ll,. R vMch P.A 2»-» » » vck ks VMM vi» t'^ »« ^B»MI W ^ M«w M» «»»UM» M MM«» W »» 4. w w ^r. SS ?»«t»»r. D«»««iag ve« 2S. April tS27 ^ ^ S7. Zadrg Wahltag in Seftemlch Bürgerliche Mehrheit lm RoNonalrat ^ Srhed-llcher SNmmenzuwachs der Gozwldemotratkn ro. V i « «, Sk Aprll. Die Wahlen finb w Waz Oesterreich ruhig «nd zwlschenfall-lo» verlimfe«. Die Wahldeteiligung war riefig mib betmg 80 Vis 9« Prozent. Jntde-scktdere gilt letzteres fiir Wien wo sSmtliche Partei«» eine riefige Propaganda entfaltet haben, sämtliche prominenten Politiler der «eglernngsparteien und der Opz^tion Wurden wiedergewichlt. Im ersten Nahlgang «vtden 14,^ Mandate verteilt. Davon ent-saSen ans die AnheitAlifte sEhriftlichsoziale, Ar^chbeiitsch^, ZMtteistandSpartei »nd Ge-wtrhekmndj 76, auf die Sozialdemokraten S4 and l»»i den Landlmnd Ü Mandate, 12 Mandate stnt» noch nicht avfgeteUt. Der Ncst kommt nach d^ zweiten Vahlgang zur Verteilung, Jahre 192Z errangen die l^ristlichjozlalen beim ersten Vahlgang 7S, die ^zial^molrate« ü6 Mandate. Bei den gestrigen Wahlen erränge« die Vozlaldemo» kraten w Wien Z Mandate mehr. Der neue Landtqg von Wien ist folgendenmchen zu-lammengestekt: 78 Sozialdemokraten. liL V« treter der Einheitslift!^ Bei den Wahle« im Jahre lW errangen die Ekrtstlichsozia» len 41 und die Juden 1 Titz, so daß das «räfteverhSltniS im Wiener Landtag tiSer-Haupt nl^ geändert wurde. Im allgemeinen ergibt sich solgendeS Vild: Stimmenzuwachs der Sozialdemokraten, trotzdem bleibt die Krüstekonpellation im Nationalrat vn-«rSndert. Ro. E i s e n st a d t, 25. April. Bei den gestrigen Nationalratswahlen im Bnrgen-land errangen die bürgerlichen Parteien (Ein heitsliste) l4, die Sozialdemokraten 1Z und der Landbund k Sitze. Wien, 25. April. Der aufgelöste Natio» ualrat setzte sich, um einen Vergleich mit den gestrigen Wahlresultaten zu ermöglichen, sol-gendermahen zusammen: 82 Ehristlichsoziale, 68 Sozialdemokraten, 1v Vros^ntsche und S Landbtlndler. ro. K l a g e n f u r t, 25. April. Bei den gestrigen NatlonalratSwahlen wurden in Körnten insgesamt l7y.502 Stimmen obge« geben. Davon entfiele« aus die Sozialbemo-kratische Partei «S.»««, Landbnnd 4Ü.427, Vin^tsliste 4S.Ki8. auf die slowenisch-aaslio-nale Lifte 9579, auf den vvlkisch-sozial. Vlmk 5YL5, auf die Lifte Dr. Udes 856 «nd anf die kommunistische Liste 741 Stimmen. Somit erhielten die Sozialdemokraten 4» der Lnnd, bund 2 und die Siuleitslifte ebenfalls 2 Man dute. Die Beteiligung bei den LandswgSwahlen betrug 8V Prozent. lSs erbielten: die Sozial» demokraten 68 392. Landbund 45.539. Einheitsliste 44.823, Slowenen 9551, Völkischso-ziale 5454, Dr. Ude 873 «nd die Aommuni« ften 181 i Gammen. Die Mandate »erden wie solgt verteilt: 16 Sozialdemokraten, 12 Landbündler (Plus L). «inhsitslifte li (Mi-nus 3), die G^owesn 2 und die VAlkischsozia-len 1 Mandat. Nom-Beograb Ro. Beosrad. 25. April. Gestern emp fing der Minister des «euhern Dr. M a. r i n k o v i ö den frnnzl'?silchen Gesandten Dard und den enzliichen Gesandten Cun-nard. Beide Diplomaten interessierten sich in lebhaftester Weise sür den Stand der Bezie. Hungen »mischen Jugoslawien und Italien, wobei fie darmif Wert legten, zu erfahren, welche Bedingungen Jugoslawien für die WiederausnalMe der direkte« Verh'lndlun« gen stelle «nd welche Konzessionen ^e Regie-MAß im Falle bewilligen würde, daß Italien einer Revision des Vertrages von Tirani geneigt wiire. In jnqcslawischen RegiernngS» kreifen herrscht die Annahme vor, dah eine Basis fiir die Ausnahme de? direkten Ver-Handlungen zwischen Rom und Beoijrad nicht bestehe. Die Initiative liege aus Selten Italiens. In diplomatischen Kreisen wird außerdem aus die attgern^^ikk^iche Isoliernng Italiens hingewiesen. Die Lage ist noch immer ernst genn?^, obzwar Ne in der letzten Zeit wcse t s" - ''t -.ird. Andauernd prekäre Lage ver Negieruna o». B e o g r ab, 25. Aprjl. Der Minister prSsVdent BukiLeviü erklärte izestern avif eine diesbeKflUche Anfrage der Journa-lifkn, zu einer Bese^ng der bisher i»nbe-fetzten Ministerfitze werde eS auch in aibsch-barer Zeit nicht kommen, da diese Fvage in >»iner Weise aktuell sei. In politischen Kreisen wird erklört, die kagievung b<^i,rde stch in einer peinlichen Situation, da der Aussall der Slowenen u. Kroaten nicht recht yut wettzumachen sÄ. Co Wohl in radikalen als anch w demokratischen Kreisen sich qrqfn eine .?»ernnzie^ung der Slowenischen Bols-^viri i oder der Kroa tischen Baiu'rnzxzrtei erhel^i'-s^rr Wldcrstxmd bemerkbar. VukiöeviS öenl'si ''''f anq?blich einige kroatische Ab^ordnotc ^ , "?rati-schon Partei ins Knbinctt Ein Slowene würde als Minister Porte-seuills die Regierung verbrünien. Man glaubt im allgemeinen, dos^ N e u « a h-l e n der einzige AuSwvA mi» diefe, Sitna-tion seien. Stefan Radit in Vtuj ro. Ptuj, 25. April. Gestern fand hier eine BertrauensmSnnerversammlung der Slowenischen Bauernpartei statt. Bei dieser Gelegen^it war eine Ausgleichung der Ge-gensätze zwischen Stesan Radi^ und dem flo wenischen Bauernfiihrer Pmelj geplant. Ste fan Radi^ sprach in der Versammlung^ die zwifchenfallos verlaufen ist, auch über aktuelle Tagesfragen. Von der neuen Regierung behauptete Radi^, dab fie vertrauener. weckend fei. Der FinanMinister Dr. Marko. vis genieße als Asachmann breitesten Rus. Die fyutpathlschste Erscheinung des neuen Kabinetts sei zweifellos der Aubenminister Dr. Markovis. Radis erging sich in hefti-gen Worten gegen die slowenische Volkspartei «nd bezichtigte Dr. K o r o » e e des Verrates an den Kroaten. Am Schlus, sei-ner Rede tra« Stefan Radi^ für die Bildung einer slowenisch-kroatische« Front ein. Vresfeboulott des La-greber Kreistages Ro. A-a g r e b , 25. April. Tie Answfse gegen die Presse und die Bkm?to<,mtenschckst. die sich Stefan R a d i und der Präsident des Z>a-flreber Krei^^taqs M a L e ? M-schulden kk>mmen lies^en, babe^ nun infolqe der enersitscben der Presse- welt einiqe fiir die kroatische ^'auenipartei sehr unliebsame l^olsicn 5"z''iti5?t. s^i'tern trat der ?ln«nsckn'si d '...... - ^ .....list^n. scktion AN emer Sitzung zusammen, in wel. cher der Boykott tiegen den Za^reber Kreistag verhängt wurde. Stefan Rndiü richtete an die Sektion em Schreiben, in ivclchcm die Angriffe grundsätzlich be!dauert werden» doch müsse er jede Satissaktion ablehnen, da mittlerweile der Boykott in Kraft getreten ssl. Auf dieses Schreiben hin wurde Nadiü von der Journalistenvcreinigung aufgefordert, diejeTiigen Blätter »tnd IournMsten konkret anzugeben, die gegen das Prinzip der Selbstverwaltung Kampagne geführt ^ ben. Sollte Stefan Radiü dicser Aufforderung nicht Folge leisten, dann müsse der Boykott ausrecht erhÄten und auf den gan^ zen Sbaatsbereich erweitert werden. Börsenberichte Zürich, 25. April. (Schlußkurse). Londo« 25.25 drci Achtel, Newyork 5.A), Paris 20.3«^, Mailand 28.20, Malorid 91, Amster deitere künstliche Stützung der fallenden sapanischen Valut« untersagen unld !oen Goldcrport verbieten soll. Weiter erklärt er. dah das Embargo auf Gold vorläufig nicbt ausgehoben werden wür-d«. Die Verträge von NetMno Entstehungsgeschichte und wesentlicher Änl)alt dieses Abkommens In letzter Zeit, Zutammen^nn^.' mi: dom -Al^banien-Monsiikt, iverden die^se men ftist immer gennnnt. Wenige Leute ten jedoch biS seht l^^legenheit, etiva? Ge-naueres über die E n t st e h u n g S (> e-schichte und den w e s e n t l i ch e n ^ halt dieser Verträge, die im Juli l"" terzeichnet worden sind und seither ui! dergrunde der sugoslawilch'italienischei Ziehungen stehen, zu erfahren. Italien hatte auf Grun'o des Londoner Abkommens vom Jahre 1015 nach Beendigunci des Weltkrieges gairz N o r d - D a l m a« t i en besetzt, und später Fium e durch den Handstreich d'Annunziosin seine Kewalt bekommen. Die im Jahre I02l zwi-scl)en Italien und Iucpslawien ge'chlosse«en Verträge von RaPallo und St. M a r-gherita brack)ten die Auseinandersetzung in bezua auf Dalmatien und die vorgelagerten IiMn, währenlo sich im Artilel IV '^ie KontralMten verpflichteten „die voAs!ünd!ge Freiheit m,d llnabhüngigkeit des?^ittmaner Staatswesens «vig zu wahren". Räch einer an Peripettien reichen Zwiichen^it «i,rde dos endgültige S ch i ck s a l F»» u m e s zugunsten Italiens in dem am 24 Jänner N>24 in Rom geschiloslffvcn Ueberein^ommcn besie^ gelt. Makien er^t Fiume mit seinem nros? ! artigen Hafen, ^prgoslawien dev I PackRreckt « dem vagin! M a r i b o r. 25. April. TlMon di Nevel im z^iumaner Hafen. Damit Ovaren die eigentlichen staatspolitlschen Fra^ gen bereinigt, nicht aber die zahlosen Zwi-ichenfragen rechtlill)er. finanzieller unio Wirt-s.-lmftlicher Natur, die imRahmen 'I>c6 Rapallo ^x'rtrages nach einem so lange währenden 's-I'^rechtlick^en Schioebe^^ustani^ teils li«suir>-teils erst neu oder aber einHÄ)enixn: 1»'lt u>erden mußten. Durch doibel>alten blieben. Eine dritte Ou<'lle für Detailml§einan«!>ersetmngen uxiren die Frie-d.'nsvertrogc. namentlich jene von T r i a-non und St. e r m a i n, mif Grund deren verichiedene, sehr wichtige, auf den Berkehr (direkte Tarife)) und die TrfÄll.m^ privat« nnd 5sfentlichrechtl>ch«'r ^^lungen be-i^üglichc Abmachun/vn getroffen .-»ert>eu mus;ten. (^nz unaibi)äng»g yml alle« diSher (.?rn>a!hnten stonid bi» einrS »>orm«llen Han^lcvertrages zwis^>n oen dettwN Gww-ten, der erst im I'«11 l' '1»'. .^^usa'inmenlxrnge den Ärieibei»svern5yi»^ xch t» r^ »» S 1,1«» »M«« V «» VprV Dck«, -wr »» ewe «BmiSli^e DmchfKH-W»S DM sicher«, se«»«r z» fttpuliere» war, PchUWDWMchHv». Di« So»ser«zen d«»a»-»» «« ^ Oktober lVSt w Venedig und »te» »l« 17. Dttzoter, »« am 17. Feber w «, ßst» V. AM loSb ßortgesetzt ,u veidi». Nach «wer kmzen Unterbrechimg »M!ve» dte ALbetten am 6. Mai ^rtg^tzt W» ». S>li 19« l» Reti»» »««diit. I» gleiche« Tage wmden sämlliche 31 Son-»eMwiie» Ismnt den Gchlußprowdvllen v>m U«tOtziti«»iümidRtbat einerseits» andererseits unterzeich-«et. Im allgemewen Echlnßprowkoll heißt eS, daß oike diese >val der Fiumara, 6. die Anwendung des Art. 17 der Beilage B) zum cvmlschen U^bereinlommen, 7. dffentltchen Lagerhäuser «nd 8. die allgemeinen Bestimmungen. Besonder« Bedeutimg hoben di« Punkte L, b unld 7. BeMglich der Tarilfe verpflichten sich die BertrayGaaten im Sinne des Art. 15 des Et. Germainer Vertrages, daß sie sich im Lmife von drei Monaten über direkte Tarife Fwisir!^n den Laniostatiivnen und den Häfen der ^iden Länder verständigen werden. In der Zwilschenzeit gewährt Italien für die HolztrmSporte auS die Über St. Peter, TriB, Fimn« oder Hu8a? gehen, eine 30-pvozentige Refaktie Md Begünstigungen für den Berkehr zwischen Basar und Fiume. Ämiloge Augestiwitmisse räumt StzS ein. In der Abt. v wird I^oslawien daS a « »> schließliche Recht der Schisfahrt zjwl' schen dem Bassi« Thaon di Revel und seinen Häfen zugestanden «nd der Bekehr im toten geregelt. Ä^ügltch der Lagerhäuser im Basiin wurde «armiert, daß der jiigosl>«m>ische Staat entweder tn eig^r Regie oder durch Private LagerhauSunternebmungen gründen lann, die nicht nur slyen« Waren (wie eS ur-fprüll^lich vereinbart war), sondern auch Twnsttw«e« a«ft»eh»»en können. Die zw e < t e Gruppe behandelt w IS Avnventionen die Durchführung des UsbereWkammenA von R^, uÄ> zwar unter andere«: vi« Frage des Eigentums und der Schulden der Gemeinde sMme, der Wasser« und Lichtversvrgmrg der umliegenden angrenzenden Gemeinden, der Staatsbürgerschaft, der Penisionen, Stenern, der Regulierung der Fiumara und ewige sozialfürsorgli- Die Gonnmiunafer Ei« Mo«»» w« der rote« «rbe dM U » » V v O t h e. 7 (Nachdruck »erboten.) AmetvinHcheS Copyright 1919 by Anny Wothe-Mahn. Leipzig. Der Graf reichte dem Bauer die schlanke Vornehm« Hand. so, Hanns Oerre, das war ein kluges Wort, daÄ ich euch noch danken werde. Doch ich muß sikn, mew Diener wird alles weit«« mit Euch bergen.* Mutter GAe hatte inzwischen ein GlaS mit der köstlichen Milch g^üllt, das veichte sie ««n «rit halbobgewandtem Gesicht dem ^^rantd««. .Nehmt, Herr", sagte sie, „und Gott ge-segne Euch den Trunk an unserem Herde.- Zögernd ergriff der Fremde das Glos, d«m ls?rte er eS in einem Zug. Ihm fiel ein. daß es das Gastrecht verletzen hieß, wenn er de« Tnmk zurückweisen würde. Den Bauersleuten leicht zmrickend, schritt «r dann «it einem DcmkeSworl zur Tür. Elke s«ch ihm prüfend nach. »Ewlz und hoffärtig ist er", grollte sie, „und tut wie ein KSnarmS, wie du ihm « Willen se^ kmntesk. Du weißt, daß wir oe» gnädigen Herrn von Rinknode vermachen haben, alles, was mit dem Erlenschloß zusammenhängt, oibzuwsisen und tot z» schweigen." ^Mein, Rudder, Der 5>err Gvaf von Waldau Hat ia mit den frühc-ren Besitzern de? ch« Mvlogncheitm. ferner wichtige Fragen rechtlicher Siatur, wie z. B. über die Erwer-wng a« der LandeSgrenze besindlicher Lie-geichchaften, «er Expropriationen, über da» Nacht P» MMbmig der Rdvolatur in Fiu-««, bezieh«ngAwetse in Dalmatien sür Advokaten, die für SHS, rch«ktive für Italien optiert haben, «ach der «e«e« «egelu«g soll di« l» IuD-slauii«« teßehmde M«sche««?««g — »«s f^szig Mlouieter ««« der Meeresküste, resP. »O« d«? ttocke««» La«deSgre«ze kS««e« Fremd« oh»« d«so«d«r« V«wilii««g der »«-ßi«r««I kei»« Lieie«jschaften er»«roe« ^ für di« »«iderseitige« OPt»«te« i« Dalmati««, He-ji«ho««S»«ift i« FW«« «icht gelte«! Auch sonstige taxatiiv angeführte Beschränkungen, wie solche i^igenS auch in Italien beste^n, wurt>en fallen gelassen. Den Abschluß bilden ackt Konventionen über Fragen, die zum größten Teil ihren Ursprung w den Friedensverträgen haben. An 1. Stelle stehen die ironventionen über pviivatrechtliche ^ld>forderungen oder Verpflichtungen aus der Zeit vor dem 3. November 1918 und die über privatrechtlich« noch nicht erfüllte Verträge anderen RechtSinhal-teS. deren Aufhebung gerichtlich verlangt werden klann, wenn die Erfüllung erhebliche Nachteile mit stch bringen würde. Von den Konventionen, die «icht auf cie Friedensverträge zurückgehen, seien hervorgehoben die über Tou^stcnverkshr an der Grenze und über den Grenyverfehr iiberhaupt, und die Konvention über die Arbeiter. Letztere hat viel böses Blut gemacht» In dieser Konvention bleibt der Grundsatz ausrecht, daß «»e-setzliche Beschränkungen in bezug auf die Be-fchäftiMng fremlber Arbeiter, di« in den Bcr-tragSländern bestehen, auch weiter in Kraft bleiben. Eine Ausnahme gilt für jene Arbe^ ter, die alßf dem Gebiete des einen oder anderen Staates Mischen dem 1. Jänner 1VSV und dem 1. Jänner 1925 bereits beschäftigt wurden. In derselben Konvention find für Arbeiter, die auswandern, besonisere Erleich-terungen Än Durchreiseverkehr vorgesek:en. Vom sonstigen Inhalt der Nettunoverträge wäre noch eine Kiausel zu erwäbnen, deren Inhalt jüngst ein Timesartikel bekanntgeg''-ben hat. Dtmoch bätte sich Iugoslamie« oer-pflichtet» a« der Adria gel?g««e Grundbesitze italienischer EltaatSaaaebIZriqer vqp der Tnt-eig«««« im Rah««« fei«er Ugarresor« zu befreie«. » Damit hätten wir uns mit der Darlegung der Ents^tehungSgischichte und der Erklärung 'l>er wesetlichen Bestimmungen der Verträge von Nettuno erschöpft. Wie «»ir gefehe« Hobe«, fi«d di« «bko«n«e« «icht «ur »o« großer «iirtschastlich«r V«d«« z« kön«««. Ma« s«i P» i» «egi«r««g»?r«is«« be«ußt. daß dt« «a-tifikatio« d«r V«rtrSß« »o« Rettuno »«s«rer-seits eine ne« Spach« in der ««««ehr «t»aA Sehe««tea Jtalie«ifler««g Dat«atiens beginne« ließe, di« i« «icht allzu ferner Zeit mit der wirtschaftliche« ««d politischen Versklavung miseres AiistengebieteS durch de« Ualie«ischen Rachbar endigen miißte. Nachrichtm vom Tage t. Der Pr«p»g»»dafl«g Vari»..LSo«boy. Wie aus Neusatz berichtet wird, haben die ftigoslaiwischen Milltärflieger Kapitän Sonbedmayer und Leutnant B a j-d a k am ersten Tage Serbien, Bulgarien, die euroipäis^ Türkei, Klein-Asien und die Hälfte Syriens Überfl^en, wo fie sich noch am selben Tage am neuen ^anz^schen Flugplatz in Beirut niederließen. Am Seiten Tage setzten die Fliozer die Indien-Route über die syrische Wüste, über Mesopotamien und Bagdad nach Basora fort, wo sie nach einem kürzeren Ausenthalt noch gestern die letzte Etappe ihres Fluges nach Bombay zurücklegten. t. Ei« «e»«s Drog«rist««-Gtat«t. Im Volksgesundheitsministerium wird ein neues Dryzeristen-Gtawt ausgearbeitet, demzufolge die Drogeristen nicht mehr berechttgt sein werden, Medikamente und Ingredienzien direkt an das Pichlikum zu verabfolgen, da sich in den letzten Jchren Fälle gemeihrt haben, die das Prinzip der Erhaltung der Volkszesundheit bedrohten. Der Wirkungskreis der Drogeristen soll in Hinkunft beschränkt weiden, ^e Drogeristen werden Drogen nur an Aerzte und Apotheken abgeben dürfen. t. V«««zia«isch« PalSst« erst«he« i« olt«r Pracht. Nachdem erst kürzlich der berühmte Renaissamcepalast Ea d'Oro in Venedig in seiner frW^ren Pracht, wiederhergestellt worden ist, werden nunmehr zwei weitere Renaissance;»läste' tn ihrer ursprünglichen Form wii^erstehen und der veffentlich. ?eit zugänglich gemacht werden. Es sind daS der aus dem Jahre lüSS stammende, am Ri-alto gelegene Pala^ Dei Camerlenghi, der ehemalige Sitz der Stadtkämmerei der „Se-renissima", und der am Canal Grande lie-iMnde, von Vittoria 1ü62 bis 1KM) erbaute Palazzo NalVi. Auch die Inneneinrichtutig der ^lSste erfolgt möglichst stilgetreu und dem luxuriösen Aufwand der venezianischen Republik entsprechend. t. «s««boh«u«glii«. Z ayr « b, 28. April. Gestern um Mitternacht ereignet« sich bei der Station Iankovac auf der Lini« B«o-grad—^Zagreb ein schweres Eisenbaihmm-gvück. Ein Lastzug fuhr in den in Iankovac wartenden Schnellzug BeliMd—^Zagreb. Durch den Zusammenstoß wlÄen die bei- den Lokomotiven, der Postwagen und der Dienstwagen zertrümmert. Der Lokomotw-Mrer des Lastzuges wuxde getötet, sonst find keine Menschenopfer zu beklagen. Der Materialschaden ist schr bedeutend. Der Weichenwächter, der daS Unglück verschuldet hat, ist entflohen. t. T«t«r«atio«ol«t «a«pf gege« et««er. hi«t«rzi«h«r. In London tagt eine internationale Konferenz, die zum Gegenstand hat, den Steuechinterziehungen an den Leid W rücken. Es konnnt nämlich immer häufiger vor, daß reiche Personen ein bestänidigeS Wanderleben führen, um der Besteuerung auszuweichen. Im Winter weilen fie in Ae-izypten, an der ZUviera oder den Sportplätzen der Schweiz, dann ziehen fi« nach S^ nien und Italien, den Sommer verbringen sie in Kurorten verschiedener Länder. ES wird nun vorgeschlagen, ein« international« Auskunftei zu schien, die di« Steuerflü«!^ tigen ausfindig zu mache« hat, um fi« zu besteuern. t. asp-ra«to.««lt»o«G««ß w V»d»p«st. Aus Budapest wird belltet: Der Weltver-band der Espevantisten beabfi«^igt in diesem Jahre den ersten Weltkongreß abzuhal-ten. Neun Städte streben an, den Kongreß zu beherbergen. E« verlautet, daß nebst Warschmt, der Stadt, in der der Gründer der Esperantosprache geboren ist, Budapest die meisten Nhancen hat, Sitz des Kongres-seS zu sein, da der Seikretär des Esperanto-WelwerbandeS ein ungarischer Geistlicher namens Andreas Efeh ist, der seinen .Mnzen Einfluß geltend macht, um Budapest zur Kongreßsliadt zu machen. t. Vo« Sleftmt«» z«rtr«t««. Wi« aus Newark gemeldet wird, wurde dort ein« Frau das Opfer «ineS seltsamen Unfälle«. drei Elefanten auf d«m Weg« zum ZirtuS befanden, wo fie an der Vorstellung teilnehmen sollten, lief plötzlich eine Katze über den Weg, auf dem die Elefanten geführt wurden. Es wird berichtet, daß die Eleftmte« durch diesen Umlstand so in Schrek-^n gerieten, daß fie fich von ihren Führer« frei machten «id im Galopp tn ein« Seiten-straße hineinstürmten. Die Passmten in die-ser Straße stoben entsetzt auseinander. Einer Frau jedoch gelang eS nicht, rechtzeitig zur Seite zu springen. Sie geriet unter die Fü- ErlenWosseS gar nichts zu tun. Er hat daS alte ^loß gekauft o>oer geerbt oder sonst wie erworben und wir könnm doch nicht den ganz Unschuldigen der alten Geschichte wege« leid^ lassen. Soll der Mann im Erkn-schlösse verhungern? Die Rinkeroder Bauern können einem lech tun mit ihrem ^pen-sterglauben. Ich tue was recht ist, zudem der gnädige Herr ^hr anständige Preise zahlt." »Du sollst dich schämen, HarmS, eS ist wie Verrat an dem gnädigen Herrn von Rinke-rode." „Es war nur EhristenMcht» was ich getan und ich werde eS schon d«n gnädiigen ^rn gegenüber veranNvorten." Damit schritt der Bauer wuchtigen Schrittes der Tenne zu. Die alte Elke soch ihrem Sohn grollend nach. „Das gibt ein Unglück, gewiß, daS gibt ein Unglück", murmelte f^. „Vom Erlenschloß ist noch nie etwas Gutes gekommen mch Erlenschloß nnlk» SMne?chos, d^ pas^n nicht zulsammen." Sie trat auf die Deele, wo «och der Erntekranz vom vorigen Ia^e an der Scheune schwankte. Durch das weitgeöffnete Äheu-nentor fuhr ein hochbeladener Wagen, der den reichen Segen ins Haus führte. Und ^e Kinder in der na^ VorsreÄ»« aus das Erntefest, Yangon lustig i« den Tag hinein: „Kör den Giebel hängt de K»nz U» Up de Dile i» de Danz, De Musikanten np de Hill, Ein jeder spielet wat he will. U» de Diärn« met goldne Kavpen. Kruse Röcke un knappe Jacken, Wat de springet, wat de quiket, Met de Jungens herümmerstrieket.* Grobmutter Elke fuhr die Kinder barsch an. Die laute Fröhlichkeit der Kleinen verstimmte fie, denn wie Bergeslast lag eS, seit-dem Herr vom Erlenschloß im HadichtS-hof Vinkvhr gehalten, auf ihrem Herzen. Als der neue Bewohner des ErlenschlosseS aus der Tür des HabichtShofes trat, schweifte sein Auge suchend über die im Sommerduft atmende Heide. Wie ein Sonnenflimmern war's ringsumher. Aber die ein«, nach d«r er Umschau hielt, das Mädchen mit der Goldkappe, sah er nicht mehr.-- Wie hattm di« Alte und die Kinder da« Mädchen genannt? „Sonnenjungfer!" Ein leises, schwermütiges Lächeln glUt über die feinen, durchgeistigten Züge deS Mannes mit Isen dunklen, schwärmerischen Augen. Di« Nasenflügel zitterten leicht und it»ie schönge-schwungenen, bartlosere Lippen preßten fich in leisem Schmerz aufeinander. Was sollte ihm die Sonne, wo w seinem Leben nur Schatten war? Hastig, «it großen Dritten ging er weii-ter, den Pfad, den er vorhin mit Helmgard gelommm, gm^ck. Aber scharf « ai^ um sich blickte, er konnte die Sonnen-jugnser nicht entdecken. Wie fortgeweht war fie. Ob fie einen anderen Weg genommen? Mißmutig schritt er weiter. Er hätte doch schönen Mädchen so gern einen Dank für das Geleit — ein Abschieloswort gesagt. Und plötzlich dachte er ^tter: .Sie Dt mir «it Absicht «iSoowilben. Jlb wollt« di« Menschen «eiden. vor ihnen fli«. h«n, die mir weh getan, mich tu di« Einsamkeit vergebe«, «ch w»« fli^« die Men-schen vor mir." Etwas wie Zar« stieg i« da« fei««, blaffe Aificht mit d«r lÄchtgewölbten Ra^ und de« Mwarzm Brauen «ich die sans^ traurige« Augen flammten «ornig Dann lachte er spöttisch. „Ich Hütte nicht gedacht," murmelte «r vor fich hin, „daß ein« solch« Kleinigkit «ich i« aufregen könnte.^ Sinnend ging «r über die einsame Heide« Wie in eiln«m Rosenlbrand flimuiert« d«r rote, sonnentvunktn« Teppich, über dein da« Vlckk der Bienen summte und bunte Faver jagten. Märchenhaist M war e« und der eins»-me Wanderer ««Pfand den stMe« Heidezauber wie einen tie^ Frieden. Hier kühlte er fich von Menschenwah« «ich M^«!^n»^ ge-sthioden, hier in dies« HeGeeins^keit wo^ te er versuchen, z» überwinden, wa« ih» das Leben nahm. Rur de« Goldhauch der Erinmrung «»ollte «r trinke«, vergessen, wa» an Schmerzen hinter th« lag. Nun hatte er die Heilte durchschritten. AM den dunklen Tannen spräche« b^e«d Rät-selfvagen, aber er eilte vorüber, «uh das E?» lenschloß liivß er liege«. Er ging de« Häuser» von Rinkerod« M. Es war das erfle Mal, daß er d>»S Dvtzß mit den Strohdächern, die hell i» der Vom« blitzten, betrat. Als er einzog in« Grlenschloß^ hatte ihn ein Wagen b^ Macht durch di Dorf g-ßübi< Gmil. ßiMjl «Wim« « » »itmI»>liA Gelegentlich deS Abschlusses Ramasan-FesteS wurde in Ds^dda bekanntzegeben, daß der König Jbn Saud auch formell ^n Titel eines Königs des Hedst^S und Neschd, sowie der von ihm aivhüng^n Staaten angenommen habe. Hiemit ist der Staat R«s<^ zum Königreich erhoben. LZ- Nachfichten aus Maribor Drei Todesurteile Der langwierig^ Raiubmordprozeß, der vor deM' hiesigen Schwurgerichte gegen Iva« Markuzzi und Genossen wegen eines vor S Jahren in den Windischen Büheln begangenen Raubmordes swttfand, fand nun vor der Stptenwiraltafel in Zagreb ein interessanti's Ende. Die letze Instanz bestätigte txiS To-deSurteil.gegen ^an Marku^^i und verwandelte die lebenslängliche Kerkerftrafe der Angeklagten Josef Markizzt und Michael Zemliö in die Todesstrafe. Dic'sc's Urteil hat in Jurist^nkrei-sen beqreifliches Aufsehen erregt und eS tst interessant zu erfahren, aus welchem Gründe fich dle Septemviraltafel veranlaßt s-^h, die lebenSlSnoltche Kerkcrstvafe in die Todesstrafe umzuwandeln. Bolkl«dotf>fchu!ousflug nach Zagreb Vergangenen SmnStag traf in Zai^reb eine größere Gruppe von Mitgliedern deS Bereines Volkshochschule in Maribor ein, um die Sehen'?>wilrdi<7keiten der Stadt Zagreb zu belichti-i^en. Tie Teilnehmer der Exkursion wurden am ^taatsbaihnhof vom Verein des „Kroatischen Drachens", vom Verein „Kroatischer grauen" und vom Berein „Katarina Zrinfka" sowie von einigen Ge-meinderSten sDr. T r k u l j und Dr. K a r. l ov i ber^,li5 st empfanden. Tie Begrüßungsansprache hielt im Namen deS mehr als dreitauscndköpsiaen Publikums der Geschichtsforscher Dr. Nndol^ H o r v a t. In beweaten Worten dnnkte fÄr den herzlichen E^mpfang im Namen der Slowenen der Obmann des Bereines Volkshochssule Ing. K u t o v e c. Die kroatischen Vhöre stimmten sl^'snn die Hymne „Lisepa naSa domo-vina" an. Die slowenisch^ Mste wurden ins Ho»el „Esplanade" gefi^brt. wo sie Unterkunft fanden. Abends fand in den Räumen veS Vereines .Hrvatska iena* in de? Martin-Gasse ein Kvmmers zu Ehren der Gäste sdatt. Gestern vormittags wurde die t^at'hedrale, die Oberstadt, der Mirigos und kestine besucht. Bei „Kmnenita vrata", der historischen Stätte, wurde über Initwtive der Brüder vom kroatisck^n Drachen eine stille Messe gelesen. I^m Laufe des Bormit-taweS wlirde ferner die Stroftmayer-Kalerie besichtigt. Um ein Uiir gab die Sdadtnemein-de den Gästen im Stadtkeller ein Bankett. Um ^alb drei Uhr wohnten die Teilnek>mer der Auffi^hning von MazartS ..?^an^rflöte* bei. worallf ein Ausflug nach MaGmir un» ternommen wurde. Mit dem Abendzuz kehrten die Marburger wieder heim. Dle Generalversamm. luna des Vereines der Sauerrn Dlrektox Babie verlesen-m Ri^enschaftSVerichte ist ersichtlich. dak der Verein im veraaivenen s^^-^re t4.374.?T Dinar Einnahmen und Dinar Ausaaben aes!abt bat. Verb^ibt limiit mit I^reSschluß ein Rest von.S0.97 Dinar. Nach k^teililmg de? A^okiftorium« wi»?-de ßnr Neinva^k des AnäschnfteA geschritten. Ue'^er Antma deS Herrn?^r. V i v u ii wurde durch 5^lfri»s der alte Anäschuß mit Herrn l^t^dti^l'nmi'i^r G l a s e r ftkS und Hetrn Dr. N i p u D als k^!^n,^rmvst^ssyyrtre-. ter an der Spitze wieder-^wÄ^lt. Der Mit>7kied?^eitra«» bleibt im ?ka!bre in der gleichen .^^^e und betr4^ für ein ebenei<»igeS HanS 15. für ein einltötfiaeS SO. kür ein zweiitSckiaeS für ein dreistöckiges „nd für jedes weitere Haus w Dinar jäihrlich. Stürmisch beariißt emrisf sodann Ver-ban.d-,>'wmnn Herr F r e l i ^ auS Lwblfana das Wort, begrüßte die Versamm^nnq ans das herzlichste im Namen des Verbandes und teilte mit, daß im Monate Sevtember d I. die Generalversammluna der Hansbe-sikervereine Sloweniens in Maribor statt-'finden wird, an der wichtige Angeleaenheitm ßnr Beratnni^ stelan'sten werden. 5^n einer längeren Rede berichtete er über die Arbeit "Nd Erfolae des «e,SandeS und klärte die Verslng und empfiehlt allen HauSb.>sitzern daqeaen Rekurs zu er.?rcifen. wormn er eine N<'solution zur Verlesung brachte, die einstimmig ange-nommen wurde. Die Resolntion lautet: Die NerusungSkommission wird aulge-fsrdert, den Beschluf; aufzuhsben, mit dem dle Abzugnahme der S7"?;liien Mietzins-Gemeindeumlage für das Jahr IV2Z-24 ««geardnet wurde; wlr?fam igemacht möge die Abzugnahme der 37 igen Umla«- o,» dle Datierte MletzlnSsteuer für die ^sahre LlW-2S werden» wie sie bisher in Mari-d»r liblich ivar. Nachdem sich noch einige Herren zu Worte meiideten und-über v<'rschiedene fragen Aufklärung erhielten, schloß Herr Glaser mit Dan^esivorten für den zahlreichen Z^such die Versammlung. m. Die Gedenktafel auf TeaetthosfS Geburtshaus renoviert. Der Besitzer des (Geburtshauses des Admirals von Tcgetthoff, Herr Anton L u m i r, hat vor kurzem nlit Rücksicht aus die Pietätsgefühle der Bürgerschaft die Gedenkt-tM wieder renovieren lassen und übeyzibt sie imil dein Schutze d<'s P. T. PublilkumS. m. Kunstausstellung des slowenischen Malers Ante Trstenjak in Paris. Hellte, den ?ü. d. M. wurde im Kunstsalon Nerncheinl-Jeune, 83, rue de Faubourg Saint Honor^, Paris, eine Nusstell'u>ng von Aauarellen des slowenischen Malers Ante T r st e n j a k eröffnet. Die Ausstellung bleibt bis 6. Mai geöffnet. m. Schnee am Bachern. Der gestrige Zonn taH brachte uns leider wieder trostlsses Re-genwetter. Am Bachern l)at es '0g sieben Personen, gegen deren Festnahme kein Gru,'d vorliege, wieder auf freien Fuß gesetzt wur-. den. > m. Der ehemalige Zollbeamte Snez, der im bekannten Marburger ,^ollprozeß zu 2 Jahren Kerkers verurteilt wurde, bat seine Strafe in der hiesigen Männerstrafanstalt bereits vor wenigen Tagen angetreten. m. Konzert Woffi Schneiderhahn—Willy Klasen. Für dieses am 26. April um 20 Uhr im großen Kasinosaal stattfindende Konzert des Wunderkindes Schneider-hahn und des Klavvrvirtuosen Klasen ^rrscht bereits lebhaftes Jnterefse und brin« ^gen wir noch eine Kritik des „Grazer Tageblatts": „Auch bei seinem diesmaligen Auf-< treten im K«mmennusiksaale blieb dem elf-jÄhri^en Geigelwirtuosen Molsi Schneider» hahn der Erfolg ,^treu. In Beethovens Kveuzersonate Übertraf er die kühnsten Erwartungen, man mußte sich immer wieder durch den Augenschein davon überzeugen, daß ein Kind auf dem Vod-ium stehe und fein gereifter Künstler. Mehr noch als die er staunliche Techni'k, die über alle Schlvierig-feiten spielend hinwegkommt, ist die sichere musikalische Ausfassuni;^ bew-undernswert, die vom angelborenen i^nie zeugt und nichts Angelerntes an sich hat. Änige kleinere Stücke von Beethoven: die F-Dur-Roman-ze, zwei Mödlinger Tänze in der Klasenschen Bearbeitung, ein Rondino svon Kreisler eingerichtet) boten denl kleinen Künstler GelyPMheit, in singendem Tone nnd satter Klangpracht Zu schwelgen und bei der Faust- Phantasie von WienjawSty konnte er alle Virtuosenkünite ins Treffen führen und seine Äteisterschaft im Flageolettspiele und in Doppelgriffen betätigen. Der Enthusiasmus steigerte sich von Nummer zu Jtummer bis zur Siedehitze, kein Wunder, daß es mit dein auch an das Gedächtnis des Kleinen große Anforderunzen stellenden Program-lne nicht sein Ä^wendeu hatte, sondei^n ein Zugabenkonzert den Abend beschließen mußte. Professor Willy Klasen war ihm auch diesmal Mieder ein getreuer Eckhard geiit?rtem Beisalle anerkannt wurde." (Y. M. — Kvrten in der '?.1!usiknlicns'andlung H ö fer und Pcnpier-handlunq B r i S n i k. m. Freie Wohnungen. Das erstinstanzliche Wohnungsgerschreibt folgende freie Ao'hnung^^-n aus: Maistrova ulica 2, 3. St., 3 Zimmer, ^iüche und Zubehör vom Mieter Ivan n i a t o v i L: Slovenska ulica 3(?, 1. Stock, I Zluttner, jlüche und Zubebör VOM Mieter Alois K o l a r i L; MagÄalenska ulica 17. Parterre, 1 Zimmer, .Wche und Zubebör vom Mieter Anton Ob r e z; Po-bre^^e, Cesta na Brezje 2i^, Parterre, I Ziurmer, Mche und Zubehör vom Mieter Leopold ^ n i d a r. Tie Gesuche sind bis längstens Donnerstag, den 28. d. M. vormittazS an das genannte Gericht zu richten. m. Bolksunlversktiit. Die Serie der dies-jährigen Konzertveranswltungen wird die Primadonna dter Laibacher Oper, Frau ^ a-l u d o o a, mit einem tschechischen Liederabend' beschließen, auf den wir unsere Leser schon heute aufuierksam machen. m. Daiiksagung. Der Ausschuß „Dmn ulwglh" lArmenheim) bedankt siih hiemit vl^r allein allen Spendern für die Tombola, der „Z-adrutna gospodarska banka" für die Benützung des Lokales zur Ausstellung, den opferwilligen Mitarbeitern Frau A!aria ?lccettr>, Frau Ferluga, Fränlmn Anioa Accetto, Majda Slui^ek, Rosana Venutti, Da-nica Penko, Zora Kuntus, Ire^re Schick, Carmen Dvetek, Ljubomira BatistiiZ, Mina Gumz?z'. Dvag-a Tinta und den Herren Ing. FerlivM, Roic, Pmka sen und jun., JenZac, Dovnik, Sitar, BatistiS jun. uud Iuröie. m. Bon Her.^rLmpfen befallen. Die 35 I. alte Rosa Erveninski wurde beute um 3.Z0 Uhr fri'lh in der Nähe deS Gasthcnoses „Balkan" sauf einer Wi^se) von heftigen Herpkränliftea befallen. Die hisi. Rettmigs-ajbteilung überführte sie ins Allgemeine Kran kenhaus. m. Fahrraddkebstahs. Wi<; uns von der Polizei mitgeteilt wird, wurde gestern in der Urbani-Gasse ein guterbaltenes Herrenfahrrad gesunden, welches sicherlich von einem Diebstahle berri'lhrt. Die Klinkielgl^cke trägt die Auifschrist: „Al. Eigner, Amstet-ten". m. Den Apothekennachtdicnst versie?)t bi^ nächsten Sonntag mittags die „Schuhengel-Apotheke" (Sira^ in der Aleksandrova ce« sta. m. Wetterbericht. Maribor, ?.). April 3 Nhr früh. Luftdruck: 73<;; ThennohMo-skop: 7iX>; Temperatnr: -j- 7.- Windrichtung: NW; Vewüllung: ein Zehtttel; Niederschlag: leiner. Nachrichten ausVtuj P Delegierte der Handclskremlen und Genossenschaften aus ganz Slowenien trafen bereits am Sonntag zur hier stattgefundenen Generalversammlnna ihrez Verbandes ein. Im Laufe des gestrigen Tages besichtigten die Gäste die Aes>enswürdigseit?n unserer Stadt, soviel ihnen dies cvie ungünstige Wit-tening gestattete. p. Schadeseuer. In der vergangenen Woche verursachte ein Waldbrand auf dem gräfl. Herberstein'''ch.'n Gute C'benSfeld einen enormen Schaden. Zirka 3 Quadratkilometer Wald wur-den ein Roich der Fl^^m-men. P. Den Apothekennachtdienst verst^cht bis nächsten Samslag die Apotheke des Z^»rrn B e h r b a l k in der Ltremplj^'va ulica. V. Stadtkino. jiomme,chen Mittivoch und Donnerstag gel)t das herrliche Drama ,DrS .KH«fS»»ßer Zelt>»s' VA <»om Nammen wgenk" Vemch Porten w der Hauptrolle über d« Äinwand. Theater und Kunfi NattoaalMeater in Marwor Mpertolre Nsutag, 25. d., leschlosie«. Dienstag, SS. d.. um 20 Uhr: «Madam« But-terfly", Ab. B., Coupons. VNttwoch. 27. d., geschlosie«. Donnerstag, 28. d., um 20 Uhr: „Periphe« rie", Ab. A. Pr^ere. „Peripherie" ans vnserer vühn«. Der tschechische Schriftsteller F. L a n g e r, der fich an unserem Theater bereits durch die geistreiche Komödie ^Ein Kamel durchs Na delöhr" eingeführt hat, wird fich nun am DonlnerStag a!^mais durch 'daS effektvolle Drama der Vorstadt „Peripherie" vorstellen. Die Regie hat ^rr Prof. O. ö e st wne. ^ Die Eröffnungsfeier der Deutsche« The nterausftelunt Magdeburg 1S27 lindet am 14. Mai, vormittags Ii Uhr, statt. Am Nach nBtag 'des ErSffnilNgStageS wird ein großes Festfonzert gegeben werden. Eine überaus tntevessamte Ueberraschling wii^ den Besu chem der Deutschen TheaterauSstellung die schwimmende Bühne bereiten, die auf dem Adolf-Mittag-See errichtet wir. Sie hat eine Grundfläche von 70 Quadratmetern, wird mA koer moder?«sten BelouchtungStech-nit und bringt den Ausstellungsbesuchern abends grosse Ballettüberraschungen. Diese Borfüh rungen auf der schwimmenden Bühne mitten im werden durch die farbige Beleuchtung sehr interessant un-d stimmungsvoll werden und den Besuchern stärkste Eindrücke hinterlassen. ^ Sin Lehrstuhl für Theater«iff«uichap. Aus Len»i!ngralo wird gemeldet: An der hiesigen Hochsö^le für Kunstgeschichte -vurde ein theaterwissenlschastlicher Ährstuhl errichtet. Zum leitendm Professor v«rde Alexei GwoSdoff ernannt. NackilMen aus Seile c. 7S^ Geburtstag. Am Donnerstag feierte Herr Johann R i h t e r S i L, Oberlehrer i. R. in Celje, seinen 7k. Geburtstag in voVer Rüstigkeit. Dem Jubilanten unsere herzlichsten Glückwünsche! e. Uns de« Postdienfte. Die Postbeamtin Frl. Maria Stukelj w«rde vom Post-«nte in Slovenjgradec nach Celje versetzt. e. Gtudenteubesuch. Am Donnerstag, den M. d. M. um halb 12 Uhr vormittags langt ewe Gruppe von 20 Beograder Studenten auf ihrer Reise durch Slowenien von Mari-bvr in Eelse ein, wo sie bis Freitag zu verbleiben gedenken. e. Die Gt. Hermagoeas-vefelschaft nahm dieser Tage die Verhandlungen wegen Ankaufes des GebkudeS deS Koul^nneS Herrn Johann S o S in der PreSernizasse wieder auf. Die Gesellschaft gedenkt bekanntlich, in diesem Gebäude ihre Druckerei unterzumengen. c. Der 1. Mai. Die vereinigten sozialistischen Klassenorganisationen veranstalten am so. d. M. abends im grohen Saale des „Na-rodni dom" in Celje ewen sozialistischen Kulturabend mit Muftk, Bortrag und Gesang. Am 1. Mai um 10 Uhr vormittazS findet am DeLkoqilatz eine Versammlung statt, an der der AreisaHg«>rdnete Herr P e-^ e i a n Mls Moribor sprechen wird. Bor-«mittagS und um 16 Uhr finden Stra^enum-KÜge, hierauf aber ein Volksfest im Gasthaus „Zm grünen Wiese" statt. e. Zirkus «ebernigg in «elje. Wie ver- lautet, langt Ende dieses Monates der zurzeit in Maribor weilende IirkuS R e b e r-nigyin Celje an. e. Schadenfeuer. In der Nacht von Sonntag auf Montag, bald nach Mitternacht, brach in der ehemaliqenKec^clbabn des Herrn Re 8 beim Gasthaus „Felsenkeller". 'l>ie vor Achren in ein Magazin verwandelt nn'rdc. Fsuer aus, das sich sehr rasch Freiwillige ^uerwelir rsickk«? tn s," . Zekt aus. Es gelang ibr. da"» -sowie die im früheren " ßm Bemwvorräte ' « i? arzu retten und diamit eine gros^ Ka-taftwphe zu verhüten. DaS Objekt some ein darin befindliches Auts brannten ab. Die Ursache deS Brandes ist bisher unbekannt. e. Diebstahl ober Verlust? Am Ostermontag lam dem Schuhmacher Herrn Josef D o-b o V i e n t k aus Trbovlje im Zuge zwi-schen PetrovLe und Celje eine in der Hosentasche befindlfche Geldtasche mit beiläufig 5^ Dinar Bargeld, 8 Lotterielosen des JnvalidenheimeS in Trbovlje und eine Be-glaubiizung der Gewerbeban? in Ljubljana abhanden. Herr Doboviönik mußte wegen großen Gedränges während der ganzen s^rt stehen und es ist ziemlich wahrscheinlich, daß ihm die Geldtasche im Gedränge entwendet wurde. Gin Berluist ist jedoch nicht ausgeschlossen. c. Palizeichronik. Samstag, den 23. April: 2 Anzeigen wegen Ueberschreitung der verkehrspolizeilichen Bestimmungen, 1 Anzeige we^n Freilassens eines Pferdes ohne Aufsicht, I Anzeige wegen Uebertretung der Gewerbeordnung, I Anzeige wegen Verlustes einer kleinen silbernen Damen arm ban dichr von der Fabrik Westen bis Kl»m .^ause Nr. 70 in Gaberjc. 1 Anzelze wegen Verlustes eines Päck:^ns mit einem seidenen Kopftuch, 1 Anzei.j?e wegen Verlustes eines Päckchens mit 2000 Dinar, 1 Anzeige wegen FundeS eines kleinen Taschenmessers und 1 AnzeiZ? wegen Fundes einer gestrickten Kinderjacke. Volk5«lrt5«kaft Zagreber Mrsenwoche Schon zu Beginn der Börsenwoche setzte freundliches BSrsenwetter ein. Obwohl in oer Borwoche d-ie lebhafte und feste T ndenz der AuSlandSbörsen vom hiesigen Platz nicht eSkomptiert wurde, konnte die Auswirkung der anhaltend freundlichen Stimmung, in der fowohl die Wiener als auch Budapester und Prager Börse Versehrte, auf die Börsentendenz am Platze nicht auSbloil^n. Auf dem Bankaktien markte kam 'oiese Stimmung wohl in dieser Woche weniger zum Ausdruck; der Berkehr war nicht Übermäßig groß und bis- gegen Wochenmitte die Tendenz eher gedrückt. Erst am Wochenschluß machte ^ eine freundliche« Stimmung geltend, 'die allerdings in der Aursgestaltung der Bankpapiere nicht mehr zum Ausdruck gelangte. Eskomptebauk wurde bei 104.S0. Kreditbank bei 93, Jugobank bei 93 bis 9S, Erste Kroatische bei ^ und Agrarbank bei 15.S0 umsetzt. Hypvthekar« bank wurde anhaltend gesucht und iinfolge Warenmangels zum Wochenschluß zum ^ steren Kurse von VI gehandelt. Die Kurssteigerung bei diesem Papier beträft 2 Pm^k-te. Auch Laibacher Kreditbank wird ständig bei lk0 g^ucht, ohne daß sich Ware auf dem Markte zeigte. Serbische KwnkMen stehen gleichfalls beim Kurse von 129 in Nachfrage, doch ist kinerlvi Ware se Mailand, die daS Interesse der Börsenkreise in Anspruch nahm. In Fortset'unn ihrer Nu^w^rtsbemeguna -rreich te die L i r e in ?nrich ihren ?>öMstand bei 2 S. »» UM rs e»' ^ Stelle S.D. Rapid 8 7 — 1 58 lS !4 l I.S.S.A. Maribor 8 6 1 1 46 12 lS ll T. S. A. Merkur 8 S — s ,9 53 6 M S.K. Ptuj 8 2 1 5 lS 47 ___ ^ 5 iV S.K. Svododa 8 1 — 7 8 33 2 V - Mit den beiden gestem ausgetragenen Mei sterschaftSspielen fand die Fuhballmeister' schaft des Kreises Maribor 1926/27 ihren Ab schluß. In der Tabelle wird der Sportklub „Mura", der weder zu den Herbst- noch zv den FrirhjahrSsPielen antrat, nicht berück« sichtigt. Mit den beiden gestem ausgetragenen Mei sterschaftSspielen fand die Fuhballmeister' schaft des Kreises Maribor 1926/27 ihren Ab schluß. In der Tabelle wird der Sportklub „Mura", der weder zu den Herbst- noch zv den FrirhjahrSsPielen antrat, nicht berück« sichtigt. „Rapid" gewinn« die Krtlsmtlfiniatast «Y26-^S27 s. D. Stapid - X. s. Merkur S: o <4: o) Der sonntägige Meisterschaftskampf brachte dem Kreismeister einen verdienten unid überlagenen Sisg. „Rapid" erringt neuerdings die Kreismeisterschoft von Maribor. Das Spiel, das unter ftiändigem Regen auf ziemlich aufgeweichtem Boden seine Entscheidung fand, zeigte die „Rapid"-Elf in steter Ueberlogenheit. P e l k o, der Golmann dreimal der Schwarz-Blmien, hatte nur li^ fich die ^üm 'Cel-gcichcit, ein,ugreism. Alle weiteren An- Wochensch^uß etwas flmier an. Ware wurde beim tieferen Knr? von 22?^ anqebot.'n, ohne auf Interesse zu stofteii. AuSgesProchow flau tendierten Slavoniaaktien, die im La>^ der Berichtswoche eine neuerliche Knr'^enH^ng anf 20—21.50 erfuhren. Das AiuSgebot in ^ii'sem Papier ist ansi-a^ltend groß. wMrend "die Nachfraoe in se?,? strengen Grenzen ''s 'sich s>ani'ts/!'-^'^ich ein hiesiges Groß- 'n^institut als Käufer austritt Erst zum griffe machte bereits daS unermüdlich arbeitende Hinterspiel und die Verteidigung zunichte. „Merkur" spielte ohne jegliches System. Lob gebührt nur dem rechten Ver-lbinder Barloviö und dem Verteidiger H e r z o g; alle übrdzen warm schwach. Anch V o gri n ee enttäuschte diesmal sehr. Die Sieger hvtten ihre besten Spieler im Jnnentrio T er gle tz—V e n k o-> P a u l i n. in welchem sich besonders die beiden LetzMannten, ^anch gut eingeleiteten Angriffs zum entscheidenden Abschluß brachten, gut verstanden. Die Uebr^ gen waren jederzeit auf ih'cem Platze. Spielverlauf: „Rapbd" gleich von allem Anfange an mächtig ein und kann bereits in der K. Mimite durch P a u l i n das führende Goal einsenden. Nun läßt das Tempo etwas nach und avch „Merkur" greift einigemal« schalt an, doch werden ihre AwAriffe gleich im Keime erstickt. M o l n a r, der rechte Half der Kanff-männischen kann das foule Spielen nicht, lassen, weshalb fich der Schiedsrichter geznnm-gen sah, ihn vom Platze zu weisen. ^ Angriffe der Sieger dringen nur einige Corner, die jedoch unausgenützt blieben. Erst in der 35. Minute kann „Rapid" durch einen Clfmeterstoß doS Weite Goal einsendm. Das Tempo wird schärfer, Angriff auet er, scharf plaziert, ein. „Rapid" bleibt weiter im AngrU. Bald darauf ist es wieder P a u l i n, der einen schönen Vorleger B e n ! o S w Netz unterbringt. Zwei Minuten später kann der Goalimann nur mehr mit dem Fuß abwehrn und B e n k o sendet den abgewehrten Ball inS Netz. In der 40. Minute iist eS neuerdinizS P a u l i n, der zum letzten Treffer einsenkt. Schiedsrichter Herr N e m e e im allgemeinen gut. Maribor —Svoboda" 4 :1 fl: 1). Das gestern vormittags am MarWor^Port Platz ausgetragen« MeisterschaiftSspiel brachte der „Maribor"-Mannfl^t einen verdienten Hieg. Das jederzeit of^e Spiel zeigte „Ma-ribor" mehr im Angriff. Harten Widei^tan'o fand er in der Verteidigung fozvie in dem sich in sehr guter Verfassung befindlichen Goalmann Mernig seiner Gegner. Obwohl .Mavibor" zu diesem Spiele ohne die Brüder H r e 8 ö a k antrat, konnte man eine Sch^chuug der Mmmsoa^-Leuten, auf dieser Seite immer wieder durch-^nbrechen DaÄ erste Goal für „MariVor" fiel erst in der 28. Minute. „Svoboda", dem es gelaW, in der ersten 'Halbzeit erfolgreich zu sein, mußte sich in der zweiten Tpielhälfte zeitwer» se eine vollkommene Nm^ammerung von sei« ten seiner Gegner gc^llen lassen. Ihre Ge-ao^ngrisfe muhte die^ ohne.ieffl^ch^s Tyft?m Zielende Angriffsreihe ^?hnlich der Ver-teddigMg .MariborS" ü^rlassen. Schie>os-richter j^rr Ne m e e gut. Der Meister »<« Slowenien von „Pri-«Orje" S:8 ßeschl«»ge»l Der gestrige Tag brachte im Fußballsport ein« große Sensation. »Jlirija* konnte von seinem alten Rivalen .Primorje- überlegen geschlagen wer-den. Das Spiel leitete ein Schiedsrichter aus Veogrvd. Vorderhand bleibt aber »Jlirija" »och an erster Stelle. : Ve M«W«r"»Na«Me w gaßred. Die Handballfanrilie des 1. SSK. Maribor, die vergangenen SamStag und Sonlntag in Zagreb gastierte, konnte int Spiel gegen „Ton-eordia* «it w:8 (b:4) den Sieg erringen, und mußte fich am Sonntag im Spiel gegen den Aagreber Meister, den A. S. M., mit 1>:8 (k:4) geschlagen geben. Die Leitung der Spkle lag an beiden Tagen in den Händen des Herrn Saueinaus Ljublsana. : «V. «apid «es. — TG«. Merkur «es. 5:1 (k:v). Das Spiel der genannten Mannschaften brachte dm ersteren einen überlege' ne« Sieg. In der zweiten Spielihälste machte stch bei den Siegern großes Schuhpcch bemerkbar. GchisdSrichter Herr Turins gut. : «t. ««a - SS. Jlirlja 7:5 (1:2). Gestern tam in Ljublsana das erste Handball-Meisterschaftsspiel zur Austragung. „Mira" blieb im tdlmvpse gesen „Mirija^' mit 7:5 Vieger. : T»ßball«eisterschast v«n Cekfe. Gestern stand^ fich SK. Eelje und Gtt. SoStanj ge-genÄber. GS. Eelje gewann das Spiel mit dem katastrophalen Ergebnis von ll:1 (7:1). Schi^!k»Srichter Rataje leitete das Spiel ewvanöfr^. ^ Um 14 Uhr trafen sich die Reserven der Athletiker und des SK. Celse z« einem Freundschaftsspiele; eristere behielten mit S:l (0:1) ^ Vorhand. : Zagreber Fnschal: Der Wiener Movan* schlug gestern .Sobutka" mit 3:2. — ^Jugo-ßlwilja" feierte mk 4:2 über „Graldsanffi" einen überlegenen Sieg. — MeisterschastS. Wieke: Eoncordia—Derby 4:1, Eroatia-^-sei>b«chl«i. 2:1. : Der Fußballändervmipf Tschechoflowa-K gWt» Ungar«, der gesteni in Prag vor 22.0l10 Zuschauern stattsaick!^ brachte mit 4 :1 einen Überlegmen Sieg der Z^chechen. : Der StSdte?O«pf Prai—«»daPeft endete ebenfalls mit dem Siege der Prager (2 : 1). : Der F«ßbaIL»d«ka«pf Frmikteich— Italien endete unentschieden mit 3 : 3. : I« leichtachletis^n Länderkvmpf Ital lien—Polen ging Italien mit 74 gegen 54 als Siqzer hewor : English E«P. Bor l(X).000 Zuschauern gwg gesteim «in Womvley-Stadion das größte Fußballereignis Englands, das Cup-Fi-nale, vor fich. Nach äußerst span7»endem Kam^e wurde „Arsenal" von „Cardiff" geschlagen, u. Aw. mit 1:0. An Tinnahmen verzeichnete das Wettspiel die enorme Summe von 8ö00 Pfunlo, d. i. zirka 2>S MiMonen Dinar. : Penarol zum erste Male fiegreich. In Frankreich konnten die Uruguayer über SK. Eintracht mit 3:1 ihren er^n Sieg feiern. : Wiener Fusdball. Am gestrigen Sonntag trafen fich im einzigen MeisterschastSwett-spiel Vienna—Sportklub mit dem Ergebnis b:1. Das zweite Spiel deS Cup-SemifinaleS Austria-W. A. E. endete mit 5:3. : Wiener Pferdesport. Die Freudenau hatte gestern durch WS Trial-Stakes einen seiner größten Tage des IvhreS. Erster kn Rennen wurde Brutus, Aweiter Pomponet-te. Dritter Forceur. Total: 22 : 10, 13 : 12 : 10. —lH— Radio Win^e M Amateure Wie wir wissen, besteht in uniseren Radio-Empfangsapparaten die Wirkung der diesem Apparat beigegvVenen Elektronenröhren darin. daß ein Draht zum Erglühen gelbracht wird. Durch dieses Erglühen werd^ Elektronen aus diosem „Kathode" genannten Drakjte herausgeschleudert und die Wirkung der Röhre beginnt. Der Kathodendraht wird durch einen nahe zum Apparat stehenden kräftigen Akkumulator ins Glühen versetzt. Die Behandülng dieses Akkumulators erfordert eine gewisie Sorgfalt; auch muß er immer wi^er frisch aufgeladen werden. waS dort, wo nur Wechselstrom.z«r rn errötend antwortete: „Wer, ich bade doch im Trikot!" « Gtilblitte. „Der neue Zopf der Frau Ren-dant Althuber war in aller Munde .. O «uf der Wohnungssuche. Zimmerherr: ..Ist das Zimmer, das ich mieten will, auch ungezieferfrei?" — Vermieterin: „Beleidigen Sie mich nicht!" — Zimmerherr: „Nun, wieso denn?" — Vermieterin: „Mein Ma?m ist Kammerjäger." » Gut aufgepaßt. Hausfrau: »Aber, du dumme GanS, Hab' ich dir nicht gesagit, dn sollst aufpassen, wenn die Mlch Überkocht?" — Neue Dienstmagd (weinend): „Ach, mein Gott, ich Hab' ja mtfgepaßt, eS »var gerade S Uhr." » Zu« Schabe« de« „Wenn Sie mich nicht erhören, Fräulein Rosa, verliere ich n^ den Verstand!" — „Tun Sie daS liever nicht. Gerade Geringfü^gkeiten, finden fich schwer wieder. « Zehn Jahre ist Carly alt. Er betritt die Buchhandlung: „In der AuSlai^e ist ein Buch „Wie man Männer scsielt!" ^s möc^e ich halben!" Belustigt fragt der Verkäufer: „Für wen brauckist du de,ln das. mein Junge?" „Für meinen Vater zum ^bmtStag!" .Für deinen Bater? Was^ ist den -dM Vater?" ^ „Schutzmann!" Nach langem schweren Leiden ist Onkel Nathan selig im.Herrn entschlafen. Testamentsvollstrecker ist sein Neffe Jgnaz Maier. Und der wichtigste Passus in den letzwNigcn Verfügungen Onkel Nathans lautet: . aber van den restlichen 5000 Mark soll ein schöner Stein mvgesc!^fft werden . .." Seitdem trägt Meier einen riesigen Brillanten in der ^awatte. ^_ «eNe 5^ haltenen Nährstoffe ist noch aus den Quadrat Meter 50 Gramm Thomasmehl und 60 Gramm Kainit ebenfalls schon im Herbste zu Mchen. Nach der Aussaat, bezw. der B?-Pflanznng ist im Frühjahr alle 2—3 Wochen eine Bolldüngung von Nitro-^oSka, einem neuen Mischdünger, der Oali, Stickstoff und Phos^chorsäure im richtigen Verhältnis enthält, zu streuen. Es genügen 1—2 Prisen für jede Pflanze. Das Nahrsalz ist alsbald flach unterzuhacken, an trockenen Tagen muß bewi^ssert werden. Be-«Memer ist diose Düngung »n flüssiger Form als sogenannter Dungguß zu geben. Man löst dann von der Nitrophoska 15 Gramm in zehn Liter Wasser auf und gießt'damrt die Pflanzen an regnerischen Ta^ oder bei Trockenheit des AbeTiids. Ratsam 'ist jedoch der Verabfolgung des Dunzgufses stets die PflanM mit reinem Wasser zu über-brausen, ^nvrt fie nicht durch eine etwa erfolgte Benetzung des Dungwassers leiden. Gut ist auch ein Dungguß von aufgelöstem und vergorenem natürlichen Dünger (Geflü-gelmtst, Abort u-sw.). Ein Liter davon ist mit zehn Liter Wasser und einer Beigabe von 50 Gramm Superphosphat zu vermengen. Die zweite Abteilung wird mit den schwach zahrenden WurzelgemUen, wie SalÄ- oder Rote Rüben, Gelbe Rüben (Möhren) und Karotten, S«hwarzwurzeln, Rettichen und Radieschen und endlich Zwiebeln und Petersilie bepflanzt. Alle diese Pflanzen kommen auif den Teil des Gartens, der ein Jahr zuvor kräftig gedüngt worden war mch durchwegs swrfzehrende Pflanzen der Abteilung 1 getragen batte. In leichten, sandigen Böden ist im Herbste zur Ergänzung des geschwundenen Humus der Boden mit Kamposterde oder mit wassergetränitem Torfmull beim Umspaten zu mischen. Außerdem g^bt man diesen Böden, wie guten Kulturböden, im Herbste dieselbe Menge Thomasmehl und Kainit wie bei den Pflanzen der ersten Abteilung und überdies noch eine leichte Kalkdüngung (auf I Aar 15 kg). Im Frühjalhr folgt noch eine Düngung von schwefeliaure?« Ammoniak (3 kg auf 1 g). Die dritte Mteilung wird für die Hülsenfrüchte, Erbsen, Bohnen (Stangen- und Buschbohnen), ferner Gewürzkräuter, Meerrettich und Z^^ldfalat zurückbehalten. T^e Pflanzen nehmen bei regelrecht durchgeführter Wechselwirtschaft die Stelle ein, die im Jahr zuvor die Wurzelgemüse getragen haben. Eine Stallmistdiingung unterbl^bt; im übvvgen wird fie wie die zweite Abteilung behandelt, >ur die Menge des au-szustreuen-den Thomasmchles und KäinitS wird verdoppelt. Auch im Frühjahr erhalten dbe aufgegangenen Erbsen und Bohnen eine Gabe von 30 Gramm schwefelsaurem Ammoniak und später, nach er^ Hacken, noch einmal 40 Gramm auf 1 Ltt«>dratmeter« l. Zur UsterbriuguuG des etall«ij»es. ES ist verfchlt, den Stallmist längere Zeit in Häufchen a»ef dem Felde liegen zu lassen, weil dadurch flarke Annnoniatvertuste Antreten. Am b^ ist es, nur so viel Mist auSzuführe«, als man noch am gleichen Tage unterpflügen kann. l. Wohi« «it de« schlechte» Mirwssel»? Viele von den eingekellerten Kartoffeln stnd über Winter schlecht geworden. Die wirst der Landwirt meist auf d^ Düngerstätte oder a»f das nächste Feld und — sorgt so dafür, daß alle die Krankherten, welche auf den schlech. ten Kartoffeln fitzen, erhalten mld verbreitet werden. ?^nn am Mingerhaufen sterben die gefährlichen Pilze nicht ab, sondern wuchern hier in ^r Wärme des frischen Mistes fort, ltm später mit dem Stalldünger aus den Acker geführt zu werden. U,ch auch in den Kartoffeln, die einfach auf daS Feld geworfen werden, bleiben die Pil^ erhalten, die dann ^rt wieder das Saatgut befallen. Faule Kartoffeln, die beim AuSl^en aus dem gesunden herausgeklaubt werden, sollen auf eine Komp^thairfen kommen, auf fie mit frisch gebranntem Kalk durö^chichtet wer^ und so lange liegen, bis fie am Komposthau-fen gründlich zerfallen und zur guten Komposterde geworden sind. Eine Bcrfütterung von krankm und auch von nur teiltveise kran ken Kartoflfeln darf nur nM größter Borsicht erfolgen. Denn würde man größere Mnrgen von auch nur zum Teile knl^n Kartoffeln verfüttern, so würden schwere Durchfälle. Aulsvlähungen usw. eintreten. Kartoffeln, die vollständig von der Naßfäule befallen stnd, dürfen natürlich überhaupt nicht verfüttert wer^n. Auch die sogenmrnten trockensaulen Kartoffeln sollen nicht verfüttert werden, ^ sie nicht nur gesundheitsschädliche Teile enthalten, sondern fast ganz unv«rdau!«h stnd. Der L> WechselwirNchaft im Gm ten Eine Hauptbodingung für einen 7?^folg-reichen Gemüsebau ist die Wechielwirtschaft, die Babauungsweise, die alljährlich mit dem Standorte der Gemüse wechselt. Diese Methode bietet wasentlic^ Vorteile, so daß sie allgemeine Beachtung finden sollte. Namentlich müßte sie jedem Gartenfreunde schon bloß deshalb einleuchten, als durch fie an StaMünger wesentlich gespart werden kann. Durch die Wechselwirtschaft wird dem Nahrungsbedürfnis der einzell«!n Gemüse-siort^ gebührend und zjweckmäßig Rechnung getragen, so daß diese fich trotz Bermiin-derung des Stalldüngers gegenüber der alten Bebauungsweiise, noch der jedes Jahr der ganze Garten gedüngt wurde, zu größter Vollkommenheit enda^eln und Höchsterträge liefern. Zur Durchführilng der Wechsel-virtschast braucht nur etwa ein Drittel des GartenS alljährlich mit Stallmist gedüngt werden. Dabei ist in der Weise zu verfahren, daß jedes Jahr das nächste Drittel an d^ Reihe kommt und im vierten Jahre erst wieder mit der Düngimg des ersten Drittels begon. nen wird. Entsprechend der Düngung wärd auch mit dem Anbau der verschiedenen Gemüsesorten gewechselt. Dadurch wird vermieden, daß ein und dieselbe Gemüsesorte aus den gleichen Standort wie im vorigen Jahre zu stehen kommt, ein Umstand, auf den man früher wemq Gewicht legte. Mrd jeboch der Wechsel mit den Gemüsesorten nicht pewlich durchgeführt, dann tind Mißerfolge und Rückgänge im Ertrag bald bemerkbar. Schon vom dritten Jahre ab tritt eine auffallende Berschlechteung deS Ernteertrages em, da das Gemüse viel später reift und fich nicht vollkommen entwickelt, ja sogar keilweise geradezu entartet. Dazu nehmen Krankheiten und SchMinge in bedenklichem Maße zu und tragen daS ihrige zur Bermw-derung des Ertrages bei. Aus ^esen Gründen muß auch im kleinsten Garten die Wech-selwirtschast reinlichst durchgeführt werden und in jedem Jahre ein Bel^uungsplan sorg fältivg aufgestellt werden. Dabei sind die nachfolgenden Grundsätze zu beachten: Der Garten wird, wie schon bemerkt, den verschiedenen Nahrungsbedürfnissen der ein. zelnen Gemüsesorten entsprechend in drei Teile ot>er Quartiere eingeteilt. Die erste Mteilung nimmt die starkzshren bm Gewächse auf, die StickstoMesser, die fich durch reiches Blätterwerk auszeichnen und die zu dei^ Aufbau große Mengen Stickstoff benötigen. Dahin gehören vor allem die sämtlichen Kohlsorten, Römisch Kohl (Mangold), Salctt, Spinat, frühe i^offeln, Gurkm, Zl^lonen, Kürbis, Tomaten, ^lle-vie und Lauch (Poree). Äese Abteilung er-HÄt im Herb^ eine kräftige Düngung mit Stallmidst (auf 100 Qi»adratmeter 15 q) oder in Ermanglmrg desien nrit Tiahrhafter Komposterde oder mit Jauche durchtränkteni Torfmull. Zur ErgänMrg der in diei«^ ent. UMMWMs« «PN 1SS7.' l. U«M>»P» >>ß» wml wmh Talk- mid ßalchicktche Diws»«ittel. z. V. Holzasche 6d« Krämt, verbesin« »«de». Der Raftn wird H»e?st «it ewe« scharfe» Etsenreche» «»fSevGe» »Vd da» Voo» z,4mmn«nyezoGen. Hodai» »»e^u die geiuiuitru Düngemittel (Hoßssoßche Pro Quadratmeter SSV Gr«», SÄlttt um etwa V0 Sramm meit^^er.) l. D«ch?al der »«Wer. Der Durchfall der ldll»er e schnell ver lausende tStliche ^Uberruhr auch nvit Durchfall bl'sinnt, ist joder schw^ Durchfall etneS Kalbe« als Krankheit gu Vetrachten. Ts kann lowohl durch nasi^, erfrorenes od?? verd»r« tenes Futter od^ auch sonst durch eine Pilzwfektian hervorgenHen werden, 'chwächt wmer sehr und führ« bei jüngeren Deren ^nrll zur Abmagerung und zum Tode. nun einfacher Durchfall vor, so gibt eS 5»var eine Reihe von Hausmitteln, wie ReiS-wafler, Schleimsuppen ufw., die lindernd und dej^n^ Vir?en, aber auch in diesem Falle ist der Gebrauch d^ Thürpil sehr zu empfehlen. Dieses in ei^r Apothe^ erhältliche ThÄrpil hilft bsl einfachen Durchfällen beinahe sofort und läßt, was die Hauptsache ist, keine bSS-«tigen Kompliikationen aufkommen. Bei schnellem Gebrauch d«A Thürpilt P «ine Entwicklung der Aichr nicht z» befürchten. Klno ov«(Z.imo. Stur noch heute Montag wird der packende, in jÄer Szene spannede und zum Tchluste in ttfer TragSdte endende Schlager „Die Ala«»e« lSU«»." mit Henny P o r t e n in der Hauptrolle vorgeführt. Di« . Geschichte eines ThekonflikteS, der durch die anfängliche Frchtlosigkeit der Frau den Mann auf Abwege treibt und nach Entdeckung diese» Fehltrittes zur Katastrophe führt. Der Tod des Mannes in den Flammen löscht jede Schuld. Di« Handlung ist äußerst packend, daS Gpiel be« sonders der Henny Porten hohes NÜnstler« tum. Den Film zeichnet eine besonders hübsche Ausstattung aus, eS gibt auch interessant« ^uf» nahmen aus einem Vro^abriksbetrieb usw. Aeu-Herst seheneSwert! Morgen Dienstag setzt ein Pikanter Lustspiel-fchlager ein: der bekannte, äußerst hua^orvok« Film: ^ «>w »» mit Ltlia« H a r » e tz in der Hauptroll«.' Dies« sympathisch« Künstlerin sähe« «tr i» letzter Zelt i» einer ^ih« hervorragender Filme und ihr« Beliebtheit ist bei allen Kinofreunden unbestritten. Die Handlung des FU«S ist köstlich, wie auch die regittechnische Führung und Ausstattung erst» Uassig fl»d. » Im Nachhange zu dem von unS kürzlich gebrachten Aufsah über den großen Napoleon-Ail« aus der F«der unseres Pariser Korrcfpondeten brinAen wir in Erfahrung, daß dieser Film, der größten einer, auch im Burg-Aino zur Vorfüh' rung gelangt. » Na» >ft „MetrepoKS"? Metropolis ist der grvßt« Ml» der G«gen»art. Besichtigen Sie die PhotoS: Gert, Lebzelter, Wosposka ulica; Heitel „Pxi zamorcu"; Manusaktunvarenhand-lung MaeuN^ Tosposk« uliea; Haupttrafik am Gavni trg. vis einschließlich Montag den 2b. April läuft im Apollo«^no der Film „LaVshe««^' mit Lilian S i s h und John V i l b e r t in den Hauptrollen. Besodners ist eS die schauspielerische Leistung der tltinen Lilian Gish, die aus der Nolle der »«glücklichen Mlmi ei» hervorragendes Erlebnis macht. St« reißt jedermann mit ihrem Epiele hin, und niemand kann lich tiefen Wirkung entgehen. KMo .VMc»«, lIritliM 0I«Il«o.> Heute Montag etzte Vorführung deS mteresfan« ten Films aus dem Spionageleben der Kriegs-zeit: .Di« 0eltkri«gSipio»ia" („Drei «eg«« vften" ) lkin außergewöhnlich schöner Film au» s«r Zelt des WeltlriegeS, hervorragende Leistung einer englischen Schönheit alS Spionin. Herrliche Ausnahmen von einem Luftbombardement, prachtvolle übrige Ausstattung und glänzendes Gpiel. Ab Dienstag b^S einschließlich Donnerstag den 29. April: ^«rb, der Lieb«". Ein Filmspiel aus dem Leben aus einer amerikanischen Pferdezucht-Farm, ein spannendes Derby, in welchem di« reue Stute Dix den ersten Preis erringt und dadurch ihr«n verarmten Besitzer vor dem drohenden Elend rettet. Spannende Handlung, die in der Treu« deS Herrn zu sein«« Tiere und umgekert gipfelt. Etwas Besonderes auch für Pferdeliebhaber. Sehr sehenswert! jvlelner Anzeiger. Englische« Unterricht fauch An fängern) erteilt auch über die Sommermonate F. Tan-karieva ul. 14/2, 9._bvü9 Ein größeres, gassenseit. 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