aufstellung der jugoslawischenSkimanns6i?ist werden die Ergebnisse der Ekiwettbewerbe am 22. und 29. d. entscheidend fein. Bei dem folgenden Skischaufpringen erzielte Jng. H a n f f e n, der Olt,mpiairai-ner unferes Verbandes, vor 400 Zufchauern Sprünge bis zu 27 Meter. Weiter sprangen 8 n b e r t 23 und P o g a ö a r 20 Meter. Da« erste jugoslawische HaNentennisturnier Bom 14. bis 16. d. M. kam in der neuen, modern erbauten Zagreber Tennishalle das erste jugoslawische .^'»allenturnier zur Durchführung. Die Treffen um die Meisterschaft von Zagreb brachten erlesene Kämpfe. Das Finale S ch ä f fe r (.Haßt)—P o d v i-n e c ((Lislaufverein) gestaltete sich zu einem Duell zweier hervorragender Spitzenspieler. 5 ch ä f f e r war ruhiger und gewann knapp 5 : 7, 6 : 3, 7 : ^ Auch die Begcg-nung SchäfferS mit dem englischen Konsul Bullo ck brachte ein hartes und variationsreiches Spiel. Schäffer siegte 6 - 2, 6 : 4 und errang die Meisterschaft von Zagreb. Das E r g e b n i S ist nun solgendes: 1. S chä f f e r, 2. Podvinec, 3. Bnllock und Kovaöi(5. Auch im Doppelspiel gab es harte Kämv-fe, insbesondere die Spiele: Dr. Reichsmann—Schäsfer — Bullock — Plazzeriano k : l, 2 : 6, K : 2 und Dr. Gtistiea—Podlii-nec—Dr. Reichsmann—Schäffer tt : 4, Y : 4 wa'cen auf erfreulickier 5^c>hc. Die 5?on kurrenz gewannen Dr. Gostida und Pod-vinec. Winterwertungsfabrt des steierm. Motorspottklubs 29 Bewerber, 18 Sieger. Der Steiermärkische Motorsportklub hielt Sonntag auf einer Strecke von l7fl Kilomet. seine vierte Wertungssahrt ab. Die teilweise grundlosen Straßenverhaltnisse erwirkten, daß fünf Motorräder und zwei Automobile auf der Strecke blieben. Die beste Wertung unter den Autlimobi-len erzielte die Marke G r o s r i. In der Klasse der Beiwagenmaschinen sieqte wieder die Marke HarlehDavidson. ^^on den Einspurmaschinen zeigte das bayrische Fabrikat V. M. seine verläßliche it^e-tri^'bs^cherheit. Es gab zahlreich?' Stürze, die je^o6) Harm los verliefen Bösere Folgen hätte der linsall des Pressewagens haben können, dessen Lenker inr t^er-Tenipo eine vereiste tturve passieren wollte und dabei in eine Telegraphensäule suhr. (Ehrenpreise erhielten: Dr. Preßfreund (Grofri), Schwarz (Darley Davidson) und S t i b o r (B. M. W.). Nunbe um den Dalokovit Vokal Bei schönstem Wetter und mäßigen Boden Verhältnissen nahmen gestern in Zagreb die Spiele uni den wertvollen Balökoviö-Pokal ihren Anfang. Die Resultate sind folgende: „Concordia"—„Sparta" 8:0 (^:0). Der in der rechten Berbindung spielende internationale Mittelläufer P r e u: e r l schoß allein fünf Tore. „Hast"—„Cava" 6:1 (2:^); „Virtoria"-„Pekari" 7:3 (3:2); „<5roatia'. „Mesarski" i):l (3:0); „^elezuiLar"—„Fer-raria" Y:2 t5:1): „Gradjanski"-.„SlavLn" 3:0 (2:0): „Derby"-„Massimir" 7:1 (2:1). Internationaler Sport Poris: Jni Bussalo-Stadion schlugen dle Wiener inl Städtespiel Pari s-W i e n die Franzosen 3:0 (1:0). Die Pariser mus^-ten im letzten Moment an Stelle ihres plöZ)-lich erkrankten ausgezeichneten Mittelstürmers den Schotten Goudran eiilstellen. Sic kämpften mit großer Hingabe, doch konnten sie die Niederlage nicht verhindern. Die Wie lier führten insbesondere in der zweiten Spielhälfte ein tcchnisä) hochstehendes Spiel vor und waren stellenweise drückend überlegen. Alle drei Treffer erzielte I u r a n i c, der dem Städteteam nachreiste. Schiedsrichter war der Engländer Be a w a. 20.lXl0 Zuschauer. Beograd: Das Probcspiel zweier Fußballteams für den Städtekampf gegen Zagreb endigte 3:0. Das Ciegerteam war größtenteils aus BSK.-Spielcrn zusammengestellt. Prag: Sparta—Chechie Karlin 5:l; '^^ik-toria ^iikov—Rapid 5:1. Wien: Wacker—Eimmering 3:l; Rapid — Rudolsshügel 2:1; Öertha—Floridsdorf 2:l; WAE—Austria 1:1. : M. O. (Dienstnachricht). S. V. R a p i d wird aufge^rdert, das Verzeichnis der vom T. S. K. Merkur übernommenen Spieler zu übergeben. : Jahreshauptversammlung der SB. Rapid. In der am Sonntag abgehaltenen 'Hauptversammlung wurde der gewesene Aus schuß, mit.Herrn Dr. Blanke als Ob-niann, einstiminig wiedergewählt. Einen detaillierten Bericht bringen wir in einer der nächsten Nummern unseres Blattes. : Gchwerathletiksektion der SB. Rapid. Die SB. Rapid gibt hiemit bekannt, daß die von: ehemaligen STlit. Merkur übernonime-ne Schwerathletiksektion in erweiterteln Maße weitergeführt wird. : Die Meisterschaft von Oesterreich im Eis schnellausen kam Sonntag auf dem Wörther see zur Austragung und zeitigte nachstehende Ergebnisse: l^ Meter: l. Iungblut 2:35.4; 2. Urban 2:35.6: 3. Moser 2:.'^7.5 — 10.00l) Meter: 1. PoIaczek 18:51.2; 2. Jungblut 19:20.3; 3. Moser 20:5l.4. In der G«samtplacierung verzeichnete Iungblut die beste Pnnkteanzahl nn' ist hie'nit Sieger für das Jahr 1928 in: Schnelläufen. : Die österreichische Paarlausmeisterschast gewann Sonntag in '^.^ruck das Wiener Paar Frl. Scholz und.?>. a i s e r. Tann folgen die Paare Brunner-Wrede und Baydar-Hartlnann. : Ailch China l?at für den Davis-(5up cie-meldct n"d wird in der amerikanischen Zone svi.'lcn. -O- Radio Dienstag. 17. Jänner. Wien Ubr: Franzi^^''^''^''t'r für Vorgeschrittene. — (5ng!ischcr Sprachkurs für Vorl'?es''''7iltene. — 20.0!): Sinfoniekonzert. — viro^, Bunter Abend. — 21.^'^- .^o'n'>>isition'ibend. — Pre^burg Pin'ort. — Zigreb 17- Konzert. — Mailand 20.50: Konzert. — 23: Gew S. ^^azzband. - Prag 17..'^: Deutsche Sea-dimg. — 2^'.Ai: Uebertragung aus dem ^..'L^einberger „Narodni Dum". — Daveistry 201.^- (iho^iin sche Musik. — 21.3s>: istlavier-konzcrt. — 22.40: Äanmiermusil. — 23.1."): Tanzmusik. — Stuttgart 20: Kammermusik. 21.30: (^rote^^tabend. — Frankfurt 20.15): Konzert. — 21.15: Musik alter Meister. — Brünn 13.10: Deutsche Sendung. — 20: Populäres Konzert. — Berlin 21: Märchen abend. — Budapest 17: ^kammeruiusik. —. 20: Kompositionsabeud. — Warschau 20.30: Abendkonzert. — 22.20: Tanzmusik. — Pa-riS-Elffel 20.30: Abendkonzert. Mittwoch, l8. Jänner. ^Wien (Graz), 19 U.hr: Italienische? Sprachkurs für Anfänger. — 20.05: Englischer Sprachkurs (Literaturkurs). — 20.30: (Gogols jiomödie „Die Spieler". — Preß« bürg, 19.45: Reproduzierte Mi'sik. — Zagreb, 20: Musikgeschichten. — 20.15: Frau-zi^sischer Sprach-kurs. — 20.35: Cammer-inusik. - ?2: Konzert. — Mailand, 21: Operettenübertragung aus donl Thcater. — Prag, 17..50: Deutsche Sendung. — 21.15: Konzert. — 2'.^.20: Ucbertra'gung aus dezn Acinberc'er „Rarodiii Dinn". Dniientrii, 20.15: (5hopins6ie Musik. — 21: Monto-Verdis Oper „Die Rückkehr OdysseuS". — 2 t: Tanzmusik. — Frankfurt, 10: Steno-c^raphiekurs. — Vriinn, 1k?. 10: Deutsche Sendung. — 19: Korrzert. 19.30: Langers .ffmnödie „Grand .Hotel Nevada". — Berlin, 20.15: Osfcnb<^chs Operette „Die schiene Helena", anschließend Tanzmusik. — Budapest, 19: Operiulbertragung aus dem Theater. — 22.30: Zigeunerurusik. — Warschau, 19.30: Opernübertragnng aus dem Theater. — Paris»(kiffel, 20.D: ?lbcndkonzert. Kino (krüder Vlo8lcop>. Es sei nochmals in (Erinnerung gebracht, im hiesigen Umon-jitinc» der große Film: „lSlanz und Clrnd der ttourtiZanen" mit Paul Ä c g e n e r, Andrce la F a e t < t c und Werner F ü t t c r e r in den Hauptrollen, Imlsl. (5in großartige^ sniminat^ ünd Gesellsäiaft^^drama nach dem bekcn.nten Ramcin ovi, Bal.;ac. Ein Werl von packendster rcatisti-s6)er Maft. Es bietet uns einen tiefen Cinliü^ in das Leben jeuer Frauen, die, ob schuldig oder ni6it, gewollt oder ungewollt, in Sphären gera-. ten, aus denen eS ein Cntrinnen niäit mehr gibt. In seinem Ronmn reißt Valzac, ein scharfer Menschenkenner und Charalterschilderer. inibarm herzig den Schleier ven einer heuchlerischen (^e« sellschaft, die Moral predigst und selbst am meisten tterkc>nnnen ist. Zwischendurch mirlt 2rhe-bend die Liebe edler Frauen. Ter Film zeigt vollendetste Ikunst sowohl in Spiel wie au6) in Regie und Technik. Der herrliche Ronian „Die drei Niemaudslitt-der" wurde in einen ebenso herrlichen ^ilm „?)i? Liebschaften der Leovoldiue .'('»absburger'' um>^e' wandelt; im Burg-?^uni läuft er bis einschli?s'i° lich?.>an''' lung uns die Leideu^'^eschichte eines erzherzeg« li6)en .(lanses, herbeigeführt durch ^rieg. »Im« stürz und Inflation, vor Augen führt. Die Handlung selbst, gestern schon vr,» uns gebracht, ist durcki erstklassigste Besetzung .zu wirkungsvollem Eindruck gebrackft; der teilweise tiefe lernst erfährt ?U'lcnkung durch iieschickt eingewebte köst» lich humoristische (^pisodenstguren. gibt a'ich herrliche Natu?au fnalinien. Als ivirkungsvolle i^eklanie laufen Vorspann für die konimendeu Filme „Die tolle Loln", de? ein köslliäiev Stück zu werden verspricht, roeit^rS „.'Hochstapler an der Riviera", mit großartiger Äu-Zstatlung und spannender .«i^andlung, und „Ca-sanova". Ab T^unerü'tog Pola N e g r i in dem großen Fam:mct»Lchlagcr: „Z t a ch e l d r a h t". Jägerlatein. Crstcr ^äger: „?!el.'Iich schoß ich auf der ^agd einem Hafen beide Vorder^ läme weg. Was denken Ne, N'x^s nun ge^ schaih! Der .^>ase lief an den >^interläufen weiter!" — Zweiter 7^äger: „Das ist noch gar nichts, siür^lich lief ln:r ein lapitalcr Keiler in den Weci-Ich tra? ibn amau vor vorne. Schnell drehte er sicki um und di« si nsicl, die rückn'>'''rts i'ncdcr herauskam, ver-lekik' mich am Bein!'' MOKI»»»«» 5 l Uumm»? N vom l3. ?^nne? l9?g. ^irtzckskncke kuncl5cksu Nmerllcht Verschärfung der DevlfenvorschrMen Das FtnonWintsterimn Hot verfügt: Die zum Devisenhantvl ermächtigten Banken find verpflichtet, die Gesonomtsum-men dcr aus dem Auslände zum Berkauf irhaltenen Ausl«ndsgelder der National-bank anzubieten, die ein Drittc:! zu den so-lttnannten Uebernil ist eine scharfe ZteNungnahme der Banken da-gegen zu erwarten. Diese Verisisii^ng hat li>mso-mehr Erstaunen bervor^erufen als nunmehr nach 10 I<^ren, wo alle Länder mit den Devisenbeschränkungen in weit^ehendsie^m Mafie aufgeräumt haben, die Nationalbank sich zu einer neuerlichen Verschärfung der Devislmvorschriiften entsckiliesit. Ob dadurch diese Mcs^na'hme eine G t ä r-fung deSDevisenvorrats Der SetreibemarN M a r t b o r, 14. Jänner. Im ersten Halbmonat dieses Jahres bewegten sich die Umsätze auf dem W e l t g e-t r e i d e m a r k t bei fast unveränderten Preifen in engen Grenzen. Lediglich die Mai s preise konnten zum Wochenschluß auf Grund höherer amerikanischer Notierungen in etwas befestigter PreiSt^n-denz schließen. WaS die allgemeine Lage auf denfugoslawifchen Märkten anbelangt, so waren die Umsätze besonders durch die lange Folge von orthodoxen, katholischen und StaatSfeierkagen eng begrenzt. Auf fast allen Märkten mangelte es an Zufuhren, besonders im Nanat, der Baranja und Syrmien. Infolgedessen sahen sich die l^n-teressenten gezwungen, die Deckung des notwendigsten Bedarfes zu den von den Wareneignern geforderten höheren Preisen vorzunehmen. Auf dem Weizenmarkte war die Preistendenz bis fast Wochenschluß. stabil, wobei sich die Umsätze hielten. Erst in der Wetten Hälfte der Berichtswoche setzte lebhaftere Nachfrage ein, die bei den geringen Zufuhren nur schwer befriedigt werden konn. te. Zudem muß betont werden, dasz sich gro-ße Mengen Weizen in festen Händen befinden, die auf ein weiteres Steigen der Wei-zenpreise rechnen und derzeit keinerlei Ab-gabeneigung zeigen. Roggen und G e r st e waren in den letzten Tagen etwas lebhafter gefragt. Da jedoch die Vorräte in diesen Artikeln sehr gering find, kommt es nur schwer zu (^esch^f-ten. Gerste fsir Schalzwecke wurde von all.'n Seiten lebhaft gefragt und konnte im Laufe V. ZagreV, 14. Iünner. bei der Nationalbank beabsichtigt ist oder ob eS sich »UN Bormaßmchmen zur S t a b i. lisierung deSDinarS handelt, ist derze'il noch schwer zu beurteilen. In ^nkkreisen herrscht die Meinung vor, daß es sich wiederum um einen Schlag gegen die kroatischen und slowenischen Banken handelt, d«:? auf diese Weise vom Devisenhandel vollklxnmlc'n ausgeschaltet werden. Auf diese Art ist den Banken jedwede Arbitrage umnöglich gemacht. Die Banken, die bisher den Devisenbedarf der Märkte zu einem Gutteil durch kurzfristig Devisen-anleihen auf den Auslandsplätzen deckten, sind nurmiohr, wo ihnen ke>i?ie Ware zur Zuteilung an chre Klienten verbleibt und die Einlbfnny der eingegangenen Zahlungsverpflichtungen am Fälligkeitstag wegen der oft ungenügenden Interventionen d«r Nationalbank in einzelnen Devisen in Frage gestellt ist, werden kaum irgendwelche Engagements einzugehen s^ch getrauen. De? auS der Exportware sich ergebende Zweidrittel-iiberschuß ist bekanntlich in keiner Wcise zur Deckung des Bedarfs genüigend, wie die andauernden Intervenkivnin der Nationalbank beweisen. Vorderhand werden die Bm Sinne des FufionsvertrageS begann am 10. d. M. der Umtausch der Aktien in dem Sinne, daß gegen M>ek Aktiren der «Trigovska bonka" samt Kupon per 19?« zwei Mien der 5ai-bacher K^edttbmik samt Kupon per 1927 verabfolgt werden. X Bevorstehend« DiSkontermäßigung. Wie in Pariser Wirtschaftskreisen verlautet, gedenkt die Bank von Frankreich demnächst den Diskontzinsfuß abermals zu ermäßigen, und zwar von 4 auf 3.SX. Diesem Schritte wird auch die Bank von England folgen. Auch die deutsche Retck)sbank befaßt sich mit der Idee, eine Mskontermäßigung vorzunehmen, wartet jedoch vorläufig den Schlußbericht per Dezember und die GeschäftSentwick-lung im Jänner ab. Tkeater«»»Kunst W«>iIWn ii Ziiriw Repertoire Dienstag, 17. Jänner um 2a Uhr: „Musik", Ab. B. Mittwoch, IS. Iännex: Geschlossen. Donnerstag, 19. Jänner: „Lob des Diebstahls". Ab. D. Kupone. F, Der Sriow" Dieser Operettenschlager ging am letzten Sonntag vor sehr gut besuchtem Hause in Szene u. zw. im allgemeinen in der vorjährigen Besetzung: Frl. L u b e j, Herr B r a-t uHerr H a r a^t o v i ü. Neu und durchaus am Platze war Frl. Udo v iö als Nada Nadjakowska, welchs^ in dieser Partie wiederum eine Talentvrobe ablegte. Als John Walsh bewi^hrte sich .Herr D a-n e 5 ausgezeichnet, doch der vorjährige Vertreter dieser Rolle, Herr U r v a l e k, hatte noch etwas mehr ans ihr gemacht. Am Dirigentcnvult waltete Herr !i^apellmcist'.'r Herzog mit gewohnter Routine. Remark. (Nullbass,) 320--- 325'— 215'-- 225'—^ "s- Theaternotizen. Am Nationaltheater in Mailand gelangte das Schauspiel. „Die Schlacht der Heilande" von Alfred B r n st, am Landestheater in Darmswdt ein in den Mauern Ehimgos. spielendes Drama ..Im Dickicht der Städte" von Bert Brecht, am Sch"'l»'ielhaus in Esien ein im Seemannsleben spielender, die.Stücke „Die wei-te Heimreise", ^Im Nebel von Cnrdifk" und ..In der Zone" umfallender Einakter-Zyklus von V'N e i l l, am Lobetheater tu Breslau die Komödie „l^otik" von Alexander L e r-n e t-.Holenia, am Stk^dttbe-^t»? in Ulm die -'^'nfakt'ae .ffomödie ..Der tolle Baron- von s^ans Miisf^ang H i l l e r. am N.'nen Thea ter in Franfs'.r» das Drama in 1'^ Bildern ..Bayrische Königstraaödie" von Friedrich Lichtnefer z,,? Uraufführung. — seit stö Jahren bestehende, mehrere DeLeu- nien, eine führende Rolle unter den Wiener (sprechbühneu einnehmende Wiener Lustspieltheater ist nach erfolatem Umbau in einen Kinopalast umgewandelt und als solcher langst eröffnet worden. — Der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Äunst soll demnächst eine unter Max Reinhardts Leitung stehende Regieschule angeglie dert werden, wofür das österreichische Unter richtsministerium daS Schönbrnnner Schloßtheater zur Verfügung gestellt hat. — In Wien starb. 18jährig, der Ehrenpräsident des Oesterreichischen BühnenvcreinS Leopold S t r a ß m a y e r, der d7 Jahre lang als Darsteller erster Rollen den Wiener Sprech-bühnen angehörte. Musikalische Notizen. Eine mit einem wirkungsvollen Libretto ausgestattete englische Oper „Die Flöte des Aussätzigen" von Ernest Bryson erlebte in London durch die British National Opera Company die Uraufführung; Publikum und Presse bereite ten dem Eigenart und mancherlei Tonschöu-heit zeigenden Werk eine warme Aufnahme. — Eugen d'A l b e r t beschäftigt sich zurzeit mit der Herausgabe der BrahmS'schen Kla-vierwerke; er läßt seine Arbeiten im Rahmen der „Tonmeister-Ausgabe" erscheinen. — Zur Anbahnung der Kenntnisse alter Musikinstrumente und damit auch der Pflege bisher unbekannter alter Musik soll an der Wiener Mufikakademie demnächst ein Collegium musicum eingerichtet werden; wei ter sind für die nächste Zeit vorgesehen die Gründung eines MadrigalchorS sowie die Errichtung eines Mnsiklehrer-Seminars und einer Chordirigentenschule. Witz und Humor Der Mwaupolfter. Herr Rosenzweig ist in Anbetracht freudigen Ereignisses, das bei seiner in G. wohnenden Tochter in Kürze eintreten soll sehr erfreut, zweifelt aber nicht daran, daß es ein Mädchen sein wird. Auf alle Fälle schreibt er seiner Tochter: „Falls sich meine Vermutung betreffs Töchterchens bestätigt, bitte sofort folgende Drahtnachricht: Diwanpolster eingetroffen!" Der Zufall will es, daß ein Sohn eintraf. Ratlosigkeit herrschte nun wegen Abfassung des Telegramms. Endlich fand man folgenden Ausweg: „Diwanpolster eingetroffen, aber mit Quaste!" Unter Maurern. „Hörst, Maxl, siehst du die Fliege noch dort?" - „Nein, siehst du sie?" — „Nein, ich sehe sie auch nicht. So dann hören:wtr auf zu arbeiten. Man sieht nichts mehr." « Mein Frennd HanD hat im Gasthaus Schnitzel bestellt. ES ist eine wirklich große Portion. Er zwingt nur zwei Drittel und be-schließt, den Rest mitznneihmen als einen nicht zu verachtenden Brotbelag. Er ruft die Kellnerin und sag^:, .Fathi, geh, wickln S' des Stückerl ein, ich möcht's gern für mein Hund mit nach Hause nehmen". Die Kathi sagt: „Is scho recht", kommt nach einer kleinen Weile niit «inem ?^ckerl und sagt: „I hob «w a paar^ Boandln dazua fürs Hunderl gelegt! De wern eahm grad schneckn!" — („Fliegende Blätter."). WiMa Wr unim V.T. Leser! Da wir noch in dieser Woche die probeweise Zustellung unseres Blattes beschlie-ßen werden, möchten wir unsere P. T. Le-ier. die Gewicht darauf legen, daß ihnen das Blatt auch noch weiterhin zugestellt werde, freundlichst ersu.'l^en, sich der bereits beigelegten Erlagscheine unverziiglich zu' bedienen. Das monatliche Abonnement kostet nach wie vor 30 Dinar. — Die Verwaltung »Marburger Zeitung". vsr Vucksrti5ck Sven Hebln, der alte und der neue Aorscher Sein« grohe Autobiographie, .höchstes Glück der ErdenUi'dcr ist doclz die Persönlichkeit. Als der Asisnforscher am 19. Feber 1915 seinen 50. Gt.'i)urt'iserunst. die Epaminondas sog-ir in den Wabnsinn treibt, nicht ge'l'nat. Ne^en der packend'n, bini-einenden Schilderung ausgezeichnet»^ phtwjophljch und psychologijch wertvolle durchschnittliche Säte gründet stch jnn« Wort? über die Beziehungen der Menschen Weltanschauung meist auch heute noch auf untereinander. — " a"--!! Istrati ist nach rraturwifsenfchaftlichi'n .Hypot.^esen. welch« einem Leben voller unk» ^^älsfe des neunzk^;nt''n zazen durch einen Zuj^u '^iomain Rol- i'ertv beherrsch!^'n, in der h. '^^igeli i« land erkannt worden, der ihn ermutiglc, a/'^'r längst nicht mehr das alte Ansehcn eine Erlebnisse aufzuzeichnen. Istrati genief^en. So'.vol^l die l^eutige Vorweltkuu- chöpft aus dein ungeheuren Reichtum eines dc wie auch die lieutige ötenntnis t>cs Alter- reichbewegten Lebens, da^^ mit allen Sin- tums vert'anken ihre neuen, oft verblüffen- nen und aller Leidenschaft, aber auch init allen Leiden und Entbehrung''n gelebt llinr-de. So bleibt alles Natur uild Unmittelbar den Ergebnisse ja nicht mehr wc^sn Theorien, sondern weit inehr ots in früheren. Zeiten cxakteii Forschungen an c^nem ril^ keit eines durch uicht^ verli'instelten, durch si?en Material des 3paten und Spitchacke nichts entkräfteten Lebens. Wir haben in ^us der Erde auZgelirabeil haben. Dabei Istrait wieder einmal einen Erzähler gro- neue und eigeliart^ge Lichter geradc? tten Formats und inneren Wertes bekom men. Durch sciue beiden Biicher „Kyra ralina" nnd „Onkel Angiel" wurde er wei- auf das bisher so dunkle Gebiet der Magie und Zauberei. Bisher war alk dies reiche ! Material nn? in spezialwissenschaftliäien ten Äreisen bekannt, sind doch diese Werke niedergelegt, die we.te- von der Kritik als nngewöhnliche Leistun-! streife nicht oljne weiters zugänglich gen vielseitig gepriesen worden. Auch dieser!^/ ' l^lnzelchei-°rstc v-woist cm .nqcwöhnlichc. «u bcsch.>l.g-n ach ^ İnn°» und NIt dic ZV ilkich. Mi. dc» bo- 5"^ st.« __________________ '-'weit es sl.r das Thema des nr sten Werken unserer Zeit voll und ganz auZ b. „Saftige Frlichte." 1W0 Wil^e und Anekdoten von Ernst Wahlitz, 294 Seiten, Titelbild von .^^och-Gotba, Preis gesumden RMk. 3.50, kartoniert RMk. 2.50. M-ir ^^es^ ses Verlag, Berlin W. 50. — Gute Wih-bilcher sind selten. Meist bewegen sie sich in ausgefahrenen Geleisen und kauen wieder> was wir ans den verschiedenen humoristischen Zeitschriften längst kennen. Anders bei den „Saftigen Früchten". Hier sin.'» Witze und Anekdoten von solch schlagenoe? Pointe, so fröhlichen Inhalts und von i.?l-cher Ursprünglichkeit vereinigt, daß man aus dem Lachen gar nicht herauskonnnt^ Wer sich in diesen^ grauen Alltag einige kre-he Stunden bereiteil will, wer in kurzer Zeit eine Gesellschaft in iibermü»ige Stimmung versetzen will, der greife nach den „Eafti-qen Frilchten" — er wird nicht enttäuscht werden. Fritz Koch-Gotba hat den Unischlag dieser nnerschöpflichen Fun'^grnbe von Wt.i nnd Hnmor in nn?sterhafter Weife mit einen: Vierfarbenbild geziert, das den Inhalt des Buches schelmisch andeutet. Die Aucstc-.t-tnna ist mi?stergültla^ b. Kurt Aram; Magie und Zauberei in dcr alten Welt. Zum erstennial wird hi^'» vt^rsucht, in allgemeinverständlicher Weise :v>.'ltesten Kreisen das vielumstrittene, aber ^oenig gekannte Gebiet per antiken Magie und ^^uberei zugänglich zu »lachen. Die ^mntnis dieses Gebietes ist die l^rundlagc für jedes Verständnis all d>er heutigen Phänomene, die wir als okkult zu bezeichnen vflegl'n Zmn erstenmal werden in diesem Bnch die neuesten, Ergebnisse ul«d Hti-pothesen dcr Naturwissenschaften verglia^cil mit den zahllosen Ausgrabungen des letzten halben Jahrhunderte in Babylonien, Aeglip-trn und Grieckicnland, um auf diesem Wege das Wesen der Magie und Zauberei zu erklären Biolog'ie, Paraysychologie und namentlich die noch so junge Vorwellknnde (Pa läontologie) haben sich in den letzten Iahr-,zehnten Fortschritte gemacht, von denen man außerhalb der direkt beteiligten wissenschaftlichen .kreise leider nur sehr wenig weiß. Frage kommt, zusaminengetragen. E'Z ergibt licd, daß dcr Typus Mensch unendlich viel älter ist, als die bisher gültige Abstammungs lehre annahm, und das er auch heule noch verkümmerte Fähigkeiten sein eigen nennt, die er vor Zeilen als das GroWrn noch nicht die überwucherte, in einer Fülle nnd Stärke besaß, vor der sich heute unsere Schulweisheit nichts träumen läßt, trot^denr sie uns auch heute noch bei den sogenann« ten ..Primitioen^^ überall begegnet. — Das Werk ist bei der Deutschen Äuch-Gemein« schaft, Berlin SW ti!, Teltowerstr. 29 er-' schienen. Der vierteljährliche Mtgliedsbei-trag beträgt Dinar. Alles Nähere durch die Werbeschrist „Roe" welche durch die D.B.G. kostenlos versandt wird. b. Ein nkuer Fiihrer durch Halle liegt uns in einem inr international^'n Verkehr jetzt allgemein üblichen Foldersormat vor« .'^^andlicb, mit wenig Text und v^^'. Bildern, führt er dem Fremden die besonders charakteristischen Einzelheiten dcr Stadt Halle in eigenartiger Zusanlmenstellung vor, beschreibt die Lage .Halles in? Verkehrswesen dcr Gcgeilwart, zeigt seine Stellung im geistigen und künstlerischen Leben, in d2r Industrie, im Handel und in der Lan'wirt'chaft und bietet unter den Ueberschriften „SehenZ-Würdigkeiten", „Ausflugsgelegeicheiten"^ „Von .Halle'schen Kunstschätzen", ,.Turnen, Sport und Spiel" und „Behörden'' Anrs» gungen mannigfacher Art. Der Anhang enthält u. a. einen ausführlichen .^'»oielanzeiger' mit Preisangaben. Das die Umschlagsseitc: schmückende Verkehrszeichen ist auS deui alten Stadtwappen hervorgeganc^en und versinn« bildlicht die Vorwärts- nnd Aufwär'sbswe^ gung der Entwicklung von.Halle. Der Führer wird Auswärtigen vom Verkehrsbüra „Roter Turkn", .Halle a. d. S., Marktplatz 25^ kostenlos zugesandt. W Kaufe altes Gold, Silber, Mün ;cn und falsche Gebisse (auch zerkirochen) zu Hö6)sten Preisen. A. Stumpf, Goldarbeiter. 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